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Schwerer Verkehrsunfall führt zu Vollsperrung der Rheinhessenstraße in Mainz

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Nach einem schweren Verkehrsunfall war die Rheinhessenstraße in Mainz-Hechtsheim ab dem Mühldreieck in Fahrtrichtung Messegelände in beide Richtungen voll gesperrt. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. BYC-News war vor Ort.

Frau von 23-Tonner erfasst

Am Dienstagmittag, dem 18. Juni 2024, gegen 13:40 Uhr kam es auf Höhe der Bezirkssportanlage zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 84-jährige Frau geriet unter einen LKW und wurde mehrere Meter mitgeschleift, bevor sie unter dem 23-Tonner eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr musste mit hydraulischem Gerät anrücken, um die Frau aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Nach ihrer Befreiung wurde die mittelschwer verletzte Frau umgehend vom Rettungsdienst in eine Mainzer Klinik transportiert, um dort medizinisch versorgt zu werden.

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Umfangreicher Einsatz von Rettungskräften

Aufgrund des Meldebildes „Person unter LKW“ wurden zahlreiche Rettungskräfte zur Unfallstelle entsandt. Die Berufsfeuerwehr Mainz erhielt Unterstützung von der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Hechtsheim, sodass eine große Anzahl an Einsatzkräften vor Ort war. Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst mit einem Notarzt sowie die Polizei im Einsatz, um die notwendigen Maßnahmen zu koordinieren und die Unfallstelle abzusichern.

Tragische Umstände und laufende Ermittlungen

Besonders tragisch ist die Tatsache, dass zum Zeitpunkt des Unfalls eine Schulklasse an der Unfallstelle vorbeikam. Die Lehrkräfte reagierten sofort und brachten die Schüler umgehend aus dem Gefahrenbereich. Die Polizei hat nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mainz einen Gutachter der Dekra hinzugezogen, um den Unfallhergang genau zu untersuchen. Die Rheinhessenstraße blieb in beide Fahrtrichtungen bis etwa 16:45 Uhr gesperrt, um die Ermittlungen und Aufräumarbeiten ungestört durchführen zu können.

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Mainz: Motorradfahrer verunfallt nach Fluchtversuch in der Innenstadt

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In der Nacht auf Dienstag, 18. Juni 2024 versuchte ein 19-jähriger Motorradfahrer, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Als er versuchte, einem Streifenwagen auszuweichen, prallte er gegen diesen. Bei dem Unfall entstand sowohl am Motorrad als auch am Streifenwagen leichter Sachschaden.

Flucht durch die Innenstadt

Der junge Fahrer war Teil einer Gruppe von sieben Motorradfahrern, die kurz nach Mitternacht in der Mainzer Innenstadt kontrolliert werden sollten. Die Gruppe fiel durch lautes Beschleunigen und Aufheulen der Motoren auf und störte so die Nachtruhe. Als die Polizei das Blaulicht als Anhaltesignal einschaltete, setzte sich der 19-Jährige zur Flucht in Bewegung und fuhr in die Große Langgasse. Dort kollidierte er mit einem Streifenwagen, der zur Unterstützung der Kontrolle gerufen worden war. Während der Flucht fiel auf, dass das Kennzeichen seines Motorrads der Marke Husqvarna absichtlich nach oben gebogen war, um eine Identifizierung zu verhindern. Nach dem Zusammenstoß zeigte der Fahrer Anzeichen, weiter flüchten zu wollen, weshalb die Polizei ihn zunächst fesseln musste. Die Staatsanwaltschaft Mainz stufte sein Verhalten als Kfz-Rennen gemäß § 315 d Strafgesetzbuch ein, was auch bei dem Versuch, eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen, erfüllt sein kann. In der Nähe der Anhaltestelle gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.

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Führerschein und Motorrad beschlagnahmt

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des 19-Jährigen beschlagnahmt, und das Motorrad zur Beweissicherung sichergestellt. Es steht auch die Erstellung eines Gutachtens im Raum, da möglicherweise Veränderungen am Motorrad vorgenommen wurden, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis geführt haben könnten. Es wird auch geprüft, ob die Leistung des Motorrads der Führerscheinklasse eines 19-jährigen Fahranfängers entsprach. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Die Kontrolle der restlichen sechs Motorräder verlief hingegen ohne besondere Vorkommnisse.

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Worms: 15-Jährige vermutlich von Familie ermordet!

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Osthang
Polizei Symbolbild

Derzeit ermittelt das K 11 des Polizeipräsidiums Mainz wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes in Zusammenhang mit dem Auffinden einer 15-jährigen Frauenleiche am Rheinufer in Worms, im Stadtteil Rheindürkheim.

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Montagabend Leiche aufgefunden

Die 15-Jährige wurde am Montagabend kurz nach 18 Uhr tot aufgefunden, nachdem ihre Mutter sich am Vormittag bei der Polizeiinspektion Primasens gemeldet und den Verdacht der Tötung ihrer Tochter mitgeteilt hatte. Die Tat solle demnach bereits am Samstagabend am Rheinufer stattgefunden haben. Suchmaßnahmen der Kriminalpolizei Mainz führten dann zum Auffinden der Leiche.

Ein Tatverdacht richtet sich gegen den 39-jährigen Vater und zwischenzeitlich auch gegen die 34-jährige Mutter. Beide Tatverdächtigen befinden sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam.

Alle drei Personen sind afghanische Staatsangehörige.

Da der Auffinde-/Tatort im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mainz liegt, führt die Kriminalpolizei Mainz derzeit umfangreiche Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz durch.

Eine Obduktion zur Klärung der Todesumstände findet noch am heutigen Dienstag statt. Darüber hinaus finden intensive kriminaltechnische Maßnahmen zur Spurensicherung am Fundort der Leiche, in den Wohnungen der Beteiligten sowie dem Fahrzeug des Vaters statt. Dieses wurde in Primasens sichergestellt und durch einen Abschleppdienst nach Mainz transportiert.

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Vorführung beim Richter

Derzeit wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz die Vorführung der beiden Tatverdächtigen vor einem Ermittlungsrichter zur Anordnung der Untersuchungshaft vorbereitet.

Die Kriminalpolizei Mainz bittet Personen, die sich am Samstagabend in Rheindürkheim am Rheinufer aufgehalten haben, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen. Kleinste Beobachtungen und Hinweise können dabei zur Aufklärung der Tat hilfreich sein. Kontaktdaten: Tel.: 06131 – 65 3633 Mail: kdmainz.kdd@polizei.rlp.de

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Mainz: Vier offene Haftbefehle bei Schwarzfahrer entdeckt

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Festnahme Symbolbild
Festnahme Symbolbild

Am Morgen des 18. Juni 2024 wurde ein Mann auf der Zugstrecke RE 2 von Koblenz nach Mainz vom Zugbegleiter kontrolliert. Er konnte keinen gültigen Fahrschein für diese Strecke vorweisen und lehnte es ab, ein Ticket nachzulösen.

Eine überraschende Entdeckung

Der Zugbegleiter informierte daraufhin gegen 7:00 Uhr die Bundespolizei, die den Mann bei Ankunft im Hauptbahnhof Mainz wegen Betrugsdelikten kontrollierte. Bei der Kontrolle wies sich der Mann mit einer Vaterschaftsurkunde aus. Ein anschließend durchgeführter Abgleich der Fingerabdrücke des Mannes brachte Gewissheit über dessen Identität. Es stellte sich heraus, dass der Mann ein 27-jähriger Iraker war, gegen den gleich vier Haftbefehle zur Strafvollstreckung vorlagen.

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Täter in Justizvollzugsanstalt gebracht

Die Haftbefehle umfassten Verurteilungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Diebstahl. Zudem befand sich der Mann illegal in Deutschland. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die JVA Rohrbach gebracht. Zusätzlich wurden Ermittlungsverfahren wegen Betrugs und des illegalen Aufenthalts im Bundesgebiet eingeleitet.

Nudelrückruf bei Lidl und Kaufland – Es drohen Brechreiz und Durchfall!

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Verbraucherwarnung
Verbraucherwarnung

Der Hersteller „Allgäu Fresh Foods GmbH & Co. KG“ ruft eines seiner Fertiggerichte zurück. Betroffen ist das Produkt: Hähnchen-Geschnetzeltes in Champignonrahmsauce mit Spiralnudeln in der 400-Gramm-Packung.

Verunreinigung mit Sesam entdeckt

Das Gericht könnte eine Verunreinigung mit Sesam aufweisen, die während des Produktionsprozesses des Vorlieferanten entstanden ist. Sechs Chargen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 27.07.24, 01.08.24 und 30.07.24 sind vom Rückruf betroffen.

Gesundheitsrisiken für Allergiker

Das Problem: Auf den Verpackungen fehlt ein Hinweis auf Sesam. Für Personen, die allergisch auf Sesam reagieren, könnte diese Verunreinigung schwerwiegende Folgen haben. Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabunds zählt Sesam zu den 14 Hauptauslösern allergischer Reaktionen und muss daher bei Lebensmitteln deutlich hervorgehoben gekennzeichnet werden.

Mögliche Symptome einer Sesam-Allergie

Allergische Reaktionen auf Sesam können vielfältig sein. Zu den möglichen Symptomen gehören:

  • Übelkeit und Brechreiz
  • Durchfall
  • Hautausschläge
  • Bauchschmerzen
  • Husten und Heiserkeit
  • Juckreiz im Rachen und Mund
  • Rötungen und Schwellungen im Gesicht

Außerdem besteht die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks, der sich durch Atemprobleme, Ohnmacht, schnellen Herzschlag und sogar Herzstillstand äußern kann.

Verkaufsstellen und Rückgabemöglichkeiten

Das Produkt wurde in den Lebensmittelgeschäften Lidl und Kaufland deutschlandweit verkauft. Kunden können den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückerstattet bekommen. Kunden, die das Fertiggericht erworben haben, werden aufgefordert, es zu entsorgen oder in den Laden zurückzubringen. Personen, die nicht allergisch auf Sesam reagieren, können das Hähnchen-Geschnetzelte jedoch ohne Bedenken verzehren.

Dreister Diebstahl in Mainz-Weisenau: Täter flüchtet nach Konfrontation mit Besitzer

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Polizei Symbolbild

Unverfroren dreist handelte ein 38-jähriger Mann am Montagmorgen in Mainz-Weisenau. Gegen kurz nach acht Uhr führte er sein kriminelles Vorhaben durch. Ein 55-jähriger Mainzer stand zu dieser Zeit in der Schlange beim Bäcker, als der 38-Jährige dessen vor der Bäckerei abgestelltes E-Bike ins Visier nahm. Ohne jegliche Hemmungen lud der Dieb das hochwertige Fahrrad in den Kofferraum seines Peugeot ein.

Zeuge informiert Besitzer des Rades

Ein aufmerksamer Kunde, der zufällig Zeuge des Vorfalls wurde, bemerkte den dreisten Diebstahl und informierte sofort den rechtmäßigen Besitzer des Rades. Der 55-Jährige reagierte umgehend und begab sich direkt vor den Laden. Dort sprach er den 38-jährigen Mann an, der gerade dabei war, das gestohlene Rad im Kofferraum seines Autos zu verstauen. Der Dieb, konfrontiert mit dem Besitzer des Fahrrads, lud das Rad widerwillig wieder aus, verschloss den Kofferraum seines Peugeot und fuhr kommentarlos davon.

Strafverfahren wegen Diebstahl eingeleitet

Doch damit war die Sache für den 55-Jährigen noch nicht erledigt. Geistesgegenwärtig fertigte er Bilder vom flüchtenden Täter und dessen Fahrzeug inklusive Kennzeichen an. Diese Beweise übergab er später der Polizei. Eine Polizeistreife konnte daraufhin den nunmehr Beschuldigten an seiner Wohnanschrift antreffen. Dank der schnellen Reaktion des 55-Jährigen und der Mithilfe des aufmerksamen Zeugen erwartet den 38-Jährigen nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls.

Sommerferien in Worms – Tolles Alternativprogramm für Kinder und Jugendliche

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Weisenauer Familienfest
Ferienspiele

Auch in diesem Jahr wird es in den Schulferien sechs Wochen lang ein Alternativprogramm vom Kinder- und Jugendbüro Worms für Schulkinder geben. Hier können die Kinder wertvolle Zeit mit ihren Freunden verbringen, sich austoben und bei spannenden Angeboten auch etwas Wissenswertes dazu lernen.

Das Angebot unterteilt sich in drei Wochen Ferienspiele vom 15. Juli bis 2. August und drei Wochen Kindermitmachzirkus vom 5. bis 23. August:

Aufregende Welt von Olympia

Die erste Woche der Ferienspiele steht unter dem Motto „Olympia“. Vom 15. bis zum 19. Juli tauchen die jungen Teilnehmenden kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Paris in die aufregende Welt von Olympia ein und erkunden die Geschichte der Spiele sowie die Bedeutung des olympischen Gedankens. Auch der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Die jungen Olympioniken können sich aussuchen, für welches Land sie antreten und gestalten ihre eigenen Flaggen und Maskottchen. Der Höhepunkt des Programms wird eine Mini-Olympiade sein, bei der in verschiedenen Disziplinen gegeneinander angetreten wird. Von Wettläufen über Staffelläufe bis hin zu Weitsprung und Weitwurf könnten die Teilnehmenden ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen sowie den olympischen Geist des Fairplay und der Zusammenarbeit erleben. Ein Ausflug in den Luisenpark Mannheim rundet die erste Ferienspielwoche ab.

Zeitreise der Weltgeschichte

Vom 22. bis zum 26. Juli startet die „Zeitreise“ in die unterschiedlichen Epochen der Weltgeschichte. Die Reise startet bei den Höhlenmenschen der Steinzeit und führt über die faszinierende Welt der Pharaonen im alten Ägypten, die Ritter, Burgen und Drachen im Mittelalter bis hin zur Renaissance, einer Zeit, in der Kunst, Wissenschaft und Kultur aufblühten. Zum Abschluss der Zeitreise werden die jungen Teilnehmenden in die Zukunft reisen und sich vorstellen, wie das Leben in weiter Ferne aussehen könnte. Neben kreativen Ange­boten und spannenden Quizduellen stehen auch jede Menge Spiel und Spaß auf dem Programm. Der Ausflug in dieser Woche geht ins Technoseum Mannheim.

Klima Kids

Die letzte Ferienspielwoche vom 29. Juli bis zum 02. August steht unter dem Motto „Klima Kids“. Auf einer aufregenden Entdeckungsreise in die Natur lernen die jungen Teilnehmenden die erstaunliche Vielfalt von Pflanzen und Tieren kennen und lernen, warum es so wichtig ist, diese zu schützen. Neben dem Entwerfen eines kleinen Buchs, in dem heimische Pflanzen gesammelt und beschrieben werden und einem Steckbrief von verschiedenen Tieren soll auch etwas über Nachhaltigkeit gelernt werden: In spannenden Workshops wird durch Tipps zum Wassersparen, Mülltrennung oder der Reduzierung von Plastikmüll die Bedeutung des Umweltschutzes vermittelt. Geplant sind neben einem Öko-Staffellauf auch ein Wissensquiz sowie ein kreativer Upcycling-Wettbewerb. Passend zu diesem Thema geht der Ausflug in dieser Woche in das SEA LIFE Speyer.

Betreuungszeit bis 17 Uhr

Die drei Ferienspielwochen 2024 werden am Bildungszentrum (BIZ) stattfinden und vom Unternehmen pme Familienservice durchgeführt. Die Ferienspiele bieten für Schulkinder zwischen sechs und 13 Jahren eine Betreuungszeit von 7:30 bis 17.00 Uhr an.

Die Kosten belaufen sich pro Woche auf 60 Euro. Eine Geschwisterermäßigung ist möglich.

Anmeldungen sind auf der Website des Kinder- und Jugendbüros separat für je eine Woche möglich. Natürlich können Kinder auch an zwei oder gleich allen drei Wochen der Ferienspiele teilnehmen.

In den letzten drei Wochen der Sommerferien wird wieder der Kindermitmachzirkus Piccolo im Innenhof der Pestalozzi Grundschule in der Bensheimer Straße sein Zelt aufschlagen. Auch der Mitmachzirkus bietet für Schulkinder zwischen sieben und dreizehn Jahren eine Betreuungszeit von 7:30 bis 17.00 Uhr an. Dieses Angebot ist aufgrund der großen Nachfrage bereits ausgebucht. Anmeldungen können nur noch auf die Warteliste gesetzt werden.

Eine Karte – viele Möglichkeiten

Unabhängig von den Betreuungsangeboten ist die Ferienkarte des Kinder- und Jugendbüros auf jeden Fall eine sinnvolle Anschaffung. Damit können alle Kinder zwischen sechs und 16 Jahren während der Sommerferien zum Beispiel kostenlos das Wormser Freibad, das Paternusbad in Pfeddersheim und den Tierpark besuchen – so oft sie wollen. Weitere Möglichkeiten, die die Ferienkarte bietet, sind auf der Website des Kinder- und Jugendbüros zu finden.

Die Ferienkarte kostet 15 Euro für die gesamten Sommerferien. Ab dem 17. Juni kann sie auf der Website des Kinder- und Jugendbüros oder direkt im Kinder- und Jugendbüro in der Würdtweinstraße 12a, 67549 Worms, erworben werden.

 

Tag der Feuerwehr mit buntem Programm in Rüdesheim an der Nahe

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Mit einem Tag der Feuerwehr rund ums Gerätehaus am Sportfeld feiern die Brandschützer in der Gemeinde am Rosengarten am Sonntag, 23. Juni 2024, zwei besondere Jubiläen: seit 60 Jahren engagieren sich junge Menschen ehrenamtlich für den Brandschutz und die Hilfeleistung. Ebenfalls seit sechs Jahrzehnten unterstützt der Förderverein die Einsatzabteilung der Stützpunktfeuerwehr sowie den Feuerwehrnachwuchs finanziell und materiell.

1964 auf Initiative des damaligen Amtswehrleiters Walter Petz gegründet, hat die Jugendfeuerwehr Rüdesheim eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen

Was als kleine Gruppe von engagierten Jugendlichen begann, ist heute eine unverzichtbare Stütze in der Nachwuchsgewinnung. Schon damals war es das Ziel, junge Menschen frühzeitig an die Aufgaben des Feuerwehrdienstes heranzuführen und sie gleichzeitig für Teamarbeit, Verantwortung und soziales Engagement zu begeistern. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung erleben die 10-  bis 16-jährigen Kinder und Jugendlichen ein vielfältiges Programm mit Zeltlagern, Wettbewerben und Projekten.

Über die Jahre haben unzählige Mitglieder den Weg in die aktive Einsatzabteilung gefunden und leisten heute ehrenamtlich wertvolle Dienste für die Sicherheit der Bevölkerung. Mehr als 90 Prozent der aktuell 45 Einsatzkräfte wurden in der Jugendfeuerwehr für dieses wichtige Ehrenamt ausgebildet.

Seit der Gründung im April 1964 war und ist es den Mitgliedern des Fördervereins „Freunde der Feuerwehr Rüdesheim e.V.“ ein besonderes Anliegen, die Arbeit der Floriansjünger finanziell und materiell zu unterstützen. Dank der Unterstützung durch den Förderverein ist es möglich zusätzliche Bekleidung und Ausrüstung zu beschaffen. Erste große Investition war 1965 der Kauf eines Mannschaftswagens. Weitere große Maßnahmen waren die Beteiligung an den Baukosten des Feuerwehrgerätehauses 1994 und der Kauf eines Tanklöschfahrzeugs im Jahr 2003. Neben Material finanziert der Verein um seinen Vorsitzenden Michael Ginz auch Spezialseminare für die Einsatzkräfte und fördert die Jugendfeuerwehr und die Bambinifeuerwehr Feuersalamander. In den vergangenen 60 Jahren flossen so rund 200.000 Euro in die Sicherheit von Wehrleuten und Bevölkerung.

Buntes und abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt

Los geht’s ab 11 Uhr. Unter dem Motto „Feuerwehr zum Anfassen und Mitmachen“ bieten die Aktiven ganztägig einen Feuerlöschertrainer, eine Erste-Hilfe-Station zum Üben mit einem Defibrillator, eine große Fahrzeugschau und mehrere Übungen. Die Jüngsten können sich auf Spiele rund um die Feuerwehr und Tattoos freuen.

Um 16 Uhr werden das neue Tanklöschfahrzeug TLF 4000 und ein Tragkraftspritzenanhänger für die Jugendfeuerwehr übergeben, Bürgermeister Markus Lüttger wird zudem verdiente Aktive ehren und befördern.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Landmetzgerei Alt bietet Leckeres aus Küche und Keller, ein reichhaltiges Kuchenbuffet hält der Turnverein Rüdesheim bereit.

Zwei Tote in Wohnung gefunden – Polizei vermutet Gewalttat

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shutterstock 1742918783 | Großeinsatz in Mainz
Polizei | shutterstock 1742918783

Ein 29-Jähriger hat am späten Montagabend (17. Juni 2024) in einer Wohnung im Stadtgebiet Zweibrücken zwei leblose Menschen gefunden. Hierbei handelt es sich um eine 24-jährige Frau und einen Mann, dessen Identität aktuell nicht zweifelsfrei feststeht.

Die Polizei geht zurzeit von einem Gewaltdelikt aus. Ein Tatverdacht gegen eine bestimmte Person besteht aktuell jedoch noch nicht. Der 29-Jährige wurde von der Polizei als Zeuge vernommen. Im Fokus stehen hierbei auch Fragen zum Tathergang, den persönlichen Verhältnissen der Verstorbenen und zum Tatmotiv. Die Leichen sollen am Mittwoch (18. Juni 2024) obduziert werden. Die Ermittlungen dauern an.

Gewinnung von Auszubildenden im Kreis Mainz-Bingen

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Jugendliche dort abholen, wo sie unterwegs sind: Möchten Unternehmen und Betriebe Nachwuchskräfte gewinnen, ist es wichtig, auf den Plattformen präsent zu sein, auf denen sich die Jugendlichen aufhalten. Und dabei gilt: Mit der Zeit gehen. So ist Social Media die Sprache der jungen Generation, flache Hierarchien sorgen für eine attraktive Willkommenskultur.

Talente frühzeitig identifizieren

Über solche Strategien zur Gewinnung von Auszubildenden tauschten sich die Teilnehmenden beim Wirtschaftsforum des Landkreises im Ingelheimer Kreishaus aus.

„Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels ist es wichtiger denn je, junge Talente frühzeitig zu identifizieren und zu fördern. Ich freue mich daher sehr auf inspirierende Impulse“, begrüßte Landrätin Dorothea Schäfer.

Dabei wurde deutlich: Wenn Unternehmen um Nachwuchs werben möchten, sollten sie verschiedenste Instrumente dafür nutzen. „Überall muss sichtbar sein, dass sie auf der Suche nach jungen Talenten sind. Und zwar auf allen Ebenen“, so Dominik Ostendorf, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Rheinhessen.

Schulkooperation und Praktika

Dazu gehört, die Ausschreibung der offenen Stellen prominent auf der eigenen Website zu platzieren. Was zunächst banal klingen mag, sei tatsächlich nicht immer selbstverständlich. Ebenso gilt es, Social-Media-Beiträge zu veröffentlichen und großflächig zu plakatieren – zum Beispiel auf den eigenen Dienstwagen oder in Aufenthaltsbereichen. Auch Speed-Datings oder Berufsinformationsmessen bieten sich als passende Werbeplattformen an.

Als einer der Gastrednerinnen und -rednern des Wirtschaftsforums berichtete Ostendorf insbesondere, was Betriebe im Handwerk zur Verbesserung ihrer Situation tun können. Wichtig sei, sich als Unternehmen aktiv anzubieten, überhaupt erst das Interesse für die Branche zu wecken. Das gelingt durch Schulkooperationen und Praktika, wodurch das Kennenlernen solcher Tätigkeiten ermöglicht wird. „Viele junge Menschen haben noch nie einen Nagel in ein Stück Holz geschlagen. Deshalb muss man ihnen im Vorgriff auf eine Ausbildung das Handwerk näherbringen“, erklärt Dominik Ostendorf. Sind die Nachwuchskräfte schließlich gefunden, gilt es, sie auch zu halten, in dem die Arbeitgeberattraktivität gesteigert wird.

Welchen Mehrwert bietet das eigenen Unternehmen für den Azubi?

Das bestätigte auch Timon Zapf, stellvertretender Leiter Aus- und Fortbildung bei der Industrie und Handelskammer (IHK) für Rheinhessen. Er geht aber noch einen Schritt zurück: „Unternehmen müssen sich zunächst bewusst sein, welchen Mehrwert sie bieten und sich fragen, warum ein junger Mensch gerade zu ihnen kommen sollte. Das ist die Grundlage.“

Ist diese Frage geklärt, spielt vor allem das authentische Marketing eine Rolle. Für alle Interessierten stellt die IHK geeignete Werbemittel unter dem Motto #könnenlernen bereit. Die Idee der Kampagne: Jungen Leuten vermitteln, wie es sich anfühlt, Auszubildende oder Auszubildender zu sein und so eine Willkommenskultur für Neulinge schaffen. Eine gute Plattform bietet zudem die „Praktikumswoche Rheinland-Pfalz“, die vom 7. bis 31. Oktober 2024 stattfindet. Innerhalb dieses Zeitraums besteht für junge Menschen die Möglichkeit, in fünf Tagen in verschiedenste Berufsfelder und Unternehmen reinzuschnuppern.

Hotel Papa Rhein als Paradebeispiel

Als Paradebeispiel, wie Auszubildende erfolgreich gewonnen werden können, galt an diesem Abend das Binger Hotel Papa Rhein. Von derzeit insgesamt 142 Mitarbeitenden sind 24 Auszubildende und zwei duale Studentinnen im Einsatz, wie die Hotel-Leiterinnen Michelle Klären und Nadine Gabel aus der Praxis berichteten.

„Wir setzen auf flache Hierarchien, wir duzen uns alle und haben ein sehr gutes Betriebsklima“, so Klären.

Das Hotel garantiert außerdem eine Übernahme nach der Ausbildung. Zudem seien auch Themen wie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung von Betrieben immer wichtiger, um Nachwuchskräfte von sich zu begeistern. So plant das Hotel gerade, in der Umgebung sozial geförderten Wohnraum zu schaffen. Hier sollen sowohl Mitarbeitende als auch Bürgerinnen und Bürger eine Unterkunft finden. Darüber hinaus hat das Hotel drei Mitarbeiterinnen aus Ruanda eingestellt und beteiligt sich in diesem Land auch an einem Schulbau. Ein gutes, familiäres Umfeld zu schaffen, sei ausschlaggebend dafür, dass sich die Mitarbeitenden wohlfühlen und zufrieden sind.

Ort sein,  an dem man gerne arbeiten will

„Wir wollen einfach ein Ort sein, wo man gerne arbeiten will und wovon man auch gerne in seinem Freundeskreis berichtet“, sagt Nadine Gabel.

Welche Ausbildungsberufe bei jungen Menschen aus dem Landkreis Mainz-Bingen aktuell sehr beliebt sind, zeigt ein Blick in die Statistik der Agentur für Arbeit Mainz. Kaufleute für Büromanagement, Kfz-Fachkräfte und medizinische Fachangestellte sind demnach besonders interessant. Insgesamt stehen derzeit 540 Bewerberinnen und Bewerber 840 offenen Stellen gegenüber, wie Bernadette Mohr und Christine Kalisch präsentierten. Bedarf an Mitarbeitenden ist also gegeben. Sie stellten darüber hinaus verschiedene Fördermöglichkeiten für Unternehmen vor. Dazu zählt die assistierte Ausbildung „ASA flex“, bei der Auszubildende während der gesamten Ausbildung betreut und begleitet werden. Auch Langzeitpraktika, Mobilitätszuschüsse und das Angebot von Sprachkursen seien Möglichkeiten, Nachwuchskräfte für sich zu gewinnen. Dabei sei hilfreich, beim Alter der Auszubildenden offener zu sein.

Jugendberufsagentur Plus

„Es gibt generell ein großes Potential an Personen, die derzeit nicht in Arbeit sind, aber durchaus eine Ausbildung machen könnten“, betont Bernadette Mohr.

Wie die Jugendberufsagentur plus des Landkreises ferner beim Thema Ausbildung unterstützen kann, erklärten Darja Grams-Bentz und Nicole Schröder-Herbig (wir berichteten). Ihre Mission: Kein Jugendlicher darf verloren gehen.

„Wir möchten jungen Menschen mit Startschwierigkeiten und in Problemlagen beim Übergang in das Berufsleben den Weg ebnen“, so Schröder-Herbig.

Die beiden Frauen haben sich zum Ziel gesetzt, ein großes Hilfenetz zu spannen und Hilfen aus einer Hand zu bieten. So vermitteln sie niederschwellig an verschiedenste Beratungsstellen und versuchen, Ausbildungsabbrüche zu verhindern. Zentral ist dabei die Zusammenarbeit mit den sogenannten Jobagentinnen und -agenten, die im Landkreis unterwegs sind, das direkte Gespräch mit den Jugendlichen suchen und sie darin unterstützen, in eine Ausbildung oder einen Beruf zu kommen. Ganz aktuell wirken Darja Grams-Bentz und Nicole Schröder-Herbig auch an der Ausbildungsplatzbörse des Kreises am Freitag, den 21. Juni mit, bei der passend zum Thema Gewinnung von Auszubildenden rund 20 Mainz-Binger Unternehmen um Nachwuchs werben werden (wir berichteten).

VG Wörrstadt – ILEK-Symposium „Mensch und Natur“ in Ensheim

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Das diesjährige ILEK-Symposium beschäftigt sich mit einem sehr aktuellen Thema, das Bürger und Kommune gleichermaßen betrifft. Der Umgang mit Grünflächen – ob öffentlich oder privat – in Zeiten des Klimawandels und unvorhersehbaren Niederschlagsereignissen sowie schwindender Artenvielfalt wird sehr kontrovers diskutiert.

Urbanes Grün

Andreas Adelsberger vom Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema urbanes Grün und wird an diesem Abend in zwei Vorträgen zur klimawandelangepassten Gestaltung und Pflege öffentlicher Grünflächen sowie zur trockenheitsverträglichen Pflanzung für den Hausgarten referieren.

Symposium in Ensheim

Am 24.06.2024 startet ab 19 Uhr ein Symposium im Dorfgemeinschaftshaus in Ensheim, Hahnengasse 16, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. In einer Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit, sich mit politischen Vertretern und Herrn Adelsberger zum Thema urbanes Grün auszutauschen. Der offene Anfang und das offene Ende bieten bei Speis und Trank die Möglichkeit, sich auch in direktem Gespräch auszutauschen, Ideen und Herangehensweisen zu teilen.

Dass die Verbandsgemeinde besser planen kann, wird um Anmeldung per mail bis zum 21. Juni 2024 gebeten.

Afrikanische Schweinepest – Fragen und Antworten

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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine fast immer tödlich verlaufende Viruserkrankung, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt.

Ist die ASP für den Menschen gefährlich?

Nein, Menschen können sich mit dem Virus nicht infizieren. Selbst der Verzehr von infiziertem Schweinefleisch birgt kein gesundheitliches Risiko.

Kann Schweinefleisch weiterhin unbesorgt verzehrt werden?

Ja! Auch beim Verzehr von kontaminiertem Schweinefleisch besteht keine Gefahr, denn das Virus wird nicht auf den Menschen übertragen. Die angeordneten Seuchenbekämpfungsmaßnahmen verhindern außerdem, dass Schweinefleisch von infizierten Tieren in den Verkehr gebracht wird.

Wie gefährlich ist die ASP für Hausschweine?

Die ASP ist für Hausschweine ansteckend und verläuft fast immer tödlich. Infizierte Hausschweinebestände müssen getötet werden.

Welche Krankheitserscheinungen treten bei infizierten Tieren auf?

Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemprobleme sowie  Durchfall und Blutungsneigung in Form von Haut- und Nasenblutungen. Erkrankte Tiere zeigen mitunter eine verringerte Fluchtbereitschaft (z.B. Liegenbleiben in der Suhle) oder andere Auffälligkeiten wie Bewegungsunlust und Desorientierung. Sauen können verferkeln (Fehlgeburten). Die Erkrankung betrifft alle Altersklassen und Geschlechter von Schweinen gleichermaßen und führt in der Mehrzahl der Fälle zum Tod des Tieres innerhalb von einer Woche.

Woher kommt das Virus?

Erstmals wurde die Afrikanische Schweinepest im Jahr 1921 in Kenia beschrieben. Sie ist in Afrika, besonders südlich der Sahara bei Warzenschweinen weit verbreitet. Diese Tiere erkranken selbst nicht und stellen das natürliche Erregerreservoir dar.

Im Juni 2007 traten erste Fälle der ASP in Georgien auf, später in den Nachbarländern Armenien, Aserbaidschan und der Russischen Föderation. Ab 2012 waren die Länder Ukraine, Weißrussland und ab 2014 die EU-Mitgliedsstaaten Litauen, Polen, Lettland sowie Estland betroffen. 2017 gab es erste Fälle der ASP in Tschechien bei Wildschweinen, in Rumänien bei Wild- und Hausschweinen, 2018 in Bulgarien (bei Haus- und Wildschweinen) und Belgien (bei Wildschweinen), 2019 auch in Westpolen.

Neben Tschechien ist es auch Belgien gelungen die Seuche zu tilgen. Ende Dezember 2020 erlangte Belgien seinen Freiheitsstatus von der Weltorganisation für Tiergesundheit wieder. Tschechien hat den Freiheitsstatus im Dezember 2022 aufgrund erneuter Nachweise des Virus bei Wildschweinen wieder verloren.

Wie breitet sich das Virus aus?

Am 10. September 2020 wurde der erste Nachweis des ASP-Virus bei einem tot aufgefundenen Wildschwein in Brandenburg vom Nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt. Am 31. Oktober 2020 wurde das Virus erstmals bei einem Wildschwein in Sachsen nachgewiesen. Das Wildschwein war im Rahmen der Jagdausübung auf der östlichen Seite des Wildschutzzauns an der deutsch-polnischen Grenze erlegt worden. Im November 2021 erfolgte der erste Nachweis in Mecklenburg-Vorpommern. Um ein Eindringen von möglicherweise infizierten Wildschweinen aus Polen nach Deutschland zu verhindern, wird in diesem Bereich ein fester Zaun aufgestellt.

Wie erfolgt die Übertragung des Virus?

Das Virus der Afrikanischen Schweinepest kann direkt von Tier zu Tier (beispielsweise im Stall, bei Transporten, in Viehsammelstellen, auf Viehmärkten sowie bei offenen Haltungsformen auch durch den Kontakt zwischen Wild- und Hausschweinen bzw. umgekehrt) übertragen werden sowie indirekt über kontaminiertes Material (landwirtschaftlich genutzte Geräte, Futtermittel, Speiseabfälle, Kleidung, Jagdutensilien).

Der schnellste Übertragungsweg ist der Kontakt mit Blut oder bluthaltiger Flüssigkeit, da diese eine hohe Konzentration des Virus enthalten. Kleinste Tropfen reichen für eine Infektion schon aus! Daher ist die Hygiene bei der Jagd besonders wichtig. Auch Körpergewebe infizierter Tiere kann infektiös sein und die Ansteckung somit auch über die Kadaver von infizierten Tieren erfolgen.

Das Virus der Afrikanischen Schweinepest ist zudem sehr widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen und kann im Fleisch infizierter Schweine sowie daraus gewonnener Erzeugnisse und Zubereitungen lange (z.B. in Parma-Schinken über ein Jahr, in tiefgefrorenen Schlachtkörpern viele Jahre) infektiös bleiben.

Dadurch ist auf diesem Weg eine Ausbreitung sowohl über große Zeiträume als auch Distanzen möglich und wurde bereits bei früheren Seuchengeschehen immer wieder beobachtet.

Aber auch über Transportfahrzeuge und Personen, die aus betroffenen Regionen zurückkehren und hier mit Schweinen in Kontakt kommen, könnte das Virus weiterverbreitet werden. (Quelle: Landwirtschaftsministerium Hessen)

Schweinepest im Kreis Groß Gerau ausgebrochen – Auch Wiesbaden betroffen

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Im Landkreis Groß-Gerau ist erstmals in Hessen ein Wildschwein positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet worden. Das hat auch Auswirkungen auf Wiesbaden. Dezernate und Ämter der Stadt haben am Sonntag, 16. Juni, das weitere Vorgehen besprochen.

Infiziertes Wildschwein südlich von Rüsselsheim

Südlich von Rüsselsheim nahe einer Landstraße wurde ein Wildschwein gefunden. Es wurde positiv auf ASP getestet. Ein entsprechendes Ergebnis des Landeslabors Hessen wurde am Samstag, 15. Juni, vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, bestätigt. Um den Fundort herum wurde in einem Radius von zirka 15 Kilometern eine Restriktionszone eingerichtet. Auch das Stadtgebiet von Wiesbaden liegt teilweise in dieser Zone.

Die Veterinäramt der Stadt Wiesbaden organisiert aktuell die Suche, Beprobung, Bergung und Entsorgung von Fallwild und die Einrichtung von Kadaversammelplätzen. Die Stadt arbeitet außerdem an einer Allgemeinverfügungen, die unter anderem das Verbringen von Schweinen und deren Haltung, sowie den Umgang mit tierischen Produkten und das Ausbringungen von Gülle regelt. Auch ein Jagdverbot und eine Leinenpflicht werden geprüft.

Speisereste nur in verschlossene Müllbehälter

„Alle Bürgerinnen und Bürger können bei der Eindämmung und Prävention helfen: Infiziertes Fleisch oder ebensolche Wurst ist zwar für Menschen ungefährlich, aber weggeworfene Speisereste zum Beispiel an Autobahnen oder Landstraßen werden von Wildschweinen gefressen und können die Ausbreitung der Seuche bedeuten. Bitte werfen Sie daher Speisereste nur in verschlossene Müllbehälter“, appelliert das hessische Landwirtschaftsministerium.

Stadt richtet Infotelefon ein

Die Stadt wird zudem zeitnah, ein Infotelefon einrichten. Dort können Bürgerinnen und Bürger Fragen zur ASP stellen sowie Wildschweinfunde in und rund um Wiesbaden melden. Sobald das Infotelefon eingerichtet worden ist, informiert die Stadt darüber in einer gesonderten Pressemitteilung. Die Stadt bittet darum, nicht die Notrufnummern 110 oder 112 anzurufen. Diese sind ausschließlich für Notfälle gedacht.

Keine Gefahr für Menschen

Die ASP ist eine anzeigenpflichtige Tierseuche, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt. Sie verläuft fast immer tödlich und ist unheilbar. Es gibt bislang keine Möglichkeit, Schweine durch eine vorbeugende Impfung zu schützen. Für Menschen besteht keine Gefahr. ASP ist nicht auf Menschen übertragbar – weder durch den Verzehr von Schweinefleisch, noch über direkten Tierkontakt. Auch für andere Haus- und Nutztierarten als Schweine ist ASP ungefährlich.

Afrikanische Schweinepest – Fragen und Antworten

Mainz: Heimliche Aufnahmen auf Toiletten in Club und Uni-Campus

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Am Freitagabend, 14. Juni 2024 gegen 20:00 Uhr kam es in einem Gebäude der Universität Mainz im Johannes-Joachim-Becher-Weg zu einem übergriffigen Vorfall. Ein unbekannter Mann hatte sich unberechtigterweise in einer der Damentoiletten aufgehalten. Mit seinem Smartphone machte er heimlich Video- und Fotoaufnahmen der benachbarten Toiletten, indem er das Telefon unter der Toilettenabtrennung hindurch hielt und so Aufnahmen der Frauen fertigte, die die angrenzenden Toiletten nutzten. Die betroffenen Frauen bemerkten den Vorfall und alarmierten die Einsatzkräfte. Der Mann verließ jedoch das Gebäude, bevor die Polizei eintraf, und konnte in der Umgebung nicht mehr angetroffen werden.

Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: Er ist männlich, etwa 30-40 Jahre alt, hat einen braunen Hautteint, schwarze, kurze Haare, buschige Augenbrauen und trägt einen Vollbart. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug er weiße Schuhe, eine oliv-graue Hose und eine dunkelblaue Jacke mit weiß-blauem Bund.

Weiterer Vorfall im Club in der Großen Bleiche

Ein weiterer ähnlicher Vorfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen, 15. Juni 2024 gegen 03:00 Uhr in einem Club in der Großen Bleiche. Eine 20-jährige Mainzerin bemerkte auf der Damentoilette, dass jemand ein Handy mit dem Display nach oben unter der Toilettenabtrennung hindurchschob und sie filmte. Die junge Frau erzählte ihrer Freundin von dem Vorfall, die daraufhin den mutmaßlichen Täter in der Damentoilette ausfindig machte und die Sicherheitsmitarbeiter des Clubs informierte.

Die Security hielt den Mann fest und übergab ihn den alarmierten Einsatzkräften. Der Täter, ein 35-jähriger Mann aus Mainz, stritt die Tat gegenüber der Polizei ab. Trotzdem erhielt er ein sofortiges Hausverbot für den Club und muss sich nun wegen „Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen“ gemäß § 184k StGB verantworten.

Rechtliche Konsequenzen und Strafen

Die Taten, die in der Universität Mainz und im Club in der Großen Bleiche verübt wurden, ziehen ernste rechtliche Konsequenzen nach sich. Das deutsche Strafgesetzbuch sieht für die „Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen“ empfindliche Strafen vor. Nach § 184k StGB können Täter mit Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren bestraft werden. In beiden Fällen handelt es sich um schwerwiegende Eingriffe in die Privatsphäre der betroffenen Frauen, was das Bedürfnis nach strengen rechtlichen Maßnahmen und Abschreckungen verdeutlicht.

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Mord am Baggersee in Südhessen? Kripo ermittelt

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Polizeiabsperrung, Symbolbild
Polizeiabsperrung, Symbolbild

Nach dem Fund einer leblosen Person im Bereich des Baggersees „Erlache“ am Sonntagmittag (16.06.2024, wir haben berichtet) gehen Staatsanwaltschaft und Polizei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich bei der Leiche um die 40-jährige Frau handelt, die seit dem 4. Juni 2024 vermisst wurde (wir haben berichtet). Aufgrund der bisherigen Ermittlungen wurde die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Hintergründe zur Tat sind noch völlig unklar.

Für die weiteren Ermittlungen hat das Polizeipräsidium Südhessen die Mordkommission „Erlache“ eingerichtet

Über 35 Beamtinnen und Beamte ermitteln aktuell in dem Fall. In diesem Zusammenhang werden heute weitere Suchmaßnahmen im Bereich des Leichenfundorts stattfinden. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Fundort nicht der Tatort ist.

Neben den Ermittlungen im Rahmen des Tötungsdelikts fahnden die Ermittler nach wie vor auch nach einer ebenfalls vermissten 49-jährigen Frau aus dem familiären Umfeld der Getöteten. Die Ermittlungen zu ihrem Aufenthaltsort dauern an.

Inwieweit ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Verschwinden der beiden Frauen und dem Tötungsdelikt besteht, ist derzeit noch unklar und ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.

Für Hinweise aus der Bevölkerung hat die Mordkommission „Erlache“ unter der Rufnummer 06151 / 969 53200 ab heute 16 Uhr ein Hinweistelefon eingerichtet auf dem sich Bürgerinnen und Bürger, auch anonym, melden können.

Aktuell suchen die Ermittler Zeugen, die seit dem 4. Juni verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die möglicherweise mit der Tat und/oder dem Fund der toten Frau im Bereich Erlache in Verbindung stehen könnten.