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Bundesligist Mainz 05 erweitert Plattformstrategie

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MEWA Arena Mainz
MEWA Arena Mainz

Die Diskussionen um die Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) machen auch vor dem 1. FSV Mainz 05 nicht halt. Angesichts der Entwicklungen und Herausforderungen rund um die Plattform hat der Verein nun eine Stellungnahme veröffentlicht, die Einblicke in die zukünftige Ausrichtung seiner Social-Media-Strategie gibt.

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Kommunikationsstrategie von Mainz 05

Mainz 05 nutzt eine Vielzahl an Kanälen, um seine Fans zu informieren und zu unterhalten. Neben direkter Kommunikation wie Mailings an Mitglieder und Fans ist der Verein auf verschiedenen sozialen Netzwerken aktiv. Ziel ist es, nicht nur bestehende Anhänger zu erreichen, sondern auch neue Fans zu gewinnen. Dabei orientiert sich der Verein stets an den Vorlieben und Kommunikationsgewohnheiten der Fußballfans.

Die Rolle von X für Mainz 05

Seit 2009 ist Mainz 05 auf X aktiv und hat dort eine feste Community mit rund 210.000 Followern aufgebaut. Der Kanal dient dem Verein als zentraler Nachrichtenkanal, über den Informationen schnell und direkt verbreitet werden können. Auch international spielt X eine wichtige Rolle, da der Verein dort Kanäle in Englisch, Japanisch und Koreanisch betreibt. Gleichzeitig betont Mainz 05, dass keine finanziellen Mittel in die Plattform investiert werden, da der Verein keinen bezahlten Account führt.

Kritik an X – und die Entscheidung zu bleiben

Trotz der weiterhin hohen Funktionalität von X sieht sich Mainz 05 mit Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere seit Sommer 2023 beobachtet der Verein eine verstärkte Verbreitung von Hassrede, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien auf der Plattform. Auch in den Reaktionen auf Beiträge des Vereins sei dies spürbar. Dennoch will Mainz 05 die Plattform nicht aufgeben, um die mühsam aufgebaute Community und die Reichweite dort nicht anderen Meinungen zu überlassen.

„Wir fühlen uns nach 15 Jahren auf X unserer Community verpflichtet“, so der Verein. Die Entscheidung, auf der Plattform zu bleiben, wird jedoch regelmäßig überprüft.

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Neue Wege: Bluesky und Threads

Um auch Fans gerecht zu werden, die X den Rücken kehren, erweitert Mainz 05 seine Social-Media-Präsenz. Der Verein kündigt an, künftig einen eigenen Kanal auf der Plattform Bluesky zu betreiben, die ähnliche Funktionen wie X bietet und derzeit an Beliebtheit gewinnt. Auch der bereits bestehende Kanal auf Threads soll wieder aktiver genutzt werden.

Zukunft mit klarer Haltung

Mainz 05 kündigt zudem an, den Kanal auf X künftig noch stärker zu nutzen, um dort klare Werte und Positionen zu vertreten. Mit dieser Strategie will der Verein den Spagat zwischen einer kritischen Haltung gegenüber der Plattform und der Verpflichtung gegenüber seiner Community meistern.

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Weihnachtsmarkt Bischofsheim: Kunst, Musik und köstliche Leckereien

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Der stimmungsvolle Bischofsheimer Weihnachtsmarkt findet immer am ersten Adventswochenende statt. Am Samstag, 30.11. und Sonntag, 1.12. werden 19 Stände und ein Kinderkarussell rund um die evangelische Kirche zu finden sein. Nicht nur im Bereich der Weisenauer Gasse und dem angrenzenden Parkplatz wird eine besonders weihnachtliche Atmosphäre zu spüren sein. Das nahegelegene Heimatmuseum öffnet ebenfalls seine Türen. Dort wird an sieben Ständen weihnachtliches Kunsthandwerk angeboten.

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Kreatives und Verpflegung

Neben Weihnachtsdekoration und Geschenkanregungen, bietet der Bischofsheimer Weihnachtsmarkt eine wunderbare Auswahl an Speisen und Getränken. Nicht nur die klassische Bratwurst, wohlschmeckende Suppen, Pommes mit verschiedenen Toppings, Köfte sowie Crêpes, glutenfreie und vegane Cupcakes, Waffeln und der beliebte Glühwein gehören zur reichhaltigen Auswahl.

An beiden Tagen wird auf dem Weihnachtsmarkt ein kleines musikalisches Programm geboten. Dazu gehört der Auftritt des Evangelischen Posaunenchors, der Gesang von Kindern der Kita Parkweg und Kita Gutenbergschule sowie von Grundschülern der Georg-Mangold-Schule. Sogar der Nikolaus hat sein Kommen zugesagt. Am Samstag kann um 18 Uhr eine Weihnachtsmarkt-Andacht mit Musik in der evangelischen Kirche besucht werden. Dort findet am Sonntag, um 11 Uhr, ein Gottesdienst statt.

Wie in den vergangenen Jahren, wird es wieder den Wünschebaum der Gemeinde Bischofsheim geben. Die Kinder von Besuchern der Tafel haben ihre Weihnachtswünsche aufgeschrieben. Während des Weihnachtsmarkts können diese Wunschzettel am Stand des Heimat- und Geschichtsvereins ausgesucht und dann ein Kinderwunsch erfüllt werden.

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Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten des Bischofsheimer Weihnachtsmarkts sind am Samstag, 30.11., von 15 bis 21 Uhr und am Sonntag, 1.12., von 13 bis 19 Uhr. Am Samstag, von 15 bis 18 Uhr, bietet die Jugendpflege der Gemeinde Bischofsheim gemeinsam mit dem Verein Kunstwürfel Acrylgießen und Töpfern im Pavillon auf dem Kirchenvorplatz an. Die entstanden Kunstwerke, werden am 14.12., von 13 bis 16 Uhr, im Kunstwürfel ausgestellt.

Um 16 Uhr eröffnen Bürgermeisterin Lisa Gößwein und Christian Weinerth, Vorsitzender des Vereinsrings, auf der Treppe zur Kirche offiziell den Weihnachtsmarkt. Um 16.15 Uhr folgt der Auftritt von Kindern der Kita Parkweg und Kita Gutenbergschule. Am Sonntag begeistert die evangelische Kirchengemeinde, von 14 bis 16 Uhr, mit einem Bastelangebot im Pavillon vor der Kirche. Um 15 Uhr treten Grundschüler der Georg-Mangold-Schule auf. Um 17 Uhr sind der Posaunenchor und der Nikolaus auf dem Kirchenvorplatz zu hören und zu sehen.

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Flugzeugabsturz: DHL-Maschine aus Leipzig stürzt in Wohngebiet in Litauen

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Ein im Auftrag des Postdienstleisters DHL gestartetes Frachtflugzeug ist am frühen Morgen in der Nähe des Flughafens von Vilnius, der litauischen Hauptstadt, abgestürzt. Die Boeing 737-400 der spanischen Fluggesellschaft Swiftair, die für DHL eingesetzt wurde, prallte beim Landeversuch auf ein zweistöckiges Wohnhaus. Nach Angaben des litauischen Rundfunks kam dabei mindestens eine Person ums Leben, drei weitere wurden verletzt. Die DHL-Frachtmaschine soll nach Angaben von Flightradar24 in Leipzig gestartet sein.

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Flugzeug stürzt bei Landeversuch ab

Laut der Plattform „Flightradar24“ ereignete sich der Unfall beim Anflug auf die Landebahn des Flughafens. Die litauischen Rettungsdienste wurden um 5.28 Uhr Ortszeit über den Absturz informiert.

Im Flugzeug befanden sich vier Personen. Eine von ihnen starb an der Unfallstelle, während die drei anderen Verletzte ins Krankenhaus gebracht wurden. Über die Bewohner im Wohngebiet liegen derzeit keine gesicherten Informationen vor. (Stand 07.10 Uhr)

DHL bestätigt Einsatz des Flugzeugs

Der litauische Geschäftsführer von DHL bestätigte, dass es sich um ein Flugzeug eines Auftragnehmers des Unternehmens handelt. Die genaue Ursache des Absturzes ist bislang unklar. Ermittlungen dazu wurden eingeleitet.

Sicherheitswarnung im Vorfeld

Erst Ende August hatten deutsche Sicherheitsbehörden vor Gefahren im Bereich der Luftfracht gewarnt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundeskriminalamt (BKA) hatten Hinweise auf „unkonventionelle Brandsätze“ gegeben, die über Frachtdienstleister verschickt werden könnten. Die Warnungen standen im Zusammenhang mit einem Vorfall im DHL-Logistikzentrum Leipzig, bei dem im Juli ein aus dem Baltikum stammendes Paket mit Brandsatz Feuer gefangen hatte.

Ob es eine Verbindung zwischen dem Absturz und den Sicherheitswarnungen gibt, ist derzeit nicht bekannt. In Sicherheitskreisen wird jedoch ein möglicher Sabotageakt nicht ausgeschlossen.

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Ingelheimer Illumination: Ein Abend voller Musik und Genuss

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Am Donnerstag, dem 28. November 2024, wird die 23. „Ingelummer Kerz“ feierlich illuminiert. Ab 18:00 Uhr lädt der Sebastian-Münster-Platz in der Ingelheimer Stadtmitte zu einem stimmungsvollen Adventsfest ein. Seit mehr als 20 Jahren erstrahlt der Bismarckturm in der Vorweihnachtszeit als leuchtende Adventskerze und symbolisiert ein helles Wahrzeichen in der dunklen Jahreszeit.

Die Veranstaltung wird von der Rheinhessischen Energie- und Wasserversorgungs-GmbH unterstützt, die dieses identitätsstiftende Ereignis erneut fördert. Besonderer Dank gilt auch der Ingelheimer Kultur- und Marketing-GmbH (IkUM) für ihre Unterstützung.

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Ein Abend voller Musik und Genuss

Der Stadtmarketingverein „Lebenswertes Ingelheim“ sorgt für kulinarische Genüsse, Glühwein und Livemusik. Das musikalische Programm wird von der Musikschule im WBZ gestaltet und bietet Auftritte von:

  • Adam Wüst (Gesang) und Silas Schondorf (Gesang und Gitarre),
  • Noa Richly-Garrido (Gesang) und Markus Lill (Klavier),
  • sowie dem Gesangsensemble „femmes vocales“ unter der Leitung von Markus Lill.

Um 19:00 Uhr wird die feierliche Illumination des Bismarckturms durch Oberbürgermeister Ralf Claus und Maik Thum, Geschäftsführer der Rheinhessischen, per Knopfdruck ausgelöst. Anschließend gibt es eine Stunde musikalischen Ausklang.

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Weitere Advents-Highlights

Freuen Sie sich auch auf die stimmungsvollen Livemusikabende unter dem Motto „Donnerstags im Advent“ am 5., 12. und 19. Dezember 2024. Feiern Sie mit und lassen Sie sich von der besonderen Atmosphäre der „Ingelummer Kerz“ verzaubern!

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Mainz: Hechtsheimer Kunstwerk strahlt in neuem Glanz

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Hechtsheimer Ortsrelief von 1709 - Foto: Verein Hechtsheimer Ortsgeschichte e.V.

Das Hechtsheimer Ortsrelief von 1709 verschönert seit wenigen Tagen die Außenanlage des Hechtsheimer Bürgerhauses. Im Juli hatte die Hechtsheimer Firma Karrié das Relief an seinem alten Standort im Schulzentrum abgetragen, anschließend restauriert und auf einem erhöhten Fundamentsockel wieder aufgebaut. Sowohl Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse als auch der Geschäftsführer der Bürgerhäuser GmbH & Co. KG, Bürgermeister Günter Beck, zeigten sich sehr angetan von den Sanierungsarbeiten und dem neuen Standort. „Es wertet die Umgebung des Bürgerhauses nochmals auf“, stellte Grosse fest.

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Kunstwerk zeigt das ehemalige Runddorf Hechtsheim

Sie erinnerte an den schwierigen Entscheidungsprozess, das Kunstwerk aus Beton, das 1968 errichtet wurde, einerseits zu erhalten, ohne dabei Urheberrechte des Künstlers Heinz Hemrich bzw. seiner Nachfahren zu verletzen. Hemrich hatte das Relief zur Einweihung des Neubaus der Hechtsheimer Volksschule geschaffen. Das Kunstwerk zeigt das ehemalige Runddorf Hechtsheim mit seinen vier Pforten aus dem Jahr 1709 und deutet die Ortsausdehnung seit dem Ende des 19. Jahrhunderts an.

Ein Pionier der Betonkunst

Heinz Hemrich war ein Pionier in der künstlerischen Arbeit mit dem in den 1950er- und 1960er-Jahren neuen Werkstoff Beton. Hemrich war Mitglied der Darmstädter Sezession, einer Vereinigung progressiver Künstlerinnen und Künstler, und stand in enger Verbindung mit der Bildhauerin Emy Roeder sowie den Künstlern Reinhold Petermann und Heinz Müller-Olm, deren Arbeiten Mainz und Rheinland-Pfalz nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt haben.

Neben dem Hechtsheimer Ortsrelief hat Hemrich in Mainz den Betonfries an der Evangelischen Auferstehungskirche mit 40 Bildern der biblischen Botschaft auf dem Hartenberg sowie das Relief am Strebewerk der Ruinenkirche St. Christoph gestaltet.

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Beteiligung der Hechtsheimer Bevölkerung

Bürgerhaus-Geschäftsführer Günter Beck betonte, dass die Bürgerhäuser GmbH & Co. KG sich schon seit langer Zeit offen für eine Verlagerung des Ortsreliefs in das Außengelände gezeigt hätten. Der Vorsitzende des Vereins Hechtsheimer Ortsgeschichte, Ottmar Schwinn, erinnerte an den nahezu sechs Jahre dauernden Prozess, für das Kunstwerk einen neuen angemessenen Ort in Hechtsheim zu finden.

Dieser Prozess habe aber trotz oder wegen der langen Dauer auch einen positiven Effekt gehabt: „Die Hechtsheimerinnen und Hechtsheimer begannen, sich für ihr Relief zu interessieren, fragten nach, wo kann ich es auf dem Schulgelände finden.“

Ein neues Zuhause für das Ortsrelief

Auch Hechtsheims Ortsvorsteherin Ulrike Cohnen lobte den neuen Standort: „Es war immer das gemeinsame Interesse des Hechtsheimer Ortsbeirats, dass das Relief ins Außengelände des Bürgerhauses kommen soll.“ Sie versprach, aus den Fenstern der Ortsverwaltung, die sich ebenfalls im Bürgerhaus befindet, stets ein waches Auge auf das Kunstwerk zu haben.

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Die Winterwiese Wiesbaden: Abwechslungsreiches Programm für Kinder

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Die Landeshauptstadt Wiesbaden lädt Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren herzlich zur Winterwiese 2025 ein. Von Montag, 6. Januar, bis Freitag, 10. Januar, erwartet die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kulturzentrum Schlachthof (Murnaustraße 1) eine abwechslungsreiche Ferienwoche voller spannender Aktivitäten.

Kreative und sportliche Angebote

Die Winterwiese bietet eine Vielzahl an Erlebnissen:

  • Werkstätten: Textil-, Papier- und Schmuckarbeiten.
  • Action und Spaß: Rodelbahn, Kettenkarussell, Mitmach-Zirkus und Kletteraktionen.
  • Ruhe und Kreativität: Lese- und Spielecken sowie Verkleidungsmöglichkeiten.

Ein tägliches Bühnenprogramm im Kulturzentrum rundet die Tage ab.

Programm und Preise

Die Winterwiese ist täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet, mit Frühbetreuung ab 8 Uhr. Die Teilnahme kostet:

  • Tageskarte: 22 Euro
  • Wochenkarte: 105 Euro

Für Besitzerinnen und Besitzer der Wiesbadener Freizeitkarte gibt es 50 Prozent Ermäßigung. Ein Mittagessen ist in den Preisen inbegriffen. Die Tickets können ab sofort online unter wiesbaden-ferienprogramm.de gekauft und bezahlt werden.

Die winterwiese wiesbaden: abwechslungsreiches programm für kinder

Weitere Informationen

Das Programm ist grundsätzlich auch für Kinder mit besonderen Bedürfnissen geeignet. Individuelle Absprachen sind unter Telefon 0611 / 312002 möglich. Das Ferienangebot wird von der Abteilung Jugendarbeit des Amtes für Soziale Arbeit Wiesbaden organisiert und garantiert eine professionelle Betreuung in den Ferienzeiten. Ziel ist es, Kindern Raum für Kreativität, Bewegung und kulturelle Erlebnisse zu bieten. Hinweis: Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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Warum hat Ingelheim einen Stadtwald in Daxweiler?

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Wald

Der Ingelheimer Stadtwald ist weit mehr als ein idyllisches Naherholungsgebiet. Dieses besondere Waldgebiet, das trotz seiner Lage in der Gemarkung Daxweiler (Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg, Kreis Bad Kreuznach) historisch zur Stadt Ingelheim gehört, vereint eine beeindruckende historische Tiefe mit wirtschaftlicher und ökologischer Relevanz. Als kommunaler Eigenbetrieb wird der Stadtwald von der Stadtverwaltung Ingelheim geführt und stellt ein Paradebeispiel für nachhaltige Forstwirtschaft und regionale Identität dar.

Historische Wurzeln: Ein Geschenk mit unklaren Ursprüngen

Die Geschichte des Ingelheimer Stadtwaldes reicht über 800 Jahre zurück. Eine Überlieferung berichtet von einer gräflichen Schenkung an die Nieder-Ingelheimer Gemeinde als Dank für die Fürsorge der Bevölkerung. Unklar bleibt, wie die Gräfin selbst in den Besitz des Waldes gelangte. Ein möglicher Ursprung könnte in der karolingischen Kaiserpfalz liegen, die einst in Ingelheim bestand und für deren Versorgung Wälder wie dieser genutzt wurden.

Im Jahr 1888 endete eine lange Verbindung zwischen dem Ingelheimer Wald und den Bewohnern von Daxweiler, die bis dahin Nutzungsrechte am Wald hatten. Diese Rechte wurden gegen eine Zahlung von 76.000 Mark abgelöst, eine Summe, die durch das Engagement des Gemeinderatsmitglieds Dr. Wilhelm Freiherr von Erlanger ermöglicht wurde. Ihm zu Ehren erinnert heute ein Gedenkstein im Stadtwald an diese entscheidende Phase der Geschichte.

Geologie und Ökologie: Ein vielfältiger Lebensraum

Der Ingelheimer Stadtwald liegt auf einer Höhe von 400 bis 637 Metern über dem Meeresspiegel und erstreckt sich über mittelgebirgige bis steil abfallende Hänge. Das Grundgestein besteht aus Taunusquarzit, ergänzt durch tertiären Staublehm und gelegentlichen Tonschiefer. Typische Bodentypen wie Braunerde und Pseudogley prägen das Gebiet. Die klimatischen Bedingungen mit einem durchschnittlichen Jahresniederschlag von 760 mm und einer mittleren Jahrestemperatur von 7,8 °C schaffen ideale Voraussetzungen für vielfältige Flora und Fauna.

Nachhaltige Forstwirtschaft: Ein Leitbild für die Zukunft

Seit 1988 wird der Ingelheimer Stadtwald nach den Prinzipien der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) bewirtschaftet. Ziel ist es, stabile, naturnahe Wälder zu schaffen, die sowohl ökologischen als auch wirtschaftlichen Ansprüchen genügen.

Die wichtigsten Maßnahmen umfassen:

  • Abkehr vom Kahlschlag zugunsten einer baumweisen Ernte, um Dauerwälder zu fördern.
  • Umbau von Monokulturen in Mischwälder mit standortgerechten Baumarten wie Eichen, Tannen und Buchen.
  • Verzicht auf großflächigen Maschineneinsatz, um die Waldböden zu schonen.
  • Förderung standortheimischer Pflanzenarten, um die Biodiversität zu erhöhen.

Seit 1999 ist der Stadtwald nach dem FSC®-Standard zertifiziert, was ihn zu einem Vorbild für nachhaltige Waldnutzung macht.

Der Stadtwald als Wirtschaftsbetrieb

Neben seiner ökologischen und kulturellen Bedeutung ist der Stadtwald auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Er liefert Holz, das als nachhaltiger Rohstoff genutzt wird, und betreibt einen Eigenjagdbetrieb. Seit 1994 wird die Jagd in Eigenregie geführt, was nicht nur die Wildbestände reguliert, sondern auch Einnahmen für den Forstbetrieb generiert.

Die Jagdstrategie zielt darauf ab, den Verbissdruck auf die jungen Pflanzen zu minimieren. Maßnahmen wie die Errichtung von Kleingattern für gepflanzte Eichen oder die Reduktion der Nachtjagd gewährleisten eine Balance zwischen Wildschutz und Forstwirtschaft.

Biotope und Artenschutz

Im Zuge des Waldumbaus wurden auch Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Tierwelt ergriffen. Wildäsungsflächen bieten Tieren ungestörte Nahrungssuche, während das optimierte Lebensraum- und Forstbetriebsentwicklungskonzept (OLF) langfristig eine harmonische Koexistenz von Wildtieren und Waldwirtschaft sicherstellen soll.

Umweltbildung: Lernen im Grünen

Der Stadtwald ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch der Bildung. Schulen, Vereine und Pfadfinder nutzen den Wald für Projekte wie Baumpflanzungen, die Pflege von Feuchtbiotopen und Umweltbildung. Besonders hervorzuheben ist das internationale Jugendworkcamp, das seit 2002 jährlich stattfindet. Jugendliche aus aller Welt tragen durch praktische Arbeit und kulturellen Austausch zur Entwicklung des Waldes bei.

Entwicklung der Baumartenverteilung im Ingelheimer Stadtwald

Die Baumartenverteilung im Ingelheimer Stadtwald zeigt über die Jahre eine deutliche Entwicklung hin zu einer größeren Vielfalt und einem Rückgang von Nadelholzbeständen. Vor 1990 dominierten Fichten mit einem Anteil von 61 %, der bis 2011 auf 20 % reduziert wurde. Parallel dazu wurde der Anteil an standortgerechteren Laubholzarten wie Buche und Eiche ausgebaut. Während der Buchenanteil von 10 % (vor 1990) auf 28 % (2011) stieg, bleibt die Eiche mit etwa 27–30 % konstant. Andere Nadelbaumarten wie Kiefer und Douglasie zeigten nur geringe Veränderungen, wobei letztere vorübergehend auf 13 % stieg, 2011 jedoch wieder auf 4 % zurückging. Der Umbau in Richtung naturnaher Mischwälder wird durch den stabilen Anteil sonstiger Laubhölzer (15 %) unterstützt, während Tanne und Lärche mit nur 1 % eine untergeordnete Rolle spielen. Die Veränderungen spiegeln die langfristigen Ziele der nachhaltigen Waldwirtschaft wider, die sich an ökologischen und standortspezifischen Anforderungen orientieren.

Moderne Nutzung: Windkraft und Technologie

Der höchste Punkt des Waldes, der Kandrich, ist ein Symbol für den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Hier wurden seit 1999 mehrere Windräder und 2003 ein Sendemast errichtet. Diese Anlagen unterstreichen die Bedeutung des Waldes als Standort für erneuerbare Energien und moderne Infrastruktur.

Spielraum Mainz begrüßt Kulturversprechen im Koalitionsvertrag

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Spielraum Mainz zeigt sich erfreut über den Koalitionsvertrag zwischen CDU, Grünen und SPD. „Wir begrüßen die Einigung der Koalitionspartner, das Allianzhaus als wichtigen Ort des Miteinanders und der Kultur zu bewahren und entlang unseres Nutzungskonzepts weiterzuentwickeln“, gibt der Vorstand der inzwischen als Verein eingetragenen, seit Jahren aktiven Initiative bekannt. „Über die ausdrückliche Würdigung unserer Arbeit freuen wir uns sehr. Der Koalitionsvertrag ist ein klares Bekenntnis zur Bedeutung der Kulturszene für Mainz. Er unterstreicht aber auch, dass insbesondere die freie Szene auf verlässliche Strukturen und langfristige Förderung angewiesen ist“.

Positiv sieht der Verein die im Koalitionsvertrag vereinbarte Erstellung und Umsetzung eines Kulturentwicklungsplans mit verbindlichen Maßnahmen

Auch dass die Koalition die Projektförderung weiter stärken und die institutionelle Förderung breiter und bedarfsgerechter gestalten will, hält Spielraum für richtig. Nicht zuletzt begrüßt der Verein die Vereinfachung von Antrags- und Vergabeprozessen, sowie die dauerhafte Schaffung und den städtischen Betrieb von Kreativ- und Proberäumen. „Damit wird eine Vielzahl von Forderungen aufgegriffen, die wir zusammen mit EinKlang, Junger Bühne, kunSTück, Kulturbäckerei, OllOhof und Walpodenakademie als anderen wichtigen Initiativen vor den Koalitionsgesprächen veröffentlicht hatten. Hierzu zählt neben der Weiterentwicklung des Allianzhauses auch die Zusage, dass die Kulturbäckerei mit den nötigen Fördermitteln ausgestattet wird“, so der Vereinsvorstand. Entscheidend ist nun, so Spielraum, dass diese Versprechen auch umgesetzt werden.

Die Spielraum-Initiative hat sich zusammengefunden, um sich für den Erhalt des Allianzhauses und für eine Weiterentwicklung des Kulturstandorts einzusetzen. Ziel ist es, ein vielfältiges, lebendiges und bezahlbares Kunst-, (Sub)Kultur- und Freizeitangebot für die unterschiedlichsten Alters- und Interessensgruppen in der Altstadt zu bewahren.  Weitere Informationen zur Initiative sind verfügbar unter allianzhaus-mainz.de.

Der Weihnachtsmarkt Bingen startet – Glühwein, Crêpes und gebrannte Mandeln

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Foto: Weihnachtsmarkt Bingen

Vom 25. November bis 30. Dezember erstrahlt die Binger Innenstadt wieder in weihnachtlichem Glanz. Der Weihnachtsmarkt widmet sich in diesem Jahr der berühmten Benediktinerin Hildegard von Bingen und lockt mit einem umfangreichen Programm, regionalen Spezialitäten und liebevoll dekorierten Ständen.

Eröffnung und Highlights

Die feierliche Eröffnung durch Oberbürgermeister Thomas Feser (CDU) findet am 25. November um 18 Uhr am City Center statt, begleitet von den „Amen Singers“. Bis zum 10. Dezember liegt der Fokus des Marktes auf dem City Center und der Hasengasse. Ab dem 11. Dezember erweitern der Speisemarkt und der Freidhof das Marktgeschehen mit neuen Ständen und der beliebten Wechselbude.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 12 bis 20 Uhr, wobei der Freidhof und der Speisemarkt nur bis zum 23. Dezember geöffnet sind.

Weihnachtsbäume und vorweihnachtliche Genüsse

In der gesamten Innenstadt begrüßen liebevoll von Binger Vereinen und Akteuren geschmückte Weihnachtsbäume die Besucher. Glühwein-Liebhaber und Feinschmecker kommen an den zahlreichen Ständen auf ihre Kosten. Besonders hervorzuheben ist der wärmende Winzerglühwein am City Center sowie Speisen und Getränke mit Bezug zu Hildegard von Bingen, wie Holunderpunsch, Kräutertees oder Dinkel-Gemüseeintopf.

Kulinarische Highlights an den Standorten:

  • City Center: Weingut Grünewald, Vinothek Bingen mit Hildegard-Rezepten, Kaffka mit Apfelstrudel und Hildegard-Crêpes.
  • Hasengasse: Metzgerei Brager und die Feuerwehr Bingen mit Reibekuchen (14. & 15. Dezember).
  • Speisemarkt: Palais M. Oguz und weitere Anbieter.
  • Freidhof: Kastell Wein, Hildegardforum mit wechselnden Gerichten, DRK Bingen mit Kartoffelpuffern und Dinkel-Eintopf.

Kunst, Handwerk und Geschenkideen

Auf dem Freidhof und in der Umgebung finden Besucher eine Vielzahl an Kunsthandwerk, Schmuck und Dekorationen. Stände von Anbietern wie Andreas Tierzeichnung, Claudias Schmuckdesign, naturduefte.com und Hunsrück Bäume laden zum Stöbern ein. Auch die Binger Einzelhändler freuen sich auf Ihren Adventsbesuch mit besonderen Aktionen.

Wechselbude für den guten Zweck

Die Wechselbude am Speisemarkt unterstützt lokale Vereine, Schulen und Organisationen. Mit dabei sind unter anderem die Malteser, der Rotary Club Bingen am Rhein, die Katholischen Frauen Bingen und der Förderverein des Kindergartens St. Martin. Hier gibt es wechselnde Angebote wie Waffeln, Plätzchen und handgemachte Spielzeuge – alles für einen guten Zweck.

Programm für Groß und Klein

Neben weihnachtlicher Musik und Konzerten gibt es auch Märchenlesungen, Bastelaktionen und spannende Führungen. Das Museum am Strom bietet jeden Samstag freien Eintritt in die Hildegard-Ausstellung, während Kirchenbesucher sich auf Andachten und Friedensgebete freuen können.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie auf www.dein-bingen.de.

Aufwendiger Einsatz in Mainz-Ebersheim von Feuerwehr und THW

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Symbolbild

Feuerwehr Mainz: In der Nacht zu Sonntag kam es in Mainz-Ebersheim zu einem aufwändigen Feuerwehreinsatz, der insgesamt viereinhalb Stunden dauerte. Durch einen unklaren Brandgeruch alarmiert, konnte der unsichtbare Brand entdeckt und gelöscht werden.

Anwohner stellten Brandgeruch fest

Gegen 2:20 Uhr stellten Anwohner eines Einfamilienhauses einen nicht eingrenzbaren Brandgeruch in zwei Stockwerken fest und alarmierten die Feuerwehr. Während derartige Notrufe regelmäßig zu Fehleinsätzen führen, zeigte sich in diesem Fall, warum die Einsatzkräfte jeden Notruf ernst nehmen: Bei der Überprüfung mit Messgeräten konnte eine gefährlich hohe Konzentration von Kohlenmonoxid (CO) im Erdgeschoss festgestellt werden.

Aufwendiger einsatz in mainz-ebersheim von feuerwehr und thw 1
Foto: THW Mainz

Bei der weiteren Überprüfung unter Atemschutz war zuerst eine Rauchentwicklung aus einer Steckdose im Obergeschoss festzustellen. Durch die Wärmebildkamera konnten die Einsatzkräfte im Verlauf eine deutliche Erwärmung der abgehängten Decke im Erdgeschoss feststellen. Ausgehend von einer eingebauten Deckenleuchte war es unbemerkt zu einem Schwelbrand der Isolierung und Deckenkonstruktion gekommen.

Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ebersheim sowie der Berufsfeuerwehr öffneten die Zwischendecke, wodurch das Ausmaß des Brandes deutlich wurde. Das Feuer hatte sich bereits über die Dämmung hinaus in die Deckenkonstruktion entwickelt, sodass auch diese mit schwerem Gerät geöffnete werden musste. Hier kam es zu Schäden an der Fußbodenheizung des Obergeschosses sowie an einem tragenden Balken.

Baufachberater vom THW

Nachdem die Decke auf mehreren Quadratmetern ausgeräumt und die Räume belüftet waren, prüfte ein Baufachberater des THW die Decke. Um die Tragfähigkeit zu sichern, stützte die Feuerwehr im Bereich des Brandes die Konstruktion ab. Der Einsatz für die rund 35 Einsatzkräfte war erst gegen 7 Uhr beendet.

Der Einsatz zeigt, wie wichtig eine rechtzeitige Alarmierung der Feuerwehr bei Auffälligkeiten ist. Die hohe CO-Konzentration sowie der sich entwickelnde Brand hätten möglicherweise noch in der Nacht fatale Folgen für die Familie haben können. So kann das Haus nach den notwendigen Reparaturen weiter bewohnt werden und niemand wurde verletzt.

Glühgrillen im Tierheim Ingelheim für den Guten Zweck

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Das Tierheim Ingelheim lädt am Sonntag, den 1. Dezember 2024, von 13:00 bis 17:00 Uhr zu einem besonderen Adventsnachmittag ein. Unter der Adresse „Außenliegend 145“ können Tierfreunde die vorweihnachtliche Stimmung genießen und dabei das Tierheim unterstützen.

Glühgrillen im tierheim ingelheim für den guten zweck 2Das festlich geschmückte Tierheim bietet Glühwein, Kinderpunsch und zahlreiche kulinarische Leckereien. Zudem laden verschiedene Verkaufsstände zum Stöbern ein. Für die jüngsten Gäste gibt es ein unterhaltsames Programm. Am Infostand des Tierheims können Besucher den Tierheimkalender 2025 erwerben oder eine Patenschaft für ein Tier übernehmen – eine direkte Möglichkeit, die Tiere vor Ort zu unterstützen.

Die Veranstaltung wird von den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen des Tierheims mit viel Engagement organisiert. Der Erlös des Nachmittags kommt vollständig den Tieren zugute.

Kontakt und Anschrift:

Tierhelfer Ingelheim e.V.
Außenliegend 145
55218 Ingelheim

Kontakt:

  • Telefon: 06132 76205
  • Fax: 06132 798035
  • E-Mail: tierheim(at)tierhelfer-ingelheim.de

Bürozeiten:

  • Montag bis Donnerstag: 8:00 – 11:30 Uhr
  • Montag, Mittwoch, Donnerstag: 15:00 – 18:00 Uhr
  • Samstag (gerade Kalenderwochen):
    • Vormittags: 8:00 – 11:30 Uhr
    • Nachmittags: 15:00 – 18:00 Uhr
  • Sonn- und Feiertags: geschlossen

Hinweis: Beratung und Tiervermittlung nur nach vorheriger Terminvereinbarung.

Einbruchserie im Rheingau-Taunus – Polizei Hessen sucht Zeugen!

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Einbrüche, Wohnungseinbruch Gerhard-Hauptmann-Straße
Einbrüche

Im Rheingau-Taunus-Kreis kam es am vergangenen Wochenende zu einer Serie von Einbrüchen, bei denen Täter gezielt in Wohnhäuser eindrangen und Wertgegenstände wie Bargeld, Schmuck und Sammlerstücke entwendeten. Die Polizei ermittelt in fünf Fällen, die sich in den Gemeinden Oestrich-Winkel, Geisenheim und Schlangenbad ereigneten. Die Beamten rufen mögliche Zeugen auf, Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen oder Personen zu melden.

Details zu den einzelnen Fällen

1. Einbruch in Einfamilienhaus, Oestrich-Winkel, Rosentalstraße

Am frühen Freitagabend nutzten die Täter die ungesicherten Zugänge eines Einfamilienhauses in der Rosentalstraße in Oestrich-Winkel aus. Zwischen 17:40 Uhr und 19:45 Uhr durchsuchten sie mehrere Räume des Hauses und entwendeten Bargeld und Schmuck. Der Einbruch blieb zunächst unbemerkt, sodass die Täter ungestört entkommen konnten.

2. Einbruch mit Videoaufzeichnung, Geisenheim-Johannisberg, Im Vogelsang

In Geisenheim-Johannisberg ereignete sich zur selben Zeit ein weiterer Einbruch. Zwei Täter drangen durch ein aufgebrochenes Fenster in ein Wohnhaus ein und durchwühlten die Räume. Sie erbeuteten Bargeld und wertvolle Sammlermünzen. Die Videoüberwachung des Hauses konnte die Täter bei der Tat filmen. Die Aufnahmen zeigen zwei dunkel gekleidete, maskierte Männer mit südländischem Erscheinungsbild. Die Polizei wertet die Aufnahmen derzeit aus.

3. Gewaltsamer Einbruch über Terrassentür, Geisenheim-Johannisberg, An den Schlossterrassen

Ein weiteres Ziel der Täter war ein Einfamilienhaus in der Straße An den Schlossterrassen in Geisenheim. Hier wurde die Terrassentür gewaltsam aufgebrochen, wodurch ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro entstand. Die Einbrecher entwendeten Bargeld und Schmuck. Nachbarn bemerkten den Einbruch erst, als die Bewohner des Hauses zurückkehrten.

4. Einbruch in Reihenmittelhaus, Schlangenbad-Georgenborn, Triefenbergweg

In Schlangenbad drangen die Täter gegen 18:00 Uhr in ein Reihenmittelhaus ein. Die Einbrecher gingen auch hier über die Terrassentür vor, die sie aufhebelten. Sie erbeuteten Schmuck und Bargeld. Auch bei diesem Einbruch wurden die Täter durch eine Überwachungskamera gefilmt. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit den Fällen in Geisenheim.

5. Einbruch mit Diebstahl von Kristallfiguren, Oestrich-Winkel, Gutenbergstraße

Am Samstag waren erneut Einbrecher in Oestrich-Winkel aktiv. Im Zeitraum zwischen 14:00 Uhr und 19:15 Uhr verschafften sie sich über eine aufgebrochene Tür Zutritt zu einem Wohnhaus in der Gutenbergstraße. Ihr Ziel waren offenbar hochwertige Sammlerstücke, insbesondere Kristallfiguren der Marke Swarowski. Die Täter durchsuchten mehrere Räume und verschwanden unbemerkt.

Zeugen gesucht

Die Polizei geht derzeit von einer möglichen Verbindung zwischen den Einbrüchen aus, da sie sich zeitlich und örtlich überschneiden. Die Täter scheinen gezielt vorzugehen und nutzen häufig ungesicherte Türen oder Fenster. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich an die zuständigen Polizeistationen zu wenden:

  • Polizeistation Rüdesheim: (06722) 9112 0
  • Polizeistation Bad Schwalbach: (06124) 7078 0

Jede Information, auch wenn sie unbedeutend erscheinen mag, kann zur Aufklärung der Fälle beitragen. Die Polizei mahnt Bewohner, besonders in den Abendstunden ihre Türen und Fenster zu sichern und verdächtige Personen oder Fahrzeuge umgehend zu melden.

Landkreis Bad Kreuznach: Lehrgang für Feuerwehrkommunikation

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Foto: Rouven Ginz, Pressesprecher Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

Rouven Ginz, Pressesprecher Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim: Die richtige Kommunikation der Einsatzkräfte der Feuerwehren und der Hilfsorganisationen untereinander sowie mit der integrierten Leitstelle und den Feuerwehreinsatzzentralen im Landkreis Bad Kreuznach sichert den Einsatzerfolg. Auch in Zeiten, in denen fast jede Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann ein Smartphone bei sich trägt, ist die digitale Funktechnik bei den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben nicht mehr wegzudenken.

Kreisausbildungsstandort Bad Sobernheim

Am Kreisausbildungsstandort Bad Sobernheim haben an den vergangenen beiden Samstagen sechs Feuerwehrfrauen und 18 Feuerwehrmänner aus den Verbandsgemeinden Bad Kreuznach, Kirner Land, Langenlonsheim-Stromberg, Nahe-Glan und Rüdesheim sowie der Stadt Bad Kreuznach ihre Ausbildung zu Sprechfunkern erfolgreich abgeschlossen.

Lehrgangsleiter Florian Seith und sein Ausbilderteam mit Steffen Wagner, Pascal Schantz, Fabian Trarbach, Christoph Kaluza und Rouven Ginz hatten einen vielseitigen Lehrplan ausgearbeitet. Florian Seith vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die rechtlichen Grundlagen und notwendigen Kenntnisse über die Rechte und Pflichten der Sprechfunker im Feuerwehreinsatz. Die Bedienung der Handfunkgeräte und der fest in den Einsatzfahrzeugen verbauten Funkgeräte, die physikalischen Grundlagen und die Funkverkehrssprache gehörte zu den Lernfeldern, die Steffen Wagner unterrichtete. Der Einsatz der topografischen Karte und der Rettungskarte Forst, die sehr hilfreich bei der Suche von Einsatzstellen in Wäldern ist, vervollständigten die theoretische Ausbildung.

Das erlernte Wissen wurde anschließend in mehreren praktischen Funkübungen vertieft und gefestigt. Die Schwerpunkte der Ausbildung bildeten die fehlerfreie Bedienung der Fahrzeug- und der Handfunkgeräte mit Durchführung von Funkgruppenwechseln und Änderung der Betriebsart vom Netzbetrieb in den Direktbetrieb. Die korrekte Einhaltung der Funkverkehrssprache war ein weiterer Bestandteil der Ausbildungseinheiten. Lehrgangsleiter Florian Seith: „Vor allem bei Einsätzen unter Atemschutz ist die richtige Verständigung immens wichtig, um in Notsituationen schnellstmögliche Hilfe für verletzte Personen oder eigene verunglückte Kameraden anfordern zu können.“ Der Funklehrgang ist aus diesem Grund auch eine Voraussetzung für die Teilnahme am Atemschutzlehrgang. Ein Teil der Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer wird zudem künftig die Feuerwehreinsatzzentralen und Führungsstaffeln im Landkreis verstärken.

Der Funklehrgang endete mit einer schriftlichen und praktischen Lernerfolgskontrolle, die alle Absolventen bestanden. Florian Seith gratulierte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Lehrgangserfolg und dankte seinem Ausbilderteam für die Mitarbeit sowie der Bad Sobernheimer Feuerwehr, die an beiden Lehrgangstagen für die leckere Verpflegung sorgte.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren:

  • Jaqueline Spuhler (Altenbamberg)
  • Jason Werner, Kuzey Sula,Lea-Sophie Krüger, Lucy Kleist (Bad Kreuznach)
  • Bettina Dickes, Elias Kimbel (Bad Sobernheim)
  • Dominik Nagel, Justus Kirsch, Tim Heinen (Bärenbach)
  • Christian Meininger, Hannah Christmann (Feilbingert)
  • Carolin Denise Radloff, Philipp Jost (Hallgarten)
  • Martin Mannweiler (Hochstätten)
  • Marlon Spreier (Kirn)
  • Fabio Kainz (Merxheim)
  • Tobias Schrothe (Niederhausen)
  • Joris Jahn (Spall)
  • Kevin Lenz, Noel Kurz (Staudernheim)
  • Paul Wallhäußer (Waldböckelheim)
  • Andy Hennig, Lars Markus Meth (Waldlaubersheim)

Ausbilder:

  • Florian Seith, Pascal Schantz (Bad Sobernheim)
  • Steffen Wagner (Hennweiler)
  • Fabian Trarbach (Bad Kreuznach)
  • Christoph Kaluza (Waldböckelheim)
  • Rouven Ginz (Rüdesheim)

Schwerer Unfall auf der A61 – BMW fliegt von Anhänger

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Verunfallter Anhänger

Am Sonntagnachmittag (24. November 2024) ereignete sich auf der Autobahn A 61 bei Flomersheim in Fahrtrichtung Norden ein Verkehrsunfall, bei dem ein Gespann aus PKW und Anhänger verunglückte. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.

Junger Fahrer verlor Kontrolle über Gespann

Gegen 15:30 Uhr verlor ein 18-jähriger Fahrer aus dem Rhein-Erft-Kreis, der mit einem PKW-Anhänger-Gespann auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Anhänger, auf dem ein älterer BMW geladen war, geriet ins Schlingern und rutschte durch den angrenzenden Grünstreifen. Dort kollidierte er mit einer Schutzplanke, löste sich vom Zugfahrzeug und überschlug sich mehrfach zusammen mit der Ladung.

Der Anhänger sowie der geladene BMW wurden dabei vollständig zerstört. Am Zugfahrzeug und der Schutzplanke entstand leichter Sachschaden. Die Gesamtschadenshöhe wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis

Die Ermittlungen ergaben, dass der 18-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz der für das Gespann erforderlichen Fahrerlaubnisklasse war. Gegen ihn wird daher zusätzlich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Verkehrsbehinderungen und Rettungseinsatz

Für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste der rechte Fahrstreifen der Autobahn für etwa eineinhalb Stunden gesperrt werden. Vor Ort waren Einsatzkräfte der Polizeiautobahnstation Ruchheim, die Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der Rufnummer der Polizeiautobahnstation Ruchheim zu melden.

„7 vs. Wild“ Staffel 5: Revolution im Survival-Format geplant?

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Foto: 7 vs Wild

Die Reality-Survival-Show „7 vs. Wild“ begeistert seit ihrer ersten Staffel Millionen Zuschauer und hat sich als innovatives Format etabliert. Während die aktuelle Staffel auf Amazon Prime noch läuft, sorgt der Erfinder Fritz Meinecke mit Ideen für die nächste Runde bereits für hitzige Diskussionen.

Die Evolution des Formats

„7 vs. Wild“ begann als simples Survival-Konzept: Sieben Teilnehmer, sieben Gegenstände, sieben Tage in der Wildnis – jeder für sich allein. Mit wachsendem Erfolg und steigenden Erwartungen hat sich das Format stetig weiterentwickelt.

  • Staffel 1: Solo-Survival mit minimaler Ausrüstung.
  • Staffel 2: Individuell angepasste Gegenstandsanzahl basierend auf Erfahrung.
  • Staffel 3: Einführung einer Team-Edition mit Zweierteams.
  • Staffel 4: Survival als Gruppe, um Teamwork zu testen.

Fritz Meinecke, selbst Survival-Experte und YouTuber, stellte zuletzt infrage, ob es überhaupt eine fünfte Staffel geben wird. Doch nun deutet vieles darauf hin, dass er bereits konkrete Pläne für ein neues Kapitel geschmiedet hat.

Pläne für Staffel 5: „Elite-Kandidaten“

In einem aktuellen YouTube-Video präsentiert Meinecke seine Vision für eine „Elitestaffel“. Das Konzept: Zurück zu den Wurzeln, aber mit deutlich härteren Bedingungen.

  • Dauer: 30 Tage – viermal länger als bisher.
  • Teilnehmer: Sieben professionelle Überlebenskünstler.
  • Ausrüstung: Jeder darf nur sieben Gegenstände aus einem festen Pool von 50 Items auswählen.

„Keine Diskussionen, keine Zufälle – einfach pure Survival-Action“, beschreibt Meinecke die neue Ausrichtung.

Wunschkandidaten und offene Fragen

Meinecke hat bereits Namen potenzieller Teilnehmer genannt, darunter Martin Rudloff („Survival Mattin“), Ottogerd Karasch („Otto Bulletproof“) und Ronny Berger. Diese erfahrenen Outdoor-Spezialisten sind für ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten bekannt, was sie zu idealen Kandidaten für das verschärfte Format macht. Besonders Berger hat mit Projekten wie einer einwöchigen Nahrungspause oder dem Überleben ohne Geld auf Berlins Straßen auf sich aufmerksam gemacht.

Kurios: Publikumslieblinge wie Knossi und Sascha Huber, die bereits als Gewinner aus früheren Staffeln hervorgingen, fehlen auf Meineckes Wunschliste. Ob dies ein bewusstes Auslassen ist oder er ihnen das Solo-Survival über 30 Tage nicht zutraut, bleibt offen.

Dabei hatte Knossi selbst in einem Livestream angeregt, eine „Elite-Edition“ umzusetzen – mit den besten Teilnehmern der bisherigen Staffeln, die diesmal allein antreten. Es scheint, als hätte er Meinecke mit dieser Idee inspiriert.

Herausforderungen der Umsetzung

Ein solch ambitioniertes Projekt bringt jedoch auch Schwierigkeiten mit sich. Die Planung einer 30-tägigen Staffel erfordert nicht nur logistischen Aufwand, sondern auch die Verfügbarkeit aller Kandidaten. Fritz Meinecke selbst gibt zu, dass es „schwer wird, einen Monat zu finden, in dem alle Wunschteilnehmer keine Verpflichtungen haben“.

Zudem stellt sich die Frage, wie das Publikum auf eine Staffel mit rein professionellen Überlebenskünstlern reagieren würde. Bisher lebte das Format von der Mischung aus Experten und Hobby-Survivalisten, was eine gewisse Nahbarkeit schuf.