Schwerer Unfall mit Streifenwagen – Mehrere Personen verletzt
In Velbert (Nordrhein-Westfalen) kam es am Freitagabend (29. November 2024) zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens – hierbei wurden insgesamt vier Personen verletzt, eine davon schwer.
Folgendes war nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geschehen:
Gegen 19:30 Uhr fuhr die dreiköpfige Besatzung eines Streifenwagens der Wache Velbert ohne die Nutzung von Sonder- und Wegerechten zu einem Einsatz an die Kopernikusstraße, um dort einen Verkehrsunfall aufzunehmen. Als sie hierzu die Kreuzung der von-Humboldt-Straße mit der Grünheide und der Einsteinstraße überquerten, wurden sie von dem Toyota Corolla einer 38-jährigen Wuppertalerin erfasst, die mit ihrem Wagen aus der Einsteinstraße in die Kreuzung eingefahren war, ohne auf den vorfahrtberechtigten Streifenwagen zu achten.
Durch den folgenden Zusammenstoß wurde die 38-Jährige schwer verletzt. Sie musste ebenso wie die drei leicht verletzten Kräfte der Polizei, darunter eine Kommissaranwärterin, mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Totalschaden an Fahrzeugen
Sowohl der Toyota als auch der Streifenwagen, bei dem es sich um einen Mercedes Vito handelte, erlitten bei dem Unfall einen Totalschaden. Beide Fahrzeuge mussten daher abgeschleppt werden – nach ersten Schätzungen beläuft sich der bei dem Unfall entstandene Sachschaden auf eine Summe von rund 45.000 Euro.
Die Kreuzung musste zur Dauer der Bergung der Fahrzeuge für den Verkehr gesperrt werden. Ebenfalls im Einsatz war die Feuerwehr, unter anderem um ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen.
„Jihad“ in Rheinland-Pfalz: Junge Radikale im Fokus der Ermittler!
Die Polizei hat einen Jugendlichen aus dem Landkreis Mainz-Bingen verhaftet, der unter dem Verdacht steht, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben. Dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz am Mittwoch mit. Der junge Mann soll sich über das Internet islamistisch radikalisiert und propagandistische Inhalte verbreitet haben, die den sogenannten „Jihad“ verherrlichen.
Festnahme nach intensiven Ermittlungen
Am Dienstagabend (26. November 2024) setzten Beamte der Kriminalinspektion 2 Mainz, die für die Bekämpfung von Terrorismus zuständig ist, im Auftrag der Landeszentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus Rheinland-Pfalz einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen um. Dem deutschen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, Anleitungen zum Bau von Rohrbomben und den dafür nötigen Sprengstoff im Internet beschafft zu haben.
Bereits Mitte November waren bei einer ersten Durchsuchung zwei Bajonette und vier verschlossene Rohrstücke gefunden worden, die offenbar als Basis für selbstgebaute Sprengsätze dienen sollten. Nach weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, sodass erneut ein Haftbefehl erlassen wurde.
Keine Hinweise auf unmittelbar geplanten Anschlag
Bei der Festnahme und einer erneuten Durchsuchung am Dienstag wurden weitere Gegenstände sichergestellt, die nach Angaben der Ermittler für die Herstellung von Zündmechanismen bestimmt gewesen sein könnten. Hinweise darauf, dass der Jugendliche unmittelbar vor der Durchführung einer Straftat stand, gibt es jedoch nicht. Weder Sprengstoff noch geeignete Substanzen zur Herstellung wurden gefunden.
Propaganda und Radikalisierung im Internet
Laut den Ermittlern hat der Verdächtige in sozialen Netzwerken und über Internetnachrichtendienste Inhalte verbreitet, die die Gewalt des „Islamischen Staats“ verherrlichen und zum „Jihad“ aufrufen. Dabei wurde der bewaffnete Kampf als religiöse Pflicht dargestellt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hatte kürzlich vor einer erhöhten Anschlagsgefahr insbesondere in der Weihnachtszeit gewarnt.
Hintergrund: Gefahr der Online-Radikalisierung
Der Fall zeigt erneut, wie gefährlich die Radikalisierung über digitale Plattformen sein kann. Gerade Jugendliche geraten immer wieder ins Visier extremistischer Propaganda, die gezielt über soziale Medien verbreitet wird. Die Ermittlungen gegen den Verdächtigen dauern an. Die Generalstaatsanwaltschaft betonte, dass alle Maßnahmen der Verhältnismäßigkeit entsprechen und die Sicherheit der Bevölkerung oberste Priorität habe.
Mainz: Warum hinter manchen Straßennamen ein Punkt steht
Nachrichten Mainz: Wer aufmerksam durch die Mainzer Altstadt schlendert und einen genaueren Blick auf die Straßenschilder wirft, könnte auf ein kleines, aber bemerkenswertes Detail stoßen: Auf einigen Schildern steht hinter dem Straßennamen ein Punkt. Ein Beispiel dafür ist das „Höfchen.“ – mit Punkt. Doch nur ein paar Meter weiter prangt auf einem anderen Schild „Höfchen“ – diesmal ohne Punkt.
Warum diese Uneinheitlichkeit? Was hat es mit dem mysteriösen Punkt auf sich? Um das Rätsel zu lösen, führt die Spur weit zurück in die Vergangenheit – und zu einem kuriosen Begriff: dem „Dumme-Jungen-Punkt“.
Eine Rechtschreibreform und ihre Spuren
Eine mögliche Erklärung liefert eine Geschichte aus den 1920er-Jahren. Damals stand eine Rechtschreibreform im Raum, die vorsah, hinter Eigennamen – darunter auch Straßennamen – standardmäßig einen Punkt zu setzen. Diese Regelung sollte offenbar Klarheit schaffen, fand aber nie breite Anwendung. Dennoch ließen einige Städte, darunter angeblich auch Mainz, bereits Schilder mit Punkten anfertigen.

Der „Dumme-Jungen-Punkt“
Eine weitere Spur führt in die Schreibpraxis des frühen 20. Jahrhunderts. Der Duden von 1929 beschreibt, dass Eigennamen oft wie abgekürzte Sätze behandelt und daher mit einem Punkt versehen wurden – eine Tradition, die sich etwa auf Visitenkarten, Briefköpfen oder Schildern widerspiegelte. Diese Schreibweise war jedoch keineswegs verpflichtend und geriet nach und nach außer Gebrauch.
Interessanterweise wurde diese Angewohnheit bereits um 1900 kritisch betrachtet. Ein anonymer Zeitzeuge, der sich selbst als „besorgter Unterthan“ bezeichnete, wetterte über die Unsitte, „nach jedem einzelnen Worte einen Punct zu setzen, als hätten sie gleichsam einen ganzen Satz beendet“. Er nannte das Phänomen spöttisch den „Dumme-Jungen-Punct“ und vermutete, dass nur „dumme Jungen“ für diese Gewohnheit verantwortlich seien.
Historische Bilder aus Mainz
Ein Blick in alte Bildbände aus Mainz, wie etwa „Mainz, Fotografische Erinnerungen 1845–1945“, zeigt, dass diese Praxis auch in der Stadt verbreitet war. Historische Aufnahmen von Häusern, Geschäften und Wirtshäusern belegen, dass hinter den Namen der Inhaber häufig ein Punkt gesetzt wurde. Hier geht es zur Facebook-Seite Historisches Mainz von BYC-News
Obwohl diese Gewohnheit längst in Vergessenheit geraten ist, lassen sich ihre Spuren auf den Straßenschildern der Stadt noch heute erkennen.
Eine Mainzer Besonderheit
Der Punkt auf einigen Mainzer Straßenschildern könnte somit ein Relikt aus vergangenen Zeiten sein – eine Mischung aus einer nie umgesetzten Rechtschreibreform, historischer Schreibpraxis und einer Prise Humor, wie der Begriff „Dumme-Jungen-Punkt“ nahelegt.
Auch wenn die Gründe für diese Praxis vielen verschlossen bleiben, fügt der kleine Punkt den Straßenschildern der Stadt ein charmantes Stück Geschichte hinzu. So wird jedes Schild, ob mit oder ohne Punkt, zu einem stillen Erzähler der Vergangenheit – und regt die Neugier derjenigen an, die genau hinschauen.
Wichtig! Aktuelle Betrugswelle bei Facebook und Instagram
In den letzten Tagen häufen sich Berichte über eine neue Betrugsmasche, bei der falsche E-Mails im Namen von Meta oder Facebook versendet werden. Die Nachrichten tragen häufig den Betreff „Sperrung deiner Facebook-Seite und deines Profils“ und stammen angeblich von den Adressen Auth-Meta.com oder Meta-Service.com. Dahinter stecken jedoch Betrüger, die es auf Ihre persönlichen Daten abgesehen haben.
Wie funktioniert die Masche?
Die Betrüger versenden täuschend echt wirkende E-Mails. Darin behaupten sie, dass Ihr Facebook-Konto oder Ihre Seite aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen oder Markenrechte gesperrt werde. Die Nachricht enthält häufig folgende Aussagen:
- Urheberrechtsverletzung: Angebliche Nutzung falscher Namen, Fotos oder Inhalte.
- Drohung mit Kontosperre: Die Empfänger sollen auf einen Link klicken, um das Konto „zu verifizieren“ oder eine Beschwerde einzureichen.
Die enthaltenen Links führen zu gefälschten Facebook-Login-Seiten. Dort eingegebene Daten werden von den Betrügern abgegriffen und missbraucht.
Beispiele für die betrügerischen Nachrichten:
- „Ihr Konto verstößt gegen die Facebook-Richtlinien. Um die Sperrung zu vermeiden, verifizieren Sie Ihr Konto unter folgendem Link: [Fake-Link].“
- „Ihr Facebook-Konto wird dauerhaft gelöscht, wenn Sie nicht innerhalb von 48 Stunden reagieren. Klicken Sie hier, um Einspruch einzulegen: [Fake-Link].“
Auffälligkeiten: So erkennen Sie die Fälschung
- Absender-Adressen: Auth-Meta.com und Meta-Service.com sind keine offiziellen Domains von Meta oder Facebook. Offizielle Nachrichten stammen ausschließlich von Meta-Domains wie @facebookmail.com.
- Druckaufbau: Die E-Mails enthalten Drohungen wie „Sofortige Löschung“ oder „Dauerhafte Sperre“.
- Links: Die URLs sind lang, verwirrend oder enthalten keine offiziellen Meta- oder Facebook-Bezeichnungen.
- Sprache: Oftmals schlechte Grammatik oder Übersetzungsfehler.
Was passiert, wenn Sie auf die Masche hereinfallen?
Sollten die Betrüger Zugriff auf Ihre Login-Daten erhalten, drohen Ihnen folgende Konsequenzen:
- Datendiebstahl: Ihre persönlichen Informationen und Nachrichten können eingesehen werden.
- Identitätsmissbrauch: Betrüger können in Ihrem Namen Posts oder Nachrichten verbreiten.
- Finanzielle Schäden: Haben Sie Zahlungsdaten hinterlegt, könnten diese für unautorisierte Käufe missbraucht werden.
- Erpressung: Zugang zu privaten Inhalten könnte zu Erpressungsversuchen führen.
- Weiterverkauf Ihrer Daten: Ihre Informationen könnten im Darknet oder an andere Kriminelle verkauft werden.
Wie schützen Sie sich?
- Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA):
- Gehen Sie zu „Einstellungen“ → „Passwort und Sicherheit“ → „Zweistufige Authentifizierung“.
- Nutzen Sie eine Authentifizierungs-App oder SMS für zusätzlichen Schutz.
- Prüfen Sie E-Mails genau:
- Überprüfen Sie die Absender-Adresse und klicken Sie niemals auf verdächtige Links.
- Offizielle Informationen von Facebook finden Sie nur im Support-Postfach in Ihrem Konto.
- Melden Sie Betrugsversuche:
- Verdächtige E-Mails können Sie an phishing@facebook.com weiterleiten.
- Bleiben Sie wachsam:
- Lassen Sie sich nicht von alarmierenden Betreffzeilen oder Drohungen unter Druck setzen.
Fazit: Vorsicht ist der beste Schutz!
Die verstärkte Welle betrügerischer E-Mails im Namen von Meta/Facebook zeigt, wie wichtig ein wachsames Verhalten im Umgang mit solchen Nachrichten ist. Aktivieren Sie Sicherheitsmaßnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und prüfen Sie E-Mails sorgfältig. Damit sind Sie bestens gegen die Tricks der Betrüger gewappnet.
Deutsch-Amerikanisches Weihnachtskonzert im Wiesbadener Kurhaus
Nachrichten Wiesbaden: Die U.S. Army Garnison Wiesbaden, die Stadt Wiesbaden und das Land Hessen laden am Montag, den 9. Dezember, um 19 Uhr zum traditionellen Holiday-Konzert ins Kurhaus Wiesbaden ein. Unter dem Motto „Season of Unity“ verbindet das Konzert musikalisch die Kulturen und bringt Menschen zur Weihnachtszeit zusammen.
Vielfältiges Musikprogramm
Die U.S. Army Europe and Africa Band and Chorus unter der Leitung von Oberstleutnant Scott McKenzie bietet ein abwechslungsreiches Programm. Von klassischen Weihnachtsliedern bis hin zu modernen Stücken aus Radio, Bühne und Film – das Konzert verspricht ein musikalisches Erlebnis für alle Altersgruppen.
Die Veranstaltung hat eine besondere Bedeutung für die deutsch-amerikanischen Beziehungen in Hessen. Rund 5.000 amerikanische Soldatinnen und Soldaten sowie fast 4.000 zivile Mitarbeiter und ihre Familien leben in der Region. Das Konzert im Kurhaus unterstreicht die enge Verbundenheit beider Nationen.
Kostenlose Eintrittskarten
Der Eintritt ist kostenlos, jedoch kartenpflichtig. Tickets können ab Montag, 2. Dezember, um 9 Uhr online reserviert werden. Pro Person sind maximal vier Karten verfügbar, solange der Vorrat reicht. Bei nicht benötigten Karten wird gebeten, diese rechtzeitig am Konzerttag im Kurhaus zurückzugeben.
Wichtige Hinweise für Besucher
- Einlass: Ab 18.15 Uhr. Ab 18.45 Uhr werden nicht besetzte Plätze freigegeben.
- Sicherheitskontrollen: Taschenkontrollen am Eingang. Große Taschen, Rucksäcke und waffenähnliche Gegenstände sind nicht erlaubt.
- Parkmöglichkeiten: Begrenzte Plätze in der Kurhaustiefgarage und im Parkhaus Theater. Gäste werden gebeten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Adresse und Kontakt
Veranstaltungsort: Kurhaus Wiesbaden, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden
Weitere Informationen und Ticketbuchung: Ticketshop
Unfallflucht in Nauheim – Polizei Groß-Gerau sucht Zeugen
Am Samstag, den 30. November 2024, kam es in Nauheim zu einer Verkehrsunfallflucht. Nach Angaben der Polizei Südhessen wurde ein ordnungsgemäß parkender schwarzer Mercedes beschädigt, während er in der Zufahrt „Am Grenzweg“ zu einem Sonderpostenmarkt in der Rüsselsheimer Straße abgestellt war.
Der Unfall ereignete sich zwischen 13:15 Uhr und 13:35 Uhr. Ersten Ermittlungen zufolge geriet der bislang unbekannte Verursacher vermutlich zu weit nach rechts und kollidierte mit dem am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeug. Trotz des verursachten Schadens entfernte sich die verantwortliche Person von der Unfallstelle, ohne ihren Pflichten nachzukommen.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug geben können. Wer sachdienliche Informationen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06152/1750 mit der Polizeistation Groß-Gerau in Verbindung zu setzen.
Einbruch in Gustavsburg: Täter entwenden Geld und Schmuck
Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg: Am Donnerstag, den 28. November 2024, wurde ein Wohnhaus in der Nürnberger Straße im Stadtteil Gustavsburg Ziel eines Einbruchs. Nach Angaben der Kriminalpolizei Rüsselsheim verschafften sich die Täter zwischen 16:50 Uhr und 18:40 Uhr über die Terrassentür Zutritt zum Gebäude. Die Einbrecher entwendeten dabei Bargeld sowie Schmuck. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, um Hinweise. Diese nimmt das Kommissariat 21/22 unter der Telefonnummer 06142/6960 entgegen.
Wiesbaden treibt Wärmewende in Kooperation mit ESWE voran
Nachrichten Wiesbaden: Die Landeshauptstadt Wiesbaden und die ESWE Versorgungs AG haben einen Kooperationsvertrag zur Entwicklung der kommunalen Wärmeplanung unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist die Erarbeitung eines umfassenden Wärmeplans bis 2026, der die Grundlage für eine klimaneutrale Wärmeversorgung in Wiesbaden legen soll.
Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hob bei der Vertragsunterzeichnung die Bedeutung dieser Partnerschaft hervor:
„Dieser Vertrag ist ein Meilenstein in unserem Bestreben, die Wärmewende in Wiesbaden wirtschaftlich und sicher mit einem starken Partner zu gestalten.“ Bürgermeisterin Christiane Hinninger ergänzte: „Die Partnerschaft mit ESWE Versorgung ist ein klares Signal für unser Engagement in Richtung einer nachhaltigen Wärmeversorgung. Dieser Vertrag verbindet ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Entwicklung.“

Das Hessische Energiegesetz verpflichtet Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern, eine kommunale Wärmeplanung zu entwickeln und regelmäßig fortzuschreiben. Ziel ist es, die Wärmeversorgung schrittweise ohne den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu realisieren. In einem ersten Schritt hatte die Stadt Wiesbaden schon eine Strategische Wärmeplanung erarbeitet, die aufzeigt, in welchen Ortsteilen der Ausbau der Fernwärmeinfrastruktur sinnvoll ist und wo andere Technologien wie Wärmepumpen eingesetzt werden können.
Auf Seiten der ESWE Versorgungs AG unterzeichneten Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok und Vorstandsmitglied Jörg Höhler den Vertrag.
„Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit der Stadt innovative Lösungen für die Wärmewende zu entwickeln“, sagte Ralf Schodlok. Und Jörg Höhler ergänzte: „Dieser Vertrag unterstreicht unser gemeinsames Engagement für den Umweltschutz und die Förderung nachhaltiger Wärmetechnologien.“ Die Landeshauptstadt Wiesbaden bleibt ihrem Ziel des Klimaschutzes verpflichtet und setzt weiterhin auf die Unterstützung von Bund und Land, um die notwendigen Investitionen in eine zukunftsfähige Wärmeversorgung zu ermöglichen.
Sperrung auf der A61 in Fahrtrichtung Ludwigshafen
Der Ausbau der Autobahn 61 zwischen der Anschlussstelle Rheinböllen (AS 45) und der Tank- und Rastanlage Hunsrück schreitet voran. Im Zuge des Projekts wird in der Woche vom 2. bis zum 8. Dezember 2024 der Verkehr auf die neu fertiggestellte Richtungsfahrbahn Koblenz umgelegt. Dafür ist eine temporäre Sperrung erforderlich.
Sperrzeitraum und Umleitung
Von Montag, 2. Dezember, 19 Uhr bis Donnerstag, 5. Dezember, 5 Uhr wird die Zufahrt von der B50 auf die A61 in Richtung Ludwigshafen gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden über die A61 Richtung Koblenz zur Anschlussstelle Laudert (AS 44) und von dort zurück auf die A61 in Fahrtrichtung Ludwigshafen geleitet.
Verbesserter Verkehrsfluss nach Umlegung
Nach Abschluss der Umlegung stehen dem Verkehr in beide Richtungen – Ludwigshafen und Koblenz – durchgängig je zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Autobahn GmbH erwartet, dass der Verkehrsfluss sich nach einer kurzen Anpassungsphase deutlich verbessert.
Hintergrund zum Bauprojekt
Bisher wurde der Verkehr in beiden Richtungen auf der südlichen Richtungsfahrbahn Ludwigshafen geführt. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten und Einführung eines optimierten Verkehrskonzepts erfolgt nun die Umlegung auf die nördliche Fahrbahn, die mit neuen Bauwerken ausgestattet wurde.
Hinweise für Verkehrsteilnehmer
Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmer um umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich und Verständnis für die temporären Verkehrsbeeinträchtigungen. Ziel ist es, durch den Umbau langfristig einen reibungslosen und sichereren Verkehrsfluss zu gewährleisten.
Veranstaltung Mainz: Weihnachtsbasteln im Naturhistorischen Museum
Am Samstag, den 7. Dezember 2024 können Kinder von 6 bis 10 Jahren zu den Öffnungszeiten des Naturhistorischen Museums Weihnachtsdekorationen basteln oder kreative Geschenke für Familie und Co. Alle Materialien werden gestellt – die Kids müssen nur Spaß an Kreativität mitbringen.
Dank der Förderung der Rheinhessen Sparkasse ist dieser Basteltag für alle teilnehmenden Kinder kostenlos. An diesem Tag ist der Eintritt ins Naturhistorische Museum – und nun auch ins Interim des Gutenberg-Museums – kostenlos, sodass nach oder vor der „Bastel-Session“ die Dauerausstellungen beider Museen erkundet werden können.
Eine Anmeldung ist nicht nötig – einfach vorbeikommen und die Wilden Welten erleben.
Blaulicht Bundesweit: Überholmanöver endet für Jugendlichen tödlich
Ein schwerer Verkehrsunfall erschütterte am Freitagabend den Westersteder Ortsteil Westerloy. Ein 17-jähriger Beifahrer verlor dabei sein Leben, drei weitere Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren wurden schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr auf der Ihausener Straße. Laut Angaben der Polizei war ein 19-Jähriger mit einem roten Peugeot unterwegs, als er ein anderes Fahrzeug überholen wollte. Der Überholvorgang missglückte offenbar, und der Fahrer versuchte, auf seine Spur zurückzukehren. In einer Rechtskurve verlor er jedoch die Kontrolle über das Fahrzeug.
Peugeot prallt gegen Baum und landet im Graben
Der Wagen drehte sich, schleuderte gegen einen Baum und kam schließlich im Graben zum Stillstand. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass die Insassen teilweise nur mit großem Aufwand aus dem Fahrzeug befreit werden konnten. Die Feuerwehr war mit über 100 Einsatzkräften vor Ort. „Die Insassen erlitten meist schwere Verletzungen“, teilte ein Polizeisprecher mit.
Der 17-jährige Beifahrer erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die drei weiteren Insassen wurden in umliegende Kliniken gebracht, einer von ihnen per Rettungshubschrauber.
Straße stundenlang gesperrt
Die Unfallstelle war für dreieinhalb Stunden komplett gesperrt, um Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme zu ermöglichen. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.





















