BYC-News Blog Seite 253

Martin Schmidt – Der Skandal hinter dem “Wirtschaftslehrer”

Es gibt Menschen im Netz, die einem direkt dieses mulmige Gefühl geben.
Zu glatt, zu laut, zu viele Versprechen. Und wenn man Martin Schmidt zum ersten Mal sieht, denkt man genau das.

Da steht also wieder so ein Typ, der aus dem Nichts kommt und plötzlich weiß, wie man reich wird. Er redet von Krypto, von Freiheit, vom bösen System. Und irgendwie klingt das alles… zu perfekt. Wie eine dieser Stimmen, die sich erst „gegen das System“ stellen – und dir am Ende nur etwas verkaufen wollen.

Also stellt man sich unweigerlich die Frage: Ist Martin Schmidt wirklich seriös – oder einfach nur ein weiterer Blender, der aus der Unzufriedenheit der Leute Profit schlagen will? Wir wollten es genau wissen. Und was wir herausfanden, war anders.
Komplett anders.

Am Anfang: Misstrauen, wohin man schaut

Google spuckt tausend Meinungen aus. Einige loben ihn in den Himmel, andere zerreißen ihn. Es gibt schlechte Bewertungen, einige verifizierte gute Bewertungen.

Der übliche Mix aus Fangemeinde und Gegenbewegung.

Und das verstärkt den Zweifel: Wenn er wirklich so gut ist – warum glauben ihm dann so viele nicht?

Doch je tiefer man eintaucht, desto klarer wird: Es geht hier nicht einfach um Kritik.
Es geht um Angst. Die Angst eines Systems, das in seinen Grundfesten bedroht wird – durch jemanden, der den Menschen zeigt, wie sie es nicht mehr brauchen.

Sein Buch heißt nicht um sonst: “Raus aus dem System, rein in die Freiheit, Wirtschaftslehrer/Dozent erklärt…”

Und hier wurde es für uns interessant, denn hinter seinen Worten versteckt sich keine heiße Luft, sondern eine revolutionäre Idee. Und es wird auch immer deutlich, warum er Kritik erntet, doch dazu später mehr.

Was macht Martin Schmidt wirklich – und warum ist das so gefährlich für Banken?

Martin Schmidt macht keine Magie. Er nutzt etwas, das alle sehen könnten – aber kaum jemand versteht: Die Blockchain.

Denn dort, im offenen digitalen Netzwerk der Kryptowährungen, ist alles sichtbar.
Alle Transaktionen. Alle Wallets. Alle Bewegungen. Nicht mir Klarnamen, aber man kann sehen, was Milliardäre machen und wo die Milliarden täglich hinfließen.

Und was Schmidt macht, ist eigentlich ganz simpel – aber revolutionär:

Er schaut sich an, was die richtig Reichen tun. Nicht was sie sagen. Nicht was sie verkaufen. Sondern was sie wirklich tun – mit ihrem eigenen Geld. Denn das geht mit der Blockchain.

Er verfolgt, wie große Investoren, sogenannte „Whales“, Kryptowährungen kaufen, verkaufen, akkumulieren, pausieren. Er kopiert ihre Strategien. Und er bringt anderen bei, genau das Gleiche zu tun.

Warum das so viel mächtiger ist als alles, was Banken dir je geben könnten

Stell dir vor, du gehst zur Bank und fragst: „Könnt ihr mir zeigen, was eure reichsten Kunden aktuell kaufen?“

Die Antwort wird sein: „Natürlich nicht.“

Denn Banken sind ein schwarzes Loch. Du gibst dein Geld rein, kriegst ein Produkt zurück – und darfst hoffen, dass irgendwas Sinn ergibt. Wie sie damit arbeiten, wie sie selbst investieren, wie sich Vermögen entwickelt? Verschlusssache.

Die Blockchain ist das Gegenteil. Sie ist radikal transparent. Und Martin Schmidt nutzt diese Offenheit, um Menschen zum ersten Mal echte Einblicke zu geben – nicht nur in Märkte, sondern in das Verhalten der Erfolgreichen.

Und plötzlich macht alles Sinn.

Der Grund, warum so viele gegen ihn schießen, liegt auf der Hand: Wenn Menschen sich nicht mehr auf Bankberater verlassen müssen, verliert das ganze System seine Macht.

Wenn jemand ihnen beibringt, selbst zu denken, selbst zu analysieren,
selbst zu erkennen, was wirklich läuft, dann braucht es keine Sparkassenberater mehr,
keine überteuerten Fonds, keine vermeintlich „sicheren“ Versicherungsprodukte mit 2 % Rendite und 30 Jahren Laufzeit.

Dann wird sichtbar, was das System nie zeigen wollte: Wie brutal überholt es ist.

Fazit: Martin Schmidt ist nicht unseriös – er ist unbequem.

Und genau deshalb wird er bekämpft. Nicht, weil er lügt – sondern weil er aufklärt. Nicht, weil er falsch liegt – sondern weil er zeigt, wie Wahrheit aussieht, wenn man sie nicht mehr verstecken kann.

Wer heute Martin Schmidt verurteilt, hat ihn meistens nie wirklich verstanden. Er mag etwas unbeholfen sein, doch was er sagt, macht Sinn und stimmt. Er ist jemand der sagt: „Schau selbst hin. Die Daten sind da. Die Wahrheit ist sichtbar. Du brauchst keine Erlaubnis, um reich zu werden – nur den Mut, dein Denken zu ändern.“

Und das ist für viele bedrohlicher als jeder Crash.

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So verändert künstliche Intelligenz die digitale Strategie von Unternehmen

Digitale Transformation ist längst kein Trend mehr, sondern Realität. Unternehmen aller Branchen stehen vor der Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle an neue technologische Entwicklungen anzupassen. Insbesondere künstliche Intelligenz (KI) hat sich dabei als einer der größten Treiber etabliert – nicht nur in der Forschung oder bei Konzernen, sondern auch im Mittelstand, in Agenturen und sogar im Handwerk. Der Begriff „KI Optimierung“ beschreibt in diesem Zusammenhang nicht nur die Verbesserung von Algorithmen oder Datenmodellen, sondern die strategische Integration künstlicher Intelligenz in sämtliche digitale Prozesse. Wer heute im Wettbewerb bestehen will, muss KI als strategisches Werkzeug begreifen – nicht als kurzfristige Spielerei.

Dabei geht es nicht allein um technische Raffinesse. Vielmehr verändert sich das Verständnis von Unternehmensführung, Marketing, Vertrieb und sogar der Produktentwicklung grundlegend. Der Einsatz von KI bedeutet nicht nur schneller zu werden, sondern auch klüger – auf Basis valider Daten und automatisierter Prozesse. Unternehmen, die sich diesem Wandel konsequent stellen und die Weichen frühzeitig richtig setzen, sichern sich nicht nur technologische Vorteile, sondern auch langfristige Marktrelevanz.

Wie künstliche Intelligenz Denkweisen in Unternehmen verändert

Die Implementierung von KI-Technologien verändert die Art und Weise, wie Unternehmen denken, planen und handeln. Klassische Unternehmensstrategien, die auf festen Planungszyklen, langwierigen Entscheidungsprozessen und hierarchischen Kommunikationsstrukturen beruhen, geraten zunehmend unter Druck. Stattdessen rücken agile Methoden, iterative Testphasen und datenbasierte Entscheidungen in den Mittelpunkt. Künstliche Intelligenz liefert nicht nur Informationen, sondern kann auch Muster erkennen, Handlungsempfehlungen aussprechen und in manchen Fällen sogar autonom Entscheidungen treffen – schneller und objektiver als es Menschen jemals könnten.

Diese Verschiebung hat tiefgreifende Auswirkungen auf Unternehmenskulturen. Mitarbeitende müssen nicht mehr alles selbst wissen, sondern lernen, mit intelligenten Systemen zu interagieren. Führungskräfte müssen nicht mehr jeden Schritt absegnen, sondern Vertrauen in KI-basierte Prozesse entwickeln. Die Rolle der Mitarbeitenden verändert sich vom klassischen Ausführenden hin zum Kontrollierenden und Interpretierenden. Dies führt zu einem Paradigmenwechsel: Menschen arbeiten nicht mehr für Maschinen, sondern mit ihnen – in einem symbiotischen Verhältnis, das neue Formen der Wertschöpfung ermöglicht. Solche tiefgreifenden Veränderungen in Unternehmenskulturen – vom Rollenwandel der Mitarbeitenden bis hin zum neuen Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Maschine – erfordern ein fundiertes Verständnis, das spezialisierte Beratungen wie die GEO Agentur insbesondere Einsteigern praxisnah und strategisch vermitteln können.

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„Nicht der Mensch wird durch KI ersetzt – sondern der Mensch, der sie nicht zu nutzen weiß.“

Diese zentrale Erkenntnis steht im Kern des modernen Verständnisses von KI Optimierung. Es geht nicht darum, menschliche Fähigkeiten zu ersetzen, sondern sie gezielt zu erweitern. Die wirkliche Disruption liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der Geschwindigkeit, mit der sie Entscheidungs- und Produktionsprozesse transformiert. Unternehmen, die das frühzeitig erkennen, sichern sich nicht nur einen Vorsprung gegenüber ihrer Konkurrenz – sie definieren ihre Rolle am Markt völlig neu.

Anwendungsbeispiele für KI in der digitalen Strategie

Die Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten für künstliche Intelligenz ist enorm – und sie wächst stetig. Bereits heute setzen Unternehmen KI gezielt ein, um Kundenverhalten vorherzusagen, Prozesse zu automatisieren oder personalisierte Inhalte in Echtzeit bereitzustellen. Besonders im Marketing hat sich KI Optimierung zu einem unverzichtbaren Werkzeug entwickelt. Von der datengetriebenen Zielgruppensegmentierung über automatisierte A/B-Tests bis hin zur dynamischen Anpassung von Werbeanzeigen: KI steigert die Präzision und Effektivität digitaler Kampagnen messbar. Doch nicht nur in der Werbung entfaltet künstliche Intelligenz ihr Potenzial. Auch im Kundenservice, etwa durch Chatbots oder automatisierte Antworten, verbessert sie die Interaktion mit den Zielgruppen erheblich – und das rund um die Uhr.

Ein weiteres relevantes Anwendungsfeld ist die vorausschauende Analyse („Predictive Analytics“). Hierbei geht es darum, zukünftige Entwicklungen aus bestehenden Datenmustern abzuleiten. Unternehmen nutzen diese Fähigkeit beispielsweise, um Lagerbestände zu optimieren, Ausfallwahrscheinlichkeiten in der Produktion zu erkennen oder auch Trends im Nutzerverhalten frühzeitig zu antizipieren. KI-Systeme sind dabei in der Lage, auch solche Muster zu identifizieren, die für das menschliche Auge unsichtbar bleiben würden – ein immenser Vorteil im datengetriebenen Wettbewerb. Die Relevanz dieser Systeme zeigt sich nicht zuletzt in der Tatsache, dass sich ganze Plattformen und Geschäftsmodelle auf den Einsatz von KI stützen, um individualisierte Nutzererlebnisse in Echtzeit zu generieren.

Eine Auswahl typischer KI-Einsatzbereiche im Unternehmen umfasst:

  • Marketing Automation: Intelligente Tools analysieren Nutzerverhalten und steuern Inhalte automatisch aus.
  • Customer Support: Chatbots und Voicebots übernehmen repetitive Anfragen effizient.
  • Vertrieb: Lead-Scoring-Modelle erkennen potenzielle Kunden mit hoher Abschlusswahrscheinlichkeit.
  • Produktentwicklung: Kundenfeedback wird automatisch ausgewertet und in den Entwicklungsprozess eingebunden.
  • HR-Analytics: Bewerbungen werden mit KI-gestützten Tools schneller und objektiver analysiert.

Diese Beispiele zeigen: Wer seine digitale Strategie heute ohne KI plant, läuft Gefahr, von Mitbewerbern überholt zu werden, die künstliche Intelligenz gezielt zur Effizienz- und Innovationssteigerung einsetzen. KI Optimierung ist dabei kein einmaliger Vorgang, sondern ein kontinuierlicher Prozess der Anpassung, Evaluation und Verbesserung.

So gelingt die Einführung einer KI-Strategie im Unternehmen

Die Integration künstlicher Intelligenz in bestehende Unternehmensstrukturen ist ein komplexer, aber notwendiger Schritt. Ein häufiger Fehler ist es, KI lediglich als „Add-on“ zu betrachten – also als zusätzliches Tool ohne strategischen Rahmen. In der Realität erfordert eine erfolgreiche KI-Strategie jedoch eine durchdachte Planung und eine unternehmensweite Veränderung. Zunächst gilt es, konkrete Ziele zu definieren: Möchte man die Effizienz steigern? Die Qualität verbessern? Neue Geschäftsmodelle erschließen? Je klarer diese Ziele formuliert sind, desto leichter lassen sich geeignete KI-Anwendungen identifizieren und implementieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Datenbasis. Ohne qualitativ hochwertige, strukturierte und relevante Daten bleibt jede noch so fortschrittliche KI wirkungslos. Unternehmen müssen daher zunächst prüfen, welche Datenquellen zur Verfügung stehen, wie verlässlich diese sind und ob sie den rechtlichen Rahmenbedingungen – insbesondere im Hinblick auf Datenschutz – entsprechen. Der technische Teil umfasst darüber hinaus die Auswahl geeigneter Plattformen und Schnittstellen, wobei Flexibilität, Skalierbarkeit und Kompatibilität zu bestehenden Systemen eine entscheidende Rolle spielen.

Neben diesen Aspekten darf der menschliche Faktor nicht unterschätzt werden. Eine erfolgreiche KI-Strategie lebt von der Akzeptanz und dem Verständnis der Mitarbeitenden. Schulungen, interne Kommunikation und ein transparenter Umgang mit den Veränderungen sind wichtig, um Ängste abzubauen und Potenziale zu fördern. Eine Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern wie der GEO Agentur kann in dieser Phase entscheidend sein – insbesondere, wenn es darum geht, technologische Expertise mit unternehmerischem Denken zu verbinden. Nicht zuletzt sollte der Rollout in mehreren Etappen erfolgen, beginnend mit Pilotprojekten, die später skaliert werden können.

Welche Herausforderungen Unternehmen bei der KI Optimierung erwarten

Trotz des immensen Potenzials, das KI für Unternehmen bietet, ist die Umsetzung in der Praxis mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Ein häufiges Hindernis ist der Mangel an Fachkräften. Data Scientists, Machine Learning Engineers und KI-Strateg:innen sind stark gefragt – und entsprechend schwer zu finden. Ohne das passende Know-how droht jedes KI-Projekt an der technischen Komplexität zu scheitern oder nicht über die Pilotphase hinauszukommen. Auch die Integration in bestehende Systeme ist oft schwieriger als erwartet: Alte IT-Strukturen, mangelnde Kompatibilität oder fehlende Schnittstellen erschweren den reibungslosen Einsatz intelligenter Technologien.

Hinzu kommen rechtliche und ethische Fragestellungen. Wer trägt Verantwortung, wenn eine KI falsche Entscheidungen trifft? Wie lässt sich sicherstellen, dass Algorithmen fair, transparent und diskriminierungsfrei agieren? Und wie geht man mit sensiblen Kundendaten um, wenn diese für Trainingsmodelle verwendet werden sollen? Diese Fragen lassen sich nicht allein technisch lösen – hier sind klare Leitlinien, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine ethisch fundierte Unternehmenskultur gefragt. Auch hier kann externe Beratung helfen, Standards zu definieren, Risiken zu minimieren und eine solide Vertrauensbasis zu schaffen – sowohl innerhalb des Unternehmens als auch gegenüber Kundinnen und Kunden.

Ein zusätzlicher Faktor ist der kulturelle Wandel innerhalb des Unternehmens. Viele Mitarbeitende stehen KI-Technologien skeptisch gegenüber – sei es aus Sorge vor Jobverlust oder schlicht aus Unwissenheit. Eine erfolgreiche Einführung setzt daher voraus, dass Ängste ernst genommen und die Vorteile der KI transparent kommuniziert werden. Interne Weiterbildungsmaßnahmen, offene Kommunikationsformate und die aktive Einbindung der Belegschaft in den Prozess sind entscheidend, um Widerstände zu vermeiden und echtes Innovationsklima zu schaffen.

Wohin entwickelt sich die Rolle von KI in der digitalen Welt?

Die Entwicklung künstlicher Intelligenz steht trotz aller Fortschritte erst am Anfang. Während aktuelle Systeme vor allem durch Datenauswertung, Mustererkennung und Automatisierung beeindrucken, zeichnen sich am Horizont bereits neue Technologien ab – etwa kontextbasierte Sprachmodelle, autonome Entscheidungsstrukturen oder KI-gestützte Kreativprozesse. Unternehmen, die heute mit der KI Optimierung beginnen, schaffen damit nicht nur operative Effizienz, sondern bauen aktiv ihre Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft aus.

Es ist zu erwarten, dass KI künftig in fast allen Unternehmensbereichen eine tragende Rolle spielen wird – von der Buchhaltung bis zur Forschung, von der Personalentwicklung bis zum Kundenservice. Dabei wird sich der Fokus zunehmend von der reinen Prozessoptimierung hin zur Innovationsförderung verschieben. KI wird nicht nur unterstützen, sondern aktiv gestalten: neue Geschäftsmodelle hervorbringen, Zielgruppen präziser ansprechen, Produkte auf Basis realer Nutzerdaten individualisieren. All das wird nur möglich sein, wenn Unternehmen bereit sind, in Technologie, Menschen und Prozesse zu investieren – und dabei mutig neue Wege gehen.

Ein strukturierter, gut begleiteter Einstieg durch erfahrene Partner kann entscheidend sein, um nicht in Aktionismus zu verfallen, sondern eine langfristige, tragfähige KI-Strategie aufzubauen. Wer heute lernt, wie KI als Werkzeug im eigenen Unternehmen funktioniert, hat morgen die Chance, mit intelligenten Systemen nicht nur mitzuhalten – sondern neue Standards zu setzen.

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Hausarbeit schreiben lassen oder selbst schreiben – wofür entscheiden sich deutsche Studierende?

Der Klausurenberg wächst, in Moodle warten noch zehn unbearbeitete Lernmodule, und die Dozentin fordert zusätzlich eine zwanzigseitige Seminararbeit – am besten mit Interviewteil und APA‑Formatierung. Vor diesem Szenario stehen jedes Semester Zehntausende. Statt nächtelang Literatur zu wälzen, googeln manche nach Hausarbeit schreiben lassen und stoßen auf zahllose Agenturen, die binnen Tagen ein „musterhaftes“ PDF liefern. Andere schwören darauf, nur durch eigenes Schreiben wirklich zu lernen. Wie fällt die Wahl in Deutschlands Hörsälen tatsächlich aus? Dieser Beitrag analysiert Motive, Risiken und Chancen beider Wege, gibt Expertenstimmen wieder, liefert Zahlen aus aktuellen Studien und schließt mit einer praxisnahen Entscheidungshilfe.

Was hinter beiden Wegen steckt

Bevor wir Für‑und‑Wider abwägen, lohnt sich ein Blick auf die Statistik. Die repräsentative Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (2024) zeigt:

  • 63 % schreiben jede Hausarbeit selbst.
  • 14 % haben mindestens einmal professionelle Schreibhilfe genutzt.
  • 23 % geben an, „es schon erwogen, aber noch nicht umgesetzt“ zu haben.

Auffällig: In Master‑Studiengängen ist die Quote externer Hilfe fast doppelt so hoch wie im Bachelor (22 % vs. 11 %). Gründe sind komplexere Anforderungen, Parallelbeschäftigung und kürzere Fristen.

Motive für Selbstschreiben

  1. Intrinsische Motivation – Interesse am Fach, Lust auf Forschung.
  2. Skill‑Building – Wissenschaftliches Arbeiten als Kernkompetenz.
  3. Akademische Integrität – Vermeidung von Betrugsvorwürfen.
  4. Kostenersparnis – Null Euro, dafür mehr Zeitaufwand.

Motive für Ghostwriting

  1. Zeitdruck durch Job, Praktikum, Pflegeverantwortung.
  2. Stressabbau bei Prüfungsangst oder Schreibblockaden.
  3. Qualitäts‑Anspruch für Stipendien, Auslands­bewerbungen.
  4. Komplexe Methoden (Statistik, Programmierung).

Der Soziologe Prof. Dr. Uwe Peters (FU Berlin) fasst zusammen:

„Studierende handeln rational: Je höher wahrgenommener Nutzen und je geringer moralische Hürden, desto eher wird Outsourcing erwogen.“

Warum manche die Hausarbeit schreiben lassen

1. Mehrfachbelastung durch Arbeit und Familie

Laut Eurostudent Survey arbeiten 68 % der deutschen Studierenden nebenbei, durchschnittlich 16 Stunden pro Woche. Alleinerziehende oder pflegende Angehörige stemmen sogar 25–30 Stunden (Destatis 2024). Ghostwriting wird zum Zeitpuffer, um Job und Studium parallel zu bewältigen.

2. Psychische Gesundheit und Stress

Die TK‑Stressstudie 2024 meldet: 46 % der Studierenden fühlen sich „häufig erschöpft“. Klinische Angstzustände stiegen seit 2019 um 18 %. Eine externe Schreibkraft kann hier präventiv wirken, indem sie Teilaufgaben übernimmt.

3. Fachliche Komplexität

In Ingenieur‑ oder Medizinmodulen braucht es häufig Statistik‑Pakete (R, SPSS) oder Spezialliteratur. Ghostwriter mit promoviertem Hintergrund können methodische Stolperfallen minimieren.

4. Qualitätsmaximierung und Notendruck

Der Einstieg in Graduierten­programme oder Trainee‑Stellen hängt von Schnitt‑Note ab. Eine Top‑Hausarbeit kann 5–7 % der Gesamtnote ausmachen (Prüfungsordnung LMU München). Für manche lohnt die Investition von 800–1 200 €, um von 2,3 auf 1,7 zu springen.

5. Präventionsstrategie gegen Durchfallen

Ein Drittel der Studien­abbrüche erfolgt nach wiederholtem Nichtbestehen von Prüfungs­leistungen (DZHW Drop‑out‑Report 2023). Ghostwriting wird als Versicherung verstanden – nach dem Motto „Lieber zahlen als scheitern“.

Expertin Dr. Jana Reuter (Bildungspsychologin, Uni Mainz):

„Externes Schreiben kann kognitiven Druck reduzieren, wenn Studierende den Text aktiv durcharbeiten. Passives Einreichen ohne Verständnis erhöht jedoch Prüfungsstress – spätestens im Kolloquium.“

Warum andere lieber selbst schreiben

1. Akademische Ehrlichkeit und Rechtslage

Hochschulgesetze untersagen Täuschung (§ 63 HG NRW). Viele sehen Ghostwriting als Graubereich: Darf man Musterlösungen adaptieren? Die Uni Hamburg fordert seit 2024 Offenlegung genutzter KI und Fremdleistungen. Angst vor Sanktionen schreckt ab.

2. Persönliche Kompetenzentwicklung

Selbstständige Hausarbeiten trainieren:

  • Literaturrecherche in Datenbanken
  • Kritisches Quellen­bewerten
  • Argumentationslogik und Schreibstil

Laut Journal of Applied Cognitive Studies steigert dieser Prozess Problemlöse­fähigkeit um 15 % gegenüber reinem Lesen (JACS 2023, https://doi.org/10.1000/jacs23).

3. Themenleidenschaft und Ownership

Wer Gender‑Medizin oder nachhaltige Stadtplanung liebt, empfindet Schreiben als Selbstverwirklichung. Außerdem schafft es ein „Ownership‑Feeling“, das im Bewerbungsgespräch überzeugt.

4. Ersparnis und finanzielle Ethik

Ein professioneller Text kostet 40–70 €/Seite. Bei BAföG‑Satz von 934 € netto/Monat ist das oft unerschwinglich. Einige lehnen zudem ab, dass Beratung nur für Wohlhabende zugänglich ist.

5. Selbstwirksamkeit und Stolz

Psychologe Albert Bandura beschreibt Selbstwirksamkeit als zentralen Motivator. Eigene Hausarbeiten, positive Rückmeldung und gute Note erhöhen laut Frontiers in Psychology das Studienengagement signifikant (FIP 2022).

Kommentar Prof. Dr. Thomas Blank (FH Dortmund):

„Eigene Forschung statt Copyshop‑Denken verleiht wissenschaftliches Selbstvertrauen. Das merken Personal­chefs sofort.“

Rechtliche und ethische Fragen

Gesetzliche Perspektive

  • Urheberrecht (§ 7 UrhG): Der Ghostwriter bleibt Urheber; Studierende erhalten Nutzungsrechte, dürfen aber nicht wahrheitswidrig Eigenautorschaft behaupten.
  • Prüfungsrecht: Täuschungsversuch führt zu Nichtbestehen. Universitäten wie die HU Berlin nutzen Turnitin und AI‑Detectoren (HU‑Richtlinie, 2024).

Ethikdiskurs

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fordert „Redlichkeit in der Wissenschaft“. Ghostwriting kann redlich sein, wenn es Coaching‑Charakter hat, Studierende aber Textpassagen selbst umgestalten.

KI‑Aspekt

Reine ChatGPT‑Outputs gelten nicht als eigenständig wissenschaftlich, da Modelle Statistiken statt Erkenntnis liefern. Halluzinierte Quellen verletzen Zitationsregeln (vgl. Nature‑Editorial 2024, https://www.nature.com/articles/d41586-024-00314-5).

Vergleichstabelle – Selbst schreiben vs. schreiben lassen

Entscheidungshilfe in fünf Fragen

  1. Wie viel Zeit habe ich realistisch bis zur Deadline?
  2. Kann ich Forschungs‑ und Zitierstandards sicher umsetzen?
  3. Würde ich ein externes Coaching aktiv nutzen (Verstehen, Umformulieren)?
  4. Bin ich bereit, den Preis + ethische Verantwortung zu tragen?
  5. Kann ich den Inhalt im Kolloquium glaubwürdig verteidigen?

Wenn 3–4 Fragen mit „Nein“ beantwortet werden, lohnt Beratung – aber transparent und revisionsfähig.

Fazit

Brillante Eigenarbeiten und professionell betreute Texte, die echten Mehrwert bieten. Entscheidend ist Transparenz und Lernbereitschaft.

  • Ghostwriting kann Brücken bauen, wenn Ressourcen knapp sind, darf aber nicht zur Abkürzung ohne Verständnis verkommen.
  • Selbstschreiben formt wissenschaftliche Identität, braucht jedoch Zeit, Disziplin und Feedback.

Respektieren wir beide Wege, solange Studierende bewusst, informiert und redlich handeln. Denn die Hausarbeit ist kein Selbstzweck, sondern ein Lerninstrument – ob mit externer Federführung oder eigenem Tastaturanschlag.

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Kostenfreie Online-Veranstaltung in Ingelheim: Regenwasser richtig nutzen

Ingelheim – Kostenfreie Online-Veranstaltung informiert über Regenwassernutzung als Maßnahme zur Klimaanpassung. Angesichts zunehmender Wetterextreme und längerer Trockenperioden wird der nachhaltige Umgang mit Trink- und Regenwasser immer wichtiger. In einer kostenfreien Online-Veranstaltung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. zeigt Bettina Niestrath, Referentin für Klimawandel, mit einem Impuls-Vortrag auf, wie Regenwasser sinnvoll genutzt werden kann und welche Maßnahmen zur Klimaanpassung dabei helfen, Ressourcen zu schonen und sich besser gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen.

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Die Veranstaltung

Die Veranstaltung mit dem Titel „Mehr als nur Regen – Wasser, das man nutzen kann“ findet am Montag, 26. Mai 2025, um 18 Uhr online statt und richtet sich an alle Bürger, die sich für praktische Lösungen zur Regenwassernutzung und Klimavorsorge interessieren.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die verschiedenen Möglichkeiten der Regenwassernutzung, wie Regenwassernutzung der Hitzevorsorge dienen kann und warum ein Umdenken bei der Gartenbewässerung notwendig ist. Auch genügend Raum für Fragen der Teilnehmenden steht zur Verfügung.

„Regenwasser ist eine wertvolle Ressource, die wir gerade mit Blick auf zunehmende Dürreperioden besser nutzen sollten. Ein kluges Regenwassermanagement hilft nicht nur, Wasser zu sparen, sondern schützt auch unsere Städte und Gärten vor den Folgen des Klimawandels. Ich lade alle Bürger*innen herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und sich inspirieren zu lassen“, sagt Beigeordnete und Klimaschutzdezernentin Dr. Christiane Döll.

Wer Interesse an der Teilnahme der Online-Veranstaltung hat, findet weitere Informationen und den Teilnahme-Link auf der Internetseite der Stadt Ingelheim unter www.ingelheim.de/klimawerkstatt . Alternativ kann man sich E-Mail an klimaschutz@ingelheim.de anmelden.

Die Online-Veranstaltung ist ein Angebot der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.

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Stadt Mainz baut Carsharing-Angebot aus

Im Jahr 2024 hatte die Landeshauptstadt Mainz im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens 50 Carsharing-Stellplätze an 25 Stationen vergeben. Der Carsharing-Anbieter book-n-drive hat nun alle 25 Carsharing-Stationen aus diesem Vergabeverfahren in Betrieb genommen. Auf zehn Stellplätzen wurden E-Autos bereitgestellt.

book-n-drive betreibt bereits seit über 20 Jahren Carsharing als nachhaltiges Mobilitätsangebot im Mainzer Stadtgebiet und verfügt mittlerweile über Carsharing-Stationen in allen Mainzer Stadtteilen. Durch die neuen Stationen kann das bestehende Netz ergänzt und die Verfügbarkeit des Angebots im Stadtgebiet weiter erhöht werden. Hierdurch werden die Bestrebungen der Landeshauptstadt Mainz auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt und der Wunsch nach einem besseren Zugang zu Carsharing erfüllt.

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Sechs neue Carsharing-Stationen für 12 Fahrzeuge geschaffen

Die Erweiterung des Carsharing-Angebots im Rahmen des Vergabeverfahrens erfolgte in mehreren Stufen. In der letzten Stufe wurden Anfang Mai sechs neue Carsharing-Stationen für 12 Fahrzeuge geschaffen:

  • Altstadt: Heidelbergerfaßgasse 9, Zanggasse 11

  • Bretzenheim: Küferweg 55

  • Finthen: Sertoriusring 20

  • Hartenberg-Münchfeld: Jakob-Steffan-Straße 91

  • Hechtsheim: An den Frankengräbern 9

Bereits seit August 2024 wurden 19 Carsharing-Stationen mit 38 Stellplätzen in den Stadtteilen Altstadt, Bretzenheim, Gonsenheim, Hartenberg-Münchfeld, Mombach, Neustadt, Laubenheim, Oberstadt und Weisenau eröffnet.

Ladesäulen an fünf neuen Stationen

An fünf der neuen Stationen hat book-n-drive mit Unterstützung der „Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz“ Ladesäulen zum Laden der E-Autos errichtet. Durch die Förderung der Stiftung konnte die Elektrifizierung der Standorte deutlich schneller umgesetzt werden als ursprünglich im Rahmen der Ausschreibung vorgesehen.

An folgenden Stationen stehen bereits zehn neue E-Fahrzeuge zur Verfügung:

  • Agnes-Karll-Straße 17 (Gonsenheim)

  • Boppstraße 54 (Neustadt)

  • Heugasse 4 (Altstadt)

  • Leibnizstraße 22 (Neustadt)

  • Mozartstraße 8 (Neustadt)

Insgesamt sind nun 25 E-Autos Teil der book-n-drive-Flotte. Damit ist bei rund 200 Carsharing-Fahrzeugen in Mainz jedes achte Fahrzeug elektrisch unterwegs.

Stationsbasiertes System sorgt für Planungssicherheit

Alle neu geschaffenen Carsharing-Stationen verfügen über jeweils zwei Fahrzeuge. Es handelt sich dabei um ein stationsbasiertes Angebot. Die Fahrzeuge werden jeweils an der gleichen Station zurückgegeben, an der sie gemietet wurden. So kann ein zuverlässiges Angebot sichergestellt und eine Vorausbuchung ermöglicht werden, was den Nutzern Planungssicherheit gibt.

Die Stellplätze sind entsprechend der Straßenverkehrsordnung beschildert und werden durch ein Hinweisschild des Anbieters ergänzt. Zusammen mit einer Bodenmarkierung sind die Stationen im öffentlichen Straßenraum klar zu erkennen.

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Stimmen aus Politik und Wirtschaft

Janina Steinkrüger, Verkehrsdezernentin der Stadt Mainz, betont:
„Jede Erweiterung des Carsharing-Angebotes ist ein positives Signal für die Stärkung des Umweltverbundes. Durch die Unterstützung der Stiftung ist es möglich, weitere Ladesäulen zu etablieren, sodass mehr E-Autos in die Flotte aufgenommen werden können.“

Andreas Hornig, Geschäftsführer von book-n-drive, erklärt:
„Wir schaffen schon seit vielen Jahren ein breites Carsharing-Angebot für die Mainzer Bevölkerung, mit dem Ziel, eine Alternative zum Privat-PKW zu bieten. Es freut uns sehr, dass wir nun die 50 weiteren Stellplätze im öffentlichen Raum in Betrieb nehmen konnten. Mit den zehn weiteren E-Autos können wir den Anteil von E-Fahrzeugen erheblich steigern.“

Florian Wiesemann, Geschäftsführer der Mainzer Verkehrsgesellschaft, ergänzt:
„ÖPNV und Carsharing ergänzen sich optimal. Von einem dichten und gut sichtbaren Stationsnetz profitieren vor allem unsere Stammkunden. Je besser das Angebot, umso leichter machen wir es den Menschen, den Alltag ohne eigenes Auto zu bewältigen. Gerade im hoch verdichteten Raum in Mainz gelingt das heute schon sehr gut – und wird mit jedem Ausbau besser. Denn nur durch das Zusammenspiel aller Verkehrsträger im Umweltverbund können wir den Mobilitätsanforderungen gerecht werden und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

Gründung der Mainzer book-n-drive Carsharing GmbH

Ende 2018 hatten die Mainzer Mobilität und book-n-drive gemeinsam die Mainzer book-n-drive Carsharing GmbH gegründet. Ziel ist der weitere Ausbau des Carsharing-Angebots in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt.

Die Geschäftsführer Christian Hoffmann und Marco Zerban zeigen sich erfreut, dass in Mainz nun jedes achte Carsharing-Fahrzeug elektrisch unterwegs ist. Damit hat Mainz den größten E-Carsharing-Anteil unter den Großstädten im Rhein-Main-Gebiet.

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Veranstaltung Ingelheim – „Eine Kiste voller Musik – hör hin, spiel mit“

Anlässlich des Tags der Vielfalt lädt die Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit (VuC) gemeinsam mit der Musikschule im WBZ und der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IKuM) von 26. bis 28. Mai zu einer Mitmachaktion auf dem Fridtjof-Nansen-Platz ein.

Ausprobieren, Mut und Kreativität beweisen und sich auf einander und die entstehende Musik einlassen: Die Organisator*innen laden alle Ingelheimer zum Zuhören und Mitmachen ein, wenn mit schwarz-weißen Tasten Klänge wie eine Million Farben entstehen.

Ingelheim „Eine Kiste voller Musik – hör hin, spiel mit“

Unter dem Motto „Eine Kiste voller Musik – hör hin, spiel mit“ können Ingelheimer die Kiste voller Musik selbst zum Leben erwecken oder bei einer Tasse Kaffee und Tee die live entstehende Musik genießen. Auch andere Musikinstrumente können auf den Fridtjof-Nansen-Platz mitgebracht werden, um gemeinsam zu musizieren. Wer Spaß am Singen hat, ist ebenfalls herzlich eingeladen. Am 27. Mai um 15.30 Uhr nimmt auch Oberbürgermeister Claus an der Aktion teil.

Veranstaltung ingelheim - „eine kiste voller musik – hör hin, spiel mit“„Wir hoffen, dass viele Ingelheimer*innen das Angebot wahrnehmen und sich der Fridtjof-Nansen-Platz um den Tag der Vielfalt herum in einen lebendigen Ort voller Begegnungen, Austausch und Musik verwandelt“, erklärt Dr. Dominique Gillebeert, Leiterin der Stabsstelle VuC. Christel Bieger, Leiterin der Musikschule im WBZ und Mitorganisatorin ergänzt: „Menschen unterschiedlicher Hintergründe und mit unterschiedlichen Geschichten im Gepäck kommen zusammen. Das macht die Kiste voller Musik nicht nur zu einem Erlebnis der Musik und der Lebensfreude, sondern auch zu einem Fest der Demokratie.“ „Die Musik hat dabei einen ganz eigenen Zugang zu Menschen. Sie schafft es spielerisch, Grenzen zu überwinden und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erfahren und zu genießen“, ist Matthias Becker, Geschäftsführer der IKuM und Mitorganisator, überzeugt. Er hat die Kiste voller Musik gebaut und freut sich darüber, wenn andere sie nach ihren Vorstellungen am Samstag, 24. Mai, hübsch gestalten.

Wer Interesse hat, die Kiste gemeinsam mit anderen zu gestalten, kann sich gerne bei der Stabsstelle VuC per E-Mail unter vielfalt@ingelheim.de oder telefonisch unter 06132 782-321 melden. Auch bei Fragen stehen die Mitarbeitenden der Stabsstelle VuC gerne zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ingelheim.de/tagdervielfalt.

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Mehr tödliche Unfälle im Rheingau-Taunus-Kreis

Polizei Rheingau-Taunus-Kreis: Im Jahr 2024 verzeichnete die Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis insgesamt 3.935 Verkehrsunfälle. Damit stieg die Zahl leicht im Vergleich zum Vorjahr, in dem 3.871 Unfälle registriert wurden. Trotz dieses Anstiegs gibt es auch eine erfreuliche Entwicklung: Die Zahl der Unfälle mit Personenschäden sank deutlich. Besonders positiv fällt auf, dass es 69 weniger Unfälle mit Schwer- und Leichtverletzten gab.

Mehr tödliche Unfälle – Verdopplung der Todesopfer

Während die Zahl der Verletzten zurückging, zeigt sich bei tödlichen Verkehrsunfällen eine besorgniserregende Tendenz. Die Anzahl der Todesopfer verdoppelte sich von fünf im Jahr 2023 auf zehn im Jahr 2024. Damit ist ein tragischer Gegentrend zur insgesamt positiven Entwicklung bei den Personenschäden zu beobachten.

Tempo bei Personenschäden entscheidend

Ein genauer Blick auf die Ursachen zeigt Unterschiede zwischen den Gesamtunfällen und den Unfällen mit Personenschäden. Insgesamt gehen 33,34 % aller Unfälle auf Fehler beim Ein- oder Ausparken sowie beim Aussteigen zurück. Weitere 11,51 % der Unfälle wurden durch fehlerhaftes Wenden oder Rückwärtsfahren verursacht. Bei den Unfällen mit Verletzten oder Toten dominieren jedoch andere Ursachen. Hier war in 30,26 % der Fälle nicht angepasste Geschwindigkeit ausschlaggebend. In 18,21 % der Unfälle mit schweren Folgen missachteten Verkehrsteilnehmende die Vorfahrt, und in 14,87 % wurde der Sicherheitsabstand nicht eingehalten.

Beliebte Motorradstrecken im Rheingau-Taunus-Kreis im Fokus

Die landschaftlich reizvollen Strecken im Aartal (B 54) und Wispertal (L 3033) ziehen jährlich zahlreiche Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer an. Besonders in den Sommermonaten ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Daher legt die Polizei auch im Jahr 2025 ihren Schwerpunkt auf gezielte Motorradkontrollen auf diesen beliebten Routen. Darüber hinaus kündigt die Polizei an, auch andere stark befahrene Strecken nicht aus den Augen zu verlieren. Die Verkehrsdienste der Polizeidirektionen Rheingau-Taunus, Hochtaunus und Limburg-Weilburg werden gemeinsam regelmäßige Kontrollen in ihren Regionen durchführen.

Wildunfälle und Unfallfluchten bleiben Problemfelder

Ein weiteres großes Thema in der Verkehrssicherheitsarbeit bleibt die hohe Zahl an Wildunfällen und Verkehrsunfallfluchten. Beide Kategorien nahmen im vergangenen Jahr erneut zu. Von den insgesamt 3.935 Unfällen entfielen 2.004 – also mehr als die Hälfte – auf diese beiden Bereiche.

Mehr Aufmerksamkeit auf Prävention und Kontrolle

Die Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis sieht sich vor vielfältige Herausforderungen gestellt: Während die Gesamtzahl der Unfälle steigt und besonders tödliche Unfälle zunehmen, zeigen die sinkenden Verletztenzahlen, dass Präventionsmaßnahmen Wirkung zeigen können. Mit gezielten Kontrollen und Aufklärungsarbeit will die Polizei auch 2025 für mehr Sicherheit auf den Straßen des Rheingau-Taunus-Kreises sorgen.

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Charity Mega Run Bingen 2025: Mehr als nur ein Lauf!

Sportliche Höchstleistung oder einfach nur Spaß haben.
Auf 10 km, 26 km oder sogar 52 km entlang des Rheins von Bingen nach St. Goar – mitten durch das UNESCO-Welterbe Mittelrheintal. Der Charity Mega Run Bingen ist eine gemeinnützige Sportveranstaltung, die 2019 von Enrico Fischer ins Leben gerufen wurde. Am 27. und 28. Juni 2025 findet der CMR Bingen zum siebten Mal statt.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, den 27.06.2025 um 18 Uhr mit der feierlichen Eröffnung und der legendären Pasta-Party für jedermann.

Am 28.06.2025 fällt um 9 Uhr am Rhein-Nahe-Eck der Startschuss für die 26 km- und 52 km-Läufe, und um 10 Uhr gehen die „Sprinter“ auf die 10 km-Strecke. Die 52 km-Strecke führt entlang des Rheins bis nach St. Goar und zurück, die kürzeren Strecken drehen vorher um. Das Streckenprofil ist – bis auf einige kleine Rampen – sehr flach.

Auf der Strecke befinden sich fünf Streckenposten, die je nach Wendepunkt zweimal passiert werden. Beim Lauf und im Ziel werden die Läufer mit Wasser und Obst versorgt. Jeder Läufer erhält eine Medaille, die Erstplatzierten einen Pokal und kleine Sachpreise.

Ab 19 Uhr sorgen am Samstag die DJ’s Beat Mission und die Live-Band ExtraOrdinary für Stimmung bis in die Nacht.

Seit Beginn der Veranstaltung im Jahr 2019 wurden von mehr als 900 LäuferInnen über 40.000 km zurückgelegt und mehr als 80.000 Euro für den guten Zweck gespendet. Es starten LäuferInnen aus ganz Deutschland und Europa, Indien und sogar dem Sudan und laufen für einen guten Zweck auf der schönsten Laufstrecke Deutschlands.

Dass die Veranstaltung bereits über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, zeigt die Teilnahme des Weltklasse-Ultraläufers Iván Penalba Lopéz aus Spanien im Jahr 2020. Der gesamte Erlös der Veranstaltung geht an die Sportfreunde Diakonie in Bad Kreuznach, die die Mittel für die Inklusion beeinträchtigter Sportler einsetzen.

Der Charity Mega Run ist ein Fest für alle an Bingens schönster Location, dem Rhein-Nahe-Eck. Geboten wird ein tolles Rahmenprogramm mit Kinderschminken, Tombola, Essen und Trinken sowie Live-Musik.

Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei.

Das Motto der Veranstaltung lautet:
„Gemeinsam mehr bewegen“ – und bezieht sich sowohl auf den Charity-Gedanken der Veranstaltung als auch auf den Lauf selbst.

Kurzinfo über den Charity Mega Run Bingen:

Der Charity Mega Run Bingen ist eine gemeinnützige Sportveranstaltung, die 2019 ins Leben gerufen wurde. Die Veranstaltung findet am 27./28.06.2025 zum siebten Mal statt. Einer Pasta-Party am Freitag, den 27.06., mit Abendshow folgt das Main-Event am Samstag. Abends rundet die After Run Party mit Beat Mission am Rhein-Nahe-Eck die Veranstaltung ab. Der gesamte Reinerlös der Veranstaltung wird von Beginn an für einen guten Zweck gespendet. Tickets für den Lauf können auf der Website erworben werden. Für Zuschauer und Unterstützer ist die Veranstaltung öffentlich und kostenlos. Alle wichtigen Informationen zum Charity Mega Run finden Sie auf der Website:
https://cmrbingen.de/

Mainz: Serie von Einbrüchen in TÜV- und Gutachterwerkstätten

Einbruch Mainz: Seit dem 4. Mai 2025 haben bislang unbekannte Täter gleich vier Sachverständigen- und Gutachterwerkstätten in Rheinland-Pfalz ins Visier genommen. Die Einbrecher schlugen gezielt nachts zu und verschafften sich jeweils gewaltsam Zugang zu den Gebäuden – meist durch das Aufbrechen oder Einschlagen von Zäunen und Fenstern.

Büros durchwühlt – Bargeld und Werkzeuge gestohlen

Einmal im Inneren angelangt, durchsuchten die Täter systematisch die Büros. Sie brachen mehrere Schränke gewaltsam auf und entwendeten teils Bargeld in vierstelliger Höhe sowie hochwertiges Werkzeug. Der angerichtete Schaden ist nicht nur materiell, sondern sorgt auch für erhebliche Störungen im Arbeitsalltag der betroffenen Betriebe.

Doppelte Tat am selben Ort – Täter schlagen erneut zu

Besonders auffällig: In Mainz-Hechtsheim wurde der TÜV in der Nikolaus-Kopernikus-Straße gleich zwei Mal innerhalb weniger Tage zum Ziel. Sowohl in der Nacht vom 4. auf den 5. Mai als auch vom 9. auf den 10. Mai schlugen die Täter dort zu. Nur einen Tag dazwischen – in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai – wurde außerdem der TÜV in der Robert-Bosch-Straße in Alzey angegangen. Und auch der Standort „Am Pfaffenstein“ in Klein-Winternheim blieb nicht verschont. Dort ereignete sich in der Nacht vom 9. auf den 10. Mai ein weiterer Einbruch.

Polizei sucht Zeugen – Jede Beobachtung zählt

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun dringend um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer in den genannten Zeiträumen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der betroffenen Werkstätten gesehen hat oder andere ungewöhnliche Beobachtungen gemacht hat, soll sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 bei der Kriminalpolizei Mainz melden.

Wachsames Auge gefragt – Sicherheitsmaßnahmen überprüfen

Auch wenn die Ermittlungen derzeit auf Hochtouren laufen, empfiehlt die Polizei den Werkstätten in der Region, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen. Gute Beleuchtung, stabile Zugangssicherungen und Alarmsysteme können potenzielle Täter abschrecken oder zumindest den Einbruch erschweren. Denn eines ist klar: Die Einbruchsserie zeigt, dass die Täter gezielt vorgehen – und dabei nicht davor zurückschrecken, mehrfach am selben Ort zuzuschlagen.

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Einbruch, Brand und Diebstahl im Raum Wiesbaden

Die Polizei berichtet über eine Reihe von Vorfällen, die sich am vergangenen Wochenende und am Montag im Raum Wiesbaden und Mainz-Kastel ereignet haben. Einbrecher, Brandgeschehen und Fahrzeugdiebstahl forderten mehrfach den Einsatz der Einsatzkräfte. Die Kriminalpolizei bittet in mehreren Fällen um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wohnungseinbruch in Mainz-Kastel: Bargeld gestohlen

In der Nacht von Sonntag, dem 11. Mai, auf Montag, den 12. Mai 2025, verschafften sich unbekannte Täter Zugang zu einem Wohnhaus in der Straße An der Helling in Mainz-Kastel. Über ein gekipptes Fenster gelangten die Einbrecher in die Wohnräume und entwendeten Bargeld. Die Täter konnten unerkannt fliehen. Die Polizei bittet Zeugen, die im Zeitraum zwischen 23:00 Uhr und 06:00 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0611 345-0 bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden zu melden.

Einbruch in Gewerbegebäude – Täter entwenden mehrere hundert Euro

Zwischen Freitagabend (09.05.2025, 17:00 Uhr) und Montagmorgen (12.05.2025, 05:45 Uhr) wurde in ein Gewerbegebäude in der Anna-Birle-Straße in Mainz-Kastel eingebrochen. Die Täter verschafften sich auf bislang ungeklärte Weise Zutritt zu dem Firmengebäude, durchsuchten die Räume und entwendeten Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro. Auch hier konnten die Einbrecher unerkannt fliehen. Hinweise nimmt ebenfalls die Wiesbadener Kriminalpolizei unter 0611 345-0 entgegen.

Brand in Mehrparteienhaus in Wiesbaden – technischer Defekt als Ursache vermutet

Am Montagmorgen (12.05.2025) kam es gegen 08:45 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus in der Rietschelstraße in Wiesbaden. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt im Badezimmer Auslöser gewesen sein. Dort fing ein Schrank Feuer. Dank aufmerksamer Nachbarn konnte die Feuerwehr schnell eingreifen und den Brand löschen. Es entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Motorroller am Philippsring gestohlen

Ein weiterer Diebstahl ereignete sich am Montag, den 12.05.2025, zwischen 10:30 Uhr und 12:10 Uhr in Wiesbaden. Am Philippsring wurde ein dort abgestellter Motorroller des Herstellers „Piaggio“ entwendet. Der Roller trug zuletzt das Versicherungskennzeichen 135-CGE. Hinweise zu verdächtigen Personen oder dem Verbleib des Fahrzeugs nimmt das 5. Polizeirevier Wiesbaden unter 0611 345-2540 entgegen.

Polizei warnt vor Fahrzeugdiebstählen – Präventionstipps

Angesichts eines Anstiegs von Diebstählen aus und an Fahrzeugen warnt die Polizei aktuell vor einem erhöhten Risiko in Wiesbaden und Umgebung. Fahrzeughalter werden eindringlich gebeten, auch bei kurzen Stopps den Zündschlüssel abzuziehen, die Türen zu kontrollieren und keine Wertsachen im Auto zu lassen – auch nicht „versteckt“. Erfahrungsgemäß kennen Diebe gängige Verstecke.

BaFin rügt China-Bank in Frankfurt wegen schwerer Versäumnisse

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat gegenüber der China Construction Bank Corporation, Niederlassung Frankfurt, schwerwiegende Maßnahmen ergriffen. Anlass ist eine Sonderprüfung im Jahr 2024, bei der gravierende organisatorische Mängel festgestellt wurden.

Wie die BaFin mitteilte, war in den geprüften Bereichen – insbesondere im Kreditgeschäft sowie in der Bewertung der Risikotragfähigkeit – keine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation gegeben. Die Mängel stellen einen Verstoß gegen § 25a Absatz 1 des Kreditwesengesetzes (KWG) dar, der Banken zur Einrichtung einer wirksamen und angemessenen Organisation verpflichtet.

Als Reaktion ordnete die Aufsichtsbehörde an, dass die Niederlassung der staatlichen chinesischen Großbank ihre organisatorischen Defizite unverzüglich behebt. Darüber hinaus muss das Institut bis zur vollständigen Mängelbeseitigung zusätzliche Eigenmittel vorhalten. Die BaFin machte deutlich, dass beide Maßnahmen inzwischen bestandskräftig sind.

Scharfer Blick auf Risikomanagement der Frankfurter Bank

Im Zentrum der Kritik steht das Risikomanagement der Frankfurter Niederlassung. Laut KWG müssen Kreditinstitute Risiken angemessen identifizieren, bewerten und steuern können. Dazu gehört ein funktionierendes Risikocontrolling sowie eine übergreifende Gesamtbanksteuerung. Ziel ist es, die Risikotragfähigkeit eines Instituts zu jeder Zeit sicherzustellen.

Die BaFin prüft im Rahmen ihrer Aufsicht detailliert, wie Banken mit Risiken umgehen – von der Identifikation bis hin zur Ableitung von Maßnahmen. Kommen Mängel ans Licht, ist sie befugt, verbindliche Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört neben der Verpflichtung zur Mängelbeseitigung auch die Anordnung zusätzlicher Kapitalpuffer.

Die Frankfurter Niederlassung gehört zum Netzwerk einer der größten Banken der Welt – der staatlich kontrollierten China Construction Bank Corporation mit Hauptsitz in Peking. Eine Stellungnahme der Bank zu den konkreten Vorwürfen liegt bislang nicht vor. Branchenkenner erwarten jedoch, dass das Institut die beanstandeten Strukturen nun zügig reformieren muss, um weiteren aufsichtsrechtlichen Konsequenzen zu entgehen. Die BaFin wird die Umsetzung der Maßnahmen genau beobachten. Bis dahin bleibt die Bank in der Pflicht – organisatorisch wie finanziell.

Gefährliche Körperverletzung am Bahnhofsvorplatz Mainz

Am Montagabend kam es gegen 22:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Mainz zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, die in gefährlicher Körperverletzung endete. Ein 32-jähriger Mann und ein 40-Jähriger gerieten aus bislang ungeklärter Ursache in einen Streit, der schnell eskalierte.

Das Tatgeschehen am Bahnhofsvorplatz Mainz

Im Verlauf der Auseinandersetzung griff der 32-Jährige zu einem bislang unbekannten Gegenstand und verletzte seinen Kontrahenten am Kopf. Zudem erlitt der 40-Jährige eine Schnittwunde an der Hand. Doch auch dieser reagierte heftig: Mit einer zerbrochenen Bierflasche schlug er dem 32-Jährigen gegen den Kopf und verursachte ebenfalls eine blutende Wunde.

Die genaue Abfolge des Geschehens am  Bahnhofsvorplatz in Mainz sowie der Auslöser des Streits sind derzeit noch unklar und Teil laufender Ermittlungen. Polizei und Rettungskräfte waren rasch vor Ort. Beide Männer mussten medizinisch versorgt werden. Gegen sie wurde jeweils ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Die Mainzer Polizei bittet mögliche Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben, sich zu melden.


Artikelempfehlung: Ab Dienstag, dem 13. Mai 2025, beginnt der städtische Straßenbetrieb mit umfassenden Erneuerungsarbeiten an der Alicenbrücke. Im Fokus stehen die Übergangskonstruktionen, die für eine sichere und dauerhafte Verbindung der Brückenteile sorgen. Die Maßnahmen erstrecken sich bis voraussichtlich zum 7. Juni 2025 und finden ausschließlich nachts statt – jeweils zwischen 21.00 Uhr und 05.00 Uhr. Weiterlesen unter Sperrung der Alicenbrücke in Mainz

Familienzentrum Nierstein lädt zum Eltern-Kind-Workshop ein

Bewegung, Begegnung und ganz viel gemeinsamer Spaß: Am 13. Juni 2025 lädt das Evangelische Familienzentrum Nierstein von 15:30 bis 17:30 Uhr zu einem besonderen Tanzworkshop ins Johannes-Busch-Haus (Mühlgasse 28, großer Saal) ein. Unter dem Motto „Du und Ich“ stehen Eltern, Großeltern oder andere enge Bezugspersonen gemeinsam mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren im Mittelpunkt.

Der Workshop im Familienzentrum Nierstein bietet Raum für spielerische Tanzaufgaben, bei denen die Paare aus „Groß und Klein“ neue Wege des Miteinanders entdecken können. Dabei geht es nicht um tänzerische Perfektion, sondern um das Erleben von gemeinsamer Bewegung, Berührung und Nähe – kurz: um Quality Time für Jung und Alt.

Ein besonderes Highlight erwartet die Teilnehmenden zwei Tage später:

Am 15. Juni 2025 haben sie die Möglichkeit, die Ergebnisse ihres Workshops im Rahmen einer kleinen Präsentation beim „Café Welcome“ zu zeigen und so Teil eines bunten Begegnungstags zu sein.

Dank der Förderung durch den Landkreis Mainz-Bingen ist die Teilnahme kostenfrei. Eine Anmeldung per E-Mail an familienzentrum@martinskirche-nierstein.de ist erforderlich. Nach der Anmeldung erhalten Interessierte eine schriftliche Bestätigung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – schnelles Anmelden lohnt sich!

Veranstaltungsort:
Johannes-Busch-Haus, Großer Saal
Mühlgasse 28, 55283 Nierstein

Ein Nachmittag voller Freude und Verbundenheit – für alle, die mit Kindern tanzen und gemeinsam Neues entdecken möchten.

Freibadsaison in Groß-Gerau startet

Freibad Groß-Gerau: Am Samstag, den 17. Mai 2025, beginnt im Groß-Gerauer Freibad offiziell die neue Badesaison. Um 10.00 Uhr öffnet das beliebte Freizeitbad seine Pforten für alle Badefreunde. Zur Eröffnung wird Bürgermeister Jörg Rüddenklau erwartet, der die Bedeutung des Freibads für die Stadt unterstreicht: „Das Groß-Gerauer Freibad ist mehr als nur ein Ort zum Schwimmen – es ist ein Stück Stadtgeschichte und ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen. Wir freuen uns, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern auch in diesem Jahr ein attraktives Angebot zu familienfreundlichen Preisen machen können“, so Rüddenklau im Vorfeld der Saisoneröffnung.

Pünktlich zum Saisonstart wurden wieder umfassende Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt

Das Freibad, das bereits 1937 eröffnet wurde, zählt zu den traditionsreichsten Einrichtungen der Stadt und ist aus dem Freizeitangebot Groß-Geraus nicht mehr wegzudenken. Mit einer Liegefläche von rund 10.000 Quadratmetern, zahlreichen schattenspendenden Bäumen und einem 75 Meter langen Schwimmbecken bietet es beste Voraussetzungen für sportliche Aktivitäten, Entspannung und sommerlichen Badespaß. Im vergangenen Jahr zählte das Bad etwa 40.000 Besucherinnen und Besucher, was die große Beliebtheit der Anlage erneut bestätigt.

Zahlreiche Instandhaltungsmaßnahmen wurden umgesetzt. Das große Schwimmbecken erhielt durch das Malergeschäft Seibert einen frischen Anstrich mit spezieller Chlor-Kautschukfarbe – dabei wurden rund 450 Kilogramm Farbe auf 1.500 Quadratmetern verarbeitet. Außerdem wurden Hecken geschnitten, Kabinen gestrichen, die Kinderrutsche saniert und frischer Sand für das Beachvolleyballfeld eingebracht. Insgesamt investierte die Stadt rund 60.000 Euro in die Vorbereitung der Anlage.

Die Eintrittspreise bleiben 2025 unverändert und bewegen sich weiterhin auf einem familienfreundlichen Niveau. Eine Tageskarte kostet 2,80 Euro für Erwachsene und 1,60 Euro für Kinder. Saisonkarten sind für 40,00 Euro (Erwachsene) beziehungsweise 22,00 Euro (Kinder) erhältlich. Familien profitieren von einem Staffelmodell: Die Hauptkarte für Erwachsene kostet 55,00 Euro, vergünstigte Nebenkarten können hinzugebucht werden. Kinder unter sechs Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Wer sich vorab eine Saisonkarte sichern möchte, hat am Dienstag, den 13. Mai von 9.00 bis 13.00 Uhr sowie am Mittwoch, den 14. Mai von 13.00 bis 15.00 Uhr die Möglichkeit, diese direkt an der Freibadkasse zu erwerben.

Die Öffnungszeiten des Freibads bieten Flexibilität für alle Badegäste:

Montags, mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags ist das Bad von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Dienstags und freitags können Frühaufsteher bereits ab 7.00 Uhr ins Wasser – ebenfalls bis 20.00 Uhr.

Mit dem Start der Freibadsaison endet zugleich der öffentliche Badebetrieb im Hallenbad. Dieses schließt am Freitag, den 16. Mai 2025, für reguläre Besucher. Schulen und Vereine können das Hallenbad jedoch weiterhin wie gewohnt nutzen.

Damit der Badebetrieb im Freibad wie auch im Hallenbad reibungslos und sicher ablaufen kann, kümmern sich aktuell neun Mitarbeitende, darunter zwei Auszubildende, um den technischen und organisatorischen Betrieb. Drei Stellen – darunter ein Badleiter, ein Rettungsschwimmer sowie eine Fachkraft für Bäderbetriebe – sind derzeit unbesetzt. Die Stadt arbeitet intensiv daran, qualifiziertes Fachpersonal zu gewinnen, um das hohe Niveau des Angebots dauerhaft zu sichern.

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Mordfall aus dem Rhein-Main-Gebiet bei „Aktenzeichen XY… ungelöst“

Mord Frankfurt: Ein schweres Gewaltverbrechen aus dem Dezember 2022 rückt erneut in den Fokus der Öffentlichkeit: Der bislang ungeklärte Mord an dem 56-jährigen Dario Klecina in Frankfurt-Rödelheim wird am Mittwoch, den 14. Mai 2025, in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ ausgestrahlt. Die Frankfurter Kriminalpolizei erhofft sich durch die TV-Ausstrahlung entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung des Falls beitragen können.

Mehrere Schüsse in Frankfurt – Täter bislang unbekannt

Am Montagabend des 12. Dezember 2022 gegen 20:10 Uhr wurde Dario Klecina auf dem Gehweg der Schmittener Straße, Höhe Hausnummer 2, in Frankfurt am Main durch mehrere Schüsse tödlich verletzt. Der oder die Täter entkamen unerkannt. Das Opfer war an diesem Tag mit seinem weißen Nissan X-Trail (Kennzeichen: F-FM 548) im Stadtgebiet Frankfurt unterwegs.

Trotz umfangreicher Ermittlungen fehlt der Polizei weiterhin ein entscheidender Hinweis. Die Kripo Frankfurt richtet sich mit folgenden Fragen an mögliche Zeugen:

  • Wer hat am 12. Dezember 2022 auffällige Beobachtungen in der Schmittener Straße gemacht?
  • Wer kennt Dario Klecina und kann Angaben zu seinem persönlichen Umfeld machen?
  • Wer hat den weißen Nissan X-Trail des Opfers am Tattag oder in den Tagen zuvor gesehen?
  • Gibt es Hinweise auf Personen oder Fahrzeuge, die sich auffällig in der Nähe des Tatorts bewegt haben?

Im Rahmen der Fernsehausstrahlung wird der Fall rekonstruiert und mit originalem Bildmaterial sowie einem Täterprofil präsentiert. Die Ermittler hoffen, dass sich durch die Reichweite von „Aktenzeichen XY“ neue Zeugen melden oder frühere Hinweise aus einem neuen Blickwinkel betrachtet werden.

Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt eine Belohnung von 5.000 Euro ausgelobt. Alle Informationen werden auf Wunsch vertraulich behandelt.

Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Kommissariat 11, unter der Telefonnummer 069 / 755 – 51188 entgegen. Auch jede andere Polizeidienststelle bundesweit steht als Ansprechpartner zur Verfügung.

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