Fraport-Verkehrszahlen weiter im Aufwärtstrend
Im September flogen rund 5,8 Millionen Fluggäste über den Flughafen Frankfurt. Das entsprach einem Wachstum von 1,2 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2023. Der Inlandsverkehr wuchs um 1,3 Prozent und der Europaverkehr um 2,6 Prozent. Dagegen war das Interkontinentalaufkommen mit minus 1,1 Prozent leicht negativ. Hauptgrund war die Nahostkrise, die zu einem Rückgang von minus 27,8 Prozent in diese Region führte. Das weiter sehr dynamische Wachstum nach Amerika und Fernost (China: 30,4 Prozent, Singapur: 19,9 Prozent und Indien 11,7 Prozent) konnte dies nicht ausgleichen. Von den Passagierzahlen 2019 lag der aktuelle Monatswert noch etwa 12,9 Prozent entfernt1.
Cargo-Volumen auch gewachsen
Kumuliert über die ersten neun Monate des Jahres lag das Aufkommen bei rund 46,7 Millionen Passagieren. Dies entsprach einem Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023 und einem Minus von 13,8 Prozent gegenüber 2019.
Das Cargo-Volumen wuchs im Berichtsmonat um 3,5 Prozent zum Vergleichsmonat 2023. Es lag bei 169.478 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 0,4 Prozent auf 39.802 Starts und Landungen. Die Summe der Höchststartgewichte wuchs gegenüber dem Vergleichsmonat um 0,4 Prozent auf rund 2,5 Millionen Tonnen.
Flughafenbeteiligungen über kompletten Globus verteilt
Die internationalen Beteiligungsflughäfen verzeichneten mehrheitlich Zuwächse. Das Aufkommen am Flughafen Ljubljana in Slowenien erzielte einen Anstieg um 11,0 Prozent. Im Berichtsmonat nutzten den Flughafen 155.801 Fluggäste. Die brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre verzeichneten mit 593.264 Passagieren hingegen weiterhin ein deutliches Minus von 44,1 Prozent. Hauptgrund hierfür ist der eingestellte Flugbetrieb am Airport in Porto Alegre seit 3. Mai als Folge der heftigen Überschwemmungen in der Region. Derzeit wird lediglich ein Notfallflugplan mit einer geringen Anzahl an inländischen Flügen von einer nahegelegenen Militärbasis durchgeführt.
Der Flughafen im peruanischen Lima wuchs im September auf rund 2,1 Millionen Fluggäste, ein deutliches Plus von 13,2 Prozent. Die 14 griechischen Regionalflughäfen begrüßten insgesamt 5,3 Millionen Passagiere, was einem Plus von 3,7 Prozent entsprach. Die Twin Star-Airports Burgas und Varna in Bulgarien zählten 470.642 Reisende (minus 3,2 Prozent). Das Passagieraufkommen am türkischen Flughafen Antalya hingegen legte mit rund 5,0 Millionen Fluggästen um 2,1 Prozent zu.
Verkehrszahlen im September 2024

Das Gesamtaufkommen der von Fraport aktiv gemanagten Flughäfen lag im Berichtsmonat bei rund 19,4 Millionen Passagieren und damit um 0,7 Prozent höher als in der Vorjahresperiode.
Ladestationen E-Auto: Schwächen entlang deutscher Autobahnen

Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos entlang deutscher Autobahnen weist weiterhin erhebliche Schwächen auf. Dies zeigt ein aktueller ADAC-Test, bei dem 40 Rastanlagen entlang der wichtigsten Autobahnrouten untersucht wurden. Obwohl an 37 dieser Rastplätze Lademöglichkeiten vorhanden waren, ergaben sich bei näherer Betrachtung erhebliche Defizite, die den Komfort und die Praxistauglichkeit für Elektroautofahrer auf langen Strecken beeinträchtigen.
Zu geringe Ladeleistungen
Rund 43 Prozent der Rastanlagen (16 von 37) bieten nur Ladesäulen mit einer Leistung von unter 150 kW an, die Mehrheit davon lediglich bis zu 50 kW. Diese Ladeleistungen verlängern die Ladezeiten erheblich und sind für Langstreckenfahrten wenig praktikabel. Nur vier Rastanlagen, darunter Auerswalder Blick Süd (A4), Gütersloh Süd (A2), Fuchsberg Süd (A20) und Brohltal West (A61), bieten High-Power-Charging mit über 300 kW an.
Fehlende Ladeinfrastruktur
Besonders kritisch ist die Situation an drei Rastanlagen, die über keinerlei Ladeinfrastruktur verfügen. Hierzu zählen Allertal West (A7), Eisenach Nord (A4) und Am Haarstrang Süd (A44). Diese Standorte sind für Elektroautofahrer auf Langstrecken entsprechend unbrauchbar.
Zu wenige Ladepunkte
Auch die Anzahl der Ladepunkte ist ein Problem: Sechs der 21 Rastanlagen mit Ladesäulen von 150 bis 350 kW verfügen über maximal drei Ladepunkte. Der ADAC hält mindestens zehn Ladepunkte für notwendig, um mit dem steigenden Bedarf Schritt zu halten. Der Durchschnittswert lag bei den getesteten Rastanlagen jedoch nur bei etwas über vier Ladepunkten.
Komfort und Sicherheit ausbaufähig
Neben der Ladeleistung kritisierte der ADAC auch den mangelnden Komfort. Überdachte Ladeplätze, die bei schlechtem Wetter Schutz bieten, gab es nur an zwei Rastanlagen. Für Fahrer von Gespannen gestaltet sich das Laden besonders schwierig: Lediglich an einer Rastanlage war es möglich, ohne umständliches Rangieren oder Abkuppeln des Anhängers zu laden.
Auch die Bezahlmöglichkeiten lassen zu wünschen übrig. An Schnellladesäulen ab 150 kW müssen Fahrer oft umständlich per QR-Code und Kreditkarte bezahlen. Dies birgt Sicherheitsrisiken, da sogenannte „Quishing“-Angriffe mit gefälschten QR-Codes möglich sind. Kartenterminals sind derzeit nur vereinzelt vorhanden.
ADAC fordert schnellen Ausbau
Der ADAC sieht dringenden Handlungsbedarf, um die Elektromobilität auf Langstrecken zu fördern. Die Anzahl der Ladepunkte sollte auf mindestens zehn pro Rastanlage erhöht und die Ladeleistung auf mindestens 150 kW angehoben werden. Darüber hinaus fordert der Automobilclub mehr überdachte Ladeplätze und eine sichere, benutzerfreundliche Bezahlmöglichkeit.
Die Ergebnisse des Tests zeigen, dass die Ladeinfrastruktur auf deutschen Autobahnen noch nicht ausreichend für die zunehmende Zahl an Elektrofahrzeugen gerüstet ist. Ein zügiger Ausbau und Verbesserungen in Komfort und Sicherheit sind dringend notwendig, um die E-Mobilität auf Langstrecken attraktiver zu machen.
Kurzfristige Lösung für Wormser Nibelungenmuseum in Sicht
Seit dem ersten April dieses Jahres ist das städtische Nibelungenmuseum an der alten Stadtmauer aufgrund teilweise gravierender bautechnischer Mängel geschlossen (wir berichteten). Schweren Herzens war die Stadt im Frühjahr dieses Jahres nach neuerlichen fachlichen Untersuchungen diesen Schritt gegangen, denn insbesondere die sich immer weiter zuspitzenden Mängel im vorbeugenden Brandschutz stellten aus Sicht der Baufachexperten ein erhebliches Risiko für Beschäftigte und Besucher dar.
Verschiedene Szenarien geprüft
Kultur-, Bau- und Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Worms hatten daraufhin in einer gemeinsamen Sitzung den Beschluss gefasst, die Verwaltung damit zu beauftragen, verschiedene Szenarien zu prüfen. Zunächst ging es dabei um die Kostenermittlung für eine dauerhafte Schließung des Nibelungenmuseums am ursprünglichen Standort. Zudem sollte die Verwaltung eine möglichst kurzfristige „Weiterführung der Präsentation und Vermittlung des Themas „Nibelungen“ im Zeitraum der temporären Schließung des Nibelungenmuseums“ prüfen, heißt es in dem Beschluss. Und als dritten Prüfauftrag gaben die Gremien der Verwaltung mit auf den Weg, „verschiedene Szenarien zum weiteren Umgang mit den vorhandenen Gebäudeteilen zu entwickeln, falls eine museale Umsetzung an anderen Standorten beschlossen würde“.
Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen, in dem die Verantwortlichen der Verwaltung zahlreiche Szenarien und Möglichkeiten ausgelotet und erörtert haben. Der Fokus lag dabei zunächst auf der Suche nach einer kurzfristigen Vermittlung des Nibelungenthemas in der einzigen Nibelungenstadt weltweit, um das Alleinstellungsmerkmal der Stadt möglichst schnell wieder ganzjährig erlebbar zu machen. Dass die „Nibelungen“ noch heute faszinieren, zeigt unter anderem auch der am 17. Oktober startende Kinofilm, „Hagen – Im Tal der Nibelungen“. Der Stoff des Epos begeistert noch heute Menschen in aller Welt und inspiriert nach wie vor zahlreiche Filmproduzenten und -autoren.
„Wie“ und „Wo“ spielt entscheidende Rolle
Neben dem „Wie“ spielt bei der Vermittlung des Nibelungenthemas natürlich auch das „Wo“ eine entscheidende Rolle, weshalb die Verantwortlichen zuerst unterschiedliche Standorte prüften. Recht bald zeichnete sich ab, dass eine finanziell vertretbare Lösung für die Stadt nur in bereits bestehenden Räumlichkeiten mit entsprechender Infrastruktur möglich wäre. Eine neue museale Vermittlung an einem neuen Standort (der aller Voraussicht nach angemietet werden müsste) sei im Ergebnis kostenintensiver als die Sanierung des Nibelungenmuseums, ist die Verwaltung überzeugt.
Die Sanierungskosten wurden vom städtischen Immobilienmanagement auf 1,5 bis zwei Millionen Euro geschätzt. In einer internen multidisziplinären städtischen Arbeitsgruppe und unter Einbeziehung eines Beraterkreises, bestehend aus Mitgliedern des Altertumsvereins, der Nibelungenliedgesellschaft, aus dem Bereich Tourismus und dem Museumsbeirat, wurden Lösungsvorschläge erarbeitet. Die Entscheidung, welche Lösung in den städtischen Gremien vorgestellt werden sollte, fiel schließlich auf das Museum der Stadt Worms im Andreasstift. „Auch wenn die Gespräche teilweise sehr intensiv und kontrovers geführt wurden, bin ich davon überzeugt, dass wir gemeinsam eine gute Lösung gefunden haben. Ich bin allen Beteiligten sehr dankbar für den konstruktiven, offenen Austausch und die Bereitschaft, daran mitzuarbeiten, das Nibelungenthema in unserer Stadt weiterhin würdig präsentieren zu können“, betont Oberbürgermeister Adolf Kessel.
Konzepterstellung durch Fachbüro
In der heutigen Sitzung des Kulturausschusses soll also ein Vorschlag für eine temporäre Präsentation des Nibelungenthemas im Andreasstift vorgestellt werden. Verortet werden könnte das Thema im Erdgeschoss im sogenannten „Turmzimmer“ des Museums, das noch Gestaltungselemente aus der Landesausstellung enthält. Daneben könnte aus Sicht der Verantwortlichen das Altertumsvereinszimmer genutzt werden für Bilder, die Szenen aus dem Nibelungenlied zeigen. Diese Lösung soll höchstens einen Zeitraum von fünf Jahren umfassen. „Als kurzfristige Lösung wurde unter den Aspekten zügige Umsetzbarkeit und enger finanzieller Spielraum der Stadtverwaltung Worms als einzige Möglichkeit eine Präsentation des Themas Nibelungen in den Räumlichkeiten des Museums Andreasstift gesehen“, heißt es in der Beschlussvorlage des Kulturausschusses.
Hinsichtlich einer langfristigen Umsetzung des Themas Nibelungen im Museum Andreasstift sei die Machbarkeit nur im Zusammenhang mit einer Konzeption und Überarbeitung der Dauerausstellungen sinnvoll, sind sich die städtische Arbeitsgruppe und der Beraterkreis einig. Eine Neukonzeptionierung des Museums im Andreasstift steht seit Längerem auf der Agenda und erfährt nun vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen nochmals eine neue Aktualität.
Erst eine solche Konzepterstellung durch ein externes Fachbüro könne aufzeigen, ob das Museum der Stadt Worms mit seiner Stadtgeschichte und der Ausrichtung des Hauses der geeignete Ort sei, um das Thema Nibelungen langfristig in diesem Haus zu verankern und damit seiner Bedeutung und dem Stellenwert der Stadt Worms gerecht zu werden, betont die Verwaltung. Ob der ursprüngliche Standort des Nibelungenmuseums an der Stadtmauer saniert oder einer anderen Nutzung zugeführt werden sollte, ist Thema einer anderen Arbeitsgruppe mit baufachlichem Schwerpunkt. Die Ergebnisse aus beiden Arbeitsgruppen sollen in einem nächsten Schritt zusammengeführt, im Haupt- und Finanzausschuss am 30. Oktober vorgestellt und dann dem Stadtrat zur Entscheidung über die weitere Vorgehensweise am 20. November vorgelegt werden.
Hilfeschreie in der Mainzer Altstadt – Wiesbadener von Gruppe attackiert
In der Nacht auf Sonntag, kurz vor 03:30 Uhr, kam es in der Holzhofstraße nahe des Bahnhofs Römisches Theater in der Mainzer Altstadt zu einer Auseinandersetzung, bei der mehrere Personen leicht verletzt wurden. Die Polizeiinspektion Mainz 1 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen des Vorfalls.
Einsatzkräfte reagieren auf Hilfeschreie
Der Polizei wurden zunächst Hilfeschreie aus dem Bereich der Treppen hinter dem Bahnhof gemeldet. Drei junge Männer seien daraufhin geflüchtet, hieß es in einer Mitteilung. Mehrere Polizeistreifen rückten umgehend aus und konnten die beschriebenen Personen in der Nähe kontrollieren. Vor Ort wurde zudem ein Pfefferspray gefunden, das mutmaßlich in der Auseinandersetzung verwendet wurde.
Streit eskaliert
Nach ersten Erkenntnissen wollte ein 22-jähriger Mann aus Wiesbaden seine Freundin von einer Diskothek in der Holzhofstraße abholen. Vor der Diskothek geriet er mit einer Gruppe in einen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde die Heckscheibe seines Fahrzeugs durch eine Glasflasche beschädigt. Ein 19-jähriger Beteiligter setzte Pfefferspray ein, wodurch mehrere Personen leicht verletzt wurden.
Berichte über Schüsse unbestätigt
Es gab anfängliche Hinweise, dass während des Streits auch Schüsse aus einer Gaspistole abgegeben worden seien. Diese Berichte konnten jedoch bisher nicht bestätigt werden.
Die Polizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich bei der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Telefonnummer 06131/65-4110 zu melden. Hinweise können auch per E-Mail an pimainz1@polizei.rlp.de übermittelt werden.
RTL äußert sich zu Vorwürfen gegen Pietro Lombardi
In den letzten Tagen häufen sich Berichte über private Auseinandersetzungen zwischen dem bekannten Sänger Pietro Lombardi und seiner Verlobten Laura Maria Rypa. Am Montagvormittag soll es laut RTL erneut zu einem Polizeieinsatz in der Kölner Villa des Paares gekommen sein. Dies geschah nur wenige Tage, nachdem die Polizei erstmals wegen eines eskalierten Streits zur Villa gerufen wurde. In der Nacht zum 7. Oktober war es zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der Lombardi seine Verlobte angeblich körperlich angegriffen haben soll. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, sollen bei Laura Maria Rypa Druckstellen am Hals festgestellt worden sein.
Anwalt bestreitet Vorwürfe
Die Anschuldigungen wiegen schwer: Es steht der Vorwurf der häuslichen Gewalt im Raum. Der Anwalt des Sängers, Simon Bergmann, wies jedoch in einem offiziellen Statement diese Vorwürfe entschieden zurück. Er räumte ein, dass es zu einer „emotionalen Auseinandersetzung“ zwischen den beiden gekommen sei, betonte aber, dass es weder zu einer Gewaltanwendung durch seinen Mandanten noch zu Verletzungen gekommen sei. Die vermuteten Druckstellen an Rypas Hals seien nicht auf ein gewalttätiges Handeln Lombardis zurückzuführen, so der Jurist.
In Bezug auf das vorläufige Betretungsverbot für die gemeinsame Villa erklärte Bergmann, dass es sich hierbei um eine übliche Maßnahme handelt, wenn der Verdacht auf häusliche Gewalt besteht. Dies soll verhindern, dass es zu weiteren Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten kommt. Ob Lombardi sich möglicherweise nicht an diese Auflage gehalten habe und es deswegen zu einem erneuten Polizeieinsatz kam, ist derzeit unklar.
RTL reagiert auf Vorwürfe
Da Pietro Lombardi aktuell als Juror bei der beliebten RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) tätig ist, richteten sich die Augen vieler Fans und Medien auch auf den Sender RTL. Dieser erklärte, dass er in engem Austausch mit den Beteiligten sowie der Staatsanwaltschaft stehe, um die Vorwürfe so schnell wie möglich aufzuklären. Ein RTL-Sprecher stellte zudem klar, dass die Spekulationen über ein mögliches Ende der Zusammenarbeit mit Lombardi unbegründet seien. Solange keine neuen Fakten vorlägen, werde der Sender auf die Ergebnisse der Ermittlungen warten und basierend darauf über das weitere Vorgehen entscheiden.
Möglicher Hintergrund des Streits
Die „Bild“-Zeitung spekuliert über die möglichen Gründe des Streits zwischen Pietro Lombardi und Laura Maria Rypa. Im Fokus steht dabei die angebliche Spielsucht des Sängers und sein vermeintlich leichtfertiger Umgang mit Geld. Lombardi selbst hatte in der Vergangenheit in der Doku „Pietro Lombardi: Familie, Glaube, Liebe“ offen darüber gesprochen, im Jahr 2019 innerhalb von neun Monaten eine Million Euro ausgegeben zu haben. Auch gab er zu, monatliche Fixkosten von etwa 25.000 bis 30.000 Euro zu haben.
Ob diese finanziellen Themen tatsächlich der Auslöser für den Streit waren, ist jedoch unklar. Eine Anfrage der „Bild“-Zeitung zu den konkreten Hintergründen des Vorfalls am 7. Oktober ließ Lombardi bislang unbeantwortet. Trotz der schwerwiegenden Anschuldigungen gilt für den Musiker weiterhin die Unschuldsvermutung.
Zukunft ungewiss
Die Situation um Pietro Lombardi bleibt angespannt. Ob und wie sich die Vorwürfe auf seine Karriere und sein Privatleben auswirken werden, ist aktuell noch offen. Während sein Anwalt auf eine schnelle Aufklärung drängt und Lombardi sich mit öffentlichen Kommentaren zurückhält, bleibt die mediale Aufmerksamkeit hoch. Die Ermittlungen der Kölner Staatsanwaltschaft laufen, und es ist unklar, wie lange dieser Prozess andauern wird. Für die Fans des Sängers bleibt abzuwarten, ob und in welcher Form Lombardi seine Karriere fortsetzen wird.
Bis dahin steht vor allem eines im Fokus: die Klärung der Vorwürfe und die Frage, ob es tatsächlich zu einem gewaltsamen Vorfall zwischen Pietro Lombardi und seiner Verlobten Laura Maria Rypa gekommen ist oder ob es sich um eine bloße Eskalation eines emotionalen Streits handelte.
Für Lombardi, der als Sieger von DSDS und erfolgreicher Musiker in den letzten Jahren eine steile Karriere hingelegt hat, könnte dieser Vorfall weitreichende Folgen haben – sowohl beruflich als auch privat. Hier geht es zum Bericht: Vermögen von Pietro Lombardi
Aktenzeichen XY: Polizei identifiziert Täter und bittet um Mithilfe
Im Mai 2023 wurde in Ettlingen, nahe Karlsruhe, ein Ehepaar in seinem Auto von zwei Männern überfallen. Die Tatverdächtigen sind seitdem auf der Flucht. Nun sucht die Polizei öffentlich mit Fahndungsfotos nach den mutmaßlichen Tätern, die auch in der Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ am 2. Oktober 2023 vorgestellt wurden.
Der Vorfall im Detail
Am 17. Mai 2023, gegen 7.24 Uhr, befand sich das Paar in seinem Auto in der Gottlob-Schneider-Straße in Ettlingen. Kurz nachdem sie eingestiegen waren, riss einer der Täter mit einem Teleskopschlagstock die Beifahrertür auf und entwendete die Handtasche der 48-jährigen Frau sowie einen Turnbeutel mit Sportkleidung. Zeitgleich sprühte der zweite Täter dem 40-jährigen Lebensgefährten Reizgas ins Gesicht, wodurch dieser verletzt wurde. Der Mann versuchte, durch Schreien und Hupen die Aufmerksamkeit der Passanten auf die Tat zu lenken.
Die Täter flüchteten anschließend zu Fuß in Richtung der Haltestelle Wasen und erbeuteten neben persönlichen Gegenständen auch Bargeld und ein Handy. Dank gesicherter DNA-Spuren am Tatort konnte die Polizei Karlsruhe die beiden Verdächtigen identifizieren.

Die Tatverdächtigen
Laut Polizei handelt es sich bei den gesuchten Männern um Imed Eddine Attalah und Hocine Demai, beide algerische Staatsbürger.
- Imed Eddine Attalah: 35 Jahre alt, ca. 1,75 Meter groß, hager, mit dunklen, kurzen Haaren und dunklen Augen. Attalah nutzte in der Vergangenheit mehrere Aliasnamen, darunter „Ayman Palermo“ und „Fouzi Chouaf“.
- Hocine Demai: 33 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, mit dunklen Augen und Haaren. Er soll den Ehemann mit Reizgas attackiert haben und verwendet ebenfalls verschiedene Falschnamen, darunter „Mouhemed Boukalkoul“, „Houssam Dilmi“ und „Adil Bouchlour“.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizei Baden-Württemberg ruft die Öffentlichkeit zur Mithilfe auf. Hinweise zu den Aufenthaltsorten der Gesuchten oder zu möglichen Kontaktpersonen können beim Kriminaldauerdienst der Kripo Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-5555 oder bei jeder Polizeidienststelle gemeldet werden. Für Informationen, die zur Ergreifung der Tatverdächtigen führen, ist eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt.
Insolvenz in Bad Kreuznach der Olma Cura GmbH
Insolvenz Bad Kreuznach: Im Rahmen eines Insolvenzantragsverfahrens über das Vermögen der Olma Cura GmbH, ansässig in der Mannheimer Straße 408a in 55543 Bad Kreuznach, hat das Amtsgericht Bad Kreuznach eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Der Beschluss erging am 8. Oktober 2024 um 11:00 Uhr.
Beschluss vom Amtsgericht
Die Olma Cura GmbH, vertreten durch Geschäftsführer M. Wiesner, steht ab sofort unter der Kontrolle eines vorläufigen Insolvenzverwalters. Verfügungen des Unternehmens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Rechtsanwalt Ingo Grünewald, Fachanwalt für Insolvenzrecht, wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt. Er ist unter der Adresse Mannheimer Straße 254a in Bad Kreuznach sowie per Telefon (0671/79496-12) und E-Mail (tina.becher@tbs-insolvenzverwalter.de) erreichbar.
Handlungsanweisungen für Gläubiger und Schuldner
Gläubiger und Schuldner der Olma Cura GmbH werden darauf hingewiesen, dass Zahlungen und andere Leistungen nur noch unter Berücksichtigung der Anordnungen des Gerichts zu erbringen sind, um rechtskonforme Abwicklungen zu gewährleisten. Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
WWE Bloodline: Was passiert mit Roman Reigns und Jimmy Uso?
Roman Reigns sorgte bei WWE Bad Blood 2024 für Aufsehen, als er mit voller Kraft auf die Bühne zurückkehrte und damit ein neues Kapitel in der dramatischen Saga um seine Familie, die Bloodline, einläutete. Die Spannungen innerhalb der einst mächtigen Gruppierung haben sich massiv verschärft, wobei insbesondere die Beziehungen zwischen Roman Reigns, Jimmy Uso und Solo Sikoa im Mittelpunkt stehen. Die aktuelle Ausgabe von SmackDown in Greenville, South Carolina, setzte diese explosive Familiengeschichte fort und deutete auf bedeutende Entwicklungen in den kommenden Wochen hin.
Reigns dominiert, Jimmy Uso widerspricht
Zu Beginn der Show wurde Jimmy Uso von den Fans frenetisch empfangen, da ein bevorstehender Showdown mit seinem jüngeren Bruder Solo Sikoa erwartet wurde. Doch das Match nahm eine unerwartete Wendung, als der frisch gekrönte „Tribal Chief“ Roman Reigns die Arena betrat. Mit seiner gewohnten Dominanz schritt er in den Ring und erinnerte das Publikum daran, dass es die Aufgabe eines Tribal Chiefs sei, sich zu nehmen, was ihm zusteht. Doch seine Botschaft war klar: Er sei unzufrieden mit der aktuellen Situation der Bloodline.
Jimmy Uso ließ diese Worte nicht unkommentiert und stellte Reigns’ Führungsrolle offen infrage. In einer provokanten Ansprache bezeichnete er Reigns als „Chief ohne Stamm“ und ließ durchblicken, dass der „Tribal Chief“ ihn bei WWE Bad Blood nur zurückgeholt habe, um Solo Sikoa zu besiegen. Reigns reagierte kalt und verweigerte jegliche Einigung mit einem klaren „No yet“, was die Spannungen weiter anheizte.
Offene Fragen zur Zukunft der Bloodline
Trotz der hitzigen Auseinandersetzung wurde an diesem Abend keine endgültige Lösung gefunden. Jimmy Uso verließ die Arena, während das WWE-Universum mit offenen Fragen zurückblieb. Wird die Bloodline in ihrer bisherigen Form bestehen bleiben? Wie wird sich die zerbrochene Familie weiterentwickeln?
Laut Wrestling-Experte Dave Meltzer hat die WWE große Pläne für diese Storyline. In einem Bericht erklärte Meltzer, dass sich die Handlung in den kommenden Wochen verstärkt um Jimmy Uso drehen wird, der versuchen wird, Roman Reigns davon zu überzeugen, dass sie Unterstützung benötigen, um Solo Sikoa zu besiegen. Meltzer deutete zudem an, dass diese Storyline auf ein Team-Event bei der WWE Survivor Series „WarGames“ hinauslaufen könnte.
Ein unvergesslicher Abend in Greenville
Neben der spannungsgeladenen Entwicklung rund um die Bloodline bot die SmackDown-Episode vom 11. Oktober 2024 in Greenville, South Carolina, weitere Highlights. Auch die WWE Women’s Tag Team Champions Bianca Belair und Jade Cargill traten in der Show auf, was den Abend zusätzlich bereicherte.
Die kommenden Wochen versprechen explosive Entwicklungen in der WWE, während die Fans gespannt auf die nächste Konfrontation innerhalb der Bloodline warten.
Bingen testet die Sirenen mit einem Probealarm
Die Stadtverwaltung Bingen am Rhein möchte ihre Bürgerinnen und Bürger auf den fälligen Probebetrieb der Sirenen hinweisen. Am Samstag, 19. Oktober 2024, ertönen die Sirenen in der Zeit von 12.00 bis 12.05 Uhr.
Dieser Probebetrieb ist zur Kontrolle und Überwachung der Funktionsfähigkeit aller Sirenen in den Stadtteilen unerlässlich. Ein weiterer Probebetrieb findet erst wieder am 18. Januar 2025 statt.
Verwaltung bittet um Verständnis
Die Verwaltung bittet die Bevölkerung schon jetzt um Verständnis für die damit verbundene Lärmbelästigung. Die Bedeutung der Tonfolge und weitere Informationen können der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Bingen am Rhein entnommen werden.
Für Rückfragen stehen die Feuerwehrsachbearbeiter Oliver Sinß und Ralf Welpe, unter Tel. 06721/184-241 oder 184-141 gerne zur Verfügung.
Sexualstraftäter aus Afghanistan mit gefälschten Papieren festgenommen
Flughafen Frankfurt: Am vergangenen Samstag wurde ein 26-jähriger Afghane bei seiner Einreise nach Deutschland festgenommen, obwohl gegen ihn ein bestehendes Einreise- und Aufenthaltsverbot bis 2028 vorliegt. Der Mann reiste von Athen nach Deutschland und versuchte, sich mit einem griechischen Reiseausweis für Flüchtlinge und einem griechischen Aufenthaltstitel auszuweisen. Bei der Überprüfung durch die Bundespolizei stellte sich heraus, dass die in den Dokumenten angegebenen Personalien nicht mit den Fingerabdruckdaten übereinstimmten.
Der Mann war den Behörden bereits bekannt
Im Jahr 2016 stellte er in Deutschland einen Asylantrag, der jedoch abgelehnt wurde. Zuvor war er im November 2016 vom Amtsgericht Freiburg zu einer dreijährigen Jugendfreiheitsstrafe verurteilt worden, nachdem er wegen Sexualstraftaten auffällig geworden war. Nach der Ablehnung seines Asylantrags im November 2017 wurde er im Oktober 2018 in sein Heimatland abgeschoben, verbunden mit einem Einreise- und Aufenthaltsverbot für zehn Jahre.
Die Bundespolizei leitete nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der mittelbaren Falschbeurkundung und der unerlaubten Einreise ein. Zudem wurde ein offener Haftbefehl wegen einer noch ausstehenden Reststrafe von 548 Tagen vollstreckt. Der 26-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt überführt.
Worms richtet Abstellplatz für Lastenräder ein
Lastenräder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Von Jahr zu Jahr steigen die Verkaufszahlen: insbesondere die elektrisch unterstützten E-Cargobikes tragen zum Boom bei. 2023 wurden in Deutschland über 235.000 (E-)Lastenräder verkauft, ein Zuwachs von 10,5% im Vergleich zum Vorjahr.
Um der steigenden Bedeutung des Lastenrad-Segments im städtischen Alltagsverkehr auch zukünftig gerecht zu werden, plant die Stadt Worms im Rahmen der Errichtung erster Mobilitätsstationen auch Abstellplätze für Cargobikes anzubieten.
Erster Testplatz eingerichtet
Als erster „Test“ wurde daher am Beginn der Fahrradstraße Speyerer Straße (Ecke Willy Brandt-Ring) ein erster Anlehnbügel für bis zu zwei Lastenräder aufgestellt. Deutlich erkennbar an der Markierung und dem Piktogramm, soll es dazu einladen, sein privates Rad abzustellen: jeder Typ Lastenrad kann an dem niedrigen Anlehnbügel angeschlossen werden.
Für „normale“ Fahrräder befinden sich die klassischen Anlehnbügel direkt daneben, die erst vor wenigen Monaten dort errichtet wurden. Für die geplanten Mobilitätsstationen sollen Abstellplätze für Lastenräder zur Norm werden.
Neues Verkehrskonzept rund um die Hofgartenschule in Bad Kreuznach
Die Verkehrssicherheit vor der Grundschule in der Hofgartenschule ist seit langem ein neuralgischer Punkt. Nun hat die Stadt Bad Kreuznach gemeinsam mit Schule, Anwohnern und Eltern in Workshops in einem aufwändigen und moderierten Beteiligungsprozess ein Konzept erarbeitet, das für mehr Sicherheit sorgen soll. Oberbürgermeister Emanuel Letz und Schuldezernent Markus Schlosser sind optimistisch, dass die neuen Regeln funktionieren und appellieren an alle, sich auch daran zu halten.
Temporäre Fahrverbote in fünf Straßen
Kern des Konzeptes ist die Einrichtung von „Schulstraßen“, das heißt temporäre Fahrverbote in Hofgartenstraße, Glockengasse, Schillerstraße, Reitschule und Steinweg, so dass in den Bereichen der beiden Schulstandorte kein oder nur wenig Kfz-Verkehr ist.
Zu festgelegten Zeiten, nämlich zwischen
- 7.15 und 8.15 Uhr
- 11.30 und 13.30 Uhr
- sowie zwischen 15.30 und 16.15 Uhr
ist das Fahren und Parken in der Nähe der Schule untersagt. Dies betrifft insbesondere Eltern, die mit dem PKW ihre Kinder zur Schule bringen bzw. danach abholen. „Die Einhaltung dieser Regeln ist entscheidend für den Erfolg der Maßnahmen“, betont Oberbürgermeister Letz.
Umwandlung von Kiss-and-Ride-Parkplätze
Weiterer Schwerpunkt des neuen Verkehrskonzepts ist die Umwandlung von Kiss-and-Ride-Parkplätzen in reguläre Parkplätze für Anwohner und den allgemeinen ruhenden Verkehr. Gleichzeitig werden einige Kurzzeitparkplätze in der Rüdesheimer Straße in neue Kiss-and-Ride-Plätze umgewandelt. Eine provisorische Querungsstelle an der Reitschule, die später dauerhaft in die Fahrbahn integriert wird, zur zusätzlichen Sicherheit und Verkehrsberuhigung beitragen.
Die neuen Regeln gelten ab dem ersten Schultag nach den Herbstferien, ab Montag, 28. Oktober. „Die Einhaltung wird kontrolliert und Verstöße werden mit einem Bußgeld geahndet“, so Ordnungs- und Schuldezernent Schlosser.
Über die umfangreichen Maßnahmen, elf an der Zahl, informiert ein Flyer, der außerdem an alle Eltern und Haushalte rund um die Hofgartenschule verteilt wird
Spatenstich für neues Gewerbegebiet in Wallertheim
In der Ortsgemeinde Wallertheim (Verbandsgemeinde Wörrstadt) entsteht ein neues Gewerbegebiet. Die Baustelle und eine notwendige Baustraße sind bereits eingerichtet worden. Mit dem symbolischen Spatenstich von Bürgermeister Markus Conrad, Dorian Maximilian Depué, Ortsbürgermeister von Wallertheim, und Dr. Alexander Kuhn, Geschäftsführer von MVV Regioplan, begannen heute offiziell die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Gewerbegebiet „An der Sülz“.
2,85 Hektar großes Areal
In den nächsten rund zwölf Monaten entstehen südöstlich der „Mälzerei“ (Palatia Malz GmbH) auf dem insgesamt 2,85 Hektar großem Areal mit direkter Anbindung an die Landesstraße 407 (L 407) bei variabler Größe zwischen 1.000 und 3.000 Quadratmetern etwa zwölf Gewerbegrundstücke der Ortgemeinde. Den Auftrag für die Erschließungsträgerschaft vergab die Ortsgemeinde Wallertheim an MVV Regioplan GmbH, die auf Stadt- und Ingenieurplanung spezialisierte Tochtergesellschaft des Mannheimer Energieunternehmens MVV. Mit der Durchführung der Tiefbauarbeiten wurde die Knebel Baugesellschaft mbH aus Bingen beauftragt.
Das Gewerbegebiet „An der Sülz“ in Wallertheim liegt im westlichen Teil des Verbandsgemeindegebietes. Wallertheim liegt an der Bundesstraße 420 (B 420), die sie über den Autobahnanschluss Gau-Bickelheim mit der Autobahn 61 (A 61) verbindet. Die Gemeinde, verkehrsgünstig an der Bahnlinie nach Worms beziehungsweise Gensigen/Horrweiler gelegen, verfügt über einen eigenen Bahnhof, der vom Plangebiet über den neu gebauten Bahnübergang entlang der L 407 (Schimsheimer Straße) fußläufig zu erreichen ist.
Beschluss bereits im März 2022
Der Gemeinderat hatte nach intensiver Vorprüfung und Klärung der Rahmenbedingungen in seiner Sitzung am 28. März 2022 den Beschluss zum endgültigen Geltungsbereich des Bebauungsplans und zur Erschließung des Gewerbegebietes gefasst. Damit konnte das Bebauungsplanverfahren durchgeführt und am 16.02.2023 erfolgreich abgeschlossen werden. „Mit der guten regionalen Infrastruktur, der Nähe zum Rhein-Main-Gebiet und einer dynamischen lokalen Wirtschaft sind zusätzliche Gewerbeflächen ein wichtiger Anreiz, um neue Betriebe in unserer Ortsgemeinde anzusiedeln und bestehenden Unternehmen das Wachstum zu ermöglichen“, betonte Verbandsbürgermeister Markus Conrad beim symbolischen Spatenstich.
„Für unsere örtlichen Gewerbetreibenden schaffen wir mit dem neuen Gewerbegebiet die dringend notwendigen Erweiterungs- oder Aussiedlungsflächen: Die Ortsgemeinde Wallertheim betreibt auf diese Weise Standortsicherung und macht sich fit für die Zukunft: Die Nachfrage nach Bauland insbesondere von Gewerbetrieben übersteigt auch in Wallertheim das Angebot. Anlass für den Gemeinderat, nach intensiver Vorbereitung ein weiteres Gewerbegebiet in der Gemeinde zu entwickeln.“
Außergewöhnlicher Planungsprozess
Der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen ist ein wichtiges Ziel der Verbandsgemeinde Wörrstadt und der Ortsgemeinde Wallertheim. „Mit dem neuen Gewerbegebiet ,An der Sülz‘ sichern und schaffen wir damit gleichzeitig Arbeitsplätze in unserer Ortsgemeinde“, betonte Ortsbürgermeister Dorian Maximilian Depué. „Die ansässigen mittelständischen Betriebe sind ein wichtiger Baustein für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit unseres Ortes.“ Depué dankte allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dass das neue Gewerbegebiet realisiert werden kann.
„Wir bedanken uns für das Vertrauen und freuen uns, den außergewöhnlichen Planungsprozess mit zahlreichen Herausforderungen gemeinsam gemeistert zu haben und nun heute hier mit Ihnen das attraktive Gewerbegebiet ,An der Sülz‘ im Auftrag der Gemeinde Wallertheim auch erschließen zu dürfen“, betonte Dr. Alexander Kuhn, Geschäftsführer der MVV Regioplan beim Spatenstich.
Ursprüngliche Erweiterung nicht realisierbar
Dem Start der Erschließungsarbeiten war eine lange Planungshistorie vorausgegangen. Bereits 2017 hatten Vertreter der Ortsgemeinde, der Verbandsgemeinde, die Abwasserbeseitigung Wöllstein-Wörrstadt (AWW) und MVV Regioplan den städtebaulichen Vertrag zur Planung und Erschließung unterzeichnet. In die Konzeption der jetzt als Gewerbegebiet „An der Sülz“ ausgewiesenen Fläche waren auch die Kreisverwaltung des Landkreises Alzey-Worms, die Obere Wasserbehörde bei der SGD in Mainz sowie der Landesbetrieb Mobilität und verschiedene Dienststellen der Deutschen Bahn eingebunden.
Die ursprünglich geplante Erweiterung nach Südosten konnte nicht realisiert werden, da die Kosten einer Umverlegung des diagonal durch die Erweiterungsfläche verlaufenden Kanals der Autobahnentwässerung zu hoch waren. Die ursprünglich geplante Mitbenutzung der vorhandenen Bahnunterquerung und des anschließenden Kanals bis zum Wiesbach konnte ebenfalls nicht realisiert werden. Die behördliche beziehungsweise genehmigungsrechtliche sowie technische Klärung hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen.
MVV Regioplan hat für die Realisierung des neuen Gewerbegebiets „An der Sülz“ in enger Abstimmung mit der Verbandsgemeindeverwaltung und der Ortsgemeinde das Bauleitplanverfahren betreut und die Erschließungsplanung sowie mit der Erschließungsträgerschaft auch die technische und kaufmännische Projektsteuerung übernommen. Außerdem hat der Mannheimer Erschließungsträger die Gemeinde beim Bodenrodungsverfahren beziehungsweise beim Grunderwerb unterstützt, die Koordination bei der Versorgung mit Wasser, Strom, Beleuchtung, Breitband und Gas durch die jeweiligen Versorger übernommen, die Entwässerungs- und der Verkehrsanlagen geplant und verantwortet die technische und kaufmännische Projektsteuerung, die Ausschreibung, die Bauüberwachung sowie die Kostenkontrolle.
Bevorstehende Straßensperrung im Ortskern von Bodenheim
Die Arbeiten zur Umsetzung des dritten Bauabschnittes der Ortskernsanierung Bodenheim schreiten zügig voran, so dass die Pflasterarbeiten wie geplant im Bereich vor der Verbandsgemeinde begonnen haben. In der dritten Bauphase wird mit der Leitungsverlegung und der Erneuerung der Gaustraße bis Einmündung Langgasse begonnen.
Bereich komplett gesperrt

Die Arbeiten beginnen ab dem 21.10.2024 und finden in offener Bauweise statt. Daher ist dieser Abschnitt für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Mit Beginn der Arbeiten dort, wird die Durchfahrt von der Obergasse in Richtung Zwerchgasse wieder frei. Die Aufhebung der Einbahnregelung der Obergasse wird dann zurückgenommen. Die Befahrung der Zwerchgasse ist dann bis zur Einmündung Obergasse möglich.
Die Neugasse ist für die Zeit der Arbeiten in diesem Abschnitt als Sackgasse ausgewiesen. Eine Wendemöglichkeit ist dort nicht gegeben. Daher können in den Bereich nur Fahrzeuge einfahren, die über eigene Stellplätze verfügen oder denen ein Wenden möglich ist.
Parkplatz und Fachgeschäfte bleiben erreichbar
Der Parkplatz Am Dollesplatz ist weiterhin zu jederzeit für den Individualverkehr bis 3,5 t über die Straße „Am Reichsritterstift“ zu erreichen. Die Bäckerei Siener und die Metzgerei Eckert erreicht man vom Parkplatz aus fußläufig.
Zusätzlich wurde eine Baustraße zwischen dem Wirtschaftsweg und dem Parkplatz Am Dollesplatz entlang des Dollesparks hergestellt. Dieser ist allerdings nur für den Baustellenverkehr freigegeben. Sonstiger Fahrzeug- und Fußgängerverkehr ist dort verboten.



















