KFZ-Gewerbe – Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) spricht sich klar gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene jährliche und verpflichtende Hauptuntersuchung (HU) für Fahrzeuge ab einem Alter von zehn Jahren aus.
„Nicht die Frequenz der Hauptuntersuchungen ist entscheidend, sondern ihre fachliche und technische Güte“, erklärt ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün. „Ein weiterer Aspekt ist: Die Kosten im Straßenverkehr für Autofahrerinnen und Autofahrer sind schon jetzt immens hoch – und die Halter müssten auch diese HU-Kosten tragen. Deshalb lehnen wir eine jährliche HU-Pflicht für ältere Autos auch im Sinne des Verbraucherschutzes ganz klar ab.“
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In Deutschland wurde die HU in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt – als Reaktion auf die zunehmende technologische Komplexität der Fahrzeuge
Im Fokus stehen heute moderne Assistenzsysteme, Elektromobilität sowie das gezielte Auslesen elektronischer Fehlerspeicher. Auch die Emissionsüberwachung wurde deutlich verschärft – seit 2018 ist die Endrohrmessung wieder Pflicht, und seit dem 1. Juli 2023 gilt zusätzlich die Partikelzahlmessung für Euro-6-Dieselfahrzeuge.
„Die in Deutschland gültige zweijährige KFZ Prüffrist für Hauptuntersuchungen geht schon heute teilweise über die relevanten EU-Vorgaben hinaus und gewährleistet ein hohes Maß an Verkehrssicherheit“, sagt Grün. „Pauschale Altersregelungen, die Wartungsqualität und Fahrzeugzustand ignorieren, bringen keinerlei Mehrwert.“
Praktische Erfahrungen der Werkstätten zeigen, dass ältere Fahrzeuge keine signifikant erhöhten sicherheitsrelevanten oder schwere Mängel aufweisen, so Grün. Die technische Reife der Fahrzeuge, eine sorgfältige und regelmäßige Wartung sowie die steigende Kompetenz von Kfz-Fachbetrieben tragen zur Verkehrssicherheit bei.
Hinzu kommt die in Deutschland gängige Praxis einer jährlichen Fahrzeuginspektion – ein wesentlicher Hebel zur Aufrechterhaltung der Betriebs- und Verkehrssicherheit von KFZ.
„Bei den jährlichen Inspektionen werden im Fachbetrieb auch Sichtprüfungen aller sicherheitsrelevanten Aspekte vorgenommen“, betont Grün. „Dieser Tatbestand sollte ebenfalls berücksichtigt werden, statt Überlegungen über eine Verkürzung des HU-Intervalls anzustellen.“
Außerdem sieht der ZDK den alternden Fahrzeugbestand nicht als zunehmendes Sicherheitsrisiko. Trotz steigenden Durchschnittsalters der Fahrzeugflotten gibt es seit Jahren kaum noch durch technische Mängel verursachte Unfälle.
„Dies ist ein Fakt und wird von den Überregulierern in Brüssel leider geflissentlich ignoriert. Klar ist: Ohne den Nachweis eines Gewinns an Verkehrssicherheit zu erbringen, sind Vorschläge für jährliche Pflichtinspektionen vollkommen haltlos,“ so Grün.
Feuerwehr VG Wörrstadt – Den Truppführerlehrgang haben acht Kameraden aus den Feuerwehreinheiten Schornsheim, Udenheim, Wallertheim und Wörrstadt erfolgreich absolviert. Er qualifiziert die Teilnehmenden dazu, einen Trupp im Feuerwehreinsatz eigenverantwortlich zu führen.
Die intensive Ausbildung umfasste sowohl theoretische als auch praktische Inhalte in Bereichen wie Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Gefahrstoffeinsätze, Führungskompetenz, Rechtsgrundlagen sowie Fahrzeug- und Gerätekunde. Insgesamt investierten die Teilnehmenden über 35 Unterrichtsstunden in ihrer Freizeit in ihre Weiterbildung.
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Alexander Schmitt, Wehrleiter der VG Wörrstadt
„Der Truppführerlehrgang ist ein bedeutender Schritt in der Feuerwehrlaufbahn“, betont Alexander Schmitt, Wehrleiter der VG Wörrstadt. „Unsere Kameraden haben gezeigt, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und in kritischen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Dafür gebührt ihnen große Anerkennung.“
„Die Teilnahme am Truppführerlehrgang ist ein Beweis für Engagement, Einsatzbereitschaft und die Motivation zur Weiterentwicklung im Ehrenamt. Vielen Dank für diese Leistung“, sagte Bürgermeister Markus Conrad. „Mit den neu ausgebildeten Truppführern ist unsere Feuerwehr gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft – zum Schutz und zur Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger in der VG Wörrstadt.“
Die Wehrführer der einzelnen Feuerwehreinheiten gratulierten ihren Kameraden herzlich zum erfolgreichen Abschluss und bedankten sich bei Kreisausbilder Mario Schmitt (VG Wöllstein) und bei allen Unterstützern für ihren Einsatz.
Der Lehrgang fand im Rahmen der Kreisausbildung des Landkreises Alzey-Worms in Gau-Odernheim statt. An der Ausbildung nahmen auch ehrenamtliche Feuerwehrkräfte aus der VG Alzey-Land teil.
Rheininseln Nackenheim: Zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bleibt der Zugang zu den Rheininseln Kisselwörth und Sändchen bei Nackenheim (VG Bodenheim) weiterhin komplett gesperrt. Darauf weist das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen hin. Die Bevölkerung wird eindringlich gebeten, die bestehenden Absperrungen konsequent zu beachten, um eine weitere Ausbreitung des hochansteckenden Tierseuchenerregers zu verhindern.
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Virusgefahr durch Besucher auf den Nackenheimer Rheininseln: Hohe Risiken bei Verstößen
Bei aktuellen Drohnenüberflügen wurden 66 Wildschweine auf den Inseln gezählt. „Die Gefahr, dass diese Tiere bereits infiziert sind oder sich bald infizieren, ist sehr groß“, warnt Dr. Markus Wacker, Leiter des Veterinäramts. Vor diesem Hintergrund bleibt die Inselregion ein besonders sensibler Bereich – sowohl für den Seuchenschutz als auch für die regionale Tiergesundheitspolitik.
Menschen, die sich unerlaubt auf den Inseln aufhalten, könnten das ASP-Virus ungewollt weiterverbreiten – über Schuhe, Kleidung oder Hunde. Besonders problematisch: Die Inseln sind auch bei Bootsfahrern aus der weiteren Region beliebt – darunter Besucher aus Frankfurt, Groß-Gerau, Bad Kreuznach oder dem Rhein-Main-Gebiet. Eine Verschleppung der Krankheit in bisher nicht betroffene Regionen wäre katastrophal.
Auch der Leinpfad in Nackenheim bleibt für den Fahrzeugverkehr gesperrt, inklusive der Nutzung der Slipanlagen. Fußgänger und Radfahrer dürfen den Uferweg weiterhin benutzen, allerdings ist der Grillplatz ausschließlich zu Rastzwecken freigegeben – ein längerer Aufenthalt ist nicht gestattet.
Kreisverwaltung warnt vor Bußgeldern bei Verstößen
Der dritte Kreisbeigeordnete Erwin Malkmus zeigt sich besorgt angesichts des Ausflugsandrangs über die Osterfeiertage: „Das beliebte Ausflugsziel darf in diesem Jahr leider nicht genutzt werden.“ Die Verbandsgemeinde Bodenheim kontrolliert die Einhaltung der Sperrungen, Verstöße können mit Bußgeldern im mittleren dreistelligen Euro-Bereich geahndet werden – auch im Bereich des Bootstourismus.
Langfristige Gefahr: Virus kann bis zu zwei Jahre überleben
Die Viruslast auf den Rheininseln war 2024 besonders hoch, da es dort zu mehreren positiven ASP-Nachweisen kam. „Das Virus kann in der Natur zwischen neun Monaten und zwei Jahren überleben“, erklären Wacker und Malkmus. Ziel der Sperrung sei es nicht nur, eine Verschleppung durch Menschen zu verhindern, sondern auch, Wildschweine nicht durch Störungen zu Fluchtbewegungen aufs Festland zu provozieren. Eine solche Entwicklung könnte zu neuen Infektionsherden an bisher verschonten Uferbereichen führen – mit weitreichenden Konsequenzen für Landwirtschaft, Jagd und Freizeitnutzung.
Pflanzentauschtag Mainz: Am Samstag, den 3. Mai 2025, lädt der Umweltladen Mainz (Steingasse 3–9, 55116 Mainz) wieder zum beliebten Pflanzentauschtag ein. Von 10:30 bis 13:30 Uhr können Pflanzenliebhaber Pflanzen aller Art, Ableger und Samen tauschen – ganz nach dem Motto: Vielfalt fördern, Gärten bereichern und nachhaltig handeln.
Wer bereits am Vortag seine Tauschpflanzen abgeben möchte, kann dies am Freitag, den 2. Mai, direkt im Umweltladen tun. Wichtig: Bitte alle Pflanzen, Samen oder Ableger gut beschriften, um den Tausch für alle Beteiligten transparent und einfach zu gestalten.
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Neben dem regen Pflanzentausch sind zwei Infostände mit spannenden Angeboten vertreten:
Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) präsentiert ihr Mitmach-Projekt „Main(z)Baum – Dein Lebensraum“. Hier können interessierte Bürger sowie Kinder und Jugendliche in die Rolle von Stadtnatur-Forschern schlüpfen und lernen, wie Stadtbäume als Lebensräume funktionieren.
Nachhaltigkeit erleben – der Pflanzentauschtag im Mainzer Umweltladen
Der Pflanzentauschtag bietet nicht nur Gelegenheit zum ökologischen Gärtnern ohne Kosten, sondern auch zur Vernetzung unter Pflanzenfreunden und zum Austausch über Umwelt- und Naturschutzthemen. Veranstaltet im Herzen von Mainz, ist er ein beliebter Treffpunkt für Hobbygärtner, Familien und Umweltinteressierte.
Blaulicht Ginsheim-Gustavsburg: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (25. April 2025) wurde ein 42 Jahre alter Mietwagenfahrer in der Merianstraße in Ginsheim-Gustavsburg Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 23:00 Uhr, als der Fahrer drei männliche Fahrgäste aufnehmen wollte.
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Mann in Gustavsburg geschlagen, getreten und bestohlen
Nach Angaben der Polizei kam es zunächst zwischen den vier Personen zu einem Streit über den Fahrpreis. In dessen Verlauf sollen die drei unbekannten Männer den Fahrer geschlagen, getreten und mit einer Glasflasche beworfen haben. Anschließend entwendeten sie rund 70 Euro Bargeld aus der Jackentasche des Mannes und flüchteten zu Fuß vom Tatort.
Der Mietwagenfahrer erlitt bei dem Angriff Verletzungen im Gesicht und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Täterbeschreibung und Fahndung der Polizei
Die drei Täter werden als etwa 18 bis 20 Jahre alt, mit dunklem Teint und lockigen Haaren beschrieben. Sie trugen dunkle Kleidung. Einer der Männer war mit einem schwarzen Adidas-Pullover bekleidet.
Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb bislang erfolglos. Die Kriminalpolizei Rüsselsheim (Kommissariat 35) hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06142 – 6960 zu melden, wenn sie Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können.
Glasfaser Bingen: Am 5. Mai 2025 beginnt die DATABAU Rhein-Nahe GmbH mit dem Glasfaserausbau in Bingerbrück. Ziel der Maßnahme ist der flächendeckende Ausbau der digitalen Infrastruktur in Bingen, um Haushalten und Unternehmen leistungsstarke, zukunftssichere Internetanschlüsse bereitzustellen.
Ausbaugebiet für Glasfaser: Elisenhöhe, Im Bangert und Gutenbergstraße
Die Tiefbauarbeiten finden in zwei Bereichen statt:
Von der Elisenhöhe bis Im Bangert
Von der Gutenbergstraße bis zur Gustav-Adolf-Straße
Zwei Kolonnen werden parallel eingesetzt: Eine arbeitet im Bereich Elisenhöhe, die andere in der Gutenbergstraße. Je nach örtlichen Gegebenheiten dauert der Ausbau in der Elisenhöhe etwa drei Wochen, in der Gutenbergstraße rund zwei Wochen.
Ablauf der Bauarbeiten
Im Zuge der Maßnahmen werden sowohl auf öffentlichen Gehwegen als auch auf privaten Grundstücken Glasfaserleitungen verlegt. Zunächst erfolgt das Öffnen des Gehwegs, gefolgt von der Kabelverlegung und dem fachgerechten Verschließen der Oberflächen. Anschließend werden die Hausanschlüsse hergestellt.
Während der Arbeiten kann es zu kurzfristigen Sperrungen und Beeinträchtigungen auf Gehwegen kommen. Die Zufahrten zu den Grundstücken sollen nach Möglichkeit durchgehend zugänglich bleiben.
Bingerbrück als erster Schritt zum Glasfasernetz in ganz Bingen
Der Ausbau in Bingerbrück ist Teil eines größeren Infrastrukturprojekts, mit dem die Stadt Bingen flächendeckend an das Glasfasernetz angeschlossen wird. Damit leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur digitalen Entwicklung der Region.
Kontakt für Anwohner
Bei Fragen rund um die Baumaßnahmen oder zum Glasfaseranschluss steht die DATABAU Rhein-Nahe GmbH zur Verfügung:
Pflanzenflohmarkt in Ginsheim: Am kommenden Samstag, den 26. April 2025, verwandelt sich der Ballouplatz in Ginsheim-Nord ab 14:00 Uhr erneut in ein grünes Paradies: Der Ortsverein SPD Ginsheim-Gustavsburg lädt herzlich zum traditionellen Pflanzenflohmarkt ein.
Pflanzentausch, Vielfalt & Nachbarschaft: Der Pflanzenflohmarkt der SPD in Ginsheim
Ob Zimmerpflanzen, Balkonpflanzen oder Gartenstauden – auf dem Pflanzenflohmarkt findet sich für jede grüne Ecke das passende Gewächs. Die traditionelle Veranstaltung hat sich über die Jahre als fester und beliebter Termin im Veranstaltungskalender von Ginsheim-Gustavsburg etabliert. In entspannter Atmosphäre bietet der Flohmarkt nicht nur vielfältige und interessante Pflanzenangebote, sondern auch Gelegenheit zum Austausch unter Gleichgesinnten.
Auch das leibliche Wohl kommt beim Pflanzenflohmarkt im Stadtteil Ginsheim nicht zu kurz: Neben dem Stöbern und Kaufen bietet das gemütliche Beisammensein bei heißem Kaffee und selbstgebackenen Kuchen eine willkommene Gelegenheit zum Austausch.
„Der Pflanzenflohmarkt verbindet Menschen aus dem Stadtteil und darüber hinaus – ob mit grünem Daumen oder einfach aus Neugier. Genau solche Begegnungen machen unser Ginsheim lebens- und liebenswert“, betont der SPD-Ortsverein.
Veranstaltungsdetails auf einen Blick:
Wann: Samstag, den 26. April 2025, ab 14:00 Uhr (Aufbau für Verkäufer ab 13:30 Uhr möglich)
Wo: Auf dem Ballouplatz in Ginsheim-Nord
Was: Pflanzen kaufen, tauschen & Nachbarschaft erleben
Mit 18 das erste eigene Depot in der Hand – und dann? Eine aktuelle Untersuchung der Initiative Invest4Kids (I4K) zeigt, wie junge Erwachsene auf plötzlichen Geldzugriff reagieren. Das Ergebnis: Konsum ist häufig der erste Impuls, während langfristige Anlagepläne warten müssen.
Konsum vor Kapital: Junge Erwachsene und der schnelle Zugriff aufs Ersparte
Ob durch ein Depot zur Volljährigkeit, eine Erbschaft oder angespartes Geld von den Eltern: Wenn plötzlich eine fünfstellige Summe zur Verfügung steht, rückt bei vielen jungen Erwachsenen die nächste Investition in Sneakers oder Technik näher als ein Sparplan für später.
Laut der Invest4Kids-Studie fließen besonders Beträge zwischen 10.000 und 20.000 Euro oft zu einem beachtlichen Teil direkt in kurzfristige Konsumwünsche. Ganz oben auf der Liste: Mode, Mobilität und Freizeit. Die Studie zeigt aber auch: Das Interesse an langfristiger finanzieller Planung ist da – wird aber häufig vertagt.
„Ich spare später“ – Warum Jugendliche ihr Potenzial nicht immer nutzen
Das Spannende: Viele der befragten jungen Erwachsenen äußerten durchaus Interesse an Finanzthemen. Investitionen in ETFs, Fonds oder Krypto? Klar, aber „erst mal das neue MacBook“. Die Studienautoren sprechen in diesem Zusammenhang von einem typischen Verhalten bei sogenanntem „Windfall Money“ – also Geld, das plötzlich und unerwartet zur Verfügung steht.
Statt strukturiertem Vermögensaufbau dominiert dann die Idee, sich erst mal „etwas zu gönnen“. Dass dabei oft wertvolle Zeit für Zinseszins-Effekte oder Marktchancen verstreicht, ist vielen gar nicht bewusst – oder wird als „späteres Ich“-Problem betrachtet.
Einfluss von außen: Social Media und Peergroups setzen Prioritäten
Der Blick ins digitale Umfeld verstärkt diesen Trend. Laut Studie sehen viele Jugendliche Influencer, Freunde oder Lifestyle-Werbung als relevanten Einfluss auf ihr Kaufverhalten. Besonders auf TikTok, Instagram & Co. sind Trends oft nur einen Swipe entfernt – und mit ihnen der nächste Kaufimpuls.
Dabei unterschätzen laut I4K viele den psychologischen Effekt: Wer täglich neue Produkte in perfekt kuratierten Feeds sieht, fühlt sich schnell „im Rückstand“ – selbst dann, wenn die langfristige finanzielle Absicherung eigentlich wichtiger wäre.
Eltern sehen es kritischer – und wünschen sich klare Regeln
Besonders interessant: Eltern und Pädagogen beurteilen die Lage anders. 80 Prozent der befragten Lehrkräfte und 64 Prozent der Eltern erwarten, dass ohne klare Rahmenbedingungen zu viel Geld für kurzlebige Wünsche ausgegeben wird – auf Kosten strategischer Anlageziele.
Daher empfiehlt die Invest4Kids-Studie auch konkrete Maßnahmen: stufenweise Freigaben größerer Beträge, feste Sparquoten und frühzeitige Finanzbildung. Ziel ist es, dass Jugendliche lernen, Konsum und Kapitalplanung besser auszubalancieren.
Fazit: Es fehlt nicht an Interesse – sondern an Strukturen
Die Studie macht deutlich: Die Bereitschaft, sich mit Geldanlage zu beschäftigen, ist bei jungen Menschen durchaus vorhanden. Doch sie steht in direkter Konkurrenz zu sozialen Erwartungen, spontanen Bedürfnissen – und einem Mangel an konkreter Vorbereitung. Schutzmechanismen durch die Eltern, die Depots stufenweise freigeben bilden hier ein gutes Sicherheitsnetz für den Notfall.
Wer mit 18 plötzlich eine größere Summe zur Verfügung hat, braucht mehr als ein gutes Bauchgefühl. Die I4K-Studie liefert dafür wertvolle Denkanstöße – nicht nur für Eltern, sondern auch für Schulen, Banken und Plattformen.
Weitere Infos und den vollständigen Studienbericht gibt’s unter invest4kids.de/studie
Kino Gustavsburg – Das kommunale Kino in der Darmstädter Landstraße 62 lädt Filmbegeisterte am 25., 27. und 29. April zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das spannende Geschichten und bewegende Erzählungen auf die Leinwand bringt.
Das Programm vom 25. – 29. April 2025
Am Freitag, 25. April um 20.00 Uhr, sowie am Sonntag, 27. April um 19.00 Uhr, wird das Biopic „Like a Complete Unknown“ gezeigt. Der Film nimmt das Publikum mit in das New York der 1960er Jahre, wo ein unbekannter 19-jähriger Musiker aus Minnesota die Bühne betritt – mit nichts als seiner Gitarre und revolutionärem Talent. Dieses Biopic beleuchtet die frühen Karrierejahre von Bob Dylan und seinen Wandel vom Folk- zum Rockmusiker.
Für junge Kinofans steht am Sonntag, 27. April um 16.00 Uhr, der Familienfilm „Flow“ auf dem Programm. In diesem bewegenden Animationsfilm flieht eine schwarze Katze vor einer Flut auf ein Segelboot, wo sie auf ein Äffchen, einen Labrador, ein Wasserschwein und einen Sekretärvogel trifft. Trotz ihrer Unterschiede erkennen sie bald, dass ihre Vielfalt ihre größte Stärke ist, und meistern gemeinsam die Herausforderungen der neuen Welt.
Am Dienstag, 29. April um 20.00 Uhr, wird das Biopic „Kneecap“ präsentiert. Der Film erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer Hip-Hop-Band aus Belfast, die in ihrer irischen Muttersprache rappt und unerwartet zum Symbol einer Bürgerrechtsbewegung wird. Doch Polizei, Politik und Paramilitärs bedrohen ihren Erfolg – ein mitreißender Film über Musik, Identität und Widerstand.
Reservierungen sind telefonisch in den Bürgerbüros Ginsheim-Gustavsburg unter 06144-20 211 oder online unter tickets.gigu.de möglich. Bei Fragen steht Ihnen das Kulturbüro unter 06134-585 315 gerne zur Verfügung. Weitere Details finden Sie auf www.gigu.de/burg-lichtspiele.
Nutzen Sie die Gelegenheit, großartige Filme in gemütlicher Atmosphäre zu genießen – wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener dürfen sich freuen: Das traditionsreiche Frühlingsfest kehrt auch 2025 zurück und verspricht vier Tage lang ausgelassene Stimmung, rasante Fahrgeschäfte und kulinarische Highlights. Von Freitag bis Montag, 25. bis 28. April, verwandelt sich das Real-Gelände an der Mainzer Straße/Ecke Welfenstraße in einen bunten Rummelplatz.
Seit über 60 Jahren markiert das Frühlingsfest den Auftakt zur Volksfest-Saison in der Landeshauptstadt. Auch in diesem Jahr wartet auf die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit insgesamt 48 Attraktionen – darunter 17 Fahr- und Spaßgeschäfte sowie 20 Verkaufs- und Imbissstände.
Unter den Fahrgeschäften finden sich sowohl Klassiker als auch actionreiche Highlights auf dem Frühlingsfest
Adrenalinjunkies dürfen sich auf den „Hollywood Star“, „Swing Time“, „Steinker’s Königs Rad’l“ und den „Beachmonster Polyp“ freuen. Für die Kleinen stehen Kindereisenbahn, Kinderkarussell und Jumping Kids bereit – eine Bungee-Anlage speziell für Kinder. Beliebte Jahrmarktsspiele wie Autoskooter, Pfeilewerfen, Entchenangeln und eine Glückstombola runden das Angebot ab.
Auch kulinarisch bleiben keine Wünsche offen: Neben Grillspezialitäten, hausgemachten Burgern, veganen Gerichten und Kartoffel-Twistern gibt es Crêpes, Waffeln, Eis, Schokofrüchte und Zuckerwatte – alles, was das Herz auf einem Volksfest begehrt.
Ein besonderes Highlight ist der Familientag am Montag, 28. April, bei dem es für Eltern mit Kindern spezielle Vergünstigungen gibt.
Die Öffnungszeiten:
Freitag, Samstag und Montag: 12 bis 23 Uhr
Sonntag: 14 bis 23 Uhr
Anreise & Parken: Empfohlen wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Festgelände ist etwa 10 Gehminuten vom Wiesbadener Hauptbahnhof entfernt. Die nächstgelegene Haltestelle „Welfenstraße“ wird von den Linien 3, 6, 33, 34 und 49 angefahren. Für die stressfreie An- und Abreise bietet ESWE Verkehr ein Veranstaltungsticket für 5,20 Euro (Erwachsene) und 3,00 Euro (Kinder) im gesamten Tarifgebiet 6500 an.
Wer mit dem Auto kommt, findet Parkmöglichkeiten unter anderem an der Brita Arena, dem Helmut-Schön-Sportpark sowie an der Salzbachaue/Gartenfeldstraße – abhängig von Verfügbarkeit und teilweise kostenpflichtig.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Universitätsmedizin Mainz (UM) sind heute in die Tarifrunde 2025 gestartet. Der Auftakt der Verhandlungen für den an der UM gültigen Haustarifvertrag war von einer konstruktiven Stimmung geprägt. Die Tarifparteien haben zunächst ihre Positionen dargelegt und sich gemeinsam ein Bild über die aktuelle Ausgangssituation verschafft. Klar ist: Die finanzielle Lage der Universitätsmedizin Mainz ist so schlecht wie zu keiner Tarifrunde je zuvor.
Die Verhandlungsführerin und Kaufmännische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Dr. Waltraud Kreutz-Gers, betont:
„Die Universitätsmedizin Mainz ist einer der größten und bedeutendsten Arbeitgeber in der Region und bietet ihren rund 7.700 Mitarbeitenden des nicht-ärztlichen Dienstes schon jetzt ein äußerst attraktives Vergütungssystem. Unser Ziel für die Tarifrunde 2025 ist es, eine faire und tragfähige Lösung zu finden, die es vermag, Arbeitsplätze zu sichern und die Zukunftsfähigkeit der Unimedizin zu gewährleisten. Die äußerst herausfordernde wirtschaftliche Situation setzt uns dabei jedoch enge Grenzen.“
Frank Hutmacher, Fachbereichsleiter für das Gesundheitswesen der Gewerkschaft ver.di in Rheinland-Pfalz-Saarland und Verhandlungsführer der Dienstleistungsgewerkschaft, erklärt: „Wir erwarten in den nächsten Tagen ein verhandlungsfähiges Angebot, das unserer Forderung zur Entgeltsteigerung und unseren Erwartungen zu mehr Freizeit für die Beschäftigten Rechnung trägt. Der Inhalt dieses Angebots wird ausschlaggebend für den weiteren Verlauf dieser Tarifrunde sein.“
Im Nachgang des heutigen Auftakttermins werden die Gremien der beiden Tarifparteien die angesprochenen Eckpunkte besprechen und die Universitätsmedizin Mainz wird für die nächste Runde der Tarifverhandlungen ein Angebot vorbereiten. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 14. Mai 2025 geplant.
Artikelempfehlung:
Ein Team um Univ.-Prof. Dr. Dr. Philipp Lurz, Direktor des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, hat weltweit erstmalig nach Zulassung einen neuen Herzklappenersatz eingesetzt: das neue Mitralklappenersatzsystem SAPIEN M3 des Unternehmens Edwards Lifesciences. Dabei handelt es sich um die weltweit erste zugelassene Transkatheter-Mitralklappenersatztherapie mit transfemoralem Zugang, also über die Leistenarterie. Weiterlesen unter Weltpremiere in der Uniklinik Mainz
Tanz in den Mai – Der Frühling zieht ein, und Nieder-Olm bereitet sich auf ein besonderes Highlight vor: Am Mittwoch, den 30. April 2025, lädt die Stadt zum traditionellen „Tanz in den Mai“ auf den Rathausplatz ein. Ab 18:00 Uhr beginnt das fröhliche Beisammensein, das mit Livemusik, Kulinarik und ausgelassener Stimmung Jung und Alt begeistern soll.
Live-Musik bei Tanz in den Mai
Musikalisches Herzstück des Abends ist die Band Extraordinary, die ab 19:00 Uhr mit einer mitreißenden Mischung aus aktuellen Chart-Hits, Rockklassikern und Pop-Evergreens für Stimmung sorgt. Die erfahrene Formation ist bekannt für energiegeladene Shows, starke Stimmen und ein Repertoire, das zum Mitsingen und Mittanzen einlädt.
Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Regionale Speisen und Getränke bieten kulinarischen Genuss in entspannter Atmosphäre. Ob herzhaft oder süß – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Die Stadt Nieder-Olm freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die gemeinsam mit guter Musik, netten Gesprächen und in fröhlicher Gesellschaft in den Mai feiern möchten – bei hoffentlich mildem Frühlingswetter und bester Stimmung.
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Obstroute Rheinhessen – Wenn der Frühling über das rheinhessische Hügelland zieht, entfaltet sich im Dreieck zwischen Bingen, Mainz und Worms ein Naturereignis der besonderen Art: Die Obstblüte. In Weiß und zartem Rosa taucht sie ganze Landstriche in ein blühendes Farbenmeer. Wer dieses Schauspiel intensiv erleben möchte, dem sei eine Fahrt auf der Obstroute empfohlen – eine rund 45 Kilometer lange Radtour durch die frühlingshafte Kulturlandschaft zwischen Obstplantagen, Streuobstwiesen und weiten Ausblicken. Weiterlesen unter: Die Obstroute durch Rheinhessen
Radball – Hochspannung, Teamgeist und packende Duelle auf zwei Rädern erwarten die Besucher am kommenden Sonntag (27. April 2025) in der Radsporthalle Klein-Winternheim. Ab 11:00 Uhr findet dort das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft im Radball der Altersklasse U15 statt – und das mit prominenter Beteiligung: Das Team des RSV Klein-Winternheim, bestehend aus Simon Kiebler und Jakob Schreiber, tritt als amtierender Rheinland-Pfalz-Meister an.
Leicht wird es nicht
Durch ihren beeindruckenden Titelgewinn konnten sich die beiden jungen Talente nicht nur für das Viertelfinale qualifizieren, sondern auch das Heimrecht sichern. Damit kämpfen sie am Sonntag in vertrauter Umgebung in der Waldstraße um den Einzug ins Halbfinale.
Die Gegner kommen aus ganz Deutschland – unter anderem Mainz-Ebersheim, Waldrems (Baden-Württemberg), Plattenhardt (BW), Augsburg (Bayern) und Erzhausen (Hessen). Um sich das Halbfinalticket zu sichern, muss das Duo mindestens den dritten Platz erreichen.
Der RSV Klein-Winternheim lädt alle Sportbegeisterten herzlich ein, die Nachwuchstalente lautstark zu unterstützen. Der Eintritt ist frei, und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt – mit leckerem Essen und erfrischenden Getränken vor Ort.
Ein spannender Radballsporttag in Klein-Winternheim steht bevor – mit hoffentlich einem Heimsieg für Simon Kiebler und Jakob Schreiber!
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Am Samstag, 10. Mai, beteiligen sich wieder über 40 Museen, Galerien und Kulturorte in Frankfurt, Offenbach und Eschborn an der Nacht der Museen. Bis spät in die Nacht können Besucherinnen und Besucher sich auf eine außergewöhnliche Reise durch Kunst, Musik, Geschichte, Wissenschaft und Partykultur machen – mit nur einem Ticket für alle Häuser. Neu in diesem Jahr: Die Eintrittskarte gilt gleichzeitig auch als RMV-Fahrkarte für den Nahverkehr.
Das Programm ist so umfangreich und vielfältig wie die beteiligten Museen und Institutionen.
„Die Nacht der Museen zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig unsere Museumslandschaft ist – von zeitgenössischer Kunst bis hin zu Wissenschaft zum Anfassen, von Street Culture bis Romantik, von Tanzfläche bis Dachterrasse“, freut sich Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, und fährt fort: „Sie lädt dazu ein, zwischen Genres, Generationen und Stadtteilen spielerisch hin und her zu wechseln und die besondere Atmosphäre dieser kulturell so vollen Nacht in sich aufzunehmen und zu genießen.“
Nachts auf den Dom steigen, Flugsimulator ausprobieren oder zwischen Skulpturen zu Elektro-Beats tanzen
Das Museum Giersch der Goethe-Universität widmet sich Fragen der planetaren Zukunft – mit Ausstellungen, Workshops und einer Lesung des Anthropologen und Speculative-Fiction-Autors Steven Gonzalez Monserrate.
In Offenbach lädt das Klingspor Museum ein, sich mit zeitgenössischen Comic-Positionen bei Workshops, Barbetrieb und Lesungen auseinanderzusetzen, während das Scape° zur Mitmachwerkstatt rund um Wetter, Klima und Kultur wird.
Auch musikalisch bietet die Nacht vielfältige Erlebnisse: Im MOMEM, dem Museum of Modern Electronic Music, starten ab 21.30 Uhr DJs in die Clubnacht, im Jüdischen Museum legt DJ Naro auf. Im Liebieghaus ertönen elektronische Sounds zwischen den Skulpturen von Isa Genzken, im Museum für Kommunikation werden Drag, Voguing und Electro gefeiert – mit Catwalk, Comedy und Peep-Installationen.
Swing Belleville spielt Jazz-Manouche im Senckenberg Naturmuseum, ergänzend zu „Brain-Magic“ von Dr. Harry Keaton, das Weltkulturen Museum stellt Feedback-Klänge aus der No-Input-Werkstatt vor.
Und viele Häuser laden zum Mitmachen ein: das Experimenta ScienceCenter mit Trockeneis und Flugsimulator, das Museum Angewandte Kunst mit Workshops zu Designklassikern des Neuen Frankfurt oder das Deutsche Filmmuseum mit One-Shot-Party, Bluebox-Fotoaktion, Live-Filmvertonung und DJ-Line-Up.
Das Historische Museum fordert seine Gäste bei einem Swing-Workshop zum Tanz auf – und folgt damit dem Titel der aktuellen Ausstellung „Bewegung!“. Die junge Kunstszene präsentiert sich im Frankfurter Kunstverein mit Ausstellung, Direktorenführungen und tanzbaren Sounds. Im Struwwelpeter-Museum wiederum können Besucherinnen und Besucher Collagen-Workshops besuchen und das Gitarrenduo „Frankfurter Zweierlei“ live erleben.
Schwerpunkte 2025: Fotografie und Neues Frankfurt
In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf der Fotografie. Das Städel Museum präsentiert in einer großen Retrospektive die feministische Künstlerin Annegret Soltau.
Das Haus am Dom zeigt unter dem Titel „Meerhimmelland“ poetische Fotografien von Manfred Koch – mit stimmungsvollem Ausblick von der Dachterrasse.
Der Crespo Open Space – erstmalig bei der Nacht der Museen dabei – stellt Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger des „After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize 2024” aus. Werke junger, internationaler Fotografinnen und Fotografen zu Themen der Gegenwart sind in der Deutsche Börse Photography Foundation zu sehen, ergänzt um exklusive Einblicke in die Sammlung sowie einen Vortrag des Künstlers Florian Albrecht-Schoeck über Künstliche Intelligenz in der Fotografie.
Und das Museum Angewandte Kunst MAK präsentiert seine frisch eröffnete Ausstellung „100 Jahre Neues Frankfurt“, die Kernausstellung zum Auftakt des stadtweiten Programms im Jubiläumsjahr.
Pressekonferenz zur Nacht der Museen mit Kulturdezernentin Ina Hartwig, Ralph Ziegler, Kulturamtsleiter der Stadt Offenbach, Larissa Förster, Direktorin des Weltkulturen Museum und Isabelle Hammer, Pressesprecherin der Deutschen Börse Photograph Foundation, aufgenommen am Donnerstag (24.04.2025) in Frankfurt am Main. Foto: Salome Roessler / lensandlight
Erkunden verborgener Orte
Auch das Erkunden sonst verborgener Orte ist Teil des besonderen Reizes der Nacht der Museen: etwa bei Taschenlampenführungen durch das Fischergewölbe unter der Alten Brücke, auf der Dachterrasse der Goldenen Waage oder bei nächtlichen Aufstiegen zum Domturm.
Die Europäische Zentralbank gewährt nach vorheriger Anmeldung Einblicke in ihre Kunstsammlung und ihr Besucherzentrum, zudem wird die Westfassade der Großmarkthalle in den Europafarben gelb und blau illuminiert – Anlass ist das 75-jährige Jubiläum der Schuman-Erklärung, welches mit dem Europatag bereits einen Tag vor der Nacht der Museen, am Freitag, 9. Mai, gefeiert wird.
Die Galerie Greulich zeigt KI-Kunst im Stadtraum, während das Massif E mit dem spektakulär restaurierten 14 Meter breiten Wandgemälde des Filmdesigners Hein Heckroth in den ehemaligen E-Kinos einen neuen Ort auf der Kulturkarte markiert.
Infos kompakt
Nacht der Museen: Über 40 Kulturinstitutionen in Frankfurt, Offenbach und Eschborn bieten bei der Nacht der Museen 2025 ein reiches Kunst- und Kulturprogramm aus Führungen, Performances, Live-Musik, Filmprojektionen und Workshops. Jedes Haus bietet in Ergänzung zu den Dauer- und Sonderausstellungen mit entsprechenden (Kurz-)Führungen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Das komplette Programm gibt es unter nacht.museumsufer.de.
Termin und Ort: Samstag, 10. Mai, 19 bis 2 Uhr (Schließzeiten einzelner Häuser weichen ab, Details siehe Programmheft und Website); Frankfurt am Main, Offenbach und Eschborn.
Tickets und Anfahrt:
Tickets zu 17 Euro, ermäßigt zwölf Euro, gibt es in allen teilnehmenden Museen, online und an den bekannten Vorverkaufsstellen, zudem ab 12 Uhr am zentralen Infozelt auf dem Paulsplatz.
Die ermäßigte Eintrittskarte für zwölf Euro ist nur gültig zusammen mit Lichtbild und Berechtigungsnachweis für Kinder unter 18 Jahren, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende, Schwerbehinderte und Frankfurt-Pass/Kulturpass-Inhaber.
MuseumsuferCard-Inhaber sowie Kinder und Jugendliche mit dem Kultur- und Freizeitticket (KUFTI) haben freien Eintritt.
Die meisten Häuser werden im circa Zehn-Minuten-Takt durch Shuttle-Busse miteinander verbunden, zusätzlich verkehrt die historische Straßenbahn zwischen ausgewählten Haltepunkten.
Ideal für die entspannte An- und Abreise und ein zügiges Fortbewegen zwischen den Museen ist, dass im Eintrittspreis erstmals auch ein RMV-Ticket für das gesamte Verkehrsnetz im Rhein-Main-Gebiet enthalten ist (ab fünf Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis 11 Uhr des Folgetags).
Für MuseumsuferCard- und KUFTI-Inhaber ist die Nutzung des RMV-Netzes nicht in ihrer Jahreskarte inbegriffen.
Sechs Jahre nach dem erfolgreichen TM6 hat Vorwerk im Februar 2025 den Thermomix TM7 vorgestellt. Das neue Modell bringt ein überarbeitetes Design, ein größeres Display sowie zahlreiche technische und digitale Neuerungen mit sich. Doch ist der Schritt zum neuen Modell gerechtfertigt – insbesondere für Nutzerinnen und Nutzer des Vorgängers?
Bestellstatus und Lieferzeiten
Seit seiner Ankündigung ist der TM7 exklusiv über den Online-Shop von Vorwerk erhältlich. Allerdings müssen Käufer aktuell mit einer Lieferzeit von rund 23 Wochen rechnen (Stand: 17. April). Der Preis für das neue Modell liegt bei 1549 Euro. Enthalten sind neben dem Gerät ein Mixtopf, die Varoma-Station, Gareinsatz, Spatel und Rühraufsatz. Zusätzlich erhalten Kundinnen und Kunden drei Monate kostenlosen Zugriff auf die Rezeptplattform Cookidoo. Der TM6 wird im Shop nicht mehr angeboten.
Technische Neuerungen auf einen Blick
Der TM7 wurde laut Vorwerk technisch von Grund auf neu entwickelt – einzig das Mixmesser blieb unverändert. Auffällig ist das neue schwarze Gehäuse sowie die geriffelte Oberfläche des Mixtopfes, die für besseren Halt sorgen soll. Das zentrale Bedienelement ist nun ein 10-Zoll-Multi-Touch-Display, das den bisherigen 6,8-Zoll-Bildschirm und den Drehknopf ersetzt. Die neue Benutzeroberfläche ist übersichtlicher und intuitiver gestaltet.
Im Inneren arbeitet jetzt ein effizienter und deutlich leiserer Synchronmotor. Während der TM6 auf niedriger Stufe noch 63 Dezibel erreichte, ist der TM7 mit nur 30 Dezibel auf der gleichen Stufe kaum zu hören. Auch auf höheren Stufen ist das Betriebsgeräusch spürbar reduziert. Ein neuer elektronischer Motorschutz verlängert zudem die Lebensdauer des Geräts.
Neue Kochmodi und Temperatureinstellungen
Der TM7 bietet eine verbesserte Temperaturkontrolle sowie einen neuen „Offenes Kochen“-Modus, bei dem ohne Deckel bis zu 100 Grad gekocht werden kann. Mit Deckel bleibt es wie beim TM6 bei maximal 120 Grad. Damit lassen sich neue Kochtechniken umsetzen – darunter erstmals auch das scharfe Anbraten.
Smarter kochen dank neuer Features
Der Thermomix TM7 hebt das digitale Kocherlebnis auf ein neues Niveau. Dank tieferer Integration mit Cookidoo sowie der Kompatibilität mit Smartphones und PCs werden Rezeptsuche, -planung und -anpassung einfacher denn je. Nutzerprofile ermöglichen es, individuelle Vorlieben zu speichern und darauf abgestimmte Rezeptvorschläge zu erhalten.
Ein Highlight ist der sogenannte „Digitale Zwilling“. Diese Funktion zeigt Kochprozesse in Echtzeit an und unterstützt Schritt für Schritt mit interaktiven Anleitungen – von der Zutatenabmessung bis zur Temperaturwahl.
Zukünftige Software-Updates geplant
Vorwerk hat bereits angekündigt, dass der TM7 in Zukunft per Software-Update um KI-basierte Assistenzfunktionen und Sprachsteuerung erweitert werden soll. Diese sind zum Marktstart zwar noch nicht aktiv, könnten jedoch das Kocherlebnis weiter individualisieren und vereinfachen.
Größeres Volumen für mehr Flexibilität
Das neue Varoma-System des TM7 ist 45 Prozent größer als das seines Vorgängers. Dadurch passen nun auch größere Lebensmittel wie ganze Spargelstangen bequem hinein. Für Familien oder Meal-Prepping-Fans stellt dies einen echten Mehrwert dar.
TM6 vs. TM7: Was bleibt, was ist neu?
Im direkten Vergleich behalten beide Modelle ihre starke Heizleistung von 1000 Watt und die variable Drehzahl von 40 bis 10.700 U/min bei. Auch der Mixtopf mit einem Fassungsvermögen von 2,2 Litern bleibt unverändert. Unterschiede zeigen sich vor allem im Design, der Bedienung und der digitalen Ausstattung: Der TM7 verzichtet auf den Drehknopf, punktet mit einem größeren Touchscreen, leisem Motor, nachhaltiger Bauweise (30 Prozent recycelte Materialien) und neuen smarten Funktionen.
Kritikpunkte und Nutzerstimmen
Der neue Look in Schwarz wirkt hochwertiger und kommt gut an. Auch das größere Display und die KI-Vorbereitung sorgen für positive Reaktionen. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Zubehör älterer Modelle ist nicht vollständig kompatibel. Zudem empfinden manche Nutzer den Schritt vom TM6 zum TM7 als zu klein – insbesondere angesichts des hohen Preises.
Fazit: Für wen lohnt sich der Umstieg?
Der Thermomix TM7 ist zweifellos ein modernes, technisch und optisch verbessertes Küchengerät. Wer Wert auf smartes Kochen, leisere Arbeitsweise und zukünftige KI-Funktionen legt, findet im TM7 ein zukunftssicheres Modell. Besitzerinnen und Besitzer eines TM6, die mit ihrem Gerät zufrieden sind, müssen jedoch nicht zwingend umsteigen. Für sie bietet Vorwerk immerhin ein Upgrade-Angebot an, wenn der TM6 kürzlich erworben wurde.
Unterm Strich ist der TM7 eine gelungene Weiterentwicklung – vor allem für Neulinge oder technikaffine Nutzer ein spannender Einstieg in die Welt des digitalen Kochens.
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