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Polizei Mainz: Körperliche Auseinandersetzung in der Frauenlobstraße

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Nachrichten Mainz – In den frühen Morgenstunden des 29. November 2024 kam es gegen 03:30 Uhr in der Frauenlobstraße zu einem Zwischenfall, der einen Polizeieinsatz erforderlich machte. Ein Zeuge meldete, dass zwei Männer vor einer Lokalität randalierten und gegen Scheiben schlugen.

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Platzwunde am Kopf

Beim Eintreffen der Polizei Mainz konnte einer der Männer noch vor Ort angetroffen und vorläufig fixiert werden. Der zweite Beteiligte hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Beamten entfernt. Nach ersten Ermittlungen war zwischen den beiden Personen ein Streit entbrannt, der in einer körperlichen Auseinandersetzung eskalierte. Dabei schlug einer der Männer dem anderen mit einer Holzlatte gegen den Kopf und ergriff anschließend die Flucht.

Der 26-jährige Verletzte erlitt eine Platzwunde im Gesicht. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizeiinspektion Mainz 2 bittet um Mithilfe: Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall oder dem flüchtigen Täter geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-34250 oder per E-Mail an pimainz2@polizei.rlp.de zu melden.

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Teambuilding mal anders: Escape-Room in Groß-Gerau für Gruppen

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Nachrichten Groß-Gerau: Viele Köpfe haben viele unterschiedliche Ideen – ob im Team eines kleinen Betriebs, einer Praxis oder eines Ladens. Immer kommt es darauf an, eine Lösung zu finden und auch Andersdenkende mitzunehmen. Einen spielerischen Zugang zu solchen Lösungs­möglichkeiten in einer Gruppe bis 8 Personen bietet der Escape Room „Opa Theo feiert Geburtstag“ der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau (KVHS): Im gemütlichen Forsthauszimmer im Schloss Dornberg kann nach Anmeldung beim Escape-Spiel eine Überraschungsparty für Opa Theo organisiert werden. Das Team folgt in Worträtseln oder in Schubladen versteckten Hinweisen, die Opa Theo in seinem Arbeitszimmer hinterlassen hat, löst Fragen und knackt Codes, um verschlossene Objekte zu öffnen. Gar nicht so leicht, denn Opa Theo legt Wert auf nachhaltige Dinge und Mobilität, die möglichst wenige Ressourcen verschwenden.

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Das Spiel dauert etwa 1,5 Stunden und kostet für die Gruppe 100 Euro

Bei Bedarf kann ein Zusatzangebot aus dem Fachbereich Ernährung dazu gebucht werden: ein Lunchpaket, das im Anschluss an den Escape Room gemeinsam verzehrt, oder nach Vereinbarung gegen Aufpreis für die Raumnutzung selbst mitgebracht werden kann.

„Wir haben einen Raum im Forsthaus in Schloss Dornberg als kreatives Arbeits- und Seminarzimmer ausgestattet und stellen in unseren Angeboten die historischen Bezüge zum Forsthaus, aber auch Aspekte des ressourcenschonenden Wirtschaftens über Generationen hinweg heraus“, sagt Bettina Krauß, Leiterin des Fachbereichs Gesellschaft.

Bei Interesse, den Escape Room mit einer Privat-Gruppe, Initiative oder bei einem Abteilungs- oder Firmen-Event zu nutzen, steht das Servicebüro der KVHS Groß-Gerau unter 06152 1870-0 zu den Öffnungszeiten oder der Fachbereich unter 06152 1870-109 und per Mail gesellschaft@kvhsgg.de für Fragen bereit.

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Suche nach Täter aus Mainz-Hechtsheim – Zeugenaufruf der Mainzer Polizei

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Öffentlichkeits Fahndung

Mainz News: Am Donnerstag (28. November 2024) kam es im Mainzer Stadtteil Hechtsheim zu einem Angriff auf einen 29-Jähringen Mann aus Mainz. Dieser wurde in einer Grünanlage im Bereich der Straße „Am Schinnergraben“ von einem unbekannten Mann bespuckt, bedroht und getreten. Anschließend wurde der 29-Jährige von dem unbekannten Täter verfolgt und aufgefordert in die Straßenbahn zu steigen. Daraufhin entfernt sich der Täter in unbekannte Richtung. Dieser soll sich jedoch regelmäßig im Bereich der Haltestelle aufhalten.

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Der Geschädigte machte bei der Mainzer Polizei folgende Angaben zum Täter:

  • kurze graue Haare
  • Bart
  • ca. 45-50 Jahre
  • arabisches Erscheinungsbild

Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten Täter machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Mainz unter der Telefonnummer 06131 6534350 zu melden.

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Jazz-Konzert in Klein-Winternheim am 30. November

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Unter dem Titel „New Orleans Christmas“ lädt der Jazzclub Rheinhessen am Samstag, 30. November, um 19.30 Uhr zu einem besonderen Konzert in die katholische Kirche St. Andreas ein. Die Band „All That Jazz“ aus dem Raum Bad Kreuznach präsentiert eine Mischung aus traditionellen und modernen Jazzklängen, die perfekt zur Vorweihnachtszeit passen.

Bekannt für ihren traditionellen New-Orleans- und Dixieland-Jazz, erweitert die Gruppe ihr Repertoire mit Elementen aus Blues und Swing. Auf dem Programm stehen Klassiker wie „White Christmas“ und „Santa Claus“, aber auch bewegende Titel wie „Amazing Grace“ und „What a Wonderful World“. Gospel-Songs sorgen für zusätzliche musikalische Vielfalt und stimmungsvolle Momente.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden jedoch gerne entgegengenommen. Veranstalter und Musiker freuen sich auf zahlreiche Besucher und eine feierliche Atmosphäre in der Kirche.

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Aktenzeichen XY: Um diese Fälle geht es am 11. Dezember

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Aktenzeichen XY... ungelöst - Polizei

Am Mittwoch, 11. Dezember, präsentiert Moderator Rudi Cerne die 609. Folge der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“. Die letzte Ausgabe des Jahres rückt erneut spektakuläre und teils grausame Verbrechen ins Licht, in der Hoffnung, mit Unterstützung der Zuschauer die Täter zu finden.

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Hier ein Überblick über die Fälle:

Unfassbare Qualen auf dem Main

Ein schockierender Fund: Ein Sportbootfahrer entdeckt auf dem Main eine Leiche, die sich als die eines unbekannten Mädchens entpuppt. Ihr Körper weist Spuren schwerster Misshandlungen auf. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel und hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Eskalation am Geldautomaten

Ein Überfall, der in Gewalt endet: Ein Mann wird an einem Geldautomaten von zwei bewaffneten Tätern bedroht. Als das Opfer weitere Abhebungen verweigert, eskaliert die Situation. Einer der Räuber drückt skrupellos ab – ein Verbrechen, das die Polizei dringend aufklären will.

Messerattacke im Juweliergeschäft

Mitten am Tag kommt es zu einem brutalen Angriff: Ein Unbekannter betritt ein Juweliergeschäft, stürmt hinter den Tresen und attackiert den Inhaber mit einem Messer. Der Fall wirft viele Fragen auf, nicht zuletzt zu den Motiven des Täters.

Kirmesbesuch mit tragischem Ende

Ein Abend, der fröhlich begann, endet in einer Tragödie: Ein junger Mann besucht mit Freunden ein Volksfest. Nach dem Schließen des Bierzelts kommt es zu einer fatalen Begegnung. Die Ermittler hoffen auf Zeugen, die in der Nähe waren.

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Ehrung für Zivilcourage: Der XY-Preis 2024

Neben den ungelösten Fällen wird auch der XY-Preis 2024 verliehen. Preisträgerinnen und Preisträger berichten im Studio von den Verbrechen, bei denen sie mutig eingegriffen und so Schlimmeres verhindert haben. Ihre Geschichten sollen als Vorbild für Zivilcourage dienen.


Die Sendung beginnt um 20:15 Uhr im ZDF. Zuschauer können während der Live-Ausstrahlung Hinweise telefonisch oder online übermitteln. Mit der Unterstützung der Öffentlichkeit hofft die Polizei, entscheidende Fortschritte in diesen Fällen zu erzielen.

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Vollsperrung der A66 von Samstag auf Sonntag

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Wegen Arbeiten der Autobahn GmbH des Bundes (AdB) wird die A66 zwischen Anschlussstelle (AS) Bergen-Enkheim und AS Maintal-Bischofsheim von Samstag, 30. November, 22 Uhr, bis Sonntag, 1. Dezember, 8 Uhr, voll gesperrt. Eine nächtliche Umleitung erfolgt in beiden Richtungen über Borsigallee, Vilbeler Landstraße, B8 und AS Maintal-Bischofsheim. Die Vollsperrung dient dazu, Brückenteile im Zuge einer bauzeitlichen Überführung über die A66 einzuheben.

Erneute Auszeichnung für Mainzer Unternehmen Werner & Mertz

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Der geschäftsführende Gesellschafter von Werner & Mertz, Reinhard Schneider, auf der Preisverleihung in Düsseldorf. Copyright Foto: Werner & Mertz

Bei der Verleihung des 17. Deutschen Nachhaltigkeitspreises wurden die Vorreiter-Unternehmen der Transformation geehrt –  eine hochkarätig besetzte Jury zeichnete das Mainzer Reinigungsmittelunternehmen Werner & Mertz als Ökopionier für seine nachhaltige Wirtschaftsweise aus. Inhaber Reinhard Schneider nahm den Preis persönlich entgegen.

„Gerade in Zeiten vieler politischer Neuorientierungen und besonderer wirtschaftlicher Herausforderungen ist es für Unternehmen wichtig, Vertrauensanker zu setzen und die Konsument*innen zu entlasten. Echte Nachhaltigkeit kann hier – entgegen des Trends – eine sehr wichtige Rolle spielen, wenn mit der Marke auch ein konkreter, erlebbarer Qualitätsvorteil zu moderaten Preisen erreicht wird“, sagt Schneider.

„Die Werner & Mertz GmbH hat sich im Finale durchgesetzt, weil das Unternehmen besonders wirksame, beispielhafte Beiträge zur Transformation geleistet, damit Vorbildcharakter erworben und richtige Signale in seine Branche und darüber hinaus gesendet hat“, so die Begründung für den Sieg.

Ministerpräsident und Zukunftsrat gratulieren Werner & Mertz

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer und der Zukunftsrat Nachhaltige Entwicklung Rheinland-Pfalz gratulierten Werner & Mertz anlässlich der Preisverleihung sehr herzlich.  „Das Thema Nachhaltigkeit wird bei Werner & Mertz schon lange großgeschrieben. Mit seinen Produkten, die für eine energieschonende Kreislaufwirtschaft stehen, zeigt das Unternehmen, wie sich wirtschaftlicher Erfolg mit sozialer Verantwortung und Ökologie verbinden lässt. Wir sind in Rheinland-Pfalz sehr stolz darauf, dass das Unternehmen in Mainz ansässig ist. Mit seinem bekannten Markenzeichen, dem grünen Frosch, sendet es wichtige Signale an die Verbraucherinnen und Verbraucher“, so der Ministerpräsident.

Vorbild der Transformation für die gesamte Branche

Das Unternehmen hat in allen vorgegebenen Transformationsfeldern umfassende Lösungen entwickelt und umgesetzt: Die Maßnahmen basieren dabei auf einem zirkulären, ökoeffektiven Produktdesign, das dem Cradle-to-Cradle-Prinzip folgt. Werner & Mertz gestaltet seine Produkte – beispielsweise der Marken Frosch und Green Care Professional – so, dass alle verwendeten Rohstoffe entweder im biologischen oder technischen Kreislauf verbleiben können. Das beginnt bei dem Einsatz erneuerbarer Energien im Produktionsprozess und geht über ganzheitlich nachhaltige Inhaltstoffe in den Rezepturen bis hin zu Verpackungen aus Rezyklat, die nach dem Prinzip „Design for Recycling“ konzipiert sind.

Das Unternehmen gilt branchenübergreifend, über beide Sparten (Consumer/ Professional), als Pionier für kreislauffähige Produkte und ist Weltmarktführer bei der Verwendung von Altplastik aus dem Gelben Sack.

Beim mechanischen Recycling von Kunststoffverpackungen und der Nutzung von Gelber-Sack-Material setzt Werner & Mertz seit Jahren immer neue Maßstäbe der ökologischen Machbarkeit, ist bestfunktionierendes Praxisbeispiel, treibt als Pionier die technologische Erschließung des Materials aus dem Gelben Sack für hochwertige Verpackungen weiter voran und beweist hundertmillionenfach die reelle, skalierbare Machbarkeit  seines Ansatzes – auch bei kosmetischen Produkten.

Das mittelständische Unternehmen behauptet sich in einem Markt, der von Global Playern dominiert wird, treibt reale Veränderung und aktiven Wandel an und ist ein verlässlicher Partner für seine Stakeholder.

Verbraucher schonen durch die Nutzung der Produkte Ressourcen und Klima, ohne auf Leistung und Qualität verzichten zu müssen.

Mehrstufiges Verfahren

In einem mehrstufigen Prozess hat sich der Mainzer Öko-Pionier gegen zahlreiche Mitbewerber durchgesetzt. Basis für die erste Auswahlrunde waren KI-gestützte Recherchen zu bereits veröffentlichten Nachhaltigkeitsinformationen der Unternehmen sowie die Fachexpertise der Juror*innen. Für die zweite Runde wurden auf Grundlage von ausführlichen Fragenkatalogen die Nachhaltigkeitsprofile der Unternehmen vervollständigt. Sie sind die  Grundlage für die Ermittlung der Finalisten und der Sieger jeder Branche.

Die Methodik für die Auswahl der Finalisten und Sieger wurden gemeinsam mit PwC Deutschland und dem Centre for Sustainable Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg entwickelt und umgesetzt. Die Recherchen übernimmt das Berliner Start-up score4more.

Flammen, Rauch und Eis: Feuerwehr kämpft bis in die Nachtstunden

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Rouven Ginz: Ein Dachstuhlbrand in Spabrücken hat am Freitagabend für einen Großeinsatz der Feuerwehren in der Region gesorgt. Das betroffene Gebäude in der Straße „Am Kastell“ wurde dabei so stark beschädigt, dass es bis auf Weiteres unbewohnbar ist. Anwohner hatten den Brand gegen 21:15 Uhr bemerkt und den Notruf abgesetzt.

Höchste Alarmstichwort

Die Integrierte Leitstelle Bad Kreuznach alarmierte nach dem höchsten Alarmstichwort „Brand 3“ die Feuerwehren aus Spabrücken-Hergenfeld, Wallhausen, Bockenau, Stromberg sowie die Wehrleitung und die Führungsunterstützungseinheiten. Ein Rettungswagen und die Polizei machten sich ebenfalls auf den Weg in die Soonwaldgemeinde. Beim Eintreffen der Spabrücker Einsatzkräfte schlugen bereits meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl, aus einer Garage waren eine starke Rauchentwicklung und Feuerschein erkennbar.

Die örtliche Wehr startete sofort einen umfassenden Löschangriff von der Straßenseite aus. Die Wallhäuser Wehr übernahm den rückwärtigen Einsatzabschnitt und konnte mit einer Riegelstellung durch mehrere Strahlrohre verhindern, dass das Feuer auf ein angrenzendes Gebäude übergriff. Zusätzlich löschten Wehrleute im Innenangriff unter Atemschutz. Trotz der raschen Maßnahmen bereitete der Brand den Einsatzkräften aufgrund der starken Ausbreitung erhebliche Herausforderungen.

In der Erstphase des Einsatzes kam es in der Garage zu einer Durchzündung, Deckenteile stürzten daraufhin ein

Der Stromständer auf dem Dach brach durch das Feuer ein, der zuständige Energieversorger schaltete die Strom- und Gaszufuhr ab. Zudem war die Wasserversorgung in dem Bereich der Einsatzstelle erschwert und musste durch den Einsatz von Tanklöschfahrzeugen aus Bockenau, Rüdesheim, Waldböckelheim und Stromberg sichergestellt werden. Einsatzleiter Rouven Ginz forderte zudem weitere Atemschutzträger der Einheit Hargesheim-Roxheim sowie die Atemschutz- und Hygienekomponente der Feuerwehren Rüdesheim und Norheim nach. Nach dem Eintreffen der Drehleiter aus Stromberg konnte zusätzlich ein gezielter Löschangriff von oben über ein Wendestrahlrohr durchgeführt werden.

Nach rund eineinhalb Stunden war das Feuer unter Kontrolle, umfangreiche Nachlöscharbeiten beschäftigten die Wehren bis in die Nachtstunden.

Mithilfe eines Baggers der örtlichen Firma Dilly wurde Brandgut aus der Garage geräumt und abgelöscht

Die Straßenmeisterei beseitigte mit Streusalz die Rutschgefahr durch gefrorenes Löschwasser. Zur Sicherung der Einsatzkräfte stand ein Rettungswagen des DRK-Kreisverbandes parat, die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung sorgte für heiße Getränke. Bürgermeister Lüttger eilte ebenso zur Einsatzstelle und organisierte über die Gaststätte Töpferstube Essen für die über 80 ehrenamtlichen Helfer. Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Werner Hofmann unterstützte die Einsatzleitung vor Ort.

Einsatzleiter Rouven Ginz dankte den Helfern von Feuerwehren aus der VG Rüdesheim und Stromberg, von Rettungsdiensten und Polizei sowie der beteiligten Firmen für die gute Zusammenarbeit. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt, der Bewohner kam bei Familienangehörigen unter. Eine Brandwache der Feuerwehr Hüffelsheim verblieb bis in die frühen Morgenstunden an der Brandstelle. Die Brandursache ist bislang unklar und wird von der Kriminalpolizei untersucht.

Stadt Wiesbaden senkt Parkgebühren für Besucher der Innenstadt

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Ab Freitag, 29. November, profitieren Autofahrer in der Friedrich-Ebert-Allee von günstigeren Parkgebühren. Die Stadt hat für die 185 öffentlichen Parkplätze einen neuen Tagestarif von nur fünf Euro eingeführt, der für einen Zeitraum von zwölf Stunden gilt. Damit können Fahrzeuge von 9 Uhr bis 9 Uhr des Folgetages geparkt werden.

Neue Parkregelung im Überblick

  • Tagesgebühr: 5 Euro für 12 Stunden (9 bis 9 Uhr des Folgetages)
  • Kurzzeittarif: 3 Euro pro Stunde im Zehn-Minuten-Takt
  • Parkzeiten: Montag bis Sonntag, 9 bis 19 Uhr
  • Bezahlung: Am Automaten (bar) oder per Handy-App über www.smartparking.de.

Vorteile für Besucher der Innenstadt

Verkehrsdezernent Andreas Kowol betonte die strategisch günstige Lage der Parkplätze. Sie eignen sich ideal für Besuche im Landesmuseum oder im Museum Reinhard Ernst, für einen Einkaufsbummel in der Innenstadt sowie für Attraktionen wie den Sternschnuppenmarkt oder die Eisbahn vor dem Kurhaus. Auch der Hauptbahnhof Wiesbaden ist fußläufig erreichbar.

„Mit dem neuen Tagestarif schaffen wir ein attraktives Angebot für alle, die einen längeren Aufenthalt in Wiesbaden planen“, so Kowol. Durch die Nähe zur Autobahn A66 und A671 sei zudem kein Umweg durch Wohngebiete oder die Innenstadt nötig.

Dauerhafte Regelung über die Adventszeit hinaus

Die neuen Parkgebühren gelten nicht nur in der Vorweihnachtszeit, sondern dauerhaft. Alternativ steht auch die Tiefgarage unter dem RheinMain CongressCenter zur Verfügung.

Zusätzlich vermeldet die Stadt die Wiedereröffnung der Friedrich-Ebert-Allee, die seit Juli aufgrund von Bauarbeiten der ESWE Versorgung gesperrt war. Nach vier Monaten Bauzeit ist die Straße nun wieder uneingeschränkt befahrbar.

Insolvenz der Industrie-Buchbinderei Mitter GmbH angeordnet

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Im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Industrie-Buchbinderei Mitter GmbH mit Sitz in der Rudolf-Diesel-Straße 2 B, 65719 Hofheim, wurde am 28. November 2024 um 11:10 Uhr die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet. Dies geht aus einer Mitteilung des Amtsgerichts Frankfurt am Main (Aktenzeichen HRB 30836) hervor.

Insolvenzverwalter

Die Industrie-Buchbinderei Mitter GmbH, vertreten durch Geschäftsführer Ingo Eberling, darf ab sofort nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters Verfügungen über ihr Vermögen vornehmen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Arno Wolf bestellt. Die Kanzlei Wolf & Collegen, ansässig in der Kaiser-Friedrich-Promenade 30, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe, übernimmt die Leitung des Verfahrens. Für Rückfragen stehen Rechtsanwalt Wolf und sein Team unter der Telefonnummer 06172/17 928 0 sowie per E-Mail an wolf@wolf-collegen.de zur Verfügung.

Die Anordnung einer vorläufigen Insolvenzverwaltung dient dem Ziel, das Vermögen der Schuldnerin zu sichern und eine mögliche Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung zu überprüfen. Weitere Entscheidungen im Verfahren stehen noch aus.

Schwer verletzte Frau in Mainz-Bretzenheim

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Rettungswagen Symbolbild
Rettungswagen Symbolbild

Nachrichten Mainz: Am Donnerstagabend, dem 28. November 2024, ereignete sich gegen 20:30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in der Koblenzer Straße in Mainz-Bretzenheim, bei dem eine junge Fahrradfahrerin verletzt wurde.

Die Frau war in Richtung Mainz-Lerchenberg unterwegs, als sie von einem Personenkraftwagen, der ebenfalls in die gleiche Richtung fuhr, von hinten erfasst wurde. Durch den Aufprall erlitt die Radfahrerin schwere Verletzungen. Passanten leisteten Erste Hilfe, bevor sie in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen wurde.

Die Koblenzer Straße musste für die Dauer der Unfallaufnahme vorübergehend gesperrt werden. Die genaue Ursache des Zusammenstoßes ist bislang unklar. Ermittlungen durch die Polizei dauern an. Die Polizeiinspektion Mainz 3 bittet mögliche Unfallzeugen, sich unter der Telefonnummer 06131-6534350 zu melden, um zur Klärung des Vorfalls beizutragen.

Erster Abschnitt der Rad-Pendlerroute Bingen-Mainz eröffnet

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Symbolbild Fahrrad

Nachrichten Mainz-Bingen: Ein Meilenstein für die Mobilität in Rheinland-Pfalz: Der erste Abschnitt der Rad-Pendlerroute zwischen Bingen und Mainz wurde offiziell freigegeben. Mit einer Länge von 18 Kilometern ist dieser Teilabschnitt ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem umfassenden Netz von Pendler-Radrouten in der Region Rheinhessen.

Feierliche Eröffnung in Bingen

Verkehrsministerin Daniela Schmitt (FDP) betonte bei der Eröffnung am Binger Hauptbahnhof die Bedeutung des Projekts: „Der heutige Termin ist ein ganz besonderes Highlight für den Radverkehr in Rheinland-Pfalz.“ Durch den Ausbau gut ausgebauter Radwege und insbesondere der Pendler-Radrouten werde Bürgern eine moderne und umweltfreundliche Mobilitätsoption geboten. Gleichzeitig stelle das Projekt einen Beitrag zum Klimaschutz im Verkehrssektor dar und steigere die Attraktivität des Landes für den Tourismus.

Der frisch eröffnete Abschnitt erstreckt sich vom Hauptbahnhof in Bingen bis zum Haltepunkt Ingelheim-Heidesheim. Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) ist geplant, den zweiten Abschnitt von Heidesheim bis zum Mainzer Hauptbahnhof ab 2025 schrittweise umzusetzen. Die gesamte Route soll am Ende über 30 Kilometer lang sein.

Finanzierung und Kosten

Das Land Rheinland-Pfalz investierte rund 1,1 Millionen Euro in den ersten Abschnitt. Diese Summe umfasste unter anderem die Machbarkeitsstudie, die vollständig vom Land finanziert wurde. Zusätzliche Mittel steuerten die Stadt Bingen (rund 570.000 Euro), die Stadt Ingelheim (etwa 199.000 Euro) und der Landkreis Mainz-Bingen (rund 83.000 Euro) bei. Insgesamt beliefen sich die Kosten für diesen Abschnitt auf 1,93 Millionen Euro.

Die Arbeiten umfassten unter anderem die Verbreiterung bestehender Radwege, die Anbringung von Fahrbahnmarkierungen, die Aufstellung neuer Schilder sowie den Neubau einzelner Streckenabschnitte. Begonnen hatte das Bauprojekt bereits im Jahr 2020. Grüne Markierungen, Piktogramme und Infotafeln machen die Strecke für Radfahrer leicht erkennbar.

Kritische Stimmen: Tempo beim Ausbau zu gering

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) äußerte deutliche Kritik am langsamen Fortschritt der Rad-Pendlerroute. Bereits 2016 sei die Machbarkeitsstudie für die Strecke Mainz-Bingen abgeschlossen worden, die Eröffnung des ersten Teilstücks erfolgte jedoch erst acht Jahre später. „Die anderen Routen befinden sich zum Teil immer noch im Planungsstadium“, so ein Sprecher des ADFC. Der Verband fordert eine deutlich schnellere Umsetzung der geplanten Korridore.

Auch die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Jutta Blatzheim-Roegler, schloss sich dieser Forderung an. Im Koalitionsvertrag der Landesregierung sei festgelegt, dass alle sieben projektierten Routen bis 2026 entweder im Bau oder fertiggestellt sein sollen. „Land und Kommunen sollten sich kräftig ins Zeug legen, damit diese schnellen und klimafreundlichen Routen so rasch wie möglich Realität werden“, erklärte Blatzheim-Roegler.

Sieben Korridore für Rad-Pendlerstrecken

Die Rad-Pendlerroute Mainz-Bingen ist Teil eines umfassenderen Netzplans. Insgesamt sind in Rheinland-Pfalz sieben Korridore für Pendler-Radrouten vorgesehen. Diese verlaufen:

  • von Bingen nach Mainz,
  • entlang des Oberrheins von Karlsruhe/Wörth nach Worms,
  • von Konz über Trier nach Schweich,
  • von Neustadt an der Weinstraße nach Landau,
  • von Koblenz nach Norden bis zur Grenze zu Nordrhein-Westfalen,
  • von Koblenz nach Süden bis nach Boppard,
  • von Kaiserslautern nach Landstuhl.

Die Auswahl dieser Korridore basierte auf einer Studie, die bedeutende Ziele für Berufs- und Ausbildungsverkehr analysierte, darunter große Arbeitsplatzschwerpunkte, Stadtzentren, Gewerbegebiete und Hochschulen. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, die Routen möglichst auf bereits bestehender Infrastruktur anzulegen.

Zukünftige Herausforderungen und Chancen

Der ADFC sieht in der steigenden Zahl von E-Bikes und Pedelecs eine große Chance für das Radpendeln über längere Strecken. Gleichzeitig gibt der Verband zu bedenken, dass die derzeitige Planung möglicherweise nicht ausreichend auf die zukünftigen Anforderungen des Radverkehrs ausgerichtet ist. Insbesondere die Breite der Wege könnte in Zukunft nachgebessert werden müssen, um dem steigenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden.

Trotz aller Kritik hält der Fahrradclub den Bau der Pendler-Radrouten für eine wichtige Maßnahme: „Sie erfüllen ein wichtiges Bedürfnis, welches bisher nur unzureichend befriedigt wird.“ Schnelle und gut ausgebaute Verbindungen seien essenziell, um mehr Menschen für den Radverkehr zu gewinnen.

Leservoting: Die schönsten Thermen in Rheinland-Pfalz

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crucenia thermen

Die kalte Jahreszeit ist die perfekte Gelegenheit, sich eine wohlverdiente Auszeit zu gönnen und Körper sowie Geist in einer der zahlreichen Thermen in Rheinland-Pfalz zu entspannen. Von eindrucksvollen Saunalandschaften bis hin zu heilendem Thermalwasser – hier findet jeder seine persönliche Ruheoase.

1. Panorama Sauna in Grafschaft-Holzweiler

Im Norden von Rheinland-Pfalz, am Tor zum Ahrtal, erwartet dich die prämierte Panorama Sauna. Mit elf verschiedenen Saunen, einem Hamam, Outdoor-Pools und Whirlpools bietet sie pure Entspannung.

  • Adresse: Panoramaweg 2, 53501 Grafschaft – Holzweiler
  • Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-23 Uhr, Sa-So 10-20 Uhr

2. Vulkaneifel Therme in Bad Bertrich

Deutschlands einzige Glaubersalztherme besticht durch ihr 32°C warmes, heilendes Wasser. Ein Außenbereich sowie ein Saunabereich laden ebenfalls zum Verweilen ein.

  • Adresse: Clara-Viebig-Straße 3-7, 56864 Bad Bertrich
  • Öffnungszeiten: Therme täglich 9-22 Uhr, Sauna Mo-Do 11-22 Uhr, Fr-So 9-22 Uhr

3. Südpfalz Therme in Bad Bergzabern

Die Südpfalz Therme kombiniert Thermalwasser aus 450 Metern Tiefe mit stimmungsvoll beleuchteten Außenbecken und einer Salzgrotte.

  • Adresse: Kurtalstraße 27, 76887 Bad Bergzabern
  • Öffnungszeiten: täglich 9-22 Uhr, Fr und Sa bis 23 Uhr

4. Crucenia Thermen in Bad Kreuznach

Mit 33°C warmem Thermalwasser, Süßwasserpools und einem benachbarten Bäderhaus mit vielfältigen Saunen bietet diese Therme ein Rundum-Wohlfühlpaket.

  • Adressen: Kurhausstraße 26 & 23, 55543 Bad Kreuznach
  • Öffnungszeiten: Thermen täglich 8-21 Uhr, Bäderhaus Mi-Sa 10-22 Uhr, So 10-20 Uhr

5. Moseltherme in Traben-Trarbach

Das Highlight der Moseltherme ist der Ausblick auf die umliegenden Moselberge vom Außenbecken aus. Ein Whirlpool, Saunalandschaft und Mehrzweckbecken runden das Angebot ab.

  • Adresse: Wildsteiner Weg 5, 56841 Traben-Trarbach
  • Öffnungszeiten: Mo 14-21 Uhr, Di-Fr 9-21 Uhr, Sa-So 9-18 Uhr

6. Emser Therme in Bad Ems

Die moderne Emser Therme überzeugt mit einem tropischen Innenbereich, einem 34°C warmen Außenbecken und einer Panorama-Fluss-Sauna mit Blick auf die Lahn.

  • Adresse: Viktoriaallee 25, 56130 Bad Ems
  • Öffnungszeiten: täglich 9-22 Uhr, Fr und Sa bis 24 Uhr

Frontalcrash auf der K152 bei Mörfelden-Walldorf

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Frontalcrash auf der K152: Drei Schwerverletzte und stundenlange Sperrung | Foto: Feuerwehr Mörfelden-Walldorf

Am Donnerstagabend, 29. November 2024 ereignete sich gegen 17:49 Uhr auf der Kreisstraße 152 zwischen dem Frankfurter Flughafen und Walldorf ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 18-jähriger Fahrer eines weißen Fiat überholte nach ersten Ermittlungen ein anderes Fahrzeug und stieß dabei frontal mit einem entgegenkommenden blauen Lastwagen zusammen.

Schwerverletzte ins Krankenhaus gebracht

Der Fahrer des Fiat, sein gleichaltriger Beifahrer und der 68-jährige Lkw-Fahrer wurden schwer verletzt. Glücklicherweise besteht nach aktuellem Kenntnisstand keine Lebensgefahr. Rettungskräfte brachten alle drei Betroffenen in umliegende Krankenhäuser.

Fahrzeuge stark beschädigt

Sowohl der Fiat als auch der Lastwagen waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit. Die Sachschäden an den Fahrzeugen belaufen sich auf mindestens 25.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Feuerwehr und Polizei im Großeinsatz

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte befreite die Feuerwehr die eingeklemmten Fahrer. Zusätzlich sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle, stellten den Brandschutz sicher und nahmen ausgelaufene Betriebsmittel auf. Während des Einsatzes blieb die Kreisstraße für mehrere Stunden voll gesperrt.

Zeugen gesucht

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06105/4006-0 bei der Polizeistation Mörfelden-Walldorf zu melden.

Nächste Kostenexplosion bei Krankenkasse – Bis zu 88 Euro mehr pro Monat!

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Die Krankenkassenbeiträge steigen weiter, und Millionen Versicherte in Deutschland stehen vor einer erheblichen finanziellen Mehrbelastung. Besonders deutlich wird dies bei der Knappschaft Bahn See mit Sitz in Bochum (NRW): Zum 1. Januar 2024 wird der Zusatzbeitrag dieser traditionsreichen Kasse auf einen Rekordwert von 4,4 Prozent angehoben.

Rekordzuwachs beim Zusatzbeitrag

Bisher liegt der Zusatzbeitrag der Knappschaft Bahn See bei 2,7 Prozent. Die nun angekündigte Erhöhung auf 4,4 Prozent markiert eine historische Höchstmarke im System der gesetzlichen Krankenversicherung. Damit zahlen Versicherte der Knappschaft künftig insgesamt 19 Prozent ihres Bruttolohns allein für die Krankenversicherung – ein höherer Anteil als für die Rentenversicherung (18,6 Prozent).

Laut Knappschafts-Chef Michael Weberink seien die drastischen Maßnahmen notwendig, um gestiegene Ausgaben und sinkende Rücklagen zu kompensieren. Insbesondere die Kosten für Krankenhausbehandlungen hätten die Erwartungen deutlich übertroffen, so Weberink gegenüber der WAZ.

Strukturelle Probleme im Gesundheitssystem

Hintergrund dieser Entwicklung ist die Möglichkeit der Krankenkassen, neben dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent einen individuellen Zusatzbeitrag zu erheben. Dieser dient dazu, finanzielle Engpässe auszugleichen. Doch mit der neuen Marke von über vier Prozent überschreitet die Knappschaft alle bisherigen Höchstwerte.

Experten warnen bereits vor einer breiteren Welle von Beitragserhöhungen. Laut Prognosen könnten die Zusatzbeiträge im Schnitt um 2,5 Prozent steigen, aber die Knappschaft zeigt, dass die Steigerungen noch weit darüber hinausgehen können.

Weberink sieht die Ursache nicht allein in gestiegenen Kosten, sondern kritisiert auch die Politik: „Wir haben eine strukturelle Fehlfinanzierung in Deutschland. Trotz hoher Investitionen erreichen wir im internationalen Vergleich keine signifikant besseren Ergebnisse.“ Besonders bemängelte er das fehlende Reformkonzept von Gesundheitsminister Karl Lauterbach, das ursprünglich bis Mitte 2023 vorgelegt werden sollte.

Was bedeutet das für die Versicherten?

Für die 1,4 Millionen Mitglieder der Knappschaft bedeutet der Anstieg des Zusatzbeitrags erhebliche Mehrkosten. Ein Durchschnittsverdiener mit 4.000 Euro Bruttogehalt muss monatlich bis zu 88 Euro zusätzlich zahlen. Diese Entwicklung könnte nicht nur bei der Knappschaft, sondern auch bei anderen Krankenkassen Schule machen.

Ob und wie die Politik auf die Kostenexplosion reagieren wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die steigenden Beiträge treffen Millionen Versicherte und könnten die Debatte über die nachhaltige Finanzierung des Gesundheitssystems weiter anheizen.