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Wie Robotik die Erlebnisbranche verändert

Von Museen und Wissenschaftszentren bis hin zu Freizeitparks und Einzelhandelsflächen – Robotik verändert grundlegend, wie Menschen Bildung und Unterhaltung erleben. Heutige Besucher sehnen sich nach Immersion – nach Ausstellungen, die sich bewegen, reagieren und Geschichten erzählen, anstatt nur statisch präsentiert zu werden. Dieser Wandel hat den Weg für fortschrittliche robotische Systeme geebnet, darunter lebensechte Animatronics, die die Grenzen zwischen Realität und Vorstellung verschwimmen lassen.

Marken wie mydinosaurs stehen an der Spitze dieser Transformation. Sie erschaffen hochentwickelte robotische Figuren, die Lernen und Storytelling auf unvergessliche Weise zum Leben erwecken.

Herausforderungen:

  • Traditionelle Ausstellungen und statische Installationen schaffen es kaum, die Aufmerksamkeit moderner Zielgruppen zu halten.
  • Institutionen stehen vor der Herausforderung, Bildung, Unterhaltung und Technologie sinnvoll zu verbinden.
  • Kosten und Komplexität beim Aufbau fesselnder, langlebiger Exponate hemmen oft Innovationen.

Robotik bietet die Lösung – eine Kombination aus Ingenieurskunst, Kunstfertigkeit und Interaktivität, die Erlebnisse schafft, die lehren und inspirieren.

Der Aufstieg animatronischer Erlebnisse

Von statischen Ausstellungen zu dynamischen Darbietungen

Ausstellungen haben sich dramatisch weiterentwickelt – von Glasvitrinen und unbeweglichen Modellen hin zu lebensechten, robotisch gesteuerten Inszenierungen. Erste Animatronics tauchten in Freizeitparks der Mitte des 20. Jahrhunderts auf, doch aktuelle Fortschritte in Robotik, KI und Materialwissenschaft haben den Realismus auf ein nie dagewesenes Niveau gehoben.
Heutige animatronische Exponate bieten ausdrucksstarke Bewegungen, naturgetreue Klänge und interaktive Reaktionen, sodass sich Besucher fühlen, als wären sie in eine andere Zeit oder Welt eingetreten.

Zentrale Merkmale moderner Animatronics

Moderne animatronische Technologie bietet:

  • Realistische Bewegungen und Mikroausdrücke, gesteuert durch Servos und Pneumatik.
  • Integrierte Audiosysteme für Brülllaute, Rufe oder Dialoge.
  • Interaktive Reaktionen, ausgelöst durch Bewegungssensoren oder Besucherannäherung.

Diese Innovationen machen Storytelling multisensorisch, immersiv und emotional fesselnd.

Design- und Ingenieurinnovationen

Anatomische und verhaltensbezogene Genauigkeit

Jede Kreation von mydinosaurs beginnt mit wissenschaftlicher Präzision. Künstler und Ingenieure arbeiten mit Zoologen und Paläontologen zusammen, um Skelettstrukturen, Muskelgruppen und Verhaltensmuster zu studieren. Das Ergebnis? Animatronics, die die natürlichen Bewegungen und Ausdrucksformen realer oder ausgestorbener Tiere originalgetreu nachbilden.

Fortschrittliche Mechanismen

Hinter jeder lebensechten Bewegung steckt ein komplexes mechanisches System:

  • Servomotoren für präzise Steuerung von Kopf- und Gliedmaßenbewegungen.
  • Pneumatik- und Hydrauliksysteme für flüssige, kraftvolle Bewegungsabläufe.
  • Interne Rahmenkonstruktionen für komplexe Gelenkigkeit und Langlebigkeit.

Diese Systeme sind sorgfältig abgestimmt, um Realismus und Zuverlässigkeit in Einklang zu bringen – für einen sicheren, dauerhaften Betrieb in stark frequentierten Umgebungen.

Programmierung und Steuerungssysteme

Animatronische Roboter können betrieben werden über:

  • Vorprogrammierte Abläufe – ideal für synchronisierte Shows.
  • Fern- oder KI-gestützte Steuerung – ermöglicht Echtzeitinteraktionen.
  • Sensorbasierte Auslöser – schaffen spontane Besucherinteraktionen.

Einige fortgeschrittene Modelle verwenden einfache KI-Algorithmen, um ihr Verhalten anzupassen – etwa indem sie auf Besucher mit Augenbewegungen, Lauten oder Gesten reagieren.

Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Branchen

Museen und Bildungseinrichtungen

Robotische Ausstellungen revolutionieren die Bildung, indem sie passives Beobachten in aktives Lernen verwandeln. Museen nutzen animatronische Tiere und Dinosaurier, um Biologie, Evolution und Naturschutz auf interaktive und einprägsame Weise zu vermitteln. Lernende erleben wissenschaftliche Konzepte hautnah – sie sehen, hören und interagieren mit sich bewegenden Modellen.

Freizeitparks und Live-Shows

In der Unterhaltungsbranche sind animatronische Figuren zu wahren Publikumsmagneten geworden. Ob ein brüllender T. rex im prähistorischen Dschungel oder ein sprechender Drache in einer Fantasieattraktion – Robotik ermöglicht es Geschichtenerzählern, Vorstellungskraft und Realität nahtlos zu verbinden. Die maßgeschneiderten Kreationen von mydinosaurs werden an das jeweilige Parknarrativ angepasst und garantieren so einzigartige, unvergessliche Gästeerlebnisse.

Einzelhandel und Markeninszenierungen

Auch jenseits von Bildung und Unterhaltung setzen Marken zunehmend auf Robotik für immersive Marketingerlebnisse. Robotische Figuren dienen als aufmerksamkeitsstarke Installationen bei Events, Ausstellungen oder Pop-up-Stores – sie schlagen die Brücke zwischen digitalem und physischem Erleben.

Integration in immersive Umgebungen

Szenografie und Bühnenbild

Ein animatronisches Modell entfaltet sein volles Potenzial erst im Zusammenspiel mit einer stimmigen Umgebung. Realistische Bühnenbilder, Beleuchtung und Klanglandschaften schaffen vollständiges Eintauchen. Die Ingenieurteams von mydinosaurs arbeiten oft mit Designern von Veranstaltungsorten zusammen, um thematische Kohärenz und eine reibungslose Installation zu gewährleisten.

Interaktive Exponate

Bewegungssensoren, Touchscreens und AR-Overlays machen Ausstellungen noch interaktiver. Besucher können Bewegungen auslösen, Verhaltensweisen kennenlernen oder Aktionen über Bedienfelder steuern – eine Kombination aus haptischem Lernen und digitaler Wissensvermittlung.

Emotionaler und pädagogischer Einfluss

Empathie durch lebensechtes Verhalten

Lebensechte Robotik kann emotionale Bindungen fördern. Ein atmender Gorilla oder ein Baby-Dinosaurier, der aus seinem Ei schlüpft, fesselt Besucher und weckt Empathie für Tiere und Geschichte. Diese emotionale Verbindung verstärkt die Bildungsbotschaft hinter der Ausstellung.

Bewusstsein und Naturschutz

Animatronisches Storytelling kann auch Umwelt- und Artenschutzthemen hervorheben – etwa bedrohte Tierarten, Klimawandel oder paläontologische Entdeckungen. Durch die Verbindung von Realismus und Emotion motivieren Museen und Freizeitparks Besucher, aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen.

Robotik als Geschäftschance

Anpassungsfähigkeit und Skalierbarkeit

Robotik bietet flexible Lösungen – von einzelnen robotischen Kreaturen bis zu ganzen Ausstellungssystemen. mydinosaurs ermöglicht kundenspezifische Anfertigungen, bei denen Arten, Größen und Bewegungsumfänge an Budget und Raumverhältnisse angepasst werden können.

Investitionsrendite

Institutionen, die in Robotik investieren, verzeichnen messbare Erfolge:

  • Höhere Besucherzahlen: Lebensechte Roboter ziehen größere Menschenmengen an.
  • Längere Verweildauer: Interaktive Exponate halten das Interesse länger aufrecht.
  • Langlebigkeit: Für Dauerbetrieb mit minimalem Wartungsaufwand konzipiert.

Langfristig führen diese Vorteile zu nachhaltigem Besucherwachstum und gestärkter Markenbekanntheit.

Warum MyDinosaurs die Zukunft robotischer Erlebnisse anführt

Fachkompetenz über Genres und Arten hinweg

Das Portfolio von mydinosaurs umfasst Dinosaurier, Drachen, Meerestiere, Säugetiere und Fantasiewesen. Ihre Kreationen sind in Museen, Zoos, Freizeitparks und globalen Ausstellungen zu finden und dienen gleichermaßen Bildungs- wie Unterhaltungszwecken.

Handwerkskunst und Spitzentechnologie

Jedes Modell vereint wissenschaftliche Genauigkeit mit künstlerischer Raffinesse. Hochwertige Materialien – etwa Silikonhäute und fortschrittliche interne Mechanismen – gewährleisten Realismus und Zuverlässigkeit. Integrierte Ton-, Bewegungs- und Steuersysteme machen die Kreationen von mydinosaurs zu einem vollständig immersiven Erlebnis.

Globale Reichweite und umfassende Dienstleistungen

Von der Konzeptentwicklung bis zur Installation bietet mydinosaurs vollständige Projektunterstützung – einschließlich Design, Ingenieurwesen, Versand und After-Sales-Service. Dank der Fähigkeit, Robotik an jedes Thema oder jede Umgebung anzupassen, gilt das Unternehmen weltweit als verlässlicher Partner.
Erfahren Sie mehr oder starten Sie Ihr nächstes Projekt hier: mydinosaurs.

Fazit

Robotik definiert die globale Erlebnisbranche neu – sie vereint Innovation und Vorstellungskraft. Von Klassenzimmern bis zu Freizeitparks lässt diese Technologie Geschichten lebendig werden und verbindet Bildung mit Unterhaltung.

Unternehmen wie mydinosaurs verkörpern diesen Wandel, indem sie lebensechte robotische Erlebnisse schaffen, die Staunen, Empathie und Entdeckergeist wecken. Die Zukunft interaktiver Erlebnisse hat bereits begonnen – und sie ist lebendiger als je zuvor.

Einblicke in den Strafvollzug: Norbert Henke liest in Ingelheim

Ingelheim – Was passiert hinter Gefängnismauern? Wie gelingt es, Menschlichkeit zu bewahren, wo Strafe den Alltag bestimmt? Und was bedeutet Resozialisierung jenseits politischer Schlagworte? Antworten auf diese Fragen gibt Norbert Henke, ehemaliger Leiter einer Justizvollzugsanstalt und gebürtiger Mainzer, am 17. November, 18:30 Uhr, in der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung im WBZ.

Henke hat über drei Jahrzehnte im Strafvollzug gearbeitet – als Sozialpädagoge, Jurist und Anstaltsleiter. In seinem neuen Buch „Mehr aus 31 Jahren hinter Gittern“ blickt er zurück auf ein Berufsleben zwischen Mauern, Menschlichkeit und Missverständnissen. Dabei räumt er mit gängigen Vorurteilen auf: Wer Gefängnisse nur als Orte der Verwahrung begreift, verkennt, dass gelingende Resozialisierung auch Sicherheit für die Gesellschaft bedeutet.

Das Buch bietet fesselnde Erzählungen, berührende Anekdoten und historische Hintergründe über Justiz und Strafvollzug

Seine Erzählungen machen deutlich, dass hinter jeder Haftstrafe Lebenswege stehen, die hätten anders verlaufen können. Er fordert dazu auf, Gefangene als Menschen ernst zu nehmen und die Resozialisierung in den Mittelpunkt zu stellen. Denn eine erfolgreiche Wiedereingliederung ist nicht nur im Interesse der Gefangenen, sondern auch der beste Schutz für potenzielle Opfer.

Die Lesung mit anschließendem Gespräch verspricht einen Abend, der bewegt, provoziert und Perspektiven öffnet – für alle, die sich für das Zusammenspiel von Justiz, Menschlichkeit und sozialer Verantwortung interessieren. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter: www.fna-ingelheim.de/veranstaltungen

Mit Herz und Schraubendreher: Reparaturcafé unterstützt Kita

Riedstadt – Die Kinder der Kita Kinderinsel in Riedstadt-Wolfskehlen freuen sich sehr über vier neue Babypuppen mitsamt mehreren Garnituren Kleidung. Möglich gemacht wurde die Neuanschaffung durch die ehrenamtlich tätigen Reparierer des Reparaturcafés. Unter dem Motto „Das geht vielleicht wieder – zu schade zum Wegwerfen“ können im etwa zweimonatigen Rhythmus, immer an einem Samstag von 14 bis 17 Uhr, defekte Kleingeräte aus dem Haushalt im Alten Rathaus Crumstadt vorbeigebracht werden. Dort nimmt sich das Team des Reparatur-Cafés der alten Schätze an.

Die Hilfe zur Selbsthilfe ist kostenlos, lediglich Ersatzteile müssen bezahlt werden

In regelmäßigen Abständen spenden die ehrenamtlichen Reparierer den Inhalt der Spendenbox, die während des Reparaturcafés aufgestellt wird, sowie den Erlös aus ihrem Kaffee- und Kuchenverkauf an Einrichtungen für Kinder in Riedstadt.

„Die Babypuppen sind toll gearbeitet, mit vielen schönen Details wie zum Beispiel den Neugeborenen-Bändchen am Handgelenk“, bedankt sich Kitaleiterin Sabine Gunst-Bühler bei Günter Kleinwächter und Matthias Wild vom Reparaturcafé für die Spende. Der Kitaleiterin war bei der Auswahl nicht nur die hochwertige Verarbeitung und Ausstattung wichtig, sondern auch eine gewisse Diversität. „Ein asiatisches Kind hatte sich beschwert, dass es bei uns gar keine Kinder mit seinem Aussehen gibt“, erzählt Gunst-Bühler. So wurden von dem Spendengeld zwei asiatische und eine dunkelhäutige Puppe angeschafft. Eine Babypuppe ist für die Krippe gedacht, die übrigen drei ergänzen das Puppenarsenal im Rollenspielraum.

Das nächste Reparaturcafé – zugleich das letzte in diesem Jahr – öffnet am Samstag, 22. November, von 14 bis 17 Uhr im Alten Rathaus Crumstadt, Poppenheimer Straße 1. Dann können neben defekten Kleingeräten auch wieder reparaturbedürftige Spielsachen vorbeigebracht werden.

Neue Straßenbeleuchtung für die Mainzer Rheinallee

Nachrichten Mainz: In der Mainzer Rheinallee beginnt am Montag, 10. November 2025, ein umfangreiches Modernisierungsprojekt der Straßenbeleuchtung. Die Mainzer Netze GmbH erneuert in den kommenden Monaten die komplette Beleuchtungsanlage zwischen Nahestraße und Kaiserstraße. Neben dem Austausch der Leuchten werden auch neue Kabel und Schutzrohre verlegt.

Ziel der Maßnahme ist eine energieeffizientere und sicherere Beleuchtung. Die bislang quer über die Rheinallee hängenden Lampen werden dabei vollständig demontiert und durch moderne, standortnahe Masten ersetzt.

Bauarbeiten bis Ende 2026 – Abschnittsweise Umsetzung

Das Projekt wird bis Ende 2026 auf der Neustadtseite der Rheinallee umgesetzt. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Bauabschnitten im Gehwegbereich, um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten. Während der Bauphasen werden Fußgänger und Radfahrer jeweils um den betroffenen Baustellenabschnitt herumgeführt. Zeitweise muss jedoch eine der stadteinwärts führenden Fahrspuren für den Individualverkehr gesperrt werden.

Verkehrsführung: Eine Spur stadteinwärts, zwei Spuren stadtauswärts

Je nach Baufortschritt bleibt für den Verkehr eine Fahrspur stadteinwärts und zwei Fahrspuren stadtauswärts geöffnet. Nur während der Demontage der alten Beleuchtung kann es an einzelnen Tagen zu zusätzlichen Sperrungen stadtauswärts kommen. Die Mainzer Netze GmbH weist darauf hin, dass insbesondere in den Morgenstunden mit Verkehrsbehinderungen stadteinwärts zu rechnen ist.

Start im Bereich der Frauenlobstraße – Umleitungen eingerichtet

Die Leitungsarbeiten beginnen im Bereich der Frauenlobstraße. Während dieser Bauphase müssen sowohl die Ein- als auch die Ausfahrt der Frauenlobstraße voll gesperrt werden. Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden kleinräumige Umleitungen eingerichtet:

  • über Kaiserstraße / Raimundistraße bzw.

  • Wallaustraße / Josefsstraße.

Auch der Linksabbieger von der Rheinallee in die Frauenlobstraße wird umgeleitet – über Kaiserstraße / Christuskirche. Dieser erste Abschnitt dauert voraussichtlich vom 10. November bis zum 20. Dezember 2025.

Nächster Abschnitt ab Januar 2026 – Bushaltestelle wird verlegt

Ab Januar 2026 folgt der nächste Bauabschnitt im Bereich der Bushaltestelle „Feldbergplatz A“. Während dieser Zeit wird die Haltestelle vorübergehend in Fahrtrichtung verlegt und als Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Mainzer Netze GmbH bittet Anwohner, Verkehrsteilnehmer und ÖPNV-Nutzer um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders aufmerksam im Baustellenbereich zu fahren.

Mehr Sicherheit und Effizienz für die Rheinallee

Mit dem Projekt will die Stadt Mainz die Beleuchtung moderner und nachhaltiger gestalten. Die neuen Lichtanlagen sorgen nicht nur für mehr Verkehrssicherheit, sondern auch für geringeren Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß. So entsteht in der Rheinallee nach Abschluss der Arbeiten ein hellerer, sichererer und klimafreundlicher Straßenabschnitt, der den Charakter der Mainzer Neustadt weiter aufwertet.

Artikelempfehlung: Ordnungsamt Mainz: Mehrheit zufrieden, mehr Präsenz in der Nacht erwünscht

Bankangestellte aus Eltville verhindert Betrug an Senior

Nachrichten Rheingau-Taunus: Dank des aufmerksamen Handelns einer Bankmitarbeiterin konnte in Eltville ein dreister Betrugsversuch verhindert werden. Am Freitag ehrten Polizeistationsleiter Volker Freiding und sein Stellvertreter Robert Krallmann die Bankangestellte Anke Berlinger für ihre Zivilcourage und ihr umsichtiges Vorgehen. Durch ihre Aufmerksamkeit konnte sie verhindern, dass ein 85-jähriger Senior aus Eltville einen hohen Geldbetrag an Telefonbetrüger überwies.

Falsche Polizisten täuschen älteren Mann aus Eltville

Bereits am 16. Oktober 2025 hatten bislang unbekannte Täter telefonisch Kontakt zu dem Senior aufgenommen. Sie gaben sich als Polizeibeamte aus und überzeugten den Mann, ihnen bei der angeblichen Überführung von Betrügern zu helfen. Unter Vortäuschung falscher Tatsachen forderten sie ihn auf, eine Echtzeitüberweisung eines hohen Geldbetrags durchzuführen – angeblich, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Der 85-Jährige glaubte den falschen Polizisten und begab sich daraufhin zu seiner Hausbank in Eltville, um die Überweisung in Auftrag zu geben.

Bankmitarbeiterin schöpft Verdacht und handelt sofort

Anke Berlinger, Mitarbeiterin der betroffenen Bankfiliale, bemerkte Unstimmigkeiten und vermutete einen Betrugsversuch. Geistesgegenwärtig hielt sie die Überweisung an und kontaktierte den Kunden sowie dessen Familie telefonisch. Schnell stellte sich heraus, dass ihre Vermutung richtig war: Der Senior war auf die bekannten „Schockanrufer“-Maschen hereingefallen. Anschließend informierte Frau Berlinger umgehend die Polizei, die den Fall übernahm.

Dank ihres schnellen Eingreifens blieb dem 85-Jährigen ein erheblicher finanzieller Schaden erspart. Ihr Verhalten ist vorbildlich und sollte allen als Beispiel dienen. Die Ermittlungen gegen die Täter dauern derzeit an. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Untersuchungen übernommen.

Polizei warnt vor Schockanrufen und falschen Amtspersonen

Die Polizei warnt erneut vor der Masche der Schockanrufer, die mit erfundenen Geschichten und emotionalem Druck versuchen, Geld von älteren Menschen zu erbeuten. Typisch sei, dass sich die Täter als Polizisten, Staatsanwälte oder Familienangehörige ausgeben und ihre Opfer zu Sofortzahlungen oder Überweisungen drängen.

Die Polizei rät:

  • Gehen Sie nicht auf Geldforderungen am Telefon ein.

  • Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie selbstständig bei der Polizei unter 110 an.

  • Amtspersonen fordern niemals Geld oder Kontoinformationen am Telefon.

  • Sprechen Sie mit Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie unsicher sind.

Artikelempfehlung: Essity macht Tempo Taschentücher nachhaltiger

Kia kooperiert mit Disney: Neue digitale Fahrzeug-Themenwelten

Die Kia Corporation arbeitet mit Disney zusammen, um beliebte Figuren aus den bekanntesten Unterhaltungsmarken des Studios in Kia-Fahrzeuge zu bringen. Die neuen Themen, die für Kia-Modelle mit dem Infotainmentsystem ccNC (Connected Car Navigation Cockpit) verfügbar sind, bieten verschiedene immersive Erlebnisse. Diese basieren auf Welten von Disney, Pixar, Marvel, National Geographic und Star Wars™.

Von „Der König der Löwen“ und „Toy Story“ bis hin zu „The Avengers“ und „The Mandalorian“ verwandeln die digitalen Themen den Innenraum in eine visuell eindrucksvolle Umgebung. Dadurch entstehen gemeinsame Momente und emotionale Verbindungen zwischen Fahrer und Mitfahrenden.

Personalisierung der Fahrzeugerfahrung

Charles Ryu, Senior Vice President und Leiter der Global Brand & CX Division von Kia, bezeichnet die Zusammenarbeit als einen bedeutenden Schritt:

„Diese Zusammenarbeit mit Disney stellt eine bahnbrechende Nutzung unserer digitalen und Over-the-Air-Systeme dar, mit denen Besitzer nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Persönlichkeit ihrer Fahrzeuge mit der Kunst der Charaktere aus einigen der beliebtesten Filmwelten aller Zeiten individuell gestalten können.“

Ryu betont, dass Kia sich als zugängliche Mobilitätsmarke positionieren möchte – durch innovatives Design und fortschrittliche Technologien.

Immersive Erlebnisse vom Start bis zur Ankunft

Vom Start des Fahrzeugs bis zur Ankunft am Ziel sind charakteristische Grafiken und Designelemente der jeweiligen Themen in das ccNC-Infotainmentsystem integriert. So entstehen Momente der Nostalgie und Freude für Fans aller Altersgruppen. Die Lieblingsfiguren werden neu und eindrucksvoll erlebbar.

Einführung erster Themen und Ausblick

Noch in diesem Jahr werden fünf Franchises veröffentlicht – als Höhepunkt die Themenwelt rund um Star Wars™.

Zu den ersten verfügbaren Designs gehören:

  • Marvels „The Avengers“

  • Disneys „Mickey & Friends“

  • Pixars „Toy Story“

Bis Ende 2026 plant Kia, rund 30 Themen anzubieten. Im Kia Connect Store wird dafür ein eigener Disney-Bereich eingerichtet. Zusätzlich wird eine Disney-Aktionsseite Fans die Teilnahme an Events und Kampagnen ermöglichen. Weitere Informationen finden Interessierte im Kia Connect Store.

Du möchtest eine Probefahrt mit einem Kia machen? Jetzt Termin buchen unter: Heinz AutoCenter Mainz


Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle in Gustavsburg

Ein bewaffneter Raubüberfall auf die Star-Tankstelle in der Darmstädter Landstraße in Ginsheim-Gustavsburg ist am Samstagabend (8. November) gescheitert. Die Polizei sucht den bislang noch unbekannten Täter und bittet um Hinweise von möglichen Zeugen, die Angaben zu dem Sachverhalt oder dem Gesuchten machen können.

Der Täter flüchtete in Richtung Bahnhof Gustavsburg

Nach Angaben der Polizei betrat ein maskierter Mann gegen 21.50 Uhr den Verkaufsraum und bedrohte einen Angestellten mit einem Messer. Der Täter forderte Bargeld, doch als der Mitarbeiter ankündigte, den Alarm auszulösen, ergriff der Unbekannte ohne Beute die Flucht.

Der Täter rannte zu Fuß in Richtung Bahnhof davon. Der Angestellte blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.

Nach Einschätzung der Ermittler könnte der Täter die Tankstelle bereits vor dem Überfall ausgekundschaftet haben. Daher bittet die Polizei auch um Hinweise zu auffälligen Beobachtungen in den Tagen vor der Tat.

Die Kriminalpolizei Rüsselsheim (Kommissariat 10) hat die Ermittlungen übernommen und sucht nun dringend Zeugen. Wer am Samstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Darmstädter Landstraße beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06142/6960 zu melden.

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Essity macht Tempo Taschentücher nachhaltiger

Essity, einer der weltweit führenden Anbieter von Hygiene- und Gesundheitsprodukten, erreicht mit seiner Marke Tempo einen weiteren Meilenstein in Sachen nachhaltige Verpackung. Ab sofort sind die Tempo Original Taschentücher (15×10) im gesamten DACHNL-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande) in einer neuen, vollständig recycelbaren Papierverpackung erhältlich.

Mit dieser Innovation treibt Essity seine konsequente Nachhaltigkeits- und Verpackungsstrategie weiter voran

Das Ziel: die Kreislauffähigkeit der Produkte erhöhen und gleichzeitig den CO₂-Ausstoß reduzieren. Die neue Papierverpackung senkt den Verpackungs-Kohlenstofffußabdruck um 24 Prozent gegenüber der bisherigen Kunststoffverpackung, die bereits zu 30 Prozent aus Recyclingmaterial bestand. Zudem liegt die Recyclingquote von Papier in Europa rund viermal höher als die von Kunststoff – ein klarer Vorteil für die Umwelt.

„Plastikmüll ist für Verbraucherinnen und Verbraucher eines der größten Nachhaltigkeitsthemen. 82 Prozent der deutschen Haushalte stören sich an der Menge an Plastik in ihrem Einkauf“, erklärt Nathalie Müller, Senior Brand Manager DACH bei Tempo. Mit der neuen Papierverpackung reagiert Tempo direkt auf diese Bedürfnisse – ohne Kompromisse bei der bewährten Produktqualität.

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Quelle: Essity

Spagat zwischen nachhaltiger Verpackung und optimalem Produktschutz

Auch im Inneren bleibt Tempo seinem Anspruch an Hygiene und Produktschutz treu: Die Einzelverpackungen bestehen weiterhin aus mindestens 30 Prozent recyceltem Kunststoff und sind technisch recycelbar. Damit gelingt Tempo der Spagat zwischen nachhaltiger Verpackung und optimalem Produktschutz.

Mit dieser Einführung ist Tempo die erste Marke, die Taschentücher in einer recycelbaren Papierverpackung anbietet – und setzt damit einen neuen Standard im Markt für nachhaltige Hygieneprodukte.

Artikelempfehlung: Zukunft des Einzelhandels: Die Innenstadt muss mehr können als verkaufen

Traditioneller Weihnachtsmarkt im Heinz AutoCenter in Mainz

Am Samstag, 22. November 2025, lädt das Heinz AutoCenter in Mainz von 11 bis 17 Uhr zum beliebten Heinzelmännchens Weihnachtsmarkt ein. Dann verwandelt sich das Gelände in Mainz-Mombach in ein festlich geschmücktes Winterdorf mit zahlreichen Ausstellern, weihnachtlicher Musik und einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie.

Weihnachtsstimmung für Groß und Klein im Heinz AutoCenter

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Auch in diesem Jahr dürfen sich besonders die jüngsten Besucher auf ein buntes Programm freuen. Für Kinder gibt es kreatives Basteln mit „Kreative Kinder Mainz“, während Micha Messer­mann mit seinem Kinderprogramm um 11.30 Uhr und 14.45 Uhr für beste Unterhaltung sorgt.

Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher um 14.00 Uhr, wenn die Tanzgruppe Breakin’ Newz mit ihrer mitreißenden Breakdance-Show die Bühne erobert.

Ab 15.15 Uhr stattet zudem der Nikolaus dem Weihnachtsmarkt einen Besuch ab – ein Höhepunkt vor allem für die kleinen Gäste. Mit im Gepäck hat er tolle Überraschungen für die Kleinen.

Musikalische und Kulinarische Highlights

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Musikalisch wird es ab 16.00 Uhr mit dem Pop- und Gospelchor „PopCHORn“, der mit modernen und klassischen Weihnachtsliedern für Gänsehautmomente sorgt.

Auch für das leibliche Wohl ist während des Weihnachtsmarktes im Heinz AutoCenter bestens gesorgt: Neben Kartoffelsuppe, Würstchen, Fleischkäse, Waffeln und Kuchen gibt es Kaffee, Glühwein, Sekt und alkoholfreie Getränke. So ist für jeden Geschmack etwas dabei, während die Besucher das festliche Ambiente genießen.

Adventszauber im Heinz AutoCenter

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Das Team vom Heinz AutoCenter freut sich darauf, gemeinsam mit allen Gästen die Adventszeit zu feiern. Der Heinzelmännchen-Weihnachtsmarkt bietet eine ideale Gelegenheit, mit Familie und Freunden ein paar besinnliche Stunden zu verbringen und sich auf die schönste Zeit des Jahres einzustimmen.

Natürlich haben Besucher auch die Möglichkeit, die aktuellen Fahrzeugmodelle des Heinz AutoCenters zu entdecken und sich persönlich beraten zu lassen.

Adresse:
Heinz AutoCenter
Am Mombacher Kreisel 3
55120 Mainz-Mombach

Der Heinzelmännchen-Weihnachtsmarkt findet am 22. November 2025 von 11 bis 17 Uhr im Heinz AutoCenter in Mainz-Mombach statt.

Brand in Bad Kreuznacher Gaststätte – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

In der Nacht zu Montag (10. November 2025) hat ein Brand in der Gaststätte Holzwurm in der Mannheimer Straße einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 2.45 Uhr bemerkte ein Zeuge Flammen im Innenraum des Lokals und alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Zuvor hatte bereits ein Rauchmelder im Treppenhaus ausgelöst.

Beim Eintreffen der Feuerwehr standen Flammen im Bereich der Theke deutlich sichtbar hinter den Fenstern. Die Bewohner des Gebäudes hatten das Haus zu diesem Zeitpunkt bereits selbstständig verlassen und blieben glücklicherweise unverletzt.

Schneller Löscheinsatz der Feuerwehr Bad Kreuznach verhindert Ausbreitung der Flammen

Ein Atemschutztrupp verschaffte sich über die Hintertür Zugang zur Gaststätte. Mit einem C-Rohr gelang es den Einsatzkräften, den Brand im Thekenbereich rasch unter Kontrolle zu bringen. Da das Lokal überwiegend mit Holz verkleidet ist, bestand akute Gefahr, dass sich das Feuer schnell ausbreiten könnte – dies konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.

Parallel durchsuchten weitere Atemschutztrupps die Wohnungen in den oberen Stockwerken. Um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen, wurden Fenster geöffnet und ein Belüftungsgerät eingesetzt. Dadurch konnten der Gastraum sowie der Treppenraum effizient entraucht werden.

Brandursache noch unklar – Polizei ermittelt

Die Polizei war während des Einsatzes mit mehreren Beamten vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Sowohl die genaue Entstehung des Feuers als auch die Höhe des Sachschadens sind derzeit noch unklar.

Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Artikelempfehlung: Neue Details zur Explosion in Bad Kreuznach

Eintracht Frankfurt siegt – Mainz 05 weiter in der Krise

Nachrichten Fussball: Eintracht Frankfurt hat das Rhein-Main-Duell gegen den FSV Mainz 05 mit 1:0 (0:0) gewonnen. Ritsu Doan erzielte in der 81. Minute nach einem starken Solo den entscheidenden Treffer. Damit wahrt die Eintracht den Anschluss an die internationalen Plätze, während Mainz weiter tief im Abstiegskampf steckt.

Frankfurt mit frischen Kräften nach Neapel

Nach dem torlosen Remis in der Champions League bei SSC Neapel stellte Trainer Dino Toppmöller seine Elf auf vier Positionen um. Unter anderem feierte Mahmoud Dahoud sein Startelf-Debüt. Der Coach hatte eine „harte Nuss“ erwartet – und lag damit richtig.

Zähe erste Halbzeit ohne große Chancen

Vor rund 59.000 Zuschauern startete das Spiel engagiert, aber ohne zwingende Szenen. Mainz attackierte mutig und störte früh, Frankfurt zeigte zwar mehr Ballbesitz, aber wenig Durchschlagskraft. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld – Torchancen blieben Mangelware.

Doans Solo bringt Entscheidung gegen Mainz

Nach der Pause erhöhte die Eintracht das Tempo. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich die individuelle Klasse der Gastgeber durch. In der 81. Minute fasste sich Ritsu Doan ein Herz, tanzte mehrere Mainzer Abwehrspieler aus und schob eiskalt ein – das Tor des Tages.

Mainz bleibt punktlos und ratlos

Für Mainz 05 war es bereits die siebte Niederlage der Saison. Unter Trainer Bo Henriksen warten die Rheinhessen weiter auf Konstanz und Erfolgserlebnisse. Offensiv fehlte es an Präzision, defensiv an Stabilität. Der FSV bleibt damit auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Frankfurt bleibt oben dran

Eintracht Frankfurt klettert auf Rang sieben und liegt nur zwei Punkte hinter den Europapokalplätzen. Trainer Toppmöller lobte die Moral seines Teams und hob den Siegtorschützen hervor:
„Ritsu hat gezeigt, was in ihm steckt – solche Aktionen entscheiden Spiele.“

Effizienz schlägt Einsatz

Das Rhein-Main-Duell bot über weite Strecken Kampf und Disziplin, aber wenig Glanz. Am Ende reichte der Eintracht eine individuelle Klasse-Aktion, um die drei Punkte zu sichern. Mainz 05 hingegen muss dringend Lösungen finden, um nicht frühzeitig den Anschluss im Tabellenkeller zu verlieren.

Artikelempfehlung: Mainz 05 zeigt beeindruckende Leistung gegen Florenz

Neue Details zur Explosion in Bad Kreuznach

Am späten Samstagabend (8. November 2025) kam es in der Hackenheimer Straße im Bad Kreuznacher Stadtteil Bosenheim zu einer starken Explosion. Die Detonation war so heftig, dass Erschütterungen noch in mehreren Kilometern Entfernung wahrgenommen wurden. In der Leitstelle gingen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Notrufe aus einem Umkreis von rund zehn Kilometern ein.

Gebäude nach Explosion schwer beschädigt – mehrere verletzte Personen

Die Einsatzkräfte wurden daraufhin mit einem Großaufgebot nach Bosenheim alarmiert. Beim Eintreffen bestätigte sich die Erstmeldung: In einem Wohnhaus war es zu einer Explosion gekommen. Das Gebäude wurde dabei offenbar schwer beschädigt.

Dank des schnellen Handelns von Hausbewohnern und zwei in der Nähe befindlichen Feuerwehrleuten in Zivil konnte Schlimmeres verhindert werden. Noch vor dem Eintreffen der offiziellen Rettungskräfte retteten sie eine Person aus dem ersten Obergeschoss. Weitere Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen.

Der Brandherd befand sich im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Die Explosion war so heftig, dass Teile der Hauswand in den Garten stürzten. Trupps der Feuerwehr drangen unter schwerem Atemschutz mit C-Rohren in das Gebäude vor, um den Brand zu bekämpfen und nach weiteren Personen zu suchen.

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Foto: Feuerwehr Bad Kreuznach

Eine Person erlitt durch die Explosion schwere Verletzungen und musste in eine Spezialklinik gebracht werden. Drei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Weitere Bewohner blieben unverletzt, mussten aber das Haus verlassen.

Mehrfamilienhaus nicht mehr bewohnbar

Das Mehrfamilienhaus ist nach Angaben der Polizei derzeit unbewohnbar. Ein Bausachverständiger des Technischen Hilfswerks (THW) begutachtete in der Nacht die massiven Schäden. Die betroffenen Anwohner wurden vorübergehend im Gemeinderaum betreut und anschließend in Ersatzunterkünfte gebracht.

Nach rund zwei Stunden konnten die meisten der über 40 eingesetzten Feuerwehrkräfte wieder abrücken. Die Löschbezirke des Bad Kreuznacher Ostbereichs blieben mit der Einsatzleitung zur Sicherung und Nachlöscharbeiten vor Ort.

Zur Ursache der Explosion laufen derzeit umfangreiche Ermittlungen der Polizei. Hinweise auf eine mögliche Gasexplosion oder technische Defekte werden geprüft.

Zukunft des Einzelhandels: Die Innenstadt muss mehr können als verkaufen

Zukunft Innenstadt – Über Jahrzehnte galten Innenstädte als Orte des Handels. Wer Schuhe, Elektronik oder Geschenke suchte, fuhr in die City. Dieser Automatismus ist seit Jahren gebrochen. Heute beginnt für viele der Einkaufsprozess im Internet – oft endet er dort auch. Die Folgen sind sichtbar: Leerstände, zurückgehende Frequenzen, verunsicherte Ladenbetreiber und Kommunen, die den Verlust urbaner Lebendigkeit fürchten. Doch die Debatte darüber, wie Innenstädte wieder attraktiv werden können, greift zu kurz, wenn sie sich allein auf „den Einzelhandel stärken“ beschränkt. Die Zukunft der Innenstädte entscheidet sich nicht im Wettbewerb „online gegen offline“, sondern im Wandel hin zu multifunktionalen, lebenswerten Stadträumen.

Der stationäre Handel wird auch in Zukunft eine Rolle spielen – aber nicht mehr als dominierendes Zentrum der Innenstadt. Er muss Teil eines größeren städtischen Organismus sein, der Handel, Wohnen, Arbeit, Kultur und Freizeit neu miteinander verzahnt. Die Innenstadt der Zukunft ist kein Einkaufszentrum unter freiem Himmel, sondern ein lebendiger, gemischt genutzter sozialer Raum.

Handel braucht Kontext – und Erlebnisse, die online nicht ersetzt

Die Kernfrage lautet: Warum sollte jemand in die Innenstadt kommen, wenn der gleiche Artikel online günstiger, schneller und bequemer erhältlich ist? Der stationäre Handel wird nur dann bestehen, wenn er einen Mehrwert bietet, der sich digital nicht kopieren lässt. Das bedeutet: Einkauf muss wieder zum Erlebnis werden – nicht im Sinne oberflächlicher Showeffekte, sondern durch Authentizität, persönliche Beratung, Qualität und Atmosphäre.

Gastronomie, Kultur und Freizeitangebote bilden dabei zentrale Anker. Sie schaffen Anlässe zum Verweilen. Eine Innenstadt, die nur „durchlaufen“ wird, verliert an Bedeutung. Eine Innenstadt, die Begegnung ermöglicht, gewinnt.

Doch dieses Erlebnis entsteht nicht durch einzelne Geschäfte allein. Es braucht strategische Kooperationen – zwischen Händlern, Gastronomen, Kulturinstitutionen, Immobilienbesitzern und Kommunen. Business Improvement Districts (BIDs) und Standortgemeinschaften (ISGs) zeigen, dass gemeinsames Denken und gemeinsames Investieren funktionieren können. Innenstädte sind kein Nebeneinander von Parzellen – sie sind ein Gesamtraum, der als solcher gedacht werden muss.

Multifunktionalität statt Monokultur

Leerstände werden heute oft als Beleg für den Niedergang des Einzelhandels gelesen. Tatsächlich bieten sie eine Chance für Neuorientierung. Wenn Verkaufsflächen in Wohnraum, Coworking, medizinische Versorgung, Bildungseinrichtungen oder kulturelle Nutzung überführt werden, entsteht eine gesunde Mischung – eine Stadt, die zu verschiedenen Tageszeiten genutzt wird und damit belebt bleibt.

Diese Multifunktionalität macht Innenstädte resilienter. Eine Innenstadt, die nur auf Konsum setzt, ist verletzlich. Eine Innenstadt, die vielfältige Funktionen vereint, hat Zukunft.

Das bedeutet jedoch auch, dass Kommunen mutiger regulieren müssen. Die Vergabe von Nutzungsrechten, die Bodenpolitik, die Entwicklung von Mietmodellen und Förderprogrammen – all das sind Stellschrauben, an denen Städte aktiv drehen können. Wer die Innenstadt dem Markt alleine überlässt, riskiert ihre Verödung.

Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität sind entscheidend

Innenstädte müssen Orte sein, an denen Menschen gerne Zeit verbringen. Das beginnt bei der Gestaltung des öffentlichen Raums: Plätze, Grünflächen, Sitzmöglichkeiten, Kunst im Stadtraum, barrierefreie Wege – all das entscheidet darüber, ob eine Innenstadt als einladend wahrgenommen wird.

Häufig diskutiert wird die Rolle des Autos. Autofreie Innenstädte können Aufenthaltsqualität erhöhen – aber sie funktionieren nur dann, wenn der öffentliche Nahverkehr leistungsfähig ist und der Lieferverkehr vernünftig organisiert wird. Ein pauschaler Verzicht auf Autos löst keine Probleme, ein kluges Mobilitätskonzept dagegen schon.

Digital und analog gehören zusammen – nicht gegeneinander

Viele Händler kämpfen noch immer gegen den Online-Handel. Diese Abwehrhaltung ist jedoch strategisch falsch. Die Zukunft liegt in der Verknüpfung: Click & Collect, digitale Beratungsangebote, lokale Online-Marktplätze, personalisierte Kundenansprache und die Nutzung von Daten zur Sortimentsgestaltung – all das stärkt den stationären Handel statt ihn zu ersetzen.

Der Laden vor Ort wird damit zur physischen Erweiterung digitaler Angebote. Anders gesagt: Der Handel muss dort präsent sein, wo die Kundinnen und Kunden sind – und das ist heute sowohl in der Innenstadt als auch im Netz.

Die Frage ist nicht, wie man den stationären Einzelhandel zurück in seine alte Rolle bringt. Diese Rolle existiert nicht mehr. Die Frage ist, wie Innenstädte als Lebensräume gestaltet werden, in denen Handel ein wichtiges, aber nicht allein tragendes Element ist. Der Schlüssel liegt in Kooperation, Diversifizierung und konsequenter Nutzerorientierung.

Die Innenstadt der Zukunft ist keine Shoppingmeile – sie ist ein urbanes Wohnzimmer. Nur wenn Städte diesen Wandel aktiv gestalten, werden ihre Zentren Orte bleiben, an denen Menschen gerne sind.

Ein ganzes Dorf wird zur Weihnachtslandschaft

In Waldbreitbach im Wiedtal (Westerwald) verwandelt sich zur Adventszeit nicht nur der Marktplatz, sondern das gesamte Dorf in eine großflächige Weihnachtskulisse. Vom 29. November bis 25. Januar sind Straßen, Plätze und Hausfassaden im staatlich anerkannten Luftkurort im Westerwald festlich beleuchtet. Seit 35 Jahren pflegt der Ort die Tradition, sich in der Vorweihnachtszeit als „Weihnachtsdorf“ zu präsentieren – mit Krippen, Lichterinstallationen und einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm, das Besucher aus der Region und darüber hinaus anzieht.

Krippen und Lichterwege im gesamten Ort

Zu den zentralen Attraktionen zählt der Zunftbaum im Ortskern, der mit rund zehntausend LED-Lichtern zum weithin sichtbaren Weihnachtsbaum wird. Der „Stern von Bethlehem“, ein beleuchteter Weg am Waldhang, führt von der Dorfmitte bis zum Kloster der Franziskanerinnen. Entlang des Weges sind rund 30 Krippen ausgestellt. Insgesamt können Besucher über 80 Krippenstationen entdecken, darunter eine der größten Naturwurzelkrippen weltweit in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt sowie eine schwimmende Krippe auf der Wied. In „Gustels Krippenwelt“ werden zudem internationale Krippen aus verschiedenen Kontinenten präsentiert.

Informationen zu Führungen, ein Flyer sowie der Veranstaltungskalender stehen unter www.wiedtal.de bereit.

Eröffnung und begleitendes Programm

Eröffnet wird die Weihnachtszeit am 28. November mit einem Fackelzug, musikalischer Begleitung und regionalen Spezialitäten wie Glühwein und rheinischem Döppekuchen am Handwerksmuseum. An den zweiten und dritten Adventswochenenden findet der Christkindchenmarkt statt, bei dem das Christkind kleine Geschenke verteilt und lokale Aussteller ihre Produkte anbieten. Ein Selbermacher-Basar im Kolpinghaus ergänzt das Programm am Nikolaus-Wochenende. Den Abschluss bildet am 24. Januar das traditionelle Weihnachtsbaumwerfen des örtlichen Sportvereins. Für Kinder wird zudem eine neue Rallye durch den Ort angeboten.

Insolvenz der Spedition Klos GmbH in Bad Kreuznach eröffnet

Über das Vermögen der Spedition Klos GmbH mit Sitz in der Benzstraße 6 in 56288 Kastellaun ist am 3. November 2025 das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter der Nummer HRB 11228 eingetragen. Geschäftsführer ist M. Koßmann.

Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe (Fachanwalt für Insolvenzrecht) aus Mainz bestellt. Er ist unter folgender Anschrift erreichbar: Hindenburgstraße 32, 55118 Mainz, Telefon 06131/61923-0, E-Mail: r.schiebe@schiebe.de.

Aufforderung an Gläubiger

Gläubiger des Unternehmens werden aufgefordert, ihre Forderungen gemäß § 38 InsO schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Die Frist endet am 30. Dezember 2025.

Sicherungsrechte an Vermögenswerten der Schuldnerin sind dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen. Wer dies schuldhaft verzögert, kann für daraus entstehende Schäden haftbar gemacht werden.

Zahlungen an die Spedition dürfen ab sofort nicht mehr direkt an das Unternehmen, sondern müssen an den Insolvenzverwalter geleistet werden.

Termin zur Gläubigerversammlung

Am Dienstag, 20. Januar 2026, findet um 14:00 Uhr im Saal 2 des Amtsgerichts Bad Kreuznach (John-F.-Kennedy-Straße 17) eine Gläubigerversammlung statt. Dort wird unter anderem über folgende Punkte beraten und gegebenenfalls beschlossen:

  • Bestätigung oder Austausch des Insolvenzverwalters

  • Einsetzung eines Gläubigerausschusses

  • Fortführung, Stilllegung oder Verwertung des Unternehmens

  • Verkauf des Betriebs oder wesentlicher Vermögenswerte

  • Fortgang und Gestaltung des Insolvenzverfahrens, einschließlich möglicher Insolvenzplanlösungen

Im Anschluss ist in derselben Sitzung die Prüfung der angemeldeten Forderungen vorgesehen. Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten darüber keine gesonderte Nachricht.

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