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Tödlicher Unfall auf dem Hockenheimring – 21-Jähriger verstirbt im Krankenhaus

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Vor den Augen tausender Zuschauer verlor ein 21-jähriger Motorradfahrer beim „Racefoxx 1000 km“, einem Langstreckenrennen auf dem Hockenheimring, sein Leben. Der tragische Unfall hatte sich während des Auftaktrennens des Deutschen Langstrecken-Cups ereignet, einem Event, das sowohl für professionelle als auch für Freizeitfahrer zugänglich war.

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Fahrer verlor die Kontrolle

Eineinhalb Stunden nach dem Rennstart, der mit einem klassischen Le-Mans-Start eingeleitet wurde – dabei mussten die Fahrer zu ihren Motorrädern sprinten, bevor sie das Rennen aufnahmen –, kam es zu dem Unglück. Im Motodrom-Bereich der Strecke verlor der junge Fahrer die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte schwer. Dies geschah direkt vor den Hauptzuschauertribünen, wo sich auch viele Kinder und Jugendliche befanden.

Unmittelbar nach dem Sturz eilten Notärzte und Sanitäter zum Unfallort, und ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Trotz intensiver Bemühungen der Rettungskräfte erlag der junge Mann im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Die Polizei bestätigte den Tod des Fahrers und teilte mit, dass das Rennen unverzüglich nach dem Unfall abgebrochen und alle weiteren Veranstaltungen des Tages abgesagt wurden. Die genauen Umstände, die zu dem Unfall führten, blieben zunächst unklar. Der Verkehrsdienst Mannheim nahm die Ermittlungen auf und zog zur Rekonstruktion des Sturzgeschehens einen Sachverständigen hinzu.

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Neue Regelungen für Cannabis am Steuer

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Mit der Teillegalisierung von Cannabis, die ab dem 1. April in Deutschland in Kraft tritt, stellen sich neue Fragen bezüglich des Cannabiskonsums im Straßenverkehr. Eine vom Bundesverkehrsministerium eingesetzte Expertenkommission hat nun einen Grenzwert von 3,5 Nanogramm Tetrahydrocannabinol (THC) pro Milliliter Blutserum vorgeschlagen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.

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Einführung neuer Grenzwert

Das Gesetz zur Teillegalisierung von Cannabis wurde trotz der Einwände der Union von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und vom Bundespräsidenten unterzeichnet. Mit der Einführung des neuen Grenzwertes soll sichergestellt werden, dass Fahrer, die unter dem Einfluss von Cannabis stehen, identifiziert und entsprechend geahndet werden können.

Die Expertenkommission, bestehend aus Fachleuten aus den Bereichen Medizin, Recht und Verkehr sowie Polizeivertretern, empfiehlt diesen Wert auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse. Der ADAC und andere Verbände unterstützen das Vorgehen und betonen die Notwendigkeit, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, insbesondere da durch die Teillegalisierung möglicherweise mehr Menschen Cannabis ausprobieren könnten.

Bislang gilt in Deutschland ein absolutes Verbot für das Fahren unter dem Einfluss von Cannabis, ohne einen festgelegten Grenzwert wie bei Alkohol. Die aktuelle Rechtsprechung sieht Sanktionen ab einem Wert von 1,0 Nanogramm THC im Blut vor, doch dieser Wert gilt als umstritten, da er nicht unbedingt auf eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit hinweist.

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Vorgeschlagener Grenzwert

Der vorgeschlagene Grenzwert von 3,5 Nanogramm THC ähnelt dem Risiko einer Blutalkoholkonzentration von 0,2 Promille und wird als konservativer Ansatz betrachtet. Diese Änderung muss jedoch noch vom Gesetzgeber beschlossen werden und kann vor dem Inkrafttreten der Teillegalisierung von Cannabis am 1. April nicht mehr umgesetzt werden.

In Bezug auf den Konsum von Cannabis in Verbindung mit Alkohol empfiehlt die Expertenkommission ein striktes Verbot, da der Mischkonsum ein besonderes Risiko im Straßenverkehr darstellt. Trotz der Bedenken einiger Kritiker, dass die Teillegalisierung zu mehr Verkehrsunfällen führen könnte, betont der ADAC die Wichtigkeit einer umfassenden Aufklärung der Bevölkerung über die Risiken und die fortbestehende Strafbarkeit des Fahrens unter Drogeneinfluss.

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Oppenheim: Live-Musik und kulinarische Angebote

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Oppenheim, VG Rhein-Selz

Frühlingsgefühle? Dann nichts wie hin zum Start in die blühende Jahreszeit: Am Sonntag, 14. April 2024, läutet die Stadt, gemeinsam mit vielen Partnern vor Ort, von 12:00 bis 18:00 Uhr die Open Air-Saison mit dem „Oppenheimer Frühling“ ein.

Das diesjährige Programm beinhaltet erneut erfrischende Live-Musik sowie ein reichhaltiges kulinarisches Angebot entlang der Strecke. Mehr als 30 Kunsthandwerks- und Essensständen auf dem Gelände des Hotels „Altes Amtsgericht“, spannende unterirdische und oberirdische Gästeführungen der Tourist-Info in der Merianstraße und vielen zusätzlichen Aktionen, wie „Kaufmannsführungen“ im Restaurant Völker, ein Kreativtreff, Oldtimerfahrzeuge und –traktoren, ein Weinprobiertag mit Entdeckungstour oder Glitzer-Tattoos für Kinder ergänzen den Tag.

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Familiensonntag

Der Tag der Kultur- und Weinbotschafter Rheinhessen e.V. oder die offizielle Saisoneröffnung des Deutschen Weinbaumuseums runden das Frühlingsangebot ab. „Die Gäste dürfen sich auf noch mehr Stationen entlang der Eventmeile und einen frühlingshaften Familiensonntag freuen!“, erklärt die Stadt im Vorfeld der Veranstaltung.

An dieser Stelle gilt der besondere Dank der Stadt den zahlreichen Partnern aus der Stadt, ohne deren tatkräftige Unterstützung die Veranstaltung, die zum dritten Mal nach 2019 mit erweitertem Angebot und noch mehr Beteiligten stattfindet, nicht gestemmt werden könnte. Mit dem malerischen Marktplatzambiente am nördlichen Ende der Strecke bis zur Staatlichen Weinbaudomäne im Süden zieht sich die Strecke durch die historische Oppenheimer Altstadt. Infos & Programm mit Strecke unter www.stadt-oppenheim.de.

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Maßnahmen und Verkehrskontrollen der Polizei Mainz zum Carfriday

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Tuningkontrolle
Tuningkontrolle

Anlässlich des Carfriday in diesem Jahr setzte das Polizeipräsidium Mainz auf eine flexible Kontrollstrategie am 29. März 2024, insbesondere zur Überwachung der An- und Abreise zum zentralen Event am Nürburgring. Die Notwendigkeit solcher Maßnahmen wurde durch einen Verkehrsunfall in der Nähe des Nürburgrings mit fünf Fahrzeugen und drei verletzten Personen unterstrichen (siehe Meldung des Polizeipräsidiums Koblenz).

296 Geschwindigkeitsverstöße

Bereits in den frühen Morgenstunden setzte das PP Mainz mehrere ProVida-Fahrzeuge mit Geschwindigkeitsmessgeräten ein, um die Anfahrtswege zu kontrollieren. Parallel dazu wurden Lasermessungen und mobile Messanlagen eingesetzt. Im Verlauf des Tages wurden über 11.000 Fahrzeuge gemessen, wobei 296 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt wurden.

Fünf Strafverfahren eingeleitet

An drei Kontrollstellen an der A 63 im Donnersbergkreis, an der A 61 bei Bad Kreuznach und auf der Saarstraße in Mainz wurden mehrere tausend Fahrzeuge angehalten. Insgesamt wurden rund 250 PKW und ihre Fahrer aus dem Verkehr gezogen und kontrolliert, darunter auch zahlreiche Besucher des Nürburgring-Events. Es wurden fünf Strafverfahren eingeleitet, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung wegen eines total gefälschten Führerscheins, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Dokumentenverstoß sowie unerlaubter Aufenthalt.

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Keine Fahrer unter berauschenden Mitteln unterwegs

Des Weiteren wurde festgestellt, dass 17 Fahrzeuge ihre Betriebserlaubnis verloren hatten, drei Kinder nicht ordnungsgemäß in Kindersitzen saßen, vier Fahrzeuge die Hauptuntersuchung nicht bestanden hatten, acht Personen nicht angeschnallt waren, bei drei Fahrzeugen die Beleuchtung defekt war und bei vier Fahrzeugen wichtige Dokumente nicht mitgeführt wurden. Es wurde kein Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder berauschenden Mitteln erwischt. Einige Fahrzeuge wiesen jedoch erhebliche optische und technische Veränderungen auf, darunter nicht zugelassene Scheibenfolien, abgeklebte Scheinwerfer und falsch montierte Rad-/Reifenkombinationen.

Positive Stimmung trotz Großkontrollen

Trotz dieser Auffälligkeiten waren die meisten Veränderungen professionell ausgeführt oder entsprechend dokumentiert. Einige kontrollierte Personen waren bereits am Nürburgring überprüft worden und berichteten von dort. Die kontrollierten Personen zeigten sich trotz des schlechten Wetters freundlich und verständnisvoll gegenüber den Kontrollen, die von einer insgesamt positiven Stimmung geprägt waren.

 

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Saulheim: Vermisste Person nach intensiver Suche tot aufgefunden

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Am Donnerstag, dem 28. März 2024, begann die Suche nach einer vermissten Person, die in der darauffolgenden Nacht intensiviert wurde, als die Bemühungen verstärkt wurden. Diese tragische Geschichte fand am Morgen des 29. März ein abruptes Ende, als in einem Bachbett im Mühlweg der Leichnam der vermissten Person aufgefunden wurde.

Mehr als 50 Einsatzkräfte auf der Suche

Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um einen Unfall gehandelt haben könnte, jedoch sind die genauen Umstände noch Gegenstand der Ermittlungen. Die beteiligten Einsatzkräfte, zu denen Polizei und Kriminalpolizei, die Freiwilligen Feuerwehren Wörrstadt und Saulheim, eine Rettungshundestaffel sowie die Notfallseelsorge zählten, bildeten eine eindrucksvolle Stärke aus fast 50 Personen, die sich der Aufgabe verschrieben hatten, die vermisste Person zu finden.

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Kriminalpolizei ermittelt

Insbesondere die Freiwilligen Feuerwehren Saulheim und Wörrstadt waren mit der schwierigen und sensiblen Aufgabe betraut, den Leichnam zu bergen. Angesichts der andauernden Ermittlungen und der Schwere der Situation war es den Einsatzkräften vor Ort nicht möglich, weitere Auskünfte zu erteilen.

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Mainz: Polizeieinsatz gegen aggressive Randalierer endet mit Festnahmen

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Holzhofstraße in Mainz
Symbolbild Polizei

Am Donnerstagabend, 28. März 2024 kam es in der Mainzer Altstadt zu einem massiven Polizeieinsatz, nachdem mindestens drei stark alkoholisierte Männer in einem Restaurant für Unruhe sorgten. Die Situation eskalierte, als einer der Männer drohte, Polizisten mit einer Glasflasche anzugreifen. Nur durch die Androhung des Einsatzes eines Tasers konnte ein bevorstehender Angriff verhindert werden.

Dramatische Szenen in der Altstadt

Die Polizei wurde gegen 20:45 Uhr von einem Restaurantbetreiber um dringende Hilfe gebeten. Die Gäste und Mitarbeiter des Lokals wurden von drei sehr aggressiven Männern belästigt, von denen mindestens einer bewaffnet gewesen sein soll. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte eskalierte die Situation schnell. Ein 27-jähriger Mann näherte sich den Polizisten auffallend schnell und hielt seine Hände verdächtig in den Jackentaschen verborgen. Ein weiterer Mann, ein 24-Jähriger aus Mainz-Lerchenberg, griff ebenfalls unvermittelt eine im Gürtelbund getragene Wodkaflasche und hob sie in einer bedrohlichen Geste. Die Polizisten sahen sich gezwungen, den Taser als Warnung zu aktivieren, was letztlich die Aggressoren zur Aufgabe bewegte.

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Sicherstellung einer Waffe

Bei der Durchsuchung des 24-Jährigen konnte ein zugriffbereites Rasiermesser sichergestellt werden. Während des Einsatzes kam es zu massiven Beleidigungen gegen die Einsatzkräfte durch den Festgenommenen. Die gesamte Auseinandersetzung wurde durch die Bodycams der Polizisten aufgezeichnet und wird nun Teil der Ermittlungen sein.

Vorläufige Maßnahmen und erneute Festnahmen

Trotz des aggressiven Verhaltens erhielten alle drei Männer zunächst nur einen Platzverweis. Diese Chance, unbehelligt zu bleiben, nutzten die Männer jedoch nicht. Kurz nach Mitternacht fielen zwei von ihnen erneut durch randalierendes Verhalten auf und missachteten den zuvor ausgesprochenen Platzverweis. Eine erneute Festnahme war die Folge, und die Nacht endete für sie in einer Zelle des Altstadtreviers. Besonders der 24-Jährige ist kein Unbekannter für die Polizei – er ist bereits über 60 Mal polizeilich in Erscheinung getreten.

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Mainz: Sechs Personen nach Verkehrsunfall auf Autobahn A60 verletzt

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Am Freitagmittag, dem 29. März 2024, kam es auf der A60 in Fahrtrichtung Bingen, unmittelbar nach der Auffahrt Hechtsheim West, zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge involviert waren. Aufgrund der Anzahl der Verletzten waren Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Kontrolle über Fahrzeug verloren

Gegen 11:54 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 60 kurz nach dem Hechtsheimer Tunnel alarmiert. Eine 61-jährige Fahrerin, die mit ihrem Citroën die Auffahrt zur AS Hechtsheim-West befuhr, geriet aufgrund der nassen Fahrbahn in der Kurve ins Schleudern und geriet direkt auf die Hauptfahrbahn. Dabei stieß sie mit dem Renault eines 24-jährigen PKW-Fahrers zusammen. Die Kollision riss den linken Vorderreifen samt Federung aus dem Citroën der 61-Jährigen. Beim Fahrzeug des 24-Jährigen brach die vordere Achse. Die beiden stark beschädigten Fahrzeuge kamen auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand.

Vielzahl an Verletzten ruft Katastrophenschutz auf den Plan

Glücklicherweise wurden keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt. Ersthelfer leisteten vorbildliche Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Aufgrund der Anzahl der Verletzten wurden unverzüglich weitere Rettungsmittel und Führungskräfte alarmiert. Die Abschnittsleitung Gesundheit koordinierte die Versorgung und den Transport der sechs Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Während der Rettungsmaßnahmen sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr und potenzielle Brandgefahren ab. Die Polizei übernahm später die Einsatzstelle und organisierte den Abtransport der beschädigten und nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge. Anschließend musste der rechte Fahrstreifen durch die ebenfalls alarmierte Autobahnmeisterei Heidesheim gereinigt werden.

Hund aus Unfallfahrzeug vermisst

In einem der beteiligten Fahrzeuge befand sich auch ein Hund, der nach dem Unfall weglief. Trotz intensiver Suche im Nahbereich der Unfallstelle, in Marienborn und entlang der BAB 63 konnte das Tier nicht gefunden werden. Aufgrund von Sichtmeldungen des Hundes an der Autobahn wurde vorsorglich eine Warnmeldung veröffentlicht. An dem Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Mainz mit Kräften der Feuerwache 1 und 2, die Freiwillige Feuerwehr Hechtsheim, die Polizei sowie der Rettungsdienst mit der Abschnittsleitung Gesundheit beteiligt.

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Polizei bereit für KCanG: Orientierungsrahmen zum legalen Cannabiskonsum veröffentlicht

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Die Bundesregierung hat im Februar 2024 die Einführung des Gesetzes zum Umgang mit Konsumcannabis (KCanG) beschlossen, das eine faktische (Teil-)Legalisierung von Cannabis mit sich bringt. Nach der Zustimmung des Bundesrates am 22. März 2024 wird das Gesetz am 27. März 2024 ausgefertigt und tritt offiziell am 1. April 2024 in Kraft.

Polizei auf die Umsetzung des KCanG vorbereitet

Ab diesem Zeitpunkt wird der Besitz bestimmter Mengen Cannabis sowie der private Eigenanbau unter bestimmten Rahmenbedingungen für Erwachsene straffrei sein. Die gemeinschaftliche Anbaukultur für den Eigenkonsum in Anbauvereinen ist nach aktuellen Planungen der Bundesregierung für den 1. Juli 2024 vorgesehen. Um die polizeiliche Praxis in Bezug auf diese grundlegenden rechtlichen Änderungen zu unterstützen, hat das Innenministerium am 26. März einen Orientierungsrahmen für Polizeibeamte veröffentlicht. Dieser beinhaltet konkrete Handlungsempfehlungen für mögliche Situationen im Umgang mit der neuen Rechtslage, um sicherzustellen, dass Polizeibeamte ab dem ersten Tag bestmöglich auf die Umsetzung des KCanG vorbereitet sind.

Führen von Kraftfahrzeugen unter BTM weiterhin verboten

Trotz der Teillegalisierung bleibt das Führen von Kraftfahrzeugen unter dem Einfluss von Cannabis und anderen berauschenden Mitteln im öffentlichen Straßenverkehr weiterhin verboten. Die Polizei Rheinland-Pfalz betont die Bedeutung von Prävention, da die Gewährleistung der Verkehrssicherheit zu ihren Hauptaufgaben gehört. Die Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln wird auch weiterhin als Ordnungswidrigkeit gemäß § 24a des Straßenverkehrsgesetzes behandelt, wobei mögliche Konsequenzen Fahrverbote und Bußgelder bis zu vierstelliger Höhe sein können.

Verstärkte Kontrollen

Personen, die unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln ein Fahrzeug führen und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährden oder einen Unfall verursachen, können gemäß § 315c des Strafgesetzbuches mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe und dem Entzug der Fahrerlaubnis bestraft werden. Die verstärkten polizeilichen Kontrollen zielen darauf ab, das hohe Niveau der Verkehrssicherheit im Land aufrechtzuerhalten und zu stärken. Es ist entscheidend, das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger dafür zu schärfen, dass die Beeinflussung durch den Konsum von Cannabis und die Teilnahme am Straßenverkehr ebenso unvereinbar sind wie im Falle von Alkohol.

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Neue 22 KW Ladesäule in Walluf von ESWE

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Ein tolles Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger, ein Gewinn fürs Klima: Walluf bietet ab sofort vier weitere Ladepunkte für Elektroautos an. Die neuste E-Tankstelle wurde jetzt am Drobollacher Platz (Marktstraße) in Oberwalluf eröffnet. Eine weitere wird in den kommenden Tagen am Wallufer Weinprobierstand in Betrieb genommen.

Den Bau hat die ESWE Versorgungs AG geplant, durchgeführt und finanziert

Der Wiesbadener Energiedienstleister ist in Walluf verantwortlich für den Ausbau des öffentlichen Ladenetzes. Ein Perspektivplan sorgt dafür, dass jedes Jahr neue Lademöglichkeiten geschaffen werden, um schließlich eine flächendeckende Abdeckung zu erreichen.

Bislang konnten die Walluferinnen und Wallufer ihre Elektrofahrzeuge in der Mühlstraße, Am Klingenweg, Im Grohenstück und in der Haselnußgasse aufladen. Nun kommen gleich zwei neue Ladestandorte dazu.

„In diesem Frühjahr haben wir die Bauarbeiten am Drobollacher Platz so gut wie abgeschlossen und mit dem neuen Veranstaltungsgebäude einen echten Mehrwert für alle Einwohnerinnen und Einwohner geschaffen“, sagt Wallufs Bürgermeister Nikolaos Stavridis. „Der wird jetzt durch die neuen Ladestation noch gesteigert. Und als Gemeinde sind wir unseren Klimazielen dadurch ebenfalls ein Stück näher gekommen.“

Die Ladesäule hat zwei Anschlüsse vom Typ 2 mit jeweils maximal 22 kW. Sie ist öffentlich, also für alle E-Auto-Fahrerinnen und E-Auto-Fahrer nutzbar.

„Die Zahl von Elektrofahrzeugen hat in den letzten Jahren stark zugenommen“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Das ist ein Trend, der unsere Umwelt schützt. Und damit wir auf diesem richtigen Weg weiterhin ungebremst unterwegs sein können, werden wir von ESWE eine sichere und zuverlässige Infrastruktur errichten. Walluf hat für Besucherinnen und Besucher so viel zu bieten. Gemeinsam mit der Weinbaugemeinde sorgen wir dafür, dass sich Mobilität und Naturschutz nicht ausschließen.“

Mann schlägt Frau zusammen – Kind musste alles ansehen

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Polizei Frankfurt2 1
Polizei Hessen

Am Dienstagabend wurde in Wiesbaden eine 42-jährigen Frau auf offener Straße körperlich angegangen. Nachdem die Dame am 26.03.2024 um 21.29 Uhr ein Kind in der Eltviller Straße aufgrund dessen Umgang mit einem an der Leine geführten Hund tadelte, trat ein Mann hinzu und schlug unvermittelt auf die Frau ein, wodurch sie zu Fall kam. Beim Versuch aufzustehen, erhielt sie einen weiteren Schlag und wurde zudem verbal beleidigt.

Personenbeschreibung

Anschließend verließen der Täter, das Kind und der Hund gemeinsam den Tatort in Richtung Rüdesheimer Straße. Der Täter wird als 1,70 m groß und ungepflegt beschrieben. Er hatte blonde Haare und einen Bart und war mit einer blauen Jacke bekleidet.

Hinweise zu dem Täter sowie dem Kind samt Hund nimmt das 3. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345 2340 entgegen.

Neues Zuhause für Fischotter in Wiesbadener Fasanerie eröffnet

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Mit großer Begeisterung eröffnete Bürgermeisterin Christiane Hinninger das modernisierte Ottergehege in der Wiesbadener Fasanerie, einem bekannten Tier- und Pflanzenpark der Stadt. „Es ist eine Freude zu sehen, wie die Fischotter nun ein artgerechtes und naturnahes Zuhause erhalten haben“, äußerte sich Hinninger während der feierlichen Eröffnung.

Die Fischotter, die schon seit Jahren ein fester Bestandteil der Fasanerie sind, gehören zu den bedrohten Tierarten in Deutschland und stehen unter strengem Schutz.

„Die Pflege und Erhaltung dieser faszinierenden Wesen liegt uns sehr am Herzen“, betonte Hinninger. Mit Blick auf die Zukunft hofft man in der Fasanerie, dass das junge Fischotterpaar Otto und Frieda, liebevoll benannt von den Tierpflegern, für Nachwuchs sorgen wird.

Das neu gestaltete Gehege ist zu einer kleinen Oase geworden, mit einem geschwungenen Wasserlauf, einheimischen Pflanzen und einer zentral platzierten Schwarzerle. „Dieses neue Gehege ermöglicht unseren Besuchern ganz neue Einblicke in das Leben der Fischotter“, erklärte Gabriele Wolter, Leiterin des Grünflächenamtes. Der neu errichtete Holzsteg erlaubt es, das Gehege von oben zu überblicken, während die Unter-Wasser-Scheiben unterhalb des Steges einen außergewöhnlichen Einblick in die Unterwasserwelt der Otter bieten.

Bürgermeisterin Hinninger nutzte die Gelegenheit, um dem Förderverein der Fasanerie für die Konzeption und Finanzierung des Projekts zu danken. Ebenso dankte sie dem Team der Fasanerie für ihren Einsatz beim Bau und bei der Eingewöhnung der Tiere. Mit diesem Projekt leistet die Fasanerie nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz, sondern bereichert auch das Erlebnis für die Besucher des Parks.

Polizei Mainz: Internationale Festnahmen bei Menschenhandel-Razzien

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Symbolbild Polizei SE

Seit Ende 2023 führen die Staatsanwaltschaft Mainz und das Fachkommissariat „Organisierte Kriminalität“ des Polizeipräsidiums Mainz Ermittlungen wegen des Verdachts des Menschenhandels und der Zwangsprostitution. Die Auslöser dieser Ermittlungen war der Suizidversuch einer Frau, die in einem Bordell tätig war, was mutmaßlich auf die Ausweglosigkeit ihrer Situation zurückzuführen ist.

Mehrere Durchsuchungen

Am frühen Morgen des 26. März 2024 wurden in einem koordinierten Einsatz fünf Wohnungen in Spanien, Rumänien, Bayern und Rheinland-Pfalz durchsucht. Dabei wurden ein 47-jähriger Mann in Spanien und eine 36-jährige Frau in Bayern festgenommen, beide rumänische Staatsangehörige. Diese Festnahmen wurden auf der Grundlage von Haftbefehlen und Durchsuchungsbeschlüssen des Amtsgerichts Mainz durchgeführt, die von der Staatsanwaltschaft Mainz erwirkt wurden.

Verdächtiger in Justizvollzugsanstalt in Spanien

Ein weiterer Beschuldigter, ein 47-jähriger Freier der Geschädigten aus dem südlichen Rheinland-Pfalz, konnte nicht angetroffen werden. Die Ermittlungen gegen ihn beziehen sich auf den Tatvorwurf der Zwangsprostitution gemäß § 232a StGB. Die 36-jährige Beschuldigte wurde zwischenzeitlich in Untersuchungshaft genommen, während der in Spanien festgenommene 47-jährige Beschuldigte dort einem Gericht vorgeführt wurde und derzeit in einem spanischen Gefängnis in Untersuchungshaft sitzt. Eine Überstellung nach Deutschland ist geplant.

Internationale Ermittlungen dauern an

Diese umfangreichen Ermittlungen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt (BKA), Europol sowie den rumänischen und spanischen Ermittlungsbehörden. Ermittler des Polizeipräsidiums Mainz reisten ins Ausland und unterstützten die örtlichen Polizeibehörden in Spanien und Rumänien bei den durchgeführten Maßnahmen. Die Ermittlungen dauern an und umfassen unter anderem die Auswertung sichergestellter beweiserheblicher Gegenstände.

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Insolvenzverfahren der Heizwerk GmbH in Wörrstadt eröffnet

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Insolvenzbenachrichtigungen
Insolvenzbenachrichtigungen - Foto: BYC-News

Insolvenz: Für die Heizwerk Heizung Sanitär Gebäudetechnik GmbH, ansässig in der Marktstraße 17 in Wörrstadt, wurde am 15. März 2024 um 08:30 Uhr das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet. Das Unternehmen, geführt von Geschäftsführer Stefan P., steht somit vor einer ungewissen Zukunft.

Insolvenzverwalter

Als Insolvenzverwalter wurde der Mainzer Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe bestellt, der nun die Aufgabe übernimmt, das Unternehmen durch das Insolvenzverfahren zu führen. Dr. Schiebe, erreichbar in der Hindenburgstraße 32 in Mainz, wird sich mit der Prüfung der Unternehmenssituation und der Suche nach möglichen Sanierungswegen beschäftigen.

Gläubiger des Unternehmens werden aufgefordert, ihre Forderungen bis zum 21. Mai 2024 beim Insolvenzverwalter anzumelden. Zudem müssen sie eventuelle Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin unverzüglich melden. Eine schuldhafte Verzögerung oder Unterlassung dieser Mitteilung kann zu Schadensersatzansprüchen führen.

Auch Personen, die Verbindlichkeiten gegenüber der Heizwerk GmbH haben, werden angewiesen, Zahlungen nicht mehr an das Unternehmen, sondern direkt an den Insolvenzverwalter zu richten.

Vollsperrung der Mainzer Straße im Stadtteil Ginsheim

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Ginsheim Kurzmeldung: Die Mainzer Straße wird zwischen Rheinstraße und Ringstraße in der Zeit vom 8.04.2024 bis voraussichtlich 11.04.2024 wegen Erneuerung der Fahrbahn voll gesperrt. Die Busse werden ab der „Haltestelle Neckarstraße“ über die Stuttgarter Straße umgeleitet. Dadurch entfällt in dieser Zeit die „Haltestelle Schulstraße

Heldenhaft: Feuerwehr Zell rettet vermissten Cocker Spaniel aus der Mosel

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Nach einer 12-tägigen Suche konnte der vermisste Hund „Famke“ am Mittwochabend, 27. März 2024 durch die heldenhaften Bemühungen der Feuerwehr Zell sicher gerettet werden. „Famke“, ein Cocker Spaniel, war seit dem 15. März 2024 vermisst worden, nachdem er von einem Binnenschiff in die Mosel gesprungen war.

Aufmerksame Camper alarmieren Feuerwehr

Der glückliche Ausgang dieser Geschichte wurde durch die aufmerksamen Besucher eines nahegelegenen Campingplatzes möglich, die den Hund auf einer benachbarten Insel entdeckten und umgehend die Wasserschutzpolizei verständigten. Die Feuerwehr Zell reagierte prompt auf den Notruf und führte eine erfolgreiche Rettungsaktion durch, um „Famke“ sicher an Land zu bringen.

Cocker Spaniel wohlauf

Nach seiner Rettung wurde der Hund vorsorglich von einem Tierarzt untersucht, um sicherzustellen, dass er wohlauf ist. Bis zur Abholung durch seine Besitzer bleibt „Famke“ in der fürsorglichen Obhut eines Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zell. Die Feuerwehr Zell lobt die Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizei und dankt den aufmerksamen Campingplatzbesuchern für ihre Hilfe bei der Rettung von „Famke“.

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