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Tigermückenplage in Wiesbaden auf dem Vormarsch

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Asiatische Tigermücke
Foto: de.wikipedia.org/wiki/Asiatische_Tigermücke

Tigermücke Wiesbaden: Das Gesundheitsamt Wiesbaden und die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS e.V.) geben den offiziellen Start der Tigermücken-Saison 2025 bekannt. Sie rufen die Bürgerinnen und Bürger zur Mithilfe auf, um eine weitere Ausbreitung der Mücken zu verhindern.

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Aggressive Mücken mit Krankheitsrisiko

In den Stadtteilen Südost und Kostheim fühlt sich die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) zunehmend wohl. Durch milde Temperaturen findet sie in Deutschland ideale Lebensbedingungen. Die Tigermücke gilt als besonders aggressiv. Unter bestimmten Umständen kann sie Krankheitserreger wie das Dengue-, Zika-, Chikungunya- oder West-Nil-Virus übertragen. Dafür muss sie allerdings zuvor einen infizierten Menschen stechen. Das aktuelle Infektionsrisiko in Deutschland ist gering – doch die Mücke kann sich schnell vermehren und zur Plage werden.

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Stadt geht gezielt gegen Tigermücken vor

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat die KABS e.V. beauftragt, gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung der Mücken durchzuführen. In Südost konnte so die Population bereits stark verringert werden. Für 2025 ist nun eine einmalige Begehung aller betroffenen Privatgrundstücke in Kostheim geplant. Mitarbeitende der KABS e.V. beraten die Eigentümer direkt vor Ort – kostenlos und in wenigen Minuten.

Fallenmonitoring zur Kontrolle

Parallel zu den Vor-Ort-Terminen wird ein sogenanntes Fallenmonitoring in Kostheim durchgeführt. Damit lässt sich die Ausbreitung der Tigermücke genau beobachten. Falls nötig, wird diese Maßnahme auch auf Südost ausgeweitet.

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Bürger können viel bewirken

Neben den städtischen Maßnahmen spielt das Verhalten jedes Einzelnen eine wichtige Rolle. Wer regelmäßig auf seinem Grundstück kontrolliert, kann die Mücken effektiv an der Vermehrung hindern. Denn die Tiere brauchen nur kleine Mengen Wasser, um sich fortzupflanzen – und das in wenigen Tagen.

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So verhindern Sie neue Brutstätten

Zwischen April und Oktober sollten regelmäßig folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Wasseransammlungen vermeiden: Eimer, Gießkannen, Blumentopf-Untersetzer und andere Behälter trocken lagern.
  • Einmal pro Woche entleeren: Gefäße mit Wasserinhalt vollständig auskippen.
  • Abdecken: Regentonnen mit einem engmaschigen Netz sichern.

Bti-Tabletten als sichere Hilfe bei Tigermücken

Nicht alle Brutstätten lassen sich vermeiden. In solchen Fällen helfen Bti-Tabletten, die gezielt Mückenlarven abtöten. Sie sind für Menschen, Haustiere und andere Insekten ungefährlich. Die Tabletten gibt es kostenlos in vielen Ortsverwaltungen und im Umweltladen Wiesbaden.

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Was tun bei Mückenplage?

Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine starke Belästigung durch Tigermücken auftritt, können sich Betroffene direkt an die KABS e.V. wenden:

Eine Fachkraft wird dann einen Besuchstermin vereinbaren. Es ist hilfreich, wenn auch Nachbarinnen und Nachbarn daran teilnehmen.

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Früh melden – gemeinsam handeln

Nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bevölkerung lässt sich die weitere Ausbreitung der Tigermücke eindämmen. Wer frühzeitig Verdachtsfälle meldet, kann entscheidend zur Eindämmung beitragen.

Weitere Informationen zur Tigermücke, ihren Lebensbedingungen und der Bekämpfung finden Interessierte hier.

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Wann ist Dahlien-Saison?

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Blumen, Dahlien
Blumen, Dahlien

Die Dahlien-Saison ist ein echtes Highlight für Gartenliebhaber. Die farbenfrohen Blüten zählen zu den beliebtesten Sommerblumen und verschönern Beete und Balkone von Juli bis in den Herbst hinein. Doch wann genau beginnt die Dahlien-Saison, worauf sollte man achten, wenn man Dahlien kaufen möchte, und wie gelingt der Start mit den prachtvollen Pflanzen?

Vorbereitungen im Frühling

Obwohl Dahlien erst im Sommer ihre volle Pracht entfalten, beginnt die Vorbereitung deutlich früher im Jahr. Wer Dahlien kaufen möchte, sollte dies ab Februar oder März tun, denn ab diesem Zeitpunkt beginnt der Verkauf der sogenannten Blumenzwiebeln – genauer gesagt handelt es sich bei Dahlien eigentlich um Knollen, auch wenn im Sprachgebrauch oft von Blumenzwiebeln die Rede ist. Viele Gärtnereien und spezialisierte Händler bieten einen praktischen Blumenzwiebeln Versand an, sodass man bequem von zu Hause aus eine große Auswahl an Sorten entdecken und bestellen kann. Dafür ist es übrigens auch jetzt noch nicht zu spät.

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Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen

Dies schließt direkt an den letzten Satz vom vorherigen Absatz an: Die Dahlienknollen dürfen erst nach den letzten Frösten ins Freiland gesetzt werden. In der Regel ist dies ab Mitte bis Ende April der Fall, in manchen Regionen auch erst im Mai. Wer besonders früh mit der Blüte starten möchte, kann die Knollen bereits im März in Töpfen vorziehen und später ins Beet setzen. So kann die Blütezeit früher beginnen und sich bis in den Oktober hineinziehen – vor allem, wenn verwelkte Blüten regelmäßig entfernt werden.

Höhepunkt der Dahlien-Saison

Die Hauptblütezeit der Dahlien beginnt im Juli. Dann zeigen die Pflanzen ihre volle Schönheit mit einer unglaublichen Vielfalt an Farben, Formen und Größen. Es gibt einfache, gefüllte, kugelige oder kaktusartige Blüten, die je nach Sorte bis zu 1,5 Meter in die Höhe wachsen können. Die Dahlien-Saison dauert in der Regel bis zum ersten Frost, der den Pflanzen zusetzt. Je nach Wetterlage kann dies Anfang oder Mitte Oktober sein.

Ein Tipp für Gartenfreunde im Rhein-Main-Gebiet

Im Rhein-Main-Gebiet ist das Klima für Dahlien besonders günstig. Aufgrund der milden Temperaturen im Frühjahr kann hier häufig schon früher mit dem Pflanzen begonnen werden. Außerdem gibt es in der Region zahlreiche Gartenschauen und Ausstellungen, bei denen man sich inspirieren lassen kann und oft auch direkt Dahlien kaufen kann – frisch vom Züchter, mit fachkundiger Beratung. Dies ist aber natürlich kein Muss. Wer die Einfachheit des Versandes schätzt, darf sich trotzdem auf tolle Ergebnisse freuen.

Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung wird die Dahlien-Saison ein voller Erfolg

Die Dahlien-Saison ist ein jährliches Fest für Blumenfreunde. Mit der richtigen Vorbereitung, einer guten Auswahl beim Dahlien-Kauf sowie einem zuverlässigen Blumenzwiebeln Versand lässt sich der Garten von Sommer bis Herbst in ein farbenfrohes Blütenmeer verwandeln. Egal ob im eigenen Beet oder in Töpfen auf dem Balkon – Dahlien begeistern mit ihrer Vielfalt und machen die warme Jahreszeit noch schöner.

Ludwig-Eckes-Festhalle in Nieder-Olm – Klimafreundlich in die Zukunft

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Nieder-Olm
Foto: Nieder-Olm

Nieder-Olm: Die Ludwig-Eckes-Festhalle in Nieder-Olm prägt seit fast drei Jahrzehnten das gesellschaftliche Leben der Stadt. Ob Fastnacht, Konzerte, Messen oder Tagungen – die 344 Quadratmeter große Halle zieht regelmäßig zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und ist ein beliebter Veranstaltungsort. Damit das so bleibt und die Festhalle auch in Zukunft umweltfreundlich, effizient und modern genutzt werden kann, hat die Stadt sie umfassend technisch modernisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Ein Schritt Richtung Klimaneutralität

Die Stadt beauftragte die Energiedienstleistungsgesellschaft EDG mit einem Energiekonzept für die Festhalle. EDG-Geschäftsführer Zeis lobte das Ergebnis als „modernes Gesamtsystem mit intelligenter Verbindung von Effizienz, Einsparung und erneuerbaren Energien“. Auch Bürgermeister Hasenfuss betonte: „Die Energieversorgung wurde komplett neu gedacht – effizient, nachhaltig, zukunftsfähig.“

Moderne Technik mit großer Wirkung in Nieder-Olm

Im Zuge der Sanierung installierte die Stadt eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Ein Blockheizkraftwerk und eine Großwärmepumpe übernehmen nun die Energieversorgung und arbeiten mit Speichern für optimale Effizienz. „Die neue Lüftung senkt den Wärmebedarf um 43 Prozent“, so Zeis. Auch der Stromverbrauch sinkt um 15 Prozent, da nun viel Strom vor Ort erzeugt wird.

Wärmepumpe sorgt für Kühlung im Sommer

Ein weiterer Vorteil: Die Wärmepumpe, die vor der Halle auf dem Parkplatz steht, deckt den gesamten Wärmebedarf zwischen April und September. An besonders heißen Tagen kann sie die Halle sogar kühlen. Für den Beigeordneten Erwin Malkmus ist das ein echter Gewinn: „Angesichts immer heißerer Sommer ist das für unsere Veranstaltungen eine tolle Möglichkeit.“

Investition für Klima und Zukunft

Die Stadt übernahm 70 Prozent der Gesamtkosten von 800.000 Euro – aus Sicht von Bürgermeister Hasenfuss eine lohnende Investition. „Wir sparen langfristig und reduzieren spürbar CO₂-Emissionen“, sagt er. Mit diesem Schritt setzt Nieder-Olm ein klares Zeichen für kommunalen Klimaschutz und zeigt, dass moderne Energiekonzepte erfolgreich umsetzbar sind.

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Vollsperrung zwischen Budenheim und Heidesheim

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Fahrbahnsanierung auf A63 und A61 bei Alzey

Baustelle Budenheim: Ab Mitte August 2025 wird es ernst im Lennebergwald: Die Landesstraßen L 422 und L 423 (Binger Straße) werden aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten abschnittsweise voll gesperrt. Die Maßnahme betrifft den Bereich zwischen der Anschlussstelle Heidesheim an der A 60 und dem Ortseingang Budenheim und soll voraussichtlich bis Dezember andauern.

Umfangreiche Schäden machen Erneuerung notwendig

Der Grund für die Bauarbeiten liegt in massiven Schäden an der Fahrbahn. So machen tiefe Risse, Verformungen sowie sogenannte Verdrückungen eine vollständige Erneuerung der knapp vier Kilometer langen Strecke zwingend erforderlich. Eine Sanierung unter laufendem Verkehr kommt dabei nicht infrage, da sie weder aus bautechnischer noch aus sicherheitsrelevanter Sicht durchführbar ist. Aus diesem Grund muss der gesamte Abschnitt folglich voll gesperrt werden.

Verkehr wird während der Baustelle zwischen Budenheim und Heidesheim großräumig umgeleitet

Für den Durchgangsverkehr wird eine großräumige Umleitung eingerichtet. Diese führt über die Autobahnen A 60 und A 643. Ziel ist es, den Verkehr möglichst frühzeitig aus dem Baustellenbereich herauszuleiten, um Staus und Unfälle zu vermeiden.

Sanierung in vier Bauabschnitten geplant

Um den Anwohnerinnen und Anwohnern auch weiterhin eine Erreichbarkeit zu ermöglichen, wird die Maßnahme daher in vier zeitlich getrennte Bauabschnitte unterteilt. In den ersten drei Abschnitten erfolgt die Erneuerung der L 422 zwischen der A 60-Anschlussstelle Heidesheim und der Einmündung zur L 423 (Binger Straße). Während dieser Zeit bleibt die Verbindung von Budenheim über die Binger Straße nach Mainz-Gonsenheim dennoch in beide Richtungen befahrbar, sodass die Verkehrsbeziehungen weitgehend erhalten bleiben.

LBM informiert rechtzeitig über genauen Ablauf der Baustelle

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms kündigt an, vor Baubeginn über den exakten Zeitplan und den Ablauf der Arbeiten zu informieren. Für die Sanierung veranschlagt das Land rund 1,6 Millionen Euro. Die Maßnahme betrifft täglich etwa 9.000 Fahrzeuge, die aktuell beide Landesstraßen nutzen.

Fakten im Überblick

  • Baustrecke: ca. 3.700 Meter

  • Verkehrsaufkommen: ca. 9.000 Fahrzeuge pro Tag

  • Bauzeit: Mitte August bis Dezember 2025

  • Kosten: rund 1,6 Millionen Euro

  • Umleitung: über A 60 und A 643

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Ortsmitte von Büttelborn soll grüner werden

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Büttelborn
Büttelborn

Ortsbegrünung Büttelborn: In der Gemeinde Büttelborn beginnt am 28. April 2025 der Bau eines neuen grünen Verbindungsweges zwischen dem Historischen Rathaus und dem Friedhof. Das Projekt ist Teil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) und zielt darauf ab, städtebauliche Qualität, Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum langfristig zu steigern.

Büttelborn: Grüne Oase zwischen Rathaus und Friedhof

„Der Verbindungsweg schafft eine direkte fußläufige Verbindung zwischen dem Ortskern und dem Friedhofsareal. Gleichzeitig entsteht ein begrünter, angenehm kühler Rückzugsort für heiße Tage – eine kleine Oase der Ruhe“, erklärt Bürgermeister Marcus Merkel. Langfristig sei außerdem geplant, wie im Stadtumbaukonzept vorgesehen, Teile des Friedhofs zu einem öffentlichen Erholungspark aufzuwerten.

Besonderer Dank gilt der Lokalen Partnerschaft, die sich in den vergangenen Jahren intensiv für die Umsetzung des Weges stark gemacht hat. Das Projekt steht beispielhaft für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Bürgerinnen und Bürgern sowie Förderinstitutionen.

Bauphase bis Ende Juli – Schonung sensibler Bereiche

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juli 2025 andauern. Um den Friedhofsbereich während der Bauphase zu schützen, wird der Baustellenverkehr durch die beauftragte Firma Eco-Suciu ausschließlich über die Mainzer Straße abgewickelt. Der notwendige Durchbruch an der Friedhofsmauer wird mit einem Bauzaun und Sichtschutz gesichert, um angrenzende Grabstellen zu schützen.

Die Koordination der Arbeiten erfolgt in enger Abstimmung mit der Friedhofsverwaltung. Während Trauerfeiern werden laute Bautätigkeiten aus Rücksicht auf Angehörige unterbrochen. Auch der Zugang zum Nachbarschaftstreff sowie die Zufahrt und Lagerfläche der Feuerwehr bleiben durchgehend gewährleistet.

Bürgerbeteiligung als Erfolgsfaktor

Bereits im Juli 2024 fand eine Beteiligungsveranstaltung im Rahmen des Stadtumbaumanagements ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung statt. Dort brachten rund 30 Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen zur Wegeführung und Gestaltung ein. Auch Angehörige von Verstorbenen mit Gräbern in unmittelbarer Nähe wurden frühzeitig eingebunden. „Viele der geäußerten Vorschläge sind in die finale Planung eingeflossen“, berichtet Jan Thielmann von ProjektStadt.

Das Projekt wird zu zwei Dritteln über das Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ von Bund und Land gefördert. Der verbleibende Eigenanteil der Kommune für Planung und Bau beträgt rund 55.000 Euro (TEUR) – erfreulicherweise weniger als ursprünglich kalkuliert, dank günstiger Ausschreibungsergebnisse.

 

Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß bei Offstein

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Unfall bei Offstein
Foto: POL-PDNW

Unfall Alzey-Worms: Am Dienstag, den 15. April 2025, ereignete sich gegen 13:50 Uhr ein schwerer Unfall auf der Landstraße 455 zwischen Dirmstein und Offstein. Zwei Fahrzeuge stießen frontal zusammen, wobei beide Fahrer schwer verletzt wurden.

Fahrt auf der falschen Spur führt zur Frontalzusammenstoß

Ein 84-jähriger Mann war mit seinem VW Tiguan auf der L455 unterwegs – aus Richtung Dirmstein kommend. Zur gleichen Zeit fuhr eine 56-jährige Frau mit ihrem Jeep in entgegengesetzter Richtung. Laut Polizei fuhr der ältere Mann über einen längeren Zeitraum und ohne erkennbaren Grund auf der Gegenfahrbahn, wodurch es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen kam.

Die Wucht des Aufpralls schleuderte beide Autos von der Straße, wobei sich der VW Tiguan überschlug. Die alarmierten Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um die beiden schwer verletzten Personen und brachten sie in umliegende Krankenhäuser.

Hoher Sachschaden und Straßensperrung durch Unfall bei Offstein

An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 50.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergung blieb die Straße vollständig gesperrt. Erst nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Strecke wieder freigegeben.

Ermittlungen dauern an

Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, um herauszufinden, wie es zu dem Fahrfehler des VW-Fahrers kommen konnte. Die Polizei bittet alle Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich umgehend mit der örtlichen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Drängler flüchtet nach Unfall am Autobahndreieck Mainz

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Unfall
Symbolbild Unfall | Foto: BYC-News

Unfall A643: Am Dienstagmittag, 15. April 2025, kam es gegen 13:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Bereich des Autobahndreiecks Mainz, an dem insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt waren. Weil sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort entfernte, bittet die Polizei um Hinweise von möglichen Zeugen.

Riskantes Überholmanöver löst Kettenreaktion aus

Nach Angaben der Polizei befuhr ein Hyundai-Fahrer trotz Überholverbots den linken Fahrstreifen von der A643 auf die A60 in Richtung Bingen und überholte dabei mehrere Fahrzeuge. Im Auslauf des Überholstreifens befand sich jedoch eine Sperrfläche, auf der ein Pannenfahrzeug stand, das vorschriftsmäßig durch ein Warndreieck abgesichert war.

Um dem Warndreieck auszuweichen, zog der Hyundai-Fahrer unvermittelt nach rechts auf den rechten Fahrstreifen und schnitt dabei das Fahrzeug eines 43-jährigen Autofahrers. Dieser leitete eine sofortige Gefahrenbremsung ein, um ein Zusammenstoß zu vermeiden. Die hinter ihm fahrenden Fahrzeuge konnten jedoch nicht mehr rechtzeitig bremsen, sodass es zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen kam. Der Fahrer des schwarzen Hyundai setzte seine Fahrt hingegen unbeirrt fort und entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle.

Vollsperrung der Unfallstelle

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, jedoch entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro. Zwei der verunfallten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Überleitung zur A60 in Fahrtrichtung Bingen blieb für etwa 30 Minuten voll gesperrt, um die Unfallstelle zu räumen.

Die Polizeiautobahnstation Heidesheim bittet nun dringend um Zeugenhinweise zu dem Unfall im Bereich A643 / A60: Wer den schwarzen Hyundai vor oder während des Unfalls gesehen hat oder Angaben zum Kennzeichen sowie dem Fahrer machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06132 9500 zu melden.

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Polizei zieht Bilanz der Speedweek in Mainz

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Polizei Mainz
Symbolbild Kontrolle | Foto: BYC-News

Polizei Mainz: Vom 07. bis 13. April 2025 beteiligte sich das Polizeipräsidium Mainz an der europaweiten „Roadpol Speedweek“. Ziel der Aktion war es, Temposünder aus dem Verkehr zu ziehen und auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Die Beamten kontrollierten dabei vermehrt an bekannten Unfallschwerpunkten sowie mit Hilfe stationärer Messanlagen.

Drei Todesfälle in einer Woche im Zuständigkeitsbereich der Polizei Mainz – Geschwindigkeit als Ursache

Die Zahlen sprechen für sich: Allein in dieser einen Woche kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mainz zu drei tödlichen Verkehrsunfällen. Bei mindestens zwei davon vermuten die Ermittler überhöhte Geschwindigkeit als Hauptursache. Das zeigt erneut, wie gefährlich zu schnelles Fahren im Straßenverkehr sein kann.

Zahlreiche Kontrollpunkte im Einsatz

Während der Aktionswoche richteten die Behörden insgesamt 19 Kontrollpunkte ein. Diese befanden sich in den Flächendirektionen Mainz, Bad Kreuznach und Worms sowie bei der Verkehrsdirektion Mainz. Neben den stationären Anlagen wurden auch mobile Kontrollen durchgeführt. Die Polizistinnen und Polizisten hielten dabei viele Fahrzeuge direkt an und führten Geschwindigkeitsmessungen vor Ort durch.

Über 10.000 Verstöße festgestellt

Die Bilanz der Woche fällt deutlich aus: Insgesamt wurden 10.307 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten 379 Verstöße bei direkten Kontrollen fest. Der weitaus größere Teil, nämlich 9.928 Fälle, wurde hingegen durch stationäre Messanlagen erfasst. Insgesamt entspricht das einer Beanstandungsquote von 2,33 Prozent – ein alarmierender Wert, zumal dies auf eine hohe Anzahl an Verstößen in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum hinweist.

Extreme Überschreitungen dokumentiert

Einige Fälle stachen bei der Polizei Mainz besonders heraus. So wurde auf einer Autobahn ein Fahrer mit 186 km/h bei erlaubten 130 km/h gemessen – 56 km/h zu schnell. In einem weiteren Fall raste ein Fahrzeug mit 113 km/h durch eine 70er-Zone auf einer Bundesstraße. Auch das sind 43 km/h zu viel und kein Kavaliersdelikt.

Verkehrssicherheit hat oberste Priorität

Die Speedweek verfolgt ein klares Ziel: Sie soll die Zahl der Verkehrsunfälle und -opfer deutlich reduzieren. Dafür setzt die Polizei gezielt auf Kontrollen und intensive Aufklärungsarbeit. Durch diese Maßnahmen möchte sie das Bewusstsein für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit schärfen. Denn jeder Unfall, der durch Prävention vermieden wird, ist ein konkreter Schritt hin zu mehr Sicherheit auf unseren Straßen.

Artikelempfehlung: Ehepaar in Mainz-Ebersheim um 21.000 Euro bestohlen

Mainz: Audi-Fahrer verursacht schweren Unfall und flieht aus Rettungswagen

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Foto: BYC-News

Unfall Mainz: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 16. April 2025, rückten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wegen eines schweren Verkehrsunfalls in die Mainzer Oberstadt aus. Gegen 2:30 Uhr meldete ein automatischer Notruf, der sogenannte E-Call, den Unfall. Sofort machten sich die Einsa...


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Ehepaar in Mainz-Ebersheim um 21.000 Euro bestohlen

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Symbolbild Öffentlichkeitsfahndung
Symbolbild Öffentlichkeitsfahndung

Ein dreister Diebstahl ereignete sich im Mainzer Stadtteil Ebersheim. Eine bislang unbekannte Frau hat am Donnerstagnachmittag (10. April 2025) ein älteres Ehepaar um Bargeld und Schmuck im Wert von mehr als 21.000 Euro gebracht.

Wie die Polizei Mainz mitteilt, hatte sich die Frau unter dem Namen „Lina“ als Putzhilfe in Mainz-Ebersheim vorgestellt und arbeitete am 10. April zur Probe in der Wohnung des Ehepaares. Der Einsatz dauerte zwischen 13.30 Uhr und 16.30 Uhr, teilten die Opfer gegenüber der Mainzer Polizei mit. Als die Putzhilfe das Haus wieder verlassen hatte, bemerkten die Bewohner das Fehlen von Bargeld sowie wertvollem Schmuck.

Die Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

Die Tatverdächtige ist eine Frau im geschätzten Alter zwischen 35 und 40 Jahren. Sie wird als etwa 1,75 Meter groß beschrieben und hat eine kräftige, stabile Statur, die sie insgesamt als eher athletisch oder korpulent erscheinen lässt. Ihre schwarzen, glatten Haare reichen ihr bis zu den Schultern und rahmen ihr Gesicht auffällig ein. Besonders markant sind ihre vollen Lippen, die als auffälliges Merkmal hervorgehoben wurden. Zum Tatzeitpunkt trug die Frau dunkle Kleidung, wobei keine weiteren Details zu den einzelnen Kleidungsstücken bekannt sind. An den Füßen hatte sie Sneaker, was auf eine sportliche oder zumindest legere Bekleidung hindeutet. Die Beschreibung vermittelt insgesamt ein Bild einer eher robusten, auffallenden Erscheinung.

Hinweis der Polizei

Die Polizei geht davon aus, dass sich die Frau in einem größeren Umkreis rund um die Tatwohnung in Ebersheim bewegt haben könnte. Mögliche relevante Straßen in diesem Zusammenhang sind: Konrad-Adenauer-Straße, Schulrat-Spang-Straße, Otto-Hahn-Straße, Zum Schollberg sowie der Reiterweg.

Die Polizeiinspektion Mainz 3 bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. Wer die Frau gesehen hat oder Angaben zu ihrer Identität machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-34350 oder per E-Mail an pimainz3@polizei.rlp.de zu melden.

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Polizei Mainz warnt vor Betrugsmasche

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Polizei / Kriminalpolizei

Betrug Mainz: Unbekannte Callcenterbetrüger haben am Montag (14. April 2025) eine 85 Jahre alte Frau aus der Landeshauptstadt Mainz um Bargeld und Goldmünzen im Wert von rund 3.000 Euro gebracht. Die Kriminalpolizei Mainz ermittelt und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Ältere Dame massiv unter Druck gesetzt

Gegen Mittag erhielt die Seniorin einen Anruf von einem Mann, der sich als ihr Sohn ausgab. Unter dem Vorwand, schwer erkrankt in einem Mainzer Krankenhaus zu liegen und aufgrund hoher Ansteckungsgefahr keinen Besuch empfangen zu dürfen, setzte der Täter die ältere Dame massiv unter Druck. Für eine dringend notwendige Behandlung in lebensbedrohlichem Zustand benötige er sofort finanzielle Hilfe.

Um die Glaubwürdigkeit seiner Geschichte zu untermauern, kündigte der Anrufer an, dass ein Fahrer eines anderen Patienten ohnehin in der Nähe sei und das Geld bei ihr abholen könne. In dem Glauben, ihrem Sohn zu helfen, sammelte die 85-Jährige sämtliche Bargeldreserven sowie mehrere Goldmünzen zusammen und übergab sie wenig später einem bislang unbekannten Abholer.

Erst als ihr echter Sohn sich am Abend telefonisch meldete, erkannte die Seniorin den Betrug – da war der Täter bereits über alle Berge. Die Polizei Mainz fahndet nun nach dem bislang unbekannten Abholer.

Personenbeschreibung des Täters:

  • etwa 60 Jahre alter Mann
  • europäisches Erscheinungsbild
  • zwischen 1,60 und 1,80 Meter groß
  • sehr korpulente Statur
  • trug dunkle Kleidung

Kriminalpolizei Mainz sucht nach Zeugen

Die Kriminalpolizei Mainz bittet Zeuginnen und Zeugen, die am 14. April im Bereich der Wohngegend der Seniorin verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Identität des Täters geben können, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 zu melden.

So schützen Sie sich vor Callcenter-Betrug

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen – legen Sie im Zweifel auf.
  • Rufen Sie angebliche Angehörige unter den Ihnen bekannten Nummern zurück.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie bei verdächtigen Anrufen sofort die Polizei.
  • Bleiben Sie wachsam und sprechen Sie auch mit älteren Angehörigen über diese Betrugsmasche.

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Umzug der Berufsbildenden Schulen Ingelheim und Bingen

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Die Container an der BBS in Bingen werden jetzt wieder abgebaut.
Die Container an der BBS in Bingen werden jetzt wieder abgebaut.

BBS Ingelheim und Bingen: Von Ruhe kann in den Tagen vor Ostern in den Berufsbildenden Schulen (BBS) Ingelheim und Bingen keine Rede sein. Die Schulen ziehen derzeit um! Die Schülerinnen und Schüler werden nach den Ferien in die neuen oder frisch sanierten Räume einziehen und damit ein neues Kapitel in der Schullandschaft des Bildungslandkreises Mainz-Bingen aufschlagen.

„Wir haben damit beide Berufsbildenden Schulen auf dem neuesten Stand und vollziehen endgültig den Schulentwicklungsplan für die Berufsschulen, der gemeinsam mit der Stadt Mainz aufgestellt wurde“, sagte der zuständige 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf.

Erfreut ist der Kreisbeigeordnete, dass die Kosten der beiden Projekte finanziell im Bereich dessen liegen, was anfangs veranschlagt wurde: „Die Schule in Ingelheim haben wir komplett selbst geplant, mit unseren eigenen Architekten. Und auch in Bingen war unser Team sehr stark planerisch involviert“, lobte Steffen Wolf. Das habe sicherlich dazu beigetragen, dass die Kosten nicht ausgeufert sind.

BBS Ingelheim

Der bisherige Standort der Berufsbildenden Schule Ingelheim in der Wilhelm-Leuschner-Straße war nicht mehr geeignet, um die Anforderungen an die Schule zu erfüllen. Maschinentechnik, Metalltechnik, Kfz-Mechatronik, Altenpflegehilfe und Berufsfachschule Pflege sowie weitere soziale Berufszweige werden in Ingelheim angeboten.

In dem neuen Gebäude in der Ludwig-Langstädter-Straße 8 gibt es dafür jetzt auf einer Grundfläche von 2300 Quadratmetern optimale Voraussetzungen für die rund 1400 Schülerinnen und Schüler – zum Beispiel mit einer komplett eingerichteten Kfz-Werkstatt, Räumen für Naturwissenschaften und einer modernen Lehrküche.

Kreisbeigeordneter steffen wolf, schulleiter thorsten hachmer sowie hans-peter haas und frank esperstedt vom gebäudemanagemant der kreisverwaltung begutachten die maschinen in der ingelheimer bbs.
Kreisbeigeordneter Steffen Wolf, Schulleiter Thorsten Hachmer sowie Hans-Peter Haas und Frank Esperstedt vom Gebäudemanagemant der Kreisverwaltung begutachten die Maschinen in der Ingelheimer BBS.

„Mainz-Bingen ist mit diesem Neubau dem Ruf als Bildungslandkreis gerecht geworden“, sagte Schulleiter Thorsten Hachmer. Gekostet hat der Schulbau rund 16,3 Millionen Euro.

Der Neubau wurde in unmittelbarer Nähe der Kaiserpfalz-Realschule plus Ingelheim auf demselben Grundstück errichtet. Hierfür wurde ein Teil der östlichen Schulhoffläche überbaut, neue Schulhofflächen gebaut und alte erweitert.

Der dreigeschossige Neubau verfügt über einen Aufzug und ist vollständig barrierefrei zugänglich. Im Erdgeschoss sind überwiegend Fach- und Werkstatträume angeordnet, die Klassenräume sind in den oberen Stockwerken angesiedelt. Einige Räume in der Realschule plus, wie etwa die Lehrküche, der Speiseraum, der Chemieraum sowie Aufenthalts- und Mehrzweckräume werden sowohl durch die BBS als auch durch die Realschule plus genutzt.

„Hier erzielen wir gute Synergieeffekte und haben so den Flächenbedarf minimiert“, sagte Steffen Wolf. So wurde der Neubau an die bestehende Heizzentrale der Realschule plus angeschlossen, der Raum für die Friseurausbildung wurde dort bereits 2015 eingebaut.

Die für den Neubau der BBS erforderlichen Kfz-Stellplätze werden auf dem im Sommer 2024 über dem vorhandenen Parkplatz im Norden des Schulgrundstücks errichteten Parkdeck nachgewiesen. Hier stehen insgesamt 256 Parkplätze zur Verfügung, von denen im Erdgeschoss 21 für das Haus der Jugend (Yellow) und 18 für die Turngemeinde Nieder-Ingelheim reserviert sind. Kosten: rund zwei Millionen Euro.

BBS Bingen

Nach schwierigen Jahren, in denen die Komplett-Sanierung der Berufsbildenden Schule Bingen das schulische Leben stark beeinflusst hat, kommt die BBS jetzt modern und frisch daher. Die Schule besteht aus drei größeren Bauabschnitten aus den Jahren 1962, 1972 und 1981. Die ältesten Bauteile sind somit heute etwa 63 Jahre alt.

Da die Schule in einem stark abfallenden Gelände gebaut wurde, liegt sie in großen Gebäudebereichen einseitig eingeschossig im Erdbereich – was am Ende mit ursächlich für die umfangreichen Neubau- und Sanierungsarbeiten war: 2017 wurden auf Bitten der Schulleitung die Bausubstanz des Gebäudes überprüft.

Bei den darauffolgenden Untersuchungen und Analysen wurde festgestellt, dass von außen Wasser in das Mauerwerk eintrat und es dadurch durchfeuchtet war. Bei Öffnung der Bereiche zeigte sich hier sichtbarer Schimmelpilzbefall, was die Sanierung notwendig machte.

Toller blick aus dem fenster von bingen in richtung rheingau.
Toller Blick aus dem Fenster von Bingen in Richtung Rheingau.

Zwischenzeitlich hatte das Land einen zusätzlichen Raumbedarf anerkannt und ein neues Raumprogramm genehmigt – es waren zusätzlich 820 Quadratmeter nötig. Erreicht wurde dies durch einen Neubau, der anstelle von unwirtschaftlichen Gebäudeteilen entstanden ist.

Die Kosten für das vom Architekten Gerhard Förster aus Bad Kreuznach geplante Projekt betragen 26 Millionen Euro. Am Ende steht nach dem Umzug in den Osterferien den derzeit etwa 1200 Schülerinnen und Schülern in Bingen eine komplett modernisierte BBS mit einem Neubau und einem sanierten Altbau zur Verfügung.

Der Bau startete Mitte 2021, als das mittlere Gebäudeteil abgerissen wurde. An dessen Stelle steht nun der Erweiterungsbau, der bereits seit dem Schuljahr 2023/24 in Betrieb ist. Um die erforderlichen Raumflächen für den Unterricht zu schaffen, wurden damals ebenfalls Containerklassen in Betrieb genommen.

Ende 2023 starteten schließlich die Entkernung, Schadstoffsanierung sowie der Wiederaufbau der weiter zu nutzenden alten Gebäude. Die Container werden jetzt wieder zurückgebaut.

Als letzter Akt beginnt im Mai der Abriss des 1. Obergeschosses im alten Bauteil und des Bauteils C. Bis Ende des Jahres sollen die noch anfallenden kleineren Sanierungen sowie voraussichtlich bis Frühjahr 2026 die Freianlagen fertiggestellt sein.

Artikelempfehlung: Literatur-Treff Bingen

Aktionstag der Mainzer Jugendzentren zum Girls’Day und Boys’Day 2025

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Mainz glänzt
Mainz Fahnen Symbolbild

Aktionstag in der Landeshauptstadt Mainz: Am 3. April 2025 nahmen rund 50 Mädchen ab der 7. Klasse am Girls’Day im Haus der Jugend in Mainz teil. Sie erhielten spannende Einblicke in die Themen „Berufs- und Lebensplanung“ und konnten in verschiedenen Workshops ihre beruflichen Zukunftsmöglichkeiten erkunden. Ziel war es, gängige Geschlechterklischees zu hinterfragen und die Mädchen auf ihre persönliche und berufliche Entwicklung vorzubereiten. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Mädchenarbeitskreis der Landeshauptstadt Mainz.

Beteiligt waren unter anderem am Aktionstag:

  • Mädchenarbeitskreis der Landeshauptstadt Mainz

  • Amt für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz (Kinder-, Jugend- und Kulturzentren)

  • ProFamilia Mainz

  • Arbeiterkind.de

  • Frauennotruf Mainz e.V.

  • Das MädchenHaus Mainz gGmbH

  • Queere Jugendarbeit in Mainz e.V.

Parallel dazu fand im Haus Haifa im Mainzer Stadtteil Mombach der Boys’Day statt. Rund 90 Jungen der 7. bis 10. Klasse nahmen an ausgebuchten Workshops teil, die ihnen neue Perspektiven auf ihre berufliche und persönliche Entwicklung eröffneten. Zum zehnten Mal wurde die Veranstaltung vom Jungenarbeitskreis der Landeshauptstadt Mainz organisiert.

Die Themen reichten von einem Haushaltsparcours und einem Koch- und Cateringkurs bis hin zu einem Hip-Hop-Workshop zur Suchtprävention. Auch erlebnispädagogische Angebote und Workshops zur eigenen Identität standen auf dem Programm.

Der Vormittag wurde mit einem gemeinsamen Essen abgeschlossen, das die Cateringgruppe zubereitete. In stilvollem Ambiente genossen die Jungs die leckeren Cig Köfte und verließen das Haus Haifa in Mainz-Mombach nicht nur satt, sondern auch um wertvolle Erfahrungen reicher.

Beteiligt waren unter anderem am Aktionstag:

  • Amt für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz (Kinder-, Jugend- und Kulturzentren und Abteilung Suchthilfen)

  • Jugendeinrichtungen der Freien Träger

Artikelempfehlung: Veranstaltung in Bingen

Oralverkehr in Mainzer Gebüsch endet mit Raub

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Symbolbild Raub - Grafik: BYC-News
Symbolbild Raub - Grafik: BYC-News

Raub nach Oralverkehr: Am Sonntagmorgen, den 13. April 2025 kommt es gegen 08:00 Uhr zu einem Raubdelikt in der Albanstraße in der Mainzer Altstadt.

Eine 54-jährige Frau lernt in einer Bar den 23-jährigen Beschuldigten kennen. Gemeinsam verlassen sie die Bar und begeben sich in ein angrenzendes Gebüsch, wo die 54-Jährige einvernehmlichen Oralverkehr bei dem 23-Jährigen ausführt. Man habe sich zuvor auf 100 Euro für die körpernahe Dienstleistung geeinigt. Jedoch hat der 23-Jährige im Nachgang das Geld von der Geschädigten zurückgefordert. Als sie dieser Aufforderung nicht nachkommt, geraten beide in Streit.

Gewalteinwirkung gegen die Frau

In Folge dessen versucht der 23-Jährige die Handtasche der Geschädigten an sich zu reißen, bis schließlich der Riemen der Tasche reißt. Hierbei wird die Geschädigte an der Hand verletzt. Sie gibt ihm schließlich die 100 Euro für den Oralverkehr wieder zurück, sodass er von ihr ablässt und in Richtung Windmühlenstraße flüchtet. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führen nicht zum Auffinden des Tatverdächtigen.

Der Täter kann laut Zeugenaussagen wie folgt beschrieben werden:

  •  etwa. 1,85m
  • 23 Jahre alt
  • Südländisches Erscheinungsbild
  • Weißes T-Shirt

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.

Artikelempfehlung: Festnahme durch die Mainzer Polizei

Stromkästen als Kunstwerke in Wiesbaden

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Foto: Stadt Wiesbaden

Kunst auf Stromkästen: Mit einem frischen Anstrich geht Wiesbaden gegen Vandalismus und Tristesse vor. Die Stadt beklebt im Rahmen eines Pilotprojekts Stromkästen in der Innenstadt mit historischen Motiven. Ziel ist es, nicht nur für mehr Sauberkeit zu sorgen, sondern auch die Aufenthaltsqualität im Stadtzentrum nachhaltig zu verbessern.

„Mit den kreativ gestalteten Stromkästen holen wir ein Stück Wiesbadener Geschichte zurück in den Alltag und stärken gleichzeitig das Bewusstsein für ein gepflegtes Stadtbild“, betont Bürgermeisterin Christiane Hinninger. Die Motive sollen Passanten erfreuen und ein neues Bewusstsein für das urbane Umfeld schaffen.

Bergkirchenviertel macht den Anfang

In der ersten Projektphase stehen 16 Stromkästen im Bergkirchenviertel im Fokus. Dort zieren bald bekannte Wahrzeichen wie der Kochbrunnenplatz, die Russisch-Orthodoxe Kirche und das ehemalige Palasthotel die grauen Kästen. Die Stadt setzt damit nicht nur auf Verschönerung, sondern auch auf einen praktischen Effekt: Illegale Plakatierungen und Graffitis sollen deutlich zurückgehen.

Die Wirkung dieser Maßnahme wird nach Abschluss der ersten Phase umfassend ausgewertet. Dabei achten die Verantwortlichen besonders auf die Reduktion von Vandalismus und auf Rückmeldungen aus der Bevölkerung.

Ein Projekt mit Signalwirkung

Auch die Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH unterstützen das Projekt aktiv. Geschäftsführer Peter Lautz zeigt sich begeistert: „Wir freuen uns sehr über diese Initiative und sind sicher, dass das Projekt einen Vorbildcharakter haben wird.“ Lautz ist überzeugt, dass sich durch die neue Gestaltung die Zahl der Vandalismus-Fälle deutlich reduzieren lässt – und das bringe spürbare Einsparungen für das Unternehmen.

Gemeinsam für eine attraktivere Innenstadt

Das Citymanagement hat das Projekt initiiert und arbeitet dabei eng mit der sw netz und den Entsorgungsbetrieben der Landeshauptstadt Wiesbaden zusammen. Gemeinsam verfolgen die Partner ein Ziel: mehr Lebensqualität im historischen Fünfeck.

Dabei spielt auch das Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ eine zentrale Rolle. Es stellt die finanziellen Mittel zur Verfügung, um kreative und temporäre Projekte wie dieses umzusetzen. Wiesbaden zeigt so, wie innovatives Stadtmanagement und Kunst im öffentlichen Raum Hand in Hand gehen können.

Kunst trifft Alltag

Mit der Gestaltung der Stromkästen setzt Wiesbaden ein deutliches Zeichen. Nicht nur gegen Schmierereien und Verschmutzung, sondern für eine Innenstadt, in der sich Bürger wie Besucher wohlfühlen. Wenn das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, könnten bald noch viele weitere graue Kästen zu kleinen Kunstwerken werden.

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