BYC-News Blog Seite 256

Gelenke knacken? Zeit für Kollagen!

Es gibt Geräusche, die will man einfach nicht hören. Zum Beispiel das eigene Knie beim Aufstehen. Ein dezentes “Knack”, gefolgt vom Gefühl, man sei plötzlich 82 statt 32. Aber keine Sorge: knarzende Gelenke sind zwar nervig – aber nicht gleich das Ende der Bewegungsfreiheit. Oft ist es nur ein dezenter Hinweis des Körpers: Hallo, mir fehlt da was! Und ziemlich häufig lautet die Antwort: Kollagen.

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Was bringt Kollagenpulver den Gelenken?

Kollagen ist nicht irgendein Beauty-Zusatz. Es ist ein sehr wichtiges Strukturprotein im Körper. Es sorgt dafür, dass Knorpel elastisch bleibt, Sehnen nicht reißen und Gelenke rund laufen – wie frisch geölt, nur biologisch. Mit steigendem Alter (oder viel Sport, Stress, schlechter Ernährung) nimmt die körpereigene Produktion allerdings ab. Ergebnis: Die Pufferzonen zwischen den Knochen werden dünner. Und plötzlich knackt’s.

Hier kann dann Kollagenpulver als Nahrungsergänzung eingenommen werden: Hochwertiges, Premium bovines Kollagenpulver wird aus Rinderkollagen gewonnen, ist gut bioverfügbar und liefert dem Körper die Bausteine, die er braucht, um Reparaturarbeiten durchzuführen. Es kann helfen, die Knorpelmasse zu erhalten und kleine Abnutzungserscheinungen sanft auszugleichen. Und gleichzeitig sorgt es noch für eine schönere Haut und gesündere Haare.

Dafür sollte man es aber am besten ein paar Wochen lang einnehmen. Studien deuten z.B. darauf hin, dass man erste Verbesserungen der Gelenkfunktion und Schmerzlinderung nach etwa 8 bis 12 Wochen merkt.

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Knorpelpflege ist nicht nur für Senioren und Sportler

Viele denken bei Gelenkschmerzen an Senioren, die wetterfühlig auf dem Sofa sitzen. Falsch gedacht! Auch junge Leute haben Probleme – vor allem, wenn sie viel Sport machen oder zu viel sitzen. Zu wenig Bewegung bedeutet: Knorpel wird nicht „durchgespült“ – er lebt davon, dass die Gelenkflüssigkeit beim Bewegen Nährstoffe liefert. Und zu viel Belastung wiederum reibt ihn ab wie ein Radiergummi.

Also: Wer Knie, Hüfte oder Schultern liebt, sollte sie pflegen:
– Mit gezieltem Training, das die Muskeln stärkt und die Gelenke entlastet
– Mit Pausen, die Regeneration erlauben
– Mit der richtigen Ernährung und Nährstoffen wie Kollagen, die dem Körper bei der Reparatur helfen

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Kollagen plus Bewegung = Dreamteam

Wichtig: Kollagen wirkt oft nicht allein. Der Körper braucht Bewegung, um es zu den richtigen Stellen zu bringen. Ein Spaziergang, ein paar Kniebeugen, leichtes Yoga – das reicht oft schon, damit die Gelenke nicht in den Ruhestand gehen, bevor man selbst es tut.

Besonders spannend: Sportler, die Kollagenpulver einnehmen, klagen übrigens seltener über Gelenkschmerzen und regenerieren sich schneller. Und das nicht erst nach Marathon und Muskelkater, sondern auch schon bei ganz normalen Belastungen wie Treppensteigen oder langen Bürotagen.

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Einfach ins Leben integrieren

Das Schöne: Kollagenpulver lässt sich easy in den Alltag einbauen. Ein Löffel im Smoothie, im Kaffee (ja, geht wirklich!) oder einfach ins Müsli – und der Knorpel freut sich. Es schmeckt neutral, löst sich gut auf und passt zu fast allem.

Ein bisschen Gelenkgeknarze gehört vielleicht zum Leben. Aber man kann viel tun, um es nicht zum Dauerbegleiter werden zu lassen. Bewegung, Entlastung, Ernährung – und Kollagen als tägliches Upgrade für alle, die beweglich durchs Leben gehen wollen.

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Rückruf bei fritz-kola: Verunreinigungen in beliebter Limonade

Der Getränkehersteller fritz-kola informiert über einen Rückruf der fritz-limo zitrone in der 0,33-Liter-Flasche. Betroffen ist ausschließlich eine bestimmte Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.03.2026, der Produktionskennzahl 9 und der Abfüllercharge L5090, die in der Region Nordrhein-Westfalen vertrieben wurde.

Nach Unternehmensangaben wurden bei vereinzelten Flaschen mikrobiologische Verunreinigungen festgestellt. Diese äußern sich durch übermäßigen Innendruck sowie auffälligen Geruch und Geschmack. Die betroffenen Getränke sind nicht verkehrsfähig und dürfen nicht konsumiert werden.

Verbraucherhinweise

Rückruf bei fritz-kola: verunreinigungen in beliebter limonadeDas Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf dem Flaschenhals aufgedruckt, direkt darunter befindet sich auch die Produktionskennzahl. Eine ebenfalls aufgedruckte Uhrzeit kann ignoriert werden. Wer ein Produkt aus der genannten Charge gekauft hat, sollte die Flasche vorsichtig entleeren und keinesfalls öffnen oder trinken.

Zur weiteren Information hat fritz-kola eine Hotline unter +49 175 731 6844 eingerichtet. Sie ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr erreichbar. Rückfragen können auch per E-Mail an reklamation@fritz-kola.com gestellt werden.

Verbraucher sollten gekaufte Produkte der betroffenen Charge überprüfen und gegebenenfalls entsprechend entsorgen. Eine Rückerstattung ist nach aktuellem Stand nicht angekündigt worden.

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Rechtliches

Hersteller und Händler von Lebensmitteln unterliegen in Deutschland einer gesetzlichen Pflicht, Verbraucher unverzüglich und umfassend über gesundheitsgefährdende Produkte zu informieren. Diese Verpflichtung ergibt sich unter anderem aus der EU-Verordnung (EG) Nr. 178/2002 sowie dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB). Demnach müssen Unternehmen im Falle eines Rückrufs oder eines Gesundheitsrisikos sicherstellen, dass potenziell betroffene Endkunden gewarnt werden. Ziel ist es, eine möglichst schnelle Verbreitung der Information zu gewährleisten, um Verbraucher vor Schaden zu schützen. Eine lückenhafte oder verspätete Warnung kann nicht nur gesundheitliche Risiken bergen, sondern auch rechtliche Konsequenzen für das verantwortliche Unternehmen nach sich ziehen.

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Mann aus Ockenheim betrunken auf A63 und A61 unterwegs

Am frühen Samstagmorgen gegen 06:30 Uhr meldete ein Zeuge ein Schlangenlinien fahrendes Auto in Höhe Göllheim auf der Autobahn A63 in Fahrtrichtung der Landeshauptstadt Mainz. Durch eine Streife der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim wurde der PKW der Marke „Infiniti“ an der Anschlussstelle Bornheim auf der A61 von der Autobahn geleitet und einer Verkehrskontrolle unterzogen.

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Fahrer aus Ockenheim auf der A63 und A61

Der 42-jährige Fahrer aus Ockenheim (VG Gau-Algesheim) zeigte bei der Kontrolle deutliche Anzeichen auf einen zeitnahen Alkoholkonsum. Ein Atemalkoholtest ergab 1,99 Promille. Weiterhin stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der ausgehändigte Führerschein des Fahrers wohl keine Gültigkeit mehr besaß, da der Fahrer bereits schon einmal wegen einer Trunkenheitsfahrt in Erscheinung getreten war. Der Führerschein und der Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen. Dieser muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten und mit dem Verlust seiner Fahrerlaubnis rechnen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem Fall auf der A63 und A61 geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim unter der Rufnummer 06701/9190 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pastgaubickelheim@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt

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Artikelempfehlung:

Gegen 16.00 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesbaden sowie die Freiwillige Feuerwehr Kostheim am Samstag (10 Mai 2025) zu einem Garagenbrand in den Pfandlochweg im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte war weithin eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar.

Die eintreffenden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kostheim stellten an der Einsatzstelle fest, dass der Brand bereits auf die umliegende Vegetation und einen angebauten Schuppen übergegriffen hatte und drohte, auf das angrenzende Wohngebäude überzugreifen. Umgehend wurden durch die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung eingeleitet und nach Eintreffen der Kräfte der Berufsfeuerwehr durch die Vornahme weiterer Strahlrohre intensiviert. Außerdem wurde das angrenzende Wohngebäude durch die Feuerwehr kontrolliert und zwei Hunde in Sicherheit gebracht. Weiterlesen unter Feuerwehr Kostheim

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49 Gastronomen kämpfen ein letztes Mal um den Titel

Vom 17. bis 24. Mai 2025 heißt es auf dem Frankfurter Roßmarkt ein letztes Mal: „Wer macht die beste Grüne Soße?“ Nach 18 erfolgreichen Jahren verabschiedet sich das beliebte Grüne Soße Festival mit einem emotionalen Finale. Für Fans der Frankfurter Spezialität ist dies die letzte Gelegenheit, Teil des größten kulinarischen Wettstreits der Rhein-Main-Region zu sein.

Bereits seit Dienstag, dem 13. Mai, öffnet der Festivalmarkt täglich von 11 bis 20 Uhr seine Tore und bietet kulinarische Vielfalt rund um die berühmte „Grie Soß“. Das Festival selbst startet am Samstag, dem 17. Mai, mit der ersten Abendveranstaltung und endet am 24. Mai mit dem großen Finale.

Ein letztes Mal Grüne Soße in Höchstform

Seit 2008 stellt das Festival die Frage aller Fragen: „Wer macht die beste Grüne Soße?“ Auch in diesem Jahr kämpfen 49 Gastronomen um den begehrten Titel. An jedem Abend verkosten 650 Gäste sieben Soßen-Variationen und wählen den Tagessieger. Die sieben Abendsieger treten dann im großen Finale am Samstag, dem 24. Mai, gegeneinander an. Der Sieger wird – möglicherweise für eine lange Zeit – der letzte Titelträger des Festivals sein.

Teilnehmende Gastronomiebetriebe am Festivalmarkt:

  • Cocina Argentina

  • Die nackte Kartoffel

  • Eiscafé Triangolo

  • Feldhelden Frankfurt

  • Gangnam Kitchen

  • Gretzschel‘s Hofladen

  • Nairobi Food & Snacks

  • Puffermuddis

  • Snacks Colombia

  • Tischzeit Catering

Ob Steak, karibische Kochbananen, Pizza, Falafel oder die klassische Variante mit Ei und Kartoffeln – das Festival zelebriert die Grüne Soße in all ihrer Vielfalt.

Beweggründe für das Aus

Die Entscheidung, das Festival zu beenden, fiel den Organisatoren nicht leicht. „Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Soßen selbst“, heißt es. Steigende Kosten für Zelte, Technik und Logistik, weniger Sponsorengelder und ein zögerlicher Ticketverkauf seit der Pandemie führten letztlich zur Entscheidung. Auch der hohe Personalbedarf sowie der Aufwand für nachhaltige Spül- und Servicelösungen machten das Festival immer schwerer zu stemmen.

Bühnenprogramm: Stars, Musik und Magie

Auch das Bühnenprogramm 2025 kann sich sehen lassen. Moderiert von Anton Le Goff und Andy Ost – mit Unterstützung der Kultfigur Hilde aus Bornheim und der Festivalband „Andi und die Gartenzwerge“ – treten an acht Abenden namhafte Künstler auf:

Abendshows ab 20 Uhr:

  • Samstag, 17.05.: Reis Against The Spülmachine

  • Sonntag, 18.05.: Nicolai Friedrich

  • Montag, 19.05.: Lisa Feller

  • Dienstag, 20.05.: Sascha Korf

  • Mittwoch, 21.05.: Woody Feldmann

  • Donnerstag, 22.05.: Gayle Tufts

  • Freitag, 23.05.: Johannes Scherer

  • Samstag, 24.05. (Finale): MEDLZ und Comedian Amjad

Zusätzlich sorgt der Festivalmarkt auch tagsüber für musikalische Unterhaltung:

Live-Acts auf dem Festivalmarkt:

  • Dienstag, 13.05.: Double Dylans

  • Donnerstag, 15.05.: The Retrolettas

  • Freitag, 16.05.: René Moreno

  • Samstag, 17.05.: Ivan Santos Duo

  • Donnerstag, 22.05.: Paddy Schmidt

  • Freitag, 23.05.: Duo Sur

  • Samstag, 24.05.: Pit & Werner

Eine Soße als Kulturgut

Die Frankfurter Grüne Soße ist seit 2016 EU-weit geschützt und besteht traditionell aus sieben Kräutern: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch – meist angebaut im Frankfurter Stadtteil Oberrad. Die Soße wird klassisch mit Kartoffeln und Eiern serviert, eignet sich aber auch für Fleisch oder Spargel.

Tickets und Anreise

Tickets für die Abendshows sind in drei Kategorien erhältlich und kosten zwischen 64,80 und 75,80 Euro. Sie können online sowie im ADticket Café oder MyZeil Ticketshop erworben werden. Der Veranstaltungsort Roßmarkt ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar – die Stationen Hauptwache und Willy-Brandt-Platz sind nur wenige Gehminuten entfernt.

Ein historischer Abschied – und vielleicht ein Neuanfang?

Das Festival endet, aber die Liebe zur Grünen Soße bleibt. Die Veranstalter denken bereits über neue Formate nach, um das Frankfurter Nationalgericht weiter zu feiern. Wer beim historischen Finale dabei sein möchte, sollte sich jetzt schnell ein Ticket sichern. Weitere Infos unter https://www.gruene-sosse-festival.de/

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Wirksamer Pflanzenschutz verboten – Winzer kämpfen ums Überleben

Der Verein Land schafft Verbindung Rheinland-Pfalz e. V. warnt vor massiven Wettbewerbsverzerrungen und einer absurden Entwicklung im europäischen Pflanzenschutzrecht: Der als völlig unbedenklich geltende Grundstoff Natriumbicarbonat – besser bekannt als Backpulver – darf im Weinbau in Deutschland und Österreich nicht mehr als Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, obwohl er weiterhin frei als Lebensmittel verkauft, verzehrt und in vielen anderen Kulturen problemlos angewendet werden darf.

Hintergrund

Die Firma BIOFA GmbH erhielt eine Zulassung für das Produkt NatriSan, die sich ausschließlich auf den Anwendungsbereich Wein- und Tafeltrauben bezieht. Infolge dieser nationalen Zulassung wurde die bisher geltende Grundstoffgenehmigung für Natriumbicarbonat durch eine Entscheidung auf EU-Ebene im März 2024 eingeschränkt – und zwar ausschließlich für Vitis vinifera in Deutschland und Österreich.

Von Backpulver zum Hochpreis-Pflanzenschutzmittel

Der Effekt: Winzer dürfen das bisher verwendete, kostengünstige Natriumbicarbonat nun nicht mehr verwenden, obwohl es sich um denselben chemischen Wirkstoff handelt, der frei im Handel als Backtriebmittel für Lebensmittel erhältlich ist. Statt rund 0,64 €/kg für das Lebensmittelprodukt müssen sie jetzt 4,17 €/kg für das zugelassene Pflanzenschutzmittel NatriSan bezahlen – ein mehr als sechsfacher Preisanstieg.

Ein betroffener Winzer aus der Pfalz bringt die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Punkt: „In unserem mittelgroßen, integriert arbeitenden 30-Hektar-Weingut machen diese Mehrkosten rund 3.000 Euro im Jahr aus. Zum Vergleich: Die viel diskutierten Einsparungen durch den Agrardiesel machen bei uns nur etwa 2.000 Euro aus.“
Und weiter:
„Das sind Mehrkosten, die hier entstehen, ohne dass wir dafür irgendeinen Zusatznutzen erhalten – weder ökologisch noch wirtschaftlich.“

Ein weiterer Winzer aus Rheinhessen ergänzt: „Völliges Unverständnis habe ich gegenüber der Firma BIOFA. Diese hatte eigentlich einen sehr guten Ruf und bietet gute Produkte an. Die einzige Möglichkeit, die mir jetzt bleibt, mein Unverständnis gegenüber BIOFA auszudrücken, ist, auf andere Hersteller von Pflanzenschutzmitteln auszuweichen.“

Einschränkungen und Alternativen

Besonders brisant: Durch die neue Zulassung ist der Einsatz von NatriSan zusätzlich auch noch zeitlich beschränkt – nur bis zum Weichwerden der Trauben ist es erlaubt. Danach müssten Winzer auf das deutlich teurere, ebenfalls von BIOFA vermarktete Kaliumhydrogencarbonat umsteigen, obwohl sich die Wirkung beider Stoffe kaum unterscheidet.

Ernte in Gefahr – Rückwirkende Illegalisierung?

Noch problematischer ist die Situation für Betriebe, die sich frühzeitig mit dem günstigen Lebensmittelprodukt eingedeckt hatten. Diese Winzer stehen nun vor der absurden Situation, dass sie beim Einsatz von handelsüblichem Backpulver im Weinbau plötzlich als Verwender eines nicht zugelassenen Pflanzenschutzmittels gelten – mit der realen Gefahr von Ernteverlusten, Sperrungen oder Bußgeldern. Ein Verhalten, das vorher völlig rechtssicher und verbreitet war, ist über Nacht zum Regelverstoß geworden.

Ein Rückschritt für nachhaltigen Pflanzenschutz

Dabei gilt Natriumbicarbonat als besonders wichtiges Mittel im ökologischen Pflanzenschutz und wird seit Jahren erfolgreich auch im integrierten Anbau verwendet. Seine breite Akzeptanz beruht auf der hohen Wirksamkeit gegen Pilzkrankheiten, der Umweltverträglichkeit und der vollständigen Unbedenklichkeit für Mensch, Tier und Natur. Durch die nun entstandene Preisverzerrung wird es für viele integrierte Betriebe wirtschaftlich uninteressant – mit der Folge, dass wieder verstärkt auf chemisch-synthetische Mittel zurückgegriffen werden könnte.

Appell an die Politik

Der LsV RLP e.V. fordert dringend politische Korrekturen:
„Wir appellieren an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, sich auf nationaler und europäischer Ebene für eine Wiederzulassung von Natriumbicarbonat als Grundstoff im Weinbau einzusetzen“, so der Verband. „Alles andere schadet der heimischen Landwirtschaft und führt zu unnötigen Marktverzerrungen ohne jeden Nutzen für Umwelt, Sicherheit oder Verbraucherschutz.“

Schülerkunst als Brücke zwischen Bingen und Anamur

Farben für die Freundschaft: Schüler begeistern mit Bildern aus Bingen – Im Rahmen der diesjährigen Kultur- und Wanderreise nach Anamur hat der Freundeskreis Bingen-Anamur e.V. ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: Einen Malwettbewerb mit Schülerinnen und Schülern eines technischen Gymnasiums in der türkischen Partnerstadt Anamur. Die Aktion war Teil der Tourismuswoche in Anamur, die zeitgleich mit der Wanderwoche stattfand.

Im Kunstunterricht erhielten die Jugendlichen die Aufgabe, sich online über Bingen zu informieren und anschließend Sehenswürdigkeiten der rheinland-pfälzischen Stadt kreativ umzusetzen. Das Ergebnis: Zahlreiche detailreiche und ausdrucksstarke Werke, die am Abschlusstag der Tourismuswoche öffentlich ausgestellt und von einer Jury bewertet wurden.

Preisverleihung

Schülerkunst als brücke zwischen bingen und anamur 1
Städtefreundschaft Bingen-Anamur – von Nisa DERE Foto: Freundeskreis Bingen-Anamur e.V.

Der erste Preis ging an die Schülerin Nisa Dere, die mit einem Aquarell überzeugte, das Sehenswürdigkeiten aus Bingen und Anamur auf kunstvolle Weise vereinte. Ihr Werk wurde von Besuchern der Ausstellung besonders bewundert. Der Vorstand des Freundeskreises hatte für die besten Beiträge Geldpreise ausgelobt. Zusätzlich erhielten alle Teilnehmenden Informationsmaterial über Bingen, kleine Präsente der Tourismus- und Kongress-GmbH sowie Magnet-Armbänder der Firma Energetix.

Schon in den vergangenen Jahren hatte der Freundeskreis kulturelle Brücken zwischen den beiden Städten geschlagen, etwa durch Binger Brezel-Verkostungen in Anamur oder eine Präsentation der Stadt Bingen auf einer dortigen Herbstmesse. Auch in Zukunft sollen solche Projekte fortgeführt werden: Für das kommende Jahr ist erneut ein Malwettbewerb im Rahmen einer Kultur- und Wanderreise geplant.

Die Aktivitäten stoßen in Anamur auf große Zustimmung und stärken nicht nur das Interesse an der Partnerstadt, sondern auch das Bewusstsein für die seit 2011 bestehende Städtepartnerschaft. Ein gelungenes Beispiel für gelebte Völkerverständigung – kreativ, nachhaltig und mit Herz. Hier erhaltet Ihr weitere Informationen zum Freundeskreis Bingen-Anamur e.V.

Johanniter fordern umfassende Pflegereform in Deutschland

Anlässlich des Tags der Pflege am 12. Mai fordern die Johanniter eine zügige Gesetzesinitiative zur Ausarbeitung der langen angekündigten Pflegereform. Sie mahnen, die sozialen Herausforderungen in Deutschland genauso entschlossen anzugehen wie andere zentrale Themen.

„Deutschland benötigt endlich eine umfassende Pflegereform“, betont Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Bereits in der vergangenen Legislaturperiode wurden wichtige Gesetzesvorhaben wie das Pflegekompetenzgesetz und das Pflegeassistenzeinführungsgesetz auf den Weg gebracht, die den Pflegeberuf attraktiver und zugänglicher machen könnten. Die neue Regierungskoalition hat nun die Aufgabe, diese Vorhaben zu Ende zu bringen und nun endlich eine grundlegende Pflegereform umsetzen, damit Pflege in Deutschland weiterhin auf hohem Niveau gewährleistet werden kann – zum Wohle der Pflegebedürftigen ebenso wie der Pflegekräfte, die täglich Herausragendes leisten.“

Die Johanniter begrüßen die im Koalitionsvertrag von CDU und SPD formulierten Absichtserklärungen zur Stärkung der Pflege.

Helvi Seehafer, Fachbereichsleiterin Pflege bei der Johanniter-Unfall-Hilfe, unterstreicht: „Eine nachhaltige und stabile Finanzierung der Pflegeversicherung ist das Fundament für eine zukunftssichere Versorgung. Auch sollten die bereits begonnenen Gesetzgebungsverfahren zum Pflegeassistenz- und Pflegekompetenzgesetz wieder zügig aufgenommen und zu Ende gebracht werden. Eine faire und stabile Finanzierung sowie die klare Kompetenzzuordnung aus den beiden Gesetzgebungsverfahren können die Attraktivität des Pflegeberufs steigern. Gleichzeitig muss auch sichergestellt sein, dass Pflegebedürftigkeit nicht zur finanziellen Belastung für Betroffene und ihre Familien wird.“

Die Johanniter setzen sich seit Jahrzehnten für eine qualitativ hochwertige pflegerische Versorgung ein und engagieren sich aktiv für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege. Am Tag der Pflege erinnern sie daran, dass es entschlossene politische Entscheidungen braucht, um die Pflege auch in Zukunft menschenwürdig und leistungsfähig zu gestalten.

Pflegeangebote bei den Johannitern

Die Johanniter-Unfall-Hilfe betreibt deutschlandweit 169 ambulante Pflegedienste. In 56 Tagespflegeeinrichtungen und 17 ambulant betreute Pflegewohngemeinschaften werden tagtäglich Menschen betreut. In 136 Einrichtungen des Betreuten Wohnens kümmern sich die Johanniter um die Bewohnerinnen und Bewohner, wenn diese Hilfe benötigen. In 19 ambulanten Hospizdiensten und drei stationären Hospizen begleiten Johanniter Menschen in ihrer letzten Lebensphase.

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 31.000 Beschäftigten, mehr als 46.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland. Mehr Informationen unter www.johanniter.de/johanniter-unfall-hilfe.

Feuerwehr verhindert Schlimmeres in Mainz-Kostheim

Gegen 16.00 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesbaden sowie die Freiwillige Feuerwehr Kostheim am Samstag (10 Mai 2025) zu einem Garagenbrand in den Pfandlochweg im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte war weithin eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar.

Die eintreffenden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kostheim stellten an der Einsatzstelle fest, dass der Brand bereits auf die umliegende Vegetation und einen angebauten Schuppen übergegriffen hatte und drohte, auf das angrenzende Wohngebäude überzugreifen. Umgehend wurden durch die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung eingeleitet und nach Eintreffen der Kräfte der Berufsfeuerwehr durch die Vornahme weiterer Strahlrohre intensiviert. Außerdem wurde das angrenzende Wohngebäude durch die Feuerwehr kontrolliert und zwei Hunde in Sicherheit gebracht.

Löschangriff der Feuerwehr Mainz-Kostheim

Durch den umfangreichen Löschangriff im Innen- und Außenangriff von zwei Gebäudeseiten aus konnte der Brand auf den hinteren Gebäudeteil der Garage begrenzt und das nahestehende Wohngebäude geschützt werden. Menschen oder Tiere wurden durch den Brand nicht verletzt. Die Einsatzmaßnahmen waren nach rund zwei Stunden beendet.

Von Seiten der Feuerwehr Wiesbaden waren Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 2 sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Kostheim im Einsatz. Während der Löscharbeiten stand ein Rettungswagen des Wiesbadener Rettungsdienstes zur Absicherung bereit. Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die ebenfalls anwesende Polizei Westhessen aufgenommen.

Schwerer Diebstahl in Bingen: Einbrecher machen Beute auf Fahrgastschiffen

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu einem besonders schweren Diebstahl am Binger Rheinufer. Mehrere Heranwachsende verschafften sich unbefugt Zugang zu dort vertäuten Fahrgastschiffen und entwendeten verschiedene Gegenstände – darunter alkoholische Getränke und Süßigkeiten.

Zeugen beobachteten die Jugendlichen beim Verlassen eines der Schiffe und alarmierten umgehend die Polizei. Durch das schnelle Eingreifen der Streifen der Wasserschutzpolizei Mainz und der Polizeiinspektion Bingen konnten im Umfeld des Tatorts mehrere Tatverdächtige kontrolliert werden.

Die Wasserschutzpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen die Jugendlichen wird nun wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen ihnen strafrechtliche Konsequenzen.

Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich der Schiffsanleger gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-83350 bei der Wasserschutzpolizei Mainz zu melden.

Weitere Polizeimeldung aus Bingen

Am späten Samstagabend den 11.05.2025 wird eine Streife der Polizeiinspektion Bingen gegen 23:15 Uhr in Bingerbrück auf einen Pkw aufmerksam, der den Beamten schon hinreichend bekannt ist. Die 36-jährige Fahrerin fiel nämlich bereits zum wiederholten Male dabei auf, wie sie ohne gültige Fahrerlaubnis ihren Pkw führte. So auch am heutigen Tage, da sie ihren Führerschein durch frühere verkehrsrechtliche Fehltritte bereits für eine bestimmte Zeit abgeben musste. Jetzt wartet ein Strafverfahren auf die 36-Jährige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Kultursommer Südhessen startet mit über 300 Veranstaltungen

Am 1. Juni 2025 beginnt der 32. Kultursommer Südhessen (KUSS) mit über 300 Einzelveranstaltungen in knapp 70 Städten und Gemeinden der südhessischen Region. Bis Ende September erwartet Besucher*innen ein hochkarätiges, generationenübergreifendes Kulturprogramm – von klassischer Musik über Open-Air-Theater bis hin zu Film, Tanz, Kleinkunst und Workshops.

Das Programm wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im historisch bedeutsamen Ludwig-Bergsträßer-Saal des Regierungspräsidiums Darmstadt vorgestellt.

Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt eröffnete die Veranstaltung und verwies auf das 80-jährige Jubiläum des Kollegiengebäudes, das seit jeher ein Ort des Austauschs und der Begegnung ist.

„Erlauben Sie mir ganz kurz noch ein Wort in eigener Sache: Auch unsere Behörde, die in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen feiert, ist mit ihrer Regionalgalerie Südhessen – die sich in diesem Gebäude befindet – Teil des diesjährigen Programms“, so Prof. Dr. Hilligardt.

Der Vorsitzende des Trägervereins, Landrat Klaus Peter Schellhaas, bedankte sich bei den Partnern des KUSS: beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie bei der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen für die finanzielle Förderung.

„Der Kultursommer Südhessen leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung – er regt zur Reflexion an, schafft emotionale Zugänge und öffnet Räume für Austausch, Kreativität und Begegnung.“, so Schellhaas. „Er stärkt den ländlichen Raum kulturell, macht kulturelle Teilhabe möglich und zeigt, wie lebendig unsere Region ist.“ Besonders freut sich Schellhaas über das bereichernde Format der Tage der offenen Ateliers, die traditionell den Abschluss des Kultursommers bilden.

Offizieller Auftakt bei den Rüsselsheimer Filmtagen

Auch wenn die ersten Veranstaltungen bereits am 1. Juni beginnen, wird der Kultursommer 2025 offiziell im Rahmen der Rüsselsheimer Filmtage am Samstag, 28. Juni eröffnet. Satirische Kurzfilme auf Großleinwand, Interviews mit Filmschaffenden, Publikumsabstimmung und Live-Musik auf dem Theaterplatz setzen den Ton für eine kreative, zugängliche und humorvolle Saison.

Musik, Theater, Kunst – Vielfalt mit Anspruch

Die musikalischen Highlights 2025 reichen vom barocken „Vivaldissimo!“, dem international besetzten OpernAir im Fürstenlager Bensheim und dem Festival Sound of the Forest am Marbachstausee bis zum Schutzwald Rave mit nachhaltigem Konzept. Weitere große Festivals wie das Trebur Open Air, Volk im Schloss oder das Nonstock-Festival feiern mit Tausenden Besucherinnen und Besuchern Jugendkultur und musikalische Vielfalt.

Im Bereich Theater prägen Klassiker wie die Festspiele Heppenheim und der Erbach-Michelstädter Theatersommer ebenso das Programm wie innovative freie Gruppen, darunter das dadaistisch inspirierte Theaterteam Spiellust oder das Chawwerusch Theater mit „Don Quijote“.

Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Kleinkunst – etwa bei der 30. Heppenheimer Gassensensation – sowie auf spartenübergreifenden Formaten wie dem TrommerSommer, der Familien und Kulturfans gleichermaßen begeistert.

Junger KUSS – Bühne frei für die nächste Generation

Im Rahmen des Jungen KUSS werden rund 30 Projekte für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gefördert – darunter Theaterworkshops, Kinderkonzerte, Tanzprojekte, Lesefestivals und Zirkusangebote. Ziel ist es, kulturelle Bildung zu ermöglichen und kreative Räume zu öffnen – gerade auch im ländlichen Raum.

Abschluss mit Kunst zum Anfassen – Tage der offenen Ateliers

Den Schlusspunkt setzen am 27. und 28. September 2025 die Tage der offenen Ateliers, bei denen bis zu 80 Ateliers und Künstlergruppen in ganz Südhessen ihre Türen öffnen. Besucherinnen erhalten Einblicke in die Arbeitsweise der Künstlerinnen und Künstler, können Werke erwerben oder bei Mitmachaktionen selbst kreativ werden. Das Kunstwochenende wird von LOTTO Hessen präsentiert und ist auf der Rückseite des Veranstaltungskalenders als eigener Broschürenteil gestaltet.

„Ich bin beeindruckt von der Vielfalt, die unsere Region bietet. Es ist großartig, was die Veranstalterinnen und Veranstalter Jahr für Jahr auf die Beine stellen. Wir laden alle herzlich ein, sich ihre persönliche Lieblingsveranstaltung auszusuchen, in diesen Sommer voller kultureller Highlights einzutauchen und sich inspirieren zu lassen“, so Geschäftsführerin Marina Stuckert.

Der Veranstaltungskalender liegt ab Ende Mai in vielen öffentlichen Einrichtungen. Im Online-Veranstaltungskalender kann schon jetzt unter www.kultursommer-suedhessen.de nach den Lieblingsevents gestöbert werden.

CDU stellt Isabell Rahms als Landtagskandidatin im Wahlkreis Mainz I auf

Die CDU im Landtagswahlkreis 27 (Mainz I) hat am Samstag ihre Kandidatin für die Landtagswahl 2026 gekürt: Isabell Rahms wird für die Christdemokraten ins Rennen gehen. Die 35-jährige promovierende Historikerin wurde auf dem Wahlkreisparteitag in der Töngeshalle Ebersheim mit großer Mehrheit nominiert und kündigte einen engagierten Wahlkampf an.

Rahms, Mitglied des Mainzer Stadtrats und Vorsitzende der CDU Altstadt, stellte in ihrer Rede klar, dass sie sich der Herausforderung bewusst ist: Im Wahlkreis trifft sie auf ein amtierendes Ministerduo – ein deutliches Signal in Richtung Landesregierung. „Ich bin dankbar für das große Vertrauen und freue mich auf einen engagierten, ehrlichen und motivierenden Wahlkampf für unsere Stadt und unser Land“, erklärte Rahms.

Als B-Kandidatin wurde Melissa Enders aufgestellt

Die 32-jährige Bauingenieurin bringt politische Erfahrung als stellvertretende Ortsvorsteherin in der Oberstadt und frühere Stadträtin mit. „Gemeinsam wollen wir zeigen, dass die CDU in Mainz wieder eine kraftvolle Stimme für Zukunft, Sicherheit und Zusammenhalt sein kann“, betonte Enders in ihrer Ansprache.

Isabell Rahms lebt seit 2018 in der Mainzer Altstadt, zuvor war sie in Hartenberg-Münchfeld zuhause. In der CDU engagiert sie sich seit 2016, insbesondere in den Bereichen Bildung, Kultur und Stadtentwicklung. Beruflich ist sie an der Universität Mainz im Wissenschaftsmanagement tätig und arbeitet derzeit an einer Dissertation zur Stadtgeschichte.

Mit Blick auf die kommenden Monate gab sich Rahms kämpferisch: „Der Wahlkreis Mainz I ist kein Selbstläufer – im Gegenteil: Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und Mainz eine neue Stimme im Landtag zu geben.“

Schwarze Rauchwolke über Nackenheim

Eine weithin sichtbare, schwarze Rauchwolke sorgte heute Mittag gegen 12 Uhr für Aufsehen über Nackenheim. Ursache war ein Brand nahe der Carl-Zuckmayer-Halle, direkt an der K34 in Richtung Lörzweiler. Oberhalb der Straße gerieten mehrere Kubikmeter alter Wingertstickel – ausgediente Rebpfähle aus d...


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SPD-Mainz Finthen lädt zum 34. Finther Spargelessen ein

Der SPD-Ortsverein Mainz-Finthen lädt auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Spargelessen ein. Bereits zum 34. Mal heißt es am Freitag, dem 23. Mai 2025, ab 18 Uhr: „Politisches Gespräch bei gutem Essen“. Veranstaltungsort ist die Reithalle am Finther Hauweg.

Finther Spargelessen

Im Mittelpunkt des Abends steht der Austausch mit politisch Verantwortlichen aus dem Stadtteil. Gesprächspartnerinnen und -partner sind Ortsvorsteher Manfred Mahle, die künftige Mainzer Sozialdezernentin Jana Schmöller sowie die Mitglieder der SPD-Fraktion im Finther Ortsbeirat.

Das Finther Spargelessen ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil des politischen und gesellschaftlichen Lebens im Stadtteil und bietet Bürgerinnen und Bürgern eine Gelegenheit, bei Spargelgerichten mit lokalen SPD-Vertretern ins Gespräch zu kommen.


Artikelempfehlung:

Sommerfest Ingelheim: Die evento GmbH & Co. KG feiert am Samstag, den 5. Juli 2025, ihr 20-jähriges Firmenjubiläum mit einem großen Sommerfest in Ingelheim am Rhein. Von 15:00 bis 22:00 Uhr dürfen sich Besucher auf ein vielfältiges Programm, kulinarische Highlights und Unterhaltung freuen. Das Event richtet sich an Familien, Freunde, Geschäftspartner und alle, die Lust auf ein besonderes Sommererlebnis haben.

Kulinarik und Erlebnis-Stationen beim Sommerfest in Ingelheim

MindArena von escapeX laden zu unterhaltsamen 5-Minuten-Battles an zwei identischen Stationen ein. Hier können Gäste im direkten Duell antreten – der Gewinner erhält einen kleinen Preis. Im Sommergarten wartet das beliebte BollerBattle, bei dem jede Stunde ein Gewinnspiel mit tollen Preisen stattfindet. Weiterlesen unter Sommerfest Ingelheim

Toter nach Streit in Hofheim-Wallau – Ukrainer in Untersuchungshaft

Am Freitagabend kam es in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Nassaustraße in Hofheim-Wallau zu einem tödlichen Zwischenfall. Ein 41-jähriger Mann starb infolge einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Totschlags.

Gegen 20:15 Uhr wurden Rettungskräfte sowie die Polizei alarmiert, nachdem Mitbewohner gemeldet hatten, dass sich in einer der Wohnungen ein lebloser Mann befinde. Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden den 41-Jährigen schwer verletzt in der Unterkunft vor. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen und notärztlicher Versorgung konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

Kriminalpolizei berichtet zum Fall in Hofheim-Wallau

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei war es kurz zuvor in der Unterkunft zu einem Streit zwischen zwei ukrainischen Staatsangehörigen gekommen. Dabei soll ein 37-jähriger Mann seinen 41-jährigen Bekannten körperlich attackiert haben. Infolge der schweren Verletzungen verstarb das Opfer noch am Tatort. Die beiden Männer standen laut Polizei in keinem familiären Verhältnis zueinander, kannten sich jedoch persönlich.

Der mutmaßliche Täter wurde unmittelbar nach dem Vorfall von der Polizei festgenommen. Er befindet sich derzeit in Gewahrsam und soll noch im Laufe des heutigen Tages dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Frankfurt am Main vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags beantragt.

Über die genauen Umstände der Tat sowie das Motiv ist bislang noch wenig bekannt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zum genauen Tatablauf dauern an und werden durch die zuständige Mordkommission geführt. Eine Obduktion des Verstorbenen wurde bereits angeordnet und soll weitere Aufschlüsse über die Todesursache liefern.

Weitere Auskünfte zum Fall können derzeit nicht gegeben werden. Medienvertreter und interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich ab kommendem Montag an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main zu wenden. Artikelempfehlung: Mord in Wiesbaden-Biebrich

Mord im Schlosspark Biebrich – Täter in Untersuchungshaft

Update vom 10. Mai 2025 – Am Freitagnachmittag wurde der 56-jährige Tatverdächtige beim zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden die Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an, Zeugen werden weiterhin gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0611 345-0 zu melden.

Erstmeldung

Polizei Wiesbaden – Am Freitagmorgen (09. Mai 2025) kam es im Schlosspark Wiesbaden-Biebrich zu einem Tötungsdelikt, in deren Folge ein 86-Jähriger Wiesbadener trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen vor Ort verstarb. Ein Tatverdächtiger konnte noch am Tatort durch die Wiesbadener Polizei festgenommen werden.

Ermittlungen der Polizei Wiesbaden

Nach ersten Ermittlungen stach dieser mehrfach auf den nun tödlich Verletzten ein. Aktuell führt die Polizei Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort durch. Der Tatverdächtige soll noch heute bei dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden vorgeführt werden. Zum aktuellen Zeitpunkt können zu den Hintergründen der Tat und dem Tatablauf keine weiteren Auskünfte gegeben werden. Wir bitte daher zunächst, von weiteren Anfragen abzusehen. Hinweise nimmt die Wiesbadener Polizei unter der Rufnummer 0611 345-0 entgegen.


Artikelempfehlung:

Polizei Hessen – In zwei Ermittlungskomplexen, die im Auftrag der Staatsanwaltschaften Marburg und Kassel geführt werden, ist es dem Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) gemeinsam mit dem Zollfahndungsamt Frankfurt am Main (ZFA) am frühen Mittwochmorgen, 07.05.2025, gelungen, mehrere Mitglieder zweier deutschlandweit agierender Tätergruppierungen festzunehmen. Ihnen wird die gewerbs- und bandenmäßig organisierte illegale Einfuhr und der Handel von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen sowie der Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen.

Ermittlungsverfahren

In dem durch die Staatsanwaltschaft Kassel geführtem Ermittlungsverfahren wird den Beschuldigten zur Last gelegt, Schusswaffen und Munition im Ausland gekauft zu haben, um diese anschließend in Deutschland weiter zu veräußern. Bei dem durch die Staatsanwaltschaft Marburg geführten Ermittlungsverfahren wird den Beschuldigten vorgeworfen, gemeinschaftlich Cannabisprodukte und Kokain im vermutlich zwei- bis dreistelligen Kilobereich nach Deutschland eingeführt und dort verkauft zu haben. Weiterlesen unter Waffenarsenal sichergestellt.