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Ein Jahr Kolumbien und die Rückkehr nach Alzey-Worms

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Alzey-Worms: Ein ganzes Jahr lang lebte Kelly Clavijo-Michel mit ihrem Mann und den Kindern in der malerischen Gemeinde Cajicá bei Bogotá, während sie gleichzeitig bei der Kreisverwaltung Alzey-Worms arbeitete. Die gebürtige Kolumbianerin, die seit zwanzig Jahren in Deutschland lebt, hat in dieser Zeit nicht nur ihre beruflichen Herausforderungen gemeistert, sondern auch ihren Kindern die kolumbianische Kultur nähergebracht.

Die Entscheidung, für ein Jahr nach Kolumbien zu ziehen, war für die zweifache Mutter ein mutiger Schritt

„Während der Corona-Pandemie habe ich meine Heimat und meine Familie in Kolumbien sehr vermisst“, erzählt sie. „Ich wollte meinen Kindern die Möglichkeit geben, Land und Leute kennenzulernen“. Die Digitalisierung hatte in den letzten Jahren zugenommen und so schien es plötzlich möglich, Beruf und Familie an einem anderen Ort zu vereinen.

Die Offenheit der Vorgesetzten in der Kreisverwaltung war für das Ehepaar entscheidend. „Wir waren die ersten Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, die auf einem anderen Kontinent im Homeoffice arbeiteten“, berichtet sie. Die neue Arbeitsweise, auch Remote-Work genannt, brachte viele Herausforderungen mit sich, insbesondere die Zeitverschiebung von sechs Stunden im Winter und sieben Stunden im Sommer. Doch dank des engen Austausches mit ihrem Team, fanden sich stets Lösungen. Im Unterschied zum Remote-Arbeiten, das Tätigkeiten außerhalb eines festen Büros bezeichnet, bezieht sich Homeoffice auf das Arbeiten von Zuhause aus.

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In Cajicá besuchten die Kinder eine deutsche Schule und knüpften schnell Freundschaften

Die flexible Arbeitszeitgestaltung ermöglichte es der Familie, sich sowohl beruflich als auch privat frei zu entfalten. „Ich habe sogar von Kolumbien aus online Spanisch unterrichtet“, berichtet sie rückblickend. Der Abschied von Kolumbien im August 2024 war bittersüß. „Es war traurig, meine Familie zurückzulassen, aber ich freute mich auch darauf, meine Kolleginnen und Kollegen wiederzusehen.“ Der persönliche Kontakt sei für sie unersetzbar. In ihrer Rolle als stellvertretende KVHS-Leiterin und Fachbereichsleitung des Programmbereichs Sprachen kümmert sie sich um die pädagogische Konzeption und Durchführung der Bildungsangebote im diesem Programmbereich, wobei ihr größter Schwerpunkt auf Deutsch als Zweitsprache liegt.

„Ich bin meinem Arbeitgeber sehr dankbar, dass ich diese Möglichkeit hatte, aber es fühlt sich gut an, wieder im vertrauten Umfeld zu sein und direkt mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten“, sagt sie.

Für Clavijo-Michel war die Zeit im Ausland eine wertvolle Bereicherung, doch die Rückkehr zeigt, wie wichtig das Gemeinschaftsgefühl und der direkte Austausch im Arbeitsalltag sind. Etwas, das sich aus der Ferne nicht vollständig ersetzen lässt.

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Stadt Mainz präsentiert Maßnahmen zur Anpassung des Klimawandels

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Mainz News: Die Landeshauptstadt Mainz hat eine umfassende Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels erarbeitet. Ziel war es, eine ganzheitliche Grundlage für künftige Maßnahmen zu schaffen, um die Resilienz der Stadt Mainz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu stärken. Das Konzept bündelt und erläutert die Maßnahmen, die in Mainz umgesetzt werden sollen, um die Stadt mittel- bis langfristig auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.

Vorbehaltlich eines positiven Beschlusses des Stadtrates über die Strategie in dessen Sitzung am 5. Februar 2025 lädt die Stadt Mainz alle Interessierten zur öffentlichen Abschlussveranstaltung am Donnerstag, 13. Februar 2025, 16.00 Uhr, in das Foyer des Stadthauses Große Bleiche (Große Bleiche 46 / Löwenhofstraße 2, 55116 Mainz) ein.

Bei der Veranstaltung werden der Strategieprozess und die Ergebnisse vorgestellt. Ein Fokus wird auf den entwickelten Maßnahmen liegen, welche die Stadtverwaltung in den nächsten Jahren umsetzen möchte.

Zusätzlich werden Experten vor Ort sein, um die im Rahmen der Strategie erstellten Risikokarten, z. B. für Starkregenereignisse oder Hitze, vorzustellen. Eine Anmeldung ist bis zum 6. Februar 2025 bei Frau Lara Meurer lara.meurer@stadt.mainz.de möglich.

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Offener Trauergesprächskreis in Taunusstein am 17. Februar

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Hospiz St. Ferrutius, Taunusstein
Hospiz St. Ferrutius, Taunusstein

Der nächste offene Trauergesprächskreis des Hospiz‘ St. Ferrutius in Taunusstein findet am 17. Februar von 17.00 – 19.00 Uhr im Hospiz St. Ferrutius (Aarstraße 46, Taunusstein) statt. Um eine Anmeldung im Vorfeld wird gebeten.

Eingeladen sind alle Trauernden, auch wenn der Angehörige, Freund, Kollege oder anders verbundene Mensch nicht im Hospiz St. Ferrutius verstorben ist.

Wir möchten in einem geschützten Gesprächsrahmen Zeit und Raum für den Trauerweg schenken, um Gedanken, Gefühle und Erfahrungen mit anderen zu teilen. Trauer muss gelebt, durchlitten und gezeigt werden, sonst kann sie – seelisch und körperlich – krank machen. Dabei möchten wir begleiten und unterstützen.

Der Gesprächskreis wird von Silke Simon und Carmen Vorhauer begleitet. Vorherige Anmeldung im Hospiz St. Ferrutius in Taunusstein werktags von 9.00 bis 16.00 Uhr unter: 06128 / 748690 oder jederzeit unter palliativzentrum@caritas-wirt.de

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Dreck-Weg-Tag in Bingen am 15. März 2025

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Bingen Aktuell: Die Stadt Bingen lädt alle großen und kleinen Binger Bürgerinnen und Bürger zu den elften Binger Dreck-weg-Tagen ein. Am Freitag, 14. März, machen sich Kitas und Schulen auf den Weg, an Ufern, Straßen- und Wegränder, in Grünanlagen und auf öffentlichen Plätzen achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln. Am Samstag, 15. März, treffen sich hierzu Vereine, Initiativen und alle anderen freiwilligen Helferinnen und Helfer.

Anmeldungen sind noch bis Freitag, 14. Februar 2025, möglich. Ein Anmeldebogen ist erhältlich unter www.bingen.de/dwt  oder bei der Stadtverwaltung Bingen, Wiebke Fleischmann, Telefon 06721/184-134, E-Mail: umweltabteilung@bingen.de. Sie steht auch gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

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Polizei-Razzia in Bischofsheim und Kelsterbach – Massive Verstöße festgestellt

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Wiesbaden Autokorso
Polizei Hessen

Nachrichten Groß-Gerau: In einer groß angelegten Kontrollaktion haben Beamte der Polizeistation Kelsterbach am Montagabend (3. Februar 2025) gemeinsam mit der Stadtpolizei Raunheim und Kelsterbach, dem Verwaltungsbehördenbezirk, Kräften der Hessischen Bereitschaftspolizei sowie dem Hauptzollamt Darmstadt insgesamt neun Gaststätten, Spielotheken und Tabakverkaufsstellen im Kreis Groß-Gerau überprüft.

Die Bilanz der Maßnahme ist alarmierend

13 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet, die für die Betreiber empfindliche Bußgelder von insgesamt über 10.000 Euro zur Folge haben dürften. Darüber hinaus wurden 65 Personen eingehend kontrolliert.

Von den überprüften Betrieben konnte lediglich eine Lokalität völlig mängelfrei bestehen. In den übrigen Fällen stellten die Kontrolleure Verstöße gegen verschiedene Vorschriften fest, darunter das Hessische Gaststättengesetz, die Spielverordnung, die Gewerbeordnung, das Nichtraucherschutzgesetz sowie Hygienevorschriften. Besonders schwerwiegend waren Verstöße gegen das Baurecht und die Veranstaltung unerlaubten Glücksspiels.

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Illegale Spielautomaten und Steuerverstöße

Ein besonders gravierender Fall ereignete sich in Bischofsheim: Dort entdeckten die Beamten sechs illegale Geldspielautomaten. Die Geräte wurden sichergestellt, das Ordnungsamt versiegelte den Betrieb und ordnete dessen Schließung an. Gegen die Verantwortlichen wurde Strafanzeige wegen unerlaubten Glücksspiels erstattet. Zudem prüfen die Behörden nun mögliche Verstöße gegen das Baurecht.

Auch in Kelsterbach gab es einen brisanten Fund: In einem Kiosk beschlagnahmten Zoll und Ordnungsamt rund 180 Dosen Nikotin-Pouches sowie zwanzig E-Shishas. Gegen den Betreiber wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen die Verpackungsverordnung und das Steuergesetz eingeleitet.

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Neue High-Tech-Scanner am Flughafen Frankfurt

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Quelle: Fraport AG

Nachrichten Frankfurt: Der Flughafen Frankfurt setzt als weltweit erster Airport auf Walk-Through-Scanner zur Kontrolle von Passagieren im Regelbetrieb. Nach einer einjährigen Testphase hat die Bundespolizei den QPS Walk2000 der Firma Rohde & Schwarz für den dauerhaften Einsatz zertifiziert. Dieser 360°-Durchgangsscanner verspricht schnellere und komfortablere Sicherheitskontrollen, ohne das hohe Sicherheitsniveau zu beeinträchtigen.

Testphase erfolgreich abgeschlossen

Seit rund einem Jahr wurde der Walk-Through-Scanner im Terminal 1, Halle A getestet. Täglich passieren dort bis zu 18.000 Passagiere die Kontrollstelle. Aufgrund der positiven Ergebnisse plant Fraport den Einsatz der Technologie auch an weiteren Kontrollstellen in Terminal 1 sowie im zukünftigen Terminal 3. Laut Alexander Laukenmann, Geschäftsbereichsleiter Aviation der Fraport AG, markiert dies einen bedeutenden Fortschritt für die Effizienz und den Komfort der Sicherheitskontrollen.

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Innovation in der Luftsicherheit

Der QPS Walk2000 verwendet modernste Millimeterwellen-Technologie, die Kleidung durchdringt und potenzielle Gefahrengegenstände in Echtzeit erkennt. Anstatt sich in einer festen Position kontrollieren zu lassen, können Reisende den Scanner in normaler Schrittgeschwindigkeit durchlaufen. Gefundene Objekte werden auf einem geschlechtsneutralen Avatar angezeigt, sodass das Sicherheitspersonal gezielt nachkontrollieren kann, anstatt eine vollständige Körperabtastung durchzuführen.

Andreas Hägele, Fachgebietsleiter Microwave Imaging bei Rohde & Schwarz, lobte die enge Kooperation zwischen der Bundespolizei und Fraport, die zu einer erfolgreichen Zertifizierung des Systems geführt hat. Diese Zusammenarbeit eröffnet neue Möglichkeiten für moderne und innovative Personenkontrollen an Flughäfen weltweit.

Investitionen in Sicherheitstechnologie

Seit der Übernahme der Steuerung der Luftsicherheitskontrollen Anfang 2023 hat Fraport rund 22 Millionen Euro in modernste CT-Technik und innovative Kontrollspuren investiert. Der Walk-Through-Scanner ist ein weiteres Beispiel für den Einsatz neuer Technologien zur Verbesserung der Passagierprozesse.

Verantwortlichkeiten im Luftsicherheitsbereich

Während Fraport die Organisation und Durchführung der 160 Luftsicherheitskontrollspuren verantwortet, bleibt die Bundespolizei weiterhin zuständig für die gesetzliche Aufsicht, die Zertifizierung neuer Kontrolltechnik sowie den bewaffneten Schutz der Kontrollstellen. Die klare Aufgabenteilung sorgt für einen reibungslosen Betrieb und höchste Sicherheitsstandards am Flughafen Frankfurt.

Wolf im Landkreis Bad Kreuznach bestätigt – Drei Wildtiere gerissen

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Foto: Pixabay.com/Alexas_Fotos

Vor gut einer Woche wurden drei weibliche Damtiere mit durchgebissener Kehle in der Nähe von Bad Sobernheim gefunden. Wie der zuständige Jagdpächters Klaus Nieding gegenüber dem SWR mitteilte, steht nun fest, dass ein Wolf dafür verantwortlich war. Die Ergebnisse der DNA-Probe seien eindeutig. Ob es sich um einen einzelnen Wolf handelte oder ob mehrere Tiere beteiligt waren, sei jedoch noch unklar.

Pferde, Rinder und Schafe in Gefahr

Die Bestätigung, dass ein Wolf in der Region aktiv ist, hat weitreichende Auswirkungen für die Tierhalter. Stadtbürgermeister Roland Ruegenberg erklärte gegenüber dem SWR, dass es in der Umgebung zahlreiche Pferdebesitzer sowie Herden von Schafen und Glanrindern gibt. Hinzu kommt eine größere Mufflon-Population in den umliegenden Wäldern. Nieding warnte, dass Weidezäune für Wölfe kein Hindernis darstellen und diese auch vor größeren Tieren wie Pferden oder Rindern nicht zurückschrecken. Die Tierhalter müssen sich nun auf eine veränderte Situation einstellen.

Nicht nur Weidetierhalter sind betroffen. Auch Hundebesitzer sollten in dem betroffenen Gebiet vorsichtiger sein, rät Nieding. Hunde sollten stets an der Leine geführt werden, um eine Konfrontation mit einem Wolf zu vermeiden. Es habe bereits Fälle gegeben, in denen Jagdhunde von Wölfen getötet wurden. Aus diesem Grund könne es sein, dass die sogenannte Drückjagd in der Region vorerst nicht mehr möglich ist.

Wölfe stellen keine Gefahr für Menschen dar

Trotz der Bedenken warnt Nieding davor, in Panik zu geraten. „Für uns Menschen besteht keine Gefahr“, betont er. Wölfe meiden in der Regel den Kontakt zu Menschen. Spaziergänge im Wald seien weiterhin unproblematisch. Sollte es dennoch zu einer Begegnung kommen, rät Nieding dazu, ruhig zu bleiben, sich groß zu machen und nicht wegzulaufen. Eine Flucht könnte den Beuteinstinkt des Tieres wecken.

Die Rückkehr des Wolfs löst in der Bevölkerung unterschiedliche Reaktionen aus. „Von Panik bis regelrechter Begeisterung, da war schon alles dabei“, berichtet Stadtbürgermeister Ruegenberg. Einige Hundebesitzer erzählten ihm bereits vor dem Vorfall, dass ihre Tiere in den letzten Tagen besonders nervös wirkten. „Vielleicht haben sie den Wolf da ja schon gerochen“, mutmaßt er.

Unklar ist, ob der Wolf noch in der Umgebung von Bad Sobernheim verweilt oder bereits weitergezogen ist. Auch die Frage, ob es sich um ein einzelnes Tier oder ein Rudel handelt, bleibt offen. Ruegenberg plant nun eine Informationsveranstaltung, um alle betroffenen Gruppen zusammenzubringen. Ziel sei es, eine fundierte und sachliche Diskussion über den richtigen Umgang mit dem Wolf in der Region zu führen.

Liebe zum Verschenken – der Schlemmerblock zum Vorteilspreis

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Quelle: gutscheinbuch.de

Es gibt zahlreiche Rekorde und Statistiken, die mit der Liebe in Verbindung stehen. So dauerte zum Beispiel der längste Kuss der Welt, den die Thailänder Ekkachai und Laksana Tiranarat hielten, ganze 58 Stunden, 35 Minuten und 58 Sekunden.

Als Beweis, dass Liebe auch politische Grenzen sprengen kann, versammelten sich 2009 am Valentinstag knapp 40.000 Menschen in Mexiko-Stadt, um den Rekord im Simultanküssen aufzustellen. Inniges Küssen auf öffentlichen Plätzen sollte verboten werden, woraufhin sich zahlreiche Liebende versammelten und zum Küssen aufriefen.

Wer sein persönliches Glück noch nicht gefunden hat, greift auch gerne mal vermehrt auf digitale Möglichkeiten zurück:

Online-Dating-Plattformen verzeichnen am Tag der Liebe einen Zuwachs an Registrierungen in Höhe von 20 bis 30 Prozent. Andere sind bereits einen Schritt weiter: Statistiken zufolge wird im Februar alle drei Minuten in Deutschland geheiratet.

Auch wenn der Valentinstag oft als kommerzielles Ereignis gilt – so wird zum Beispiel allein in den USA jährlich Schokolade im Wert von über einer Milliarde US-Dollar umgesetzt – sollte der Fokus nicht auf materiellen Geschenken liegen.

Viel wichtiger ist es, gemeinsame Zeit und wertvolle Momente miteinander zu erleben – genau das ermöglicht der Gutscheinbuch.de Schlemmerblock auf besondere Weise.

Der Schlemmerblock sorgt dafür, doppelt so viele erinnerungswürdige Momente zu schaffen – ganz nach dem Motto „2x genießen – 1x zahlen“ – und das nicht nur für Verliebte. Denn was erzeugt mehr Freude, als mit dem Partner, den Freunden oder der Verwandtschaft auszugehen?

Mit dem Gutscheinbuch.de Schlemmerblock gibt es zu zweit in einem der teilnehmenden Restaurants das zweite, wertgleiche oder günstigere Hauptgericht gratis. Auch auf Frühstück/Brunch, Buffets, Cocktails und weitere Bereiche lässt sich das Angebot bei zahlreichen Gutscheinen anwenden. Oftmals gibt es auch für die Lieferung des Essens oder die Abholung einen Rabatt.

Doch im Schlemmerblock befinden sich nicht nur Gutscheine für Restaurants und Cafés. Ebenso können Kinos, Freizeitparks, Bäder und Sportveranstaltungen besucht werden.

Der beste Preis des Jahres – ab 9,99 €

Der Gutscheinbuch.de Schlemmerblock 2025 (UVP 44,90 €) ist mit dem Code LIEBE25-PR zum Sonderpreis ab nur 9,99 € erhältlich:

  • ab einem Exemplar 23,99 €
  • ab zwei Exemplaren 14,99 €
  • ab drei Exemplaren 9,99 €

Limitierte Auflage – solange der Vorrat reicht. Alle Schlemmerblöcke können gemischt werden. Bereits ab einem bestellten Exemplar erfolgt die Lieferung versandkostenfrei.

Der Code kann sowohl bei telefonischen Bestellungen (Hotline: 06241-20260, kostenfrei aus allen dt. Netzen) als auch bei Online-Bestellungen (www.gutscheinbuch.de) angegeben werden.

Der Gutscheinbuch.de Schlemmerblock 2025 ist bis zum 01.12.2025 gültig.

Die Macht der Düfte: Wie Gerüche das Leben in der Stadt beeinflussen

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Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Klang – das Summen von Gesprächen in den belebten Straßen, das entfernte Hupen von Autos, das Klirren von Kaffeetassen in kleinen Cafés. Doch es gibt daneben noch eine weitere unsichtbare Dimension, die genauso entscheidend dafür ist, wie wir urbane Räume erleben: Der Duft der Stadt.

Von frischem Brot in der Bäckerei über das blumige Aroma eines Parks bis hin zu weniger angenehmen Gerüchen: Düfte beeinflussen unser Wohlbefinden − und sogar unser Verhalten − in hohem Maße. Forschungen zeigen, dass unser Geruchssinn tief mit dem limbischen System im Gehirn verknüpft ist, welches für Emotionen und Erinnerungen zuständig ist.

Das bedeutet, dass ein bestimmter Geruch uns somit blitzschnell in eine bestimmte Stimmung versetzen kann – oder uns an einen Ort erinnern, den wir längst vergessen glaubten.

Jeder Stadtteil riecht anders – Warum das kein Zufall ist

Besonders in Großstädten wie Frankfurt oder Wiesbaden sind Düfte ein prägendes Element. Der Unterschied zwischen dem quirligen Bahnhofsviertel mit einer Mischung aus Essensständen, Autoabgasen und Parfüm, und einem Park am Mainufer, wo der Duft von frisch gemähtem Gras und Wasser in der Luft liegt, ist gewaltig.

Forscher der University of London haben herausgefunden, dass bestimmte Stadtteile anhand ihres Duftprofils sogar klar identifiziert werden können. In einem groß angelegten Experiment ließen sie die Probanden verschiedene Stadtgerüche bewerten – das Ergebnis: Menschen assoziieren die Düfte nicht nur mit bestimmten Orten, sondern auch mit Emotionen wie Sicherheit, Stress oder Entspannung.

Parfüm als tragbare Erinnerung – Die Städte spüren

Düfte sind jedoch nicht nur um uns herum zu finden – wir tragen sie auch an unserem Körper.

Parfüm spielt dabei eine besondere Rolle. Schon seit Jahrhunderten nutzen Menschen Duftkompositionen, um Erinnerungen zu wecken, ihren eigenen Stil zu unterstreichen oder eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen. In der modernen Parfümindustrie gibt es in diesem Zusammenhang eine spannende Entwicklung: Nischenparfüms. Ein Beispiel dafür liefert etwa Hani Perfumes, eine Marke, die sich auf hochwertige Duftzwillinge spezialisiert hat. Solche Parfüms ermöglichen es, klassische Duftnoten von Luxusmarken in einer erschwinglicheren Variante zu genießen – und damit auch Erinnerungen an bestimmte Orte oder Erlebnisse durch die entsprechenden Düfte zu intensivieren.

Gerade in der heutigen Welt, in der Menschen ständig in Bewegung sind, übernimmt ein Parfüm nicht selten eine Art olfaktorische Ankerfunktion.

Düfte als Strategie: Wie Städte mit Gerüchen arbeiten

In manchen Städten wird die Kraft des Duftes sogar gezielt genutzt, um bestimmte Stimmungen zu erzeugen.

Das sogenannte Duftmarketing ist längst kein Geheimtipp mehr – große Einzelhändler setzen schon länger bewusst Aromen ein, um die Kaufentscheidungen ihrer Kunden zu beeinflussen. Auch Hotels arbeiten mit eigens kreierten Düften, um bei Gästen ein Gefühl von Zuhause zu erzeugen.

Aber es geht noch weiter: In einigen Metropolen wird sogar aktiv an der Duftgestaltung von öffentlichen Plätzen gearbeitet. In Singapur etwa gibt es Versuche, Busse mit dezenten Aromen auszustatten, um Fahrgäste zu beruhigen. Auch in Europa setzen einige Flughäfen auf eine sanfte Beduftung, um die in der Regel sehr stressige Atmosphäre zu entschärfen.

Ob Frankfurt, Mainz oder Wiesbaden ähnliche Konzepte übernehmen werden, bleibt noch abzuwarten. Sicher ist aber: Die Macht des Geruchs wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen – egal, ob im Einzelhandel, in der Stadtplanung und in unserem Privatleben.

Tödlicher Unfall auf der B9 zwischen Bingen und Trechtingshausen

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Schwerer Unfall zwischen Bingen und Trechtingshausen | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nachrichten Bingen: Am Montagnachmittag, den 3. Februar 2025, ereignete sich auf der Bundesstraße B9 zwischen Bingerbrück und Trechtingshausen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben kam und ein Kind schwer verletzt wurde. Zahlreiche Rettungskräfte, darunter mehrere Rettungswagen,...


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Kein Offroad-Park in Nierstein – Gericht stoppt Baupläne

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Foto: Pixabay.com/jrm-photo

Nachrichten Nierstein: Die Errichtung eines Offroad-Parks in Nierstein wird nicht stattfinden. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz entschied, dass das geplante Vorhaben bauplanungsrechtlich nicht zulässig sei. Damit scheitert das Vorhaben einer rheinhessischen Firma, die auf einem ehemaligen Militärareal eine Anlage für geländegängige Fahrzeuge und Motorräder errichten wollte.

Juristische Auseinandersetzung über Jahre hinweg

Der Antrag auf eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung wurde bereits im März 2019 vom Landkreis Mainz-Bingen abgelehnt. Nachdem das Verwaltungsgericht Mainz den Ablehnungsbescheid teilweise als rechtswidrig erklärt hatte, landete der Fall in der Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht. Dort wurde schließlich entschieden, dass das geplante Projekt aufgrund der aktuellen Bauplanung der Stadt Nierstein nicht realisierbar sei.

Neue Pläne für das Gelände

Parallel zur gerichtlichen Auseinandersetzung hatte die Stadt Nierstein bereits neue Pläne für das Gelände entwickelt. Eine große IT-Firma plant auf dem Areal den Bau eines Rechenzentrums. Diese Pläne wurden mit einer neuen Veränderungssperre unterlegt, die eine anderweitige Nutzung des Geländes verhindert. Der Stadtrat von Nierstein beschloss im Oktober 2024 den Vorentwurf eines Bebauungsplans für das „Rhein-Selz-Park II – Rechenzentrum“, wodurch sich die Genehmigungslage für den Offroad-Park weiter verschlechterte.

Gericht begründet Entscheidung mit öffentlichen Belangen

Das Oberverwaltungsgericht argumentierte, dass das Offroad-Projekt im Außenbereich der Stadt nicht nach § 35 Abs. 1 BauGB privilegiert sei und öffentliche Belange beeinträchtige. Die neue Planung der Stadt sei ausreichend konkretisiert und verfestigt, um einen Anspruch auf die Genehmigung des Offroad-Parks auszuschließen. Zudem wurde betont, dass das Rechenzentrum eine enorme wirtschaftliche Bedeutung für die Region habe, mit einer geplanten Investitionssumme von mehreren Milliarden Euro und der Schaffung von rund 500 Arbeitsplätzen.

Naturschutz als zusätzlicher Ablehnungsgrund

Neben bauplanungsrechtlichen Aspekten wurden auch naturschutzrechtliche Bedenken ins Feld geführt. Der genehmigungsrelevante landespflegerische Begleitplan enthielt keine ausreichenden Informationen zum Schutz streng geschützter Arten wie der Turteltaube und verschiedener Fledermausarten. Daher wies das Gericht auch aus diesem Grund die Klage der Firma ab.

Zukunft des Areals gesichert

Mit dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts ist die Nutzung des Geländes nun klar geregelt. Statt eines Offroad-Parks wird in den kommenden Jahren ein modernes Rechenzentrum entstehen. Damit wird das brachliegende Areal, das seit dem Abzug des Militärs im Jahr 2009 ungenutzt war, einer wirtschaftlich bedeutenden Nutzung zugeführt. Die Entscheidung des Gerichts dürfte auch für ähnliche Bauvorhaben im Außenbereich von Kommunen richtungsweisend sein.

Saubere Sache: So lassen Lüftungsgitter wieder reine Luft durch

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Badezimmer, Bildquelle: pixabay.com

Immer eine frische Brise in der Luft! Lüftungsgitter sind essenziell für eine gute Luftzirkulation im Haus und in der Wohnung. Doch mit der Zeit setzen sich Staub, Schmutz und Fett in den Lamellen fest, was die Luftqualität beeinträchtigt. Damit die Lüftung einwandfrei funktioniert, sollten die Gitter regelmäßig gereinigt werden. Dabei gilt es jedoch einige Faktoren zu beachten.

Vorbereitung ist alles

Bevor die Reinigung beginnt, sollte das Lüftungsgitter entsprechend der Herstelleranweisung entfernt werden. In den meisten Fällen sind die Gitter nur eingeklemmt oder mit Schrauben befestigt. Daher ist die Montage schnell erledigt. Falls sich das Gitter nicht entfernen lässt, kann die Reinigung auch mit montiertem Gitter erfolgen.

Damit alles glänzt, sollten folgende Utensilien bereitstehen:

  • Staubsauger mit Bürstenaufsatz
  • Mikrofasertuch oder weiche Bürste
  • Warmes Wasser mit Spülmittel oder Allzweckreiniger
  • Wattestäbchen für schwer erreichbare Stellen

Ciao Schmutz: Reinheit ist kein Hexenwerk

Lose Verschmutzungen und Staub werden zuerst mit einem Staubsauger entfernt. Falls sich hartnäckiger Schmutz zwischen den Lamellen befindet, hilft eine weiche Bürste oder ein Pinsel, die Verkrustung zu lockern. Dadurch wird vermieden, dass sich der Staub weiter in der Raumluft und anschließend im Raum oder Haus verteilt.

Anschließend folgt der Trockenreinigung das feuchte Nachwischen. Eine Schüssel mit warmem Wasser und einigen Tropfen Spülmittel erleichtern, Fettfilme zu beseitigen. Am besten kommt ein Mikrofasertuch oder eine Bürste zum Einsatz, mit der die letzten Schmutzreste aufgenommen werden. Zu viel Wasser sollte jedoch nicht in die Lüftung gelangen. Im schlimmsten Fall führt dies dazu, dass sich am Kunststoff oder Metall Rostrückstände bilden.

Letztes Finish für glänzende Ergebnisse

Für schwer erreichbare Stellen eignen sich Wattestäbchen oder eine alte Zahnbürste. Die kleinen Helfer erlauben es, einfacher in die Ecken und Rillen des Gitters zu gelangen. Ist dies erledigt, sollte das Lüftungsgitter mit einem trockenen Tuch abgewischt werden oder es trocknet an der Luft. Falls das Gitter aus Metall besteht, hilft ein Tropfen Speiseöl auf einem Tuch, der Rostbildung vorzubeugen.

Sobald das Gitter vollständig getrocknet ist, kann wieder die Montage erfolgen. Es sollte richtig sitzen und einrasten, um Vibrationen, Störgeräusche oder plötzliches Herunterfallen der Einzelteile zu vermeiden.

Die regelmäßige Reinigung von Lüftungsgittern ist nicht nur eine Frage der Luftqualität, sondern auch eine Notwendigkeit zur Langlebigkeit des Geräts. Kann die Zirkulation nur bedingt fließen, steigt das Risiko eines Gerüstschadens. Für Besitzer kann diese Nachlässigkeit teuer werden. Wer dennoch keine Lust auf Putzen hat, sollte sich eine professionelle Reinigung in den Servicevertrag seines Geräts verhandeln. Somit bleibt alles in den Händen der Profis.

Brutaler Angriff auf Passanten in der Mainzer Oberstadt

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Polizei Mainz

Nachrichten Mainz: Ein gewaltsamer Zwischenfall ereignete sich am Samstagabend, dem 1. Februar 2025, auf einem Supermarkt-Parkplatz in der Hechtsheimer Straße in der Mainzer-Oberstadt. Gegen 17:00 Uhr geriet ein 43-jähriger Mainzer mit einem unbekannten Mann in einen Streit, der zunächst verbal begann, jedoch schnell eskalierte.

Unbekannter schlägt 43-Jährigen nieder

Nach ersten Ermittlungen schlug der Unbekannte plötzlich mehrfach mit den Fäusten auf sein Opfer ein, bis dieses zu Boden ging. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung „An der Goldgrube“. Der 43-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Polizei bittet um Mithilfe

Zeugen konnten eine erste Beschreibung des Angreifers abgeben. Demnach handelt es sich um einen Mann im Alter von 30 bis 40 Jahren mit osteuropäischem Erscheinungsbild. Er trug eine dunkle Hose, ein helles Oberteil sowie schwarz-rote Schuhe. Auffällig war zudem sein Kinnbart.

Die Polizeiinspektion Mainz 1 bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer Hinweise zu dem Täter oder der Tat geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-34150 zu melden. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.

Frankfurter Zoo startet Großprojekt: Serengeti, Regenwald, Südamerika

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Am Montag, 3. Februar, hat der Magistrat die bauliche und inhaltliche Zukunftsentwicklung des Zoos auf der Basis des vorliegenden Masterplans beschlossen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung wurde damit der entscheidende Schritt getan, um in die erste von drei Realisierungsphasen einzusteigen.

Im September 2024 wurde der Masterplan Zookunft2030+ von Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, und Zoodirektorin Dr. Christina Geiger vorgestellt. In drei Phasen soll der zweitälteste Zoo Deutschlands bis 2039 modernisiert und für die Zukunft gerüstet werden.

Eine substanzielle Neugestaltung von mehr als der Hälfte des Zooareals ist für die Zukunftssicherung der traditionsreichen Frankfurter Kultureinrichtung überfällig und notwendig. Eine Modernisierung unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ist in der aktuellen Bausubstanz, die teilweise noch aus den Nachkriegsjahren stammt, jedoch weder möglich noch sinnvoll.

Hartwig freut sich deshalb über die Zustimmung des Magistrats zu den Modernisierungsplänen:

„Ich bin überzeugt davon, dass wir den richtigen Schritt gehen und unseren Zoo, der bei den Menschen so beliebt ist, jetzt in die Zukunft führen. Dabei ist mir besonders wichtig, dass die Umgestaltung nach zeitgemäßen Konzepten der modernen Zoogestaltung geschieht und Themen wie Arten- und Naturschutz selbstverständlich mit einbezieht. Die Zoos spielen heute eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, gefährdete Tierarten, die in ihren natürlichen Lebensräumen bedroht sind, zu erhalten. Und sie bieten gleichzeitig den Besucherinnen und Besuchern die Chance, die Tiere möglichst hautnah zu erleben. Und genau darauf zielt der Masterplan Zoo ab.“

Drei neugestaltete Areale zeigen Lebensräume in Afrika und Südamerika

Das Masterplan-Team des Zoos unter der Leitung von Zoodirektorin Geiger sowie das Amt für Bau und Immobilien haben gemeinsam mit den Zooplanern von Dan Pearlman Erlebnisarchitektur einen Masterplan vorgelegt, der konkrete Lösungen für die komplexen Herausforderungen eines Zooumbaus aufzeigt. Der Zoo soll dabei nicht nur baulich ertüchtigt werden, sondern auch einem zeitgemäßen inhaltlichen Konzept folgen, das Tiergemeinschaften unterschiedlicher Lebensräume in Afrika und Südamerika erlebbar macht.

Den Anfang macht die etwa 2,4 Hektar große Serengeti-Anlage, eine Landschaft für Tiere der afrikanischen Savanne. Ihre Fertigstellung ist für 2033 geplant.

In Phase zwei folgt die Lomami-Anlage. Dieser Teilbereich stellt den tropischen afrikanischen Regenwald dar.

Den Abschluss der Maßnahme bildet die Manú-Anlage mit Arten aus Südamerika im Nordosten des Zooareals. Hat der Zeitplan Bestand, könnte der Umbau 2039 abgeschlossen sein.

Ausrichtung an Naturschutzprojekten der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt

„Mit der Umgestaltung großer Teile des Zoos wollen wir Vielfalt und Artenreichtum unterschiedlicher Lebensräume erfahrbar machen. Unsere Leitlinie bei der Entwicklung des Masterplans ist die enge Verbindung zur Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). An ihren Projekten in Afrika und Südamerika richten wir uns bei der Neugestaltung des Zoos aus.

Gemäß unserem Podcast-Motto ‚Hinter dem Zoo geht’s weiter‘ wollen wir mit dem Konzept für die Zooentwicklung deutlich machen: Artenschutz in Zoos und in der ursprünglichen Heimat unserer Tiere muss Hand in Hand gehen, soll er erfolgreich sein“, erklärt Zoodirektorin Geiger.

Der Frankfurter Zoo soll daher zukünftig ein Schaufenster in die Projektgebiete der ZGF sein, mit dem Ziel, Zusammenhänge deutlich zu machen. Damit etabliert sich der Frankfurter Zoo noch stärker als bisher als Multiplikator und Akteur im Natur- und Artenschutz.

Artgerechte Lebensräume und attraktive Bereiche für Besucher

Die Umbaupläne sehen die Schaffung artgerechter Lebensräume für die Tiere und attraktiver Bereiche für die Besucherinnen und Besucher vor – und dies zu allen Jahreszeiten.

Bisher haben einige Tiere im Winter bei entsprechend kalten Temperaturen nur einen beschränkten Innenauslauf zur Verfügung und sind dann teilweise für das Publikum nicht zu sehen. Im Zoo der Zukunft soll dies anders sein.

Auch die Arbeitsbedingungen für die Tierpflegerinnen und Tierpfleger sollen sich mit den neuen Anlagen und Gebäuden verbessern, damit Abläufe schonender und effizienter gestaltet werden können.

Zusammen mit dem Kinder- und Jugendtheater im Zoogesellschaftshaus und dem geplanten Frankfurt Conservation Center wird der Zoo in Zukunft zu einem Schwerpunkt von Kultur und Wissenschaft im Osten Frankfurts. Er kann über die Stadtgrenzen hinaus eine Vorreiterrolle im Natur- und Artenschutz und dessen Vernetzung in der Gesellschaft einnehmen.

Der Zeitplan sieht vor, dass bereits während der Bauphase der Serengeti-Anlage mit der detaillierteren Planung für das Teilbauprojekt Lomami begonnen wird, sodass mit der Eröffnung der Serengeti-Anlage dessen Bau beginnen kann. Dies soll dann in der gleichen Weise für die Manú-Anlage vollzogen werden.

Der Zoobetrieb wird während aller Bauphasen weiterlaufen.

Die Serengeti-Anlage – ein Streifzug durch die Savanne

Die Neugestaltung des ersten Teilbereiches folgt dem Bild eines ausgetrockneten Flussbettes mit Wasserstellen, das durch eine Savannenlandschaft verläuft.

Rund um dieses Flussbett erleben Besuchende den Artenreichtum der Serengeti auf weitläufigen, teilweise übernetzten Außenanlagen mit vielen vergesellschafteten Tierarten.

Die Besuchenden erschließen sich die Landschaft auf verschiedenen Ebenen und erreichen über Stege den neuen weitläufigen Serengeti-Innenbereich, in dessen Untergeschoss nachtaktive Arten zu sehen sind.

Auf der oberen Ebene des Gebäudes geht es an großzügigen Tieranlagen entlang, die neben Giraffen, Spitzmaulnashörnern, Zebras, Antilopen und Flusspferden auch zahlreiche Vögel beherbergen.

Der Innenbereich ist dadurch insbesondere im Winter eine Attraktion.

Neues Webportal der Universitätsmedizin Mainz bietet bessere Nutzerführung

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Die Universitätsmedizin Mainz (UM) ist jetzt mit einem vollständig überarbeiteten Webportal online. Der neue Internetauftritt der UM bietet den Websitebesucher:innen eine verbesserte Zielführung und Nutzererfahrung.

„Unser Ziel war es, eine zeitgemäße Online-Plattform zu schaffen, die relevante Informationen über die Universitätsmedizin Mainz und ihre vielfältigen Angebote noch besser zugänglich macht“, erläutert Dr. Renée Dillinger-Reiter, Leiterin der Stabsstelle Unternehmenskommunikation der UM. Die einzige Universitätsmedizin in Rheinland-Pfalz präsentiert sich auf ihrem Webportal jetzt in einem modernen Design und mit einer neuen Menüführung.

Die Navigation

Eine klar strukturierte Navigation ermöglicht es den unterschiedlichen Nutzergruppen, relevante Informationen von Anreisetipps über Serviceangebote für Patient:innen bis hin zu Stellenausschreibungen und Veranstaltungen mit wenigen Klicks zu finden. Die einzelnen Menüpunkte können sowohl über eine Top- als auch eine Footer-Navigation sowie über zahlreiche Verlinkungen innerhalb der Seiten erreicht werden.

Unter dem Menüpunkt ‚Behandlung & Besuch‘ finden Patient:innen und Besucher:innen Wissenswertes rund um ihren Aufenthalt an der UM. Der Bereich ‚Karriere‘ bietet Informationen über die UM als Arbeitgeberin und Ausbildungsstätte. Websitebesucher:innen, die das #TeamUM näher kennenlernen möchten, erfahren mehr im Bereich ‚Über uns‘. Der neu aufgebaute Newsroom bündelt Neuigkeiten, Termine, multimediale Inhalte, Publikationen und Serviceangebote für Journalist:innen.

Interessierte sind eingeladen, die neue Website unter www.unimedizin-mainz.de zu besuchen und die Universitätsmedizin Mainz (neu) zu entdecken.

Nach dem erfolgreichen Relaunch des Webportals werden im nächsten Schritt auch die Webauftritte der Kliniken und Einrichtungen der UM sukzessive in das neue Design überführt.