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Gustavsburg: Erneuerung der Trinkwassertransportleitung

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Ginsheim-Gustavsburg
Ginsheim-Gustavsburg

Im Zuge der bereits seit einigen Jahren laufenden Erneuerung der großen Trinkwassertransportleitung vom Wasserwerk Hof Schönau nach Mainz werden in Ginsheim-Gustavsburg, Stadtteil Gustavsburg, zwischen der Bahnlinie Mainz-Frankfurt und der Bundesstraße B43 ab dem kommenden Montag, 14. Oktober, Rodungs- und Rückschnittsarbeiten durchgeführt.

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Bauarbeiten

Wie im Frühjahr ausführlich berichtet, liegt die aktuelle Wasserleitung unter einem mit Bäumen bewachsenen Grünstreifen zwischen der Bahnlinie und der B43. Diese Transportleitung ist für die Trinkwasserversorgung der gesamten Region und der Städte Mainz und Wiesbaden unverzichtbar. Sie stammt allerdings aus den 1920er Jahren und muss durch eine neue Leitung ersetzt werden, um auch weiterhin die Trinkwasserversorgung der Region zuverlässig gewährleisten zu können.

Vor den anstehenden Rodungsarbeiten, die für den weiteren Verlauf der Sanierungsmaßnahmen unerlässlich sind, wurden umfassende Untersuchungen durch ein Fachbüro durchgeführt. Auf dieser Grundlage konnten zahlreiche Naturschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Dazu gehört unter anderem der erfolgreiche Fang von 87 Mauereidechsen, die sicher hinter einen Reptilienschutzzaun in der Nähe umgesiedelt wurden. Zudem sind Ersatzpflanzungen und weitere Begrünungsmaßnahmen im Stadtgebiet vorgesehen.

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Kulturraum Alzey: Ein Projekt für Kreativität und Gemeinschaft

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Foto: Stadt Alzey

Die Stadt Alzey startet ein spannendes Kulturprojekt: In der ehemaligen Volker Apotheke in der hinteren Spießgasse 58 entsteht ein innovativer Kulturraum, der allen Bürgerinnen und Bürgern offensteht. Hier sollen Kreativität, Kunst und Gemeinschaft gelebt werden. Die Umnutzung des leerstehenden Gebäudes ist ein Paradebeispiel dafür, wie Kulturförderung und Innenstadtbelebung Hand in Hand gehen können.

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Ein Ort für Ideen und Begegnungen

Johannes Moeske vom Jugendkulturzentrum (JUKU), der das Projekt betreut, betont bei der Eröffnung: „Noch sind die Räume leer, doch das wird sich schnell ändern. Mit Unterstützung von Jugendlichen werden die Wände kreativ gestaltet, Möbel kommen dazu. Es ist ein Ort, an dem Ideen wachsen und sich Menschen austauschen können.“ Bereits jetzt ist der Raum offen für Veranstaltungen, Workshops und kreative Projekte, die für alle zugänglich sind.

Vielseitige Nutzung für die Zivilgesellschaft

Der Kulturraum steht nicht nur Künstlern offen, sondern auch zivilgesellschaftlichen Akteuren. Einzelpersonen, Vereine und Interessengruppen können den Raum kostenfrei nutzen, solange die Veranstaltungen öffentlich zugänglich sind. Privatfeste oder parteipolitische Events sind jedoch ausgeschlossen. „Wir wollen, dass hier möglichst viele Bürger teilnehmen und den Raum mit eigenen Ideen füllen“, so Moeske.

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Förderung durch „Innenstadtimpulse“

Ermöglicht wird das Projekt durch das rheinland-pfälzische Förderprogramm „Innenstadtimpulse“. Das Gesamtbudget beläuft sich auf 31.200 Euro, von denen 90 Prozent durch das Land gefördert werden. Die Laufzeit des Projekts ist zunächst bis 2026 befristet. Bürgermeister Steffen Jung hofft auf eine Verlängerung: „Dieser Kulturraum ist ein Geschenk an unsere Stadt und ihre Bürger.“

Wer Interesse hat, den Kulturraum zu nutzen, kann sich direkt beim JUKU melden, um das Konzept abzustimmen und eine Nutzungsvereinbarung zu treffen. Mit diesem Projekt zeigt Alzey, wie städtische Räume zu Orten der Begegnung und Kreativität werden können.

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Eventfahrten im Aufwind: Primus-Linie erweitert Angebot für 2025

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©Primus Linie, Fotograf Ralf Werner
©Primus Linie, Fotograf Ralf Werner

Die Primus-Linie blickt auf ein herausforderndes Jahr 2024 zurück. Im Zeitraum Januar bis September war seit mehreren Jahren erstmalig ein Rückgang der Passagierzahlen zu verzeichnen, der insbesondere auf den verspäteten Sommerbeginn zurückzuführen ist. Mai und Juni waren von schlechtem Wetter geprägt, was zu einem Umsatzrückgang von etwa 20 Prozent bei den Fahrplanfahrten führte. Dennoch konnte die Primus-Linie ihre Position als führender Anbieter von Schifffahrten auf dem Main behaupten und verzeichnete in einigen Segmenten positive Entwicklungen.

Die Verteilung der Einnahmen blieb nahezu identisch zu 2023: Rund 46 Prozent machten dabei die Rund- und Tagesfahrten aus. Im Bereich der Rundfahrten konnte der Umsatz trotz eines Gästeverlusts von etwa 14 Prozent auf Vorjahresniveau gehalten werden, was auf die angepassten Fahrpreise zurückzuführen ist. Die Tagesfahrten lagen sowohl bei den Passagierzahlen als auch beim Umsatz auf dem Niveau von 2023. Eventfahrten bilden 16 Prozent des Gesamtumsatzes und Charterfahrten 38 Prozent.

Die Umbenennung der beliebten „Skylight Tour“ in „Sunset X Skyline-Tour“ und die Verlegung auf die „blaue Stunde“ erwiesen sich als Erfolg: Nach einem Rückgang von 25 Prozent im Vorjahr konnte 2024 ein Plus von acht Prozent erzielt werden.

Bei den Eventfahrten zeigt sich ein gemischtes Bild. Während das Riversight-Dinner ein starkes Revival mit fast 50 Prozent mehr Gästen als im Vorjahr erlebt, verzeichneten Zauber-Schiff und Gruseldinner sowie der Brunch leichte Rückgänge. Das Märchenfrühstück und das Krimi-Schiff liegen auf Vorjahresniveau. Besonders erfolgreich war auch das Sommer-BBQ, das 30 Prozent mehr Gäste anlockte, während das Winter-BBQ aufgrund sinkender Nachfrage voraussichtlich eingestellt wird. Das After-Work-Shipping verzeichnete einen Rückgang von zehn Prozent bei den Gästen, konnte jedoch durch gute Ticket- und Gastronomieeinnahmen das Vorjahresniveau halten.

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Highlights 2024

Highlights des Jahres 2024 waren das Rhein in Flammen in Koblenz, das nach der Corona-Pause erstmals wieder stattfand und komplett ausgebucht war, sowie das Oktoberfest, das zehn Prozent mehr Buchungen verzeichnete. Auch die Kooperation mit dem Literaturhaus, die „Butterfahrt“, hat sich mit zwei ausgebuchten Terminen als fester Bestandteil des Programms etabliert.

Buchungsstart für Winterfahrten

Die Buchungen für die Winterfahrten laufen gut an – darunter der „Winterzauber auf dem Main“ mit der die Primus-Linie traditionell in die Adventszeit startet. In diesem Jahr wird die winterliche Fahrt an insgesamt neun Terminen angeboten, zwei mehr als im Vorjahr. Ein Weihnachtsbuffet sowie ein kleines Unterhaltungsprogramm sind beim Winterzauber im November und Dezember inklusive. Das neue Silvesterkonzept mit einem Partyboot ohne gastronomisches Angebot erwies sich 2023 als großer Erfolg und wird auch 2024 beibehalten.

Sensibilität für Lärmemissionen

Wie auch andere gastronomische Betriebe in der Stadt, spürt die Primus-Linie die wachsende Sensibilität für Lärmemissionen. Um dem entgegenzuwirken, wird die Lautstärke auf den Freidecks ab 22 Uhr deutlich reduziert oder ganz abgeschaltet. Trotz aller Maßnahmen bleibt der Lärm, der durch Passagiere entsteht, eine Herausforderung. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, passt die Primus-Linie kontinuierlich ihre Veranstaltungen an. „Wir spüren deutlich, dass die Sensibilität gegenüber Lärm gestiegen ist – besonders bei Events mit Musik. Deshalb setzen wir auf Lautstärkemessgeräte und justieren unsere Abläufe entsprechend, um sowohl den Bedürfnissen unserer Gäste als auch der Anwohner gerecht zu werden“, erklärt Marie Nauheimer, Geschäftsführerin der Primus-Linie.

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Ausblick auf 2025

Die Primus-Linie plant für 2025 eine Erweiterung ihres Eventfahrten-Angebots. In Verhandlungen steht derzeit eine Kooperation mit einem Musical-Anbieter, außerdem wird eine Halloween-Partyreihe sowie eine erneute Zusammenarbeit mit der Oper Frankfurt angestrebt. Neu ist auch die Eventfahrt „Quiz Ahoi – Verwirrung garantiert!“. Neben einem köstlichen Dinner erwartet die Gäste ein interaktives Quizerlebnis, bei dem Teams gegeneinander antreten. Heimliche Saboteure versuchen dabei die Teilnehmenden in die Irre zu führen und durch falsche Antworten für Verwirrung zu sorgen. Die Herausforderung besteht somit darin, nicht nur kluge Antworten zu finden, sondern auch die Saboteure zu entlarven.

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist die Erneuerung und Ertüchtigung des Landstroms am Mainkai. Nach langen Planungen kann dieses Projekt nun umgesetzt werden, gefördert durch das Land Hessen. Der offizielle Förderbescheid wird am 14. Oktober von Minister Mansoori überreicht. Dies legt den Grundstein für den Einsatz eines elektrifizierten (hybriden) Schiffsantriebs und wird zur erheblichen CO2-Reduktion beitragen, da künftig weniger auf Generatoren zurückgegriffen werden muss.

„Mit der Erneuerung des Landstroms setzen wir ein wichtiges Zeichen für Nachhaltigkeit und die Zukunft unserer Flotte. Außerdem freuen wir uns, unser Eventangebot 2025 weiter ausbauen zu können und damit unsere Gäste weiterhin mit einzigartigen Erlebnissen auf dem Wasser zu begeistern“, so Marie Nauheimer, Geschäftsführerin der Primus-Linie.

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Feuerwehr Wiesbaden: Brand in Tiefgarage sorgt für Evakuierung

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Foto: Feuerwehr Wiesbaden

Am Freitagnachmittag (11. Oktober 2024) gegen 15:30 Uhr, wurde die Feuerwehr Wiesbaden durch die Auslösung einer Brandmeldeanlage in ein Einkaufszentrum alarmiert. Kurz darauf gingen zahlreiche Notrufe in der zentralen Leitstelle ein, die einen Brand in der Tiefgarage unter dem Einkaufszentrum meldeten. Auf der Anfahrt war bereits eine deutliche Rauchentwicklung auf dem Bahnhofsvorplatz sichtbar.

Oldtimer in Flammen

Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte stellte sich heraus, dass im 2. Untergeschoss der Tiefgarage ein Pkw, ein Oldtimer, in Flammen stand. Ein weiteres Fahrzeug in unmittelbarer Nähe wurde durch die Hitze stark beschädigt. Dank der Sprinkleranlage, die ihre Arbeit bereits aufgenommen hatte, konnte der Brand eingedämmt werden. Die Feuerwehr löschte das brennende Fahrzeug endgültig ab.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden das angrenzende Hotel sowie die Tiefgarage evakuiert werden. Glücklicherweise waren keine Maßnahmen im Einkaufszentrum oder in der oberirdischen Garage erforderlich. Der Kaiser-Friedrich-Ring wurde zunächst großräumig abgesperrt, später wurde die Sperrung jedoch auf die Einfahrtsspur zur Tiefgarage reduziert.

Das Hotel wurde nach intensiver Kontrolle für rauchfrei erklärt, und die Gäste konnten in ihre Zimmer zurückkehren. Die beiden Tiefgaragengeschosse waren stark verraucht.

Keine Personen verletzt

Der Rettungsdienst stand während des gesamten Einsatzes in Bereitschaft. Polizei und Stadtpolizei regelten den Verkehr und sorgten für die notwendigen Absperrungen. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt.

Im Einsatz waren:

  • Alle Berufsfeuerwehrwachen Wiesbaden
  • die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte
  • der Rettungsdienst
  • die Polizei

Die verwaisten Wachen wurden durch die Freiwilligen Feuerwehren Rambach, Erbenheim und Breckenheim besetzt. Ein zusätzlicher Einsatzleitdienst wurde in Dienst gestellt.

Neue Fluglärm-Studie der Uniklinik Mainz

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Uniklinik Mainz
Uniklinik Mainz

Menschen, die viel Lärm ausgesetzt sind, weisen ein erhöhtes Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden. Neue experimentelle Studien der Forschungsgruppe Molekulare Kardiologie am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz zeigen nun zudem auf, dass Fluglärm die schädlichen Effekte, die eine Diabetes mellitus-Erkrankung auf den Blutzuckerspiegel und auf die Gefäßfunktion hat, deutlich verstärkt. Die Studienergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift European Journal of Preventive Cardiology veröffentlicht.

Durch Straßen-, Bahn- und Flugzeugverkehr erzeugter Lärm gilt als potenzieller Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Insbesondere bei nächtlicher Lärmbelastung werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, der Blutdruck erhöht sich und es bilden sich vermehrt freie Radikale. Letztere sind Indikatoren für oxidativen Stress. Zudem entstehen Entzündungen in den Blutgefäßen, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für Diabetes mellitus, auch als Zuckerkrankheit bekannt, erhöhen. Laut WHO verursacht Verkehrslärm in Europa jährlich den Verlust von rund 1,6 Millionen gesunden Lebensjahren.

Die Forschungsgruppe Molekulare Kardiologie am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz hat dies zum Anlass genommen, gesundheitliche Folgen von Fluglärm experimentell in Tiermodellen weiter zu erforschen. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass Fluglärm die schädlichen Effekte, die eine Diabetes mellitus-Erkrankung auf den Blutzuckerspiegel und auf die Gefäßfunktion hat, deutlich verstärkt. Lärm erhöht also nicht nur das Risiko an Typ-2-Diabetes mellitus zu erkranken, sondern verstärkt auch die schädlichen Effekte der Diabeteserkrankung. Die Forschenden konnten insbesondere bei fettreich ernährten Tiermodellen beobachten, dass sich durch den Lärm vermehrt Entzündungsprozesse im Fettgewebe entwickelten und oxidative Stressmechanismen intensiver einsetzten. In Folge dessen verschlechterte sich die Gefäßfunktion, der Blutdruck stieg und die Blutzuckerwerte erhöhten sich. Darüber hinaus stellten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fest, dass die Funktion der Mikrogefäße im Gehirn und die Energieproduktion in den Zellen stark beeinträchtigt wurden.

Ist ein Mensch sowohl Fluglärm als auch Bahn- und Straßenlärm ausgesetzt, ist seine Gesundheit besonders gefährdet

„Unsere aktuellen experimentellen Befunde belegen voran gegangene Studienerkenntnisse anderer Forschungsgruppen, die bereits einen Zusammenhang zwischen chronischer Lärmbelastung und einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes aufgezeigt haben: Lärm kann die Regulierung des Blutzuckers und den Insulinspiegel negativ beeinflussen und zu Entzündungen, Insulinresistenz und Übergewicht führen. Steigt der Verkehrslärm um fünf Dezibel, kann damit ein um sechs Prozent erhöhtes Erkrankungsrisiko für Diabetes mellitus einhergehen. Ist ein Mensch sowohl Fluglärm als auch Bahn- und Straßenlärm ausgesetzt, ist seine Gesundheit besonders gefährdet. Um sowohl die Herz-Kreislauf-Gesundheit als auch den Stoffwechsel vor Schäden zu schützen, sind Maßnahmen zur Reduzierung von Lärmbelastung sehr wichtig“, erklären Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Seniorprofessor am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, und Univ.-Prof. Dr. Andreas Daiber, Leiter der Forschungsgruppe Molekulare Kardiologie am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz.

Weiterlesen: Wiesbaden veröffentlicht Ergebnisse der Fluglärmanalyse

Main-Taunus: Jugendtrainer soll Kinder vergewaltigt und missbraucht haben

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Wiesbaden Autokorso
Polizei Hessen

Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Polizeipräsidium Westhessen am Freitag (11. Oktober 2024) mitteilten, laufen derzeit Ermittlungen gegen einen 28-jährigen Trainer einer Juniorenfußballmannschaft der Turn- und Sportfreunde Hornau e. V.. In dem Stadtteil von Kelkheim soll sich Schreckliches zugetragen haben. Dem Mann wird schwerer sexueller Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung und die Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige vorgeworfen.

Schwere Vorwürfe gegen Trainer

Der Beschuldigte, ein deutscher Staatsangehöriger aus dem Raum Frankfurt am Main, steht im Verdacht, sich in mindestens vier Fällen sexuell an männlichen Minderjährigen vergangen zu haben. Zudem soll er die Jugendlichen zum Konsum von Betäubungsmitteln verleitet haben. Die Taten sollen sich in den Jahren 2022 bis 2024 ereignet haben. Die Opfer, die zur Tatzeit in seiner Mannschaft spielten, sollen dem erheblich älteren Trainer gegenüber schutzlos gewesen sein.

Haftbefehl und Durchsuchung im August

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Frankfurt am Main einen Haftbefehl, der am 14. August 2024 vollstreckt wurde. Gleichzeitig fand eine Durchsuchung statt, bei der Datenträger sichergestellt wurden. Seitdem befindet sich der 28-Jährige in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungsbehörden arbeiten derzeit an der Auswertung der beschlagnahmten Datenträger. Zudem wird geprüft, ob es möglicherweise weitere Opfer gibt.

Mainz: Schwerer Unfall auf der Rheinallee

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Am frühen Freitagnachmittag (11. Oktober 2024) ereignete sich gegen 15:25 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Rheinallee in der Mainzer Neustadt. Dadurch kam es zu einem Rückstau auf der Hauptverkehrsstraße. Die Polizei, der Rettungsdienst und die Berufsfeuerwehr waren im Einsatz. BYC-News war v...


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Führung Mainz: Die unterirdischen Gänge der Bastion Drusus

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Für Geschichtsliebhaber und Entdecker bietet die Initiative Zitadelle Mainz e.V. eine besondere Führung an, die mehr als 2000 Jahre Mainzer Geschichte erlebbar macht. Im Gegensatz zu anderen Touren startet der rund zweistündige Rundgang nicht direkt auf der Zitadelle, sondern am Römischen Theater. Von hier aus tauchen die Teilnehmer in eine ober- und unterirdische Erkundungstour über die historische Zitadelle ein.

Einblicke in die Jahrtausende alte Geschichte

Der Rundgang führt die Besucher durch die verschiedenen Epochen der Mainzer Geschichte. Die Reise beginnt am Drususstein, einem Relikt aus der Römerzeit, und erstreckt sich weiter über das mittelalterliche Kloster auf dem Jakobsberg. Es folgt die barocke Festungsanlage mit ihren eindrucksvollen Bastionen und endet schließlich bei den Kasernenbauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Highlight: Unterirdische Gänge der Bastion Drusus

Ein besonderes Highlight der Tour sind die unterirdischen Gänge unter der Bastion Drusus, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Hier können Besucher die verborgenen Geheimnisse der Festungsanlage entdecken und in die Tiefen der Geschichte eintauchen. Je nach Verfügbarkeit werden auch weitere interessante Themenbereiche behandelt.

Praktische Hinweise

Teilnehmer sollten festes Schuhwerk und eine Jacke mitbringen, da der Rundgang sowohl im Freien als auch unterirdisch stattfindet. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, da weder die Initiative Zitadelle Mainz e.V. noch die Führenden Haftung übernehmen können.

Veranstaltungsort und Anmeldung

  • Datum 13.10.2024
  • Veranstaltungsort: Zitadelle Mainz, Am 87er Denkmal/Zitadellenweg, 55131 Mainz
  • Veranstalter: Initiative Zitadelle Mainz (IZM) e.V., Kay-Uwe Schreiber, An der Alten Reithalle 26, 55124 Mainz
  • Kontakt: Telefon 06131 3331130
  • Tickets unter https://www.zitadelle-mainz.de/fuehrungen/

Sicherheit im Straßenverkehr – darauf sollten Motorradfahrer achten

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Quelle: Pixabay

Böse Zungen geben Bikern gern den Beinamen „Organspender auf Rädern“. Tatsächlich sind Motorradfahrer bedingt durch den Aufbau des Fahrzeugs gefährdeter, wenn es zum Unfall kommt. Es gibt keine Knautschzone und selbst die beste Ausrüstung hält nur einen Teil der Schäden ab. Umso wichtiger ist es, es gar nicht erst zu einem Unfall kommen zu lassen. Hier kann jeder selbst seinen Teil beitragen.

Die richtige Ausrüstung besteht aus mehr als einem Helm

So wichtig der Motorradhelm ist, er reicht als Schutz vor einem Unfall nicht aus. Helme dienen dazu, den Kopf im Ernstfall zu schützen und zu verhindern, dass es zu lebensbedrohlichen Kopfverletzungen kommt. Der Rest des Körpers ist dann aber immer noch allen Gefahrenquellen ausgesetzt.

Umso wichtiger ist der Rundumschutz. Bekannte Zubehörshops wie FC-Moto haben nicht nur Helme im Portfolio, sondern auch sichere Motorradprotektoren für den Straßenverkehr. Sie übernehmen den Schutz für all jene Körperbereiche, die nicht vom Helm geschützt werden. Zu den wichtigsten Protektorenarten gehören:

  • Nierengurte für den Schutz von Nieren und Hüften
  • Rückenprotektoren
  • Brustpanzer
  • Knieschleifer
  • Steißbeinprotektoren
  • Hüftschutz

Eine komplette Ausrüstung ist für jeden Motorradfahrer ein Muss, der am Straßenverkehr teilnimmt. Schon eine einzige Fahrt in „Jeans und Hemd“ kann zu fatalen Folgen für die eigene Gesundheit führen.

Vorausschauendes Fahren ist für Biker ein Muss

Biker müssen aufmerksam sein, damit sie potenzielle Gefahren frühzeitig erkennen. Nicht nur der Verkehr vor einem ist wichtig, sondern auch was in Seitenstraßen passiert und wie sich Fußgänger verhalten. Bei schneller Geschwindigkeit und in Kurven rettet eine vorausschauende Fahrweise Leben. Das eigene Können ist eine Sache, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer eine ganz andere.

Defensives Fahren heißt auf dem Bike nicht nur langsamer zu fahren, sondern Risiken zu vermeiden. Im Zweifel ist es besser einmal zu bremsen als zu beschleunigen.

Sicherheit im straßenverkehr – darauf sollten motorradfahrer achten
Quelle: Pixabay

Sicherheitstraining als Schutz vor einem möglichen Unfall

Ein Fahrsicherheitstraining lohnt sich für Motorradfahrer. Der Biker lernt hier nicht nur die Kontrolle über sein Fahrzeug in schwierigen Situationen, sondern auch, wie er bei einem plötzlichen Hindernis reagiert und bremst. Viele Versicherungen bieten sogar Rabatte an, wenn ein solches Training nachgewiesen wurde. Besonders nach längeren Pausen ohne Bike oder zum Saisonbeginn kann ein Auffrischungskurs lohnend sein. Der Fahrer gewinnt mehr Sicherheit im Umgang mit dem Bike und ist auch auf Extremsituationen vorbereitet. Im Sicherheitskurs werden nicht nur Techniken trainiert, sondern auch mentale Hacks, die für mehr Sicherheit auf der Straße wichtig sind.

Jahreszeitenabhängige Pausen sind sinnvoll

Motorradfahren ist vor allem in den warmen Monaten angenehm, doch auch im Herbst und Frühling reizt es viele Biker, die Freiheit auf zwei Rädern zu genießen. Allerdings ist die kalte Jahreszeit aufgrund nasser und glatter Straßen besonders gefährlich. Auch das Wetter kann im Herbst plötzlich umschlagen, was das Fahren erschwert. Bei sehr schlechter Witterung ist es sinnvoll, das Motorrad stehenzulassen und die Auszeit mit dem Auto zu nutzen. Das ist nicht nur für die eigene Gesundheit hilfreich, sondern schützt auch das Material am Bike. Wer trotzdem nicht auf sein geliebtes Zweirad verzichten möchte, hat jetzt die Gelegenheit zu schrauben, aufzumotzen oder sich eine neue Ausrüstung zuzulegen.

Person tot in brennendem Auto gefunden

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Am späten Donnerstagabend (10. Oktober 2024) wurde gegen kurz vor 23:00 Uhr auf der Landesstraße 3180 bei Sinntal im Main-Kinzig-Kreis (Osthessen) eine Person tot in einem verunfallten Auto aufgefunden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise dazu geben können.

Identität des Toten noch nicht geklärt

Ein Verkehrsteilnehmer hatte gegen 22.55 Uhr den Notruf gewählt und der Rettungsleitstelle von einem in Vollbrand stehenden Fahrzeug berichtet. Im Zuge der Löscharbeiten durch die Feuerwehr wurde festgestellt, dass sich in dem Suzuki Jimny eine Person befand, für die jedoch jede Hilfe zu spät kam. Die Rettungskräfte konnten nur noch ihren Tod feststellen. Die Identität des auf dem Fahrersitz befindlichen Leichnams konnte bislang nicht zweifelsfrei geklärt werden, die Ermittlungen hierzu dauern an.

Der Wagen brannte vollständig aus

Nach den bisherigen Feststellungen am Unfallort geht die Polizei davon aus, dass das Auto von Schwarzenfels in Richtung Züntersbach unterwegs war. Dabei verlor der Fahrer bislang aus noch ungeklärter Ursache auf gerader Strecke die Kontrolle über das Auto, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Wagen fing vermutlich umgehend Feuer und brannte vollständig aus. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro beziffert.

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs und der -ursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen. In dem Zusammenhang wurde auch das Fahrzeug sichergestellt. Die Landesstraße war bis etwa 4:00 Uhr am Freitagmorgen voll gesperrt.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder anderweitig Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Schlüchtern unter der Rufnummer 06661 9610-0 zu melden.

Mainz: Unfall nach schwerem Einbruch mit Fluchtfahrzeug in Ebersheim

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Am frühen Freitagmorgen, dem 11. Oktober 2024, kam es im Mainzer Stadtteil Ebersheim zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine silbergraue Mercedes C-Klasse verlor in einem Kreisverkehr die Kontrolle und kollidierte mit einem Anhänger sowie mehreren geparkten Fahrzeugen. Nach Informationen von BYC-News...


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Kritik am Anwohnerparken in der Mainzer Innenstadt

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Rheinstraße Mainz
Rheinstraße Mainz

Das Anwohnerparken in der Mainzer Innenstadt stößt auf wachsende Kritik. Anwohner bemängeln die verringerte Anzahl an Parkflächen und weisen auf eine unzureichende Kontrolle durch das Mainzer Ordnungsamt hin. Häufig werden Parkplätze von Fahrzeugen ohne gültigen Anwohnerparkausweis blockiert. Dadurc...


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Mainz-Neustadt: Initiative für mehr Bäume und Lebensqualität

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Mainz lebt auf seinen Plätzen
Mainz

Der Ortsbeirat der Mainzer Neustadt hat auf Initiative der GRÜNEN einen Antrag gestellt, 100 Baumstandorte für die Begrünung der Neustadt zu prüfen. Doch die Stadtverwaltung teilte mit, dass solche Prüfungen aufwendig und teuer seien und derzeit keine finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen. Trotzdem zeigt sich der Ortsbeirat unermüdlich: Die Stadtverwaltung hat signalisiert, dass sie „konkrete Vorschläge des Ortsbeirates für zusätzliche Baumstandorte prüfen“ könne.

Aufruf an die Mainzer: Gemeinsam für mehr Grün!

Konstantin Fröhlich, Sprecher des Ortsverbands Mainz Neustadt, erklärt: „Es geht um unsere Lebensqualität und das Klima in unserem Stadtteil. Bäume spenden Schatten, filtern die Luft und verschönern das Stadtbild. Wir wollen nicht einfach zusehen, wie wichtige Projekte an finanziellen und verwaltungstechnischen Hürden scheitern. Deswegen rufen wir die Neustädter*innen auf: Lasst uns gemeinsam 100 neue Standorte für Bäume finden – und weil wir in Mainz sind, sollen es natürlich 111 werden!“

Bürger*innen der Neustadt sind eingeladen, ihre Ideen für potenzielle Baumstandorte bis zum 11.11. um 11:11 Uhr per E-Mail an Neustadt@gruene-mainz.de einzureichen.

Federweißertour am 27. Oktober: Gemeinsam Baumstandorte erkunden

Ein weiteres Highlight zur Förderung des Projekts ist die geplante Federweißertour am 27. Oktober 2024 um 11:11 Uhr. Treffpunkt ist der Frauenlobplatz. Bei einem gemeinsamen Spaziergang sollen mögliche Baumstandorte gesichtet und über die Begrünung der Neustadt diskutiert werden.

„Gemeinsam mit den Bürger*innen können wir unsere Neustadt grüner und lebenswerter gestalten“, betont Daiana Neher, Mitglied des Ortsbeirates. „Macht mit und setzt euch mit uns für ein nachhaltiges Mainz ein!“

Engagement für eine grüne Zukunft

Die Initiative soll nicht nur das Stadtbild verschönern, sondern auch einen Beitrag zur Klimaanpassung leisten. Das Projekt zeigt: Bürgerbeteiligung und Engagement können eine große Wirkung erzielen, auch wenn finanzielle Mittel knapp sind. Die Beteiligung der Bürger*innen und deren kreativen Ideen sind nun gefragt, um die Vision von 111 neuen Bäumen in der Mainzer Neustadt Wirklichkeit werden zu lassen.

Artikelempfehlung: Neuer Fußgängerüberweg für die Mainzer Neustadt

Unfall mit Vollsperrung auf der A61

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Unfall auf der A 61
Symbolfoto Polizei | Foto: Dennis Weber

Am Mittwoch, 10.10.2024, um 13:38 Uhr, befuhr ein Sattelzug die A61 in Fahrtrichtung Koblenz. Kurz nach der Tank- und Rastanlage Wonnegau-Ost überfuhr der Sattelzug eine auf der Fahrbahn liegende Metallstange. Dadurch kam es zu einer Beschädigung des Tanks. Insgesamt sind 700 Liter Diesel auf die Fahrbahn ausgelaufen. Es bestand die Gefahr, dass der Diesel in das Erdreich sickern könnte.

Vollsperrung

An der Unfallstelle wurde eine Vollsperrung der Autobahn eingerichtet. An der Anschlussstelle Worms sowie am Autobahnkreuz Frankenthal wurde durch die jeweiligen Autobahnmeistereien der Verkehr abgeleitet. Verschiedene Firmen wurden mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt.

Ab 17 Uhr konnte der Verkehr langsam an der Unfallstelle vorbeigelotst werden. Die Reinigungsarbeiten dauern noch bis in die Abendstunden an. Insgesamt kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Beteiligt waren neben der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim auch die Autobahnpolizei Ruchheim, die Autobahnmeistereien Gau-Bickelheim sowie Ruchheim, die Feuerwehr Worms sowie weitere Firmen für die Reinigung.

Amokläufer in Krefeld: Hintergründe und aktueller Stand

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Polizei Ingelheim
Polizei

Vor dem „Cinemaxx“-Kino in Krefeld kam es am Mittwochabend zu einem Einsatz, bei dem die Polizei einen Mann niederstreckte, der zuvor an mehreren Orten im Stadtteil Cracau Brände gelegt hatte. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen derzeit, eine mögliche Amok-Lage wird geprüft.

Gegen 19.50 Uhr hatte der Verdächtige nach Angaben der Behörden einen Brandsatz in das Gebäude der Bundesagentur für Arbeit geworfen. Im Anschluss soll er einen vor dem Gebäude geparkten Van in Brand gesetzt haben. Er flüchtete in Richtung Hauptbahnhof, bevor er wenig später in der Innenstadt erneut auffiel.

Zur gleichen Zeit brannte unweit der Bundesagentur für Arbeit der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses. Die Polizei geht davon aus, dass auch dieses Feuer auf das Konto des Mannes geht.

Am „Cinemaxx“-Kino in der Krefelder Innenstadt traf die Polizei schließlich auf den Tatverdächtigen

Nach Informationen des WDR soll er versucht haben, mit einem Molotow-Cocktail und einer weiteren Waffe das Kino zu betreten. Im Eingangsbereich kam es dann zur Eskalation: Zwei Polizisten setzten ihre Dienstwaffen ein und trafen den Mann, der daraufhin schwer verletzt zusammenbrach. Ein Rettungswagen brachte ihn zur medizinischen Versorgung in eine Klinik.

Ein Polizeisprecher erklärte: „Es kam in der Innenstadt von Krefeld zum Schusswaffengebrauch. Mehr können wir momentan noch nicht sagen.“ Die Kriminalpolizei in Essen hat aufgrund des Verdachts einer Amok-Lage die Ermittlungen übernommen. Bislang wurden keine weiteren Personen verletzt.

Zu den Hintergründen der Tat und zur Identität des Verdächtigen machte die Polizei in der Nacht keine weiteren Angaben (Stand: 01:00 Uhr).