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Digitalisierung in der Landwirtschaft: So hilft moderne Technik den Rhein-Main-Bauern

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Landwirtschaft
Landwirtschaft

Die Landwirtschaft steht heute vor immer größeren Herausforderungen: Klimawandel, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und eine wachsende Weltbevölkerung machen effiziente und umweltschonende Lösungen unverzichtbar.

Auch in der Rhein-Main-Region setzen daher immer mehr Landwirte auf digitale Technologien, um ihre Betriebe zukunftssicher zu machen. Ob der Einsatz von Drohnen, die Nutzung von Sensorik oder datenbasierte Entscheidungen – die Digitalisierung eröffnet auch in der Landwirtschaft äußerst spannende Möglichkeiten.

Effizienz durch Präzision: Smarte Technologien auf den Feldern

Ein zentrales Element der digitalen Landwirtschaft stellt die Präzisionslandwirtschaft dar. Diese setzt auf smarte Technologien wie GPS-gesteuerte Traktoren oder Drohnen, welche die Felder analysieren und verlässliche Daten zur Bodenqualität, Feuchtigkeit und Pflanzengesundheit liefern. Mit Hilfe dieser Informationen können Landwirte gezielt bewässern oder düngen, was nicht nur die Erträge steigert, sondern auch wertvolle Ressourcen wie Wasser und Dünger schont.

Ein Beispiel aus der Region zeigt die beeindruckende Effektivität: Ein Betrieb in Rheinhessen konnte durch den Einsatz von Bodensensoren etwa den Wasserverbrauch um ganze 30 Prozent reduzieren. Gleichzeitig führten präzisere Düngemittelanwendungen zu einer höheren Erntequalität.

Diese Effizienzsteigerungen tragen allerdings nicht nur zur Wirtschaftlichkeit bei − sie erfüllen auch den wachsenden Anspruch an eine nachhaltige Produktion.

Digitalisierung als Schlüssel für mehr Nachhaltigkeit

Auch im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit zeigt die Digitalisierung ihr Potential eindrucksvoll. Sensoren und vernetzte Maschinen ermöglichen es den Landwirten, ihre Emissionen zu verringern und den Energieverbrauch zu optimieren.

Datenplattformen helfen ihnen zudem dabei, ganze Lieferketten transparenter zu gestalten. Besonders Betriebe, die auch im Export tätig sind, profitieren von dieser Entwicklung, da ihre Kunden vermehrt nachvollziehbare Herkunfts- und Produktionsdaten verlangen.

Für Landwirte, die sich an diese neuen Standards anpassen möchten, ist jedoch eine professionelle Unterstützung entscheidend. Eine Digitalisierungsberatung durch Experten hilft nicht nur dabei, die passenden Technologien für den eigenen Betrieb zu finden, sondern auch eine sinnvolle Integration in bestehende Prozesse sicherzustellen. Gerade für kleinere und mittelgroße Betriebe ist das oft der entscheidende Faktor, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Neue Chancen durch Automatisierung und Vernetzung

Neben Drohnen und Sensoren kommen immer häufiger auch autonome Maschinen und digitale Marktplätze zum Einsatz.

Traktoren, die völlig eigenständig Felder pflügen oder säen, sind längst keine Zukunftsvision mehr. Auch die Kuhställe werden smarter: Automatische Melkroboter, die den Gesundheitszustand jeder Kuh in Echtzeit analysieren, sparen Zeit und verbessern gleichzeitig das Tierwohl.

Ein weiteres Beispiel ist die Vernetzung von Daten entlang der gesamten Produktionskette. So können Landwirte unter anderem in Echtzeit nachvollziehen, wie sich Wetterbedingungen oder Schädlingsbefall auf die Ernte auswirken − und sofort darauf reagieren.

Herausforderungen der digitalen Transformation meistern

Trotz der vielen überzeugenden Vorteile bringt die Digitalisierung auch Herausforderungen mit sich.

Die Anschaffungskosten für smarte Geräte sind in der Regel hoch und nicht alle Landwirte verfügen über das technische Know-how, um diese wirklich effektiv einzusetzen. Hinzu kommt die Notwendigkeit eines stabilen Internetzugangs, der in einigen ländlichen Gebieten nach wie vor ein Problem darstellt.

Die Landesregierung Hessen hat in den letzten Jahren jedoch verstärkt Förderprogramme ins Leben gerufen, die den hiesigen Landwirten den Einstieg in die digitale Landwirtschaft erleichtern sollen. Darunter fallen sowohl finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung neuer Technologien als auch Schulungen, um die digitale Kompetenz zu stärken.

Was bringt die Zukunft für die lokale Landwirtschaft?

Die Digitalisierung der Landwirtschaft steht erst am Anfang − doch die Fortschritte sind unübersehbar.

Digitale Technologien bieten eine Antwort auf viele der drängenden Probleme der Branche und schaffen gleichzeitig neue Perspektiven. Mit der richtigen Strategie und den passenden Technologien können auch die Landwirte in der Rhein-Main-Region von der digitalen Transformation profitieren – durch mehr Effizienz, höhere Erträge und für eine nachhaltige Zukunft.

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Worms: Schweren Unfall ohne Führerschein verursacht

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Foto: FW Worms

Unfall Worms: Am Sonntagvormittag, 26. Januar 2025 gegen 11:10 Uhr kam es auf der Kreisstraße 1 zwischen Worms-Pfeddersheim und Worms-Leiselheim zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 33-jährige Frau aus Worms verlor aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf Regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihren 5er BMW, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug mehrfach, bevor es zum Stillstand kam.

Fahrerin ohne gültige Fahrerlaubnis

Die Fahrerin wurde bei dem Unfall verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Glücklicherweise konnte sie ihren BMW selbstständig verlassen, wurde jedoch umgehend durch den Rettungsdienst medizinisch betreut. Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass die 33-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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Vollsperrung in Worms für mehr als eine Stunde

Die Kreisstraße 1 musste für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden, um die Unfallaufnahme durchzuführen und die Aufräumarbeiten zu ermöglichen. Neben der Polizei waren auch zahlreiche Rettungskräfte und die Feuerwehr im Einsatz. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Worms sowie der freiwilligen Einheiten Stadtmitte und Pfeddersheim sicherten die Unfallstelle ab, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf.

Ein hinzugezogener Rettungshubschrauber stand bereit, wurde jedoch letztlich nicht benötigt. Eine Fachfirma wurde mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt, um die Straße wieder vollständig für den Verkehr freizugeben.

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Vollsperrung der A643 bei Mainz-Mombach nach schwerem Unfall

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Unfall auf der A643 | Foto: Polizei
Unfall auf der A643 | Foto: Polizei

Nachrichten Mainz: In den frühen Morgenstunden des Sonntag, 26. Januar 2025, ereignete sich auf der A643 ein schwerer Verkehrsunfall, der zu einer Vollsperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Autobahndreieck Mainz führte. Gegen 03:44 Uhr kollidierte ein 31-jähriger Fahrer eines Peugeot e2008 auf Höhe der Anschlussstelle Mombach aus bislang ungeklärter Ursache mit der Betongleitwand auf der Schiersteiner Brücke.

Heftiger Aufprall führt zu Kettenreaktion

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug in den Abfahrtsbereich der Anschlussstelle Mombach auf der A643 geschleudert und prallte dort gegen die metallische Fahrbahnteilung sowie den Aufpralldämpfer. Dabei löste sich die auf dem Fahrzeugdach montierte Dachbox, die auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde. In einer weiteren Kollision stieß der Peugeot gegen die Fahrbahntrennung zur Gegenrichtung in Richtung Wiesbaden, verschob diese leicht und kam schließlich auf beiden Fahrstreifen zum Stillstand.

Drei Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert

Neben dem Fahrer befanden sich zwei weitere weibliche Insassen im Alter von 31 und 32 Jahren im Fahrzeug. Während der Fahrer und die Mitfahrerin auf der Rückbank schwere Verletzungen erlitten, kam die Beifahrerin mit leichteren Verletzungen davon. Alle Beteiligten wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, um eine mögliche Beeinflussung durch Alkohol oder andere Substanzen zu überprüfen.

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Schaden auf 50.000 Euro geschätzt

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt. Die Höhe des entstandenen Schadens wird vorläufig auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Neben dem erheblichen Sachschaden am Fahrzeug wurden auch die Fahrbahntrennungen und Sicherheitseinrichtungen beschädigt.

Autobahn A643 voraussichtlich den ganzen Tag gesperrt

Die A643 war bis 10:30 Uhr in Fahrtrichtung Mainz voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Mombach abgeleitet. Experten der Autobahn GmbH führten eine genaue Untersuchung der beschädigten Fahrbahnteiler und Sicherheitseinrichtungen durch.

Weiterlesen: Schwerer Unfall auf der A60 bei Mainz-Weisenau

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Stipendium für musikalisches Talent aus Ginsheim-Gustavsburg

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Kultur Ginsheim-Gustavsburg: Fiona Schäfer kann die Jury der Kultur-Stiftung Ginsheim-Gustavsburg mit ihrem Vorspiel und ihrer Bewerbung überzeugen. Sie bekommt als Ausbildungszuschuss 1 200 € für ein Jahr. Wenn sie weiterhin musikalische und ehrenamtliche Aktivitäten in Ginsheim-Gustavsburg nachweisen kann, wird das Stipendium um ein Jahr verlängert.

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Seit langem spielt Fiona aus Ginsheim-Gustavsburg Musik

Fiona spielt außerdem Schlagzeug – beides lernt sie an der städtischen Musikschule und man kann sie bei deren nächsten Vorspielkonzert hören. Schon früh kommt sie mit Musik in Berührung – Rhythmusinstrumente, Blockflöte, Gitarre – später Schlagzeug in einer Band und Chorsingen an der Schule.

Somit hat die Kultur-Stiftung im Moment vier Merian-Stipendien in der Betreuung. Die zwei weiteren Förderschwerpunkte betreffen die Kulturprojekte von gemeinnützigen Vereinen und Gruppen. Zuschüsse dafür können jederzeit beantragt werden.

Außerdem schreibt die Stiftung wieder einen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler aus: Wer dichtet und komponiert das beste Mainspitz-Lied? Die Ausschreibung dafür wird demnächst veröffentlicht und ist in der Homepage der Kultur-Stiftung zu finden.

Die Kultur-Stiftung Ginsheim-Gustavsburg ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Förderung kultureller Institutionen, Veranstaltungen und Projekte in Ginsheim-Gustavsburg widmet. Ihr Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt der Stadt zu unterstützen und zur Lebensqualität sowie zum Gemeinschaftsgefühl beizutragen. Dabei ergänzt die Stiftung mit ihren Erträgen den bestehenden Kulturetat der Stadt, um zusätzliche Projekte zu ermöglichen und Finanzierungslücken zu schließen. ​

Die Stiftung fördert ein breites Spektrum kultureller Aktivitäten, darunter Konzerte, Musikschulen, Jugend-Kulturprojekte, Ausstellungen, Chöre, Theaterszenen, Kleinkunst, Kulturprojekte für Kinder, Museen, Lesungen, Büchereien sowie kulturelle Veranstaltungen von Migrantenorganisationen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Unterstützung von Projekten, die gemeinnützig sind oder sich einer solchen Organisation angeschlossen haben. ​

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Ingelheim: Taschenlampenführung im Museum bei der Kaiserpfalz

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Museum bei der Kaiserpfalz in Ingelheim
©Stadtverwaltung Ingelheim

Museum Ingelheim: Das Museum bei der Kaiserpfalz lädt am Freitag, den 7. März 2025, um 18 Uhr zur letzten Taschenlampenführung der Saison ein. Im Schein der Taschenlampen werden bei dieser besonderen Führung die farbenfrohen Details und verborgenen Facetten ausgewählter Museumsobjekte sichtbar, die im Tageslicht oft unbemerkt bleiben. Dieser atmosphärische Blick auf die römischen Highlights der Sammlung verspricht ein außergewöhnliches Erlebnis für alle Altersgruppen.

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Wenn die Dunkelheit einsetzt, beginnen die Teilnehmer ihre Spurensuche im menschenleeren Museum Ingelheim

Florine Jäger M.A., eine erfahrene Museumsmitarbeiterin, führt die Gäste 45 Minuten lang durch die faszinierende Welt der Römer. Unter anderem beleuchtet sie die elegante, einst farbenfrohe Kleidung der Römerin „Prima“ und erläutert die Herkunft des leuchtenden Blaus römischer Glasgefäße. Ein weiteres Highlight der Führung ist die „antike Taschenlampe“, die mit ihrem warmen Licht ein essenzieller Bestandteil des römischen Alltags war. Auch ein Blick auf die Verehrung der bunten römischen Architektur durch Karl den Großen rundet die Führung ab. Eigene Taschenlampen dürfen gerne mitgebracht werden.

Die Teilnahme kostet 2 Euro pro Person, zuzüglich eines Museumseintritts von 3 Euro für Erwachsene ab 18 Jahren. Da die Personenzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung über das Kinder- und Jugendprogramm der Stadt Ingelheim erforderlich.

Das Museum bei der Kaiserpfalz in Ingelheim am Rhein, eröffnet im Jahr 2004, widmet sich der lokalen Geschichte von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Es befindet sich am François-Lachenal-Platz 5, in unmittelbarer Nähe zur archäologischen Zone der Kaiserpfalz, und bietet einen umfassenden Einblick in die historische Entwicklung der Region. ​

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Bad Kreuznach: Unbekannter wirft Flaschen vom Dach

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Symbolbild Polizei RLP
Symbolbild Polizei RLP

Polizei Bad Kreuznach: Ein lebensgefährlicher Vorfall ereignete sich am späten Freitagabend, 24. Januar 2025, in der Innenstadt von Bad Kreuznach. Gegen 22:10 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass eine bislang unbekannte Person Glasflaschen vom Dach eines Parkhauses eines Einzelhandelsgeschäfts in die darunterliegende Fußgängerzone geworfen hat.

Bierflasche verfehlt nur knapp Baby im Kinderwagen

Besonders brisant: Eine Bierflasche traf den Fußbereich eines Kinderwagens, in dem sich zu diesem Zeitpunkt ein sechs Monate altes Baby befand. Die Flasche zerschellte anschließend auf dem Boden – das Baby wurde nur um wenige Zentimeter verfehlt. Eine zweite Flasche schlug mitten in der belebten Fußgängerzone auf, glücklicherweise kam es dabei zu keinen Verletzten.

Täter auf der Flucht

Der Vater des Kindes gab an, dass er kurz vor dem Vorfall eine Person mit einer Taschenlampe auf dem Parkhausdach gesehen habe. Als er die Person ansprach, flüchtete diese umgehend. Trotz intensiver Fahndung der eingesetzten Polizeibeamten konnte der mutmaßliche Täter nicht mehr angetroffen werden.

Polizei ermittelt

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Identität des Täters geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Kreuznach unter der Telefonnummer 0671 – 88 11 0 entgegen.

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„MeinSport“ startet in Mainz: Neue Initiative in Grundschulen

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Sportstaatssekretärin Simone Schneider (r.) und Bildungsstaatssekretärin Bettina Brück (l.) bringen die mit Spannung erwartete Materialbox gemeinsam mit Schulleiterin Dominique Göbel und Schülerin Josepha den "MeinSport"-Kindern. Foto: LSB

Sport Mainz: Staatssekretärinnen Bettina Brück und Simone Schneider überreichen Materialbox an Goethe-Grundschule / Ziel: Spaß an Bewegung und am Sport wecken

An der Goethe-Schule in der Mainzer Neustadt ist am Donnerstagnachmittag offiziell der Startschuss für die Initiative „MeinSport“ an 14 rheinland-pfälzischen Grundschulen erfolgt. Die beiden Staatssekretärinnen Simone Schneider (Ministerium des Inneren und für Sport) und Bettina Brück (Ministerium für Bildung) haben Schulleiterin Dominique Göbel offiziell eine MeinSport-Box im Wert von 500 Euro überreicht.

Ein Dutzend sportbegeisterter Schüler*innen aus der „MeinSport“-AG stürzten sich voller Begeisterung auf die Materialbox, um die Sportgeräte auszupacken und auszuprobieren. Die Jungen und Mädchen aus der dritten und vierten Klasse hatten direkt eine Menge Spaß und kamen sogleich ordentlich in Bewegung.

Staatssekretärin Brück

„Dass die Kinder ganz viel Freude an der Bewegung haben, ist uns besonders wichtig“, betonte Staatssekretärin Brück und sprach von einer „ganz tollen Initiative, die beispielhaft ist für viele andere Initiativen, die sich im Land entwickeln können“. Mit dem „MeinSport“-Projekt hätten die Grundschüler*innen die Möglichkeit, „in der Ganztagsschule auf vielfältige Art und Weise jede Woche eine andere Sportart kennenzulernen und sich ausprobieren und austesten zu können“. Dies bedeute „Teilhabechancen für alle Kinder, unabhängig davon, ob sich Eltern diese Sportart für ihre Kinder leisten können oder persönlich einen Zugang zu dem Sport haben“.

Auch Sportstaatssekretärin Schneider freute sich, dass die ersten Schulen in Mainz, Koblenz und Kaiserslautern jetzt beim Programm „MeinSport“ dabei sind. „Unser oberstes Ziel ist, dass noch mehr Kinder Spaß an Bewegung und Spaß am Sport bekommen“, so Schneider. „Das Projekt „MeinSport“, das wir als Innen- und Bildungsministerium zusammen mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz umsetzen, ist der ideale Partner, um Kindern die Möglichkeit zu geben, neue Bewegungswelten zu entdecken, ihrer Leidenschaft für Sport nachzugehen und langfristig in Vereine integriert zu werden“. Es sei sehr positiv, „dass wir engagierte Menschen gefunden haben, die mit Kindern verschiedene Sportarten ausprobieren, um die Herzenssportart zu finden – und wir sind sehr froh, wenn das möglichst vielen Kindern auch gelingt“.

„Die Anforderungen der verschiedenen Sportarten sind so vielfältig, dass jedes Kind zunächst ein Talent für den Sport hat“, kommentierte Prof. Mark Pfeiffer von der Mainzer Uni als Projektleiter von „MeinSport“. „Irgendwo schlummert in jedem ein Potenzial.“ Die „MeinSport“-Schulen seien „immer die Ganztagsschulen im Stadtgebiet“, so der Sportwissenschaftler. Da diese „für diese Vielfalt an Bewegungsformen und Sportarten nicht ausgestattet“ seien, habe man es „mit starker Anstrengung und toller Unterstützung der Landesregierung hinbekommen, dass die Schulen diese Unterstützung in Form von Material-Boxen erhalten“. Pfeiffer weiß: „Die Kinder mögen es, verschiedene Sportarten auszuprobieren.“

Das bestätigen die neun Jahre alte Josepha und der acht Jahre alte Benno

„Mir hat Hockey am meisten Spaß gemacht – und Fußball am wenigsten“, erläuterte der Drittklässler. Vereinsturnerin Josepha verriet, dass ihr Parcours am meisten Spaß gemacht habe – und „am wenigsten gar nichts“. Schulleiterin Dominique Göbel: „Unser Ziel ist es, dass wir tolle AGs anbieten können und unsere Kinder das bestmögliche Sportangebot am Nachmittag haben.“ Die „MeinSport“-Trainer weckten bei ihren Eleven „die Leidenschaft für den Sport“.

Das Projekt „MeinSport – probieren, trainieren ein Leben lang!“ wurde vom LSB in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung und dem Ministerium des Inneren und für Sport ins Leben gerufen. Die Basis des Projekts bildete die 2019 vom Innenministerium beauftragte Erstellung einer Expertise zu aktuellen Konzepten der Talentförderung und -entwicklung. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Mark Pfeiffer (Theorie und Praxis der Sportarten) und in Zusammenarbeit mit Prof. Tim Bindel (Sportpädagogik und Sportdidaktik), beide vom Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ist das Projekt im Januar 2020 in der Region Rheinhessen gestartet.

Inzwischen ist „MeinSport“ über die Region Rheinhessen hinaus auf die Standorte Koblenz und Kaiserslautern ausgeweitet worden und wird seit dem 1. August 2024 von Leon Brüning koordiniert. Ziel von „MeinSport“ ist es, die Kinder über das Kennenlernen einer Vielzahl an Sportarten und vielfältiger Bewegungsformen darin zu unterstützen, ihre „Talente“ im Sport zu entdecken und sie zu motivieren, eine zu ihnen passende sportliche Betätigung aufzunehmen.

Im Rahmen von „MeinSport“ lernen die Kinder ganz unterschiedliche Bewegungsformen und Sportarten kennen. Das Projekt richtet sich an Kinder der dritten und vierten Klassen, also an Acht- bis Elfjährige. Im aktuellen Schuljahr 2024/2025 sind insgesamt sieben Grundschulen am Standort Mainz, vier am Standort Koblenz und drei am Standort Kaiserslautern beteiligt.

Schwerer Unfall auf der A60 bei Mainz-Weisenau

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Unfall | Foto: POL-VDMZ
Unfall | Foto: POL-VDMZ

Nachrichten Mainz: In den frühen Morgenstunden des Samstag, 25. Januar 2025, ereignete sich auf der A60 in Fahrtrichtung Bingen ein schwerer Verkehrsunfall. Gegen 04:20 Uhr kam ein mit zwei Personen besetzter Skoda auf Höhe der Anschlussstelle Mainz-Weisenau von der Fahrbahn ab. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte Alkoholeinfluss eine entscheidende Rolle gespielt haben.

Skoda überschlägt sich mehrfach

Der Skoda geriet nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr das Ende einer Schutzplanke und wurde durch den Aufprall in die Luft geschleudert. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach, bevor es rund 150 Meter weiter auf der Fahrerseite im Grünstreifen zum Stillstand kam. Durch den Unfall wurden mehrere Verkehrseinrichtungen beschädigt, darunter zwei Verkehrsschilder, eine Schutzplanke und ein Leitpfosten.

Insassen mit Alkohol im Blut

Die beiden Insassen des Fahrzeugs, zwei Männer im Alter von 34 und 55 Jahren, wurden nach dem Unfall zur Behandlung in die Universitätsmedizin Mainz gebracht. Glücklicherweise erlitten sie nur leichte Verletzungen. Allerdings ergaben Atemalkoholtests bei beiden Personen Werte von über 1 Promille. Da bislang unklar ist, wer das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt steuerte, wurden beiden eine Blutprobe entnommen.

Fahrerlaubnis möglicherweise nicht vorhanden

Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Es besteht zudem der Verdacht, dass keiner der Insassen im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Am Unfallort wurden zahlreiche Spuren gesichert, die zur weiteren Aufklärung beitragen sollen.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich unter der Telefonnummer 06132 – 950  bei der Polizeiinspektion Mainz zu melden.

Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten kam es zu temporären Verkehrsbehinderungen auf der A60. Die Ermittlungen dauern an.

Weiterlesen: Vollsperrung der A643 bei Mainz-Mombach nach schwerem Unfall

Unfallflucht in Gau-Algesheim: Polizei sucht Zeugen

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Die Polizei Ingelheim bittet um Zeugenhinweise zu einer Unfallflucht, die sich in der Nacht vom 20. auf den 21. Januar 2025 in der Appenheimer Straße in Gau-Algesheim ereignet hat. Nach bisherigen Ermittlungen touchierte ein bislang unbekanntes Fahrzeug beim Vorbeifahren einen am Straßenrand geparkten Pkw und beschädigte dabei dessen Seitenspiegel. Anstatt den Unfall zu melden oder sich um die Regulierung des Schadens zu kümmern, entfernte sich der verantwortliche Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle.

Besonders auffällig

Ein besonders auffälliges Detail könnte nun zur Identifikation des Unfallverursachers beitragen: Am Unfallort wurde ein beschädigter Seitenspiegel des flüchtigen Fahrzeugs gefunden. Basierend auf diesem Fund geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem gesuchten Fahrzeug um einen roten VW Bus oder einen ähnlichen Transporter handeln könnte. Die Beamten bitten daher Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallgeschehen oder dem beteiligten Fahrzeug geben können, sich umgehend mit der Polizeiinspektion Ingelheim in Verbindung zu setzen. Jede Beobachtung, die zur Klärung des Vorfalls beiträgt, kann von großer Bedeutung sein.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang in Gau-Algesheim oder zum Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Ingelheim zu melden. Telefonisch ist die Dienststelle unter der Rufnummer 06132 65510 erreichbar. Alternativ können Hinweise auch per E-Mail an piingelheim@polizei.rlp.de übermittelt werden.

Zukunft des Green Club Standorts Mainz: Gespräche laufen

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Der Green Club-Store in Mainz ist derzeit geschlossen (BYC News berichtete). Das ist womöglich jedoch nicht das Ende des auf gesunde Salate und Bowls spezialisierten Lieferdienstes in der Rheinstraße 43-45. Denn wie BYC News im Gespräch mit der Green Club GmbH als Franchisegeberin erfahren hat, ist das Unternehmen daran interessiert, dass der Betrieb am Standort fortgeführt wird.

„Wir sind in Gesprächen zur Erörterung der Betriebsfortführung“, so ein Sprecher des Lieferdienstes gegenüber der Redaktion. Aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen könne man zum aktuellen Zeitpunkt jedoch keine weiteren Details nennen. „Unser Wunsch ist es, dass Green Club in Mainz auch in Zukunft bestehen bleibt“, heißt es vonseiten des Unternehmens.

Laut Branchenberichten stellte das Jahr 2024 die gesamte Gastronomiebranche vor erhebliche Herausforderungen

Nachdem sich die wirtschaftliche Gesamtlange in Deutschland über den Jahresverlauf etwas erholt hatte, brach diese im Dezember entgegen den Wirtschaftsprognosen wieder ein. Dies spiegelt sich auch in zahlreichen wirtschaftlichen Erhebungen wider, insbesondere dem Konsumklimaindex: Die Kaufbereitschaft der Verbraucher war zum Jahresende überraschend stark eingebrochen.

Wann es weiterführende Informationen zum Mainzer Green Club-Standort gibt, konnte das Unternehmen noch nicht voraussagen. Im Gespräch mit BYC News betonte ein Sprecher des Bowl-Lieferdienstes, dass das Ziel ganz klar ein langfristiger Erhalt des Betriebs sei. „Wir bitten Kunden und Partner um Geduld, bis es konkrete Neuigkeiten gibt“, so ein Sprecher gegenüber der Redaktion.

Vollsperrung der B428 bei Bad Kreuznach

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Vollsperrung in Gau-Odernheim
Vollsperrung / Umleitung

Baustelle Bad Kreuznach: Am Sonntag, den 26. Januar, wird es auf der B428 zwischen den Kreisverkehrsplätzen (KVP) Mainzer Straße und Bosenheimer Straße zu einer Vollsperrung kommen. Der Grund sind notwendige Baumfällarbeiten entlang der Strecke.

Umleitung über das Gewerbegebiet

Um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten, wird eine Umleitung über das Gewerbegebiet Bad Kreuznach eingerichtet. Diese soll zu Beginn der Arbeiten in Kraft treten und den betroffenen Abschnitt entlasten. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Bad Kreuznach betont, dass diese Maßnahme notwendig sei, um Platz für den geplanten Ausbau der B 428 zu schaffen.

Geplante Ausbauarbeiten in diesem Jahr

Noch in diesem Jahr ist der Ausbau der B 428 auf vier Fahrstreifen vorgesehen. Im Rahmen dieses Projekts wird auch der Kreisverkehrsplatz Mainzer Straße umgebaut. Gleichzeitig plant der LBM, den KVP Bosenheimer Straße sowie die Zufahrten zu den angrenzenden Stadtstraßen nach mehr als 20 Jahren Nutzung zu sanieren. Um die Vegetationsperiode nicht zu beeinträchtigen, müssen die Baumfällungen bereits jetzt durchgeführt werden.

Zeitplan für den Ausbau

Die Bauarbeiten für den Straßenausbau sollen im späten Frühjahr beginnen und voraussichtlich im Herbst abgeschlossen werden. Der LBM wird die Bürger rechtzeitig über weitere Bauabschnitte informieren.

Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur

Mit dem Ausbau auf vier Fahrstreifen erhofft sich der LBM eine deutliche Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur auf dieser wichtigen Zubringerstrecke zur B 41. Die Leistungsfähigkeit soll durch die Maßnahmen erheblich gesteigert werden. Gleichzeitig werden Synergieeffekte genutzt, um die ohnehin notwendigen Sanierungsarbeiten effizient durchzuführen.

Der LBM bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen und Vollsperrung. Autofahrer werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen und den Bereich nach Möglichkeit zu meiden.

Diebesbande in Mainz geschnappt

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Verkehrskontrollen der Polizei

Nachrichten Mainz: Am Donnerstagabend, 23. Januar 2025, gegen 18:00 Uhr konnte ein aufmerksamer Ladendetektiv in der Seppel-Glückert-Passage eine ihm bereits bekannte Diebesbande beobachten. Der Detektiv verfolgte die verdächtigen Personen bis zur Straße Am Brand und informierte umgehend die Polizei.

Polizei Mainz verhindert Flucht

Die alarmierten Polizeistreifen trafen am Einsatzort ein und nahmen umgehend zwei Männer ins Visier, die soeben ein Geschäft verlassen hatten. Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle wollten die Beamten die beiden Verdächtigen überprüfen, als einer der Männer, ein 35-jähriger aus Brandenburg stammender Tatverdächtiger, plötzlich die Flucht ergriff. Er versuchte, sich der Kontrolle durch schnelles Weglaufen zu entziehen, doch die Polizeibeamten reagierten sofort. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es ihnen, den Mann einzuholen, zu Boden zu bringen und schließlich festzunehmen.

Bei einer anschließenden Durchsuchung des unmittelbaren Umfelds des Tatorts machten die Einsatzkräfte eine aufschlussreiche Entdeckung: Sie fanden einen präparierten Rucksack, der mit hochwertiger, mutmaßlich gestohlener Kleidung im Gesamtwert von rund 850 Euro gefüllt war. Die Art der Modifikation des Rucksacks deutete darauf hin, dass er speziell dazu genutzt wurde, Diebstähle zu erleichtern und Sicherheitsmaßnahmen wie Alarmsysteme in Geschäften zu umgehen. Die Polizei leitete daraufhin weitere Ermittlungen ein, um den genauen Tathergang und mögliche Mittäter zu identifizieren.

Tatverdacht mit bundesweiter Dimension

Der Brandenburger und sein Begleiter, ein 25-jähriger Berliner, wurden zur weiteren Klärung des Sachverhalts zur Polizeiinspektion Mainz 1 gebracht. Dort ergaben die Ermittlungen, dass die beiden möglicherweise für weitere Diebstähle im gesamten Bundesgebiet in Frage kommen. Nach der Sicherstellung des Diebesguts und der Mobiltelefone sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden die beiden Männer vorläufig wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Weiterlesen: Geldautomat in Mainz gestohlen – Zeugen gesucht

Symbolträchtiger Moment an der Grundschule in Mainz-Finthen

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v.l.n.r.: Schulsekretärin Ute Becker, Schulleiterin Agnes Busch, stellv. Schulleiterin Linda Laux, Agnes Wintrich vom Heimat- und Geschichtsverein Finthen, Bau- u. Kulturdezernentin Marianne Grosse, Benno Kraft vom Heimat- und Geschichtsverein Finthen | Quelle: Stadt Mainz

Nachrichten Mainz: Auf der Baustelle der künftigen Peter-Härtling-Grundschule in Finthen fand ein bedeutendes Ereignis statt: Am Mittwoch, den 22. Januar 2025, setzte die Kultur- und Baudezernentin Marianne Grosse gemeinsam mit Vertretern der Schulgemeinschaft, dem Heimat- und Geschichtsverein Finthen e.V. sowie der stellvertretenden Ortsvorsteherin feierlich eine neue Zeitkapsel ein.

Bedeutung der Zeitkapsel

Die Zeitkapsel soll die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft der Schule bewahren und künftigen Generationen Einblicke in das Leben unserer Zeit geben. Das Vergraben der neuen Zeitkapsel wurde im Beisein von Schulleiterin Agnes Busch, ihrer Stellvertreterin Linda Laux und Schulsekretärin Ute Becker gefeiert. Auch die stellvertretende Ortsvorsteherin, Anja Reichow-Hansen, und Vertretern des Heimat- und Geschichtsvereins Finthen, darunter Benno Kraft, Ingo Schlösser und Agnes Wintrich, nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Entdeckung der alten Zeitkapsel

Bereits im April 2024 war auf dem Gelände der Schule eine Zeitkapsel aus dem Jahr 1964 geborgen und feierlich geöffnet worden. Diese Entdeckung weckte großes Interesse und betonte die Bedeutung solcher Erinnerungsstücke. Die neue Zeitkapsel beinhaltet Gegenstände, Dokumente und Erinnerungen, die für die heutige Zeit und die Peter-Härtling-Schule von Bedeutung sind sowie die regionale Verbundenheit widerspiegeln:

  • Historische und aktuelle Dokumentationen des Heimat- und Geschichtsvereins: Eine Ausgabe des „Zeitspiegels“, ein Heft des Vereinsrings, welche Eindrücke und Dokumentationen aus der Vereinsarbeit im Stadtteil festhalten.
  • Schulische Erinnerungsstücke: Ein Bleistift mit dem Schulnamen, ein Stück Kreide, der Schulsong sowie ein Leporello mit aktuellen Schulfotos.
  • Projektdetails: Ein Projektdatenblatt der Gebäudewirtschaft Mainz mit Informationen zur Bauplanung der neuen Schule.

Auch ein Artikel über die Ausgrabung der Zeitkapsel vom 30. April 2024 aus der Allgemeinen Zeitung findet ebenso einen Platz.

Stimmen zur neuen Schule

Baudezernentin Grosse hob die Bedeutung der neuen Schule hervor: „Mit der neuen Peter-Härtling-Schule schaffen wir nicht nur eine moderne und nachhaltige Bildungseinrichtung, sondern auch einen Ort, der den pädagogischen und sozialen Anforderungen der Zukunft gerecht wird. Wir werden eine moderne Schule haben, in der sich die Schulgemeinschaft absolut wohlfühlen wird“, so Grosse. Schulleiterin Agnes Busch zeigte sich ebenfalls begeistert und freut sich sehr auf die neue Schule.

Erinnerungen an die alte Zeitkapsel

Herr Schlösser vom Heimat- und Geschichtsverein Mainz-Finthen erinnerte zudem an die Öffnung der Zeitkapsel aus dem Jahr 1964. Es befanden sich ein Finther Nachrichtenblatt aus 1964, ein Finther Wein dieses Jahrgangs, Münzen aus der Zeit und eine Luftaufnahme der Gemeinde darin.

Fortschritt der Baumaßnahmen

Baudezernentin Grosse lobte dabei auch den aktuellen Stand der Baumaßnahmen: „Dass wir jetzt bei den Baumaßnahmen so weit schon vorangeschritten sind, haben wir der Projektleitung von Frau Aleixo zu verdanken. Vielen Dank, das ist wirklich großartig verlaufen. Die Schule wird ganz klar ein Meilenstein für die gesamte Bildungslandschaft in Mainz sein.“

Gedenken an die alte Schule

Die Zeitkapsel wird anschließend eine kleine Tafel bekommen, die den Ort markiert, an dem sie vergraben wurde. Auch der alte Grundstein der Schule aus dem Jahr 1965 wird in der neuen Schule eine besondere Würdigung in einer Vitrine erhalten.

Mainz-Kostheim: Essity zählt zu den nachhaltigsten Unternehmen der Welt

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kostheim essity
kostheim essity

Nachrichten Kostheim: Das Hygiene- und Gesundheitsunternehmen Essity wurde erneut von der kanadischen Medien- und Forschungsfirma Corporate Knights als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt anerkannt. Die prestigeträchtige „Global 100-List“, die während des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht wurde, listet die weltweit nachhaltigsten Unternehmen und repräsentiert das oberste ein Prozent der globalen Wirtschaft in Bezug auf Nachhaltigkeitsleistung.

Insgesamt wurden 8.359 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar analysiert

Die Bewertung erfolgte anhand von 25 quantitativen Leistungsindikatoren, darunter nachhaltige Umsätze und Investitionen, entrichtete Steuern, Kohlenstoffproduktivität sowie Diversität in Bezug auf Ethnie und Geschlecht.

Sahil Tesfu, Chief Strategy and Sustainability Officer bei Essity mit Sitz in Kostheim, zeigte sich erfreut über die wiederholte Auszeichnung: „Wir sind stolz darauf, erneut zu den nachhaltigsten Unternehmen der Welt zu gehören. Essity Kostheim verfolgt das Ziel, Hygiene und Gesundheit zu verbessern und gleichzeitig unseren Einfluss auf Klima und Umwelt verantwortungsbewusst zu gestalten. Unser Streben nach kontinuierlicher Verbesserung kennt keine Grenzen.“

Corporate Knights ist ein renommiertes Unternehmen, das sich auf nachhaltiges Wirtschaften konzentriert. Die Organisation erstellt Rankings und Bewertungen von Unternehmen und Finanzprodukten auf Basis ihrer Nachhaltigkeitsleistung.

Über Essity

​Essity AB ist ein weltweit führendes schwedisches Unternehmen im Bereich Hygiene- und Gesundheitsprodukte mit Hauptsitz in Stockholm. Der Name „Essity“ leitet sich aus den englischen Wörtern „essentials“ (Wesentliches) und „necessities“ (Notwendigkeiten) ab, was die Bedeutung grundlegender Hygiene- und Gesundheitsprodukte unterstreicht. ​

Ginsheim-Gustavsburg: Grabschmuck auf dem Friedhof gestohlen

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Betrunkene Autofahrer
Polizei Symbolbild

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg: Auf dem Friedhof in der Mierendorffstraße im Stadtteil Gustavsburg kam es zwischen Mittwochabend (22. Januar 2025) und Donnerstagnachmittag (23. Januar 2025) zu einer Serie von Diebstählen. Dabei hatten unbekannte Täter gezielt Grabschmuck aus Kupfer entwendeten.

Sachschaden von 4.000 € durch Diebstahl auf Friedhof

Betroffen waren unter anderem Grabschalen und Grablichter. Bislang wurden der Polizei zehn Vorfälle auf dem Friedhof gemeldet. Der dadurch entstandene Sachschaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen dauern an und die Polizei bittet Angehörige, deren Gräber betroffen sind und die sich noch nicht gemeldet haben, um Kontaktaufnahme. Ebenso werden mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, gebeten, sich bei der Polizeistation Bischofsheim unter der Telefonnummer 06144/9666-0 zu melden.

Solche Diebstähle auf Friedhöfen sind nicht nur eine strafbare Handlung, sondern auch eine besonders belastende Erfahrung für die Hinterbliebenen

Gräber sind Orte der Erinnerung und des Gedenkens, die für viele Menschen eine große emotionale Bedeutung haben. Der Verlust von Grabschmuck stellt daher nicht nur einen finanziellen Schaden dar, sondern kann auch als respektloser Eingriff in die Trauerbewältigung der Angehörigen empfunden werden. In vielen Fällen werden die gestohlenen Metallgegenstände für ihren Materialwert weiterverkauft, was diese Art von Diebstahl besonders perfide macht.

Um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden, sind verschiedene Maßnahmen denkbar. Neben verstärkten Kontrollen durch Ordnungsdienste könnten auch Überwachungskameras an den Eingängen von Friedhöfen installiert werden, um potenzielle Täter abzuschrecken. Zudem ist es hilfreich, wenn Besucher und Anwohner auf verdächtige Aktivitäten achten und ungewöhnliche Beobachtungen zeitnah der Polizei melden. Eine verstärkte Sensibilisierung für das Thema kann dazu beitragen, dass Friedhöfe wieder als geschützte Orte der Ruhe und des Gedenkens wahrgenommen werden, an denen sich Angehörige ohne Sorge um den Erhalt der Grabstätten ihrer Verstorbenen erinnern können.