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Querflöte trifft Beatboxing: Konzert mit Olga Reiser in Oppenheim

Konzert in Oppenheim – Die Stadt Oppenheim setzt ihre ganzjährige Veranstaltungsreihe „oppenheim365°“ mit einem besonderen kulturellen Highlight fort. Am 6. März gastiert die renommierte Querflötistin Olga Reiser mit ihrem innovativen Soloprogramm „Flute Tales“ im stimmungsvollen Ambiente des Rathauskellers. Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist bereits ab 18:00 Uhr.

Eine neue Dimension des Flötenspiels

Wer die Querflöte bisher primär als klassisches Orchesterinstrument wahrgenommen hat, wird bei diesem Konzert in Oppenheim eines Besseren belehrt. Olga Reiser, die als leidenschaftliche Fürsprecherin ihres Instruments gilt, rückt die Soloqualitäten der Flöte in ein völlig neues Licht. In „Flute Tales“ nutzt sie eine Loopstation, um mehrere Spuren ihres Spiels live übereinanderzuschichten und so komplexe Klangteppiche zu weben. Diese kombiniert sie geschickt mit rhythmischem „Beatboxing“ und Elementen aus dem Jazz, um die Ausdrucksmöglichkeiten der Flöte konsequent zu erweitern.

Von Bach bis Beatbox: Ein breites Spektrum

Das Publikum erwartet bei dem Konzert in Oppenheim ein klangliches Experiment, bei dem die gesamte Querflöten-Familie – von der Piccolo- bis zur Altflöte – zum Einsatz kommt. Ungewöhnlich ist dabei auch das Equipment: Neben den Instrumenten nutzt Reiser einen digitalen Wecker und diverse elektronische Geräte zur Klangerzeugung. Das Programm schlägt eine Brücke zwischen den Epochen. Neben dem Menuett Nr. 2 in g-Moll von Johann Sebastian Bach stehen zeitgenössische Kompositionen von Künstlern wie Ian Clarke, Greg Pattillo oder Tilmann Dehnhard auf dem Plan. Ergänzt wird die Auswahl durch Eigenkompositionen und Improvisationen der Künstlerin.

Informationen zum Vorverkauf

Interessierte können sich bereits jetzt ihre Plätze für diesen Abend voller musikalischer Experimentierfreude sichern. Die Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 19,62 Euro bei freier Platzwahl erhältlich. Buchungen sind online möglich. Alternativ bietet die Tourist-Info der Stadt Oppenheim in der Merianstraße 2a (geöffnet Donnerstag bis Samstag, 10:30 bis 15:30 Uhr) einen persönlichen Ticket-Service vor Ort sowie unter der Telefonnummer 06133 4909 14/-19 oder per E-Mail an tourismus@stadt-oppenheim.de an.

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Leichenfund in Frankfurt: Unbekannter Toter in Transporter entdeckt

Leichenfund Frankfurt – Ein trauriges Ereignis beschäftigt derzeit die Frankfurter Kriminalpolizei. Am Mittwoch, den 7. Januar 2026, kam es zu einem folgenschweren Leichenfund in Frankfurt am Main. Gegen 10:45 Uhr entdeckten Zeugen eine leblose Person auf einem Werkstattgelände in der Edisonstraße. Der Verstorbene befand sich im Inneren eines abgemeldeten Transporters, der dort bereits seit etwa einem Jahr unverschlossen abgestellt war.

Umstände nach dem Leichenfund in Frankfurt

Das Fahrzeug, ein weißer Sprinter, war zuletzt vor etwa einem Monat kontrolliert worden. Wie lange der Mann bereits in dem Wagen lag, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge gibt es jedoch keine Anweise auf ein Fremdverschulden oder eine Gewalttat. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann in dem unverschlossenen Fahrzeug Schutz vor der winterlichen Kälte gesucht hatte. Da der Verstorbene keinerlei Ausweisdokumente oder persönliche Gegenstände bei sich führte, konnte seine Identität nach dem Leichenfund in Frankfurt bislang nicht geklärt werden.

Detaillierte Beschreibung des Unbekannten

Um den Fall aufzuklären, hat die Polizei eine genaue Beschreibung des Mannes herausgegeben:

  • geschätzt zwischen 50 und 70 Jahren

  • ca. 170 cm

  • ca. 53 kg (sehr schmale, dünne Statur)

  • Mitteleuropäischer Phänotyp

  • Graue, mittellange Haare mit deutlichen Geheimratsecken

  • graue Augenbrauen

  • grauer Bart

  • Lücken im natürlichen Gebiss

Kleidung und persönliche Gegenstände

Der Mann war mit einem braunen Langarmpullover, einem blauen T-Shirt, einer beigen Stoffhose und grauen Schuhen bekleidet. In der unmittelbaren Umgebung des Fundortes im Transporter wurden zudem weitere Kleidungsstücke sichergestellt, die vermutlich dem Verstorbenen gehörten:

  • Eine schwarze Mütze der Marke „The North Face“

  • Eine schwarze Weste

  • Eine beige Stoffjacke der Marke „C&A“

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei

Die Polizei Frankfurt bittet dringend um Mithilfe: Wer kann Angaben zur Identität des beschriebenen Mannes machen oder hat in den vergangenen Wochen verdächtige Beobachtungen im Bereich der Edisonstraße gemacht? Hinweise nimmt das zuständige Kommissariat 11 unter der Telefonnummer 069 / 755 – 51199 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Parkgebühren in Alzey werden erhöht

Parkgebühren in Alzey – In seiner jüngsten Sitzung hat der Alzeyer Stadtrat mit großer Mehrheit eine umfassende Anpassung der Parkgebühren im Stadtgebiet beschlossen. Die neuen Tarife sollen, abhängig von den technischen Voraussetzungen, schnellstmöglich im Laufe des Jahres 2026 eingeführt werden. Mit dieser Entscheidung reagiert die Politik auf die Tatsache, dass die Gebühren für die rund 600 kostenpflichtigen Stellplätze seit über 20 Jahren nahezu unverändert geblieben sind.

Strategische Ziele der neuen Parkgebühren in Alzey

Die Stadt Alzey verfolgt mit der neuen Preisgestaltung der Parkgebühren in Alzey mehrere Ziele gleichzeitig: Eine bessere Nutzung des vorhandenen Parkraums, die Vermeidung von dauerhaften Parkplatzblockaden auf besonders attraktiven Stellflächen sowie eine spürbare Erleichterung der Parkplatzsuche am Obermarkt und auf dem Museumsplatz. Gleichzeitig sollen die Einnahmen wichtige Investitionen sichern, um die Innenstadt für Besucher und den lokalen Handel attraktiv zu halten.

Historisch betrachtet kostete eine Parkstunde im Jahr 2000 noch eine D-Mark. Seit 2015 liegt der Tarif bei 60 Cent und damit deutlich unter dem Durchschnitt vergleichbarer Städte. Im gleichen Zeitraum sind die Kosten im öffentlichen Nahverkehr bundesweit um rund 102 Prozent gestiegen. Diese Schieflage soll nun bewusst angeglichen werden, auch um den Ausbau des ÖPNV-Angebots und die Förderung des Radverkehrs weiter voranzutreiben.

Massive Investitionen in die Parkinfrastruktur

Ein zentraler Grund für die Preisanpassung der Parkgebühren in Alzey ist der hohe Finanzbedarf für die Instandhaltung und den Ausbau der Infrastruktur. Die dringend notwendige Sanierung der Tiefgarage wird auf rund zwei Millionen Euro geschätzt. Hinzu kommen Kosten für ein neues Parkleitsystem, das sich derzeit in Vorbereitung befindet, sowie die Schaffung von neuem Parkraum durch das Parkdeck in der Friedrichstraße mit ca. 250 innenstadtnahen Stellplätzen. Die erwarteten Mehreinnahmen von rund 250.000 Euro pro Jahr sollen zweckgebunden direkt in diese Maßnahmen zurückfließen und somit bessere Bedingungen, insbesondere auch für Dauerparker, schaffen.

Ende der Parkplatzblockaden am Obermarkt

An zentralen Standorten wie dem Obermarkt und dem Museumsplatz werden Stellplätze derzeit häufig über lange Zeit blockiert – oft durch Arbeitnehmer, für die das Tagesticket von nur sechs Euro eine kostengünstige Pendler-Option darstellt. Dies führt zu Frust bei Besuchern, die nur kurz zum Einkaufen, für Arzttermine oder einen Cafébesuch in die Stadt möchten. Durch höhere Parkgebühren in Alzey an diesen gefragten Stellen soll ein schnellerer Wechsel erreicht werden, wovon Einzelhandel und Gastronomie nachhaltig profitieren sollen. Für längere Aufenthalte stehen weiterhin die Tiefgarage, der Parkplatz Zentrum und der Parkplatz Stadthalle zur Verfügung, von denen aus das Zentrum in wenigen Gehminuten erreichbar ist.

Anpassungen beim Bewohner- und Dauerparken

Auch beim Bewohnerparken sieht der Stadtrat Änderungsbedarf, da die bisherigen Gebühren den Verwaltungs- und Kontrollaufwand nicht mehr decken. Die Gebühr wird auf 90 Euro pro Jahr angepasst, was 7,50 Euro pro Monat entspricht. Im regionalen Vergleich zu Städten wie Worms oder Bad Kreuznach bleibt Alzey damit weiterhin moderat.

Für Pendler bleibt das Park-and-Ride-Angebot am Bahnhof eine attraktive Option. Die Preise werden zwar angehoben, bleiben aber bewusst unter den Tarifen für das innerstädtische Dauerparken, um den Umstieg auf die Bahn zu fördern. Ähnlich verhält es sich mit dem Pendlerparkplatz in der Jean-Braun-Straße.

Digitales Parken und Flexibilität

Die Stadt setzt parallel verstärkt auf digitales Handyparken, das eine minutengenaue Abrechnung und eine flexible Verlängerung der Parkzeit ermöglicht. Dennoch bleibt die Barzahlung am Automaten in 20-Cent-Schritten (für 12 Minuten Parkzeit) erhalten, um Kurzentschlossenen eine einfache Lösung zu bieten. Behindertenparkplätze bleiben weiterhin kostenfrei.

Die neuen Parkgebühren im Überblick (ab 2026)

  • Allgemeines Stadtgebiet: 1,00 Euro pro Stunde (Kurzparken: 20 Cent für 12 Minuten).

  • Obermarkt und Museumsplatz: 2,00 Euro pro Stunde zur Erhöhung der Fluktuation.

  • Dauerparken (Zentrum, Stadthalle, Sickinger/Ostdeutsche Str.): 60,00 Euro pro Monat.

  • Tiefgarage: 65,00 Euro für Tagesparker (7–23 Uhr) / 90,00 Euro für Dauerparker pro Monat.

  • Vermietete Dauerparkplätze Innenstadt: 65,00 Euro pro Monat (ab 01.01.2027 bzw. Neuverträge).

  • Park-and-Ride am Bahnhof: Tagesticket 3,00 Euro / Woche 8,00 Euro / Monat 20,00 Euro / Jahr 200,00 Euro.

  • Bewohnerparken: 90,00 Euro pro Jahr (7,50 Euro im Monat).

Artikelempfehlung: ROFU Kinderland meldet Insolvenz an

ROFU Kinderland meldet Insolvenz an

Die bekannte Spielwarenkette ROFU Kinderland hat beim Amtsgericht Idar-Oberstein einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt. Das Unternehmen mit Sitz im Hunsrück reagiert damit auf eine wirtschaftlich schwierige Phase, die durch hohe Kosten und eine deutliche Kaufzurückhaltung der Kunden geprägt ist. Von dem Verfahren sind bundesweit mehr als 100 Filialen sowie rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.

Ursachen für die finanzielle Schieflage

Als Hauptgründe für den Gang zum Insolvenzgericht nennt die Geschäftsführung von ROFU Kinderland ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft sowie die allgemein gestiegenen Betriebskosten. Die anhaltende Konsumflaute habe die Umsätze zuletzt massiv unter Druck gesetzt. Um die Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen und das Unternehmen langfristig zu stabilisieren, wurde die Sanierung in Eigenverwaltung gewählt, bei der die bisherige Geschäftsführung unter Aufsicht eines Sachwalters die Zügel in der Hand behält.

Betrieb in Filialen und Online-Shop geht weiter

Für die Kunden gibt es vorerst Entwarnung: Sowohl die stationären Ladengeschäfte in den sieben betroffenen Bundesländern als auch der Online-Shop bleiben während des Verfahrens geöffnet. Auch die Standorte in der Region Trier – darunter Bitburg, Wittlich und Birkenfeld – setzen den Verkauf uneingeschränkt fort. Ziel des Verfahrens ist es, ROFU wirtschaftlich neu aufzustellen, ohne den Kontakt zum Endkunden zu verlieren.

Absicherung der 2.000 Beschäftigten

Die Nachricht traf die rund 2.000 Angestellten vom ROFU Kinderland kurz nach dem Jahreswechsel. Die Unternehmensleitung betonte jedoch, dass die Löhne und Gehälter für die Dauer des Insolvenzverfahrens über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert sind. Parallel zur operativen Stabilisierung sucht das Management nun gezielt nach Investoren, um frisches Kapital für die Zukunftssicherung der Spielwarenkette zu gewinnen.

Ausblick auf den Sanierungsprozess

Wie viele der über 100 Standorte mittelfristig erhalten bleiben können, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Sanierung soll laut Unternehmen zügig umgesetzt werden, um ROFU fit für den wettbewerbsintensiven Spielwarenmarkt zu machen. Experten beobachten den Prozess genau, da ROFU Kinderland als einer der größten Fachhändler im süd- und westdeutschen Raum eine bedeutende Rolle für die regionale Nahversorgung mit Spielwaren einnimmt

Stromausfall in Mainz-Mombach – Notstromaggregat löst Großeinsatz aus

Stromausfall in Mombach – Am Donnerstag, den 22. Januar 2026, begann der Tag für viele Mainzer unfreiwillig im Dunkeln. Gegen 5:30 Uhr gingen bei den Leitstellen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zeitgleich zahlreiche Notrufe ein. Die Anwohner meldeten, dass im Stadtteil Mombach sowohl die Straßenbeleuchtung als auch der Strom in den privaten Haushalten ausgefallen sei. Da die Ursache zunächst völlig unklar war, herrschte unter den betroffenen Bürgern große Verunsicherung.

Verdacht auf Großbrand im Hochhaus

Kurz nach den ersten Meldungen über den Stromausfall erreichte die Retter ein weiterer besorgniserregender Notruf aus der Straße „Am Lemmchen“. Zeugen beobachteten dichten, schwarzen Rauch, der aus dem Kellerbereich eines dortigen Hochhauses drang. Aufgrund der potenziellen Gefahr für die zahlreichen Bewohner schickte die Leitstelle umgehend starke Einheiten der Berufsfeuerwehr, den Rettungsdienst sowie die Polizei zur Einsatzstelle.

Fehlalarm durch Sicherheitstechnik in Mainz-Mombach

Vor Ort begannen die Einsatzkräfte sofort mit der Erkundung des Gebäudes. Doch schon nach kurzer Zeit konnten die Brandschützer Entwarnung geben: Es brannte nicht. Die starke Rauchentwicklung resultierte aus dem plötzlichen Stromausfall in Mombach. Da die Stromversorgung unterbrochen war, sprang automatisch das Diesel-Notstromaggregat des Hochhauses an. Dieses emittierte beim Startvorgang so viel Abgas und Qualm, dass Passanten von einem Kellerbrand ausgehen mussten.

Schnelle Umschaltung rettet den Morgen der Bewohner

Während die Feuerwehr den Einsatz am Hochhaus beendete, arbeiteten die Techniker der Mainzer Netze bereits unter Hochdruck an einer Lösung für den Stromausfall in Mombach. Laut Berichten von Lesern kehrte der Strom in vielen Haushalten bereits nach knapp zehn Minuten zurück. Dieser schnelle Erfolg lässt sich darauf zurückführen, dass der Energieversorger das Netz zügig auf eine alternative Stromquelle umschaltete. Laut Berufsfeuerwehr Mainz, konnten nach rund 90 Minuten alle Haushalte wieder mit Strom versorgt werden. Insgesamt waren vier Trafostationen der Mainzer Netze betroffen.

Obwohl der Strom nun wieder fließt, bleibt die genaue Ursache für die Störung bislang ein Rätsel. Die Experten der Mainzer Netze untersuchen derzeit noch, ob ausschließlich Mombach betroffen war oder ob die Störung weitere Teile des Stadtgebiets tangierte.

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Pendler-Chaos am Freitag: Entschärfung einer Weltkriegsbombe

In Gelnhausen-Meerholz steht ein Großeinsatz bevor. Nachdem bei Bauarbeiten für den Bahnausbau eine 50-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wurde, haben die Behörden nun den Termin für die Entschärfung festgelegt. Die Weltkriegsbombe in Gelnhausen wird am Freitag, den 23. Januar 2026, unschädlich gemacht – mit erheblichen Folgen für Anwohner und Pendler.

Evakuierung ab 8:00 Uhr: 600 Menschen betroffen

Rund um den Fundort in der Feldgemarkung wird ein Sicherheitsradius von 500 Metern eingerichtet. Ab Freitagmorgen um 08:00 Uhr müssen ca. 600 Anwohner ihre Häuser verlassen. Schulen, Kitas oder Pflegeeinrichtungen liegen glücklicherweise außerhalb der Zone. Für alle Betroffenen wird in der Sport- und Kulturhalle im Stadtteil Meerholz eine Sammelstelle eingerichtet.

Die Stadt betont, dass die Weltkriegsbombe in Gelnhausen im Grundwasserbereich liegt und daher vor der Entschärfung aufwendig freigelegt werden muss. Experten des Kampfmittelräumdienstes rechnen damit, dass die eigentliche Arbeit am Zünder mehrere Stunden in Anspruch nehmen wird.

Massive Streckensperrung: Frankfurt-Fulda unterbrochen

Besonders Pendler müssen sich auf starke Einschränkungen einstellen. Da die Weltkriegsbombe in Gelnhausen unmittelbar im Bereich der Bahngleise gefunden wurde, wird die wichtige Hauptstrecke Frankfurt-Fulda ab Freitag, 10:30 Uhr, komplett gesperrt.

  • Eingestellte Halte: Der Bahnhof Niedermittlau wird nicht angefahren.

  • Fahrtgrenzen: Züge aus Richtung Frankfurt verkehren nur bis Langenselbold, Züge aus der Gegenrichtung bis Hailer-Meerholz.

  • Schienenersatzverkehr: Ob Busse eingesetzt werden können, steht derzeit noch nicht final fest. Fahrgäste werden gebeten, den DB-Navigator zu nutzen.

Bürgermeister bittet um Kooperation

Bürgermeister Christian Litzinger (CDU) erklärte, dass der Fundort gesichert sei und aktuell keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Um einen reibungslosen Ablauf der Entschärfung der Weltkriegsbombe in Gelnhausen zu gewährleisten, wird die Bevölkerung gebeten, den Anweisungen der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei strikt Folge zu leisten.

Widerstand bei Einsatz der Polizei Bad Kreuznach

Am Mittwochabend (21. Januar 2026) kam es in Bad Kreuznach zu einem lautstarken Polizeieinsatz. Was als einfache Personenkontrolle eines Schwarzfahrers begann, eskalierte am Europaplatz schnell in eine handfeste Auseinandersetzung. 

Fluchtversuch bei Personenkontrolle am Europaplatz

Gegen 20:14 Uhr wurde die Bad Kreuznacher Polizei alarmiert, nachdem ein Mann in einem Zug ohne gültiges Ticket aufgefallen war und sich gegenüber anderen Fahrgästen verbal aggressiv verhalten hatte. Als die Beamten den Beschuldigten am Europaplatz einer Kontrolle unterziehen wollten, versuchte dieser, die Situation durch Flucht zu klären.

Beim folgenden Einsatz der Polizei Bad Kreuznach mussten vier Beamte den Mann verfolgen. Als er durchsucht werden sollte, versuchte er sich fußläufig zu entfernen, was jedoch misslang.

Festnahme unter massivem Widerstand

Um die Flucht zu verhindern und die Kontrolle durchzuführen, mussten die Polizeikräfte den Beschuldigten zu Boden bringen und fesseln. Während dieser Maßnahmen wehrte sich der Mann vehement. Er beleidigte die eingesetzten Beamten durchgehend mit vulgären Worten und versuchte, sich der Fixierung zu entziehen.

Dennoch gelang es den Kräften beim Einsatz der Polizei Bad Kreuznach, die Lage schnell unter Kontrolle zu bringen und die Sicherheit am Europaplatz wiederherzustellen.

Strafanzeigen und Blutprobe

Für den Randalierer hat der Abend nun juristische Folgen. Neben der Erschleichung von Leistungen (Schwarzfahren) muss er sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Im Rahmen der Ermittlungen wurde dem Beschuldigten zudem eine Blutprobe entnommen, um eine mögliche Beeinflussung durch berauschende Mittel festzustellen.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Gewahrsam entlassen. Der Einsatz der Polizei Bad Kreuznach war nach der Aufnahme der Strafanzeigen beendet.

Artikelempfehlung: Frau aus Mainz-Kostheim bei Eltville tot aufgefunden

Frau aus Mainz-Kostheim bei Eltville tot aufgefunden

Vermisstenfall Mainz-Kostheim – Die öffentliche Suche im Vermisstenfall Mainz-Kostheim hat am Mittwoch (21. Januar 2026) ein trauriges Ende gefunden. Die seit dem 8. Dezember 2025 vermisste 47-jährige Frau wurde in der Nähe von Eltville tot aufgefunden. 

Rückblick: Das Verschwinden aus der Waldhofstraße

Der Vermisstenfall Mainz-Kostheim begann am frühen Montagmorgen des 8. Dezembers, als die Frau gegen 05:00 Uhr ihre Wohnung in der Waldhofstraße verließ. Da sie nicht zurückkehrte und eine hilflose Lage nicht ausgeschlossen werden konnte, startete die Polizei eine großangelegte Suche in den Bereichen Mainz und Wiesbaden.

Fund bei Eltville und Identifizierung

Nun wurde die 47-Jährige schließlich bei Eltville entdeckt. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät; sie war bereits tot. „Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben keinerlei Hinweise auf ein fremdverschuldetes Ableben der 47-Jährigen“, hieß es in der Meldung der Polizei Westhessen.

Artikelempfehlung: BMW landet im Rhein: Aufwändiger Einsatz am Adenauer-Ufer in Mainz

Rettungswagen rammt PKW auf Einsatzfahrt in Mainz

Unfall mit Rettungswagen - Ein Rettungswagen, der sich am frühen Mittwochmorgen auf einer dringenden Einsatzfahrt befand, ist in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden. Die Besatzung war gegen 07:50 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn von Mainz-Bretzenheim in Richtung Gonsenheim unterwegs, wo...


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BMW landet im Rhein: Aufwändiger Einsatz am Adenauer-Ufer in Mainz

PKW im Rhein bei Mainz – Ein außergewöhnlicher Zwischenfall hielt am Mittwochmorgen (21. Januar 2026) die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz in Atem. Gegen 07:00 Uhr rollte am Adenauer-Ufer, in Höhe des Fischtorplatzes und der Rathaus-Großbaustelle, ein BMW der 3er Reihe aus bisher ungeklärter Ursache in den Rhein. Der Besitzer, ein polnischer Bauarbeiter der nahegelegenen Baustelle, musste machtlos mitansehen, wie sein Fahrzeug in dem Fluss versank und rheinabwärts trieb.

Feuerwehr verhindert weiteres Abtreiben

Glücklicherweise kam das Fahrzeug nicht weit und blieb an einem Anleger der Köln-Düsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft hängen. Die mit knapp 20 Kräften angerückte Berufsfeuerwehr sicherte den Wagen umgehend gegen weiteres Abtreiben. Um Haltegurte und Taue sicher befestigen zu können, mussten die Einsatzkräfte die Heckscheibe sowie zwei Seitenscheiben des PKW einschlagen. Erste Meldungen, nach denen sich noch eine Person im Fahrzeug befinden sollte, bestätigten sich glücklicherweise nicht – der PKW im Rhein war zum Zeitpunkt des Unglücks unbesetzt.

Schwierige Bergung und statische Probleme

Die geplante Bergung gestaltete sich komplizierter als zunächst angenommen. Ein angeforderter Spezialkran der Berufsfeuerwehr Frankfurt kann nicht zum Einsatz kommen, da die Kaimauer am Mainzer Rheinufer der punktuellen Belastung voraussichtlich nicht standhalten würde.

Einsatz eines Bergeschiffes geplant

Die Feuerwehr beendete daraufhin ihren Einsatz vor Ort und übergab die Einsatzstelle an die Wasserschutzpolizei. Die Bergung des Fahrzeugs, an dem ein Totalschaden entstanden ist, soll nun mithilfe eines speziellen Bergeschiffes erfolgen, das über einen bordeigenen Kran verfügt.

Artikelempfehlung: Schwerer Unfall in Mainz-Gonsenheim: Jugendlicher von Auto überfahren

Vollsperrung nach schwerem Unfall auf der B41 bei Bad Kreuznach

Unfall auf der B41 bei Bretzenheim – Am späten Dienstagabend, den 20. Januar 2026, kam es auf der Bundesstraße 41 zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 22:25 Uhr war ein 20-jähriger Autofahrer mit seinem schwarzen Audi A7 in Fahrtrichtung Autobahn 61 unterwegs, als er im Bereich der Anschlussstelle Bretzenheim die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war eine deutlich überhöhte Geschwindigkeit die Ursache für das Unglück.

Trümmerfeld über beide Fahrbahnseiten

Das mit fünf Personen besetzte Fahrzeug geriet zunächst nach links und prallte mit voller Wucht gegen die Mittelschutzplanke. Durch den Aufprall geriet der schwere Pkw ins Schleudern und verwandelte die Bundesstraße in ein Trümmerfeld. Der Wagen prallte mehrfach unkontrolliert gegen die Schutzplanken auf beiden Seiten, bevor er schließlich quer auf der Fahrbahn zum Stillstand kam. Obwohl der Audi einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitt, hatten die Insassen großes Glück: Sowohl der Fahrer als auch seine vier Begleiter überstanden den Unfall ohne körperliche Verletzungen.

Zweistündige Sperrung bei Bad Kreuznach

Der Aufprall bei dem Unfall auf der B41 war so heftig, dass Fahrzeugteile bis auf die Gegenfahrbahn flogen. Mehrere nachfolgende Autos überfuhren diese Trümmer, wobei nach aktuellem Stand noch keine Schäden an diesen Fahrzeugen gemeldet wurden. Für die Bergung des Wracks und die aufwendige Reinigung der Fahrbahn musste die Polizei die B41 in Richtung Autobahn für rund zwei Stunden komplett sperren. Die Beamten leiteten den Verkehr an der Anschlussstelle Bretzenheim ab, was zu nächtlichen Behinderungen führte.

Polizei sucht Zeugen und Geschädigte

Die Polizeiinspektion hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Da die Geschwindigkeit eine zentrale Rolle spielt, suchen die Beamten nun Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des schwarzen Audi vor dem Unfall machen können. Zudem werden Autofahrer gebeten, sich zu melden, falls sie über Trümmerteile gefahren sind und nachträglich Schäden an ihren Fahrzeugen festgestellt haben.

Artikelempfehlung: Großfahndung nach Juwelierraub in Mainz – Streifenwagen verunfallt schwer

Schwerer Unfall in Mainz-Gonsenheim: Jugendlicher von Auto überfahren

Unfall in Gonsenheim - Am Mittwochmorgen (21. Januar 2026) ist es im Mainzer Stadtteil Gonsenheim zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 7:45 Uhr wurde ein 16-Jähriger an einem Fußgängerüberweg von einem Kleinwagen erfasst. Der Vorfall ereignete sich im Kreuzungsbereich der Elbestraße und ...


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Großfahndung nach Juwelierraub in Mainz – Streifenwagen verunfallt schwer

In der Nacht zum Mittwoch, 21. Januar 2026, verübten Unbekannte einen Blitzeinbruch bei einem Juwelier in der Mainzer Neustadt. Mit einem hochmotorisierten Fluchtwagen gelang den Tätern im dichten Nebel die Flucht ins Hinterland von Rheinhessen. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, wobei ein Streifenwagen in Nierstein schwer verunfallte. Trotz der sofortigen Fahndung fehlt von den Tätern bislang jede Spur. BYC-News war vor Ort.

Brachiale Gewalt in der Boppstraße

Die Nacht zum Mittwoch verwandelte sich in der Mainzer Neustadt in ein Szenario wie aus einem Kriminalfilm. Gegen 3:00 Uhr riss der schrille Ton einer Alarmanlage die Anwohner der Boppstraße aus dem Schlaf. Die Täter gingen dabei mit purer Gewalt vor: Zuerst manipulierten sie den massiven Metallrollladen eines Juweliergeschäfts, rissen den eisernen Vorhang mit einem Abschleppseil aus der Verankerung. Anschließend zertrümmerten sie  die gläserne Eingangstür mit einem schweren Metallgegenstand, um in Rekordzeit an die kostbare Beute im inneren des Gold- und Schmuckhandels zu gelangen.

Flucht aus Mainz durch die Nebelwand

Obwohl die Polizei Mainz umgehend mit starken Kräften anrückte, konnten die Beamten die Täter nur noch bei der Abfahrt mit ihrem hochmotorisierten Alfa Romeo sichten. Die Flucht führte quer durch die Mainzer Innenstadt über die Straßen der Neustadt, zur Rheinachse, Rheinstraße und Wormser Straße auf die B9 in Richtung Süden. Erschwert wurde die Verfolgung durch extrem widrige Bedingungen, da sich die Straßen bei Temperaturen von -4°C und dichtem Nebel in gefährliche Rutschbahnen verwandelten. Trotz der sofort eingeleiteten Ringalarmfahndung gaben die Unbekannten Vollgas und versuchten, ihre Verfolger im rheinhessischen Hinterland abzuschütteln.

Schwerer Unfall in Nierstein

Die dramatische Fahrt nahm in der Ortsdurchfahrt von Nierstein ein jähes Ende für einen der beteiligten Streifenwagen. Im Bereich der Einmündung zur Breitgasse verlor der Fahrer auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle und kollidierte frontal mit einer Hauswand. Der Wagen verunfallte so schwer, dass im Innenraum sämtliche Airbags auslösten und der verunfallte Streifenwagen die Straße blockierte. Aufgrund der massiven Schäden war das Polizeiauto nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst abgeschleppt werden.

Freiwillige Feuerwehr Nierstein im Einsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Nierstein eilte zur Unfallstelle, stellte den Brandschutz sicher und band auslaufende Betriebsstoffe. Zwei Polizeibeamte erlitten bei dem Crash leichte Verletzungen, woraufhin der Rettungsdienst sie nach der Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in Mainzer Krankenhäuser transportierte.

Täter flüchten mit Beute in unbekannte Richtung

Während die Erstversorgung der Beamten im verunfallten Audi in Nierstein die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte forderte, gelang den Tätern über die B9 in Richtung Worms die Flucht mit ihrem Fahrzeug im Schutz der Dunkelheit. Über die genaue Höhe der Beute hält sich die Polizei derzeit noch bedeckt.

Zeugensuche der Kriminalpolizei Mainz

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen übernommen und wertet nun die Spuren am Tatort in der Mainzer Neustadt aus. Die Polizei sucht nun nach Personen, die im Bereich des Juweliers in der Mainzer Boppstraße oder entlang der Fluchtroute Beobachtungen gemacht haben und Sachdienliche Hinweise geben können. Diese können sich telefonisch unter 06131 – 65 333 12 beim Kriminaldauerdienst melden.

Artikelempfehlung: Streckensperrung nach Lok-Entgleisung in Hattersheim

Beben bei der SPD Mainz: Leaks enthüllen „Schwarze Listen“ und Maulkörbe

BYC-News Exklusiv: Der Wechsel des Mainzer Stadtrats Giovanni Rappa von der SPD zur CDU sorgt in Mainz und darüber hinaus in Rheinland-Pfalz für Aufmerksamkeit. Rappa, der im Hauptberuf Polizist in Mainz ist, begründet seinen Parteiwechsel damit, dass er seine politische Heimat und seine grundlegenden Überzeugungen nun bei der Mainzer CDU sehe. Insbesondere in der Sicherheitspolitik habe sich für ihn eine größere inhaltliche Übereinstimmung ergeben. Die Entscheidung sei bewusst kurz vor der Landtagswahl im März gefallen. (Giovanni Rappa wechselt von der SPD Mainz zur CDU).

Trotz des Parteiwechsels will Rappa seine politischen Ämter behalten. Er kündigte an, sowohl sein Mandat als Stadtrat in Mainz als auch seine Funktion als stellvertretender Ortsvorsteher in Gonsenheim weiter auszuüben.

In der Mainzer SPD stößt dieses Vorgehen auf deutliche Kritik. Mareike von Jungenfeld, Geschäftsführerin der SPD Mainz und der SPD Mainz-Bingen, erklärte, man respektiere Rappas persönliche Entscheidung zum Parteiwechsel. Zugleich forderte sie ihn jedoch auf, sein Mandat niederzulegen. Rappa sei über die SPD-Liste in den Stadtrat gewählt worden. „Das gebietet der Anstand“, so von Jungenfeld.

Der „Systemzwang“: Warum Fachwissen intern zur Last wurde

Betrachtet man die Reaktionen aus der Mainzer SPD auf den damaligen Bericht von BYC-News („Wir müssen Sicherheit in Mainz stärker in den Fokus rücken“) sowie die Kommentare und Zuschriften, die diese Redaktion im Anschluss erreichten, lässt sich aus journalistischer Sicht die Entscheidung von Giovanni Rappa nachvollziehen. Für einen Sicherheitsexperten und Polizeibeamten, dessen tägliches Arbeitsfeld die öffentliche Ordnung ist, wog das Gewicht der internen Beschränkungen offenbar schwerer als die Parteitreue.

Kurz nach der Veröffentlichung des damaligen Interviews erreichten die Redaktion zahlreiche Rückmeldungen von Mitgliedern der Mainzer SPD sowie anonyme Hinweise. Zudem wurden BYC-News umfangreiche Unterlagen zugespielt und zur Einsicht vorgelegt. Dabei handelt es sich um interne Mitteilungen an den SPD-Mitgliederstamm, Protokolle aus geschlossenen Messenger-Gruppen sowie explizite Beschwerden über Giovanni Rappa. Demnach wurde dem Fachpolitiker für Sicherheit und Ordnung intern massiv vorgeworfen, das Interview bei BYC-News ohne vorherige Genehmigung oder Abstimmung mit der Parteiführung gegeben zu haben.

Die „Ebling-Doktrin“: Strategie vor Sachverstand

In einem der von BYC-News eingesehenen Chatverläufe wurde Giovanni Rappas Interview explizit als „Alleingang“ gebrandmarkt. Interne Protokolle legen nahe, dass die Partei Rappas inhaltliche Analyse zwar teilte, die öffentliche Kommunikation jedoch aus strategischen Gründen unterbinden wollte. Statt einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Sicherheitsdefiziten dominierte offenbar die Sorge um die Außenwirkung im Wahljahr 2026.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass fachliche Themen und öffentliche Stellungnahmen einem strengen Hierarchie-Vorbehalt unterliegen: Strategien müssten demnach erst intern „glattgezogen“ und – was politisch besonders schwer wiegt – im Bedarfsfall mit übergeordneten Stellen wie dem rheinland-pfälzischen Innenminister Michael Ebling abgestimmt werden. Für einen Experten aus der Praxis wie Rappa bedeutete dies faktisch ein politisches Sprechverbot zugunsten der Parteiraison.

Zudem wird in den internen Nachrichten darauf verwiesen, dass Rappa vor öffentlichen Äußerungen zum Thema Sicherheit und Ordnung zunächst das Gespräch mit Mareike von Jungenfeld hätte suchen sollen. Nach internen Vorgaben der SPD Mainz solle über Probleme dieser Art in der Stadt Mainz öffentlich nicht gesprochen werden. Demnach gebe es einen klaren Fahrplan sowie festgelegte Positionspapiere, an die man sich innerhalb der Mainzer SPD zu halten habe. Diese Linie sei parteiintern abgestimmt und mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Michael Ebling besprochen worden.

Schattenakten und Dossiers: Die „Akte politischer Gegner“

In den BYC-News vorliegenden Unterlagen finden sich zudem Hinweise auf eine Praxis, die weit über die politische Auseinandersetzung hinausgeht. Die Dokumente enthalten eine brisante Sammlung heikler Vorwürfe gegen Politikerinnen und Politiker von CDU und FDP. Es entsteht der Eindruck einer systematischen Erfassung vermeintlicher Verfehlungen: Aufgelistet werden dort angebliche private Fehltritte eines FDP-Politikers, Details zu Partnerschaften sowie mutmaßliche Ordnungswidrigkeiten einer CDU-Politikerin.

Besonders schwer wiegen Passagen, in denen von angeblichen Alkoholfahrten Mainzer Mandatsträger die Rede ist. Sogar die Justiz wird ins Spiel gebracht: Die Unterlagen thematisieren „mögliche Beziehungen“ und „eventuelle Vorteilsnahmen“ durch Staatsanwälte aus anderen Städten zugunsten Mainzer CDU-Mitglieder.

Sollten solche Listen tatsächlich innerhalb der Mainzer SPD kursieren, stellt das die Führung der Partei vor ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Es drängt sich die Frage auf, ob hier systematisch Material gesammelt wird, um politische Gegner im Bedarfsfall persönlich zu diskreditieren.

Zielscheibe Matz und Haase

Die Unterlagen zeigen zudem eine gezielte Kampagne gegen die aktuelle Stadtführung. Ein vorliegender Schriftsatz befasst sich detailliert mit der Ordnungsdezernentin Manuela Matz und dem städtischen Ordnungsdienst. Das Ziel: Die Darstellung eines totalen „Versagens der Ordnungsdienste“ und die Markierung der Dezernentin als „Fehlbesetzung“.

Auch Oberbürgermeister Nino Haase steht im Fokus der internen Kritik. In den Chats und Dokumenten wird ihm ein „Kontrollverlust bei den Finanzen“ sowie ein Missmanagement und Fehlbesetzungen bei der Berufsfeuerwehr Mainz und der Pressestelle vorgeworfen.

Wichtiger Hinweis

An der Echtheit der vorgelegten Unterlagen bestehen seitens der Redaktion keinerlei Zweifel. In den BYC-News vorgelegten Chatverläufen waren sowohl die Mobilfunknummern der beteiligten Personen als auch die entsprechenden Zeitstempel hinterlegt. Durch den Abgleich dieser Daten und die Einsicht in die Metadaten konnte die Redaktion die Kommunikation zweifelsfrei verifizieren und den entsprechenden Funktionsträgern innerhalb der Mainzer SPD zuordnen.

Auf die Nennung von Namen in dieser Liste und in den Chats wurde bewusst verzichtet. Die Redaktion veröffentlicht keine Namen in Zusammenhang mit privaten Verfehlungen, Ordnungswidrigkeiten oder ähnlichen Vorwürfen, um die Privatsphäre zu schützen und keine falschen Verdächtigungen zu verbreiten. Soweit möglich, hat die Redaktion die angesprochenen Vorwürfe gegen andere Politiker und Politikerinnen geprüft; ein Teil davon ließ sich bestätigen. Um die betroffenen Personen und ihr Privatleben weiterhin zu schützen, verzichtet die Redaktion bewusst darauf, näher auf diese Angelegenheiten einzugehen.

Weitere Abgänge angedeutet

Nach Informationen von BYC-News sowie aus persönlichen Gesprächen mit zwei weiteren Mitgliedern der Mainzer SPD steht Giovanni Rappa mit seiner Unzufriedenheit offenbar nicht allein da. Demnach gibt es innerhalb der Fraktion derzeit konkrete Überlegungen weiterer Mandatsträger, der Partei ebenfalls den Rücken zu kehren und einen Wechsel in Erwägung zu ziehen. Die Gründe decken sich weitgehend mit den bereits genannten Vorwürfen: ein zunehmender Verlust der politischen Heimat und die Kritik an einer starren, von oben herab diktierten Parteilinie. Sollten sich diese Abwanderungsgedanken konkretisieren, droht der Mainzer SPD ein weitreichender Kontrollverlust im Stadtrat – und das mitten im entscheidenden Wahljahr 2026.

Demokratische Realität und Fakten

Das Kommunalwahlrecht ist explizit als Persönlichkeitswahl konzipiert. Durch die Instrumente des Kumulierens und Panaschierens haben die Bürgerinnen und Bürger die direkte Macht, starre Parteilisten aufzubrechen. Sie können gezielt Personen ihr Vertrauen schenken, unabhängig von deren Platzierung auf dem Wahlvorschlag der Partei. Das Ergebnis ist eine deutliche Stärkung des individuellen Mandats gegenüber dem anonymen Parteiapparat.

In einer lebendigen Demokratie ist es ein hohes Gut, dass der gewählte Mandatsträger allein seinem Gewissen verpflichtet ist. Er entscheidet eigenverantwortlich, wie er seine parlamentarische Arbeit zum Wohle der Stadt gestaltet. Es steht einer Partei – so demokratisch sie sich auch geben mag – weder politisch noch moralisch zu, dieses rechtmäßig errungene Mandat einzufordern oder Druck auf die Mandatsausübung auszuüben. Wer den Wählerwillen achtet, muss auch die Unabhängigkeit der gewählten Personen respektieren.

Digitale Hetzjagd statt politischer Kultur

Ein Blick auf die sozialen Netzwerke offenbart derzeit eine erschreckende Dynamik: Eine große Zahl ehemaliger „Parteifreunde“ ist Giovanni Rappa demonstrativ entfolgt. Doch es bleibt nicht beim digitalen Rückzug; vielmehr wird in den sozialen Medien ein massiver Druck geschürt, der in einer demokratischen Partei nichts zu suchen hat. Wer die aktuellen Statements in den verschiedenen Kanälen liest, erkennt unschwer den Versuch, durch gezielten psychischen Druck eine bestimmte Entscheidung zu erzwingen.

Gerade in der Politik ist ein respektvoller Umgang unverzichtbar – auch und besonders bei Meinungsverschiedenheiten. Politiker haben eine Vorbildfunktion für unsere Gesellschaft. Wer stattdessen auf öffentliche Demontage und psychologische Druckmittel setzt, beschädigt nicht nur die politische Kultur, sondern verliert jegliche moralische Integrität.

Die besten Pflegehacks gegen trockene Lippen im Winter

Lippen sind eines der sensibelsten Körperteile: Sie verfügen über unzählige Nervenenden, was sie besonders empfänglich für Berührungen macht. Gleichzeitig haben sie jedoch keine Talgdrüsen, wodurch sie nicht in der Lage sind, selbst Feuchtigkeit zu produzieren. Gerade in den Wintermonaten mit trockener Heizungsluft und kalten Außentemperaturen führt das häufig zu spröden, rissigen Lippen. Doch mit der richtigen Pflege lässt sich viel dafür tun, die Lippen geschmeidig und kussbereit zu halten.

Warum trocknen Lippen aus?

Ohne die schützende Fettschicht, die Talgdrüsen normalerweise auf der Haut bilden, verlieren Lippen besonders schnell Feuchtigkeit. Zudem ist die Haut an den Lippen sehr dünn und somit anfälliger für Umwelteinflüsse. Trockene Heizungsluft, Kälte und Wind verstärken den Feuchtigkeitsverlust. Das Ergebnis: Die Lippen werden rissig, spröde und schmerzen im schlimmsten Fall. Doch auch die eigenen Gewohnheiten können das Problem verschlimmern – etwa häufiges Befeuchten der Lippen mit der Zunge. Der Speichel verdunstet schnell und entzieht der Haut dabei noch mehr Feuchtigkeit.

Pflege-Tipps für geschmeidige Lippen

1. Hydration von innen

Die Basis für gesunde Lippen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Experten empfehlen, täglich mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken. Das sorgt dafür, dass die Feuchtigkeitsspeicher im Körper gut gefüllt sind.

2. Natürliche Pflegeprodukte

Neben der inneren Hydration spielt auch die äußere Pflege eine wichtige Rolle. Lippenpflegestifte mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Sheabutter, Kokosöl oder Jojobaöl spenden Feuchtigkeit und schützen die zarte Haut. Dabei sollte man auf Produkte ohne künstliche Zusatzstoffe setzen, um Irritationen zu vermeiden.

Ein empfehlenswertes Produkt ist der Natural Lip Balm von Ben&Anna, der in Denns-Biomärkten erhältlich ist. Er besteht aus veganer und zertifizierter Naturkosmetik und wird in einer plastikfreien Verpackung angeboten. Unter www.ben-anna.de gibt es zudem eine Übersicht über die verschiedenen Geschmacksrichtungen, die von fruchtig bis neutral reichen.

3. Vitamin E für die Regeneration

Vitamin E ist ein echter Geheimtipp für strapazierte Lippen. Es unterstützt die Zellregeneration und fördert die Neubildung von Hautzellen. Gleichzeitig schützt es vor vorzeitiger Alterung und bewahrt die Lippen vor Feuchtigkeitsverlust. Lippenpflegeprodukte mit Vitamin E sind daher besonders hilfreich, wenn die Lippen bereits trocken oder rissig sind.

4. Sanftes Peeling

Ein mildes Lippenpeeling aus Zucker und Honig kann abgestorbene Hautschüppchen entfernen und die Durchblutung fördern. Einfach eine kleine Menge des selbstgemachten Peelings auf die Lippen auftragen, sanft einmassieren und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen.

Küssen als Gesundheitsbooster

Interessanterweise trägt auch das Küssen selbst zur Gesundheit der Lippen bei. Durch die Bewegung beim Küssen wird die Durchblutung angeregt, was die Lippen praller und geschmeidiger macht. Zudem stärkt das Küssen das Immunsystem, da dabei Keime des Partners ausgetauscht werden, was das körpereigene Abwehrsystem trainiert.

Forscher haben sogar herausgefunden, dass Menschen, die viel küssen, tendenziell länger leben. Dies liegt nicht nur an den physischen Vorteilen des Küssens, sondern auch an der Freisetzung von Glückshormonen, die Stress reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern.