BYC-News Blog Seite 175

Bianca Wagner präsentiert neue Ausstellung in Mainz-Hechtsheim

Anlässlich des 350. Todestages des niederländischen Malers Jan Vermeer (1632–1675) am 15. Dezember präsentiert die Mainzer Künstlerin Bianca Wagner ihre neue Ausstellung „Frauen bei Vermeer“.

Die Werkschau ist vom 02. Oktober bis 30. Oktober 2025 im Hofcafé Frau Mooi im Weingut Stenner (Grauelstraße 11, 55129 Mainz) zu sehen. Gezeigt werden gerahmte Mixed-Media-Zeichnungen, die sich mit der Darstellung von Frauen im Werk Vermeers auseinandersetzen und diese in einen zeitgenössischen Kontext übertragen.

Bianca wagner präsentiert neue ausstellung in mainz-hechtsheimDie Vernissage findet am 02. Oktober 2025 um 18 Uhr statt. Zum Ausklang der Ausstellung lädt die Finissage am 30. Oktober 2025 um 18 Uhr zu einem gemeinsamen Rückblick ein.

Begleitend zur Ausstellung werden zwei Workshops angeboten. Einer davon richtet sich speziell an Kinder zwischen 6 und 10 Jahren und bietet einen spielerischen Zugang zu Kunst und Bildgestaltung. Tickets für die Workshops sind online bei Ticket Regional oder über den Bianca Wagner Store erhältlich.

Wagners Werke sind nicht nur in Galerien, sondern auch auf Weinflaschen, Kleidung und in Büchern zu finden. Ihr Motto: „Ich erfinde mich immer wieder neu.“

Ausstellungsdaten im Überblick:

  • Ausstellung: „Frauen bei Vermeer“

  • Künstlerin: Bianca Wagner

  • Anlass: 350. Todestag von Jan Vermeer (15. Dezember 1675)

  • Dauer: 02.10.–30.10.2025

  • Ort: Hofcafé Frau Mooi im Weingut Stenner, Grauelstraße 11, 55129 Mainz

  • Vernissage: 02.10.2025, 18 Uhr

  • Finissage: 30.10.2025, 18 Uhr

Rahmenprogramm:

  • Workshop 1: 09.10.2025, 19 Uhr bis 21 Uhr

  • Workshop 2: 15.10.2025, 15 Uhr bis 17 Uhr (für Kinder von 6 bis 10 Jahren)

  • Ticketshop: Bianca Wagner Store

-Werbeanzeige-

Mehrere Einsätze der Polizei in Wiesbaden

Wiesbaden. Die Polizei Wiesbaden meldet mehrere Einsätze, die sich zwischen Freitag und Dienstag in verschiedenen Stadtteilen ereignet haben. Neben einem schweren Handyraub kam es unter anderem zu Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und einem Aufbruchversuch eines Motorrades.

Handyraub am Luisenplatz

In der Nacht zu Dienstag wurde gegen 02:45 Uhr einem Mann im Bereich des Luisenplatzes das Handy geraubt. Zunächst versuchte ein Unbekannter dem Geschädigten die Umhängetasche zu entreißen. Als dieser Widerstand leistete, wurde er von einer Gruppe von etwa fünf Personen zu Boden gebracht, mit Pfefferspray attackiert und seines Handys beraubt. Der Mann erlitt Augenverletzungen durch das Pfefferspray.
Einer der Täter wird als etwa 20 Jahre alt, circa 1,78 Meter groß, mit normaler Statur und kurzen schwarzen Haaren beschrieben. Er soll eine schwarz-weiße Jacke getragen haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter (0611) 345-0 entgegen.

Beleidigung und Körperverletzung

Am Montagnachmittag kam es in der Ludwig-Erhard-Straße zu einer Auseinandersetzung. Ein Autofahrer hielt neben einem Fußgänger, beschuldigte diesen, sein Fahrzeug beschädigt zu haben, und beleidigte ihn. Anschließend schlug er dem Mann ins Gesicht und trat gegen dessen Bein. Gegen den Beschuldigten läuft nun ein Ermittlungsverfahren.

-Werbeanzeige-

Versuchter Motorraddiebstahl

Zwischen Freitag und Montag versuchten Unbekannte in der Breitenbachstraße, ein Motorrad der Marke Yamaha zu stehlen. Sie beschädigten das Lenkradschloss und schoben das Fahrzeug rund 500 Meter weit. Der Diebstahlversuch scheiterte, und die Täter ließen das Motorrad zurück. Die Kriminalpolizei bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.

Werbetafel beschädigt

Am Montagabend, gegen 19:25 Uhr, warf ein 34-Jähriger am Bismarckring mit einer Bierflasche die gläserne Schutzscheibe einer Werbetafel ein. Der Mann wurde von der Polizei gestellt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er entlassen. Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren.

Fahrzeugaufbruch in der Gartenfeldstraße

Ebenfalls am Montagnachmittag wurde gegen 17:40 Uhr ein aufgebrochenes Fahrzeug hinter einer Tankstelle in der Gartenfeldstraße festgestellt. Unbekannte Täter zerstörten die Beifahrerscheibe. Ob Gegenstände entwendet wurden, ist bislang unklar.

Autofahrer mit fast 3 Promille gestoppt

Dank eines aufmerksamen Bürgers konnte die Polizei am Montagabend eine Trunkenheitsfahrt verhindern. Gegen 19:00 Uhr bemerkte der Zeuge in einem Supermarkt in der Straubinger Straße einen Mann mit starkem Atemalkoholgeruch. Nachdem dieser mit seinem PKW vom Parkplatz fuhr, folgte der Zeuge dem Wagen und informierte die Polizei. Der Fahrer wurde kurz darauf gestoppt. Ein Alkoholtest ergab 2,94 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde eingezogen.

-Werbeanzeige-

Kultur-Highlight in Ingelheim: Riesenerfolg für „Grab 447“

Grab 447 – Die multimediale und interaktive Erlebniswelt rund um das 2023 entdeckte Grab eines fränkischen Kriegers beeindruckte viele Besucherinnen und Besucher in der kING. Das Highlight im „Pop-up-Museum“ war der aufwändig rekonstruierte Krieger aus dem 7. Jahrhundert, der als lebensgroßes Hologramm mit Waffen und Kleidung wieder zum Leben erweckt wurde. Selbst die Gesichtszüge des Kriegers waren dank der Expertise einer Mitarbeiterin des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) in deren Freizeit realitätsnah nachgebildet worden. Kein Wunder also, dass ein Selfie mit dem Krieger die Top-Attraktion am Ausgang der kING war.

Die Ausstellung, konzipiert und inszeniert von der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IkUM), war eine echte Ingelheimer Gemeinschaftsleistung. Mit dabei waren die Archäologische Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim und die Agentur artefont als gemeinsame Kuratorinnen der Ausstellung sowie das Unternehmen Magic Holo mit seiner Expertise für 3D-Holografien. Gemeinsam mit diesen Partnern schaffte es die IkUM, die Veranstaltungshalle in ein multisensorisches Pop-up-Museum zu verwandeln – vor allem Dank der visionären Vorstellungskraft ihres Geschäftsführers Matthias Becker.

„Wir konnten mit „Grab 447“ einmal mehr zeigen, wie vielseitig die kING ist. Als wir zum Beispiel unseren Lastenaufzug, mit dem wir normalerweise teure Konzertflügel auf die Bühne heben, plötzlich mit feuchter Erde und Steinen befüllten, um ihn in eine lebensechte Ausgrabungsstätte zu verwandeln, war so mancher Mitarbeiter besorgt. Aber genau diese Kreativität hat am Ende die Besucher begeistert und es ihnen ermöglicht, in die Welt der Archäologie einzutauchen – mitten in der kING, mitten in Ingelheim“, schwärmte Matthias Becker.

-Werbeanzeige-

Von der Begeisterung zeugen auch die vielen Einträge im Gästebuch der Ausstellung:

„Eine abwechslungsreiche, lebendige Ausstellung in besonderer Umgebung.“
„Tolle Verknüpfung, lebendige Geschichte! Kurzweilig und mitreißend!“

Die Besucher lobten in ihren Rückmeldungen die „sensationelle Aufbereitung“ und wünschten, „so etwas gäbe es öfter“. „Super! Schwer beeindruckt! Echt toll! Auch für Geschichtsmuffel spannend, absolut sehenswert. Viel Mühe & Engagement.“

So lockte die Ausstellung auch viele neue Besucherinnen und Besucher in die kING, die sich teilweise von weit her auf den Weg nach Ingelheim gemacht hatten. Ob aus Heidelberg, Koblenz, Marburg oder selbst Verden in Norddeutschland – die IkUM GmbH erntete viel positives Feedback und reges Interesse für das Kulturangebot und die lokalen Sehenswürdigkeiten.

Sowohl die Konzerthalle selbst als auch die Stadt Ingelheim konnten durch die Ausstellung an Bekanntheit gewinnen. Aber auch für viele Einheimische bot „Grab 447“ einen faszinierenden Blick in die Stadtgeschichte und neue Erkenntnisse zu den Wurzeln Ingelheims.

Dass die rheinhessische Stadt nicht erst mit der Gründung der Kaiserpfalz Karls des Großen bedeutend wurde, sondern bereits in der Merowingerzeit ein lebendiger Ort mit beachtlicher Infrastruktur war, dürfte eine der zentralen Botschaften der Ausstellung gewesen sein.

-Werbeanzeige-

Für Familien mit Kindern war die Ausstellung ebenfalls ein beliebtes Ziel

„Dank der spannenden Wissensvermittlung konnten sich auch viele Kinder und Teenager für das geschichtliche Thema begeistern“, freute sich Holger Grewe, Leiter der Forschungsstelle Kaiserpfalz.

Eveline Breyer, Kulturdezernentin und IkUM-Aufsichtsratsvorsitzende, bedankte sich bei allen, die diese Ausstellung auf den Weg gebracht und für ihren Erfolg gesorgt haben:
„Die Besucherzahl ist beeindruckend! Die Ausstellung war in aller Munde, hat im Aufbau und Design beeindruckt und stolz auf die Ingelheimer Geschichte und Forschung gemacht. Die IkUM hat diesem wichtigen archäologischen Fund in der kING eine Bühne geboten und wieder einmal gezeigt, dass kulturelle Events und Einrichtungen eine wichtige Bedeutung für die Menschen in Ingelheim haben – und das von Jung bis Alt.“

Auch das Rahmenprogramm zur Ausstellung mit wissenschaftlichen Vorträgen und öffentlichen Führungen wurde sehr gut angenommen. Bereits nach wenigen Tagen musste die Taktung der öffentlichen Führungen aufgrund der hohen Nachfrage kurzfristig erweitert werden.

Der große Erfolg der archäologischen Sommerausstellung wäre nicht möglich gewesen ohne alle engagierten Akteure sowie die gute Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern wie Boehringer Ingelheim, der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, dem Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie sowie der Ingelheimer MitMachAusstellung (MiMa).

Nicht zuletzt gab Michael Ebling, Landesminister für Inneres und Sport in Rheinland-Pfalz, der kING und ihrem „Pop-up-Museum“ durch seine Schirmherrschaft zusätzliches Gewicht und lobte im Rahmen der Vernissage die regionalen bis hin zu landesübergreifenden Kooperationen.

Auch IkUM-Geschäftsführer Matthias Becker betonte während der feierlichen Eröffnung:
„Zusammenarbeit in und rund um Ingelheim zu stärken und Gemeinschaft zu stiften, ist ein wichtiger Teil unserer Mission. Ich freue mich sehr, dass wir mit unserer Leidenschaft und als große Gemeinschaft einen Beitrag zur Kultur- und Stadtentwicklung Ingelheims leisten konnten.“

Alle archäologisch Interessierten können sich nun auf die Fortsetzung der Ausstellung im Mainzer Landesmuseum freuen, wo der fränkische Krieger von September 2026 bis Februar 2027 zu sehen sein wird.

-Werbeanzeige-

Frühstück am Fastnachtsmuseum in Mainz

Die Fair Trade-Stadt Mainz lädt am Samstag, 13. September 2025, von 10 bis 14 Uhr zu einem besonderen Frühstück vor das Fastnachtsmuseum in der Neuen Universitätsstraße 2 ein. Unter dem Motto „Ein faires Frühstück an einem ungewöhnlichen Ort“ eröffnet der Fair Trade-Lenkungskreis damit die bundesweite Faire Woche 2025, die vom 12. bis 26. September stattfindet. In diesem Jahr steht die Aktionsreihe unter dem Thema „Gemeinsam die Vielfalt des Fairen Handels entdecken“ – mit Blick auf Menschenvielfalt, biologische Vielfalt und globales Engagement.

Fairer Genuss mit regionalem Bezug

Die Frühstückstafel wird mit fair gehandelten Produkten gedeckt und richtet sich insbesondere an Mainzer Fastnachtsvereine. Ziel ist es, den Blick darauf zu lenken, wie auch die Fastnacht nachhaltiger gestaltet werden kann. Ergänzt wird das Angebot durch Backwaren, die von den Aktiven der Initiative Foodsharing gerettet wurden – solange der Vorrat reicht.

-Werbeanzeige-

Fastnacht im Zeichen der Nachhaltigkeit

Fastnacht ist für Mainz weit mehr als Brauchtum – sie gilt als Kulturerbe und identitätsstiftendes Fest. Bei dem Frühstück soll gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Fastnachtsszene über Ideen und Möglichkeiten gesprochen werden, wie sich Tradition und Nachhaltigkeit miteinander verbinden lassen.

Gäste aus dem Globalen Süden

Im Rahmen der Fairen Woche sind auch internationale Gäste eingeladen. In diesem Jahr wird Nadeesha Madushani von Selyn Fair Trade aus Sri Lanka erwartet. Sie arbeitet als Produktentwicklerin in der einzigen Fair-Trade-Handweberei des Landes. Das Unternehmen verbindet traditionelle Handwerkskunst mit sozialer Verantwortung und produziert Spielzeug, Wohnaccessoires, Modeartikel und Handarbeiten sowohl für den lokalen als auch für den internationalen Markt. Gleichzeitig engagiert sich Selyn für Frauenrechte und soziale Projekte in der Region.

-Werbeanzeige-

Kreis Mainz-Bingen setzt auf stabile Zäune statt Elektrobarrieren

Im Landkreis Mainz-Bingen werden die in den vergangenen Monaten errichteten Elektrozäune gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) schrittweise durch dauerhafte Festzäune ersetzt. Den Auftakt bildet ein rund 55 Kilometer langer Abschnitt entlang der A60 zwischen Mainz-Hechtsheim und dem Autobahndreieck Nahetal bei Bingen. Beide Seiten der Autobahn sollen hier mit einem festen Zaun gesichert werden. Wann die Bauarbeiten beginnen und abgeschlossen sein werden, ist bislang noch offen. Nach Angaben des Klimaschutzministeriums befinden sich erste Trassen jedoch bereits im Genehmigungsverfahren.

-Werbeanzeige-

Mehr Schutz vor Wanderbewegungen

Festzäune bieten einen besseren Schutz gegen die Wanderbewegungen von Wildschweinen als Elektrozäune. Auch unkontrollierte Fluchtbewegungen aus den Restriktionszonen können so effektiver eingedämmt werden. Elektrozäune waren zunächst errichtet worden, da sie deutlich schneller und einfacher umsetzbar sind. Bei den Festzäunen hingegen müssen unter anderem Leitungsverläufe im Boden berücksichtigt und zusätzliche baurechtliche Vorgaben erfüllt werden.

„Zudem hoffen wir, dass die Festzäune nicht so leicht zerstört oder gestohlen werden können. Diese Problematik begleitet uns bei den Elektrozäunen nach wie vor“, erklärte Dr. Markus Wacker, Leiter des Veterinäramtes Mainz-Bingen.

Eindämmung und Bejagung

Die festen Barrieren sollen verhindern, dass das Schwarzwild das Virus in andere Regionen trägt und dort neue Ausbrüche verursacht. Innerhalb der eingezäunten Bereiche können die Tiere zudem gezielter bejagt werden. Ziel ist es, die Zahl der Wirte so weit zu verringern, dass das Virus langfristig nicht überleben kann.

Durchlässigkeit für anderes Wild

Für kleinere Tiere werden in die Zäune spezielle Durchlässe integriert. Verkehrsteilnehmer müssen durch den Austausch der Zäune keine zusätzlichen Einschränkungen befürchten. Wie bisher bleiben Viehgitter (Cattle-Grids) sowie Türen erhalten, die von Autos, Fußgängern und Radfahrern genutzt werden können.

-Werbeanzeige-

Landeshauptstadt Mainz verleiht Gutenberg-Stipendien 2025

Am Mittwoch, 5. November 2025, um 17 Uhr vergibt die Landeshauptstadt Mainz im Landesmuseum (Große Bleiche 49–51) die diesjährigen Gutenberg-Stipendien.

Die Auszeichnungen werden seit 1946 verliehen und fördern die wissenschaftliche Ausbildung an den Mainzer Hochschulen. Zugleich unterstreichen sie die enge Verbindung der Stadt mit den akademischen Einrichtungen. Prämiert werden herausragende Abschlussarbeiten mit wissenschaftlicher, künstlerischer oder fachlicher Relevanz, die inhaltlich einen Bezug zur Landeshauptstadt Mainz haben.

Sechs Preisträger in fünf Kategorien

Für das Jahr 2025 vergibt die Stadt fünf Stipendien an insgesamt sechs Absolventen: drei für Arbeiten an der Hochschule Mainz und zwei für Arbeiten an der Johannes Gutenberg-Universität. Die Themen stammen aus einem breiten Spektrum – von Geoinformation, Vermessung und Kommunikationsdesign über Innenarchitektur, Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften bis hin zu Bildender Kunst und Kunsterziehung.

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  • Luka Dakovic: „Anwendung des Schwammprinzips – Eine GIS-gestützte Analyse und Planung von blau-grüner Infrastruktur zur Eindämmung des Starkregenrisikos in der Stadt Mainz“

  • Viviane Feitner: „Werkbericht“ (o.T., Thema: Tauben als Stadtbewohner)

Hochschule Mainz

  • Jan Hechtelberger und Tobias Altmaier: „Mainzer Unterwelten – 3D-Aufmaß und Visualisierung des unterirdischen Kontereskarpengangs am Fort Josef“

  • Stella Eckhardt: „Rhein hören: Stromkilometer 497,5“

  • Mareen Helene Ohrt: „Matriarchy in Mainz: Kunst und Kultur von Frauen für Frauen“

Festakt im Landesmuseum

Die Preisverleihung erfolgt durch Kulturdezernentin Marianne Grosse. Unterstützt wird sie von Prof. Dr. Stefan Müller-Stach, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Johannes Gutenberg-Universität, sowie Prof. Dr. Susanne Weissman, Präsidentin der Hochschule Mainz. Die Preisträger stellen ihre Arbeiten im Rahmen von Kurzvorträgen vor. Das Landesmuseum Mainz ist barrierefrei zugänglich.

Delegation aus Anamur bekräftigt Städtepartnerschaft mit Bingen

Anamur – Hauptstadt der Bananen – grüßt seine Partnerstadt Bingen – Hauptstadt des Weines. Unter diesem Motto stand der Winzerfestumzug der Partnerstädte Bingen und Anamur/Türkei.

Oberbürgermeister Feser hatte zum Winzerfest seinen Amtsbruder Durmus DENIZ und Mitglieder des Kreis- und Stadtrates eingeladen. Mit dabei war auch Hamdi MAHIR, Vorsitzender des Vereins der Partnerstädte, der zusätzlich als Übersetzer tätig war.

Die Betreuung der Gäste übernahm der FREUNDESKREIS BINGEN-ANAMUR, nach Aussage von Insidern einer der aktivsten deutsch-türkischen Städtepartnerschaftsvereine im südwestdeutschen Raum. Beim offiziellen Empfang auf Burg Klopp erfolgte der Eintrag ins Goldene Buch. Die anwesenden Gäste aus Politik, Wirtschaft und Tourismus konnten außerdem die Bilder eines Malwettbewerbs bewundern.

Ein Gegenpart zum Winzerfesttrubel war die Wanderung im Binger Wald auf dem Premium-Rundweg durch die „Steckeschlääferklamm“. Dort bekamen die Gäste die Aufgabe, die Baumgeister (geschnitzte Gesichter) zu zählen. Anschließend erhielt jeder eine Urkunde mit Wegplakette.

Höhepunkt des Delegationsbesuches war die Teilnahme am Winzerfestumzug

Dazu hatten die Gäste zwei Originaltrachten, Banner und Fahnen mitgebracht. Der FREUNDESKREIS hatte zudem einen Handkarren ausstaffiert und verteilte mehr als 400 Bananen an die zahlreichen Zuschauer, die das sonnige Wetter an diesem Sonntag für einen Besuch in Bingen nutzten.

Neben dem vergnüglichen Teil des Winzerfestes nutzten die Gäste und der Vorstand des FREUNDESKREISES unter ihrem Vorsitzenden Helmut Irmen die Gelegenheit, gemeinsam Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln. Denn die Städtepartnerschaft sollte kein Selbstzweck sein. Wie in der Satzung festgehalten, soll sie durch Begegnungen die Völkerverständigung fördern, Vorurteile abbauen und das Zusammenleben der türkischen und deutschen Bevölkerung erleichtern.

Gäste und Gastgeber vereinbarten, im nächsten Jahr das 15. Gründungsjubiläum in beiden Städten würdig zu feiern. Ideen gibt es schon jetzt reichlich – die beiden FREUNDESKREISE werden in bewährter Weise die Organisation übernehmen.

Neues Gewerbegebiet in Wallertheim eingeweiht

Nach knapp einjähriger Bauzeit hat die MVV Regioplan GmbH, Tochtergesellschaft des Mannheimer Energieunternehmens MVV, das neue Gewerbegebiet „An der Sülz“ in Wallertheim (Verbandsgemeinde Wörrstadt, Landkreis Alzey-Worms) offiziell an die Ortsgemeinde übergeben. Auf einer Fläche von 2,35 Hektar wurden zwölf Grundstücke erschlossen, die zwischen 1.000 und 3.000 Quadratmeter groß sind.

Ein wichtiger Meilenstein für die Region

Das neue Gewerbegebiet liegt direkt an der Landesstraße L407, nahe der B420 und der Autobahn A61, sowie fußläufig zum Bahnhof Wallertheim. Damit schafft es dringend benötigte Gewerbeflächen für ansässige Betriebe und neue Unternehmen.

„Die Nachfrage von Gewerbetreibenden nach Bauland übersteigt in unserer Region weiterhin das Angebot. Mit dem Gewerbegebiet ‚An der Sülz‘ schaffen wir dringend benötigte Erweiterungsflächen, sichern bestehende Arbeitsplätze und schaffen neue – ein entscheidender Schritt für die Zukunftsfähigkeit unserer Verbandsgemeinde“, erklärte Markus Conrad, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt, bei der Einweihung.

Auch Wallertheims Ortsbürgermeister Dorian Depué hob die Bedeutung des Projekts hervor: „Das Gewerbegebiet ‚An der Sülz‘ ist eine Herzensangelegenheit und ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung unserer Ortsgemeinde. Es ermöglicht uns, Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen, Gewerbesteuereinnahmen zu generieren und unsere dörfliche Entwicklung nachhaltig zu stärken.“

Herausforderungen bei der Umsetzung

Die Bauarbeiten hatten im Oktober 2024 mit dem symbolischen Spatenstich begonnen und konnten früher als geplant abgeschlossen werden. „Ich bedanke mich herzlich bei allen Projektbeteiligten, der Verbandsgemeinde, der Ortsgemeinde und den Bürgerinnen und Bürgern für die gute Zusammenarbeit und das Verständnis während der Bauzeit“, so Dr. Alexander Kuhn, Geschäftsführer der MVV Regioplan.

Bereits seit 2017 war das Projekt Teil eines umfangreichen Planungsprozesses. MVV Regioplan übernahm dabei die Erschließungsträgerschaft, die technische und kaufmännische Projektsteuerung sowie die Koordination der Versorgung mit Strom, Wasser, Gas, Breitband und Beleuchtung. Auch ökologische Ausgleichsmaßnahmen, darunter Blühflächen und Artenschutzprogramme für Feldbrüter, wurden umgesetzt.

Stärkung des Wirtschaftsstandorts Wallertheim

Durch die verkehrsgünstige Lage, die Nähe zum Rhein-Main-Gebiet und die moderne Infrastruktur gilt das Gewerbegebiet als zukunftsweisender Standort für mittelständische Unternehmen. „Mit dem neuen Gewerbegebiet sichern wir die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde und schaffen wichtige Perspektiven für mittelständische Betriebe in der Region“, betonte Bürgermeister Depué abschließend.

Mit der Fertigstellung des Gewerbegebiets „An der Sülz“ ist ein bedeutender Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung in der Verbandsgemeinde Wörrstadt gelungen.

Artikelempfehlung: Insolvenz der Würzburger & Co. KG (RheinMain-Express) in Budenheim

Böllenseesiedlung in Rüsselsheim wird modernisiert

Die bauverein AG treibt die Modernisierung der Böllenseesiedlung voran und investiert rund 4,4 Millionen Euro in insgesamt elf Gebäude mit 132 Wohnungen. Die Häuser, die entlang der Oppenheimer Straße und Am Ehlenberg liegen, sind über einen grünen Innenhof miteinander verbunden und stammen aus den 1950er-Jahren.

Modernisierung in mehreren Bauabschnitten

Bereits in den Jahren 2022 und 2023 wurden die ersten beiden Gebäude erfolgreich saniert. Nun folgt die umfassende Fortsetzung des Projekts. Die Fertigstellung aller Maßnahmen ist bis 2026 geplant.

Zu den Modernisierungsarbeiten gehören:

  • Abriss alter Balkone und Bau neuer Balkone
  • Erstmaliger Balkon-Anbau für einzelne Wohnungen
  • Erneuerung der Fassaden und Haustüren
  • Aufwertung von Eingangsbereichen und Treppenhäusern
  • Sanierung der Dächer über den Eingangsbereichen

Oberbürgermeister Patrick zeigte sich erfreut über das Engagement: „Ich bin dankbar, dass die Wohnungsbaugesellschaft diese enorme Summe investiert und damit deutlich zur Aufwertung im Böllensee beiträgt.“ Er betonte, dass er die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, die bei einem runden Tisch geäußert wurden, sehr ernst genommen habe. Viele Maßnahmen seien bereits umgesetzt, weitere würden folgen.

Auch Sybille Wegerich, Vorständin der bauverein AG, unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Die Häuser aus den 50er Jahren sind Schätzelchen mit einer sehr markanten Dachform. Wir sehen Rüsselsheim als guten Zukunftsstandort mit einer lebens- und liebenswerten Größe, weshalb wir hier deutlich investieren.“

Mit der Modernisierung der Böllenseesiedlung schafft die bauverein AG nicht nur zusätzlichen Wohnkomfort, sondern trägt auch zur städtebaulichen Aufwertung und zur nachhaltigen Entwicklung des Stadtteils bei.

Artikelempfehlung: Fraport baut neue Rad- und Gehwegbrücke am Flughafen Frankfurt

Fraport baut neue Rad- und Gehwegbrücke am Flughafen Frankfurt

Am Flughafen Frankfurt haben die Bauarbeiten für eine neue Rad- und Gehwegbrücke begonnen. Die 76 Meter lange Brücke entsteht in der Nähe von Terminal 2 und soll die Erreichbarkeit des Airports für Radfahrer und Fußgänger deutlich verbessern. Mit der Inbetriebnahme wird eine direkte Verbindung zwischen dem Flughafen-Areal und dem Stadtquartier Gateway Gardens geschaffen.

Direkte Verbindung statt acht Ampeln

Bislang mussten Radfahrende und Fußgänger acht Ampeln und mehrere Kreuzungen passieren, um die stark befahrene Kapitän-Lehmann-Straße zu überqueren. Die neue Brücke schafft eine sichere, schnelle und barrierefreie Verbindung parallel zur Autobahn A3. Damit setzt Fraport ein klares Zeichen für nachhaltige Mobilität am größten deutschen Flughafen.

Architektur mit besonderem Design

Das gestalterische Konzept der Brücke stammt aus einem Hochschulwettbewerb des Regionalverbands FrankfurtRheinMain in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach, der Stadt Frankfurt, dem ADFC Hessen sowie weiteren Partnern.
Der Siegerentwurf zeichnet sich durch eine elegante Bogenform mit außenliegender Wellenstruktur aus, die gleichzeitig als visuelle Abschirmung zu den Straßen dient.

„Es entsteht eine moderne, langlebige und kosteneffiziente Infrastruktur, die diese Eigenschaften in einer attraktiven Außengestaltung versteckt“, erklärt Stephanie Pudwitz, Servicebereichsleiterin Zentrales Infrastrukturmanagement der Fraport AG. „Besonders gespannt bin ich auf die Wirkung der Objektbeleuchtung bei Nacht.“

Finanzierung durch Bund und Fraport

Das Projektvolumen beläuft sich auf knapp fünf Millionen Euro. Davon übernimmt das Bundesministerium für Verkehr rund 3,7 Millionen Euro im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“. Mit einer Förderquote von 75 Prozent gilt die Brücke als Modellprojekt für die Förderung des Radverkehrs in Deutschland.

Mit dem Neubau unterstreicht Fraport seine Strategie, den Flughafen Frankfurt nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt die Erreichbarkeit und Sicherheit am Flughafen Frankfurt stetig weiterentwickeln“, so Pudwitz. „Gleichzeitig leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende und zur Attraktivität des Standorts.“

Artikelempfehlung: Hundert neue Arbeitsplätze: Weltmarktführer kommt nach Wiesbaden

Einsatzübung der Polizei in Bad Kreuznach

Um im Ernstfall schnell und effektiv reagieren zu können, führt das Polizeipräsidium Mainz gemeinsam mit der Verkehrsdirektion Mainz am heutigen Dienstagvormittag eine groß angelegte Polizeiübung in Bad Kreuznach durch.

Training für den Ernstfall

Von 9:00 bis 12:30 Uhr werden in und um die Konrad-Frey-Halle Abläufe für Großeinsätze trainiert. Im Mittelpunkt steht das strukturierte Sammeln und Erfassen von Einsatzkräften, um diese im Bedarfsfall zügig und koordiniert einsetzen zu können. Durch die Übung soll die Bewältigung komplexer Einsatzlagen verbessert werden.

Während der Übung fahren zahlreiche Polizeibeamtinnen und -beamte mit Streifenwagen und Einsatzfahrzeugen an der Konrad-Frey-Halle vor und durchlaufen ein festgelegtes Prozedere. Bürgerinnen und Bürger in Bad Kreuznach müssen sich daher nicht wundern, wenn sie heute Vormittag im Umfeld der Halle viele uniformierte Polizisten und Fahrzeuge sehen.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Die Polizei betont ausdrücklich, dass es sich um eine Übung handelt. Für die Bevölkerung besteht zu keiner Zeit eine Gefahr. Gleichzeitig bedankt sich das Polizeipräsidium Mainz bei den Anwohnern für ihr Verständnis.

Artikelempfehlung: Feuer in Supermarkt in Mainz-Bretzenheim

Surfshark Rabattcode – Sichern Sie sich das günstigste VPN-Angebot auf dem Markt

Wenn Sie daran denken, Ihre Online-Privatsphäre zu verbessern, ohne viel Geld auszugeben, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür. Surfshark, einer der zuverlässigsten VPN-Anbieter der Branche, bietet diesen September enorme Ersparnisse. Mit dem Surfshark Rabattcode OFFCN können Sie Rabatte von bis zu 88% auf Langzeitpläne erhalten – das derzeit günstigste VPN-Angebot.

Warum Surfshark überzeugt

Surfshark genießt einen exzellenten Ruf für Premium-Features zu erschwinglichen Preisen. Selbst der Starter-Tarif enthält fortschrittliche Tools wie:

  • VPN-Verschlüsselung für sicheres Surfen
  • Werbe- und Cookie-Popup-Blocker
  • Grundlegender Identitätsschutz mit einem Generator für anonyme E-Mails
  • Generator für persönliche Daten für anonyme Registrierungen

Die höherwertigen Tarife wie Surfshark One und One+ bieten zusätzliche Funktionen wie Virenschutz, Warnungen bei Datenlecks, Sicherheitsberichte zu persönlichen Daten und Entfernung solcher Daten aus Online-Datenbanken. Surfshark ist somit nicht nur ein VPN, sondern eine komplette digitale Sicherheitslösung.

Die besten Angebote aktuell

Der größte Rabatt ist derzeit bei 24-Monats-Tarifen verfügbar. Mit dem Surfshark Rabattcode OFFCN erhalten Sie:

  • 88% Rabatt auf den Starter-Tarif – nur 1,99 $/Monat
  • 87% Rabatt auf Surfshark One – nur 2,49 $/Monat
  • 82% Rabatt auf den One+ Tarif – 3,99 $/Monat

Viele dieser Angebote beinhalten auch 3 kostenlose Extramonate und steigern somit den Wert Ihres Abos weiter. Studentenrabatte sind ebenso großzügig – bis zu 87% Rabatt plus Gratis-Monate.

So wenden Sie den OFFCN-Code an

Den Rabatt erhalten Sie ganz einfach:

  • Gehen Sie auf die Surfshark-Deals-Seite.
  • Wählen Sie Ihren bevorzugten Tarif (Starter, One oder One+).
  • Geben Sie den Surfshark Rabattcode OFFCN beim Bezahlen ein.
  • Genießen Sie erstklassigen Online-Schutz zum Bruchteil des regulären Preises.

Denken Sie daran: Surfshark erlaubt keine Kombination mehrerer Rabattcodes. Nutzen Sie immer den Code mit dem größten Vorteil.

Risikofreie Testoptionen

Wenn Sie Surfshark vor der Entscheidung testen möchten, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Eine 7-tägige kostenlose Testversion für Android-, iOS- und macOS-Nutzer.
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie für alle neuen Abonnements – Sie haben einen vollen Monat zum risikofreien Ausprobieren.

Warum Sie jetzt handeln sollten

Surfshark Rabattcodes ändern sich häufig durch saisonale Angebote. Der aktuelle Rabatt von 88% könnte also schnell vorbei sein. Mit dem OFFCN-Code sichern Sie sich einen der niedrigsten VPN-Preise der Branche und die Premium-Funktionen. Dank der Extramonate und Rückerstattungsoptionen gibt es kaum Nachteile.

Fazit

In einer Welt voller Bedrohungen der Online-Privatsphäre bietet Surfshark eine seltene Kombination aus Erschwinglichkeit, Sicherheit und Extras. Egal, ob Sie ohne Einschränkung streamen, sich im öffentlichen WLAN schützen oder Ihre Daten sichern möchten – Surfshark hält, was es verspricht. Und mit dem Surfshark Rabattcode OFFCN bekommen Sie das alles für weniger als eine Tasse Kaffee pro Monat.

Sichern Sie sich das Angebot, solange es verfügbar ist, und genießen Sie einen der umfassendsten und günstigsten VPN-Dienste auf dem Markt heute.

Feuer in Supermarkt in Mainz-Bretzenheim

Nachrichten Mainz: Am späten Montagabend, 8. September 2025, rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Großeinsatz nach Mainz-Bretzenheim aus. Mehrere Anrufer meldeten gegen 22:40 Uhr dichten schwarzen Rauch, der aus dem Dach eines Lebensmittelgeschäftes drang. BYC-News war vor Ort. Ein...


Dieser Artikel ist exklusiv für BYC-Plus-Nutzer. Lesen Sie mit unserem Wochenzugang oder Monats-Abo weiter und erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Plus-Inhalte.

 

 

Hundert neue Arbeitsplätze: Weltmarktführer kommt nach Wiesbaden

Die Landeshauptstadt Wiesbaden begrüßt die Dienst Packsystems GmbH am neuen Unternehmensstandort in der Hohenstaufenstraße 8. Am Montag, 8. September, fand eine symbolische Schlüsselübergabe und offizielle Begrüßung durch Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Bürgermeisterin Christiane Hinninger, Baudezernent Andreas Kowol sowie den Leiter des Liegenschaftsamts Manuel Böcher statt.

„Es ist eine gute Nachricht, dass wir diese Nachnutzung für das Grundstück in der Hohenstaufenstraße gefunden haben“, erklärt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. „Damit stärken wir die Wirtschaftsstruktur. Jede gelungene Ansiedlung ist ein Beitrag dazu, dass Wiesbaden als Arbeits- und Lebensstandort weiter an Attraktivität gewinnt.“

Mit der erfolgreichen Ansiedlung des international tätigen Maschinenbauunternehmens gewinnt Wiesbaden einen traditionsreichen und innovativen Betrieb für den Wirtschaftsstandort hinzu. Das Unternehmen verlegt seine gesamte Produktion nach Wiesbaden und beschäftigt künftig rund hundert unbefristet festangestellte Mitarbeitende vor Ort.

Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger sagt:

„Mit der Ansiedlung der Firma Dienst Packsystems gewinnt Wiesbaden nicht nur ein führendes Unternehmen für Verpackungs- und Automatisierungslösungen, sondern auch neue qualifizierte Arbeitsplätze. Das ist ein starkes Signal für die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes. Wiesbaden setzt auf eine vielfältige Wirtschaftsstruktur mit innovativen Unternehmen, und Dienst Packsystems passt perfekt in dieses Bild.“

„Die Vermittlung des Objekts Hohenstaufenstraße zeigt, wie wichtig ein aktives und engagiertes Flächenmanagement ist“, ergänzt Baudezernent Andreas Kowol. „Unser Liegenschaftsamt hat hier schnell und verlässlich gehandelt – von der Übernahme bis zur Weitervermietung. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie Stadtverwaltung und Unternehmen gemeinsam Lösungen entwickeln können, die für beide Seiten funktionieren.“

Dienst Packsystems, gegründet 1988, ist weltweit führend in der Entwicklung und Herstellung von Sondermaschinen für Verpackungslösungen. Besonders in der Produktion von Verpackungsmaschinen für Tiefkühlpizzen hat sich das Unternehmen als Weltmarktführer etabliert und beliefert Hersteller von Food- und Non-Food-Artikeln auf allen Kontinenten.

Das Objekt Hohenstaufenstraße 8 stand nach dem Auszug der Firma Stahlgruber zunächst leer, bevor es im Herbst 2024 von der Landeshauptstadt Wiesbaden übernommen und durch das Liegenschaftsamt erfolgreich vermarktet wurde. Nach Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen konnte das Gebäude zielgerichtet an ein starkes Unternehmen vergeben werden. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Liegenschaftsamt und Dienst Packsystems wurden in den vergangenen Monaten weitere Umbauten für eine passgenaue Nutzung umgesetzt.

Mehrere Einbrüche und Verkehrsunfälle im Rheingau-Taunus-Kreis

Polizei Rheingau-Taunus – Mehrere Einbrüche, ein Fahrraddiebstahl sowie zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten beschäftigten in den vergangenen Tagen die Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis. Die Ermittlungen laufen, und die Polizei bittet in allen Fällen um Hinweise aus der Bevölkerung.

Duo bricht in Kunsthandel ein

Taunusstein-Bleidenstadt, Aarstraße, Montag, 08.09.2025, 03:15 Uhr
In der Nacht zum Montag wurde ein Kunsthandel in Taunusstein-Bleidenstadt Ziel eines Einbruchs. Gegen 03:15 Uhr verschafften sich zwei Täter Zutritt zum Geschäft in der Aarstraße. Während einer der Einbrecher draußen Wache hielt, öffnete der zweite gewaltsam die Eingangstür und durchsuchte mehrere Vitrinen. Anschließend flüchteten beide mit der Beute. Die Männer waren dunkel gekleidet, trugen schwarze Masken und führten eine weiße Tasche bei sich. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Schwalbach unter Tel. (06124) 7078-0 entgegen.

Einbruch in Einfamilienhaus während Urlaubszeit

Taunusstein-Bleidenstadt, Konrad-Adenauer-Straße, 04.09.2025 bis 07.09.2025
Zwischen Donnerstag und Sonntag drangen Unbekannte in ein Wohnhaus in der Konrad-Adenauer-Straße ein. Die Täter nutzten die urlaubsbedingte Abwesenheit der Bewohner, hebelten ein Fenster auf und durchsuchten sämtliche Räume. Ob Diebesgut entwendet wurde, ist noch unklar. Hinweise bitte an die Polizei unter Tel. (06124) 87078-0.

Schmuck und Bargeld aus Wohnhaus gestohlen

Niedernhausen-Engenhahn, Trompeterstraße, 17.08.2025 bis 08.09.2025
Über ein eingeschlagenes Fenster gelangten Einbrecher zwischen Mitte August und Anfang September in ein Haus in Engenhahn. Sie entwendeten Bargeld, Schmuck und weitere Wertgegenstände. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise unter Tel. (06124) 7078-0.

E-Bike am Bahnhof gestohlen

Lorch, Rheinstraße, Freitag, 05.09.2025, 05:30–13:30 Uhr
Am Freitag verschwand in Lorch ein schwarzes E-Bike der Marke Carver im Wert von rund 1.900 Euro. Das Rad war am Bahnhof in der Rheinstraße abgestellt und mit einem Schloss gesichert. Zeugen können sich unter Tel. (06722) 9112-0 melden.

Motorradunfall mit zwei Verletzten

Niedernhausen-Oberjosbach, L3027, Sonntag, 07.09.2025, 17:50 Uhr
Ein 61-jähriger Motorradfahrer und seine gleichaltrige Sozia wurden am Sonntagnachmittag verletzt, als sie nahe Oberjosbach verunglückten. Auf der L3027 kam der Harley-Davidson-Fahrer von der Fahrbahn ab, beide stürzten in einen Graben. Sie kamen ins Krankenhaus, das Motorrad musste abgeschleppt werden.

Motorradfahrerin prallt frontal mit Pkw zusammen

Idstein, Escher Straße/Weiherwiese/L3026, Freitag, 05.09.2025, 07:30 Uhr
Am Freitagmorgen verlor eine 18-jährige Motorradfahrerin in Idstein die Kontrolle über ihr Motorrad der Marke KTM und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Hyundai Kona. Die junge Frau wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2.300 Euro.