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Malwettbewerb für den Ferienkalender 2027 im Landkreis Mainz-Bingen

Malwettbewerb: Ob spannende Erlebnisse im eigenen Garten, Eindrücke von einer Fahrradtour, Abenteuer im Zeltlager oder Eindrücke einer Urlaubsreise: Der Landkreis Mainz-Bingen lädt Kinder und Jugendliche dazu ein, ihre ganz persönlichen Freizeitmomente zu Papier zu bringen. Im Rahmen der Vorbereitungen für das kommende Jahr startet der Landkreis einen Aufruf zur Mitwirkung an der Gestaltung des neuen Kalenders. Gesucht werden originelle Zeichnungen für den neuen Ferienkalender 2027.

„Der Ferienkalender ist jedes Jahr auch ein Spiegelbild dessen, was Kinder und Jugendliche bewegt und begeistert. Ihre Bilder bringen ganz unterschiedliche Geschichten und Perspektiven zusammen und zeigen, wie vielfältig Ferien und Freizeit in unserer Region erlebt werden“, erklärt Landrat Thomas Barth.

Raum für Fantasie und persönliche Geschichten
Dabei sind den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestalterisch keine Grenzen gesetzt. Die Motive können von besonderen Erlebnissen, Ausflügen oder kleinen Alltagsabenteuern erzählen. Im Mittelpunkt der Bewertung stehen die Idee sowie die individuelle Sichtweise der jungen Künstlerinnen und Künstler.

Die Teilnahmebedingungen für den Malwettbewerb in Mainz-Bingen gestalten sich unkompliziert:

  • Format: Ein weißes Blatt Papier im Format von maximal DIN A4.
  • Motiv: Freie Wahl des Motivs und der Maltechnik.
  • Pflichtangaben: Auf der Rückseite des Bildes müssen Name, Adresse und Alter gut lesbar vermerkt sein, um eine Zuordnung durch die Jury zu ermöglichen.

Die Auswahl der besten Einreichungen erfolgt durch eine Fachjury. Die schönsten und kreativsten Arbeiten werden für den Abdruck im Ferienkalender 2027 ausgewählt. Zusätzlich prämiert die Jury die originellsten Beiträge mit Preisen.

Die fertigen Kunstwerke können bis zum 20. November 2026 direkt bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen eingereicht werden.

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
z. Hd. Stephan Pulter / André Greef
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein

Infoabend in Bingen: Welche Hilfe gibt es bei Pflege und Betreuung im Alter?

Veranstaltung – Wer pflegebedürftig wird oder Angehörige bei der Pflege und Betreuung unterstützt, steht häufig vor zahlreichen Herausforderungen und organisatorischen Fragen. Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Wer berät bei der Organisation der Pflege zu Hause? Und an wen können sich Angehörige wenden, wenn sie Entlastung benötigen? Um Betroffenen und Interessierten Orientierung zu bieten, laden der Pflegestützpunkt und die Geriatrische Tagesstätte Bingen zu einer gemeinsamen Infoveranstaltung zum Thema Pflegeberatung in Bingen ein.

Die Veranstaltung unter dem Titel „Wer hilft bei Fragen zum Thema Pflege & Betreuung im Alter?“ findet am Mittwoch, den 30. September 2026, um 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Geriatrischen Tagesstätte statt.

Orientierung für Pflegebedürftige und Angehörige

Im Rahmen des Vortrags stellen die Referentinnen Nicole Sgaslik, Verantwortliche Pflegefachkraft der Geriatrischen Tagesstätte Bingen, und Britta Vogt, Pflegeberaterin im Pflegestützpunkt, ihre jeweiligen Leistungs- und Beratungsangebote vor. Die Experten informieren praxisnah darüber, welche konkreten Hilfen Pflegebedürftige und deren Familien in Anspruch nehmen können und welche regionalen Anlaufstellen bei Fragen rund um Pflege und Betreuung weiterhelfen.

Kontaktdaten, Anmeldung und Anfahrt

  • Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenfrei.
  • Um eine vorherige Anmeldung bis zum 25. September 2026 wird gebeten: Telefonische Anmeldung: 06721/4089722
  • Veranstaltungsort: Geriatrische Tagesstätte Bingen, Rheinstraße 6, 55411 Bingen am Rhein
  • Der Zugang zur Veranstaltung erfolgt über den rückwärtigen Eingang (Glastür) des Gebäudes in der Rheinstraße 6.

Elektro Scooter im Alltag: Welche Ausstattung sorgt für mehr Komfort?

Elektrisch angetriebene Roller haben sich in den letzten Jahren vom Nischenprodukt zu einem festen Bestandteil der urbanen Mobilität entwickelt. Ob auf dem Weg zur Arbeit, für kurze Erledigungen oder als Ergänzung zu Bus und Bahn – immer mehr Menschen entscheiden sich für die flexible Fortbewegung auf zwei Rädern. Doch nicht jeder Elektro Scooter eignet sich gleichermaßen für den täglichen Gebrauch. Wer regelmäßig unterwegs ist, sollte bei der Auswahl auf bestimmte Ausstattungsmerkmale achten, die den Unterschied zwischen einem gelegentlichen Spaßgerät und einem verlässlichen Alltagsbegleiter ausmachen.

Eine solide Federung als Grundlage

Straßen und Gehwege sind selten perfekt eben. Kopfsteinpflaster, kleine Schlaglöcher oder abgesenkte Bordsteine gehören zum Stadtbild dazu. Ein hochwertiges Federungssystem – sei es an Vorder- und Hinterrad oder zumindest an einer Achse – nimmt diese Unebenheiten auf und reduziert die Belastung für Handgelenke und Rücken spürbar. Wer täglich längere Strecken zurücklegt, wird den Unterschied zwischen einem ungefederten und einem gut gefederten Modell schnell zu schätzen wissen.

Reifen: Luft, Vollgummi oder Hybrid?

Die Wahl der Bereifung beeinflusst den Fahrkomfort erheblich. Luftbereifte Reifen federn Stöße besser ab und bieten mehr Grip, benötigen aber gelegentliche Wartung und können durch spitze Gegenstände beschädigt werden. Pannensichere Vollgummireifen sind wartungsärmer, übertragen dafür aber mehr Vibrationen auf den Fahrer. Für den Alltag empfiehlt sich häufig ein Kompromiss: robuste, aber ausreichend gedämpfte Reifen, die auch bei wechselndem Wetter zuverlässig funktionieren.

Reichweite und Akkuleistung der Elektro Scooter realistisch einschätzen

Ein oft unterschätzter Komfortfaktor ist die Reichweite. Wer den Roller nicht täglich aufladen möchte oder längere Pendelstrecken zurücklegt, sollte auf eine großzügig bemessene Akkukapazität achten. Dabei lohnt sich ein Blick auf realistische Testwerte statt auf reine Herstellerangaben, da Faktoren wie Körpergewicht, Steigungen und Außentemperatur die tatsächliche Reichweite beeinflussen. Ein zuverlässiger Akku verhindert unangenehme Überraschungen mitten auf dem Arbeitsweg.

Beleuchtung und Sichtbarkeit

Gerade in den dunkleren Monaten des Jahres ist eine gute Beleuchtung unverzichtbar. Helle LED-Frontlichter, ein gut sichtbares Rücklicht sowie seitliche Reflektoren erhöhen nicht nur den eigenen Komfort beim Fahren, sondern vor allem die Sicherheit im Straßenverkehr. Einige Modelle verfügen zusätzlich über Bremslichter, die anderen Verkehrsteilnehmern frühzeitig signalisieren, wenn verzögert wird.

Bremssystem und Fahrstabilität

Ein durchdachtes Bremssystem, idealerweise eine Kombination aus elektronischer und mechanischer Bremse, sorgt für kurze Bremswege und ein sicheres Fahrgefühl. Auch die Breite des Trittbretts sowie ein tiefer Schwerpunkt tragen zur Stabilität bei, besonders in Kurven oder bei plötzlichem Ausweichen.

Display, Konnektivität und praktische Extras

Ein übersichtliches Display, das Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus anzeigt, erleichtert die Kontrolle während der Fahrt. Manche Geräte lassen sich zusätzlich per App verbinden, wodurch sich Fahrmodi anpassen oder der Standort abrufen lassen. Auch kleinere Details wie ein klappbarer Lenker, ein geringes Gewicht für den Transport in Bus oder Bahn sowie eine Wasserschutzklasse für Fahrten bei leichtem Regen erhöhen den Alltagsnutzen erheblich.

Fazit: Komfort entsteht im Detail

Wer einen elektro scooter für den regelmäßigen Einsatz sucht, sollte nicht nur auf die Höchstgeschwindigkeit oder das Design achten, sondern gezielt die alltagstauglichen Details prüfen. Federung, Bereifung, Akkuleistung, Beleuchtung und ein stabiles Bremssystem sind Faktoren, die über Monate und Jahre hinweg den Unterschied zwischen Frustration und echtem Fahrspaß ausmachen. Eine durchdachte Ausstattung zahlt sich damit nicht nur beim ersten Testfahren aus, sondern vor allem im täglichen Gebrauch – bei Wind und Wetter, auf dem Arbeitsweg und in der Freizeit.

So würden die Mainzer wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre

BYC-Medien Umfrage – Eine Befragung unter den Leserinnen und Lesern von BYC-News im Postleitzahlengebiet Mainz liefert neue Ergebnisse zur politischen Stimmung. Die Umfrage zur hypothetischen Zweitstimme bei einer Bundestagswahl zeigt deutliche Veränderungen gegenüber dem amtlichen Endergebnis von 2025.

Technische Rahmenbedingungen und Demografie

Die Befragung lief im Zeitraum vom 09.09. bis zum 14.09.2026. Um eine Mehrfachabstimmung zu unterbinden, war nach der Abgabe der jeweiligen Zweitstimme das Endgerät für weitere Votings gesperrt und der entsprechende Banner wurde ausgeblendet. Insgesamt beteiligten sich 4.126 Personen aus dem Raum Mainz an der Online-Abstimmung. Die Abstimmungsbanner wurden auf allen Plattformen von BYC-Medien ausgespielt.

Die Zusammensetzung der Teilnehmenden gliedert sich wie folgt:

  • 51 % Frauen
  • 47 % Männer
  • 2 % unbekannt

Starke Zugewinne bei den Oppositionsparteien

In den Ergebnissen sticht insbesondere das starke Abschneiden der AfD hervor. Mit 21,3 % würde die Partei in der Befragung den ersten Platz belegen. Bei der Bundestagswahl 2025 erreichte sie im Mainzer Stadtgebiet noch 10,8 % (23.043 Stimmen), was einem Plus von 10,5 Prozentpunkten entspricht.

Ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichnen Die Linke mit 15,8 % (2025: 11,1 %) sowie das BSW mit 6,8 % (2025: 3,3 %). Auch kleinere Gruppierungen wie Volt mit 1,9 % (2025: 1,3 %) und die ÖDP mit 0,7 % (2025: 0,3 %) liegen leicht über ihren Wählerwerten aus dem Vorjahr.

Etablierte Parteien verlieren an Boden

Verluste zeigen sich hingegen bei den klassischen Volksparteien. Die CDU, die 2025 mit 26,6 % (56.549 Stimmen) stärkste Kraft im Wahlkreis Mainz war, kommt in der Leserumfrage auf 13,8 %. Die SPD sinkt von 18,5 % (39.496 Stimmen) auf 12,7 %.

Die Grünen verteidigen in der Abstimmung ihre Position als zweitstärkste Kraft und erzielen 19,4 % (2025: 20,7 %). Die FDP kommt auf 4,7 % (2025: 5,1 %).

Die Umfrageergebnisse im Detail

Die Ergebnisse der Zweitstimme in der Gegenüberstellung:

So würden die mainzer wählen, wenn am sonntag bundestagswahl wäre

Online-Befragungen auf Nachrichtenseiten basieren auf einer freiwilligen Teilnahme der Leserschaft. Sie stellen keine repräsentative Stichprobe der gesamten Wahlbevölkerung dar, sondern bilden das Meinungsbild der aktiven Nutzerinnen und Nutzer ab.

Tina (34) aus Zotzenheim braucht eure Hilfe

Zotzenheim: Ein Schicksalsschlag hat das Leben der 34-jährigen Tina von einem Tag auf den anderen komplett verändert. Im August erhielt die liebevolle Mutter von drei Kindern die Schockdiagnose Leukämie. Um wieder gesund zu werden und ihre Kinder beim Aufwachsen begleiten zu können, benötigt die 34-Jährige eine Stammzelltransplantation. Bislang wurde jedoch noch kein passender Spender für sie gefunden. Mit einer groß angelegten Stammzellspende in Zotzenheim wollen Familie, Freunde und die DKMS nun das passende Match ausfindig machen.

Registrierungsaktion im Feuerwehrgerätehaus Zotzenheim

Um eine geeignete Spenderin oder einen geeigneten Spender zu finden, organisiert eine Initiativgruppe gemeinsam mit der DKMS eine Typisierungsaktion vor Ort. Alle gesunden Menschen im Alter zwischen 17 und 55 Jahren sind aufgerufen, sich kostenlos registrieren zu lassen.

Die Eckdaten der Vor-Ort-Aktion im Überblick:

  • Datum: Sonntag, 20. September 2026
  • Uhrzeit: 10:00 bis 16:00 Uhr
  • Ort: Feuerwehrgerätehaus, Wiesbachstraße 7, 55576 Zotzenheim
  • Das Organisationsteam hofft auf eine hohe Beteiligung aus der Bevölkerung der Region, um Tina und vielen anderen Blutkrebspatienten die Chance auf Leben zu ermöglichen.

Einfache Online-Registrierung von zu Hause möglich

Personen, die am Aktionstag verhindert sind oder nicht persönlich nach Zotzenheim kommen können, müssen auf eine Unterstützung nicht verzichten. Wer zwischen 17 und 55 Jahre alt und gesund ist, kann sich unter der Adresse www.dkms.de/tina kostenfrei ein Registrierungsset direkt nach Hause bestellen. Der Wangenabstrich wird dabei selbstständig durchgeführt und im Anschluss per Post an die DKMS zurückgesendet.

Premiere in Deutschland: Lidl beliefert Filiale mit autonomem Elektro-LKW

Lidl, ein Unternehmen der Schwarz Gruppe, setzt als erster Lebensmitteleinzelhändler einen kabinenlosen Elektro-LKW mit autonomer Fahrfunktion in festgelegten Bereichen zur Filialbelieferung im Realbetrieb auf öffentlichen Straßen in Deutschland ein. In Kooperation mit dem schwedischen Technologieunternehmen Einride startet der Frische-Discounter das Projekt im hessischen Edermünde bei Kassel. Das Fahrzeug operiert auf SAE-Level 4 unter einer offiziellen Genehmigung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) und transportiert Waren aus dem lokalen Verwaltungs- und Warenverteilzentrum Edermünde direkt in eine nahegelegene Lidl-Filiale.

Mit diesem Schritt bringt Lidl in Deutschland in Zusammenarbeit mit Einride eine zukunftsweisende Technologie in den Filialalltag des Lebensmitteleinzelhandels. Der E-LKW mit autonomer Fahrfunktion übernimmt Transportvolumina im operativen Realbetrieb: Das Solofahrzeug mit 15 Europapaletten-Stellplätzen fährt bis zu dreimal täglich, deckt die Trockensortiment Belieferung auf dieser Route komplett ab und kann im viermonatigen Projektzeitraum über 3.000 Paletten bewegen. Mit seinem technologischen Ansatz adressiert das Projekt gezielt die Schlüsselfaktoren aktueller Logistikengpässe und -herausforderungen – von hochkomplexen Lieferketten bis hin zum Fachkräftemangel auf der Straße. Zudem schafft Lidl mit diesem wegweisenden Projekt frühzeitig die Voraussetzungen, um Technologien von Morgen in operative Prozesse der Logistik zu integrieren und so den Wandel aktiv mitzugestalten.

„Intelligenz schafft Effizienz und das ist das Rückgrat für eine dauerhaft verlässliche Warenverfügbarkeit“, sagt Thomas Dangelmayer, Leitung Operative Logistik bei Lidl in Deutschland.

„Wir sorgen dafür, dass die Produkte für unsere Kunden immer zur richtigen Zeit in der richtigen Qualität am richtigen Ort sind. Mit diesem innovativen Projekt testen wir einen technologischen Meilenstein schrittweise und sicher im Realbetrieb, um zu prüfen, wie sich zukunftsfähige Lösungen optimal in unsere Logistik integrieren lassen.“

Die Logistik im Lebensmitteleinzelhandel stellt aufgrund extrem hoher Taktung und Volumina große Anforderungen an Unternehmen. Lidl in Deutschland bietet mit 39 Verwaltungs- und Warenverteilzentren sowie über 3.250 Filialen ein dichtes, hoch standardisiertes Netzwerk und damit das ideale Setting für mögliche spätere Skalierungen. Nach einer erfolgreichen Validierung dieser ersten Strecke ist in einer zweiten Phase der sukzessive Ausbau zu einem „Milkrun“-Modell mit mehreren Stopps an einem weiteren Standort geplant. Das von der Schwarz Corporate Solutions und Schwarz Digits initiierte Projekt demonstriert, wie die Unternehmen der Schwarz Gruppe Synergien wirksam nutzen.

„Innovation ist für die Unternehmen der Schwarz Gruppe der zentrale Motor für operative Exzellenz und souveräne Lieferketten“, sagt Serhan Yildirim, Leitung Schwarz Logistics Solutions. „Zukunftsfähige Logistik entsteht nicht durch Abwarten, sondern durch vorausschauendes Handeln. Mit diesem Projekt verbinden wir die Skalierbarkeit unseres einzigartigen Ökosystems mit dem Pioniergeist von Einride. So treiben wir die Transformation der Branche aktiv voran.“

„Einride führt bereits heute autonome Lieferungen mit realen Volumina nach festen Zeitplänen für Kunden in den USA und Europa durch. Deutschland ist einer der Schlüsselmärkte für Einride. Wir freuen uns sehr, diese Technologie nun im größten europäischen Markt für den Straßengüterverkehr auf öffentliche Straßen zu bringen und ihren Nutzen gemeinsam mit Lidl in Deutschland und dem breiten Ökosystem der Schwarz Gruppe unter Beweis zu stellen“, sagt Roozbeh Charli, Chief Executive Officer von Einride. „Das deutsche Zulassungsverfahren gehört zu den strengsten der Welt. Dort diese Hürde zu nehmen, stellt die Weichen, um entschlossen zu skalieren.“

Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, hebt den innovativen Ansatz und die Bedeutung des Projekts für den Standort Deutschland hervor:

„Autonomes und emissionsfreies Fahren ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern wird auf unseren Straßen Realität. Dass Lidl und Einride diesen Schritt jetzt gehen, unterstreicht die Innovationskraft moderner Logistik und die des Standortes Deutschland, der auch vom Mobility Data Space unterstützt wurde. Wir wollen, dass Deutschland ein führender Standort für die Erprobung und Anwendung neuer Mobilitätstechnologien ist. Projekte wie dieses helfen dabei, Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität zu verbinden.“

Über die Schwarz Gruppe

Die Schwarz Gruppe ist eine international führende Handelsgruppe mit rund 14.500 Filialen und rund 604.000 Mitarbeitern. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschafteten die Unternehmen der Schwarz Gruppe einen Gesamtumsatz von 185,6 Milliarden Euro. Mit ihrem einzigartigen Ökosystem decken sie den gesamten Wertschöpfungskreis ab: von der Produktion über den Handel bis hin zu Recycling und Digitalisierung. Sie schaffen Lösungen, die das Leben heute und in Zukunft nachhaltiger, gesünder und sicherer machen – sie handeln voraus.

Lidl und Kaufland bilden die Säulen im Lebensmitteleinzelhandel und sind ein fester Bestandteil im Alltag von Kunden in 33 Ländern. Viele Eigenmarkenprodukte und Verpackungen kommen direkt von der Schwarz Produktion. Die Kreislaufwirtschaftssparte PreZero fördert mit ihrem Wertstoffmanagement eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und investiert so in eine saubere Zukunft. Schwarz Digits bietet als IT- und Digitalsparte überzeugende digitale Produkte und Services an, die den hohen deutschen Datenschutzstandards entsprechen und garantiert größtmögliche digitale Souveränität. Als partnerschaftliche Dienstleister unterstützen Schwarz Corporate Solutions die Unternehmen der Schwarz Gruppe bei allen Themen über Verwaltung, Personal bis hin zu operativen Tätigkeiten.

Über Einride

Einride (Nasdaq: ENRD) wurde 2016 in Stockholm gegründet und ist ein führendes Technologieunternehmen, das den Übergang zu nachhaltigen und kosteneffizienten autonomen und elektrischen Frachtbetrieben vorantreibt. Die Plattform des Unternehmens integriert KI-gestützte Frachtintelligenz, firmeneigene autonome Technologie und eine der weltweit größten elektrischen Schwerlastflotten. Einride bedient einen globalen Kundenstamm in Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten über ein duales Geschäftsmodell, das Freight-Capacity-as-a-Service (FCaaS) und eine Software-as-a-Service (SaaS)-Plattform umfasst.

Vortrag zur Elektromobilität in Bingen am 13. Oktober

Welche Ladeoptionen gibt es für das Eigenheim, wie steht es um die reale Reichweite und welche Förderungen lassen sich derzeit nutzen? Um Antworten auf diese und viele weitere Praxisfragen rund um das Thema Elektromobilität in Bingen zu geben, lädt die Stadt Bingen am Rhein im Rahmen des Energie-Dialogs zu einem kostenfreien Informationsabend ein.

Die Veranstaltung unter dem Titel „Elektromobilität in der Praxis“ findet am Dienstag, den 13. Oktober 2026, um 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten der vhs Büdesheim (Schultheiß-Kollei-Straße 25) statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fachinput zu Wallbox, Reichweite und Wirtschaftlichkeit der Elektromobilität

Der Vortrag richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die mit der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs oder der Installation einer eigenen Ladeinfrastruktur liebäugeln. Neben den Grundlagen der Technologie stehen der WLTP-Verbrauch und realistische Reichweiten im Alltag im Fokus. Darüber hinaus geht die Veranstaltung auf die passgenaue Auswahl einer Wallbox, die Ladeplanung auf Langstrecken sowie die Wahl der richtigen Batteriegröße ein.

Auch Zukunftsthemen wie bidirektionales Laden, die Wirtschaftlichkeit von E-Autos im Vergleich zu klassischen Verbrennern und aktuelle staatliche Förderprogramme werden detailliert beleuchtet. Im Anschluss an den Vortrag stehen die Referierenden für individuelle Fragen zur Verfügung.

Der Energie-Dialog als Teil der Binger Klima Community

Die Info-Veranstaltung ist Teil der Binger Klima Community. Neben Sonderterminen organisiert der Energie-Dialog regelmäßige offene Treffen an jedem dritten Montag im Monat ab 18:30 Uhr im Kulturzentrum „ZwoZwo“ (Koblenzer Straße 22). Dort werden Themen rund um Energie und Wärme in der Gemeinschaft diskutiert. Der nächste reguläre Stammtisch findet am 19. Oktober 2026 statt.

Weitere Details zum Angebot sind online unter www.bingen.de/energiedialog abrufbar. Für direkte Rückfragen steht das Klimaschutzmanagement der Stadt per E-Mail an klimaschutz@bingen.de, telefonisch unter 06721/9707-53 oder über die Website www.bingen.de/klimaschutz bereit.

Ingelheimer Wochenmarkt auf dem Sebastian-Münster-Platz

Ingelheimer Wochenmarkt: Vom 16. September bis zum 12. Dezember 2026 lädt der Wochenmarkt in Ingelheim Anwohnerinnen, Anwohner und Gäste wieder zum entspannten Bummeln und Einkaufen ein. Der Markt auf dem zentral gelegenen Sebastian-Münster-Platz bietet eine breite Auswahl an frischen, saisonalen Produkten direkt von Erzeugerbetrieben aus der Region.

Das Angebot umfasst unter anderem knackiges Obst und Gemüse, duftende Brotspezialitäten, frischen Fisch sowie zahlreiche regionale Spezialitäten. Damit dient die Veranstaltung nicht nur der Nahversorgung mit nachhaltigen Lebensmitteln, sondern etabliert sich auch als beliebter Treffpunkt für den nachbarschaftlichen Austausch.

Feste Markttage und Öffnungszeiten vom Ingelheimer Wochenmarkt

Der Wochenmarkt in Ingelheim findet im genannten Zeitraum jeweils zweimal pro Woche auf dem Sebastian-Münster-Platz (55218 Ingelheim am Rhein) statt:

  • Mittwochs: jeweils von 10:00 bis 15:00 Uhr
  • Samstags: jeweils von 07:00 bis 13:00 Uhr
  • September 2026: 16.09., 19.09., 23.09., 26.09., 30.09.
  • Oktober 2026: 02.10., 07.10., 10.10., 14.10., 17.10., 21.10., 24.10., 28.10., 31.10.
  • November 2026: 04.11., 07.11., 11.11., 14.11., 18.11., 21.11., 25.11., 28.11.
  • Dezember 2026: 02.12., 05.12., 09.12., 12.12.

Interessierte Besucherinnen und Besucher haben somit regelmäßig Gelegenheit, den Wochenmarkt in Ingelheim zu besuchen und bewusste, regionale Erzeugnisse direkt vor Ort einzukaufen.

Stadtrat Mainz beschließt den Ausbau vom Radnetz

Radnetz in Mainz – Der Stadtrat der Landeshauptstadt Mainz hat in seiner Sitzung am Mittwoch, den 9. September 2026, das neue RADNETZ Mainz offiziell verabschiedet. Mit diesem Beschluss steht der Kommunalpolitik und der Verwaltung künftig ein gesamtstädtischer, strategischer Rahmen für die gezielte Weiterentwicklung des Radverkehrs zur Verfügung. Das erklärte Ziel der Initiative ist es, ein sicheres und einfaches Radfahren für alle Altersgruppen im gesamten Stadtgebiet sowie eine durchgängige Anbindung an das Umland zu gewährleisten.

„Mit dem RADNETZ Mainz schaffen wir eine klare Grundlage für die weitere Entwicklung des Radverkehrs in Mainz. Wir wissen damit, welche Verbindungen für den Radverkehr besonders wichtig sind, und können diese bei zukünftigen Planungen gezielt berücksichtigen“, erklärte Janina Steinkrüger, Dezernentin für Umwelt und Mobilität.

Radnetz Mainz – Strategischer Rahmen vor konkreter Ausführungsplanung

Das beschlossene Papier dient zunächst als strategischer Leitfaden: Es definiert prioritäre Streckenführungen, legt jedoch noch keine baulichen Einzelheiten fest. Die detaillierte Umsetzung erfolgt schrittweise für die jeweiligen Abschnitte unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten wie Straßenbreiten, ÖPNV-Taktungen und Flächenansprüchen.

Strukturell gliedert sich das Netz in drei hierarchische Ebenen:

  • Hauptnetz: Umfasst die direkten und wichtigsten Radverkehrsachsen mit besonders hoher Verbindungsqualität.
  • Aufbaunetz: Ergänzt die Hauptachsen durch Querverbindungen und Routenalternativen.
  • Ergänzungsnetz: Dient der Feerschließung und Vernetzung der einzelnen Mainzer Stadtteile.

Breites Mitwirkungsverfahren und internationale Expertise

Der Finalisierung des Konzepts ging ein umfassendes Beteiligungsverfahren voraus. Neben der Verwaltung waren Fachbüros aus Dänemark und den Niederlanden eingebunden. Ergänzend flossen Ergebnisse aus einem Mapathon, Anregungen von Interessenvertretungen, zwei Online-Bürgerbeteiligungen sowie Rückmeldungen aus mehreren Einbindungsrunden der Ortsbeiräte in den Entwurf ein.

Fundament für künftige Infrastrukturprojekte

Künftig dient die Strategie als Baustein des Mobilitätsplans Mainz und bildet die Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln. Die festgelegten Strecken sollen bei anstehenden Straßensanierungen sowie beim Ausbau des Straßenbahn- und Haltestellennetzes vorrangig berücksichtigt werden. Neben dem reinen Fahrbahnnetz deckt die Planung auch Konzepte für die Fahrradwegweisung sowie den Ausbau sicherer Fahrradabstellanlagen ab.

Mit dem Ratsbeschluss ist die strategische Phase abgeschlossen. Der weitere Ablauf erfolgt in drei aufeinander aufbauenden Schritten aus vertiefter Detailplanung, Mittelakquise und der abschließenden baulichen Umsetzung.

Rückruf bei TEDi: Erstickungsgefahr für Kleinkinder

Die Handelskette TEDi hat einen öffentlichen Produktrückruf bei TEDi für ein Stapelspiel aus Holz bekannt gegeben. Im Rahmen von internen Produkttests wurde festgestellt, dass sich bei der Benutzung des Kinderspielzeugs Kleinteile lösen können. Für Kleinkinder besteht beim Verschlucken dieser Elemente eine erhebliche Erstickungsgefahr und somit eine direkte Gesundheitsgefährdung. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten das Spielzeug daher ab sofort nicht mehr verwenden und Kindern unzugänglich aufbewahren.

Betroffenes Produkt und Verkaufszeitraum bei TEDi

Der Rückruf betrifft das Holz-Stapelspiel, welches aus einer Holzbasis mit Steckplätzen und bunten Steckelementen in verschiedenen geometrischen Formen (unter anderem Kreise, Rechtecke, Dreiecke und Quadrate) besteht. Der Artikel wurde im Zeitraum vom 30. Januar 2026 bis zum 7. September 2026 in den Filialen des Händlers angeboten.

Folgende Artikelnummern sind vom Rückruf betroffen:

  • Artikelnummer: 223640012710000000200
  • Artikelnummer: 855870012710000000200

Kunden, die das betroffene Holz-Stapelspiel erworben haben, können dieses in jeder TEDi-Filiale zurückgeben. Bei der Rückgabe haben Käuferinnen und Käufer die Wahl, sich den Verkaufspreis von 2,00 Euro erstatten zu lassen oder den Artikel gegen ein anderes Produkt aus dem Sortiment umzutauschen.

Für Rückfragen von Verbraucherinnen und Verbrauchern hat das Unternehmen Kontaktmöglichkeiten eingerichtet. Das Unternehmen ist telefonisch unter der Rufnummer +49 231 55577-0 sowie per E-Mail unter info@tedi.com erreichbar. Der Händler dankt für die Mithilfe und bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Kinder-Fahrraddemo in Mainz am 20. September 2026

Zu einer großen Kinder-Fahrraddemo in Mainz ruft der VCD für Sonntag, 20. September 2026 insbesondere Eltern, Kinder und Jugendliche auf. Unter dem Motto „Straßen sind für alle da“ startet die Demonstration um 15 Uhr am Frauenlobplatz.

Die Fahrraddemo richtet sich an alle Generationen. Kinder ab ca. 4 Jahre, die selbst Rad fahren können, dürfen die ca. 4 km lange Strecke über Kaiserstraße und Boppstraße zum Goetheplatz auch auf dem eigenen Rad fahren. Die Polizei sichert die Demo ab. Ab 14:30 Uhr können sich die Kinder beim Bemalen von Fahrrad-Fahnen auf die Demo einstimmen.

„Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich sicher und selbstständig mit dem Fahrrad und zu Fuß bewegen können“, sagt Dr. Matze Borsdorf vom VCD Rheinhessen. „Doch davon sind wir in Mainz noch ein großes Stück entfernt“, so Borsdorf weiter. Viele Schulen seien derzeit mit dem Rad nicht auf für Kinder geeigneten Radwegen erreichbar. Dies sei ein großes Manko bei der Verkehrserziehung bereits ab dem Kinder- und Jugendalter, ergänzt Borsdorf.

Statt bestehende Radwege zu pflegen, würde die Stadt diese eher abschaffen und die mit dem Rad fahrenden Kinder ab 10 Jahren auf die Kfz-Fahrbahn verweisen, wie beispielsweise seit diesem Sommer in der Goethestraße. Die Goethestraße sei breit genug, um Radinfrastruktur anzulegen, zumal die Radnetzplanung der Stadt dort Radverkehr vorsieht.

Weitergehend kritisiert Borsdorf, dass die Stadtverwaltung das ordnungswidrige Parken auf Gehwegen und Radwegen an vielen Stelle dulde – trotz Hinweisen aus der Bevölkerung –, anstatt Strafzettel auszustellen und damit rechtliche Klarheit zu schaffen.

Die Forderung im Rahmen des Aktionsbündnis Kidical Mass an die Stadt Mainz ist, dass die Stadt bestehenden Handlungsspielraum ausschöpfen solle. Dazu gehören beispielsweise:

  • Umwidmung von Kfz-Fahrstreifen zu baulich geschützten Radfahrstreifen an mehrspurigen Straßen;
  • Anordnung temporärer Durchfahrtverbote für Autos vor Schulen („Schulstraßen“);
  • Schaffung kindersicherer Kreuzungen und Querungen;
  • Einrichtung „echter“ Fahrradstraßen und -zonen ohne Autoverkehr;
  • Entfernung von Kfz-Parkflächen auf Gehwegen und Ahndung des illegalen Gehwegparkens. Nutzung der gewonnenen Flächen für Fuß- und Radverkehr, für Spiel- und Begegnungszonen und Begrünung.

Über die Kidical Mass und das Aktionsbündnis:

Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung, die 2007 in Oregon begann. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Ziel der Kidical Mass sind kinder- und fahrradfreundliche Städte und Gemeinden. Kidical-Mass-Demos gibt es an über 200 Orten in Deutschland, jeweils organisiert von lokalen Organisationen und Initiativen. Weitere Infos für Mainz auf www.lastenrad-mainz.de/kidicalmass

Tag des offenen Denkmals begeistert Besucher in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz: Der diesjährige Tag des offenen Denkmals in RLP ist auf breites Interesse in der Bevölkerung gestoßen. Landesweit öffneten 352 Kulturdenkmäler ihre Türen für Interessierte, ergänzt durch 15 thematische Führungen und Touren. Auch die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) beteiligte sich mit zahlreichen Sonderaktionen an dem Event. Kulturminister Sven Teuber betonte die Strahlkraft des kulturellen Erbes sowie die Bedeutung des diesjährigen Mottos „NetzWERKE“, welches die Verflechtung von historischen Bauten und Infrastrukturen aufzeigt.

Erthaler Hof in Mainz zieht Hunderte Besucher an

Ein zentraler Anziehungspunkt der Veranstaltung war der Erthaler Hof in Mainz, der Sitz der GDKE-Direktion Landesdenkmalpflege. Rund 500 Gäste nutzten die Gelegenheit, die sonst nicht öffentlich zugänglichen historischen Räumlichkeiten zu besichtigen. In Zusammenarbeit mit dem Welterbesekretariat, dem Institut für Steinkonservierung e. V. und der Jugendbauhütte wurden Führungen, Mitmachaktionen sowie Einblicke in die tägliche Restaurierungs- und Denkmalpflegearbeit geboten. Ebenfalls auf großes Interesse stieß die dauerhaft geöffnete Bauteilsammlung des Hauses.

Römische Monumentalbauten in Trier und neue Broschüre

Zu den am stärksten frequentierten Zielen zählten zudem die von der GDKE betreuten Römerbauten in Trier. Als antike Monumentalbauten stehen sie sinnbildlich für die historische Einbindung der Region in großräumige Verkehrs- und Handelsnetze.

Passend zum Schwerpunkt hat die GDKE die kostenlose Broschüre „Denkmaltag RLP – NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur – verteilen, vermitteln, versorgen“ herausgebracht. Das Heft beleuchtet Themen wie Transport, Grenzen, Religion und Ressourcenversorgung. Die Publikation liegt in teilnehmenden Denkmälern, Behörden sowie Tourist-Informationen aus und steht zusätzlich als PDF sowie als interaktives Flipbook auf der Website der GDKE unter zum Download bereit.

Mehrere Angriffe in Wiesbaden – Einsatzreiche Tage der Polizei

Das Polizeipräsidium Wiesbaden sowie die Autobahnstation Medenbach melden eine Reihe von Vorfällen im Stadtgebiet und auf den umliegenden Fernstraßen. Neben der Sicherstellung gestohlener Fahrräder auf der Autobahn 3 befassten sich die Beamtinnen und Beamten unter anderem mit Körperverletzungen, Bedrohungen, schweren Verkehrsunfällen und einer Brandstiftung.

Gestohlenes Fahrrad geortet: Diebesgut auf A3-Raststätte sichergestellt

Am Sonntagmittag, den 13. September 2026, konnte ein Fahrraddiebstahl dank moderner Technik rasch aufgeklärt werden. Eine Frau meldete sich gegen 14:50 Uhr über den Notruf und gab an, dass sie ihr entwendetes Fahrrad auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Süden orten könne. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten die Einsatzkräfte der Autobahnstation Medenbach zu einem Transporter auf einer dortigen Raststätte.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stießen die Beamten auf mehrere Fahrräder, E-Scooter und Autofelgen. Der Fahrer konnte keinerlei Eigentumsnachweise für die Ladung vorlegen. Die Polizei stellte das gesamte Diebesgut sicher und stellte fest, dass Teile der Beute aus einem Einbruch in Duisburg stammten. Gegen den Fahrer wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Überschlag auf der A671

Ebenfalls am Wochenende verunglückte ein Auto auf der Bundesautobahn 671. Ein 39-jähriger Opel-Corsa-Fahrer war am Samstag gegen 12:30 Uhr zusammen mit zwei 17 und 18 Jahre alten Mitfahrern in Richtung Wiesbaden unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor er die Kontrolle über den Wagen. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Zwei Insassen erlitten dabei schwere beziehungsweise leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.

Im Stadtgebiet kam es zu mehreren Körperverletzungsdelikten:

Angriff in der Aarstraße: Am Samstagmorgen gegen 03:15 Uhr wurde die Polizei wegen einer alkoholisierten 23-jährigen Frau gerufen, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand und selbst verletzte. Während der medizinischen Erstversorgung trat die Frau unvermittelt nach den Einsatzkräften und verletzte eine Beamtin leicht am Kopf. Die 23-Jährige wurde gefesselt, in eine psychiatrische Einrichtung gebracht und sieht sich nun einem Strafverfahren ausgesetzt.

Pfefferspray-Attacke in der Taunusstraße: Eine Unbekannte näherte sich am Freitag gegen 13:50 Uhr einem Mann von hinten, schlug ihm gegen den Kopf und besprühte ihn mit Pfefferspray. Die Angreiferin – ca. 30 Jahre alt, kräftig, schwarz gekleidet mit langem Oberteil, Hose, Kopftuch und braun-beigem Gürtel – flüchtete unerkannt.

Bedrohung in der Wilhelmstraße: Ebenfalls am Freitag gegen 22:40 Uhr wurden ein 16-Jähriger und sein 18-jähriger Begleiter von zwei Jugendlichen beleidigt. Einer der Täter deutete durch Anheben des T-Shirts einen im Hosenbund steckenden schusswaffenähnlichen Gegenstand an.

Fußgänger schwer verletzt und Altkleidercontainer brennt

Auf der Erich-Ollenhauer-Straße ereignete sich bereits am Dienstagabend, den 8. September, ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 75-jähriger Fußgänger betrat gegen 20:10 Uhr ohne Blick auf den Verkehr die Fahrbahn und wurde vom Pkw eines 59-Jährigen erfasst. Der Rentner erlitt schwere Verletzungen und kam umgehend ins Krankenhaus.

Zudem entzündete ein unbekannter Täter in den frühen Morgenstunden des Montags, 14. September, gegen 01:09 Uhr einen Kleidersack in der Sonnenberger Straße und warf diesen in einen Altkleidercontainer. Der Brandstifter flüchtete im Anschluss.

Hinweise zu den ungeklärten Fällen im Rahmen dieser Polizeimeldung aus Wiesbaden nimmt die Wiesbadener Polizei unter der Telefonnummer 0611/345-0 entgegen.

Zwei Leichen in Autowrack an Landstraße im Kreis Birkenfeld

Kreis Birkenfeld (Rheinland-Pfalz): Ein schrecklicher Unfall bei Hoppstädten-Weiersbach hat im Landkreis Birkenfeld zwei Menschenleben gefordert. Auf der Landstraße 169 zwischen Hoppstädten-Weiersbach und Heimbach kam ein schwarzer Peugeot-Kombi von der Fahrbahn ab und landete im dichten Gebüsch am Straßenrand. Ein vorbeifahrender Autofahrer entdeckte das stark beschädigte Fahrzeugwrack am Montagvormittag und verständigte umgehend die Rettungskräfte. Für die beiden Insassen kam jedoch jede Hilfe zu spät; sie verstarben noch an der Unfallstelle.

Identität der Toten und Unfallzeitpunkt noch ungeklärt

Die genauen Umstände des Geschehens geben der Polizei derzeit noch Rätsel auf. So ist bislang unklar, zu welchem genauen Zeitpunkt der Unfall geschah und wie lange das Fahrzeug unbemerkt im Gebüsch gelegen hatte. Auch die Identifizierung der Verstorbenen gestaltet sich schwierig. Nach Angaben eines Polizeisprechers konnten die beiden Männer vor Ort noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden.

Ermittlungen zur Unfallursache und Zeugenaufruf im Kreis Birkenfeld

Die Polizeistation Birkenfeld hat die Ermittlungen zum genauen Hergang, zur Ursache sowie zum genauen Unfallzeitpunkt aufgenommen. Für die Dauer der aufwendigen Bergungsarbeiten, der Spurensicherung und der Rettungsmaßnahmen blieb die L 169 bei Hoppstädten-Weiersbach bis in die Abendstunden hinein voll gesperrt.

Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Hergang des Geschehens oder zum beteiligten schwarzen Peugeot-Kombi geben können, werden dringend gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Birkenfeld unter der Telefonnummer 06782/9910 zu melden.

Streit eskaliert in der Adam-Karrillon-Straße in Mainz

Am Samstagmittag, den 12. September 2026, ist es in der Adam-Karrillon-Straße zu einem Vorfall im Straßenverkehr gekommen, der in einer gewaltsamen Auseinandersetzung endete. Nach einem Beinaheunfall entwickelte sich zwischen einem Fahrradfahrer und zwei weiteren Verkehrsteilnehmern ein Streit, der schließlich in eine Körperverletzung in Mainz mündete.

Unachtsam geöffnete Autotür führt zu Handgreiflichkeiten

Ein Autofahrer öffnete am Fahrbahnrand unvermittelt die Tür seines geparkten Pkw. Ein herannahender Radfahrer musste abrupt ausweichen und konnte einen Sturz nur knapp verhindern. Aus dem unmittelbar darauf folgenden verbalen Wortgefecht entwickelte sich rasch eine körperliche Auseinandersetzung.

Im Verlauf des Konflikts kam es zu gegenseitigen Beleidigungen sowie Faustschlägen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei trug keiner der Beteiligten schwere Verletzungen davon. Die alarmierten Beamtinnen und Beamten nahmen vor Ort entsprechende Strafanzeigen auf. Aus gegebenem Anlass weist die Polizei auf die erheblichen Gefahren hin, die von sogenannten Dooring-Unfällen ausgehen. Zweiradfahrer sind im dichten Stadtverkehr durch unachtsam geöffnete Fahrzeugtüren besonders gefährdet.

Zur Vermeidung gefährlicher Situationen empfiehlt die Polizei Mainz:

  • Für Autofahrer: Vor dem Öffnen der Tür einen sorgfältigen Kontrollblick nach hinten durchzuführen – idealerweise unter Nutzung des sogenannten „holländischen Griffs“ (Öffnen der Fahrertür mit der rechten Hand).
  • Für Zweiradfahrer: Beim Vorbeifahren an geparkten Fahrzeugreihen stets einen ausreichend großen seitlichen Sicherheitsabstand einzuhalten.

Artikelempfehlung: Die harte Realität als Fahrradfahrer auf dem Mainzer Asphalt