BYC-News Blog Seite 283

Trinkbrunnen in der Mainzer Innenstadt wieder in Betrieb

Trinkbrunnen Mainz: Pünktlich zum Frühlingsbeginn gibt es gute Nachrichten für alle Bürger und Besucher der Landeshauptstadt: Die öffentlichen Trinkbrunnen in Mainz sprudeln wieder. Nach der obligatorischen Winterpause wurden die Brunnenanlagen in der Innenstadt nun wieder ans Netz angeschlossen – geprüft, gereinigt und für den täglichen Gebrauch freigegeben.

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Trinkwasser in Mainz: Drei Brunnen in der Innenstadt jetzt aktiv

Konkret betrifft dies die beliebten Trinkwasserstellen an der Bahnhofstraße nahe Münsterplatz, dem Kardinal-Volk-Platz in der Nähe der Römerpassage sowie am Rebstockplatz. Diese Brunnenanlagen bieten allen Passanten die Möglichkeit, kostenlos frisches und geprüftes Trinkwasser zu zapfen – ein Angebot, das bei steigenden Temperaturen und zunehmender Aufenthaltsdauer in der Stadt immer beliebter wird.

Schutz vor Frost: Trinkbrunnen wurden über Winter abgebaut

Wie jedes Jahr wurden die Trinkbrunnen in den Wintermonaten vorsorglich abgebaut oder außer Betrieb genommen, um Schäden durch Frost und Kälte zu vermeiden. In den vergangenen Tagen erfolgte der fachgerechte Wiederanschluss. Im Anschluss wurde eine umfassende Wasseranalyse durch die Stadtwerke Mainz durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen: Das Trinkwasser entspricht allen gesetzlichen Anforderungen und Hygienestandards – einem sicheren Betrieb steht somit nichts im Wege.

Neuer Brunnen in Mainz-Bretzenheim bereits früher in Betrieb genommen

Auch außerhalb der Innenstadt tut sich etwas in Sachen öffentlicher Wasserversorgung. Im Stadtteil Bretzenheim wurde bereits vor wenigen Tagen der jüngste Trinkbrunnen der Stadt wieder in Betrieb genommen. Er befindet sich in der Bahnstraße und ergänzt das innerstädtische Angebot sinnvoll. Damit wächst das Netz öffentlicher Wasserspender in Mainz kontinuierlich weiter – ein Beitrag zur Nachhaltigkeit, Gesundheitsförderung und Aufenthaltsqualität in der Stadt.

Umweltfreundlich und kostenlos: Öffentliche Wasserversorgung in Mainz

Die Stadt setzt mit den öffentlichen Trinkbrunnen ein deutliches Zeichen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Die Möglichkeit, kostenlos Trinkwasser direkt aus dem öffentlichen Leitungsnetz zu entnehmen, schont Ressourcen, reduziert den Gebrauch von Einwegplastik und ist gerade für Familien, Sportlerinnen und ältere Menschen ein praktisches Angebot im urbanen Alltag.

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Finanzielle Krise in Rüsselsheim – Millionenlast durch Kreisklinik Groß-Gerau

Kreisklinik Groß-Gerau: Die finanzielle Lage der Stadt Rüsselsheim am Main hat ein besorgniserregendes Niveau erreicht. In einem Schreiben an den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung warnte das Regierungspräsidium Darmstadt kürzlich eindringlich vor einer drohenden Zahlungsunfähigkeit. Die städtische Haushaltslage gilt mittlerweile als historisch kritisch – eine Situation, die auch durch externe Belastungen weiter verschärft wird.

Besonders im Fokus steht dabei die finanzielle Beteiligung Rüsselsheims an der Kreisklinik Groß-Gerau. Oberbürgermeister Patrick Burghardt stellt nun öffentlich die Frage nach der Notwendigkeit, weiterhin Millionenbeträge in eine Klinik zu investieren, die seit Jahren ein Defizit erwirtschaftet – und das bei eigener tragfähiger Gesundheitsversorgung in der Stadt.

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Haushaltskrise in Rüsselsheim: Belastungen steigen weiter

„Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, erklärt Oberbürgermeister Patrick Burghardt. Rüsselsheim kämpft, wie viele Kommunen in Hessen, mit massiv unterfinanzierten Sozial- und Transferleistungen durch Bund und Land. Hinzu kommt die Entscheidung des Kreistags Groß-Gerau vom März 2025, die Kreisumlage ein weiteres Mal anzuheben – eine Maßnahme, die die Haushaltslage der Städte und Gemeinden zusätzlich verschärft. Rüsselsheim trägt dabei mit über einem Fünftel der Gesamtumlage eine erhebliche Last.

„Während wir in Rüsselsheim ein eigenes, leistungsfähiges Krankenhaus ohne Zuschüsse betreiben, finanzieren wir gleichzeitig jährlich mit über einer Million Euro die Defizite der Kreisklinik Groß-Gerau mit“, so Burghardt weiter. Aus seiner Sicht sei dieses Modell nicht mehr tragfähig – weder aus finanzieller noch aus versorgungspolitischer Sicht.

Rüsselsheimer Klinik als Modell der Effizienz

Die Stadt Rüsselsheim betreibt mit dem GPR Klinikum eine kommunale Einrichtung, die seit zwei Jahrzehnten ohne externe Zuschüsse wirtschaftlich arbeitet. Zudem gehört das GPR laut anerkannten Qualitätsmesssystemen zu den leistungsstarken Schwerpunktversorgern in Deutschland. Die Klinik übernimmt nicht nur die medizinische Versorgung der Rüsselsheimer Bevölkerung, sondern könnte nach Ansicht des Oberbürgermeisters auch weite Teile der Gesundheitsversorgung im Kreis Groß-Gerau abdecken.

„Wir leisten bereits einen bedeutenden Beitrag zur Versorgungssicherheit im Kreis, ohne dass wir die kreisweite Unterstützung erhalten, die andere Einrichtungen in Anspruch nehmen“, betont Patrick Burghardt.

Kreisklinik Groß-Gerau: Jährliches Defizit trotz Ausbau

Die Kreisklinik Groß-Gerau verzeichnet jährlich ein strukturelles Defizit in Höhe von fünf bis sechs Millionen Euro. Die im März 2025 veröffentlichten Einnahmen in Höhe von etwa 400.000 Euro aus der neuen Wahlleistungsstation wirken angesichts der Gesamtsituation kaum entlastend – zumal keine transparenten Angaben zu den Einrichtungskosten und dem laufenden Betrieb der Station vorliegen.

Patrick Burghardt sieht darin ein deutliches Signal: „Wir können uns keine Strukturen mehr leisten, die dauerhaft auf Zuschüsse angewiesen sind, während funktionierende Modelle wie in Rüsselsheim keine Berücksichtigung finden.“

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Neuordnung der Krankenhauslandschaft gefordert

Im Zuge der bundesweiten Krankenhausreform fordert Rüsselsheims Oberbürgermeister nun eine grundsätzliche Neuordnung der stationären Versorgung im Kreis Groß-Gerau. Auch für weiter entfernte Kommunen im Südkreis sei mit dem Klinikum Darmstadt als Maximalversorger eine hochwertige medizinische Anbindung vorhanden. Die Verantwortung liege beim Kreis, eine moderne, wirtschaftlich tragfähige Klinikstruktur zu schaffen.

Angesichts der enormen Belastung für die Stadtkasse kündigt Patrick Burghardt an, die rechtliche Zulässigkeit der Finanzbeteiligung Rüsselsheims an der defizitären Kreisklinik Groß-Gerau juristisch prüfen zu lassen. „Ich trage Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger meiner Stadt“, betont er. „Ein ‚Weiter so‘ ist für uns keine Option.“

Langfristig werde die Kreisklinik auf kommunale Zuschüsse angewiesen bleiben – eine Bürde, die aus Sicht des Rüsselsheimer Oberbürgermeisters keine Kommune im Kreis tragen könne oder müsse.

Appell an den Kreis Groß-Gerau: Verantwortung übernehmen

Abschließend richtet Patrick Burghardt einen klaren Appell an die politischen Entscheidungsträger im Kreis: „Die Verantwortlichen im Kreis Groß-Gerau müssen sich der Realität stellen und die Zukunftsfähigkeit der Kreisklinik kritisch hinterfragen. Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um die faire und sinnvolle Verteilung öffentlicher Mittel – im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger des Kreises.“

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Stadt Mainz erlässt neues Verbot für mehr Tierschutz

Mähroboter-Verbot Mainz: Ab sofort dürfen Mähroboter in Mainz nicht mehr in der Dämmerung und in der Nacht betrieben werden. Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Mainz hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die den Einsatz von Mährobotern einschränkt – aus Gründen des Tierschutzes. Ziel der Maßnahme ist der aktive Schutz von Igeln und anderen Kleintieren, deren Lebensräume zunehmend bedroht sind.

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Neue Regelung zum Schutz von Wildtieren

Die neue Regelung sieht vor, dass Mähroboter in Mainz ausschließlich tagsüber betrieben werden dürfen. In der Zeitspanne von 30 Minuten vor Sonnenuntergang bis 30 Minuten nach Sonnenaufgang gilt ein striktes Verbot für den Betrieb. Diese Verbotszeiten orientieren sich an den Hauptaktivitätszeiten des Igels, der bevorzugt in der Dämmerung und nachts auf Nahrungssuche geht.

Tagsüber hingegen bleibt die Nutzung von Mährobotern erlaubt. Die Stadt betont ausdrücklich, dass es sich nicht um ein vollständiges Verbot, sondern um eine zeitliche Einschränkung handelt, um Tierleben zu schützen.

Hintergrund: Igel besonders durch Mähroboter gefährdet

Die Entscheidung stützt sich auf Erkenntnisse der Deutschen Wildtierstiftung, die den Igel im Jahr 2024 zum „Wildtier des Jahres“ erklärt hat. Damit wird auf die zunehmende Bedrohung dieser geschützten Tierart hingewiesen. Besonders Mähroboter gelten als eine unterschätzte Gefahr: Igel flüchten nicht, sondern rollen sich bei Gefahr zusammen – eine Strategie, die sie gegen Mähroboter nicht schützt.

Schwere Schnittverletzungen oder gar tödliche Unfälle sind keine Seltenheit, wenn Mähroboter in der Nacht unkontrolliert durch Gärten und Grünanlagen fahren. Die neue Regelung in Mainz soll diese Gefahr effektiv eindämmen und einen Beitrag zum Erhalt der Igelpopulation leisten.

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Mainz übernimmt Verantwortung für Artenschutz im städtischen Raum

„Städte wie Mainz tragen eine besondere Verantwortung für den Erhalt bedrohter Arten“, betont Umweltdezernentin Janina Steinkrüger. Während in ländlichen Regionen viele Lebensräume durch intensive Landwirtschaft verschwunden sind, bieten städtische Gärten und Parks oft noch Rückzugsorte für Wildtiere. Gerade in urbanen Gebieten können Igel heute zum Teil höhere Populationsdichten erreichen als auf dem Land – vorausgesetzt, ihre Lebensräume sind naturnah gestaltet.

Die Stadt Mainz ruft daher nicht nur zum bewussten Umgang mit Mährobotern auf, sondern appelliert auch an die Bevölkerung, Gärten igelfreundlich zu gestalten. Dazu zählen natürliche Hecken, Laubhaufen, offene Durchgänge unter Zäunen sowie der Verzicht auf Pestizide.

Mehr als nur Technik: Lebensräume sichern, Insekten schützen

Die nächtliche Nutzung von Mährobotern ist nicht das einzige Problem, mit dem Igel in Städten wie Mainz zu kämpfen haben. Auch der massive Rückgang der Insektenpopulationen, bedingt durch Pestizide, Lichtverschmutzung und Versiegelung, wirkt sich negativ auf das Nahrungsangebot aus. Ein igelfreundlicher Garten ist also nicht nur ein Rückzugsort, sondern auch ein wichtiger Nahrungslieferant – wenn er naturnah bepflanzt und gepflegt wird.

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Warnung: Betrüger am Hauptbahnhof Mainz unterwegs

Hauptbahnhof Mainz: Die Bundespolizeiinspektion am Hauptbahnhof Mainz warnt aktuell vor einer neuen Betrugsmasche, bei der Passanten im Umfeld des Bahnhofs gezielt angesprochen und um Hilfe gebeten werden. In einem bekannten Fall wurde einem Betrüger dabei ein Bargeldbetrag von 500 Euro ausgehändigt – unter Vorspiegelung einer akuten Notlage.

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Täter sprechen Passanten in perfektem Englisch am Hauptbahnhof Mainz an

In den vergangenen Wochen wurde der Bundespolizei mehrfach gemeldet, dass fremde Personen am Hauptbahnhof Mainz gezielt Kontakt zu Passanten aufnahmen. Die Betrüger treten dabei freundlich und höflich auf, sprechen akzentfreies Englisch und geben an, sich in einer Notsituation zu befinden. Sie behaupten, keinen Zugriff auf ihr Konto zu haben oder aus technischen Gründen kein Geld abheben zu können.

Als Lösung schlagen sie vor, dass ihr Gegenüber für sie Bargeld am Automaten abhebt – im Gegenzug versprechen sie, eine Echtzeitüberweisung auf dessen Konto zu tätigen. Um das zu belegen, zeigen sie auf ihrem Smartphone angebliche Überweisungsnachweise.

Kein Geld angekommen: Echtzeitüberweisung war gefälscht

Was auf den ersten Blick glaubhaft erscheint, entpuppt sich im Nachhinein als dreiste Täuschung. In mindestens einem dokumentierten Fall erhielt das Opfer keine Gutschrift, obwohl die Überweisung auf dem Handy des Täters als „ausgeführt“ angezeigt wurde. Der Betrüger verschwand mit dem Bargeld – zurück blieb ein finanzieller Schaden in Höhe von 500 Euro. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen Unbekannt eingeleitet.

Bundespolizei am Hauptbahnhof Mainz rät zur Vorsicht

Die Bundespolizei ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur besonderen Vorsicht am Hauptbahnhof Mainz auf. Gerade in stark frequentierten Bereichen wie dem Bahnhofsvorplatz, den Gleiszugängen oder der Bahnhofsunterführung sei mit derartigen Betrugsversuchen zu rechnen.

Konkret rät die Polizei:

  • Keine Bargeldbeträge an fremde Personen herauszugeben, auch wenn diese glaubwürdig erscheinen.
  • Keine Überweisungen oder Geldgeschäfte mit unbekannten Personen einzugehen – vor allem nicht auf Basis von Bildschirmnachweisen.
  • Bei Ansprache durch fremde Personen, die finanzielle Notlagen schildern, sei gesunde Skepsis angebracht.
  • Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend der Polizei gemeldet werden, entweder über den Notruf 110 oder direkt bei der Bundespolizei im Bahnhof.

Artikelempfehlung: Betrunkener verursacht schweren Unfall bei Taunusstein

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Betrunkener verursacht schweren Unfall bei Taunusstein

Unfall Taunusstein: In der Nacht zum Samstag (5. April 2025) ereignete sich ein schwerer Unfall bei Taunusstein auf der Bundesstraße 54 in Höhe des Parkplatzes Eiserne Hand. Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge wurden drei Menschen verletzt, einer davon schwer. Zudem wurde ein Hund im verunfallten Fahrzeug entdeckt.

Unfallverursacher gerät auf Gegenfahrbahn – Alkohol im Spiel

Gegen 01:25 Uhr befuhr ein 30-jähriger Mann aus Mainhausen mit einem VW Touran die B54 aus Richtung Taunusstein kommend in Fahrtrichtung Wiesbaden. In Höhe des Parkplatzes Eiserne Hand geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er frontal mit einem entgegenkommenden VW Passat zusammen, der von einem 20-jährigen Mann aus Taunusstein gesteuert wurde.

Feuerwehr rettet eingeklemmte Person

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer des VW Passat im Fahrzeug eingeklemmt. Die alarmierte Feuerwehr Taunusstein musste den Mann unter Einsatz von schwerem Gerät aus dem Unfallwrack befreien. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Sein 22-jähriger Beifahrer kam mit leichten Verletzungen davon.

Auch der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Die Polizei leitete daraufhin ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Der Führerschein des 30-Jährigen wurde sichergestellt, eine Blutentnahme angeordnet.

Polizei sichert Hund aus Unfallfahrzeug

Im Fahrzeug des Unfallverursachers befand sich zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes ein kleiner Hund. Das Tier blieb unverletzt und wurde durch einen Diensthundeführer der Polizei aus dem Auto geborgen. Der Hund konnte im Anschluss wohlbehalten an Angehörige übergeben werden.

Die B54 musste für etwa drei Stunden voll gesperrt werden, um die Rettungs- und Reinigungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme durchzuführen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Zahlreiche Rettungskräfte, Notärzte und Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und die Unfallstelle abzusichern.

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Polizei zieht kritische Bilanz zum Cannabisgesetz

Cannabisgesetz Rheinland-Pfalz: Ein Jahr nach Inkrafttreten des Konsumcannabis-Gesetzes (KCanG) zieht die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine kritische Bilanz. Landesvorsitzender Hummel erklärt deutlich: „Das Konsumcannabisgesetz wurde aus unserer Sicht handwerklich schlecht gemacht.“ Die vom Gesetzgeber angepeilten Ziele – wie die Eindämmung des Schwarzmarkts, eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes und ein stärkerer Kinder- und Jugendschutz – seien laut GdP bislang nicht ansatzweise erreicht worden.

Wenig Entlastung, viel zusätzliche Arbeit durch das Cannabisgesetz

Zwar erscheinen viele sogenannte Konsumdelikte nicht mehr in der polizeilichen Kriminalstatistik, doch dieser Rückgang bringt nach Ansicht der GdP kaum Entlastung. Die weggefallenen Verfahren seien standardisierte Routinefälle mit geringem Bearbeitungsaufwand gewesen. Der tatsächliche Effekt auf die Arbeitsbelastung sei daher marginal. Im Gegenteil: Die Teillegalisierung habe den Schwarzmarkt nicht geschwächt, sondern im Gegenteil befeuert. Die organisierte Kriminalität habe sich frühzeitig auf die neuen Gegebenheiten eingestellt. Die gestiegene Nachfrage nach Cannabis habe neue Käufergruppen hervorgebracht – mit steigenden Preisen und erhöhter Verfügbarkeit als Folge. Das Resultat: gestärkte kriminelle Strukturen.

Verkehrssicherheit bleibt auf der Strecke

Ein weiteres Problem bei dem Cannabisgesetz sieht die GdP im Straßenverkehr. Zwar wurde ein THC-Grenzwert von 3,5 ng/ml Blutserum eingeführt, doch es fehle an modernen Testverfahren, um diesen Wert bei Verkehrskontrollen zuverlässig und schnell festzustellen. Eine echte Verbesserung der Verkehrssicherheit sei damit nicht gegeben. Die GdP fordert deshalb einen Nulltoleranz-Ansatz, ähnlich wie beim Alkohol.

Gesundheitsschutz? Fehlanzeige

Auch beim Thema Gesundheitsschutz schlägt die GdP Alarm. Die erlaubten Besitzmengen – bis zu 50 Gramm pro Monat für Erwachsene über 21 Jahre – seien laut interner Einschätzungen deutlich zu hoch. Bei einem THC-Gehalt von 10 Prozent seien damit bis zu elf Rauschzustände pro Tag möglich. Eine derartige Konsumhäufigkeit erhöhe das Risiko für gesundheitliche Schäden – insbesondere für junge Menschen. Internationale Erfahrungen legen nahe, dass psychische Erkrankungen wie Psychosen zunehmen könnten.

Ein Rückzug wäre aufwendig, aber notwendig?

Trotz aller Kritik betont die GdP, dass sie sich nicht grundsätzlich gegen eine Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten ausspricht. Doch gleichzeitig neue Konsumanreize zu setzen, sei aus sicherheits- und gesundheitspolitischer Sicht der falsche Weg. Angesichts der aktuellen Entwicklungen müsse ernsthaft geprüft werden, ob das Gesetz in dieser Form tragbar sei – auch wenn ein Zurückdrehen mit hohem Aufwand verbunden wäre.

Was die GdP jetzt fordert

Die GdP fordert konkrete Maßnahmen auf drei Ebenen:

Kurzfristig: Es braucht dringend moderne Nachweisverfahren für den THC-Grenzwert im Straßenverkehr sowie eine bessere Ausstattung der Polizei – darunter Smartphones, moderne IT und eine leistungsfähige Infrastruktur.

Mittelfristig: Eine personelle Aufstockung der gesamten rechtsstaatlichen Kette – Polizei, Justiz und Verwaltungsbehörden – sei erforderlich, um der gestiegenen Belastung Herr zu werden.

Langfristig: Die GdP fordert die Einführung eines Periodischen Sicherheitsberichts für Rheinland-Pfalz. Nur eine evidenzbasierte Analyse könne helfen, ideologischen Debatten entgegenzuwirken und objektive Maßnahmen zur Kriminalitätsprävention zu entwickeln. Bislang lehnt die Landesregierung die Einführung eines solchen Instruments ab.

Expertenrat gefordert

Abschließend schlägt die GdP vor, einen Expertenrat ins Leben zu rufen, um gemeinsam mit allen relevanten Akteuren die Lage vor Ort zu analysieren und sinnvolle Lösungen zu entwickeln. Denn klar ist: Die aktuelle Umsetzung des KCanG verfehlt aus Sicht der Polizei nicht nur ihre Ziele – sie sorgt auch für neue Probleme, die bislang nicht ausreichend bedacht wurden.

Fahrrad-Demo für bessere Radwege in Bad Kreuznach

Demonstration Bad Kreuznach: In Zeiten zunehmender Umweltbelastung und wachsender Verkehrsprobleme gewinnt das Thema nachhaltige Mobilität immer mehr an Bedeutung – auch in Bad Kreuznach. Um ein Zeichen für eine bessere Radinfrastruktur und eine echte Verkehrswende zu setzen, rufen lokale Initiativen am Samstag, den 5. April 2025, zu einer Fahrrad-Demonstration auf. Unterstützt von zahlreichen Organisationen wollen engagierte Bürgerinnen und Bürger auf die Missstände im städtischen Radwegenetz aufmerksam machen und konkrete Verbesserungen einfordern.

Fahrrad-Demo für besseres Radwegenetz in Bad Kreuznach

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bad Kreuznach und die Bürgerbewegung Verkehrswende Bad Kreuznach rufen gemeinsam zu einer Fahrrad-Demonstration auf, um auf die unzureichende Situation der Radwege in der Stadt aufmerksam zu machen. Startpunkt ist um 11 Uhr der Bahnhofsvorplatz, von wo aus ein Demonstrationszug durch die Stadt führen wird. „Wir wollen endlich ein durchgängiges Radwegenetz!“, fordert Pia Hilgert vom VCD deutlich.

Stationen mit klarer Botschaft

Der Demonstrationszug legt auf dem Weg durch die Stadt mehrere symbolische Stopps ein: An der Kreisverwaltung wird Landrätin Bettina Dickes zu den Teilnehmenden sprechen. Danach führt der Weg zum Landesbetrieb Mobilität (LBM), wo Vertreter der Bürgerbewegung selbst das Wort ergreifen werden – der LBM selbst hat eine Teilnahme abgelehnt. Den Abschluss bildet eine Kundgebung um 13:30 Uhr auf dem Kornmarkt vor dem Rathaus. Dort wird ein Vertreter der Stadt erwartet, der sich zum Thema Radverkehr äußern soll.

Breite Unterstützung für die Verkehrswende

Die Aktion wird von mehreren Organisationen unterstützt, darunter der ADFC Kreisverband Mainz-Bingen – Team Bad Kreuznach, die Klimagemeinschaft Bad Kreuznach, Omas for Future und Greenpeace. Die Forderung ist klar: ein sicheres, lückenloses Radwegenetz zwischen Innenstadt und Stadtteilen. „Ein attraktives und sicheres Radwegenetz erhöht den Radverkehrsanteil und reduziert den Autoverkehr“, erklärt Dorothea Oehler vom Fahrrad-Club ADFC. Damit könne Bad Kreuznach nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch lebenswerter werden.

Nicht mehr Straßen, sondern mehr Platz fürs Rad

Die Initiatoren stellen sich entschieden gegen neue Entlastungsstraßen, die ihrer Ansicht nach nur zusätzlichen Autoverkehr bringen würden. Stattdessen fordern sie mehr Raum für Radfahrer und Fußgänger sowie barrierefreie und sichere Wege für alle. „Bad Kreuznach soll eine attraktive, gesunde und schöne Stadt für alle sein – für Bewohner genauso wie für Gäste“, so die einhellige Meinung der beteiligten Gruppen. Besonders im Fokus stehen auch sichere Schulwege für Kinder und Jugendliche.

Fahrrad statt Stau – Für eine neue Mobilität

Mit der Demonstration soll ein deutliches Signal an Politik und Verwaltung gesendet werden: Für eine echte Verkehrswende braucht es Investitionen in nachhaltige Mobilität – und den Mut, neue Wege zu gehen.

Kontrollen der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim

Kontrollen Autobahnpolizei: Im Rahmen gezielter Verkehrskontrollen in der Nacht zum Freitag, dem 4. April 2025, verzeichnete die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim eine Reihe teils gravierender Verkehrsdelikte. Neben überhöhten Geschwindigkeiten auf der A61 und angrenzenden Landstraßen sorgte vor allem ein E-Scooter-Fahrer mit gleich mehreren Gesetzesverstößen für besonderes Aufsehen. Die Bilanz der Nacht: hohe Bußgelder, Fahrverbote und mehrere Strafanzeigen.

Autobahnpolizei Gau-Bickelheim stoppt Mercedes mit Tempo 150

Gegen 23 Uhr fiel den Beamten ein Mercedes-Geländewagen in Höhe der Gemarkung Dorsheim auf. Bei erlaubten 100 km/h wurde das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h gemessen. Der 28-jährige Fahrer aus Ludwigshafen am Rhein muss nun mit einem Bußgeld und einem mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.

Erneute Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Landstraße

Weniger als eine Stunde später, gegen 23:45 Uhr, geriet ein weißer BMW ins Visier der Streife. Der Wagen wurde auf der A61 bei Daxweiler bei erlaubten 130 km/h mit 147 km/h gemessen. Der Fahrer fuhr anschließend an der Ausfahrt Stromberg ab. Auf der L 214 zwischen Stromberg und Waldalgesheim wurde er erneut mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt – diesmal mit 101 km/h bei erlaubten 70 km/h. Der 30-Jährige aus dem Landkreis Mainz-Bingen erklärte, das entsprechende Tempolimit-Schild übersehen zu haben. Auch ihn erwartet ein Bußgeld sowie Punkte in Flensburg.

E-Scooter-Fahrer sorgt für Überraschung

Für besonderes Erstaunen bei den Beamten sorgte wenig später ein 59-jähriger E-Scooter-Fahrer aus dem Landkreis Bad Kreuznach. Er wurde in der Nähe des Autohofes Waldlaubersheim kontrolliert – unterwegs zu seiner Freundin und das ganz ohne Kennzeichen. Bei der Überprüfung stellten die Polizisten fest: Der E-Scooter war weder versichert noch zugelassen – und dazu noch als gestohlen gemeldet. Doch damit nicht genug: Der Mann räumte ein, unter dem Einfluss von Marihuana und Amphetaminen zu stehen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde zudem ein verbotenes Einhandmesser gefunden. E-Scooter und Messer wurden sichergestellt, eine Blutprobe wurde angeordnet.

Gleich mehrere Strafanzeigen für den 59-Jährigen

Den 59-Jährigen erwarten nun mehrere Strafverfahren: wegen Diebstahls, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz. Auch ein Bußgeld wegen Fahrens unter Drogeneinfluss ist zu erwarten. Immerhin gibt es ein kleines Happy End: Der rechtmäßige Eigentümer des gestohlenen E-Scooters darf sich über die baldige Rückgabe seines Fahrzeugs freuen.

Polizeikontrollen in Bingen: Mehrere alkoholisierte Radfahrer gestoppt

Polizei Bingen: In den frühen Morgenstunden des 4. April 2025 wurde gegen 02:20 Uhr ein männlicher Radfahrer im Bereich der Saarlandstraße in Bingen von einer Streifenwagenbesatzung gestoppt. Zuvor war der Mann den Beamten durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen – er war beinahe gestürzt.

Verdacht auf Trunkenheit

Im Rahmen der anschließenden Verkehrskontrolle fiel den eingesetzten Polizeibeamten ein deutlicher Alkoholgeruch in der Atemluft des Radfahrers auf. Auf Nachfrage verweigerte der Mann die Durchführung eines freiwilligen Atemalkoholtests vor Ort. Aufgrund des auffälligen Verhaltens sowie des dringenden Verdachts auf eine Alkoholisierung ordneten die Beamten daraufhin eine ärztliche Blutentnahme an, um den genauen Alkoholwert gerichtsverwertbar feststellen zu lassen. Gegen den Radfahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Polizei Bingen stoppt zwei weitere alkoholisierte Radfahrer in der Gaustraße

Nur rund 20 Minuten später, gegen 02:40 Uhr, kontrollierte eine weitere Polizeistreife zwei männliche Radfahrer im Bereich der Gaustraße. Auch diese waren den Beamten durch ihre Fahrweise aufgefallen. Die durchgeführten Atemalkoholtests ergaben bei den beiden Männern Werte von 1,56 Promille und 0,98 Promille. Aufgrund der festgestellten Alkoholwerte wurde beiden die Weiterfahrt untersagt. Da sie ihre Fahrräder zuvor jedoch ohne auffällige Ausfallerscheinungen geführt hatten, blieb ihnen ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erspart.

Polizei mahnt zur Vorsicht – auch Radfahrer unterliegen Promillegrenzen

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass auch für Radfahrer gesetzliche Promillegrenzen gelten. Wer unter Alkoholeinfluss ein Fahrrad im Straßenverkehr führt und dabei Ausfallerscheinungen zeigt oder in einen Unfall verwickelt ist, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Bereits ab 1,6 Promille drohen selbst bei sicherer Fahrweise medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU) und Führerscheinmaßnahmen.

Die Polizei Bingen appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, Verantwortung zu zeigen – auch auf zwei Rädern.

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Mainz: Neue Strategie gegen Wohnraummangel

Wohnraum Mainz: Seit Jahren steht der Wohnungsmarkt im Rhein-Main-Gebiet unter Druck: Die Nachfrage übersteigt das Angebot, die Miet- und Kaufpreise steigen kontinuierlich – auch in Mainz. Ein zentrales Problem dabei ist das fehlende und vor allem bezahlbare Bauland. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, will die Landeshauptstadt Mainz künftig eine aktiv steuernde Rolle bei der Baulandentwicklung einnehmen.

Wohnraum in Mainz: Strategiepapier gegen Spekulation und Preissteigerungen

Um diesem Ziel näherzukommen, hat die Stadt Mainz die „PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH“ beauftragt, eine umfassende Strategie für eine aktive kommunale Bodenpolitik zu erarbeiten. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind nun Teil des umfassenderen Konzepts „Wohnen in Mainz“ und wurden jüngst den städtischen Gremien vorgestellt. In einer Präsentation erläuterte Ramona Klukas, stellvertretende Leiterin des Marktbereichs „Wohnen und Quartier“ der PD, die wesentlichen Inhalte des Abschlussberichts.

Empfehlungen für eine zukunftsfähige Baulandentwicklung

Der Bericht enthält verschiedene Handlungsempfehlungen – darunter auch alternative Vorschläge – für das weitere Vorgehen der Stadtverwaltung. Diese Vorschläge werden aktuell geprüft und bewertet. Ziel ist es, konkrete Schritte für eine nachhaltige und sozial orientierte Bodenpolitik einzuleiten.

Lenkungsgruppe als erstes zentrales Element

Bereits umgesetzt wurde die Gründung einer Lenkungsgruppe durch die Stadtspitze. Diese wird künftig gemeinsam mit städtischen Tochtergesellschaften wie der Wohnbau Mainz und den Mainzer Stadtwerken strategische Grundlagen für ein gemeinsames Portfoliomanagement im Bereich Grundstücke erarbeiten. Noch im Jahr 2025 sollen den städtischen Gremien weitere Umsetzungsschritte vorgelegt werden.

OB Haase: „Baulandpreis ist nur ein Teilaspekt“

Oberbürgermeister Nino Haase unterstreicht die Bedeutung der neuen Strategie:
„Bezahlbares Bauland ist ein essentieller Erfolgsfaktor für bezahlbare Wohnungen. Mainz braucht eine nachhaltige und auch soziale Bodenpolitik.“ Er betont, dass es nicht nur um den reinen Baulandpreis gehe, sondern um ein umfassendes Paket an Maßnahmen. Dazu gehören strategische Grundstücksankäufe und -verkäufe, mit denen die Stadt gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften steuernd eingreifen will – auch unter Berücksichtigung ökologischer und städtebaulicher Kriterien.

Breite Beteiligung aus der Stadtverwaltung

Die Erarbeitung der Strategie wurde durch eine Vielzahl städtischer Akteure begleitet. Dazu gehörten unter anderem die Leitstelle Wohnen im Büro des Oberbürgermeisters, das Stadtplanungsamt, das Amt für Wirtschaft und Liegenschaften sowie die Grundstücksverwaltungsgesellschaft, die Mainzer Stadtwerke AG, die Wohnbau Mainz und die Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt. Mit der neuen Strategie will Mainz künftig nicht nur auf Entwicklungen reagieren, sondern den Wohnungsmarkt aktiv mitgestalten – für eine sozial gerechtere und nachhaltigere Stadtentwicklung.

Artikelempfehlung: Tödlicher Unfall zwischen Mainz-Ebersheim und Nieder-Olm

Tödlicher Unfall zwischen Mainz-Ebersheim und Nieder-Olm

Tödlicher Unfall Mainz: Am Abend des 3. April 2025 kam es auf der Landstraße 413 zwischen Mainz-Ebersheim und Nieder-Olm zu einem schweren Verkehrsunfall. Die Strecke musste in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Der öffentliche Nahverkehr war von Ausfällen und Verspätungen betroffen...


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OKTAGON 69: MMA-Premiere in der Dortmunder Westfalenhalle

Oktagon Dortmund: Am 5. April 2025 feiert OKTAGON MMA mit der Veranstaltung OKTAGON 69 sein Debüt in der Dortmunder Westfalenhalle. Dieses Event verspricht, ein Meilenstein für die deutsche MMA-Szene zu werden und bietet den Fans eine beeindruckende Mischung aus hochkarätigen Kämpfen und spektakulärer Show. BYC-News ist Live dabei.

Max Holzer vs. Deniz Ilbay: Ein Kampf der Superlative

Der Hauptkampf des Abends bringt zwei der talentiertesten deutschen Federgewichtler zusammen: den ungeschlagenen Max Holzer (10-0-0) und Deniz „El Pistolero“ Ilbay (8-1-0). Holzer, bekannt für seine Vielseitigkeit und technischen Fähigkeiten, trifft auf Ilbay, einen ehemaligen Boxchampion, der für seine Schlagkraft gefürchtet ist. Dieses Duell zwischen einem herausragenden Bodenkämpfer und einem explosiven Striker verspricht, die Fans in Atem zu halten.

Uwe „Flying Uwe“ Schüder vs. Ediz „Der Breite“ Tasci: Influencer im Oktagon

Ein besonderes Highlight ist der Kampf zwischen dem bekannten YouTuber und Fitness-Influencer Uwe Schüder, alias „Flying Uwe“, und dem Streamer Ediz „Der Breite“ Tasci. Schüder, der bereits Erfahrung im professionellen MMA gesammelt hat, trifft auf Tasci, der für seine beeindruckende physische Präsenz und Kampfsporterfahrung bekannt ist. Dieses Duell verspricht nicht nur sportliche Spannung, sondern zieht auch die Aufmerksamkeit der Social-Media-Community auf sich.

Khalid Taha: Rückkehr eines Veteranen

Ein weiteres Highlight ist das Debüt von Khalid Taha bei OKTAGON MMA. Taha, ein erfahrener Kämpfer mit Auftritten bei RIZIN und der UFC, bringt seine beeindruckende Bilanz und seinen Ruf als harter Finisher mit in den Käfig. Seine Teilnahme verspricht zusätzliche Spannung und Qualität für das Event.

Weitere spannende Kämpfe auf der Fightcard

Neben den genannten Highlights dürfen sich die Zuschauer auf zahlreiche weitere packende Duelle freuen:

  • Aaron Aby vs. Mohammed Walid: Aby, der den Krebs besiegt hat und zweimal um den Titel kämpfte, will erneut beweisen, dass er zur Spitze gehört. Sein Gegner Walid hat alle seine sieben Siege vorzeitig errungen und möchte sich bei OKTAGON der Welt präsentieren.
  • Karol Ryšavý vs. Eugen Black-Dell: Ryšavý, bekannt für seine elf vorzeitigen Siege, trifft auf den mehrfachen Champion Black-Dell in einem brisanten Leichtgewichtskampf.
  • Lucie Pudilová vs. Brittney Cloudy: Pudilová, ehemalige Titelherausforderin, strebt ein Comeback an, während Cloudy ihr den Weg zur erneuten Titelchance versperren möchte.
  • Fedor Duric vs. Predrag Bogdanović: Ein serbisches Duell, das für Feuerwerk im Käfig sorgen dürfte. Duric, ein aufstrebender deutscher Kämpfer mit Balkan-Wurzeln und einer Serie von sieben ungeschlagenen Kämpfen, fordert den serbischen Top-Leichtgewichtler und SBC-Champion Bogdanović heraus.
  • Gjoni Palokaj vs. Marco Novák: Ein Federgewichtsduell zwischen zwei Kämpfern mit beeindruckenden Siegesserien, bei dem nur einer seine Erfolgssträhne fortsetzen kann.

Ein Spektakel der Extraklasse in Dortmund Live am Bildschirm

Mit OKTAGON 69 setzt die beliebte MMA-Organisation ihren Erfolgskurs in Deutschland fort – und bringt eines der spektakulärsten Sportevents der Welt erstmals in die Dortmunder Westfalenhalle. Die Zuschauer dürfen sich auf eine fesselnde Kombination aus hochkarätigen Kämpfen und mitreißender Show freuen.

Da Mixed Martial Arts immer mehr Fans gewinnt und das Team rund um Pavol Neruda und Ondřej Novotný mit OKTAGON MMA konstant auf Weltklasseniveau liefert, sind die Events inzwischen regelmäßig ausverkauft.

Genau deshalb hat sich RTL Plus die Übertragungsrechte gesichert. Wer also trotz ausverkaufter Halle nichts verpassen will, kann das Event bequem im Livestream auf RTL+ verfolgen. Mixed Martial Arts zählt zu den dynamischsten und am schnellsten wachsenden Sportarten weltweit – und OKTAGON MMA ist der führende Veranstalter in Europa. Alle Kämpfe, Highlights und exklusive Inhalte findest du jetzt auf RTL+. Die legendäre Westfalenhalle verwandelt sich damit in den Austragungsort eines der wichtigsten MMA-Events des Jahres – ein Erlebnis, das langjährige Fans genauso begeistern wird wie Neulinge.

Über Oktagon

OKTAGON MMA ist Europas führende MMA-Organisation, die für ihre spektakulären Events und die Präsentation erstklassiger Kämpfer bekannt ist. Seit der Gründung im Jahr 2016 durch Pavol Neruda und Ondřej Novotný hat sich OKTAGON zum Ziel gesetzt, die Faszination des MMA-Sports durch packende Geschichten der Kämpfer zu vermitteln und strebt danach, die „Champions League“ des europäischen MMA zu werden.

Mit über 45 Turnieren in Tschechien, 19 in der Slowakei, 9 in Deutschland und 3 im Vereinigten Königreich hat OKTAGON eine beeindruckende Präsenz in Europa aufgebaut. Ein bemerkenswertes Ereignis war das Rekord-Event im Deutsche Bank Park in Frankfurt, bei dem 60.000 begeisterte Zuschauer anwesend waren.

Die Organisation erreicht über 2 Millionen Fans auf Social Media und verzeichnet eine Reichweite von über 7 Millionen pro Event. Zu den Leuchtturmprojekten zählen der „Tipsport Gamechanger“, ein Turnier, bei dem 16 Elitekämpfer aus über 12 Ländern um insgesamt 1 Million Euro kämpfen, sowie verschiedene Reality-Serien, die den Weg von Kämpfern und Neueinsteigern im MMA beleuchten.

OKTAGON MMA arbeitet mit großen Marken zusammen und wird in über 125 Ländern ausgestrahlt, wobei pro Event über 500.000 Zuschauer erreicht werden.

Blitzermarathon in Hessen – Geschwindigkeit im Fokus

Am 9. April 2025 ist es wieder so weit: Der europaweite Speedmarathon findet statt – auch in Hessen. Im Rahmen des Blitzermarathon Hessen 2025 verstärken Polizei und Kommunen ihre Geschwindigkeitskontrollen, um auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern. Die Aktion findet im Zeitraum von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr statt und ist Teil der europäischen Verkehrssicherheitsinitiative ROADPOL (European Roads Policing Network).

Blitzermarathon Hessen: Mehr Sicherheit durch Tempokontrollen

Polizeioberrat Stefan Jilg vom Polizeipräsidium Mittelhessen, der die hessischen Maßnahmen koordiniert, erklärt: „Der Speedmarathon ist eine europaweit abgestimmte Aktion zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für angepasste Geschwindigkeit zu schärfen, Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten.“

Der Blitzermarathon Hessen hat sich als fester Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit etabliert. Die Aktion soll alle Verkehrsteilnehmenden dazu bewegen, sich verantwortungsbewusst im Straßenverkehr zu verhalten.

Messstellen im Vorfeld bekannt – unangekündigte Kontrollen möglich

Wie in den Vorjahren wird die Polizei im Vorfeld alle geplanten Messstellen des Blitzermarathons veröffentlichen. Dennoch weist sie darauf hin, dass zusätzliche, unangekündigte Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden, um auch unbelehrbare Raser zur Vernunft zu bringen.

Das Ziel: Verlässlichkeit bei der Kontrolle, aber auch Überraschungseffekte, die zu einer dauerhaften Verhaltensänderung führen.

Überhöhte Geschwindigkeit bleibt Hauptunfallursache

Laut Statistik ist überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine der häufigsten Ursachen für schwere und tödliche Verkehrsunfälle – auch in Hessen. Stefan Jilg mahnt: „Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an! Jeder von uns trägt Verantwortung im Straßenverkehr. Der Blitzermarathon Hessen soll ein klares Zeichen für mehr Rücksichtnahme und Sicherheit setzen.“

Für den Blitzermarathon Hessen 2025 setzt die Polizei auf modernste Geschwindigkeitsüberwachung:

  • Handlasermessgeräte
  • Mobile und stationäre Messanlagen
  • Videoausgerüstete Zivilfahrzeuge mit geeichter Messtechnik
  • Mobile Messanhänger („Enforcement Trailer“)

Damit können Verstöße präzise erfasst und gerichtsfest dokumentiert werden.

Blitzermarathon Hessen auch in sozialen Medien präsent

Begleitet wird die Aktion durch eine intensive Social-Media-Kampagne der Polizei Hessen. Unter dem Hashtag #Speedmarathon werden Informationen, Hintergründe und Eindrücke vom Kontrolltag veröffentlicht – auch, um jüngere Zielgruppen für das Thema Verkehrssicherheit zu sensibilisieren.

ROADPOL: Europäische Initiative für mehr Verkehrssicherheit

Der Blitzermarathon Hessen ist Teil der europaweiten Kampagne von ROADPOL, dem Netzwerk der europäischen Verkehrspolizeien mit Sitz in Münster. Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten in Europa zu senken. ROADPOL koordiniert gemeinsame Aktionen wie den Speedmarathon und fördert den Austausch sowie Forschungsprojekte zur Prävention im Straßenverkehr.

Stadt Ginsheim-Gustavsburg erhält Millionenbetrag als Förderung

Bürgerhaus Gustavsburg: Ein bedeutender Meilenstein für das Bürgerhaus im Stadtteil Gustavsburg: Mitte März empfing die Stadt Ginsheim-Gustavsburg hohen Besuch aus der Hauptstadt. Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, überreichte Bürgermeister Thorsten Siehr einen symbolischen Förderscheck in Höhe von bis zu 1,2 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ und sind für den geplanten Ersatzneubau des Bürgerhauses Gustavsburg bestimmt.

Die Übergabe fand direkt am alten Bürgerhauses in Gustavsburg statt, um die Dringlichkeit des Projekts zu verdeutlichen

Das bestehende Gebäude weist erhebliche bauliche Mängel auf und kann den Anforderungen an eine moderne Begegnungsstätte für Sport, Kultur und Vereinsarbeit nicht mehr gerecht werden.

Bürgermeister Thorsten Siehr betonte im Gespräch mit der Ministerin die große Bedeutung des Bürgerhauses für das gesellschaftliche Leben in der Stadt: „Das Bürgerhaus ist das Herzstück unserer Vereinslandschaft und ein zentraler Ort für Kultur und Begegnung. Der Ersatzneubau ist deshalb nicht nur ein bauliches, sondern auch ein soziales und kulturelles Zukunftsprojekt.“

Auch Daniel Martin vom Sport- und Kulturbund Gustavsburg sowie der Erste Kreisbeigeordnete Adil Oyan hoben die Relevanz der Förderung für den kommunalen Zusammenhalt hervor. Trotz der zugesagten Bundesmittel sei klar, dass der Neubau des Bürgerhauses Gustavsburg weiterhin eine große finanzielle Herausforderung darstelle: Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 7 Millionen Euro.

„Die Bundesförderung ist ein starkes Signal und ein wichtiger Anschub. Jetzt liegt es an uns, gemeinsam mit Land, Kreis und weiteren Partnern die restliche Finanzierung zu sichern. Unser Ziel ist ein modernes, barrierefreies Bürgerhaus Gustavsburg, das sowohl kulturellen als auch sportlichen Bedürfnissen gerecht wird“, erklärte Siehr.

Mit dem geplanten Neubau wird das Bürgerhaus Gustavsburg fit für die Zukunft gemacht – als lebendiger Treffpunkt für alle Generationen und als Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird.

Artikelempfehlung: Neue Calisthenics-Anlage in Hochheim am Main

Neue Calisthenics-Anlage in Hochheim am Main

Trainingselemente Hochheim: Gute Nachrichten für alle Sportbegeisterten in Hochheim am Main: Am beliebten Freizeit- und Joggingpfad am Käsbach wurde im März eine moderne Calisthenics-Anlage errichtet, die ab dem 4. April 2025 offiziell zur Nutzung freigegeben ist. Nach bestandener TÜV-Abnahme bietet die neue Anlage vielfältige Trainingsmöglichkeiten für Sportlerinnen und Sportler jeden Fitnesslevels – und das mitten in der Natur.

Hochheim am Main setzt auf moderne Fitness-Infrastruktur

Die neue Anlage ersetzt nach und nach die in die Jahre gekommenen Spiel- und Sportgeräte, die in den letzten Jahren aus Sicherheitsgründen nach TÜV-Beanstandungen zurückgebaut wurden. Mit dem Neubau zeigt die Stadt Hochheim ihr Engagement für eine moderne, sichere und attraktive Freizeitgestaltung im öffentlichen Raum.

Individuelles Training unter freiem Himmel

Die Calisthenics-Anlage am Käsbach bietet eine breite Auswahl an funktionalen Trainingselementen. Von Klimmzugstangen über Dip-Bars und Bauchtrainer bis hin zu Übungsmöglichkeiten für die „Human Flag“ – ein bekanntes Kraft- und Körperspannungselement im Street-Workout. Damit eignet sich die Anlage ideal für Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht, sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Athleten.

Die pulverbeschichteten Edelstahlelemente sorgen nicht nur für Langlebigkeit, sondern auch für eine witterungsbeständige und hygienische Nutzung – ideal für den ganzjährigen Outdoor-Sport in Hochheim am Main.

Digital trainieren: QR-Code führt zur Fitness-App

Ein besonderes Highlight: Per QR-Code an der Anlage kann eine begleitende Trainings-App aufgerufen werden. Die App bietet gezielte Trainingspläne, Tutorials und individuelle Herausforderungen – perfekt für alle, die ihr Workout professionell und effizient gestalten möchten.

Nach der erfolgreichen TÜV-Abnahme steht der Nutzung der neuen Calisthenics-Anlage in Hochheim ab dem 4. April 2025 nichts mehr im Wege. Die Stadt lädt Bürgerinnen und Bürger ein, die neue Möglichkeit zum kostenlosen und individuellen Outdoor-Fitness-Training rege zu nutzen.

Artikelempfehlung: RSG Ginsheim kämpft am 5. April um den Klassenerhalt