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Zwei Verletzte nach Unfall auf der A3 bei Wiesbaden

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Unfall bei Wiesbaden: Am Donnerstagnachmittag (31. Juli 2025) kam es auf der A3 zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Tank- und Rastanlage Medenbach-Ost zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Zwei Personen wurden dabei verletzt, der Sachschaden beläuft sich auf rund 38.000 Euro.

Massiver Rückstau in Folge des Unfalls

Ein 69-jähriger Fahrer aus dem Kreis Dithmarschen musste auf dem linken Fahrstreifen aufgrund zähfließenden Verkehrs sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen. Die hinter ihm fahrende 26-jährige Frau aus dem Kreis Wesel konnte ihren Wagen noch rechtzeitig zum Stehen bringen. Der ihr folgende 24-jährige Mann aus Rumänien jedoch bremste zu spät und fuhr auf das Fahrzeug der jungen Frau auf.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Eine 34-jährige Mitfahrerin im mittleren Fahrzeug erlitt leichte Gesichtsverletzungen, konnte jedoch an der Unfallstelle verbleiben. Auch eine 70-jährige Mitfahrerin im ersten Fahrzeug klagte über Schmerzen in den Armen und der Schulter, blieb aber mit ihren leichten Verletzungen ebenfalls vor Ort.

Sieben weitere Fahrzeuginsassen wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht – glücklicherweise ohne Befund.

Während der Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Rückstau erreichte eine Länge von bis zu 12 Kilometern. Gegen 18:10 Uhr konnte die Autobahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

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Spendenaufruf vom DRK Nieder-Olm – Neues Fahrzeug dringend benötigt

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Ausgemustertes Fahrzeug vom DRK Nieder-Olm
Quelle: DRK OV Nieder-Olm e.V.

Der DRK-Ortsverein Nieder-Olm e.V. startet einen dringenden Spendenaufruf für die Ersatzbeschaffung eines Gerätewagens Technik. Das bisherige Fahrzeug, das über viele Jahre zuverlässig im Einsatz war, ist durch einen wirtschaftlichen Totalschaden außer Betrieb. Eine Reparatur ist laut Verein nicht mehr wirtschaftlich vertretbar – das Fahrzeug wurde als nicht mehr einsatzbereit eingestuft.

Gerätewagen spielt zentrale Rolle in der Einsatzlogistik

Der Gerätewagen ist für die Arbeit des DRK Nieder-Olm unverzichtbar: Er transportiert wichtige Ausrüstung wie Zelte, Beleuchtung, Heizungen, Pavillons, Stromversorgung und Sitzgarnituren. Besonders bei Sanitätsdiensten, Großveranstaltungen und bei der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nieder-Olm kommt das Fahrzeug regelmäßig zum Einsatz.

„Diesmal brauchen wir Eure Hilfe!“, heißt es deutlich im Spendenaufruf des Vereins. Ohne das Fahrzeug sei die logistische Einsatzfähigkeit des DRK stark eingeschränkt.

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Kosten übersteigen Eigenmittel des Vereins

Die Kosten für die Ersatzbeschaffung liegen zwischen 30.000 und 40.000 Euro. Eine Finanzierung aus eigenen Mitteln ist laut Verein nicht möglich, da bereits im letzten Jahr ein gebrauchter Rettungswagen für 50.000 Euro beschafft werden musste. Diese Investition hat die finanziellen Reserven des Vereins erschöpft.

Geplant ist die Anschaffung eines gebrauchten 7,49-Tonners mit Kofferaufbau und Ladebordwand, der die Einsatzlogistik des DRK wieder vollständig unterstützen kann.

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Ehrenamtlich im Einsatz für die Gemeinschaft

Der DRK-Ortsverein Nieder-Olm engagiert sich mit zahlreichen ehrenamtlichen Sanitätsdiensten, begleitet Veranstaltungen, übernimmt First Responder-Einsätze und unterstützt die Feuerwehr. Die Helferinnen und Helfer leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm – oft im Hintergrund und auf freiwilliger Basis.

Ohne funktionierende Logistik ist dieser Einsatz jedoch kaum möglich. Daher ruft der Verein nun Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Unterstützer der Region dazu auf, sich mit einer Spende zu beteiligen.

So kann geholfen werden – Spendeninformationen

Die Kosten für die Anschaffung des neuen Gerätewagens belaufen sich auf rund 40.000 Euro. Der Verein bittet um finanzielle Unterstützung auf folgendes Spendenkonto:

DRK OV Nieder-Olm e.V.
IBAN: DE19 5519 0000 0040 7740 10
Bank: Volksbank Darmstadt Mainz eG
Verwendungszweck: Gerätewagen

Darüber hinaus ist auf der Homepage des DRK Nieder-Olm auch ein PayPal-Spendenlink zu finden.

Jeder Beitrag hilft, damit das Deutsche Rote Kreuz in Nieder-Olm auch in Zukunft schnell, sicher und vollständig ausgerüstet helfen kann – bei Sanitätsdiensten, Notfällen und Katastropheneinsätzen.

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Selber schleppen oder Profis buchen? So kalkulieren Sie Ihren Umzug richtig

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Umzug, Umzugskisten,
Foto: pexels.com

Ob aus privaten Gründen, einem Jobwechsel oder der Wunsch nach einem Tapetenwechsel – ein Umzug steht früher oder später bei vielen Menschen auf dem Lebensplan. Dabei stellt sich schnell die zentrale Frage: Selbst umziehen oder lieber eine Umzugsfirma beauftragen? Eine Entscheidung, die oft vom Geldbeutel abhängt, aber auch Zeit, Nerven und körperliche Belastung berücksichtigt.

DIY-Umzug: Günstiger, aber aufwendiger

Ein Umzug in Eigenregie scheint auf den ersten Blick die kostengünstigere Variante zu sein. Doch auch hier entstehen schnell versteckte Kosten:

  • Transporter mieten: ab ca. 50–150 € pro Tag, je nach Größe und Anbieter
  • Benzin und Kilometerpauschalen
  • Verpackungsmaterial (Karton, Luftpolsterfolie, Spanngurte): ca. 50–100 €
  • Verpflegung für Helfer
  • Verlust durch mögliche Schäden bei unsachgemäßem Transport

Wer Hilfe von Freunden bekommt, spart Personalkosten – muss aber Organisation und Dankbarkeit in Form von Pizza oder Getränken einplanen. Bei größeren Haushalten kann der logistische Aufwand jedoch schnell überfordern.

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Umzugsunternehmen: Komfort mit Preisetikett

Der Gang zur professionellen Umzugsfirma bietet dagegen Komfort, Sicherheit und Planbarkeit. Geschulte Helfer, geeignetes Equipment und optional ein Rundum-sorglos-Paket sorgen für Entlastung – insbesondere bei Familien, Senioren oder Fernumzügen. Zum Beispiel bei einem Umzug nach Berlin mit großer Entfernung zum alten Wohnort können Familie und Freund nicht immer helfen, weshalb sich ein professionelles Unternehmen anbietet.

Je nach Entfernung, Wohnungsgröße und Leistungsumfang variieren die Preise. Zusatzleistungen wie Packservice, Möbelmontage oder Halteverbotszonen kosten extra. Ein unverbindlicher Kostenvoranschlag verschafft Klarheit. Viele Firmen bieten Online-Rechner oder Besichtigungen an, um faire Angebote zu erstellen.

Tipp: Holen Sie mindestens zwei Angebote ein und vergleichen Sie Leistungsumfang, Versicherungsschutz und Bewertungen.

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Entscheidungshilfe: Wann lohnt sich welche Variante?

Ein direkter Vergleich zeigt: Beide Varianten haben klare Vor- und Nachteile. Wer möglichst günstig umziehen möchte und keine Scheu vor körperlicher Arbeit hat, ist mit einem DIY-Umzug gut beraten. Die Kosten lassen sich so zwar niedriger halten, dafür ist der Aufwand deutlich höher – nicht nur zeitlich, sondern auch organisatorisch. Zudem steigt das Risiko, dass Möbel beschädigt werden oder Helfer kurzfristig abspringen.

Demgegenüber punktet die Umzugsfirma mit Komfort und Sicherheit. Zwar sind die Umzugskosten höher, dafür übernimmt ein erfahrenes Team den Großteil der Arbeit. Besonders bei großen Haushalten, langen Distanzen oder wenn wenig helfende Hände verfügbar sind, kann sich die Investition lohnen. Dank Versicherungsschutz und fixer Zeitpläne wird der Umzug so planbarer und stressfreier – was für viele Gold wert ist.

Letztlich kommt es darauf an, was Ihnen wichtiger ist: Geld sparen oder Aufwand minimieren. Wer rechtzeitig plant, Angebote vergleicht und realistisch einschätzt, was er selbst stemmen kann, trifft am Ende die für sich passende Entscheidung.

Nicht nur der Preis zählt

Am Ende hängt die Entscheidung von mehreren Faktoren ab: dem Budget, dem Umzugsvolumen, der körperlichen Belastbarkeit und der verfügbaren Zeit. Während der DIY-Umzug für junge, flexible Menschen mit wenig Hausstand eine gute Option ist, lohnt sich bei komplexeren Umzügen oft der Griff zum Profi – auch wenn er etwas mehr kostet.

Wer clever vergleicht, die Kosten realistisch kalkuliert und die eigenen Prioritäten kennt, kann den Umzug stressfrei und effizient gestalten – ganz gleich, ob mit Muskelkraft oder Manpower vom Fach.

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Sanierung der Stadtmauer am Uhrturm in Oppenheim

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Sanierung Uhrturmmauer Oppenheim
© C. Mühleck / Stadt Oppenheim

Am Uhrturm in der Mainzer Straße haben in dieser Woche die Bauarbeiten zur Sanierung der historischen Stadtmauer begonnen. Die Maßnahme ist Teil der geplanten grundhaften Erneuerung des Straßenbereichs und wurde als vorgezogener Bauabschnitt gestartet. Gefördert wird das Projekt unter anderem durch Mittel der Städtebauförderung.

Mauerwerk, Geländer und Treppe werden umfassend saniert

Die Arbeiten dienen nicht nur der optischen Aufwertung, sondern vor allem dem Erhalt der historischen Bausubstanz – insbesondere der spätmittelalterlichen Stadtmauerreste, die in Oppenheim unter Denkmalschutz stehen. Ziel ist es, den Uhrturm künftig wieder öffentlich zugänglich zu machen und langfristig zu sichern.

Im Rahmen der Sanierung wird die begehbare Abdeckung der Stadtmauer vollständig instandgesetzt, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. In der Vergangenheit hatte Nässe das Mauerwerk erheblich geschädigt. Auch die gezielte Ableitung von Regenwasser ist Bestandteil der Baumaßnahmen.

Die Zugangstreppe zum Turm wird überarbeitet und der Anschluss zur Nachbarwand so hergestellt, dass kein Wasser mehr eindringen kann. Zusätzlich wird das stark korrodierte Metallgeländer am Treppenaufgang durch ein neues ersetzt. Risse in der Geländeroberfläche hatten ebenfalls dazu geführt, dass Feuchtigkeit in die Mauerkrone eindrang und weitere Schäden verursachte.

Ein besonders wichtiger Schritt ist zudem das Neuverfugen des gesamten Mauerwerks. Herabgefallene Steine und marode Fugen machten diesen Eingriff unumgänglich. Die Sanierung erfolgt unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, um das ursprüngliche Erscheinungsbild zu bewahren.

Bürgermeistern betont Bedeutung für das Stadtbild

Die Oppenheimer Bürgermeisterin, Silke Rautenberg, unterstreicht den historischen und städtebaulichen Wert der Maßnahme: „Für unser denkmalgeschütztes Stadtbild ist es von wesentlicher Bedeutung, dass die spätmittelalterliche Stadtanlage in ihrer städtebaulichen Gesamtstruktur erhalten bleibt. Dabei sind die Stadtmauerreste wie hier am Uhrturm für das Erscheinungsbild von herausragender Bedeutung.“

Sie ergänzt: „Mit der aktuellen Maßnahme sichern wir unsere historische Bausubstanz und ermöglichen, dass der historische Stadtmauerturm auch im Rahmen von Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Die Kosten liegen nach aktuellem Stand bei rund 87.000 Euro.“

Abschluss der Arbeiten für Mitte September geplant

Die Arbeiten am Uhrturm in der Mainzer Straße sollen nach aktuellem Zeitplan bis Mitte September abgeschlossen sein. Danach soll der Bereich – inklusive des sanierten Treppenaufgangs – wieder für die Öffentlichkeit begehbar sein.

Die Stadt Oppenheim setzt mit diesem Projekt ein weiteres deutliches Zeichen für denkmalgerechte Stadtentwicklung und nachhaltige Baukultur. Durch den Erhalt bedeutender Baustrukturen wird nicht nur das Stadtbild gepflegt, sondern auch ein Stück Geschichte für künftige Generationen bewahrt.

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Historisches Erbe trifft moderne Stadtentwicklung

Der Uhrturm und die angrenzende Stadtmauer sind wichtige Bestandteile der Oppenheimer Stadtgeschichte. Sie stammen aus dem Spätmittelalter und prägen das Erscheinungsbild der Innenstadt bis heute. Ihre Sanierung ist daher nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle und identitätsstiftende Aufgabe.

Mit der Kombination aus Städtebauförderung, fachgerechter Sanierung und langfristiger Nutzbarkeit wird die Stadt ihrer Verantwortung gerecht, historische Bauwerke nicht nur zu schützen, sondern auch erlebbar zu machen.

Artikelempfehlung: Warnung der Polizei vor Betrügern in Oppenheim und Worms

Kfz-Gutachter im Schadensfall: Warum unabhängige Gutachten so wichtig sind

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KFZ Gutachter, Werkstatt

Der Unfall ist passiert – was nun? Ein Verkehrsunfall ist für viele Autofahrer eine Ausnahmesituation. Zwischen Schock, Adrenalinschub und organisatorischem Chaos stellt sich schnell die Frage: Wie gehe ich jetzt richtig vor, um meine Ansprüche zu sichern? Neben dem Austausch der Versicherungsdaten und der polizeilichen Aufnahme spielt vor allem eines eine entscheidende Rolle – das Kfz-Gutachten.

Ein solches Gutachten liefert die fachliche Grundlage für die Schadensregulierung mit der Versicherung. Es dokumentiert nicht nur die sichtbaren Schäden am Fahrzeug, sondern bewertet auch die Reparaturkosten, den Wiederbeschaffungswert, eine mögliche Wertminderung sowie den Nutzungsausfall. Je nach Unfallhergang und Schadenshöhe kann es damit erheblichen Einfluss auf die Höhe des Schadenersatzes haben – sowohl für Privatpersonen als auch für gewerbliche Fahrzeughalter.

Warum sich ein unabhängiger Gutachter lohnt

Viele Unfallbeteiligte wissen nicht, dass sie bei einem unverschuldeten Unfall das Recht haben, einen eigenen Gutachter zu beauftragen – auf Kosten der gegnerischen Versicherung. Wer hingegen das Gutachten eines Versicherungsdienstleisters akzeptiert, riskiert unter Umständen eine einseitige Bewertung zugunsten des Versicherers. Unabhängige Kfz-Gutachter hingegen arbeiten neutral und ausschließlich im Interesse des Auftraggebers.

Das hat gleich mehrere Vorteile: Sie analysieren den Schaden objektiv, dokumentieren auch verdeckte Mängel und können zudem die technischen Zusammenhänge des Unfalls nachvollziehen. Besonders bei strittigen Fällen oder möglichen Folgeschäden – etwa an der Achsgeometrie, Elektronik oder Karosseriestruktur – sind unabhängige Unfallgutachter in Berlin oft entscheidend für eine faire Schadenregulierung.

Ein weiterer Pluspunkt: Viele Sachverständige übernehmen auch die direkte Kommunikation mit der Versicherung und stehen auf Wunsch in Kontakt mit Anwälten oder Werkstätten. Das entlastet die Geschädigten nicht nur organisatorisch, sondern verschafft ihnen auch rechtliche und wirtschaftliche Sicherheit.

So läuft ein Gutachten ab – schnell und professionell

Nach der Beauftragung kommt der Gutachter zum Fahrzeug – häufig noch am selben Tag oder spätestens innerhalb von 24 Stunden. Dabei ist es unerheblich, ob sich das Fahrzeug beim Halter, in einer Werkstatt oder an einem anderen Ort befindet. Der Experte nimmt sämtliche Schäden auf, macht Fotos, prüft die Fahrzeugsicherheit und erstellt eine detaillierte Kalkulation. In der Regel liegt das schriftliche Gutachten innerhalb von ein bis zwei Werktagen vor und wird – auf Wunsch – direkt an die Versicherung übermittelt.

Gute Gutachter erläutern ihren Kunden das Ergebnis verständlich, weisen auf mögliche Besonderheiten hin und stehen auch für Rückfragen zur Verfügung. Gerade für Personen, die bisher noch keine Erfahrung mit einem Unfall oder der Schadensabwicklung gemacht haben, ist diese persönliche Betreuung ein wichtiger Mehrwert.

Was kostet ein Gutachten – und wer zahlt?

Die Kosten für ein Unfallgutachten hängen vom Umfang des Schadens und dem Wert des Fahrzeugs ab. In der Praxis bewegen sich die Honorare meist im Bereich von 300 bis 600 Euro. Entscheidend ist jedoch: Bei einem unverschuldeten Unfall übernimmt die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung in der Regel sämtliche Gutachterkosten. Selbst bei kleineren Schäden – sofern die sogenannte Bagatellgrenze überschritten ist, die aktuell bei etwa 750 Euro liegt – ist ein vollständiges Gutachten gerechtfertigt und durchsetzbar.

Liegt der Schaden darunter, genügt häufig ein sogenanntes Kurzgutachten oder eine Reparaturkostenkalkulation, die deutlich günstiger ist – allerdings weniger detailliert. Auch diese kann ein unabhängiger Gutachter erstellen, wenn gewünscht. Wer unsicher ist, ob sich ein vollständiges Gutachten lohnt, sollte sich daher vorab beraten lassen. Viele Sachverständige bieten hierzu eine kostenfreie Ersteinschätzung an.

Verlässlichkeit, Erfahrung und Unabhängigkeit zählen

Bei der Wahl des KFZ-Gutachters in Gronau sollten Geschädigte nicht nur auf regionale Nähe achten, sondern vor allem auf die fachliche Qualifikation. Zertifizierungen, langjährige Erfahrung und gute Erreichbarkeit sind Hinweise auf einen seriösen Anbieter. Ebenso wichtig ist die Unabhängigkeit: Ein guter Gutachter arbeitet weder im Auftrag einer Versicherung noch zugunsten einer Werkstatt – sondern ausschließlich im Sinne einer objektiven Bewertung.

In vielen Städten gibt es mittlerweile mobile Dienste, die auch am Wochenende oder außerhalb der regulären Arbeitszeiten zur Verfügung stehen. Diese Flexibilität ist besonders für Berufstätige oder Unternehmen mit Fuhrpark von Vorteil.

Gutachten schützen vor finanziellen Nachteilen

Ein Kfz-Gutachten mag auf den ersten Blick wie eine zusätzliche Formalität erscheinen – doch es ist oft entscheidend, wenn es um faire Entschädigung nach einem Unfall geht. Nur durch eine präzise und unabhängige Begutachtung lassen sich Reparaturkosten, Wiederbeschaffungswert und mögliche Folgeschäden nachvollziehbar belegen. Wer auf eigene Faust oder nur mit Hilfe der Versicherung handelt, geht unter Umständen leer aus – oder muss aus eigener Tasche nachbessern.

Daher gilt: Im Schadensfall ist ein unabhängiger Gutachter nicht nur hilfreich, sondern häufig unverzichtbar. Er schützt vor finanziellen Nachteilen, sorgt für Transparenz und unterstützt bei der zügigen Abwicklung – professionell, rechtssicher und mit dem Blick fürs Detail.

Warnung der Polizei vor Betrügern in Oppenheim und Worms

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Warnung der Polizei Mainz

Die Polizeiinspektionen in Oppenheim und Worms verzeichnen derzeit eine auffällige Häufung von betrügerischen Anrufen, bei denen sich Kriminelle als falsche Polizeibeamte ausgeben. Ziel der Täter ist es, insbesondere ältere Menschen zu täuschen und unter einem dramatischen Vorwand um Geld oder Wertsachen zu bringen.

Betrugsmasche: Enkeltrick kombiniert mit falscher Polizei

Die Masche der Täter ist perfide und emotional aufwühlend: Am Telefon behaupten sie beispielsweise, dass ein Enkelkind oder ein anderer naher Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. In manchen Fällen geben sich die Anrufer selbst als der oder die Enkelin aus und berichten, dass die Eltern einen Unfall erlitten hätten. Im nächsten Schritt wird unter großem Druck Geld gefordert – angeblich zur Zahlung einer Kaution oder für dringende medizinische Behandlungen.

Häufig erkundigen sich die Betrüger gezielt nach Vermögenswerten im Haushalt, etwa Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen. Ziel ist es, das Vertrauen der Betroffenen zu gewinnen und sie zur Herausgabe ihrer Ersparnisse zu bewegen – teils sogar an angebliche „Polizeiboten“, die die Wertgegenstände persönlich abholen.

So erkennen Sie betrügerische Anrufe

Die Polizei gibt klare Hinweise, wie sich Bürgerinnen und Bürger vor solchen Telefonbetrügereien schützen können:

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten.
  • Die echte Polizei ruft Sie niemals unter der Notrufnummer 110 an.
  • Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich niemals unter Druck setzen – beenden Sie das Gespräch sofort.

Legen Sie auf und informieren Sie die Polizei, wenn:

  • Sie nicht genau wissen, wer Sie anruft.
  • Der Anrufer persönliche Daten, Informationen über Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände erfragt.
  • Sie aufgefordert werden, Geld zu überweisen oder persönliche Besitztümer herauszugeben.
  • Ihnen ein „Bote“ angekündigt wird, der Wertgegenstände bei Ihnen abholen soll.
    Sie unter Druck gesetzt oder emotional manipuliert werden.

Die Täter agieren oft professionell, sprechen akzentfrei und wirken vertrauenswürdig. Daher ist es umso wichtiger, ruhig zu bleiben, keine Details preiszugeben und sofort aufzulegen.

Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, besonders ältere Menschen im eigenen Umfeld über diese Betrugsmasche aufzuklären.

Wechsel im Management bei Lufthansa Airlines

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Francesco Sciortino und Heiko Reitz | Quelle: Lufthansa
Francesco Sciortino und Heiko Reitz | Quelle: Lufthansa

Zum 1. September 2025 übernimmt Francesco Sciortino eine Schlüsselrolle bei Lufthansa Airlines: Als neues Mitglied des Bereichsvorstands wird er künftig das Drehkreuz Frankfurt als Hub Manager verantworten. Gleichzeitig soll er die Position des Accountable Managers der Kernmarke Lufthansa bekleiden. Damit rückt Sciortino in eine strategisch bedeutende Doppelfunktion im Führungsteam des größten deutschen Carriers auf.

Sciortino hatte bereits eine leitende Funktion bei Lufthansa

Derzeit ist Francesco Sciortino Chief Operating Officer (COO) sowie Mitglied der Geschäftsführung bei Austrian Airlines. Zuvor war er bereits in leitenden Positionen innerhalb des Lufthansa Konzerns tätig – unter anderem als Managing Director und Accountable Manager bei Germanwings und SunExpress. Darüber hinaus ist er langjähriger Airbus A330/340-Kapitän bei Lufthansa.

Der bisherige Hub Manager Frankfurt, Klaus Froese, hatte die Rolle interimsweise übernommen und kehrt planmäßig in den aktiven Flugbetrieb zurück. Er wechselt als Kapitän zur Boeing 747-Flotte der Lufthansa.

Auch in München kommt es zu einem Führungswechsel:

Heiko Reitz, aktuell Mitglied des Bereichsvorstands von Lufthansa Airlines, übernimmt ebenfalls zum 1. September 2025 die operative Verantwortung als Hub Manager für den Flughafen München. Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, hatte diese Rolle zuletzt zusätzlich übernommen. Künftig wird er sich als CEO vollständig auf die strategische Weiterentwicklung der Airline und die konsequente Umsetzung des Zukunftsprogramms „Turnaround“ konzentrieren.

Mit der Einführung explizit verantwortlicher Hub Manager für Frankfurt und München zu Beginn des Jahres 2025 verfolgt Lufthansa das Ziel, die betrieblichen Prozesse an den beiden wichtigsten Standorten in enger Abstimmung mit internen Teams und externen Partnern weiter zu optimieren. Bereits jetzt zeigen sich deutliche Erfolge: Die Kundenzufriedenheit, die operative Stabilität und die Pünktlichkeit haben sich spürbar verbessert.

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Spende der Stadt Ingelheim an Caritas

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Spendenübergabe in Ingelheim
(v.l.) Marcus Krüger, Hubert Reise, Dr. Christiane Döll, Friederike Vigeland (Fotograf: Marco Rockert)

Im Rahmen des Hafenfestes hat die Stadt Ingelheim am Samstag eine mobile Spülmaschine an das Café-Mobil der Caritas übergeben – ein wichtiger Schritt für mehr Nachhaltigkeit bei öffentlichen Veranstaltungen. Finanziert wurde das Gerät aus dem städtischen Fördertopf Fairer Handel, der lokale Projekte rund um fairen Konsum und Ressourcenschonung unterstützt.

Die neue Spülmaschine ermöglicht dem Café-Mobil, bei seinen Einsätzen vollständig auf Einweggeschirr zu verzichten und stattdessen umweltfreundliches Mehrweggeschirr zu nutzen. Das spart nicht nur Müll, sondern auch Ressourcen – ganz im Sinne nachhaltiger Stadtentwicklung und gelebter Fairtrade-Philosophie.

Fördertopf stärkt nachhaltige Projekte in Ingelheim

Die Stadt Ingelheim wurde 2023 als „Hauptstadt des Fairen Handels“ ausgezeichnet – ein Titel, der mit einem Preisgeld verbunden war, gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Aus diesen Mitteln entstand der städtische Fördertopf, über den Vereine und Initiativen eine Teilfinanzierung für nachhaltige und faire Projekte beantragen können – bis zu 90 Prozent, maximal 1.000 Euro pro Projekt.

„Mit dem Fördertopf Fairer Handel stärken wir nicht nur das Bewusstsein für fairen Konsum – wir unterstützen auch praktische Maßnahmen wie diese Spülmaschine, die Einwegverpackungen eindämmt und Ressourcen vor Ort spart“, erklärte Dr. Christiane Döll, Beigeordnete der Stadt Ingelheim, bei der symbolischen Übergabe.

Auch Friederike Vigeland, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik und zuständig für die Fördermittelvergabe, betont: „Ziel ist es, Ingelheimer Vereine zu unterstützen, sich für den Fairen Handel einzusetzen. Im Café-Mobil werden ausschließlich fairer Kaffee und Tee ausgeschenkt – da ist es nur richtig und konsequent, dass die Getränke auch so nachhaltig wie möglich konsumiert werden können.“

Caritas-Café-Mobil: Gelebte Nachhaltigkeit

Das Café-Mobil ist ein Angebot des Caritaszentrums St. Laurentius in Ingelheim. Bei zahlreichen Veranstaltungen bringt es nicht nur fairen Kaffee und Tee unter die Menschen, sondern vermittelt auch die Werte der Nachhaltigkeit und sozialen Verantwortung.

Hubert Reise, Vorstand der Caritas Mainz, zeigt sich erfreut: „Die mobile Spülmaschine ist ein echter Gewinn und passt hervorragend zum Konzept der Caritas, denn Nachhaltigkeit ist Bestandteil unserer Verbandsphilosophie, auch und gerade bei den vermeintlich kleinen Dingen. Denn nur was wir im Kleinen leben, kann auch im Großen wirken.“

Marcus Krüger, Einrichtungsleiter des Caritaszentrums, ergänzt: „Es tut gut, wenn wir uns in Ingelheim so gemeinsam für eine bessere und gerechtere Welt engagieren und uns dabei gegenseitig unterstützen und stärken.“

Förderung läuft bis Ende 2025 – Anträge weiterhin möglich

Die Stadt Ingelheim betont, dass die Förderung nicht nur für bestehende Fairtrade-Initiativen gedacht ist, sondern ausdrücklich auch für neue Projekte, die sich erstmals mit dem Thema befassen möchten. Anträge können laufend bis Ende 2025 gestellt werden. Informationen und Antragsformulare stehen auf der städtischen Website unter www.ingelheim.de/fairtrade bereit.

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Autoknacker in Mainz unterwegs – Polizei sucht nach Zeugen

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Autoknacker

Polizei Mainz: In der Zeit zwischen Montag, dem 29. Juli, 17:00 Uhr, und Dienstag, dem 30. Juli, 07:00 Uhr kam es in einer Tiefgarage in der Balthasar-Maler-Gasse zu gleich drei Autoeinbrüchen. Unbekannte Täter schlugen bei allen betroffenen Fahrzeugen mit erheblicher Gewalt die Seitenscheiben ein und durchsuchten die Innenräume.

Die Autoknacker richteten massiven Schaden an

Obwohl die Einbrecher kaum Beute machten, richteten sie durch die massive Zerstörung der Fahrzeugscheiben erheblichen Sachschaden an. Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und konnte erste Spuren an den Tatorten sichern. Aktuell laufen die kriminaltechnischen Auswertungen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 bei der Kriminalpolizei Mainz zu melden.

Hinweis für Autofahrer: Achten Sie insbesondere beim Abstellen Ihrer Fahrzeuge in Tiefgaragen oder wenig frequentierten Bereichen auf verdächtige Personen oder Geräusche und melden Sie Auffälligkeiten umgehend der Polizei.

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Salzbachtalbrücke Wiesbaden: Freigabe der Nordbrücke

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Salzbachtalbrücke neu
Quelle: Autobahn GmbH

Die Autobahn GmbH Niederlassung West hat die Bauarbeiten an der Salzbachtalbrücke im Zuge der A66 planmäßig abgeschlossen. Am Freitagabend, dem 1. August 2025, wird die neu errichtete Nordbrücke für den Verkehr freigegeben – ein weiterer Meilenstein für die Verkehrsinfrastruktur in Hessen.

Neue Verkehrsführung ab Freitagabend

Mit der Inbetriebnahme der Nordbrücke stehen Autofahrern in Fahrtrichtung Rüdesheim künftig zwei moderne Fahrstreifen zur Verfügung. In Fahrtrichtung Frankfurt erfolgt die Nutzung weiterhin über die bereits Ende 2023 fertiggestellte Südbrücke. Auch hier bleiben zwei Fahrstreifen erhalten.

Temporäre Einschränkungen und geänderte Verkehrsführung

Die Freigabe der Nordbrücke erfolgt am Freitagabend. In der Übergangsphase kann es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen, da die neue Verkehrsführung eingerichtet wird.

Bereits am Donnerstag, 30. Juli 2025, ab 20 Uhr wird die Zufahrt zur A66 an der Anschlussstelle Wiesbaden-Mainzer-Straße (5) in Richtung Rüdesheim gesperrt. Die Sperrung dauert bis zur offiziellen Freigabe am Freitagabend. Hintergrund ist die Umstellung der Verkehrsführung auf die neue Brücke.

Tempolimits und Bauarbeiten im Mittelstreifen

Bis zum Abschluss aller Restarbeiten wird der Verkehr auf beiden Brücken zunächst in verengten Fahrstreifen am äußeren Rand geführt. Dabei gelten reduzierte Geschwindigkeitsbegrenzungen:

  • 80 km/h in Fahrtrichtung Rüdesheim
  • 60 km/h in Fahrtrichtung Frankfurt

Diese Maßnahmen sind notwendig, um die bauzeitlich eingerichteten Mittelstreifenüberfahrten zurückzubauen und letzte Arbeiten im Mittelbereich der Brücke abzuschließen.

Vollständige Öffnung voraussichtlich in wenigen Wochen

Nach Abschluss dieser Rückbauarbeiten wird der Verkehr auf der Salzbachtalbrücke wieder vollständig auf regulären Fahrbahnbreiten in beide Richtungen geführt. Auch die Tempolimits sollen dann aufgehoben werden.

Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmer um vorsichtige Fahrweise im Baustellenbereich und um Verständnis für die temporären Einschränkungen.

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Krebskranke Kinder Mainz e.V. lädt zum Tag der offenen Tür ein

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Tag der offenen Tür Krebskranke Kinder Mainz e.V.

Die Erholungsanlage des Elternvereins Krebskranke Kinder Mainz e.V. in Gemünden ist seit vielen Jahren ein geschützter Rückzugsort für Familien, die ein krebskrankes Kind begleiten. Inmitten der Natur finden betroffene Eltern, Kinder und Geschwister hier Entlastung in Therapiepausen oder nach Abschluss der Behandlung – mit der beruhigenden Nähe zur Universitätsmedizin Mainz.

Ein besonderes Highlight im Jahresverlauf ist das große Sommerfest, das jährlich auf dem Gelände der Anlage gefeiert wird. Dabei kommen betroffene Familien zusammen, um das Leben zu feiern, alte Bekannte zu treffen und unbeschwerte Stunden zu genießen.

Einladung zum Tag der offenen Tür am 26. August 2025

Am Dienstag, den 26. August 2025, lädt der Elternverein die Nachbarschaft, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie alle Interessierten herzlich zum Tag der offenen Tür in die Erholungsanlage nach Gemünden ein. Von 15:00 bis 20:00 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Livemusik mit Nico Gomez und Jan Stürmer, Spielangebote und ein Zauberer für Kinder sowie kulinarischen Angeboten.

Das Team des Elternvereins informiert vor Ort über seine vielfältigen Projekte, Hilfsangebote und die wichtige Arbeit für krebskranke Kinder, Jugendliche und deren Familien. Der Tag der offenen Tür bietet eine gute Gelegenheit zum Austausch, zum Kennenlernen der Anlage und zum Engagement für eine gute Sache.

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Quint Gastro GmbH in Insolvenz – Lieferplattform aus Bad Kreuznach offline

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Das Amtsgericht Bad Kreuznach hat am 28. Juli 2025 um 16:25 Uhr das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Quint Gastro GmbH & Co. KG eröffnet. Das Unternehmen mit Sitz in der Hochstraße 11–15 in Bad Kreuznach ist unter dem Namen „Lieferbar“ bekannt. Es ist im Handelsregister unter HRA 20880 eingetragen. Als vertretungsberechtigte Person ist N. Quint eingetragen.

Zur Insolvenzverwalterin wurde Rechtsanwältin Annemarie Dhonau von der Kanzlei Dr. Schiebe & Coll. (Fachanwältin für Insolvenzrecht, Dr.-Karl-Aschoff-Straße 14, 55543 Bad Kreuznach) bestellt.

Gegenstand des Unternehmens

Die inzwischen nicht mehr aktive Website lieferbar.online war der zentrale Online-Auftritt der Quint Gastro GmbH & Co. KG, die in Bad Kreuznach unter dem Namen einen Lieferservice für Speisen und Getränke betrieb. Über die Plattform konnten Kundinnen und Kunden Gerichte wie individuell belegte Pizzen, Burger, Pasta, Wraps, Salate und Cocktails bestellen.

Forderungsanmeldungen bis Oktober möglich

Gläubiger des Unternehmens werden aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen gemäß § 38 InsO schriftlich bis spätestens zum 7. Oktober 2025 bei der Insolvenzverwalterin anzumelden. Dabei sind die Anforderungen des § 174 InsO zu beachten.

Zudem müssen Gläubiger, die Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin geltend machen wollen, diese umgehend und vollständig mitteilen. Die Mitteilung muss Art, Entstehungsgrund, den gesicherten Gegenstand sowie die Höhe der Forderung enthalten. Unterlassene oder verspätete Angaben können eine Schadensersatzpflicht nach sich ziehen (§ 28 Abs. 2 InsO).

Zahlungen nur noch an die Insolvenzverwalterin

Personen oder Unternehmen mit bestehenden Verpflichtungen gegenüber der Quint Gastro GmbH & Co. KG dürfen ab sofort nur noch an die Insolvenzverwalterin leisten (§ 28 Abs. 3 InsO), nicht mehr an das Unternehmen selbst.

Schriftliches Verfahren – Berichtstermin am 30. Oktober 2025

Das Insolvenzverfahren wird ausschließlich schriftlich geführt. Der Berichtstermin, der zugleich den Prüfungsstichtag darstellt, ist auf den 30. Oktober 2025 festgelegt.

Bis zu diesem Termin kann die Forderungstabelle werktags zwischen 9:00 und 12:00 Uhr in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Bad Kreuznach (Insolvenzgericht) eingesehen werden. Widersprüche gegen angemeldete Forderungen können schriftlich eingereicht werden. Diese müssen klar angeben, gegen welche Forderung sich der Widerspruch richtet und ob er sich auf Grund, Betrag oder Rang bezieht.

Wird kein Widerspruch fristgerecht eingereicht, gelten die Forderungen als festgestellt. Eine gesonderte Benachrichtigung über festgestellte Forderungen erfolgt nicht.

Anträge im schriftlichen Verfahren möglich

Im Rahmen des schriftlichen Verfahrens können auch Anträge auf die Bestellung eines anderen Insolvenzverwalters, die Einsetzung eines Gläubigerausschusses oder zu weiteren insolvenzrechtlichen Fragen nach §§ 66, 68, 100, 149, 157, 160, 162, 207 und 271 InsO bis zum Ablauf der gesetzten Fristen gestellt werden.

Kontakt der Insolvenzverwalterin:
Rechtsanwältin Annemarie Dhonau
Dr. Schiebe & Coll.
Dr.-Karl-Aschoff-Straße 14
55543 Bad Kreuznach
Telefon: 0671 / 20278902-0
E-Mail: badkreuznach@schiebe.de

Kurioser Einsatz! Mit 144 km/h auf dem Fahrrad geblitzt

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Blitzer1
Blitzer1

Polizeibeamte führten am gestrigen Dienstag zwischen 16:00 und 00:00 Uhr Verkehrskontrollen in Fechenheim durch. Unter anderem wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, hierbei wurden auf der Hanauer Landstraße trotz schwachen Verkehrsaufkommens insgesamt 17 Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen.

Weiterhin fertigten die Beamten im Zuge der Kontrollmaßnahmen, die auch am Mainkurkreisel stattfanden, insgesamt 15 Ordnungswidrigkeiten und 5 Strafanzeigen. Drei der Strafanzeigen wurden wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt und richteten sich gegen Fahrer von Pedelecs, deren Räder nicht als solche versichert waren.

Polizisten staunten nicht schlecht

Nicht schlecht staunten die Beamten, als sie ein Pedelec überprüften, bei dem die Trittunterstützung dieses zu einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 140 km/h beschleunigen kann. Die Beamten stellten das Rad zwecks Vorführung bei einem Gutachter sicher.

Ein weiterer Pedelecfahrer versuchte sich gegen 18:30 Uhr der Kontrolle zu entziehen, die Beamten konnten ihn jedoch nach kurzer Nacheile festnehmen, ein durchgeführter Drogenvortest verlief positiv, sodass eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Die Frankfurter Polizei wird auch in Zukunft Verkehrskontrollen auch in Bezug auf Pedelecs im Stadtgebiet durchführen, um die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen.

Was ist ein Pedelec?

Ein Pedelec (kurz für „Pedal Electric Cycle“) ist ein Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung. Der Elektromotor unterstützt den Fahrer nur dann, wenn aktiv in die Pedale getreten wird – und das bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h. Sobald diese Grenze erreicht ist oder nicht mehr getreten wird, schaltet sich die Motorunterstützung automatisch ab. Pedelecs gelten rechtlich als Fahrräder, benötigen weder Führerschein noch Versicherung und dürfen auf Radwegen genutzt werden. Sie unterscheiden sich damit von sogenannten S-Pedelecs, die bis zu 45 km/h schnell fahren und als Kleinkrafträder eingestuft werden.

Illegale Müllentsorgung im Gewerbepark Bingen

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„Eine Tüte vom Schnellrestaurant, eine leere Milchpackung oder gleich ein ganzer Müllsack – es gibt kaum etwas, das nicht am Straßenrand landet“, bringt Oberbürgermeister Thomas Feser das Problem auf den Punkt. Was an Autobahnraststätten und in Städten alltäglich ist, zeigt sich auch im Gewerbe- und Industriepark Bingen am Rhein & Grolsheim: illegal entsorgter Abfall wird zunehmend zum Problem.

Gemeinsame Initiative gegen Müllsünder

Um dem wachsenden Müllaufkommen entgegenzuwirken, bündeln die Stadt Bingen und das Unternehmen Amazon nun ihre Kräfte. Ziel ist es, insbesondere im Gewerbegebiet konsequenter gegen illegale Abfallentsorgung vorzugehen. Die Stadt wird mit ihrem Kommunalen Vollzugsdienst verstärkt präsent sein, vor allem zu Zeiten, in denen die Müllsünder am aktivsten sind – nachts und außerhalb der Arbeitszeiten.

„Nur wenn wir die Täter auf frischer Tat ertappen und mit Bußgeldern belegen, können wir hier eine abschreckende Wirkung erzielen“, betont Oberbürgermeister Feser.

Amazon setzt auf regelmäßige Reinigungsaktionen

Auch Amazon, mit einem Logistikstandort in der Albert-Schweitzer-Straße vertreten, zeigt Verantwortung. Das Unternehmen hat bereits ein Maßnahmenpaket umgesetzt, das unter anderem monatliche Reinigungstage („Dreck-weg-Tage“), regelmäßige Kontrollgänge und interne Sensibilisierungsprogramme für Mitarbeitende umfasst.

„Wir wollen nicht nur den Müll reduzieren, sondern auch einen positiven Beitrag für die Gemeinde leisten“, erklärt Area Change Manager Mazen Kanaan.

Weitere Schritte geplant

Als nächste Maßnahme tauscht Amazon offene Mülltonnen auf dem Betriebsgelände gegen geschlossene Systeme aus. Zudem soll die betriebsinterne Abfallentsorgung weiter verbessert werden. „Ganz verhindern lässt sich illegaler Müll nicht, aber wir sind dankbar für die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Bingen“, sagt Area Manager Florian Werner.

Klare Botschaft an Müllsünder

Die Stadt will mit dieser Kooperation ein deutliches Signal setzen. „Es gibt genug legale Möglichkeiten zur Müllentsorgung – sei es über Mülleimer oder Wertstoffhöfe. Der wilden Entsorgung im Gewerbepark wollen wir nun endgültig einen Riegel vorschieben“, so Feser abschließend.

Stadt Rüsselsheim erweitert Sanddünen-Fläche

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Stadt Rüsselsheim erweitert Sanddünen-Fläche

Vor einigen Wochen hat die Stadt auf einer Erweiterungsfläche der Bauschheimer Sanddüne vier Reptilienhabitate anlegen lassen. Im Rahmen seiner Sommertour hat Oberbürgermeister Patrick Burghardt am Dienstag (29. Juli) die neue Fläche nun begutachtet.

Die Erweiterungsfläche befindet sich gegenüber der Sanddüne und wird durch einen Reptilienschutzzaun sowie einen kleinen Bauzaun vom Wirtschaftsweg abgegrenzt. Auf der Fläche wurden vier Stein- und Totholzhaufen mit umliegenden Sandflächen errichtet. Diese dienen dem Schutz verschiedener Reptilienarten, insbesondere der Zauneidechse. Um optimale Bedingungen zur Fortpflanzung und Überwinterung für die Tiere zu schaffen, wurde das Material etwa 80 Zentimeter tief in den Untergrund eingebaut.

Patrick Burghardt – Oberbürgermeister und Umweltdezernent

„Die Erweiterung der Sanddüne ist eine Ausgleichsmaßnahme für die Eselswiese. Zauneidechsen finden hier einen neuen Lebensraum und wir erhalten gleichzeitig das wertvolle Habitat. Perspektivisch sollen die bestehende Sanddüne und die neue Fläche zu einer großen Biotop- und Habitatfläche verbunden werden“, erläutert der Oberbürgermeister und Umweltdezernent die Planung. Der vorhandene Wirtschaftsweg werde dazu im Rahmen der Erschließung der Eselswiese zurückgebaut. Einmal jährlich werden die Flächen gemäht. Auf diese Weise wird Gehölzaufwuchs verhindert, gleichzeitig offene Sandböden gesichert und ein- oder zweijährige Pflanzenarten gefördert. Davon profitieren Reptilien wie Zauneidechsen und Insekten.

Die Maßnahmen auf der Eselswiese werden gemäß den Vorgaben von Fachbüros für Natur- und Artenschutz und in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde durchgeführt und vor Ort überwacht. Die Expertinnen und Experten stellen sicher, dass alle Arbeiten den natur- und artenschutzrechtlichen Auflagen entsprechen und die Bedürfnisse der geschützten Arten berücksichtigt werden. Darüber hinaus wurden und werden die örtlichen Naturschützer über verschiedene Beteiligungsformate wie Runde Tische aber auch separate Termine und Sitzungen des Naturschutzbeirates eng eingebunden.