BYC-News Blog Seite 311

Ein Leben für die Feuerwehr: Joachim Ganz tritt als stellvertretender BKI zurück

Landrat Sippel verabschiedet Joachim Ganz aus Amt des stellvertretenden BKI – Seit gut fünf Jahrzehnten ist Joachim Ganz für die Feuerwehr im Einsatz, zehn Jahre davon als stellvertretender Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Landkreises Alzey-Worms. Darüber hinaus seit 25 Jahren  als Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alzey. Nun hat Landrat Heiko Sippel den 61-Jährigen im Beisein zahlreicher Mitglieder der Blaulichtfamilie aus seinem Amt als stellvertretender BKI verabschiedet. Der BKI und seine beiden Stellvertreter übernehmen nicht nur die operativ-taktische Führung überörtlicher Einsätze, sondern sind auch für die Optimierung und Weiterentwicklung des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis zuständig.

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Landrat Sippel

„In ihren zehn Jahren als stellvertretender BKI haben Sie sich mit Ihren herausragenden Kompetenzen – sowohl fachlich als auch menschlich – hohe Anerkennung im kreisweiten Brand- und Katastrophenschutz, bei den Führungskräften, in den Verwaltungen und bei den Kreisgremien erworben. In dieser Zeit haben Sie viele herausfordernde Situationen gemeistert. Für diesen besonderen Einsatz danke ich Ihnen auch persönlich sehr herzlich. Der Landkreis Alzey-Worms ist Ihnen für Ihren ehrenamtlichen und selbstlosen Einsatz für die Sicherheit und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu großem Dank verpflichtet“, so Landrat Sippel.

Auch in Krisensituationen habe sich Ganz als Garant für Sicherheit und Verlässlichkeit erwiesen, dankte der Kreischef für das stets harmonische Miteinander. Dieses betonte auch der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises, Michael Matthes: „Häufig haben wir uns beim Einsatz nur durch Blicke, ohne Worte verstanden.“ Bei Brandbekämpfungen, schweren Unfällen oder Katastrophen wie der Flut im Ahrtal konnte nachhaltig wichtige Hilfe und Unterstützung geleistet werden. Joachim Ganz habe seine Aufgabe stets professionell, entschlossen und weitsichtig erfüllt.

Joachim Ganz dankte für das Vertrauen in seine Person und betonte, dass er das Amt als stellvertretender BKI gerne übernommen und so die zukunftsweisende Entwicklung des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis an vorderer Stelle unterstützen und forcieren konnte. Gerade die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren im Landkreis sei hier essentiell. Als wichtigen Meilenstein nannte Ganz die Planung und den Bau der neuen Feuerwache in Alzey.  Mit dem modernen Gebäude, das vielfältige Möglichkeiten eröffne, habe für die Freiwillige Feuerwehr Alzey und den Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis eine neue Ära begonnen. Neben Schulungs- und Übungsmöglichkeiten seien dort Fahrzeuge des Kreises stationiert und auch die Technische Einsatzleitung nutze die Räumlichkeiten bei Übungen und im Ernstfall.

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Herzlich dankte Ganz den politischen Vertretern für ihre Weitsicht zum Wohle der Feuerwehr

Nur durch neue Fahrzeuge, Gerätschaften und Erweiterungs- bzw. Neubauten bleibe die Feuerwehr für die zukünftigen Anforderungen gewappnet. Und dies halte die Wehr auch attraktiv für den notwendigen Nachwuchs: „Die Einsätze werden gerade mit Blick auf Naturereignisse wie Starkregen oder Flächenbrände im Zuge des Klimawandels nicht weniger. Gleichzeitig werde es immer schwieriger, ausreichend ehrenamtlich Aktive für die Aufgaben der Feuerwehr zu begeistern. Die Jugendfeuerwehr übernehme hier eine wichtige Aufgabe.“

Auch nach seinem Ausscheiden als stellvertretender BKI des Landkreises Alzey Worms, ist Joachim Ganz weiterhin als Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Alzey aktiv.

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Zeugenaufruf: Illegal Altöl in Gustavsburg entsorgt

Am Dienstagnachmittag (18. Februar 2025), gegen 16.00 Uhr, wurden in der Hafenstraße/Ecke Landdammstraße, am Straßenrand im Grünstreifen, sieben teilweise unverschlossene und randvoll mit Altöl gefüllte 25 Liter-Kanister entdeckt. Wann das Altöl dort illegal entsorgt wurde, ist bislang unklar. Vermutlich standen die Behältnisse schon einige Tage an der Stelle. Die Kanister wurden anschließend von der Stadt bzw. der Feuerwehr fachgerecht beseitigt. Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubtem Umgang mit Abfällen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können oder verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bischofsheim unter der Rufnummer 06144/9666-0

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Schwarze Rauchwolke über Frankfurt am Main

Frankfurt Nachrichten: Am Dienstagabend (18. Februar 2025) kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr Frankfurt am Main. Gegen 17:30 Uhr erreichten die Leitstelle mehrere Notrufe über einen Brand in einem Geschäftsgebäude in der Fußgängerzone der Königsteiner Straße im alten Ortskern von Frankfurt-Höchst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Erdgeschoss des Gebäudes bereits in Vollbrand. Daraufhin wurden unverzüglich weitere Einheiten alarmiert.

Zu Beginn des Einsatzes wurde aufgrund der massiven Rauchsäule eine Bevölkerungswarnung herausgegeben. Die Polizei ließ die Fußgängerzone sowie umliegende Häuser räumen, um die Sicherheit der Anwohner und Passanten zu gewährleisten.

In den oberen Stockwerken des Gebäudes befinden sich mehrere Wohnungen, die glücklicherweise nicht vom Feuer betroffen waren. Verletzt wurde niemand. Der hintere Bereich des Gebäudes verläuft nur noch als Erdgeschoss mit Keller, dort gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig, da Teile der Decke und Außenwand durch die massive Brandeinwirkung eingestürzt waren. Aufgrund der schwierigen Brandbekämpfung im Kellerbereich des Gebäudes wurde zur effektiven Bekämpfung des Feuers Schaummittel eingesetzt.

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Zu Spitzenzeiten waren rund 150 Einsatzkräfte von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr vor Ort, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Erst gegen 20:00 Uhr konnte eine weitere Brandausbreitung im Gebäude eingedämmt werden.

Wegen der massiven Rauchentwicklung war eine deutliche Geruchsbelästigung bis in den Main-Taunus-Kreis hinein wahrzunehmen. Spezielle Lüfter kamen zum Einsatz, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen. Der langwierige Einsatz erforderte zudem die Nachführung von Kraftstoff für die Einsatzfahrzeuge. Um 1:20 Uhr konnte der Einsatzleiter „Feuer aus“ melden.

Die Brandursache wird derzeit von den zuständigen Ermittlungsbehörden untersucht. Über die Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden. Eine Brandausbreitung auf angrenzende Gebäude konnte verhindert werden. Sechs Anwohner, welche vorerst nicht in ihre Wohnungen zurück konnten, konnten die Nacht in der naheliegenden Hostato-Schule verbringen. Zusammen mit Restaurants aus der Nähe wurden die Anwohner mit Essen und Getränken versorgt.

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Nächtlicher Fluglärm in den nächsten Tagen über dem Rhein-Main-Gebiet

Vom 20. bis voraussichtlich 22. Februar 2025 wird das (ILS) Instrumentenlandesystem der Südbahn des Frankfurter Flughafens vermessen. Ein speziell hierfür ausgerüstetes Messflugzeug überprüft dabei die Präzision der Signale, die für sichere Landungen erforderlich sind. Untersucht werden beide Betriebsrichtungen, also Anflüge sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen kommend.

Die Flugvermessungen beginnen an den genannten Tagen um 23:00 Uhr und sind um zirka 03:00 Uhr des darauffolgenden Tages beendet. Sollte es dabei zu technischen oder witterungsbedingten Verzögerungen und betrieblich nicht anders möglich sein, müssen die Vermessungsflüge an einem späteren Ersatztermin fortgeführt werden. Dieser Zeitraum läge dann in der Nacht zwischen dem 27. Februar und 2. März 2025.

Zum Einsatz kommt ein Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350. Die Maschine wird grundsätzlich und soweit es die vorgegebenen Flugprofile erlauben, Überflüge von Ortschaften vermeiden. Getestet wird die sichere Befliegbarkeit der An- und Abflugstrecken.

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Autofahrer verursacht fünfstelligen Schaden bei Bad Kreuznach

Nachrichten Bad Kreuznach: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (19.02.2025) gegen 00:30 Uhr befuhr ein 22-jähriger Autofahrer die Ringstraße in Richtung Bad Münster am Stein. An der Kreuzung zur Rheingrafenstraße wollte er nach links abbiegen. Als die Ampel bereits auf Gelb schaltete, beschleunigte er sein Fahrzeug stark. Dabei verlor er die Kontrolle über den Pkw, geriet nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine angrenzende Backsteinmauer.

Durch die Kollision entstand an dem Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden. Trotz des heftigen Aufpralls blieben der 22-jährige Fahrer und seine 17-jährige Beifahrerin unverletzt. Der Gesamtschaden des Unfalls beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

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Rätselhafte grüne Verfärbung im Mühlbach bei Wörrstadt

Wasserverunreinigung Wörrstadt: Am Dienstagabend, 18. Februar 2025, fiel Anwohnern und Passanten eine auffällige grüne Verfärbung im Mühlbach zwischen Wörrstadt und Saulheim auf. Aufgrund dieser Beobachtung wurden umgehend die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Wörrstadt alarmiert. Unterstützt wurden sie vom Gefahrstoffzug des Landkreises, der sich auf die Erkennung und Eindämmung potenziell gefährlicher Substanzen spezialisiert hat.

Feuerwehr kann Stoff nicht entfernen

Die Einsatzkräfte standen vor einer besonderen Herausforderung: Da sich der unbekannte Stoff mit dem Wasser vermischt hat, konnte er nicht abgepumpt werden. Stattdessen wird die Verfärbung mit dem natürlichen Flusslauf weitergetragen. Es wird erwartet, dass das grünlich verfärbte Wasser Saulheim erreicht und sich dann in Richtung Nieder-Olm weiterbewegt.

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Analyse im Labor der Wasserverunreinigung in Wörrstadt

Welcher Stoff die Verfärbung verursacht hat, konnte vor Ort nicht festgestellt werden. Um Klarheit über die Wasserverunreinigung in Wörrstadt zu erhalten, wurden Proben entnommen und zur Untersuchung in ein Labor geschickt. Die Obere und Untere Wasserbehörde sind in den Vorgang eingebunden und werden gemeinsam mit den Einsatzkräften Maßnahmen ergreifen, sobald die Analyseergebnisse vorliegen.

Keine Gefahr für die Seen der Mühlbachaue

Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass die grüne Substanz in die Seen der Mühlbachaue gelangt. Somit besteht nach aktuellem Stand keine unmittelbare Gefahr für dieses ökologische Gebiet.

Die Behörden bitten die Bevölkerung um Aufmerksamkeit und melden sich mit weiteren Informationen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Artikelempfehlung: Entwarnung nach Untersuchungen der Mühlbach in Wörrstadt

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Kommentar: Gewalt und Bedrohung gegenüber Kommunalpolitiker

Kommentar von Meikel Dachs: Die jüngsten Bedrohungen und Übergriffe auf Kommunalpolitiker im gesamten Bundesgebiet sind ein alarmierendes Zeichen für die wachsende Verrohung unserer Gesellschaft. Menschen, die sich in ihrer Freizeit und meist ohne finanzielle Entlohnung für das Wohl ihrer Gemeinden einsetzen, werden zunehmend zur Zielscheibe von Wut und Frustration. Das ist nicht nur inakzeptabel, sondern auch demokratiegefährdend.

Kommunalpolitiker sind keine Erfüllungsgehilfen der Bundespolitik

Ihre Entscheidungen betreffen den Alltag vor Ort: Infrastruktur, Schulen, soziale Einrichtungen. Wer ihnen die Schuld für übergeordnete politische Entscheidungen gibt und sie deshalb bedroht oder gar angreift, verkennt ihre Funktion und Verantwortung. Sie handeln nicht aus Eigeninteresse, sondern für die Gesellschaft – unabhängig davon, welcher demokratischen Partei sie angehören. Ihr Engagement ist eine der tragenden Säulen unserer Demokratie. Dafür sollten wir allen politisch Engagierten der demokratischen Parteien dankbar sein. Wir können in den Sachthemen unterschiedlicher Meinung sein, aber wir müssen uns gegenseitig mit Respekt begegnen.

Doch was erleben diese Menschen, die für uns Straßen sanieren lassen, Kita-Plätze organisieren, sich für eine funktionierende Abfallentsorgung einsetzen oder den Menschen vor Ort gezielt Hilfe anbieten? Sie erhalten Hassnachrichten, ihre Häuser werden beschmiert, sie werden bedroht oder sogar tätlich angegriffen. Dieser erschreckende Trend hat sich in den letzten Jahren verstärkt und scheint kaum noch aufzuhalten. Es ist unfassbar, dass jene, die sich für das Gemeinwohl engagieren, Angst um ihre Sicherheit haben müssen. Wir stehen an einem Punkt, an dem politisches Engagement zu einem Risiko wird, das immer weniger Menschen bereit sind einzugehen – ein Alarmsignal, das wir nicht ignorieren dürfen. Man tritt diesen ehrenamtlichen Menschen mit Hass entgegen, engagiert sich aber selbst nicht politisch, um etwas zu verändern.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Gerade in Zeiten geopolitischer Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und sozialer Spannungen ist der gesellschaftliche Zusammenhalt wichtiger denn je. Gewalt und Bedrohungen – ob von rechts oder links – spalten und verunsichern, anstatt konstruktive Lösungen zu fördern. Besonders auch die Antifa muss sich dieser Realität stellen: Wer Gewalt als Mittel zur Durchsetzung seiner Ideologie nutzt, stärkt nicht die Demokratie, sondern deren Feinde. Angst und Diffamierung schaffen keinen Fortschritt – sie treiben Menschen in die Hände derjenigen, die wir zu bekämpfen glauben.

Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die Menschen zu schützen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Wir müssen ein gesellschaftliches Klima schaffen, in dem politisches Engagement nicht zur Gefahr wird. Demokratische Streitkultur bedeutet Meinungsvielfalt, sachliche Diskussionen und Respekt – nicht Drohungen und Gewalt. Nur so können wir verhindern, dass sich unsere Gesellschaft weiter radikalisiert. Denn wer die Kommunalpolitik destabilisiert, legt den Grundstein für den Verfall der Demokratie selbst.

Wie konnte es so weit kommen?

Wann hat sich unsere Gesellschaft so sehr verändert, dass gewählte Vertreter als Feindbilder stilisiert werden? Die Antwort ist vielschichtig, doch eines ist klar: Die Digitalisierung hat zur Enthemmung beigetragen. Anonymität im Netz erlaubt es Hetzern, ungehemmt ihre Aggressionen auszuleben. Lügen und Verschwörungstheorien verbreiten sich schneller als faktenbasierte Argumente. Eine aggressive Sprache in sozialen Medien schafft die Grundlage für reale Gewalt. Wenn Politiker systematisch entmenschlicht werden, wenn sie als „Volksverräter“ beschimpft oder mit Fantasien von körperlicher Bestrafung überzogen werden, dann ist der nächste Schritt nicht mehr weit.

Die gesellschaftliche Debatte hat sich verschoben. Was früher unvorstellbar war, wird heute normalisiert. Gewalt ist längst keine Strategie von Randgruppen mehr. Sie sickert in die Mitte der Gesellschaft ein. Und genau das ist der gefährlichste Punkt: Wenn die Normalbürger, die eigentlich kein Interesse an Radikalisierung haben, beginnen, Gewalt zu tolerieren oder gar zu rechtfertigen, dann wird die Demokratie brüchig.

Natürlich sind Politiker nicht unfehlbar – es sind Menschen

Natürlich gibt es Fehlentscheidungen, fragwürdige Projekte und ja, auch Korruption. Kritik daran ist nicht nur erlaubt, sondern notwendig. Aber Kritik und Gewalt sind zwei vollkommen verschiedene Dinge. Eine funktionierende Demokratie braucht engagierte Bürger, die ihre Meinung äußern, die protestieren, die fordern – aber sie braucht keine Bürger, die mit Fäusten, Drohungen oder Brandsätzen argumentieren.

Wir als Gesellschaft haben die Pflicht, diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten. Nicht nur, indem wir Gewalt verurteilen, sondern indem wir aktiv gegen sie vorgehen. Das bedeutet, Täter konsequent zur Rechenschaft zu ziehen. Das bedeutet, politisch Verantwortliche zu schützen. Und das bedeutet vor allem, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem Menschen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen, Anerkennung und nicht Angst erfahren.

Die kommenden Jahre werden hart

Wirtschaftliche Krisen, soziale Spannungen, globale Konflikte – all das wird unseren Zusammenhalt auf die Probe stellen. Umso wichtiger ist es, dass wir als Gesellschaft klare Grenzen ziehen. Wer Kommunalpolitiker angreift, greift uns alle an. Wer Gewalt gegen sie toleriert, öffnet Tür und Tor für eine Entwicklung, die uns allen schaden wird. Und wer glaubt, mit Angst und Bedrohungen politische Veränderungen erzwingen zu können, sollte sich bewusst machen: Er stärkt am Ende nur die Kräfte, die er eigentlich bekämpfen will.

Es ist an der Zeit, sich klar zu positionieren – nicht nur gegen rechtsextreme Gewalt, nicht nur gegen linksextreme Gewalt, sondern gegen jede Form von Gewalt, die darauf abzielt, Menschen zum Schweigen zu bringen. Wir brauchen mehr Mut, mehr Solidarität und mehr Engagement für unsere Demokratie. Denn wenn die, die sich für uns einsetzen, aufgeben müssen, dann haben wir alle verloren.

ESWE-Busstreik in Wiesbaden am Mittwoch

Nachrichten Wiesbaden: Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten von ESWE Verkehr für Mittwoch, den 19. Februar, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Der Streik beginnt um 4:00 Uhr und soll bis Donnerstagmorgen, 20. Februar, um 4:00 Uhr andauern. Fahrgäste in Wiesbaden und Umgebung müssen sich auf erhebliche Einschränkungen im Busverkehr einstellen.

Welche Linien fahren trotz Streik?

Trotz des Warnstreiks werden einige Linien regulär oder teilweise bedient. Dazu gehören:

  • Linien 6, 9, 33 und 74, die anteilig von der Mainzer Mobilität betrieben werden.
  • Linien 5, 28, 39 und 46, die von Partnerunternehmen gefahren werden.
  • Linien der Mainzer Mobilität in Kastel und Kostheim (54, 55, 56, 57, 58 und 68).
  • Regionalbusse und Bahnen verkehren wie gewohnt.

Die Nachtlinie N7 entfällt hingegen vollständig.

Möglicher weiterer Streik am Freitag

Neben dem angekündigten Warnstreik am Mittwoch könnte es am Freitag, den 21. Februar, zu einer weiteren Arbeitsniederlegung kommen. ESWE Verkehr will rechtzeitig über mögliche Einschränkungen informieren.

Informationen für Fahrgäste

Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfiehlt ESWE Verkehr, die digitalen Fahrgastinformationsanzeigen an den Haltestellen, die Webseite der ESWE oder die sozialen Netzwerke zu nutzen.

  • Die Mobilitätszentrale in der Marktstraße bleibt von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
  • Mobilitätsinfos am Hauptbahnhof und Luisenplatz bleiben während des Streiks geschlossen.
  • Die Service-Hotline ist von 7:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.

Streik im Zeichen des Münchner Anschlags

Die Proteste der Gewerkschaft ver.di stehen im Schatten des jüngsten Anschlags in München. Der Geschäftsführer des ver.di-Bezirks Wiesbaden, Marcel Schmelz, betonte:
„Wir sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien. Trotzdem dürfen wir nicht aufhören, für unsere Rechte zu kämpfen.“ Die geplante Demonstration in Wiesbaden wird daher ohne Trillerpfeifen und Musik stattfinden, um den Opfern Respekt zu zollen. Die Teilnahme an der Demonstration ist für Streikende freiwillig.

  • Start der Demonstration: 09:00 Uhr am Hauptbahnhof Wiesbaden.
  • Abschlusskundgebung: 10:30 Uhr am Kochbrunnenplatz.

Ver.di fordert mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen

Die Gewerkschaft ver.di fordert in der aktuellen Tarifrunde für den öffentlichen Dienst:

  • 8 % mehr Gehalt, mindestens jedoch 350 Euro monatlich zusätzlich.
  • Höhere Zuschläge für besonders belastende Tätigkeiten.
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 200 Euro monatlich.
  • Drei zusätzliche freie Tage zur Entlastung der Beschäftigten.
  • Einführung eines „Meine-Zeit-Kontos“ für mehr Flexibilität.

Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und den Arbeitgebern dauern an. Ob weitere Streiks folgen, bleibt abzuwarten. Fahrgäste in Wiesbaden müssen sich jedoch darauf einstellen, dass es in den kommenden Tagen zu weiteren Einschränkungen kommen kann.

Weiterlesen: ESWE Verkehr zieht positive Bilanz in Wiesbaden

Neue Details zum Messeranagriff in Mainz

Nachrichten Mainz: Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung am gestrigen Abend in der Zanggasse in der Mainzer Altstadt wurde noch am selben Abend ein 28-jähriger Tatverdächtiger festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter ordnete am Dienstagnachmittag, 18. Februar 2025, diese Maßnahme auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz an. Der Beschuldigte, der keinen festen Wohnsitz hat, steht im Verdacht, einen schweren Raub begangen zu haben.

Opfer mit Messer verletzt

Ermittlungen zufolge forderte der 28-Jährige von einem 38-jährigen Mann Geld. Als das Opfer sich weigerte, soll der Tatverdächtige mit einem Messer auf ihn eingestochen und ihn im Oberkörperbereich verletzt haben. Anschließend ergriff er die Flucht.

Polizei nimmt Tatverdächtigen kurz nach der Tat fest

Dank der Hinweise aufmerksamer Zeugen konnte die Polizei die Fluchtrichtung des Verdächtigen nachverfolgen. Wenig später wurde er im Treppenhaus eines nahegelegenen Wohnhauses in der Hinteren Bleiche gefasst und festgenommen.

Opfer erhielt Erste Hilfe durch Polizeibeamten

Die eintreffenden Einsatzkräfte der Polizei leisteten dem verletzten 38-Jährigen umgehend Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintraf. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, ist ansprechbar und befindet sich in einem stabilen Zustand.

Kriminalpolizei sucht weitere Zeugen

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die Hinweise zu der Tat oder den Tatbeteiligten geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131/65-33999 bei der Kriminalpolizei Mainz zu melden.

Flugzeug stürzt nach Start in Worms ab

Nachrichten Worms: Am Dienstagnachmittag, 18. Februar 2025, gegen 14:00 Uhr kam es auf dem Flugplatz in Worms zu einem schweren Flugunfall. Ein Kleinflugzeug vom Typ Aquilas A211 stürzte kurz nach dem Start aus bislang ungeklärter Ursache ab. Dabei überschlug sich das Sportflugzeug und kam auf einem angrenzenden Acker zum Stillstand.

Zwei Personen an Bord verletzt

An Bord des Flugzeugs befanden sich ein 64-jähriger Fluglehrer sowie sein 39-jähriger Flugschüler. Während der Flugschüler nur leichte Verletzungen erlitt, wurde der Fluglehrer schwer verletzt. Rettungskräfte der Wormser Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren schnell zur Stelle und konnten die beiden Insassen aus dem Wrack bergen.

Schnelle Hilfe durch Rettungskräfte

Der schwer verletzte 64-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Der 39-jährige Flugschüler wurde nach einer Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Untersuchung zur Unfallursache eingeleitet

Die genaue Ursache des Absturzes ist noch unklar. Das Bundesamt für Fluguntersuchungen hat bereits einen Gutachter beauftragt, um den Vorfall zu analysieren und die Hintergründe zu klären. Ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen eine Rolle spielte, bleibt vorerst offen.

Unfall auf der A63 bei Saulheim mit mehreren Fahrzeugen

Nachrichten Saulheim: Aktuell (15:25 Uhr) kommt es zu Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn A63 bei Saulheim in Fahrtrichtung Mainz. Grund dafür ist ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind an der Unfallstelle im Einsatz. BYC-News ist vor Or...


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Klimaschutz in der VG Wörrstadt wird belohnt – Neue Initiative startet

Nachrichten Wörrstadt: Die nachhaltige Mobilität bekommt in der Verbandsgemeinde Wörrstadt einen neuen Anreiz: Die vielfach genutzte Klima-Taler-App (klima-taler.com) ist nun auch dort verfügbar. Die innovative Anwendung wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025 als „Leuchtturm“ mit besonderer Strahlkraft ausgezeichnet. Ihr Prinzip ist einfach, aber wirkungsvoll: Wer klimafreundlich unterwegs ist, sammelt digitale Klima-Taler, die sich in Vergünstigungen bei lokalen Unternehmen und Partnern eintauschen lassen.

Mit nachhaltiger Mobilität punkten

Die Idee hinter der App: Wer zu Fuß geht, das Fahrrad nutzt oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, spart CO2 ein. Alle fünf eingesparten Kilogramm CO2 werden mit einem Klima-Taler belohnt. Doch nicht nur umweltfreundliche Fortbewegung zählt – auch wer Strom, Wasser oder Heizenergie spart, kann sich über die digitale Währung freuen.

Die gesammelten Klima-Taler können bei teilnehmenden Unternehmen, den sogenannten Klima-Partnern, eingelöst werden. Diese profitieren ebenfalls, indem sie nachhaltige Kundinnen und Kunden binden und neue gewinnen.

Ein Gewinn für Kommunen und Stadtplanung

Neben den Nutzerinnen und Nutzern sowie dem lokalen Handel profitieren auch die Kommunen selbst. Die App liefert wertvolle, anonymisierte Daten zur Verkehrs- und Stadtplanung. So wird beispielsweise ersichtlich, welche Radwege besonders häufig genutzt werden oder welche Buslinien besonders gefragt sind. Alle gesammelten Daten werden DSGVO-konform in Deutschland verarbeitet und ausgewertet.

Datenschutz und einfache Nutzung

Datenschutz steht bei der Klima-Taler-App an oberster Stelle: Nutzerinnen und Nutzer geben keine persönlichen Daten preis. Standortbasierte Informationen werden anonymisiert erfasst und rein quantitativ ausgewertet.

Die App ist kostenfrei und kann im Google Play Store sowie im Apple App Store heruntergeladen werden. Weitere Informationen zur Nutzung in der Verbandsgemeinde Wörrstadt sind auf der Website der Kommune abrufbar.

Närrischer Sturm aufs Rathaus Ginsheim

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg: Am Samstag, den 22. Februar 2025, übernehmen die Närrinnen und Narren das Kommando: Der traditionelle „Närrische Sturm aufs Ginsheimer Rathaus“ steht bevor!

Das bunte Spektakel beginnt um 10.33 Uhr in der Schulstraße 12 mit der mitreißenden Guggemusik der „Rhoirevoluzzer Mainz“. Anschließend setzt sich der Narrenzug um 10.50 Uhr von der Fähre aus in Bewegung und erreicht pünktlich um 11.11 Uhr das Rathaus. Dort fordern die Karnevalisten gemeinsam mit den Kindern einer örtlichen Kita lautstark die Herausgabe des Rathausschlüssels und nehmen Bürgermeister Thorsten Siehr symbolisch in ihre närrische Gefangenschaft.

Musikalisches Programm

Ab 11.22 Uhr erwartet die Besucher auf der Bühne ein unterhaltsames musikalisches Programm. Die Feierlichkeiten gehen dann nahtlos weiter: Um 13.11 Uhr startet die ausgelassene After-Sturm-Party im Seniorentreff „Zur Fähre“ am Ginsheimer Altrheinufer.

Der närrische Rathaussturm wird vom TTC Ginsheim in Zusammenarbeit mit zahlreichen Gruppen und der Stadtverwaltung organisiert. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, dieses farbenfrohe Treiben mitzuerleben, mitzufeiern und mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.

Rückruf bei Mercedes – über 33.000 Fahrzeuge betroffen

Der Automobilhersteller Mercedes-Benz ruft aktuell nicht nur das Elektro-SUV EQB, sondern auch das Schwestermodell EQA zurück. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bestätigte diesen Rückruf offiziell. Ursache ist ein potenzielles Brandrisiko durch einen möglichen Kurzschluss in der Hochvolt-Batterie.

Fehlproduktion birgt Sicherheitsrisiko

Zuerst informierte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA über die Maßnahme. In den USA sind 7.358 Fahrzeuge des Modells EQB betroffen, die zur Inspektion in die Werkstätten zurückgerufen werden. Laut KBA-Online-Datenbank kann es durch einen Kurzschluss in der Hochvolt-Batterie zu einem Brand kommen. Die NHTSA erläutert, dass eine Produktionsabweichung beim Zulieferer in Verbindung mit externen Faktoren wie Stromschwankungen oder mechanischen Beschädigungen zu einer unzureichenden Robustheit einzelner Hochvolt-Batterien bei hohem Ladezustand führen könnte.

Mehr als 33.000 Fahrzeuge betroffen

Weltweit sind insgesamt 33.705 Fahrzeuge von diesem Rückruf betroffen, davon 3.119 in Deutschland. Die betroffenen Modelle stammen aus den Baujahren 2021 bis 2024.

Mercedes plant, das Problem durch ein Software-Update für das Batteriemanagementsystem zu beheben. Bis das Update verfügbar ist, wird den Fahrzeughaltern empfohlen, die Ladegrenze ihrer Batterie auf maximal 80 Prozent zu begrenzen.

Betroffene Halter werden gebeten, umgehend Kontakt mit dem Hersteller oder einer Vertragswerkstatt aufzunehmen, um die erforderlichen Maßnahmen durchführen zu lassen.

Bingen: Kleidertauschbörse in der Bücherei

Nachrichten Bingen: Passend zum Weltfrauentag findet in der Bücherei³ am Samstag, 8. März 2025, zum zweiten Mal die Kleidertauschbörse für Frauenbekleidung statt. Nachdem das Angebot im Oktober sehr gut angenommen wurde, haben alle Tauscher erneut die Möglichkeit Damenkleidung, Schmuck, Taschen, Schal und vieles mehr zu tauschen.

Um die Tauschaktion zu organisieren, gibt es die folgenden organisatorischen Rahmenbedingungen:

Eine Anmeldung zur Teilnahme am Kleidertausch ist erforderlich und ab sofort möglich. Jeder Teilnehmer erhält bei der Anmeldung eine Nummer, sowie eine exklusive Eintrittskarte zum früherem Einlass am Tauschtag. Kleidungsstücke, die die Tauscher gerne zurückhaben möchten, werden mit einer Stecknadel und der jeweiligen Teilnehmernummer markiert. Die Abgabe der Kleidungsstücke ist vom 24. Februar bis 7. März zu den Öffnungszeiten der Bücherei möglich.

Zu beachten ist dabei Folgendes:

Nur saubere und gut erhaltene Damenkleidung sollte abgegeben werden. Möglich ist es auch Taschen, Schmuck, Schals oder Gürtel zum Tausch anzubieten. Insgesamt liegt das Limit zur Abgabe bei zehn Teilen. Ausgeschlossen vom Tausch ist Unterwäsche, Socken, Strumpfhosen, Bademode und Schuhe.

Am 8. März ist keine Abgabe der Kleidung mehr möglich. Als besonderen Vorteil für alle Tauscher, die etwas abgegeben haben, erhalten diese eine Eintrittskarte für den früheren Einlass und können die Tauschaktion von 10 bis 13 Uhr besuchen. Für alle anderen ist die Aktion von 13 bis 14 Uhr geöffnet. Zu dieser Uhrzeit sind auch Tauscher willkommen, die keine Kleidung abgegeben haben.

Infos in Kürze:

  • Kleidertausch am Samstag, 08.03.2025
  • Zur Abgabe von Kleidung ist eine Anmeldung erforderlich (Diese ist per Mail an stadtbibliothek@bingen.de, telefonisch unter 06721 184 644 oder vor Ort möglich.)
  • Abgabe der Kleidung vom 24.02. – 07.03.2025 zu den Öffnungszeiten der Bücherei
  • Einlass für teilnehmende Tauscher (also Personen, die vorab Kleidungsstücke abgegeben haben): 10 – 13 Uhr
  • Einlass für alle Interessierten: 13 – 14 Uhr
  • Maximal zehn Teile, nur saubere und gut erhaltene Damenkleidung, keine Unterwäsche, Socken und Strumpfhosen