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Hyundai IONIQ 9 setzt neue Maßstäbe beim akustischen Komfort

Elektrofahrzeuge sind von Haus aus leiser als klassische Verbrenner – doch Hyundai geht mit dem neuen IONIQ 9 noch einen Schritt weiter. Dank innovativer Technologien entsteht im Fahrzeuginneren eine Ruhezone, die äußere Geräusche weitgehend ausblendet. Ob bei dichten Verkehrsbedingungen in der Stadt oder auf längeren Autobahnfahrten: Jede Fahrt wird entspannt und angenehm.

„Der IONIQ 9 ist ein Premiumfahrzeug – nicht nur in Ausstattung und Fahrverhalten, sondern auch beim akustischen Komfort“, erklärt Ulrich Mechau, President & CEO Hyundai Motor Deutschland. „Mit der aktiven Geräuschunterdrückung erleben Fahrer und Passagiere unvergleichliche Ruhe – ein echter Gewinn gerade auf langen Strecken.“

Intelligente Technologien für maximalen Komfort

Kernstück der Geräuschminderung ist die aktive Geräuschunterdrückung. Ähnlich wie bei modernen Noise-Cancelling-Kopfhörern erkennt das System störende Frequenzen, etwa durch Reibung der Reifen auf der Straße, und sendet über die im IONIQ 9 verbauten 14 BOSE-Lautsprecher gezielt gegenphasige Schallwellen aus. Ab der Ausstattungslinie TECHNIQ ist das BOSE-Soundsystem serienmäßig enthalten.

Hyundai ioniq 9 setzt neue maßstäbe beim akustischen komfortZusätzlich setzt Hyundai auf strukturelle Maßnahmen, um Wind- und Straßenlärm zu reduzieren. Dreischichtige, schalldämmende Polster in den Radkästen, schallabsorbierende Materialien im Kofferraumbereich sowie verstärkte Türrahmen mit integriertem Strukturschaum sorgen dafür, dass niederfrequente Geräusche auf unebenen Fahrbahnen gedämpft werden. Das Ergebnis: ein Klassenbestwert von nur 62 Dezibel im Innenraum bei schneller Autobahnfahrt.

Auch das zweifach laminierte Schallschutzglas an Front- und Seitenscheiben trägt zur Ruhe bei. Außengeräusche wie Motorräder oder Baustellenlärm werden spürbar reduziert, während Gespräche auf der Rückbank oder leise Musik im Hintergrund ungestört bleiben.

Ob in der morgendlichen Rushhour, bei Regen auf der Autobahn oder auf langen Urlaubsfahrten – der Hyundai IONIQ 9 verwandelt jede Strecke in eine stille, angenehme Reise.

Energieverbrauch und Emissionen:

  • Energieverbrauch kombiniert: 19,9–20,6 kWh/100 km

  • CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km

  • CO₂-Klasse: A

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Betrugsmasche Ghost Job – Wenn der Traumjob zur Falle wird

Immer häufiger geraten Arbeitssuchende in die Falle vermeintlicher Traumjobs, die auf den ersten Blick seriös wirken. Bei genauerer Betrachtung entpuppen sich diese Angebote jedoch als ausgeklügelte Betrugsmaschen. Besonders gefährlich sind sogenannte „Ghost-Jobs“: Stellen, die nur existieren, um an persönliche Daten oder Geld der Bewerber zu gelangen.

Die Masche hinter den Ghost-Jobs

Betrüger platzieren ihre Angebote in Online-Jobbörsen, auf Social-Media-Plattformen oder versenden sie direkt per E-Mail. Die Versprechen sind verlockend: hohe Gehälter, flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Doch schon im Bewerbungsprozess treten erste Warnsignale zutage. Kandidaten werden aufgefordert, Geld für angebliche Schulungen, Arbeitsmaterialien oder Bewerbungsgebühren zu überweisen. Andere Opfer berichten, dass sie Kopien von Ausweisen oder Bankunterlagen weitergeben sollen, die später für Identitätsdiebstahl oder Geldwäsche genutzt werden.

Druck und Täuschung im Bewerbungsprozess

Die Betrüger setzen gezielt auf Druck und Eile. Bewerber sollen schnell Entscheidungen treffen, Zahlungen leisten oder persönliche Dokumente weitergeben. Häufig gibt es keine klaren Informationen über das Unternehmen: offizielle Websites fehlen, der Firmensitz ist nicht nachvollziehbar, und Ansprechpartner kommunizieren nur über private E-Mail-Adressen oder Messenger-Dienste wie WhatsApp. Wer den ersten Eindruck für vertrauenswürdig hält, bemerkt oft erst zu spät, dass er in eine Falle geraten ist.

Wie man sich schützt

Um Betrügern auf die Schliche zu kommen, ist kritisches Hinterfragen und sorgfältige Recherche entscheidend. Seriöse Arbeitgeber verlangen keine Vorauszahlungen und prüfen Bewerber über offizielle Kanäle. Auch das Prüfen von Handelsregistereinträgen, Unternehmensbewertungen oder offiziellen Online-Präsenzen kann helfen, betrügerische Angebote zu entlarven. Verdächtige Stellenanzeigen sollten zudem der Polizei oder den Verbraucherzentralen gemeldet werden, um andere Arbeitssuchende zu schützen.

Warum Ghost-Jobs so gefährlich sind

Der Wunsch nach einem attraktiven Arbeitsplatz ist verständlich und macht viele Menschen anfällig für solche Maschen. Ghost-Job-Betrüger nutzen Vertrauen, Eile und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aus. Wer aufmerksam bleibt, ungewöhnliche Forderungen kritisch prüft und sich nicht unter Druck setzen lässt, kann verhindern, Opfer dieser Masche zu werden.

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Ordnungsamt Mainz: Mehrheit zufrieden, mehr Präsenz in der Nacht erwünscht

Mainz – Eine von BYC-News Mainz durchgeführte Online-Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Mainzerinnen und Mainzer mit der Arbeit des Ordnungsamts zufrieden ist. Die Umfrage lief vom 01. bis 07. November 2025 und wurde über einen Banner ausgespielt, der per Geo-Location ausschließlich Leserinnen und Lesern in Mainz und seinen Vororten angezeigt wurde. Insgesamt nahmen 3.763 Personen an der Abstimmung teil. Jede Person konnte nur eine Stimme abgeben; nach der Wahl wurde die IP-Adresse für weitere Stimmabgaben gesperrt. Zusätzlich konnte zu jeder Stimme ein Kommentar hinterlassen werden; diese Funktion nutzten 218 Personen.

Klare Mehrheit positiv gestimmt

In der Abstimmung standen vier Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Die Ergebnisse im Überblick:

Ordnungsamt mainz: mehrheit zufrieden, mehr präsenz in der nacht erwünscht 1

Umfragewerte:

  • Sehr zufrieden: 31 , Zufrieden: 37 % = 68%
  • Eher unzufrieden: 26 %, Sehr unzufrieden: 6 % = 32%

Damit zeigen sich insgesamt rund 68 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Ordnungsamt. Etwa ein gutes Viertel blickt kritischer auf die Arbeit der Behörde, während eine kleine Minderheit eine deutliche Unzufriedenheit äußert.

Präsenz wird verstärkt wahrgenommen

In den Kommentaren der Teilnehmenden war häufig zu lesen, dass das Ordnungsamt sichtbarer im Stadtbild geworden sei. Die Mitarbeitenden seien in der Innenstadt, an Hotspots und in Wohngebieten deutlich präsenter als in den vergangenen Jahren. Viele Teilnehmende beschrieben dieses Auftreten als professionell, freundlich und klar in der Ansprache.

Diese erhöhte Sichtbarkeit wird von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern als wichtiger Beitrag zum Sicherheitsgefühl in der Stadt gewertet. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass höfliche Gespräche mit den Mitarbeitenden des Ordnungsamts über alltägliche Situationen geführt wurden.

Kritik an Einsatzzeiten und Personalstärke

Trotz der mehrheitlich positiven Bewertung artikulierten viele Bürgerinnen und Bürger zwei zentrale Kritikpunkte:

  1. Zu geringe Präsenz in den Abend- und Nachtstunden
    Besonders in der Altstadt und Neustadt, wünschen sich Anwohner mehr Kontrollen.

  2. Verstärkter Personalbedarf
    Mehrere Befragte äußerten den Eindruck, dass das Ordnungsamt zwar engagiert arbeite, jedoch „zu wenig Kräfte für die wachsenden Probleme der Stadt“ zur Verfügung stünden.

  3. Digitale Erreichbarkeit
    Einige Stimmen wiesen darauf hin, dass Online-Meldemöglichkeiten oder digitale Serviceangebote ausgebaut werden könnten, um Anliegen schneller zu bearbeiten.

Die Ergebnisse spiegeln ein stabiles Vertrauen der Mainzerinnen und Mainzer in das Ordnungsamt wider. Auftreten und Präsenz der Mitarbeitenden im öffentlichen Raum werden überwiegend positiv bewertet. Gleichzeitig machen die Rückmeldungen deutlich, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich eine personelle Aufstockung wünschen – vor allem in den Abend- und Nachtstunden.

Hintergründe:

Knapp einem Frontalcrash bei Sprendlingen entgangen

Unfallflucht bei Sprendlingen – Am Morgen des 7. November 2025 kam es auf der Kreisstraße 26 in Sprendlingen zu einem gefährlichen Verkehrsvorgang mit anschließender Unfallflucht. Der Vorfall ereignete sich zwischen dem Kreisverkehr K26/K6 in Richtung Zotzenheim und dem Kreisverkehr K26/L415 an der IGS Sprendlingen.

Wie die Polizei berichtet

Gegen 06:54 Uhr überholte ein bislang unbekannter Autofahrer in einer Rechtskurve einen vorausfahrenden Traktor, obwohl die Strecke an dieser Stelle unübersichtlich ist. Ein entgegenkommendes Fahrzeug musste eine Vollbremsung einleiten und in den Grünstreifen ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Dabei kam es dennoch zum Zusammenstoß der Außenspiegel beider Fahrzeuge.

Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt anschließend fort, ohne anzuhalten oder sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizeiinspektion Bingen bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug machen können, sich unter den bekannten Kontaktmöglichkeiten zu melden.

Kaiserstraße in Mainz: Giovanni Rappa spricht über Lösungen

Im Anschluss an die jüngsten Berichte über die Situation rund um die Christuskirche hat BYC-News mit Giovanni Rappa gesprochen. Rappa ist 34 Jahre alt, hauptberuflich Polizeibeamter in Mainz und sitzt für die SPD im Mainzer Stadtrat. Zudem ist er stellvertretender Ortsvorsteher in Mainz-Gonsenheim. BYC-News berichtete: Drogen, Lärm und Angst in der Kaiserstraße.

Kaiserstraße in mainz: giovanni rappa spricht über lösungen 2
Giovanni Rappa – Foto BYC-News

Innerhalb der SPD-Stadtratsfraktion verantwortet Giovanni Rappa die Themen Sicherheit und Ordnung, Sauberkeit, Katastrophenschutz, Feuerwehr, Umwelt, Klima sowie Bürgerbeteiligung. Sein erklärtes Ziel ist es, das Thema Sicherheit in Mainz stärker in den politischen Fokus zu rücken:

„Wir müssen Sicherheit in Mainz stärker in den Fokus rücken.“

Das Interview führte BYC-News am späten Abend direkt vor Ort mit Giovanni Rappa in der Mainzer Kaiserstraße. Während des Gesprächs zeigte Rappa die betroffenen Bereiche und machte auf konkrete Punkte aufmerksam, die aus seiner Sicht dringend angegangen werden müssen. Immer wieder blieb er stehen, deutete auf dunkle Ecken, auf vermüllte Grünflächen und auf Bereiche, in denen sich Personengruppen aufhalten. Die Situation ist für viele Anwohner seit Monaten belastend – und genau darüber wurde offen gesprochen.

Bisherige Maßnahmen der Behörden

Rappa betont, dass in den vergangenen Monaten bereits intensive Maßnahmen stattgefunden haben. Laut einem Bericht der Allgemeinen Zeitung vom 23. August 2025 führte die Mainzer Polizei zwischen dem 5. Mai und dem 18. August rund 2.500 Personenkontrollen durch, sprach Platzverweise aus und vollstreckte Haftbefehle. Zivile Polizeikräfte arbeiteten dabei eng mit der Schutzpolizei und dem städtischen Vollzugsdienst zusammen.

„Die Polizei und der Vollzugsdienst sind präsent und machen einen guten Job“, sagt Rappa. „Doch die Politik und die Verwaltung müssen zusätzlich handeln. Alleine durch Kontrollen lässt sich die Situation nicht dauerhaft verbessern.“

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Foto: BYC-News

Beleuchtung, Sichtbarkeit und Pflege des öffentlichen Raums

Während des Rundgangs erläutert er, wo er sofortigen Handlungsbedarf sieht. Die Beleuchtung entlang des Grünstreifens sei unzureichend. Viele Bereiche seien schlecht einsehbar, was das Sicherheitsgefühl beeinträchtige und Rückzugsorte begünstige.

Auch der Zustand der Flächen spiele eine Rolle: Gebrochene Flaschen, Müll und liegen gelassene Verpackungen prägten regelmäßig das Bild.

„Wenn der Platz sauber, gepflegt und hell ist, ändert sich auch das Umfeld“, sagt er. „Ein offener, einsehbarer Bereich wirkt anders als ein verwilderter, dunkler Raum.“
Dazu gehöre auch, Hecken und Gebüsch zurückzuschneiden. „Das ist keine kosmetische Maßnahme. Es geht darum, Versteckmöglichkeiten zu reduzieren und den Raum wieder sichtbar, kontrollierbar und nutzbar zu machen.“

Rundgang mit Anwohnerinnen und Anwohnern

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Foto: Meikel Dachs – BYC-News

Rappa beschäftigt das Thema rund um die Kaiserstraße schon seit Monaten. In persönlichen Gesprächen und bei einem Rundgang mit Anwohnerinnen und Anwohnern kam er mit vielen ins Gespräch. Die Bürgerinnen und Bürger erklärten ihm dabei die Situation vor Ort, zeigten problematische Bereiche und schilderten ihre Eindrücke.

„Es ist wichtig, mit den Menschen zu reden und ihre Sorgen ernst zu nehmen“, sagt Rappa. „Mir ist das Thema sehr wichtig. Ich denke schon länger darüber nach, wie wir hier gemeinsam etwas verbessern können.“

Prüfung von Regeln und Einschränkungen

Zusätzlich müsse die Stadt nach seiner Einschätzung die Gefahrenabwehrverordnung und die Grünanlagensatzung prüfen. Möglich seien ein Glasverbot oder ein zeitlich begrenztes Musikverbot, um Belastungen für Anwohner zu reduzieren. Auch ein Alkoholkonsumverbot in bestimmten Bereichen sei denkbar, wenn rechtlich umsetzbar.

Entscheidend sei, dass die Verwaltung diese Punkte prüfe und nicht nur darüber gesprochen werde.

Sozialpolitische Ansätze statt reiner Kontrolle

Gleichzeitig macht er deutlich, dass rein ordnungspolitische Maßnahmen nicht ausreichen. Er spricht davon, jungen Männern, die dort Drogen verkaufen, Perspektiven zu geben.

„Viele versuchen, schnell Geld zu verdienen, weil sie keinen anderen Weg sehen. Wir müssen hier sozialpolitisch ansetzen. Wenn wir wollen, dass sich die Lage ändert, brauchen wir Angebote, Ausstiege und Begleitung. Sicherheit entsteht nicht nur durch Kontrolle, sondern durch Alternativen.“

Kooperation von Stadt und Behörden

Die Forderung vieler Anwohner nach mehr sichtbarer Präsenz von Ordnungskräften kann er nachvollziehen. Er plädiert dafür, die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Polizei und Vollzugsdienst strukturell zu stärken.

Er schlägt vor, einen Beirat für Sicherheitsfragen einzurichten, in dem Stadtrat, Ordnungsbehörden und Polizei gemeinsam Strategien entwickeln.

„Kontrollen in Zivil, in Uniform oder in Kombination sind wichtig. Aber die Behörden müssen aufeinander abgestimmt handeln. Es reicht nicht, wenn jeder sein eigenes Konzept verfolgt.“

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Foto: Meikel Dachs – BYC-News

Belastung der Anwohner und subjektives Sicherheitsgefühl

Anwohner berichten seit Monaten von Schlägereien innerhalb bestimmter Gruppen, lautstarken Auseinandersetzungen, offenem Drogenhandel und aggressivem Auftreten.

Rappa betont, dass bei diesen Beobachtungen nicht die Herkunft im Vordergrund steht:

„Mir geht es nicht um Herkunft, sondern darum, wie sich Menschen verhalten und wie sich dieses Verhalten auf das Sicherheitsgefühl anderer auswirkt. Darauf müssen wir reagieren.“

Viele Menschen trauen sich nach eigenen Aussagen nachts nicht mehr vor die Tür. Sie meiden den Bereich bewusst, besonders bei Dunkelheit.

Konkrete Schritte für die kommenden Monate

Für die kommenden Monate wünscht sich Rappa, dass zunächst drei Maßnahmen umgesetzt werden:

  1. Verbesserung der Sauberkeit,

  2. Zurückschneiden der Grünflächen,

  3. Optimierung der Beleuchtung.

Parallel dazu müssten Kontrollen regelmäßig fortgeführt und sozialpolitische Angebote ausgebaut werden.

„Sicherheit bedeutet, dass Menschen sich wieder wohlfühlen“

Kaiserstraße in mainz: giovanni rappa spricht über lösungen 6Am Ende des Gesprächs wird deutlich, worum es ihm zentral geht:

„Sicherheit bedeutet nicht nur, dass Kriminalität nachweisbar bekämpft wird, sondern dass Menschen sich in ihrem Wohnumfeld wieder wohl und sicher fühlen. Genau das haben mir auch viele Anwohner beim Rundgang gesagt – sie wollen ihre Straße wieder mit einem guten Gefühl nutzen können. Erst wenn die Menschen ihre Straße wieder ohne Angst nutzen, haben wir etwas erreicht.“

Giovanni Rappa wechselt von der Mainzer SPD zur CDU

Lesung in Weisenau: Melanie Garanin spricht über Trauer, Wut und Mut

Am Donnerstag, den 20. November 2025, um 19:30 Uhr findet im Kulturheim Mainz-Weisenau (Friedrich-Ebert-Straße 61) eine weitere Veranstaltung der Reihe Tod.Endlich.Leben. statt. Veranstalter ist der Verein Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V.

Die Berliner Illustratorin und Kinderbuchautorin Melanie Garanin liest an diesem Abend aus ihrer autobiografischen Graphic Novel „NILS: Von Tod und Wut. Und vom Mut.“, die 2020 erschienen ist. In dem Buch erzählt sie die Geschichte ihres dreijährigen Sohnes Nils, der infolge einer nicht erkannten Bauchspeicheldrüsenentzündung während einer Leukämietherapie verstarb.

Mit eindrucksvollen, teils humorvollen Illustrationen setzt sich die Autorin mit Themen wie Tod, Trauer und Wut auseinander und schafft es, das Unsagbare auf berührende Weise sichtbar zu machen.

Im Anschluss an die Lesung steht Melanie Garanin für ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung. Ebenso können Bücher erworben werden.

Der Verein Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V. möchte mit der Veranstaltungsreihe Tod.Endlich.Leben. Räume öffnen, in denen über Verlust, Trauer und das Weiterleben gesprochen werden darf – offen, ehrlich und mutig.

Der Abend richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Der Erlös kommt der Trauerarbeit des Vereins zugute.

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung via Eventbrite gebeten:
ZUR ANMELDUNG

Hintergrund: Der Verein, der 2022 sein 25-jähriges Jubiläum beging, bietet Eltern, Geschwistern, Jugendlichen und Kindern aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet intensive Trauerbegleitung an und ist zu über 90 % spendenfinanziert. In der Geschäftsstelle des Vereins (Carl-Zeiss-Str. 32) nehmen pro Jahr über 400 Trauernde die dortigen Angebote in Anspruch. Der Verein ist Mitglied im Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (www.veid.de)

Fastnachts-After-Work-Party im KUZ Mainz

Die fünfte Jahreszeit steht vor der Tür, und die Vorfreude in Mainz steigt täglich. Am 11.11. um 11:11 Uhr läuten die Närrinnen und Narren traditionell die neue Fastnachtskampagne ein und die Stadt verwandelt sich in ein buntes Treiben voller Musik, Kostüme und guter Laune. Doch wer nach der großen Eröffnungsparty am Schillerplatz noch nicht genug hat, darf sich freuen: Nur wenige Stunden später öffnet das KUZ – Kulturzentrum Mainz seine Türen zur größten Indoor-Fastnachtsparty des Abends: „EISKALT ELEVEN“.

Die Eiskalten Brüder Gonsenheim laden zu ihrer närrischen After-Work-Party ein und versprechen ein buntes, abwechslungsreiches Programm für alle Fastnachtsfans.

Der Treffpunkt für alle, die die Meenzer Fastnacht feiern wollen

Wer kein Ticket für den Schillerplatz ergattern konnte oder nach der Open-Air-Eröffnung im Warmen weiterfeiern möchte – das KUZ bietet die perfekte Bühne für den gelungenen Start in die närrische Saison. Gäste erwartet eine Party voller Musik, Tanz und Unterhaltung, die den Kampagnenstart stimmungsvoll fortsetzt.

Einlass ist ab 18:11 Uhr, das Programm beginnt um 19:11 Uhr

Live-Programm: Premiere, Party und echte Mainzer Fastnacht

Das abwechslungsreiche Programm wird von Moderator Frank Brunswig, Sitzungspräsident der Eiskalten Brüder, humorvoll begleitet. Auf die Gäste wartet eine Mischung aus Live-Acts und DJ-Sets, sodass die Stimmung stets hoch bleibt und die Tanzfläche in Bewegung ist.

Für musikalische Vielfalt und ausgelassene Stimmung ist an diesem Abend gesorgt. Die Eisbären Mainz feiern ihre Premiere und stellen zum ersten Mal ihren eigenen Song vor – ein Höhepunkt, auf den Fans gespannt sein dürfen. Mit Amigos del Sol kommt die Party richtig in Schwung: Laut, bunt und mitreißend sorgt die Band für Rock’n’Roll-Stimmung und beschreibt sich selbst als wahre „Konfetti-Kanone“ der Fastnacht.

Ebenfalls mit von der Partie ist das Vater-Sohn-Duo Paco & Paco, das mit Meenzer Blues, Rock’n’Roll und humorvollen Parodien das Publikum begeistert. Für rockige Nächte sorgt das Duo Die KapellMainzer, bekannt für kraftvolle Live-Auftritte und das rockigste Repertoire der Mainzer Fastnacht.

Wer es lieber etwas schrill und humorvoll mag, darf sich auf die Goldisch Meenzer Bube freuen. Was vor einem Jahr als spontaner Männerchor in einer Kneipe begann, hat sich zu einer fast 50-köpfigen Formation entwickelt – nach eigener Aussage „wo keiner singe kann, aber jeder Spaß hat“. Für tänzerische Höhepunkte sorgt Fairytale, die Showtanzgruppe und das Ballett der Eiskalten Brüder, mit energiegeladenen und kreativen Choreografien.

Nicht fehlen darf Fastnachtssänger Pit Rösch, der mit seinen Kult-Hits für Mitsing-Momente sorgt. Zwischendurch sorgt DJ Bernd Frank, bekannt auch als Jägergarde – die einzige Einmanngarde in der Mainzer Fastnacht, für die passende Mischung aus Fastnachtshymnen, Klassikern und Partytracks, die das Publikum auf der Tanzfläche hält.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick:

Termin: 11.11.2025, Einlass ab 18:11 Uhr, Beginn ab 19:11 Uhr

Ort: KUZ (Kulturzentrum Mainz), Dagobertstr. 20b, 55116 Mainz

Tickets: erhältlich online im Ticketshop oder an der Abendkasse

Schauspieler Udo Kier ist tot

Der deutsche Schauspieler Udo Kier ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Lebensgefährte Delbert McBride dem US-Magazin „Variety“. Demnach starb Kier am Sonntag. Mit seinem unverwechselbaren Blick und einer Karriere über mehr als fünf Jahrzehnte zählte er zu den wenigen deutschen Darstellern, die dauerhaft in Hollywood Fuß fassten. Mehr als 250 Filme tragen seine Handschrift.

Vom Kölner Kaufmann zum Weltstar

Udo Kier wurde in Köln geboren und absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung. Um Englisch zu lernen, zog er später nach London, wo er eine Schauspielschule besuchte. Ganz wie in einem Film wurde er schließlich auf der Straße entdeckt – der Startschuss für eine außergewöhnliche Karriere.

International bekannt wurde Kier 1973 durch seine ikonische Rolle als Baron Frankenstein in Andy Warhols Kultfilm „Frankenstein“. Ein Jahr später folgte der nächste Erfolg mit „Blood for Dracula“. Die beiden Rollen machten ihn schlagartig zum internationalen Gesicht des experimentellen und avantgardistischen Kinos.

Zusammenarbeit mit Fassbinder, Warhol und Lars von Trier

In den 1970er- und 1980er-Jahren gehörte Kier zu den gefragtesten Charakterdarstellern. Er arbeitete mehrfach mit Regie-Ikone Rainer Werner Fassbinder, unter anderem für die Filme „Lola“ und „Die dritte Generation“. Eine besonders enge und langjährige Zusammenarbeit verband ihn mit dem dänischen Starregisseur Lars von Trier, in dessen Filmen „Medea“, „Europa“, „Dancer in the Dark“, „Dogville“ und „Melancholia“ Kier prägenden Szenen hinterließ.

Hollywood-Karriere mit Kultstatus

Ab den 1990er-Jahren verlagerte Kier seinen Lebensmittelpunkt nach Hollywood. Dort spielte er in Gus Van Sants „My Private Idaho“, übernahm exzentrische Nebenrollen in Blockbustern wie „Armageddon“ und „Blade“ und zeigte humoristische Talente in „Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv“. Zudem wirkte er in Produktionen von Werner Herzog und Christoph Schlingensief mit.

Seit den frühen Neunzigern lebte Udo Kier in Palm Springs, Kalifornien. Laut der Filmdatenbank IMDb sollen im Jahr 2025 noch drei neue Produktionen mit ihm erscheinen – ein Zeichen dafür, dass Kier bis zuletzt aktiv war.

Mit seinem Tod verliert die Filmwelt einen Ausnahmekünstler, dessen Werk weit über Deutschland hinaus Wirkung zeigt.

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„Mainz Makaber“ – Lesung mit Sarah Beicht in Oppenheim

Im Rahmen der ganzjährigen Veranstaltungsreihe „oppenheim365°“ gastiert die Autorin Sarah Beicht mit ihrem jüngsten Werk „Mainz Makaber“ am Freitag, 12. Dezember, um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) im Rathauskeller (Merianstraße 2).

Kennen Sie die Geschichte des Goldschädels im Beinhaus der Michaelskapelle? Wussten Sie, dass der Mainzer Hauptfriedhof als Vorbild für den weltberühmten Pariser Friedhof Père-Lachaise gehandelt wird? Oder warum die rheinland-pfälzische Guillotine nie zum Einsatz kam? Mainz Makaber nimmt sich den Schattenseiten dieser sonst so vierfarbbunten Fastnachtsstadt an und macht dabei mit Oppenheim auch Abstecher nach Rheinhessen. Das Buch führt an Spukorte, erzählt von gruseligen Legenden mit historischem Bezug und lässt den Schinderhannes durch die Altstadt wandeln – humorvoll und informativ aufbereitet von einem echten „Meenzer Mädche“.

Sarah Beicht ist freie Autorin und Moderatorin

2021 erschien mit Ein Kreis aus Salz ihr erster Erzählband, 2023 folgte die Novelle Weiße Kreidekreuze. 2023 erhielt sie den Martha-Saalfeld-Förderpreis, 2024 wurde ihr das Landeskind-Stipendium des Künstlerhauses Edenkoben zugesprochen. Zudem ist sie im Jahrgang 2024/2025 der Darmstädter Textwerkstatt unter der Leitung von Kurt Drawert. Seit 2025 ist sie Mit-Herausgeberin der Anthologie Gegend Entwürfe des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration RLP und wurde in den Beirat des Künstlerhauses Edenkoben berufen. Daneben gibt sie literarische Workshops für Kinder und Jugendliche in ganz Rhein-Main.

Die Karten im Vorverkauf sind ab sofort zu je 12,00 € (freie Platzwahl) unter stadt-oppenheim.de/buchen. und in der Tourist-Info der Stadt Oppenheim, Merianstraße 2a (Do-Sa 10.30 – 15.30 Uhr, 06133 4909 14/-19, tourismus@stadt-oppenheim.de) erhältlich – Abendkasse: 14,00 €.

Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr

Fünf Tatverdächtige nach Raubserie in Südhessen festgenommen

Nach einer Serie von Raubüberfällen und Körperverletzungen in Darmstadt konnten Staatsanwaltschaft und Polizei Südhessen einen Ermittlungserfolg verbuchen. Im Fokus der Kriminalpolizei standen fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 15 und 37 Jahren. Den Ermittlungen zufolge sollen die Beschuldigten insbesondere im Bereich des Hauptbahnhofs und in der Innenstadt Menschen angegriffen und ihnen gewaltsam Wertgegenstände entwendet haben.

Am Freitag, den 31. Oktober, vollzog das Fachkommissariat 35 der Darmstädter Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Südhessen mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Darmstadt, Fürth und Reichelsheim. Dabei wurden die fünf Tatverdächtigen vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.

Die Tatverdächtigen

Zwei der Beschuldigten, 15 und 16 Jahre alt, wurden noch am Freitag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Darmstadt vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Gericht Untersuchungshaft wegen vier mutmaßlicher Taten an. Die Jugendlichen wurden daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die übrigen Tatverdächtigen wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Ob die fünf Beschuldigten für weitere, ähnliche Straftaten verantwortlich sind, wird derzeit noch ermittelt.

Mainz-Bingen: KAW verschärft Kontrollen bei Biotonnen

Zum 1. Mai 2025 wurde die bundesweit gültige Bioabfallverordnung verschärft. Demnach darf der gesamte Bioabfall nur noch 1 Prozent Störstoffe enthalten. Stark verunreinigter Biomüll kann in einer Vergärungsanlage nicht zu Kompost verarbeitet werden. Solch kontaminierter Bioabfall kann dann nur noch teuer und unökologisch verbrannt werden, da eine nachträgliche Sortierung nicht mehr möglich ist. Die Kosten für diese teuren Folgen tragen letztendlich alle Gebührenzahlenden.

Vor diesem Hintergrund kontrolliert die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen AöR (KAW) sowohl im Mainzer Stadtgebiet als auch im Landkreis Mainz-Bingen Biotonnen, die im Rahmen der Regelsammeltouren entsprechend auffallen. Fehl befüllte Biotonnen müssen dann auf den betroffenen Grundstücken von privater Hand nachsortiert werden.

Was sind Störstoffe?

Als Störstoffe bezeichnet man Materialien, die in der Vergärungsanlage nicht verwertet werden können – und daher grundsätzlich nicht in die Biotonne gehören.

Dazu zählen unter anderem:

  • Kunststofftüten und andere Kunststoffteile

  • Kunststofftüten aus sogenanntem kompostierbarem Plastik

  • Tierstreu, Tierkot

  • Backpapier oder verpackte Lebensmittel

  • Hygieneartikel (Reinigungstücher, Ohrenstäbchen usw.)

  • Holz (z. B. Teile des Gartenzauns oder Möbelteile)

  • Schadstoffe (z. B. Batterien, Knopfzellen und andere gefährliche Abfälle)

  • Kleidung u. v. m.

Warum sind Störstoffe so problematisch?

Der Bioabfall wird in der Biomasseanlage Essenheim verwertet. Durch Vergärung und Kompostierung entsteht bereits nach mehreren Wochen wertvoller Kompost, der von Landwirten aus der Umgebung auf den Feldern ausgebracht wird und auch von Hobbygärtnern entweder direkt als Kompost oder als aufbereitete Gartenerde käuflich erworben werden kann.

Auch wenn grobe Störstoffe im Verwertungsprozess zwar zum großen Teil getrennt werden können, verbleiben weiterhin Kleinstteile in Form von Mikroschadstoffen oder Mikroplastik, welche später auf Äckern – und damit wiederum in unseren Lebensmitteln – landen können.

Was passiert mit auffällig gewordenen Biotonnen?

Falsch befüllte Biotonnen werden im ersten Schritt stehen gelassen. Ein Aufkleber deutet dann auf die Fehlbefüllung hin. Nur so kann gewährleistet werden, dass unser Kompost und letztlich unsere Lebensmittel sauber bleiben.

Die Betroffenen haben nun die Möglichkeit, die Tonnen selbst nachzusortieren. Sonderfahrten wegen falsch befüllter Biotonnen finden nicht statt.

Zu guter Letzt: Tipps für die Biotonne

Die KAW hat für jede Jahreszeit Tipps parat:

  • Es empfiehlt sich, Bioabfälle schon in der Küche in einem Vorsortiergefäß separat zu sammeln, wobei die Bioabfälle möglichst von Flüssigkeiten befreit werden sollten.

  • Flüssigkeiten sollen nicht eingefüllt werden, unter anderem damit im Winter die Abfälle nicht gefrieren.

  • Bioabfälle dürfen nur in Papiertüten (diese sind übrigens preiswerter als sogenannte kompostierbare Bioplastiktüten) oder in Zeitungspapier eingepackt werden.

  • Die Biotonne sollte immer trocken gehalten werden. Dazu die Biotonne am Boden mit Eierkartons oder Zeitungspapier auslegen.

  • Um im Sommer Madenbefall zu verhindern, hilft z. B. ein Fliegennetz über der Biotonne, denn so können Fliegen keine Eier im Abfall legen. Dieses sollte natürlich unmittelbar vor der Leerung entfernt werden. Spezielle Netze für 60-, 80- und 120-Liter-Tonnen gibt es im Mainzer Umweltladen für 9,50 Euro käuflich zu erwerben. Diese sind aus ehemaligen 1. FSV Mainz 05-Bannern genäht worden.

  • Um ein Festfrieren der Abfälle im Winter in der Abfalltonne zu vermeiden, sollten die Abfälle mit Hilfe eines Spatens o. Ä. vor der Leerung gelockert werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abfallberatung unter 06131 - 12 140 780 oder 06131 - 12 34 56 sowie auf der Homepage der KAW unter KAW Mainz-Bingen.

Die Mainzer Fastnacht verliert eine Ikone

Der Mainzer Carneval-Verein 1838 e. V. trauert um Elisabeth Klöver, die am vergangenen Sonntag im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Mit ihr verliert der MCV eine Frau, die über Jahrzehnte hinweg zu den prägenden Persönlichkeiten der Mainzer Fastnacht und insbesondere des MCV gehörte – auf und hinter der Bühne, mit Energie, Eleganz und einer unerschütterlichen Leidenschaft für den Tanz.

Über 30 Jahre lang leitete Elisabeth Klöver das MCV-Hofballett, das unter ihrer Führung zum tänzerischen Aushängeschild der Saalfastnacht wurde. Mit Meenzer Herz, eiserner Disziplin und einem feinen Gespür für Ausdruck und Choreographie formte sie Generationen junger Tänzerinnen und stand selbst bis ins hohe Alter für die Verbindung von tänzerischer Perfektion und echter Mainzer Lebensfreude.

Schon als Kind war Elisabeth Klöver eng mit dem MCV verbunden

Früh entdeckte sie ihre Liebe zum Ballett, tanzte im MCV-Kinderballett, später im Hofballett und stand bereits 1958 bei der ersten Fernsehübertragung von Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht im Kurfürstlichen Schloss als Stamm­tänzerin auf der Bühne.

Die mainzer fastnacht verliert eine ikone 7Nach der Gründung ihrer eigenen Tanzschule in Budenheim – die sich schon bald mit gelungenen Auftritten in Budenheim, Finthen, Gonsenheim oder anderen Mainzer Stadtteilen einen guten Ruf erarbeitet hatte – war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der MCV an die Ballettmeisterin Elisabeth Klöver herantrat. In der Kampagne 1981/82 war es dann so weit. Elisabeth Klöver trat als Leiterin des Hofballetts in die Fußstapfen von Aenne Willius-Senzer, jener Frau, die ihre erste Balletttrainerin war.

Unvergessen bleibt ihre Hingabe, mit der sie unzählige Kampagnen geprägt hat. Ob bei den Sitzungen in der Rheingoldhalle oder auf dem Rosenmontagszug – das Hofballett unter ihrer Leitung war stets Inbegriff von Anmut und närrischer Begeisterung. Für Elisabeth Klöver war Tanz weit mehr als Bewegung – er war Ausdruck von Lebensfreude, Teamgeist und Liebe zur Mainzer Fastnacht.

2013, zur 175-Jahr-Feier des Mainzer Carneval-Vereins, verabschiedete sich Elisabeth Klöver mit der Jubiläumskampagne von der MCV-Bühne – ein emotionaler Abschied nach mehr als drei Jahrzehnten als Leiterin des Hofballetts. Ihre Nachfolge trat Cornelia Brinkmann an; heute wird das Ensemble von Anne Karkowski und Elisabeth Seel trainiert – geprägt von der Schule Klöver, die bis zuletzt ihr Wissen und ihre Leidenschaft weitergab.

Elisabeth Klöver war ein echtes Meenzer Mädchen, ein Energiebündel mit Herz, das für die Fastnacht und den Tanz gelebt hat. Der MCV verneigt sich in tiefer Dankbarkeit vor einer Frau, die Generationen inspiriert und das Bild der Mainzer Saalfastnacht entscheidend mitgeprägt hat. Vom MCV wurde sie 2019 mit dem großen Bajazz geehrt.

„Wir werden Elisabeth Klöver als großartige Tänzerin, engagierte Lehrerin, prägende Persönlichkeit und Leiterin unseres MCV-Hofballetts in Erinnerung behalten“, so MCV-Präsident Hannsgeorg Schönig.

Verfolgungsfahrt über A3 und A67 – drei Festnahmen

Drei junge Männer haben am Freitagmittag in Idstein mehrere Mobiltelefone aus einem Geschäft gestohlen und anschließend versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Die anschließende Flucht führte über die Autobahnen 3 und 67 und endete in Raunheim.

Nach Angaben der Polizei Südhessen betraten die Tatverdächtigen gegen 12:50 Uhr den Laden, nahmen mehrere Handys an sich und flüchteten in einem Audi. Auf der Flucht überschritten sie mehrfach die erlaubte Höchstgeschwindigkeit und missachteten weitere Verkehrsregeln. Um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, beendeten die eingesetzten Streifenwagen die Verfolgung vorübergehend.

In Raunheim verunfallte das Fahrzeug der Flüchtigen. Polizeikräfte entdeckten die drei Männer im Alter von 17 bis 21 Jahren in der Nähe des Unfallwagens und nahmen sie fest. Sowohl das Auto als auch die sichergestellten Mobiltelefone wurden beschlagnahmt.

Das Trio wurde anschließend zur Polizeistation in Taunusstein gebracht. Gegen die jungen Männer wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch vor Ort wieder entlassen.

Aufmerksamer Mainzer verhindert Schlimmeres

In der Nacht zu Freitag wurde die Feuerwehr Mainz gegen 0:20 Uhr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in die Richarda-Huch-Straße im Stadtteil Hartenberg/Münchfeld gerufen. Ein aufmerksamer Nachbar hatte das Piepen des Geräts bemerkt und daraufhin den Notruf gewählt.

Beim Eintreffen der Mainzer Einsatzkräfte war von außen weder Feuer noch Rauch sichtbar. Da auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, öffnete die Feuerwehr die Wohnungstür gewaltsam. Gleichzeitig wurde die Drehleiter an der Rückseite des Gebäudes in Stellung gebracht.

In der leicht verrauchten Wohnung fanden die Einsatzkräfte eine schlafende Person

Sie wurde geweckt, ins Freie gebracht und überprüft. Die Rauchentwicklung entstand durch Plastikteile einer Kaffeemaschine, die auf dem eingeschalteten Herd geschmort hatten. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die Küche und lüfteten die Wohnung maschinell.

Die betroffene Person war ansprechbar und unverletzt, wurde jedoch aufgrund einer bereits bestehenden Verletzung vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz waren zehn Kräfte der Feuerwehr Mainz, unterstützt von zwei Rettungsdienst-Mitarbeitenden und zwei Mainzer Polizeibeamtinnen. Die Feuerwehr lobte das schnelle und aufmerksame Handeln des Nachbarn, das Schlimmeres verhindert habe.

Werner & Mertz-Inhaber Reinhard Schneider doppelt ausgezeichnet

„Shape the Future with Confidence“ – unter diesem Motto stand die 29. Verleihung des EY Entrepreneur of the Year, bei der Werner & Mertz-Inhaber Reinhard Schneider als Gewinner in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde. Mit dem renommierten Wirtschaftspreis werden visionäre inhabergeführte Unternehmen prämiert, die mutig neue Wege gehen und die Zukunft aktiv gestalten. Die Auszeichnung wird von einer unabhängigen Experten-Jury in den Kategorien Familienunternehmen, Innovation, Nachhaltigkeit sowie Junge Unternehmen vergeben. 20 Unternehmen haben es 2025 ins Finale des Wettbewerbs geschafft.

Zudem wurde in diesem Jahr zum fünften Mal der EY Entrepreneur Of The Year Audience Award vergeben – ein Publikumspreis, der von Lesern des manager magazin sowie öffentlich per Online-Abstimmung vergeben wird. Auch hier konnte sich der Mainzer Öko-Pionier durchsetzen und erzielte mit Abstand die meisten Stimmen.

„Dieser Award ist für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und für mich eine eindrucksvolle Bestätigung unseres richtigen Weges. Insbesondere der Audience Award zeigt dafür eine breite, positive Resonanz in der Gesellschaft“, freute sich Reinhard Schneider nach der Preisverleihung am Donnerstagabend in München. Die Laudatorin Christina Diem-Puello, Präsidentin des Verbands der Unternehmerinnen, würdigte die Leistung des Preisträgers für sein Unternehmen.

Werner & Mertz überzeugt in allen vier Schlüsselkriterien

Entscheidend für die Auszeichnungen waren vier Schlüsselkriterien: „Entrepreneurship“ (unternehmerisches Denken und Handeln), „Purpose“ (Unternehmenszweck und Vision), „Growth“ (Wachstum und Zukunftspotenzial) sowie „Impact“ (positive Wirkung und unternehmerische Verantwortung). Werner & Mertz hat in allen vier Kategorien außergewöhnliche Leistungen vorzuweisen.

Entrepreneurship

Die maßgeblichste Weichenstellung war die systematische Umsetzung des Primats der Nachhaltigkeit bei allen unternehmerischen Entscheidungen – und zwar bewusst gegen den damals vorherrschenden Trend der Imitation der Großkonzerne in der Branche. Bei Rezeptur, Verpackung und Produktionsumständen gilt es seitdem, mindestens eine Entwicklungsgeneration vor der bisherigen ökologischen Benchmark zu liegen – ohne Leistungseinbuße. Das prominenteste Einzelbeispiel dieser Haltung ist die umfassende Erarbeitung mehrerer Weltrekorde in der hochwertigen Kreislaufführung von Kunststoff-Verpackungen für den Massenmarkt.

Werner & mertz-inhaber reinhard schneider doppelt ausgezeichnet 8
Schneider nahm die Preise am 6. November im Rahmen der Preisverleihung in München persönlich entgegen. Auf dem Foto sind alle Preisträger*innen zu sehen, Werner & Mertz Inhaber Reinhard Schneider steht in der Mitte mit beiden Preisen. © Philipp Kirschner

Impact

Das außergewöhnlich hohe Maß der Sinnstiftung im Unternehmen wirkt sich in zwei Richtungen aus: Zum einen zum Nutzen der Gesellschaft, indem das Unternehmen einen vorbildlichen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen leistet, und darüber hinaus über seinen Open-Innovation-Ansatz das Know-how dazu mit anderen teilt. Zum anderen zum Nutzen der Arbeitswelt, indem Werner & Mertz vorbildliche Mitarbeiterbefähigung, -Motivation und -Bindung erreicht. Das mittelständische Reinigungsmittelunternehmen wird regelmäßig unter die Top-Arbeitgeber von Mainz und Süddeutschland gewählt.

Purpose

Die Entwicklung und Bindung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ans Unternehmen erfolgt über alle Merkmale der Wertschöpfungskultur: Ein erlebbar starker Sinnbeitrag der Arbeit wird über die direkte Beteiligung an vielfältigen Nachhaltigkeits-Leuchtturmprojekten erreicht.

Growth

Der Weltmarktführer der ökologischen Reinigung und Familienunternehmen in der fünften Generation strebt den weiteren internationalen Rollout der europäischen Marktdurchdringung an. Dabei konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf das organische Wachstum seiner Vertrauensmarken.