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Insolvenzverfahren von Werbetechniker in Wiesbaden eröffnet

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Insolvenz Symbolbild
Insolvenz Symbolbild

Im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der BKS – Beratung, Konzept und Service GmbH für digitale Medien von XS bis XXL hat das Amtsgericht Wiesbaden eine vorläufige Entscheidung getroffen. Die Gesellschaft, vertreten durch Geschäftsführer Johannes E., mit Sitz in der Fritz-Haber-Straße 4, befindet sich seit dem 20. November 2024 in einem Verfahren zur Eigenverwaltung nach § 270a InsO.

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Vorläufiger Sachwalter bestellt

Als vorläufiger Sachwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Martin Obermüller von der Kanzlei Brandhoff Obermüller & Partner Rechtsanwälte mbB bestellt. Die Kanzlei hat ihren Sitz in der Schlichterstraße 18 in Wiesbaden und ist erreichbar unter der Telefonnummer 0611 945 864 26 sowie per E-Mail unter insolvenz@bop.legal.

Dr. Obermüller übernimmt die Aufsicht über die Geschäftsführung der BKS GmbH, die weiterhin berechtigt ist, ihr Vermögen selbstständig zu verwalten und darüber zu verfügen. Diese Regelung ist ein zentraler Bestandteil der Eigenverwaltung und soll die Fortführung des Geschäftsbetriebs während des Insolvenzverfahrens ermöglichen.

Hintergrund und nächste Schritte

Das Verfahren nach § 270a InsO bietet Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten die Möglichkeit, unter gerichtlicher Aufsicht eine Sanierung in Eigenregie durchzuführen. Ziel ist es, die wirtschaftliche Basis der BKS GmbH zu stabilisieren und eine mögliche Fortführung des Unternehmens zu gewährleisten.

Interessierte Parteien können den vollständigen Beschluss in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Wiesbaden einsehen. Weitere Details zum weiteren Verlauf des Verfahrens werden in den kommenden Wochen erwartet.

Was macht die BKS-Wiesbaden.de?

Die BKS – Beratung, Konzept und Service GmbH mit Sitz in Wiesbaden ist ein Unternehmen, das sich auf Druckprodukte, Werbesysteme und Werbetechnik spezialisiert hat. Seit über 25 Jahren bietet BKS Dienstleistungen im digitalen Druck an.

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Kind übernachtete im Globus-Markt: Große Suchaktion mit Happy End!

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Foto: Globus Zwickau

Blaulicht Bundesweit: Eine groß angelegte Suche nach einem verschwundenen Jungen (9) endete am Freitagmorgen mit Erleichterung: Max, der seit Donnerstagabend in Zwickau vermisst wurde, wurde in einem Globus-Markt wohlbehalten gefunden.

Der Alarm ging am Donnerstagabend bei der Polizei Sachsen ein, nachdem die Familie des Jungen erfolglos nach ihm gesucht hatte. Sorgen um das Wohl des Kindes wuchsen, da in der Nacht Temperaturen um den Gefrierpunkt erwartet wurden. Die Polizei leitete umgehend eine Suchaktion ein, unterstützt von Streifenwagen und einem Hubschrauber. Doch die Bemühungen der Einsatzkräfte blieben zunächst ohne Erfolg.

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Überraschender Fund im „Globus“-Supermarkt

Während die Polizei die Stadt durchkämmte, hatte Max sich offenbar unbemerkt in den „Globus“-Supermarkt an der Äußeren Schneeberger Straße geschlichen – und das kurz vor Ladenschluss. Wie Marktleiter Heiko Weigert gegenüber der regionalen Freie Presse berichtet, suchte der Junge sich ein stilles Versteck und verbrachte die Nacht dort.

„Er war die ganze Nacht ruhig, hat nichts angerührt, nicht einmal die Snacks,“ so Weigert. Selbst Bewegungsmelder blieben unberührt, da Max sich kaum bewegte. Erst am Freitagmorgen um 5 Uhr wurde er entdeckt, als eine Mitarbeiterin ihren Dienst antrat und auf den Jungen stieß.

Die Polizei brachte den sichtlich aufgeregten Jungen sicher nach Hause. Über die Gründe seines Verschwindens ist bisher nichts bekannt, und die Beamten machten dazu keine weiteren Angaben.

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Großeinsatz in Gimbsheim von Feuerwehr und Polizei

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Am Samstagnachmittag, den 23. November, rückten Feuerwehr, Polizei und Wasserschutzpolizei zu einem Großeinsatz am Rheinufer in Gimbsheim (Kreis Alzey-Worms) aus. Über den Notruf wurde eine vollständig bekleidete, männliche Person gemeldet, die offenbar in den Rhein gefallen war. Mehrere Zeugen vor Ort bestätigten die Angaben gegenüber den Einsatzkräften.

Da die beschriebene männliche Person an der zuletzt bekannten Stelle nicht mehr gefunden werden konnte, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Schließlich entdeckten Einsatzkräfte der Feuerwehr die stark durchnässte und unterkühlte Person am Rheinufer sitzend. Nach ersten Erkenntnissen war der Mann ohne Fremdverschulden ins Wasser geraten. Zur weiteren medizinischen Versorgung wurde er ins Klinikum Worms gebracht.

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98,5 % der Bäume im Frankfurter Stadtwald sind geschädigt

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Wald
Wald

Dem Frankfurter Stadtwald geht es weiterhin nicht gut. Das zeigt der aktuelle Waldzustandsbericht, den Dezernentin Tina Zapf-Rodríguez, vorgestellt hat: „Obwohl es überdurchschnittlich viel geregnet hat, hat sich der Stadtwald nicht erholt. Wir müssen uns weiter Sorgen machen. Von 100 Bäumen ist rechnerisch nur einer gesund“, sagte Zapf-Rodríguez. Damit setzt sich der negative Trend der Jahre 2018 bis 2023 im Jahr 2024 fort. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der Laub- und Nadelbäume sei auf Basis aktueller klimatischer Prognosen nicht zu erwarten, betonte die Dezernentin: „Insgesamt lassen wir uns davon nicht entmutigen. Ich bin sehr dankbar für die Tatkraft der Forstmitarbeitenden und ihrem Willen, den Stadtwald angesichts der großen Herausforderungen klimaresilient zu machen. Wir brauchen stabile Ökosysteme! Wir setzen alles daran, unseren Frankfurter Stadtwald auch für künftige Generationen zu erhalten und zu schützen.“

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Die Abteilungsleiterin des StadtForstes, Dr. Tina Baumann, sieht aber auch positive Entwicklungen:

„Wir haben in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen ergriffen, die uns nun in die Hände spielen. Eine Trendwende, was den Zustand des Waldes betrifft, ist zwar noch nicht zu erkennen. Aber durch die Art und Weise, wie wir den Wald bewirtschaftet und gepflegt haben, konnten wir manche Entwicklungen abmildern. Zu den Maßnahmen zählen der frühzeitige Voranbau von Laubholz unter Nadelholz, bereits vor vielen Jahren angelegte Versuchsflächen und die Anzucht von geeignetem Saatgut.“

Seit 1984 wird bundesweit auf fest ausgewiesenen Probeflächen die Entwicklung der Waldschäden beobachtet und der sogenannte Belaubungszustand der Kronen als Waldzustandsbericht dokumentiert. Grundlage für die Dokumentation ist im Frankfurter Stadtwald ein Stichprobenraster im Abstand von 500 mal 500 Metern. Je Fläche sind zehn Bäume markiert, die in die Bewertung einfließen. Bei 166 Flächen sind das insgesamt 1660 Bäume. Hierbei sind die Eiche mit rund 40 Prozent, die Buche sowie Edellaubhölzer wie Esche und Ahorn mit etwa 31 Prozent und die Kiefer mit 29 Prozent vertreten. Diese Baumarten werden für die Auswertung nach Alter unter 60 Jahren (junge Bäume) und nach Alter über 60 Jahren (Altbäume) erfasst.

Die Fichte kommt im Stadtwald in nur geringer Zahl sowie vorwiegend im Taunus vor und ist innerhalb der Stichprobenflächen nicht vertreten. Die Zusammensetzung entspricht in etwa der Baumartenverteilung im gesamten Stadtwald. Erfassungszeitraum für den aktuellen Bericht ist von Herbst 2023 bis Sommer 2024.

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Das Schadensbild der Baumkronen wird in vier Stufen eingeteilt:

  • Stufe 0 – ohne Kronenverlichtung, Blatt- und Nadelverlust bis 10 Prozent#
  • Stufe 1 – schwache Kronenverlichtung, Blatt- und Nadelverlust 11 bis 25 Prozent
  • Stufe 2 – mittelstarke Kronenverlichtung, Blatt- und Nadelverlust 26 bis 60 Prozent
  • Stufe 3 – starke Kronenverlichtung, Blatt- und Nadelverlust 61 bis 100 Prozent

Über alle Baumarten und über die Schadstufen 1 bis 3 betrachtet liegt das Schadniveau bei 98,5 Prozent – das entspricht dem Wert, der für den Vorjahresbericht ermittelt wurde. Die meisten Bäume sind mittelstark geschädigt (Stufe 2), hier liegt der Wert mittlerweile bei 40,4 Prozent. Leichten Zuwachs gibt es auch bei der Stufe 3 auf nun 39,2 Prozent. Der Anteil der Bäume mit schwacher Kronenverlichtung (Stufe 1) sank entsprechend auf 18,9 Prozent.

Viel Regen hilft jüngeren Bäumen

Im Betrachtungszeitraum von Herbst 2023 bis Sommer 2024 hat es ausreichend geregnet. Die Voraussetzungen für einen guten Start in die Vegetationsperiode 2024 waren also vorhanden. Davon konnten insbesondere die jüngeren und frisch gepflanzten Bäume profitieren. Ebenso ist die Begleitvegetation üppig gewachsen. Für bereits schwer geschädigte Altbäume reichen ein bis zwei regenreiche Jahre jedoch nicht aus, um sich stabilisieren zu können.

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Stürme als Belastung

Waren in den vergangenen Jahren immer wieder extreme Hitze und Trockenheit eine schwere Belastungsprobe für die Bäume, erwiesen sich während der Frühjahrs- und Sommermonate im Jahr 2024 eher lokale Stürme und Regenereignisse als Problem. Viele alte und mittelalte belaubte Eichen, aber auch Buchen und Kiefern erlitten Schäden wie beispielsweise abgebrochene Äste. Auch stürzten Bäume vollständig um.

Stichwort: Frankfurter Stadtwald

Der Frankfurter Stadtwald umfasst eine Fläche von rund 6000 Hektar. Knapp 1200 Hektar davon gehören zu den Taunuswaldungen, die nicht im Waldzustandsbericht erfasst werden. Der Waldzustandsbericht bildet somit eine Fläche von gut 4800 Hektar ab.Der Stadtwald besteht im Wesentlichen aus vier Bereichen: dem Unterwald im Süden, dem Schwanheimer Wald im Westen, dem Oberwald im Osten und den Taunuswaldungen. Die Waldflächen der Stadt Frankfurt werden vom StadtForst, einer Fachabteilung des Grünflächenamts, nachhaltig bewirtschaftet. Der StadtForst unterteilt sich wiederum in sechs Forstreviere. Der Stadtwald ist nicht nur Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, sondern ist auch klimatisch von großer Bedeutung für die Stadt Frankfurt.

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Krankenhausreform: Was sich jetzt für Patienten und Kliniken ändert!

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Der Bundesrat hat der umstrittenen Krankenhausreform zugestimmt, die das deutsche Gesundheitssystem grundlegend verändern soll. Die Debatte war geprägt von scharfen Kontroversen und politischen Manövern. Doch was bedeutet die Reform konkret für Krankenhäuser, Patienten und das Gesundheitssystem? Ein Überblick über die Hintergründe, Kritikpunkte und Neuerungen.

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Die Abstimmung im Bundesrat: Eine knappe Entscheidung

Die Abstimmung im Bundesrat zur Krankenhausreform war äußerst knapp. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warb eindringlich für die Reform und trat gleich zweimal ans Rednerpult, um die Mitglieder des Bundesrats zu überzeugen. Sechs Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg, forderten den Vermittlungsausschuss, um weitere Änderungen durchzusetzen. Andere sechs Länder sprachen sich dagegen aus, während drei Länder sich enthielten.

Die Abstimmung wurde zusätzlich durch einen internen Konflikt in Thüringen erschwert. Das uneinheitliche Abstimmungsverhalten des Landes führte dazu, dass dessen Stimmen für ungültig erklärt wurden. Auch in Brandenburg sorgte die Entscheidung für politische Spannungen: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) entließ vor der Abstimmung seine Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne), um eine Enthaltung der Landesstimmen zu verhindern.

Kritische Stimmen: Unklarheiten und finanzielle Risiken

Die Reform stieß bei mehreren Ländern auf Kritik. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bemängelte, dass Fachärzte in ländlichen Regionen schwer zu erreichen seien. Er forderte mehr Flexibilität bei den Vorgaben. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) warnte vor einer möglichen Verschärfung der Versorgungsungleichheiten zwischen Ost- und Westdeutschland.

Bayern machte auf die akute finanzielle Notlage vieler Kliniken aufmerksam. Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) kritisierte, dass der Bund kein Soforthilfeprogramm vorgelegt habe. Auch Baden-Württemberg äußerte Bedenken über die langfristigen Folgen der Reform.

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Argumente der Befürworter: Notwendigkeit und Chancen

Befürworter der Reform wie der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) betonten die Dringlichkeit, die Krankenhauslandschaft zu reformieren. Er wies auf die Ergebnisse eines zweijährigen Arbeitsprozesses hin, die nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden sollten. Der niedersächsische Minister Andreas Philippi (SPD) warnte, dass ein Scheitern der Reform im Vermittlungsausschuss deren Ende bedeuten könnte.

Warum stand die Reform auf der Kippe?

Das Krankenhausreformgesetz war bereits im Bundestag beschlossen worden. Doch die Opposition, insbesondere aus unionsgeführten Ländern, forderte Nachverhandlungen. Hauptkritikpunkte waren fehlende Zwischenfinanzierungen und unklare Auswirkungen. Ein Vermittlungsausschuss hätte die Reform erheblich verzögern oder gar blockieren können. Letztlich gelang es der Bundesregierung jedoch, die Reform durch den Bundesrat zu bringen.

Ziele der Reform: Spezialisierung und Effizienz

Die Krankenhausreform verfolgt das Ziel, die stationäre Versorgung in Deutschland effizienter und qualitativ hochwertiger zu gestalten. Viele Krankenhäuser stehen finanziell unter Druck, und zahlreiche Betten bleiben ungenutzt. Die Reform setzt auf Spezialisierung und eine Neuausrichtung der Krankenhauslandschaft.

Kleinere Krankenhäuser sollen sich künftig auf spezielle Leistungen konzentrieren, die sie besonders gut beherrschen. Dies könnte längere Wege für Patienten bedeuten, die Qualität der Behandlungen aber verbessern. Gesundheitsminister Lauterbach betonte, dass kleine Krankenhäuser insbesondere auf dem Land so überleben könnten.

Konkrete Änderungen für die Krankenhäuser

Die Reform wird schrittweise ab 1. Januar 2025 umgesetzt und soll bis 2029 vollständig greifen. Eine zentrale Neuerung betrifft die Finanzierung: Krankenhäuser sollen künftig 60 Prozent ihrer Vergütung für das Vorhalten bestimmter Angebote erhalten. Die bisherigen Fallpauschalen, die zu einer hohen Zahl medizinisch fragwürdiger Eingriffe geführt haben, sollen nur noch 40 Prozent der Vergütung ausmachen.

Zusätzlich werden Behandlungen in 65 Leistungsgruppen eingeteilt, darunter Bereiche wie Herzchirurgie oder Leukämiebehandlung. Krankenhäuser müssen Qualitätsvorgaben und Personalstandards erfüllen, um bestimmte Leistungen anbieten zu dürfen. Die Entscheidung, welche Klinik welche Leistungsgruppen übernimmt, liegt bei den Landesbehörden.

Besonderheiten für ländliche Regionen

Die Reform enthält Regelungen, um Krankenhäuser in ländlichen Regionen zu stärken. Dort sollen Fachärzte ihre Leistungen auch ambulant anbieten können, was den Zugang zur medizinischen Versorgung erleichtert. Zudem sollen sogenannte Sicherstellungshäuser von einigen strengen Vorgaben abweichen dürfen, um die Grundversorgung auf dem Land zu sichern.

Finanzierung: Ein Transformationsfonds und Krankenkassenbeiträge

Die Reform wird durch einen Transformationsfonds von 50 Milliarden Euro finanziert, der je zur Hälfte von Bund und Ländern getragen wird. Zusätzlich sollen Krankenkassen die steigenden Tariflöhne der Klinikmitarbeiter vollständig übernehmen. Doch diese Pläne stoßen auf Widerstand: Die Krankenkassen drohen mit Klagen, da sie befürchten, übermäßig belastet zu werden.

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Teilsperrung der Bundesstraße B48 bei Bad Kreuznach

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Vollsperrung Wörrstadt Ingelheim

Wegen einer Erneuerung der Versorgungsleitungen (Gas/Wasser) ist die B48 im Salinental auf Höhe der Weyersstraße ab Montag, 25. November, wechselseitig halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt. Diese ist so geschaltet, dass der stadteinwärts fließende Verkehr morgens und der stadtauswärts fließende Verkehr abends Vorrang hat. Anlieger des Wohngebiets nutzen die Umleitung über die Weyersstraße und den Forsthausweg. Die Bushaltestelle „Theodorshalle“ kann wegen der Baustelle beidseitig nicht angefahren werden. Die Arbeiten sind bis Anfang Dezember terminiert. Die Stadt Bad Kreuznach bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Beeinträchtigungen.

Mainz: 6 Mio. Euro für Forschung der Johannes Gutenberg-Universität

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Johannes Gutenberg Universität

Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Friedrich-Schiller-Universität Jena für fünf Jahre mit insgesamt knapp sechs Millionen Euro. Ziel des Projekts „Nano@Liver“ ist es, mit Hilfe von Nanopartikeln Wirkstoffe gezielt in verschiedene Leberzellen zu transportieren. Auf diese Weise sollen Lebererkrankungen behandelbar und Immunreaktionen in der Leber therapeutisch besser beeinflussbar werden.

Einzigartigen Eigenschaften der Leberzellen für innovative Therapien nutzen

Mit „Nano@Liver“ wollen die beteiligten Forschungsgruppen die einzigartigen Eigenschaften der Leberzellen für innovative Therapien nutzen und den gezielten Transport von Medikamenten optimieren, um so einen wissenschaftlichen Durchbruch in der Nanomedizin und der präzisen Medikamenten-Therapie zu erzielen. In einem erstmals länderübergreifenden Verbundprojekt zwischen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Friedrich-Schiller-Universität Jena stehen nanopartikuläre Wirkstoffträger im Fokus der Forschung, die für Leberzell-spezifische Therapien eingesetzt werden sollen.

Das Projekt wird von der Carl-Zeiss-Stiftung mit knapp sechs Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre gefördert. Die Förderung erfolgt im Themenschwerpunkt „Life Science Technologies“, mit dem sich die die Stiftung für Forschung an der Schnittstelle von Ingenieur- und Lebenswissenschaften einsetzt. „Eines der größten Probleme in der Pharmakologie ist die ungenaue Verteilung von Medikamenten im Körper, was zu ungewollten Nebenwirkungen in anderen Organen führt“, erklärt Prof. Dr. Stephan Grabbe, Direktor der Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, der gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich S. Schubert, Direktor des Jena Center for Soft Matter (JCSM) der Universität Jena, das Projekt leitet. Er erläutert: „Mit Nanopartikeln können wir dieses Problem adressieren, indem Wirkstoffe gezielt in bestimmte Zellen der Leber transportiert werden. Dadurch lässt sich nicht nur die therapeutische Effizienz steigern, sondern es werden auch neue Therapieoptionen möglich.“

Das Paradoxon der zielgenauen Nanopartikel: Simple Idee, komplexe Realität

Die Leber ist ein besonders vielversprechendes Zielorgan für den Einsatz von Nanopartikeln, da sie aus einem sehr heterogenen Zellgewebe besteht und grundsätzlich gut angesteuert werden kann. Es zeigt sich jedoch, dass trotz vielversprechender Ansätze nur ein geringer Teil der Nanopartikel tatsächlich die gewünschten Zielzellen erreicht. Im Projekt „Nano@Liver“ wird daher erforscht, wie Nanopartikel speziell modifiziert werden können, um gezielt unterschiedliche Zellarten in der Leber anzusprechen. Eine solche zellspezifische Therapie würde eine gezieltere Behandlung von Lebererkrankungen wie Fibrosen, Entzündungen und sogar Tumoren ermöglichen und hätte gleichzeitig das Potential, die immunregulatorische Funktion der Leber zu nutzen.

Neben der gezielten Freisetzung der Wirkstoffe setzt das Forschungsteam auf Künstliche Intelligenz (KI). Mithilfe von KI-Modellen wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Verteilung von Nanopartikeln im Körper präzise vorhersagen, um die Therapien weiter zu optimieren. „Unsere KI-gestützten Modelle stellen eine echte Besonderheit dar, denn sie erlauben eine exakte Vorhersage, wie Nanopartikel im gesunden und erkrankten Organismus wirken“, betonen Stephan Grabbe und Ulrich S. Schubert.

Interdisziplinäre und interuniversitäre Forschung

Das interdisziplinäre Mainz-Jena-Projektteam vereint Expertisen aus den Bereichen Chemie, Biochemie, Künstlicher Intelligenz, Immunologie und Medizin – sehr gute Voraussetzungen, um die für die gezielte Platzierung von Nanopartikeln wichtigen Prozesse zu entschlüsseln und weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen Mainz und Jena, unterstützt durch renommierte Institutionen und forschungsnahe Unternehmen, schafft eine solide Grundlage, um die ehrgeizigen Ziele des Projektes zu erreichen. Damit wird das Projekt „Nano@Liver“ nicht nur den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Standorten fördern, sondern die im Projekt erzielten Fortschritte werden auch die Grundlagenforschung vorantreiben und bedeutende Impulse für die angewandte Medizin liefern. „Durch das Projekt werden wir die starke Tradition der Nanomedizin und der Translation von Forschung an beiden Standorten weiter stärken. Unser Ziel ist es, eine nachhaltige Forschungsallianz aufzubauen, die weltweit Maßstäbe setzt“, bekräftigen die beiden Projektleiter, Ulrich S. Schubert und Stephan Grabbe.

Verletzungsgefahr: Wagner ruft Tiefkühl-Pizza zurück

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Rückruf

Die Original Wagner Pizza GmbH informiert über den Rückruf einer Tiefkühl-Pizza. Wie das Unternehmen mitteilt, können sich in den Produkten der genannten Chargen können sich Fremdkörper in Form von kleinen Kupferfäden befinden. Vom Verzehr wird abgeraten!

Das Unternehmen teilt mit: Durch den Hinweis einer möglichen fehlerhaften Lieferung eines Vorlieferanten sehen wir uns als Vorsichtsmaßnahme dazu gezwungen zwei Chargen zurückzurufen.

Folgendes Produkt ist betroffen:

Verletzungsgefahr: wagner ruft tiefkühl-pizza zurück
Abbildung: Original Wagner Pizza GmbH
  • Tiefkühl-Pizza Die Backfrische Sorte Lachs Spinat
  • Chargennummern: 4292C345G4 und 4299C345G2 (Die Chargennummer befindet sich auf der Seitenlasche der Verpackung)
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 08/2025

Der Produktrückruf betrifft ausschließlich „Die Backfrische“ Sorte Lachs Spinat. Alle anderen Wagner Produkte sind davon nicht betroffen und uneingeschränkt zum Verzehr geeignet. Verbraucher, die „Die Backfrische“ Sorte Lachs Spinat mit der entsprechenden Chargennummer gekauft haben, können diese über den Handel zurückgeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet.

Sammelklage gegen Netflix nach Boxkampf Mike Tyson vs. Jake Paul

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Screenshot Netflix

Der Streaming-Gigant Netflix sieht sich aktuell mit einer Sammelklage konfrontiert, ausgelöst durch massive technische Probleme während des Live-Boxkampfes zwischen Jake Paul und Mike Tyson. Der Showkampf, der weltweit Millionen Zuschauer anzog, sollte ein Meilenstein für Netflix im Bereich Sport und Livestreaming werden, sorgte jedoch für erheblichen Unmut bei den Zuschauern und rechtliche Konsequenzen.

Ein Boxkampf der Superlative

Der Kampf zwischen Jake Paul, einem populären Influencer und Hobby-Boxer, und der Boxlegende Mike Tyson lockte nicht nur 80.000 Zuschauer in die Arena, sondern brach auch Streaming-Rekorde. Mehr als 100 Millionen Menschen weltweit schalteten ein, was das Event zum meistgestreamten seiner Art machte. Netflix feierte diesen Erfolg und unterstrich damit seine Ambitionen, sich im Live-Sportsegment zu etablieren.

Monatelang hatte der Streaming-Dienst das Event intensiv beworben. Doch trotz des Hypes stand nicht der sportliche Ausgang im Fokus der Berichterstattung, sondern die technischen Schwierigkeiten, die den Zuschauern die Freude am Event raubten.

Technische Probleme überschatten das Spektakel

Während Jake Paul den 58-jährigen Mike Tyson in acht Runden deutlich besiegte, kämpften viele Zuschauer mit einer ganz anderen Herausforderung: technische Störungen. Berichte über ruckelnde Streams, drastische Qualitätseinbrüche und sogar vollständige Abbrüche der Übertragung häuften sich. Auf sozialen Medien wie X (ehemals Twitter) äußerten zahlreiche Nutzer ihren Unmut.

Netflix selbst reagierte humorvoll auf die Vorwürfe: „Das Mega-Boxereignis beherrschte die sozialen Medien, brach alle Rekorde und brachte sogar unsere Puffersysteme in die Bredouille“, schrieb das Unternehmen in einem Post. Doch dieser lockere Ton stieß bei den Betroffenen auf wenig Verständnis. Viele Kunden fühlten sich nicht ernst genommen und kritisierten den Streaming-Riesen scharf.

Sammelklage gegen Netflix

Ein Kunde aus Florida hat nun die Initiative ergriffen und eine Sammelklage eingereicht. Der Vorwurf: Netflix habe die hohe Nachfrage unterschätzt und dadurch seine vertraglichen Pflichten gegenüber den Abonnenten verletzt. In der Klageschrift wird Schadensersatz für die betroffenen Kunden gefordert.

Die technischen Schwierigkeiten seien laut Experten auf unzureichende Serverkapazitäten zurückzuführen. Nutzer äußerten außerdem Kritik am Support des Unternehmens, der in vielen Fällen die Schuld auf die Internetverbindungen der Zuschauer geschoben habe. „Es hat sich gezeigt, dass Netflix keine Live-Sportveranstaltungen auf seiner derzeitigen Plattform anbieten sollte“, kommentierte ein enttäuschter Nutzer.

Was bedeutet die Klage für Netflix?

Die Sammelklage wirft einen Schatten auf Netflix‘ ambitionierte Pläne, das Live-Sportsegment zu erobern. Dennoch zeigen sich die Verantwortlichen zuversichtlich. In einem internen Briefing bezeichnete Technikchefin Elizabeth Stone das Event als „großen Erfolg“, trotz der negativen Erfahrungen einiger Zuschauer. Man habe aus den Problemen gelernt und wolle zukünftige Events technisch besser vorbereiten.

Netflix scheint sich von der Kritik nicht entmutigen zu lassen. Bereits jetzt wird das nächste Live-Event beworben, was in den sozialen Medien erneut für Spott sorgt. „Netflix, repariere dich erstmal selbst“, lautet einer der vielen sarkastischen Kommentare.

Zukunft von Netflix im Live-Sportsegment

Der Vorfall zeigt, dass der Einstieg in den Live-Sportmarkt für Netflix nicht ohne Herausforderungen ist. Dennoch plant das Unternehmen offenbar, seine Bemühungen in diesem Bereich fortzusetzen. Im Dezember stehen bereits zwei NFL-Spiele im Programm, was auf eine fortschreitende Fragmentierung des Sportmarktes hinweist.

Für die Zuschauer bleibt zu hoffen, dass Netflix aus den technischen Problemen lernt und zukünftige Live-Events reibungsloser ablaufen. Die Klage wird dabei vermutlich nicht nur finanzielle, sondern auch strategische Konsequenzen für den Streaming-Dienst haben. Klar ist: Netflix steht vor der Herausforderung, seine Position als verlässlicher Anbieter von Live-Content zu festigen – andernfalls könnte das Vertrauen seiner Abonnenten ernsthaft Schaden nehmen.

Scurrows siegt gegen Shurjoka vor dem Landgericht Hamburg

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Screenshot Twitch

Das Landgericht Hamburg hat am 15. November 2024 ein wegweisendes Urteil in einem vielbeachteten Rechtsstreit zwischen dem bekannten Influencer und Streamer „Scurrows“ und der Streamerin „Shurjoka“ gefällt. Der Fall zeigt exemplarisch, wie schwerwiegende Vorwürfe ohne belastbare Beweise die Reputation einer Person schädigen können – und wie wichtig es ist, rechtlich dagegen vorzugehen. Der vorliegende Artikel entstand auf Grundlage einer Mitteilung der Kanzlei DR. SARAFI Rechtsanwälte, die Scurrows in diesem Verfahren vertreten hat.

Die Vorgeschichte: Treffen auf der Gamescom 2017

Der Streit begann mit einem Ereignis auf der Gamescom 2017. Scurrows, ein erfolgreicher Influencer, der regelmäßig auf Plattformen wie Twitch live streamt, war damals mit einem Selfie-Stick unterwegs, um seine Erlebnisse auf der Messe zu dokumentieren. Dabei führte er unter anderem ein kurzes Interview mit der Streamerin Shurjoka. Während dieses Gesprächs filmte er sich selbst, wobei Shurjoka ebenfalls ins Bild geriet.

Das Gespräch verlief freundlich und ohne provokante Bemerkungen. Aufgrund der erhöhten Position des Selfie-Sticks war auch Shurjokas Dekolleté sichtbar, was jedoch keinesfalls absichtlich geschah. Beide trennten sich nach dem Gespräch einvernehmlich. Jahre später sollte dieses harmlose Zusammentreffen jedoch in den Mittelpunkt eines schweren Vorwurfs rücken.

Die Anschuldigungen: Belästigung und „Nazi-Troll“-Vorwurf

Im Jahr 2020 und erneut 2023 erhob Shurjoka öffentlich schwere Vorwürfe gegen Scurrows. Sie behauptete, er habe sie und andere Frauen auf der Gamescom 2017 sexuell belästigt. Weiterhin bezeichnete sie ihn in einem Livestream als „Nazi-Troll“ und warnte andere Influencer davor, mit ihm in Kontakt zu treten.

Scurrows reagierte auf diese Vorwürfe mit der Veröffentlichung eines Videos, das die Begegnung aus dem Jahr 2017 dokumentiert. Das Video zeigte, dass die Behauptungen unbegründet waren. Es war weder eine Belästigung noch ein unangemessenes Verhalten erkennbar.

Trotzdem ließ Shurjoka nicht locker. Sie behauptete, es habe weitere Vorfälle gegeben, die auf dem Video nicht sichtbar seien. Ihre Vorwürfe, Scurrows habe absichtlich Frauen ins Dekolleté gefilmt und anzügliche Kommentare gemacht, konnten jedoch nicht durch Beweise untermauert werden. Auch für die Bezeichnung „Nazi-Troll“ gab es keine Grundlage.

Der Rechtsstreit: Abmahnung und Klage

Angesichts der wiederholten und unbelegten Vorwürfe mahnte die Kanzlei DR. SARAFI Rechtsanwälte Shurjoka im Jahr 2023 ab und forderte sie auf, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Da sie dieser Aufforderung nicht nachkam, reichte Scurrows Klage ein. Die mündliche Verhandlung fand am 30. August 2024 vor dem Landgericht Hamburg statt.

Während des Verfahrens änderten Shurjokas Anwälte ihre Argumentationsstrategie mehrfach. Zunächst betonten sie, die Äußerungen ihrer Mandantin seien als Meinungsäußerungen zu verstehen. Später versuchten sie, den Begriff „Belästigung von Influencerinnen“ auf Männer und Frauen auszuweiten, was jedoch vom Gericht zurückgewiesen wurde. Aus dem Kontext ging eindeutig hervor, dass Shurjoka gezielt von Frauen sprach.

Das Urteil: Klare Grenzen für Meinungsäußerungen

Das Landgericht Hamburg stellte in seinem Urteil fest, dass die Vorwürfe von Shurjoka teilweise als unwahre Tatsachenbehauptungen einzustufen sind. Die Behauptungen, Scurrows habe Frauen belästigt, seien durch keinerlei Beweise gestützt. Auch die Bezeichnung „Nazi-Troll“ wurde als ehrverletzend eingestuft und untersagt.

Das Gericht verpflichtete Shurjoka, folgende Aussagen künftig zu unterlassen:

  1. Es habe „super viel Hate wegen ähnlichen sexistischen Vorwürfen von anderen Frauen zu eben der Gamescom“ gegeben.
  2. Es stünden „diverse Vorwürfe zur Belästigung von Influencerinnen“ im Raum.
  3. Scurrows habe absichtlich ins Dekolleté von Frauen gefilmt.
  4. Er habe mit seinem Handy vor Shurjoka gefuchtelt und anzügliche Kommentare gemacht.
  5. Er sei ein „Nazi-Troll“.

Zwar gestand das Gericht Shurjoka zu, die Situation auf der Gamescom subjektiv als belästigend empfunden zu haben. Diese persönliche Wahrnehmung rechtfertige jedoch keine unwahren Tatsachenbehauptungen oder ehrverletzenden Äußerungen.

Rechtliche Würdigung und Bedeutung des Urteils

Die Entscheidung des Landgerichts Hamburg unterstreicht, dass Meinungsäußerungen klare Grenzen haben, wenn sie die Rechte Dritter verletzen. Subjektive Empfindungen dürfen nicht in falsche Anschuldigungen münden, die den Ruf einer Person nachhaltig schädigen können.

Wasserrohrbruch in Guntersblum: Straßeneinsturz und Versorgungsausfall

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Foto: Feuerwehr VG Rhein-Selz

Durch einen Wasserrohrbruch ist ein Teil der Straße im Kellerweg in Guntersblum eingestürzt. Der Kellerweg ist aktuell (22. November 2024, 13:00 Uhr) vom Julianenbrunnen bis zur Kreuzung Weiberdeich nicht befahrbar. Durch die Ortsgemeinde wurde eine Umleitung eingerichtet. Zusätzlich sind rund 65 Haushalte aktuell ohne Gas- und Wasserversorgung.

Anwohner sind bereits informiert

Die betroffenen Anwohner wurden bereits gesondert informiert, die Ortsgemeinde Guntersblum hat in Abstimmung mit der Verbandsgemeinde ein Infotelefon für Rückfragen von betroffenen Anwohnern eingerichtet, welches unter der Rufnummer 06249 902112 erreichbar ist.

Update, 16:45 Uhr:

Abschließend teilt die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rhein-Selz mit: Durch einen Wasserrohrbruch aus ungeklärter Ursache wurde ein Teil des Kellerwegs unterspült, welcher daraufhin auf einer Fläche von 5×5 Metern eingestürzt ist. Zudem hatte sich ein unter dem Kellerweg liegender Gewölbekeller mit Wasser gefüllt.

Die Feuerwehr hat eine Absicherung der Gefahrenstelle in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk durchgeführt. Ebenso wurde der unter der Straße liegende Keller ausgepumpt. Eingesetzt waren rund 35 Kräfte der Feuerwehr VG Rhein-Selz und 15 Kräfte des THW Ortsverband Wörrstadt. Zusätzlich wurde durch 10 Kräfte des DRK Ortsverein Nierstein-Oppenheim die Verpflegung für die Einsatzkräfte sichergestellt.

Sperrung bleibt weiterhin bestehen

Die Gas- und Wasserversorgung wird seit dem Nachmittag schrittweise durch die Versorger wieder aktiviert. Betroffene Anwohner mit Gasanschluss werden gebeten, dass jemand zu Hause erreichbar ist. Ein Techniker des Gasversorgers wird sich bei ihnen melden. Außerdem können die Anwohner  den Wasserversorger unter der Rufnummer 06135 6500 und den Gasversorger unter der 0800 1848800 erreichen.

Die Feuerwehr hat die Maßnahmen nach rund 10 Stunden im Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Gemeinde übergeben.

Die Sperrung des Kellerwegs wird weiterhin bestehen bleiben, die Ortsgemeinde hat hierzu eine Umleitung eingerichtet.

Einsatz für die Feuerwehr in Gau-Algesheim

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Feuerwehreinsatz in Gau-Algesheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Am frühen Freitagnachmittag (22. November 2024) kam es in der Ockenheimer Straße in Gau-Algesheim zu einem Einsatz für die Feuerwehr, den Rettungsdienst und die Polizei Rheinland-Pfalz. Gegen 14:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte in eine dort befindliche KFZ-Werkstatt alarmiert. BYC-News Rheinhessen wa...


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Spätherbst und Winterzeit in Bingen

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Die Rochuskapelle im Herbst | Fotoquelle: Stadt Bingen / Torsten Silz

Auch in der kühleren Jahreszeit hat Bingen am Rhein eine Vielzahl an Erlebnissen, die einen Aufenthalt unvergesslich machen, zu bieten. Ob für einen Kurzbesuch oder eine ganze Woche – hier sind die besten Tipps für einen perfekten Urlaub in der spätherbstlichen und winterlichen Idylle!

Kleine Auszeit in Bingen: Die perfekte Urlaubswoche

Eine herzliche Atmosphäre & vielfältige Angebote in inspirierender Umgebung – Bingen ist der ideale Ort für eine kleine Auszeit in der entspannten Zeit des Jahres! Die Urlaubswoche startet am Montag mit einer Fahrt auf dem Rhein: Die Bingen-Rüdesheimer bietet auch im Winterhalbjahr durchgängig Schiffstouren an, wie etwa die Winterrundfahrt durch das malerische Mittelrheintal. Am Dienstag steht Kultur pur im Fokus: Hier bietet sich ein Besuch des Museums am Strom und der Hildegard-Gedächtniskirche an sowie ein Spaziergang durch die Villa Rupertsberg.

In der Wochenmitte lädt die Elisenhöhe zu grandiosen Ausblicken ein und dient als Ausgangspunkt für kleine Outdoor-Abenteuer im Binger Wald und auf dem Walderlebnispfad. Im Forsthaus Heilig Kreuz wartet schließlich eine Gelegenheit zur Einkehr. Am Donnerstag lohnt ein Besuch im Wellness-Bereich des PAPA RHEIN, beispielsweise für einen entspannten Start in den Tag mit Early-Morning Spa. Im Anschluss bietet sich ein entspannter Stadtbummel mit einem Abstecher über den Bürgermeister-Neff-Platz hoch zur Burg Klopp an. Freitags lockt Rüdesheim am Rhein, mit der Fähre geht es daher über den Fluss: Hier lässt es sich entweder entspannt durch die Drosselgasse oder über den Rüdesheimer Weihnachtsmarkt schlendern, der ab 21. November 2024 öffnet. Wieder zurück in Bingen kann der Abend in der Vinothek Bingen oder in der Hafenbar des Zollamts ausklingen. Am Samstag ist ein Besuch im Weinlager Hildegardishof ein Muss für alle Weinliebhaber. Zum Entdecken lädt auch das Weingewölbe bei Grünewalds ein – ein Highlight für jeden Weinfan. Wie wäre es zum Abschluss der Urlaubswoche mit einem gemütlichen Sonntags-Spaziergang zur Lauschhütte, um die herbst- und winterliche Natur zu genießen? Im Anschluss winkt im Restaurant ein leckeres Wildgericht!

Schlechtwetter-Angebote für die ganze Familie

Auch wenn das Wetter einmal nicht mitspielen will, gibt es in Bingen zahlreiche Indoor-Aktivitäten, die die ganze Familie begeistern: An Regentagen bietet ein Besuch im Familiencafé Ella’s Eck Spiel und Spaß für die Kleinen. Abwechslung und Action bietet zudem der Indoor-Spielplatz Flummyland. Für Abwechslung sorgt zudem die Rheinwelle, das Schwimmbad bietet Badespaß für die ganze Familie. Wer lieber einen Film genießen möchte, sollte im KiKuBi-Kino vorbeischauen, literarische Angebote gibt es in der Bücherei, beispielsweise bei der wöchentlichen Vorlesestunde.

Kultur-Tipp für Klassik-Liebhaber

Klassik neu hören – zu kulturellen Highlights im Winter-Halbjahr lädt die neue Konzertreihe Klangstrom Bingen ein. Monatliche Konzerte stellen mit facettenreichen Programmen ausgezeichnete Kammerensembles und Solist:innen in den Fokus. Wer sich vom Klangstrom mitreißen lassen möchte, erhält alle Infos zum Konzerten & Künstler:innen unter www.klangstrom.de.

Binger Weihnachtsmarkt vom 25. November bis 23. Dezember 2024

In Kürze startet zudem der Binger Weihnachtsmarkt: Hier trifft Genuss auf ein facettenreiches Programm, inspiriert von Hildegard von Bingen. Ab Ende November lädt die weihnachtlich geschmückte Innenstadt dann täglich von 12 bis 20 Uhr zum Stöbern & Genießen ein. Zahlreiche Gastronomen und viele lokale Vereine bieten Speis und Trank mit Bezug zu Hildegard von Bingen. Die faszinierenden Facetten ihres Wirkens greift das vielfältige Rahmenprogramm mit Konzerten, Workshops, Vorträgen und Spirituellem auf. Alle Infos gibt’s im Detail unter www.binger-weihnachtsmarkt.de.

Öffnungszeiten des Binger Weihnachtsmarktes:

CityCenter vom 25.11. – 30.12.2024
Freidhof & Speisemarkt vom 11.12. – 23.12.2024
Täglich 12 bis 20 Uhr
Heiligabend (24.12.) abweichend von 12 bis 16 Uhr
& 2. Weihnachtsfeiertag (25.12. & 26.12.) geschlossen

Nachhaltigkeitsdialog in Wiesbaden – Jetzt kostenfreies Ticket sichern!

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Am 22. November 2024 findet im Kulturforum Wiesbaden der 17. Nachhaltigkeitsdialog statt. Unter dem Titel „Gesundheit und Ökosysteme: Ein untrennbares Band“ laden das Umweltamt Wiesbaden, das Gesundheitsamt und die Hochschule RheinMain zu einer spannenden Diskussion über die Verknüpfung von menschlicher Gesundheit und planetaren Ökosystemen ein.

Christian Schulz als Hauptredner

Hauptredner ist Prof. Dr. med. Christian Schulz, Geschäftsführer der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit. In seinem Vortrag beleuchtet er, wie stark der Klimawandel und die Übernutzung natürlicher Ressourcen die Gesundheit beeinflussen. Gleichzeitig zeigt er auf, dass viele Maßnahmen zum Schutz der Umwelt nicht nur die Gesundheit stärken, sondern auch die Resilienz von Gesellschaften fördern können.

Der Ansatz der sogenannten „Planetary Health“-Perspektive eröffnet dabei neue Möglichkeiten, um auf kommunaler und individueller Ebene aktiv zu werden.

Neben Christian Schulz diskutieren:

  • Prof. Dr. med. René-Maxime Gracien, Leiter des Gesundheitsamtes Wiesbaden
  • Prof. Dr. Annette Franke, Hochschule RheinMain

Nachhaltigkeitsdialog in wiesbaden - jetzt kostenfreies ticket sichern! 6Die Moderation übernimmt die Journalistin Petra Boberg. Gemeinsam mit Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Bürgermeisterin Christiane Hinninger sollen Antworten auf die Frage gefunden werden, wie die Stadt, Zivilgesellschaft und Unternehmen nachhaltige Maßnahmen zum Schutz von Gesundheit und Umwelt umsetzen können.

Veranstaltungsdetails

  • Datum: Freitag, 22. November 2024
  • Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
  • Ort: Kulturforum, Eingang Friedrichstraße, Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

Kostenfreie Tickets können online hier bestellt werden: Ticketshop

Geldsegen für Nierstein aus dem Bund-Länder-Programm

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Nierstein
Nierstein

Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass die Stadt Nierstein (Landkreis Mainz-Bingen) Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ in Höhe von 827.000 Euro erhält. Gefördert wird die laufende Entwicklung der Innenstadt.

Innenminister Michael Ebling dazu

„Die Stadt Nierstein möchte die Mittel insbesondere für Ausbaumaßnahmen an verschiedenen Straßen und den Bau eines Parkplatzes an der Breitgasse einsetzen. Damit sollen wichtige Impulse für die nachhaltige Entwicklung der Stadt gesetzt werden, die dazu beitragen, die Attraktivität des Wohnumfelds und die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner weiter zu steigern“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Die Städtebauförderung bietet für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen jeweils passgenaue Förderprogramme für eine zukunftsfähige, nachhaltige und moderne Entwicklung der Städte und Gemeinden. Mit dem Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ werden Städte und Gemeinden dabei unterstützt, dem wirtschaftlichen und demografischen Wandel entgegenzuwirken und lebenswerte Quartiere zu gestalten.

Mit den Programmen „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ und „Sozialer Zusammenhalt – Soziale Stadt“ stehen weitere Programme zur Entwicklung von Innenstädten zur Verfügung. Das Angebot wird durch das landeseigene „Strukturprogramm“ und das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ abgerundet.

Im Programmjahr 2024 können in der Städtebauförderung insgesamt rund 80 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2023 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz von über einer Milliarden Euro aus den verschiedenen Städtebauförderprogrammen.