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Rechtliche Schritte gegen „Spiegel“ – Christian Ulmen vs. Collien Fernandes

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Spiegel Cover Fernandes und Ulmen
Quelle: Spiegel

Der öffentliche Konflikt zwischen dem Schauspieler Christian Ulmen und seiner Ex-Frau, der Moderatorin Collien Fernandes, hat eine neue, juristische Eskalationsstufe erreicht. Nachdem das Magazin „Der Spiegel“ weitreichende Vorwürfe veröffentlichte, kündigte Ulmens prominenter Medienrechtsanwalt Christian Schertz nun eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Spiegel an. Er bezeichnete die dortige Darstellung als in Kernpunkten „nachweislich unvollständig und falsch“ und rügte eine unzulässige einseitige Schilderung, die gegen die geltende Unschuldsvermutung verstoße.

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Widersprüchliche Darstellungen zum Vorfall auf Mallorca

Im Zentrum der Vorwürfe steht ein dramatisches Geschehen auf Mallorca im Januar 2023. Während die Berichterstattung Ulmen als mutmaßlichen Aggressor im Rahmen häuslicher Gewalt darstellte, zeichnet sein Rechtsbeistand nun ein vollkommen anderes Bild der Ereignisse. Laut Schertz kam es keineswegs zu einseitigen Gewalthandlungen durch seinen Mandanten. Vielmehr sei im Zuge desselben Vorfalls auch Collien Fernandes durch die spanische Polizei vorübergehend festgenommen worden, da Ulmen eine sichtbare Verletzung am Hals aufgewiesen habe. Die spanischen Behörden seien aufgrund dieser Beweislage von beidseitigen Verfehlungen ausgegangen, weshalb eine einseitige Schuldzuweisung rechtlich nicht haltbar sei.

Collien Fernandes reagierte auf diese Verteidigungsstrategie fassungslos via Instagram. Sie bezeichnete die Darstellung als „armselig“ und erklärte, der besagte Kratzer an Ulmens Hals sei lediglich die Folge eines eingerissenen Nagels gewesen. Im scharfen Kontrast dazu stünden ihre eigenen, am gesamten Körper dokumentierten blauen Flecken, die als Beweis für die einseitige Gewaltanwendung dienen würden. Sie zeigte sich enttäuscht darüber, dass ihr Ex-Mann nun versuche, die Rollenverteilung von Täter und Opfer zu verschieben.

Fake-Profile und schwere Vorwürfe der Identitätsanmaßung

Über die körperlichen Auseinandersetzungen hinaus wiegt der Vorwurf der Identitätsanmaßung schwer. Fernandes behauptet, Ulmen habe unter ihrem Namen Fake-Accounts in sozialen Netzwerken erstellt, um darüber Kontakt zu Männern aufzunehmen und Telefonsex zu führen. Zudem sollen über diese Profile Pornovideos von Frauen verschickt worden sein, die der Moderatorin täuschend ähnlich sehen. Laut „Spiegel“-Informationen soll Ulmen diese Taten am ersten Weihnachtsfeiertag 2024 sogar gestanden haben, was seine Anwälte jedoch vehement bestreiten. Zu den inhaltlichen Details dieser spezifischen Anschuldigungen gab die Verteidigung in der aktuellen Erklärung jedoch keine weiterführende Stellungnahme ab.

Die juristischen Konsequenzen ziehen sich mittlerweile über zwei Länder. Während das Verfahren in Spanien aktuell ruht, da Fernandes eine notwendige notarielle Erklärung zur Fortsetzung nicht eingereicht haben soll, hat die deutsche Justiz die Ermittlungen intensiviert. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat ein zuvor eingestelltes Verfahren gegen unbekannt nun direkt gegen Christian Ulmen wiedereröffnet. Die Auswertung der Medienberichte habe laut einem Sprecher zu einem klaren Anfangsverdacht auf Nachstellung geführt. Ob sich diese Vorwürfe sowie die weiteren Anschuldigungen der Beleidigung und Körperverletzung erhärten lassen, bleibt Gegenstand der laufenden Ermittlungen in Deutschland und Spanien.

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Buckelwal Timmy vor der Insel Poel erneut gestrandet

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Buckelwal Timmy
Symbolbild

Update, 31. März 2026, 14:30 Uhr: Die Entspannung war nur von kurzer Dauer: Wie Umweltminister Till Backhaus auf einer Pressekonferenz in Wismar mitteilte, ist der Buckelwal „Timmy“ erneut gestrandet. Aktuell sitzt das Tier in der Bucht von Kirchsee vor der Insel Poel fest. Trotzdem geben sich Experten vorsichtig optimistisch. Sowohl Backhaus als auch der Meeresbiologe Thilo Maack von Greenpeace betonten, dass der Wal weiterhin die Kraft besitze, sich aus eigener Energie wieder freizuschwimmen. Es mache den Anschein, als lege das Tier bewusst Pausen ein, um Energie zu sammeln. Laut offiziellen Angaben befand sich der Wal eigentlich bereits im „Transitmodus“, um die flachen Küstengewässer zu verlassen.

Update, 30. März 2026, 21:30 Uhr:

Gegen 20:30 Uhr am Montagabend wendete sich das Blatt: Nur kurz nachdem das Rettungsteam zunächst in den Wismarer Hafen zurückgekehrt war und den Einsatz für heute beenden wollte, begann der Buckelwal in Wismar aus eigenem Antrieb zu schwimmen. Die Wasserschutzpolizei begleitet das Tier seither ununterbrochen, um es sicher zu leiten. Die Situation bleibt dennoch angespannt. Umweltminister Till Backhaus äußerte die Hoffnung, dass der Wal nicht erneut direkt in das Hafenbecken schwimmt, gab aber zu bedenken: „Den Garantieschein gibt es nicht.“ Die Einsatzkräfte bleiben in Alarmbereitschaft, da das Risiko einer erneuten Strandung in den flachen Küstengewässern weiterhin besteht.

Erstmeldung, 20:25 Uhr:

Der vor der Küste bei Wismar festliegende Buckelwal in Wismar zeigte am Montag (30. März 2026) Anzeichen einer Besserung. Laut dem Schweriner Umweltministerium wirke das Tier agiler als in den vergangenen Tagen. Bei einer Annäherung durch ein Experten-Boot am Montagabend habe der Wal deutlich auf die Anwesenheit reagiert, was noch Stunden zuvor kaum der Fall war.

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„Walwacht“ und Sperrgebiet, um den Buckelwal in Wismar zu schützen

Um dem Meeressäuger die nötige Ruhe zur Erholung zu geben, haben die Behörden strikte Maßnahmen ergriffen. Rund um den Wal wurde ein Sperrgebiet von 500 Metern eingerichtet, das von der Wasserschutzpolizei überwacht wird. Umweltminister Till Backhaus kündigte zudem eine dauerhafte Betreuung an: „Wir werden jetzt eine Walwacht einrichten, die den Wal 24 Stunden, rund um die Uhr begleiten wird.“ Über die Osterfeiertage sollen zudem Ranger vor Ort sein, um Passanten über die Situation zu informieren.

Experten uneinig über den Erschöpfungsgrad

Trotz der positiven Signale bleibt die Lage angespannt. Während das Ministerium die Ruhepausen als wirkungsvoll erachtet, äußern sich Umweltorganisationen vorsichtiger. Franziska Saalmann von Greenpeace berichtete von Versuchen, das Tier durch gezielten Lärm – etwa das Schlagen mit Paddeln auf die Wasseroberfläche – zur Bewegung zu animieren. Dass das Tier darauf zeitweise nicht reagierte, deutet laut der Expertin weiterhin auf eine starke Schwächung des Wals hin.

An den Begutachtungen vor Ort waren neben dem Ministerium auch Vertreter des Deutschen Meeresmuseums sowie der Organisationen Greenpeace und Sea Shepherd beteiligt. Der Meeresbiologe Robert Marc Lehmann wurde nach seinem Ausschluss von der Aktion nicht mehr vor Ort tätig, hat aber nach eigenen Angaben den Umweltminister Till Backhaus beraten.

Hoffnung auf steigenden Wasserstand

Der Wal, der bereits eine Odyssee vom Wismarer Hafen über eine Sandbank vor dem Timmendorfer Strand hinter sich hat, liegt derzeit in etwa zwei Meter tiefem Wasser in Sichtweite der Seebrücke. Die Helfer setzen nun auf die Natur: In den kommenden Stunden wird mit einem steigenden Wasserstand gerechnet. Dies verbessert die Chancen für den Buckelwal in Wismar erheblich, seine aktuelle Liegeposition aus eigenem Antrieb zu verlassen und in tiefere Gewässer zurückzukehren.

Die aktuelle Phase der aktiven Rettungsversuche wurde am Montagabend zunächst abgeschlossen, um das Tier nicht unnötig unter Stress zu setzen. Die Experten beobachten die Situation weiterhin intensiv aus der Distanz.

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Angriff auf Polizisten bei Einsatz in Bad Kreuznach

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Polizeieinsatz in Bad Kreuznach
Symbolbild Polizei

Am Montagnachmittag, den 30.03.2026, kam es zu einem Polizeieinsatz in Bad Kreuznach in der Fußgängerzone. Gegen 16:25 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, da eine Person lautstark in der Innenstadt herumschrie und Passanten verschreckte.

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Unkooperatives Verhalten bei Personenkontrolle

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Verantwortlichen, einen 44-jährigen Mann, auf Höhe des REWE-Marktes in der Mannheimer Straße antreffen. Bereits zu Beginn der Personenkontrolle zeigte sich der Mann durchweg unkooperativ und trat den Beamten gegenüber äußerst aggressiv auf. Er schrie die Einsatzkräfte an und beleidigte sie massiv, wobei eine reguläre Feststellung der Personalien vor Ort zunächst nicht möglich war.

Zudem skandierte der 44-Jährige während des Vorfalls lautstark verfassungswidrige Parolen, was die Schwere der Vorwürfe zusätzlich erhöhte.

Widerstand bei der Festnahme

Im weiteren Verlauf des Einsatzes verschlechterte sich der Zustand des Mannes zusehends. Er baute sich drohend vor den Polizisten auf und ging aggressiv auf sie zu. Um einen unmittelbar bevorstehenden Angriff abzuwehren, brachten die Beamten den Mann zu Boden. Da er sich erheblich gegen die polizeiliche Maßnahme wehrte, gestaltete sich die Fesselung schwierig.

Trotz der körperlichen Auseinandersetzung wurde bei dem Polizeieinsatz in Bad Kreuznach glücklicherweise niemand verletzt – weder der Beschuldigte noch die eingesetzten Kräfte blieben unversehrt.

Blutentnahme und Gewahrsam

Der Mann wurde zur Dienststelle in Bad Kreuznach verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde, um eine mögliche Beeinflussung durch berauschende Mittel festzustellen. Nach einer richterlichen Anhörung wurde er dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt.

Aufgrund der zentralen Lage und der Uhrzeit verfolgten zahlreiche Passanten das Geschehen in der Fußgängerzone. Gegen den 44-Jährigen wurden nun diverse Strafanzeigen eingeleitet, unter anderem wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

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Neuer kostenloser Stromspar-Check in Mainz

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Stromspar-Check in Mainz
Mainz

Die Landeshauptstadt Mainz setzt ein klares Zeichen gegen steigende Energiekosten und für den Klimaschutz. Mit dem neuen Stromspar-Check in Mainz erhalten Haushalte mit geringem Einkommen ab sofort eine kostenlose Unterstützung direkt in den eigenen vier Wänden. Das Projekt ist Teil des „Masterplans 100 % Klimaschutz“ und zielt darauf ab, Mainz bis 2035 klimaneutral zu machen, ohne Menschen mit kleinem Budget finanziell zu überfordern.

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Wer kann den Stromspar-Check in Mainz nutzen?

Das Beratungsangebot ist freiwillig und richtet sich an alle Mainzerinnen und Mainzer, die Sozialleistungen beziehen oder über ein geringes Einkommen verfügen. Dazu zählen unter anderem:

  • Empfänger von Bürgergeld, Wohngeld oder Grundsicherung

  • Senioren mit kleiner Rente

  • Studierende mit geringen finanziellen Mitteln

Beratung mit direktem Mehrwert

Der Ablauf ist unkompliziert: Geschulte Berater-Teams besuchen die Haushalte, analysieren den aktuellen Stromverbrauch und geben individuelle Tipps zur Einsparung. Das Besondere: Die Teams bringen hilfreiche Artikel wie schaltbare Steckdosenleisten direkt mit und bauen diese bei Bedarf ein. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Gutschein für den Kauf eines neuen, energieeffizienten Kühlgerätes zu erhalten.

„Klimaschutz darf keine Frage des Einkommens sein“, betont Sozialdezernentin Jana Schmöller. Umweltdezernentin Janina Steinkrüger ergänzt, dass man damit ein konkretes Angebot schaffe, das Menschen helfe, ihren Verbrauch nachhaltig zu senken.

Starkes Netzwerk für die Umsetzung

Hinter dem Stromspar-Check in Mainz steht ein breites Bündnis. Das Projekt wird gemeinschaftlich vom Sozial- und dem Umweltdezernat getragen und von der „Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V.“ umgesetzt. Letztere bringt bereits umfangreiche Erfahrungen aus ähnlichen Projekten in Groß-Gerau und Darmstadt-Dieburg mit. Gefördert wird das Vorhaben von der Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz (MSKE) mit bis zu 66.000 Euro über eine Laufzeit von zwei Jahren.

Norbert Clausen, Geschäftsführer der Initiative Arbeit, zeigt sich optimistisch: „Die Menschen merken schnell, dass sich kleine Veränderungen im Haushalt spürbar auf die Stromrechnung auswirken können.“

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Vorbereitung auf eine bargeldlose Zukunft in Ihrem Alltag

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Bargeldlos

Wir bewegen uns nicht nur auf eine bargeldlose Gesellschaft zu – wir sind praktisch schon dort. Wahrscheinlich bezahlen Sie Ihren Kaffee per Smartphone, teilen die Restaurantrechnung über eine App oder shoppen online, ohne lange darüber nachzudenken. Bargeld wird immer mehr zur Reserve und nicht mehr zur Standardlösung.

Wenn Sie sich mit digitalen Zahlungen noch nicht wohlfühlen, kann das schnell zu Frustration, unnötigen Gebühren oder sogar Sicherheitsrisiken führen.

Die gute Nachricht? Dieser Wandel muss nicht überfordern. Hier sind fünf praktische Schritte, mit denen Sie sich auf eine bargeldlose Zukunft vorbereiten können – ohne Technikjargon, sondern mit alltagstauglichen Tipps.

  1. Machen Sie sich mit digitalen Zahlungen vertraut

Bargeld verschwindet nicht über Nacht, aber digitale Zahlungsmethoden setzen sich klar durch.

Mobile Wallets, kontaktlose Karten, QR-Zahlungen oder Online-Überweisungen – so laufen heute alltägliche Transaktionen ab. Wenn Sie ausschließlich auf Bargeld setzen, schränken Sie Ihren Komfort unnötig ein.

Beginnen Sie klein: Hinterlegen Sie Ihre Debit- oder Kreditkarte in einer mobilen Wallet oder testen Sie kontaktloses Bezahlen im Supermarkt.

Je vertrauter Sie damit werden, desto reibungsloser funktioniert Ihr Alltag. Kein Suchen nach Kleingeld mehr. Keine nächtlichen Geldautomaten-Besuche.

  1. Nehmen Sie Cybersicherheit ernst

Jede digitale Transaktion ist mit Ihrer Identität, Ihrem Bankkonto und Ihrer finanziellen Historie verknüpft. Sicherheit ist daher keine Option – sie ist Pflicht.

Aktivieren Sie die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) in Ihren Banking-Apps. Verwenden Sie starke, einzigartige Passwörter und nutzen Sie diese nicht mehrfach. Halten Sie Ihre Geräte stets auf dem neuesten Stand.

Ja, das kostet ein paar Sekunden extra. Aber diese Sekunden können Sie vor gesperrten Konten, Betrugsfällen oder Identitätsdiebstahl schützen.

In einer bargeldlosen Welt ist Ihr Smartphone Ihr Portemonnaie. Sie würden Ihre Geldbörse auch nicht offen auf einem Café-Tisch liegen lassen – behandeln Sie Ihr digitales Leben genauso.

  1. Automatisieren Sie Ihre Finanzen

Ein großer Vorteil des bargeldlosen Lebens ist die Automatisierung. Sie können automatische Rechnungszahlungen einrichten, damit Sie keine Frist verpassen, Sparbeträge regelmäßig überweisen, Ihre Ausgaben in Echtzeit verfolgen und Transaktionen automatisch kategorisieren, um genau zu sehen, wohin Ihr Geld jeden Monat fließt.

Statt am Monatsende alles manuell auszugleichen, übernehmen Banking-Apps einen Großteil der Arbeit.

Automatisierung reduziert Mahngebühren, verbessert Ihre Budgetplanung und sorgt für finanzielle Transparenz. Allein diese Klarheit kann Ihre Gewohnheiten nachhaltig verändern.

  1. Verstehen Sie alternative Zahlungsmethoden

Digitale Zahlungen gehen längst über Karten und klassische Banküberweisungen hinaus. Kryptowährungen, Prepaid-Karten und globale Zahlungsplattformen werden immer häufiger als Alternative zum Bankkonto genutzt – besonders im Online-Gaming, bei Abonnements oder internationalen Einkäufen.

Sie müssen nicht alles nutzen. Aber zu verstehen, wie diese Systeme funktionieren, verschafft Ihnen Flexibilität.

Einige Online-Plattformen unterstützen beispielsweise Kryptowährungen, die schnellere Transaktionen und weniger grenzüberschreitende Bankbeschränkungen ermöglichen. Wenn Sie wissen, wann und wie Sie solche Optionen einsetzen, behalten Sie die Kontrolle über Ihre finanziellen Möglichkeiten.

Denken Sie jedoch daran: Bequemlichkeit ersetzt keine Vorsicht. Informieren Sie sich gründlich über Anbieter und übertragen Sie niemals Geld, ohne die Bedingungen zu verstehen.

  1. Denken Sie global – auch als Privatperson

Eine bargeldlose Welt bedeutet nicht nur Komfort, sondern auch Zugang.

Früher haben Zahlungsbarrieren viele Möglichkeiten eingeschränkt. Heute spielen geografische Grenzen finanziell eine geringere Rolle als je zuvor.

Mit dieser Freiheit kommt jedoch Verantwortung. Achten Sie auf Wechselkurse, prüfen Sie Auslandseinsatzgebühren und behalten Sie Ihre Abonnements im Blick, damit sie Ihr Konto nicht unbemerkt belasten.

Die Werkzeuge sind leistungsstark – nutzen Sie sie bewusst.

Bargeldlose Zukunft kommt nicht erst – sie ist schon da

Der Wandel zur bargeldlosen Gesellschaft ist keine Zukunftsvision mehr. Er ist längst Teil Ihres Alltags – ob Sie es bewusst wahrnehmen oder nicht.

Sie müssen kein Technikexperte werden. Es reicht, informiert zu bleiben, Sicherheit zu priorisieren und Gewohnheiten zu entwickeln, die digitale Finanzen für Sie arbeiten lassen.

Mehr Komfort. Schnellere Transaktionen. Bessere finanzielle Übersicht.

Die bargeldlose Zukunft kommt nicht erst – sie ist schon da. Die entscheidende Frage lautet: Haben Sie die Kontrolle – oder reagieren Sie nur noch?

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Kriminalfall aus dem Rhein-Main-Gebiet bei „Aktenzeichen XY“

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Aktenzeichen XY
Aktenzeichen XY Logo

Ein schweres Raubdelikt aus Weiterstadt steht am kommenden Mittwoch, den 8. April, im Fokus der bundesweiten Öffentlichkeit. Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ greift ab 20:15 Uhr den Fall eines 66-jährigen Mannes auf, der im März 2024 in seiner eigenen Wohnung Opfer eines gewaltsamen Übergriffs wurde. Ein Ermittler des Darmstädter Fachkommissariats 10 wird im Studio gemeinsam mit Moderator Rudi Cerne Details zum aktuellen Ermittlungsstand erläutern.

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Als Polizisten getarnt: Die Tat im Detail bei „Aktenzeichen XY ungelöst“

Die Tat ereignete sich am späten Abend des 18. März in der Straße „Im Weißen Tal“. Gegen 22:45 Uhr öffnete der 66-jährige Bewohner seine Tür, nachdem zwei Männer vorgaben, Polizeibeamte zu sein. Die Täter trugen dabei Westen mit der Aufschrift „Polizei“, Halstücher vor dem Gesicht und helle Gummihandschuhe.

Unmittelbar nach dem Öffnen der Tür schlugen die Unbekannten dem Mann mehrfach ins Gesicht und drängten ihn in die Wohnung. Dort wurde das Opfer gefesselt und mit einem Messer bedroht. Trotz der Gewalt verweigerte der Mann zunächst die Herausgabe von Wertsachen, woraufhin die Täter weiter auf ihn einschlugen. Schließlich raubten sie eine wertvolle Armbanduhr sowie Bargeld und flüchteten unerkannt. Der Bewohner erlitt nicht unerhebliche Verletzungen und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Zeugenaufruf und Hinweistelefon

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Darmstadt erhoffen sich durch die TV-Ausstrahlung entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung. Besonders im Fokus steht der Bereich im Westen Weiterstadts rund um die Auffahrt zur Bundesstraße 42.

Die Ermittler fragen:

  • Wer hat am Tatabend auffällige Beobachtungen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in Weiterstadt gemacht?

  • Wer kann Angaben zu den beschriebenen Tätern (ca. 20 bis 30 Jahre alt, dunkel gekleidet) machen?

Eigens für „Aktenzeichen XY ungelöst“ hat die Kripo Darmstadt unter der Rufnummer 06151/969 – 53666 ein Hinweistelefon eingerichtet. Dieses ist insbesondere am Mittwochabend während der Sendezeit durchgehend besetzt. Außerhalb der Sendezeit nimmt das Kommissariat 10 Hinweise unter der Telefonnummer 06151/969-0 entgegen.

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Senioren verlieren in Bingen ihr Zuhause

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Seniorenstift St. Martin
Symbolbild Bingen

Für das traditionsreiche Seniorenstift St. Martin Bingen gibt es keine Zukunft mehr. Wie die Carl Puricelli’sche Stiftung als Träger nun offiziell bestätigte, wird die Einrichtung zum 30. Juni 2026 endgültig geschlossen. Trotz intensiver Bemühungen während der seit Ende 2025 laufenden Insolvenz in Eigenverwaltung konnte kein Investor gefunden werden, der den Betrieb dauerhaft übernimmt.

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Investorensuche für den Seniorenstift St. Martin ohne Erfolg

Lange Zeit hatten die Verantwortlichen gehofft, einen Retter für das Haus zu finden. Laut der Stiftung reichten zwei vorliegende, unverbindliche Absichtserklärungen potenzieller Interessenten letztlich nicht aus, um eine tragfähige Fortführung zu garantieren. „Die finanziellen Mittel der Stiftung sind aufgebraucht“, erklärte Pfarrer Markus Lerchl, Vorsitzender des Kuratoriums. Man müsse nun die rechtlichen und organisatorischen Schritte für die Abwicklung einleiten.

Herausforderung für Bewohner und Angehörige

Die Nachricht trifft vor allem die verbliebenen Bewohner hart. Während viele Senioren bereits in andere Einrichtungen umgezogen sind, müssen die aktuell noch etwa 20 verbliebenen Personen bis Ende Juni eine neue Bleibe finden. Für die Senioren bedeutet dies nicht nur einen logistischen Kraftakt, sondern vor allem den Verlust ihres vertrauten sozialen Umfelds und ihrer gewohnten Sicherheit.

60 Arbeitsplätze fallen weg

Auch für die Belegschaft hat das Aus gravierende Folgen. Rund 60 verbliebene Beschäftigte verlieren durch die Schließung des Seniorenstift St. Martin Bingen ihren Arbeitsplatz. Die Stiftung kündigte an, zeitnah einen Sozialplan mit der Mitarbeitervertretung auszuhandeln, um die wirtschaftlichen Folgen für die Angestellten abzufedern.

Hoffnung auf zukünftige Nutzung

Obwohl die Schließung nun feststeht, bleibt es der ausdrückliche Wunsch des Kuratoriums, dass das Gebäude auch in Zukunft als Einrichtung für Binger Seniorinnen und Senioren genutzt werden kann. Man sei weiterhin offen für Übernahmeangebote, müsse jedoch parallel die Schließung zum Stichtag im Sommer vorbereiten. Pfarrer Lerchl betonte, wie bedauerlich die Entwicklung sei, da sich alle Beteiligten ein anderes Ergebnis für das Haus erhofft hatten.

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Mehrere Verletzte nach Unfall am Kurt-Schumacher-Ring

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Unfall am Kurt-Schumacher-Ring
Quelle: Stadt Wiesbaden

Am Montagabend (30. März 2026) kam es zu einem Unfall im Kurt-Schumacher-Ring und der Klarenthaler Straße in Wiesbaden. Mehrere Fahrzeuge kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache miteinander, was einen umfassenden Rettungseinsatz in dem Kreuzungsbereich zur Folge hatte.

Rettung mit schwerem Gerät nach Unfall am Kurt-Schumacher-Ring

Zunächst waren zwei Pkw im Kreuzungsbereich zusammengestoßen. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass einer der Fahrer in seinem Wagen eingeklemmt wurde. Nach einer ersten medizinischen Sichtung stuften die Notärzte den Mann als schwer verletzt ein. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden (Wachen 1 und 2) setzten hydraulisches Rettungsgerät ein, um den Mann aus dem Wrack zu befreien. Parallel dazu übernahmen weitere Kräfte die Erstversorgung der übrigen Beteiligten.

Drei Personen in Krankenhäuser transportiert

Zwei Insassen des zweiten beteiligten Fahrzeugs erlitten bei dem Unfall am Kurt-Schumacher-Ring leichte Verletzungen. Insgesamt versorgte der Rettungsdienst, der mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort war, drei Personen. Alle Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken gebracht.

Ein dritter Pkw wurde von einem der verunfallten Fahrzeuge leicht gerammt. Die Fahrerin dieses Wagens kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt.

Umfassende Sicherungsmaßnahmen und Vollsperrung

Da aus einem der Wracks Betriebsstoffe ausliefen, streute die Feuerwehr Wiesbaden diese ab und fing die Flüssigkeiten auf, um eine Umweltgefährdung und weitere Rutschgefahr zu verhindern. Zudem wurde die Unfallstelle weiträumig abgesichert.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme durch die Polizei musste der gesamte Kreuzungsbereich vollständig gesperrt werden. Dies führte zu erheblichen Behinderungen im Stadtgebiet. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Feuer in Mainz-Ebersheim droht auf Gebäude überzugreifen

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Feuer in Mainz-Ebersheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Feuer in Mainz-Ebersheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Ein Feuer in Mainz-Ebersheim in der Straße „Hinter der Kirche“ beschäftigte am frühen Dienstagmorgen (31. März 2026) gegen 4:00 Uhr die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Grund für den Einsatz war eine Thuja Hecke zwischen zwei Wohngebäuden, welche in Brand geraten war. BYC-News war vor Ort.

Feuer in Mainz-Ebersheim

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber dieser Online-Zeitung mitteilte, gingen am frühen Morgen mehrere Notrufe ein. Die Anrufer berichteten von einem Flammenschein und einer Rauchentwicklung, welche jedoch nicht genau lokalisiert werden konnte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten schließlich feststellen, dass das Feuer in der Straße „Hinter der Kirche“ ausgebrochen war und dort eine Thuja Hecke bereits auf voller Länge brannte. Das Feuer drohte aufgrund der enormen Hitzeentwicklung unmittelbar auf die beiden direkt angrenzenden Wohnhäuser überzugreifen.

Durch den sofortigen Löschangriff mit zwei Strahlrohren gelang es den Wehrleuten, die Flammen schnell unter Kontrolle zu bringen. Das Brandausmaß konnte so erfolgreich auf das Grüngewächs beschränkt werden, bevor die Fassaden der Gebäude Feuer fangen konnten.

Sachschaden an der Außenfassade

Trotz des schnellen Löscherfolgs hinterließ das Feuer in Mainz-Ebersheim Spuren: An einem der betroffenen Gebäude entstand durch die starke Hitzeeinwirkung Sachschaden an der Außenfassade. Aufgrund der intensiven Rauchentwicklung kontrollierten die Trupps beide Wohnhäuser akribisch. Glücklicherweise waren die Fenster und Türen geschlossen, sodass kein Brandrauch in das Innere der Wohnungen drang.

Polizei ermittelt zur Ursache

Nachdem die Brandstelle umfangreich bewässert und kontrolliert worden war, konnten die 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr ihren Einsatz nach rund einer Stunde beenden. Insgesamt waren sieben Fahrzeuge der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.

Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Christian Kanka zur Verschmutzung an der Rheinallee in Mombach

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Christian Kanka zur Verschmutzung an der Rheinallee in Mombach

Der Mainzer Stadtteil Mombach sieht sich mit einer chronischen Verschmutzung konfrontiert, die insbesondere den Bereich der Rheinallee und das Mombacher Unterfeld betrifft. Nach Berichten über eine zunehmende Müllschneise in der Rheinallee hat sich nun der zuständige Ortsvorsteher Christian Kanka zu Wort gemeldet und die strukturellen Defizite sowie die Belastung für die Allgemeinheit kritisiert. (Zwischen Fast-Food-Müll und Exkrementen in Mombach)

Illegale Müllentsorgung rund um LKW-Parkplatz und Mombacher Unterfeld

„Die illegale Entsorgung von Müll ist in diesem Bereich (LKW-Parkplatz/Jawoll) und im Bereich des Mombacher Unterfelds kein neues und kein unbekanntes Problem. Seitens des Ortsbeirates und auch meinerseits wurde das Thema immer wieder an die Verwaltung herangetragen. Bei Meldungen über abgelagerten Müll in diesen Bereichen hat die Verwaltung dann auch immer reagiert und diesen Müll entfernt.“

Christian Kanka hatte Gespräche mit der Stadtverwaltung

Christian kanka
Christian Kanka

„Wir hatten seitens des Ortsbeirates im Jahr 2021 einen Termin mit Dezernentin Manuela Matz, damals noch Ordnungsdezernentin, an dem LKW-Parkplatz und haben die Probleme vorgetragen. Wir haben auch darauf aufmerksam gemacht, dass die LKW-Fahrer, die dort parken und Rast machen müssen, regelmäßig auf der Suche nach Toiletten sind. Da es dort keine öffentlichen Toiletten gibt, verrichten einige LKW-Fahrer ihre Notdurft in der Umgebung. Leider sieht die Stadt bis heute keine Möglichkeit, dort eine öffentliche Toilette zu errichten – aus Kostengründen.“

„Auch bezüglich des illegal abgelegten Mülls in diesen Bereichen reagiert die Stadt nur auf Meldungen und entsorgt diesen dann. Vorkehrungen, wie zum Beispiel einen Müllsammelplatz für die dortigen Schrebergärten, wurden bisher nicht geschaffen – ebenso wenig wie das Aufstellen von Schildern oder anderen Maßnahmen an den bekannten Punkten, an denen regelmäßig Müll abgelegt wird.“, so Christian Kanka weiter.

Engagement Ehrenamtlicher und fehlendes Verantwortungsbewusstsein

„Es lässt einen leider etwas ratlos zurück, da hier ehrenamtliche Bürger wie zum Beispiel der Angelsportverein, der Arbeitskreis Umwelt und die Initiative „Sauberes Mombach“ regelmäßig den Müll wegräumen – oder der illegal entsorgte Müll seitens der Stadt auf Kosten der Allgemeinheit abgeholt wird. Ich halte es für respektlos, dass einige Mitbürger anscheinend der Auffassung sind, ihren Müll an Stellen zu entsorgen, die nicht dafür vorgesehen sind – insbesondere natürlich in Naturschutzgebieten. Es ist ja nicht so, dass es keine Möglichkeiten gäbe, den Müll legal zu entsorgen, sei es als angemeldeter Sperrmüll oder auf den Wertstoffhöfen.“

Es wäre natürlich wünschenswert, wenn die Verursacher ausfindig gemacht werden könnten, damit diese zur Rechenschaft gezogen werden können – und nicht die Allgemeinheit dafür aufkommen muss.  Ob die Stadt Mainz dort regelmäßige Kontrollen durchführt oder andere Vorkehrungen trifft, entzieht sich der Kenntnis von Christian Kanka, teilt er abschließend mit.

Amtsgericht eröffnet Insolvenz der Parkhotel Maasberg Betriebsgesellschaft mbH

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Insolvenz

Mit Beschluss vom 27. März 2026 um 09:29 Uhr hat das Amtsgericht Bad Kreuznach das offizielle Insolvenzverfahren Parkhotel Maasberg Betriebsgesellschaft mbH (Geschäfts-Nr.: 3 IN 8/26) eingeleitet. Die Gesellschaft mit Sitz am Maasberg 1 in 55566 Bad Sobernheim, im Handelsregister unter HRB 24828 geführt und vertreten durch Geschäftsführer D. Demirtas, unterliegt damit der gerichtlichen Abwicklung. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ingo Grünewald aus Bad Kreuznach bestellt, ein Fachanwalt für Insolvenzrecht.

Fristen für Gläubiger und Forderungsanmeldung der Parkhotel Maasberg Betriebsgesellschaft mbH

Im Rahmen vom Insolvenzverfahren Parkhotel Maasberg wurden wichtige Fristen für alle Beteiligten festgesetzt. Gläubiger des Hotels werden aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen nach § 38 InsO schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Hierfür wurde eine Frist bis zum 20. Mai 2026 bestimmt. Zudem sind Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin unverzüglich dem Verwalter mitzuteilen. Wer diese Mitteilung schuldhaft verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden. Personen, die noch Verpflichtungen gegenüber dem Hotelbetrieb haben, dürfen ab sofort nur noch an den Insolvenzverwalter leisten.

Durchführung des schriftlichen Verfahrens

Das Bad Kreuznacher Gericht hat angeordnet, dass das Insolvenzverfahren Parkhotel Maasberg im schriftlichen Verfahren durchgeführt wird. Der Stichtag, welcher dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, wurde auf den 10. Juni 2026 gelegt. Bis zu diesem Datum kann die Insolvenztabelle in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Bad Kreuznach eingesehen werden. Einwendungen gegen angemeldete Forderungen müssen schriftlich eingereicht werden und genau bezeichnen, ob sie sich gegen den Grund, den Betrag oder den Rang der Forderung richten. Erfolgt kein Widerspruch durch andere Gläubiger oder den Insolvenzverwalter, gelten die Forderungen nach Ablauf der Frist als festgestellt.

Zwei Verletzte nach Unfall in Mainz-Hechtsheim

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Unfall in Mainz-Hechtsheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Unfall in Mainz-Hechtsheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Am frühen Montagabend (30. März 2026) ereignete sich ein Unfall in Mainz-Hechtsheim im Gewerbegebiet, der einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst nach sich zog. In der August-Horch-Straße stießen zwei Pkw frontal zusammen. BYC-News war vor Ort. Gegenverkehr beim Vorbeifahren übersehen Nach er...


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Neue Regelung an Tankstellen ab 1. April

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Regelung an Tankstellen
Symbolbild Tankstelle | Foto: Pixabay.com

Für Autofahrer in Deutschland steht eine massive Umstellung bevor. Ab dem kommenden Mittwoch greift die neue 12-Uhr-Regelung an Tankstellen, die das bisherige System der mehrfachen täglichen Preisschwankungen beendet. Tankstellen dürfen ihre Preise künftig nur noch ein einziges Mal am Tag anheben – und zwar exakt um 12:00 Uhr mittags. Danach sind bis zum nächsten Tag ausschließlich Senkungen erlaubt.

Experten warnen vor „Preispuffern“ durch die neue Regelung an Tankstellen

Was auf den ersten Blick nach mehr Transparenz klingt, könnte für Verbraucher teurer werden. Eine ADAC-Sprecherin weist darauf hin, dass Konzerne die Preise um 12:00 Uhr möglicherweise höher ansetzen als eigentlich notwendig, um einen Puffer für den restlichen Tag zu haben. Da Erhöhungen nach der Mittagsfrist gesetzlich ausgeschlossen sind, besteht die Sorge, dass die Unternehmen Sicherheitsaufschläge einplanen.

Der neue Tagesrhythmus an der Zapfsäule

Die neue Regelung an Tankstellen teilt den Tag in zwei klare Phasen:

  • 0:00 Uhr bis 11:59 Uhr: In diesem Zeitraum darf der Preis nicht steigen. Experten gehen davon aus, dass der günstigste Zeitpunkt für eine Tankfüllung perspektivisch kurz vor der Mittagsfrist liegen wird.

  • Ab 12:00 Uhr: Dies ist der einzige Moment des Tages, an dem die Preise nach oben schnellen dürfen. Unmittelbar nach 12:00 Uhr ist somit mit dem Tageshöchststand zu rechnen.

  • Nachmittag und Abend: Ab hier sind nur noch Preissenkungen möglich. Ob und in welchem Maße die Konzerne die Preise im Tagesverlauf reduzieren, bleibt jedoch abzuwarten.

Keine Garantie für billigen Sprit

Zwar soll das Gesetz die Kontrolle durch das Kartellamt erleichtern, eine automatische Entlastung der Autofahrer bedeutet es jedoch nicht. Da die Regelung lediglich den Zeitpunkt, nicht aber die Höhe der Anpassung begrenzt, bleibt der Spritpreis weiterhin stark vom Ölmarkt abhängig. Kritiker befürchten zudem, dass Ölpreissteigerungen sofort um 12:00 Uhr weitergegeben werden, während Senkungen nur zögerlich im Tagesverlauf folgen könnten.

Tipps für Autofahrer

Um trotz der Umstellung nicht zu viel zu bezahlen, raten Automobilclubs zu einer angepassten Strategie:

  1. Vermeiden Sie das Tanken direkt nach 12:00 Uhr.

  2. Nutzen Sie das Fenster kurz vor Mittag, um von den Tiefstpreisen der vorangegangenen 24 Stunden zu profitieren.

  3. Vergleichen Sie Preise konsequent per App, da die Dynamik am Nachmittag und Abend noch schwer einzuschätzen ist.

Die neue Regelung an Tankstellen wird zunächst wie ein Testlauf wirken. Wie sich das Marktverhalten langfristig entwickelt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.

Neues HobbyLabor in Bad Kreuznach öffnet Türen für Jugendliche

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Hobbylabor Bad Kreuznach

Die Stadtjugendförderung Bad Kreuznach setzt ein Zeichen für Chancengleichheit und Freizeitgestaltung. Mit dem Projekt „HobbyLabor – Alles kann, nix muss“ erhalten junge Menschen die Gelegenheit, in verschiedenste Hobbys hineinzuschnuppern und neue Interessen zu entwickeln – völlig ohne finanzielle Hürden. Schauplatz für die vielfältigen Angebote ist das Jugend- und Kooperationszentrum „Die Mühle“ in der Mühlenstraße 23.

Kreativität und Sport ohne Kosten im HobbyLabor Bad Kreuznach

Das ganzjährige Projekt umfasst ein breites Spektrum an Aktivitäten aus den Bereichen Kreativität, Musik, Handwerk und Sport. Ziel des HobbyLabor Bad Kreuznach ist es, Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 21 Jahren einen Raum zu bieten, in dem sie sich ausprobieren können.

Besonders hervorzuheben ist der niederschwellige Zugang: Sämtliche Materialien, Instrumente und Werkzeuge werden vor Ort kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auch nach den spezifischen Workshop-Terminen können die Teilnehmenden ihren neu entdeckten Leidenschaften während der regulären Öffnungszeiten im offenen Bereich der „Mühle“ weiterhin nachgehen.

Förderung der Teilhabe und Vermittlung in Vereine

Das Projekt wird durch das Land gefördert und richtet sich explizit an alle jungen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrem finanziellen Hintergrund. Damit sollen insbesondere Freizeitaktivitäten ermöglicht werden, die für Familien mit geringerem Einkommen sonst oft schwer umsetzbar sind.

Wer über das Schnuppern hinaus feststellt, dass ein bestimmtes Hobby zur echten Passion wird, erhält Unterstützung bei der Vermittlung in lokale Vereine, um das Interesse langfristig zu vertiefen.

Kontakt für Interessierte

Für Fragen zum Programm des HobbyLabor Bad Kreuznach steht Danielle Schulz von der Stadtjugendförderung als Ansprechpartnerin zur Verfügung:

  • E-Mail: danielle.schulz@bad-kreuznach.de

  • Telefon: 0671 / 888 091 0035

Egal ob Handwerk, Musik oder Sport – im HobbyLabor ist der Name Programm: Alles kann, nix muss.

Einsatz am Industriehafen Mainz: Hausboot droht zu sinken

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Industriehafen Mainz | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Industriehafen Mainz | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Am Industriehafen Mainz läuft derzeit ein Einsatz der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei. Grund dafür ist ein etwa sieben Meter langes Hausboot, das aus bislang ungeklärter Ursache ein Leck aufweist. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sind vor Ort, um eine weitere Verschlechterung der Lage zu ...


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