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Polizei stoppt Autokorso nach Schussabgabe in Mainz

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Polizeieinsatz in Mainz
Polizei Mainz

Am frühen Samstagnachmittag kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in Mainz. Gegen 14:00 Uhr gingen bei der Dienststelle mehrere Zeugenmeldungen über einen Korso aus hochwertigen, dunklen Fahrzeugen ein, die die Rheinstraße in Richtung Holzturm befuhren. Laut den Meldungen wurden aus den Wagen heraus Fahnen geschwenkt, zudem soll mindestens ein Schuss in die Luft abgegeben worden sein.

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Intensive Fahndung und Polizeieinsatz in Mainz

Die Polizei reagierte sofort und leitete einen umfassenden Polizeieinsatz in Mainz ein. Mehrere Streifenwagen bestreiften den Nahbereich, darunter die Rheinstraße, die Wormser Straße (B9) bis nach Nackenheim sowie weite Teile der Oberstadt und angrenzende Straßenzüge wie die Pariser Straße und die Geschwister-Scholl-Straße.

Zunächst verlief die Suche ergebnislos und es gingen keine weiteren Notrufe ein. Erst auf der Rückfahrt entdeckte eine Besatzung die gesuchte Kolonne in der Wormser Straße und konnte diese stoppen.

Kontrolle der Hochzeitsgesellschaft

Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um eine Hochzeitsgesellschaft mit insgesamt fünf Fahrzeugen und rund 25 Personen handelte, die auf dem Weg zu ihrer Feierlichkeit war. Bei der Überprüfung der Teilnehmer machten die Beamten jedoch einen Fund.

Bei einer männlichen Person konnte eine geladene Schreckschusswaffe inklusive zehn Patronen aufgefunden werden. Die Waffe, die über ein PTB-Zulassungszeichen verfügte, wurde zugriffsbereit mitgeführt. Die Beamten der Polizei Mainz stellten die Waffe sowie die Munition umgehend sicher.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Der Vorfall hat für den Schützen rechtliche Konsequenzen. Dieser räumte gegenüber den Beamten ein, mit der Waffe geschossen zu haben. Daraufhin wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Nach Abschluss aller erforderlichen Maßnahmen durfte die restliche Gesellschaft ihre Fahrt zur Eventlocation in Mainz-Hechtsheim fortsetzen. Der Polizeieinsatz in Mainz konnte damit ohne weitere Störungen beendet werden.

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Uniklinik Mainz: Neue Behandlung der Lungenembolie rettet Leben

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Babyklappe in Mainz

Ein internationales Forschungsteam unter der wissenschaftlichen Leitung der Universitätsmedizin Mainz hat einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung akuter Lungenembolien erzielt. Die Ergebnisse der sogenannten HI-PEITHO-Studie belegen, dass eine gezielte ultraschallunterstützte und kathetergesteuerte Lungenembolie-Therapie das Risiko für tödliche Komplikationen im Vergleich zur Standardbehandlung drastisch reduziert.

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Minimalinvasives Verfahren gegen Gerinnsel

Bei einer akuten Lungenembolie verstopft ein Blutgerinnsel die Gefäße der Lunge, was die Herzfunktion massiv beeinträchtigen kann. Die untersuchte Therapie setzt auf ein hochmodernes, minimalinvasives Verfahren. Dabei wird ein dünner Katheter über die Leiste direkt bis in die Lungenarterie geführt.

Über diesen Zugang wird ein Medikament zur Auflösung des Gerinnsels verabreicht, während gleichzeitig Ultraschallenergie eingesetzt wird. Diese Kombination beschleunigt den Abbau des Verschlusses, wodurch die benötigte Medikamentendosis gesenkt und die Behandlungszeit verkürzt werden kann.

Sterblichkeitsrisiko um 61 Prozent gesenkt

Die Studie, an der 544 Patienten aus Europa und den USA teilnahmen, liefert beeindruckende Zahlen. Innerhalb der ersten sieben Tage nach der Behandlung lag die Rate von Todesfällen oder Kreislaufzusammenbrüchen in der Katheter-Gruppe bei lediglich 4 Prozent. In der Kontrollgruppe, die nur die herkömmliche Standardtherapie erhielt, lag dieser Wert bei 10,3 Prozent.

„Die HI-PEITHO-Studie ist die bisher größte und erste ihrer Art auf dem Gebiet der Lungenembolie. Sie zeigt, dass ein Kathetereingriff wirksam sein kann und die Prognose für bestimmte Patienten und Patientinnen mit schwerer Lungenembolie bei einem niedrigen Risiko für Blutungskomplikationen verbessern kann“, sagt Professor Konstantinides, Ärztlicher Direktor am Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz.

Sicherheit im Fokus der Forschung

Ein entscheidender Vorteil der neuen Therapie ist die Sicherheit. Da herkömmliche blutverdünnende Medikamente in hohen Dosen oft das Risiko für schwere Blutungen erhöhen, wurden sie bisher nur in extremen Notfällen eingesetzt. In der aktuellen Studie traten schwere Komplikationen jedoch insgesamt selten auf; Hirnblutungen wurden in keiner der untersuchten Gruppen beobachtet.

Die Universitätsmedizin Mainz festigt mit dieser Studie ihre Position als führender Standort für die Erforschung und Behandlung von Gefäßerkrankungen. Die Ergebnisse wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht und könnten den klinischen Alltag weltweit nachhaltig verändern.

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Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Mainz-Ebersheim

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Brand in Mainz-Ebersheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Brand in Mainz-Ebersheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Am Montagvormittag (30. März 2026) kam es zu einem Brand in Mainz-Ebersheim. In der Konrad-Adenauer-Straße war im Kellergeschoss eines Gebäudes ein Feuer ausgebrochen, was zu einer Rauchentwicklung führte. BYC-News war vor Ort. Wohnung bei Eintreffen durch Brand in Mainz-Ebersheim verraucht Wie der ...


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Diebstahl in Mainz-Finthen: Goldkette und Ringe gestohlen

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Trickdiebe
Symbolbild Polizei Mainz

Am Sonntagvormittag (29. März 2026) kam es in der Kirchgasse im Mainzer Stadtteil Finthen zu einem Diebstahl, bei dem eine 89-jährige Frau gezielt angegangen wurde. Gegen 11:30 Uhr hielt ein Fahrzeug neben der Seniorin, woraufhin eine unbekannte Frau ausstieg und unmittelbar körperliche Nähe suchte.

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Vorgetäuschte Herzlichkeit als Ablenkung für einen Diebstahl in Mainz-Finthen

Die Unbekannte umarmte die Seniorin mehrfach, drückte und küsste sie auf die Wangen. Währenddessen erzählte sie eine wirre Geschichte über den Geburtstag ihrer im Krankenhaus liegenden Mutter und gab vor, der 89-Jährigen aus Tradition ein Geschenk überreichen zu wollen.

Dieser physische Kontakt wurde gezielt für den Diebstahl in Mainz-Finthen genutzt. Während die Täterin der Seniorin eine minderwertige Goldkette um den Hals legte, entfernte sie unbemerkt deren echten Goldschmuck. Durch wiederholtes Festhalten und Streicheln der Hände gelang es der Frau zudem, der Geschädigten mehrere Ringe von den Fingern zu ziehen.

Flucht in Richtung Uhlerborner Straße

Nachdem die Täterin der Seniorin zusätzlich unechten Goldschmuck in deren Stofftasche gesteckt hatte, stieg sie zurück in den bereitstehenden Pkw. Das Fahrzeug entfernte sich unmittelbar nach der Tat in Richtung Uhlerborner Straße.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor dieser Masche, bei der gezielt ältere Menschen angesprochen werden. Bürger sollten bei unerwarteten Kontaktaufnahmen durch Fremde vorsichtig sein und keine körperliche Nähe zulassen. Zudem rät die Polizei dazu, Schmuck und Wertgegenstände möglichst verdeckt zu tragen.

Zeugen gesucht

Die Ermittler bitten nun um Mithilfe aus der Bevölkerung, um den Diebstahl in Mainz-Finthen aufzuklären. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.

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Massive Einschränkungen im ÖPNV

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ÖPNV
Symbolbild BYC News8

Die Deutsche Bahn macht einen weiteren Schritt in die Zukunft des ÖPNV: Bis zum Jahr 2030 wird im Rahmen einer umfassenden Modernisierung am Eisenbahnknoten Mainz die gesamte Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht. Ein Kernstück der Arbeiten ist die Errichtung des digitalen Stellwerks (DSTW) Mainz. Doch der Weg zur Hightech-Schiene ist für Pendler steinig: In den kommenden Wochen kommt es zu massiven Einschränkungen zwischen Mainz, Wiesbaden, Frankfurt und Darmstadt.

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Phase 1: Einschränkungen im ÖPNV bis zum 3. April 2026

  • S8, S9 (14. März bis 3. April)
    Die Linie S8 entfällt tagsüber von 05:00 bis etwa 21:00 Uhr zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Mainz Hauptbahnhof“.
    Die Linie S8 entfällt nachts von circa 21:00 bis 05:00 Uhr zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Kelsterbach Bahnhof“, die Linie S9 entfällt auf demselben Abschnitt von etwa 21:00 bis 05:00 Uhr. Ersatzweise verkehren Busse.
  • RE3, RB33 (14. März bis 3. April)
    Nächtliche Teilausfälle bei den Fahrten der Linien RE3 und RB33 zwischen „Frankfurt Hauptbahnhof“ und „Mainz Hauptbahnhof“. Der Halt am Frankfurter Flughafen entfällt ebenfalls.
  • RE4, RE14 (14. März bis 3. April)
    Teilausfall der Linien RE4, RE14 zwischen „Mainz Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“.

Phase 2: Fortsetzung der Bauarbeiten und weitere Behinderungen im ÖPNV bis 24. April 2026

  • RB75 (14. März bis 2. April)
    Zwischen Wiesbaden und Mainz-Bischofsheim verkehrt die RB75 nur im Stundentakt und wird über Mainz-Kastel umgeleitet. Die Haltestellen „Ginsheim-Gustavsburg Mainz-Gustavsburg Bahnhof“, „Mainz Bahnhof Römisches Theater“ und „Mainz Hauptbahnhof“ entfallen.

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Hausbrand in Bechtheim löst Großeinsatz aus

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Hausbrand in Bechtheim

In der Nacht zum Montag, den 30.03.2026, wurden die Anwohner der Raiffeisenstraße im Wormser Stadtteil Bechtsheim aus dem Schlaf gerissen. Gegen 00:20 Uhr kam es zu einem Hausbrand in Bechtheim, bei dem ein Einfamilienhaus beschädigt wurde. Dank einer schnellen Reaktion der Bewohner wurde niemand verletzt.

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Lautes Knallgeräusch weckte die Bewohner bei Hausbrand in Bechtheim

Die Bewohner hatten gegen Mitternacht ein deutliches Knallgeräusch wahrgenommen, auf das unmittelbar eine starke Rauchentwicklung folgte. Wie sich im Rahmen der ersten Maßnahmen vor Ort herausstellte, war die im Haus lebende Familie durch eben diesen Knall glücklicherweise rechtzeitig geweckt worden. Die Familienmitglieder zögerten nicht und brachten sich sofort im Freien in Sicherheit. Nach aktuellen Informationen konnten alle Personen das Gebäude unverletzt verlassen.

Brandherd im Keller vermutet

Beim Eintreffen der Rettungskräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Anwesen. Die Freiwillige Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und kämpfte mehrere Stunden lang gegen die Flammen. Der Brandherd befand sich nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich im Kellerbereich.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde die Einsatzstelle für die weiteren Untersuchungen gesichert. Die Kriminalpolizei Worms hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Ursache für den Hausbrand in Bechtheim aufgenommen. Die Schadenshöhe am Gebäude kann derzeit noch nicht genau beziffert werden.

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Ehepaar mit Kind tot in Einfamilienhaus entdeckt

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Messerattacke in Worms

Schockierender Fund am Sonntag (29. März 2026) in der beschaulichen Gemeinde Pommelsbrunn. Im Ortsteil Hohenstadt kam es nach Informationen der BILD zu einem polizeilichen Großeinsatz, nachdem in einem Einfamilienhaus drei tote Personen entdeckt wurden. Der Leichenfund in Pommelsbrunn hatte einen großen Polizeieinsatz in der 1430 Einwohner zählenden Ortschaft ausgelöst.

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Zeugin entdeckt Opfer durch Fenster

Wie die BILD berichtet nahm das Drama seinen Lauf, als eine Zeugin von außen mindestens eine leblose Person in dem Gebäude bemerkte und umgehend den Notruf wählte. Nach ersten Informationen handele es sich bei den Verstorbenen um ein Ehepaar und ein Kind. Diese Angaben wurden durch Polizeisprecher Christian Seiler gegenüber der Zeitung offiziell bestätigt.

Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Die Polizei ist mit zahlreichen Kräften am Einsatzort präsent, um die genauen Umstände zu klären. Für die umfangreichen Maßnahmen der Spurensicherung wurde die betreffende Straße im Ortsteil Hohenstadt komplett gesperrt.

Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand intensiver Ermittlungen. Laut BILD-Bericht zufolge könnte der Vater für das Geschehen verantwortlich sein.

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Unfall bei Schlangenbad zwischen PKW und Radfahrer

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Unfall bei Schlangenbad

Am Freitagnachmittag (27. März 2026) ereignete sich auf der Landstraße L3035 ein Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Zweirad. Gegen 15:30 Uhr kam es zum Unfall bei Schlangenbad, als eine 42-jährige Autofahrerin aus Heidenrod und ein 80-jähriger Fahrradfahrer die Strecke aus Richtung Hausen vor der Höhe kommend in Fahrtrichtung Obergladbach befuhren.

Auffahrunfall kurz vor dem Ortseingang

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befanden sich beide Verkehrsteilnehmer kurz vor dem Ortseingang von Obergladbach, als die Fahrerin des Opel Astra verkehrsbedingt stark abbremsen musste. Auf dieses plötzliche Manöver konnte der hinter ihr fahrende Senior aus Schlangenbad nicht mehr rechtzeitig reagieren. In der Folge stieß der 80-Jährige mit seinem Fahrrad gegen das Heck des Fahrzeugs.

Durch den Aufprall beim Unfall bei Schlangenbad zog sich der Radfahrer Verletzungen zu. Er wurde unmittelbar nach dem Eintreffen der Rettungskräfte medizinisch erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.

Sachschaden und kurzzeitige Sperrung der L3035 nach Unfall bei Schlangenbad

Die Polizei schätzt den bei dem Zusammenstoß entstandenen Sachschaden auf etwa 2.000 Euro. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die L3035 im betroffenen Bereich kurzzeitig voll gesperrt werden, was zu kleineren Verkehrsbehinderungen führte.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die genaue Unfallursache ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei sucht nach Personen, die den Vorfall beobachtet haben könnten. Hinweise in der Sache nimmt die Polizeistation Bad Schwalbach unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 entgegen.

Robert Marc Lehmann von erneuter Buckelwal-Rettung ausgeschlossen

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Robert Marc Lehmann
Screenshot einer der Instagram-Story von Robert Marc Lehmann

Die Rettung des in der Ostsee verirrten Buckelwals sorgt für massive Spannungen unter Experten. Der bekannte Meeresbiologe Robert Marc Lehmann hat die Verantwortlichen der aktuellen Rettungsaktion für den Buckelwal in der Ostsee immens kritisiert. In einer emotionalen Botschaft auf Instagram griff der Forscher insbesondere das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAF) der Tierärztlichen Hochschule Hannover scharf an. Zuvor war er von der erneuten Rettung des Wales ausgeschlossen worden.

Dramatische Odyssee zwischen Timmendorf und Wismar

Das Tier hält die Helfer bereits seit Tagen in Atem. Zunächst saß der Buckelwal in der Ostsee vor dem Timmendorfer Strand auf einer Sandbank fest. Unter Mithilfe von Lehmann gelang es am Freitag noch, das Tier zu befreien. Die Erleichterung währte jedoch nur kurz: Bereits am Samstag strandete der Wal erneut, dieses Mal in der Wismarer Bucht. Zwar kam der Meeressäuger dort wieder frei, bewegte sich jedoch lediglich 800 Meter weiter, bevor er erneut festsaß.

Robert Marc Lehmann von Rettung ausgeschlossen

Besonders bitter für den Biologen: An der jüngsten Aktion vor Wismar durfte er nicht mehr teilnehmen. Lehmann betonte, dass sein ursprünglicher Plan, das Tier vom Strand fernzuhalten, zunächst funktioniert habe. Er sei spontan auf ein Boot gestiegen und habe den Wal erfolgreich geleitet. Dennoch folgte kurz darauf das Aus für ihn. „Ich bin nicht freiwillig wieder nach Hause gegangen“, betonte er sichtlich bewegt.

Der Forscher sieht seine düsteren Prognosen nun bestätigt. „Ich hatte euch ja alle darauf eingestimmt, dass das genauso laufen wird und es ist ja genauso gekommen, wie ich gesagt hab. Ich hasse es, wenn ich recht hab. Es kotzt mich auch an.“

Kritik an Stressfaktoren für den Buckelwal in der Ostsee

Lehmann warnt eindringlich davor, den Wal unter zu großen Druck zu setzen. Seiner Meinung nach werde das Tier bei den aktuellen Versuchen zu sehr gestresst. Die eigentliche Arbeit beginne erst, wenn der Wal frei schwimme. „Es ist extrem wichtig, dass man ihn dabei nicht stresst oder pusht.“

Eigentlich war das Team um den Forscher auf einen Marathon-Einsatz eingestellt, um den Buckelwal in der Ostsee sicher in tiefere Gewässer zu begleiten. „Mein Team und ich waren vorbereitet auf eine wochenlange Mission. Ich hätte den auch bis in den Atlantik geguidet“, so Lehmann über sein Engagement für den Meeressäuger. Während die Behörden das Vorgehen verteidigen, bleibt die Zukunft des Tieres ungewiss.

Römischer Schmuck aus Ingelheim – Vortrag im WBZ

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Römischer Schmuck aus Ingelheim

Die Geschichte der Römer in unserer Region ist reich an Schätzen und Rätseln. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Accessoires der Antike. Der Historische Verein Ingelheim lädt daher alle Geschichtsinteressierten zu einem fesselnden Vortrag von André Madaus M.A. ein. Am Mittwoch, den 22. April, um 19:00 Uhr steht im Weiterbildungszentrum Ingelheim (WBZ) am Fridtjof-Nansen-Platz 3 ein spezielles Thema im Fokus: Römischer Schmuck aus Ingelheim und dessen tiefere Bedeutung.

Römischer Schmuck aus Ingelheim: von der Gewandspange zum Prunkstück

Ab dem späten 1. Jahrhundert vollzog sich im gallo-römischen Raum ein interessanter Wandel. Die ursprünglich rein funktionalen Gewandspangen, die dazu dienten, die Kleidung zusammenzuhalten, entwickelten sich zu wahren Schmuckstücken. Dieser römische Schmuck aus Ingelheim und Umgebung ähnelt in seiner Form unseren heutigen Broschen, besticht jedoch durch eine Detailverliebtheit, die heute noch staunen lässt.

Die meist kleinen Objekte waren oftmals aufwändig gestaltet und prächtig mit Glas, Silber, Bein oder Niello-Einlagen verziert. Doch hinter der glänzenden Fassade vermuten Experten mehr als nur Eitelkeit.

Schutzsymbole oder Berufsbekenntnis?

Es ist bis heute unklar, ob diese Stücke nur zur Zierde getragen wurden oder noch andere Funktionen erfüllten. Besondere Funde aus einer römischen Villa rustica bei Großwinternheim geben Rätsel auf. Dort entdeckte emaillierte Fibeln in Gestalt einer Schuhsohle oder einer extrem seltenen Säge könnten darauf hindeuten, dass dieser römische Schmuck als unheilabwehrende Zeichen oder als Bekenntnis zu einer bestimmten Berufsgruppe, wie etwa den Zimmerleuten, getragen wurde. Dienten sie also womöglich sogar als Schutz vor bösen Geistern?

Highlight im Rahmen des Römerjahres

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Römerjahres des Landkreises Mainz-Bingen statt. Dieser kulturelle Themenzyklus steuert auf einen besonderen Höhepunkt zu: den zentralen Römertag am Sonntag, den 26. April.

Der Vortrag am Mittwoch ist kostenfrei, und der Verein betont, dass Gäste herzlich willkommen sind, um gemeinsam in die Welt der Antike einzutauchen. Wer mehr über den mysteriösen römischen Schmuck aus Ingelheim erfahren möchte, sollte sich diesen Termin im WBZ nicht entgehen lassen.

Motorradsaison in Südhessen 2026: Tipps der Polizei zum Start

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Foto: POL-DA

Mit den steigenden Temperaturen beginnt die Motorradsaison in Südhessen, weshalb die Polizei auch in diesem Jahr wieder verstärkt an die Eigenverantwortung aller Verkehrsteilnehmer appelliert. Zu hohe Geschwindigkeit, mangelnder Abstand und Vorfahrtsfehler gehören nach wie vor zu den Hauptunfallursachen. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, sensibilisieren die Beamten sowohl Biker als auch Autofahrer für ein rücksichtsvolles Miteinander auf den Straßen der Region. Damit der Start unfallfrei gelingt, steht zunächst der Technik-Check an. Nach der Winterpause sollten Bremsen, Beleuchtung und der korrekte Reifendruck gründlich geprüft werden. Zudem mahnt die Polizei zur vollständigen Schutzausrüstung: Ein geprüfter Helm sowie Protektoren an Leder- oder Textilkombinationen sind lebenswichtig.

Defensive Fahrweise und vorausschauende Planung

Ein entscheidender Faktor für die Sicherheit ist das eigene Fahrverhalten. Die Experten raten dazu, gerade zu Beginn der Saison defensiv zu agieren und die eigenen Fähigkeiten nicht zu überschätzen. Vorausschauendes Fahren und ständige Bremsbereitschaft sind essenziell, besonders in Kurven oder bei Nässe. Nach einer längeren Fahrpause kann zudem ein spezielles Sicherheitstraining helfen, wieder das nötige Gefühl für die Maschine zu bekommen.

Rücksicht und Lärmschutz während der Motorradsaison in Südhessen

Ein besonderes Augenmerk liegt 2026 erneut auf der Vermeidung von unnötigem Lärm. Ausgebaute Schalldämpfer (DB-Killer) und eine aggressive Fahrweise belasten die Anwohner stark frequentierter Strecken massiv. Mehrere Lärmdisplays in Südhessen zeigen den Fahrern auch in diesem Jahr direkt an, wenn ihre Maschine zu laut unterwegs ist.

Kooperationen und Biker-Safety-Touren

Das Polizeipräsidium arbeitet eng mit den Zulassungsstellen zusammen, um besonders Neulinge und Besitzer neuer Maschinen frühzeitig über Gefahren aufzuklären. Unterstützt wird die Kampagne vom Rennfahrer Marcel Schrötter unter dem Motto: „Auf der Straße gibt es nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren.“ Ein Highlight der Präventionsarbeit sind die geplanten „Biker-Safety-Touren“. In etwa 90-minütigen Ausfahrten begleiten Polizeimotorradfahrer die Teilnehmer zu bekannten Gefahrenpunkten und thematisieren vor Ort auch Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Kontrollen für mehr Sicherheit

Parallel zur Aufklärung wird die Polizei während der gesamten Motorradsaison in Südhessen regelmäßige Kontrollen durchführen. Dabei stehen die Geschwindigkeit und der technische Zustand der Maschinen im Fokus. Wer durch technische Manipulationen oder massive Geschwindigkeitsüberschreitungen auffällt, muss mit Bußgeldern, Fahrverboten oder der Sicherstellung des Motorrades rechnen.

Betrunken Unfall gebaut und Polizisten angegriffen

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Unfall unter Alkoholeinfluss in Esthal
Quelle: Polizei

Ein Verkehrsunfall beschäftigt derzeit die Polizei in der Pfalz. Am späten Samstagabend, den 28.03.2026, wurde der Dienststelle gegen 23:00 Uhr gemeldet, dass ein 25-jähriger Neustadter alkoholisiert in seinen Ford gestiegen und losgefahren sei. Die Fahrt endete jedoch nach kurzer Zeit in einer Kurve, wo es zu einem Unfall unter Alkoholeinfluss in Esthal bzw. im angrenzenden Bereich Erfenstein kam.

Hoher Sachschaden und fahruntüchtiges Fahrzeug nach Unfall unter Alkoholeinfluss

Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der junge Fahrer augenscheinlich in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war. Der Wagen kollidierte dabei mit einem Zaun und wurde so schwer beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.

Der Unfallverursacher selbst kam glimpflich davon und wurde lediglich leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten jedoch sofort die Ursache für das riskante Fahrmanöver: Bei dem Fahrer konnte starker Atemalkoholgeruch festgestellt werden.

Widerstand bei der Blutentnahme nach 1,93 Promille

Ein durchgeführter Vortest bestätigte den Verdacht der Beamten und ergab einen Wert von stolzen 1,93 Promille. Doch die polizeilichen Maßnahmen verliefen alles andere als reibungslos. Im weiteren Verlauf der Maßnahmen griff der 25-Jährige die Beamten an und leistet während der Entnahme der Blutprobe Widerstand.

Glücklicherweise wurden die Einsatzkräfte bei diesem Angriff nicht verletzt. Dennoch hat das aggressive Verhalten des Mannes nun weitreichende rechtliche Konsequenzen.

Die Polizei stellte den Führerschein des 25-Jährigen unmittelbar sicher. Damit ist die Fahrt für den jungen Mann vorerst beendet. Nach dem Unfall unter Alkoholeinfluss kommen auf diesen nun mehrere Strafverfahren zu – unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem wird die Fahrerlaubnisbehörde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt, was einen dauerhaften Entzug der Fahrerlaubnis nach sich ziehen könnte.

An dem Fahrzeug sowie dem angrenzenden Zaun entstand durch den Vorfall ein Sachschaden von insgesamt circa 16.000 Euro.

Vollsperrung der Mainzer Straße in Groß-Gerau

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Vollsperrung der Mainzer Straße
Foto: Kreisstadt Groß-Gerau | Jörg Monzheimer

Pendler und Anwohner in der Kreisstadt Groß-Gerau müssen sich auf Behinderungen einstellen: Die Vollsperrung der Mainzer Straße ist für Donnerstag, den 2. April 2026, unumgänglich. Grund für die Maßnahme ist die Verlegung von Leerrohren, für die die Fahrbahn im Bereich der Hausnummer 1 komplett gequert werden muss.

Bautechnische Gründe erzwingen die Sperrung

Ursprünglich wurden alternative Konzepte geprüft, um den Verkehrsfluss teilweise aufrechtzuerhalten. Da jedoch eine zweimalige halbseitige Sperrung aus bautechnischen und verkehrlichen Gründen nicht möglich ist, müssen die Arbeiten unter Vollsperrung ausgeführt werden. Damit wird das Baufeld für den gesamten Tag für den Durchgangsverkehr unpassierbar sein.

Die Vollsperrung der Mainzer Straße beginnt ab der Kreuzung Nauheimer Weg/Walther-Rathenau-Straße. Für den allgemeinen Verkehr sowie den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wurde bereits eine großräumige Umleitung konzipiert.

Umleitungsstrecke und Änderungen im ÖPNV

Die offizielle Umleitung führt Autofahrer über die Mainzer Straße am Edeka-Parkplatz vorbei, weiter durch die Kirchgartenstraße, Fabrikstraße und schließlich auf die Frankfurter Straße. Da auch die Buslinien diese Ausweichroute nutzen müssen, kommt es zu Einschränkungen beim Fahrplan: Die wichtige Bushaltestelle Stadtmitte entfällt an diesem Donnerstag komplett.

Sonderregelungen für Anlieger

Trotz der Vollsperrung der Mainzer Straße bleibt die Erreichbarkeit der Wohngrundstücke für Anwohner weitgehend gewährleistet. Hierzu hat die Stadtverwaltung folgende Regelungen getroffen:

  • Hinter der Stollgasse wird die Einbahnstraßenregelung vorübergehend aufgehoben.

  • Der Abschnitt bis zum Baufeld wird als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit ausgeschildert.

  • Der Abfluss des Anliegerverkehrs erfolgt über die Stollgasse und die Straße Am Burggraben.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren, um Staus auf der Umleitungsstrecke zu vermeiden.

Second-Hand Flohmarkt in Büttelborn

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Second-Hand Flohmarkt

Büttelborn lädt zum nachhaltigen Shopping-Erlebnis ein! Am kommenden Samstag öffnet die Kleiderkammer ihre Türen für einen großen Second-Hand Flohmarkt, der Schatzsucher und Schnäppchenjäger gleichermaßen begeistern wird.

Wer auf der Suche nach individuellen Einzelstücken ist oder einfach nachhaltiger konsumieren möchte, sollte sich den 28. März 2026 rot im Kalender markieren. Von 12:00 bis 15:00 Uhr verwandelt sich das Gelände in der Darmstädter Straße 60 in ein Paradies für Second-Hand-Liebhaber.

Vielfalt für jeden Bedarf beim Second-Hand Flohmarkt in Büttelborn

Das Angebot ist breit gefächert und bietet für jeden Geschmack etwas:

  • Kleidung: Modisches für Damen, Herren und Kinder.

  • Für die Kleinen: Eine große Auswahl an Spielwaren.

  • Haushalt & Mehr: Praktische Haushaltsartikel und diverse Accessoires.

Wichtig für alle Besucher: Es werden ausschließlich gebrauchte Waren angeboten – getreu dem Motto „Second-Hand aus Überzeugung“. Neuware wird man hier nicht finden, dafür aber viele Stücke mit Geschichte und Charakter.

Veranstaltet wird der Flohmarkt von der Kleiderkammer Büttelborn. Das Kleiderhaus „Von & Für Büttelborn“ betont dabei ausdrücklich, dass die Veranstaltung für alle offen ist. Es geht nicht nur um den Verkauf, sondern auch um das gesellschaftliche Miteinander im Ort.

Die Eckdaten im Überblick:

  • Wann? Samstag, 28.03.2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr

  • Wo? Darmstädter Str. 60, 64572 Büttelborn

  • Was? Kleidung, Spielzeug, Haushaltswaren und Accessoires

Schüsse in Worms vor der „Goldbar“

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Schüsse in Wiesbaden
SYMBOLBILD

Am Freitagabend (27. März 2026) kam es in der Wormser Innenstadt zu einem Zwischenfall, der einen größeren Polizeieinsatz auslöste. Nach ersten Erkenntnissen fielen gegen 22:15 Uhr Schüsse in Worms, nachdem mehrere Personen vor der dortigen „Goldbar“ in der Renzstraße aneinandergeraten waren. Was zunächst als verbaler Streit begann, eskalierte innerhalb kürzester Zeit.

Schüsse in Worms nach Streit vor der „Goldbar“

Im Verlauf der hitzigen Auseinandersetzung fielen plötzlich mehrere Schüsse. Eine Person wurde dabei durch ein Projektil am Bein getroffen. Das Opfer begab sich nach der Tat selbstständig in ein Krankenhaus, um die Verletzung behandeln zu lassen. Als die alarmierten Polizeikräfte im Rahmen der sofort eingeleiteten Einsatzmaßnahmen am Tatort eintrafen, konnten zunächst keine weiteren Beteiligten mehr festgestellt werden.

Kriminalpolizei sichert Patronenhülsen

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Schüsse in Worms laufen derzeit auf Hochtouren. Das Fachkommissariat für Kapitaldelikte (K11) des Polizeipräsidiums Mainz hat den Fall übernommen. Spezialisten der Spurensicherung und Kriminaltechniker des Erkennungsdienstes waren bis in die Nacht vor Ort im Einsatz. Dabei konnten am Tatort mehrere Patronenhülsen aufgefunden und als Beweismittel gesichert werden.

Zu den genauen Motiven, die zu den Schüssen führten, gibt es bislang noch keine gesicherten Informationen.