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Fahndung der Polizei Oppenheim – Wer kennt die Täterin?

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Polizei Oppenheim: Bei der ersten Tat, welche sich am Sonntagmorgen gegen 04.30 Uhr in der Mainzer Straße, Höhe Ecke Krämerstraße ereignet hatte, kann zum Tatablauf ergänzt werden, dass die bislang unbekannte Täterin aus einer größeren Personengruppe heraus mit den beiden Jugendliche in Streit geriet und diese dann mit einer Flasche „Jack Daniels“ verletzte. Die 17-jährige Geschädigte erlitt dabei Verletzungen an Mund und Kiefer, sie konnte mittlerweile aus der Klinik entlassen werden. Die 15-jährige, welche einen Schlag gegen das Gesicht erhalten hatte, erlitt eine Schnittverletzung an der Augenbraue.

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Täterin wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 30 Jahr alt
  • kräftige Statur
  • ca. 160-165 cm groß
  • sie hatte möglicherweise ein Tattoo im Bereich Hals oder Kopf.

Die beiden Frauen, die bei der 2. Tat in der Friedrich-Ebert-Straße gegen 04.55 Uhr schwer verletzt wurden, befinden sich aktuell immer noch in stationärer Behandlung. Die Ermittlungen werden bei der Polizei in Oppenheim weitergeführt.

Ein Tatzusammenhang ist aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe der beiden Taten wahrscheinlich. Mittlerweile ist durch eine Zeugenaussage gesichert, dass auch bei der 2. Tat eine Frau als Täterin in Frage kommt.. Auch das Verletzungsmuster bei allen vier Geschädigten lässt den Schluss auf einen Tatzusammenhang zu.

Zeugen, die Hinweise zu einer der genannten Auseinandersetzungen oder der gesuchten Frau geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Oppenheim in Verbindung zu setzen.

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Einführung neuer Tempo-30- und Tempo-40-Zonen in Wiesbaden

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Laermschutz 30er Zone
Laermschutz 30er Zone

Am Montag, 12. August, wurde mit der Beschilderung der neuen Höchstgeschwindigkeit auf den Hauptverkehrsachsen der Wiesbadener Innenstadt begonnen: Im historischen Fünfeck und rund ums Kureck wird die Höchstgeschwindigkeit auf 40 beziehungsweise 30 Stundenkilometer abgesenkt.

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Verkehrsdezernent Andreas Kowol

„Dies entlastet die Bevölkerung sowie Besucherinnen und Besucher der Innenstadt von Verkehrslärm und Luftverschmutzung und ist zentraler Bestandteil des Lärmaktionsplans Hessen. Die Berechnungen des Umweltamtes waren eine wesentliche Grundlage, um die Lärmbelastung in einzelnen Straßenabschnitten belastbar abschätzen zu können“, sagte Verkehrsdezernent Andreas Kowol vor Ort. Die Berechnungen wurden mit dem Web-Service-Oden, bereitgestellt vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), durchgeführt. Mit diesem geografischen Informationssystem lassen sich Modelldaten online prüfen und auch Lärmberechnungen durchführen. Die Grundlage bildet die Lärmkartierung, die das HLNUG alle vier Jahre neu aufstellt. 3-D-Gebäudemodelle und Verkehrsmodelle fließen hier unter anderem mit ein. Die Berechnungen zeigten, dass bei den betrachteten Straßen das Herabsetzen der Geschwindigkeit auf 30 und 40 Stundenkilometer zu einer signifikanten Lärmminderung führt.

Somit profitieren über 17.000 direkte Anwohnerinnen und Anwohner, hinzu kommen tausende weitere aus benachbarten Nebenstraßen. Zum Vergleich: Allein auf der 300 Meter kurzen Seerobenstraße wohnen insgesamt 744 Menschen, – und damit mehr als im gesamten Ortsteil Heßloch -, die nun positive Effekte erwarten können. „Lange haben wir über Lärmschutz geredet. Jetzt setzen wir ihn um“, betonte Verkehrsdezernent Kowol.

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Einführung von Tempo 30 auf allen untersuchten Hauptverkehrsstraßen

Die Ergebnisse haben für Wiesbaden eine Belastung gezeigt, die rechtlich eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 auf allen untersuchten Hauptverkehrsstraßen begründet. Im Gegensatz zu anderen Städten verzichtet Wiesbaden jedoch darauf, da hiermit unerwünschte Ausweichverkehre in Nebenstraßen drohen würden. Auch für den Busverkehr sowie die Kapazität an den Kreuzungen hat Tempo 40 gegenüber Tempo 30 Vorteile. Daher ist ein differenziertes Konzept für das Gebiet innerhalb des 2. Rings vorgesehen. Der 2. Ring selbst sowie der Rest des Stadtgebietes sind nicht betroffen.

Auf den großen, für den Autoverkehr bedeutenden Hauptachsen wird Tempo 40 gelten, also auf dem 1. Ring, der Rheinstraße, Schwalbacher Straße, der äußeren Schiersteiner Straße, äußeren Dotzheimer Straße, Taunusstraße, Wilhelmstraße und Sonnenberger Straße. Ebenfalls Tempo 40 ist für die Bahnhofstraße wegen ihrer herausragenden Funktion für den Busverkehr vorgesehen. Die Stadt Wiesbaden baut dabei auf den positiven Erfahrungen aus Frankfurt auf, wo bereits seit 2021 auf allen Hauptverkehrsstraßen innerhalb des Anlagenrings Tempo 40 gilt. Auf den übrigen Innenstadtstraßen wird die Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Kilometer je Stunde abgesenkt.

„Wir haben heute Tempo 50 auf Straßen, auf denen ohnehin niemand 50 fahren würde. Gerade an besonders unfallträchtigen Straßenabschnitten senkt eine Temporeduzierung das Unfallrisiko und erhöht die Verkehrssicherheit für alle. Angesichts der vielen Familien mit Kindern, die zum Beispiel an der Emser Straße, rund um die Ringkirche oder an der Moritzstraße wohnen, ist 30 Kilometer pro Stunde die angemessene Höchstgeschwindigkeit für eine sichere und lebenswerte Innenstadt“, so Kowol.

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Lärmberechnungen

Durch die Herabsenkung der Höchstgeschwindigkeit ergeben sich keine nennenswert längeren Fahrtzeiten in die Innenstadt. Nach Berechnungen des Tiefbau- und Vermessungsamtes bedeutet die Temposenkung auf der Strecke von der Schiersteiner Straße zum Parkhaus Luisenforum eine Verlängerung um 24 Sekunden und von der Frankfurter Straße zum Parkhaus Luisenplatz um 15 Sekunden. Auf dem 2. Ring bleibt Tempo 50 durchgängig bestehen, ebenso auf der Achse Mainzer-Straße/Friedrich-Ebert-Allee, die dem privaten Autoverkehr sowie dem Wirtschaftsverkehr als leistungsfähige Hauptzufahrt zur Innenstadt angeboten wird, weil hier keine bis wenig Wohnbevölkerung betroffen ist.

Weitere Lärmberechnungen werden demnächst für verschiedene Vororte durchgeführt. Auch hier gibt es zahlreiche Appelle aus den Ortsbeiräten und der Bevölkerung, mit dem Ziel, die Anwohnerinnen und Anwohner vielbefahrener Straßen zu entlasten.

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Wenn jede Sekunde zählt – Die Rettungskarte kann die Überlebenschancen erhöhen

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Die Rettungskarte ermöglicht der Feuerwehr ein schnelleres Eingreifen bei Unfällen. | Foto / Quelle: ADAC - benjaminnolte - stock.adobe.com

Moderne Autotechnik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber die rasche Befreiung der Autoinsassen. Dies belegen Untersuchungen der ADAC Unfallforschung. Karosseriestrukturen, Sensorik und Pyrotechnik von Airbags und Gurtstraffern werden immer komplexer. Was gut für die Sicherheit der Insassen beim unmittelbaren Unfall ist, wird für Rettungsdienste, zu einer immer größeren Hürde. Für Verletzte zählt am Unfallort jedoch jede Sekunde.

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Mit Rettungskarte die Rettungszeit verkürzen

Hilfe bietet die Rettungskarte. Diese wurde vom ADAC und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) entwickelt und zeigt den Einsatzkräften schnell rettungsrelevante Punkte des Fahrzeugs auf. Die Rettungskarte ist standarisiert und daher leicht zu verstehen. Sie weist auf verstärkte Karosserieteile, hin, so dass die Feuerwehr weiß, an welchem Punkt eine Schere oder ein Spreizer anzusetzen sind. Außerdem sind versteckt verbaute Airbags, Steuergeräte, Gasdruckdämpfer und etwaige Hochvolt-Stromleitungen bei Elektroautos eingezeichnet. Die Rettungskräfte erkennen so den Fahrzeugaufbau und können durch gezieltes Vorgehen Hochvoltsysteme im E-Auto zuverlässig deaktivieren oder das nachträgliche Auslösen von Airbags verhindern.

„Die Rettungskarte ist eine einfache Möglichkeit Rettungskräfte bei ihrem Einsatz zu unterstützen. Im Fall der Fälle können so Leben gerettet werden“, betont Piero Scazzi, Technikexperte des ADAC Hessen-Thüringen.

Rettungskarte im Auto

Aufbewahrt wird die Karte am besten hinter der Sonnenblende auf der Fahrerseite. Rettungskräfte müssen dann nicht lange suchen. Zusätzlich kann eine ADAC Plakette mit dem Hinweis „Rettungskarte im Auto“ an die Windschutzscheibe geklebt werden. Idealerweise wird diese links oben oder unten, außerhalb des Sichtfeldes des Fahrers angebracht. Die Plakette kann kostenlos beim ADAC vor Ort abgeholt werden.

Vorlagen der Rettungskarte für die verschiedene Automodelle stehen unter www.rettungskarte.de zum Ausdrucken zur Verfügung.

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Volvo kooperiert mit den größten deutschen Taxi-Verbänden

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Foto: Volvo Car Corporation

Die Taxibranche fährt Volvo: Wer sich für ein Modell der schwedischen Premium-Automobilmarke entscheidet, profitiert jetzt von attraktiven Konditionen. Volvo Car Germany als zuständiger Importeur hat einen Rahmenvertrag mit den beiden großen deutschen Taxi-Verbänden „Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V.“ (BVTM) und „Taxi- und Mietwagen-Verband Deutschland e.V.“ (TMV) geschlossen. Durch die nahezu flächendeckende Kooperation kommen Mitglieder in den Genuss von Nachlässen bei Fahrzeug und Umbau.

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Schnell und unkompliziert zum eigenen Taxi

Ob Einzelunternehmer oder Flottenbetreiber, mit der Ende Juli 2024 vereinbarten Partnerschaft hebt Volvo sein langjähriges Engagement in der Taxibranche auf die nächste Stufe. Der Weg zum eigenen Taxi ist schnell und unkompliziert: Der schwedische Premium-Automobilhersteller bietet ein Komplettpaket. Beim nächstgelegenen Vertragspartner können Interessenten nahezu aus der kompletten Modell- und Antriebspalette wählen – vom kompakten SUV bis zum geräumigen Kombi, vom Mild-Hybrid bis zum reinen Elektroantrieb.

Ist das Wunschfahrzeug gefunden, kümmert sich Volvo um den schlüsselfertigen Ausbau. Neben einem Spiegeltaxameter bzw. Wegstreckenzähler werden beispielsweise ein Taxi-LED-Dachzeichen mit stillem Taxi-Alarm, eine Notalarmanlage sowie ein Dachzeichenschalter montiert. Auf Wunsch erfolgt auch eine hochwertige Vollfolierung in der „Taxi“-Farbe Hellelfenbein (RAL 1015).

Rundum-Sorglos-Paket für Mitglieder

Doch die Premium-Marke geht sogar noch einen Schritt weiter: Einzigartig sind die Konformitätsbewertung mit Erst-Eichung, eine Erstuntersuchung nach der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) und eine passende Tarifprogrammierung. Die Lieferung des Taxis bzw. Mietwagens erfolgt zum gewünschten Volvo Vertragshändler, der sich auch um Wartung und Service kümmert. Dieses Rundum-Sorglos-Paket sorgt für einen schnellen Einsatz des Fahrzeugs auf der Straße, eine fachgerechte Betreuung und kurze Standzeiten.

„Wir freuen uns auf die neue intensive Zusammenarbeit mit den beiden Taxi- und Mietwagenverbänden. Die jahrelange Beziehung mündet nun in einer Kooperation für die Unternehmer des Taxi- und Mietwagengewerbes. Volvo stellt damit erneut unter Beweis, dass wir dieser Mobilitätssparte weiterhin gerne mit optimalen und wirtschaftlichen Fahrzeuglösungen zur Seite stehen,“ sagt Holger Schmidt, Leiter Special Vehicles (Sonderfahrzeuge) bei der Volvo Car Germany GmbH.

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Highlight für alle Nostalgiefans zum Wormser Backfischfestes

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Pendeln während des Backfischfests in diesem Jahr zum Festplatz und im Regelverkehr: historische Busse des Typs Mercedes-Benz O 307 aus den Baujahren 1986 und 1987. | Foto: Interessengemeinschaft Bahnbus e.V.

Als besonderes Highlight beim diesjährigen Wormser Backfischfest, wird die Firma Zarth GmbH, die neue Betreiberin der Wormser Stadtbuslinien, in Zusammenarbeit mit dem Verein Interessengemeinschaft Bahnbus e.V. während des Backfischfestes sowohl im Sonderverkehr auf der Linie 410 (an beiden Samstagen und Sonntagen) als auch im Regelverkehr auf der Linie 411 (ausschließlich an beiden Samstagen) historische Fahrzeuge aus den 1980er Jahren einsetzen.

Busse aus den 80er Jahren

Es handelt sich um Busse des seinerzeit sehr gängigen Typs Mercedes-Benz O 307 aus den Baujahren 1986 und 1987. Details wie zum Beispiel ein alter Fahrscheindrucker, Zielanzeige mit alten Bahnbus-Nummern oder originale Werbeplakate machen eine Fahrt mit den Bussen zu einem Erlebnis.

Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst freut sich über den Einsatz der klassischen Omnibusse: „Das Backfischfest ist eine Traditionsveranstaltung – was liegt da näher als auch traditionelle Fahrzeuge zu nutzen, um die Menschen zum Festplatz zu bringen? Die Busse werden eine tolle Bereicherung für das Wormser Stadtbild während des Festes.“

Fahrspaß mit Einschränkungen

Aufgrund ihres Alters sind die beiden Fahrzeuge weder barrierefrei zugänglich, noch klimatisiert. Welche Fahrten dies betrifft, ist den beiden Aushangfahrplänen zu entnehmen. Bei der Erstellung des Fahrplanes wurde darauf geachtet, dass es für Besucherinnen und Besucher, die auf einen barrierefreien Zugang zum ÖPNV angewiesen sind, immer möglich ist, alternative Verbindungen zu wählen.

So werden die Fahrzeuge im Sonderverkehr der Linie 410 nur bei jeder 2. Fahrt eingesetzt. Bei der Linie 411 ist es immer möglich, mit einem Umstieg alle Ziele, die auf dem Innenstadtring liegen, zu erreichen. Die historischen Busse werden außerdem nicht in den späten Abendstunden eingesetzt. Personen, die zum Backfischfest die Fahrt mit einer der beiden Linien planen und auf einen barriere­armen oder -freien Zugang zu den Fahrzeugen angewiesen sind, sollten im Vorfeld ihre Fahrt entsprechend planen.

Die Interessengemeinschaft Bahnbus e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Mainz, dessen Mitglieder sich ehrenamtlich mit der Erhaltung und Pflege von Bussen aus der Zeit der Deutschen Bundesbahn beschäftigen.

Rheinhessen: Zwei Verletzte bei Auffahrunfall auf der A61

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Unfall Symbolbild
Unfall Symbolbild

Polizei Mainz: Leicht verletzt wurde ein 39-Jähriger, der mit seinem PKW am 11.08.2024 gegen 15 Uhr auf ein vorausfahrendes Auto auffuhr. Dabei musste ein 51-Jähriger mit seinem PKW auf der A 61 in Höhe Zotzenheim wegen einer Verkehrsstockung bis zum Stillstand abbremsen. Wegen zu geringem Abstand fuhr der 39-Jährige dann auf. Er und auch der Vordermann wurden vom Rettungsdienst vorsorglich mit Verdacht auf leichte Verletzungen zur Untersuchung in Krankenhäuser gebracht.

Die beiden Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schäden an den beiden beteiligten PKW schätzt die Polizei auf jeweils 7500 Euro. Für die Unfallaufnahme waren eine Streife der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim, zwei Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug sowie vier Fahrzeuge mit Kräften der Feuerwehr Sprendlingen im Einsatz.

Polizei Bingen stoppt Autofahrer bei Sprendlingen

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Polizei Mainz

Polizei Bingen: Am Sonntagabend den 11.08.2024 halten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bingen gegen 18:45 Uhr in der Kreuznacher Straße in Sprendlingen einen 30-jährigen Autofahrer an, der offensichtlich an seinem Smartphone war. Im weiteren Verlauf der Polizeikontrolle können bei dem Fahrzeugführer außerdem Anzeichen für einen zeitnahen Cannabiskonsum festgestellt werden. Ein positiver Drogenschnelltest bestätigt die Annahme der Polizisten. Dem Fahrzeugführer wird anschließend auf der Dienststelle zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten jetzt ein Straf- und mehrere Bußgeldverfahren.

Förderung von E-Mobilität: Chancen und Herausforderungen

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Angesichts der globalen Bemühungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Bekämpfung des Klimawandels steht die Mobilitätswende in vielen Ländern im Mittelpunkt. Dies gilt auch für Deutschland, wenngleich der Wandel neben einer Vielzahl an Chancen auch mit zahlreichen Herausforderungen einhergeht. Vor allem der finanzielle Aspekt spielt bei der E-Mobilität eine entscheidende Rolle, weshalb es wichtig ist, die Möglichkeiten der Förderungen flächendeckend zu nutzen.

Wodurch zeichnet sich die E-Mobilität aus?

Im Kern der E-Mobilität geht es darum, herkömmliche Verbrenner durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen und so den CO2-Abdruck im Verkehrssektor maßgeblich zu reduzieren. Aus diesem Grund betrifft die Mobilitätswende nicht nur private Fahrzeuge, sondern auch Busse, LKWs und Motorräder. Sämtliche Elektrofahrzeuge beziehen ihre Energie dabei aus Batterien, die mithilfe des Stromnetzes aufgeladen werden. Dies hat unmittelbar zur Folge, dass eine flächendeckende Infrastruktur maßgeblich ist, um die Mobilitätswende vollziehen zu können.

Förderung der E-Mobilität

Um die E-Mobilität weitreichend zu fördern, gibt es sowohl seitens der Politik, der Wirtschaft als auch auf infrastruktureller Ebene zahlreiche Bemühungen. Bis Ende 2023 gab es beispielsweise die Möglichkeit, durch staatliche Förderprogramme bei der Anschaffung eines E-Fahrzeugs bis zu 6.750 Euro zu sparen. Zwar wurden in Summe mehr als 2 Milliarden Euro allein im vergangenen Jahr ausgezahlt, doch ist die staatliche Förderung in Deutschland mittlerweile leider Geschichte.

Dennoch wird die E-Mobilität in vielen weiteren Bereichen weiterhin gefördert. Insbesondere die Investitionen in die Ladeinfrastruktur machen sich langsam bemerkbar. Während es in Großstädten mittlerweile zahlreiche Ladesäulen gibt, ziehen allmählich auch kleinere Gemeinden nach.

Förderung von e-mobilität: chancen und herausforderungen

Der Beitrag der Autobranche zur Verkehrswende

Die Automobilindustrie selbst spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung der E-Mobilität. So investieren die Hersteller erhebliche Summen in die Forschung und Entwicklung von immer effizienteren E-Fahrzeugen, wie das Beispiel Smart zeigt. Ursprünglich als Verbrenner und kleiner Flitzer für die Stadt gedacht, weist der Hersteller mittlerweile eine breite Palette alltagstauglicher Fahrzeuge auf, die unterschiedlichen individuellen Ansprüchen gerecht werden und dabei mit hochwertiger Technologie wie ADAS ausgestattet sind.

In Kooperation mit Technologieunternehmen fördern die Hersteller zudem die Entwicklung effizienterer und langlebiger Batterien. Erst kürzlich wurden Berichte aus Südkorea veröffentlicht, wo scheinbar ein Durchbruch erzielt wurde. So könnte es schon bald gängiger Standard sein, dass viele E-Fahrzeuge eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometer besitzen und dabei binnen weniger Minuten vollständig geladen werden können.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

Der wohl signifikanteste Vorteil der E-Mobilität ist der Umstand, dass elektrische Fahrzeuge keine direkten Emissionen verursachen und somit maßgeblich zur Lebensqualität beitragen. Neben der hohen Energieeffizienz bestechen zudem die geringen Betriebskosten sowie mögliche Förderungen seitens der Politik.

Auf der anderen Seite stehen die hohen Anschaffungskosten, die oftmals ein Grund für die Entscheidung gegen einen Kauf sind. Obwohl sich die Ladezeiten der Batterien allmählich verbessern, ist das Tanken von herkömmlichen Kraftstoffen noch immer schneller.

Fazit – Durchbruch auch ohne Förderung?

Zwar ist die staatliche Förderung mittlerweile eingestellt, doch arbeiten die Hersteller und Technologieunternehmen weiterhin fleißig daran, die E-Mobilität noch effizienter zu gestalten. In erster Linie dürfte der Ausbau der Ladeinfrastruktur künftig maßgeblich für den positiven Ausgang der Verkehrswende sein.

Bad Schlema im Erzgebirge: Reizvolle Mischung aus Naturerlebnis und Entspannung

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Der historische Kurort Bad Schlema im Erzgebirge ist seit mehr als 100 Jahren bekannt für seine gesundheitsfördernde Radonquelle. Der Ort liegt inmitten einer idyllischen Landschaft mit Wäldern, sanften Hügeln und Wiesen. Den besonderen Reiz von Bad Schlema aber macht der Mix aus aktiver Erholung in der Natur – vor allem beim Wandern – und wohltuender Entspannung im Solebecken, in der Sauna und beim Ayurveda aus. Hier sind die fünf Ingredienzien der Urlaubsmischung:

Wandern

Die Naturkulisse des Erzgebirges bietet ideale Voraussetzungen zum Wandern. Rund um Bad Schlema und Wildbach finden sowohl geübte als auch ungeübte Wanderinnen und Wanderer passende Strecken. Mehrere Veranstalter bieten zudem Wanderungen zu verschiedenen Themen an: angefangen von klassischen geführten Touren mit viel Wissenswertem über die Region über Wildkräuterwanderungen bis hin zu Kneipp- und Yogawanderungen. Alle Termine stehen auf der Seite www.kurort-schlema.de unter dem Button „Natur & Aktiv“.

Solebad als multimediales Erlebnis

Durch den Solegehalt des wohlig warmen Wassers von sechs Prozent schwebt der Körper im Solebad von Bad Schlema fast schwerelos an der Wasseroberfläche. Lichteffekte mit wechselnden Farben, sanfte Musik sowohl über als auch unter Wasser und visuelle Animationen machen das Baden zum multimedialen Erlebnis. Länger als zehn bis 15 Minuten sollte man sich allerdings nicht im Solebad aufhalten, sondern danach in die Soleinhalation wechseln. Beim Einatmen verteilen sich die feinen Salzpartikel über Nase, Nebenhöhlen und Rachen bis hin zur Lunge in das gesamte Atemwegssystem.

Wellness

Unter dem Motto „Wasser, Wärme, Wohlgefühl“ werden in der Wellnessoase des Gesundheitsbades in Bad Schlema afrikanische, mediterrane, asiatische, orientalische und indische Behandlungen angeboten, auf diese Weise fügt sich Angenehmes und Wohltuendes unterschiedlicher Kulturen zu einem harmonischen Ganzen.

Verschiedene Saunen

In neun verschiedenen Saunen wartet in Bad Schlema ein Schwitzvergnügen der besonderen Art auf die Menschen, die es gerne heiß mögen. Eine afrikanische Sonnensauna, eine Heusauna, ein Sanarium mit Düften und Farblicht, ein Sole-Vital-Bad und eine Kristallsauna laden zur Entspannung vom Alltag ein.

Ayurveda

Im Ayurveda-Center in Bad Schlema wird die traditionelle Heilkunst aus Indien originalgetreu angewandt. Entgiftung und Harmonisierung des Körpers stehen dabei im Vordergrund. Das Angebot umfasst neben einer speziellen Ernährungslehre Behandlungen wie Massagen, Dampfbäder und Ölgüsse.

Mainz: Alkoholisierter Fahrer flüchtet nach Auffahrunfall

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Unfall Symbolbild
Symbolbild Unfall | Foto: BYC-News

Am Donnerstag, den 8. August 2024, ereignete sich ein Verkehrsunfall an einer Ampel in der Kreuzstraße in Mainz. Ein 24-jähriger Fahrer eines Hyundai hielt gegen 22:50 Uhr an einer roten Ampel, als ein 58-jähriger Fahrer eines Suzuki Geländewagens aus Wiesbaden von hinten auf den Hyundai auffuhr. Der Fahrer des Geländewagens konnte offenbar nicht rechtzeitig bremsen, was zu einem leichten Sachschaden an beiden Fahrzeugen führte.

Verdacht auf Alkohol am Steuer

Während des Gesprächs nach dem Unfall bemerkte der Hyundai-Fahrer, dass der Geländewagenfahrer stark nach Alkohol roch, lallte und schwankte. Aufgrund dieses Verhaltens kündigte der 24-Jährige an, die Polizei zur Unfallaufnahme hinzuzuziehen. Der Verdacht auf Alkohol am Steuer veranlasste den Mainzer dazu, weitere Schritte einzuleiten.

Wiesbadener flüchtet von Unfallstelle

Der Wiesbadener Fahrer entschloss sich, in seinen Geländewagen zurückzukehren und flüchtete vom Unfallort, ohne seine Personalien auszutauschen. Aufgrund der Beschreibung und des Kennzeichens konnte die Polizei den 58-Jährigen an seiner Wohnanschrift aufspüren. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab über 2 Promille, woraufhin ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde gegen ihn eingeleitet.

Kooperation für mehr Sicherheit im Kreis Groß-Gerau

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Zwölf kreisangehörige Städte und Gemeinden des Kreises Groß-Gerau sowie der Landkreis haben sich zusammengeschlossen, um künftig auf dem Feld der Informationssicherheit dauerhaft miteinander zu kooperieren. Beteiligt an diesem Verbund sind die Städte und Gemeinden Biebesheim am Rhein, Bischofsheim, Büttelborn, Gernsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Groß-Gerau, Mörfelden-Walldorf, Nauheim, Raunheim, Riedstadt, Rüsselsheim und Stockstadt am Rhein sowie der Kreis Groß-Gerau, in dessen Verwaltung im Herbst eine interkommunale Informationssicherheitsstelle eingerichtet wird. In der jüngsten Bürgermeisterdienstversammlung erfolgte die Unterzeichnung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung.

Interkommunales Projekt auf dem Gebiet der Informationssicherheit

Die kreisweite Kooperation ist ein weiteres Ergebnis des systematischen Prozesses zum Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit, den die 14 Städte und Gemeinden des Kreises Groß-Gerau und der Kreis Groß-Gerau seit 2013 zentral organisiert vorantreiben. Im Rahmen dieses Prozesses startete die kommunale Gemeinschaft im Februar 2023 ein interkommunales Projekt auf dem Gebiet der Informationssicherheit, in dem die Arbeitsstrukturen, Standards und Ressourcen in den Rathäusern und im Kreishaus für dieses Aufgabenfeld erhoben wurden. Die Auswertung der Ergebnisse führte zu der gemeinsamen Erkenntnis, dass künftig eine Zusammenarbeit der Kreiskommunen viele Vorteile für eine erfolgreiche Aufgabenerfüllung mit sich bringen würde – von A wie „Analyse“ bis Z wie „Zentrale Steuerung des Informationssicherheitsprozesses“. Daraufhin wurden die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen hierfür erarbeitet und im Frühjahr 2024 die erforderlichen Gremienbeschlüsse in den zwölf Kommunen und im Kreistag herbeigeführt. Nach erfolgreicher Personalgewinnung soll die „Interkommunale Informationssicherheitsstelle im Kreis Groß-Gerau“ bis zum Jahresende ihre Tätigkeit aufnehmen.

Informationssicherheit gewinnt rasant an Bedeutung– IKZ ist das Gebot der Stunde

Mit der Digitalisierung hat die Informationssicherheit überall rasant an Bedeutung gewonnen – auch in der Kommunalverwaltung. Die Sicherheit von Daten und Informationen sowie der Schutz von Hardware, Software, Netzwerken und Computersystemen vor Eingriffen Unbefugter ist Voraussetzung für die verlässliche Handlungsfähigkeit von Städten, Gemeinden und Landkreisen auf allen Feldern der Daseinsvorsorge. Vor diesem Hintergrund wirbt auch das Land Hessen intensiv für interkommunale Zusammenarbeit auf diesem zentralen Feld. Aufgrund des Vorbildcharakters des IKZ-Projekts im Kreis Groß-Gerau und seiner Übertragbarkeit auf andere hessische Landkreise und Kommunen wurde das Projekt durch das Kommunale Dienstleistungszentrum Cybersicherheit (KDLZ-CS) der ekom21 fachlich begleitet. Die Kosten der fachlichen Begleitung hat das Land Hessen übernommen. Zwei Landkreise in Hessen – Gießen und Marburg-Biedenkopf – arbeiten ebenfalls bereits seit mehreren Jahren auf dem Feld der Informationssicherheit mit ihren Kommunen zusammen. Auch ihre Erfahrungen sind in das Projekt im Kreis Groß-Gerau mit eingeflossen.

Neben der Vorbereitung der künftigen Kooperation hat die interkommunale Projektgruppe auch verschiedene Schnellmaßnahmen für die Informationssicherheit zur kurzfristigen Umsetzung in den Kommunen erarbeitet. Hierzu gehören u.a. die Eckpunkte eines Modell-Konzepts „Kommunale Informationssicherheits-Strategie“, Awareness-Schulungen, Notfallrichtlinien und Sensibilisierungsmaßnahmen für die Beschäftigten.

Stellvertretend für die kommunale Gemeinschaft fasst die Initiatorin des Projekts und Leiterin der IKZ-Lenkungsgruppe Marion Götz die Vorteile zusammen:

„Wir erhöhen Qualität, Effektivität und Effizienz unseres Vorgehens auf einem komplexen Aufgabenfeld, bündeln unsere fachlichen Kompetenzen, standardisieren Verfahrensschritte, nehmen Leistungen Dritter kostengünstiger in Anspruch, organisieren einen kontinuierlichen Wissens­austausch, reduzieren den Aufwand für das Sich-allein-Erarbeiten der komplexen Materie in unseren Rathäusern und im Kreishaus und sparen Kosten im Vergleich zur alleinigen örtlichen Aufgabenwahrnehmung. Kurz: Gemeinsam können wir die anspruchsvolle Aufgabe deutlich wirksamer erfüllen, als es jeder einzelnen Kommune allein möglich wäre.“

Schüler werden zu Lebensrettern in Mainz und dem Kreis Mainz-Bingen

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Foto: Uniklinik Mainz / Peter Pulkowski

Was muss ich tun, wenn jemand ohnmächtig wird oder nicht mehr atmet? Wie kann ich dann helfen? Auch Kinder können in diese Situation geraten. Dass sie kompetente Ersthelfer sein können, beweist das Projekt „Students Save Lives“ der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz. Seit dem Projektstart haben Medizinstudenten und angehende Notfallsanitäter über 10.000 Schüler in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen die Grundlagen der Reanimation vermittelt.

6.000 Menschen mit Herz-Kreislauf-Stillstand jährlich

In Rheinland-Pfalz erleiden jährlich etwa 6.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Obwohl eine frühzeitig eingeleitete Reanimation die Überlebenschancen in einem solchen Fall erheblich steigert, können nur wenige Menschen mit Wiederbelebungs-Maßnahmen helfen. Ein Ansatz zur Verbesserung dieser Situation liegt in der Ausbildung von Schüler: Einfache, lebensrettende Sofortmaßnahmen können bereits Schulkinder übernehmen, wenn sie regelmäßig dafür trainiert werden. Das Projekt „Students Save Lives“ setzt hier an und wappnet Schüler der Mittel- bis Oberstufen für den Ernstfall.

Projektleiter Dr. Carsten Lott, ehemaliger Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz und jetzt als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst für den Rettungsdienstbereich Mainz zuständig, berichtet von einem großem Erfolg: „Unser Projekt wird von allen Beteiligten sehr gut angenommen. Die Schüler schätzen den praxisnahen Unterricht. Und die Lehrkräfte werden bei einer Thematik entlastet, die üblicherweise nicht zum Stundenplan gehört.“ Umgekehrt gibt es positive Effekte auch für die Trainer. „In den Schulen können die Medizinstudierenden selbst die Rolle der Lehrenden einnehmen und ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in der Basisreanimation weiter vertiefen“, so Lott weiter. Im besten Fall tragen die Schülerinnen und Schüler ihre neu erlernten Fertigkeiten in ihre Familien und Freundeskreise.

Medizinstudenten werden zu Trainern

Im Projekt „Students Save Lives“ werden Medizinstudierende des siebten bis neunten Semesters der Universitätsmedizin Mainz zu Trainern für Basis-Wiederbelebungsmaßnahmen ausgebildet. Anschließend gehen die Nachwuchsmediziner als Dozenten in regionale Schulen in der Stadt Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen. Schüler ab der siebten Klasse werden von ihnen, auch an Trainingsmodellen, angeleitet, um in einem Notfall richtig zu reagieren und die Basisreanimation durchführen zu können.

Außerdem sollen die Kinder so Berührungsängste abbauen. Schwerpunktmäßig lernen sie, einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu erkennen, den Notruf abzusetzen und dann Mund-zu-Mund-Beatmung, Herzdruckmassage sowie einen Defibrillator zu benutzen. Erkenntnisse aus diesen Trainings wiederum fließen in das Curriculum für die Studierenden ein.

Nachfrage an den Schulen ist groß

Trotz einer pandemiebedingten Unterbrechung des Projektes sind seit 2019 bereits über 10.000 Schüler in Basiswiederbelebung trainiert worden. Insgesamt nahmen 26 weiterführende Schulen der Stadt Mainz und des Landkreises Mainz-Bingen teil – von der Förderschule, über Montessorischulen, Real- und Gesamtschulen bis zum Gymnasium. Die Nachfrage bleibt anhaltend hoch. So konnten bereits Wiederholungstrainings in höheren Klassenstufen angeboten werden.

Seit 2023 wird das Projekt zudem interprofessionell durch Notfallsanitäter, die in den örtlichen Rettungsschulen von DRK und ASB ausgebildet werden, unterstützt. „Das hat einen zusätzlichen positiven Effekt: Damit lernen sich Berufsgruppen kennen, die auch im späteren Arbeitsleben eng zusammenarbeiten. Andererseits ist das natürlich auch für die Schüler eine gute, plastische Werbung für diese Berufe“, erläutert Dr. Carsten Lott.

Das Projekt wurde durch das Gutenberg Lehrkolleg der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und durch das rheinland-pfälzische Ministerium für Bildung unterstützt und erfolgt in Zusammenarbeit mit ASB, DRK und KIKAM e.V. Mainz. Aufgrund des großen Erfolges soll „Students Save Lives“ auch zukünftig im Mainzer Raum Trainings anbieten können.

Vier Verletzte nach Explosion in Frankfurt

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Feuerwehr Absperrung
Feuerwehr Absperrung

Am Freitag (9. August 2024) kam es um 11 Uhr zu einer Gasexplosion in der Rhönstraße in Frankfurt am Main. Vier Personen wurden in Folge dessen verletzt und mussten behandelt werden. Durch die Explosion wurde im 5. Obergeschoss eines Wohnhauses ein Fenster zerstört.

Isolierung und Fensterteile stürzten auf die Straße

Beim Kochen auf einem Gaskartuschenkocher in der Küche einer Wohnung eines 7-stöckigen Wohnhauses zerplatzte eine oder sogar mehrere Gaskartuschen. Bei der anschließenden Verpuffung brach das Fenster samt Rahmen aus dem Mauerwerk und zerstörte Teile der isolierten Fassade. Etliche der gedämmten Fassadenteile lagen danach auf der Straße und hingen noch am Objekt. Das herausgedrückte Fenster fiel inmitten eines Fahrradabstellplatzes zu Boden und beschädigte dort abgestellte Fahrräder.

Vier Personen aus der betroffenen Wohnung sind zur Untersuchung an den Notarzt und die Sanitäter übergeben worden, weitere Personen waren nicht verletzt. Spezialisten von Feuerwehr und Energieversorger untersuchten anschließend die Wohnung auf weitere, explosionsgefährliche Stoffe oder solcherart begünstigende Umstände.

Rund 20 Kochgaskartuschen brachten die Einsatzkräfte noch ins Freie danach bestand laut den Spezialisten keine Gefahr mehr. Auch die Bausubstanz wies nach Überprüfung keine Schäden oder statischen Mängel auf. Die Feuerwehrkräfte entfernten noch die losen Fassadenteile und konnten dann die Einsatzstelle zur Ursachenermittlung an die Polizei übergeben.

Fahrradcodierung mit dem ADFC im Mainzer Umweltladen

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Quelle: ADFC

Das eigene Fahrrad codieren zu lassen ist sinnvoll. Dank bundesweiter Codierungsaktionen sind Fahrraddiebstähle zurückgegangen – und die Aufklärungsquote ist gestiegen. Am Freitag (16. August 2024) von 13.00 bis 16.00 Uhr wird der ADFC Mainz-Bingen e.V. am Mainzer Umweltladen in der Steingasse 3-9 erneut Fahrräder codieren.

Wichtig ist, dass Interessierte zu dem Termin folgendes mitbringen:

  • Kaufbeleg des Fahrrades
  • den Codierungsauftrag in zweifacher Ausfertigung (erhalten Sie bei der Anmeldebestätigung)
  • den Personalausweis
  • das Fahrrad
  • einen Schlüssel zum Entfernen des Akkus (bei Pedelecs)
  • sonstige Spezialschlüssel zur Diebstahlsicherung, wenn diese zum Verstellen der Sitzhöhe benötigt werden

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung zwingend erforderlich unter: 06131 – 122121 oder per mail unter umweltinformation@stadt.mainz.de. Die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen AöR übernimmt einen Kostenanteil von jeweils 5 Euro für die ersten 15 Anmeldungen. Der reguläre Kostenbeitrag beträgt 10 Euro für ADFC-Mitglieder, 15 Euro für Nicht-Mitglieder. Wer vor Ort eine Mitgliedschaft beantragt, erhält die Codierung kostenlos.

Temporäre Hundewiese bei Königstädten eingerichtet

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Weil wegen der Afrikanischen Schweinepest bis auf Weiteres eine Leinenpflicht für Hunde gilt, hat die Stadt Rüsselsheim am Main nahe des Stadtteils Königstädten eine temporäre Hundewiese eingerichtet. Dort können die Vierbeiner nach Belieben toben.

2.000 Quadratmeter große Fläche für Hunde

„Der Stadt ist es wichtig, dass die Vierbeiner trotz dieser Einschränkungen auf einer eingezäunten Wiese ihrem Bewegungsdrang nachkommen und ohne Leine flitzen und spielen können. Sie stellt nun eine rund große 2.000 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung, die der Städteservice eingezäunt hat“, sagt der Rüsselsheimer Oberbürgermeister Patrick Burghardt.

Regelungen für die Hundewiese

Temporäre hundewiese bei königstädten eingerichtet 6

Die temporäre Hundewiese ist Teil der Neubürgerwiese im Blauen See und befindet sich zwischen der Verlängerung der Straße „Am Königstädter Hügel“ und der Stockstraße. Das Gelände können Hundebesitzer während der Sommerzeit von 8:00 bis 20:00 Uhr und während der Winterzeit von 8:00 bis 17:00 Uhr nutzen. Sie müssen Kot ihres Hundes und Abfall in den vorgesehenen Behältnissen entsorgen. Kinder dürfen die Wiese zur eigenen Sicherheit nur in Begleitung von Aufsichtspersonen betreten. Glasflaschen sind auf dem Gelände verboten.