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Neuer Werbenutzungsvertrag für Wiesbaden unterzeichnet

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat die Dienstleistungskonzession für Außenwerbung auf öffentlichen Flächen neu vergeben. Ab dem 1. Juli 2026 wird die DPW Deutsche Plakat-Werbung GmbH & Co. KG mit Sitz in Koblenz sämtliche Plakatwände, Leuchtwerbung und Displays an Bushaltestellen betreiben und weiterentwickeln.

Hintergrund ist das Auslaufen des bisherigen Vertrages mit WALL zum 30. Juni 2026. Um die Werbenutzungsrechte für die kommenden 15 Jahre neu zu vergeben, führte die Stadt ein umfangreiches Ausschreibungsverfahren durch, das nun erfolgreich abgeschlossen wurde.

Win-win-Situation für Stadt und Bürger

Verkehrsdezernent Andreas Kowol spricht von einer „echten Win-win-Situation“. Der neue Werbenutzungsvertrag sei eine durchdachte Kombination aus wirtschaftlicher Vernunft und einer modernen, geordneten Gestaltung des öffentlichen Raums. Wiesbaden sichere sich dadurch verlässliche Einnahmen und fördere gleichzeitig die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs.

Besonders positiv bewertet die Stadt die im Vertrag enthaltenen neuen Fahrgastunterstände an Bushaltestellen. Diese sollen den ÖPNV komfortabler und barrierefreier machen. „So verbinden wir Stadtgestaltung mit spürbarem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger“, betonte Kowol.

Tiefbauamt optimiert Standorte und Werbekonzept

Das federführende Tiefbau- und Vermessungsamt Wiesbaden lobte die enge Zusammenarbeit der beteiligten Stellen. In einem vorbereitenden Workshop wurden Ziele und Eckpunkte des neuen Vertrags abgestimmt. Dadurch gelang es, Standorte zu optimieren und gleichzeitig die Gesamtzahl der Werbeanlagen zu reduzieren.

Amtsleiter Gerald Berg erklärte: „Wir schaffen ein stadtbildverträgliches Werbekonzept, das Qualität vor Quantität stellt.“ Das neue System soll sowohl das Stadtbild aufwerten als auch Werbemöglichkeiten gezielter nutzbar machen.

Mehr Komfort und Nachhaltigkeit im ÖPNV in Wiesbaden

Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung ist die Verknüpfung von Werbung und Infrastruktur. Die DPW stellt 100 neue Fahrgastunterstände bereit und übernimmt auch die Pflege, Instandhaltung und Modernisierung bestehender Unterstände.

Geplant sind besserer Wetterschutz, energieeffiziente Beleuchtung und eine moderne, ansprechende Gestaltung. Damit unterstützt die Kooperation direkt den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen und steigert die Aufenthaltsqualität für Fahrgäste in ganz Wiesbaden.

Stärkung regionaler Wirtschaft und Stadtwerbung

Besonders erfreulich für lokale Unternehmen: Die DPW bietet auch kleinen Betrieben die Möglichkeit, regionale Werbeflächen in Wiesbaden zu buchen – von Einzelhändlern bis hin zu Handwerksbetrieben. „Nicht nur große Firmen, sondern auch der Wiesbadener Bäcker kann bei uns Flächen mieten“, so DPW-Prokuristin Edith Arndt.

Darüber hinaus stärkt der Vertrag auch die Eigenwerbung der Stadt und ihrer Institutionen. Wiesbaden erhält drei Prozent der digitalen Werbeslots dauerhaft zur eigenen Nutzung. Zusätzlich stehen 37 Säulen für städtische Werbung zur Verfügung, etwa für Kultur, Bildung und gesellschaftliches Engagement. Auch freie Restkapazitäten können kurzfristig genutzt werden – kostenfrei und mit einem Vorlauf von nur vier Wochen.

Zukunftsorientiertes Modell für Stadt und Wirtschaft

Die hohe Attraktivität Wiesbadens als Standort trug wesentlich zum erfolgreichen Vergabeverfahren bei. DPW-Geschäftsführer Felix Freund betonte die Bedeutung der Kooperation: „Wiesbaden ist für uns ein starker, zukunftsorientierter Standort. Gemeinsam mit der Stadt wollen wir moderne, auch digital nutzbare Werbeflächen schaffen und zugleich durch hochwertige Fahrgastunterstände den Nahverkehr verbessern.“ Mit dem neuen Werbenutzungsvertrag setzt Wiesbaden ein starkes Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung, wirtschaftliche Stabilität und modernes Stadtbild.

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Warnung vor Konsum berauschender Vape-Substanzen

Das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) warnt eindringlich vor dem Konsum von chemisch veränderten E-Liquids, die unter Namen wie „Baller-Liquid“, „Görke“ oder „Klatsch-Liquid“ verkauft werden. Diese Liquids enthalten nach aktuellen Erkenntnissen synthetische Cannabinoide, also hochwirksame Substanzen mit stark berauschender und schnell abhängig machender Wirkung.

Laut HLKA häufen sich Fälle, in denen Jugendliche und junge Erwachsene nach dem Konsum dieser Produkte ärztlich behandelt werden mussten. In einem besonders tragischen Fall aus dem Lahn-Dill-Kreis könnte der Konsum von „Baller-Liquid“ sogar zum Tod eines 26-Jährigen geführt haben.

Harmlos wirkende Liquids, tödliche Wirkung

Besonders tückisch: Für Außenstehende ist der Konsum solcher gefährlichen Liquids kaum zu erkennen. Der Verkauf von E-Zigaretten an Erwachsene ist in Deutschland zwar legal, doch die illegalen, berauschenden Liquids ähneln den handelsüblichen Produkten täuschend echt. Sie werden bunt verpackt, duften süßlich nach Himbeere oder Wassermelone und wirken auf den ersten Blick völlig unbedenklich. In Wahrheit jedoch sind die enthaltenen Substanzen Neue psychoaktive Stoffe (NPS) – Drogen, die unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) oder das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) fallen. Schon kleinste Mengen können heftige Nebenwirkungen wie Herzrasen, Panikattacken oder Bewusstlosigkeit auslösen.

Unbekannte Zusammensetzung – unkalkulierbares Risiko

Ein weiteres Problem: Die Inhaltsstoffe und Wirkstoffkonzentrationen dieser Liquids sind meist völlig unklar. Viele Produkte stammen aus Internetshops ohne Zulassung und unterliegen keiner Prüfung. Konsumentinnen und Konsumenten wissen daher nicht, was sie tatsächlich inhalieren – ein nicht kalkulierbares Gesundheitsrisiko. Das HLKA rät dringend, keine Liquids aus unsicheren Quellen zu konsumieren und vor allem nicht an fremden E-Zigaretten zu ziehen. Eltern sollten das Thema mit ihren Kindern und Jugendlichen aktiv besprechen, um vor den Gefahren dieser neuen Drogen im Vape-Trend zu warnen. Wer nach dem Konsum Symptome wie Übelkeit, Angst oder Kreislaufprobleme verspürt, sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Hintergrund: Was sind NPS?

Neue psychoaktive Stoffe (NPS), auch bekannt als „Research Chemicals“, „Designerdrogen“ oder „Legal Highs“, werden chemisch so verändert, dass sie zunächst nicht unter bestehende Drogengesetze fallen. In Deutschland jedoch regelt das NpSG ganze Stoffgruppen – darunter auch synthetische Cannabinoide – und schließt damit auch neu entwickelte Varianten ein. Diese Substanzen werden hauptsächlich über das Internet vertrieben. Ihre Wirkungsweise ist oft nicht erforscht, und bereits kleinste Dosen können massive gesundheitliche Schäden oder den Tod verursachen. Durch die Kombination mit anderen Drogen oder Medikamenten steigt die Gefahr unkontrollierbarer Wechselwirkungen zusätzlich.

Hessen reagiert mit Aufklärung und Prävention

Die Warnung des HLKA soll vor allem junge Konsumentinnen und Konsumenten sensibilisieren, die den Trend rund um „Baller-Liquid“ und ähnliche Vape-Drogen als vermeintlich harmlos ansehen. Ziel ist es, bewusstseinsbildende Gespräche in Schulen, Familien und Jugendeinrichtungen anzuregen und präventiv über die Gefahren synthetischer Stoffe aufzuklären.

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Spielemesse für Jung und Alt im Yellow Ingelheim

Unter dem Motto Spielen, staunen, entdecken lädt der Landkreis Mainz-Bingen am Samstag, 17. Januar 2026, zur Spielemesse ZOCK’N’ROLL AREA in das Jugend- und Kulturzentrum Yellow nach Ingelheim ein. Von 10 bis 20 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Tag voller Unterhaltung, kreativer Spielideen und gemeinsamer Erlebnisse. Der Eintritt ist frei, die Teilnahmekapazität jedoch begrenzt, weshalb eine frühzeitige Ticketbuchung empfohlen wird.

Die Messe richtet sich an alle Generationen

Ob neue Brettspiele, moderne Kartenspiele oder beliebte Klassiker – in der ZOCK’N’ROLL AREA gibt es für Neulinge wie erfahrene Spielfans viel zu entdecken. Auch digitale Spieleangebote ergänzen das breite Programmspektrum.

Ein besonderes Highlight ist die Möglichkeit, zahlreiche Spiele direkt vor Ort auszuleihen und auszuprobieren. Zudem werden Workshops für komplexere Spiele angeboten, die mit ausführlichen Erklärungen und praktischen Tipps begleiten. Wer sich mit anderen messen möchte, kann am beliebten Yu-Gi-Oh-Kartenspielturnier teilnehmen.

Ergänzend zur Spielauswahl findet ein umfangreicher Spieleflohmarkt statt, auf dem gebrauchte Spiele verkauft oder neue Lieblingsstücke entdeckt werden können. Wichtig für alle Teilnehmenden: Beim Flohmarkt ist ausschließlich Barzahlung möglich.

Die ZOCK’N’ROLL AREA ist eine gemeinsame Veranstaltung des Kreisjugendrings Mainz-Bingen, der Jugendarbeit im Kreis Mainz-Bingen und der Kreisjugendpflege Mainz-Bingen. Kostenfreie Tickets können im Vorfeld über die Plattform Eventbrite gebucht werden. Spontane Besucherinnen und Besucher müssen je nach Andrang mit Wartezeiten rechnen. Parkmöglichkeiten stehen am Parkdeck der Kaiserpfalz Realschule plus zur Verfügung.

Mit ihrem vielfältigen Angebot bietet die Spielemesse einen idealen Rahmen für Familien, Spielbegeisterte und Neugierige, die einen Tag voller Spaß und Entdeckungen erleben möchten.

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Hauptbahnhof Mainz soll sicherer werden

Der Mainzer Hauptbahnhof zählt zu den bedeutendsten Verkehrsknotenpunkten der Region und wird täglich von mehreren tausend Menschen genutzt. Dennoch empfinden viele Besucherinnen und Besucher das Umfeld des Bahnhofs als unübersichtlich oder gar unsicher. Um die Aufenthaltsqualität sowie das Sicherheitsgefühl im Bahnhof, auf dem Bahnhofsvorplatz und in den angrenzenden Bereichen nachhaltig zu stärken, hat der Kommunale Präventivrat (KPR) der Landeshauptstadt Mainz die neue AG Bahnhofsumfeld gegründet.

Ein umfassendes Maßnahmenpaket soll entstehen, um die Sicherheit am Hauptbahnhof Mainz zu verbessern

Der Arbeitsgemeinschaft gehören Vertreter der Stadtverwaltung, der Polizei, der Bundespolizei, der Deutschen Bahn und der Mainzer Mobilität an. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die zu einer spürbaren Verbesserung der öffentlichen Sicherheit rund um den Hauptbahnhof beitragen sollen.

In der konstituierenden Sitzung wurden zunächst die aktuellen Herausforderungen im Bahnhofsumfeld analysiert. Als erster praktischer Schritt ist eine gemeinsame Begehung der relevanten Bereiche vorgesehen – sowohl bei Tageslicht als auch in den Abendstunden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend in ein umfassendes Maßnahmenpaket einfließen.

Ordnungsdezernentin Manuela Matz betont die Bedeutung der neuen Zusammenarbeit: „Die Expertise jedes einzelnen Akteurs in dieser Arbeitsgemeinschaft ist wichtig und wertvoll. Unser gemeinsames Ziel ist es, spürbare positive Veränderungen zu erreichen, damit sich Bürgerinnen und Bürger sowie Reisende am Mainzer Hauptbahnhof sicher und wohl fühlen.“

Die AG Bahnhofsumfeld ist ein Projekt des Kommunalen Präventivrats der Stadt Mainz. Die Lenkungsgruppe des Präventivrats setzt sich aus relevanten Akteuren der Bereiche Sicherheit, Ordnung und Kriminalprävention zusammen und übernimmt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Steuerung strategischer Projekte. Die neue Arbeitsgemeinschaft gilt als beispielhaft für diese interdisziplinäre Zusammenarbeit und soll langfristig dazu beitragen, das Bahnhofsumfeld zu einem sicheren und attraktiven Ort zu machen.

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Wetterexperten warnen vor starkem Glatteis

Ab Donnerstag (4. Dezember 2025) wird es in vielen Regionen Deutschlands winterlich und potenziell gefährlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt im Süden und Osten erneut vor Glätte auf den Straßen. Grund dafür sind erwartete Frosttemperaturen, die örtlich zu Reifglätte oder überfrierender Nässe führen können.

Das Wetter bleibt kalt und frostig – die Straßen werden glatt

Bereits in der kommenden Nacht und am Freitagvormittag muss besonders in Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit Schneefall, Regen sowie gebietsweise gefrierendem Regen gerechnet werden. Der DWD weist darauf hin, dass vor allem Nebel und Temperaturen um den Gefrierpunkt das Glätterisiko zusätzlich erhöhen.

Am Donnerstagmorgen zeigte sich der Osten Deutschlands bereits frostig und neblig. Bei Höchstwerten zwischen 0 und 4 Grad sind im Bergland im Laufe des Tages und bis in die Nacht hinein weitere Schneeschauer möglich. Ab einer Höhe von 400 Metern können sich bis zu drei Zentimeter Neuschnee bilden. Frieren Nässe oder Reif auf den Straßen fest, besteht in der Nacht zu Freitag sowie am Freitagvormittag lokal erneut Glättegefahr.

Auch in der Nacht zu Samstag bleibt die Wetterlage angespannt. Der DWD erwartet gebietsweise dichten Nebel und erneut örtliche Glätte durch überfrierende Nässe. Während von Westen her Regen einsetzt und tagsüber ostwärts zieht, kann es in den typischen Kältelagen der Oberpfalz und Niederbayerns erneut zu gefrierendem Regen kommen.

Ausblick auf Samstag

Der Samstag startet regional mit winterlichen Bedingungen. Besonders im Vogtland und im Westerzgebirge sind Schnee und gefrierender Regen möglich. Damit deutet sich ein deutlicher Übergang zu stabilerem Winterwetter an, das auch in den kommenden Tagen die Straßenverhältnisse erschweren kann.

Für Verkehrsteilnehmer gilt aufgrund des Wetters weiterhin erhöhte Vorsicht – Glätte und eingeschränkte Sicht bleiben bis zum Wochenende zentrale Risikofaktoren.

Artikelempfehlung: Rückruf bei Aldi wegen Salmonellen im Produkt

Rückruf bei Aldi wegen Salmonellen im Produkt

Der Lebensmittelhersteller Clama GmbH & Co. KG ruft aktuell Kräuter zurück. Grund für den Rückruf ist ein nachgewiesener Salmonellenbefall, der eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr darstellen kann. Die betroffene Ware wurde bundesweit über ALDI Nord und ALDI Süd verkauft.

Rückruf aufgrund von Gesundheitsgefahr durch Salmonellen

Salmonellen können schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Typische Symptome sind Durchfall, Erbrechen, Fieber, Bauchkrämpfe und allgemeines Unwohlsein. Personen, die das Produkt verzehrt haben und entsprechende Beschwerden entwickeln, sollten unverzüglich ärztliche Hilfe aufsuchen und auf einen möglichen Kontakt mit salmonellenbelasteten Lebensmitteln hinweisen.

Folgendes Produkt ist betroffen:

Rückruf

  • Produkt: TK 8 Kräuter, 75 g
  • Mindestens haltbar bis: 04.06.2027
  • Chargennummer / Los: 121 01 5155
  • Hersteller / Inverkehrbringer: Clama GmbH & Co. KG, Steineshoffweg 2, 45479 Mülheim/Ruhr

Kundinnen und Kunden werden dringend gebeten, die betroffene Kräutermischung nicht zu verwenden. Die Ware kann in allen ALDI Nord- und ALDI Süd-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Rheinland-Pfalz plant Ausbau der Windenergie

Rheinland-Pfalz treibt den Ausbau der Windenergie voran und verbindet seine ehrgeizigen Klimaziele mit einer vorausschauenden, landesweiten Flächenplanung. Innenminister Michael Ebling hat dazu am 3. Dezember 2025 im Innenausschuss den aktuellen Gesetzentwurf zur Änderung des Landeswindenergiegebietegesetzes (LWindGG) präsentiert, mit dem die zweite Ausbaustufe des Gesetzes gestartet wird. Ziel dieser Novelle ist es, zusätzliche geeignete Flächen für Windenergieanlagen zu sichern und diese mit ökologischen Anforderungen, regionaler Ausgewogenheit und rechtlichen Vorgaben in Einklang zu bringen.

Ambitionierte Klimaziele und vorausschauende Flächensteuerung

Mit der zweiten Ausbaustufe des LWindGG strebt Rheinland-Pfalz an, die bundesrechtlich vorgegebenen Flächenziele für Windenergie nicht nur einzuhalten, sondern nach Möglichkeit sogar vorzeitig zu erreichen. Das Land setzt sich dafür ein, bis spätestens 2030 rund 2,2 Prozent der Landesfläche für Windenergieanlagen auszuweisen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Damit dieses Ausbauziel gelingt, treibt das Land die Bereitstellung geeigneter Flächen zügig voran. Gleichzeitig erfolgt die Planung in einem strukturierten Verfahren, das den Regionen Verlässlichkeit bietet, für transparente Abläufe sorgt und zudem rechtliche Sicherheit gewährleistet.

Regionale Planungshoheit und Potenzialanalyse als Grundlage

Ebling betont, dass sich das LWindGG ausdrücklich an die Regionen richtet und zugleich die kommunale Planungshoheit wahrt. Die regionalen Zielvorgaben stützen sich auf eine vom Innenministerium erarbeitete Potenzialanalyse, die auf dem öffentlichen Flächenportal „Erneuerbare Energien“ basiert und aufzeigt, wo Windenergie technisch, ökologisch und räumlich sinnvoll eingesetzt werden kann.

Auf dieser Grundlage verfolgt das Land ein maßvolles, aber entschlossenes Vorgehen, mit dem es den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigt, ohne jedoch die Interessen der Kommunen und Bürger auszublenden.

Rhein-Hunsrück-Kreis und Soonwald im Fokus

Besonders im Fokus steht der Rhein-Hunsrück-Kreis, der seit Jahren als Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien – insbesondere der Windkraft – agiert. Ebling dankt der Region ausdrücklich für ihr langjähriges Engagement und unterstreicht, dass die dort geäußerten Sorgen – vor allem mit Blick auf den landschaftlich und ökologisch einzigartigen Soonwald – sehr ernst genommen werden.

Darüber hinaus soll im Verfahren zum Landesentwicklungsprogramm 5 (LEP 5) die Möglichkeit geschaffen werden, nicht nur die Kernzonen der Naturparke, sondern auch angrenzende Randbereiche als naturnahe Kulturlandschaften auszuweisen. Auf diese Weise kann das Land diese sensiblen Gebiete verbindlich von neuen Windenergieprojekten freihalten und ihren besonderen Charakter dauerhaft sichern.

Faire Verteilung, Monitoring und Schutz sensibler Räume

Um eine Überlastung einzelner Regionen zu vermeiden, etabliert das Innenministerium ein enges Monitoring der Regionalplanungsprozesse. So lassen sich mögliche Konzentrationen von Windenergieanlagen frühzeitig erkennen. Durch gezielte Steuerungsmaßnahmen können sie anschließend ausgeglichen werden. Gleichzeitig erschließt das Land zusätzliche Potenziale außerhalb des Rhein-Hunsrück-Kreises. Dadurch lassen sich die Ausbauziele gerechter auf alle Regionen verteilen. Empfindliche Landschaften wie der Soonwald erhalten so besseren Schutz. Außerdem steigt die Akzeptanz für die Energiewende insgesamt.

Engagement der Kommunen stärkt Energiewende in Rheinland-Pfalz

Zum Abschluss betont Ebling, dass die Regionen und Kommunen mit großem Engagement handeln. In ihren Regionalplänen setzen sie bereits konkrete Maßnahmen zur Energiewende um. Damit zeigen sie deutlich ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Das Land wertet dieses aktive Handeln als wichtiges Signal für eine erfolgreiche, klimafreundliche und nachhaltige Energiezukunft in Rheinland-Pfalz. Mit der zweiten Ausbaustufe des LWindGG verfolgt Rheinland-Pfalz konsequent das Ziel, klare Klimavorgaben mit einer vorausschauenden Flächensteuerung zu verbinden. Gleichzeitig soll die regionale Fairness gewahrt bleiben. So positioniert sich das Land noch stärker als treibende Kraft der Energiewende. Zugleich fördert es die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.

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18-Jähriger in Wiesbaden schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

Ein 18-jähriger Wiesbadener ist am Donnerstagabend, den 27. November 2025, mit schweren Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Wie es zu den Verletzungen kam, ist bislang nicht geklärt. Das 4. Polizeirevier Wiesbaden ermittelt und bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.

Der junge Mann war gemeinsam mit einer 19-jährigen Freundin zunächst auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt und später in einer Gaststätte in der Wagemannstraße unterwegs. Gegen 22:00 Uhr wollten beide an der Bushaltestelle „Wilhelmstraße“ in der Luisenstraße in einen Linienbus Richtung Erbenheim steigen. Laut Polizei war der 18-Jährige zu diesem Zeitpunkt noch unverletzt.

Verletzungen beim zweiten Buswechsel entdeckt

An der Haltestelle „Am Hochfeld“ in Erbenheim verließen die beiden den Bus, um später in die Linie 15 Richtung Wandersmannstraße zu wechseln. Als der junge Mann gegen 22:30 Uhr in den zweiten Bus einstieg, wies er plötzlich deutliche Verletzungen im Gesicht auf. Diese mussten im weiteren Verlauf der Nacht ärztlich im Krankenhaus behandelt werden.

Da sowohl der Verletzte als auch seine Freundin alkoholisiert waren, konnten sie keine Angaben zum möglichen Tatort oder Tathergang machen. Ob der 18-Jährige Opfer eines Übergriffs oder einer anderen Gewalttat wurde, ist derzeit noch unklar.

Polizei Wiesbaden bittet um Hinweise

Das 4. Polizeirevier Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun mögliche Zeuginnen und Zeugen. Gesucht werden Personen, die den 18-Jährigen und seine Begleiterin zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr in der Luisenstraße, im Bus Richtung Erbenheim oder an der Wandersmannstraße gesehen haben.

Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zum Ablauf geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2440 beim 4. Polizeirevier Wiesbaden zu melden.

Ermittlungen laufen – Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen

Nach Angaben der Polizei laufen die Ermittlungen in alle Richtungen. Ob es sich um einen Unfall oder ein Gewaltdelikt handelt, ist bislang offen. Die Beamten hoffen nun auf Hinweise von Fahrgästen oder Passantinnen und Passanten, die den jungen Mann oder auffällige Situationen beobachtet haben.

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Schwerer Unfall zwischen Waldböckelheim und Oberstreit

Am Mittwochabend ist es auf der L234 zwischen Waldböckelheim und Oberstreit zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Zwei Autofahrer wurden verletzt, einer davon musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Die Landstraße war über zwei Stunden voll gesperrt.

Zusammenstoß kurz vor Oberstreit – VW Caddy kippt auf die Seite

Nach Angaben der Einsatzkräfte kollidierten gegen 20.30 Uhr ein VW Caddy und ein Renault Twingo wenige hundert Meter vor der Ortslage Oberstreit. Die Ursache des Zusammenstoßes ist noch unklar. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der VW Caddy um und blieb auf der Fahrerseite liegen.

Während der Fahrer des Renault Twingo sein Fahrzeug selbstständig verlassen konnte und von Ersthelfern betreut wurde, war der Fahrer des VW Caddy zunächst regungslos und eingeschlossen.

Feuerwehr verschafft Zugang durch die Heckscheibe

Die Feuerwehren aus Waldböckelheim und Oberstreit leuchteten bei ihrem Eintreffen die Unfallstelle aus und sicherten den Brandschutz. Ein sogenannter „Innerer Retter“ verschaffte sich über die Heckscheibe Zugang zum Innenraum des VW, um den Zustand des Fahrers zu überprüfen und ihn medizinisch erstzuversorgen.

Parallel stabilisierten weitere Einsatzkräfte das auf der Seite liegende Fahrzeug gegen ein mögliches Umkippen. Anschließend wurde das Dach des Caddys mit hydraulischem Rettungsgerät und Säbelsäge geöffnet und nach unten weggeklappt, um den Fahrer schonend zu befreien. Eine Notärztin aus Meisenheim übernahm die weitere Versorgung.

Beide verletzten Autofahrer wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Große Mengen Betriebsmittel ausgelaufen – L234 bis 22.30 Uhr gesperrt

Während des Einsatzes liefen größere Mengen Kraft- und Betriebsstoffe aus den Unfallfahrzeugen aus. Die Feuerwehr band die Flüssigkeiten ab und unterstützte sowohl das Abschleppunternehmen bei der Bergung der Fahrzeuge als auch die Straßenmeisterei beim Reinigen der Fahrbahn.

Die L234 blieb für die Dauer der Rettungs- und Reinigungsmaßnahmen bis etwa 22.30 Uhr vollständig gesperrt.

An dem Einsatz beteiligt waren:

  • die Feuerwehren aus Waldböckelheim und Oberstreit
  • die Feuerwehreinsatzzentrale Rüdesheim
  • die Führungsstaffel mit Einsatzleitfahrzeug
  • zwei Rettungswagen des DRK
  • die Notärztin Meisenheim
  • die Polizei Bad Kreuznach
  • die Straßenmeisterei
  • ein Abschleppunternehmen

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Modern, vernetzt, dynamisch: Neuer Kia K4 jetzt in Mainz verfügbar

Kia präsentiert den neuen K4 – und ab sofort ist das neue Schrägheckmodell im Heinz Autocenter Mainz erhältlich. Mit dem K4 erweitert Kia seine Produktpalette in einer Fahrzeugklasse, die in Deutschland besonders stark nachgefragt ist.

Der K4 fällt durch sein markantes, dynamisches Design auf und setzt gleichzeitig bei Technik und Ausstattung Maßstäbe. Dazu zählen ein breites Konnektivitätsangebot inklusive KI-Assistent, Videostreaming und WiFi-Hotspot, digitale Schlüsseltechnologie, Head-up-Display sowie moderne Assistenzsysteme wie der Totwinkelassistent mit Monitoranzeige (je nach Ausstattung). Serienmäßig sind unter anderem ein Panoramadisplay mit 12,3-Zoll-Kombiinstrument und 12,3-Zoll-Navigation, Smart-Key, LED-Scheinwerfer, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und zahlreiche Assistenzfunktionen an Bord.

Auch das Raumangebot überzeugt: Sowohl im Innenraum als auch im Gepäckabteil bietet der K4 großzügige Platzverhältnisse. Bei den Antrieben stehen vier Motor-Getriebe-Varianten zur Wahl, darunter ein 1.0 T-GDI (85 kW/115 PS) mit Schalt- oder DCT7-Getriebe und 48-Volt-Mildhybridsystem sowie ein 1.6 T-GDI in zwei Leistungsstufen (110 bzw. 132 kW/150 bzw. 180 PS), jeweils mit DCT7 kombiniert.

Der K4 ist in den Ausstattungslinien Vision, Spirit und GT-Line erhältlich und ab sofort bestellbar. Die Preise beginnen bei 29.990 Euro* für den K4 1.0 T-GDI Vision. Wie für alle Modelle der Marke gilt auch hier die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie.

Design: Markante Linien und großzügiges Platzangebot

Der 4,44 Meter lange, 1,85 Meter breite und knapp 1,44 Meter hohe K4 folgt der Kia-Designphilosophie „Opposites United“. Die fließende Dachlinie, die elegant in die Heckklappe übergeht, prägt den dynamischen Auftritt. Die „Star Map“-Tagfahrlicht-Signatur sowie in die C-Säule integrierte Türgriffe hinten setzen weitere Akzente. Je nach Ausführung stehen neun Außenlackierungen zur Auswahl.

Im Innenraum profitieren vor allem die Fondpassagiere von viel Bein- und Kopffreiheit, bedingt durch den langen Radstand von 2,72 Metern. Der Gepäckraum fasst 438 Liter (bis Fensterunterkante) und kann durch Umklappen der Rücksitzlehnen auf bis zu 1.217 Liter erweitert werden (Mildhybrid: 328 bis 1.107 Liter).

Die GT-Line-Variante setzt sich durch sportliche Designelemente ab, darunter hochglanzschwarze Anbauteile, optionale 18-Zoll-Felgen sowie ein Sportlenkrad, Aluminium-Pedale und zweifarbige Sitzbezüge im Innenraum.

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Infotainment und Konnektivität: KI-Assistent und Streamingdienste

Das Interieur des K4 bewegt sich auf einem hohen technologischen Niveau. Das neue Infotainmentsystem ccNC (Connected Car Navigation Cockpit) beinhaltet einen KI-Assistenten, der ein Jahr kostenlos nutzbar ist (anschließend über den Kia Connect Store). Mit dem Sprachbefehl „Hey Kia“ können unterschiedliche Fahrzeugfunktionen gesteuert und Informationen abgefragt werden – von Navigationszielen bis zur Wetterprognose.

Zudem ermöglicht das System den Zugang zu Musik- und Videostreaming-Diensten sowie die Nutzung eines WiFi-Hotspots. Auch das neue In-Car-Payment kommt erstmals im K4 zum Einsatz, zunächst mit Parkopedia zur Parkplatzsuche und -bezahlung. Wie bei allen Kia-Fahrzeugen sind die Online-Dienste von Kia Connect und ein 7-Jahre-Kartenupdate serienmäßig. Karten- und Softwareupdates stehen zusätzlich als Over-the-Air-Updates**** bereit. Smartphones lassen sich kabellos über Android Auto™ und Apple CarPlay™ einbinden.

Fahreigenschaften: Europäisch abgestimmt und leistungsstark

Der K4 zeigt in allen Varianten ein agiles Fahrverhalten. Besonders dynamisch präsentiert sich der 1.6 T-GDI mit 180 PS, der in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und bis zu 210 km/h erreicht. Auch im Anhängerbetrieb überzeugt der Kompaktwagen: Die 1.6 T-GDI-Versionen ziehen bis zu 1.410 kg, der 1.0 T-GDI zwischen 710 und 1.010 kg (jeweils gebremst).

Das Modell wurde speziell für den europäischen Markt abgestimmt. Fahrwerk und Lenkung wurden im Kia-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim und auf europäischen Teststrecken optimiert. Das Ergebnis ist ein ausgewogenes Fahrverhalten mit hohem Komfort, präziser Lenkung und sportlichen Reaktionen.

Modern, vernetzt, dynamisch: neuer kia k4 jetzt in mainz verfügbar 4

Ausstattung: Umfangreich bereits ab Basisversion

Schon die Basisausführung Vision bietet eine umfangreiche Serienausstattung. Dazu gehören unter anderem:

  • Navigation und Panoramadisplay

  • Smart-Key

  • LED-Scheinwerfer

  • Klimaautomatik

  • Rückfahrkamera und Parksensoren vorn und hinten

  • Elektrische Parkbremse

  • Regensensor und Dämmerungssensor

  • Beheizbare Vordersitze und beheizbares Multifunktionslenkrad

  • USB-C-Anschlüsse vorn und hinten

  • Zwei Mittelarmlehnen

  • Beleuchtete Make-up-Spiegel

Die Assistenzsysteme umfassen unter anderem Autobahnassistent, Frontkollisionswarner, Spurhalteassistent, Spurfolgeassistent, Totwinkelassistent, Querverkehrwarner hinten, Müdigkeitswarner sowie sieben Airbags inklusive Mittenairbag.

Optional sind – je nach Ausstattungsniveau – unter anderem erhältlich: Digital Key 2.0, Head-up-Display, elektrisch verstellbarer Fahrersitz mit Memory-Funktion, Sitzventilation vorn, Sitzheizung hinten, Harman/Kardon®-Soundsystem, Glasdach, Ambientebeleuchtung und Rundumsichtkamera.

Heinz AutoCenter Mainz
Am Mombacher Kreisel 3
55120 Mainz

  • Kia K4 1.0 T-GDI, Stand 11/2025 (Benzin/Schaltgetriebe); 84,6 kW (115 PS): Kraftstoff-
    verbrauch kombiniert 6,0 l/100 km; CO 2 -Emission kombiniert 135 g/km; CO 2 -Klasse D.
  • Kia K4 1.0 T-GDI 48V DCT, Stand 11/2025 (Benzin/Schaltgetriebe); 84,6 kW (115 PS):
    Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,8 l/100 km; CO 2 -Emission komb. 132 g/km; CO 2 -Klasse D.
  • Kia K4 1.6 T-GDI 150 DCT, Stand 11/2025 (Benzin/Doppelkupplungsgetriebe); 110,3 kW
    (150 PS): Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,9 l/100 km; CO 2 -Emission kombiniert 155 g/km; CO 2 -Klasse E.
  • Kia K4 1.6 T-GDI 180 DCT, Stand 11/2025 (Benzin/Doppelkupplungsgetriebe); 132,4 kW
    (180 PS): Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,9 l/100 km; CO 2 -Emission kombiniert 155 g/km;
    CO 2 -Klasse E.

Mehrere Einbrüche auf dem Mainzer WinterZeit-Markt

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 3. Dezember 2025, kam es auf dem Mainzer WinterZeit-Markt am Schillerplatz zu mehreren Einbruchsversuchen in Verkaufsstände. Nach Angaben der Polizei Mainz versuchten bislang unbekannte Täter, insgesamt sechs Stände gewaltsam zu öffnen.

Täter scheitern in 5 von 6 Fällen

In fünf Fällen blieben die Versuche jedoch erfolglos – die Täter konnten die Verkaufsstände nicht vollständig aufbrechen. An einem weiteren Stand gelang es ihnen, Waren zu entwenden, nachdem sie die Auslage überwunden hatten. Die genaue Schadenshöhe ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Polizei Mainz bittet um Mithilfe

Die Polizeiinspektion Mainz 1 hat umgehend Ermittlungen am Tatort aufgenommen. Trotz umfangreicher Spurensicherung liegen bislang keine konkreten Hinweise auf die Täter vor. Die Ermittler richten sich daher mit einem Zeugenaufruf an die Bevölkerung:
Wer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Bereich des Schillerplatzes oder in dessen Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, soll sich dringend melden.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Telefonnummer
06131 / 65-34150 entgegen.

WinterZeit-Markt bleibt geöffnet – Sicherheitsmaßnahmen verstärkt

Die Stadt Mainz und die Polizei betonten, dass der WinterZeit-Markt am Schillerplatz weiterhin regulär geöffnet bleibt. Dennoch wurde die Sicherheitspräsenz vor Ort erhöht, um weitere Einbruchsversuche zu verhindern. Händler wurden gebeten, ihre Stände abends besonders sorgfältig zu sichern und keine Wertgegenstände über Nacht zurückzulassen. Die Ermittlungen zur Tatserie dauern an.

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Feuerwehr Wiesbaden im Einsatz an der Goetheschule

Am Mittwochmittag, 3. Dezember 2025, gegen 13:50 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesbaden zu einem Einsatz an die Goetheschule Wiesbaden in der Goethestraße gerufen. Mitarbeitende der Schule hatten einen ungewöhnlichen Geruch im Gebäude festgestellt, der zunächst nach Gas roch. Sicherheit ging vor – die Schule wurde vorsorglich evakuiert, bevor die Einsatzkräfte eintrafen.

Vor Ort stellten die Feuerwehrleute schnell fest, dass der Geruch nicht aus dem Schulgebäude, sondern aus der Kanalisation drang. Besonders in der Turnhalle und angrenzenden Gebäuden war der kraftstoffähnliche Geruch deutlich wahrnehmbar. Erste Messungen der Feuerwehr zeigten jedoch keine gefährlichen Werte.

Benzin in der Kanalisation

Zur genaueren Prüfung zog die Feuerwehr ein Spezialmessfahrzeug der Werkfeuerwehr InfraServ Wiesbaden hinzu. Mit den professionellen Geräten konnten die Einsatzkräfte eine leichte Benzinkonzentration in der Kanalisation messen. Damit stand fest: Das Benzin war die Ursache der Geruchsbelästigung im Bereich der Goethestraße. Die Herkunft des Benzins bleibt jedoch unklar. Nach aktuellem Stand ist der Stoff in Richtung des Klärwerks Biebrich abgeflossen. Fachleute prüfen nun, wie die Flüssigkeit in das Kanalsystem gelangen konnte.

Feuerwehr beruhigt Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger

Nach Abschluss der Messungen beendete die Feuerwehr Wiesbaden ihren Einsatz. Die Einsatzstelle wurde an ESWE Versorgung und die städtischen Entsorgungsbetriebe Wiesbaden übergeben. Eine umfassende Spülung der Kanalisation wurde angeordnet, um mögliche Rückstände zu entfernen. Trotz dieser Maßnahme kann es in den kommenden Stunden entlang der Kanalstrecke von der Goethestraße bis zum Klärwerk Biebrich noch zu Geruchsbelästigungen kommen. Besonders betroffen sind die Adolf-Todt-Straße, die Stettiner Straße und Am Jägerhof. Die Feuerwehr stellte klar: „Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für Anwohnerinnen und Anwohner.“

Lob für den schnellen Einsatz der Wiesbadener Feuerwehr

Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwachen 1 und 2, die Werkfeuerwehr InfraServ sowie der Rettungsdienst. Dieser stand vorsorglich in Bereitschaft. Dank des koordinierten und professionellen Vorgehens brachten die Einsatzkräfte die Lage schnell unter Kontrolle.

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60-Jährige in Bingen mit 1,67 Promille erwischt

Am 3. Dezember 2025 meldete eine Zeugin gegen 15:05 Uhr der Polizeiposten (PI) Bingen eine alkoholisiert wirkende Frau, die von einer Tankstelle in Bingen-Büdesheim mit ihrem PKW losgefahren sei. Beamte stellten den Wagen um 15:30 Uhr in der Hitchinstraße fest und führten eine Verkehrskontrolle durch. Bei der 60-jährigen Fahrerin fiel deutlicher Atemalkoholgeruch auf; ein vor-Ort-Test ergab 1,67 Promille.​

Führerschein einbehalten, Weiterfahrt verboten

Die Polizei sicherte den Führerschein der Frau und untersagte die Weiterfahrt. Gegen sie wird ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr (§ 316 StGB) eingeleitet. Ab 1,1 Promille gilt das Fahren als Straftat mit absoluter Fahruntüchtigkeit, was hier klar überschritten liegt.​

Geldstrafe, Punkte und MPU-Pflicht in Bingen

Bei 1,67 Promille drohen 2–3 Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr sowie Führerscheinentzug für mindestens 6 Monate. Zusätzlich ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zwingend erforderlich, um die Fahrerlaubnis zurückzuerhalten. Als Ersttäterin könnte die Frau mit hohen Bußgeldern und einem Fahrverbot rechnen; genaue Sanktionen hängen von Gerichtsentscheid ab.​

Promillegrenzen und Konsequenzen in Deutschland

Die Grenze von 0,5 Promille markiert Ordnungswidrigkeiten, ab 1,1 Promille Straftaten. Atemalkoholtests wie hier (ca. 0,8 mg/l entspricht 1,6 Promille Blutalkohol) dienen als Anhaltspunkt; Blutproben liefern finale Werte. Solche Fälle unterstreichen die Gefahren und harten Strafen für Alkohol am Steuer.​

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Großeinsatz der Feuerwehr Rüsselsheim bei Gebäudebrand

In der Nacht zum Donnerstag (4. Dezember 2025) kam es in der Zeppelinstraße in Rüsselsheim zu einem schweren Gebäudebrand. Gegen 2.30 Uhr meldeten Anwohner den Brand eines Einfamilienhauses, das beim Eintreffen der Feuerwehr bereits vollständig in Flammen stand.

Das Wohnhaus in Rüsselsheim ist vollständig ausgebrannt

Die Einsatzkräfte fanden ein kleineres Einfamilienhaus im Vollbrand vor. Trotz des schnellen Eingreifens brannte das Gebäude vollständig aus. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Feuers nicht in dem Haus, wodurch es zu keinen Verletzten kam.

Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 05.00 Uhr an. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Rüsselsheim auch der Rettungsdienst, die Polizei sowie Mitarbeiter der Stadtwerke. Durch das koordinierte Vorgehen aller Beteiligten konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie es zu dem Feuer kommen konnte.

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Neues spektakuläres Kunstwerk im Flughafen Frankfurt

Die Fraport AG hat am Mittwoch (3. Dezember 2025) gemeinsam mit dem international renommierten Künstler Julius von Bismarck erstmals die neue Kunstinstallation im zukünftigen Terminal 3 präsentiert. Das monumentale Werk trägt den Titel „The First, the Last, Eternity“ und setzt bereits vor der Eröffnung des Terminals im April 2026 ein kulturelles Ausrufezeichen. Die Installation beschäftigt sich mit den Grenzen menschlicher Wahrnehmung und schafft ein dynamisches visuelles Erlebnis für Reisende und Besucher.

Drei tonnenschwere Skulpturen als zentrales Gestaltungselement am Flughafen Frankfurt

Im Mittelpunkt der Präsentation standen drei imposante ringförmige Skulpturen, sogenannte Tori, die unter der 18 Meter hohen Decke der Check-in-Halle schweben.

Die Skulpturen, deren Durchmesser rund drei, fünf und sieben Meter betragen und deren Gewicht bei über ein, zwei und drei Tonnen liegt, bestehen aus insgesamt 636 farbigen Aluminiumscheiben. Die Reliefs bilden drei unterschiedliche Oberflächenstrukturen ab, darunter auch die Topografie der Erde.

Sowohl die Tori selbst als auch die einzelnen Scheiben werden motorisch bewegt. Sie krempeln sich fortlaufend um und verändern so kontinuierlich ihr Erscheinungsbild – eine Hommage an die ständige Bewegung des globalen Luftverkehrs und an die Wandlungsfähigkeit menschlicher Wahrnehmung.

Künstlerische Vision: Die Grenzen des Vorstellbaren verschieben

Julius von Bismarck beschreibt seine Idee hinter dem Werk mit deutlichen Worten: „Die Vorstellungskraft der Menschen war schon immer begrenzt und wird es auch immer bleiben, aber diese Grenze kann sich verschieben. Der Moment, an dem wir verstanden hatten, dass wir auf einem runden Körper leben anstatt auf einem flachen, hat diese Grenze maßgeblich verschoben. Was anfänglich wie eine verrückte Theorie erschien, ist jetzt fester Bestandteil von dem, was wir Realität nennen.“

Die Installation interpretiert diese Verschiebung des Realitätsverständnisses räumlich und visuell – und macht sie für Besucher unmittelbar erfahrbar.

Kunst als Teil des modernen Flughafen-Erlebnisses

Die Entscheidung für Julius von Bismarck fiel bereits vor zwei Jahren nach einem mehrstufigen internen Auswahlprozess. Die Installation befindet sich im öffentlichen Bereich und wird ab 22. April 2026, dem Eröffnungstag von Terminal 3, jederzeit zugänglich sein.

Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, betont die strategische Bedeutung des Projekts: „Die neue Kunstinstallation im Terminal 3 unterstreicht unseren Anspruch, den Flughafen Frankfurt als interkontinentale Drehscheibe des weltumspannenden Luftverkehrs weiterzuentwickeln. Die Kunstinstallation fügt sich nahtlos in unser Konzept, den Aufenthalt für Reisende sowie Besucherinnen und Besucher ansprechend zu gestalten. Wir freuen uns, dieses Projekt erfolgreich umgesetzt zu haben.“

Auch Stephanie Pudwitz, kaufmännische Geschäftsführerin der Fraport Ausbau Süd GmbH, hebt die Zusammenarbeit hervor: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie aus einer anfänglichen Idee in Zusammenarbeit mit Julius von Bismarck ein derart außergewöhnliches Werk entstanden ist. Es steht für all das, was das Terminal 3 verkörpert: Modernität, Ästhetik und Zukunft.“

Über den Künstler Julius von Bismarck

Der 1983 in Breisach am Rhein geborene Künstler wuchs in Riad und Berlin auf und arbeitet heute zwischen Berlin und der Schweiz. Sein Studium absolvierte er an der Universität der Künste Berlin, am Hunter College New York sowie am Institut für Raumexperimente von Olafur Eliasson.

Seine Werke wurden unter anderem in der Bundeskunsthalle Bonn, dem Palais de Tokyo in Paris und der Villa Medici in Rom präsentiert – Ausstellungen, die seine internationale Bedeutung in der zeitgenössischen Kunstszene unterstreichen.

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