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Weinwanderung mit Sekt, Weinproben und Seilbahnfahrt in Rüdesheim

Rüdesheim am Rhein – Am Samstag, 4. Oktober 2025, lädt die Rüd-Tourist AG zu einer besonderen Weinwanderung durch die Rüdesheimer Weinberge ein. Ein fachkundiger Weinexperte begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer rund dreistündigen Tour, die Genuss, Wissen und Naturerlebnis miteinander verbindet.

Start mit Sekt und Seilbahnfahrt

Zum Auftakt der Veranstaltung gibt es ein Glas Sekt zur Begrüßung. Anschließend führt eine Seilbahnfahrt hoch zum Niederwalddenkmal, von wo aus sich ein eindrucksvoller Blick über die Rheinebene und die umliegenden Reben eröffnet.

Weinproben und spannende Einblicke

Während der rund drei Kilometer langen Wanderung durch die Weinberge erwarten die Gäste insgesamt vier Weinproben, die fachkundig vorgestellt werden. Alle angebotenen Weine sind vegan. Alternativ steht Traubensaft aus eigener Herstellung zur Verfügung. Ergänzend erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über den regionalen Weinbau, die Geschichte des Rheingaus und die Besonderheiten der Rüdesheimer Weinlagen.

Zum Abschluss der Tour gibt es zwei weitere Weinproben in geselliger Runde. Als Erinnerung erhält jeder Gast ein Weinglas als Souvenir.

Praktische Hinweise

Die Tour beginnt um 12 Uhr und findet bei jeder Witterung garantiert statt. Sollte das Wetter keinen regulären Ablauf zulassen, sorgt ein Alternativprogramm für ein ebenso abwechslungsreiches Erlebnis.

Treffpunkt ist in der Rheinstraße 16, 65385 Rüdesheim am Rhein – allerdings im Hinterhof des Gebäudes, erreichbar über die Christophelstraße. Vor Ort bestehen keine Parkmöglichkeiten, daher wird empfohlen, öffentliche Parkplätze wie P4 oder P2 zu nutzen.

Der Veranstalter weist darauf hin, dass Personen, die bereits alkoholisiert zur Veranstaltung erscheinen, von der Teilnahme ausgeschlossen werden können. Eine Rückerstattung des Ticketpreises erfolgt in diesem Fall nicht.

Tickets und weitere Informationen

Die geführte Weinwanderung wird von April bis Oktober jeweils samstags angeboten. Tickets für den Termin am 4. Oktober 2025 sowie weitere Termine sind online erhältlich unter: Jetzt Ticket buchen

Poetry Slam in Oppenheim – Bühne frei für große Worte

Am Freitag, den 17. Oktober 2025, verwandelt sich die rheinhessische Stadt Oppenheim in eine Bühne der besonderen Art: Der Poetry Slam „Zeitreise“ lädt ab 18.00 Uhr in die Stadthalle ein – ein Highlight im Rahmen der Feierlichkeiten zu 800 Jahren Stadtrechten.

Poetry Slam in Oppenheim: Worte werden lebendig

Ein Poetry Slam ist mehr als eine klassische Lesung: Hier treffen sich Literatur, Humor, Performance und Erzählkunst. Künstlerinnen und Künstler erschaffen mit Sprache Bilder, entführen das Publikum in neue Welten und begeistern mit Pointen, Emotionen und überraschenden Wendungen.

Das Besondere: Das Publikum entscheidet, wer am Ende des Abends den Sieg davonträgt – und wird so selbst Teil der Show.

Literarische Zeitreise von Mittelalter bis Zukunft

Der Oppenheimer Slam verbindet die reiche Geschichte der Stadt mit der Kreativität der Gegenwart. Erfahrene Slam-Poetinnen und -Poeten nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise durch Jahrhunderte – von mittelalterlichen Marktplätzen bis hin zu futuristischen Visionen. Die Darbietungen reichen von leise und nachdenklich bis laut und energiegeladen.

Open Stage für Kinder und Jugendliche

Am Samstag, den 18. Oktober 2025, geht das Wochenende weiter: Ab 14.00 Uhr gehört die Bühne ganz dem Nachwuchs. Bei der Open Stage können Kinder und Jugendliche ihr Können präsentieren – egal ob mit Tanz, Gesang, literarischen Texten, Improvisationstheater oder sogar einer kleinen Zaubershow. Eine besondere Gelegenheit, erste Bühnenerfahrungen zu sammeln und echten Applaus zu ernten.

Tickets und weitere Informationen

  • Eintritt Poetry Slam „Zeitreise“: 12,00 € im Online-Vorverkauf über die Webseite der Stadt Oppenheim (www.oppenheim.de/buchen), 14,00 € an der Abendkasse
  • Open Stage am 18. Oktober: Eintritt frei
  • Bewerbung für die Slam-Teilnahme: poetryslam-oppenheim.de/bewerbung-zum-poetryslam-2025

Artikelempfehlung: Flohmarkt rund ums Kind am 16. November in Oppenheim

Wilhelm Brandenburg Wurst wegen E. coli-Bakterien zurückgerufen

Die Westfälische Fleischwarenfabrik Stockmeyer GmbH informiert über einen dringenden Rückruf eines Wurstprodukts der Marke Qualitätsmetzgerei Wilhelm Brandenburg. Laut Unternehmensangaben wurden in Stichproben Shigatoxin bildende Escherichia coli (STEC) nachgewiesen. Vom Verzehr des betroffenen Produkts wird daher dringend abgeraten.

Gesundheitsgefahr durch STEC-Bakterien

Die nachgewiesenen Shigatoxin bildenden E.coli-Bakterien (STEC/VTEC) können schwere Darmerkrankungen auslösen. Typische Symptome sind Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber. Besonders gefährdet sind Kinder unter sechs Jahren, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

In bis zu zehn Prozent der Fälle können nach einer Infektion lebensbedrohliche Komplikationen wie das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) auftreten. Dieses ist mit einer Schädigung der Nieren, roten Blutkörperchen und Blutgefäße verbunden und kann im schlimmsten Fall eine Dialysebehandlung erforderlich machen. Auch neurologische Störungen, Hirnblutungen oder Organschäden sind möglich.

Details zum Produktrückruf

Wilhelm brandenburg wurst wegen e. Coli-bakterien zurückgerufen
© Westfälische Fleischwarenfabrik Stockmeyer GmbH
  • Produkt: Genießer Salami im Pfeffermantel
  • Marke: Qualitätsmetzgerei Wilhelm Brandenburg
  • Inhalt: 80 g
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 15.10.2025 und 23.10.2025
  • GTIN: 4337256974257

Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, können es im Handel zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sind nach Angaben des Herstellers nicht betroffen.

Handlungsempfehlung für Verbraucher

Personen, die das betroffene Produkt gegessen haben und Symptome wie anhaltenden Durchfall, Blut im Stuhl, Fieber oder starke Bauchschmerzen entwickeln, sollten unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Artikelempfehlung: Insolvenz der Speedfarm Plus GmbH in Saulheim

Lieferandofahrer legt ÖPNV in Mainz-Hechtsheim lahm

Nachrichten Mainz: Am Samstagabend, 27. September 2025, kam es in Mainz-Hechtsheim zu einem Unfall, der den Bahnverkehr erheblich beeinträchtigte. Für rund 45 Minuten standen zwei Linien der Mainzer Mobilität still, mehrere Haltestellen konnten in dieser Zeit nicht bedient werden. BYC-News war vor O...


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Mainz-Kastel: Feuerwehr rettet eingeschlossene Person bei Brand

Nachrichten Mainz-Kastel: In der Nacht zum Samstag, gegen 2:00 Uhr, kam es im Petersweg in Mainz-Kastel zu einem Brand. Mehrere Anrufer meldeten eine massive Rauchentwicklung. Daraufhin rückten Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes an.

Eingeschlossene Person gerettet

Beim Eintreffen brannten mehrere Wohn- und Geräteanbauten sowie Wohnwagen. Aus dem Brandbereich waren Hilferufe zu hören. Zwei Atemschutztrupps drangen in ein Gebäude vor und retteten eine eingeschlossene Person mit einer Brandfluchthaube ins Freie. Der Rettungsdienst versorgte die betroffene Person vor Ort – ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich.

Schwierige Brandbekämpfung in Mainz-Kastel

Zur weiteren Brandbekämpfung kamen drei zusätzliche Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Die beengten Platzverhältnisse und die Löschwasserversorgung stellten die Feuerwehr vor Herausforderungen. Mithilfe zweier Tanklöschfahrzeuge und eines Abrollbehälters „Löschwasser“ konnte diese jedoch gesichert werden.

Einsatz bis in die Morgenstunden

Der Einsatz dauerte bis etwa 5:30 Uhr. Währenddessen besetzte die Freiwillige Feuerwehr Schierstein die verwaiste Feuerwache 2. Die Brandursache ist bislang unklar, die Polizei ermittelt. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Mainz (Wachen 1 und 2), die Freiwilligen Feuerwehren Mainz-Kastel und Erbenheim sowie ein Notarzt und zwei Rettungswagen.

Artikelempfehlung: Landesweiter Übungstag im Brand- und Katastrophenschutz

Insolvenz der Speedfarm Plus GmbH in Saulheim

Über das Vermögen der Speedfarm Plus GmbH mit Sitz in Saulheim (Am Sörgenlocher Weg 30) ist am 25. September 2025 die vorläufige Verwaltung angeordnet worden. Das Amtsgericht Mainz (HRB 50892) entschied um 14:25 Uhr, dass Verfügungen der Gesellschaft nur noch mit Zustimmung eines vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind.

Rechtsanwalt Schiebe als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe aus Mainz (Hindenburgstraße 32) bestellt. Gläubiger und Schuldner der Gesellschaft werden aufgefordert, Zahlungen oder Leistungen nur noch unter Beachtung des Beschlusses zu erbringen. Die Speedfarm Plus GmbH wird durch ihren Geschäftsführer H. Oudriss mit Sitz in Raunheim vertreten.

Einsicht und Rechtsmittel

Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden. Gegen die Entscheidung besteht für die Antragstellerin die Möglichkeit der sofortigen Beschwerde. Auch Gläubiger können unter bestimmten Voraussetzungen Beschwerde einlegen. Die Frist hierfür beträgt zwei Wochen und beginnt mit der Zustellung oder Verkündung der Entscheidung.

Hintergrund

Das Verfahren wurde beim Amtsgericht Alzey anhängig gemacht. Dort können auch Rechtsmittel eingereicht werden. Die Beschwerde muss schriftlich oder zu Protokoll eines Amtsgerichts erfolgen und rechtzeitig beim zuständigen Gericht eingehen.

Hier gibt es weitere Insolvenzbenachrichtungen


6,5 Millionen Euro Förderung für Bad Kreuznach

Nachrichten Bad-Kreuznach:Innenminister Michael Ebling hat dem Oberbürgermeister von Bad Kreuznach, Emanuel Letz, am Donnerstag einen Förderbescheid über rund 6,5 Millionen Euro überreicht. Die Mittel stammen aus dem rheinland-pfälzischen Investitionsstock und sollen nun gezielt in den Erwerb, den Umbau sowie die Sanierung des ehemaligen Sparkassengebäudes am Kornmarkt 5 fließen.

Verwaltung soll zentral zusammengeführt werden

Bürgermeister Murat Karakaya begrüßte die Nachwuchskräfte bei einer Willkommensveranstaltung. Er betonte: „Die pädagogischen Fachkräfte übernehmen eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Stadt. Sie tragen große Verantwortung, denn sie begleiten das Aufwachsen unserer Kinder. Unsere neuen Auszubildenden bereichern den Kita-Alltag mit ihren vielfältigen Hintergründen. Gleichzeitig werden sie von erfahrenen Teams intensiv begleitet und gefördert.“

„Starke Unterstützung für unsere Stadt“

Auch Oberbürgermeister Emanuel Letz zeigte sich erfreut über die Förderung.
Er sagte: „Die Förderung ist eine starke Unterstützung für unsere Stadt. Sie ist zugleich eine wichtige Anerkennung des Gebäudekaufs und der Entwicklung dieses Projekts.“
Mit dem Umzug der Bauverwaltung nähere sich das Projekt Rathaus am Kornmarkt dem Abschluss. Die finanzielle Unterstützung entlaste den Haushalt in diesem und im kommenden Jahr deutlich. Sie eröffne außerdem Spielräume für weitere Investitionen.

48 Millionen Euro im Investitionsstock 2025

Der Investitionsstock steht Städten und Gemeinden dort zur Verfügung, wo andere Förderinstrumente nicht greifen. Für das Jahr 2025 stellt das Land Rheinland-Pfalz insgesamt 48 Millionen Euro bereit.

Artikelempfehlung: Bad Kreuznach: „Kunst am Bau“ feierlich eingeweiht

Gau-Bischofsheim: Transporter kracht in geparkte Autos

Nachrichten Gau-Bischofsheim: In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 1:30 Uhr, kam es in Gau-Bischofsheim zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss. Ein Anwohner hörte zunächst einen lauten Knall und alarmierte die Polizei. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 52-jähriger Mainzer mit seinem Transporter von Bodenheim kommend in der Bahnhofstraße gegen ein geparktes Auto gefahren war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses auf ein weiteres Fahrzeug geschoben.

Hoher Sachschaden, Fahrer unverletzt

Der Transporter sowie eines der geparkten Autos waren so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt.

Alkoholtest bestätigt Verdacht

Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab 1,43 Promille. Die Polizei stellte den Führerschein sicher. Gegen den 52-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Artikelbeschreibung: Landesweiter Übungstag im Brand- und Katastrophenschutz

Landesweiter Übungstag im Brand- und Katastrophenschutz

Nachrichten Rheinland-Pfalz: Am 27. September 2025 findet in Rheinland-Pfalz der erste Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz statt. Zwischen 8:00 und 16:00 Uhr werden landesweit rund 100 Übungen durchgeführt. Ziel ist es, Einsatzkräfte auf mögliche Großlagen vorzubereiten und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Organisationen zu verbessern.

Breites Bündnis der Helfer

Feuerwehren, Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk, Polizei und Bundeswehr beteiligen sich gleichermaßen an den Übungen. Gemeinsam erproben sie die Kommunikation und Abstimmung – von den örtlichen Einheiten über Landkreise und Integrierte Leitstellen bis hin zur Landesebene. Dadurch soll ein nahtloser Informationsfluss gewährleistet werden, wenn im Ernstfall jede Minute zählt.

Realistische Szenarien im Fokus

Die Einsatzkräfte trainieren unterschiedliche Szenarien, die gleichzeitig auftreten können. Dazu zählen großflächige Brände, Starkregen mit Hochwasser, Sturmschäden oder schwere Verkehrsunfälle. Auch Gefahrstofflagen und Einsätze mit vielen Verletzten stehen auf dem Übungsplan. „Der Übungstag verdeutlicht, wie vielfältig parallele Szenarien auftreten können“, erklärt Innenminister Michael Ebling.

Landesamt begleitet den Tag in Rheinland-Pfalz

Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) beobachtet die Lage im Bevölkerungsschutz-Zentrum und nimmt einen operativ-taktischen Führungsstab in Betrieb. So entsteht ein realistisches Lagebild, das Entscheidungen auf Landesebene ermöglicht.

Übung schafft Sicherheit

LfBK-Präsident René Schubert betont den doppelten Nutzen des Tages: „Wer übt, erkennt, wo Abläufe noch besser und zielgerichteter werden können. Das stärkt den Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz.“ Neben der unmittelbaren Einsatzpraxis sammeln die Organisationen wertvolle Erfahrungen, die in künftige Strategien einfließen.

Stärkung der Zusammenarbeit

Mit dem Landesübungstag setzt Rheinland-Pfalz ein deutliches Zeichen: Sicherheit ist Teamarbeit. Durch die landesweite Aktion entsteht nicht nur Routine im Ernstfall, sondern auch ein engeres Miteinander der vielen Helferinnen und Helfer, die im Katastrophenschutz Verantwortung tragen.

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Wiesbaden: Bedrohung, Diebstahl und Verfolgungsfahrt

Polizei Westhessen – Am Donnerstag, den 25. September 2025, kam es in Wiesbaden gleich zu mehreren sicherheitsrelevanten Vorfällen. Zwischen Bedrohung im Straßenverkehr, Diebstählen aus Fahrzeugen und einer riskanten Verfolgungsfahrt waren sowohl Anwohner als auch Verkehrsteilnehmer betroffen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Bedrohung im Straßenverkehr in der Aarstraße

Am späten Nachmittag gegen 17:30 Uhr eskalierte ein Streit zwischen den Beifahrern zweier Fahrzeuge in der Aarstraße. Aus zunächst unklaren Vorfahrtsstreitigkeiten heraus soll der Beifahrer eines dunkelgrauen VW Golfs einen 51-jährigen Mann verbal bedroht, einen Gegenstand an dessen Hals gehalten und ihn zu Boden geworfen haben. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Die Fahrerin des Golfs war Zeugin des Vorfalls. Der Täter wird als schlanker Mann, etwa 30 Jahre alt, 177 cm groß, mit dunklen Haaren, dunklen Augen und Vollbart beschrieben. Bekleidet war er mit einem bunten Sportanzug. Hinweise nimmt das 3. Polizeirevier unter 0611 345-2340 entgegen.

Diebstahl aus mehreren Autos in der Nauroder Straße

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, zwischen 2:30 und 3:04 Uhr, wurden in der Nauroder Straße mehrere PKW auf bislang unbekannte Weise aufgebrochen. Die Täter entwendeten diverse Gegenstände aus den Fahrzeugen. Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich beim 4. Polizeirevier unter 0611 345-2440 zu melden.

Verfolgungsfahrt mit Unfall im Bereich Am Hochfeld/Breitenbachstraße

Am Donnerstag gegen 16:50 Uhr entdeckte die Polizei einen in Raunheim gestohlenen weißen BMW in Wiesbaden und wollte den Fahrer kontrollieren. Der Fahrer floh jedoch mit hoher Geschwindigkeit, sodass die Verfolgung abgebrochen werden musste, um die Sicherheit Unbeteiligter zu gewährleisten. Das Fahrzeug wurde später in der Breitenbachstraße abgestellt aufgefunden. Während der Flucht verursachte der Fahrer einen Unfall mit Sachschaden. Hinweise zu den Insassen nimmt die Kriminalpolizei unter 0611 345-0 entgegen.

Rheingau-Taunus: Audi Q7 verschwunden, Betrugsversuche am Telefon

In der Nacht zu Donnerstag sowie im Verlauf des Donnerstags registrierte die Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis mehrere Straftaten und Warnmeldungen für die Bevölkerung. Betroffen waren unter anderem Oestrich-Winkel, Taunusstein und Bad Schwalbach.

Audi Q7 in Oestrich-Winkel gestohlen

Zwischen Mittwochabend, 23:00 Uhr, und Donnerstagmorgen, 06:30 Uhr, entwendeten unbekannte Täter in der Aegidiusstraße von Oestrich-Winkel einen schwarzen Audi Q7. An dem Fahrzeug waren zuletzt die Kennzeichen RÜD-WP 93 angebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein sogenannter Funkwellenverlängerer eingesetzt worden sein, um das Auto unbefugt über die Keyless-Funktion zu öffnen.

Die Polizei rät Autofahrern mit Keyless-Systemen, den Schlüssel nicht in der Nähe von Türen abzulegen und Funksignale mit speziellen Metallboxen oder Alufolie abzuschirmen. Auch die vorübergehende Deaktivierung des Komfortzugangs beim Fahrzeughersteller kann sinnvoll sein. Hinweise zu den Tätern nimmt die Kriminalpolizei unter (0611) 345-0 entgegen.

Warnung vor falschen Polizeibeamten

Am Donnerstag wurden im Bereich Taunusstein und Bad Schwalbach mehrere Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte gemeldet. Glücklicherweise kam es bislang zu keinem erfolgreichen Betrug. Die Angerufenen reagierten richtig und informierten die Polizei.

Die Masche der Täter zielt darauf ab, Geld oder Wertsachen zu erlangen. Polizei, Banken oder andere Behörden fordern niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen am Telefon und werden keine Überweisungen anweisen. Die Polizei empfiehlt in solchen Fällen: sofort auflegen. Weitere Informationen finden Interessierte auf polizei-beratung.de.

Langfristige Vollsperrung der L409 im Kreis Alzey-Worms

In Wendelsheim ist die L 409 (Kirchberg) zwischen der Einmündung L 409 / L 404 (Bahnhofstraße) und der Einmündung L 409 / K 4 (Donastraße) ab Montag, 29. September, bis vor Weihnachten wegen Neubau einer Stützwand sowie Tiefbauarbeiten zum Anschluss des neuen Radweges zwischen Wendelsheim und Geistermühle vollständig gesperrt.

Die innerörtliche Umleitung erfolgt während der Sperrung über die L 404 (Bahnhofstraße) und die K 4 (Donastraße) in beide Richtungen. Aus Gründen der Verkehrsqualität wurden Halteverbotsschilder in der Bahnhofstraße und Donastraße aufgestellt. Die Erreichbarkeit der Grundstücke entlang der L 409 (Kirchberg) ist für die Anlieger gewährleistet.

Baustellenampel und Vollsperrung auf der L 407

Auf der L 407 zwischen dem Weingut Geistermühle bei Uffhofen und Wendelsheim erfolgt ab Montag, 6. Oktober, bis Freitag, 10. Oktober, die Verkehrsregelung über eine Baustellenampel wegen Neubau des Radweges. Das rund 300 Meter lange Baufeld liegt zwischen dem Weingut Geistermühle und der Rübenmühle „Christliches Lebenszentrum e. V.“ bei Wendelsheim.

Mit Beginn der Herbstferien (13. bis 24. Oktober) ist die L 407 aus bautechnischen und verkehrssicherheitsrelevanten Gründen ab Montag, 13. Oktober, bis vor Weihnachten voll gesperrt.

Die Umleitung erfolgt ab Wendelsheim über die L 409 Richtung Erbes-Büdesheim, die K 7 nach Heimersheim, die K 12 nach Lonsheim, die K 13 nach Bornheim und die L 408 nach Flonheim – und umgekehrt. Die Erreichbarkeit des Weinguts Geistermühle und der Rübenmühle ist jederzeit gewährleistet.

L 409 in Wendelsheim ab Anfang 2026 wieder voll gesperrt

Anfang 2026 wird in Wendelsheim die Einmündung L 409 / L 404 (Bahnhofstraße) zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und für den Anschluss des Radweges zu einem Minikreisel umgebaut. Gleichzeitig wird die Fahrbahn der L 409 zwischen dem neuen Minikreisel und der Einmündung L 407 (Nacker Straße) auf einer Länge von 170 Metern erneuert.

In dieser Bauphase ist die L 409 (Kirchberg, Bahnhofstraße) ab der Einmündung L 409 / K 4 (Donastraße) bis zur Einmündung L 409 / Nacker Straße voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Wendelsheim über die L 407 nach Nack, die K 7 Richtung Niederwiesen, ab der Einmündung K 7 / K 4 über die K 4 nach Wendelsheim und umgekehrt.

Der Baustart dieses Abschnittes ist witterungsabhängig und ab Anfang 2026 geplant. Der LBM Worms informiert rechtzeitig über den genauen Beginn.

Neubau Radweg Wendelsheim – Geistermühle

Hintergrund der getrennten Vollsperrungen ist der Baustart des neuen Radweges zwischen Wendelsheim und dem Weingut Geistermühle.

Der geplante Radweg hat eine Länge von rund 1.600 Metern und bindet an das bestehende Radwegenetz an. Die Trasse verläuft in Wendelsheim an der Einmündung L 409 / L 404 auf einem rund 900 Meter langen Abschnitt der ehemaligen Wiesbachtalbahn. Anschließend wird die neue Radwegebrücke (Alu-Fertigteil-Brücke) über den Wiesbach gekreuzt. Die verbleibenden 700 Meter verlaufen parallel zur L 407 in Richtung Geistermühle. Eine Querungshilfe sorgt für die sichere Überquerung der L 407 südlich der Geistermühle. Der Radweg verläuft dann bis zum bestehenden Wanderparkplatz Aulheimer Tal.

Die Baukosten betragen rund 1,7 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2026 geplant.

Daten und Fakten

  • Verkehrsbelastung L 409: ca. 3.000 Fahrzeuge pro Tag (beide Richtungen)

  • Verkehrsbelastung L 407: ca. 2.000 Fahrzeuge pro Tag (beide Richtungen)

  • Durchmesser Minikreisel: 20 Meter

  • Breite Radweg: 2,50 Meter

  • Länge Radweg: 1.600 Meter

  • Radwegbrücke Breite / Länge: 2,50 Meter / 8,50 Meter

  • Bauzeit: Oktober 2025 bis April 2026

  • Baukosten: 1,7 Millionen Euro

Mainz und Region leiden unter ausbleibendem A643-Ausbau

Der Mainzer FDP-Politiker David Dietz übt scharfe Kritik an der Bundesregierung und insbesondere an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Anlass ist die jüngst bekannt gewordene Entscheidung, den dringend benötigten Ausbau der A643 zu streichen. Dietz bezeichnet diese Entwicklung als finanzpolitischen Sündenfall und verkehrspolitischen Rückschritt und warnt vor gravierenden Folgen für die Menschen und Unternehmen in der Region.

„Die Bundesregierung setzt aberwitzige Prioritäten. Trotz Sondervermögen und Rekordsteuereinnahmen werden zentrale und dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur gestrichen. Der Verzicht auf den Ausbau der A643 ist ein Schlag ins Gesicht für alle Pendlerinnen und Pendler, für den Wirtschaftsstandort Mainz und für unsere gesamte Region“, so Dietz. „Statt in zukunftssichere Infrastruktur zu investieren, wird unser Land weiter auf Verschleiß gefahren.“ Darüber hinaus werden mit der höchsten Verschuldung in der Geschichte der Republik nachkommende Generationen mit einem gigantischen Schuldenberg belastet.

Besonders kritisch sieht Dietz den Umgang mit dem sogenannten Sondervermögen, das ursprünglich zur Stärkung zentraler Investitionsbereiche gedacht war.

„Was als Zukunftsinvestition verkauft wurde, wird jetzt zur Haushaltskosmetik missbraucht. Marode Systeme wie Renten- und Krankenversicherung werden damit notdürftig gestützt, statt mit Reformen zukunftssicher gestaltet zu werden. Währenddessen bleiben Investitionen in Infrastruktur auf der Strecke. Das ist finanzpolitisch unseriös und verkehrspolitisch fatal.“

Dietz fordert die Bundesregierung auf, ihre Prioritäten neu zu ordnen:
„Deutschland braucht kein Flickwerk, sondern Zukunftsinvestitionen. Die Infrastruktur ist das Rückgrat unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Wer heute beim Straßenausbau spart, gefährdet morgen Arbeitsplätze und Lebensqualität. Der Verzicht auf den A643-Ausbau zeigt, wie wenig Verständnis in Berlin für die Lebensrealität der Menschen vor Ort vorhanden ist.“

Die FDP in Mainz werde sich weiter dafür einsetzen, dass die Region nicht abgehängt wird, so Dietz abschließend.

Weltweiter Rückruf bei BMW – 136.500 Autos betroffen

Der Autobauer BMW muss erneut einen massiven Rückruf starten. Grund ist ein Defekt am Starter, der im schlimmsten Fall zu einem Fahrzeugbrand führen kann. Weltweit sind Hunderttausende Autos betroffen, darunter allein rund 136.500 Fahrzeuge in Deutschland. In den USA müssen knapp 195.000 BMW-Modelle in die Werkstätten, auch in Asien und weiteren europäischen Ländern gibt es zahlreiche betroffene Fahrzeuge.

Defekt kann Kurzschluss und Brand verursachen

Nach Angaben von BMW kann in bestimmte Starter Wasser eindringen. Die Folgen sind gravierend: Korrosion, Startprobleme, Kurzschlüsse und lokale Überhitzung. Besonders alarmierend: Die Brandgefahr besteht auch im geparkten Zustand. Deshalb warnt der Hersteller ausdrücklich davor, die betroffenen Wagen in Garagen oder in der Nähe von Gebäuden abzustellen. Bis zur Reparatur sollten sie ausschließlich im Freien geparkt werden.

Diese Modelle sind betroffen

BMW nennt keine exakte weltweite Zahl, bestätigt aber, dass Modelle aus dem Produktionszeitraum zwischen September 2015 und September 2021 überprüft werden müssen. Welche Baureihen genau betroffen sind, wird den Kunden direkt vom Hersteller mitgeteilt. BMW plant, die Halter zeitnah schriftlich zu informieren.

Kosten und Reparaturaufwand

Ein Austausch des fehlerhaften Starters ist zwingend erforderlich. Teilweise muss zusätzlich eine stärkere Batterie eingebaut werden. Wie teuer der Rückruf für den Münchner Konzern wird, ist noch unklar – angesichts der Dimension dürfte es jedoch um einen dreistelligen Millionenbetrag gehen.

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Stadt Rüsselsheim baut inklusives „Räuberdorf“

Räuberdorf Rüsselsheim – Noch bis Ende des laufenden Jahres wird es dauern, bis die Stadt den Spielplatz „Räuberdorf“ am Waldesrand an der Heppenheimer Straße freigeben kann.

In der vergangenen Woche konnten sich Kinder der Kindertagesstätte „Am Alten Waldsee“ allerdings schon einmal einen ersten Eindruck von der Neugestaltung verschaffen. Und das Ergebnis der kleinen Testerinnen und Tester war durchweg positiv. Schnell eroberten sie das Karussell, Sitz- und Wipptiere in Gestalt von Schafen, Hund und Katze sowie den Sandkasten.

Bevor der ganz große Spielspaß beginnen kann, müssen noch neue Bäume und Büsche Wurzeln schlagen, damit der Spielplatz auch im Sommer schattige Spielbereiche bietet. Der Rasen muss ebenfalls erst anwachsen, und es fehlen noch die Schaukelelemente.

„Es wird besondere Spielelemente geben, die es auch Kindern mit Beeinträchtigungen ermöglichen, auf dem Spielplatz spielen zu können“, hebt Stadtrat Simon Valerius hervor. Dazu zählt ein ebenerdiges Karussell, auf dem auch Kinder im Kinderwagen oder im Rollstuhl mitfahren können. Außerdem gibt es am Sandkasten ein Podest, über das Kinder mit Rollstuhl nah an den Sandbereich gelangen können.

Entweder schaffen sie es mit Hilfe in den Sand, oder sie können an einer vorhandenen Tischfläche ebenfalls mit Sand spielen oder auch von anderen Kindern mit einbezogen werden.

Dies sind Beispiele dafür, wie die Grünplanung die Neugestaltung auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst hat. Zuvor hatte das Kinder- und Jugendbüro ein Beteiligungsverfahren durchgeführt. Neben den Ideen von Kindern der benachbarten WfB-Kindertagesstätte als Hauptnutzer gab es viele weitere Anregungen, da zu den Nutzerinnen und Nutzern auch Spaziergänger, Picknicker, Kinder, Jugendliche und Senioren gehören.

Wegen der örtlichen Gegebenheiten ergab sich schnell die Idee zu einem „Räuberdorf“, zu dem mehrere Hütten um einen Sandplatz gehören, der mit einem Weg zum Kletterelement und den Schaukeln verbunden wird. Zur Dorfmitte gehören Picknick-Kombinationen.

Rund herum gibt es Aufenthaltsplätze im alten Kiefernwald, der um einheimisches Grün ergänzt wird. An der Stelle, wo eine Kiefer umgefallen war, pflanzte Valerius gleich beim Testtermin als ersten Baum eine junge Flaumeiche, die zu den Zukunftsbäumen zählt und den klimatischen Veränderungen Widerstand leisten kann.

Pflanzenkohle rund um Bäume

Dem schwierigen sandigen Pflanzuntergrund mit wenigen Nährstoffen begegnet die Stadt mit Pflanzenkohle rund um die Bäume. „Wir sichern so eine dauerhafte Begrünung und gleichen zusätzlich den Kohlenstoffdioxid-Abdruck der Baustelle stückweise aus“, freut sich Valerius.

Dadurch, dass auf dem Spielplatz an der Heppenheimer Straße und am Jugenheimer Weg Substrat mit Pflanzenkohle zum Einsatz gekommen ist, wurden 4,4 Tonnen Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernt und dauerhaft im Boden gespeichert.

Die schwammartige Struktur der Pflanzenkohle kann zudem Wasser schnell aufnehmen und pflanzenverfügbar speichern, was den Bäumen zugutekommt.

Alternativen bis zum Abschluss der Arbeiten

Der bisher sehr beliebte Spielplatz war wie auch der Spielplatz am Jugenheimer Weg nach etwa 30 Jahren bautechnisch am Ende ihres Lebenszyklus angekommen. Sowohl die Holz- als auch Metallspielgeräte waren durch die lange und starke Nutzung verschlissen.

Die Stadt bittet die Kinder und Jugendlichen für die restliche Zeit der Bauarbeiten noch weiter um Geduld. Zwischenzeitlich können sie die anderen guten Anlagen im Königstädter Stadtgebiet nutzen.

Einen Überblick über sämtliche Spielplätze in Rüsselsheim gibt es unter folgendem Link zum Herunterladen: Download Spielplatzübersicht (PDF)

Eine Auswahl der attraktivsten Spielplätze gibt es unter diesem Link: Attraktivste Spielplätze in Rüsselsheim