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Verbot für Einweg-E-Zigaretten – Regierung kündigt Gesetzesinitiative an

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Symbolbild BYC-News

Verbot Vapes – Die Bundesregierung hat angekündigt, einer Forderung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nachkommen und extrem schädliche Einweg-E-Zigaretten gesetzlich verbieten zu wollen. Das erklärte die Regierung bei der Befassung des Bundesrates mit dem Elektrogesetz am gestrigen Freitag. Sie gab allerdings an, dass aus ihrer Sicht ein Verbot durch die Europäische Kommission gebilligt werden müsse.

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Die DUH weist bereits seit Jahren auf die Gefahren durch Einweg-E-Zigaretten hin und tritt für deren Verbot ein

Sie wird dabei durch ein breites gesellschaftliches Bündnis aus 17 Gesundheits-, Kinderschutz-, Umweltschutz und Branchenverbänden unterstützt. Mehr als 40.000 Menschen haben bereits eine entsprechende Petition unterzeichnet. Einweg-E-Zigaretten sind Wegwerfprodukte, die nicht nur die Umwelt belasten, sondern auch die Sicherheit gefährden, weil die Batterien falsch entsorgter Vapes regelmäßig Brände auslösen.

Besonders gefährlich sind sie jedoch für die Gesundheit Jugendlicher und Kinder. Mit ihren knallbunten Designs und süßen Aromen, wie Lollipop, Karamell oder Popcorn, zielt das Marketing der süchtig machenden Produkte eindeutig auf junge Menschen ab. Enthaltene Substanzen können Krebs verursachen, die Atemorgane sowie das Herz-Kreislauf-Systemschädigen und die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen. Das Risiko auf Tabakzigaretten umzusteigen, ist bei jungen E-Zigaretten-Rauchern bis zu dreimal höher.

Die DUH fordert deshalb, das angekündigte Verbot unverzüglich umzusetzen und keine weitere Zeit zu verlieren. Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband ruft Gesundheitsministerin Nina Warken auf, die Vapes federführend durch eine Anpassung der Tabakerzeugnisverordnung aus Gesundheitsgründen zu verbieten. Ähnliche Wege sind bereits andere EU-Staaten gegangen. Da bei Tabakerzeugnissen, auch im weiteren Sinne bei Liquids, das Landwirtschaftsministerium über Entscheidungsbefugnisse verfügt, sollte Landwirtschaftsminister Alois Rainer dem Verbot nicht im Wege stehen und es unterstützen.

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Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:

„Das von der Bundesregierung angekündigte Verbot von Einweg-E-Zigaretten ist ein richtiger, aber längst überfälliger Schritt. Wir haben frühzeitig darauf hingewiesen, wie gefährlich diese Wegwerfprodukte für die Umwelt, Gesundheit und Sicherheit sind. Deshalb haben wir eine breite Allianz aus 17 Verbänden aufgebaut, darunter Organisationen wie die Bundesärztekammer, das Deutsche Krebsforschungszentrum oder das Kinderhilfswerk, mit denen wir vehement ein Verbot eingefordert haben. Wir begrüßen daher das angekündigte Verbot, das jedoch schnell eingeführt werden muss. Frankreich und Belgien haben Einweg-Vapes bereits EU-rechtskonform aus Gründen des Gesundheitsschutzes verboten. Somit stünde in Deutschland Gesundheitsministerin Nina Warken in der Verantwortung. Ein Verbot kann durch eine Änderung der Tabakerzeugnisverordnung erfolgen, wenn dies dem Schutz der öffentlichen Gesundheit dient. Dies ist ohne jeden Zweifel der Fall, denn in Einweg-Vapes enthaltene Substanzen können Krebs verursachen, sowie die Atemorgane und das Herz-Kreislauf-System schädigen.“

In Deutschland werden schätzungsweise mehr als 60 Millionen Einweg-E-Zigaretten pro Jahr konsumiert.

Dem von der DUH ins Leben gerufenen Bündnis gegen Einweg-E-Zigaretten gehören folgende Organisationen an: Aktionsbündnis Nichtrauchen, Bundesärztekammer, Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft, Bundesverband der deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft, bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, Deutsche Atemwegsliga, Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Deutsche Lungenstiftung, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutsches Krebsforschungszentrum, Naturschutzbund Deutschland, Nichtraucher Schutzverband, Pro Rauchfrei, Verband der kommunalen Unternehmen, Verbraucherzentrale NRW, Zero Waste Germany.

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Minderjähriger belästigt – Serien von Einbrüchen und Aufbrüchen gemeldet

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Polizei Hessen2
Polizei Hessen2

In Wiesbaden registrierte die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Straftaten, die von sexueller Belästigung über Einbrüche bis hin zu Fahrzeugaufbrüchen reichen. In verschiedenen Stadtteilen kam es zu Vorfällen, bei denen sowohl Minderjährige als auch Wohnungseigentümer und Autofahrer betroffen waren. Die Polizei ermittelt in allen Fällen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

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12-Jähriger in Linienbus sexuell belästigt

Wiesbaden, Donnerstag, 20.11.2025, 14:45–15:00 Uhr

Am Donnerstagnachmittag wurde ein 12-jähriger Junge in einem Linienbus der Linie 27 Opfer einer sexuellen Belästigung. Der Minderjährige befand sich alleine im Bus, als sich ein älterer Mann neben ihn setzte und ihn unsittlich berührte. Eine aufmerksame Zeugin schritt sofort ein und forderte den Mann lautstark auf, sein Verhalten zu unterlassen.
Die Polizei traf den 86-jährigen Tatverdächtigen, den Jungen und die Zeugin an einer Haltestelle in der Dotzheimer Straße an und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Wohnungseinbruch in Kostheim – Täter machen Beute

Wiesbaden-Kostheim, Kiefernstraße, Donnerstag, 20.11.2025

Unbekannte Täter drangen am Donnerstagvormittag gewaltsam in eine Wohnung in der Kiefernstraße ein. Zwischen 09:00 und 11:00 Uhr verschafften sich die Einbrecher Zugang zu der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus und durchsuchten die Räumlichkeiten. Anschließend flüchteten sie unerkannt.
Ob und welche Gegenstände entwendet wurden, ist derzeit unklar. Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.

Kellerverschläge aufgebrochen – mehrere Wertgegenstände gestohlen

Wiesbaden, Marie-Juchacz-Straße / Auf den Erlen

Zwischen dem 15. und 20. November wurden in zwei Mehrfamilienhäusern in Wiesbaden mehrere Kellerverschläge gewaltsam geöffnet.

  • Marie-Juchacz-Straße, 15.–16.11.2025:
    Unbekannte drangen in den Kellerbereich ein, brachen mehrere Verschläge auf und entwendeten unter anderem ein E-Bike, ein Klapprad und einen Werkzeugkasten.

  • Auf den Erlen, 19.–20.11.2025:
    Auch hier wurden mehrere Kellerverschläge aufgebrochen und durchsucht. Ob Diebesgut entwendet wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen.

In beiden Fällen konnten die Täter unerkannt flüchten. Hinweise nimmt die Polizei unter (0611) 345-0 entgegen.

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Mehrere Fahrzeugaufbrüche im Stadtgebiet

Wiesbaden, 18.–20.11.2025

Zwischen Dienstag und Donnerstag kam es in Wiesbaden zu mindestens vier Fahrzeugaufbrüchen:

  • Hermann-Löns-Straße: Öffnen einer unverschlossenen Fahrzeugtür und Diebstahl eines Gegenstands.

  • Borsigstraße: Einschlagen einer Seitenscheibe und Entwendung mehrerer Arbeitsmaschinen.

  • Konrad-Adenauer-Ring: Einschlagen der Beifahrerscheibe und Diebstahl eines persönlichen Gegenstands.

  • Hagenauer Straße: Auf einem Parkplatz wurden mehrere Laptops aus einem geparkten Pkw gestohlen.

In allen Fällen blieb der Täter unbekannt. Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, Beobachtungen unter (0611) 345-0 zu melden.

Diebstähle in Einkaufszentrum – Täter schlägt zweimal zu

Wiesbaden, Kirchgasse, Mittwoch, 19.11.2025

Ein bislang unbekannter Täter versuchte am späten Mittwochabend innerhalb von zehn Minuten zwei Kassensysteme in einem Einkaufszentrum gewaltsam zu öffnen.

In einem Restaurant riss er die gesamte Geldkassette aus dem Tresen, in einem weiteren gelang es ihm, die Kasse mit einem Werkzeug zu öffnen.

Der Mann wurde als 30–40 Jahre alt mit kurzen schwarzen Haaren, schwarzem Drei-Tage-Bart und komplett schwarzer Bekleidung beschrieben. Er trug schwarze Sneaker mit weißer Sohle.
Hinweise nimmt die Polizei unter (0611) 345-0 entgegen.

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Lebensrettende Beratung seit 60 Jahren: GIZ Mainz im Dauereinsatz

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60 Jahre toxikologische Expertise – das Team des Giftinformationszentrums (GIZ) Mainz ist erste Anlaufstelle bei Vergiftungen für Bürger:innen und medizinisches Fachpersonal in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Bildquelle: UM / Dominik Gruszczyk

Das Giftinformationszentrum (GIZ) in Mainz feiert Geburtstag. Vor 60 Jahren etablierte sich an der damaligen Mainzer Universitätsklinik ein Schwerpunkt mit toxikologischer Expertise – inzwischen ist das GIZ die zentrale Beratungsstelle bei Vergiftungen aller Art in drei Bundesländern. Über die Hotline 06131 19240 ist das Team aus Gift-Experten 24 Stunden am Tag erreichbar, 365 Tage im Jahr. Gefeiert wird das Jubiläum mit einer Fachtagung zu aktuellen Themen der Toxikologie.

„Dass sich das Mainzer Giftinformationszentrum Mitte der 60er-Jahre gründete, parallel zur Eröffnung der Internistischen Intensivstation an der damaligen Universitätsklinik, war kein Zufall“, erklärt Dr. Andreas Stürer, heutiger Leiter des GIZ Mainz. „Mediziner sahen sich mit einer steigenden Zahl zum Teil schwerer Vergiftungsfälle konfrontiert, zum Beispiel durch damals noch deutlich toxischere Pflanzenschutzmittel und Arzneimittel.“

In den 1990er-Jahren verpflichtete das Chemikaliengesetz die Bundesländer, ein Giftinformationszentrum zu benennen und zu unterhalten. Mainz wurde das zentrale GIZ in Rheinland-Pfalz und übernahm im Rahmen eines Verwaltungsabkommens im Jahr 2000 auch die Beratungstätigkeit für das Nachbarland Hessen. 2021 kam über einen Kooperationsvertrag zwischen der Universitätsmedizin Mainz und dem Saarland die Beratung für ein weiteres Bundesland hinzu.

Giftberatung für über 11 Millionen Bürger

Damit bietet das GIZ Mainz heute Giftberatung für knapp 11,5 Millionen Bürger. Medizinisches Fachpersonal – etwa in Krankenhäusern und bei Rettungsdiensten – macht gut 30 Prozent der Anfragen aus. Die übrigen Anrufe kommen aus der Bevölkerung. Insgesamt 53.978 Anrufe verzeichnete das GIZ im Jahr 2024.

Die Zahl steigt seit Jahren an und wird bewältigt von einem interdisziplinären Team mit Experten aus den Bereichen Medizin, Chemie, Biologie und Pharmazie.

Das Giftinformationszentrum kooperiert weiterhin eng mit der Medizinischen Intensivstation (MICU) des Zentrums für Kardiologie an der Universitätsmedizin Mainz, auf deren Campus das GIZ angesiedelt ist. Die Gift-Experten begleiten etwa die Therapie von Patienten mit schweren oder komplexen Vergiftungen.

Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der UM, betont die Bedeutung des GIZ für die Universitätsmedizin: „Ein besonderer Verdienst des GIZ in Mainz ist es, dass notfallrelevante toxikologische Themen in die Lehre und Ausbildung an der UM integriert werden. Dadurch sind die Behandlungsteams von morgen für solche Fälle sensibilisiert und wissen, dass sie sich im Ernstfall an ein Giftinformationszentrum wenden können – ein Anruf, der Leben rettet.“

Arbeit des GIZ schafft wertvolle Datengrundlage für die Toxikologie

Alle Vergiftungsfälle werden seit 1995 in einer vom GIZ entwickelten Datenbank dokumentiert. Wenn möglich, werden Verläufe auf freiwilliger Basis schriftlich nachverfolgt. Mit diesem System kann das GIZ Mainz inzwischen auf über 800.000 ausführliche toxikologische Falldokumentationen zurückgreifen.

Wissenschaftliche Auswertungen und Analysen dienen der Qualitätssicherung und liefern wichtige Informationen und neue Erkenntnisse zur toxikologischen Bewertung verschiedenster Giftstoffe.

Welche Themen Gift-Experten in Deutschland aktuell bewegen, zeigt das Programm der Fachtagung, die das Giftinformationszentrum Mainz anlässlich seines 60-jährigen Bestehens organisiert. Die Digitalisierung der Giftinformation in Deutschland, die Zusammenarbeit mit Behörden, Chemie- und Pharmaherstellern, Fragen der Produktsicherheit und Drogentrends – wie etwa Lachgas – sind nur einige Punkte auf der Agenda.

„Das Verhältnis von Künstlicher Intelligenz und menschlicher Empathie in der Giftberatung ist eine zentrale Zukunftsfrage“, betont GIZ-Leiter Andreas Stürer, der zugleich Vorsitzender der Gesellschaft für Klinische Toxikologie (GfKT) ist. „KI wird wichtige Beiträge leisten, aber nicht die hochspezialisierten Experten ersetzen, die bei der Beratung in Notfallsituationen auch einen menschlichen Zugang zu verängstigten Betroffenen schaffen können.“

Giftberatung entlastet das Gesundheitssystem

Seine Finanzierung stützt das Mainzer GIZ hauptsächlich auf Mittel der Bundesländer, für die es Beratungstätigkeiten übernimmt. Erlöse kommen zudem aus den Services, die das GIZ Gesundheitseinrichtungen anbietet. Krankenhäusern werden die Beratungen in Rechnung gestellt, auch weil es sich dabei häufig um komplexere Fälle handelt.

„Investitionen in Giftinformationszentren sind unter dem Strich ein Gewinn. Für jeden investierten Euro sparen wir dem Gesundheitssystem rund 13 Euro“, erläutert Toxikologe Andreas Stürer. „Etwa dadurch, dass in harmlosen Fällen Notarzteinsätze vermieden oder Notaufnahmen entlastet werden können.“

Ein weiterer Finanzierungsbaustein für das GIZ stammt aus Kooperationen mit Unternehmen, für die das Mainzer Zentrum die sogenannte Pharmako- oder Toxikovigilanz übernimmt. Pharmahersteller sind verpflichtet, auch nach der Zulassung unerwünschte Nebenwirkungen ihrer Arzneimittel zu erfassen, zu bewerten und zu überwachen und müssen dafür eine Notrufnummer als Kontaktmöglichkeit bieten.

Ähnliches gilt für die Hersteller von Chemikalien. Kooperierende Unternehmen können für diesen Zweck auf das GIZ Mainz verweisen, wo die Daten zu Nebenwirkungen und Vergiftungserscheinungen erfasst werden und zugleich Beratung und Hilfe geleistet wird.

Hierdurch generiert das GIZ gleichzeitig wertvolle human-toxikologische Daten für wissenschaftliche, epidemiologische und noxenspezifische Analysen. Solche Erkenntnisse der sogenannten Post-Marketing-Surveillance tragen zur Optimierung der Beratungsgrundlagen der Giftinformationszentren bei.

Kein nationales Vergiftungsregister ohne lokale GIZ

Auf die Gift-Experten in Mainz und an den übrigen sechs Giftinformationszentren in Deutschland kommen in Zukunft weitere Aufgaben zu: Das Bundesamt für Risikobewertung baut derzeit ein bundesweites Vergiftungsregister auf – die Giftinformationszentren werden die Daten betreuter Vergiftungsfälle an das Register melden.

„Die Giftinformationszentren haben den direktesten Einblick in das tatsächliche Vergiftungsgeschehen in der Bevölkerung und sind damit die richtigen Partner für das nationale Vergiftungsregister – wenn bei der Aufbereitung und Weitergabe der Daten die Qualität stimmt.

Bei der Qualitätskontrolle sind wir in Mainz aufgrund unseres langjährigen Engagements im Bereich der Pharmako- und Toxikovigilanz sehr erfahren, sodass wir diesen neuen Herausforderungen gut vorbereitet begegnen können“, blickt GIZ-Leiter Andreas Stürer in die Zukunft des Giftinformationszentrums in Mainz.

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Gasaustritt in Wiesbaden-Dotzheim

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Feuerwehr Wiesbaden

Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Wiesbaden gegen 15.40 Uhr zu einem Gasgeruch in den Rotkäppchenweg im Wiesbadener Stadtteil Dotzheim alarmiert. Ein Anrufer hatte der Leitstelle einen deutlichen Gasgeruch auf der Straße gemeldet.

Beim Eintreffen in Wiesbaden-Dotzheim bestätigte sich die Lage:

Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 2 stellten sowohl mit der Nase als auch mit ihren Messgeräten einen intensiven Gasgeruch an einem der Wohngebäude fest. Daraufhin wurde der Gefahrenbereich durch die Polizei und die Stadtpolizei weiträumig abgesperrt und mehrere angrenzende Wohnhäuser vorsorglich geräumt. Die betroffenen Personen wurden in einem Bus der ESWE Verkehr durch die Schnelleinsatzgruppe Betreuung des Deutschen Roten Kreuzes betreut.

Im Rahmen der weiteren Erkundung ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Undichtigkeit in einer im Außenbereich des Gebäudes verlaufenden Gasleitung. Da das betroffene Gebäude nicht einzeln abgeschiebert werden kann, wurden Tiefbauarbeiten durch den Gasversorger eingeleitet, um die Leitung freizulegen und den Gasaustritt zu stoppen.

An der Einsatzstelle waren:

  • Kräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden
  • die Logistikgruppe der Freiwilligen Feuerwehr
  • die Schnelleinsatzgruppe Betreuung des Deutschen Roten Kreuzes
  • der Organisatorische Leiter Rettungsdienst
  • die Polizei
  • die Stadtpolizei
  • die Seelsorge in Notfällen im Einsatz.

Feuer in Alzey zerstört leerstehendes Wohnhaus

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Symbolfoto Feuerwehr0
Symbolfoto Feuerwehr0

In der Nacht zum Samstag ist in der Nibelungenstraße in Alzey ein leerstehendes Wohnhaus in Brand geraten. Ein vorbeifahrender Autofahrer bemerkte gegen 01:45 Uhr Rauch und Flammen aus dem ersten Obergeschoss und alarmierte umgehend die Feuerwehr.

Die Freiwillige Feuerwehr Alzey traf wenige Minuten später ein und konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindern. Das Obergeschoss sowie der Dachstuhl des Hauses wurden jedoch erheblich beschädigt. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an, die Nibelungenstraße blieb währenddessen vollständig gesperrt.

Zur Brandursache sowie zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Informationen vor. Im Einsatz waren die Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie die Polizei Alzey.

Bingen erhält 146.000 Euro für Bingerbrück und Stadteingang West

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Seniorenstift St. Martin
Symbolbild Bingen

Förderung für Bingen – Die Stadt Bingen am Rhein (Landkreis Mainz-Bingen) erhält in diesem Jahr weitere 146.000 Euro aus den Bund-Länder-Programmen „Sozialer Zusammenhalt – Soziale Stadt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“. Dies teilte Innenminister Michael Ebling mit. Gefördert werden die laufende Entwicklung des Stadtteils Bingerbrück sowie der Innenstadt.

Innenminister Michael Ebling zur Förderung für Bingen

„Die Stadt Bingen am Rhein möchte die bewilligten Mittel für verschiedene Maßnahmen zur Förderung einer lebendigen Innenstadt, zur Stärkung der sozialen Infrastruktur und zur Schaffung eines attraktiven Wohnumfeldes einsetzen. So ist unter anderem geplant, einen Teil der Mittel dafür einzusetzen, das Quartiersmanagement im Stadtteil Bingerbrück fortzuführen“, sagte Innenminister Michael Ebling. Im Fördergebiet „Stadteingang West“ plane die Stadt zudem die Unterstützung unterschiedlicher privater Modernisierungsmaßnahmen.

Das Programm „Sozialer Zusammenhalt – Soziale Stadt“ zielt darauf ab, Stadt- und Ortsteile zu stabilisieren und aufzuwerten. Gleichzeitig trägt es wesentlich zur sozialen Integration bei und verbessert die Wohn- und Lebensqualität in den Quartieren nachhaltig.

Im Programmjahr 2025 können in der Städtebauförderung wieder rund 80 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2024 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz von Städtebaufördermitteln in Höhe von über einer Milliarden Euro.

Melissa Enders ist CDU-Kandidatin für die Mainzer Oberstadt

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Die CDU Mainz-Oberstadt hat am Mittwochabend Melissa Enders einstimmig zur Kandidatin für die Wahl zur Ortsvorsteherin am 8. März 2026 nominiert. Enders ist 33 Jahre alt, Bauingenieurin, selbstständig tätig und seit mehreren Jahren Mitglied des Ortsbeirats. In ihrer Bewerbungsrede stellte sie ihren inhaltlichen Kurs vor, der die Oberstadt als einen modernen, lebenswerten und funktionalen Stadtteil versteht.

Schwerpunkte ihrer politischen Agenda sind eine bessere Organisation des Verkehrs, die Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrende – insbesondere an Schulwegen –, eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung, die Aufwertung und Pflege von Grünflächen sowie eine bürgernahe, transparente Kommunikation.

„Die Oberstadt ist ein Stadtteil mit Geschichte, Charakter und einer starken Gemeinschaft. Gleichzeitig stehen wir vor Herausforderungen, die den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen, sei es im Verkehr, bei der Erreichbarkeit, in der Aufenthaltsqualität oder in der Frage, wie wir Wachstum und Lebensqualität miteinander verbinden. Ich möchte zuhören, die Themen ernst nehmen und Lösungen entwickeln, die funktionieren und praktikabel sind. Politik muss nah an den Menschen sein, nicht abstrakt oder ideologisch, sondern alltagstauglich und nachvollziehbar“, sagte Enders nach ihrer Wahl.

Auch zum Wahlkampf kündigte sie einen klar strukturierten Ansatz an. Vorgesehen sind themenbezogene Bürgergespräche in den Quartieren, punktuelle Aktionen im öffentlichen Raum sowie eine digitale Kommunikation, die Inhalte konsequent in den Mittelpunkt stellt. In den kommenden Monaten will Enders gemeinsam mit ihrem Team Vereine, Initiativen, Gewerbetreibende sowie Bürgerinnen und Bürger in allen Bereichen der Oberstadt persönlich einbinden und die inhaltliche Arbeit fokussiert vorantreiben.

CDU-Ortsvorsitzende Alexandra Geurts würdigte die Wahl:

„Mit Melissa Enders haben wir eine Kandidatin, die Fachkenntnis, Verbindlichkeit und Tatkraft vereint. Sie hat ein gutes Gespür für die Themen, die die Oberstadt bewegen, und sie bringt die Haltung mit, die es jetzt braucht: lösungsorientiert und dialogfähig. Ihre Nominierung zeigt, dass wir bereit sind, Verantwortung für die Zukunft unseres Stadtteils zu übernehmen.“

Auch Ludwig Holle, Kreisvorsitzender der CDU Mainz, erklärte:
„Die CDU Oberstadt setzt mit dieser Entscheidung ein starkes Signal. Melissa Enders steht für einen modernen Ansatz von Kommunalpolitik, der fachlich fundiert, strukturiert und nah an den Menschen ist. Sie hat klare Vorstellungen, wohin sich die Oberstadt entwickeln kann, und sie hat die Kompetenz und Energie, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten.“

Mit der Nominierung beginnt nun der Wahlkampf, der schon an diesem Wochenende konkrete Formen annimmt. Bereits kommende Woche startet die erste öffentliche Aktion des Teams, bei der Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch kommen und ihre Anliegen einbringen können. Am Samstag, den 22.11., steht Melissa Enders ab 10 Uhr am Gautor, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Mainz 05 und ENTEGA pflanzen 1.000 Linden im Lennebergwald

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Foto: Mainz 05

Ein starkes Zeichen für Klimaschutz und regionale Aufforstung: Mitarbeitende und Mitglieder des 1. FSV Mainz 05 haben gemeinsam mit ENTEGA rund 1.000 Linden im Lennebergwald gepflanzt. Unterstützt wurde die Aktion am Dienstag von Jochen Röttgermann, Vorstand Marketing & Vertrieb von Mainz 05, sowie Antje Winter, Geschäftsführerin der ENTEGA Plus GmbH. Die Landesforsten Rheinland-Pfalz begleiteten das Projekt organisatorisch und fachlich.

Ergebnis des 05ER Klimaverteidiger-Spieltags

Die groß angelegte Pflanzaktion geht auf den 05ER Klimaverteidiger-Spieltag 2024 zurück. Damals hatte Mainz 05 seine Fans beim Abendspiel gegen Borussia Mönchengladbach dazu aufgerufen, klimafreundlich mit dem Fahrrad zur MEWA ARENA zu kommen. Für jedes gezählte Fahrrad versprachen Mainz 05 und ENTEGA, gemeinsam einen Baum zu finanzieren. Die Anzahl der abgestellten Fahrräder fiel beeindruckend aus. Anschließend rundeten die Partner die Summe auf und verpflichteten sich zur Pflanzung von rund 1.000 Bäumen – ein Versprechen, das nun gut ein Jahr später eingelöst wurde.

Beitrag zur regionalen Aufforstung in Mainz

Die nun gepflanzten Linden sollen langfristig zur Stabilisierung und Verjüngung des Lennebergwalds beitragen, der wie viele Wälder in Rheinland-Pfalz unter Trockenheit, Schädlingen und Sturmschäden leidet. Die Entscheidung für Linden fiel bewusst, da sie als klimawandelrobuste Baumart gelten und wichtige Lebensräume für Insekten bieten.

Symbol für nachhaltiges Engagement

Mit der Pflanzaktion unterstreichen Mainz 05 und ENTEGA ihr gemeinsames Engagement für Klimaschutz, regionale Verantwortung und nachhaltige Projekte. Der Verein setzt bereits seit mehreren Jahren auf Maßnahmen zur CO₂-Reduktion und versteht den Klimaverteidiger-Spieltag als festen Bestandteil seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Die diesjährige Baumpflanzung zeigt, dass aus dem Engagement der Fans und der Initiative des Vereins konkrete ökologische Verbesserungen entstehen.

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Serie von Wohnungseinbrüchen im Landkreis Bad Kreuznach

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Einbrüche in Wiesbaden
Einbrecher Fenster

Nachrichten Bad Kreuznach: Im Landkreis Bad Kreuznach ist es innerhalb von zwei Tagen zu mehreren Wohnungseinbrüchen gekommen. Zwischen dem 19. und 20. November 2025 meldeten Bürgerinnen und Bürger der Polizeiinspektion Kirn und der Polizei Bad Kreuznach insgesamt vier Taten. Betroffen waren Einfamilienhäuser in Bad Sobernheim, Simmertal und Bretzenheim.

Einbruch in Bad Sobernheim: Täter hebeln Fenster auf

Den Auftakt der Einbruchsserie bildete ein Einbruch in ein Einfamilienhaus im Leinenborner Weg in Bad Sobernheim. Am Mittwoch, 19. November 2025, hebelten bislang unbekannte Täter ein rückwärtig gelegenes Fenster auf und verschafften sich so Zugang zum Gebäude. Im Inneren durchwühlten sie mehrere Räume und suchten offenbar gezielt nach Wertsachen. Welche Gegenstände genau entwendet wurden, steht derzeit noch nicht abschließend fest. Zeugen konnten die Tatzeit auf den Zeitraum zwischen 15:00 und 19:15 Uhr eingrenzen.

Zwei Wohnungseinbrüche in Simmertal am selben Abend

Am gleichen Tag registrierte die Polizeiinspektion Kirn zwei weitere Wohnungseinbrüche im Ortsbereich Simmertal. Beide Taten ereigneten sich in der Römerstraße und stehen zeitlich eng beieinander, weshalb die Ermittler von einem möglichen Zusammenhang ausgehen. Zunächst hebelten unbekannte Täter ein Kellerfenster eines Einfamilienhauses auf und drangen in das Gebäude ein. Dort durchsuchten sie mehrere Räume und entwendeten Schmuckgegenstände. Die Tatzeit liegt nach Zeugenangaben zwischen 14:30 und 21:15 Uhr. In unmittelbarer Nähe kam es am selben Abend zu einem weiteren Einbruch. Hier gelang es den Tätern, ein Fenster eines anderen Einfamilienhauses aufzuhebeln. Aus dem Anwesen wurde Bargeld gestohlen. Diese Tat dürfte sich zwischen 18:45 und 21:30 Uhr ereignet haben.

Bretzenheim: Einbruch über rückwärtiges Fenster

Am Donnerstagmittag, 20. November 2025, meldete schließlich ein weiterer Geschädigter einen Wohnungseinbruch in der Ortsgemeinde Bretzenheim. In der Winzenheimer Straße brachen bislang unbekannte Täter über ein rückwärtig gelegenes Fenster in ein Einfamilienhaus ein. Auch hier durchsuchten die Täter das Innere des Hauses und entwendeten mehrere Schmuckgegenstände. Die Tatzeit kann dank Zeugenhinweisen auf den Zeitraum zwischen dem 19. November 2025, 15:00 Uhr, und dem 20. November 2025, 11:30 Uhr, eingegrenzt werden.

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Aufgrund der Häufung der Wohnungseinbrüche innerhalb kurzer Zeit prüft die Polizei mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten. Zudem wertet sie Spuren und Hinweise aus den betroffenen Orten Bad Sobernheim, Simmertal und Bretzenheim aus. Zeugen, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Kreuznach zu melden. Hinweise nimmt die Dienststelle unter der Telefonnummer 0671 88110 entgegen. Jede Beobachtung kann entscheidend dafür sein, die Täter zu ermitteln und weitere Einbrüche zu verhindern.

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Großes Modernisierungsprojekt der Bahn rund um Mainz

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Zug, Deutsche Bahn, DB
Zug, Deutsche Bahn, DB

Ab Dezember 2025 beginnt die Deutsche Bahn (DB) mit einem groß angelegten Modernisierungsprogramm rund um den Eisenbahnknoten Mainz. Ziel ist es, Gleise, Weichen und Oberleitungen zu erneuern und gleichzeitig die Technik für ein modernes digitales Stellwerk vorzubereiten. Die DB plant Investitionen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro.

Bauarbeiten, aber zuverlässige Verbindungen für Fahrgäste

Trotz des erheblichen Bauvolumens verspricht die Bahn: Die Fahrgäste kommen auch weiterhin gut an ihr Ziel — entweder mit regulären Zügen oder mit Ersatzangeboten. 
Die Baustellen werden so organisiert, dass die Auswirkungen auf den Zugverkehr möglichst gering bleiben.

Zeitplan: Einschränkungen bis Januar/Februar 2026

  • Zwischen dem 29. November und dem 23. Dezember sind Weichenerneuerungen am Mainzer Hauptbahnhof, in Wiesbaden-Ost und auf der Strecke Uhlerborn–Mainz vorgesehen.

  • Ab dem 2. Januar 2026 geht es weiter: Unter anderem werden Gleise und Stellwerkttechnik zwischen Mainz, Raunheim und Frankfurt-Höchst überarbeitet.

  • Die Bauarbeiten gliedern sich in mehrere Bauphasen, um den Bahnverkehr möglichst planbar zu gestalten.

Ersatzverkehr und alternative Verbindungen rund um Mainz

Die Deutsche Bahn richtet zahlreiche Ersatzangebote ein:

  • Auf der Strecke Mainz–Wiesbaden–Frankfurt fahren in bestimmten Nächten S‑Bahn-Verbindungen bzw. es kommt zu Einschränkungen bei S8 und S9.

  • Zwischen Mainz und Koblenz (RE 2) werden Umleitungen über die rechte Rheinseite eingerichtet – der Mainzer Hauptbahnhof wird zeitweise nicht angefahren.

  • Für Fahrgäste zwischen Mainz und Ingelheim steht vom 14. bis 22. Dezember ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen bereit. Deutsche Bahn

Weihnachten ohne Einschränkungen

Ein wichtiger Lichtblick: Über die Weihnachtsfeiertage ruht der Bau, das heißt vom 23. Dezember bis Anfang Januar wird nicht gebaut. Die DB garantiert, dass in dieser Zeit der Zugverkehr unbeeinträchtigt läuft.
Damit bleibt das gewohnte Bahnangebot in der Weihnachtszeit bestehen – für viele Pendler eine große Entlastung.

DB bittet um Verständnis – langfristiger Gewinn für den Bahnknoten

Klaus Vornhusen, DB-Konzernbevollmächtigter für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, betont: „Wir wissen, dass wir Pendlerinnen und Pendlern in den kommenden Monaten viel abverlangen. „Doch er ergänzt auch: Nur mit einer schnellen und gründlichen Erneuerung des Netzes lasse sich ein zuverlässiger ÖPNV langfristig sichern.
Die DB verspricht, Fahrgastinformationen frühzeitig über ihre Kanäle wie den DB Navigator, bahn.de, Plakate und Anzeigen bereitzustellen.

Weitere Modernisierungen geplant

Nach dem Hauptabschnitt der Bauarbeiten sind weitere Maßnahmen vorgesehen. Ab Ende Januar bis Ende Februar 2026 steht etwa die Regionaltangente West im Raum Frankfurt‑Höchst auf dem Plan. Damit setzt die Bahn ihre Strategie fort, Infrastrukturprojekte zielgerichtet zu bündeln und gleichzeitig den Bahnbetrieb möglichst reibungslos aufrechtzuerhalten. Die Deutsche Bahn geht mit dem Modernisierungsprojekt rund um Mainz ein hohes Risiko ein – doch sie hat klare Konzepte, um die Belastung für Fahrgäste zu minimieren. Langfristig profitieren Pendler und der gesamte Schienennahverkehr von einer deutlich leistungsfähigeren Infrastruktur.

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Schulwegüberwachung an Grundschulen in Bingen

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Polizei Symbolbild
Polizei Symbolbild

Nachrichten Bingen: Um die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer weiter zu stärken, hat die Polizei am Morgen des 21. November 2025 gezielte Schulwegüberwachungen an zwei Bingener Grundschulen durchgeführt. Sowohl an der Grundschule Am Mäuseturm als auch an der Grundschule Burg Klopp kontrollierten Beamtinnen und Beamte das Verkehrsverhalten der Eltern, die ihre Kinder zur Schule brachten.

Fokus auf Gurtpflicht und Sicherungssysteme

Bei den Kontrollen lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Einhaltung der Gurtpflicht sowie der korrekten Sicherung der Kinder in geeigneten Rückhaltesystemen. Die Polizei machte zudem auf die Bedeutung einer witterungsangepassten Bereifung aufmerksam, da gerade in der dunkleren und nasskalten Jahreszeit zusätzliche Vorsicht im Straßenverkehr erforderlich ist.

Mehrheit der Eltern handelt vorbildlich in Bingen

Die Einsatzkräfte stellten fest, dass viele Eltern verantwortungsvoll handeln und ihre Kinder ordnungsgemäß sichern. Dennoch wurden auch Verstöße festgestellt, darunter vor allem Missachtungen der Gurtpflicht. In diesen Fällen führten die Beamtinnen und Beamten verkehrserzieherische Gespräche und wiesen auf die Gefahren unsachgemäßer Sicherung hin.

Polizei setzt Kontrollen fort

Die Polizei kündigt an, auch in Zukunft regelmäßige Schulwegüberwachungen durchzuführen. Ziel ist es, langfristig ein sicheres Umfeld für Kinder zu schaffen und Risiken auf dem Schulweg zu minimieren. Eltern werden eindringlich gebeten, ihre Verantwortung wahrzunehmen und stets auf eine korrekte Sicherung ihrer Kinder zu achten.

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Neue Flüchtlingsunterkunft in Mainz-Hechtsheim eröffnet

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Foto: mainz.de

In der Nikolaus-Kopernikus-Straße in Mainz-Hechtsheim ist eine neue Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen offiziell fertiggestellt worden. Am Donnerstag, 20. November 2025 besichtigte Sozialdezernentin Jana Schmöller gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung sowie der Presse die neue Anlage.

Sicherer Wohnraum für Menschen auf der Flucht

„Uns ist wichtig, dass Menschen, die vor Krieg, Verfolgung oder Not fliehen mussten, hier in Mainz gute Startbedingungen finden. Diese Unterkunft bietet ihnen sicheren Wohnraum und einen Ort des Ankommens“, betonte Sozialdezernentin Jana Schmöller. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Amt für soziale Leistungen, der Wohnbau Mainz und den Malteser Werken soll gewährleisten, dass die Bewohnerinnen und Bewohner von Beginn an die notwendige Unterstützung erhalten.

Platz für bis zu 275 Menschen in Mainz-Hechtsheim

Der Neubau umfasst drei Gebäude mit insgesamt 56 Wohneinheiten und bietet Platz für bis zu 275 geflüchtete Personen. Die Wohnanlage verfügt über unterschiedlich große Wohnungen, mehrere Gemeinschaftsräume und Sozialräume. Darüber hinaus wurden ein Spielplatz sowie zahlreiche Fahrradstellplätze eingerichtet, um eine familienfreundliche und alltagsnahe Umgebung zu schaffen.

Bauverlauf planmäßig abgeschlossen

Die Dreßler Bau GmbH begann Anfang 2025 mit der Errichtung der Anlage und schloss die Arbeiten fristgerecht zum 31. Oktober 2025 ab. Die Wohnbau Mainz übernimmt künftig die Betreuung des gesamten Objektbereichs. Für die psychosoziale Begleitung der Geflüchteten werden die Malteser Werke gGmbH zuständig sein.

Beitrag zur Unterbringungskapazität der Stadt

Mit dem neuen Standort erweitert die Landeshauptstadt Mainz ihre Kapazitäten, um Menschen, die Schutz suchen, angemessen unterbringen zu können. Die neue Gemeinschaftsunterkunft soll den Bewohnerinnen und Bewohnern ein sicheres Umfeld und zugleich Perspektiven für ihren Neustart bieten.

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Evakuierung wegen Panzerfaust bei Bad-Kreuznach

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Kampfmittelraeumdienst - Bild: BYC-News

Nachrichten Bad-Kreuznach: In der Weinbaugemeinde Biebelsheim bei Bad Kreuznach müssen am kommenden Montag, 24. November 2025, rund 150 Anwohner ihre Häuser vorübergehend verlassen. Grund ist der Fund eines mutmaßlichen Kampfmittels, bei dem es sich nach Angaben der Kreisverwaltung vermutlich um eine Panzerfaust handelt.

Evakuierung startet am Montagmorgen

Die Behörden betonten, dass es derzeit keine unmittelbare Gefahr für die Bewohner gebe. „Die Maßnahme dient ausschließlich dem vorbeugenden Schutz der Bevölkerung“, erklärte ein Sprecher der Kreisverwaltung Bad Kreuznach. Die Evakuierung beginnt am Montag, 24. November, um 8:00 Uhr und muss spätestens bis 9:00 Uhr abgeschlossen sein. Erst danach und nach Bestätigung der vollständigen Evakuierung kann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung beginnen.

Der Evakuierungsbereich umfasst folgende Straßenzüge:

  • Ippesheimer Straße: Hausnummern 2 bis 6

  • In der Hecht: Hausnummern 13 bis 39

  • Hauptstraße: Hausnummern 5 bis 30

Die Einsatzleitung weist darauf hin, dass alle Personen im Evakuierungsbereich verpflichtet sind, das Gebiet fristgerecht zu verlassen.

Kampfmittelräumdienst übernimmt Sicherung

Der Kampfmittelräumdienst wird vor Ort das Gerät überprüfen und fachgerecht entschärfen. Solche präventiven Evakuierungen sind in der Region kein Einzelfall: Immer wieder werden bei Bauarbeiten oder landwirtschaftlichen Aktivitäten Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Verwaltung rät den betroffenen Bewohnern, die Anweisungen der Einsatzkräfte genau zu befolgen und sich auf die zeitweise Verlassen der Häuser einzustellen.

Auswirkungen auf die Gemeinde

Für die betroffenen Anwohner bedeutet die Evakuierung vorübergehend Umstände im Alltag. Behörden, Polizei und Rettungskräfte planen jedoch, die Maßnahme so reibungslos wie möglich durchzuführen, um Risiken zu minimieren. Nach Abschluss der Sicherungsmaßnahmen durch den Kampfmittelräumdienst können die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Für Personen, die während der Sperrzeit nicht bei Angehörigen oder Freunden unterkommen können, wird ab 8:00 Uhr eine Betreuungsstelle im Dorfgemeinschaftshaus, Schulstraße 12, eingerichtet. Kinder werden nur in Begleitung eines Erwachsenen aufgenommen. Es wird empfohlen, den Ortsbereich weiträumig zu umfahren.

Für Rückfragen steht ein Bürgertelefon zu folgenden Zeiten zur Verfügung:

  • Samstag, 22. November: 12:00 – 18:00 Uhr

  • Sonntag, 23. November: 10:00 – 14:00 Uhr

  • Montag, 24. November: 8:00 – 13:00 Uhr

Rufnummer: 0671/88809004

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Unfall in Mainz-Gonsenheim: VW Tiguan kracht in Schaufenster

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Foto: BYC-News

Am späten Freitagabend, 21. November 2025, verlor ein Fahrer in Mainz-Gonsenheim die Kontrolle über seinen VW Tiguan. Das Fahrzeug raste von der Fahrbahn und prallte frontal in das Schaufenster eines Bekleidungsgeschäfts. Die Einsatzkräfte sperrten die Hauptverkehrsstraße für die Dauer des Einsatzes vollständig. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit insgesamt rund 15 Kräften an, um die Lage zu sichern und Verletzte zu versorgen.

Crash auf der Breiten Straße

Gegen 22:45 Uhr informierte ein Zeuge den Rettungsdienst über den Unfall. Der 22-jährige Fahrer des VW Tiguan verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr frontal in das Schaufenster an der Ecke Nerotalstraße. Durch den heftigen Aufprall lösten sich die Airbags des SUVs aus, sodass das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.

Leichte Verletzungen und Sachschaden in Mainz-Gonsenheim

Der 22-jährige Gonsenheimer verletzte sich bei dem Unfall leicht und brachte ihn der Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus. Glücklicherweise blieben weitere Personen unverletzt, und andere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Den Sachschaden an Fahrzeug und Schaufenster konnten die Einsatzkräfte bislang nicht genau beziffern, er dürfte jedoch im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.

Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Mainz-Gonsenheim

Die Berufsfeuerwehr Mainz sicherte das beschädigte Schaufenster, um unbefugten Zugriff zu verhindern. Die Einsatzkräfte nahmen außerdem auslaufende Betriebsmittel auf und stellten den Brandschutz am Unfallfahrzeug sicher. Der Rettungsdienst rückte mit einem Fahrzeug an, die Polizei unterstützte den Einsatz mit zwei Streifenwagen. Insgesamt waren knapp 15 Einsatzkräfte im Einsatz. Nach rund 90 Minuten beendeten sie die Arbeiten erfolgreich. Die Sperrung führte zu Verspätungen im Fahrplan der ÖPNV-Linien 50 und 51, zudem sperrten die Einsatzkräfte die Nerotalstraße kurzzeitig, um die Rettungsarbeiten durchzuführen.

Ermittlungen zur Unfallursache laufen

Die Polizei Mainz hat die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls übernommen. Bisher gibt es keine Hinweise auf weitere Beteiligte. Ob der Unfall auf Alkoholeinfluss, technische Defekte oder einen Fahrfehler zurückzuführen ist, wird derzeit untersucht. Glücklicherweise befanden sich zu dieser späten Stunde keine Fußgänger auf der sonst stark frequentierten Straße, sodass keine weiteren Personen zu Schaden kamen.

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