BYC-News Blog Seite 270

Zivilcourage in Hochheim: Senior bringt Betrüger hinter Gitter

Dank der Aufmerksamkeit eines couragierten Seniors ist es der Polizei gelungen, einen mutmaßlichen Betrüger festzunehmen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Fall ereignete sich am Donnerstag vergangener Woche in Hochheim und zeigt erneut, mit welchen perfiden Methoden Betrüger vorgehen, um insbesondere ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen.

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Der Vorfall begann mit einem scheinbar harmlosen Anruf in Hochheim:

Kriminelle gaben sich gegenüber einem älteren Herrn als Polizeibeamte aus und behaupteten, es würde aktuell gegen angeblich kriminelle Bankmitarbeiter ermittelt. Um sein Vermögen zu schützen, solle er sein Bargeld der Polizei übergeben – ein typisches Vorgehen bei sogenannten „Callcenter-Betrügereien“. Der Senior, zunächst irritiert, ging auf das Gespräch ein, blieb aber misstrauisch. Nach mehreren Telefonaten mit den Betrügern verständigte er schließlich die echte Polizei.

Als schließlich ein vermeintlicher ziviler Ermittler erschien, um das zuvor deponierte Päckchen mit Bargeld entgegenzunehmen, griffen die Beamten zu. Vor dem Wohnhaus wurde ein 20-jähriger Mann festgenommen, der aus Limburg stammt. Kurz darauf wurde auch seine 18-jährige Komplizin gestellt. Während sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde, wurde der Hauptverdächtige noch am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an – ein klares Signal gegen derartige Betrugsmaschen.

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Die Polizei Hochheim warnt eindringlich:

Solche Anrufe sind keine Seltenheit. Die Täter arbeiten mit psychologischem Druck, verbreiten Angst und Unsicherheit. Besonders ältere Menschen geraten dabei ins Visier der Betrüger. Die Polizei appelliert daher an die Bevölkerung: Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf. Echte Polizeibeamte fordern niemals am Telefon Bargeld oder Wertgegenstände. Weitere Hinweise, wie man sich schützen kann, gibt es auf www.polizei-beratung.de.

Durch das beherzte Verhalten des Seniors konnte in Hochheim ein weiterer Fall aufgeklärt werden – ein Beispiel dafür, wie wichtig Aufmerksamkeit und Zivilcourage sind.

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Sanierung der IGS-Sporthalle in Nieder-Olm

Baustelle der IGS-Sporthalle: Ein seltsamer Blick offenbart sich, wen man derzeit die Sporthalle der IGS in Nieder-Olm betritt. Wo sonst Schülerinnen und Schüler rennen, turnen, schwitzen und spannende Handballspiele über die Bühne gehen, herrscht nun gähnende Leere. Baustellengeruch. Seit vergangenem August wird die Dreifeld-Halle grundsaniert. Fertigstellung ist im kommenden Herbst vorgesehen. Die geplanten Kosten liegen bei etwa 3,76 Millionen Euro. Fertig wird die Sanierung nach derzeitigem Stand im kommenden November.

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1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf

Das Gebäude wurde vor fast 50 Jahren als kombinierte Sport- und Veranstaltungshalle konzipiert und gebaut – inklusive den entsprechenden erweiterten Ausstattungsmerkmalen, wie Tribüne und raumlufttechnischer Anlage. „Das hat für eine Schulsporthalle Seltenheitswert. Heutzutage sind die Richtlinien andere, aber natürlich erhalten wir den Status quo. Davon profitieren nicht nur die Vereine, sondern auch die Integrierte Gesamtschule als Hauptnutzer der Halle“, sagte der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf. Die Tribüne mit Glasgeländer bleibt unberührt.

Die Sanierung ist schon seit einigen Jahren vorgesehen, aber erst im August vergangenen Jahres konnte es losgehen. Die IGS kam mit dem größten Teil ihres Sportunterrichtes in der Heinz-Kerz-Halle unter: „Wir haben kaum Einschränkungen im Sportunterricht. Die Absprachen mit dem Kreis als Schulträger und der Stadt funktionieren hier sehr gut, sagte Schulleiter Jürgen Winzer. Die städtische Halle liegt nur einige wenige Gehminuten von der Schule entfernt. Die Vereine sind in den noch verbliebenen Hallen zusammengerückt, damit das sportliche Leben in Nieder-Olm unvermindert weitergehen kann.

Saniert werden in der IGS-Sporthalle:

  • Flachdächer samt Dachlichtbändern und Lichtkuppeln
  • Fenster- und Außentürelemente
  • der Sportboden
  • der Prallschutz an den Wänden
  • die fest eingebauten Sportgeräte
  • die Trennvorhänge
  • Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Elektrotechnik
  • Fliesenbeläge
  • Wände und Böden samt Estrich in den Sanitärbereichen
  • Zudem werden die Decken in Halle und Umkleidetrakt erneuert sowie die Innentüren zur Umkleide und zur Halle. Dort wird auch frisch gestrichen und der bisher vorherrschende Charme der 70er-Jahre durch ein modernes Design ersetzt.
  • In die bisherigen Regieräume werden Lehrerduschen eingebaut und aufs Dach sollen Solarmodule, falls die Statik mitspielt.

Artikelempfehlung: Einbruchserie in Nieder-Olm

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Weltpremiere in der Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz

Ein Team um Univ.-Prof. Dr. Dr. Philipp Lurz, Direktor des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, hat weltweit erstmalig nach Zulassung einen neuen Herzklappenersatz eingesetzt: das neue Mitralklappenersatzsystem SAPIEN M3 des Unternehmens Edwards Lifesciences. Dabei handelt es sich um die weltweit erste zugelassene Transkatheter-Mitralklappenersatztherapie mit transfemoralem Zugang, also über die Leistenarterie.

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Professor Philipp Lurz

Sie wird zur Behandlung von Patienten mit relevanter symptomatischer Mitralklappeninsuffizienz eingesetzt, für die es keine anderen Therapieoptionen mehr gibt. Das innovative Verfahren erfordert keine herzchirurgischen Maßnahmen, wodurch der Eingriff für die Patienten sehr schonend ist. Für die Therapie der Mitralklappeninsuffizienz ist der innovative Klappenersatz ein echter und zukunftsweisender Meilenstein.

„An der Universitätsmedizin Mainz sind wir in der besonderen Lage, alle vier Herzklappen ohne Chirurgie über die Leiste bei Patienten ersetzen zu können. Von allen Klappenimplantationen und Klappeneingriffen, die man über die Leiste minimal-invasiv mit Kathetern durchführen kann, stellt die Implantation des weltweit neuen Mitralklappenersatzsystems gegenwärtig sicher die komplexeste Intervention dar.

Die Premiere haben wir daher sehr genau geplant, mehrfach simuliert und als interdisziplinäres Team gemeinsam mit unseren Kollegen der Herzchirurgie, Anästhesie und der Radiologie durchgeführt“, erklärt Professor Philipp Lurz.

Am gestrigen Mittwoch war es dann soweit: Bei einer 89-jährigen Patientin, deren natürliche Mitralklappe nur noch sehr unzureichend funktionierte und nicht mehr durch eine Rekonstruktion zu reparieren war, implantierten Professor Lurz und sein Team erfolgreich die neu zugelassene Ersatzklappe.

„Wir freuen uns, dass wir dank der neuen Behandlungsoption die Mitralklappe der Patientin ersetzen konnten und der Eingriff sehr erfolgreich verlaufen ist. Der Patientin geht es schon wieder sehr gut“, so Lurz nach der Weltpremiere.

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Wie funktioniert das neue Mitralklappenersatzsystem?

Das von Professor Lurz implantierte SAPIEN M3-System umfasst zwei Phasen:

Im ersten Schritt wird zunächst ein Landeplatz, das sogenannte Dock, im Herzen eingebracht. Dieser Landeplatz dient der sicheren Befestigung der im zweiten Schritt zu implantierenden neuen Mitralklappe. Die Positionierung des Landeplatzes ist sehr anspruchsvoll und erfordert vom Team ein großes Verständnis für die Anatomie und die dreidimensionale Struktur des Herzens.

Für den Erfolg braucht es eine perfekte Interaktion zwischen jenen, die den Eingriff durchführen, und jenen, die die Positionierung echokardiographisch anleiten.

Im zweiten Schritt erfolgt der vollständige Ersatz der Mitralklappe: Sowohl das Dock als auch die Klappe werden minimal-invasiv, also ohne große Operation, durch die Haut der Leistenvene über eine lenkbare Führungshülse eingebracht.

Weltpremiere in der kardiologie der universitätsmedizin mainz

Anerkennung für die Universitätsmedizin Mainz

Der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, betont:

„Ich gratuliere Professor Lurz und dem Team ganz herzlich zu diesem herausragenden Erfolg. Wir sind alle sehr stolz und glücklich, dass wir als erster Standort weltweit diese neue Behandlungsform unseren Patientinnen und Patienten anbieten können.

Es ist ein Zeichen der Anerkennung der außerordentlichen Expertise von Professor Lurz und der Universitätsmedizin Mainz, dass die Herstellerfirma Edwards Lifesciences mit ihm und dem Operationsteam für den weltweit ersten Einsatz des innovativen, erst Mitte April für Europa zugelassenen Medizinproduktes zusammengearbeitet hat.

Und das nicht zum ersten Mal. Bereits im November 2023 gab es in Mainz eine Weltpremiere für eine neue Herzklappe. Damals implantierten Professor Lurz und Kollegen erstmals minimal-invasiv eine neue, jüngst zugelassene künstliche Trikuspidalklappe.“

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Was ist eine Mitralklappeninsuffizienz und wie wird sie behandelt?

Im menschlichen Herz befinden sich vier Herzklappen. Sie sind richtungsweisend für die Blutzirkulation im Körper:

  • Die Pulmonalklappe verbindet die rechte Herzkammer und die Lungenarterie.

  • Die Aortenklappe stellt die Verbindung zwischen der linken Herzkammer und der Aorta her.

  • Der linke Vorhof und die linke Herzkammer sind durch die Mitralklappe verbunden.

  • Die Trikuspidalklappe ist die Verbindung zwischen dem rechten Vorhof und der rechten Hauptkammer des Herzens.

Die häufigste Herzklappenerkrankung im Erwachsenenalter ist die Mitralklappeninsuffizienz. Dabei schließt die Klappe nicht richtig, das Blut fließt in umgekehrter Richtung zurück in die Lunge, wodurch es zu Rückstauungen kommen kann. Das Herz muss dadurch deutlich mehr arbeiten, um den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Langfristig kann das lebensbedrohliche Schäden an Herz und anderen Organen verursachen.

Zur Behandlung gibt es verschiedene Methoden:

Traditionell kann die Klappe durch eine herzchirurgische Operation unter Vollnarkose repariert oder ersetzt werden. Dabei wird das Herz entweder durch Öffnen des Brustbeins oder über einen kleineren, minimal-invasiven Schnitt im Bereich der rechten Rippen erreicht.

Schonendere Mitralklappen-Clipping-Verfahren per Herzkatheter sind ebenfalls etabliert. Jedoch sind nicht alle Schäden reparabel – dann bleibt nur der Ersatz der Klappe.

Für Patienten, bei denen eine Operation zu risikoreich oder unmöglich ist – meist ältere oder schwer vorerkrankte Menschen – bietet das neue Transkatheter-Mitralklappenersatzsystem SAPIEN M3 nun erstmals eine schonende, minimal-invasive Behandlungsoption über die Leiste – ganz ohne herzchirurgischen Eingriff.

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Umfangreiche Änderungen im ÖPNV in Rheinhessen

Der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) informiert über Änderungen im Linienbusverkehr (ÖPNV) aufgrund einer Sperrung in Sörgenloch.

Vom 28. April bis voraussichtlich 13. Juni können Busse aufgrund der Sperrung des Kreuzungsbereichs Oppenheimer Straße/Neugasse den Ortsbereich Sörgenloch nicht anfahren. Es kommt zu folgenden Änderungen im ÖPNV:

Änderungen Linie 646:

  • Die Linie 646 hält montags bis freitags in Undenheim nur zum Einstieg an den Haltestellen „Staatsrat-Schwamb-Straße“, „Grundschule“ und „Bahnhof“. Fahrgäste, die an diesen Haltestellen aussteigen möchten, können bis zur Haltestelle „Rathaus“ fahren und im Bus sitzen bleiben, da derselbe Bus als Linie 652 weiter in Richtung Mainz fährt und auf diesem Weg die drei o.g. Haltestellen in Undenheim anfährt.

  • In Fahrtrichtung Undenheim fahren die Busse der Linie 646 ab Oppenheim circa drei bis fünf Minuten früher ab, um die Umleitung zu kompensieren.

Änderungen Linien 652 und 667:

  • Zwischen der Haltestelle „14 Morgen“ in Nieder-Olm und der Ersatzhaltestelle „Neustraße“ in Sörgenloch (diese befindet sich im Kreisel am südlichen Ortsausgang), müssen alle Fahrten über die Strecke Nieder-Olm – Zornheim – Sörgenloch umgeleitet werden. Die Fahrtzeit verlängert sich dadurch deutlich.

  • Alle anderen Haltestellen in Sörgenloch können während der Baustelle nicht angefahren werden.

  • Die Fahrten der Linie 652, die normalerweise in Sörgenloch beginnen oder enden, verkehren nur zwischen Mainz und der Haltestelle „Nieder-Olm, Schulzentrum“.

  • An den Wochenenden können einige Busse der Linie 652 Hahnheim – Undenheim – Köngernheim – Selzen – Hahnheim nur als Ring befahren.

  • Im Schulverkehr kommt es zu erheblichen Änderungen. Einige Busse der Linien 652 und 667 können die Orte Undenheim, Köngernheim, Selzen und Sörgenloch aufgrund der längeren Umleitungsstrecke nicht bedienen.

  • Auf der Linie 667 wird nur im Grundschulverkehr und vorerst versuchsweise die Haltestelle Sörgenloch „Seniorenresidenz“ bedient. Die Verbindung zwischen dem Kreisel in Sörgenloch und der Grundschule in Zornheim wird mit einem anderen Bus im Linienverkehr abgebildet.

Änderungen Linie 662:

  • Auf der Linie 662 wird nach den Osterferien ein zusätzlicher Bus um 6:56 Uhr ab der Ersatzhaltestelle Sörgenloch „Neustraße“ angeboten. Mit diesem haben Schüler:innen in Köngernheim „Osterberg“ Anschluss zum Bus der Linie 648 zur Realschule in Wörrstadt.

Alle Änderungen sind in der RNN-Fahrplanauskunft enthalten.

Informationen:

Weitere Informationen zu Bus und Bahn erhalten Interessierte online auf der RNN-Website (www.rnn.info) oder telefonisch unter 06132 / 78 96 22 (Mo–Do 9–18 Uhr, Fr 9–16 Uhr).

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Einbruchserie in Nieder-Olm: Mehrere Geschäfte betroffen

Einbrecher in Nieder-OlmIn der Nacht von Dienstag auf Mittwoch trieben bislang unbekannte Täter in der Bahnhofstraße von Nieder-Olm ihr Unwesen. Wie die zuständige Polizei mitteilt, wurden mehrere Nieder-Olmer Ladengeschäfte in dem Zeitraum zwischen Dienstag, dem 22. April, 18 Uhr, und Mittwoch, dem 23. April, 9 Uhr Ziel von Einbruchsversuchen – in einem Fall mit Erfolg.

Was war in Nieder-Olm passiert?

Mindestens ein Täter gelangte durch ein Fenster oberhalb der Eingangstür in ein Geschäft und durchsuchte die Räumlichkeiten systematisch. Dabei entwendete er einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Die genaue Schadenshöhe wird derzeit von der Polizei noch ermittelt.

Im Zuge der polizeilichen Aufnahme des Sachverhalts stellte sich zudem heraus, dass offenbar auch drei weitere Geschäfte in unmittelbarer Umgebung ins Visier genommen wurden. In diesen Fällen blieb es jedoch bei versuchten Einbrüchen – mutmaßlich scheiterten die Täter an den Sicherheitsvorkehrungen der Ladengeschäfte oder wurden von Passanten gestört.

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die in der fraglichen Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 06131/65-33999 zu melden.

Die Mainzer Polizei mahnt in diesem Zusammenhang zur erhöhten Wachsamkeit und rät Geschäftsinhabern, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen.

Artikelempfehlung:

Das Warten hat ein Ende: Am Montag, den 3. Mai 2025, öffnet das Neubornbad Wörrstadt wieder seine Tore für alle Badefreunde. Pünktlich zum Start der Freibadsaison hoffen die Betreiber auf angenehme Wasser- und Außentemperaturen. Weiterlesen unter Neubornbad Wörrstadt startet in die Badesaison – Kartenvorverkauf und Schwimmkurse

Einschränkungen im Bahn-Verkehr: Bauarbeiten zwischen Frankfurt und Offenbach

Die Deutsche Bahn (DB) startet eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte im Rhein-Main-Gebiet: Mit einer Investition von rund 180 Millionen Euro modernisiert sie umfassend den Brandschutz sowie die Schieneninfrastruktur auf der stark frequentierten S-Bahn-Strecke zwischen Frankfurt-Mühlberg und Offenbach Ost. Ziel ist es, den S-Bahn-Verkehr langfristig sicher, zuverlässig und leistungsfähig zu gestalten.

Um Beeinträchtigungen für Pendler und Schüler möglichst gering zu halten, bündelt die DB mehrere Bauprojekte und legt die Arbeiten bewusst in verkehrsärmere Zeiten. Der Austausch von Schienen, Weichen und der Tunnelnotbeleuchtung findet deshalb hauptsächlich nachts und an verlängerten Wochenenden zwischen dem 28. April und dem 4. Juli statt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Modernisierungsmaßnahmen liegt in den Sommer- und Herbstferien:

Dann bringt die Bahn den Brandschutz in den S-Bahn-Stationen Offenbach Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz auf den neuesten Stand. Zeitgleich erfolgen Sanierungsarbeiten an der Station Frankfurt-Mühlberg. Zwischen den Ferienphasen wird ebenfalls ausschließlich nachts gearbeitet, um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu stören.

Trotz der Bauarbeiten bleibt die Region gut angebunden:

Alternative Verbindungen über Regionalzüge, Straßenbahnen und städtische Busse sorgen dafür, dass Fahrgäste zwischen Frankfurt und Offenbach weiterhin mobil bleiben. Zusätzlich setzt die DB Ersatzbusse für betroffene S-Bahn-Verbindungen ein.

Die Deutsche Bahn bittet alle Reisenden um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich vor der Fahrt über die aktuellen Fahrpläne und Anschlussmöglichkeiten zu informieren – entweder online unter www.rmv.de, www.bahn.de oder über die App DB Navigator. Vor Ort sorgen Aushänge, Beschilderungen und Lautsprecheransagen für zusätzliche Orientierung. Auch digitale Anzeigetafeln in Bahnhöfen und Zügen halten Fahrgäste auf dem Laufenden.

Der Regionalverkehr ist von den baubedingten Sperrungen nicht betroffen und kann regulär von den Kundinnen und Kunden genutzt werden.

S-Bahn

Den Fahrgästen der Linien S3 bis S7 stehen die S-Bahnen in gewohnter Weise zur Verfügung. Bei den Linien S1, S2, S8 und S9 ergeben sich durch die Infrastruktur- und Brandschutzarbeiten folgende Anpassungen:

  • Linie S1: Verkehrt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Süd via Frankfurt Hauptbahnhof und Hauptwache sowie zusätzlich zwischen Offenbach Hauptbahnhof und Rödermark-Ober Roden.
  • Linie S2: Fährt von Niedernhausen bis Frankfurt Hauptbahnhof sowie zusätzlich zwischen Offenbach Ost und Dietzenbach.
  • Linie S8: Ist zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof unterwegs und wird zwischen Frankfurt Stadion und Offenbach Ost über Frankfurt Süd und Offenbach Hauptbahnhof umgeleitet.
  • Linie S9: Verkehrt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof.

Die Station Frankfurt Mühlberg sowie die Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz können während der Bausperrungen nicht betreten werden. Die Fahrgäste können dann bis zur Station Frankfurt Ostendstraße fahren und diese zum Ein- und Ausstieg nutzen. Aus der anderen Richtung ist der Zugang zu den Zügen bis Offenbach Ost möglich.

Ersatzverkehr mit Bussen

Zwischen Offenbach Ost und Frankfurt wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dabei bietet die DB den Fahrgästen vier Ersatzbus-Linien mit festen Fahrzeiten ab Offenbach Ost bzw. Offenbach Hauptbahnhof an:

  • Offenbach Ost – Konstablerwache über Offenbach Marktplatz, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei und Ostendstraße
  • Offenbach Hauptbahnhof – Konstablerwache über Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei und Ostendstraße
  • Offenbach Ost – Frankfurt Süd über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg
  • Offenbach Ost – Frankfurt Flughafen über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg und Frankfurt Süd

Einschränkungen auf der S-Bahn-Strecke zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof

Aufgrund der Konzentration von Bautätigkeiten im Bahnhof Offenbach Ost gibt es in den Nächten 28./29. April und 29./30. April sowie durchgängig vom 30. April bis 5. Mai Einschränkungen auf der S-Bahn-Strecke zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof. Die Linien S1 und S2 fahren dann im 30-Minuten-Takt. Die S-Bahn-Linien S8 und S9 verkehren verkürzt von Wiesbaden Hauptbahnhof bis Frankfurt Hauptbahnhof (S8) bzw. bis Offenbach Ost (S9). Zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof richtet die DB für die betroffenen S-Bahnen einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.

Infrastrukturarbeiten zwischen Frankfurt Mühlberg und Offenbach Ost (Nächte und Wochenenden im Zeitraum 28. April bis 4. Juli)

Damit die S-Bahnen auf der verkehrlichen Schlagader zwischen Frankfurt und Offenbach in den nächsten Jahren weiter verlässlich über die Gleise rollen können, ersetzt die DB innerhalb des S-Bahn-Tunnels Offenbach und an der Station Frankfurt Mühlberg mit maschineller Unterstützung rund 15 Kilometer Schienen. Darüber hinaus erneuern die Bauteams im Bahnhof Offenbach Ost fünf Kilometer Schienen, fünf Weichen und eine Weichenverbindung. Parallel führt die DB im Tunnel umfangreiche Brandschutz- und Wandarbeiten aus. Die Tunnelnotbeleuchtung sowie Flucht- und Rettungswege stehen ebenfalls zur Erneuerung auf der Agenda.

In den Nachtstunden ab dem 28. April beginnen die Vorbereitungen für das umfangreiche Baupensum. Hier installieren die Fachkräfte unter anderem die Bewetterungsanlage. Diese leitet die beim Bau entstehenden Emissionen ab und dient damit dem Schutz der Mitarbeitenden von DB und beauftragten Firmen.

Am verlängerten Wochenende 30. April (21:20 Uhr) bis 5. Mai (4:20 Uhr) kann die S-Bahn-Strecke zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof nicht von den Zügen genutzt werden. Grund hierfür sind eine Vielzahl von Arbeiten, etwa an drei Weichen, einer Verbindung und dem Wechsel von Schienen in den Aus- und Einfahrbereichen des Bahnhofs Richtung Mühlheim / Hanau.

Baubedingte Sperrungen der S-Bahn-Strecke im Bereich Frankfurt Mühlberg bis Offenbach Ost

Zudem ergeben sich für die Erneuerung der Schienen, Weichen und der Tunnelnotbeleuchtung folgende Termine, bei denen jeweils baubedingte Sperrungen der S-Bahn-Strecke im Bereich Frankfurt Mühlberg bis Offenbach Ost nötig sind:

  • 9. bis 26. Mai: Wochenenden, jeweils Freitag (21:20 Uhr) bis Montag (4:20 Uhr)
  • 28. Mai (21:20 Uhr) bis 2. Juni (4:20 Uhr), verlängertes Wochenende um Christi Himmelfahrt
  • 6. Juni (21:20 Uhr) bis 10. Juni (4:20 Uhr), Pfingstwochenende
  • 13. Juni (21:20 Uhr) bis 16. Juni (4:20 Uhr)
  • 18. Juni (21:20 Uhr) bis 23. Juni (4:20 Uhr), verlängertes Wochenende um Fronleichnam
  • 27. Juni (21:20 Uhr) bis 30. Juni (4:20 Uhr)

Für den Auf- und Abbau der Bewetterungsanlage sowie für den Transport der alten und neuen Schienen sind bis zum 4. Juli unter der Woche bzw. zwischen den jeweiligen Wochenenden ergänzende nächtliche Sperrungen erforderlich (21:20 bis 0:20 Uhr teilweise, 0:20 bis 4:20 Uhr vollständig).

Nachdem eine bestimmte Anzahl von Zügen über die neue Infrastruktur gerollt ist, muss die Strecke für nachhaltige Stabilität abschließend noch einmal maschinell „durchgearbeitet“ werden. Das bedeutet, dass die Bauteams den Schotter unter den neuen Weichen im S-Bahn-Bereich des Bahnhofs Offenbach Ost nachstopfen. Dies erledigt die DB unter Einsatz von Spezialtechnik in drei nächtlichen Sperrungen zwischen dem 24. und 26. August.

Erneuerung des Brandschutzes und weitere Arbeiten in den S-Bahn-Stationen (Sommer- und Herbstferien)

Um weiter den hohen Sicherheitsstandard in den S-Bahn-Stationen im Tunnel Offenbach gewährleisten zu können, ist zwingend die Erneuerung des Brandschutzes erforderlich. Dafür nutzt die DB die Sommerferien vom 4. Juli (21:00 Uhr) bis 18. August (5:00 Uhr) sowie die Herbstferien vom 2. Oktober (21:00 Uhr) bis 20. Oktober (5:00 Uhr) ebenso wie für Sanierungen in der Station Frankfurt Mühlberg. Zwischen den Sommer- und Herbstferien, vom 18. August bis 2. Oktober, sind weitere nächtliche Sperrungen (20:20 bis 00:20 Uhr teilweise, 0:20 bis 4:20 Uhr vollständig) erforderlich.

In den unterirdischen Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz nutzen die Bauteams die Bausperrung insbesondere für die Montage einer speziellen Hochdruckwassernebelanlage (HDWNA), die über der Oberleitung und unterhalb der Bahnsteigkante installiert wird. Die Anlage produziert im Bedarfsfall einen feinen Wassernebel, der die Brandbekämpfung unterstützt und eine mögliche Rauchausbreitung effektiv eindämmt. Zudem bindet die Anlage optimal Rauchpartikel, wodurch die Arbeit der Feuerwehr zusätzlich erleichtert wird. Elektronik oder sensible Technik bleiben dabei unbeschadet. Das innovative Verfahren kommt unter diesen Rahmenbedingungen erstmals in Deutschland zum Einsatz.

Während der Bauphasen tauscht die DB in den drei Offenbacher S-Bahn-Stationen ergänzend die gesamte Sicherheitsbeleuchtung und die Netzaggregate zur Stromversorgung aus. Dies ist gleichermaßen in der Station Frankfurt Mühlberg vorgesehen. Außerdem montiert die DB hier ein komplexes Stahlfachwerk für die Einhausung der Treppe. Diese dient zur Rauchfreihaltung. Im Brandfall sind die Flüchtenden so schneller in einem sicheren, rauchfreien Bereich.

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Begehbares U-Boot U17 ab Mai 2025 im Technik Museum Sinsheim

Nach einer spektakulären Reise quer durch Deutschland ist es nun so weit: Das U-Boot U17 der Klasse 206A wird am Samstag, 24. Mai 2025, offiziell als begehbares Ausstellungsstück im Technik Museum Sinsheim eröffnet. Die Freizeiteinrichtung lädt alle Interessierten ein, dieses neue Highlight hautnah zu erleben. Die Begehung des U-Boots ist im regulären Museumseintritt enthalten.

Zwei Jahre nach dem Start des ambitionierten Projekts ist der historische Marineklassiker endlich bereit, die Herzen von Technik- und Marinefans höherschlagen zu lassen

Das 48 Meter lange und rund 350 Tonnen schwere Exponat legte eine außergewöhnliche Reise zurück – über See, Binnenwasserstraßen und Straßen – bis es schließlich sein neues Zuhause im Technik Museum Sinsheim fand.

Am 24. Mai 2025 öffnet U17 die Luken. Möglich wurde dieses außergewöhnliche Vorhaben nur durch das Engagement vieler Unterstützer – allen voran die Mitglieder des Verbandes Deutscher U-Bootfahrer e.V. (VDU).

„Die Ankunft des U-Boots war ein Meilenstein – nun wird es mit der Öffnung für unsere Besucher endgültig erlebbar“, freut sich Museumsleiter Andreas Hemmer. „Die intensive Vorbereitungszeit, in der das Boot technisch und sicherheitstechnisch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, hat sich gelohnt. U17 wird neben der Concorde und der Tupolev Tu-144 eines der eindrucksvollsten Exponate unserer Sammlung.“

Begehbares u-boot u17 ab mai 2025 im technik museum sinsheim
Begehbares U-Boot U17 ab Mai 2025 im Technik Museum Sinsheim

Zugang und Sicherheit für ein besonderes Ausstellungserlebnis

Der Einstieg in das U-Boot erfolgt über das Dach der Halle 2 des Museums. Von dort gelangen die Besucher über eine eigens dafür installierte Brücke und eine Aufstiegsleiter direkt in das Innere des Bootes.

Aus Sicherheitsgründen ist der Zugang auf maximal 30 Personen gleichzeitig begrenzt. Diese Regelung wird durch ein elektronisches Drehkreuz gesteuert, das unmittelbar vor dem Abstieg ins Boot platziert ist. So ist ein geordneter und sicherer Besuch für ein intensives und ungestörtes Erlebnis an Bord garantiert.

Was bisher geschah

Kaum war das U-Boot Ende Juli 2024 am Museum angekommen, nahm die Werkstattcrew des Museums die umfangreichen Arbeiten auf, um das Exponat für die Besucher erlebbar zu machen. Direkt nach dem Straßentransport entfernten sie die Lastverteilbänder, die zuvor für die Drehung des Bootes notwendig gewesen waren. Im Inneren schufen die Mitarbeiter ausreichend Platz und stellten die sichere Begehbarkeit her.

Auch technisch wurde U17 sorgfältig aufbereitet: Das Tiefenruder, das für den Transport abgetrennt werden musste, um das U-Boot auf dem Ponton drehen zu können, wurde wieder montiert. Von den ursprünglich ausgebauten Batterien wurden fünf zurück an Bord gebracht – so können Besucher auch diese wichtigen Komponenten der Bordtechnik aus nächster Nähe erleben.

Ein besonderes Highlight haben sich die Museumsmacher ausgedacht: Zusammen mit den Mitgliedern des VDU bereiteten sie das Periskop technisch auf und fuhren es aus. Besucher können nun tatsächlich hindurchblicken – mit direktem Blick auf die benachbarte Tupolev Tu-144.

Museumsleiter Andreas Hemmer zeigt sich begeistert: „Klare Sicht voraus. So etwas gibt es weltweit nur bei uns. Es war uns ein großes Anliegen, das Periskop wieder funktionstüchtig zu machen – damit unsere Besucher Technik wortwörtlich mit eigenen Augen erleben können.“

Doch damit nicht genug: Auch der vordere Torpedoschacht des U-Boots wurde kreativ in Szene gesetzt. Wer hindurchblickt, hat eine perfekte Sichtachse auf die ausgestellte MiG-23 – ein weiteres eindrucksvolles Beispiel für das Zusammenspiel aus maritimer und luftfahrthistorischer Technik im Sinsheimer Museum.

Auf einen neuen Anstrich des U-Bootes wurde bewusst verzichtet, da U17 vollständig aus rostfreiem Edelstahl besteht: ein echtes Stück Technikgeschichte – unverfälscht und greifbar.

Ein weiteres zentrales Element der Besucherführung setzte die Werkstatt in Zusammenarbeit mit zahlreichen befreundeten Firmen unter der fachlichen Anleitung von Museumsmitglied Markus Naurath um. Als Zugang zum U-Boot entwarf der Diplom-Designer und Architekt eine Brücke im Stil eines maritimen Anlandungssteges. Diese verbindet das Museumsdach mit U17 und fügt sich dank ihres authentischen Looks harmonisch ein, ohne das Gesamtbild des U-Boots zu beeinträchtigen.

Mit Naurath realisierten die Museen bereits zahlreiche Projekte – unter anderem die Raumfahrthalle im Technik Museum Speyer sowie das Hotel Sinsheim.

Eröffnung mit Zeitzeugen und Ausblick

Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher bereits zur Eröffnung. Mitglieder des Verbandes Deutscher U-Boot-Fahrer (VDU) sowie ehemalige U-Bootfahrer werden am Samstag, 24. Mai 2025, vor Ort sein, um über das Boot, ihre Dienstzeit und das tägliche Leben an Bord zu berichten. Sie stehen großen und kleinen Besuchern Rede und Antwort – direkt am Exponat, aus erster Hand und mit jeder Menge spannender Geschichten im Gepäck.

Ganz in bewährter Manier der Technik Museen Sinsheim Speyer wird es rund um das U-Boot U17 künftig regelmäßig Sonderaktionen, Events und Themenführungen geben. Das Exponat soll kein stilles Museumsstück bleiben, sondern ein Ort lebendiger Begegnung, Wissensvermittlung und Begeisterung sein.

Für die laufende Betreuung des Bootes sorgt künftig die U-Bootkameradschaft U17, die sich mit fachlicher Expertise und persönlichem Engagement um Pflege und Präsentation kümmern wird. Viele der ehemaligen Besatzungsmitglieder bringen nicht nur ihr technisches Wissen mit ein, sondern auch persönliche Erinnerungen – und machen U17 so zu einem einzigartigen Erlebnisraum für Geschichte zum Anfassen.

Über U17

Das U-Boot U17 wurde 1973 in Dienst gestellt und gehörte zur Klasse 206A der Bundesmarine. Über drei Jahrzehnte diente es der deutschen Marine – vor allem in der Zeit des Kalten Krieges. Es steht heute als Symbol für die technische Entwicklung und Einsatzfähigkeit der deutschen U-Boot-Flotte jener Epoche.

In seiner neuen Rolle als Museumsexponat bietet U17, eine Leihgabe der Wehrtechnischen Studiensammlung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), faszinierende Einblicke in den Alltag unter Wasser – vom Arbeitsplatz bis zur Kombüse, von der Navigation bis zur Technikzentrale.

Weitere Informationen sind unter www.technik-museum.de/u17 verfügbar.


Zwei Tote nach Unfall in Frankfurt

Tödlicher Unfall in Frankfurt: In der Nacht auf Donnerstag (24. Februar 2025) kam es gegen 1:20 Uhr zu einem tragischen Verkehrsunfall an der Kreuzung Mörfelder Landstraße / Am Oberforsthaus in Frankfurt am Main. Ein Pkw kollidierte nach Angaben der Polizei mit hoher Wucht und wurde dabei zwischen zwei Bäumen eingeklemmt. Die Feuerwehr Frankfurt sowie der Rettungsdienst rückten mit einem Großaufgebot an, um Hilfe zu leisten.

Aufwendige Rettungsmaßnahmen bei tödlichem Unfall in Frankfurt

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein dramatisches Bild: Das Fahrzeug war schwer deformiert, die Insassen konnten zunächst nicht befreit werden. Die Feuerwehr begann umgehend mit aufwendigen technischen Rettungsmaßnahmen. Trotz des schnellen Eingreifens kam für zwei Personen jede Hilfe zu spät – sie konnten nur noch tot aus dem völlig deformierten Wrack geborgen werden.

Im Anschluss an die Rettungsarbeiten unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Schwanheim die Polizei bei der Ausleuchtung der Unfallstelle, um die Ermittlungen zur Unfallursache zu ermöglichen. Gegen 4:45 Uhr konnten die Kräfte der Feuerwehr ihren Einsatz beenden.

Insgesamt waren 11 Einsatzfahrzeuge und 34 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort im Einsatz. Die Polizei Frankfurt hat die weiteren Ermittlungen übernommen und prüft derzeit den genauen Unfallhergang.

Artikelempfehlung: Schwerer Unfall auf der A6 sorgt für stundenlange Verkehrsbehinderungen

Neue Calisthenics-Anlage an der IGS Mainspitze in Ginsheim

Calisthenics-Anlage in Ginsheim: Die IGS Mainspitze hat seit Dienstagmittag (22. April 2025) eine neue, öffentlich zugängliche Calisthenics-Anlage auf dem Schulhof – und die Freude darüber war groß. Bei einem Ortstermin zeigten sich Landrat Thomas Will, Bürgermeister Thorsten Siehr und Schulleiterin Sabine Reich begeistert über das neue Bewegungsangebot, das nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern die gesamte Bevölkerung anspricht.

Die Geräte an der IGS Mainspitze können von jedem genutzt werden

Die moderne Sportfläche misst 12 mal 16 Meter und bietet an neun verschiedenen Stationen vielfältige Möglichkeiten für effektive Eigengewichtsübungen. Ergänzt wird die Anlage durch anschauliche Tafeln mit Übungsanleitungen. Ein besonderes Highlight: Über QR-Codes gelangen Sportlerinnen und Sportler zu kurzen Erklärvideos, die die Übungen visuell demonstrieren – ideal für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen.

Direkt neben der Anlage wurde zudem eine Slackline gespannt, die Koordination und Gleichgewicht schult – ein weiteres Plus für ein ganzheitliches Trainingserlebnis im Freien. Die neue Sportstätte befindet sich in unmittelbarer Nähe der bestehenden Tischtennisplatten und rundet das Bewegungsangebot auf dem Schulgelände ab.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses Projekt nun realisiert wurde“, erklärte Schulleiterin Sabine Reich. „Die Geräte stehen allen offen – nicht nur unseren Schülerinnen und Schülern, sondern auch Lehrkräften, Vereinen und Passanten.“ Diese Offenheit begrüßte auch Bürgermeister Thorsten Siehr ausdrücklich. Die neue Anlage ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Ginsheim-Gustavsburg und der IGS Mainspitze – mit dem Ziel, Bewegung im öffentlichen Raum zu fördern und niedrigschwellige Trainingsmöglichkeiten zu schaffen.

Aktiver Beitrag zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung

Landrat Thomas Will, der beim Ortstermin gleich selbst ein paar Geräte testete, erinnerte daran, dass das Projekt ursprünglich bereits 2022 angestoßen wurde. Aufgrund der angespannten Haushaltslage des Kreises musste die Umsetzung zunächst verschoben werden. 2024 wurde die Planung gemeinsam mit der Schule neu aufgenommen. Im November erfolgte die Auftragsvergabe, die Fertigstellung wurde nun im April 2025 abgeschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 65.000 Euro.

Monika Liedtke, zuständig für das Gebäudemanagement des Kreises, sowie Architektin Adrienne Mittelstädt begleiteten das Projekt von technischer Seite und informierten vor Ort über die Besonderheiten des Parcours.

Mit der neuen Calisthenics-Anlage wird ein aktiver Beitrag zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung in Ginsheim-Gustavsburg geleistet – ein Ort, an dem sich Jung und Alt sportlich begegnen können.

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Schwerer Unfall auf der A6 sorgt für stundenlange Verkehrsbehinderungen

Am Mittwoch-Nachmittag, den 23. April 2025, kam es auf der Autobahn A6 in Fahrtrichtung Mannheim zu einem schweren Verkehrsunfall mit erheblichen Auswirkungen auf den Verkehrsfluss. Gegen 15:30 Uhr stieß ein 18-jähriger Fahrer eines Opel Agila beim Fahrstreifenwechsel mit einem neben ihm fahrenden silbernen Toyota zusammen. Offenbar hatte der junge Fahrer den Toyota übersehen. Der Zusammenprall hatte gravierende Folgen: Beide Fahrzeuge drehten sich auf der Fahrbahn und kamen auf unterschiedlichen Spuren zum Stehen.

Trümmerfeld über 150 Meter – Autobahn teilweise gesperrt

Der Unfall hinterließ ein weitläufiges Trümmerfeld, das sich über mehrere Fahrspuren und eine Länge von etwa 150 Metern erstreckte. Der Toyota kollidierte dabei mindestens einmal mit der rechten Schutzplanke, was die Schäden zusätzlich vergrößerte. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Zur Sicherung der Unfallstelle und zur Bergung der Fahrzeuge wurde die A6 zunächst in Fahrtrichtung Mannheim komplett gesperrt. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da sich der Verkehr schnell zurückstaute. Nach rund einer Stunde konnte zumindest der mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben werden, sodass der Verkehr langsam an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte.

Unfall a6 - foto polizei
Unfall A6 – Foto Polizei

Aufräumarbeiten und Ermittlungen dauern an

Die Fahrbahn wurde von der Autobahnmeisterei gründlich gereinigt, um die Sicherheit für den nachfolgenden Verkehr wiederherzustellen. Erst gegen 18:15 Uhr – fast drei Stunden nach dem Unfall – konnte die Strecke vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Polizei bittet um Hinweise

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs bittet die Autobahnpolizei Kaiserslautern nun um Zeugenhinweise. Personen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Kaiserslautern oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Verletzte wurden in der ersten Mitteilung der Polizei nicht genannt. Über den genauen Sachschaden gibt es bislang ebenfalls keine offiziellen Angaben.

Kiedricher Rieslingfest lockt mit Wein, Musik und guter Laune

Für alle Freunde edler Weine und spritziger Winzersekte ist das lange Warten vorbei, denn Kiedrich feiert vom 16. bis 19. Mai 2025 auf dem Josef-Staab-Platz sein 50. Rieslingfest.

Festlicher Auftakt am Freitag

Eröffnet wird das Rieslingfest am Freitag, den 16. Mai 2025, um 19:00 Uhr. Auch sind wieder zahlreiche Rheingauer Weinmajestäten bei der Eröffnung zu Gast. Dazu werden zahlreiche Ehrengäste erwartet. Im Rahmen der Eröffnung erfolgt die Abdankung der amtierenden Weinkönigin Julia I. sowie die Krönung der neuen Kiedricher Weinkönigin Ronja I. und der neuen Weinprinzessin Alicia.

Damit die Gäste ihre Gläser rechtzeitig vor der offiziellen Eröffnung füllen können, öffnen die Weinstände bereits um 17:00 Uhr ihre Pforten. Gleiches gilt auch für die Essensstände.

Weingenuss pur – Auswahl der Weingüter

Wie von den Inhabern der beteiligten Weingüter Bur, Hans Prinz, Schüler-Katz, Müller, Schönberger, Speicher-Schuth, Steinmacher und Sohn sowie Klostermühle zu hören war, haben diese auch in diesem Jahr eine sorgfältige Auswahl ihrer Weine und Sekte vorgenommen, um allen Weinfreunden Gaumenfreude zu bieten. Dabei werden auch Weine des letztjährigen Jahrgangs zu verkosten sein.

Musik für alle Generationen

Damit auch Freunde von Musik voll auf ihre Kosten kommen, tanzt Kiedrich um 20:00 Uhr zu den Hits der letzten Jahrzehnte mit DJ Flake.

Samstag: Musik und Genuss

Am Festsamstag öffnen die Wein- und Essensstände um 15:00 Uhr.

Ab 20:00 Uhr werden die Gäste von der KCV BIG Band auf dem Festplatz musikalisch unterhalten.

Sonntag: Gottesdienst, Mundart und Familienprogramm

Der Sonntag startet um 10:30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Um 11:00 Uhr beginnt die weit über die Region bekannte Mundart-Matinée, verbunden mit einem Frühschoppen. Alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Kiedrich sowie zahlreiche Ehrengäste wurden persönlich eingeladen. Unter Mitwirkung der Akteure des Rheingauer Mundartvereins wird für ein unterhaltsames, abwechslungsreiches Programm gesorgt. Der Sonntag wird im Anschluss von den Zwoa Spitzbuam musikalisch begleitet. Es findet ein geselliges Beisammensein statt.

Kreativprogramm für Kinder

Ein Highlight für die kleinen Gäste ist Thomas Benirschke mit seiner „Zaubertöpferscheibe“. Ab 15:00 Uhr können die Kinder gemeinsam mit Herrn Benirschke töpfern. Auf der Töpferscheibe bringt Thomas Benirschke die Menschen mit „Erde“ in Berührung. Er begleitet sie beim Gestaltungsprozess und dreht mit ihnen „vierhändig“ Gefäße und Figuren. Die Teilnehmer erleben, wie nach ihren eigenen Ideen unter ihren eigenen Händen etwas Neues, etwas Einmaliges – ihre „eigene“ Form entsteht. Die Werke können mit nach Hause genommen werden. Der Stand befindet sich auf dem Kiedricher Marktplatz.

Heimatabend zum Abschluss

Traditionsgemäß wird am Montag, den 20. Mai 2025, um 19:00 Uhr der Heimatabend abgehalten. Der Gemischte Chor Liederblüte, die Sängervereinigung Kiedrich, die Kiedricher Chorbuben, der Mandolinenclub Edelweiß und die Teenies des KCV Sprudelfunken werden die Gäste unterhalten. Die Wein- und Essensstände öffnen bereits um 17:00 Uhr.

Ab 20:00 Uhr spielt die bekannte Partyband „WIR2“ auf dem Festplatz.

Verkaufsoffener Sonntag in Alzey mit Rahmenprogramm und Musik

Am Sonntag, den 4. Mai, verwandelt sich die Alzeyer Innenstadt in ein buntes Erlebniszentrum für alle Sinne. Unter dem Motto „Auto-, Wein- und Einkaufsspaß“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit Automobilausstellung, kulinarischen Genüssen und musikalischer Unterhaltung. Der zweite verkaufsoffene Sonntag des Jahres verspricht abwechslungsreiche Stunden für die ganze Familie.

Neuwagen hautnah erleben

Von 10 bis 18 Uhr präsentieren verschiedene Autohäuser ihre neuesten Modelle in der Fußgängerzone und auf den Plätzen der Innenstadt. Autobegeisterte können die Fahrzeuge nicht nur anschauen, sondern auch ganz in Ruhe Probe sitzen. Die Ausstellung auf dem Museumsplatz zeigt aktuelle Trends und technische Innovationen der Automobilbranche.

Einkaufen und genießen in entspannter Atmosphäre

Währenddessen öffnen die Einzelhandelsgeschäfte von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. Shopping-Fans können entspannt durch die Geschäfte bummeln, nach Frühjahrsangeboten stöbern und das besondere Flair eines verkaufsoffenen Sonntags genießen. Für den passenden kulinarischen Rahmen sorgen Alzeyer Winzer mit einer Auswahl ihrer Weine zum Probieren.

Musik und Unterhaltung für die ganze Familie

Begleitet wird das Shopping-Erlebnis von musikalischen Beiträgen und Attraktionen in der Fußgängerzone. Straßenmusiker, kleine Bühnenaktionen und Mitmachangebote sorgen für gute Stimmung und Unterhaltung – nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder.

Verkehrsregelungen und Straßensperrungen

Um das Veranstaltungsgelände verkehrssicher zu gestalten, kommt es am Sonntagmorgen zu umfassenden Sperrungen in der Innenstadt. Betroffen sind unter anderem die Straßen Am Damm, Hospitalstraße, Ostdeutsche Straße, Klosterstraße, Antoniterstraße sowie die St.-Georgen-Straße. Auch Parkverbote treten in Kraft, insbesondere entlang der Parkscheibenzone in der St.-Georgen-Straße.

Parken und Anreise: Gute Alternativen vorhanden

Der Museumsplatz steht aufgrund der Automobilausstellung nicht als Parkplatz zur Verfügung. Die Tiefgarage bleibt jedoch über die Hospitalstraße erreichbar. Weitere Parkmöglichkeiten finden Besucherinnen und Besucher auf dem Obermarkt, in der Sickinger Straße, hinter der Stadthalle, in der Spießgasse sowie rund um die Ernst-Ludwig-Straße und die Hexenbleiche.

Kostenloser Busverkehr im gesamten Stadtgebiet am verkaufsoffenen Sonntag

Ein besonderes Angebot erleichtert zusätzlich die Anreise: Der Busverkehr ist an diesem Sonntag im gesamten Stadtgebiet und in den Stadtteilen kostenlos. So wird der Ausflug in die Innenstadt noch bequemer und umweltfreundlicher.

Ein Tag voller Vielfalt

Die Stadt Alzey lädt herzlich ein und bittet um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen. Allen Gästen, Händlerinnen und Händlern sowie Organisatoren wird ein schönes und erfolgreiches Fest gewünscht.

Aktuelles aus Ginsheim-Gustavsburg: Termine, Tipps und Aktionen im Überblick

In Ginsheim-Gustavsburg ist in den kommenden Wochen wieder einiges los: Von umweltfreundlichen Aktionen wie dem Stadtradeln über kulturelle und religiöse Feste in der Kita bis hin zu praktischen Informationen zur Müllabfuhr, Rentenberatung und Schnakenbekämpfung – die Stadt lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv am Gemeindeleben zu beteiligen. Dieser Überblick fasst die wichtigsten Veranstaltungen, Hinweise und Angebote zusammen, die das soziale Miteinander stärken und den Alltag in der Stadt bereichern.

Stadtradeln: Einladung zur Radtour mit dem Bürgermeister

Vom 18. Mai bis 7. Juni findet im Kreis Groß-Gerau wieder die Aktion „Stadtradeln“ statt. Dann heißt es auch in Ginsheim-Gustavsburg: Möglichst viel auf das Auto verzichten und viele Kilometer mit dem Rad zurücklegen!

Wie in den Vorjahren können in dem Zeitraum die Kilometer über die Internetseite www.stadtradeln.de oder über die Stadtradel-App eingegeben werden. Wer die umweltfreundliche Aktion unterstützen möchte, kann sich unter https://www.stadtradeln.de/ginsheim-gustavsburg/ registrieren oder mit den Vorjahresdaten anmelden.

Bürgermeister Thorsten Siehr lädt im Rahmen der Stadtradel-Aktion am Mittwoch, 21. Mai, alle an der Aktion Teilnehmenden zu einer gemeinsamen Radtour in der Mainspitze ein. Der Start ist um 17 Uhr am Zentrum aller Generationen (ZAG) in der Pestalozzistraße. Geplant ist eine Tour von rund 25 Kilometern. Nähere Informationen folgen in der nächsten Ausgabe dieser Zeitung.


Sportliche Erfolge im Kreis Groß-Gerau

Bei der Sportgala des Kreises Groß-Gerau wurden kürzlich wieder herausragende Sportler*innen geehrt. Bürgermeister Thorsten Siehr freut sich besonders über die Auszeichnung der Radballer der RSG Ginsheim, Roman Müller und Jens Krichbaum, die den 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften erreichten, und gratuliert den Sportlern herzlich.


Blumenzwiebelspenden für die Friedhöfe

Seit drei Jahren stehen auf den Friedhöfen in Ginsheim und Gustavsburg von Februar bis Juni zusätzliche Körbe bereit, in die Blumenzwiebeln verblühter Frühjahrsblüher wie Tulpen, Hyazinthen und Osterglocken gelegt werden können.

Diese Körbe sind an verschiedenen Standorten auf beiden Friedhöfen zu finden und bieten eine praktische Möglichkeit, den zuvor in Töpfen oder auf Gräbern gepflanzten Blumen ein zweites Leben zu schenken. Statt die mehrjährig blühenden Pflanzen im Grünabfall zu entsorgen, lädt die Friedhofsverwaltung dazu ein, sie in die Körbe zu legen. Der Friedhofshausmeister pflanzt die Zwiebeln anschließend an geeigneten Stellen neu ein.

Dank großzügiger Spenden aus den Vorjahren konnten bereits über 700 Frühjahrsblüher auf den Friedhöfen gepflanzt werden – ein wertvoller Beitrag für früh aktive Insekten und die optische Gestaltung der Flächen.

Die Friedhofsverwaltung bittet darum, keinen Restmüll in die Körbe zu werfen. Dafür stehen die schwarzen Restmülltonnen zur Verfügung.


Kita Lummerland feiert Vielfalt: Zuckerfest und Osterfreude

Auch in diesem Jahr wurde in der Kita Lummerland das Zuckerfest mit großer Freude gefeiert. Kinder und Team genossen ein vielfältiges Buffet und erlebten das Fest als Ausdruck eines respektvollen Miteinanders.

Im Jahresverlauf finden zahlreiche Feste ihren Platz – darunter Weihnachten, St. Martin, Fastnacht und das Zuckerfest. Sie bieten Gelegenheiten zum gemeinsamen Feiern und stärken den Zusammenhalt.

Derzeit bereiten sich die Kinder voller Vorfreude auf das Osterfest vor. Mit Begeisterung wurden Osternester gebastelt, die bald gefüllt werden.

Die Kita Lummerland versteht sich als Ort der Begegnung, an dem kulturelle Vielfalt gelebt und neue Erfahrungen gemeinsam gestaltet werden.


Schnakenbekämpfung startet: Tabletten kostenlos erhältlich

Mit dem Frühling beginnt auch wieder die Schnakensaison. Maßnahmen auf öffentlichem Gelände werden durch die Stadt ergriffen, auf privaten Grundstücken sind die Eigentümer*innen gefragt.

Wichtig ist, Brutstätten zu vermeiden: Dazu zählen Regenfässer, Teiche, Zisternen, Pools oder kleine Schalen mit stehendem Wasser. Diese sollten regelmäßig geleert oder verschlossen werden. Falls das nicht möglich ist, können sogenannte BTI-Tabletten eingesetzt werden, die kostenlos in den Bürgerbüros erhältlich sind.

Zusätzlich breitet sich die Asiatische Tigermücke aus. Sie ist kleiner, tagaktiv, auffällig schwarz-weiß gemustert und potenziell Virusträgerin. Auch sie bevorzugt kleine Wasserstellen zur Eiablage. Deshalb gilt auch hier: Brutstätten verhindern und Wasser wöchentlich entfernen.

Informationen und Tabletten gibt es in den Bürgerbüros oder bei Jurine Brzoska (brzoska@gigu.de, Telefon 06144 20-164).


Müllabfuhrtermine im April und Mai

Ginsheim

  • Samstag, 26. April: Gelbe Tonne

Gustavsburg

  • Freitag, 25. April: Biomüll (Grüne Tonne); Papier, Pappe, Karton (Blaue Tonne)

  • Samstag, 26. April: Gelbe Tonne

  • Freitag, 2. Mai: Biomüll (Grüne Tonne); Restmüll (Graue Tonne)


Kostenlose Rentenberatung im Rathaus

Die nächsten Rentenberatungstermine mit Anton Reichmann finden am Donnerstag, 15. Mai, und am Donnerstag, 12. Juni, jeweils von 14 bis 18 Uhr im Trauzimmer des Ginsheimer Rathauses statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich:
Tel. 06144 31791,
E-Mail: toni.reichmann@t-online.de.


Flohmarkt von Kindern für Kinder in der Kita „Die Villa“

Am Samstag, 10. Mai, findet in der Kita „Die Villa“ in Ginsheim ein besonderer Flohmarkt statt – organisiert von Kindern für Kinder. Zwischen 10:00 und 12:00 Uhr können auf dem Gelände der Kita VIII (Anne-Frank-Straße 7) Bücher, Fahrzeuge, Spiele und anderes Spielzeug verkauft und gekauft werden.

Der Aufbau beginnt um 9:30 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird der Flohmarkt in die Kita verlegt.

Für das leibliche Wohl sorgt der Elternbeirat mit Kaffee und Kuchen.

Mitmachen erwünscht

Teilnehmen können alle Kinder aus Ginsheim-Gustavsburg, die etwas verkaufen möchten. Eine Anmeldung ist telefonisch möglich: 06144 / 938 151.

Das Kita-Team freut sich auf einen bunten Vormittag mit viel Freude und kleinen Geschäften.

Bücherflohmarkt in Bingen lädt zum Stöbern ein

Am Samstag, den 10. Mai 2025, verwandelt sich der Veranstaltungsraum der Bücherei³ erneut in ein wahres Paradies für Bücherliebhaber und Medienfans. Von 10 bis 14 Uhr findet dort der allseits beliebte Bücherflohmarkt in Bingen statt – ein Ereignis, das in den letzten Jahren zahlreiche Besucherinnen und Besucher angezogen hat.

Im Angebot sind Sommerromane, spannende Krimis, interessante Sachbücher, beliebte Kinderliteratur sowie Filme und Musik-CDs. Für nur einen Euro pro Stück kann man hier echte Schätze entdecken. Wer gleich mehrere Artikel mitnimmt, darf sich zudem auf attraktive Rabatte freuen – ideal für Vielkäufer und Sammler. Die angebotenen Medien stammen aus Spenden oder wurden aus dem Bestand der Bücherei aussortiert. So wird nicht nur Platz für Neues geschaffen, sondern auch nachhaltiger Umgang mit Medien gefördert.

Besonders reizvoll:

Die entspannte Atmosphäre lädt zum gemütlichen Stöbern ein, und nicht selten finden Besucher genau das Buch, das sie schon lange gesucht haben – oder ein neues Lieblingsstück. Wer es am Samstag nicht schafft, muss nicht traurig sein: Auch an regulären Öffnungstagen gibt es im Erdgeschoss der Bücherei³ einen kleinen, aber feinen Bücherflohmarkt mit wechselndem Sortiment.

Ein Besuch lohnt sich also nicht nur für Leseratten, sondern für alle, die gerne schmökern, stöbern oder auf der Suche nach einem günstigen Geschenk sind.

Über die Bücherei Bingen

Die Bücherei in Bingen am Rhein, gelegen in der Basilikastraße 6, versteht sich als „dritter Ort“ – ein Treffpunkt jenseits von Zuhause und Arbeitsplatz, offen für alle Bürgerinnen und Bürger. Als „Wohnzimmer der Stadt“ vereint sie unter dem Motto „Lesen, Lernen, Leute treffen“ weit mehr als nur die klassische Medienausleihe. Hier kann man nicht nur Bücher entdecken, sondern auch Veranstaltungen besuchen, sich weiterbilden oder einfach mit anderen ins Gespräch kommen. Wer bequem von zuhause aus Medien recherchieren, Bücher verlängern oder das eigene Nutzerkonto einsehen möchte, nutzt das praktische Online-Portal „Findus“ – schnell, unkompliziert und rund um die Uhr erreichbar.

Vorsicht in Südhessen: Wildschweine dringen bis in Wohngebiete vor

Vorsicht in Südhessen: Nach wie vor stellt die Afrikanische Schweinepest (ASP) eine ernstzunehmende Bedrohung für Wild- und Hausschweine dar. Besonders betroffen ist der Raunheimer Wald, der inzwischen zur sogenannten ASP-Kernzone zählt. Trotz gelockerter Maßnahmen und punktueller Jagdfreigaben bleibt höchste Vorsicht geboten – insbesondere für Spaziergänger, Hundebesitzer und Anwohner in waldnahen Gebieten.

Explosionsartige Vermehrung der Wildschweinpopulation

Im vergangenen Jahr war der Raunheimer Wald wegen des ASP-Ausbruchs großflächig für die Jagd gesperrt worden. Gleichzeitig bescherte das sogenannte Mastjahr den Wildtieren ein überreiches Nahrungsangebot. Die Folge: eine explosionsartige Vermehrung der Wildschweinpopulation.

Mittlerweile werden die Tiere nicht nur verstärkt im Wald, sondern zunehmend auch in Siedlungsnähe gesichtet. Laut der Stadtverwaltung Raunheim reagieren Wildschweine – vor allem wenn sie erkrankt oder gestresst sind – oft unberechenbar und können gefährlich werden.

Zum 1. April trat eine neue Allgemeinverfügung des Kreises Groß-Gerau in Kraft, die in bestimmten Bereichen eine gezielte Bejagung erlaubt. Schutz- und Festzäune an den Außengrenzen des Kreisgebiets sollen verhindern, dass infizierte Tiere sich weiter ausbreiten. Doch Entwarnung gibt es nicht: Die ASP ist weiterhin aktiv.

Die Stadt ruft daher zu erhöhter Vorsicht auf

Wer einem Wildschwein begegnet, sollte unbedingt Abstand halten und keinesfalls versuchen, das Tier zu vertreiben oder gar zu berühren. Auffällige Tiere – etwa solche, die orientierungslos, apathisch oder verletzt erscheinen – sowie Totfunde müssen sofort dem Veterinäramt des Kreises Groß-Gerau oder der Polizei Rüsselsheim gemeldet werden:

Veterinäramt Kreis Groß-Gerau
Tel.: 06152 989-220
E-Mail: veterinaeramt@kreisgg.de

Polizei Rüsselsheim
Tel.: 06142 696-0

Auch Hundehalter sind angehalten, ihre Vierbeiner im Wald grundsätzlich an der Leine zu führen – zum Schutz der Tiere selbst und der sensiblen Natur. Denn neben der ASP spielt auch die seit März laufende Brut- und Setzzeit eine wichtige Rolle: Freilaufende Hunde können Wildtiere in dieser empfindlichen Phase massiv stören.

Die Stadt Raunheim bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Achtsamkeit und Rücksichtnahme – ein verantwortungsvolles Verhalten sei der beste Beitrag zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt.

Weitere Informationen zur Afrikanischen Schweinepest sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt es online unter: Infos Kreis Groß-Gerau