Insolvenz Würzburger & Co. KG (RheinMain Express) – Über das Vermögen der Würzburger & Co. KG mit Sitz in der Römerstraße 50 in Budenheim hat das Amtsgericht Mainz am 8. September 2025 die vorläufige Verwaltung angeordnet. Damit sind Verfügungen des Unternehmens nur noch mit Zustimmung eines vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam.
Bestellung des vorläufigen Insolvenzverwalters
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Jörg Lehr aus Mainz bestellt. Seine Kanzlei ist in der Jean-Pierre-Jungels-Straße 6 ansässig. Er übernimmt damit die Kontrolle über die finanziellen Bewegungen und die Vermögenswerte der Gesellschaft.
Das Unternehmen wird vertreten durch den persönlich haftenden Gesellschafter Gerhard Würzburger.
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Auswirkungen für Schuldner und Gläubiger
Das Gericht weist ausdrücklich darauf hin, dass Schuldner der Gesellschaft ihre Leistungen nur noch unter Beachtung der gerichtlichen Anordnung erbringen dürfen. Ziel ist es, die Sicherung der Masse zu gewährleisten und eine ungeordnete Befriedigung einzelner Gläubiger zu verhindern.
Rechtsmittel möglich – Insolvenz Würzburger & Co. KG
Die Entscheidung des Amtsgerichts kann von der Gesellschaft selbst, aber auch von Gläubigern, innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung mit einer sofortigen Beschwerde angefochten werden. Maßgeblich sind dabei die Vorgaben der Insolvenzordnung sowie die europäische Insolvenzverordnung.
Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Mainz eingesehen werden. Hier findest du weitere Insolvenzbenachrichtungen.
Nachhaltige Mobilität ist längst kein Trend mehr, sondern ein fester Bestandteil moderner Lebensstile. Immer mehr Menschen suchen nach Lösungen, die ihnen ermöglichen, den Alltag bequem, sicher und umweltfreundlich zu gestalten. Besonders in Städten wird der Ruf nach flexiblen Fortbewegungsmitteln lauter, die sowohl für den täglichen Einkauf als auch für entspannte Wochenendausflüge geeignet sind. Genau hier setzt das Mooncool TK1 Folding eTrike an – ein modernes, faltbares Dreirad mit Elektromotor, das Komfort, Leistung und Umweltbewusstsein perfekt vereint.
Die Herausforderung moderner Mobilität
Autofahren wird in Städten zunehmend unattraktiv: Staus, hohe Benzinpreise und Parkplatzmangel machen den Alltag beschwerlich. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit. Fahrräder sind eine Alternative, doch sie stoßen beim Transport von Einkäufen oder bei längeren Touren schnell an ihre Grenzen. Genau hier schlägt die Stunde des eTrikes. Mit drei Rädern, elektrischem Antrieb und cleverem Design bietet es Stabilität, Flexibilität und Komfort in einem.
Das Mooncool TK1 Folding eTrike verbindet diese Eigenschaften auf eindrucksvolle Weise und richtet sich an Menschen, die ein zuverlässiges, praktisches und gleichzeitig innovatives Transportmittel suchen.
Warum das Mooncool TK1 Folding eTrike die richtige Wahl ist
Schon beim ersten Blick auf die technischen Daten wird deutlich, dass das TK1 Folding eTrike durchdacht konstruiert wurde. Es überzeugt mit einer Kombination aus Leistung, Sicherheit, Komfort und Alltagstauglichkeit.
Leistung und Reichweite
Herzstück des Fahrzeugs ist ein 250-Watt-Motor, der das eTrike auf bis zu 25 km/h beschleunigt. Damit bleibt es im rechtlich erlaubten Rahmen für Pedelecs, sodass keine spezielle Zulassung erforderlich ist. In Kombination mit einem 36V 20Ah Akku erreicht das TK1 eine beeindruckende Reichweite von bis zu 72 Kilometern. Damit lassen sich nicht nur alltägliche Fahrten in der Stadt, sondern auch längere Wochenendtouren problemlos meistern.
Sicherheit im Straßenverkehr
Gerade im urbanen Umfeld spielt Sicherheit eine entscheidende Rolle. Das TK1 Folding eTrike setzt auf hydraulische Scheibenbremsen, die auch bei Nässe zuverlässig verzögern. Ergänzt wird das System durch ein modernes Frontlicht mit Hupe sowie ein Rücklicht mit Brems- und Blinkerfunktion. Damit ist der Fahrer selbst bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter stets gut sichtbar.
Komfort und Stabilität
Ein klappbarer Rahmen aus 6061 Aluminium in Kombination mit HiTen-Stahl sorgt für Stabilität bei gleichzeitig geringem Gewicht. Die Vorderradfederung mit Lockout-Funktion gleicht Unebenheiten souverän aus, während die 20” x 3.0 Reifen sowohl auf Asphalt als auch auf leichten Trails sicheren Halt bieten.
Alltagstauglichkeit
Das TK1 wird zu 95 % vormontiert geliefert. Somit ist es innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Dank des klappbaren Rahmens lässt es sich platzsparend in der Wohnung, im Auto oder im Keller verstauen.
Hohe Tragfähigkeit
Mit einer maximalen Belastbarkeit von bis zu 205 Kilogramm eignet sich das eTrike hervorragend für schwere Einkäufe, Ausrüstung oder sogar Gepäck für einen Wochenendtrip.
Optimal für Wochenendausflüge
Ein Wochenende im Grünen, eine Radtour entlang des Flusses oder ein Ausflug ins nächste Café – mit dem TK1 Folding eTrike wird das Freizeitvergnügen noch entspannter.
Der 250-Watt-Motor liefert ausreichend Power, um auch längere Strecken mühelos zurückzulegen. Dank der 25 km/h Höchstgeschwindigkeit bleibt man dabei stets flott unterwegs, ohne auf Sicherheit verzichten zu müssen. Die Reichweite von 72 Kilometern macht es möglich, längere Touren zu genießen, ohne sich Gedanken über eine Zwischenladung machen zu müssen.
Die Vorderradfederung mit Lockout bietet zusätzlichen Komfort, egal ob auf Kopfsteinpflaster, Waldwegen oder Radwegen. In Kombination mit den breiten 20-Zoll-Reifen entsteht ein Fahrgefühl, das Stabilität und Leichtigkeit perfekt vereint.
Einkaufen leicht gemacht
Gerade für den Wocheneinkauf ist das Mooncool TK1 ein praktischer Begleiter. Mit seiner hohen Tragfähigkeit lassen sich selbst größere Einkäufe problemlos transportieren. Der stabile Rahmen sorgt dafür, dass das Trike auch bei voller Beladung sicher fährt.
Dank des Twist-Throttles und des Kadenzsensors wird das Treten erleichtert, was vor allem bei Stop-and-Go im Stadtverkehr ein echter Vorteil ist. Die breiten Reifen sorgen dabei für zusätzliche Stabilität, selbst wenn das Gewicht ungleichmäßig verteilt ist.
Wer bisher auf das Auto angewiesen war, um seinen Wocheneinkauf zu erledigen, findet im TK1 eine nachhaltige Alternative.
Freizeit und Abenteuer
Das Mooncool TK1 Folding eTrike ist nicht nur für den Alltag, sondern auch für die Freizeit gemacht. Die lange Akkulaufzeit eröffnet neue Möglichkeiten für Ausflüge in die Natur oder gemütliche Touren durch die Stadt.
Die Federung sorgt dafür, dass man auch auf unebenen Wegen komfortabel unterwegs ist. Und sollte das Ziel weiter entfernt sein, lässt sich das kompakte eTrike problemlos im Kofferraum eines Autos oder Wohnmobils transportieren. Damit wird es zum idealen Begleiter für Camping-Urlaube oder spontane Wochenendausflüge.
Kompakt, faltbar und praktisch
Ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlichen eBikes oder eTrikes ist das faltbare Design des TK1. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Rahmen zusammenklappen, sodass das Trike platzsparend verstaut werden kann.
Ob in einer kleinen Stadtwohnung, in der Garage oder unterwegs im Auto – das TK1 passt sich flexibel an verschiedene Lebensstile an. Da es bereits zu 95 % vormontiert geliefert wird, ist es quasi sofort einsatzbereit und benötigt keine aufwendige Montage.
Fazit: Eine smarte Investition in nachhaltige Mobilität
Das Mooncool TK1 Folding eTrike vereint alles, was man sich von einem modernen Mobilitätskonzept wünscht:
Leistung und Reichweite, um auch längere Strecken komfortabel zurückzulegen.
Sicherheit durch hochwertige Bremsen und Beleuchtung.
Komfort und Stabilität dank Federung und breiten Reifen.
Alltagstauglichkeit durch hohe Tragfähigkeit und einfaches Handling.
Praktikabilität durch den faltbaren Rahmen und die schnelle Einsatzbereitschaft.
Zum Preis von 2.299,99 Euro ist das TK1 Folding eTrike nicht nur ein nützliches Fortbewegungsmittel, sondern auch eine nachhaltige Investition in die Zukunft der Mobilität.
Ob für den täglichen Einkauf, den Weg zur Arbeit oder entspannte Wochenendausflüge – das TK1 zeigt, wie moderne Elektromobilität aussehen kann: praktisch, umweltfreundlich und zuverlässig.
Während des Rotweinfests von 27. September bis 5. Oktober 2025 fahren vorübergehend wieder die beiden Nachtbuslinien 618 und 619 in Ingelheim. Das On-Demand-Angebot „meinKARL“ wird für diese Zeit ausgesetzt. Die Regionalbuslinien 625, 626, 640 und 654 sowie die Linien 56, 79 und 91 der Mainzer Mobilität fahren ebenfalls bis in die Nacht hinein.
Aufgrund des guten Busangebots in Ingelheim bietet es sich an, das Auto stehen zu lassen und mit Bus oder Bahn kostenlos zum Rotweinfest und wieder nach Hause zu fahren, was auch die Parkplatzsuche erspart.
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Während der Festtage ganztägig gratis Bus und Bahn fahren
Während der Dauer des Rotweinfestes sowie während des Heidesheimer Erntedankfestes sind alle Fahrten mit Bus und Bahn in Ingelheim (RNN-Wabe 320 ohne Gau-Algesheim) ganztägig kostenlos. Man muss hierfür lediglich die App FAIRTIQ herunterladen und bei den Fahrten nutzen.
Mit der App mit bis zu fünf Personen Bus und Bahn fahren
Als Nutzer*in der App FAIRTIQ® kann man zudem mit einem „Wisch“ bis zu vier weitere Fahrgäste mitnehmen. Nähere Informationen hierzu gibt es unter www.e-ticket-ingelheim.de.
Vielfältige Busangebote für die Fahrt zum Rotweinfest und für den Heimweg
Tagsüber ist es möglich, mit den Stadtbuslinien 612 und 613 und den Regionalbuslinien 625, 626, 640 und 654 zum Rotweinfest zu fahren.
Für die Heimfahrt in den Abendstunden und in der Nacht bieten sich die beiden Nachtbuslinien 618 (Großwinternheim, Nieder-Ingelheim, Frei-Weinheim, Ingelheim-West und Sporkenheim) sowie 619 (Im Blumengarten, Ingelheim-West und Nieder-Ingelheim) an.
Die Regionalbuslinien sowie die Linien der Mainzer Mobilität fahren bis spät in die Nacht durch das Selztal und nach Mainz.
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Regelung für Haltestellen am Ober-Ingelheimer Marktplatz
Der Nachtbus 618 hält wieder in beiden Richtungen in Ober-Ingelheim. Richtung Großwinternheim geht es ab der Haltestelle Marktplatz (Eisdiele) und in Richtung Bahnhof befindet sich der Zustieg am Marktplatz an der MVB-Filiale.
Die Nachtbuslinie 619 fährt in diesem Jahr regulär ab Bahnhof Ingelheim und steuert von hier aus den Blumengarten, Ingelheim-West und Nieder-Ingelheim an.
Die Linien der Mainzer Mobilität fahren an der Haltestelle vor der MVB-Filiale ab, der Regionalbus an der Haltestelle vor der Eisdiele.
Wie in der Vergangenheit wird es eine umfangreiche Beschilderung geben, von welcher Haltestelle welche Buslinien abfahren.
Haltestellen entfallen
Die Busse der Linien 56 und 91 der Mainzer Mobilität können die Haltestelle Wackernheim Rathausplatz wegen Bauarbeiten nicht anfahren und fahren nur die Haltestellen „Kleine Hohl“ und „Große Hohl“ an.
Die Nachtbuslinie 618 fährt während des Rotweinfestes die Haltestellen Kreuzbergstraße, Friedhof, Breitbachstraße, Am Mühlborn, Westerhausstraße und Ohrenbrücke und Im Brühl nicht an. Stattdessen gibt es eine direkte Verbindung von der Haltestelle Marktplatz Ober-Ingelheim nach Großwinternheim.
Nach den bisherigen Ermittlungen wurde eine 73-Jährige in ihrem Haus in Worms-Weinsheim in der Zeit zwischen Samstag, den 30.08.2025 17:00 Uhr, und Sonntag, den 31.08.2025 14:00, Uhr, getötet. Die Verstorbene wurde am Sonntag, den 31.08.2025, durch einen Angehörigen leblos in ihrem Haus aufgefunden.
Die Gesamtumstände der Tat waren zunächst ungeklärt, so dass unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Mainz die Kriminalpolizei Mainz eine Sonderkommission zur Aufklärung der Tat eingesetzt hat. Die Ermittlungen werden durch das LKA Rheinland-Pfalz und das BKA unterstützt. Im Rahmen der am 02.09.2025 durchgeführten Obduktion wurden verschiedenen Gewalteinwirkungen festgestellt, die den Verdacht eines Tötungsdeliktes erhärteten.
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Ermittlungen der Polizei zum Fall „Totschlag in Worms“
Aufgrund umfangreicher Ermittlungen konnte ein in Worms lebender 36-jähriger deutscher Staatsangehöriger als Tatverdächtiger ermittelt werden. Er wurde am Sonntag, den 07.09.2025 durch Spezialeinsatzkräfte der Polizei Rheinland-Pfalz festgenommen.
Der dem Opfer persönlich bekannte Tatverdächtige wurde noch am Sonntag dem Ermittlungsgericht vorgeführt, welches auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des Tatvorwurfs des Totschlags und Diebstahls erlassen hat. Der Beschuldigte ließ sich bisher nicht zur Tat ein.
Die Hintergründe der Tat sowie die Motivation des Beschuldigten sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, eine tragfähige Beurteilung ist gegenwärtig noch nicht möglich.
Die Ermittlungen werden durch die SoKo zur Klärung der Gesamtumstände der Tat fortgeführt.
Wer Hinweise zu der Tat sowie zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Bereich Lilienweg in Worms-Weinsheim zum Tatzeitraum geben kann, wird trotz des aktuellen Ermittlungsstands gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer: 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.
Am Sonntagabend (7. August 2025) kam es auf der Bundesautobahn A3 kurz hinter der Anschlussstelle Frankfurt-Süd in Fahrtrichtung Würzburg zu einem verheerenden Verkehrsunfall, bei dem drei Menschen ums Leben kamen und weitere verletzt wurden.
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Unfallhergang nach Polizeiangaben
Nach ersten Ermittlungen überholte ein 25-jähriger Fahrer eines Honda gegen 19:20 Uhr auf der A3 rechts einen Audi, der auf der linken Spur unterwegs war. Beim anschließenden Versuch, zurück auf die äußerste linke Fahrspur zu wechseln, kam es zur Kollision mit dem Audi.
Der Audi wurde durch den Aufprall über die Mittelleitplanke geschleudert und prallte mit zwei Fahrzeugen zusammen, die in Fahrtrichtung Köln unterwegs waren.
Drei Todesopfer und mehrere Verletzte
In einem der beteiligten Fahrzeuge saßen ein 20-jähriger Mann und eine 21-jährige Frau. Beide erlagen noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Der 38-jährige Fahrer des Audi wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, verstarb jedoch wenig später.
Zwei weitere Insassen eines in Richtung Köln fahrenden Autos verletzten sich leicht, nachdem sie auf eines der verunfallten Fahrzeuge auffuhren. Sie wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Neun Fahrzeuge in Unfall verwickelt – Vollsperrung der A3
Insgesamt waren neun Fahrzeuge in die Massenkarambolage verwickelt. Die A3 musste ab 19:30 Uhr bis in die frühen Morgenstunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Ein Polizeihubschrauber fertigte Übersichtsaufnahmen der Unfallstelle. Zudem wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.
Ermittlungen laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der genaue Ablauf des tödlichen Verkehrsunfalls auf der A3 bei Frankfurt ist derzeit noch Gegenstand der Untersuchungen.
Uniklinik Mainz: Das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen der Universitätsmedizin Mainz (UCT Mainz) lädt gemeinsam mit onkologischen Selbsthilfegruppen, unterstützt von der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. sowie der Deutschen Krebshilfe, am Samstag, den 20. September 2025, zum diesjährigen UCT-Patiententag ein. Die Veranstaltung findet von 10:00 bis 15:30 Uhr im Gebäude 102 der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Breites Programm für Patienten und Angehörige in der Uniklinik Mainz
Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Angebot: Fachvorträge, interaktive Workshops, individuelle Gesprächsformate sowie eine Ausstellung mit zahlreichen Informations- und Beratungsständen rund um das Thema Krebs und moderne Therapieformen.
„Trotz all dieser Fortschritte und neuen Möglichkeiten ist und bleibt der Umgang mit der Erkrankung und der daraus resultierenden Therapie für viele Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige eine sehr belastende Herausforderung, die viele Fragen aufwirft“, betont Univ.-Prof. Dr. Thomas Kindler, Leiter des UCT Mainz.
„Unser Ziel ist es daher, einen hilfreichen Tag für an Krebs erkrankte Menschen, Angehörige und Interessierte auszurichten. Der Patiententag, den wir gemeinsam mit onkologischen Selbsthilfegruppen und in Kooperation mit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. sowie der Deutschen Krebshilfe organisieren, bietet dafür ein breites Spektrum an Informationsmöglichkeiten und die Möglichkeit der Patientenbeteiligung.“
Schwerpunktthema: Mitgestaltung durch Patienten
Ein besonderer Fokus des Patiententags 2025 liegt auf der aktiven Rolle von Patientinnen und Patienten in der Krebsmedizin. Diskutiert wird, wie Betroffene die Versorgung aktiv mitgestalten können. Darüber hinaus stehen Themen wie Immunonkologie, personalisierte Krebsmedizin, genetische Risikofaktoren und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Onkologie auf dem Programm.
Austausch, Workshops und Führungen
Neben Fachvorträgen bieten Organkrebszentren Informationen zu aktuellen Entwicklungen. Besucher können mit Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachrichtungen direkt ins Gespräch kommen oder sich an Informationsständen über Angebote von Selbsthilfegruppen und Organisationen informieren.
Workshops greifen praxisnahe Themen auf, darunter „Allgemeine Empfehlungen zur Ernährung bei Krebs“ oder „Angeborene Risikofaktoren für Krebs – was Sie wissen sollten“. Zudem werden in diesem Jahr Führungen in der Radioonkologie und Palliativmedizin angeboten.
Hintergrund: Krebsmedizin in Deutschland
Krebserkrankungen gehören nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jährlich erkranken fast 500.000 Menschen neu an Krebs. Dank moderner Ansätze wie maßgeschneiderten Zell- und Immuntherapien oder robotisch unterstützten OP-Verfahren entwickelt sich die Onkologie jedoch stetig weiter.
Am Sonntagabend (7. September 2025) kam es gegen 21:20 Uhr auf der Landstraße L3094 zwischen Trebur-Geinsheim und Wallerstädten zu einem schweren Unfall. Ein 22-jähriger Motorradfahrer war zusammen mit einem 15-jährigen Sozius in Richtung Wallerstädten unterwegs, als es zur Kollision mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug kam.
Unfall zwischen Motorrad und Mähdrescher
In Höhe der dortigen Biogasanlage bog ein 31-jähriger Fahrer mit seinem Mähdrescher von einem Feldweg aus der südlichen Feldgemarkung kommend auf die L3094 in Fahrtrichtung Geinsheim ein. Dabei stieß das Motorrad frontal mit dem landwirtschaftlichen Fahrzeug zusammen.
Der 22-jährige Motorradfahrer sowie sein 15-jähriger Beifahrer erlitten schwerste Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Fahrer des Mähdreschers blieb unverletzt.
Vollsperrung der L3094
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Ursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Landstraße L3094 musste im Bereich der Unfallstelle für rund zweieinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde in dieser Zeit weiträumig umgeleitet.
Update der Polizei:
Wie die Polizei am Montagmittag (8. September 2025) mitteilte, ist der 22 Jahre alte Motorradfahrer kurz nach dem Unfall in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen
erlegen.
Am Sonntagabend (7. September 2025) kam es in Mainz-Laubenheim zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Rüsselsheimer Allee. Gegen 18:50 Uhr erreichten die Leitstellen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mehrere Notrufe. Schon wenige Minuten später meldeten die ersten Einsatzkrä...
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Große Freude bei den Schülerinnen und Schülern der Grundschule an der Burg Klopp: Am 22. August wurde auf dem Pausenhof ein neues Spielgerät offiziell eingeweiht. Mit einem abwechslungsreichen Kletterparcours und einem großzügigen Lern- und Spielhaus bietet es den Kindern künftig noch mehr Möglichkeiten zur Bewegung und zum gemeinsamen Spielen.
Feierliche Eröffnung mit Gästen aus der Schule und Stadt Bingen
Zur Einweihung begrüßte Schulleiterin Michaela Heintke zahlreiche Gäste. Unter ihnen waren die ehemalige Schulelternbeiratsvorsitzende Patricia Dahlhaus, die aktuelle Vorsitzende Tina Flashaar-Bloedorn, der Beigeordnete Sebastian Hamann sowie Christina Dickescheid, Abteilungsleiterin Schulen. Gemeinsam durchschnitten sie symbolisch das Band und gaben das neue Spielgerät für die Kinder frei.
Das neue Spielgerät gilt als Bereicherung für die Pausengestaltung. Der Kletterparcours lädt zu sportlicher Aktivität ein und fördert Koordination sowie Teamgeist. Auch das Lern- und Spielhaus schafft neue Möglichkeiten für kreative Pausen. Bereits kurz nach der Eröffnung war der Andrang groß – ein sichtbares Zeichen für die Begeisterung der Kinder.
Beigeordneter Hamann betonte bei seiner Ansprache: „Die strahlenden Gesichter zeigen, wie sehr sich die Schülerinnen und Schüler über diese Erweiterung freuen.“
Die Stadtverwaltung Bingen hat mehr als 60.000 Euro in das Projekt investiert. Damit setzt die Kommune ein klares Zeichen für die Förderung von Bewegung, Gesundheit und sozialen Begegnungen im Schulalltag.
Große Anerkennung für ein Lebenswerk: Die 91-jährige Ärztin Dr. Jutta Kaestner aus Walluf wurde in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden von Finanzminister Prof. Dr. Alexander Lorz im Namen des Bundespräsidenten mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet. Damit würdigte der Staat ihr jahrzehntelanges Engagement für psychisch kranke Menschen sowie ihren Einsatz für Frauen und Kinder.
Pionierin der Gemeindepsychiatrie in Wiesbaden
Als Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende der Werkgemeinschaft e.V. legte Dr. Kaestner den Grundstein für eine Institution, die bis heute fester Bestandteil der psychiatrischen Versorgung in Wiesbaden ist. Schon früh erkannte sie, dass Rehabilitation weit mehr erfordert als stationäre Behandlung. Arbeit, Beschäftigung und qualifizierte ambulante Betreuung wurden dank ihres Engagements Teil des Therapiekonzepts.
Heute betreut die Werkgemeinschaft jährlich rund 500 Menschen mit Unterstützung von 130 Mitarbeitenden. Angebote reichen von Übergangswohnheimen über Werkstätten bis hin zu Tagesstätten und betreutem Wohnen. 16 Jahre lang führte Dr. Kaestner den Verein als Vorsitzende, heute ist sie Ehrenvorsitzende.
Engagement für Frauen und Kinder im Zonta Club
Neben ihrer Arbeit in der Psychiatrie ist Dr. Kaestner seit fast vier Jahrzehnten Mitglied im Zonta Club Wiesbaden. Dort setzt sie sich für Chancengleichheit und die Förderung von Frauen und Mädchen weltweit ein. Zahlreiche Projekte der Werkgemeinschaft erhielten über den Zonta Club zusätzliche Unterstützung.
Karriereweg von Idstein bis Wiesbaden
Dr. Kaestner wurde 1934 im Harz geboren. Nach ihrem Medizinstudium in Köln spezialisierte sie sich in Kinder- und Jugendpsychiatrie. 1971 übernahm sie beim Landeswohlfahrtsverband in Idstein den Aufbau einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik. Dort trieb sie neue Therapieansätze voran und wirkte daran mit, die Defizitorientierung in der Diagnostik durch ganzheitliche Behandlungskonzepte zu ersetzen.
Parallel dazu entwickelte sie in Wiesbaden die Werkgemeinschaft weiter, um psychisch Erkrankten eine bessere Nachsorge und nachhaltige Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen.
Auszeichnung für ein Lebenswerk
In seiner Laudatio hob Finanzminister Lorz hervor, wie unverzichtbar ehrenamtliches Engagement für eine solidarische Gesellschaft ist. Wallufs Bürgermeister Nikolaos Stavridis nannte Dr. Kaestner eine „Kämpferin für psychisch Kranke und für Frauenrechte“ und würdigte ihre Hartnäckigkeit und Integrität.
Unter großem Applaus nahm Dr. Kaestner die Bundesverdienstmedaille entgegen. In ihrer Dankesrede betonte sie, dass die Arbeit der Werkgemeinschaft nur durch den Einsatz der Mitarbeitenden und die Unterstützung zahlreicher Partner möglich sei.
Hummeln sind nicht nur fleißige Bestäuber, sondern auch Sympathieträger. Mit ihnen lässt sich Kindern und Jugendlichen anschaulich vermitteln, warum Biodiversität und Artenschutz so wichtig sind. Doch wie können Schulen diesen Forschergeist fördern? Ein Projekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zeigt, wie es geht.
Hummeln als Botschafterinnen der Artenvielfalt
Die Zahl der Insekten nimmt seit Jahren ab – auch Hummeln sind betroffen. Die AG Didaktik der Biologie unter Leitung von Prof. Dr. Daniel Dreesmann möchte daher schon Schülerinnen und Schüler für den Schutz der Natur sensibilisieren. Ihr Ziel: Biologieunterricht nicht nur im Klassenzimmer, sondern direkt draußen, spielerisch und praxisnah erlebbar machen.
Unterrichtsmaterialien für alle weiterführenden Schulen
Über mehrere Jahre hat das Mainzer Team spezielle Unterrichtsmaterialien entwickelt und im Projekt „Hummeln helfen! Rhein-Main“ mit rund 3000 Jugendlichen getestet. Daraus entstand nun ein umfassendes Materialpaket, das mit Unterstützung der rheinland-pfälzischen Landesregierung an mehr als 400 weiterführende Schulen im Land verschickt wurde. Seitdem trägt das Projekt den Namen „Hummeln helfen! Rheinland-Pfalz“.
Zur Vorstellung an der IGS Mainz-Bretzenheim kamen Bildungsminister Sven Teuber, Oberbürgermeister Nino Haase und Universitäts-Vizepräsident Stephan Jolie. Gemeinsam informierten sie sich über die neuen Möglichkeiten im Biologieunterricht.
Vom Bestimmungsfächer bis zur Blumenwiese
Projektmitarbeiterin Laura Aporius präsentierte die Materialien: Dazu gehören Arbeitshefte, Vorschläge zur insektenfreundlichen Gestaltung von Schulgeländen sowie Anleitungen zur Anlage von Blumenwiesen durch Flächenentsiegelung. Besonders großes Interesse weckte der Bestimmungsfächer für Hummelarten. Damit lassen sich die häufigsten Arten – von über 40 in Deutschland – leicht erkennen. Minister Teuber zeigte sich vor allem von der „Keuschen Kuckuckshummel“ fasziniert, die – ähnlich wie der Vogel Kuckuck – ihre Brut von anderen Arten großziehen lässt.
Praxis im Schulgarten begeistert Schüler
Im Schulgarten der IGS hatte Lehrerin Liesa Marie Alfier-Niekisch mit einer 8. Klasse einen Stationen-Parcours aufgebaut. „Das macht wirklich Spaß, das Material ist toll“, berichtete ein Schüler. Die Beobachtungen können außerdem direkt an die Wissenschaft gemeldet werden – angewandte Citizen Science im Schulalltag.
Viele Schulen haben nach dem ersten Materialpaket bereits zusätzliche Informationen angefordert. Für Minister Teuber ein klares Signal: „Artenvielfalt erhalten ist unsere Aufgabe.“ Er brachte zudem Handy-Mikroskope als Geschenk für die Schule mit. Auch Oberbürgermeister Haase lobte das Projekt und sprach sich für weitere Entsiegelung von Schulhöfen aus, um Lebensräume für Insekten zu schaffen.
Nachrichten Mainz: Am Samstagvormittag, den 6. September 2025, kam es auf der Landstraße zwischen Mainz-Mombach und Budenheim zu einem größeren Einsatz. Für über eine Stunde musste die Strecke in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit zah...
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Die Franz Wiltmann GmbH & Co. KG hat einen bundesweiten Rückruf gestartet. Betroffen ist das Produkt „Rein Rind Salami 50g“ der Marke Wiltmann mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.10.2025 und der Chargennummer L2521100010. Verbraucherinnen und Verbraucher finden die Angaben auf der Rückseite der Verpackung.
Der Rückruf wird aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes durchgeführt. In einer einzelnen Untersuchung wurde eine bakterielle Verunreinigung festgestellt. Welche Bakterien genau nachgewiesen wurden, teilte das Unternehmen nicht mit. Da ein Gesundheitsrisiko nicht ausgeschlossen werden kann, wird dringend vom Verzehr der betroffenen Salami abgeraten.
Rückgabe und Erstattung der Rein Rind Salami
Die Produkte können in allen Verkaufsstellen, in denen sie angeboten wurden, zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons vollständig erstattet.
Weitere Produkte nicht betroffen
Nach Angaben der Franz Wiltmann GmbH & Co. KG sind ausschließlich die genannten Packungen betroffen. Andere Chargen sowie sämtliche weiteren Produkte des Herstellers können bedenkenlos verzehrt werden.
Kundenservice für Verbraucher
Für Rückfragen richtet das Unternehmen eine Service-Hotline ein. Verbraucher erreichen den Kundenservice werktags von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05423 17 220 oder per E-Mail an verbraucherinformation@wiltmann.de.
Unternehmensanschrift: Franz Wiltmann GmbH & Co. KG W.-Kleine-Str. 16 33775 Versmold
Heimatshoppen Groß-Gerau – Die Kreisstadt Groß-Gerau beteiligt sich auch 2025 wieder an den bundesweiten Aktionstagen „Heimat shoppen“ der Industrie- und Handelskammern. Ziel der Kampagne ist es, die Bedeutung des Einkaufens vor Ort zu betonen und die Attraktivität von Innenstädten und Ortskernen zu sichern. Rund 30 südhessische Kommunen nehmen in diesem Jahr teil.
Unterstützung für Handel und Gastronomie
„Die Kampagne ist eine gute Gelegenheit, den Stellenwert des lokalen Einzelhandels und der Gastronomie sichtbar zu machen. In Verbindung mit unserem Stadtgutschein ‚GG-Scheck‘ wird gleichzeitig der Einkaufsstandort Groß-Gerau gestärkt“, erklärt die städtische Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Gewerbeverein.
So funktioniert die Aktion
In Groß-Gerau läuft der Aktionszeitraum vom 12. September bis 12. Oktober 2025. Wer in diesem Zeitraum bei teilnehmenden Geschäften einkauft oder die Gastronomie besucht, erhält Sticker für eine Sammelkarte.
Fünf Sticker können im Stadthaus am Empfang gegen einen Stadtgutschein im Wert von fünf Euro eingelöst werden.
Insgesamt stehen 200 Gutscheine bereit – nach dem Prinzip „solange der Vorrat reicht“.
Pro Person ist nur ein Direktgewinn möglich.
Zusätzlich nehmen alle abgegebenen Sammelkarten an einer Hauptverlosung teil, bei der Stadtgutscheine im Gesamtwert von 500 Euro ausgelost werden. Die Ziehung ist für die Kalenderwoche 42 geplant.
Slogan 2025: „Ganz banal: kauf lokal.“
Bürgermeister Jörg Rüddenklau begrüßt die Teilnahme ausdrücklich: „Eine lebendige Innenstadt ist entscheidend für die Lebensqualität in Groß-Gerau und der Region. ‚Heimat shoppen‘ macht deutlich, wie wertvoll es ist, im eigenen Ort einzukaufen und die Gastronomie zu unterstützen. Das ist nicht nur eine gute Aktion, sondern auch ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt.“
Im Stadtbild werden zudem wieder die auffälligen Einkaufstüten verteilt – 2025 versehen mit dem Slogan „Ganz banal: kauf lokal.“
Oberbürgermeister Nino Haase plant den Aufbau einer Konzernrevision bei der Stadt Mainz. Als ersten Schritt wird er dem städtischen Revisionsamt die Aufgabe übertragen, künftig die Betätigung der Stadt innerhalb der städtischen Beteiligungen zu prüfen – auch im Hinblick auf neu zu gründende Gesellschaften.
Oberbürgermeister Haase:
„Die Struktur der städtischen Beteiligungen ist in den letzten Jahren komplexer geworden, zugleich ist die Erwartung der Bürgerinnen und Bürger an eine vorbildliche und nachvollziehbare Unternehmensführung gewachsen. Und auch die Anweisung der Kommunalaufsicht, die Informationsrechte der Gremien und Öffentlichkeit zu stärken, bedarf klarer Antworten. Die Einführung einer Konzernrevision ist ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz und wird den Informationsfluss zu Mandatsträgern und Öffentlichkeit weiter verbessern.“
Zur Diskussion über den Verkauf der Zollhafen-Marina im Jahr 2021 und die Vorwürfe gegen die damals Verantwortlichen äußert sich Haase:
„Die rein strafrechtlichen Fragen hat die Staatsanwaltschaft im Juli mit Nein beantwortet. Die Marina-Gesellschaft und deren Infrastruktur sind vier Jahre zuvor für rund 1,5 Millionen Euro verkauft worden. Wie die Staatsanwaltschaft sehe ich keine Hinweise für einen finanziellen Schaden, der der Stadt entstanden ist und nehme die Marina als Aufwertung wahr. Nichtsdestotrotz sind solche geschäftlichen Transaktionen zwischen Gesellschaften und den dort aktuell oder zuvor handelnden Personen im Sinne der Compliance und der öffentlichen Wahrnehmung immer problematisch.
Für mich bedeutet dies, dass Geschäfte zwischen städtischen Unternehmen und ihren aktuellen oder ehemaligen Managern künftig vermieden werden müssen. Sie dürfen allenfalls dann erfolgen, wenn dies eindeutig zum Vorteil der Stadt bzw. des stadtnahen Unternehmens geschieht, was zweifelsfrei belegt werden muss, z. B. durch eine öffentliche Ausschreibung oder durch eine externe Prüfung. Und zugleich muss ein solcher Vorgang frühzeitig, offen und transparent kommuniziert werden.
Alle Handlungen müssen dabei den Compliance-Richtlinien der Stadt entsprechen, auch um das positive Ansehen der Stadt und ihrer Unternehmen zu schützen. Eine höhere Sensibilität bei solchen Vorgängen muss allen damals Beteiligten und der Stadt die Lehre aus dem Marina-Verkauf sein.“
Mit der Einführung einer Konzernrevision nutzt Oberbürgermeister Haase die Möglichkeiten der rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung. Darin heißt es:
„Der Bürgermeister kann dem Rechnungsprüfungsamt weitere Aufgaben übertragen, insbesondere […] die Prüfung der Betätigung der Gemeinde als Gesellschafter, Aktionär, Träger oder Mitglied in Gesellschaften oder anderen Vereinigungen des privaten Rechts oder in der Rechtsform der Anstalt oder der Körperschaft des öffentlichen Rechts“ (§ 112 Abs. 2 GemO RLP).
Aus der Gesellschafterstellung resultieren umfangreiche Auskunftsrechte bei den Beteiligungsgesellschaften, die dann im Rahmen von Prüfungen durch die Konzernrevision für die Stadt wahrgenommen werden sollen. Damit das Revisionsamt diese Aufgabe ausführen kann, wird der Oberbürgermeister dem Stadtrat einen Vorschlag für die notwendige personelle Ausstattung unterbreiten. Zur Finanzierung sollen die städtischen Beteiligungen herangezogen werden.
Als eine weitere Maßnahme zur Stärkung der Transparenz wurde dem Stadtrat anlässlich seiner Sitzung am 3. September 2025 mitgeteilt, dass die Beteiligungsberichte der Stadt Mainz bereits ab dem Berichtsjahr 2025 deutlich ausgeweitet werden. Ziel ist, dass die Vorgaben der Gemeindeordnung künftig vollständig eingehalten werden. Bei den Schritten der Umsetzung findet eine enge Abstimmung mit der Kommunalaufsicht statt.
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