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Zwei schwerverletzte Personen nach Explosion in Taunusstein

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Explosion in Taunusstein

In den frühen Morgenstunden des Samstags kam es zu einer Explosion in Taunusstein-Neuhof. Gegen 02:00 Uhr wurden die Rettungskräfte und die Feuerwehr zu einem Wohnhaus in der Straße „Am Waldrand“ alarmiert, nachdem dort eine heftige Explosion gemeldet worden war. Das Ereignis forderte zwei Schwerverletzte und hinterließ ein Trümmerfeld im Inneren des Gebäudes.

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Enormes Schadensbild im Wohnzimmer nach Explosion in Taunusstein

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein umfangreiches Schadensbild. Ersten Erkenntnissen und einer Begutachtung vor Ort zufolge ereignete sich die Explosion augenscheinlich im Wohnzimmer des Hauses. Durch die Wucht der Detonation wurden zwei junge Leute im Alter von 20 und 21 Jahren schwer verletzt.

Die Rettungskräfte leiteten umgehend die medizinische Erstversorgung ein. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden beide Personen zur weiteren Behandlung in spezialisierte Fachkliniken verbracht. Über den aktuellen Gesundheitszustand liegen derzeit noch keine weiteren Informationen vor.

Der betroffene Bereich um das Wohnhaus wurde für die Spurensicherung zeitweise abgesperrt.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen zur Ursache

Die Hintergründe und Ursachen des schädigenden Ereignisses sind derzeit noch völlig unbekannt. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie es zu der folgenschweren Explosion kommen konnte. Experten sicherten Spuren am Einsatzort, um festzustellen, ob ein technischer Defekt oder andere Umstände zu dem Unglück führten.

Die Behörden sind bei der Aufklärung des Falls auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Personen, die Hinweise zu den Umständen des Schadensereignisses geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Bad Schwalbach unter (06124) 7078-0 in Verbindung zu setzten.

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Stadtradeln in Mainz 2026: Gemeinsam Kilometer sammeln

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Stadtradeln in Mainz
Symbolbild Dom| Foto: Pixabay.com/music4life

Das Stadtradeln in Mainz geht in eine neue Runde: Vom 30. Mai bis zum 19. Juni 2026 beteiligt sich die Landeshauptstadt erneut an der Kampagne für klimafreundliche Mobilität. Ob der Weg zur Arbeit, der schnelle Einkauf beim Bäcker oder die Freizeitrunde durch den Park – drei Wochen lang zählt jeder Kilometer, den die Bürgerinnen und Bürger auf dem Fahrrad zurücklegen. Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger betont die Bedeutung der Aktion über den Wettbewerbsgedanken hinaus. Für sie zeigt die Kampagne jedes Jahr aufs Neue, wie viel Bewegung bereits in der Stadt steckt und wie selbstverständlich viele Menschen das Rad im Alltag nutzen. Dies mache Mainz zu einer lebendigen und lebenswerten Stadt.

Wer kann mitmachen und wie funktioniert es?

Teilnehmen können alle Personen, die in Mainz wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine hiesige Bildungseinrichtung besuchen. Die Registrierung erfolgt unkompliziert online oder direkt über die zugehörige App. Die geradelten Distanzen können dort händisch eingetragen oder via GPS-Tracking automatisch erfasst werden. Wer am Ende mindestens 25 Kilometer auf dem Konto hat, nimmt automatisch an einer Verlosung attraktiver Preise teil.

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Große Auftaktveranstaltung zum Stadtradeln in Mainz

Der offizielle Startschuss fällt am Samstag, den 30. Mai, mit einem bunten Programm am Rheinufer in Höhe der Theodor-Heuss-Brücke. Von 10:00 bis 17:00 Uhr erwartet die Besucher unter anderem eine mobile Fahrradwaschanlage, ein Fahrradmuseum sowie ein Sicherheitsmobil der Polizei, das über Unfallprävention informiert.

Geführte Radtour und Bürgerbeteiligung

Ein besonderes Highlight der Eröffnung ist die rund 90-minütige Radtour des ADFC, die um 10:30 Uhr startet. Sie bietet die ideale Gelegenheit, die Stadt aus einer neuen Perspektive zu erleben und die ersten Kilometer für das eigene Team zu sammeln.

Neben dem sportlichen Aspekt dient das Stadtradeln in Mainz auch der Verbesserung der Infrastruktur. Über die Meldeplattform „RADar!“ können Teilnehmer gezielt Hinweise auf Schlaglöcher oder gefährliche Stellen im Radnetz geben. Diese Meldungen fließen direkt in die Planungen der Stadtverwaltung ein, um das Radfahren in Mainz künftig noch sicherer und komfortabler zu gestalten.

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Kreiskrankenhaus in Alzey für Nachhaltigkeit ausgezeichnet

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Kreiskrankenhaus in Alzey
v.l.n.r.: Lars Reidenbach (AOK, Leiter Krankenhausfallmanagement), Frank Müller (Verwal-tungsdirektor Kreiskrankenhaus Alzey), Alexander Wildberger (AOK, Geschäftsbe-reichsleiter Stationäre Versorgung), Christin Herrmann (AOK, Expertin Stationäre Ver-sorgung, Heiko Sippel (Landrat des Landkreises Alzey-Worms)

Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen ist weit mehr als nur ein Trend – sie ist eine ökologische und soziale Notwendigkeit. Das Kreiskrankenhaus in Alzey geht hier mit gutem Beispiel voran und wurde nun für sein konsequentes Engagement im Bereich der stationären Versorgung von der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ausgezeichnet.

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Zertifikat für zukunftsfähige Strukturen im Kreiskrankenhaus in Alzey

Im Rahmen eines Vor-Ort-Besuchs überreichte Alexander Wildberger, Geschäftsführer Stationäre Versorgung der AOK, das offizielle Nachhaltigkeits-Zertifikat an die Klinikleitung. Damit würdigt die Gesundheitskasse die Bemühungen des Krankenhauses, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte fest in den Klinikalltag zu integrieren.

„Einrichtungen wie das Kreiskrankenhaus Alzey zeigen eindrucksvoll, wie dieser Anspruch konkret umgesetzt werden kann“, betont Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.

Projekte: Von Energieeffizienz bis zur Mitarbeiterbeteiligung

Die Vertreter der AOK informierten sich bei ihrem Besuch über bereits erfolgreich umgesetzte Initiativen. Schwerpunkte der Arbeit im Kreiskrankenhaus in Alzey sind:

  • Ressourcenschonung: Optimierter Umgang mit Materialien im medizinischen Betrieb.

  • Energieeffizienz: Gezielte Maßnahmen zur Senkung des CO2-Fußabdrucks des Gebäudes.

  • Partizipation: Aktive Einbindung der Mitarbeitenden in die Gestaltung nachhaltiger Prozesse.

Verantwortung auf kommunaler Ebene

Für Landrat Heiko Sippel ist die Auszeichnung auch eine Bestätigung der strategischen Ausrichtung des Landkreises Alzey-Worms. Mit der Rekommunalisierung habe man die volle Verantwortung für das Haus und dessen Umgang mit Ressourcen übernommen. „Die Auszeichnung zeigt, dass Nachhaltigkeit im Kreiskrankenhaus konkret angegangen wird und damit für die Region spürbar wird“, so Sippel.

Verwaltungsdirektor Frank Müller sieht das Zertifikat als Ansporn für die Zukunft: „Es geht nicht nur um einzelne Maßnahmen, sondern darum, das Haus insgesamt weiter zu denken.“

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Vorbildfunktion für das Gesundheitswesen

Mit dieser Ehrung unterstreicht die AOK ihre Rolle als Partner, der innovative und nachhaltige Ansätze im Gesundheitswesen fördert. Das Kreiskrankenhaus Alzey nimmt dabei eine wichtige Vorbildfunktion ein und beweist, dass eine hochwertige Patientenversorgung und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.

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Zwei Tote bei schwerem Unfall auf der L288

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Unfall auf der L288 bei Westerburg
Bildquelle: Patrick Schäfer (Presseteam FF VG Westerburg)

Am späten Freitagabend (27. März 2026) gegen 20:27 Uhr wurden die Feuerwehren aus Westerburg, Gershasen und Wengenroth zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L288 im Bereich der Abfahrt Westerburg-Wengenroth gerufen. Die Erstmeldung über eingeklemmte Personen bestätigte sich beim Eintreffen der ersten Einheiten.

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Schwierige technische Rettung im Graben an der L288 bei Westerburg

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zwei schwer beschädigte Fahrzeuge vor. Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen und blieb auf dem Dach liegend in einem tiefen Graben des Grünstreifens liegen. Das zweite beteiligte Fahrzeug kam auf der Fahrbahn zum Stillstand. Die Insassen des im Graben liegenden Wagens waren massiv in dem Wrack eingeklemmt.

Die Feuerwehr musste schweres hydraulisches Rettungsgerät einsetzen, um einen Zugang zu den Opfern zu schaffen. Besonders kompliziert gestaltete sich die Befreiung der Fahrerin: Hierbei kamen zusätzlich Lufthebekissen zum Einsatz, um das auf dem Dach liegende Fahrzeug von der Fahrerseite her anzuheben und den Rettungskräften den nötigen Raum zu verschaffen. Zeitgleich unterstützten weitere Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei der Versorgung und Befreiung des Fahrers im zweiten Fahrzeug auf der Straße.

Jede Hilfe kam zu spät: Zwei Tote und eine Schwerstverletzte

Trotz des massiven Aufgebots an Rettungskräften – darunter drei Rettungswagen, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber aus Mainz – kam für zwei Unfallbeteiligte jede Hilfe zu spät. Die Fahrerin des auf dem Dach liegenden Wagens sowie der Fahrer des zweiten PKW erlagen noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.

Eine Beifahrerin aus dem überschlagenen Fahrzeug überlebte die Kollision zunächst, erlitt jedoch lebensgefährliche Verletzungen. Sie wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Umfangreiche Ermittlungen und Vollsperrung der L288 bei Westerburg

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen leuchtete die Feuerwehr Westerburg die Einsatzstelle über die Drehleiter großflächig aus. Zudem wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe wurden gebunden. Die Feuerwehr Wengenroth übernahm die sofortige Vollsperrung der betroffenen Landesstraße.

Zur Klärung der genauen Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Da der Hergang des Unglücks noch völlig unklar ist, wurde das spezialisierte Verkehrsunfallteam der Polizei Koblenz hinzugezogen. In Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Mobilität blieb die L288 bei Westerburg für die Dauer der Unfallaufnahme und die Arbeit der Gutachter bis tief in die Nacht vollgesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

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Spielplatz in Mörfelden-Walldorf erneuert

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Spielplatz in Mörfelden-Walldorf
v.l. Susanne Görlich (Bauhof), Georg Germann (Magistrat), Karsten Groß (Bürgermeister)

Monatelang versperrten Bauzäune die Sicht, doch das Warten hat sich gelohnt: Der Spielplatz in Mörfelden-Walldorf im Wohnquartier „Plassage / Lange Äcker“ strahlt in neuem Glanz. Als erste „Härtetester“ durften die Kinder der Kita VIII aus der Jean-Calvin-Straße das Gelände stürmen – und das Urteil der kleinen Experten fiel eindeutig positiv aus.

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60.000 Euro für moderne Spielwelten auf dem Spielplatz in Mörfelden-Walldorf

Nach rund 20 Jahren intensiver Nutzung hatten Wind und Wetter den alten Holzkonstruktionen sichtlich zugesetzt. Eine komplette Runderneuerung war unumgänglich. Insgesamt investierte die Stadt rund 60.000 Euro in die neue Ausstattung.

Besonders stolz ist man im Rathaus auf die Eigenleistung des städtischen Bauhofs: Um Kosten zu sparen, übernahmen die Mitarbeiter die komplette Planung sowie den Aufbau der Geräte – vom Fundament bis zur Endmontage.

Die Highlights auf dem neuen Platz:

  • Für die Großen: Ein imposantes Klettergerüst bildet das Zentrum der Anlage.

  • Für die Kleinen: Ein gemütliches Holzzelt und diverse kleinere Spielelemente laden zum Entdecken ein.

  • Klassiker: Rutschen, Schaukeln und satte 100 Tonnen frischer Sand zum Buddeln.

  • Infrastruktur: Ein neuer Stabgitterzaun sorgt für Sicherheit, während neue Bänke den Eltern einen entspannten Aufenthalt ermöglichen.

„Besonders schönes Fleckchen Erde“

Bürgermeister Karsten Groß ließ es sich nicht nehmen, die Anlage persönlich einzuweihen. „Der Spielplatz Plassage / Lange Äcker ist allein schon aufgrund seiner Lage besonders schön“, so der Rathauschef. Eingebettet in einen Grünzug unmittelbar am Feldrand, bietet die Fläche nun eine noch höhere Aufenthaltsqualität für Familien aus der gesamten Umgebung.

Nächstes Projekt: Mehr Sicherheit in der Bachgasse

Der Spielplatz-Check der Stadt geht direkt weiter. Noch im Laufe des Jahres stehen Arbeiten in der Bachgasse an. Dort wurde ein langgehegter Wunsch der Bürger aufgegriffen: Der Radweg, der bisher mitten über das Spielgelände führte, wurde verschwenkt.

Durch eine neue Aufteilung – der Spielbereich im Osten, eine Ruhezone im Westen – werden Radfahrer und spielende Kinder künftig räumlich getrennt. Diese Maßnahme soll die Sicherheit deutlich erhöhen und Konfliktpotenziale entschärfen.

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Angriff, sexuelle Belästigung und Einbruchsserie in Wiesbaden

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Wiesbaden
Polizei Hessen Symbolbild Foto: BYC-News - Thorsten Lüttringhaus

Viel zu tun für die Wiesbadener Polizei: Neben einem Angriff mit Reizgas in einem Einkaufszentrum mussten die Beamten einen Mann nach sexueller Belästigung festnehmen und mehrere Einbruchstatorte sichern.

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Sechs Verletzte nach Pfefferspray-Attacke in einem Einkaufszentrum in Wiesbaden

Am Freitagmittag gegen 12:15 Uhr kam es in einem Einkaufszentrum in der Karlstraße zu einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Unbekannte hatten im ersten Obergeschoss wahllos Pfefferspray versprüht.

Nach aktuellem Stand erlitten sechs Personen leichte Verletzungen und mussten vor Ort medizinisch versorgt werden. Augenzeugen meldeten drei männliche Jugendliche, die für die Tat verantwortlich sein sollen. Trotz sofortiger Fahndung konnten die Verdächtigen entkommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sexuelle Belästigung in der Linie 37: 57-Jähriger festgenommen

Bereits am Donnerstagmorgen (26.03.) kam es in einem Linienbus in Richtung Hauptbahnhof zu einem unschönen Vorfall. Ein 57-jähriger Mann war gegen 08:00 Uhr in Bierstadt zugestiegen und hatte sich jugendlichen Fahrgästen in unsittlicher Weise genähert.

Dank aufmerksamer Zeugen konnte die Polizei den Tatverdächtigen kurz nach dem Aussteigen am Hauptbahnhof im Nahbereich festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Einbruchsserie im Stadtgebiet: Schmuck, Werkzeug und Münzen gestohlen

Die Wiesbadener Kriminalpolizei registrierte zudem mehrere Einbrüche in den vergangenen Tagen:

  • Gertrud-Bäumer-Straße: Zwischen Sonntag und Donnerstag drangen Unbekannte gewaltsam in ein Anwesen ein, durchwühlten die Räume und stahlen Werkzeug, Elektronik sowie eine Münzsammlung.

  • Röntgenstraße: Am Donnerstag verschafften sich Täter Zutritt zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus und entwendeten Schmuck sowie eine Armbanduhr.

  • Ellenbogengasse: In der Nacht zum Freitag wurde in ein Schuhgeschäft eingebrochen. Die Täter schlugen eine Scheibe ein und durchwühlten den Kassenbereich. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

Die Kriminalpolizei Wiesbaden bittet in allen Fällen um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer Hinweise zu den flüchtigen Jugendlichen aus der Karlstraße oder zu den Einbrüchen geben kann, wird gebeten, sich unter der Nummer 0611 – 3450 zu melden.

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Vollsperrung der Binger Straße in Mainz

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Alicenbrücke Mainz Binger Straße - Foto: BYC-News
Alicenbrücke Mainz - Foto: BYC-News

Der Ausbau des Mainzer Straßenbahnnetzes biegt auf die Zielgerade ein. Für die Montage des Fahrdrahtes auf der neuen Trasse muss die Binger Straße im April an mehreren aufeinanderfolgenden Nächten voll gesperrt werden. Betroffen ist der zentrale Bereich zwischen Aliceplatz und Münsterplatz.

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Arbeiten unter Hochspannung in der Binger Straße während der Nachtstunden

Um den Berufsverkehr am Tag so wenig wie möglich zu belasten, finden die aufwendigen Montagearbeiten in der verkehrsarmen Zeit statt:

  • Zeitraum: Dienstag, 7. April bis Freitag, 10. April 2026.

  • Uhrzeit: Jeweils von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr morgens.

Während dieses Zeitfensters ist der gesamte Bereich für den motorisierten Individualverkehr voll gesperrt.

Umleitungsstrecken für Autofahrer

Die Stadt hat für beide Fahrtrichtungen großräumige Umleitungen ausgeschildert:

  • In Fahrtrichtung Innenstadt: Der Verkehr wird über den Alicenplatz, die Parcusstraße, Gärtnergasse und die Große Bleiche bzw. alternativ über die Kaiserstraße und Bauhofstraße geleitet.

  • In Fahrtrichtung Saarstraße (stadtauswärts): Hier erfolgt die Führung über die Gärtnergasse, Kaiserstraße und Parcusstraße zurück zum Alicenplatz bzw. über die Bauhofstraße und Kaiserstraße.

Wichtig für Anwohner: Die Zu- und Ausfahrt in die Bilhildisstraße bleibt trotz der Bauarbeiten weiterhin möglich.

Infos für Radfahrer und Fußgänger

Auch für den Radverkehr wird eine spezielle Umleitungsstrecke vor Ort markiert. Fußgänger haben es einfacher: Sie können das Baufeld unter Beachtung der Absperrungen weiterhin passieren.

Die Stadt Mainz bittet um Verständnis für die nächtliche Lärmbelastung und die notwendigen Umwege, die einen wichtigen Schritt zum Abschluss der neuen Straßenbahnanbindung darstellen.

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Erfolgreiche „Aktion Sauberes Wäldchen“ in Oppenheim

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Oppenheim
© Stadt Oppenheim

Ein halbes Jahrhundert Tradition und kein bisschen müde: Die „Aktion Sauberes Wäldchen“ feierte in diesem Jahr ihr 55-jähriges Bestehen. Über 100 freiwillige Helferinnen und Helfer folgten dem Ruf der Stadt und befreiten Wege, Gräben und Vereinsgelände von den Hinterlassenschaften achtloser Zeitgenossen.

Beeindruckende Vereinspräsenz und Bürger-Engagement in Oppenheim

Der zweite Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt, zeigte sich sichtlich bewegt vom großen Zuspruch. Neben zahlreichen Einzelpersonen und Kleingruppen mit Kindern war die Liste der beteiligten Vereine lang: Von den Luftsportlern des Aero-Clubs über das DRK, die Angler (ASVO), Fußballer (FSVO) und Turner (TVO) bis hin zu den Uhrturmfreunden und dem KanuClub (KCO) reichte das Spektrum.

Besonders erfreulich: Erstmals nahmen sich Bürgerinnen und Bürger in Eigeninitiative auch gezielt der Straßenzüge im Innenstadtbereich an. Auch die Stadtspitze um Bürgermeisterin Silke Rautenberg, etliche Stadträte und das Team des städtischen Bauhofs ließen es sich nicht nehmen, selbst tatkräftig mit anzupacken.

Jubiläum im Schatten der Schweinepest

Die 1971 ins Leben gerufene Aktion konnte zwar ihr 55. Jubiläum feiern, musste aber auch mit Einschränkungen umgehen. Aufgrund der Maßnahmen gegen die afrikanische Schweinepest blieben die Wege im namensgebenden „Wäldchen“ weiterhin gesperrt.

Beim abschließenden Dankeschön-Imbiss in Steckler’s Rheinrestaurant gab es jedoch einen Hoffnungsschimmer: Raimund Darmstadt berichtete von einem engen Austausch mit Landrat Thomas Barth. Man arbeite intensiv an einer vernünftigen Lösung, um die Waldwege für die Bevölkerung bald wieder zugänglich zu machen.

Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg lobte ausdrücklich die „perfekte Organisation“ durch den Umweltbeigeordneten Darmstadt und dankte allen Beteiligten für ihren Beitrag zum Umweltschutz. Der Tag endete in geselliger Runde – mit dem guten Gefühl, Oppenheim ein Stück sauberer und lebenswerter gemacht zu haben.

Brandstiftung in Worms: Brennender Gefahrgut-Transporter entdeckt

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Brandstiftung in Worms: Brennender Gefahrgut-Transporter entdeckt
Foto: POL-PDWO

Gezielte Brandstiftung in Worms hat in der Nacht zu Freitag, den 27.03.2026, zu zwei Einsätzen der Feuerwehr geführt. Die Beamten prüfen derzeit intensiv, ob ein direkter Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen im Stadtgebiet besteht. Gegen 00:10 Uhr entdeckten Einsatzkräfte zunächst einen brennenden Transporter in der Gaustraße. Da das Fahrzeug deutlich als Gefahrguttransport gekennzeichnet war, löste dies umgehend einen Großeinsatz der Berufsfeuerwehr Worms aus. Die Situation vor Ort war kritisch: Im Ladebereich des Transporters befand sich ein Sauerstofftank.

Feuerwehr verhindert Explosion durch schnelles Eingreifen

Nach Einschätzung der Feuerwehr bestand bei einer weiteren Ausbreitung der Flammen eine erhebliche Gefährdung für die Umgebung. Durch den schnellen Löschangriff konnte eine Explosion jedoch verhindert werden. Der Transporter wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt und von einem Fachunternehmen abgeschleppt.

Nur wenige Stunden später, gegen 04:50 Uhr, meldete eine aufmerksame Zeugin den Brand eines weiteren geparkten Pkw. Dieses Fahrzeug stand auf einem Parkplatz in der Backhausgasse in Flammen. Auch hier musste die Feuerwehr ausrücken, um den Brand vollständig zu löschen. Auch dieser Pkw wurde zur Spurensicherung polizeilich sichergestellt.

Ermittlungen nach der Brandstiftung in Worms laufen auf Hochtouren

Glücklicherweise wurde bei beiden Vorfällen nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt. Dennoch wiegt der Verdacht schwer, da insbesondere der Brand des Gefahrgut-Lkw unvorhersehbare Folgen hätte haben können.

Die Kriminalinspektion Worms hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den oder die Täter der Brandstiftung in Worms dingfest zu machen. Wer in der Nacht zum 27.03.2026 im Bereich der Gaustraße oder der Backhausgasse verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06241 852-0 zu melden.

Wasserrohrbruch in der Geschwister-Scholl-Straße in Mainz

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Ein Wasserrohrbruch in der Geschwister-Scholl-Straße sorgt seit Donnerstag, 26. März 2026, für erhebliche Beeinträchtigungen im innerstädtischen Verkehrsfluss der Landeshauptstadt Mainz. Betroffen ist insbesondere der Kreuzungsbereich zur Nordstraße. Aufgrund der notwendigen Tiefbauarbeiten müssen sich Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger in den kommenden Tagen auf geänderte Wegeführungen und Wartezeiten einstellen. Die Schäden an der Hauptwasserleitung im Einmündungsbereich erfordern umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen. Nach aktuellem Stand der zuständigen Behörden werden die Reparaturarbeiten sowie die anschließende Wiederherstellung der Fahrbahnoberfläche voraussichtlich bis zum 2. April 2026 andauern.

Umleitungen nach dem Wasserrohrbruch in der Geschwister-Scholl-Straße

Für den motorisierten Individualverkehr ergeben sich deutliche Einschränkungen. Stadteinwärts musste die rechte Fahrspur sowie der angrenzende Fahrradstreifen im Bereich der Baustelle komplett gesperrt werden. Der Verkehr wird einspurig am Baufeld vorbeigeführt, was insbesondere während der Stoßzeiten zu Rückstaus führen kann. Zudem ist die Nordstraße direkt im Einmündungsbereich zur Geschwister-Scholl-Straße voll gesperrt. Um den Anliegern die Zufahrt zu ihren Grundstücken weiterhin zu ermöglichen, wurde die bestehende Einbahnstraßenregelung in der Nordstraße vorübergehend aufgehoben.

Auch für den nicht-motorisierten Verkehr gibt es Anpassungen. Fußgänger und Radfahrer werden gemeinsam über den verbleibenden Gehweg um die Baustelle herumgeleitet. Die Stadt bittet hierbei um erhöhte gegenseitige Rücksichtnahme, da der Platz im Baufeldbereich begrenzt ist.

Auf den Spuren von Wildtieren in Wiesbaden

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Wald Wiesbaden
Wald

Wie lebt eigentlich eine Wildkatze im Stadtwald? Und welche Spuren hinterlässt ein Wolf im Taunus? Das neue Exkursionsangebot „HeimatNatur – Tiere zwischen Wald und Stadt“ lädt Naturbegeisterte ein, die faszinierende Artenvielfalt direkt vor den Toren der Landeshauptstadt zu entdecken.

Biologie zum Anfassen in Wiesbaden

In kleinen Gruppen von maximal zehn Personen begeben sich die Teilnehmenden auf eine rund vierstündige Entdeckungsreise. Das Ziel: Die Sensibilisierung für die heimischen Lebensräume und deren Bewohner.

„Unsere heimische Natur bietet faszinierende Lebensräume – oft näher, als viele Menschen denken“, betont Bürgermeisterin Christiane Hinninger.

Das Besondere an dem Konzept: Es werden nicht nur Fakten vermittelt, sondern echte Einblicke in die wissenschaftliche Praxis gegeben. So erfahren die Teilnehmenden, wie Langzeitbeobachtungen mittels Fotofallenmonitoring funktionieren und welchen Beitrag diese Daten zur Biodiversitätsforschung leisten.

Von der Spurenkunde bis zum Naturschutz

Unter der fachkundigen Leitung des Biologen und Lehrers Niklas Siebens werden verschiedene Methoden kombiniert:

  • Gezielte Beobachtung von Habitaten.

  • Spurenkunde: Fährten lesen und Zeichen deuten.

  • Wissensvermittlung: Spannende Details zu Arten wie Siebenschläfer, Wildkatze und Wolf.

Ein wichtiger Aspekt der Wanderungen in Wiesbaden ist zudem das Erlernen von rücksichtsvollem Verhalten in sensiblen Naturräumen. Damit leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag zur Umweltbildung und zum praktischen Naturschutz.

Termine und Anmeldung

Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an Familien, Jugendliche sowie Erwachsene. Gefördert wird das Projekt durch das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt im Auftrag der Fasanerie Wiesbaden.

  • Startpunkt: Naturparkparkplatz Kellerskopfstollen (Rambach-Nord)

  • Erste Termine: Samstag, 25. April und Samstag, 20. Juni 2026

  • Anmeldung: Ab sofort per E-Mail an niklas.seebens@gmail.com (begrenzte Teilnehmerzahl!)

Vollsperrungen wegen Bauarbeiten in Bad Kreuznach

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Bauarbeiten in Bad Kreuznach

Autofahrer müssen sich ab dem kommenden Montag, den 30. März 2026, auf erhebliche Einschränkungen wegen Bauarbeiten in Bad Kreuznach einstellen. In der Gymnasialstraße und der Hospitalgasse stehen umfangreiche Asphaltarbeiten an, die eine komplette Sperrung des Bereichs für rund zwei Wochen erforderlich machen.

Bauarbeiten in Bad Kreuznach in zwei Etappen

Um die Beeinträchtigungen so koordiniert wie möglich zu gestalten, hat die Stadtverwaltung die Baumaßnahme in zwei Abschnitte unterteilt:

  • 1. Bauabschnitt (bis Karfreitag): Die Arbeiten erstrecken sich von der Hospitalgasse bis zur Zufahrt der Tiefgarage des Cineplex. Ziel ist es, diesen Bereich noch vor den Osterfeiertagen fertigzustellen.

  • 2. Bauabschnitt (nach Ostern): Ab dem 7. April wandert die Baustelle weiter. Dann wird der Bereich zwischen der Kino-Tiefgarage und der Schlossstraße saniert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich am Freitag, den 10. April, abgeschlossen sein.

Umleitungen und Erreichbarkeit

Für Anlieger und den Lieferverkehr gibt es spezielle Regelungen, um die Erreichbarkeit der Innenstadt-Gassen weitgehend sicherzustellen:

  • Klostergasse: Die Zufahrt bleibt für Anlieger und Zulieferer bis zum Bereich Hospitalgasse/Mannheimer Straße frei.

  • Großräumige Umleitung: Der Verkehr zur Gymnasialstraße wird offiziell über die Salinenstraße und die Badeallee umgeleitet.

Die Stadt Bad Kreuznach betont, dass die Asphaltierung notwendig ist, um die Verkehrssicherheit langfristig zu gewährleisten. Man sei bemüht, die Unannehmlichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren, bittet jedoch alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme während der Bauphase.

Unfall auf der A66 zwischen Erbenheim und Nordenstadt

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Unfall auf der A66
Foto: Polizei

Ein Unfall auf der A66 mit einem litauischen Sattelzug hat am Donnerstagabend (26. März 2026) für Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Frankfurt gesorgt. Während erste Meldungen von einem medizinischen Notfall und einem dramatischen Rettungsmanöver sprachen, stellte sich der Sachverhalt vor Ort anders dar.

Unfallumstände anders als zunächst gemeldet

Gegen 18:40 Uhr geriet der Sattelzug zwischen den Anschlussstellen Erbenheim und Nordenstadt nach rechts von der Fahrbahn ab. Zunächst gab es Meldungen, wonach der 53-jährige Fahrer am Steuer einen Kollaps erlitten habe und nur durch das beherzte Eingreifen eines anderen Autofahrers – der den Lkw angeblich auf dem Standstreifen ausbremste – gestoppt werden konnte.

Diese ursprüngliche Meldung zu dem Unfall auf der A66 bewahrheitete sich jedoch nicht. Der Fahrer kam aus eigenem Verschulden von der Strecke ab, kollidierte auf einer Länge von etwa 80 Metern mit der Außenschutzplanke und kam schließlich auf dem Standstreifen zum Stillstand.

Fahrer zur Kontrolle im Krankenhaus

Als die Rettungskräfte an der Unfallstelle eintrafen, klagte der 53-jährige Fahrer über Übelkeit. Zur Sicherheit wurde er in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Da sich dort keine schweren Verletzungen oder akuten Erkrankungen bestätigten, konnte er die Klinik bereits kurze Zeit später wieder verlassen.

Durch die massiven Schäden an der Leitplanke und am Fahrzeug wird der Gesamtsachschaden auf rund 20.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und der ersten Sicherungsmaßnahmen kam es auf der vielbefahrenen Pendlerstrecke in Richtung Frankfurt zu kurzfristigen Verkehrsstörungen.

LKW-Unfall auf der A61 bei Bad Kreuznach

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Unfall auf der A60
Symbolbild Polizei

Ein LKW-Unfall auf der A61 bei Bad Kreuznach hat am Donnerstagabend (26. März 2026) gegen 17:30 Uhr für erhebliche Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Koblenz gesorgt. Über drei Stunden lang blieb eine Fahrspur blockiert, während Einsatzkräfte mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren.

LKW-Unfall auf der A61 am Stauende

Ein 34-jähriger Berufskraftfahrer musste seinen 40-Tonnen-Sattelzug verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Ein nachfolgender 30-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Bad Kreuznach erkannte die Situation zu spät: Mit seinem 15-Tonnen-Lkw prallte er frontal in das Heck des stehenden Sattelzugs.

Trotz der Wucht des Aufpralls gab es glücklicherweise keine Verletzten. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 11.000 Euro. Beide Lastwagen waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und blockierten den rechten Fahrstreifen.

Da durch den Aufprall Betriebsstoffe aus den Fahrzeugen austraten, wurde die Freiwillige Feuerwehr Gensingen mit zwei Fahrzeugen zur Unfallstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab und verhinderte eine weitere Umweltbelastung durch auslaufende Flüssigkeiten.

Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die rechte Fahrspur durch die Autobahnmeisterei Gau-Bickelheim gesperrt werden. Erst um 20:22 Uhr konnte die Strecke nach Abschluss der Arbeiten wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Großeinsatz in Oppenheim „Auf der Morgenweide“

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Großeinsatz in Oppenheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Großeinsatz in Oppenheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Ein vermeintlicher Fund der gefährlichen Substanz E605 hat am Donnerstagmittag, den 26. März 2026, für einen massiven Feuerwehreinsatz in Oppenheim gesorgt. Einsatzkräfte untersuchten ein Gebäude in der Straße „Auf der Morgenweide“, nachdem der Verdacht auf hochgiftige Stoffe im Raum stand. BYC-News...


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