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Polizei ermittelt nach Unfallflucht in Gau-Algesheim

Am Donnerstag, den 12.02.2026, kam es gegen 17:20 Uhr in der Straße „Am Heutor“ zu einer Unfallflucht in Gau-Algesheim. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen beabsichtigte die spätere Beschuldigte, mit ihrem Fahrzeug aus einer Parklücke auszuparken. Dabei touchierte sie einen anderen Pkw, der ordnungsgemäß in Längsaufstellung am Fahrbahnrand abgestellt war. Durch den Zusammenstoß entstand an den Stoßstangen beider beteiligten Fahrzeuge ein nicht unerheblicher Sachschaden.

Ermittlungsverfahren gegen die Unfallverursacherin eingeleitet

Anstatt ihrer gesetzlichen Pflicht nachzukommen und die Feststellung ihrer Person sowie der Art ihrer Beteiligung zu ermöglichen, setzte die Frau ihre Fahrt fort. Sie verließ die Unfallstelle, ohne sich als Unfallbeteiligte zu erkennen zu geben oder die Polizei zu verständigen. Aufgrund vorliegender Erkenntnisse konnte die Fahrzeugführerin jedoch identifiziert werden. Gegen sie wurde nun ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen der vorliegenden Unfallflucht in Gau-Algesheim eingeleitet.

Polizeiinspektion Ingelheim sucht weitere Zeugen nach Unfallflucht in Gau-Algesheim

Trotz der bereits bekannten Personalien ist die Ingelheimer Polizei zur genauen Rekonstruktion des Vorfalls auf weitere Beobachtungen angewiesen. Personen, welche die Unfallflucht in Gau-Algesheim beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zum Hergang geben können, werden gebeten, sich zeitnah mit der zuständigen Polizeiinspektion Ingelheim unter der Telefonnummer 06132-65510 in Verbindung zu setzen. Jeder Hinweis kann dazu beitragen, den Hergang der Sachbeschädigung im öffentlichen Verkehrsraum vollständig aufzuklären.

Wiesbadener Polizei: Einbrüche, Messerangriff und Randalierer

Das Wochenende war für die Wiesbadener Polizei von verschiedenen Straftaten geprägt. Besonders ein versuchter Einbruch in ein Geldinstitut und mehrere Vorfälle mit Waffen im öffentlichen Raum forderten die Einsatzkräfte. Die Kriminalpolizei hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Einbruchsversuch mit Kanaldeckel in Dotzheim

In der Nacht zum Samstag kam es zu einer besonders rüden Tat in Wiesbaden-Dotzheim. Gegen 23:20 Uhr versuchten zwei unbekannte Täter, in ein Geldinstitut in der Aunelstraße einzubrechen. Laut Polizeimeldungen aus Wiesbaden nutzten die Täter einen schweren Kanaldeckel, um die gläserne Foyertür einzuwerfen – jedoch ohne Erfolg. Ein Sicherheitsdienst entdeckte den Schaden bei einer Routinekontrolle gegen 23:30 Uhr. Die Täter flüchteten in Richtung Dörrgasse.

  • Täter 1: Ca. 35–40 Jahre alt, 170–180 cm groß, blaue Kapuzenjacke.

  • Täter 2: Ca. 35–40 Jahre alt, 180–190 cm groß, schwarz-rote Kapuzenjacke. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro.

Messerbedrohung in der Schwalbacher Straße

Ein banaler Augenkontakt eskalierte am Samstagabend gegen 20:50 Uhr in der Schwalbacher Straße. Was mit Beschimpfungen zwischen zwei Personengruppen begann, endete in einer Bedrohung mit einem Klappmesser gegen einen 16-jährigen Jugendlichen. Der Täter, etwa 20 bis 27 Jahre alt und von kräftiger Statur, war in Begleitung einer jungen Frau und konnte vor Eintreffen der Wiesbadener Polizei flüchten.

Übergriff mit Pfefferspray und Messer in der Jahnstraße

Nur wenig später, gegen 21:05 Uhr, kam es in der Jahnstraße zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein Streit, der bereits während einer Busfahrt aus dem Schelmengraben begonnen hatte, eskalierte nach dem Aussteigen. Ein 15-Jähriger wurde mit Pfefferspray attackiert sowie mit Schlägen und Tritten leicht verletzt. Zudem wurde die Gruppe des Geschädigten mit einem Messer bedroht. Die drei Täter werden als ca. 14 bis 17 Jahre alt, schlank und von südländischer Erscheinung beschrieben. Sie trugen dunkle Jogginganzüge.

Randalierer am Kranzplatz in Gewahrsam

Für Unruhe in der Saalgasse sorgte am späten Samstagabend ein 41-jähriger Wiesbadener. Der Mann schrie Passanten am Römertor an und beschädigte an einer Außenterrasse am Kranzplatz einen Blumenkübel. Aufgrund seines massiven Rauschzustandes wurde er von Streifenbeamten zu Boden gebracht und zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren durch die Wiesbadener Polizei wegen Sachbeschädigung.

Wohnungseinbruch in Mainz-Kastel

Auch die Einbruchskriminalität riss nicht ab. In der Steinern Straße in Mainz-Kastel nutzten Unbekannte am Samstag zwischen 12:00 und 19:00 Uhr die Abwesenheit einer Bewohnerin aus. Die Täter brachen ein Fenster auf, durchsuchten die Räumlichkeiten und flüchteten unerkannt. Der Sachschaden am Fenster wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Spurensicherung übernommen.

Hinweise zu allen genannten Vorfällen nimmt die Wiesbadener Polizei unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegen.

Das Schloss in Biebrich: Barocke Pracht und nassauische Geschichte in Wiesbaden

Das Schloss in Biebrich zählt zu den bedeutendsten Barockbauten entlang des Rheins und ist ein stolzes Wahrzeichen der Stadt Wiesbaden. Über Generationen hinweg diente das imposante Anwesen als Residenz für die Fürsten von Nassau-Usingen und später für die nassauischen Herzöge. Die Architektur der weitläufigen Anlage folgte dabei keinem starren Gesamtplan, sondern entwickelte sich durch eine faszinierende und zugleich komplizierte Baugeschichte zu ihrem heutigen, majestätischen Erscheinungsbild. Seit dem Jahr 1974 fungiert der Westflügel als Sitz für das Landesamt für Denkmalpflege Hessen, während die prächtige Rotunde und die Galerien bis heute für hochkarätige repräsentative Zwecke der hessischen Landesregierung in Wiesbaden genutzt werden.

Baugeschichte: Von der Gartenhütte zum Versailles am Rhein

Obwohl das Schloss in Biebrich heute wie ein architektonisch einheitliches Ensemble wirkt, entstand der Bau sukzessive durch zahlreiche Erweiterungen. In den Anfängen um 1700 stand an diesem Ort in Wiesbaden lediglich ein einfaches Gartenhaus direkt am Rheinufer gegenüber der Biebricher Aue. Dieses bescheidene Gebäude konnte von der fürstlichen Familie zunächst nur tagsüber genutzt werden, bot aber bereits damals einen unvergleichlichen Blick auf den Strom.

Die Ära von Fürst Georg August zwischen 1700 und 1721 markierte den eigentlichen Aufstieg des Standorts. Der junge Regent war von seinen Studienreisen nach Paris und den Eindrücken vom Schloss Versailles tief beeindruckt und trieb den ersten großen Ausbau in Wiesbaden voran. Zwischen 1701 und 1703 ließ er das Gartenhaus durch Julius Ludwig Rothweil zu einem Wohnschlösschen, dem heutigen West-Pavillon, umgestalten. Nur wenige Jahre später, von 1704 bis 1706, entstand etwa 86 Meter weiter östlich ein identischer Pavillon für die Fürstin. Der geniale Baumeister Maximilian von Welsch entwickelte schließlich ab 1707 ein barockes Gesamtkonzept, das sich an der Kasseler Orangerie orientierte. Er setzte eine markante Rotunde in die Mitte und verband diese durch elegante Galerien mit den beiden Pavillons. Eine architektonische Besonderheit dieser Zeit waren die Deckenöffnungen in der Rotunde, die den Grottensaal im Erdgeschoss optisch mit dem Festsaal und der Kuppel nach dem Vorbild des römischen Pantheons verknüpften.

Mit dem Amtsantritt von Fürst Karl im Jahr 1721 begann eine neue Phase für das Schloss in Biebrich. Er entschied sich 1730 dazu, seine offizielle Residenz aus dem Taunus-Städtchen Usingen direkt an den Rhein nach Wiesbaden zu verlegen. Unter der Leitung von Friedrich Joachim Stengel wurde die Anlage zur Dreiflügelanlage vollendet. Ab 1734 entstand der Ostflügel, der ursprünglich den Marstall und die Verwaltung beherbergte. Bis 1740 wurde auch der Westflügel mit einer überaus kostbaren Innenausstattung fertiggestellt, sodass Biebrich im Jahr 1744 offiziell zur nassauischen Hauptresidenz erhoben wurde.

Architektur und Gestaltung im Detail

Das gesamte Ensemble vom Schloss in Biebrich besticht durch eine meisterhafte Kombination verschiedener Stilepochen, die sich dem Betrachter in Wiesbaden erst bei genauem Hinsehen offenbaren. Das Herzstück der Anlage bildet zweifellos der kreisrunde Festsaal in der Rotunde. Dieser Raum beeindruckt durch acht freistehende Säulen aus dunklem nassauischen Marmor, der in den Steinbrüchen bei Villmar und Steeden gewonnen wurde. Die prachtvolle Kuppel wird von einem monumentalen Deckenfresko des Malers Luca Antonio Colomba geziert. Es zeigt die Aufnahme des Aeneas in den Olymp und ist als subtile Anspielung auf die Standeserhöhung des Fürsten im Jahr 1688 zu verstehen. Wer das Schloss in Biebrich von außen betrachtet, erblickt auf der Rotunde zudem 16 imposante Götterstatuen, darunter Darstellungen von Minerva, Mars, Venus und Merkur. Diese wurden Ende des 19. Jahrhunderts durch detailgetreue Tonfiguren der Wiesbadener Firma Höppli ersetzt.

Ein weiteres Juwel in Wiesbaden ist der weitläufige Schlosspark, der das Schloss in Biebrich umschließt. Ursprünglich von Maximilian von Welsch um 1720 als strenger französischer Garten angelegt, verwandelte Friedrich Ludwig von Sckell das Areal zwischen 1817 und 1823 in einen romantischen englischen Landschaftspark. Inmitten eines Weihers thront hier die Mosburg, eine künstliche Ruine, die Carl Florian Goetz auf mittelalterlichen Grundmauern errichtete. Heute ist der Park nicht nur ein Naherholungsgebiet in Wiesbaden, sondern auch Heimat einer exotischen Fauna: Große Populationen von Halsbandsittichen und Alexandersittichen haben sich hier dauerhaft angesiedelt. Zudem ist der Park Schauplatz internationaler Veranstaltungen, wie dem traditionellen Pfingst-Reitturnier, das jährlich Spitzenathleten nach Wiesbaden lockt.

Chronik der nassauischen Regenten und moderne Nutzung

Die Nutzung vom Schloss in Biebrich spiegelt den glanzvollen Aufstieg und den späteren Wandel des Hauses Nassau wider. Während Georg August Samuel das Anwesen noch als exklusives Lustschloss nutzte, machten es seine Nachfolger wie Karl Wilhelm oder Friedrich August von Nassau-Usingen zur stolzen Hauptresidenz. Selbst nach der Fertigstellung des Wiesbadener Stadtschlosses im Jahr 1841 blieb das Schloss in Biebrich als Sommerresidenz für Herzog Adolf von zentraler Bedeutung. Nach der preußischen Annexion im Jahr 1866 verblieb das Gebäude zunächst im Privatbesitz, bevor es 1935 an den preußischen Staat verkauft wurde.

Nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, die insbesondere den Ostflügel betrafen, drohte dem Wahrzeichen in Wiesbaden der endgültige Verfall. Die Rettung kam durch die Ansiedlung namhafter Filminstitute und das Engagement der hessischen Landesregierung. Zwischen 1980 und 1982 wurde der Ostflügel unter Ministerpräsident Holger Börner rekonstruiert, sodass das Schloss in Biebrich heute wieder in seinem ursprünglichen Glanz erstrahlt.

Heute ist das Land Hessen Eigentümer der Anlage und nutzt sie als repräsentativen Standort in Wiesbaden. Neben dem Landesamt für Denkmalpflege im Westflügel beherbergt der Ostflügel die staatliche Filmbewertungsstelle (FBW) sowie das Kuratorium junger deutscher Film. Auch für die Bürger von Wiesbaden bleibt das Schloss erlebbar: Ein Café im Untergeschoss der Rotunde lädt zum Verweilen ein, während das städtische Standesamt für Trauungen in barocker Kulisse zur Verfügung steht. Kulturelle Highlights wie die Reihe „Filme im Schloss“ oder das Casting für die KiKA-Sendung „Dein Song“ unterstreichen, dass das Schloss in Biebrich auch im 21. Jahrhundert ein lebendiger Teil des gesellschaftlichen Lebens in Wiesbaden ist.

Mann stirbt nach Messerattacke in Südhessen

Update: Nach der Auseinandersetzung am Donnerstag (12.02.) in der Darmstädter Straße, bei der ein 27 Jahre alter Mann durch Stich- und Schnittverletzungen schwer verletzt wurde, ist der 27-Jährige am Freitagabend in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Der 36 Jahre alte Tatverdächtige befindet sich nach seiner auf Antrag der Staatsanwaltschaft erfolgten richterlichen Vorführung am Freitag (13.02.) in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Erstbericht zum Vorfall in der Darmstädter Straße

Südhessen Aktuell: Was am Donnerstag, den 12. Februar 2026, als blutige Auseinandersetzung in der Darmstädter Straße begann, hat nun juristisch schwerwiegende Konsequenzen. In einer gemeinsamen Erklärung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen wurde bestätigt, dass die Behörden das Geschehen mittlerweile als versuchtes Tötungsdelikt einstufen. Ein 27-jähriger Mann war durch mehrere Stich- und Schnittverletzungen lebensgefährlich verletzt worden. Das Opfer schwebt nach wie vor in einem kritischen Zustand und wird intensivmedizinisch versorgt.

Tatverdächtiger nach Mordversuch in Darmstadt in Untersuchungshaft

Der mutmaßliche Täter, ein 36-jähriger Mann, hatte unmittelbar nach der Tat selbst den Notruf gewählt und sich der Polizei gestellt. Er konnte noch am Tatort in der Darmstädter Straße widerstandslos festgenommen werden. Im Zuge der intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei am Freitag erhärtete sich der dringende Tatverdacht wegen eines Mordversuch in Darmstadt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte am Freitag, den 13. Februar, dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Darmstadt vorgeführt. Dieser erließ umgehend Haftbefehl wegen versuchten Mordes und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an.

Hintergründe der Tat in der Darmstädter Straße bleiben unklar

Trotz der schnellen Festnahme und der Inhaftierung des Verdächtigen werfen die Hintergründe der Tat weiterhin Fragen auf. Die Ermittlungsbehörden arbeiten unter Hochdruck daran, das Motiv für diesen mutmaßlichen Mordversuch in Darmstadt in der Darmstädter Straße zu klären. Der 36-Jährige wurde bereits in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Während die Spurensicherung und die Befragungen im Umfeld andauern, hoffen die behandelnden Ärzte im Krankenhaus auf eine Stabilisierung des 27-jährigen Opfers, dessen Leben weiterhin an einem seidenen Faden hängt.

Autobahnpolizei stoppt BMW nach Verfolgungsjagd auf der A3

Am Samstag, den 14. Februar 2026, ereignete sich zwischen 10:24 Uhr und 10:39 Uhr eine Serie gefährlicher Verkehrsdelikte auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Ein 23-jähriger Mann fiel zwischen den Gemarkungen Elz und Niedernhausen durch ein extrem rücksichtsloses Fahrverhalten auf. Mehrere geschädigte Autofahrer wählten den Notruf, um die riskanten Manöver des Belgiers zu melden. Dank fortlaufender Standortmeldungen durch aufmerksame Zeugen gelang es einer Streife der Autobahnpolizei Wiesbaden, den Wagen kurz hinter Niedernhausen zu lokalisieren und einer Kontrolle zu unterziehen.

Gefährliche Überholmanöver und Nötigung auf der Autobahn

Dem jungen Mann werden schwere Vorwürfe gemacht. Zeugen berichteten der Autobahnpolizei Wiesbaden, dass der BMW-Fahrer mehrfach verbotswidrig rechts sowie über den Standstreifen überholt habe. Zudem missachtete er bestehende Geschwindigkeitsbeschränkungen massiv und drängte vorausfahrende Fahrzeuge durch dichtes Auffahren zum Spurwechsel. Nach seinen Überholvorgängen scherte er laut Polizeibericht derart knapp vor anderen Verkehrsteilnehmern ein, dass es zu unmittelbar gefährlichen Situationen kam.

Verdacht auf illegales Kfz-Rennen erhärtet sich

Im Zuge der Befragungen vor Ort ergaben sich für die Beamten der Autobahnpolizei Wiesbaden deutliche Hinweise auf ein illegales Kraftfahrzeugrennen. Nach Rücksprache mit dem staatsanwaltlichen Bereitschaftsdienst wurde dieser Verdacht als bestätigt angesehen. In der Folge ordneten die Behörden die Beschlagnahme des Mobiltelefons des Fahrers an, um mögliche Beweise für Absprachen oder Videoaufzeichnungen der Fahrt zu sichern. Zudem musste der Beschuldigte eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Zeugenaufruf der Autobahnpolizei Wiesbaden

Obwohl der Fahrer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst entlassen wurde, dauern die Ermittlungen zum exakten Hergang und weiteren Gefährdungen an. Die Autobahnpolizei Wiesbaden bittet weitere Zeugen oder Personen, die durch den blauen BMW gefährdet wurden, sich dringend zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0611-345 4140 entgegengenommen. Der Fall verdeutlicht erneut die Gefahren durch rücksichtslose Raser auf den Hauptverkehrsadern der Region.

No Angels: Open-Air-Konzert auf der Mainzer Zitadelle

Event in Mainz – Die erfolgreichste deutsche Girlgroup aller Zeiten kehrt zurück auf die Bühne. Am Donnerstag, den 18. Juni 2026, verwandelt sich die historische Zitadelle in ein Zentrum der Nostalgie und des Female Empowerment. Im Rahmen ihrer „TwentyFive Live“-Tour feiern die No Angels in Mainz ihr 25-jähriges Bestehen. Die Band, die im Jahr 2000 aus der ersten Staffel der Castingshow „Popstars“ hervorging, hat die zusätzliche Sommertour aufgrund der enormen Nachfrage im Vorjahr angekündigt. Für Fans in der Rhein-Main-Region bietet das Open-Air-Konzert die Gelegenheit, Musikgeschichte live zu erleben.

No Angels Welthits und Gänsehaut-Momente unter freiem Himmel

Das Konzert der No Angels in Mainz verspricht eine Zeitreise in die 2000er Jahre. Mit im Gepäck haben die Sängerinnen ihre größten Chart-Erfolge wie „Daylight In Your Eyes“, „There Must Be An Angel“ und „Something About Us“. Nachdem die Tour im Sommer 2025 bereits triumphale Erfolge feierte und für ausverkaufte Spielstätten sorgte, setzen die Engel 2026 noch einmal neue Energie frei. Die Zitadelle bietet mit ihrer besonderen Akustik und dem Blick über die Stadt den passenden Rahmen für die emotionalen Balladen und energiegeladenen Pop-Hymnen der Gruppe.

Symbol für Female Empowerment und Beständigkeit

Auch nach einem Vierteljahrhundert im Musikgeschäft gelten die No Angels als Synonym für Authentizität und Zusammenhalt. Dass die No Angels in Mainz auftreten, unterstreicht die Relevanz der Band, die Generationen von Fans geprägt hat. Die Bandmitglieder stehen heute mehr denn je für weibliche Selbstbestimmung im Business. Das Jubiläumskonzert ist daher nicht nur eine musikalische Darbietung, sondern auch eine Feier ihrer gemeinsamen Geschichte und der Treue ihres Publikums, das die Band seit 25 Jahren begleitet.

Ticket-Informationen und Veranstaltungsdetails

Das Open-Air-Spektakel beginnt am 18. Juni 2026 um 19:00 Uhr. Aufgrund des riesigen Erfolgs der vorangegangenen Termine wird mit einem schnellen Ausverkauf der Karten für die No Angels in Mainz gerechnet. Besucher können sich auf einen Abend voller Emotionen, Nostalgie und purer Frauenpower freuen. Für die Anreise zur Zitadelle wird die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs empfohlen, da die Parkmöglichkeiten im Bereich der historischen Festungsanlage begrenzt sind. Hier geht es zum Ticketshop für No Angels in Mainz

Insolvenz der OEG – Objektentwicklungsgesellschaft Mainz GmbH

Das Amtsgericht Wiesbaden hat unter dem Aktenzeichen 10 IN 343/25 weitreichende Sicherungsmaßnahmen für die OEG – Objektentwicklungsgesellschaft Mainz GmbH angeordnet. Das Unternehmen, das in der Ludwig-Wolker-Straße 12 in 55252 Mainz-Kastel ansässig ist, unterliegt damit ab sofort der vorläufigen Insolvenzverwaltung. Diese Maßnahme zur Insolvenz in Mainz-Kastel dient der Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und dem Schutz der Gläubigerinteressen. Das Tätigkeitsprofil der OEG – Objektentwicklungsgesellschaft Mainz GmbH umfasst ein breites Spektrum innerhalb der Immobilienbranche.

Bestellung des vorläufigen Insolvenzverwalters

Mit Wirkung vom 13.02.2026, 10:45 Uhr, wurde Rechtsanwalt Dr. Martin Kaltwasser von der Kanzlei LIESER Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Gemäß dem gerichtlichen Beschluss zur Insolvenz in Mainz-Kastel sind Verfügungen der Gesellschaft über ihr Vermögen nur noch dann rechtswirksam, wenn der vorläufige Insolvenzverwalter seine ausdrückliche Zustimmung erteilt hat. Schuldner der Gesellschaft wurden zudem aufgefordert, Zahlungen nur noch unter Beachtung dieser neuen Rechtslage zu leisten.

Rechtsmittel und gerichtliche Bekanntmachung

Gegen die Anordnung der vorläufigen Verwaltung im Verfahren der Insolvenz in Mainz-Kastel steht der Antragsgegnerin das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde offen. Auch Gläubiger können unter bestimmten Voraussetzungen, insbesondere bei Zweifeln an der internationalen Zuständigkeit des Gerichts, Beschwerde einlegen. Die entsprechende Notfrist beträgt zwei Wochen ab der Zustellung bzw. der öffentlichen Bekanntmachung des Beschlusses. Der vollständige Text der Entscheidung kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts beim Amtsgericht Wiesbaden eingesehen werden.

Hintergrund und Perspektive

Die OEG – Objektentwicklungsgesellschaft Mainz GmbH ist im Bereich der Projektentwicklung und Vermietung von Immobilien tätig. Durch die eingeleitete Insolvenz in Mainz-Kastel wird nun unter der Leitung von Dr. Martin Kaltwasser geprüft, ob eine Fortführung des Geschäftsbetriebs möglich ist oder ob das Verfahren eröffnet werden muss. Weitere Details zu betroffenen Immobilienprojekten oder den genauen Ursachen der wirtschaftlichen Schieflage sind zum aktuellen Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung noch nicht öffentlich bekannt gegeben worden.

Die Match-Card von WWE Elimination Chamber 2026

Die World Wrestling Entertainment (WWE) lädt in das geschichtsträchtige United Center in Chicago, Illinois. Das Event Elimination Chamber 2026 verspricht eine hochemotionale Atmosphäre, da der amtierende World Heavyweight Champion CM Punk seinen Titel in seiner Heimatstadt verteidigen muss. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 1. März 2026, wird sich entscheiden, wer mit dem entscheidenden Momentum in Richtung WrestleMania zieht. Für deutsche Fans startet die Countdown-Show bereits um 00:00 Uhr, gefolgt von der Main Show ab 01:00 Uhr nachts.

Übertragung und Termine für Elimination Chamber 2026

Das Event wird für Fans in Deutschland über mehrere Kanäle zugänglich sein. Wer Elimination Chamber 2026 live verfolgen möchte, kann dies über das WWE Network oder exklusiv via BILDplus im Stream tun. Für Zuschauer, die eine zeitversetzte Ausstrahlung bevorzugen, bietet der Free-TV-Sender ProSieben MAXX gemeinsam mit dem Streamingdienst Joyn eine Wiederholung im Laufe des Sonntags (01.03.) an. Damit ist sichergestellt, dass kein Fan die entscheidenden Wendungen im Ring verpasst.

Die Matchcard: Titelkämpfe und die Kammer des Schreckens

Im sportlichen Fokus von Elimination Chamber 2026 stehen zwei Titelmatches und die namensgebenden Ausscheidungskämpfe im gigantischen Stahlkäfig. Besonders brisant ist das Duell um die WWE World Heavyweight Championship zwischen Champion CM Punk und seinem Herausforderer Finn Balor. Zudem verteidigt Becky Lynch ihre WWE Women’s Intercontinental Championship gegen die zurückgekehrte AJ Lee – ein Aufeinandertreffen zweier Generationen der Frauen-Division.

Die zentralen Highlights von Elimination Chamber 2026 sind jedoch die beiden Chamber-Matches:

  • Men’s Elimination Chamber Match: Randy Orton, LA Knight und Cody Rhodes stehen bereits fest. Drei weitere Plätze sind noch offen. Der Sieger erhält ein Ticket für ein Match um die Undisputed WWE Championship.

  • Women’s Elimination Chamber Match: Hier kämpfen Rhea Ripley, Tiffany Stratton und Alexa Bliss zusammen mit drei noch unbekannten Kontrahentinnen um den Status der Nummer-1-Herausforderin auf einen der beiden Women’s World Titel.

Bedeutung für das WWE-Universum

Die Ergebnisse von Elimination Chamber 2026 werden die Landschaft der WWE nachhaltig verändern. Da es der finale Premium Live Event vor WrestleMania ist, werden hier die letzten Weichen für die großen Main Events gestellt. Besonders in Chicago ist mit lautstarken Fanreaktionen zu rechnen, die den Druck auf die Akteure in der Kammer zusätzlich erhöhen werden. Wer die physischen Strapazen des Käfigs übersteht, katapultiert sich direkt in das Rampenlicht des größten Wrestling-Wochenendes des Jahres.

Produktrückruf bei ALDI Nord – Karnevalskostüme für Kinder

Mitten in der Karnevalssaison müssen Eltern in Deutschland besonders wachsam sein. Die Florett Textil GmbH & Co. KG informiert über einen sicherheitsrelevanten Produktrückruf bei ALDI Nord. Betroffen sind spezifische Kostüme der Marke „Lily & Dan“ für Kleinkinder. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde festgestellt, dass sich die Befestigungsnähte der Klettverschlüsse lösen können. Diese losen Kleinteile stellen ein erhebliches Risiko dar, da sie von Kindern im Alter zwischen zwei und vier Jahren verschluckt werden könnten, was zu Atemnot oder Erstickung führen kann.

Betroffene Artikel und Verkaufszeitraum

Der Produktrückruf bei ALDI Nord umfasst drei verschiedene Styles in der Kleinkindergröße XS (92-104). Konkret handelt es sich um folgende Produkte, die zwischen dem 23. Januar 2026 und dem 14. Februar 2026 in den Filialen angeboten wurden:

  • Feuerwehrmann (GTIN 4068706859281)

  • Cape Marienkäfer (GTIN 4068706859342)

  • Raceranzug (GTIN 4068706859267 – primär in Belgien/Spanien relevant, aber im Rahmen der Sicherheit mit aufgeführt)

Andere Größen oder Kostüme des Herstellers Florett Textil sind laut Unternehmensangaben nicht von diesem Mangel betroffen und können weiterhin unbedenklich genutzt werden.

Rückgabe ohne Kassenbon in allen Filialen

Verbraucher, die eines der genannten Kostüme erworben haben, sollten dieses umgehend außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Im Rahmen der Serviceleistungen beim Produktrückruf bei ALDI Nord können betroffene Kunden die Ware in jeder beliebigen Filiale des Discounters zurückgeben. Die Vorlage eines Kassenbons ist hierfür ausdrücklich nicht erforderlich. Der volle Kaufpreis wird den betroffenen Kunden an der Kasse erstattet.

Hersteller bedauert den Sicherheitsmangel

Die Florett Textil GmbH & Co. KG betont, dass der Schutz der kleinsten Konsumenten oberste Priorität habe und die Artikel daher aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes sofort aus dem Verkauf genommen wurden. Das Unternehmen entschuldigt sich bei den betroffenen Familien für die durch den Produktrückruf bei ALDI Nord entstandenen Unannehmlichkeiten. Für Rückfragen zur Sicherheit der Textilien steht der Kundenservice des Herstellers zur Verfügung. Hier gibt es weitere Verbraucherwarnungen

Feuerwehr Mainz rettet jungen Mann nach Kollision mit Zug

In der Nacht zu Samstag kam es in Mainz zu einem schweren Unfall im Bahnverkehr. Die Feuerwehr Mainz rettet einen 19-Jährigen, der von einer S-Bahn erfasst wurde. Der Einsatz gestaltete sich aufgrund der Örtlichkeit und des Verhaltens des Verletzten schwierig. BYC-News war vor Ort. Junger Mann von S...


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Warnstreik bei CineStar in Mainz und Frankfurt

Streik bei CineStar in Mainz und Frankfurt – Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Mitarbeiter der Kinobetreiber CineStar und UCI für Samstag, den 14. Februar 2026, zu einem Warnstreik aufgerufen. Die Maßnahme findet zeitgleich mit den Internationalen Filmfestspielen in Berlin statt und betrifft Standorte im gesamten Bundesgebiet. Neben den zentralen Kundgebungen am Berliner Alexanderplatz wurde auch zu einem Kinostreik in Mainz sowie in Frankfurt und Leipzig aufgerufen, um den Druck auf die Arbeitgeber vor den nächsten Verhandlungsrunden zu erhöhen.

Forderungen und aktuelle Angebote beim Kinostreik in Mainz

Die Gewerkschaft ver.di fordert für die bundesweit rund 2.500 Beschäftigten der betroffenen Kinoketten einen Einstiegslohn von mindestens 16 Euro pro Stunde. Damit soll ein deutlicher Abstand zum gesetzlichen Mindestlohn geschaffen werden. Laut ver.di hat CineStar in der aktuellen Tarifrunde bislang kein Angebot vorgelegt und verweist auf den gesetzlichen Mindestlohn. Der Mitbewerber UCI bot zuletzt eine Erhöhung um 14 Cent an, wobei ab Januar 2027 lediglich der dann geltende gesetzliche Mindestlohn von 14,60 Euro gezahlt werden soll. Diese Differenzen führen nun zum Kinostreik in Mainz.

Auswirkungen auf den Kinobetrieb im CineStar in Mainz und Frankfurt

Der Kinostreik in Mainz kann am Samstagnachmittag und -abend zu Einschränkungen im Vorstellungsbetrieb führen. Die Streikenden weisen in einer Stellungnahme darauf hin, dass die Arbeitsniederlegung Einfluss auf den Service und den geplanten Ablauf des Kinobesuchs haben kann. Das Ziel der Maßnahme sei es, auf die aus Sicht der Gewerkschaft unzureichenden Lohnangebote aufmerksam zu machen und eine angemessene Bezahlung für die Dienstleistungen rund um das Kinoerlebnis einzufordern.

Fortsetzung der Tarifgespräche nach dem Kinostreik in Mainz

Nach den aktuellen Warnstreiks sind bereits neue Termine für die Fortführung der Verhandlungen angesetzt worden. Die Gespräche mit der Geschäftsführung von CineStar sollen am 17. Februar 2026 fortgesetzt werden. Für den Kinobetreiber UCI ist der nächste Verhandlungstermin für den 3. März 2026 terminiert. Die Ergebnisse dieser Runden werden darüber entscheiden, ob es nach dem aktuellen Kinostreik in Mainz zu weiteren Arbeitsniederlegungen kommen wird oder eine Einigung erzielt werden kann.

7.500 Besucher feiern Nachtumzug in Grolsheim

Grolsheim erlebte am Freitagabend eine historische Premiere, die sämtliche Erwartungen übertraf. Zum ersten Mal zog ein nächtlicher Karnevalswurm durch die Straßen der Gemeinde und lockte rund 7.500 begeisterte Zuschauer an. Der Nachtumzug in Grolsheim verwandelte die Ortschaft in ein buntes Lichtermeer, als zahlreiche aufwendig beleuchtete Motivwagen und phantasievoll gestaltete Fußgruppen die Strecke säumten. Besonders das stimmungsvolle Bild der Illuminationen sorgte bei den Gästen, unter denen sich auffällig viele Familien mit Kindern befanden, für eine ausgelassene und dennoch harmonische Stimmung.

Sicherheit und Ordnung beim Nachtumzug in Grolsheim

Aus Sicht der eingesetzten Sicherheitskräfte verlief die Großveranstaltung vorbildlich. Die Polizei, die Feuerwehr sowie der Sanitätsdienst zogen eine durchweg positive Bilanz der Erstveranstaltung. Trotz der hohen Besucherströme blieb die Lage insgesamt ruhig und geordnet. Der Nachtumzug in Grolsheim zeigte, dass eine gute Vorbereitung und der enge Austausch zwischen dem Veranstalter und den Behörden die Basis für ein sicheres Event bilden. Schwerwiegende Vorfälle oder Ausschreitungen wurden nicht verzeichnet, was den familiären Charakter der Veranstaltung unterstrich.

Medizinische Versorgung und Verkehrsfluss

Während die Feuerwehr und die Polizei RLP für die Absicherung der Strecke und die notwendigen temporären Verkehrssperrungen sorgten, war der Sanitätsdienst vor Ort präsent, um bei Bedarf schnell einzugreifen. Lediglich vereinzelt mussten Personen medizinisch erstversorgt werden, was bei einer Menschenmenge dieser Größenordnung im normalen Rahmen liegt. Die Verkehrsbeeinträchtigungen hielten sich dank der frühzeitigen Planung in Grenzen, sodass der Nachtumzug in Grolsheim auch logistisch als Erfolg gewertet werden kann.

Positives Fazit für die Zukunft

Die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheits- und Ordnungskräften und dem Organisationsteam funktionierte reibungslos. Nach diesem gelungenen Einstand stehen die Zeichen gut, dass der Nachtumzug in Grolsheim zu einer festen Tradition im regionalen Fastnachtskalender werden könnte. Die Veranstalter zeigten sich hochzufrieden mit der Resonanz und dem friedlichen Verlauf des Abends, der Grolsheim für einige Stunden zum strahlenden Mittelpunkt der rheinhessischen Fastnacht machte.

Die stille Kapitulation vor Straftätern in Deutschland

Kommentar von Meikel Dachs: Deutschland ist ein Rechtsstaat. Dieser Satz gilt formal uneingeschränkt. Doch immer mehr Bürgerinnen und Bürger zweifeln nicht an der Verfassung – sie zweifeln an der Durchsetzung. Das Problem ist nicht in erster Linie das Gesetz. Es ist der Eindruck, dass es im Alltag folgenlos bleibt.

Das Sicherheitsgefühl ist dabei ein empfindlicher Seismograf.

Es speist sich nicht nur aus Zahlen, sondern aus Beobachtungen: offene Drogenmärkte in Großstädten, aggressive Auseinandersetzungen im öffentlichen Raum, Intensivtäter mit langen Vorstrafenlisten, die immer wieder auftauchen. Und ja – es geht in der aktuellen Debatte ausdrücklich auch um Migranten, darunter um jene, die ins Land kommen und hier Straftaten begehen. Nicht um die Mehrheit, die arbeitet, sich integriert und rechtskonform lebt, sondern um jene, die durch Gewalt, organisierte Kriminalität oder wiederholte Delikte auffällt. Wenn Menschen sehen, dass Personen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus oder mit bereits bestehenden Vorstrafen erneut straffällig werden, dann entsteht eine konkrete, nachvollziehbare Irritation.

Wer das anspricht, erlebt häufig eine reflexhafte Abwehr

Man dürfe „nicht pauschalisieren“, dürfe „keine Ängste schüren“, dürfe „nicht Wasser auf die Mühlen der Falschen“ gießen. Doch bemerkenswert ist, wie schnell aus dieser Mahnung selbst eine Pauschalisierung wird. Statt sich mit dem konkreten Argument auseinanderzusetzen, folgt nicht selten die moralische Einordnung der Person: Wer solche Beobachtungen äußert, sei „rechts“, betreibe „verdeckte Stimmungsmache“ oder agiere gleich als „AfD-Troll“. Damit verschiebt sich die Debatte weg vom Inhalt hin zur Gesinnungsprüfung. Und was erreicht man damit? Nichts!

Diese reflexhafte Zuschreibung ersetzt Argumente durch Etiketten. Sie suggeriert, dass bestimmte Wahrnehmungen per se verdächtig seien – unabhängig davon, ob sie empirisch belegbar oder im Alltag vieler Menschen erlebbar sind. Das Ergebnis ist eine Atmosphäre, in der nicht mehr frei diskutiert, sondern vorsichtig formuliert oder geschwiegen wird. Probleme verschwinden dadurch nicht. Sie werden lediglich aus der offenen Debatte verdrängt. Und genau dieses Wegmoderieren, dieses vorschnelle Moralisieren, untergräbt Vertrauen nachhaltiger als jede unbequeme Statistik.

Die thematische Verschiebung

Wer jetzt mit dem Argument kommt, es gebe auch zahlreiche deutsche Staatsbürger, die Straftaten begehen – und das keineswegs in geringer Zahl –, hat damit selbstverständlich sachlich recht. Kriminalität ist kein importiertes Phänomen und war es nie. Doch dieser Hinweis greift an dieser Stelle zu kurz. Er beantwortet nicht die konkret angesprochenen Fragen, sondern weicht ihnen aus. Wenn es um Straftäter geht, die als Migranten ins Land kommen oder trotz fehlender Bleibeperspektive hier verbleiben und wiederholt delinquieren, dann ist der Verweis auf „es gibt auch deutsche Täter“ kein Gegenargument, sondern eine thematische Verschiebung. Jede Form von Kriminalität verdient Aufmerksamkeit – aber nicht alles gleichzeitig im selben Absatz. Wer Differenzierung einfordert, muss sie auch zulassen. Probleme lassen sich nur lösen, wenn man sie konkret benennt, statt sie durch allgemeine Relativierungen zu entkräften.

Politischer Wahlkampf vor Realität

Die Bürgerinnen und Bürger nehmen solche Aussagen immer weniger ernst, wenn ein Innenminister im Wahlkampf eine PR-Maschinerie startet und verkündet, die Polizei sei „sehr gut aufgestellt“ und man stehe „voll an der Seite der Einsatzkräfte“. Gleichzeitig melden sich die Gewerkschaften der Polizei zu Wort und sprechen von massiver Überbelastung, fehlendem Personal und gefährlichen Arbeitsbedingungen. Diese Diskrepanz zwischen politischem Lippenbekenntnis und der Realität auf der Straße erzeugt nicht nur Skepsis gegenüber der Politik, sie verstärkt auch das Gefühl, dass Sicherheit vor allem ein kommunikatives Versprechen, aber keine gelebte Realität ist. Für die Bürgerinnen und Bürger wirkt es zunehmend, als würden Worte die Lücken in der Praxis übertünchen – während die Polizistinnen und Polizisten täglich die Zeche zahlen.

Baustelle in der Mainzer Straße in Bingen ab Donnerstag

Verkehrsbehinderungen in Bingen – Am Donnerstag, den 19. Februar 2026, führen die Stadtwerke Bingen am Rhein eine notwendige Instandsetzungsmaßnahme in der Mainzer Straße durch. Im Bereich der Hausnummer 95a wurden bei Kontrollen lose oder gebrochene Schachtdeckel sowie beschädigte Ausgleichsringe festgestellt. Um die Verkehrssicherheit auf dieser wichtigen Durchgangsstraße dauerhaft zu gewährleisten, ist ein sofortiger Austausch der Bauteile unumgänglich. Die Arbeiten sind für den Zeitraum zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr angesetzt.

Verkehrsbehinderungen und Halteverbot in der Mainzer Straße

Während der Sanierungsmaßnahme in der Mainzer Straße durch die Stadtwerke Bingen am Rhein müssen sich Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen einstellen. Die Baustelle erfordert eine halbseitige Straßensperrung, wodurch es insbesondere im Berufs- und Lieferverkehr zu Verzögerungen kommen kann. Damit die Arbeitsstelle ordnungsgemäß eingerichtet werden kann, wird bereits in den Tagen vor dem 19. Februar ein Halteverbot über die gesamte Länge des Baustellenbereichs ausgeschildert. Die Stadtwerke bitten alle Anwohner und Besucher, die Beschilderung strikt zu beachten, um einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten zu ermöglichen.

Auswirkungen auf Anwohner und Fußgänger

Trotz der technischen Arbeiten an der Kanalisation geben die Stadtwerke Bingen am Rhein Entwarnung für die Haushalte: Die Wasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung sind von der Sanierung nicht betroffen und stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Auch für Fußgänger gibt es gute Nachrichten, da die Gehwege während des gesamten Zeitraums passierbar bleiben. Da die Bauarbeiten mit einer gewissen Lärmbelästigung verbunden sind, bittet das Versorgungsunternehmen die betroffenen Bürger um Verständnis für die notwendige Maßnahme.

Kontakt für Rückfragen bei den Stadtwerken

Für detaillierte Informationen oder Rückfragen zur Baustelle in der Mainzer Straße haben die Stadtwerke Bingen am Rhein Ansprechpartner in der Abwasserabteilung benannt. Interessierte Bürger können sich direkt an Jonas Jacobus unter der Telefonnummer 06721-9707-34 oder an Dirk Pekrul unter der 06721-9707-25 wenden. Die Maßnahme unterstreicht das kontinuierliche Engagement der Stadtwerke für eine sichere und moderne Infrastruktur in Bingen.

Unfall in Bad Kreuznach mit 2,24 Promille

Am Freitagnachmittag, den 13. Februar 2026, ereignete sich gegen 17:15 Uhr ein folgenschwerer Unfall in Bad Kreuznach. Eine 30-jährige Autofahrerin befuhr vorschriftsmäßig die Jungstraße in Fahrtrichtung Salinenstraße. Zur gleichen Zeit war ein 21-jähriger Mann auf einem E-Scooter unterwegs, der verbotswidrig den Fußweg nutzte und die Straße überqueren wollte. Dabei kam es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, bei der Sachschaden entstand und der junge Mann zu Boden stürzte.

Fehlverhalten führte zum Unfall in Bad Kreuznach

Erste Ermittlungen der Beamten vor Ort ergaben, dass der E-Scooter-Fahrer nicht nur den Gehweg befuhr, sondern zudem entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs war. Dieses regelwidrige Verhalten gilt als die Hauptursache für den Unfall in Bad Kreuznach, da die Pkw-Fahrerin in der unübersichtlichen Situation keine Chance hatte, rechtzeitig zu reagieren. Der Sturz infolge des Zusammenstoßes führte bei dem 21-Jährigen glücklicherweise nur zu leichten Verletzungen.

Massive Alkoholisierung nach Unfall in Bad Kreuznach festgestellt

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten sofort einen starken Alkoholgeruch bei dem jungen Mann. Ein freiwilliger Atemalkoholtest lieferte die Bestätigung: Mit einem Wert von 2,24 Promille war der Fahrer absolut fahruntüchtig. Dieser hohe Promillewert macht den Unfall in Bad Kreuznach zu einem Fall für die Staatsanwaltschaft, da E-Scooter rechtlich als Kraftfahrzeuge eingestuft werden und somit dieselben Grenzwerte wie für Autofahrer gelten.

Blutprobe und medizinische Versorgung

Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Dort wurde ihm neben der medizinischen Versorgung auch eine Blutprobe entnommen, um den exakten Grad der Alkoholisierung zum Zeitpunkt der Fahrt gerichtsfest zu dokumentieren. Die Ermittlungen zum genauen Hergang, den dieser Unfall in Bad Kreuznach nach sich zieht, dauern an. Gegen den 21-Jährigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Hier gibt es weitere News aus Bad Kreuznach.