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Großeinsatz der Feuerwehr Wiesbaden in Mainz-Kastel

In der Nacht zum Dienstag (11. November 2025) kam es in Wiesbaden zu einem Wohnungsbrand im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses am Philippsring, Ecke Frankfurter Straße im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel.

Die betroffene Wohnung in Mainz-Kastel ist vorübergehend nicht bewohnbar

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesbaden schlugen bereits Flammen aus einem Fenster auf der Gebäuderückseite. Dichter Rauch drang aus der betroffenen Wohnung.

Drei Bewohner konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie retten. Sie blieben unverletzt, wurden jedoch vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht und von einem Mitglied der Seelsorge in Notfällen betreut. Aufgrund der starken Brand- und Rauchschäden ist die Wohnung derzeit nicht bewohnbar. Die betroffenen Personen wurden vorübergehend bei Bekannten untergebracht.

Zur Brandbekämpfung setzten die Einsatzkräfte ein Strahlrohr im Außenangriff ein, um die Flammen schnell einzudämmen. Zeitgleich ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem weiteren Strahlrohr im Innenangriff vor. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Feuerwehr konnte das Feuer rasch gelöscht und auf die betroffene Wohnung begrenzt werden.

Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

Zur Kontrolle des Daches und zur Absicherung gegen eine mögliche Brandausbreitung wurden zwei Drehleitern eingesetzt. Zudem öffneten die Feuerwehrleute Teile der Fassade, um versteckte Glutnester auszuschließen. Die übrigen Bewohner des Hauses konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen bleiben.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

Im Einsatz waren:

  • die Berufsfeuerwehr Wiesbaden der Wachen 2 und 3
  • die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Kastel
  • der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen
  • ein Notarzteinsatzfahrzeug
  • die Polizei

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Update zum Insolvenzverfahren der Karrié Bau Beteiligungsgesellschaft mbH

Über das Vermögen der Karrié Bau Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Mainz ist am 11. November 2025 die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet worden. Das teilte das Amtsgericht Mainz mit. Das Unternehmen mit Adresse in der Robert-Bosch-Straße 40 (HRB 50283) wird von Geschäftsführer P.D. Karrié vertreten.

Mit der gerichtlichen Anordnung dürfen Verfügungen des Unternehmens nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters vorgenommen werden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Götz Lautenbach (bbl law, Eschersheimer Landstraße 50–54, 60322 Frankfurt am Main) bestellt.

Gläubiger und sonstige Schuldner der Karrié Bau Beteiligungsgesellschaft mbH werden darauf hingewiesen, Zahlungen oder Leistungen nur noch unter Beachtung der gerichtlichen Verfügung vorzunehmen (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO).

Der vollständige Beschluss ist in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Mainz einsehbar.

Rechtsmittel

Die Entscheidung kann von der Antragstellerin mittels sofortiger Beschwerde angefochten werden. Ebenso können Gläubiger Beschwerde einlegen, wenn sie die internationale Zuständigkeit nach Art. 5 Abs. 1 der EU-Verordnung 2015/848 bestreiten möchten. Die Beschwerdefrist beträgt zwei Wochen ab Zustellung bzw. Veröffentlichung der Entscheidung. Beschwerden sind beim Amtsgericht Mainz einzureichen.

Hier geht zu weiteren Insolvenzmeldungen

Spatenstich für das neue Hoffnungshaus in Ingelheim

Mit einem feierlichen Spatenstich haben die Stadt Ingelheim, die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, die Hoffnungsträger Stiftung und Boehringer Ingelheim den offiziellen Startschuss für ein gemeinsames integratives Wohnprojekt gegeben. Auf dem Gelände im Fichtenweg in Ingelheim-West entstehen vier sogenannte Hoffnungshäuser, die künftig 26 Mietwohnungen sowie Büro- und Gemeinschaftsflächen bieten. Ziel des Projekts ist es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und das Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Generationen zu fördern.

Eine innovative Form des Wohnens in Ingelheim

Oberbürgermeister Ralf Claus erklärte beim Spatenstich: „Mit der Umsetzung der Hoffnungshäuser in Ingelheim-West kommt eine innovative Form des Wohnens nach Ingelheim, bei der Integration und Bezahlbarkeit im Fokus stehen. Ich bin überzeugt, dass die Hoffnungshäuser einen positiven Beitrag zum Zusammenleben im Quartier und in unserer Stadt leisten werden. Ich freue mich über das Engagement der Hoffnungsträger Stiftung, von Boehringer Ingelheim und des Landkreises Mainz-Bingen und bedanke mich bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit in diesem Projekt.“

Auch Landrat Thomas Barth betonte die Bedeutung des Projekts für den Landkreis: „Die Hoffnungshäuser in Ingelheim sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass Integration und das Miteinander verschiedener gesellschaftlicher Gruppen im Landkreis Mainz-Bingen selbstverständlich sind. Wenn sich die künftigen Mieterinnen und Mieter gegenseitig helfen und unterstützen, sendet dies auch über die Wohnanlage hinaus ein verbindendes Signal. Gemeinsamkeit ist auch das Stichwort für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Hoffnungsträger Stiftung, Boehringer Ingelheim, der Stadt Ingelheim und dem Landkreis, die ich hier dankend hervorheben möchte.“

Das Hoffnungshaus®-Konzept hat sich bereits an über zehn Standorten in Baden-Württemberg bewährt und wurde mehrfach ausgezeichnet. Der soziale Ansatz sieht vor, dass rund 65 Prozent der Wohnungen an Menschen mit Wohnberechtigungsschein (WBS) vergeben werden. Die Mieten orientieren sich am Wohngeldniveau. 35 Prozent der Wohnungen stehen Menschen offen, die sich aktiv für das Projekt engagieren möchten, aber keinen Anspruch auf einen WBS haben.

Enge Kooperation mit der Stadt, Ehrenamtlichen, Kirchengemeinden und lokalen Initiativen

Die Wohnungen mit Größen zwischen 45 und 105 Quadratmetern werden in einer nachhaltigen Holzsystembauweise nach dem Standard KfW-Effizienzhaus 55 NH errichtet. Eine Standortleitung wird vor Ort leben und das gemeinschaftliche Zusammenleben aktiv begleiten – in enger Kooperation mit der Stadt, Ehrenamtlichen, Kirchengemeinden und lokalen Initiativen. Unterstützt wird das Projekt zudem durch einen Sozialpädagogen. Angebote wie Sprachkurse und Arbeitsmarktintegration sollen Menschen mit Fluchthintergrund den Start in ein selbstbestimmtes Leben erleichtern.

Marcus Witzke, Vorstand der Hoffnungsträger Stiftung, sagte beim Spatenstich: „Wir freuen uns, dass wir in unserem neuen Standort in Ingelheim mit Boehringer Ingelheim, der Stadt Ingelheim sowie dem Kreis Mainz-Bingen mit starken Partnern gemeinsam unterwegs sind. Wo unterschiedliche Stärken zusammenkommen und jeder seine Kompetenzen einbringt, ergibt sich ein optimales Gesamtpaket, das nachhaltige Veränderung bewirkt.“

Auch Boehringer Ingelheim betont seine gesellschaftliche Verantwortung

Médard Schoenmaeckers, Vorsitzender der Geschäftsführung Boehringer Ingelheim Deutschland, erklärte: „Als Familienunternehmen denken wir in Generationen und handeln danach. Boehringer Ingelheim ist mehr als ein Unternehmen in Ingelheim – wir verstehen uns als Teil der Gemeinschaft. Integration gelingt nur gemeinsam. Wo Menschen unter einem Dach leben, entstehen Begegnungen auf Augenhöhe. Aus Fremden werden Nachbarn, aus Nachbarschaft wird Gemeinschaft.“

Das Unternehmen stellt das Grundstück zur Verfügung und übernimmt die Baukosten, während der Betrieb durch die Hoffnungsträger Stiftung, die Stadt Ingelheim und den Landkreis Mainz-Bingen erfolgt. Finanziert wird das Projekt gemeinschaftlich durch Stadt und Kreis.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Anwohnende werden im Laufe des Projekts bei Infoveranstaltungen über den Baufortschritt informiert. Diese Termine werden rechtzeitig unter www.ingelheim.de/hoffnungshaus bekannt gegeben.

Die Fertigstellung der Hoffnungshäuser ist für Ende 2026 geplant. Dann sollen rund 80 Menschen ein neues Zuhause finden – in einem Umfeld, das beispielhaft für gelungene Integration und soziales Miteinander steht.

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Wiesbadens Sternschnuppenmarkt 2025 öffnet Ende November

Der 23. Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden lädt vom 25. November bis 23. Dezember zu vorweihnachtlichem Bummel auf dem Schlossplatz und vor der Marktkirche ein. Mehr als 100 Stände erwarten die Besucher – von kunsthandwerklichen Verkaufsständen über vielfältige gastronomische Angebote bis hin zum traditionellen Kinderkarussell.

Für die festliche Beleuchtung sorgen rund 20 große Lilien sowie vier illuminierte Tore an den Markteingängen. Weitere 20 Lilien stehen in der Fußgängerzone, 51 entlang der Wilhelmstraße. Sterne, Schneeflocken und Lichterketten in Bäumen setzen zusätzliche glanzvolle Akzente. Alle Lichteffekte sind umweltfreundlich mit LED-Leuchtmitteln realisiert.

Direkt vor dem Weihnachtsbaum ist wieder die Stadtkrippe aufgebaut, die den Stall von Betlehem symbolisch darstellt.

Öffnungszeiten Sternschnuppenmarkt Wiesbaden 2025:

  • Montag bis Donnerstag: 10.30 bis 21 Uhr

  • Freitag und Samstag: 10.30 bis 21.30 Uhr

  • Sonntag: 12 bis 21 Uhr

Kindersternschnuppenmarkt auf dem Luisenplatz

Für die kleinen Besucher öffnet auf dem Luisenplatz der Kindersternschnuppenmarkt seine Tore. Auf der Winterzauberbühne gibt es Bastelaktionen, Weihnachtsgeschichten und Live-Musik. Highlights sind der Sternschnuppen-Express, das Kinderkarussell und der verwunschene Wichtelwald, dessen Lichtfiguren und funkelnde Dekorationen eine märchenhafte Atmosphäre schaffen.

Riesenrad und Hessische WinterStubb auf dem Mauritiusplatz

Auch auf dem Mauritiusplatz wird es weihnachtlich: Die WinterStubb verwöhnt Gäste mit hessischen Spezialitäten, während das Riesenrad einen Blick aus 45 Metern Höhe auf die festlich geschmückte Innenstadt ermöglicht.

Wiesbaden on Ice

Vom 26. November bis 11. Januar 2026 verwandelt sich das Bowling Green vor dem Kurhaus wieder in die größte mobile Eisbahn Deutschlands. Neben Eiszeiten für die Öffentlichkeit stehen Eisstockbahnen und Shows zur Verfügung. Tickets sind bereits online buchbar.

Silvestergala im Kurhaus

Zur traditionellen Silvestergala lädt das Kurhaus Wiesbaden ab 20.30 Uhr ein. Moderator Chris Scheler führt durch ein Programm aus Livemusik, Live-Acts, Luftartistik und der Midnight-Show über dem Bowling Green. In insgesamt neun Sälen und Salons sorgen vier Bands, zwei DJs, verschiedene Bars, Lounges, eine Tombola und kulinarische Angebote für Unterhaltung.

  • Gala-Tickets: ab 154 Euro inklusive Getränke (Wein, Sekt, Bier, alkoholfrei, Softdrinks)

  • Premium-Tickets: 375 Euro, inklusive 4-Gänge-Dinner mit Weinbegleitung und direktem Zugang zur Gala

  • VIP-Kids-Club: Bis zu 80 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren feiern ihre eigene Silvester-Party (ab 82 Euro pro Kind) unter Betreuung von acht professionellen Betreuern.

SPD: Zwischen Selbstzerstörung und Orientierungslosigkeit

Kommentar von Meikel Dachs – Die SPD wirkt, als kämpfe sie mehr gegen sich selbst als gegen ihre politischen Gegner. Jede interne Debatte, jede Meinungsverschiedenheit wird zum öffentlichen Machtkampf, der die Partei lähmt. Während außenstehende Beobachter nach Orientierung suchen, wirkt die SPD orientierungslos – gefangen zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Tradition und den Anforderungen der Gegenwart.

Bürgergeld und die Frage nach Verantwortung

Die Debatte um Sanktionen beim Bürgergeld offenbart das Kernproblem: eine Partei, die sich in Loyalitäten und Ideologien verliert, während sie das Vertrauen ihrer Kernklientel verspielt. Die Parteibasis auf der linken Seite sammelt Unterschriften gegen Sanktionen und plant ein Mitgliederbegehren, während viele arbeitende Genossen fassungslos zusehen. Wer tagtäglich Verantwortung trägt und die Konsequenzen von Pflichtverletzungen selbst trägt, fragt sich, für wen die SPD eigentlich noch Politik macht.

Die Partei, einst Verteidigerin von Arbeit, Aufstiegschancen und sozialer Gerechtigkeit, wirkt zunehmend wie eine Lobby für die, die im Sozialsystem verharren wollen – ein gefährlicher Bruch mit dem Selbstverständnis, das die SPD historisch auszeichnete.

Gesellschaftliche Debatten und der Umgang mit unbequemen Wahrheiten

Auch bei gesellschaftlich sensiblen Themen zeigt sich die Selbstblockade der SPD. Die Aufregung über Kanzler Merz‘ Aussagen zum Stadtbild schlug hohe Wellen – doch die anschließende Debatte zeigt das größere Problem: Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie existieren nicht nur am äußersten rechten Rand, sondern auch in Teilen migrantischer Gemeinschaften. Die Partei aber zögert, diese Themen klar anzusprechen, aus Angst vor inneren Konflikten. Schweigen mag bequem erscheinen – es schwächt aber jene, die sich für Freiheit, Respekt und Gleichberechtigung einsetzen.

Ein aktuelles Beispiel verdeutlicht die inneren Konflikte: Der Bezirksbürgermeister von Neukölln tritt zurück, weil er im Kampf gegen Clankriminalität keine Unterstützung von seiner eigenen Partei erhielt. Dies illustriert, wie groß die Angst der SPD vor unangenehmen Wahrheiten geworden ist – und wie sehr dies politisches Handeln lähmt.

AfD-Verbotsverfahren: Mutlosigkeit statt klarer Haltung

Nicht zuletzt zeigt die Diskussion um ein mögliches AfD-Verbot die Zerrissenheit der SPD. Bundespräsident und SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier thematisierte in seiner Rede zum 9. November ein solches Verfahren. Viele Parteimitglieder mögen sich bestätigt fühlen – doch gleichzeitig offenbart die innerparteiliche Debatte, dass die SPD nicht in der Lage ist, eindeutige, konsequente Positionen gegenüber rechtspopulistischen Kräften einzunehmen. Die Angst vor inneren Spannungen verhindert entschiedenes Handeln.

Selbstzerstörung statt Opposition

Die SPD hat längst den Kurs verloren. Die Gefahr droht nicht von außen, durch politische Gegner, sondern von innen: Grabenkämpfe, Identitätskrisen und die Scheu, unbequeme Wahrheiten anzusprechen, lähmen die Partei. Die historischen Errungenschaften der SPD – Solidarität, soziale Gerechtigkeit, Einsatz für Arbeitende – drohen unter der Last innerer Konflikte zu verblassen. Wer heute von der SPD erwartet, klare politische Antworten zu liefern, wird enttäuscht – denn die Partei scheint mehr mit sich selbst beschäftigt als mit den Herausforderungen des Landes.

Sexspielzeug-Trends 2025: Nachhaltigkeit und Sicherheit

Im Sextoy-Bereich zeichnet sich eine neue Dynamik ab: Immer mehr Hersteller setzen auf umweltfreundliche Materialien und strengere Sicherheitsstandards. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Produkten, die nicht nur Genuss versprechen, sondern auch umweltfreundlich daherkommen. Ebenso wichtig:  Sexspielzeuge kommen mit den empfindlichsten Körperstellen in Kontakt. Die Auswahl geeigneter Materialien ist daher von entscheidender Bedeutung. In diesem Zusammenhang bemerkenswert: Was vor wenigen Jahren noch als Nischenthema galt, ist heute ein bedeutender Trend im europäischen Markt.

Ob Dildo oder Fleshlight: Nachhaltige Sextoys sind im Kommen

Diese Zahlen sprechen Bände: Das weltweite Marktvolumen nachhaltiger Sexspielzeuge belief sich 2020 auf geschätzte 2,11 Milliarden US-Dollar. Bis 2025 wird ein Anstieg auf 3,93 Milliarden US-Dollar erwartet – ein Wachstum von 85,9 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 13,2 Prozent. Damit wächst dieser Bereich deutlich schneller als der Gesamtmarkt der Sexspielzeugbranche, der bis 2025 auf ein Volumen von 38,02 Milliarden US-Dollar anwachsen dürfte.

Auch die Konsumentenseite verändert sich. Laut aktuellen Umfragen bevorzugen 60 Prozent der europäischen Käuferinnen und Käufer inzwischen umweltfreundliche Produkte für die Masturbation. Hersteller reagieren mit Innovationen bei Materialien, Verpackungen und Produktionsmethoden.

Echte Lust, aber umweltverträglich

Erotik und Nachhaltigkeit passen bestens zusammen. Deshalb setzten die renommierten Hersteller nicht nur beim Dildo konsequent auf gleichermassen haut- wie umweltfreundliche Materialien. Besonders verbreitet ist medizinisches Silikon, das langlebig, hypoallergen und recycelbar ist. Biokunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais oder Zuckerrohr hergestellt werden und biologisch abbaubar sind, gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Recycelte Kunststoffe, etwa aus Ozeanplastik, finden zudem Verwendung, beispielsweise als robuste Innenkerne. Einige Hersteller setzen auf Borosilikatglas, Edelstahl oder nachhaltig gewonnenes Holz, um besonders hygienische und vollständig recycelbare Produkte zu fertigen.

Und auch die Produktionsprozesse von Dildo, Fleshlight und anderen Sextoys unterscheiden sich deutlich von jenen aus der Vergangenheit. Automatisierte Fertigungslinien und der Einsatz von KI reduzieren Ausschuss und Energieverbrauch. 3D-Druckverfahren ermöglichen präzise Anpassungen an individuelle Bedürfnisse und verringern den Materialeinsatz. Viele Unternehmen setzen inzwischen auf erneuerbare Energien und geschlossene Recycling-Kreisläufe.

Sicherheit bleibt das zentrale Kriterium

Neben der ökologischen Verantwortung steht die Produktsicherheit im Vordergrund. Seit 2021 existiert mit der Norm ISO 3533 erstmals ein globaler Sicherheitsstandard für Sexspielzeuge. Er legt Anforderungen an Materialqualität, Produktsicherheit, Design und Kennzeichnung fest. Für elektrische Produkte gelten zudem die CE-Kennzeichnung sowie strenge Chemikalienvorgaben in der EU und der Schweiz.

Tests zeigen, dass Billigprodukte häufig erhebliche Risiken bergen. In unabhängigen Untersuchungen wurden in allen getesteten No-Name-Produkten Phthalate in Mengen nachgewiesen, die die EU-Grenzwerte für Kinderspielzeug um ein Vielfaches überschritten – teilweise bis zum 600-fachen. Poröse Materialien wie billiges „Jelly“ oder problematische Silikonmischungen können Bakterien und Schadstoffe speichern, während Abrieb von minderwertigem Kunststoff Mikroplastik und Nanopartikel freisetzen kann.

Zertifizierungen wie ISO 3533, „phthalatfrei“-Siegel oder eine klare Herstellertransparenz gelten daher als wichtige Orientierungspunkte. Besonders empfehlenswert sind Produkte aus medizinischem Silikon, Glas oder Metall, die hygienisch und langlebig sind.

Wenn Konsumentenwünsche zum Trend werden

Ein weiterer Treiber des Marktes ist der Onlinehandel. Rund 40 Prozent der Sexspielzeuge in Europa werden mittlerweile online verkauft. Hersteller reagieren auf den wachsenden Wettbewerb mit Innovationen: biologisch abbaubare Verpackungen, wiederaufladbare Batterien, genderneutrale Designs und eine offene Kommunikation über Materialien und Herkunft prägen die aktuelle Entwicklung.

Nachhaltigkeit spielt dabei eine Schlüsselrolle. Konsumentinnen und Konsumenten erwarten neben hochwertiger Verarbeitung auch transparente Angaben zu Inhaltsstoffen und Produktionsbedingungen. Wiederverwendbare oder recycelbare Verpackungen sowie Produkte mit langer Lebensdauer gewinnen an Bedeutung.

Ein Blick in die Zukunft?

Natürlich sind auch in diesem Bereich nur ungefähre Prognosen möglich. Trotzdem gilt bereits als sicher: Der Trend zu nachhaltigeren und sichereren Sexspielzeugen dürfte sich in den kommenden Jahren weiter verstärken. Die wachsende Sensibilität für Umwelt- und Gesundheitsfragen treibt das Marktvolumen kontinuierlich nach oben. Hersteller, die auf geprüfte Materialien, nachhaltige Produktion und transparente Kommunikation setzen, positionieren sich klar im Vorteil – und treffen den Nerv der Zeit.

Von Garage zu Wohnhaus: Flammen schlagen auf Dachstuhl über

Feuerwehr Worms – Am Montagnachmittag, 10. November, hat ein Feuer im Wormser Stadtteil Horchheim einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Gegen 16 Uhr geriet zunächst eine Garage auf einem Grundstück In den Weingärten in Brand. Innerhalb kurzer Zeit breiteten sich die Flammen auf den Dachstuhl des direkt angrenzenden Wohnhauses aus. Durch die starke Rauchentwicklung war das Feuer bereits von weitem sichtbar.

Mehrere Einheiten im Einsatz

Die Berufsfeuerwehr Worms rückte gemeinsam mit den freiwilligen Einheiten aus Stadtmitte, Heppenheim, Wiesoppenheim sowie Pfeddersheim an. Vor Ort begannen die Einsatzkräfte umgehend mit den Löscharbeiten, die sich aufgrund der Brandausbreitung und der Bauweise des Hauses als aufwendig gestalteten. Mehrere Trupps wurden unter Atemschutz eingesetzt, während über Drehleitern der Brand im Dachbereich bekämpft wurde. Erst gegen 19 Uhr gelang es, die Flammen vollständig zu löschen.

Im Wohnhaus befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes drei Personen sowie ein Hund. Dank des schnellen Eingreifens konnten sie sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Der Rettungsdienst war vorsorglich mit mehreren Kräften vor Ort. Auch die Polizei sicherte die Einsatzstelle ab und übernahm erste Ermittlungsarbeiten.

Das betroffene Wohnhaus ist nach Einschätzung der Feuerwehr Worms derzeit nicht mehr bewohnbar. Teile des Dachstuhls wurden durch das Feuer stark beschädigt, zudem entstand erheblicher Rauch- und Rußschaden im Inneren. Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 250.000 Euro beziffert.

Zur Ursache des Brandes liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Kriminalpolizei Worms hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wiesbadener Stadtteil wird zum Adventskalender

Der ganze Wiesbadener Stadtteil hat sich zusammengetan, um im Dezember einen abwechslungsreichen Adventskalender anzubieten. Zahlreiche Vereine, Organisationen und Privatpersonen bieten Musik, Kulinarisches und Begegnungsmöglichkeiten.

Der Adventskalender

  • Er startet bereits im November mit dem großen Weihnachtsbasar der Stricklieseln, die am 22. zwischen 13 und 17 Uhr im Bewegungscafé Hermann-Brill-Str. 4 ihre schönen selbstgemachten Dinge zugunsten der Wiesbadener Obdachlosenhilfe anbieten. Am 28. November um 19 Uhr singt „Opera et Cetera“ im Ev. Gemeindezentrum, Graf-v.-Galen-Str. 32.
  • In der Carl-v.-Ossietzky-Str. 53 wird am 1. Dezember um 11 Uhr der Weihnachtsbaum aufgestellt. Um 16 Uhr bietet die CDU am 2. Dezember am Kloster Klarenthal ein Stockbrot-Feuer an. Das weihnachtliche Quartiersfrühstück findet am 3. Dezember um 10.30 Uhr im Stadtteilcafé, Graf-v.-Galen-Str. 34, statt.
  • Die beiden Klarenthaler Musiker Petra und Bernhard Mohr laden am 5. Dezember zu „Zeit am Klavier“ um 10.30 Uhr im Bewegungscafé Hermann-Brill-Str. 4 ein. Am gleichen Tag um 17 Uhr findet „Aufwärmen am Grill“ mit Posaunenmusik am CvO-Wäldchen, Flachstr. 58–80, statt.
  • Klarenthaler Künstler bieten ihre Werke auf einem kleinen Markt an, dieser findet am 7. Dezember von 16 bis 20 Uhr im Gemeindezentrum, Graf-v.-Galen-Str. 32, statt. Dort gibt es in diesem Rahmen auch ein Posaunen- und Flötenkonzert mit lokalen Ensembles um 17 Uhr.
  • Auch dort findet am 8. Dezember um 16 Uhr ein Familien-Adventsstündchen für Kitakinder statt. „Krabbel – Advent. Wo kleine Füße große Freude finden“ mit einer Adventsgeschichte zum Erleben, Liederspaß und Bastelglitzer. Für die Großen gibt es Tee, Kaffee und Zeit zum Plaudern, für die Kleinen Staunen, Singen, Basteln und miteinander Lachen.
  • Am 12. Dezember bietet das KiEZ im Stadtteilzentrum, Geschwister-Scholl-Str. 10a, von 9 bis 12 Uhr ein Winterbrunch mit Mitbring-Buffet an. Am gleichen Tag am gleichen Ort: „Klarenthaler Feuerzauber“ um 16 Uhr. Adventslieder zu Posaunenchormusik mitsingen kann man am 13. Dezember um 17 Uhr im Gemeindezentrum, Graf-v.-Galen-Str. 32.
  • Zuhören hingegen ist angesagt beim Weihnachtskonzert des Klarenthaler Chores „Vocalis“ am 14. Dezember um 17 Uhr ebenfalls im Gemeindezentrum. Am 16. Dezember um 18 Uhr findet das Weihnachtsmusical „Merry Christmas, Charlie Brown!“ an der Schule Campus Klarenthal, Kubus, statt.
  • Basteln und Bilderbuchkino gibt es beim Weihnachtsnachmittag am 17. Dezember zwischen 15.30 und 17 Uhr in der Stadtteilbibliothek, Geschwister-Scholl-Str. 10, veranstaltet vom KiEZ.
  • Die KostBar serviert am 18. Dezember um 11.30 Uhr ein Weihnachtsessen mit Musik im Bewegungscafé Hermann-Brill-Str. 4. Der Flötenkreis spielt am 19. Dezember um 17 Uhr ein Adventskonzert in St. Klara, Graf-v.-Galen-Str. 3.
  • Am 20. Dezember um 17 Uhr lädt auf dem Willi-Graf-Forum der Ortsbeirat zu Waffeln und Glühwein ein. Ein Abschiedskonzert für die St.-Klara-Orgel findet am 21. Dezember um 17 Uhr in der bald ehemaligen katholischen Kirche, Graf-v.-Galen-Str. 3, statt.

Letzte Veranstaltung des Adventskalenders ist an Heiligabend um 15 Uhr der Krippenspielgottesdienst in der Ev. Kirche, Graf-v.-Galen-Str. 32.

Massencrash und Vollsperrung auf der A3 bei Wiesbaden

Am Montagnachmittag, 10. November 2025, ereignete sich gegen 16:30 Uhr auf der A3 bei Wiesbaden in Fahrtrichtung Süden ein schwerer Verkehrsunfall, an dem insgesamt acht Fahrzeuge beteiligt waren. Der Unfall führte zu einer Vollsperrung der Autobahn und einem Rückstau von rund zehn Kilometern.

An dem Unfall auf der A3 bei Wiesbaden waren zwei LKWs und sechs Autos beteiligt

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam ein 55-jähriger Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache auf dem linken Fahrstreifen ins Schleudern. Sein Fahrzeug geriet quer über die Fahrbahn und prallte vor einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug. Trotz einer Vollbremsung konnte der Lkw-Fahrer eine Kollision nicht verhindern.

In der Folge fuhren sechs weitere Fahrzeuge – darunter ein weiterer Sattelzug und fünf Pkw – in die Unfallstelle. Dabei wurden drei Personen schwer und zehn weitere leicht verletzt. Mehrere Rettungswagen, Notärzte, die Feuerwehr sowie die Autobahnpolizei Wiesbaden waren im Großeinsatz.

Vollsperrung und kilometerlanger Rückstau

Die Unfallfahrzeuge blockierten sämtliche Fahrstreifen der A3 in Richtung Süden, weshalb die Autobahn komplett gesperrt werden musste. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet, doch auch die Umgehungsstraßen waren stark überlastet.

Die Unfallaufnahme dauert derzeit an. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611-3454140 bei der Autobahnpolizei Wiesbaden zu melden.

Artikelempfehlung: Polizist bei Unfall auf der A671 schwer verletzt

Polizist bei Unfall auf der A671 schwer verletzt

Unfall A671: Am Sonntagmittag (9. November 2025) kam es auf der Bundesautobahn A671 bei Hochheim am Main zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 38-jähriger Motorradpolizist in der Ausübung seines Dienstes schwere Verletzungen erlitt.

Der Polizist war auf der A671 unterwegs und wollte zum Hochheimer Markt

Nach Angaben der Polizei war der Beamte gemeinsam mit drei Kollegen im Rahmen der Einsatzmaßnahmen zum Hochheimer Markt unterwegs. Die vier Polizeimotorräder befuhren gegen 12:05 Uhr die Auffahrt von der B40 auf die A671 in Richtung Wiesbaden, als es zu dem Unfall kam.

Als zweites Fahrzeug in der Kolonne verlor der 38-Jährige plötzlich die Kontrolle über sein Motorrad – das Vorderrad rutschte weg, und der Fahrer kam zu Fall. In der Folge kollidierte das Motorrad mit der Außenschutzplanke, wodurch der Polizist schwere Verletzungen erlitt.

Mehrere Verkehrsteilnehmer reagierten sofort, hielten an und leisteten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintraf. Nach der medizinischen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der verletzte Beamte in ein Krankenhaus gebracht.

Das Motorrad wurde bei dem Unfall stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Autobahnpolizei übernahm die Unfallaufnahme und leitete die weiteren Ermittlungen ein.

Artikelempfehlung: Zeugensuche nach Brand in Supermarkt in Mainz-Mombach

Adventszauber im Tierheim Ingelheim

Am Sonntag, 30. November 2025, lädt das Tierheim Ingelheim von 13:00 bis 17:00 Uhr zum stimmungsvollen Adventszauber ein. Unter dem Motto „Genießen, informieren und Gutes tun“ erwartet Besucher ein festlicher Nachmittag voller Begegnungen, Tierliebe und weihnachtlicher Atmosphäre.

Der Adventszauber im Tierheim Ingelheim bietet ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie

Besucher erhalten spannende Informationen rund um Haustiere, Tierschutz und Wildtierhilfe. Mit dabei sind engagierte Tierpfleger, die Einblicke in ihre Arbeit und in aktuelle Projekte geben.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Neben Kaffee, Kuchen und Waffeln gibt es hausgemachten Eintopf, der an kalten Wintertagen für Wärme sorgt. Auch Glühwein darf bei der vorweihnachtlichen Stimmung natürlich nicht fehlen.

Der Adventszauber bietet Tierfreunden eine ideale Gelegenheit, das Tierheim kennenzulernen und den Tierschutz vor Ort aktiv zu unterstützen. Der gesamte Erlös kommt den Schützlingen des Tierheims zugute.

Adresse:
Tierheim Ingelheim
Außenliegend 145 II
55218 Ingelheim

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Zeugensuche nach Brand in Supermarkt in Mainz-Mombach

Nachrichten Mainz: In der Nacht zum Montag, dem 10. November 2025, brach in einem Supermarkt in der Nestlestraße in Mainz-Mombach ein Brand aus. Gegen 03:12 Uhr ging bei der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Mainz der Notruf ein. Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Die Feuerwehr begann sofort mit den Lösch- und Evakuierungsmaßnahmen und konnte dank des schnellen Eingreifens ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindern.

Bewohner in Sicherheit gebracht – eine Person verletzt

Die Einsatzkräfte brachten die Anwohnerinnen und Anwohner der angrenzenden Gebäude vorsorglich in Sicherheit. Vor Ort behandelte der Rettungsdienst eine 40-jährige Frau, die vermutlich Rauchgase eingeatmet hatte. Alle weiteren Personen blieben nach aktuellem Stand unverletzt. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Feuerwehr gelang es, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und dadurch einen größeren Schaden zu verhindern. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht bislang jedoch noch nicht fest.

Brandursache noch unklar – Kriminalpolizei Mainz ermittelt

Die Ursache des Brandes ist bislang noch unklar. Die Kriminalpolizei Mainz hat jedoch bereits die Ermittlungen aufgenommen. Dabei prüfen die Beamtinnen und Beamten, ob ein technischer Defekt oder möglicherweise eine vorsätzliche Brandstiftung vorliegt. Um den genauen Hergang zu klären, bittet die Polizei nun um Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen, die in der Nacht zum Montag zwischen 03:00 und 03:30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nestlestraße bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131 / 65-33999 mit der Kriminalpolizei Mainz in Verbindung zu setzen.

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Schwerer Unfall in Worms-Heppenheim

Unfall Worms-Heppenheim: Am Montagmorgen (10. November 2025) kam es an der Kreuzung L395/K3 in Worms-Heppenheim zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem drei Fahrzeuge miteinander kollidierten.

Drei Personen bei Unfall verletzt

Wie die Feuerwehr Worms mitteilt, wurden dabei drei Personen leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Berufsfeuerwehr, die freiwillige Feuerwehr Heppenheim, der Rettungsdienst sowie die Polizei waren im Einsatz. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungskräfte vor Ort und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf, um eine Gefährdung des Verkehrs und der Umwelt zu verhindern.

Während der Aufnahme des Unfalls in Worms-Heppenheim kam es im Bereich der L395 und K3 zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. Die genaue Unfallursache wird derzeit von der Polizei ermittelt.

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Youtube-Star Jan Zimmermann von „Gewitter im Kopf“ ist tot

Der deutsche YouTuber Jan Zimmermann, bekannt durch den erfolgreichen Kanal „Gewitter im Kopf“, ist tot in seiner Wohnung in Königswinter aufgefunden worden. Die Polizei bestätigte gegenüber der BILD den Todesfall. Zimmermann wurde nur 27 Jahre alt.

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden soll der Content-Creator am Abend des 18. November leblos in seiner Wohnung aufgefunden worden sein. Ein sofort eingeleitetes Todesermittlungsverfahren sei bereits abgeschlossen. Die Obduktion habe keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden ergeben. Weitere Details zur Todesursache wurden bislang nicht bekannt gegeben.

Aufstieg zum YouTube-Star – authentischer Umgang mit Tourette

Jan Zimmermann wurde 2019 durch seinen YouTube-Kanal „Gewitter im Kopf“ deutschlandweit bekannt. Gemeinsam mit seinem Freund Tim Lehmann erreichte er rund zwei Millionen Abonnenten. Große Aufmerksamkeit erhielt das Format, weil Zimmermann offen und humorvoll über sein Tourette-Syndrom sprach und damit vielen Betroffenen eine Stimme gab.

Zimmermann hatte seine Erkrankung erstmals öffentlich im Rahmen einer „Galileo“-Reportage im Februar 2019 thematisiert. Die starke Resonanz führte zur Gründung des YouTube-Kanals, der schnell eine große Community aufbaute.

Ende 2022 ließ sich Zimmermann einen Hirnschrittmacher einsetzen, um die Symptome seiner Erkrankung zu mildern. Die Tics blieben dennoch ein prägender Teil seines Alltags. Ob seine neurologische Erkrankung in Zusammenhang mit seinem frühen Tod steht, ist derzeit unklar.

Was ist das Tourette-Syndrom?

Das Tourette-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, die mit unkontrollierbaren Bewegungs- und Lautäußerungen einhergeht. Diese sogenannten Tics geschehen unwillkürlich und lassen sich von den Betroffenen kaum unterdrücken.

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Weihnachtsmarkt in Mainz-Marienborn mit Nikolausumzug

Mainz-Marienborn stimmt sich auf die Adventszeit ein: Am Samstag, 29. November 2025, öffnet der traditionelle Weihnachtsmarkt an der katholischen Wallfahrtskirche St. Stephan im Borner Grund seine Tore. Die Eröffnung übernimmt um 15:00 Uhr Ortsvorsteher Dr. Claudius Moseler gemeinsam mit Jenny Secker, Vorsitzende des Vereinsrings.

Die Besucher erwartet ein vielfältiges Angebot: Insgesamt 14 Stände bieten Geschenkartikel, Süßigkeiten, Waffeln, Crêpes, Pommes, Bratwurst sowie italienische und türkische Spezialitäten. Dazu gibt es Glühwein und Punsch.

Nikolausumzug und Programm

Für musikalische und tänzerische Unterhaltung sorgen die Kinder der örtlichen Kitas, die nach der offiziellen Begrüßung Weihnachtslieder präsentieren. Anschließend treten die Tanzgruppen des TSG Bretzenheim auf. Um 17:00 Uhr singt der Kinderchor der Brunnenschule, bevor die Brunnenelfen des Marienborner Karnevalsvereins „Brunnebutzer“ mit einem Tanzauftritt das Programm abrunden.

Ein Höhepunkt des Marktes ist der traditionelle Nikolausumzug, organisiert vom Treffpunkt Marienborn. Um 18:00 Uhr startet der Umzug an der Kardinal-von-Galen-Straße. Nikolaus, begleitet vom Musikverein Mainz-Marienborn, zieht mit Kindern und Eltern durch den Ort. Jedes Kind erhält im Anschluss eine „Süße Tüte“ vom Nikolaus persönlich.

Die beteiligten Vereine und Institutionen freuen sich auf zahlreiche Besucher und wünschen allen eine besinnliche Adventszeit.