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15 Self-Care-Essentials für einen entspannteren Alltag
Es gibt Tage, die sich schon von Anfang an irgendwie „falsch“ anfühlen. Es passiert nichts Dramatisches – die Arbeit läuft, niemand ist sauer –, doch am Abend wirkt plötzlich alles schwerer, als es eigentlich sein müsste. Meist ist das ein Zeichen dafür, dass die Selbstfürsorge im Alltagstrubel zu kurz gekommen ist. Um das zu ändern, braucht es zum Glück kein Wellness-Wochenende. Manchmal reichen schon eine Kerze, ein gutes Kissen oder einfach fünfzehn ruhige Minuten ohne Handy in der Hand. Amazon macht die Suche nach solchen Wohlfühl-Essentials zudem denkbar einfach: Von Aromaölen bis hin zu Gewichtsdecken ist alles direkt verfügbar – man muss also nicht erst durch die halbe Stadt zu fünf verschiedenen Geschäften laufen. Hier sind fünfzehn Dinge, die man griffbereit haben sollte, wenn man am Ende des Tages wirklich einmal einen Gang zurückschalten möchte.
Dem Raum eine andere Atmosphäre verleihen
Bei der Entspannung kommt es vor allem auf die Umgebung an, nicht so sehr darauf, was darin eigentlich geschieht. Dimmen Sie das Licht, sorgen Sie für einen angenehmen Duft und vielleicht etwas leise Musik – schon wandelt sich die Stimmung, noch bevor überhaupt irgendetwas anderes beginnt.
Kerzen sind die naheliegende Wahl. Lavendel, Sandelholz, etwas Warmes. Zündet man eine vor dem Schlafengehen an, weiß das Gehirn irgendwie sofort, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Diffuser erfüllen im Grunde denselben Zweck, jedoch ohne offene Flamme – ein wichtiger Aspekt, wenn Kleinkinder oder neugierige Katzen im Haus unterwegs sind. Ein paar Tropfen Eukalyptus genügen, und der Raum duftet innerhalb von Minuten völlig anders.
In letzter Zeit ist viel von Gewichtsdecken die Rede – und das völlig zu Recht. Der gleichmäßige Druck hilft manchen Menschen dabei, schneller zur Ruhe zu kommen, als sie es erwartet hätten. Auf Amazon nach einem Modell mit dem passenden Gewicht zu suchen, dauert höchstens zehn Minuten.
Im Grunde steht der Schlaf an erster Stelle
All das bringt wenig, wenn der Schlaf nicht stimmt; deshalb sollten Schlaf-Essentials ganz oben auf jeder Liste für Wellness-Grundausstattung stehen.
Seidenkissenbezüge klingen zunächst vielleicht unscheinbar, doch der Unterschied macht sich schnell bemerkbar: Sie zerren nachts weniger an den Haaren und fühlen sich sanfter auf der Haut an – eine Kleinigkeit, die jedoch eine überraschend große Rolle spielt. Auch Verdunkelungsvorhänge helfen, oder einfach eine günstige Schlafmaske, falls das Zimmer morgens zu früh hell wird. Echte Dunkelheit macht es viel leichter, wieder einzuschlafen, wenn man mitten in der Nacht aufwacht.
Geräte für „weißes Rauschen“ (White-Noise-Maschinen) runden das Ganze ab. Sie blenden das Schnarchen des Partners oder den Straßenlärm aus – genau das ist oft der entscheidende Unterschied zwischen einer durchgeschlafenen Nacht und dem Moment, in dem man um zwei Uhr morgens wachliegt und auf die Zimmerdecke starrt.
Hautpflege, die zu einer Pause zwingt
Wenn es um unverzichtbare Dinge für die Selbstfürsorge geht, landet man fast immer bei der Hautpflege – und das aus gutem Grund. Sie ist eines der wenigen Dinge, die selbst an einem chaotischen Tag für ein paar Minuten der Ruhe sorgen.
Den Anfang macht eine einfache Reinigung. Man wäscht den Tag buchstäblich ab – und auf eine seltsame Weise auch mental. Gesichtsmasken gehen noch einen Schritt weiter: Fünfzehn Minuten stillzusitzen, während etwas auf der Haut trocknet, ist quasi verordnete Entspannung – daran gibt es nichts zu rütteln.
Den Abschluss bilden Lotion oder Körperöl. Sich die zusätzliche Minute zu nehmen, um das Produkt gründlich einzumassieren, statt sich zu beeilen, verändert das Gefühl für den restlichen Abend. Klingt nach einer Kleinigkeit. Ist es aber eigentlich nicht.
Ein lautes Gehirn zur Ruhe bringen
Körperliches Wohlbefinden ist nur die halbe Miete; auch der Geist braucht seinen Ausgleich. In einem Tagebuch finden unruhige Gedanken einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen können, anstatt spät abends immer wieder um dieselben Themen zu kreisen. Es muss nicht literarisch wertvoll sein – allein das Festhalten der Gedanken auf Papier schafft mehr inneren Freiraum, als man vielleicht erwartet. Kräutertee – besonders Kamille – passt hervorragend dazu, wenn man vor dem Schlafengehen schreibt oder liest. Etwas Warmes in den Händen zu halten, lässt einen ganz von selbst zur Ruhe kommen.
Meditations-Apps sind eine gute Hilfe für alle, denen es schwerfällt, stillzusitzen und sich mit den eigenen Gedanken zu befassen, ohne unruhig zu werden. An einem anstrengenden Tag bewirken schon fünf Minuten bewusster, langsamer Atmung mehr, als es auf den ersten Blick vielleicht erscheinen mag.
Körperliches Wohlbefinden, das tatsächlich hilft
Eine entspannende Routine für das eigene Wohlbefinden fühlt sich unvollständig an ohne etwas, das sich einfach gut anfühlt.
Wärmekissen helfen nach einem Tag im Stehen oder bei gebeugter Haltung am Schreibtisch; sie lockern verspannte Schultern, ganz ohne einen Termin für eine Massage vereinbaren zu müssen. Bequeme Hauskleidung – weich genug zum Schlafen, aber ansehnlich genug für den Gang zum Briefkasten – verleiht dem Zuhausebleiben eine bewusstere Note, als einfach nur das zu tragen, was gerade auf dem Boden liegt.
Ein Fußbad holt Spa-Feeling nach Hause, ohne die entsprechenden Preise zu verlangen: warmes Wasser, etwas Bittersalz, fünfzehn Minuten Zeit – und müde Füße fühlen sich wieder wie neu an.
Nicht alles auf einmal kaufen
Fünfzehn Artikel sind natürlich eine stattliche Liste, aber man braucht nicht alles sofort. Schon mit zwei oder drei Dingen – etwa einer Kerze, einem hochwertigen Kissenbezug und vielleicht einem Notizbuch – ist die Grundausstattung für Self-Care bestens abgedeckt. Der Rest kann nach und nach ergänzt werden, ganz ohne Eile.
Vor einem größeren Einkauf lohnt es sich, bei Amazon die Preise zu vergleichen – besonders bei Kerzen und Hautpflegeprodukten, wo die Qualität je nach Marke stark schwanken kann. Auch das Lesen von Bewertungen bewahrt einen vor Enttäuschungen: So vermeidet man es, ein Produkt zu kaufen, das auf dem Foto herrlich duftet, aber nach der Lieferung kaum Wirkung zeigt.
Abschließende Worte
Die wichtigsten Dinge für die Selbstfürsorge müssen weder teuer noch kompliziert sein, um ihre Wirkung zu entfalten. Ein paar Utensilien für einen guten Schlaf, ein einfacher Pflegeschritt und eine Kleinigkeit, um die Gedanken zur Ruhe zu bringen – das reicht oft schon aus, damit sich der Abend entspannt anfühlt, statt nur wie ein weiterer Punkt auf der To-do-Liste. Wenn man sich bei Amazon nach ein paar unverzichtbaren Produkten für das eigene Wohlbefinden umsieht – klein anfangen und nach und nach ergänzen –, bleibt das Ganze überschaubar und überfordert nicht. Manche Abende brauchen einfach ein wenig mehr Sanftheit. Das ist Grund genug, den ersten Schritt zu wagen.
Schließlich sollte sich Self-Care nicht wie eine Pflicht anfühlen, sondern wie Liebe zu sich selbst – und genau dabei können die genannten Produkte eine große Hilfe sein. Besuchen Sie die Amazon-Website, um mehr zu entdecken!
Sicherheitsdebatte an der Unimedizin Mainz nach tätlichen Übergriff
Ein schwerwiegender Zwischenfall in der Zentralen Notaufnahme der Universitätsmedizin Mainz Ende August hatte die Unimedizin erschüttert:
Zwei Pflegekräfte wurden bei einem tätlichen Angriff durch Patienten verletzt. Der Vorfall legte nicht nur die dramatischen Sicherheitsdefizite im Klinikalltag offen, sondern rückte auch die Dringlichkeit rechtlicher und organisatorischer Schutzmaßnahmen für das Personal in den Fokus.
Körperliche Übergriffe als Symptom struktureller Überlastung
Der gewaltsame Übergriff an der Mainzer Unimedizin bildete den vorläufigen Höhepunkt einer besorgniserregenden Entwicklung:
In den Notaufnahmen treffen emotionale Ausnahmesituationen, lange Wartezeiten, Alkohol- und Drogeneinfluss sowie der anhaltende Fachkräftemangel ungefiltert aufeinander. Die Pflegekräfte und Rettungsdienste stehen an vorderster Front einer Versorgungsstruktur, die regelmäßig an ihre Belastungsgrenzen stößt.
Dass Personal im täglichen Einsatz Beleidigungen, Bedrohungen und mittlerweile auch roher körperlicher Gewalt ausgesetzt ist, gehört für viele Beschäftigte mittlerweile zum Berufsalltag.
Der Vorfall in Mainz unterstreicht, dass die Hemmschwelle gegenüber Helfenden dramatisch gesunken ist, mit gravierenden Folgen für die physische und psychische Unversehrtheit der Mitarbeiter sowie für die Personalgewinnung in der Akut- und Notfallpflege.
Sicherheitsdienste und baulicher Schutz auf dem Prüfstand
Als unmittelbare Konsequenz aus dem Angriff steht das Sicherheitskonzept des Mainzer Maximalversorgers auf dem Prüfstand, um den Schutz von Belegschaft und Patienten zu gewährleisten, greifen Krankenhäuser zunehmend auf bauliche Zutrittsbeschränkungen, Notrufsysteme und den veranlassten Einsatz von privatem Sicherheitsdienstpersonal zurück.
Fachleute verweisen jedoch darauf, dass organisatorische Schutzmaßnahmen allein die Ursachen der Gewalt nicht beheben können. Eine Notaufnahme muss als Einrichtung der öffentlichen Daseinsvorsorge rund um die Uhr für Notfälle erreichbar bleiben. Sicherheitskräfte können deeskalierend wirken, ersetzen jedoch weder verlässliche Patientensteuerungen noch die konsequente juristische Aufarbeitung von Straftaten.
Schärfere Strafverfolgung und landespolitischer Handlungsbedarf
Der Vorfall an der Unimedizin Mainz besitzt eine direkte politische Dimension für das Land Rheinland-Pfalz. Aus den Reihen von Berufsverbänden, Gewerkschaften und der Kommunalpolitik wird der Ruf nach spürbaren Konsequenzen laut. Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die strafrechtliche Praxis: Obwohl der Gesetzgeber den Schutz von Rettungs- und Pflegekräften im Strafgesetzbuch verschärft hat, enden entsprechende Ermittlungsverfahren in der Praxis noch zu häufig mit Verfahrenseinstellungen wegen angeblich fehlendem öffentlichen Interesse.
Für die Landesregierung und das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium erhöht der Mainzer Fall den Druck, den Schutz von Beschäftigten im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen zur Chefsache zu machen. Neben der finanziellen Ausstattung von Sicherheitskonzepten fordern Mandatsträger und Vertretungen der Pflegekräfte ein klares Signal der Justiz:
Gewalt gegen helfende Hände darf im Rechtsstaat nicht ungeahndet bleiben.
Dreister Diebstahl bei der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Stadt
Am Sonntag, den 13. September, kam es im Nachgang einer Sportveranstaltung zu einem Eigentumsdelikt. Ein Diebstahl in Mainz betrifft die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt, der im Rahmen des sogenannten Towerruns in den Bonifatius Türmen eine geliehene Musikanlage entwendet wurde.
Musikanlage für den Zielbereich
Bei dem entwendeten Gegenstand handelt es sich um einen Lautsprecher des Modells JBL Partybox 310. Das Gerät wurde der Feuerwehr für die Dauer der Veranstaltung ausgeliehen. Die Anlage wurde am Veranstaltungstag genutzt, um die Beschallung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie das anwesende Publikum im Zielbereich des Treppenlaufs sicherzustellen.
Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung begannen die Beteiligten mit dem Rückbau der verwendeten Ausrüstung. Im Zuge dieser Abbauarbeiten wurde der Lautsprecher in das Erdgeschoss der Bonifatius Türme transportiert und dort vorübergehend vor den Aufzügen abgestellt. Letztmalig wurde die Box an diesem Standort am Sonntag gegen 17:30 Uhr gesehen. Kurze Zeit später wurde das Fehlen der Anlage bemerkt. Die gestohlene Musikanlage ist etwa drei Jahre alt. Zum Zeitpunkt des Verschwindens wies das Gerät einen neuwertigen Zustand auf. Bislang gibt es keine Informationen über den Verbleib des Geräts.
Aufruf an mögliche Zeugen nach Diebstahl
Die Freiwillige Feuerwehr bittet nun die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Aufklärung des Vorfalls. Personen, die am späten Sonntagnachmittag Beobachtungen im Erdgeschoss der Bonifatius Türme gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib der Musikanlage geben können, werden gebeten, sich zu melden. Entsprechende Informationen nimmt die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt als Direktnachricht über ihr offizielles Profil auf Instagram entgegen.
Faire Ingelheimer Stadtprodukte: Lokaler Genuss trifft auf globale Verantwortung
Ingelheimer Stadtprodukte: Kaffee, Kakao und Schokolade gehören für viele Menschen zu den kleinen Genussmomenten des Alltags. Der Internationale Tag des Kaffees, Kakaos und der Schokolade lädt dazu ein, nicht nur den Geschmack zu feiern, sondern auch bewusst hinzuschauen: Woher kommen die Produkte und unter welchen Bedingungen werden sie angebaut und gehandelt?
In Ingelheim gibt es dafür eine faire Wahl: die Fairen Ingelheimer Stadtprodukte. Der Stadtkaffee und die Stadtschokolade sind aus Projektgruppen der Fairtrade-Town-Initiative Ingelheim entstanden. Sie verbinden lokalen Genuss mit globaler Verantwortung und machen Fairen Handel im Alltag sichtbar.
„Ingelheim hat eine besondere Verbindung zur Geschichte des Fairen Handels:
Multatuli, der mit seinem Roman Max Havelaar schon im 19. Jahrhundert die Ausbeutung im Kaffeehandel sichtbar machte, lebte zeitweise in Ingelheim und starb hier. Daran knüpfen unsere Fairen Ingelheimer Stadtprodukte an. Sie zeigen, dass Genuss und globale Verantwortung zusammengehören – und dass wir auch vor Ort ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit setzen können“, betont Oberbürgermeisterin Eveline Breyer.
Die Faire Ingelheimer Stadtschokolade ist in zwei Sorten erhältlich: Salty Caramel mit 41 Prozent Kakaoanteil sowie Noir Salty Caramel mit 70 Prozent Kakaoanteil. Der Faire Ingelheimer Stadtkaffee ist Fairtrade- und Bio-zertifiziert, besteht aus Arabica- und Robusta-Bohnen und wird von GZ Aromany® langsam und aromaschonend im Solar-Trommelröster geröstet. Neu ist der Faire Ingelheimer Stadtkaffee nun auch in praktischen 250-Gramm-Packungen erhältlich. Damit eignet er sich besonders gut zum Probieren, Verschenken oder als kleine Aufmerksamkeit.
Ob als kleine Auszeit im Alltag, als Geschenk oder zum Teilen: Die Ingelheimer Stadtprodukte setzen ein Zeichen für nachhaltigen Konsum, faire Produktionsbedingungen und globale Gerechtigkeit.
Verkaufsstellen Faire Ingelheimer Stadtschokolade:
- Tourist-Information im Ingelheimer Winzerkeller
- Weltladen am Brunnen in Heidesheim
- Markttag im Mehrgenerationenhaus
Verkaufsstellen Fairer Ingelheimer Stadtkaffee:
- Tourist-Information im Ingelheimer Winzerkeller
- GZ Aromany®
- Museum bei der Kaiserpfalz
Weitere Informationen zu den Stadtprodukten und den Möglichkeiten, sich in der Fairtrade-Town-Initiative einzubringen, gibt es auf der städtischen Internetseite unter www.ingelheim.de/schokolade oder bei Dr. Friederike Vigeland, per E-Mail unter fairtrade@ingelheim.de oder telefonisch unter 06132 782-345.
Haftbefehle in Bad Kreuznach und Mainz
Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Mittwoch, den 16. September 2026, an zwei Bahnhöfen in Rheinland-Pfalz gesuchte Männer festgenommen. Sowohl am Hauptbahnhof Bad Kreuznach als auch am Hauptbahnhof Mainz klickten bei Routinekontrollen die Handschellen. Gegen beide Personen lagen rechtskräftige Haftbefehle vor, deren Vollstreckung nun durch die Beamtinnen und Beamten erfolgte. Jede Festnahme am Hauptbahnhof führte die Betroffenen direkt in die Justizvollzugsanstalt.
Offener Haftbefehl wegen Diebstahls in Bad Kreuznach
Der erste Zugriff erfolgte am Nachmittag gegen 17:35 Uhr am Hauptbahnhof Bad Kreuznach. Die Polizisten kontrollierten dort einen 62-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Bei dem Abgleich seiner Personalien im Fahndungssystem stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach mit einem offenen Haftbefehl wegen Diebstahls nach dem Mann fahndete.
Da der 62-Jährige die im Haftbefehl festgelegte Geldstrafe in Höhe von 792 Euro vor Ort nicht aufbringen und begleichen konnte, wurde er von den Bundespolizisten festgenommen. Er wurde im Anschluss zur Verbüßung einer ersatzweisen Freiheitsstrafe von 22 Tagen in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach eingeliefert.
Weiterer Fahndungserfolg am Mainzer Hauptbahnhof
Spät am selben Abend folgte eine weitere Festnahme im Rahmen der verstärkten Präsenzmaßnahmen. Gegen 23:20 Uhr überprüfte eine Streife der Bundespolizei am Mainzer Hauptbahnhof einen 57-jährigen Deutschen. Auch in diesem Fall ergab die fahndungsmäßige Überprüfung einen Treffer: Gegen den Mann lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Mainz wegen Betrugs vor.
Da auch der 57-Jährige nicht in der Lage war, die geforderte Geldstrafe in Höhe von 450 Euro zu entrichten, traten die Einsatzkräfte die Ersatzfreiheitsstrafe an. Er wurde ebenfalls in die JVA Rohrbach überstellt, wo er nun eine 30-tägige Haftstrafe verbüßen muss.
Insolvenz der VESCont GmbH aus Ingelheim
Über das Vermögen der VESCont GmbH mit Sitz am Marktplatz 14 in 55218 Ingelheim am Rhein ist das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet worden. Der entsprechende Beschluss im Antragsverfahren erging am 15. September 2026 um 10:30 Uhr unter dem Aktenzeichen 4 IN 60/26 durch das zuständige Insolvenzgericht. Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter HRB 24888 eingetragen und wird durch den Geschäftsführer A. Popadynets vertreten. Die Anordnung leitet die ersten gerichtlichen Sicherungsmaßnahmen im Rahmen der Insolvenz in Ingelheim ein.
Gegenstand des Unternehmens: Die Herstellung von Brot, Gebäcken, Konditoreierzeugnissen‚ Keksen, Torten und Kuchen der kurzfristigen und langfristigen Lagerung, der Groß- und Einzelhandel von Lebensmitteln, Distributionstätigkeit, die Vermietung des Eigenvermögens oder des Mietvermögens, Logistikdienstleistungen sowie die Vermögensaufbewahrung und die Lagertätigkeit.
Einsetzung des vorläufigen Insolvenzverwalters und Einschränkungen der VESCont GmbH
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Nicolai Fischer mit Kanzleisitz in der Bockenheimer Landstraße 20 in 60323 Frankfurt am Main bestellt. Durch die gerichtliche Entscheidung unterliegt die Antragsgegnerin ab sofort einem allgemeinen Zustimmungsvorbehalt: Rechtsgeschäftliche Verfügungen der VESCont GmbH über eigene Vermögensgegenstände sind nur noch mit der ausdrücklichen Genehmigung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam.
Wichtiger Hinweis für Schuldner der Gesellschaft
Schuldner der VESCont GmbH werden durch das Insolvenzgericht ausdrücklich dazu aufgefordert, Leistungen und Zahlungen nur noch unter strikter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses gemäß Paragraph 23 Absatz 1 Satz 3 der Insolvenzordnung vorzunehmen, um Rechtsverluste zu vermeiden.
Der vollständige Gerichtsbescheid kann bei Bedarf in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden. Für Kontaktaufnahmen steht die Kanzlei des vorläufigen Insolvenzverwalters telefonisch unter 069/36506998-5270 sowie per Telefax unter 069/36506998-5555 zur Verfügung.
Wiedereröffnung vom Thermalbad Aukammtal in Wiesbaden
Wiesbaden: Nach der jährlichen Grundreinigung sowie umfangreichen Wartungs- und Sanierungsarbeiten im Badebereich öffnet das Thermalbad Aukammtal am Montag, den 21. September 2026, wieder seine Türen. Zeitgleich nimmt auch der komplett neu gestaltete Saunabereich nach einer längeren Umbauphase den Betrieb auf. Die Einrichtung bietet damit wieder ein umfassendes Wohlfühlangebot für die Erholung in Wiesbaden.
Aufwendige Sanierung und barrierefreies Saunakonzept im Thermalbad Aukammtal
Im Rahmen der Arbeiten im Saunabereich waren komplexe Abbrucharbeiten im Untergeschoss notwendig. Aufgrund von Feuchtigkeit in der Bausubstanz musste zudem das Abdichtungskonzept grundlegend überarbeitet werden. Das neue Raumkonzept setzt auf Helligkeit, Modernität und Barrierefreiheit. Zu den neuen Attraktionen gehören eine Kinosauna, eine Kachelofensauna sowie ein barrierefrei zugänglicher Eisbrunnenbereich. Ein neu angelegter Ruhebereich mit Pergola bietet zusätzlichen Platz zum Verweilen.
Saunaevent im Oktoberfest-Stil am 25. September
Bereits kurz nach der Wiedereröffnung steht ein erstes Event auf dem Programm. Am Freitag, den 25. September 2026, findet im Saunabereich ein Themenabend unter dem Motto „Oktoberfest“ statt. Die Gäste erwarten passende Aufgüsse in den Kabinen sowie bayerische Spezialitäten im Gastronomiebereich.
Thermalbad Aukammtal
Leibnizstraße 7
65191 Wiesbaden
Betrüger prellen Seniorin um knapp 200.000 Euro
Wenn am Telefon, per Kurzmitteilung oder E-Mail überraschend das eigene Ersparte zum Thema wird, sollten umgehend die Alarmglocken läuten. Kriminelle verstehen es immer wieder, sich als vertrauenswürdige Ansprechpartner auszugeben und ihre Opfer mit frei erfundenen Geschichten zu verunsichern. Dabei setzen die Täter gezielt auf emotionalen Zeitdruck sowie die Angst vor einem finanziellen Verlust. Wie gravierend die Folgen dieser Masche sein können, zeigt ein erschütternder Fall von Bankbetrug in Langen, bei dem eine ältere Dame am vergangenen Wochenende um knapp 200.000 Euro gebracht wurde.
Betrüger täuschten gehacktes Bankkonto vor
Die bislang unbekannten Betrüger nahmen zunächst über mehrere Mobilfunk-Nachrichten und E-Mails Kontakt mit der Frau auf. Im Anschluss folgten zwei ausführliche Telefonate. Die Anrufer gaben sich fälschlicherweise als Mitarbeiter des eigenen Geldinstituts der Seniorin aus und behaupteten wahrheitswidrig, ihr Bankkonto sei von Hackern angegriffen worden.
Unter dem Vorwand, das Vermögen sichern und unbefugte Transaktionen stoppen zu müssen, entlockten sie dem Opfer sensible Zugangsdaten. Schließlich überredeten die Betrüger die verunsicherte Frau dazu, eigenhändig mehrere Überweisungen auf ein von den Tätern kontrolliertes Konto durchzuführen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Identifizierung der Täterschaft aufgenommen.
Handlungsempfehlungen und Schutzhinweise der Polizei gegen Betrüger
Der aktuelle Fall verdeutlicht nachdrücklich, dass bei Aufforderungen zur Preisgabe von Daten oder zur Durchführung von Überweisungen sofortiges Misstrauen geboten ist. Selbst wenn sich Anrufer als Bankangestellte, Polizeibeamte oder Behördenvertreter ausgeben, sollten Betroffene das Gespräch umgehend beenden und keine Transaktionen vornehmen.
Die Polizei empfiehlt eindringlich, niemals PINs, TANs oder Passwörter am Telefon mitzuteilen und keinen Aufforderungen zu Geldüberweisungen zu folgen. Verdächtige Links in Nachrichten sollten nicht angeklickt werden. Stattdessen wird geraten, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, aufzulegen und das jeweilige Kreditinstitut selbstständig über eine offiziell bekannte Rufnummer zu kontaktieren. Im Zweifelsfall sollten Angehörige oder Vertrauenspersonen zu Rate gezogen werden. Wer bereits Opfer geworden ist, muss unverzüglich die eigene Bank zur Kontosperrung informieren sowie Anzeige bei der Polizei erstatten.
8.000 Verdächtige Personen: Polizeigewerkschaft schlägt Alarm
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) bekräftigt angesichts des neuen Bundeslagebildes Organisierte Kriminalität ihre langjährige Forderung nach einer Absenkung der Strafmündigkeit sowie nach stärkeren digitalen Ermittlungsbefugnissen. Besonders alarmierend ist die gezielte Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen über soziale Medien und Messenger-Dienste durch organisierte Tätergruppen.
Der 1. Stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Ralf Kusterer, sieht darin ein deutliches Warnsignal
„Die Organisierte Kriminalität hat längst erkannt, wo vermeintliche Schwachstellen unseres Rechtsstaates liegen. Kriminelle Netzwerke rekrutieren gezielt Minderjährige, weil sie sich davon geringere strafrechtliche Konsequenzen versprechen. Wer 13- oder 14-Jährige für Schusswaffenangriffe, Sprengungen oder andere schwere Straftaten einsetzt, missbraucht Kinder als Werkzeuge des Verbrechens. Dieser Entwicklung dürfen wir nicht tatenlos zusehen.“
Nach den Erkenntnissen des Bundeslagebildes werden Jugendliche und sogar Kinder über digitale Plattformen angeworben und gegen Bezahlung für Gewalttaten eingesetzt. Die Auftraggeber sitzen dabei oftmals im Ausland und treten mit den Tätern ausschließlich über digitale Kommunikationswege in Kontakt.
Kusterer führt dazu weiter aus: „Wenn organisierte Straftäter gezielt auf Kinder zurückgreifen, weil sie wissen, dass der Staat kaum wirksam reagieren kann, dann muss der Gesetzgeber handeln. Die Absenkung der Strafmündigkeit ist kein Selbstzweck und kein Ruf nach härteren Strafen gegen Kinder. Es geht darum, dem Rechtsstaat die Möglichkeit zu geben, frühzeitig und wirksam auf schwerste Straftaten zu reagieren und kriminellen Organisationen dieses Geschäftsmodell zu entziehen.“
Polizeigewerkschaft: „Laut Lagebild wurden im Jahr 2025 bundesweit 683 OK-Ermittlungsverfahren mit knapp 8.000 Tatverdächtigen registriert“
Rund 69 Prozent der Verfahren wiesen dabei einen internationalen Bezug auf. Aus Sicht der DPolG ist deshalb eine noch engere internationale Zusammenarbeit der Polizei- und Sicherheitsbehörden notwendig, da die Tätergruppierungen längst grenzüberschreitend agieren. Zudem benötigt die Polizei deutlich stärkere digitale Ermittlungsbefugnisse, die den Sicherheitsbehörden auch im digitalen Raum wirksames Handeln ermöglichen.
Mit Sorge betrachtet die DPolG zudem die zunehmende Bewaffnung krimineller Gruppierungen sowie die steigende Gewaltbereitschaft im Bereich der Rauschgiftkriminalität. Nach Angaben des BKA bleibt die Rauschgiftkriminalität das größte Betätigungsfeld der Organisierten Kriminalität. Gleichzeitig nimmt die Nutzung illegaler Schusswaffen zu, während Gewalt immer häufiger auch im öffentlichen Raum ausgetragen wird.
Abschließend erklärt Kusterer: „Die Zahlen des Bundeslagebildes belegen, dass die Organisierte Kriminalität immer professioneller, brutaler und skrupelloser agiert. Wer Kinder für schwere Straftaten missbraucht, digitale Plattformen als Tatorte nutzt und Milliarden mit Rauschgift verdient, muss die volle Härte des Rechtsstaates spüren. Die Politik muss endlich handeln und den Sicherheitsbehörden die Instrumente an die Hand geben, die sie für einen erfolgreichen Kampf gegen diese Strukturen benötigen.“
Hochheimer Mädchentreff lädt zu kostenlosem Wellness-Nachmittag ein
Der städtische Mädchentreff in Hochheim veranstaltet eine besondere Aktion für Jugendliche und Kinder. Am Donnerstag, den 24. September 2026, sind Mädchen ab zehn Jahren in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr zu einem entspannten Wellness-Nachmittag eingeladen. Die kostenfreie Veranstaltung der städtischen Jugendarbeit Hochheim findet im Haus E1NS in der Straße Am Weiher 1 statt und bietet den Teilnehmerinnen eine wohltuende Auszeit vom Schul- und Alltagsstress.
Eigene Kosmetik herstellen und Kreativität entfalten im Hochheimer Mädchentreff
Im Mittelpunkt des Nachmittags stehen Gemeinschaft, Wohlbefinden und kreatives Ausprobieren. Neben verschiedenen Entspannungsangeboten bildet das Herstellen eigener Kosmetikprodukte das zentrale Highlight. Die Mädchen haben dabei die Möglichkeit, eigene Pflegeprodukte nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und mit nach Hause zu nehmen.
Eine vorherige Anmeldung für die Veranstaltung im Hochheimer Mädchentreff ist nicht notwendig. Interessierte Teilnehmerinnen können während des Aktionszeitraums spontan im Haus E1NS vorbeikommen und mitmachen.
Ausblick auf kommende Aktionen in den Herbst- und Wintermonaten
Die städtische Jugendarbeit plant auch für die verbleibenden Monate des Jahres regelmäßige Angebote im Rahmen des Mädchentreffs.
Am 26. November 2026 findet ein gemeinsames Plätzchenbacken zur Einstimmung auf die Adventszeit statt. Am 17. Dezember 2026 öffnet zudem die Geschenke-Werkstatt im Haus E1NS, bei der Last-Minute-Weihnachtsgeschenke in Eigenregie gebastelt werden können.
Für Rückfragen zum Wellness-Nachmittag oder zu den weiteren Angeboten des Mädchentreffs steht Johanna Krestan als Ansprechpartnerin bereit. Sie ist per E-Mail unter johanna.krestan@ekhn.de sowie telefonisch unter der Rufnummer 0159/04109267 erreichbar.
Mainz: Robotik-assistierter Knie-Gelenkersatz im MKM
Das Endoprothetikzentrum am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie des Marienhaus Klinikums Mainz (MKM) richtet sein Angebot neu aus. Mit der Robotik-assistierten Endoprothetik bietet es zukünftig eine noch präzisere, individuell an der Gelenkanatomie ausgerichtete Operationsplanung für aktive Patientinnen und Patienten mit hohen funktionellen Ansprüchen an.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Medizin verstehen stellt Prof. Dr. Pierre Kunz, Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, das Vorgehen bei der Implantation einer Kniegelenk-Endoprothese sowie die Vorteile des nun am MKM verfügbaren Robotik-assistierten Systems „CORI“ vor und demonstriert diese neue Operationsmethode live vor Ort an einem Kunstgelenk. Zu der Veranstaltung sind alle eingeladen, die sich für das Thema interessieren.
Das MKM ist seit Jahren als Endoprothetikzentrum zertifiziert und auf den Einsatz sowie den Wechsel künstlicher Hüft-, Knie- und Schultergelenke spezialisiert
Mit dem hochmodernen Robotik-assistierten CORI-System erweitert das Zentrum seine Möglichkeiten unter anderem in der Robotik-assistierte Endoprothetik um eine digitale, intraoperative Planung. Das System erlaubt eine Erfassung der individuellen Gelenkanatomie mittels 3D-Mapping. Daran kann das Operationsteam die Implantat-Position virtuell simulieren, um das individuell bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Quelle: Joachim Gies
Erst nach dieser virtuellen Planung beginnen die entscheidenden Operationsschritte. Das handgeführte robotische Instrument begleitet hierbei die Knochenbearbeitung und gibt in Echtzeit Orientierung, ob die Umsetzung der festgelegten Planung entspricht. Die medizinische Beurteilung, die Planung und die operative Führung liegen dabei weiterhin stets beim chirurgischen Team.
Bei dem Seminar Medizin verstehen bringt Prof. Dr. Pierre Kunz ausreichend Zeit mit, um die Fragen der Teilnehmenden zu beantworten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Endoprothetikzentrum ist in das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am Marienhaus Klinikum Mainz integriert; das Zentrum wird öffentlich als zertifiziertes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung geführt.
Das Marienhaus Klinikum Mainz ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz und verfügt über 597 Planbetten in 15 Hauptfachabteilungen. Diverse interdisziplinär agierende und zertifizierte Zentren, zum Beispiel für Orthopädie und Unfallchirurgie, Endoprothetik oder Brustkrebs, ein ambulantes OP-Zentrum und ein modernes da-Vinci-Roboter-OP-System ergänzen das breit gefächerte diagnostische und therapeutische Spektrum. Zudem kooperiert das MKM als Partner der Universitätsmedizin Mainz im gemeinsam geführten und überregional bekannten Lungenzentrum Mainz.
Die Marienhaus-Gruppe (MKM)
Die Marienhaus-Gruppe ist einer der großen christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen sich in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland tagtäglich um das Wohl der Menschen. Die Gruppe betreibt 10 Kliniken an 14 Standorten, 6 medizinische Versorgungszentren an 16 Praxis-Standorten, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 3 Kinder- und Jugendhilfe-Standorte, 14 stationäre und ambulante Hospize, die die Marienhaus-Gruppe mit Partner betreibt, 5 Bildungszentren an 9 Standorten sowie weitere 5 Einrichtungen.
In den Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe werden jährlich mehr als 500.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 2.000 Menschen betreut. Die Marienhaus GmbH übernimmt dabei die Steuerung der Marienhaus-Gruppe. Die Geschäftsführung liegt bei Sebastian Spottke (Vorsitzender), Alexander Schuhler und Christoph Wagner.
Dreitägiges Fest auf dem Andreasplatz in Klein-Winternheim
Veranstaltung in Klein-Winternheim: Vom Freitag, den 2. Oktober, bis Sonntag, den 4. Oktober 2026, verwandelt sich der Ortskern von Klein-Winternheim wieder in eine Festmeile. Auf dem Andreasplatz, dem Muizoner Platz und in der Hauptstraße kommen Bürgerinnen, Bürger und Gäste zusammen, um das traditionelle Volksfest in Klein-Winternheim zu feiern. Das Organisationsteam verspricht drei abwechslungsreiche Tage mit musikalischer Unterhaltung, kulinarischen Angeboten und einem bunten Rahmenprogramm für die ganze Familie.
Fassbieranstich zum Auftakt und französischer Besuch am Samstag in Klein-Winternheim
Der offizielle Startschuss fällt am Freitagabend mit der feierlichen Kerbeeröffnung, dem traditionellen Fassbieranstich sowie musikalischer Begleitung. Am Samstag steht der Familiennachmittag im Mittelpunkt, der mit verschiedenen Angeboten auf dem Festgelände lockt.
Ein besonderer Höhepunkt des diesjährigen Festes ist der samstägliche Besuch einer Delegation aus der französischen Partnergemeinde Muizon. Die Teilnahme der Gäste unterstreicht die langjährige Freundschaft und die enge Verbundenheit zwischen den beiden Kommunen.

Kirchweihgottesdienst und Programm der Ortsvereine am Sonntag
Der Kerbesonntag startet traditionell mit dem Kirchweihgottesdienst. Im Anschluss gestalten die örtlichen Vereine ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, das die Vielfalt des Gemeindelebens präsentiert. Schaustellerbetriebe und die lokale Gastronomie sorgen über den gesamten Veranstaltungszeitraum für die Verpflegung und Unterhaltung der Besucherinnen und Besucher.
Die Ortsgemeinde spricht allen Beteiligten, insbesondere dem aktuellen Kerbejahrgang, den beteiligten Vereinen, Schaustellern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ihren Dank für die Organisation aus und lädt die gesamte Bevölkerung zum Mitfeiern ein.
Wie der Neubau der Grundschule Mainz-Laubenheim ins Stocken gerät
FDP Mainz: Für den Neubau der Grundschule Laubenheim wird in diesem Jahr kein Bagger mehr anrollen. Nach Informationen der FDP Laubenheim soll der Bauantrag inzwischen gestellt sein, aber es liegt noch immer keine Baugenehmigung vor. Mit dem Baubeginn sei nun doch erst 2027 zu rechnen.
Noch am 9. Juni 2026 hatte die Stadt der FDP-Stadtratsfraktion auf deren Anfrage Nr. 0751/2026 schriftlich mitgeteilt: „Mit dem Beginn der Bauarbeiten ist im Jahr 2026 zu rechnen.“ Diese Aussage ist bereits nach wenigen Monaten überholt.
„Im November 2025 war vom ersten Quartal 2026 die Rede, im Mai hieß es im Ortsbeirat, die Planung sei abgeschlossen, im Juni wurde uns schriftlich der Baubeginn 2026 zugesagt. Jetzt soll es 2027 werden“, erklärt Stadträtin Susanne Glahn. „Das ist kein belastbarer Zeitplan, sondern eine Kette widersprüchlicher Ankündigungen. Wir fragen seit Monaten nach, weil die Verwaltung ihre Zahlen und Termine nicht verlässlich offenlegt.“
Kostenanstieg und Zusatzkosten für Containerschule in Laubenheim
Auch die Kostenentwicklung wirft Fragen gerade bei der Haushaltslage der Stadt Mainz auf. Die Stadt beziffert die Kostenberechnung vom Oktober 2025 auf 35,6 Millionen Euro. Auf der Projektseite der Gebäudewirtschaft Mainz waren zuletzt 37,65 Millionen Euro angegeben – bei einer damals vorgesehenen Fertigstellung im Jahr 2026. Ursprünglich diente eine Summe von 17 Millionen Euro als Entscheidungsgrundlage.
Nicht enthalten sind die Kosten des laufenden Provisoriums. Für die Containerschule sind seit März 2021 Mietkosten von 3.477.421,57 Euro angefallen – rund 55.000 Euro im Monat. Bei einer Fertigstellung im Jahr 2029 würden allein für die Miete voraussichtlich mehr als fünf Millionen Euro anfallen. „Geld, das an anderer Stelle dringend benötigt wird, wie zum Beispiel die Sanierung der Riedsporthalle und den vielen Spielplätzen“, so Susanne Glahn weiter.
Hinzu kommt: Die Genehmigung für die Container läuft am 2. Juni 2028 aus. Die Gebäudewirtschaft nennt inzwischen 2029 als Fertigstellungstermin. Wie der Schulbetrieb im dazwischenliegenden Zeitraum gesichert werden soll, hat die Stadt auf Nachfrage nicht beantworten können.
Containerschule: „Acht Jahre sind kein Provisorium!“
Für die Kinder bedeutet die Verzögerung, dass jeder Jahrgang, der seit 2021 in Laubenheim eingeschult wurde, seine gesamte Grundschulzeit im Provisorium verbringt. Auch die Kinder, die in diesem Sommer eingeschult wurden, werden voraussichtlich auf die weiterführende Schule wechseln, bevor das neue Schulgebäude fertig ist.
„Sportunterricht in Winterjacken, große Hitze schon im warmen Frühjahr und Sommer und acht Jahrgänge im Container sind für die Kinder nicht hinnehmbar“, sagt Dr. Christian Hecht, stellvertretender Ortsvorsteher. „Auf unsere Frage nach Hitzeschutz hieß es, dafür gebe es weder Personal noch Geld. Wer acht Jahre Übergang plant, muss die Bedingungen auch für acht Jahre auslegen. Das ist hier nicht passiert. Bei acht Jahren reden wir nicht mehr von einem Provisorium.“
Besonders kritisch ist die Auskunft der Stadt, dass von Anfang an kein Sicherungszuschlag für längere Bauzeiten oder Preissteigerungen eingeplant worden sei. Kostenrisiken könnten im Rahmen der Kostenplanung vorab nicht berücksichtigt werden.
„Bei einem mehrjährigen Bauvorhaben sind Zeit- und Kostenrisiken keine Überraschung, sondern müssen eingeplant werden“, erklärt Hecht. „Wenn Risiken nicht berücksichtigt werden, werden sie lediglich später sichtbar – und am Ende vom Steuerzahler getragen.“
Der Staat muss umdenken
Dieser Punkt ist kritisch. Kein Unternehmen bekäme für ein zehnjähriges Bauvorhaben ohne Risikoansatz einen Kredit, kein privater Bauherr würde einen solchen Vertrag unterschreiben. Wo Wettbewerb herrscht und jemand persönlich haftet, wird das Risiko eingepreist – weil es sonst den trifft, der es eingegangen ist. Wo ein Monopolist ohne Konkurrenz und ohne persönliche Verantwortung plant, wird es weggelassen und landet beim Steuerzahler.
Daraus folgt für Freie Demokraten zweierlei: Der Staat muss erstens nicht alles selbst bauen; ein Generalunternehmer mit Termin- und Kostenverantwortung, Partnerschaften mit privaten Partnern oder eine größere Vielfalt in der Schulträgerschaft sind keine Ideologie, sondern Verfahren, die das Risiko dorthin verlagern, wo es beherrscht wird. Zweitens ist Verlässlichkeit keine Nettigkeit, sondern die Geschäftsgrundlage zwischen Bürgern und Verwaltung. Wer in zehn Monaten drei Termine nennt und zwei Kostenzahlen führt, verbraucht sie.
Die FDP fordert:
- eine Aufklärung im Ortsbeirat, warum die schriftliche Zusage vom 9. Juni 2026 bereits überholt ist,
- eine einheitliche und transparente Kostenzahl einschließlich der Kosten des Übergangsbetriebs,
- ein belastbares Konzept für den Schulbetrieb nach dem Auslaufen der Containergenehmigung am 2. Juni 2028,
- kurzfristige Maßnahmen gegen Hitze und Kälte in Containern und Sporthalle sowie
- eine ernsthafte Prüfung einer Vergabe mit verbindlicher Termin- und Kostenverantwortung.
„Die Verwaltung erklärt selbst, sie habe gelernt, dass es realistische Zeit- und Kostenannahmen braucht“, sagt Hecht abschließend. „Dieses Lernen muss jetzt bei der Grundschule Laubenheim ankommen – nicht erst beim nächsten Bauprojekt. Wir bleiben dran, bis die Kinder wieder in einem richtigen Schulhaus sitzen.“
Betriebsbrand und gefährlicher Notfall im Gleisbereich bei Nauheim
Freiwillige Feuerwehr Nauheim: Am Mittwoch, den 16.09.2026 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr um 12:56 Uhr zu einem Brand in einem Betrieb in der Industriestraße gerufen. Hier war es im Bereich der Produktion zu einem Brand gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude größtenteils geräumt. Einige Mitarbeiter hatten Löschversuche unternommen und verletzten sich dabei leicht.
Feuerwehr Nauheim im Einsatz
Durch die Feuerwehr Nauheim wurde ein Brandangriff über eines der Hallentore vorgetragen, parallel ein etwaiger Einsatz der Drehleiter vorbereitet und die bei Eintreffen im Gebäude befindlichen Mitarbeiter an den Rettungsdienst übergeben. Das Feuer hatte von einer Produktionsmaschine auf die Zwischendecke übergegriffen.
Eine weitere Brandausbreitung konnte durch den Einsatz von insgesamt vier Trupps unter Atemschutz zügig verhindert werden. Teile der Decke wurden durch die Feuerwehr demontiert und das Brandgut aus dem Gebäude verbracht. Eine Kontrolle des Dachbereichs mit Hilfe der Drehleiter und einer Wärmebildkamera zeigte keine Auffälligkeiten. Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurden die Räumlichkeiten umfangreich belüftet.
Ein Löschzug aus der Gemeinde Trebur, ein Messfahrzeug der Feuerwehr Rüsselsheim und weitere Kräfte von Rettungsdienst und Polizei unterstützten den Einsatz vor Ort. In Summe befanden sich 45 Einsatzkräfte vor Ort. Abschließend wurde die Einsatzstelle an einen Beauftragten des Unternehmens übergeben und die Einsatzkräfte rückten ein. Das Einsatzende konnte um 16:00 Uhr gemeldet werden.
Personen im Gleisbereich
Gegen 18:00 Uhr wurden vier Jugendliche im Gleiskörper unter der Bahnbrücke der Ostumgehung gemeldet. Neben einer telefonisch veranlassten sofortigen Streckensperrung entsendete die Feuerwehr ihren Einsatzleitdienst zur Sicherung der Jugendlichen. Durch Passanten angesprochen und das Martinshorn aufgeschreckt, flüchteten die vier schwarz gekleideten Jugendlichen mit E-Rollern Richtung Bahnhofsunterführung Nauheim.
Eine Fahndung der Polizei sowie eine erneute umfangreiche Absuche des Gleiskörpers verliefen ohne weitere Feststellung.
Gleisbereich: Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Aufenthalt im Bereich des Gleiskörpers absolut lebensgefährlich ist!


