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Wiesbaden: Unzumutbare Zustände in der Fun Fabrik – Cosmos Bowling?

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Foto: Privat

Die Fun Fabrik Wiesbaden, ein bekanntes Freizeitzentrum in der Hagenauer Straße 9, das für sein vielseitiges Angebot von Bowling, Billard und Dart bekannt ist, zeigt deutliche Zeichen der Vernachlässigung. Leserinnen und Leser von BYC-News wiesen auf die erheblichen Mängel in der Einrichtung hin und forderten dringende Renovierungen.

Mängel und Verschmutzungen

Wiesbaden: unzumutbare zustände in der fun fabrik - cosmos bowling?
Löcher im Boden Foto: Privat

Einst ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt, hat sich die Situation vor Ort drastisch verschlechtert. Besucher berichten von verschmutzten Teppichböden, abblätternden Tapeten und provisorischen Reparaturen, die den Verfall des Zentrums offensichtlich machen. Besonders im Dartbereich klaffen bis zu 10 cm tiefe Löcher im Boden, und auch die Wandverkleidungen lösen sich großflächig ab. Die hygienischen Zustände lassen ebenfalls zu wünschen übrig. Teppiche kleben vor Dreck, und offene Kabel sowie verstaubte Steckdosenleisten gefährden die Sicherheit.

Im Bowlingbereich ist der Zustand nicht besser. Dekorationsgegenstände und Leisten sind mit einer dicken Staubschicht überzogen, und Kabel wurden notdürftig mit Klebeband fixiert, das nun ebenfalls zu zerfallen droht. Auch der Billardbereich enttäuscht: Stark beschädigte Queues und defekte Spielautomaten machen ein ungetrübtes Freizeiterlebnis unmöglich. Scharfkantige Teile an den Rennsimulatoren stellen zudem ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. Defekte Spoiler liegen seit Wochen unbeachtet neben den Geräten.

Besonders enttäuschend ist die Reaktion des Personals vor Ort. Zwei Besucherinnen berichteten, dass sie auf die Mängel hingewiesen hätten, jedoch nur mit einem Achselzucken und den Worten „Da können wir auch nichts dran ändern“ abgefertigt wurden.

Minderjährige im Raucher und Spielautomatenbereich?

Wiesbaden: unzumutbare zustände in der fun fabrik - cosmos bowling? 1
Lockere Lüftungsanlagen Foto: Privat

Die Fun Fabrik verfügt über einen Raucherraum, in dem sich zwei Spielautomaten für Glücksspiele befinden. Leser berichteten, dass sich dort auch Minderjährige aufgehalten haben sollen, was bei einem Besuch von BYC-News ebenfalls beobachtet wurde. Eltern waren gemeinsam mit ihren Kindern in diesem Raucher- und Zockerbereich mit den Spielautomaten anwesend. Während es in erster Linie die Verantwortung der Eltern ist, den Zutritt ihrer Kinder zu solchen Räumen zu verhindern, wirft die Situation dennoch Fragen zum Verhalten des Personals auf. Obwohl Mitarbeiter der Fun Fabrik vor Ort waren und die Anwesenheit der Minderjährigen bemerkten, griffen sie nicht ein. Ein solches Verhalten ist besonders bedenklich, da der Zutritt zu Glücksspieleinrichtungen für Jugendliche gesetzlich streng reguliert ist. Laut Aussagen der Leserschaft wurde der Vorfall inzwischen den Ordnungsbehörden der Stadt Wiesbaden gemeldet.

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Anfrage blieb unbeantwortet

Eine Anfrage von BYC-News bei den Verantwortlichen der Fun Fabrik blieb bisher unbeantwortet. Eine Vor-Ort-Besichtigung durch die Redaktion bestätigte die Vorwürfe: Staub und Schmutz dominieren das Bild, provisorische Reparaturen und lose abisolierte Kabel sind überall zu sehen, und die einst belebte Atmosphäre ist der Verwahrlosung gewichen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen der Fun Fabrik die nötigen Renovierungsmaßnahmen in Angriff nehmen, um das Zentrum wieder zu einem Ort zu machen, an dem sich Besucher wohlfühlen und sicher unterhalten können.

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Mainz: Anwohner verlangen städtische Maßnahmen und verstärkte Polizeipräsenz

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Busverkehr Mainz
Busverkehr Mainz

In der Mainzer Innenstadt brodelt es. Immer mehr Anwohner am Schillerplatz und in der Gaustraße fühlen sich durch nächtliche Ruhestörungen belästigt. Die zwei Straßen sollen laut der Leserschaft zunehmend zum Hotspot für feiernde und laute Personengruppen werden, die vor allem in den späten Abendstunden und während der Nacht für Unruhe sorgen. Wie Anwohner gegenüber BYC-News berichten, habe sich die Situation in den letzten zwölf Monaten drastisch verschlechtert. Der Wunsch nach einer lebendigen Stadt sei da, doch die Belastung durch grölende und alkoholisierte Personen überschreite mittlerweile das Erträgliche.

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Anwohner berichten

„Früher war es hier abends noch ruhiger, aber in den letzten Monaten gleicht es hier einem Partygebiet“, erklärt eine Anwohnerin, die seit Jahren in der Gaustraße lebt. Besonders in den Sommermonaten habe sich die Lage zugespitzt. „Wir haben nichts gegen ein lebendiges Viertel, aber wenn Gruppen von Menschen laut schreiend durch die Straßen ziehen und teils sogar Feuerwerkskörper zünden, wird es unerträglich“, fügt sie hinzu. Viele Bewohner berichten von schlaflosen Nächten und einer zunehmenden Verschlechterung der Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Gegend.

Die Hauptursachen für diese Entwicklung sehen die Betroffenen in der zunehmenden Respektlosigkeit von jungen Menschen. „Natürlich soll hier Leben sein, aber das Maß ist überschritten“, so ein weiterer Anwohner. Er betont, dass die Mehrheit der Nachbarn nichts gegen den Publikumsverkehr habe, aber das Verhalten einiger Gruppen sei schlicht inakzeptabel. Oft seien es alkoholisierte Menschen, die für den Lärm verantwortlich seien, was die Situation noch unberechenbarer mache. „Es ist einfach respektlos, wie sich verhalten wird.“

Die Anwohner haben bereits mehrfach Beschwerden bei der Stadt Mainz eingereicht, berichten sie weiter. Sie fordern dringend Maßnahmen, um die Situation zu entschärfen. „Wir wünschen uns mehr Präsenz von Ordnungsdiensten und der Polizei“, sagt eine betroffene Familie. Sie berichtet von mehreren Vorfällen, bei denen es zu Sachbeschädigungen gekommen sei, indem gegen die Hauswand uriniert wurde. Auch menschliche Fäkalien habe sie schon am Schillerplatz aufgefunden. „Wir haben das Gefühl, dass wir von der Stadt im Stich gelassen werden. Es braucht mehr Kontrollen, insbesondere am Wochenende.“

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Müllentsorgung auf der Straße

Neben der Lärmbelästigung wird auch über die zunehmende Verschmutzung der Straßen und Grünflächen berichtet. Nach den nächtlichen Feiern bleibt oft Müll auf Gehwegen oder den grünen Bereichen entsorgt. Leere und zerschlagene Flaschen, Verpackungen und Essensreste werden achtlos weggeworfen. Die Anwohner fordern daher mehr Mülleimer in den betroffenen Bereichen, um die Verunreinigung zu reduzieren und die Stadt sauberer zu halten. „Es ist frustrierend, wenn man jeden Morgen durch den Müll laufen muss“, sagt ein Bewohner der Schillerstraße. „Mit mehr Abfallbehältern könnte man vielleicht die Menschen dazu bringen, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen.“

Gesetzliche Nachtruhe

Besonders störend ist für viele Anwohner, dass die Lärmbelästigungen oft weit über die gesetzlich geregelte Nachtruhe hinausgehen. In Rheinland-Pfalz gilt zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens eine Nachtruhe. Tätigkeiten, die diese Ruhe stören, gelten als Ruhestörung und sind strafbar. Ziel dieser Regelung ist es, den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich in ihrem Zuhause zu erholen. „Doch wer soll uns helfen, wenn sich niemand daran hält?“, fragt ein verärgerter Anwohner.

Mainzer Polizei oder Ordnungsamt zu wenig vor Ort

Während die Mainzer Polizei vereinzelt Kontrollen durchführt, mangelt es nach Meinung der Anwohner an einer kontinuierlichen Präsenz. „Die Polizei ist zu selten vor Ort“, meint eine Anwohnerin. „Wir sehen sie meistens nur, wenn es schon zu spät ist.“ Die Betroffenen wünschen sich eine engere Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Polizei, um präventiv gegen die nächtlichen Störungen vorzugehen. Die Anwohner appellieren an die Feiernden: „Habt Spaß, aber seid respektvoll und lasst anderen Menschen die Nachtruhe.“

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Manipulierter Geldautomat in Mainz: Polizei bittet um Zeugenhinweise

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Symbolbild Geldautomat | Foto: Pixabay.com

Am Sonntag, den 22. September 2024, um 10:50 Uhr, wurde die Polizei über einen manipulierten Bankautomaten in der Josefstraße in Mainz informiert. Eine aufmerksame 42-jährige Mainzerin bemerkte beim Besuch des Bankautomaten etwas Ungewöhnliches: Ein Zettel, der am Automaten angebracht war, forderte die Kunden auf, ihre PIN mehrfach einzugeben. Diese Aufforderung schien der Frau verdächtig, insbesondere da auf dem Zettel das Logo einer anderen Bank abgebildet war. Darüber hinaus fiel ihr auf, dass der Kartenschacht des Automaten verändert wirkte. Die Frau entschied sich, den Automaten nicht zu benutzen, sondern die Polizei zu verständigen.

Polizei bestätigt Manipulation des Automaten

Die alarmierten Polizeibeamten trafen kurze Zeit später am beschriebenen Ort ein und untersuchten den Automaten genauer. Vor Ort bestätigte sich der Verdacht der 42-Jährigen: Der Bankautomat war manipuliert worden, was auf einen sogenannten „Skimming“-Vorfall hindeutete. Bei dieser Art von Betrug werden Bankkunden dazu gebracht, ihre Karteninformationen sowie ihre PIN preiszugeben, die dann von Kriminellen verwendet werden können. Die Polizei führte eine umfassende Spurensuche durch, um mögliche Hinweise auf die Täter zu sichern. Parallel dazu verständigten die Beamten einen Mitarbeiter der betroffenen Bank, der den Automaten umgehend außer Betrieb nahm, um weitere Vorfälle zu verhindern.

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Zeugenaufruf der Kriminalpolizei Mainz

Die Ermittlungen in diesem Fall wurden an die Kriminalpolizei Mainz übergeben, die den Fall weiterverfolgt. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe der Bevölkerung. Personen, die am Sonntag, den 22. September 2024, vor 10:50 Uhr an dem betreffenden Automaten Geld abgehoben oder verdächtige Personen in der Nähe des Bankautomaten beobachtet haben, werden gebeten, sich umgehend mit der Kriminalpolizei Mainz in Verbindung zu setzen. Die Rufnummer für Hinweise lautet: 06131/ 65-3633. Jeder Hinweis könnte zur Aufklärung des Falls und zur Ergreifung der Täter beitragen.

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Der Universitätsmedizin Mainz stehen große Veränderungen bevor

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Uniklinik Mainz
Uniklinik Mainz

In seiner Sitzung am Freitag (20. September 2024) hat sich der Aufsichtsrat intensiv mit der neuen Digital- & IT-Strategie der Universitätsmedizin Mainz beschäftigt. Mit dem neu aufgelegten Programm UM.Digital wurde die bisherige Strategie umfassend mit Blick auf eine optimierte Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie bessere und standardisierte Arbeitsabläufe für Mitarbeitende weiterentwickelt und insgesamt acht strategische Projekte definiert. Im Rahmen des nächsten Doppelhaushalts plant das Land, für die Erneuerung und Modernisierung der digitalen Infrastruktur zusätzlich 42 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

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Universitätsmedizin Mainz steht vor großen organisatorischen und baulichen Veränderungen

Viele Maßnahmen und Veränderungsprozesse sind seit Jahresbeginn angestoßen, um zukünftig eine Trendwende der wirtschaftlichen Situation einzuleiten. Dieses umfassende Programm trägt den Namen „Neustart@UM“ – es ist für alle Beteiligten eine große Chance, aber auch eine große Herausforderung.

Aus diesem Grund arbeiten Land und Universitätsmedizin beim „Neustart@UM“ eng zusammen: Die bisherigen Maßnahmen des Vorstands zur Optimierung der Strukturen und Prozesse (UM.Neustart) und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit (UM.Performance) werden nun durch ein drittes Programm UM.Digital ergänzt und durch das im Doppelhaushalt 2025/2026 verankerte Programm „Anschub@UM“ des Landes unterstützt.

Aufsichtsratsvorsitzender und Wissenschaftsminister Clemens Hoch

„Das ist ein gigantischer Kraftakt und ganz viel Arbeit, die vor uns liegt. Mit der Teilentschuldung verschafft das Land der Universitätsmedizin nicht nur Rückenwind, sondern auch Luft zum Atmen. Ich bin davon überzeugt, dass es dem Vorstand gelingen kann, in fünf Jahren eine operative schwarze Null zu schreiben. Den Grundstein dafür haben wir gelegt. Und dabei stellen wir die Universitätsmedizin weiter zukunftsfest auf. So investieren wir rund 42 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt zusätzlich in die IT-Infrastruktur. An dieser Institution sind die Weichen ganz klar auf ‚Morgen‘ gestellt“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende und Wissenschaftsminister Clemens Hoch.

Modernisierung der digitalen Infrastruktur Voraussetzung für eine effiziente und wirtschaftliche Krankenversorgung

„Eine modern aufgestellte IT-Infrastruktur ist in vielerlei Hinsicht so bedeutsam, dass wir uns entschieden haben, ein eigenständiges Programm zu etablieren. Mit UM.Digital werden die Voraussetzungen für eine tiefgreifende digitale Transformation an unserer Universitätsmedizin geschaffen“, betont der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich. Im Kern sollen durch digitale Lösungen und Prozesse die Versorgungsqualität der Patientinnen und Patienten und die Arbeitsabläufe der Mitarbeitenden verbessert, die IT-Systeme zur Erfassung klinischer Daten vereinheitlicht und besser vernetzt werden sowie die IT- und Netzwerk-Infrastruktur modernisiert und auf den neuesten Stand gebracht werden. „Mit dem Programm ‚Anschub@UM‘ hat das Land Rheinland-Pfalz nun ein deutliches Signal der Unterstützung gesetzt – insbesondere auch durch die dringend benötigten Investitionen in unsere digitale Infrastruktur. Wir sind der Landesregierung dankbar für diesen starken Rückhalt.“

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Halbzeitbilanz geht von weitestgehender Erreichung des Wirtschaftsplans aus

Des Weiteren würdigte der Aufsichtsrat in seiner Sitzung die von der Universitätsmedizin Mainz vorgelegte Halbzeitbilanz für das laufende Jahr 2024. „Der aktuelle Wirtschaftsplan der Universitätsmedizin Mainz sieht ein Defizit von etwa 107 Millionen Euro für das Jahr 2024 vor. Aktuell gehen wir von einer weitestgehenden Erreichung des Wirtschaftsplans aus“, so die Prognose von Dr. Waltraud Kreutz-Gers, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. Erfreulich sei beispielsweise die Steigerung der Fallzahlen beim Ambulanten Operieren um fast 40 Prozent – von 2.600 geplanten bzw. im Vorjahreszeitraum durchgeführten Eingriffen auf 3.600 ambulante Eingriffe im ersten Halbjahr 2024: „Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

In der Halbjahresbilanz hat sich zudem gezeigt, dass die stationären medizinischen Leistungen hinter den Erwartungen zurückgeblieben und bisher nicht im geplanten Umfang gestiegen sind. „Dies führen wir darauf zurück, dass die angestoßenen Prozessoptimierungen bei Bettenbelegung und OP in der Kürze der Zeit noch nicht die erwünschte Wirkung zeigen. Dennoch halten wir unverändert an der Strategie der Leistungssteigerung fest – diese wollen wir weiterhin durch optimierte klinische Prozesse, vor allem aber auch durch bessere Erfassung und Abrechnung für die erbrachten Leistungen erzielen“, so Ralf Kiesslich.

„Auch hier unterstützen wir die Universitätsmedizin bei der notwendigen Fortentwicklung. Ein ganz wesentlicher Aspekt von ‚Anschub@UM‘ ist die Kompensation für Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse (DAWI) und hoheitlicher Aufgaben in Höhe von 8,3 Millionen Euro in 2025 und sechs Millionen Euro in 2026. So erstattet das Land der Universitätsmedizin einen Teil der im Krankenhausfinanzierungssystem nicht auskömmlich abgebildeten Erlöse. Das trägt direkt zur Verbesserung der Jahresergebnisse bei“, so Clemens Hoch.

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55 Millionen Euro für den Brückenneubau am Rüsselsheimer Dreieck

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Luftbild Rüsselsheimer Dreieck | Foto: autobahn.de/

Oliver Luksic, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, und Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, haben gemeinsam die nächste Bauphase des Ersatzneubaus der Brückenbauwerke am Rüsselsheimer Dreieck offiziell eröffnet. Dieses Infrastrukturprojekt gilt als eines der wichtigsten Vorhaben für das Rhein-Main-Gebiet und betrifft eine zentrale Verkehrsachse, die sowohl den angrenzenden Frankfurter Flughafen als auch den Wirtschaftsstandort Deutschland erheblich beeinflusst.

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Bedeutung und Investitionen in das Brückenbauprojekt

Der Ersatzneubau der Brücken am Rüsselsheimer Dreieck ist ein zukunftsweisendes Bauprojekt, das der hohen Verkehrsbelastung gerecht werden soll. Oliver Luksic hob in seiner Rede hervor, dass der Bund bereits rund 55 Millionen Euro in das Projekt investiert hat, um die Autobahn A60 mit der A67 zu verbinden. Dieses Vorhaben sei nicht nur eine Frage der Verkehrssicherheit, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung des Wohlstands und der Arbeitsplätze in der gesamten Region. Besonders das Rhein-Main-Gebiet profitiert von der Modernisierung, da es eine Schlüsselrolle im nationalen und internationalen Waren- und Personenverkehr spielt. Luksic betonte: „Der Brückenersatzneubau am Rüsselsheimer Dreieck ist ein entscheidendes Bauprojekt für das Rhein-Main-Gebiet und den Frankfurter Flughafen. Die Investitionen in die anspruchsvollen Bauwerke sind notwendig, um die Verkehrsverbindungen langfristig zu sichern und damit auch die wirtschaftliche Stärke Deutschlands zu stützen.“

Umfangreiche Maßnahmen zur Brückenmodernisierung

Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Autobahn GmbH, erläuterte den umfassenden Plan zur Modernisierung der deutschen Autobahnbrücken. „Wir sind uns der immensen Herausforderungen bewusst, die der Erhalt unserer Verkehrsinfrastruktur mit sich bringt. Deshalb investieren wir intensiv in die Modernisierung. Allein in Südhessen und im Rhein-Main-Gebiet fließen derzeit rund 190 Millionen Euro in den Ausbau und die Erneuerung des Autobahnnetzes, davon etwa 120 Millionen speziell in die Modernisierung von Brückenbauten.“ Güntner machte deutlich, dass die Autobahn GmbH die Erhaltung und Erneuerung der Autobahnbrücken als Priorität ansieht. Insbesondere das Rüsselsheimer Dreieck, das bereits 1964 errichtet wurde, muss aufgrund der stark gestiegenen Verkehrsbelastung grundlegend erneuert werden. Die Bauwerke wurden im Jahr 2020 verstärkt und werden seitdem kontinuierlich überwacht, um eine sichere Nutzung zu gewährleisten.

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Baufortschritt und geplante Umweltmaßnahmen

Das Autobahndreieck Rüsselsheim stellt eine wichtige Verbindung zwischen der A60 und der A67 dar und ist eine zentrale Nord-Süd-Achse zwischen dem Rhein-Neckar-Gebiet und dem Rhein-Main-Gebiet. Um den Verkehrsfluss während der Bauarbeiten so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wurden bereits in den vergangenen Monaten neue Überführungsbauwerke neben den bestehenden Brücken errichtet. Diese Lösung ermöglicht es, den Verkehr während der gesamten Bauzeit weitgehend aufrechtzuerhalten. Die nächste Bauphase umfasst den Bau der beiden Brückenfahrbahnen über die A67, die künftig als Zufahrtsrampen dienen sollen. Nach der Fertigstellung dieser Bauwerke im Frühjahr 2025 wird der Verkehr auf die neuen Brücken umgeleitet, bevor der Abbruch der alten Bestandsbrücken sowie der Rückbau der alten Rampen erfolgt. Im Anschluss wird ein modernes Entwässerungssystem errichtet, inklusive eines Absetzbeckens, einer Pumpenanlage und eines Versickerungsbeckens. Dieses System sorgt dafür, dass Regenwasser gefiltert und gereinigt wird, bevor es ins Grundwasser gelangt.

Neben der technischen Infrastruktur legt das Projekt auch großen Wert auf Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen. So werden landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen durchgeführt, die unter anderem die Schaffung neuer Lebensräume für Reptilien, wie die Ansiedlung von Zauneidechsen, umfassen. Bereits im Vorfeld der Bauarbeiten wurden Eidechsen umgesiedelt und in ein neu angelegtes Habitat gebracht. Zudem wurden Fledermauskästen in nahegelegenen Waldgebieten aufgehängt. Weitere Maßnahmen umfassen die Wiederbepflanzung einer Fläche von acht Hektar mit heimischen Gehölzen, um die natürliche Umgebung wiederherzustellen und ökologisch wertvolle Flächen zu schaffen.

Hintergrund und Zeitplan des Projekts

Die Erneuerung des Rüsselsheimer Autobahndreiecks ist Teil einer umfassenden Initiative der Autobahn GmbH, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Verkehrsinfrastruktur in ganz Deutschland zu modernisieren. Das Dreieck wurde ursprünglich 1964 gebaut und entspricht nicht mehr den Anforderungen des heutigen Verkehrsaufkommens. Erste Arbeiten zur Vorbereitung des Neubaus wurden bereits Anfang 2022 durchgeführt, darunter Rodungen und die Sondierung nach Kampfmitteln. Im März 2023 erfolgte der symbolische erste Spatenstich für den Ersatzneubau der drei Brückenbauwerke. Neben der Erneuerung der Brücken und Verbindungsrampen umfasst das Projekt auch den Bau einer neuen Stützwand, die Erneuerung des Entwässerungssystems und den Rückbau der alten Brückenstrukturen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein, wobei das Ziel darin besteht, die Region mit einer modernen, leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur auszustatten, die für zukünftige Herausforderungen gerüstet ist.

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Oppenheim wird zur Opernbühne: Gala-Abend mit Arien von Verdi, Puccini und Co.

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(c)2023 Frank Olbrich | Kleines Opernensemble Hessen

Im Rahmen der ganzjährigen Veranstaltungsreihe „oppenheim365°“ präsentiert die Stadt Oppenheim mit dem „Kleinen Opern-Ensemble Hessen“ einen musikalischen Leckerbissen in Form einer Opern- und Operetten-Gala. Am Samstag, dem 16. November 2024 um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) verwandelt sich die Emondshalle mit „Lug und Trug und Blaue Masken“ zur Opernbühne.

Lassen Sie sich in die Welt der Oper entführen

Liebe und Tod, Lug und Trug – das sind die Stoffe, aus denen große Opern gemacht werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Logik kann schon mal auf der Strecke bleiben. Sie hören die bekanntesten und schönsten Arien und Duette aus den Opern von Verdi, Puccini, Mozart und Bizet-, sowie Melodien von Franz Lehar, Emrich Kalman und ein Medley aus dem „Zigeunerbaron“ und „Maske in Blau“.

Zu den großen Arien der Opernliteratur gehört das „Nessun dorma“ aus der Oper „Turandot“ von Puccini, gesungen von dem Tenor Martin Kellenbenz, die nicht viele Tenöre in ihrem Programm haben. Kellenbenz sang in Hamburg mit dem Royal Classik Philharmonie Orchestra, am Hessischen Staatstheater, Schloß Rheinsberg, an der Kammeroper in Frankfurt und vielen anderen Opernhäusern. Er war Stipendiat des Int. Wagner-Verbandes.

Die ausführenden Damen dieser Gala sind die Sopranistin Anja Stader, die erfolgreich als Sopranistin bei Opernaufführungen und mit dem Johann-Straußorchester auftritt. Simone Garnier, Mezzosopranistin, gewann den 1. Preis und den Publikumspreis von 300 Bewerbern beim Gesangswettbewerb in der Alten Oper Frankfurt. Sie ist freischaffende Sängerin und mit den Bel Voce Gesangssolisten im In- und Ausland unterwegs. Ebenso mit ihrem Solo-Konzert „Oper … rette sich, wer kann“ und „Große Arien starker Frauen“. Auch sie war bereits Gastsängerin im Papageno Musiktheater.

Der Bassbariton Timon Führ studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt bei Prof. Thomas Heyer. Sein Operndebüt als Masetto in “Don Giovanni“ gab er an der Opernakademie Bad Orb. Im Papageno Musiktheater sang er in „La Boheme“ in „Cosi van Tutte“ und im „Zigeunerbaron“. Die Lachmuskeln der Erwachsenen strapaziert er als Klavierkabarettist mit seinen Soloprogrammen. Mit einem Schuss Loriot und einer Prise Elmar Gunsch führt Niels Kaiser mit Witz und Humor durch das Programm. Die Besucher dürfen sich auf einen außergewöhnlichen Abend freuen und in Melodien schwelgen.

Tickets und Preise:
Die Karten im Vorverkauf sind zu je 25,00 € (freie Platzwahl) Online und in der Tourist-Info der Stadt Oppenheim, in der Merianstraße 2a, erhältlich. Der Preis an der Abendkasse beträgt 27,00 €.

Datum und Uhrzeit:
Samstag, dem 16. November 2024
Beginn: 19:30 (Einlass ab 18:30 Uhr)

Anschrift:
Emondshalle
Emondsstraße 7
55276 Oppenheim

Daniel Stich wird neuer Vorstandsvorsitzender der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz

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Symbolbild Rheinland-Pfalz | Foto: Pixabay.com

Staatssekretär Daniel Stich wurde zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz ernannt. Er folgt damit auf Nicole Steingaß. Das Amt ist eng mit den deutsch-amerikanischen Belangen im Innenministerium verbunden.

Stärkung der deutsch-amerikanischen Beziehungen durch die Atlantische Akademie

„Die Atlantische Akademie leistet hervorragende Arbeit für die deutsch-amerikanischen Beziehungen und trägt entscheidend zu einer stabilen transatlantischen Partnerschaft bei. In Rheinland-Pfalz wird dieses freundschaftliche Verhältnis in vielen Lebensbereichen sichtbar. Die Akademie widmet sich seit langem dieser Themenvielfalt und wird sich weiterhin dafür einsetzen, die Zusammenarbeit in der Gesellschaft zu stärken. Ich freue mich darauf, diesen Kurs als Vorsitzender fortzusetzen und gemeinsam neue Herausforderungen zu meistern“, erklärte Daniel Stich an seinem Amtsantritt.

Würdigung von Nicole Steingaß

Innenminister Michael Ebling lobte die Verdienste von Nicole Steingaß: „Als Staatssekretärin und Vorstandsvorsitzende hat sie ihre Kompetenz in Bezug auf die Belange der amerikanischen Streitkräfte und der transatlantischen Partnerschaft unter Beweis gestellt. Ihr Engagement hat die deutsch-amerikanischen Beziehungen in Rheinland-Pfalz entscheidend gefördert. Dafür gebührt ihr unser Dank und Respekt.“

Zukunft der Atlantischen Akademie

Dr. David Sirakov, Direktor der Atlantischen Akademie, schloss sich den Dankesworten an und wünschte Steingaß alles Gute für ihre neuen Aufgaben. Er betonte die Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorsitzenden, Daniel Stich. Die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz fungiert seit 1996 als Brückenbauer für das deutsch-amerikanische Miteinander und bietet Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Veranstaltungen mit wissenschaftlich fundierten Einblicken in die transatlantischen Beziehungen. Ihr Sitz befindet sich in Kaiserslautern und wird aus Mitteln des Innenministeriums gefördert.

Unfall zwischen PKW und Straßenbahn in Mainz: Polizei sucht Zeugen

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Symbolbild | Foto: BYC-News

Am Sonntag, den 22.09.2024, kam es gegen 15:20 Uhr in der Haifa-Allee in Mainz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem hellgrünen PKW und der Straßenbahnlinie 53. Der Unfall ereignete sich an der Einmündung Mercedesstraße / Haifa-Allee, als der PKW-Fahrer nach rechts in die Haifa-Allee abbiegen wollte. Gleichzeitig war die Straßenbahn auf dem Schienennetz in Fahrtrichtung Marienborn unterwegs. An dieser Kreuzung kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen.

Unfallablauf noch unklar

Trotz der Kollision wurde nach bisherigem Ermittlungsstand keiner der Beteiligten verletzt. Sowohl der PKW-Fahrer als auch der Straßenbahnführer erklärten bei der Unfallaufnahme, jeweils bei grünem Signallicht gefahren zu sein. Dies sorgt für Unklarheit über den genauen Unfallhergang. Die Polizei muss jetzt die widersprüchlichen Aussagen überprüfen und für die Schuldfrage den genauen Ablauf des Unfalls rekonstruieren.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Um den Unfallhergang aufzuklären, ist die Polizeiinspektion Mainz 3 auf zusätzliche Zeugenaussagen angewiesen. Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Ampelschaltungen oder der Situation an der Unfallstelle geben können, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Diese Informationen könnten entscheidend sein, um zu klären, welche Signale zum Zeitpunkt des Unfalls tatsächlich angezeigt wurden und wie es zu der Kollision kommen konnte. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Telefonnummer 06131/6543-10 in Verbindung zu setzen.

IG Metall fordert Förderpaket für E-Autos – Kontroverse um Abwrackprämie und Subventionen

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Symbolbild E-Auto | Foto: Pixabay.com

Vor dem für Montag, 23. September 2024 von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) einberufenen Autogipfel fordert die Gewerkschaft IG Metall ein schnelles Förderpaket zur Ankurbelung des Verkaufs von E-Autos. Ein Sprecher der Gewerkschaft betonte, es sei dringend notwendig, den Absatz von Elektroautos zu fördern. Besonders die SPD setzt sich für eine Abwrackprämie beim Tausch auf E-Autos ein, während Kritik an weiteren Subventionen bereits aus den Reihen der FDP und der Union laut wurde.

Krise in der Automobilindustrie verschärft sich

Die Automobilindustrie, insbesondere Volkswagen, steht derzeit unter starkem Druck. Jüngst sorgte der Konzern mit der Kündigung der tarifvertraglichen Jobsicherung für Aufsehen, was betriebsbedingte Kündigungen ab Juli nächsten Jahres ermöglicht. Auch Werksschließungen sind nicht ausgeschlossen. Der Autogipfel soll Raum für einen Austausch über die aktuelle Lage bieten. Neben Vertretern der größten Automobilhersteller nehmen auch Zulieferer, der Verband der Automobilindustrie (VDA) und die IG Metall an der Konferenz teil.

Förderpaket als Lösungsvorschlag der IG Metall

Die IG Metall fordert ein umfassendes Förderpaket, um die bereits getätigten Investitionen der Hersteller in die E-Mobilität zu stützen und Arbeitsplätze zu sichern. Ein solches Programm könnte zudem den deutschen Automobilkonzernen helfen, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Die Gewerkschaft sieht in der Förderung auch ein Konjunkturprogramm und einen industriepolitischen Impuls für den notwendigen Umbau der Branche.

Unterschiedliche Positionen in der politischen Debatte

Die SPD setzt sich für eine sofortige staatliche Maßnahme in Form einer Abwrackprämie ein. Konkret schlägt sie einen Bonus von 6000 Euro für den Kauf eines neuen und 3000 Euro für den Kauf eines gebrauchten E-Autos vor. Die FDP hingegen kritisiert diesen Ansatz scharf. Für FDP-Fraktionsvize Lukas Köhler steht fest, dass der Autogipfel nicht in einem „Subventionsgipfel“ enden dürfe. Stattdessen sollten die Standortbedingungen der Industrie verbessert und auf Subventionen verzichtet werden.

Kritik und Unsicherheit in der Branche

Auch die Union übt Kritik am Autogipfel und fordert mehr Technologieoffenheit. Ein klares Bekenntnis zum Verbrennungsmotor sei notwendig, so die Ansicht von Unionspolitikern. Gleichzeitig warnt der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer vor den Folgen der aktuellen Diskussionen für den Markt. Durch die Unsicherheit über mögliche Prämien würden viele potenzielle Käufer abwarten, was dem Elektroautomarkt eher schade. Zu viel Aktionismus ohne klare Strategie könne kontraproduktiv sein.

Rüdesheim: Motoryacht auf dem Rhein havariert

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Polizeiboot
Polizeiboot

Am Sonntag, den 22.09.2024, befand sich ein Sportboot mit einer Besatzung von sieben Personen und einem Hund auf einer Fahrt von Wiesbaden nach Rüdesheim auf dem Rhein. In Höhe der Ortslage Rüdesheim, bei Flusskilometer 527, geriet der Bootsführer aufgrund mangelnder Ortskenntnisse mit dem acht Meter langen Motorboot außerhalb der markierten Fahrrinne des Rüdesheimer Fahrwassers. Wegen des anhaltenden Niedrigwassers im Rhein kam es daraufhin zu einer Grundberührung, die den Antrieb des Bootes beschädigte.

Absicherung durch Wasserschutzpolizei

Die Wasserschutzpolizeistation Rüdesheim wurde alarmiert und sicherte die Unfallstelle mit einem schweren Streifenboot ab. Trotz der Absicherung lösten Wellen von vorbeifahrenden Schiffen die Motoryacht vom felsigen Untergrund, woraufhin das Boot flussabwärts trieb. Ein hinzugezogenes Sportboot konnte die Yacht schließlich zurück in die Fahrrinne schleppen.

Glück im Unglück für die Besatzung

Obwohl der Antrieb des Bootes erheblich beschädigt wurde, kam es weder zu einem Wassereinbruch noch zum Austritt von Betriebsstoffen. Das beschädigte Boot wurde sicher in den Schiersteiner Hafen geschleppt. Glücklicherweise blieben alle sieben Personen und der Hund an Bord unverletzt.

Mörfelden-Walldorf: Infoabend für Eltern und Kinder zum Thema Medienkompetenz

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Am 8. Oktober kommt Politologe und Medienjournalist Manfred Theisen in die Stadtbücherei Mörfelden und geht mit Eltern und Kindern in einem 90-minütigen interaktiven Vortrag „Smartphone, K.I., Zocken & Co. – Chancen und Risiken“ auf die verschiedenen Themen rund um Medienkompetenz und Medienkonsum der Kinder ein und lädt zur offenen Diskussion ein

Vorstellung digitaler Plattformen

Es werden digitale Plattformen vorgestellt, beispielsweise ChatGPT, Snapchat sowie viele weitere und Alternativen aufgezeigt sowie das Thema Cybermobbing angesprochen.

Manfred Theisen hat bereits einiger Bücher verfasst, darunter auch zwei Kindersachbücher, die beim Loewe-Verlag erschienen sind und sich unter anderem mit Social Media, Künstlicher Intelligenz und Fake News befassen.

Eintritt kostenfrei – um Anmeldung wird gebeten

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 8. Oktober 2024 um 18:00 Uhr in der Stadtbücherei Mörfelden (Kulturhaus, Bahnhofstraße 1, 64546 Mörfelden-Walldorf) statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Da es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt wird um Voranmeldung gebeten per Mail an Stadtbuecherei@moerfelden-walldorf.de oder telefonisch unter 06105 938-740 oder -276.

Exklusive Audi-Premiere in Mainz: Der neue A5 erstrahlt in der Halle 45

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Großes Highlight auf dem bfp FORUM: Auf der zweitägigen Veranstaltung stellt der Mutterkonzern VW die neue Mittelklasse-Limousine der Marke Audi erstmals auf einer Flottenveranstaltung vor und macht den A5 als Show Car einem breiten Publikum noch vor Marktstart zugänglich.

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Der neue Audi A5

Mit der Einführung des A5 verabschiedet sich Audi nach drei Jahrzehnten vom Namen A4. Zukünftig wird die beliebte Mittelklasse-Limousine unter der Bezeichnung A5 vertrieben. Und nicht nur in der numerischen Bezeichnung steigt der Wagen auf: In Bezug auf Größe, Komfort und Technologie ist der Audi A5 eher in der oberen Mittelklasse angesiedelt. Auf dem bfp FORUM 2024 haben Interessierte erstmals auf einer Veranstaltung für Flotten- und Fuhrparkmanager:innen die Möglichkeit, das Auto hautnah zu erleben.

Sven Eisenkrämer, Chefredakteur der Zeitschrift bfp FUHRPARK & MANAGEMENT:  „Wir freuen uns sehr, den Nachfolger der Firmenwagenikone noch vor Marktstart auf dem bfp FORUM zu Gast zu haben, auch ich bin sehr gespannt auf das Fahrzeug. Neben diesem Höhepunkt der Ausstellung wird Volkswagen Financial Services gleich mehrere Marken aus dem VW-Konzern mitbringen. Außerdem stehen vor Ort auch verschiedene aktuelle fuhrparkrelevante Fahrzeuge von VW für Testdrives zur Verfügung, bereitgestellt von der Löhr-Gruppe.“

Testfahrten

Testfahrten sind an beiden Tagen der Veranstaltung mit 22 Fahrzeugmodellen verschiedener Hersteller möglich, neben den VW-Konzernmarken können Autos von BYD, Kia, Xpeng, MG, Toyota, Alfa Romeo, DS, Citroen und Peugeot gefahren werden.

Das bfp FORUM ist seit mehr als 20 Jahren die ideale Plattform für alle Entscheidungstragenden und Innovationstreibenden im Bereich der betrieblichen Mobilität, um zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln, den Wandel aktiv voranzutreiben und sich mit wichtigen Akteuren zu vernetzen.

Für die Branche und die Entscheider der betrieblichen Mobilität ist der 25. und 26. Oktober in der Halle 45 in Mainz ein Pflichttermin. Alle Details zum Programm und zur Ticketbuchung finden Interessierte unter www.bfpforum.de

Feuerwehreinsatz in Bornheim – Passant verhindert Schlimmeres

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Symbolbild Feuerwehr - BYC-News
Symbolbild Feuerwehr - BYC-News

Am Sonntagmorgen bemerkte ein aufmerksamer Anwohner gegen 08:30 Uhr eine leichte Rauchentwicklung am Dach eines Bürogebäudes in der Mainzer Landstraße. Der Mann verständigte umgehend die Feuerwehr. Die alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Lonsheim und Flonheim trafen kurz darauf am Einsatzort ein. Sie verschafften sich Zutritt zum Gebäude und entdeckten in einem Lagerraum einen Schwelbrand, der schnell gelöscht werden konnte. Dank des schnellen Eingreifens blieb der Sachschaden gering. Die Feuerwehr schätzt ihn auf einen unteren vierstelligen Betrag. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht im Gebäude.

Tödlicher Unfall: Fahrzeug schlug mehrfach ein – Gutachter soll Unfallursache klären

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Arbeitsunfall in Runkel

Ein tödlicher Autounfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags (22. September) in Frankfurt am Main. Gegen 4.30 Uhr kam es zu einem  Verkehrsunfall in der Adam-Opel-Straße, bei dem ein 27-jähriger Mann sein Leben verlor und zwei weitere Männer schwer verletzt wurden.

Fahrzeug schlug mehrfach ein

Das Unglück ereignete sich, als das Fahrzeug, in dem sich die drei Männer befanden, aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam. Dabei prallte es erst gegen einen Container, anschließend gegen eine Straßenlaterne und letztlich gegen eine Werbetafel. Die Kollision hinterließ ein Bild der Verwüstung.

Die Frankfurter Feuerwehr musste schweres Gerät einsetzen, um die Insassen aus dem völlig zerstörten Wagen zu befreien. Zwei der Männer, darunter der 27-jährige Fahrer, waren in dem Fahrzeug eingeklemmt. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen konnte der Fahrer nur noch tot geborgen werden. Die beiden anderen Männer, im Alter von 25 und 27 Jahren, erlitten schwerste Verletzungen und wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser in Frankfurt gebracht.

Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt. Auch die Frage, ob überhöhte Geschwindigkeit oder andere Faktoren wie Alkohol oder Drogen eine Rolle gespielt haben könnten, ist noch offen.

Fahrzeuge bleiben Männersache: Deutliche Geschlechterunterschiede bei Pkw und Motorrädern

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Symbolbild | Foto: Pixabay.com

Die meisten Autos und Motorräder in Deutschland sind auf Männer zugelassen. Laut Zahlen des Kraftfahrtbundesamts, die von der Deutschen Presse-Agentur ausgewertet wurden, liegt das Geschlechterverhältnis bei Pkw aktuell bei 62 Prozent Männer zu 38 Prozent Frauen. Bei Motorrädern ist der Unterschied noch deutlicher: Hier entfallen 86 Prozent der Halter auf Männer und nur knapp 14 Prozent auf Frauen.

Stagnation im Geschlechterverhältnis bei Pkw

Insgesamt gibt es 16,9 Millionen weibliche Pkw-Halterinnen, denen 27,4 Millionen männliche Halter gegenüberstehen. Personen mit diverser Geschlechtsidentität werden in dieser Statistik nicht gesondert ausgewiesen. Weitere 4,7 Millionen Pkw sind auf juristische Personen zugelassen, für diese ist eine Auswertung nach Geschlecht nicht möglich. Das Geschlechterverhältnis bei Pkw verändert sich nur langsam: In den letzten zehn Jahren verschob es sich lediglich um 1,7 Prozent zugunsten der Frauen. Besonders bei jüngeren Halterinnen zeigt sich jedoch ein Trend zu höheren Frauenanteilen, insbesondere in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen, wo der Frauenanteil bei über 42 Prozent liegt.

Frauen fahren häufiger Autos mit kleinerem Hubraum

Eine interessante Beobachtung zeigt sich beim Hubraum der Fahrzeuge. Frauen neigen dazu, Autos mit kleinerem Hubraum zu fahren. Im Segment unter 1,4 Litern Hubraum stellen Frauen mit 51 Prozent sogar die Mehrheit. Bei Fahrzeugen mit mehr als 2 Litern Hubraum sind hingegen nur noch 21 Prozent der Halter weiblich. Obwohl Hubraum allein nicht direkt auf die Größe und Leistung eines Fahrzeugs schließen lässt, sind größere Hubräume typischerweise ein Hinweis auf größere und leistungsstärkere Autos.

Motorräder bleiben eine Männerdomäne

Bei Motorrädern ist das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern noch deutlicher ausgeprägt: 653.000 Frauen stehen 4,1 Millionen Männern gegenüber, die als Halter eines Zweirads eingetragen sind. Dennoch gibt es auch hier bei der Betrachtung nach Hubraum und Altersgruppen interessante Entwicklungen. Bei jüngeren Halterinnen, insbesondere in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen, liegt der Frauenanteil bei über 20 Prozent. Ab einem Alter von 65 Jahren sinkt dieser Anteil jedoch deutlich und liegt bei unter 10 Prozent.