BYC-News Blog Seite 1597

Löwen Frankfurt vs. Bietigheim Steelers ein harter Kampf

Die Bietigheim Steelers locken immer die Massen an den Ratsweg. Nun kamen die Schwaben nach fünf Siegen in Folge als Tabellendritter nach Frankfurt, nur einen Punkt von den Löwen auf Platz eins entfernt. Die letzten Vergleiche waren alle eng, in der laufenden Runde siegten bisher die Frankfurter nur einmal, Bietigheim zweimal. In guter Erinnerung sind noch die jüngsten zwei Duelle in den Play-offs. 2017 siegten im Finale die Löwen, im vergangenen Jahr setzten sich im Halbfinale die Steelers durch.

Spannung bis zum Schluß

Für Spannung war also schon vor dem ersten Bully gesorgt. Dies lockte 5457 Besucher in die Halle. Die wurden zwar nicht mit einem hochklassigen Eishockeyspiel belohnt. Aber mit einem unheimlich spannenden, kampfbetonten und dramatischen Spiel, in dem die Löwen die verloren geglaubte Begegnung noch drehen konnten und mit dem 5:4 (2:1, 1:2, 1:1/1:0)-Sieg nach Verlängerung knapp die Tabellenführung vor den nunmehr punktgleichen Lausitzer Füchsen aus Weißwasser verteidigten. Ravensburg und Bietigheim folgen nun zwei Punkte dahinter. Wer in die Play-offs vom Platz eins gehen wird, bleibt nach wie vor offen. Da wird die Entscheidung höchstwahrscheinlich erst am kommenden Sonntag fallen, wenn der 52. und damit letzter Spieltag absolviert wird.

Foto: Pat Gawlik

Die Löwen traten mit dem jungen Bastian Kucis im Tor und im Angriff ohne Mathieu Tousignant (überzähliger Kontingentspieler) und Ed Lewandowski (verletzt). Zunächst war von der Frankfurter Offensive wenig zu sehen. Das Match war recht zerfahren, gute Chancen gab es in der Anfangsphase nur für die Gäste. Nach nur 28 Sekunden Spielzeit musste Carter Proft wegen Stockschlags raus, im Powerplay wurde der torgefährliche Matt McKnight toll frei gespielt, doch Kucis konnte mit einer guten Reaktion klären. Als dann die Löwen mit einem Mann mehr spielen durften, ließ Torwart Sina Martinovic nach Schüssen von Tim Schüle dreimal die Scheibe fallen, ohne dass jemand im Slot daraus hätte Kapital schlagen können. Das zweite Frankfurter Powerplay war katastrophal. Es gab zwei Riesenchancen, beide für die in Unterzahl spielenden Bietigheimer. Bei einem Zwei-gegen-Eins-Break bediente Alexander Preibisch McKnight, doch der Goldhelm fand erneut seinen Meister in Kucis. Als Max Faber ein Fehlpass unterlief, rettete Dan Spang in letzter Sekunde gegen den durchgebrochenen Benjamin Zientek. Und als beim nächsten Überzahlspiel der Frankfurter die Strafzeit von Willie Corrin zu Ende war, passte die Abwehr auf den von der Strafbank gekommenen Abwehrspieler nicht auf. In der Not musste wieder Kucis retten. Man kann ruhig sagen, dass der Keeper die Löwen in den ersten zehn Minuten im Spiel hielt.

Jetzt kamen die Löwen ins Spiel

Dann fanden die Löwen endlich zu ihrem Spiel. Bei einem Konter bediente Adam Mitchell mustergültig den links mitgelaufenen Carter Proft, der mit einem Direktschuss in den Winkel traf (17.). Nur 26 Sekunden später stand es schon 2:0. Brett Breitkreuz passte in die Mitte, wo David Skokan zur Stelle war. Doch Bietigheim ließ sich nicht hängen, verkraftete den Doppelschlag schnell. In der 19. Minute nutzte McKnight eine dumme und unnötige Strafzeit von Lukas Koziol  zu seinem 25. Saisontreffer.

Die Löwen hatten mehr Spielanteile, ließen aber gefährlichere Chancen zu. Wer dachte, die Frankfurter würden nach dem Seitenwechsel in der Defensive konzentrierter zu Werke gehen, sah sich getäuscht. Max Faber produzierte wieder einen Fehlpass, Dan Spang ließ den angespielten Norman Hauner ungehindert um ihn herum kurven und sah dann nur noch dem im Winkel einschlagenden Puck hinterher. Auch nach diesem Ausgleich waren es die Stellers, die dem nächsten Treffer näher waren. Doch den erzielten dann doch die Löwen. Durch die vierte Reihe, die sogar oft gegen die Parade-Formation der Bietigheimer eingesetzt wurde. Nachdem Mike Fischer noch an Martinovic gescheitert war, gelang es dann nach einem von Dominik Meisinger gewonnenen Bully Verteidiger Max Faber, der die Scheibe an Freund und Feind ins Netz schlenzte (30.).

Foto: Pat Gawlik

Die Freude war aber nur von kurzer Dauer. Fünf Minuten später glich der Meister wieder aus. Der Schuss von Norman Hauner ging ans Aluminium, den Puck ins Netz beförderte aus der Luft Shawn Weller (35.). In der letzten Minute des Mitteldrittels hatte der von Mitchell gut frei gespielte Dan Spang die erneute Führung auf dem Schläger, doch Martinovic reagierte blitzschnell.

Schnelles Spiel bis

Im Schlussdrittel blieb die Begegnung schnell, kampfbetont, ausgeglichen und spannend. Die Löwen legten einen Zahn zu, erzielten einen Pfostenschussdurch Brett Breitkreuz, belagerten nun das von Martinovic gehütete Tor. Sie wirkten nun in allen Belangen verbessert, auch viel konzentrierter als zuvor. Eishockey ist jedoch eine tückische Sportart. Eine Sekunde Nachlässigkeit reicht6, um alles zunichte zu machen. So fiel das entscheidende Tor der Steelers quasi aus dem Nichts. Es war gar keine Chance. Norman Hauner brachte die Scheibe aus extrem spitzem Winkel in Richtung Tor und der bis dahin so starke Kucis machte sich die Scheibe mit seinen Schonern selbst rein (52.). Das war aber noch lange nicht alles. Der Offensivgeist der Löwen wurde doch noch belohnt. 109 Sekunden vor der Sirene brachte Matt Pistilli mit dem mehr als verdienten 4:4 die Löwen wieder in den Kampf um die Tabellenführung zurück. In der Schlussminute haben die Löwen sogar noch drei gute Chancen auf den Siegtreffer gehabt.

Dieser fiel jedoch nicht. Es ging in die Verlängerung. Die dauerte lediglich 18 Sekunde. Dann sorgte Kapitän Adam Mitchell dafür, dass das Löwen-Rudel die DEL2 nach wie vor anführt!

Foto: Pat Gawlik

Pipi Langstrumpf Filmstar „Rosalinda“ ist mit 51 Jahren im Zoo Karlsruhe verstorben

Er war ein echter Filmstar und wurde wie ein solcher bei seinem Umzug im Jahr 2016 von Schweden nach Deutschland im Zoo Karlsruhe empfangen. Gestern ist der hochbetagte Hellrote Ara Douglas, besser bekannt als Rosalinda aus dem Kinderfilm Pippi in Taka-Tuka-Land, mit 51 Jahren im Zoo Karlsruhe an Altersschwäche gestorben.

Im Jahr 1970 war sein größter Auftritt, der ihn einem Millionenpublikum bekannt machte: Im Film leistete der Papagei Pippis Vater Kapitän Efraim Langstrumpf, der von Piraten gefangen genommen worden war, im Verlies als Spion Gesellschaft. Falls der Gefangene im Schlaf reden sollte und so das Versteck des Schatzes verraten, hätte dies Rosalinda den Piraten am nächsten Tag erzählen sollen.

-Werbeanzeige-

2003 sollte er eingeschläfert werden

Seinen Lebensabend sollte Douglas in einem Reptilienzoo in Malmö verbringen. 2003 forderten die Behörden, dass er eingeschläfert werden solle, da die notwendigen Papiere für das Tier nicht vorlagen. Ein großer Aufschrei erfolgte, 50.000 Unterschriften wurden gegen die Tötung gesammelt. Auch Inger Nilsson, die damals im Film Pippi Langstrumpf gespielt hatte, nahm an der Aktion teil. Der frühere Besitzer konnte jedoch schließlich nachweisen, dass Douglas legal aus Brasilien importiert worden war. Douglas durfte weiterleben.

Im Jahr 2016 änderten sich dann die Vorgaben zur Papageien-Haltung in Schweden. Die Behörden forderten eine deutlich größere Voliere, was dem dortigen Zoo nicht möglich war. Erneut wurde eine Einschläferung des bekannten Tiers gefordert. Zoodirektor Frank Madsen startete einen Medienaufruf, was diesmal zu einem Aufschrei in ganz Europa führte.

Mit einer großen Feier und enormer Medienresonanz wurde der als Rosalinda aus dem Kinderfilm Pippi in Taka-Tuka-Land bekannte Hellrote Ara am 11. Mai 2016 in Karlsruhe willkommen geheißen. Foto: Stadt Karlsruhe

Viele Privatpersonen und Zoos boten damals Douglas Asyl an, auch der Karlsruher Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Schnell wurde man sich einig, dass Douglas ins Badische umzieht und dort einen Altersruhesitz bekommt. „Bei dem Begrüßungsfest wurden wir selbst überrascht von dem riesigen Medieninteresse und den hunderten Besuchern, die den original Pippi-Langstrumpf-Papagei sehen wollten“, erinnert sich Reinschmidt an den 11. Mai 2016.

Douglas lebte sich gut ein und fand vor allem in der Tierpflegerin Maria Rüssel eine besondere Bezugsperson. „Wir haben uns von Anfang an verstanden. Er war ein einzigartiger Papagei mit einem tollen Charakter. Zwischen uns bestand eine echte Freundschaft“, betont die Tierpflegerin, der der Verlust des Papageis trotz des enormen Alters sehr nahe geht.

Douglas lebte zuletzt mit Rubin (vorne) zusammen. Foto: Zoo Karlsruhe/Timo Deible

„Bis auf seine bekannten Altersbeschwerden, er musste sich manchmal etwas auf den Ast legen, um die Gelenke zu entlasten, ging es ihm bis zuletzt gut“, erzählt Reinschmidt. „Gestern sind Douglas dann immer mehr die Kräfte geschwunden. Ich habe ihn zusammen mit unserer Tierärztin untersucht. Man konnte direkt merken, wie er immer schwächer wurde“, so Papageienexperte Reinschmidt.

Die letzten zwei Stunden seines Lebens verbrachte der menschenbezogene Vogel auf dem Arm des Zoodirektors: „Auch wenn er für einen Ara ein fast biblisches Alter hatte, es hat mich doch unheimlich berührt, als er gestorben ist.“ Mit Douglas hat der Zoo Karlsruhe nur kurz nach dem Tod der Elefantenkuh Rani eine zweite Tierpersönlichkeit verloren, an die sich fast alle Besucher mit Freude zurückerinnern werden.

(Quelle: Zoo Karlsruhe)

Verfolgungsfahrt auf der A60 endete mit Unfall und mehreren Strafverfahren

Eine Verfolgungsfahrt auf der A60 zwischen Bingen und Heidesheim endete für einen 31-jährigen Wiesbadener am frühen Sonntagmorgen mit einem Unfall. Ihn erwarten jetzt mehrere Strafverfahren.

Der mit drei Personen besetzte, hochmotorisierte Mercedes, der auf der A60 in Fahrtrichtung Bingen unterwegs war, fiel einer Polizeistreife auf. Mehrere Anhalteauffordderungen wurden durch den 31-jährigen Fahrer ignoriert.
Im Bereich der Anschlussstelle Ingelheim West kam der Mercedes von der Fahrbahn ab und landete seitlich auf der Leitplanke.

-Werbeanzeige-

Alkohol und Betäubungsmittel

Dem augenscheinlich unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stehenden 31-jährigen Fahrer aus Wiesbaden wurde eine Blutprobe entnommen.
Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Mehrere Verfahren wurden eingeleitet. An dem PKW, der später abgeschleppt wurde, entstand Totalschaden.

Zwei weitere Fahrzeuginsassen, die sich auf der Rückbank befunden hatten, wurden durch den Unfall leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Die Autobahnauffahrt war für die Dauer der Maßnahmen vor Ort gesperrt. Auch mehrere Rettungswägen sowie die Feuerwehr Ingelheim waren eingesetzt.

In der Nieder-Olmer Gemarkung haben Unbekannte insgesamt vier Bienenstöcke gestohlen

Unbekannte haben im Laufe der vergangenen Woche in Nieder-Olm vier Bienenstöcke samt Bienenvölker entwendet, die ein Nieder-Olmer Imker in der Gemarkung aufgestellt hatte.

Der Diebstahl muss in der Zeit von Sonntag, 17. Februar bis Samstag, 23. Februar erfolgt sein. Die Bienenstöcke waren in dem Bereich zwischen dem Nieder-Olmer Schwimmbad und deim Toom-Baumarkt aufgestellt.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zum Verbleib der Bienenvölker geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Mainz 3, unter Tel.: 06131-65-4310, bzw. pimainz3@polizei.rlp.de zu melden.

„(Unbe)Greifbar! – Magie und Menü zum Anfassen!“ – Show Premiere in Oppenheim

Geheime Falltüren? Kameratricks? Eingeweihte Zuschauer? Fehlanzeige! Das, was der Magier und Illusionist Dr. Alexander Mabros den Zuschauern des neuen „Hautnah-Magie-Theaters“ in Oppenheim nur wenige Zentimeter vor den eigenen Augen zeigt, ist Zauberkunst pur.

Zum Greifen nah und dennoch völlig unbegreiflich. Wenn sich ein geliehener 20-Euro-Geldschein plötzlich in eine 50-Euro-Note verwandelt, wenn eine frei gewählte Karte in einem brennenden Portemonnaie erscheint, wenn Münzen direkt vor den Augen die Plätze tauschen, dann ist das „Close-up-Magie“ in Vollendung.

Mit der Show „(Unbe)Greifbar! – Magie und Menü zum Anfassen“ eröffnet Kelly Entertainment im Jahr seines 25-jährigen Firmenjubiläums in Oppenheim ab März ein ganz neues Show- und Zaubererlebnis. Die “historische Kulisse des Alten Amtsgerichts in Oppenheim bietet dafür den perfekten mystischen Rahmen.

Foto: KELLY ENTERTAINMENT

„Zu unserem Jubiläum wollten wir sowohl unseren Stammkunden als auch den übrigen Zuschauern etwas ganz Besonderes bieten“, erklärt Fabian Kelly, der kreative Kopf hinter den Produktionen der rheinhessischen Zauber-Produktions-Firma. „Wir sind unglaublich froh und stolz, nun im Alten Amtsgericht die perfekte Adresse dafür gefunden zu haben“.

Im Hautnah-Magie-Theater sehen die Zuschauer kein gewöhnliches Zauberprogramm und sie erleben auch keine gewöhnliche Dinnershow. „Wir möchten die Gäste vielmehr auf eine sinnliche Reise entführen, bei der sie die Magie zum Greifen nah spüren können“, sagt Kelly. Dazu serviert die Küche zum Sektempfang ein exklusives Fingerfood-Buffet. „Das wird nicht nur zum Sattessen sein, sondern soll im besten Sinn glücklich machen“, verrät Kelly lachend.

Zur Show geht es dann in den historischen Gerichtssaal in dem maximal 77 Zuschauer Platz um einen halbrunden Tisch finden. Die Bänke sind teilweise erhöht, damit alle eine gute Sicht haben. Die sogenannte Close-Up-Zauberkunst, die die Zuschauer dann unmittelbar vor den eigenen Augen erleben, lässt sie vollends in eine Welt eintauchen, in der alle Naturgesetze außer Kraft gesetzt scheinen.

Premiere ist am 15. März 2019. Einlass ist ab 19 Uhr, das Buffet wird um 19.15 Uhr eröffnet. Einlass in den Saal ist dann um 19.45 Uhr.

Rauchmelder weckte Wohnungsinhaber – Mehrfamilienhaus musste evakuiert werden

Durch einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Wiesbadener Albert-Schweitzer-Allee, wurden am heutigen Sonntagmorgen (24.02.2019), 17 Personen verletzt und mussten zum Teil ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 06:48 Uhr wurde der Leitstelle der Polizei eine Rauchentwicklung in dem Mehrfamilienhaus gemeldet. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, die nur kurze Zeit später vor Ort eintrafen, konnten einen Brand in einer Erdgeschosswohnung ausmachen.

-Werbeanzeige-

Rauchmelder weckte Wohnungsbesitzer

Vermutlich war der Brand durch ein Ladegerät entstanden, welches der Wohnungsinhaber zuvor vergeblich versucht hat zu löschen. Aufmerksam auf den Brand wurde der Wohnungsinhaber durch einen Rauchmelder, der ihn geweckt hatte.

Das Mehrfamilienhaus wurde durch die Einsatzkräfte evakuiert. 17 Menschen, hierunter ein neunjähriges Kind aus deiner Nachbarwohnung klagten über Atemwegsreizungen und mussten vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt werden. 10 Menschen wurden zur weiteren Abklärung vorsorglich in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht, konnten dieses aber im laufe des Vormittages wieder verlassen.

-Werbeanzeige-

250.000 Euro Schaden

Auf Grund der Einsatzmaßnahmen wurde die Albert-Schweitzer-Allee in beide Richtungen voll gesperrt. Die Schadenshöhe wird derzeit auf ca. 250.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Enttäuschte Kinderaugen durch fehlerhaften Bericht – Dampflok war nie ab Mainz geplant

Enttäuschte Gesichter gab es heute Morgen nicht nur am Mainzer Hauptbahnhof, sondern auch entlang der Strecke, der von den Eisenbahnfreunden Treysa e.V. organisierten Sonderfahrt „Winterdampf von Mainz in den Westerwald nach Hachenburg“. Doch Schuld war nicht der Veranstalter, sondern vielmehr ein falscher Bericht eines Mainzer Onlineportales.

Quelle: Screenshot Merkurist.de

Dort wurde groß angekündigt, dass „eine Dampflok durchs Rhein-Main-Gebiet“ fahren wird.
Doch haben die Eisenbahnfreunde Treysa e.V. als Veranstalter auf ihrer Webseite vorab schon deutlich gemacht, dass auf dem ersten Teil der Strecke, von Mainz nach Limburg, eine Universallok der Baureihe 243 005-6 aus den 1980er Jahren zum Einsatz kommt.
Die angekündigte Dampflok 58 311 kommt erst ab dem 2. Teilstück, von Limburg bis nach Hachenburg zum Einsatz.

Uns erreichten heute Vormittag mehrere Anfragen, ob uns bekannt wäre, warum die geplante Fahrt mit der Dampflok ausgefallen sei. Nach Auskunft eines Bahnmitarbeiters am Mainzer Hauptbahnhof bestätige dieser, dass mehrere enttäuschte Gesichter an Gleis 1 zu vernehmen gewesen seien. Anstelle der in dem Onlineportal angekündigten 100 Jahre alten Dampflok, wurden die drei grünen Wagen, wie auch seitens des Veranstalters geplant, von einer circa 30 Jahre alte DDR-Universallok gezogen.

Foto: Eisenbahnfreunde Treysa e.V.

Verwirrend sei auch gewesen, dass es keine genaue Streckenangabe gab. Von Mainz aus sollte der nächste Halt in Bischofsheim sein. So fanden sich im Mainzer Volkspark mehrere Eisenbahnfreunde ein und hielten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vergeblich Ausschau. Auch eine Familie mit ihren drei Kindern sei extra früh aufgestanden um sich das Spektakel anzuschauen und mussten enttäuscht wieder nach Hause gehen.

Die Zugstrecke verlief nicht wie eigentlich erwartet, über die Mainzer Südbrücke nach Bischofsheim, sondern über die Nordbrücke mit Umweg über Kastel nach Bischofsheim.

Skurril: Gemüsegurke sorgte für Polizeieinsatz in einem Supermarkt

Es ist kaum zu Glauben was am Donnerstag (21.02.2019) in einem Wiesbadener Supermarkt geschah. Eine ganz normale Gemüsegurke sorgte für eine körperliche Auseinandersetzung und einen dadurch verbundenen Polizeieinsatz.

Nach Polizeiangaben spielte sich das Szenario am Donnerstag gegen 18:40 Uhr in einem Supermarkt in der Dotzheimer Strasse ab. Sowohl ein Mitarbeiter des Marktes, als auch ein 44-jähriger Mann gerieten mit einem 35-jährigen Kunden in einen Streit.

Grund für den Streit war, dass der 35-jährige Kunde eine Gemüsegurke in einem Getränkeregal abgelegt hatte. Auf Grund dessen, kam es zu Beleidigungen und auch zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern, bei der der 44-Jährige im Gesicht verletzt wurde. Die Polizei Wiesbaden hat entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

ROSSMANN ruft Maiswaffeln zurück – Es können Metallsplitter in der Packung sein

Die Drogeriekette Rossmann ruft zwei Produkte aus ihrem Sortiment zurück. Wie Rossmann in einer Pressemeldung mitteilt, sind von dem Rückruf zwei Arten von Maiswaffeln betroffen.

Rossmann bittet darum, alle Packungen der GENUSS PLUS gesalzene Maiswaffeln (EAN 4305615416403) sowie enerBiO Maiswaffeln mit Meersalz (EAN 4305615186726) mit den unten abgebildeten Mindesthaltbarkeitsdaten in die Verkaufsstellen zurückzubringen.

Nach Informatinnen der Drogeriekette könnte es sein, dass in vereinzelten Packungen Metallsplitter enthalten ein könnten.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum finden Sie auf der Rückseite der Verpackung unten links.

GENUSS PLUS gesalzene Maiswaffeln (EAN 4305615416403)

  • MHD: 01/10/2019A
  • MHD: 01/10/2019D
  • MHD: 22/11/2019D

enerBiO Maiswaffeln mit Meersalz (EAN 4305615186726)

  • MHD: 29/10/2019D
  • MHD: 7/12/2019D

Bei Rückgabe wird selbstverständlich der Kaufpreis erstattet.

Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem ROSSMANN-Kundenservice unter 0800 / 76 77 62 66 (erreichbar Mo. – Fr. von 9 bis 18 Uhr).

Der alte Häuptling der Indianer spricht nicht mehr – Gus Backus starb mit 81 Jahren

Gus Backus wurde in den 1960er und 1970er Jahren in Deutschland bekannt durch seine Hits wie „da sprach der alte Häuptling der Indianer“ oder „Der Mann im Mond“ berühmt. Der gebürtige Amerikaner starb am Donnerstag nach langer schwerer Krankheit im bayrischen Germering.

Mitte der 1950er Jahre kam der in New York geborene Donald Edgar Backus als Soldat nach Wiesbaden. Etliche Erfolge in den Charts in Europa und den USA konnte er Verbuchen. Doch Backus war auch als Schauspieler unterwegs. In der österreichischen Filmkomödie „Unsere tollen Tanten“ aus dem Jahr 1961 mit seiner „Sauerkraut-Polka“ konnte er seinen berühmtesten Filmauftritt verzeichnen.

Vor über vier Jahren hat sich Backus, mit seinem letzten Auftritt zugunsten der Hochwasseropfer in Simbach, aus dem Showbusiness zurück gezogen.
Zurückgezogen in einer kleinen Eigentumswohnung in Germering, lebte er bis zuletzt mit seiner Eherfrau Heidelore. Backus war vier mal verheiratet. Das vierte mal heiratete er erneut seine erste Ehefau. Er hinterlässt vier Kinder.

„Mainzer Sektmobil“ – Mini-Food-Truck lässt seit Anfang 2019 Korken knallen

Sie sind klein und wendig und mittlerweile bei vielen Events oder Straßenfesten präsent, Foodtrucks im Miniformat. Crepes, Bratwurst oder andere kulinarische Feinheiten werden schon seit längerer Zeit aus den kleinen „Foodtrucks“ serviert, jetzt gibt es in Mainz auch das „Mainzer Sektmobil“ als Minitruck.

„Wir waren auf der Hochzeit eines Kumpels eingeladen und da sind wir auf die Idee gekommen“, so Ralf Brötzmann Rhein-Main-Nachrichten | Boostyourcity gegenüber. Dort wurde wie üblich nach der Trauung den Gästen mit viel Aufwand Sekt gereicht. Freunde des Brautpaares mussten sich nicht nur um den Ausschank kümmern, auch der Transport sowie der Auf- und Abbau von Tischen, Deko und Kühlmitteln nahm viel Zeit in Anspruch.
Dass das Ganze auch einfacher gehen kann, so dass die Freunde auch selbst an der Feier teilnehmen können, darüber waren sich Ralf Brötzmann und Oliver Petersilge schnell einig.

Quelle: Mainzer Sektmobil | Foto: Stephan Dinges

Eventerfahrung hatten die Beiden schon seit Jahren, in dem sie Hüpfburgen vermieteten. Doch die Idee, das Angebot mit einem Sektmobil zu erweitern, ließ sie nicht mehr los. So kauften sie kurzerhand einen Mini-Food-Truck und bauten ihn nach eigenen Vorstellungen um. Seit Anfang diesen Jahres ist das „Mainzer Sektmobil“ nun fertig und hat auch schon die ersten Bewährungsproben bestanden.

„Wir haben mittlerweile Anfragen aus dem Raum Darmstadt sowie aus der Südpfalz“, So Ralf Brötzmann weiter. Die Kunden können aus dem Angebot dreier namhafter Winzeraus Rheinhessen wählen. Aber auch für Kinder und Autofahrer ist immer etwas Alkoholfreies an Board. Die Kunden können vorher bei einer Sektprobe aus dem reichhaltigen Angebot auswählen, was sie ihren Gästen letztendlich kredenzen wollen.

Zecken-Alarm: Krim-Kongo-Fieber und Fleckfieber auch für Menschen gefährlich

Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen haben Zecken wieder Hochkonjunktur im deutschsprachigen Raum. Was bringt das neue Zeckenjahr für Menschen und Haustiere? Untersuchungen zeigen, dass Zecken immer früher und immer länger aktiv sind. Das meldet das Pharmaunternehmen MSD Tiergesundheit in einer Pressemitteilung.

Zecken aus den Tropen erstmals in Deutschland

Doch nicht nur die beinahe ganzjährige Aktivität von Zecken wird immer mehr zur Gefahr, sondern auch neue Zeckenarten wie die „Hyalomma“ oder der zunehmende Vormarsch der Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) in Richtung Westen Deutschlands. So traten 2018 erstmals größere Zahlen der bislang ausschließlich in den Tropen und Subtropen heimischen Zecken der Gattung „Hyalomma“ in Deutschland auf. Experten sind sich sicher, dass dies vor allem auf den trockenen Sommer zurückzuführen ist. Dr. Gerhard Dobler vom Nationalen Konsiliarlabor für FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis): „Die Hyalomma kann gefährliche Erreger wie das Krim-Kongo-Fieber-Virus oder Fleckfieber-Bakterien auf Menschen und Tiere übertragen. Bei Pferden verursacht diese Zeckenart häufig heftige Geschwüre. Erreger der Fleckfieber Bakterien (Rickettsien) wurden bei der Hälfte der untersuchten eingeschleppten Zecken gefunden. Falls sich entsprechend trockene Sommer wie 2018 mehrmals wiederholen, muss durchaus mit einer Etablierung der Zeckenart in Deutschland gerechnet werden.“

Zecken sind bei Katzen nicht so einfach zu entfernen wie beim Hund, wenn Sie überhaupt bemerkt werden. Dazu Prof. Dr. Barbara Kohn, Klinik für kleine Haustiere, Freie Universität Berlin: „Flöhe und Zecken gehören zu den häufigsten Ektoparasiten der Katze. Zeckenbefall wird bei Katzen aufgrund ihres Putzverhaltens vom Besitzer oft nicht bemerkt. Flohbefall ist sowohl bei Freigängern als auch bei Wohnungskatzen ganzjährig von Bedeutung. Nicht nur im Hinblick auf die vektorübertragenen Infektionen, sondern insbesondere auch als Ursache der Flohspeichelallergie.“

Es bleibt unappetitlich. Foto: obs/MSD Tiergesundheit/Quelle: MSD Tiergesundheit

Heiratsantrag für Sarah Lombardi?

„Meine Mama sieht das, ich krieg‘ Ärger“, stammelt Sarah Lombardi mit hochrotem Kopf. Zum Auftakt des „SAT.1 Fun Freitags“ bringt Gastgeber Hugo Egon Balder in der neuen Folge „Das große Promi Flaschendrehen“ am Freitagabend, 22. Februar, 20:15 Uhr, fünf Promis in verrückte Situationen und entlockt ihnen intime und lustige Geständnisse. Das teilte der Sender in einer Pressemitteilung mit.

Bastian Bielendorfer geht auf die Knie

Demnach stellen sich Popsängerin Sarah Lombardi, Schlagerstar Patrick Lindner, Sternekoch Nelson Müller, Schauspielerin Janine Kunze und Komiker Bastian Bielendorfer spitzen Fragen und abgedrehten Aufgaben. Gerade „Dancing on Ice“-Gewinnerin Sarah Lombardi schlittert von einem Moment in den nächsten. Sie knutscht Janine Kunze und wirft sich stürmisch auf Patrick Lindner, um Herzluftballons zum Platzen zu bringen. Doch die Kür kommt zum Schluss: Im Spiel „Wall of Shame“ heißt es „Ja, ich will“. So geht Bastian Bielendorfer vor Sarah Lombardi auf die Knie und macht ihr einen Antrag. Was ihre Mutter wohl dazu sagt?

Die Teilnehmer der TV-Show (v.l.): Linder, Kunze, Müller, Lombardi und Bielendorfer. Gastgeber Hugo Egon Balder steht dahinter. Foto: SAT.1/Willi Weber

Schwerer Unfall: Zweijähriges Kind tödlich verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Frankfurt hat ein zweijähriger Junge so schwere Verletzungen erlitten, dass es wenig später im Krankenhaus starb. Das meldet das Polizeipräsidium Frankfurt.

Demnach war der Junge mit seinem 19-jährigen Bruder und dem 47-jährigen Vater in einem Mercedes am Donnerstag gegen 20:40 Uhr auf der Mainzer Landstraße im Stadtteil Gallus unterwegs. Der Vater saß am Steuer, der Junge auf dem Rücksitz hinter seinem Vater. Plötzlich fiel das Kind während der Fahrt aus dem Auto auf die Straße und blieb schwer verletzt am Boden liegen. Der 47-Jährige stoppte sofort und eilte zu dem Kind. Auch der Bruder des Kleinkindes versuchte sofort zu helfen. Mit einem über den Notruf verständigten Rettungswagen kam der Zweijährige in ein Krankenhaus, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Staat erzielt Rekordüberschuss von 58 Milliarden Euro

Der Finanzierungsüberschuss des Staates betrug im Jahr 2018 rund 58 Milliarden Euro – absolut gesehen der höchste Überschuss, den der Staat seit der deutschen Wiedervereinigung erzielte. Das geht aus aktualisierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden hervor. Der Finanzierungsüberschuss ergibt sich aus der Differenz der Einnahmen (1.543,6 Milliarden Euro) und der Ausgaben (1.485,5 Milliarden Euro) des Staates. Die Einnahmen legten gegenüber dem Vorjahr mit 4,7 % nochmals deutlich zu und stiegen stärker als die Ausgaben (+3,2 %). Auf allen staatlichen Ebenen waren die Einnahmen höher als die Ausgaben.

Den höchsten Überschuss im Jahr 2018 realisierte mit 17,9 Milliarden Euro der Bund, bei dem unter anderem die vorläufige Haushaltsführung bis Juli 2018 ausgabendämpfend wirkte. Die Sozialversicherungen schlossen das Jahr 2018 mit einem positiven Saldo von 14,9 Milliarden Euro ab. Auch die Kommunen profitierten von deutlich steigenden Einnahmen und erzielten im Jahr 2018 einen Überschuss von 14 Milliarden Euro. Die Länder erwirtschafteten 2018 einen Finanzierungsüberschuss von 11,1 Milliarden Euro.

Auf der Einnahmeseite wiesen vor allem die Einkommen- und Vermögensteuerzahlungen (+5,7 %) hohe Zuwächse auf und die weiterhin gute Beschäftigungsentwicklung führte zu einem kräftigen Zuwachs bei den Sozialbeiträgen (+4,3 %). Die Einnahmen des Staates aus Zinsen und empfangenen Ausschüttungen (+16,1 %) legten stark zu. Ursächlich dafür war der deutlich erhöhte Bundesbankgewinn. Die Ausgabenseite wurde durch überdurchschnittliche Ausgabenzuwächse bei den Bruttoinvestitionen (+7,9 %) und beim Arbeitnehmerentgelt (+3,9 %) geprägt. Wegen des weiterhin sehr niedrigen Zinsniveaus und eines gesunkenen Schuldenstandes sind die Zinsausgaben erneut zurückgegangen (-8,5 %).