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Raub mit Messer in Mainzer Kino – Fahndung nach Täterin

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Symbolbild Öffentlichkeitsfahndung
Symbolbild Öffentlichkeitsfahndung

Am Sonntagabend gegen 22:00 Uhr kam es in einem Mainzer Kino in der Holzhofstraße zu einem Raub auf eine Jugendliche. Auf der dortigen Damentoilette wurde das spätere Opfer von einer bislang unbekannten Frau festgehalten und gegen ihren Willen durchsucht. Als diese sich wehrte, zog die Täterin ein Messer und bedrohte sie damit. Die Täterin durchsuchte die Jugendliche nun weiter, erbeutete einen zweistelligen Bargeldbetrag und flüchtete aus der Toilette.

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Die Frau wird folgendermaßen beschrieben:

  • Ca. 30 Jahre alt
  • Hellbraune, brustlange Haare
  • Beiger Mantel
  • schwarze Leggins
  • schwarze Umhängetasche
  • Auffällig weiße Kunstnägel und hellblaue Augen

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.

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Lebensmittelrückruf bei REWE – Glasscherben im Ja! Produkt

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Die Snäcky Knabbergebäck GmbH hat einen Rückruf für ihren Knabberartikel „ja! Paprika Kartoffelsticks“ in der 125g Packung herausgegeben. Betroffen ist das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 11.04.2025 und der Chargennummer L0010087303. Die Marke „ja!“ ist eine Eigenmarke von REWE.

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Glasscherben: Vom Verzehr wird abgeraten

Wie das Unternehmen mitteilt, kann in einzelnen Packungen dieses Artikels nicht ausgeschlossen werden, dass Glasscherben enthalten sind. Um potenzielle Gesundheitsrisiken zu vermeiden, rät die Snäcky Knabbergebäck GmbH dringend vom Verzehr des Produkts ab.

Informationen zum betroffenen Artikel

  • Produkt: ja! Paprika Kartoffelsticks
  • Inhalt: 125g
  • Chargen-Nr.: L0010087303
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 11.04.2025

Diese Informationen sind auf der Rückseite der Verpackung angegeben.

Lebensmittelrückruf bei rewe - glasscherben im ja! Produkt

Rückgabemöglichkeiten und Erstattung

Kunden, die das betroffene Produkt mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum und der Chargennummer erworben haben, können es in ihrem Einkaufsmarkt zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet.

Für Rückfragen steht der Kundenservice der Snäcky Knabbergebäck GmbH zur Verfügung. Anfragen können per E-Mail an folgende Adresse gerichtet werden: verbraucherservice@lbsnacks.com.

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Naturschutztagung in Bingen – Warum es Flächen für den Naturschutz braucht?

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Die TH Bingen beschäftigt sich in Forschung und Lehre intensiv mit Umwelt- und Naturschutzstrategien. | Quelle Stadt Bingen / Pexels

Die Technische Hochschule (TH) Bingen, die Regionalgruppe Rheinland-Pfalz des Bundesverbands Beruflicher Naturschutz e. V. (BBN) veranstaltet gemeinsam mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) die Tagung „Naturschutz braucht Fläche – Statusanalyse und Strategien zu Akquise und Sicherung“.

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Veranstaltung auf dem Campus der TH Bingen

Die Veranstaltung findet am 13.11.2024 ab 9:00 Uhr auf dem Campus der TH Bingen statt. Zu Gast sind Staatssekretär Dr. Erwin Manz und weitere Akteure aus dem Ministerium, dem BBN, dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und Kommunen. Im Anschluss an die Tagung findet die Mitgliederversammlung der BBN-Regionalgruppe Rheinland-Pfalz statt.

Der Naturschutz steht vor enormen Herausforderungen. Die Biodiversitätskrise kann nur bewältigt werden, wenn genug Flächen für Schutzmaßnahmen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig ist die Zahl der Gesetze und Verordnungen in Bezug auf die Klimawende und den Biodiversitätsschutz spürbar gestiegen. Die Naturschutztagung bietet den Fachleuten ein Forum des Austausches zum Status quo und neuen Wegen bei Maßnahmenumsetzung und Flächensicherung. Dabei werden Strategien und Lösungsansätze anhand von Beispielen beleuchtet.

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Arten- und Biotopschutz

Die TH Bingen beschäftigt sich in Forschung und Lehre intensiv mit Umwelt- und Naturschutzstrategien. Ein Fokus liegt auf der praktischen Umsetzung von Maßnahmen. Insofern ist es folgerichtig, dass die Naturschutztagung auf dem Campus ausgerichtet wird. „Naturschutz ist kein Luxusthema, sondern sichert unsere Lebensgrundlagen“, resümiert die Professorin für Landschaftspflege, Landschafts- und Stadtplanung Dr. Elke Hietel. Ihr Fazit: Es braucht geeignete Flächen, um Maßnahmen zum Arten- und Biotopschutz erfolgreich umsetzen zu können. Eine zentrale Frage der Tagung ist, wie diese Flächen sinnvoll für den Naturschutz erhalten oder neu ausgewiesen werden können.

Weitere Informationen zur Tagung sowie das Programm und die Möglichkeit der Teilnahme finden Sie hier: Naturschutztagung 2024

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Der Luchs in Hessen: Mehrere Wildkatzen gesichtet

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©HLNUG-Monitoring

Auch im Luchsjahr 2023/24 wurden wieder mehr Luchse in Hessen festgestellt. Insgesamt konnten neun selbständige Luchse und zusätzlich vier Jungtiere im Grenzgebiet zwischen Hessen und Niedersachsen nachgewiesen werden. Einige dieser Tiere dürften ihr Hauptstreifgebiet in Niedersachen haben, Hessen werden vier bis fünf dieser selbständigen Luchse zugeordnet. Das geht aus dem Luchsbericht 2023/24 hervor, den das Hessische Umweltministerium, das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) und der Arbeitskreis Hessenluchs heute in Wiesbaden vorgestellt haben. Insgesamt konnten von Mai 2023 bis April 2024 82 Luchshinweise dokumentiert werden – sechs mehr als im Vorjahr.

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Staatssekretär Michael Ruhl begrüßt die Entwicklung der größten europäischen Wildkatze:

„Die Ergebnisse des aktuellen Luchsberichtes zeigen, dass sich in Hessen eine kleine Teilpopulation etabliert. Die dauerhafte Rückkehr des scheuen Einzelgängers nach Hessen wäre ein Erfolg. Wir danken allen Luchsbeauftragten, die Hinweise in ihren Landkreisen aufgenommen haben, sowie allen Melderinnen und Meldern, ohne die keine Luchsstatistik möglich wäre.“

Thomas Norgall, Naturschutzreferent des hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und einer der Koordinatoren des Arbeitskreises Hessenluchs, erklärt: „Hessen profitiert nun im zweiten Jahr von der positiven Bestandsentwicklung der Harzpopulation des Luchses. Allerdings wachsen Luchspopulationen nur langsam, und wir haben in Hessen schon erlebt, dass Krankheiten die geringe Individuenzahl drastisch reduzieren können.“

Prof. Dr. Thomas Schmid, Präsident des HLNUG, betont die wichtige Arbeit des Arbeitskreises: „Seit 2007 unterstützt der Arbeitskreis Hessenluchs das HLNUG beim rechtlich vorgeschriebenen Monitoring. Alle Hinweise werden entweder durch die ehrenamtlichen Mitglieder des Arbeitskreises oder durch das HLNUG auf Plausibilität geprüft und nach bundesweit einheitlichen Kriterien ausgewertet. Der jährliche Luchsbericht fügt alle Luchs-Hinweise mit den professionell ermittelten Daten des HLNUG zu einem Gesamtbild zusammen. Damit diese Daten auch in das Bundesmonitoring einfließen können, werden sie vom HLNUG nach Abschluss des entsprechenden Berichtszeitraumes an das Bundesamt für Naturschutz übermittelt.“

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Gesicherte Nachweise ausschließlich aus Nord- und Nordosthessen

Ein Großteil der 82 Hinweise auf Luchse konnte als gesichert eingestuft werden. Diese stammen ausschließlich aus Nord- und Nordosthessen und wurden überwiegend durch Fotofallen erbracht. Außerdem gab es genetische Nachweise von zwei weiblichen Luchsen.

Erneut Weibchen mit Jungtieren im Reinhardswald festgestellt

Wie bereits in den Vorjahren 2019/20 und 2022/23 konnte erneut ein Luchsweibchen mit Jungtieren im Reinhardswald festgestellt werden. Die Jungen kamen wahrscheinlich in Hessen zur Welt, könnten aber auch – wie 2019 geschehen – im niedersächsischen Solling geboren worden sein. In jedem Fall wird deutlich, dass sich Weibchen mit Jungen wiederholt im Reinhardswald aufhalten.

Vorkommen von sesshaften Luchsen macht dauerhafte Reproduktionen in Hessen wahrscheinlich

Insgesamt konnten in Hessen vier sesshafte Luchse sicher nachgewiesen werden: das Weibchen mit Jungtieren im Reinhardswald, ein weiteres Weibchen sowie ein Männchen in Nordosthessen und ein Männchen im Bramwald. Dies lässt auf weiteren Luchsnachwuchs hoffen: Denn je mehr Luchse sich in Hessen niederlassen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sich auch dauerhaft vermehren. Unterstützt wird dies durch ein Aussetzungsprojekt verschiedener Akteure unter Federführung des BUND Thüringen im Thüringer Wald, welches im Mai 2024 gestartet ist.

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Hintergrund

1833 soll im Odenwald der letzte Luchs erlegt worden sein, danach galt die Art in Hessen ausgerottet. Der Arbeitskreis Hessenluchs konstituierte sich im Mai 2004 auf Initiative des Ökologischen Jagdvereins Hessen (ÖJV) und des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, Landesverband Hessen (BUND). Weitere tragende Organisationen sind die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft Hessen (ANW), der Bund Deutscher Forstleute (BDF), die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), der Naturschutzbund Hessen (NABU) und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Hessen (SDW) sowie der Landesbetrieb Hessen-Forst.

Seit 2007 erstellt der Arbeitskreis (AK) Hessenluchs jährlich den Luchsbericht im Auftrag des Landes Hessen. Im AK arbeiten Naturschützerinnen und Naturschützer, Forstleute, Jägerinnen und Jäger aus verschiedenen Verbänden zusammen. Ziel ist eine sachgerechte Information über den Luchs in Hessen. Arbeitsgrundlage sind die Belege für das Vorkommen des Luchses in Hessen (Sichtungen, Fährten und andere Nachweise), die vom Arbeitskreis gesammelt, bewertet und in einem hessenweiten Luchsregister zusammengeführt werden.

2011 wurde mit Fotofallen des BUND Hessen im Forstamt Melsungen erstmals wieder Reproduktion nachgewiesen. Durch die in den folgenden Jahren im Auftrag des HLNUG betreuten umfangreichen Fotofallenprojekte gelang die Dokumentation der Reproduktion von Luchsen zwischen 2010 und 2015. 2016 konnte keine Reproduktion festgestellt werden. Seit 2014 führt das HLNUG ein eigenes Fotofallenmonitoring zum Luchs durch, bis zum Jahr 2021 wurde dies im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Uni Göttingen betrieben.

Die Luchsdatenerfassung ist die primäre Aufgabe der rund 50 regionalen Luchsbeauftragten, die auch Ansprechpersonen für die Bevölkerung bei allen Fragen zum Luchs in ihren Landkreisen sind. Die erfassten Daten fließen im HLNUG in die Gesamtdatenbank ein, wo sie als Teil des Monitorings der streng geschützten Arten der FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitatrichtlinie) geprüft und weiterbearbeitet werden.

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Start-up gründen – reichen innovative Ideen, um Beachtung zu bekommen?

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Laptop

Mit innovativen Ideen sorgen Start-up-Unternehmen für Aufmerksamkeit. Kreativität und ungewöhnliche Lösungswege sollen dazu beitragen, die Wirtschaft dynamischer zu gestalten. Doch hat eine Geschäftsidee überhaupt eine Chance, wenn das Unternehmen, das sich dahinter verbirgt, kaum wahrgenommen wird?

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Die Bedeutung von Rankingposition und Bekanntheitsgrad

Start-up sind darauf angewiesen, bekannt zu werden, um neue Kunden zu gewinnen und ihre Reichweite auszubauen. Eine gut gestaltete Website allein reicht nicht aus, um Beachtung zu bekommen. Heutzutage erfolgt die Suche nach Informationen und Inhalten, Produkten und Dienstleistungen größtenteils online. Um das Gesuchte zu finden, wird ein Suchbegriff in die Suchleiste eingegeben. Suchmaschinen wie Google reagieren darauf mit einer Suchergebnisliste, die relevante Suchergebnisse enthält. Oftmals werden 100.000 und mehr Ergebnisse dargestellt, die den gesuchten Begriff widerspiegeln. Aufgrund der riesigen Vielfalt können, die auf den ersten Seiten der Liste erscheinenden Suchresultate beachtet werden.

Mit der Verbesserung der Sichtbarkeit in den Suchergebnissen bei Google und anderen Suchmaschinen durch gezielte Maßnahmen beschäftigt sich das Linkmarketing. In diesem Teilgebiet des Online-Marketings geht es um Backlinks (deutsch: Rückverweise), also Verlinkungen, die von externen Websites kommend auf die eigene Webpräsenz verweisen. Von Online-Suchmaschinen wie Google wird die Anzahl relevanter Backlinks als Indiz für die Wichtigkeit einer Website betrachtet und entsprechend bewertet. Backlinks besitzen somit einen großen Einfluss auf die Vergabe der Rankingposition.

Wichtige Erkenntnisse durch Markt- und Zielgruppenanalyse

Die Gründung eines eigenen Unternehmens ist ein anspruchsvolles Projekt. Es stellt sich die Frage, ob ein kleines Start-up-Unternehmen eine Chance hat, sich auf den Märkten zu behaupten? Mit einer geeigneten Geschäftsidee, guter Planung und Organisation ist es durchaus möglich, dass der Unternehmensstart gelingt. Erfolgreich wachsen kann das Kleinunternehmen nur, wenn es die notwendige Aufmerksamkeit bekommt. Das Internet ist heutzutage die wichtigste Plattform für die Suche nach Wissen, Inhalten und Informationen. Damit die Webpräsenz Beachtung findet, muss sie die Interessen und Wünsche potenzieller Zielgruppen berücksichtigen.

Anhand einer Zielgruppenanalyse wird der Bedarf potenzieller Interessenten ermittelt. Wer sich selbstständig machen und ein Start-up gründen will, steht vor einigen Herausforderungen. Nachdem die Marktanalyse wichtige Erkenntnisse gebracht hat, geht es anschließend darum, den finanziellen Rahmen abzustecken. Reichen vorhandene Finanzressourcen aus, um mehrere Wochen und Monate zu überbrücken, wenn das Geschäft noch nicht so gut läuft?

Businessplan und Marketingplan – Grundpfeiler einer Unternehmensgründung

Die Erstellung eines Businessplans ist der nächste Schritt auf dem Weg zum Start-up. Dieser Wirtschaftsplan enthält Informationen zur Geschäftsidee, über Produkte, Dienstleistungen und Unternehmensstruktur. Der Businessplan ist ein bedeutsames Dokument, das auch als Grundlage bei der Kreditvergabe verwendet wird. Viele Start-ups scheitern trotz günstiger Prognose schon in der Anfangsphase. Mangelnde Erfahrung, fehlende Fachkenntnisse sowie der Verzicht auf Marketing sind die häufigsten Gründe dafür. Fachwissen kann durch Weiterbildung erworben werden.

Erfahrungsmangel lässt sich durch eine Zusammenarbeit mit Spezialitäten, die über langjährige Berufserfahrung verfügen, ausgleichen. Der Verzicht auf eine Marketingstrategie wirkt sich jedoch ungünstig aus. Marketing wird zu Unrecht mit Werbung gleichgesetzt. Das Konzept der marktorientierten Unternehmensführung schließt eine Vielzahl an Aktivitäten und Maßnahmen ein. Die Zielsetzung besteht in der Ausrichtung des Unternehmens an den Bedürfnissen der Märkte und der Verbraucher. Für einen reibungslosen Unternehmensstart ist gutes Unternehmensmarketing von entscheidender Bedeutung.

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Parkplätze in Mainz: Neusortierung in der Mombacher Straße und am Fichteplatz

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Parkgebühren in Alzey
Mobilität

Stadt Mainz: Im Bereich der Mombacher Straße sowie am Fichteplatz werden in der kommenden Woche die Parkstände neu sortiert. Dis bisher gelebte – und nur geduldete – Praxis des mehrreihigen Parkens auf dem Gehweg wird hier künftig nicht mehr möglich sein. Wir möchten vorsorglich darauf hinweisen, dass die bisherige Praxis zu keinem Zeitpunkt erlaubt war.

Gehwege stellen grundsätzlich Schutzbereiche für schwächere Verkehrsteilnehmer dar

Die Multimodalität in der Fortbewegung führt mit Blick auf den Pkw in den letzten Jahren zu einer Verkehrsentwicklung, aus der vor allem in Wohnstraßen mit hohem Parkdruck die gelebte Praxis des Gehwegparkens resultierte. Durch das umfangreiche Parken auf Gehwegen sind diese nur eingeschränkt und teils gar nicht vom Fußverkehr nutzbar.

Die Verwaltungsvorschrift der Straßenverkehrsordnung lässt Parken auf Gehwegen nur dann zu, wenn genügend Platz für unbehinderten Fußverkehr – auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl – im Begegnungsfall bleibt. Durch die Anpassung des Verkehrsraums wird eine neue Flächenverteilung eingeführt, die den schwächeren Verkehrsteilnehmer mehr Schutz bietet und nun auch eindeutig geregelt ist. Weiterhin unterstützt diese Maßnahme die Landeshauptstadt Mainz darin, den Ansprüchen als lebenswerte Stadt gerecht zu werden mit genug Raum für einen bunten Mobilitätsmix.

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Unvergessliche Momente beim Kinderturnen in Mainz

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Mit fast 75.000 Kindern war der bundesweite kinder Joy of Moving Tag des Kinderturnens am zweiten Novemberwochenende ein voller Erfolg. Der Deutsche Turner-Bund (DTB) hatte in Kooperation mit der Bewegungsinitiative kinder Joy of Moving in ganz Deutschland Kinder eingeladen, in die Welt des Kinderturnens reinzuschnuppern. In über 700 teilnehmenden Vereinen fanden Events rund um das Kinderturnen statt, das größte davon in Mainz. Beim Tag des Kinderturnens am 10. November beim TSV SCHOTT Mainz war das Turn-Team Deutschland ganz nach dem Motto „Von und mit den Großen lernen“ mit seinen Topstars anwesend.

Mit einem tollen Programm, das viele Kinderaugen glänzen ließ, präsentierte sich der TSV SCHOTT Mainz

Das große Highlight: Beim „kinder Joy of Moving Tag des Kinderturnens“ in Mainz war auch das Turn-Team Deutschland mit dabei. Neben dem amtierenden Deutschen Meister am Reck und kinder Joy of Moving-Botschafter Andy Toba konnten sich die Kinder auf einen echten Olympia-Star freuen: Darja Varfolomeev, die bei den diesjährigen Spielen in Paris die Goldmedaille in der Rhythmischen Sportgymnastik gewann. Mit vor Ort waren auch Olympia-Vierte Margarita Kolosov, Rekordmeisterin Elisabeth Seitz, Barren-Weltmeister von 2023 Lukas Dauser, Vize-Europameister von 2022 Nils Dunkel und Junioren-Weltmeisterin im Synchron Trampolinturnen von 2023 Maya Möller.

Seit 2017 feiern die Deutsche Turnjugend (DTJ) und der Deutsche Turner-Bund (DTB) am zweiten Novemberwochenende den Tag des Kinderturnens. Jedes Jahr beteiligen sich deutschlandweit hunderte Vereine an der Aktion und öffnen ihre Türen, um Kindern einen bewegt-bewegenden Tag zu bescheren. Dieses Jahr war die Initiative kinder Joy of Moving zum vierten Mal als Partner des DTB dabei.

Unter dem Motto „Zirkuskind“ konnten die Kinder in die faszinierende Welt des Zirkus eintauchen und sich als kleine Artisten und Artistinnen ausprobieren. Im Rahmen der Zirkuskind-Aktion absolvierten die Kinder ausgewählte Übungen. Auf diesem Weg lernen sie die verschiedenen Geräte und Übungen spielerisch kennen.

Der „kinder Joy of Moving-Turnparcours“ stellte ein weiteres Highlight des Events in Mainz dar

Er bot den Kids die Möglichkeit, sich an vielen Turnelementen auszuprobieren: So konnten sie sich z.B. am Hindernissprung, Radschlagen und Purzelbaum versuchen oder sich der Balance-Challenge stellen. Der Parcours bietet alles, um Kinder mit Spaß für Bewegung und Turnen zu begeistern.

Beeindruckt vom kinder Joy of Moving Tag des Kinderturnens in Mainz zeigte sich Julia Schneider, Vorsitzende der DTJ und Mitglied des DTB-Präsidiums: „Der kinder Joy of Moving Tag des Kinderturnens ist jedes Jahr für viele Vereine eine tolle Gelegenheit, sich und das Kinderturnen zu präsentieren. Der DTB und die DTJ machen sich gemeinsam mit ihren Landesturnverbänden und Landesturn(er)jugenden für die Bewegungsförderung aller Kinder stark und wir haben hier heute in Mainz einen ereignisreichen Tag mit vielen Kids erlebt.“

Dem stimmt auch Katrin Engel, Vizepräsidentin des DTB, zu: „Der Tag des Kinderturnens hat wieder gezeigt, wie wichtig Turn-Angebote für Kinder sind. Wie keine andere Sportart fördert das Kinderturnen alle wichtigen motorischen Grundfertigkeiten und -fähigkeiten wie Laufen, Springen, Werfen oder Rollen. Kinderturnen als die motorische Grundlagenausbildung trägt zur gesunden Entwicklung von Kindern bei. Deshalb freue ich mich über die Partnerschaft von kinder Joy of Moving mit dem DTB im Kinderturnen. Ich bin mir sicher, gemeinsam werden sie viele Kinder für mehr Bewegung motivieren und den Turnsport bekannter machen.“

Was passiert eigentlich, wenn alle Bitcoin im Umlauf sind?

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Bitcoin, Symbolbild
Bitcoin, Symbolbild

Satoshi Nakamoto hat im Programmiercode die Stückzahl des digitalen Coins auf maximal 21 Millionen begrenzt. Damit wollte er beispielsweise dafür sorgen, dass der Bitcoin inflationär agiert. Aber was passiert eigentlich, wenn alle Coins geschürft wurden? Steigt der Bitcoin Kurs in Euro weiterhin an, was passiert mit den Minern und wie verdienen sie weiterhin ihr Geld? Mit diesen Fragen setzen wir uns in diesem Artikel auseinander.

Gibt es keine Mining-Rewards mehr?

Bei einem Miningprozess stellen einige Personen mittels eines Miners dem Bitcoin-Netzwerk ihre Rechenleistung zur Verfügung. Hierfür erhalten sie sogenannte Mining-Rewards als Belohnung – pro entschlüsselten Block gibt es aktuell 3,125 Bitcoin pro Block. Alle 4 Jahre findet ein Bitcoin-Halving statt. Bei diesem Prozess werden die Block-Rewards halbiert, bis es, kurz gesagt, irgendwann nichts mehr zu Halbieren gibt. Das ist laut Experten im Jahr 2140 so weit.

Verfallen dann auch die Block-Rewards und somit die Einnahmequelle der Miner? Auf den ersten Blick führt kein Weg daran vorbei, so zumindest in der Theorie. In der Praxis besteht der Miningprozess allerdings aus der Transaktionsgebühr und natürlich den Rewards. Tatsächlich entfällt im Jahr 2140 die Belohnung in Form von Bitcoin, gänzlich provisionslos bleibt es dennoch nicht. Denn die Miner bezahlen sich fortan über die Transaktionsgebühr. Das geschieht auch heutzutage schon. Immer mehr Personen nutzen das Bitcoin-Netzwerk für länderübergreifende Transaktionen, für die eine Gebühr anfällt.

Wie wirkt sich das Ende auf den Bitcoin Kurs aus?

Bei dieser Frage scheiden sich die Geister! Einige Experten rechnen bei der künstlichen Verknappung bei einer unverändert hohen Nachfrage mit einem stetig rasant ansteigenden Kurs. Jeder, der sich ein wenig im Kryptospace bewegt, weis: Zahlreiche Anleger rechnen in Zukunft mit einem Kurs von mehr als 1 Million Euro. Da der Kurs dem Angebot und Nachfrage Prinzip folgt, ergibt die Aussage durchaus Sinn. Zumindest so lange, wie die Nachfrage die stetig kleiner werdende Angebotsausweitung übersteigt.

Diese Theorie stößt jedoch auch auf eine Menge Gegenwind. Einige Experten gehen davon aus, dass diese Halbierung bereits in den aktuellen Kurs einfließt. Sie warnen immer wieder: Man sollte das Schürfen nicht als eine Art Garantieschein für stetig steigende Kurse ansehen. So hinge nämlich laut ihnen das Gesamt-Angebot an Bitcoin an den Beständen der „Schürfer“. All das sind natürlich reine Spekulationen, denn es gibt bisher kaum Daten darüber!

Eines steht außer Frage: Wenn der letzte Satoshi geschürft ist, wird sich das Bitcoin-Ökosystem unweigerlich verändern, aber die genauen Auswirkungen bleiben spekulativ. Während einige Experten von einem steigenden Kurs und neuen Möglichkeiten für Miner durch Transaktionsgebühren ausgehen, stehen dem auch konservativere Einschätzungen gegenüber, die ein stabileres oder gar stagnierendes Wachstum prognostizieren. Sicher ist jedoch, dass Bitcoin weiterhin ein spannendes Kapitel in der Welt der digitalen Währungen darstellt.

Olaf Scholz: „Ich klebe nicht an meinem Amt“

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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Möglichkeit einer Vertrauensabstimmung im Bundestag zur Einleitung vorgezogener Neuwahlen noch in diesem Jahr offengelassen. In der ARD-Sendung „Caren Miosga“ äußerte er am Sonntagabend seine Bereitschaft, die Vertrauensfrage zu stellen, falls eine breite Zustimmung unter den Abgeordneten bestehe.

„Dass ich noch vor Weihnachten die Vertrauensfrage stelle, wenn das alle gemeinsam so sehen, ist für mich überhaupt kein Problem“, erklärte Scholz. Er wies jedoch darauf hin, dass die formale Auslösung dieser Maßnahme beim Kanzler liege. Sollten jedoch SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich und der Unionsfraktionschef Friedrich Merz eine Übereinkunft erzielen, werde er diese respektieren.

„Ich klebe nicht an meinem Amt“

Scholz betonte, er sei nicht an seinem Amt „verhaftet“ und werde die Entscheidung des Parlaments, insbesondere der demokratischen Parteien, akzeptieren. Dabei verwies er auf die notwendigen demokratischen Schritte und technischen Vorbereitungen für eine ordnungsgemäße Neuwahl: „Niemand von uns, Sie nicht, ich nicht, sonst auch niemand, möchte, dass irgendwas passiert, wie in Berlin, dass wir Wahlen wiederholen müssen“, so der Kanzler.

Gespräche über Zeitpunkt der Neuwahl

Nach dem Zerbrechen seiner Ampel-Koalition zeigte sich Scholz in den letzten Tagen offen für Gespräche über den Zeitpunkt einer Vertrauensabstimmung und folgender Neuwahlen. Ursprünglich nannte der Kanzler den 15. Januar 2025 als Termin für die Vertrauensfrage und schlug eine vorgezogene Bundestagswahl Ende März vor. In der letzten Woche forderte er den Bundestag auf, sich über verbleibende, zu verabschiedende Gesetzesvorhaben zu einigen.

 

Navigieren im Leben mit Hörverlust: Tipps für eine effektive Kommunikation

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Hörgerät

Ein Hörverlust kann eine Herausforderung darstellen, wenn es um die Kommunikation und den Kontakt mit anderen geht. Mit einigen Anpassungen und Anstrengungen ist es jedoch möglich, sinnvolle Gespräche und Beziehungen zu führen. Dieser Artikel enthält Tipps und Strategien für eine effektive Kommunikation, wenn Sie mit Hörverlust leben.

Akzeptieren des Hörverlusts

Der erste Schritt besteht darin, zu akzeptieren, dass Sie einen Hörverlust haben. Das kann anfangs schwierig sein, denn es bedeutet eine Veränderung in der Art und Weise, wie Sie mit der Welt interagieren. Akzeptanz ist jedoch der Schlüssel für eine positive Entwicklung.

  • Seien Sie ehrlich zu sich selbst und erkennen Sie die Herausforderungen an, die Ihr Hörverlust mit sich bringt. Aber lassen Sie sich nicht von ihr definieren oder zurückhalten.
  • Teilen Sie Ihren Hörverlust engen Familienangehörigen und Freunden mit, damit sie verstehen, was Sie durchmachen. Ihre Unterstützung wird von unschätzbarem Wert sein.
  • Schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an, entweder vor Ort oder online, um mit anderen Betroffenen in Kontakt zu treten. Es kann tröstlich sein, zu wissen, dass Sie nicht allein sind.
  • Arbeiten Sie an Ihrer Denkweise und konzentrieren Sie sich auf das Positive. Eine Schwerhörigkeit bedeutet nicht, dass Sie keine bereichernden sozialen Kontakte haben können.

Nutzen Sie Technologie zu Ihrem Vorteil

Die Technologie bietet viele Hilfsmittel und Geräte, die die Kommunikation verbessern und den Zugang zu Klängen erleichtern können.

  • Hörsysteme verstärken Töne, damit Sie klarer hören können. Besuchen Sie einen Audiologen, um herauszufinden, welche Hörsysteme für Ihre Art und Ihren Grad des Hörverlusts am besten geeignet sind.
  • Installieren Sie eine Hörschleife in den wichtigsten Räumen Ihres Hauses und fordern Sie sie in öffentlichen Räumen an. Die Schleife überträgt den Ton direkt in Ihre Hörgeräte.
  • Verwenden Sie Smartphones und Tablets. Ihre eingebauten Barrierefreiheitsfunktionen, wie Untertitel, können die Kommunikation ergänzen.
  • Versuchen Sie Hilfsmittel wie persönliche Verstärker oder Stiftmikrofone, um Gespräche in schwierigen Hörumgebungen zu erleichtern.
  • Lernen Sie, Tools wie Sprache-zu-Text-Apps auf Ihrem Telefon oder Tablet zu verwenden. Diese transkribieren Sprache in Echtzeit, die Sie lesen können, wenn Sie das Gesagte verpassen.

Optimieren Sie Ihre Umgebung

Sie können Ihre physische Umgebung anpassen, um das Hören und Kommunizieren zu erleichtern. Hier sind einige Tipps:

  • Reduzieren Sie Hintergrundgeräusche, indem Sie Geräte, Musik oder den Fernseher ausschalten, wenn Sie sich mit anderen Menschen treffen.
  • Gehen Sie näher an den Redner heran und halten Sie Augenkontakt, damit Sie konzentriert zuhören können.
  • Positionieren Sie sich so, dass Ihr Ohr dem Lautsprecher und der Lichtquelle dahinter zugewandt ist.
  • Wählen Sie ruhigere Restaurants oder bitten Sie um einen Sitzplatz in einem Bereich abseits der lauten Küchen.
  • Verwenden Sie weiche Einrichtungsgegenstände wie Teppiche, Vorhänge und Kissen, um den Nachhall zu dämpfen.
  • Wenn Sie zu Hause sind, achten Sie darauf, dass die Räume gut beleuchtet sind, damit Sie die Gesichter der Menschen gut sehen können.

Verbessern Sie die Klarheit beim Sprechen

Erläutern Sie bitte Ihren Hörverlust und geben Sie Tipps, wie andere mit Ihnen besser kommunizieren können.

  • Bitten Sie Ihre Gesprächspartner, Ihnen ins Gesicht zu sehen, langsam zu sprechen und die Worte deutlich auszusprechen.
  • Bitten Sie höflich um eine neue Formulierung, wenn Sie nicht verstanden haben, was gesagt wurde.
  • Wenn Sie sich dabei wohl fühlen, teilen Sie dem Arzt mit, wie stark Ihr Hörverlust auf beiden Ohren ist, damit er weiß, in welche Seite er sprechen muss.
  • Schlagen Sie ihnen vor, Ihre Aufmerksamkeit zu erlangen, bevor sie zu sprechen beginnen.
  • Erklären Sie, wie man spricht, und bitten Sie die Leute, ihren Mund beim Sprechen nicht zu bedecken.
  • Nennen Sie den Sprechern die Entfernung, aus der Sie sie am besten hören, und bitten Sie sie, sich in dieser Entfernung aufzuhalten.

Lesen Sie Lippen und Körpersprache

Verwenden Sie visuelle Hinweise, um die Teile des Gesprächs zu ergänzen, die Sie vielleicht verpassen.

  • Halten Sie Augenkontakt und beobachten Sie die Lippen der Menschen, während sie sprechen. Beachten Sie jedoch, dass Sie auf diese Weise nur 30-40% der Sprachlaute erkennen können.
  • Achten Sie auf Mimik und Gestik, die Hinweise auf den Kontext liefern. Verlassen Sie sich jedoch nicht ausschließlich auf das Lippenlesen.
  • Wenn Sie etwas vermissen, bitten Sie den Sprecher, es umzuformulieren oder aufzuschreiben, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Lernen Sie einige grundlegende Gebärden oder Gesten, um gängige Sätze wie „Ja“ oder „Nein“ zu verstehen.

Seien Sie offen für Missverständnisse

Tun Sie nicht so, als würden Sie verstehen, wenn Sie Schwierigkeiten haben, einem Gespräch zu folgen.

  • Lassen Sie den Sprecher wissen, wenn Sie das Gesagte nicht ganz verstanden haben. Er möchte wahrscheinlich genauso verstanden werden, wie Sie verstehen möchten.
  • Bitten Sie sie bei Bedarf höflich, langsamer zu fahren, sich Ihnen zuzuwenden oder den Standort zu wechseln, um besser hören zu können. Die meisten Menschen werden verständnisvoll sein.
  • Wenn es immer noch zu Missverständnissen kommt, wiederholen Sie das Gehörte und bitten Sie um Klärung oder ziehen Sie als Alternative das Schreiben in Betracht.
  • Es kann hilfreich sein, einen Satz parat zu haben, wie z.B. „Ich bin schwerhörig, können Sie das bitte wiederholen?“, um Verwirrung schnell zu beseitigen.

Verwenden Sie unterstützende Hörsysteme

An vielen öffentlichen Orten gibt es Hörhilfen, die den Ton direkt an Ihre Ohren oder Ihr Hörgerät senden.

  • Achten Sie auf die Beschilderung, die darauf hinweist, dass eine Hörhilfe verfügbar ist. Die Mitarbeiter können Geräte zur Verfügung stellen.
  • Veranstaltungsorte wie Theater, Gotteshäuser, Banken und Behörden können über Induktionsschleifen verfügen.
  • Tragbare Systeme können in Restaurants, im Kino, bei Konzerten oder Konferenzen eingesetzt werden.
  • Auch Streaming oder digitale Übertragungen an Hörgeräte werden immer häufiger eingesetzt. Kennen Sie die Möglichkeiten Ihrer Hörgeräte.

Akzeptieren Sie Alternativen zur gesprochenen Kommunikation

Wenn deutliches Hören besonders schwierig ist, nutzen Sie andere Formen der Kommunikation.

  • Mobile Apps wie WhatsApp bieten Audionachrichten, Videogespräche, Texte und Live-Untertitel.
  • Nehmen Sie einen Notizblock und einen Stift mit, um in lauten Umgebungen schriftliche Notizen auszutauschen.
  • Lernen Sie die Grundlagen der Gebärdensprache, wie z.B. das Buchstabieren mit den Fingern oder gebräuchliche Zeichen, die Sie in Gespräche einstreuen können.
  • E-Mail, Textnachrichten, Schreiben auf Whiteboards oder Computern sind weitere Möglichkeiten.
  • Speech-to-Text-Apps bieten Echtzeit-Transkriptionen von Gesprächen auf Ihrem Telefon.

Positiv bleiben

Haben Sie Geduld mit sich selbst und bewahren Sie Selbstvertrauen, dann werden Sie die Kommunikationsbarrieren überwinden, die mit dem Hörverlust zusammenhängen.

  • Erinnern Sie sich daran, dass ein Hörverlust Ihre Fähigkeit, mit anderen in Kontakt zu treten, nicht einschränkt. Es erfordert nur einige zusätzliche Anpassungen.
  • Wenn Gespräche ermüdend sind, planen Sie Pausen ein und erkennen Sie, wann Sie sich erholen müssen.
  • Nehmen Sie an einem Lippenlese- oder Kommunikationstaktikkurs teil, um Ihre Fähigkeiten weiter zu verbessern.
  • Eine Beratung kann Sie bei der Verarbeitung von Emotionen im Zusammenhang mit Hörverlust unterstützen.

Der wichtigste Tipp ist, dass Sie sich für Ihre Kommunikationsbedürfnisse einsetzen und gleichzeitig weiterhin aktiv an sozialen Aktivitäten und Beziehungen teilnehmen. Wenn Sie sich anstrengen und von Ihren Angehörigen unterstützt werden, muss ein Hörverlust kein Hindernis für sinnvolle Interaktionen sein.

Kommunale Wärmeplanung der Landeshauptstadt Wiesbaden

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Wiesbaden

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat sich zum Ziel gesetzt, eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu entwickeln und setzt damit die Anforderungen des Hessischen Energiegesetzes und des Wärmeplanungsgesetzes des Bundes um. Bis zum 30. Juni 2026 muss die Stadt eine umfassende kommunale Wärmeplanung vorlegen, die ökologische Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Effizienz vereint.

Umstieg auf nachhaltige Heizungssysteme

Derzeit werden etwa 81 Prozent der Wiesbadener Haushalte mit Gas oder Öl beheizt. Um bis spätestens 2035 Klimaneutralität zu erreichen, ist eine sukzessive Umstellung dieser Gebäude auf klimafreundliche Heizsysteme nötig. Die Stadt plant, jährlich rund acht Prozent der Gebäude mit nachhaltigen Technologien wie Wärmepumpen, Solarthermie und Fernwärmesystemen, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden, auszustatten.

Die Umstellung erfordert jedoch nicht nur technische Anpassungen, sondern auch finanzielle Investitionen sowie eine umfassende Beratung der Bürgerinnen und Bürger.

Kommunale Wärmeplanung: Eine Herausforderung für die ganze Stadt

Die kommunale Wärmeplanung basiert auf einer Bestands- und Potenzialanalyse, die die Wärmeerzeugungskapazitäten und die Potenziale für erneuerbare Energien in der Stadt erfasst. Auf dieser Grundlage entwickelt Wiesbaden eine differenzierte Einteilung in verschiedene Wärmeversorgungsgebiete und erarbeitet spezifische Umsetzungsstrategien für die Quartiere und Stadtteile.

Diese Strategie zielt darauf ab, CO₂-Emissionen zu reduzieren und eine bezahlbare Wärmeversorgung zu gewährleisten. Die Herausforderung besteht nicht nur darin, nachhaltige Lösungen zu finden, sondern auch eine zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen, die den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht.

Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

Wiesbaden setzt bei der Umstellung auf eine nachhaltige Wärmeversorgung auf die Mitwirkung der Bevölkerung. Um die Wärmeplanung optimal an die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner anzupassen, plant die Stadt Informationsveranstaltungen und Workshops. Hier sollen individuelle Fragen geklärt und gemeinsam Lösungen entwickelt werden.

Gezielte Informationskampagnen und Bildungsangebote sollen das Bewusstsein für eine klimaneutrale Wärmeversorgung schärfen. Wiesbaden arbeitet hierbei eng mit Umweltorganisationen, Energieberatern und weiteren relevanten Akteuren zusammen.

Ein gemeinsamer Weg für eine klimafreundliche Zukunft

Die Kommunale Wärmeplanung ist eine langfristige Aufgabe, die nur durch die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Unternehmen und Bürgern erfolgreich bewältigt werden kann. Wiesbaden zeigt sich optimistisch, dass die geplanten Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und die Lebensqualität in der Stadt verbessern werden.

Mit einer intensiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger möchte die Stadt sicherstellen, dass die Wärmeplanung den Weg in eine klimafreundliche Zukunft weist.

Rheinland-Pfalz: Biotechnologie und Künstliche Intelligenz als Wegweiser für die Zukunft

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„Wir wollen Rheinland-Pfalz in den kommenden Jahren weiter zu einem führenden Standort in der Biotechnologie ausbauen. Biotechnologie ist ein wichtiger Regierungsschwerpunkt. Mit Milliarden Investitionen in Zukunftsfelder wie die Biotechnologie in Rheinland-Pfalz, nehmen wir im internationalen Wettbewerb eine starke Spitzenstellung ein. Wir haben kluge Köpfe und innovative Unternehmen im Land, die dafür sorgen, dass unser Biotechnologie-Standort weiter wachsen wird. Um die Expertise aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu bündeln und damit den Biotechnologie-Standort Rheinland-Pfalz gemeinsam strategisch weiter zu stärken, hat die Landesregierung 2022 den Biotechnologie-Beirat eingerichtet. Ich danke den Mitgliedern für ihr großes Engagement, mit dem sie sich in die Beratungen im Beirat einbringen“, unterstrich Ministerpräsident Alexander Schweitzer anlässlich der sechsten Sitzung des Gremiums.

Um der Dynamik des Biotechnologie-Standorts gerecht zu werden, wurde der Beirat zur sechsten Sitzung um zwei neue Mitglieder erweitert:

Mit Dr. Alexander Horn, Geschäftsführer von Lilly Deutschland und Prof. Dr. Nicole Frankenberg-Dinkel, Mikrobiologin an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau erhält das Gremium weitere Kompetenzen aus den Bereichen Wirtschaft und Forschung. „Ich freue mich gemeinsam mit Ministerpräsident Schweitzer sehr, Frau Prof. Dr. Nicole Frankenberg-Dinkel und Herrn Dr. Horn im Beirat für Biotechnologie zu begrüßen. Beide Persönlichkeiten werden das Gremium mit ihren wertvollen Perspektiven aus Wissenschaft und Wirtschaft bereichern. Diese kontinuierliche, hochkarätige Weiterentwicklung ist Voraussetzung dafür, dass der Beirat für Biotechnologie seine Rolle als interdisziplinäres und sektorübergreifendes Beratungs- und Austauschgremium erfolgreich wahrnimmt“, sagte Dr. Sabine Nikolaus, Vorsitzende des Biotechnologie-Beirats.

2024 war erneut ein erfolgreiches Jahr für den Biotechnologie-Standort Rheinland-Pfalz. An den Spatenstich für das HI-TRON-Gebäude in 2023 reihen sich im Jahr 2024 Spatenstiche für die neue Produktionsstätte von Eli Lilly and Company in Alzey sowie für AbbVie in Ludwigshafen und TRON in Mainz. Kadans Science Partner als international tätiger Wissenschaftspark- und Netzwerkbetreiber kommt auf den neuen Biotech-Campus auf dem Hochschulerweiterungsgelände, auf dem die Baumaßnahmen weiter voranschreiten. Mit der „Curious Future Insight“ Konferenz am 10./11. Juli 2024 in Mainz hat der Standort gezeigt, dass er ein echter Innovationsmagnet ist. „International renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, junge Talente und innovative Unternehmen haben sich zwei Tage lang auf der „Curious Future Insight“ Konferenz mit den großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft auseinandergesetzt.“ betonte Clemens Hoch. Auch die Beteiligung des Landes an den Deutschen Biotechnologietagen (DBT) in Berlin 2024 war höchst erfolgreich und wird 2025 in Heidelberg fortgesetzt. Im Bereich der Biotechnologie zeigt sich besonders eindrucksvoll, wie richtungsweisend die Verknüpfung der Biotechnologie mit Künstlicher Intelligenz für die Zukunft ist. „Die Benennung des KI-Lotsen Prof. Dr. Stefan Kramer von der Johannes Gutenberg-Universität an der Schnittstelle zwischen Biotechnologie und KI ist von herausragender Bedeutung, um beide Technologiefelder miteinander zu verknüpfen und so den Standort weiter zu stärken“, sagte Minister Hoch.

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt

Zu den Schlüsselfaktoren für den Biotechnologiestandort zählen hoch qualifizierte Fachkräfte, die gute Bedingungen in Ausbildung, Studium und Weiterbildung vorfinden, hervorragende Infrastrukturen und Technologieplattformen und eine Umgebung, in der Firmen und Start-ups wettbewerbsfähig und nachhaltig erfolgreich werden können. „Die Verfügbarkeit von Venture Capital ist ein entscheidender Faktor für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Rheinland-Pfalz, insbesondere im Bereich der Biotechnologie“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.

Durch die gezielte Förderung und Events wie den Deutschen Business-Angels-Tag oder die Mainzer Gründerwoche werden wichtige Plattformen geschaffen, die den Zugang zu privatem Kapital erleichtern und junge Unternehmen bei ihrer Entwicklung stärken. „Unser Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, das Gründerinnen und Gründern den notwendigen Rückhalt gibt, um ihre Ideen in erfolgreichen Unternehmen umzusetzen. Daher ist es unser Ziel, Rheinland-Pfalz als attraktiven Standort für Venture-Capital-Investitionen zu etablieren. Auch unsere Cluster wie BioVation RLP oder die Innovationsagentur, die eine Leuchtturmfunktion einnehmen, spielen hierbei eine wichtige Rolle.  Förderprogramme wie der Innovationsfonds, InnoTop oder IBI („Implementierung betrieblicher Innovationen“) runden das Angebot ab“, so Schmitt. Sie hob zudem die Bedeutung des internationalen Wissens- und Technologietransfers hervor: „Im Rahmen unserer Außenwirtschaftsförderung stellen wir Unternehmern Kontakte zu dynamischen Innovationsregionen bereit. Auf unserer Indienreise im vergangenen Monat konnten wir insbesondere für die Gesundheitswirtschaft vielversprechende Kooperationschancen mit dem Cluster Genome Valley in Hyderabad identifizieren.“

Der Hintergrund

Der Beirat für Biotechnologie ist ein Beratungsgremium der Landesregierung und fungiert als Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Durch die Einbindung wichtiger Akteure entsteht ein interdisziplinärer und Sektoren übergreifender Austausch, um der Landesregierung Impulse zu geben. Den Vorsitz führt Dr. Sabine Nikolaus (ehem. Vorsitzende der Geschäftsführung der Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH).

Eintracht Frankfurt Fans von Polizei nach Hause geschickt

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Im Vorfeld der als Risikospiel eingestuften Bundesliga-Begegnung zwischen dem VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt in der MHP Arena haben Polizeibeamte am Sonntag (10.11.2024) einen Reisebus mit Anhängern der Frankfurter Fanszene kontrolliert.

Fans bedrohten Polizisten

Bereits auf der Anfahrt bedrohten mehrere Fans im Bereich der Autobahn 81, an der Raststätte Wunnenstein, verbal Beamte der Bundespolizei und traten anschließend gegen deren Fahrzeug. Aufgrund dieses Vorfalls unterzogen die Einsatzkräfte den Bus und dessen Insassen bei der Ankunft in Stuttgart einer polizeilichen Kontrolle.

Bei der Kontrolle konnten die Beamten zwei mutmaßliche Tatverdächtige identifizieren, sie wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zu weiteren Tatverdächtigen dauern an. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs und weiterer Straftaten. Die Identität aller 43 kontrollierten Personen im Bus wurde festgestellt. Anschließend erhielten diese einen Platzverweis und mussten die Heimreise antreten.

Feuerwehr Mainz rückt zu Brand und Menschenrettung aus

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Symbolfoto Feuerwehr Mainz

In der Nacht zum Sonntag, gegen 00:20 Uhr, alarmierten Rauchwarnmelder die Anwohner eines Wohngebäudes in der Draiser Straße. Die frühzeitige Erkennung durch die Rauchmelder ermöglichte eine schnelle Reaktion: Die Bewohner verständigten sofort die Feuerwehr und warnten weitere Personen im Gebäude.

Einsatzkräfte vor Ort

Einsatzkräfte der beiden Berufsfeuerwehrwachen sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Bretzenheim erreichten rasch die Einsatzstelle. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr drang Rauch aus der betroffenen Wohnung in den Hausflur, was schnelles Handeln erforderte. Zwei Trupps mit Atemschutzgeräten gingen sofort zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Wohnung vor. Parallel wurden benachbarte Wohnungen auf Raucheintritt überprüft.

Ein Hochdrucklüfter sorgte dafür, dass der Treppenraum rauchfrei blieb und als Fluchtweg genutzt werden konnte. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes konnte die Feuerwehr nach nur 20 Minuten „Feuer aus“ melden.

Glück im Unglück

Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich glücklicherweise niemand in der betroffenen Wohnung. Die übrigen Bewohner konnten nach Abschluss der Löschmaßnahmen unversehrt in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei versiegelte die Brandwohnung, und der Kriminaldauerdienst nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.

Umfassender Einsatz

Neben der Mainzer Feuerwehr waren auch mehrere Einheiten der Polizei und des Rettungsdienstes vor Ort. Dieser Vorfall zeigt erneut die Bedeutung von Rauchwarnmeldern, deren rechtzeitige Auslösung hier Schlimmeres verhinderte.

Insolvenz der DATAMOTOR GmbH in Mainz

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Insolvenz Symbolbild
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Über das Vermögen der DATAMOTOR GmbH, ansässig in der Mombacher Straße 68, 55122 Mainz, wurde am 1. November 2024 um 8:30 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft, die im Handelsregister Mainz unter der Nummer HRB 50179 eingetragen ist, wird von Dr. Rene S., als Geschäftsführer vertreten.

Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Alexander Jüchser von der Kanzlei Lieser Rechtsanwälte bestellt. Die Kanzlei befindet sich in Mainz an der Adresse An den Grachten 3-17. Dr. Jüchser ist unter der Telefonnummer 06131/9729380 sowie per E-Mail unter a.juechser@lieser-rechtsanwaelte.de erreichbar.

Aufforderungen an Gläubiger

Die Gläubiger der DATAMOTOR GmbH werden hiermit aufgefordert, ihre Forderungen gemäß § 38 der Insolvenzordnung (InsO) beim Insolvenzverwalter anzumelden. Dies ist bis spätestens zum 27. Dezember 2024 möglich und muss unter Beachtung der Regelungen des § 174 InsO erfolgen. Zudem sind Gläubiger, die Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin beanspruchen, dazu aufgefordert, diese unverzüglich dem Insolvenzverwalter mitzuteilen. Dabei müssen Art und Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung genau bezeichnet werden. Versäumt oder verzögert ein Gläubiger diese Mitteilung schuldhaft, haftet er für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).

Leistungen an den Insolvenzverwalter

Personen, die Verpflichtungen gegenüber der DATAMOTOR GmbH haben, werden darauf hingewiesen, künftig keine Zahlungen mehr an die Schuldnerin, sondern ausschließlich an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Das Verfahren wird schriftlich durchgeführt (§ 5 Abs. 2 S. 1 InsO). Der Stichtag, der dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, wurde auf den 30. Januar 2025 festgesetzt. Bis zu diesem Datum müssen alle relevanten schriftlichen Dokumente bei Gericht eingegangen sein.

Über die Datamotor GmbH

Die DATAMOTOR GmbH, gegründet im Jahr 2020 in Mainz, entwickelt und bietet Softwarelösungen im Bereich Data Science und Analytik an. Ihr Hauptprodukt ist eine KI-basierte Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung, die Unternehmen ermöglicht, Daten aus verschiedenen internen und externen Quellen zu integrieren, diese mit leistungsfähigen Algorithmen zu verarbeiten und die Ergebnisse benutzerfreundlich zu visualisieren. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen, indem sie beispielsweise Kunden besser verstehen, Produkte gezielt verbessern oder wettbewerbsfähigere Sortimente entwickeln können.

Im Mai 2021 beteiligte sich die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) über ihre Tochtergesellschaft, die Wagnisfinanzierungsgesellschaft für Technologieförderung in Rheinland-Pfalz mbH (WFT), mit Mitteln des Innovationsfonds II an der DATAMOTOR GmbH. Diese Beteiligung zielte darauf ab, die Weiterentwicklung der Software und das Unternehmenswachstum zu fördern.