BYC-News Blog Seite 272

Neubornbad Wörrstadt startet in die Badesaison – Kartenvorverkauf und Schwimmkurse

Das Warten hat ein Ende: Am Montag, den 3. Mai 2025, öffnet das Neubornbad Wörrstadt wieder seine Tore für alle Badefreunde. Pünktlich zum Start der Freibadsaison hoffen die Betreiber auf angenehme Wasser- und Außentemperaturen.

Wer sich frühzeitig Eintrittskarten sichern möchte, hat dazu am Freitag, den 25. April 2025, von 13:00 bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, den 26. April 2025, von 09:00 bis 12:00 Uhr die Gelegenheit. Der Vorverkauf findet direkt im Neubornbad statt. Erfreuliche Nachricht für alle Besucher: Die Eintrittspreise bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert und können auf der Internetseite www.neubornbad.de eingesehen werden.

Das Freibad bleibt montags geschlossen, öffnet jedoch von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr. Je nach Wetterlage können die Öffnungszeiten im Verlauf der Saison angepasst werden.

-Werbeanzeige-

Schwimmkurse für Kinder ab sechs Jahren

Auch in diesem Jahr werden wieder Schwimmkurse für Kinder ab sechs Jahren angeboten. Die Anmeldung erfolgt ebenfalls am 25. und 26. April während der Zeiten des Kartenvorverkaufs im Neubornbad.

Insgesamt vier Kurse stehen zur Auswahl:

  • Kurs 1: 23. Juni – 4. Juli 2025

  • Kurs 2: 7. Juli – 18. Juli 2025

  • Kurs 3: 21. Juli – 1. August 2025

  • Kurs 4: 4. August – 15. August 2025

Alle Kurse finden montags bis freitags statt und umfassen jeweils zehn Übungseinheiten mit maximal acht Teilnehmern pro Kurs. Die Gebühr beträgt 100 Euro und ist bei der Anmeldung zu zahlen. Nicht wahrgenommene Stunden werden nicht erstattet. Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, können die Übungsstunden verschoben werden.

Weitere Informationen rund um den Badebetrieb und die Schwimmkurse gibt es online unter www.neubornbad.de.

Artikelempfehlung:

Der Volker-Express ist zurück auf der Strecke – frisch lackiert, technisch aufpoliert und bereit, Kinderherzen höher schlagen zu lassen. Am Mittwoch, 30. April, um 15 Uhr beginnt auf dem Freizeitgelände „Am Herdry“ offiziell die neue Saison der beliebten Kindereisenbahn. Hier weiterlesen: Der Volker-Express feiert Comeback in Alzey

-Werbeanzeige-

Eichenprozessionsspinner: Grünflächenamt besprüht vorbeugend Bäume im Stadtgebiet

Eichenprozessionsspinner in Frankfurt am Main: Das Grünflächenamt lässt in den kommenden Wochen ab Mitte April etwa 6400 Eichen im Stadtgebiet vom Boden aus besprühen. Aufgrund der in den vergangenen Jahren abnehmenden Bestände des Eichenprozessionsspinners wird im Stadtwald in diesem Jahr auf eine Bekämpfung mit dem Hubschrauber verzichtet und sich auf öffentliche Bäume im Siedlungsbereich und den Grünanlagen beschränkt.

Mit dem Laubaustrieb an den Eichen beginnt in den nächsten Tagen auch in Frankfurt am Main wieder die Saison der Eichenprozessionsspinner. Die Schmetterlingsraupe bereitet nicht nur Eichen Probleme, sondern birgt auch durch den Kontakt mit ihren Brennhaaren ab dem dritten Raupenstadium für Menschen Gesundheitsgefahren. Das Grünflächenamt wird deshalb in den kommenden Wochen die Eichenkronen auf öffentlichen Spielplätzen, in den Außenanlagen öffentlicher Einrichtungen, Friedhöfen und Grünflächen in Bereichen mit Besucherverkehr vorbeugend besprühen lassen.

-Werbeanzeige-

Das Mittel wirkt selektiv auf die ersten beiden Raupenstadien des Eichenprozessionsspinners und ist für den Menschen ungefährlich.

Der Wirkstoff basiert auf dem Bakterium „Bacillus thurigiensis“, das auch natürlich im Boden vorkommt. Die Bekämpfung aus der Luft im Stadtwald wird aufgrund der derzeitig rückläufigen Bestandssituation des Eichenprozessionsspinners ausgesetzt und die Entwicklung in den kommenden Jahren beobachtet. Die Waldspielparks und waldnah gelegene Friedhöfe werden je nach Befallssituation stattdessen ebenso vom Boden aus behandelt. Sollten dennoch Raupennester auftreten, werden diese durch Spezialfirmen abgesaugt.

Weitere Informationen zur Beseitigung der Raupen und ihrer Nester gibt es beim Umwelttelefon unter 069/212-39100. Private Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer erhalten dort auch Adressen von Fachfirmen, die sich auf das Absaugen der Raupennester spezialisiert haben. Werden Raupen oder Nester des Eichenprozessionsspinners an Eichen entdeckt, etwa in Parkanlagen oder an Straßenbäumen, regelt das Grünflächenamt die Beseitigung selbst. Das Grünflächenamt warnt ausdrücklich davor, die Raupen oder ihre Nester selbst zu entfernen.

Bei Fragen steht den Bürgerinnen und Bürgern die Hotline des Grünflächenamts unter 069/212-30991 zur Verfügung. Unter frankfurt.de ist ein Flyer über den Eichenprozessionsspinner abrufbar.

-Werbeanzeige-

Vandalismus und Tierquälerei an Wiesbadener Schule – Was ist passiert?

Wiesbaden-Klarenthal – In der Nacht von Sonntag auf Montag haben bislang unbekannte Täter auf dem Gelände der Schule „Am Kloster Klarenthal“ schwere Schäden angerichtet und für Entsetzen gesorgt. Neben Diebstahl und erheblichem Vandalismus kam es auch zu einem besonders grausamen Fall von Tierquälerei.

-Werbeanzeige-

Was war an der Wiesbadener Schule passiert?

Gegen 12:55 Uhr am Montagmittag wurde die Polizei alarmiert, nachdem Mitarbeiter der Schule Spuren von Verwüstung entdeckt hatten. Ersten Ermittlungen zufolge drangen die Täter zwischen Sonntag, 13:50 Uhr, und Montag auf bislang ungeklärte Weise in mehrere Schulgebäude ein. In den betroffenen Räumen fanden die Beamten durchwühlte Schubladen, aufgebrochene Schreibtische und zerbrochene Weinflaschen vor. Außerdem wurde Bargeld aus einer Geldkassette entwendet.

Besonders erschütternd: Die Unbekannten zogen die Stromstecker zweier Aquarien, wodurch die Wasserpumpen ausfielen. Ohne die lebensnotwendige Reinigung verendeten die darin gehaltenen Schultiere. Hinweise deuten zudem darauf hin, dass eine Schildkröte aus einem der Aquarien entnommen und brutal misshandelt wurde. Das Tier selbst bleibt bislang verschwunden.

Die Polizei Wiesbaden, 3. Revier, hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 zu melden.

-Werbeanzeige-

Artikelempfehlung:

In der Nacht zum Ostermontag (21. April 2025) kam es im Mainzer Hartenbergpark zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Nach aktuellem Ermittlungsstand gerieten die Gruppen, die sich unabhängig voneinander am Ostersonntagabend im Park aufhielten, gegen 23:00 Uhr in einen Streit, der schließlich eskalierte. Nachdem die Polizei bereits am Montagmittag neue Details zu dem Tötungsdelikt bekannt gab, wurden am heutigen Dienstag (22. April 2025) weitere Einzelheiten mitgeteilt. Weiterlesen unter: Polizei bittet um Mithilfe nach Totschlag in Mainz

-Werbeanzeige-

Angriff auf die Kommune – So schützen sich Städte und Gemeinden besser vor Cyberattacken

Die Digitalisierung schreitet auch in der öffentlichen Verwaltung kontinuierlich voran. Doch mit jedem neuen Online-Service steigt auch das Risiko: Kommunale Verwaltungen geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen.

Ransomware-Angriffe, Datenlecks und gezielte Systemüberlastungen sind mittlerweile keine Ausnahme mehr, sondern fester Bestandteil einer bedrohlichen Realität. Städte und Gemeinden müssen daher ihre digitale Infrastruktur in Zukunft besser absichern.

Wenn die Verwaltung plötzlich stillsteht

Im September 2023 wurden in Süddeutschland mehrere Rathäuser gleichzeitig Ziel einer koordinierten Cyberattacke. Bürgerämter konnten keine Dokumente mehr ausstellen, Online-Dienste brachen zusammen und die internen Kommunikationssysteme waren tagelang blockiert.

Die Täter forderten ein hohes Lösegeld für die Entschlüsselung der Daten – ein klassischer Ransomware-Fall also. Solche Vorfälle mehren sich. Laut dem aktuellen Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik hat sich die Zahl der Angriffe auf kommunale Infrastrukturen in den letzten Jahren deutlich erhöht.

Die häufigsten Ziele bestehen dabei in öffentlichen Netzwerken, schlecht gewarteten Servern und Systemen, die noch mit veralteter Software betrieben werden. Besonders alarmierend: Nicht nur Großstädte sind davon betroffen, sondern auch kleinere Kommunen. Diese verfügen oft noch nicht einmal über eine eigene IT-Abteilung und sind daher auf externe Dienstleister angewiesen.

Die Schwachstellen liegen im System

Die Ursachen für die zunehmende Verwundbarkeit fallen vielfältig aus. Viele Gemeinden kämpfen mit ihrer veralteten Infrastruktur, einer unzureichenden Finanzierung und dem Mangel an Fachkräften im IT-Bereich. Hinzu kommen außerdem organisatorische Herausforderungen. Themen wie Datenschutz, digitale Transformation und Cybersicherheit werden häufig getrennt betrachtet, statt als zusammenhängende Strategie. Dies wäre jedoch nötig.

Je stärker die Verwaltung digitalisiert ist, desto größer wird auch ihr potenzieller Angriffsbereich. Ob Schnittstellen zwischen Anwendungen, Cloud-Dienste, Bürgerportale oder einfache Mailserver – überall ergeben sich Einfallstore für Angreifer.

Ein elementarer Schritt besteht darin, Sicherheitslösungen zu implementieren, die speziell für komplexe IT-Umgebungen mit begrenzten Ressourcen geeignet sind. Ein Beispiel dafür ist imunify360 – eine cloudbasierte Sicherheitsplattform, die speziell für den Schutz von Linux-basierten Webservern entwickelt wurde und sich automatisiert gegen eine Vielzahl von Angriffen verteidigt.

Fünf Maßnahmen für mehr digitale Sicherheit in Kommunen

Kommunen können sich durchaus wirksam schützen, sofern sie die richtigen Maßnahmen treffen und diese nachhaltig verankern. Besonders zentral sind dabei:

  • Einführung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS): Rahmenwerke wie ISIS12 oder der BSI IT-Grundschutz schaffen klare Standards für Risikoanalyse, Schutzmaßnahmen und eine kontinuierliche Verbesserung. Sie ermöglichen auch kleinen Verwaltungen, strukturiert und regelkonform zu handeln.
  • Schulungen und Sensibilisierung: Die Mitarbeitenden stellen einen häufigen Angriffspunkt dar – etwa bei Phishing-Mails oder manipulierten Links. Regelmäßige Schulungen fördern das Bewusstsein für moderne IT-Risiken und stärken so die menschliche Firewall.
  • Technologische Grundsicherung: Firewalls, Zwei-Faktor-Authentifizierung, regelmäßige Updates und automatisierte Backups sind heute essentiell. Zudem sollten nur IT-Dienstleister mit geprüften Sicherheitskonzepten beauftragt werden.
  • Zentrale Koordination der IT-Sicherheit: Viele Kommunen profitieren von überregionalen Zusammenschlüssen oder IT-Zweckverbänden, die Expertise und Infrastruktur bündeln. So lassen sich auch Ressourcen für Notfallmanagement und Incident Response gemeinsam organisieren.
  • Sicherheitsbewertung externer Systeme: Webseiten, Bürgerportale und Serveranwendungen müssen regelmäßig auf potentielle Schwachstellen geprüft werden.

Keine Frage des Ob, sondern des Wann

Die Frage, ob eine Kommune Ziel eines Cyberangriffs wird, stellt sich im Grunde nicht mehr. Entscheidend ist nur noch, wie gut sie darauf vorbereitet ist.

Der Schutz der digitalen Infrastrukturen ist zu einer Kernaufgabe der kommunalen Verwaltung geworden. Erforderlich sind nicht nur technische Maßnahmen. Es braucht vor allem das Bewusstsein für die digitale Verantwortung, eine klare Strategie und den politischen Willen, in dauerhafte Sicherheit zu investieren. Denn: Werden den Bürgern digitale Services angeboten, muss auch garantiert werden, dass diese sicher zu nutzen sind.

-Werbeanzeige-

Polizei bittet um Mithilfe nach Totschlag in Mainz

In der Nacht zum Ostermontag (21. April 2025) kam es im Mainzer Hartenbergpark zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Nach aktuellem Ermittlungsstand gerieten die Gruppen, die sich unabhängig voneinander am Ostersonntagabend im Park aufhielten, gegen 23:00 Uhr in einen Streit, der schließlich eskalierte. Nachdem die Polizei bereits am Montagmittag neue Details zu dem Tötungsdelikt bekannt gab, wurden am heutigen Dienstag (22. April 2025) weitere Einzelheiten mitgeteilt.

-Werbeanzeige-

Staatsanwaltschaft Mainz erlässt Haftbefehl wegen Totschlags

Mindestens fünf Personen waren in die körperlichen Auseinandersetzungen verwickelt, bei denen auch verschiedene gefährliche Gegenstände eingesetzt wurden. Dabei erlitt ein 39-jähriger Mann tödliche Verletzungen. Vier weitere Männer wurden verletzt, ihre Verletzungen sind jedoch nicht lebensgefährlich.

Am Montag erließ der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz Haftbefehl gegen einen 29-jährigen Tatverdächtigen wegen des dringenden Verdachts des Totschlags. Die Obduktion des Verstorbenen wird heute durch die Rechtsmedizin Mainz durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Mainz.

Welche Herkunft der Tatverdächtige und das Opfer sowie weitere Beteiligte haben, teilt die Polizei weiterhin nicht mit.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Kriminalpolizei bittet dringend um Hinweise: Wem sind am späten Abend des Ostersonntags männliche Personen oder Gruppen im Bereich des Hartenbergparks aufgefallen? Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 bei der Kriminalpolizei Mainz zu melden.

Zur Erstmeldung: Toter nach Gewalttat im Hartenbergpark Mainz 

-Werbeanzeige-

Öffentliche Führung im Museum am Strom – Faszination Hildegard von Bingen

Eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Welt- und Kirchengeschichte steht im Mittelpunkt einer besonderen Veranstaltung: Am Sonntag, 4. Mai, lädt das Museum am Strom in Bingen um 11.15 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung über Hildegard von Bingen ein.

Seit über 800 Jahren begeistert Hildegard von Bingen die Menschen

Als Äbtissin, Visionärin, Theologin, Komponistin, Heilerin und Ratgeberin prägte sie weit über ihre Zeit hinaus das geistige und kulturelle Leben. In der Ausstellung begegnen die Besucher einer beeindruckenden Frauengestalt, deren Wirken im 12. Jahrhundert bis heute nachhallt.

Ein besonderes Highlight ist der Hildegarten, der auf Grundlage von Hildegards Werk „Physica“ angelegt wurde. Hier erhalten die Besucher einen lebendigen Eindruck von der Natur- und Heilkundelehre Hildegards, die in neun Büchern rund 300 Pflanzen, Tiere, Steine und Metalle mit ihren Wirkungen auf den Menschen beschreibt.

Während der Führung erfahren die Teilnehmer Spannendes über Hildegards Leben und ihre außergewöhnliche Bedeutung. Nirgendwo sonst ist ihr Wirken so umfassend dokumentiert wie am historischen Ort ihres Schaffens in Bingen.

Der Eintritt kostet 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Weitere Informationen sind erhältlich beim Museum am Strom, Museumstraße 3, 55411 Bingen am Rhein, telefonisch unter 06721/184-353 oder per E-Mail an www.museum-am-strom@bingen.de.

Weitere Informationen zum Museum am Strom

Am malerischen Rheinufer, wo der mächtige Strom eine spektakuläre Biegung vollzieht und sich durch das legendäre „Binger Loch“ zwängt, erhebt sich das Museum am Strom – ein Ort, an dem Geschichte, Kultur und Technik auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen. Das imposante Museumsgebäude ist nicht nur ein Bewahrer von Kunst und Wissen, sondern selbst ein beeindruckendes Zeugnis der Industriekultur des späten 19. Jahrhunderts. Weiterlesen unter: Das Museum am Strom in Bingen – Ein Denkmal der Industriegeschichte

Brutale Schlägerei in Mainz: 44-Jähriger schwer verletzt

Schlägerei in Mainz: Am Freitag, dem 18.04.2025, gegen 04:00 Uhr, wurde durch die Bundespolizei Mainz in der „Hintere Bleiche“ in der Stadt Mainz eine am Boden liegende, blutüberströmte Person mit einer Platzwunde am Kopf festgestellt.

Während der Erste-Hilfe-Maßnahmen durch die Einsatzkräfte kamen zwei Zeugen hinzu und berichteten, dass der Mann von vier bis fünf weiteren Männern aus einer der umliegenden Lokalitäten gezerrt und zu Boden gestoßen worden sei. Anschließend hätten die Täter unter anderem auf seinen Kopf eingeschlagen und eingetreten.

Augenzeugen berichten von der Schlägerei in Mainz

Der geschädigte 44-Jährige selbst konnte kaum Angaben zur Tat machen. Laut den Zeugen seien die Täter im Anschluss wieder in die besagte Lokalität zurückgegangen.

Diese wurde durch starke Einsatzkräfte der Landespolizei betreten, wo mehrere Personen angetroffen und kontrolliert werden konnten. Die Polizei sicherte Spuren, durch die mögliche Tatverdächtige ermittelt werden konnten. Die genaue Tatbeteiligung der Verdächtigen ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der Geschädigte wurde zwecks weiterer Untersuchungen durch den Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus verbracht.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-34150 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Artikelempfehlung: Unfall bei Nieder-Olm mit zwei Verletzten

Vollsperrung zwischen Ingelheim und Heidesheim

Vollsperrung Ingelheim: Die Landesstraße L 422 wird in den Sommerferien 2025 für eine Woche voll gesperrt. Zwischen dem Ingelheimer Partnerschaftskreisel und der Anschlussstelle Ingelheim-Ost der Autobahn A 60 werden vom 7. Juli bis 15. August 2025 dringend notwendige Fahrbahnerneuerungsarbeiten durchgeführt.

Umleitung über die A60 aufgrund der Vollsperrung in Ingelheim

Aus bautechnischen Gründen und zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit muss die L 422 während der Asphaltierungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Eine Umleitung des Verkehrs erfolgt in dieser Zeit über die parallel verlaufende Autobahn A 60.

Trotz der Vollsperrung bleibt der Partnerschaftskreisel an der Turnierstraße / L 422 für den Verkehr offen. Ebenso bleibt die Zufahrt zur Autobahnanschlussstelle Ingelheim-Ost möglich – aus Richtung Heidesheim kommend über die L422 (Binger Straße).

Besonders herausfordernd wird die Verkehrssituation für Pendler zwischen Heidesheim und Ingelheim: Durch die Sperrung der L 422 entfällt die direkte Verbindung. Auch eine Ausweichroute über die Kreisstraße K 18 ist aufgrund der Langzeitbaustelle in der Ortsdurchfahrt Wackernheim keine Option. Damit bleibt als einzige Verbindung die Autobahn A 60 zwischen den Anschlussstellen Ingelheim-Ost und Ingelheim-West.

Massive Schäden an der Fahrbahn 

Die Fahrbahnsanierung erstreckt sich über einen rund 600 Meter langen Abschnitt der L 422, beginnend am Partnerschaftskreisel in Richtung Ingelheim-Ost. Aufgrund erheblicher Verformungen und zahlreicher Risse wird die in die Jahre gekommene Straße im Hocheinbauverfahren mit einer neuen Asphaltdecke erneuert. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf etwa 100.000 Euro.

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms wird rechtzeitig über den genauen Beginn der Bauarbeiten innerhalb der Sommerferien informieren.

Artikelempfehlung: Jugendgruppe der Tierhelfer-Ingelheim startet wieder!

Unfall bei Nieder-Olm: Zwei Verletzte und hoher Sachschaden

Am Dienstagmorgen, dem 22. April 2025, kam es auf der Landstraße L401 in Nieder-Olm, Höhe des Weinguts Eulenmühle, zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Im Kreuzungsbereich zur Auffahrt auf die A63 kollidierten ein schwarzer Pickup und ein roter VW SUV. Nach ersten Informationen w...


Dieser Artikel ist exklusiv für BYC-Plus-Nutzer. Lesen Sie mit unserem Wochenzugang oder Monats-Abo weiter und erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Plus-Inhalte.

 

 

Änderungen bei DHL – Warum klingelt der Paketbote nicht mehr?

Lange Zeit gehörte es zum Alltag: Wenn ein Paketbote von DHL ein Paket zustellen wollte, klingelte er zunächst an der Tür, um eine persönliche Übergabe zu ermöglichen. Doch diese Praxis hat sich geändert – und das nicht zufällig. Eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Deutschen Post DHL Group erlaubt es den Zustellern unter bestimmten Bedingungen, die Pakete direkt am Ablageort zu hinterlegen – ganz ohne vorheriges Klingeln.

Das sorgt zunehmend für Verwirrung und Ärger bei den Empfängern. Viele Kunden berichten, dass sie zu Hause auf ihre Lieferung warteten, aber der Bote weder klingelte noch eine Benachrichtigung hinterließ. Doch in vielen Fällen handeln die Paketboten dabei vollkommen regelkonform.

Neuer Kurs: Direktabstellung am Ablageort

Hintergrund der Änderungen ist ein neuer Service von DHL: Kunden haben die Möglichkeit, einen individuellen Ablageort für ihre Pakete festzulegen. Wer sich dafür registriert, erklärt sich gleichzeitig damit einverstanden, dass künftig keine persönliche Übergabe an der Haustür mehr stattfindet. Stattdessen werden Pakete direkt an dem angegebenen Ort hinterlegt – etwa in der Garage, im Carport oder im Gartenhaus. Wichtig ist dabei nur, dass der Ablageort wettergeschützt und für Dritte nicht einsehbar ist.

Früher galt noch die Regel, dass die Zusteller auch bei einem gewählten Ablageort zumindest einmal klingeln mussten, bevor sie das Paket ablegten. Diese Vorgabe wurde mit der AGB-Änderung aufgehoben. In der aktuellen Formulierung heißt es:

„Künftig stellen wir ein für Sie bestimmtes Paket direkt an Ihrem Ablageort zu – ohne den Versuch der persönlichen Zustellung an der Haustür. Vor der Ablage wird demnach nicht mehr bei Ihnen geklingelt.“

Diese Anpassung soll den Paketboten eine erhebliche Zeitersparnis bringen. Angesichts des enorm gestiegenen Paketaufkommens – insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie – geraten Zusteller zunehmend unter Druck. Mit der neuen Regelung kann DHL mehr Pakete in kürzerer Zeit zustellen, was letztlich auch eine schnellere Lieferung für die Kunden bedeutet.

Schon früher wurde oft nicht geklingelt

Die aktuelle Änderung der AGB ist streng genommen nur eine Formalisierung einer Praxis, die viele Empfänger schon seit Jahren beobachten: Paketboten, die ohne zu klingeln Pakete ablegen oder Benachrichtigungskarten einwerfen. Bereits im November 2020 hatte DHL erste Anpassungen vorgenommen, nach denen größere Sendungen ohne Versuch einer persönlichen Übergabe abgelegt werden konnten.

Seit Juli 2021 sind diese Regelungen endgültig in Kraft. Kunden haben allerdings nach wie vor die Möglichkeit, im DHL-Portal zu bestimmen, dass der Zusteller trotz gewähltem Ablageort vorher klingeln soll. Diese Einstellung findet man im Kundenkonto unter „Meine Daten & Services“ und „Ablageort“. Hier kann der Haken bei „Vor der Zustellung soll der Zusteller klingeln“ gesetzt werden.

Wenn das Klingeln ausbleibt: Möglichkeiten zur Beschwerde

Trotz aller Anpassungen in den AGB kommt es auch bei klassischen Zustellungen ohne Ablageort-Vereinbarung immer wieder vor, dass Paketboten nicht klingeln und stattdessen die Sendung direkt zur Filiale bringen oder gar keine Benachrichtigung hinterlassen. Für Empfänger bedeutet das oft viel Aufwand: Sie müssen selbst herausfinden, wo ihr Paket abgegeben wurde, und dieses dann unter Umständen bei einer weit entfernten Filiale abholen.

In vielen Fällen dürfte auch hier der enorme Zeitdruck der Zusteller eine Rolle spielen. Oftmals fehlt schlicht die Zeit, an jeder Tür zu klingeln und zu warten, ob jemand öffnet. Hinzu kommt, dass zahlreiche Empfänger während der Zustellzeiten ohnehin nicht zu Hause sind, was die Motivation zum Klingeln weiter reduziert.

Dennoch haben Kunden, die zuhause waren und bei denen weder geklingelt noch eine Benachrichtigung hinterlassen wurde, das Recht, sich zu beschweren. DHL bietet dafür verschiedene Kanäle an: Über die Kundenhotline 0228 4333112, erreichbar täglich von 7 bis 20 Uhr, oder über das Online-Formular auf der DHL-Website.

Ein Blick in die Zukunft: Automatisierung und neue Zustellmethoden

Experten gehen davon aus, dass die derzeitigen Entwicklungen nur der Anfang sind. Die Paketbranche steht angesichts des boomenden Onlinehandels und des zunehmenden Fahrermangels unter enormem Innovationsdruck. Automatisierte Zustellstationen, Paketdrohnen und autonome Lieferfahrzeuge könnten in Zukunft eine größere Rolle spielen und das Klingeln an der Haustür endgültig zur Ausnahme machen.

Bereits jetzt investieren große Versanddienstleister in die Infrastruktur von Packstationen und Paketboxen, die rund um die Uhr erreichbar sind. Das Modell der direkten Haustürzustellung könnte damit zunehmend in den Hintergrund treten – nicht nur bei DHL, sondern bei allen großen Logistikunternehmen.

Die Änderung der DHL-AGB hat den Umgang mit Paketlieferungen grundlegend verändert. Wer einen Ablageort registriert, muss künftig nicht mehr damit rechnen, dass der Bote klingelt. Damit schafft DHL mehr Effizienz, allerdings auf Kosten der persönlichen Zustellung. Kunden sollten sich genau überlegen, ob sie die bequeme Ablageoption nutzen oder lieber weiterhin auf das klassische Klingeln setzen – sofern es die Zusteller unter den gegebenen Bedingungen überhaupt noch schaffen.

Artikelempfehlung: Camping-Trends 2025

Massenkarambolage auf der A3 mit verletzten Personen

Unfall Autobahn A3 mit mehreren Fahrzeugen: Im dichten Osterrückreiseverkehr kam es am Ostermontag kurz nach Mittag auf der Autobahn A3 bei Idstein zu einem folgenschweren Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen. Zwei Personen erlitten dabei leichte Verletzungen.

Ein 42-jähriger Volvo-Fahrer aus Regensburg (Bayern) erkannte zu spät, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geraten war, und prallte auf einen Skoda mit Darmstädter Kennzeichen. Die Wucht des Aufpralls schob den Skoda auf einen Fiat aus Österreich, der wiederum in das Heck eines Mercedes aus Homburg/Saar gedrückt wurde.

Bei dem Unfall wurden zwei Beifahrerinnen verletzt:

Eine Frau im Volvo zog sich eine Handverletzung zu und musste in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden. Die Beifahrerin des Fiats kam mit leichten Blessuren davon und konnte nach ambulanter Behandlung an der Unfallstelle bleiben.

Während der ersten polizeilichen Unfallaufnahme auf der A3 kam es zu einer weiteren Kollision: Ein BMW-Fahrer aus der Schweiz konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und streifte den beschädigten Volvo. Hierbei entstand jedoch lediglich Sachschaden. Glücklicherweise blieben alle Insassen unverletzt. Der BMW erlitt leichte Beschädigungen an der Frontpartie, während der Volvo weitere Kratzspuren und Dellen davontrug. Die Polizei dokumentierte den Zusatzunfall zügig, um die Bergung der Fahrzeuge nicht weiter zu verzögern. Der Verkehrsfluss blieb währenddessen weiterhin erheblich eingeschränkt.

Vier der beteiligten Fahrzeuge blieben fahrbereit und konnten ihre Fahrt nach der Unfallaufnahme fortsetzen. Lediglich der schwer beschädigte Volvo musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird nach Schäztung der Polizei Westhessen auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Die Bergungsarbeiten sowie die Sperrung der linken und mittleren Fahrspuren der A3 führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu 16 Kilometern. Auch die Umleitungsstrecken rund um Idstein waren zeitweise überlastet. Die Polizei Westhessen ermittelt nun zur genauen Unfallursache.

Ausstellung „Natur in der Stadt – es grünt in Mainz“ startet am 13. Mai

Vom 13. Mai bis zum 30. August 2025 verwandelt sich die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers in eine grüne Oase: Unter dem Titel „Natur in der Stadt – es grünt in Mainz“ präsentiert der Fotoclub Mainz eine beeindruckende Fotoausstellung, die die verborgene Naturpracht der Mainzer Innenstadt ins Rampenlicht rückt.

Mit eindrucksvollen Naturaufnahmen zeigen die Fotograf:innen die bunte Vielfalt von Flora und Fauna inmitten des städtischen Lebens. Ziel der Ausstellung ist es, die Besucherinnen und Besucher für die Bedeutung von Natur im urbanen Raum zu sensibilisieren und ihnen neue Blickwinkel auf die grünen Oasen der Stadt zu eröffnen.

Die offizielle Eröffnung findet am Dienstag, 20. Mai 2025, statt

Highlight des Abends ist der Vortrag „Unentdeckte Nachbarn – Natur in der Stadt“, der erste Einblicke in die Thematik der Ausstellung bietet.

In diesem Jahr ersetzt eine Stadtrallye das beliebte Sommerquiz. Angelehnt an die Fotografien der Ausstellung, führt die Rallye durch verschiedene Orte der Stadt. Jugendliche ab 12 Jahren, Familien und Gruppen können dabei tolle Preise gewinnen. Für die jüngsten Besucher:innen unter 12 Jahren gibt es einen kreativen Malwettbewerb rund um das Thema Natur in der Stadt.

Ein weiteres Highlight ist die Führung des Naturhistorischen Museums Mainz am 28. Juni, die im Rahmen des Sommerfests stattfindet. Diese bietet spannende Einblicke in das Zusammenwirken von Stadtentwicklung und Natur.

Zusätzlich finden in Kooperation mit der NAJU Kinderveranstaltungen in der Zentralbibliothek und den Stadtteilbüchereien statt. Auch Exkursionen in den Lennebergwald stehen auf dem Programm, begleitet von fachkundigen Naturführer:innen. Unterstützt wird die Ausstellung zudem durch das Bundesamt für Naturschutz, die „Aktion Main(z)Baum“ und weitere engagierte Institutionen, die zusätzliche Impulse zu Umwelt- und Naturschutz geben.

„Natur in der Stadt – es grünt in Mainz“ lädt alle Mainzerinnen und Mainzer sowie Gäste ein, die Natur im urbanen Raum neu zu entdecken und die eigene Stadt mit frischem Blick zu erleben.

Ausstellungsdaten und Ort:

  • „Natur in der Stadt – es grünt in Mainz“

  • 13. Mai bis 30. August 2025

  • Öffentliche Bücherei – Anna Seghers, Zentrale im Bonifaziusturm am Hauptbahnhof

Öffnungszeiten:

  • Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10.00 – 18.00 Uhr

  • Donnerstag: 10.00 – 19.00 Uhr

  • Samstag: 10.00 – 13.00 Uhr

Streit eskaliert auf Weinfest in Oestrich-Winkel

News Oestrich-Winkel – Wegen gefährlicher Körperverletzung muss sich eine 21 Jahre alte Frau aus Kaub vor Gericht verantworten. Ihr wird zur Last gelegt, im Verlauf einer Festveranstaltung in Oestrich-Winkel einem jungen Mann mit einem Weinglas ins Gesicht geschlagen und ihn dadurch verletzt zu haben. Wie die Polizei im Rheingau berichtet, war die junge Frau am Abend der Tat mit dem 22 Jahre alten Mann aus Walluf ins Gespräch gekommen. Aus bislang unbekannten Gründen entwickelte sich daraus eine Auseinandersetzung, die schließlich durch den besagten Schlag eskalierte.

Vorläufige Festnahme der Täterin

Im weiteren Verlauf schlug die Beschuldigte dem Mann mit einem Weinglas ins Gesicht. Der Wallufer erlitt Verletzungen, deren Schweregrad zunächst nicht abschließend bewertet werden konnte. Eine Behandlung durch Rettungskräfte lehnte er jedoch ab. Nach dem Angriff in Oestrich-Winkel konnte die Polizei die Tatverdächtige noch auf der Veranstaltung antreffen und vorläufig festnehmen.

Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass die junge Frau erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Auf der Polizeistation in Rüdesheim wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen, um den exakten Alkoholgehalt gerichtsverwertbar festzustellen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die 21-Jährige in die Obhut ihrer Familie entlassen.

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Ereignisse dauern derzeit noch an. Die Rheingauer Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können, sich unter der Telefonnummer (06722) 9112 0 mit der Polizeistation Rüdesheim a Rhein in Verbindung zu setzen.

Jugendgruppe der Tierhelfer-Ingelheim startet wieder!

Nach einer Pause startet die Jugendgruppe der Tierhelfer-Ingelheim e.V. am Sonntag, den 4. Mai 2025, neu durch. Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis siebzehn Jahren sind herzlich eingeladen, an der Auftaktveranstaltung teilzunehmen. Diese findet von 16:00 bis 17:30 Uhr auf dem Vereinsgelände in Ingelheim, Außenliegend 145, statt.

Abwechslungsreiches Programm

Jugendgruppe der tierhelfer-ingelheim startet wieder!Das abwechslungsreiche Programm richtet sich an alle jungen Tierfreunde, die sich für den Tierschutz interessieren und aktiv engagieren möchten. Neben dem direkten Kontakt zu verschiedenen Tieren dürfen sich die Teilnehmer auf spannende Projekte und kreative Aktionen rund um das Thema Tierhilfe freuen.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Interessierte können sich per E-Mail an jugendgruppe@tierhelfer-ingelheim.de anmelden. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine von den Eltern ausgefüllte Anmeldung, die auf der Website des Vereins unter www.tierhelfer-ingelheim.de abrufbar ist.

Direkter Zugang zum Anmeldeformular:
Das benötigte Formular zur Anmeldung steht auch direkt unter folgendem Link zum Download bereit: Anmeldung Jugendgruppe herunterladen. Bitte das ausgefüllte Formular zur ersten Veranstaltung mitbringen oder vorab per E-Mail an die oben genannte Adresse senden.

Die Jugendleiterinnen Masha und Inka freuen sich schon jetzt darauf, viele neue Gesichter kennenzulernen und gemeinsam mit den jungen Tierschützern in eine aufregende neue Saison zu starten.

Anschrift

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Tierhelfer Ingelheim e.V., Außenliegend 145, 55218 Ingelheim. Telefonisch ist der Verein unter 06132 76205 sowie per Fax unter 06132 798035 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail an tierheim(at)tierhelfer-ingelheim.de gerichtet werden.

Parkgebühren zu billig? DUH fordert bundesweite Preiserhöhungen

Ein Großteil der deutschen Städte setzt beim Kurzzeitparken weiterhin auf niedrige Preise. Das ergab eine bundesweite Abfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unter 105 Städten, darunter alle Großstädte sowie die fünf größten Städte jedes Bundeslandes. In 61 Städten ist es möglich, für einen Euro oder weniger pro Stunde zu parken. Zwar ist diese Zahl seit 2022 leicht gesunken, damals waren es noch 73 Städte, doch ein deutlicher Wandel bleibt aus. Rund ein Drittel der Städte bietet sogar noch die sogenannte „Brötchentaste“ an, die kurzes Parken kostenlos ermöglicht – darunter Bremen, Essen, Köln und Stuttgart.

DUH fordert drastische Preiserhöhungen

Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert die niedrigen Parkgebühren scharf. Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, erklärt: „Das Billigparken muss endlich gestoppt werden. Öffentlicher Raum ist viel zu wertvoll, um ihn als Parkplatz für immer größer werdende Autos zu verschleudern.“ Resch fordert eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung und verlangt, dass die Parkgebühren mindestens den Preis einer Einzelfahrt im öffentlichen Nahverkehr erreichen sollen.

Hohe Parkgebühren nur in wenigen Städten

Heidelberg und Osnabrück stechen als Vorreiter hervor: Dort kostet Parken konsequent mindestens drei Euro pro Stunde. In Darmstadt (6 Euro) und Stuttgart (5,50 Euro) werden zwar die höchsten Gebühren verlangt, allerdings nur in sehr begrenzten Zonen. In vielen anderen Bereichen dieser Städte sind die Preise deutlich günstiger. In 21 Städten ist Parken sogar für 50 Cent oder weniger pro Stunde möglich, in Koblenz und Frankfurt (Oder) sogar schon ab 25 Cent. In Homburg und Sankt Ingbert ist die erste Stunde Parken komplett kostenlos.

Fehlende Gebühren verschärfen Parkprobleme

Robin Kulpa, stellvertretender Leiter für Verkehr und Luftreinhaltung bei der DUH, kritisiert die fehlende Regulierung: „Wo Parken nichts kostet, sind Kreuzungen, abgesenkte Bordsteine und Gehwege oft zugeparkt.“ Die DUH fordert umfassendes Parkraummanagement, angemessene Gebühren und häufige Kontrollen. Zudem solle die Bundesregierung rechtliche Grundlagen schaffen, um digitale Parkraumüberwachung mit sogenannten Scan-Cars zu ermöglichen.

Europa zeigt, wie es anders geht

Während deutsche Städte beim Parken weiterhin niedrige Gebühren verlangen, gehen europäische Metropolen wie Paris einen anderen Weg: Dort werden für schwere SUVs bis zu 18 Euro pro Stunde fällig – ein Preis, der das Verkehrsverhalten tatsächlich beeinflusst.

Artikelempfehlung: Die Geschichte vom Opel Zoo