BYC-News Blog Seite 1596

Bewaffneter Raubüberfall auf Kiosk

Polizei Symbolbild Nachts

Ein Kiosk wurde gestern von mindestens zwei Räubern in der Fachfeldstraße Frankfurt überfallen. Die Täter konnten mit Bargeld und Zigaretten flüchten.

Am späten Abend, gegen 23.10 Uhr, fuhr ein dunkles Fahrzeug vor dem Kiosk vor, aus dem zwei maskierte Männer ausstiegen. Mit einer Pistole bedrohte einer von ihnen den Kioskbesitzer, der zu diesem Zeitpunkt vor dem Laden stand. Sie zwangen ihn hinein zu gehen und forderten die Herausgabe der Barbestände. Als er sich weigerte, kam es zu einer kurzen Rangelei, in dessen Folge der 60-jährige Betreiber in ein Nebenzimmer gedrängt wurde.

Sodann raubten sie mehrere hundert Euro Bargeld und eine mindestens zweistellige Anzahl an Zigarettenschachtel und -stangen. Diese verstauten sie in großen blauen Mülltüten und machten sich davon.

Die Polizei fahndet nach den zwei mutmaßlichen Räubern und einem möglichen dritten Komplizen, der das Fahrzeug führte: 1. Täter: Männlich, ca. 170 – 185cm groß, dünne Statur, bekleidet mit einer schwarzen Maske, schwarzem Pullover, schwarzer Jogginghose, schwarze Handschuhe und dunklen Turnschuhen. Er sprach gebrochenes Deutsch und war mit einer Pistole bewaffnet 2. Täter: Männlich, ca. 170 – 175cm groß, schlanke Statur, bekleidet mit einem schwarzen Pullover, schwarzer Hose sowie schwarzer Maske und Handschuhen. Er sprach Deutsch.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen und Hinweisgeber, die Näheres zum Tatgeschehen, dem möglichen Fluchtfahrzeug, den zwei Tätern und einem möglichen dritten Komplizen geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 53111 zu melden.

Falsche Polizeibeamte bestehlen Touristen in Koblenz

Audi A6 Polizei RLP Windesheim
Polizei RLP

Am Mittwoch, 11.07.2018, 17.20 Uhr, war ein dänisches Ehepaar zu Fuß in der Julius-Wegeler-Straße in Koblenz unterwegs, als in Höhe der Ausfahrt der Rhein-Mosel-Halle ein Pkw neben ihnen anhielt. Eine Person (von 3) stieg aus und sprach die Touristen in englischer Sprache an. Er zeigte einen Ausweis und gab sich als Polizeibeamter aus, der eine Drogenkontrolle durchführen wollte. Dieser ließ sich den Rucksack der 61-Jährigen zeigen, nahm diesen an sich und entnahm die Geldbörse.

Aus dieser stahl er geschickt 300 Euro. Anschließend gab er den Rucksack an die Frau zurück, lief zu dem Pkw und nahm wieder auf dem Beifahrersitz Platz. Der Pkw entfernte sich schnell in Richtung Neustadt / Pfaffendorfer Brücke. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen älteren champagnerfarbenen Kleinwagen (evl. Mazda) mit französischem Kennzeichen gehandelt haben. Der Täter wurde wie folgt beschrieben: Zwischen 25 und 30 Jahre alt, 175 cm groß, kurze dunkle Haare, stoppeliger Bart, runde Kopfform, kräftige Statur, südländisches Erscheinungsbild. Weitere Angaben zu den Personen konnte das Ehepaar nicht machen. Hinweise nimmt die Kripo Koblenz unter der Telefonnummer: 0261-1032690, entgegen.

Kaiserslautern: Exhibitionist belästigt Frau

Die Polizei sucht einen Exhibitionisten, der am Mittwochnachmittag in der Pariser Straße eine Frau belästigt hat. Wie die 31-Jährige berichtet, war sie gegen 17.30 Uhr zu Fuß in der Pariser Straße unterwegs und kam in Höhe einer Autowaschanlage an einem geparkten Fahrzeug vorbei, in dem ein Mann saß. Er hielt ihr sein Mobiltelefon entgegen.

Weil sie dachte, der Mann wolle nach dem Weg fragen, trat die Frau an das Auto heran. Dann erkannte sie jedoch, dass auf dem Display des Telefons eine nackte Frau zu sehen war, und dass der Mann mit heruntergelassener Hose im Wagen saß und onanierte.

Die 31-Jährige drehte sich um und lief weg. Sie konnte noch sehen, dass der Pkw in Richtung Einsiedlerhof davon fuhr. Es handelte sich um einen schwarzen, viertürigen Wagen, vermutlich ein VW Golf oder Polo.

Von dem Mann im Wagen liegt folgende Beschreibung vor: etwa Mitte 20, normale Gestalt, lockige schwarze Haare, schwarze Brille, dunkelgraues T-Shirt, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent. Weitere Hinweise auf den Wagen oder den Fahrer nimmt die Kripo unter der Nummer 0631 / 369 – 2620 entgegen.

Spezielles Versorgungsangebot für Erkrankungen an der Hauptschlagader

Neue Aorteneinheit („Aortic Unit“) an der Universitätsmedizin Mainz geht an den Start. Spezielles Versorgungsangebot für Patienten mit Erkrankungen an der Hauptschlagader – medizinisch und organisatorisch alles aus einer Hand. Zum 1. Juli hat die Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz eine neue Aorteneinheit in Betrieb genommen. Auf der neuen Spezial-Station werden alle Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen der Hauptschlagader von einem interdisziplinären Team betreut und behandelt.

Die Hauptschlagader – im Fachjargon Aorta – verläuft im vorderen Brustkorb, im hinteren Brustkorb und im Bauch. Akute und chronische Erkrankungen dieses Gefäßes stellen immer eine besondere interdisziplinäre Herausforderung dar, da sie potentiell lebensbedrohlich sind. „Die Patienten benötigen eine hochdifferenzierte, effizient organisierte Betreuung, die auf typische Nebenerkrankungen wie Nierenerkrankungen, Bluthochdruck, Herzschwäche und angeborene Bindegewebsschwäche Rücksicht nimmt, die auf das Blutdruckmanagement und andere hämodynamische Faktoren konzentriert ist und die eine rasche Koordination zweckmäßiger Diagnostik und Therapie verlangt“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. „Bisher waren die Patienten auf verschiedenen Stationen der Universitätsmedizin verteilt und die Entscheidungsprozesse wurden über Konsildienste organisiert. So waren die Ansprechpartner bei akuten Fällen nicht immer eindeutig definiert.“

Mit der Eröffnung der „Aortic Unit“ werden alle Aortenpatienten auf einer spezialisierten Station aufgenommen. Hier stehen vier Intensivpflegebetten Betten, sieben Telemetrie-Betten und acht Normal-Betten zur Verfügung. Spezialisierte Fachärzte für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie und speziell ausgebildete Pflegekräfte betreuen die Patienten. Das Aortenteam entwickelt für jeden Patienten ein individuelles diagnostisches und therapeutisches Konzept. Zum Team gehören Spezialisten für die aufsteigende Aorta mit der Aortenklappe (Prof. Dr. Vahl), für Aortenbogenchirurgie (OA Dr. Daniel Dohle), für endovaskuläre Aortenchirurgie (OA Dr. Hazem El Beyrouti), für Gefäßchirurgie (Prof. Dr. Bernhard Dorweiler), für Thoraxchirurgie (Prof. Dr. Ulrich Hake) und für Patienten mit Marfansyndrom, einer Bindegewebsschwäche, die neben dem Herz-Kreislauf-System das Skelettsystem, die Haut und die Augen betreffen kann (Marfansprechstunde: OA Dr. Marco Doemland). Dieses Team arbeitet eng mit anderen Kliniken und Bereichen der Universitätsmedizin Mainz zusammen – etwa mit der Angiologie, der Kardiologie, der Radiologie oder der Neurologie.

Die Einrichtung einer „Aortic Unit“ wurde erforderlich, nachdem die Nachfrage nach aortenchirurgischen Leistungen in den letzten zehn Jahren kontinuierlich und dramatisch zugenommen hat. Wurden im Jahr 2005 in Mainz 13 akute Typ-A-Dissektionen versorgt, waren es im Jahr 2016 bereits 82 dieser hochkomplexen Patienten. Die elektive Aortenchirurgie der vorderen Hauptschlagader stieg von 10 Fällen in 2005 auf mehr als 100 Fälle im Jahr 2016. Im Bereich der offenen Aortenbogenchirurgie und der Implantation innovativer komplexer Prothesen (EVITA, eine Kombination aus Gefäßstütze für die absteigende Aorta und Gefäßprothese, in die die Kopf-Arm-Gefäße und die vordere Hauptschlagader eingenäht werden) nimmt Mainz inzwischen mit 46 derartigen Operationen in den zurückliegenden zwölf Monaten in Deutschland die Spitzenposition ein. Auch die endovaskuläre Therapie von Bauchaortenaneurysmen hat in Mainz stark zugenommen. Mit diesem gesamten Therapiespektrum bei der Behandlung von Aortenerkrankungen „aus einer Hand“ ist die HTG-Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz deutschlandweit besonders stark aufgestellt – die neue „Aortic Unit“ ist die erste Einrichtung dieser Art in Europa.

Weitere Informationen:

Eine neu eingerichtete 24 Stunden-Hotline (Tel: 06131 17-2911) steht für Anfragen und Aufnahmen von Aortenpatienten rund um die Uhr zur Verfügung

Ebenfalls neu eingerichtet wurde ein ärztliches Sekretariat (FOÄ Dr. Lena Brendel), welches unterstützt vom Patientenmanagement (Monika Lanskoy, Tel. 06131 17-2106) für alle Anfragen (von Ärzten und Patienten) in der Kernarbeitszeit zusätzlich zur Verfügung steht.

20. Mainzer Bierbörse startet am Freitag

13. – 15. Juli 2018, Mainz-Rheinufer am Kurfürstlichen Schloss

Auch die letzte Auflage der Mainzer Bierbörse war wieder ein voller Erfolg! Das Gelände der Mainzer Bierbörse ist sehr attraktiv und befindet sich am Rheinufer flußabwärts gegenüber dem Kurfürstlichen Schloss. Hier findet vom 13. bis 15. Juli 2018 die inzwischen 20. Mainzer Bierbörse statt. Drei Tage herrliche Bierbörsenstimmung und wie immer ausgelassene und friedliche Partylaune erwarten die Besucher. Traditionell verwandelt sich das Mainzer Rheinufer für drei Tage zum Mekka der Bierliebhaber und Feierlustigen. Zwischen der Theodor- Heuss- Brücke und dem Raimundi-Tor finden knapp 60 Bier- und Imbissgeschäfte Platz und bieten die verschiedensten nationalen und internationalen Spezialitäten an. Die Besucher der Mainzer Bierbörse können am traumhaften Rheinufer flanieren und in den dort errichteten Biergärten gemütlich beisammen sein.

Bei gutem Wetter werden wieder zehntausende Gäste, die sich einer riesigen Bierauswahl widmen, am schönen Rheinufer erwartet.

Der Eintritt zur gesamten Fläche ist kostenfrei!

Anfahrt:
Rheinufer am Kurfürstlichen Schloss
55116 Mainz

Die Veranstaltungsfläche liegt am Rheinufer zwischen der Theodor- Heuss- Brücke und dem Kaisertor.

Öffnungszeiten 
Freitag:    15.00 – 01.00 Uhr
Samstag: 15.00 – 01.00 Uhr
Sonntag: 11.00 – 21.00 Uhr

Veranstalter: 

Alpha Marketing
Inhaberin: Petra Noll
67240 Bobenheim-Roxheim
Ansprechpartner: Bernd Noll

http://www.bierboerse.com/city/mainz.htm

Amokalarm im Willigis Gymnasium | Übung der Polizei Mainz

Polizei Hessen
Polizei Hessen

Dass Übung den Meister macht, dürfte soweit bedankt sein. Dies gilt nicht nur im polizeilichen Alltag, sondern auch bei der Bearbeitung und den Umgang mit schwierigen Einsatzlagen. Nicht zuletzt eine AMOK-Verdachtslage an einer Schule in Bad Kreuznach hat wieder einmal gezeigt, dass ein professionelles Vorgehen essentieller Bestandteil polizeilichen Handelns ist.

Am kommenden Mittwoch, 11.07.2018, findet von ca. 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr eine polizeiliche Übung am bischöflichen Willigis-Gymnasium, Willigisstraße 2, 55116 Mainz, zur Bewältigung von so genannten lebensbedrohlichen Einsatzlagen statt.

Im Rahmen dieser Übung werden Polizeikräfte mit Schutzausstattung und entsprechender Übungs-Bewaffnung zu sehen sein. Der Verkehr in der Weißliliengasse muss jeweils kurzfristig gesperrt werden.

Die Übung ist Teil eines Projektes der Polizeiinspektion Mainz 1 (Altstadtrevier), um sich auf solche Szenarien weiterhin professionell vorzubereiten.

Wir bitten die Anwohnerinnen und Anwohner den anbei befindlichen Flyer zu beachten. Für Rückfragen steht ihnen die Pressestelle der Polizei Mainz unter den u.a. Telefonnummern gerne zur Verfügung.

PKW BMW 420 Brand auf A65 bei Edesheim

Am Di., 10.07.2018, gegen 08:20 Uhr, fing ein PKW BMW 420 D aus bisher ungeklärter Ursache Feuer im Motorraum. Die 37 jährige Fahrerin aus dem Großraum Karlsruhe befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der A65 in Richtung Ludwigshafen, kurz vor der Raststätte Pf. Weinstr. Ost, und konnte das Fahrzeug gerade noch rechtzeitig auf den Seitenstreifen lenken.

Nachdem sich die Fahrerin in Sicherheit brachte, griff das Feuer auf den kompletten PKW über. Ein Lastwagenfahrer hielt noch an und versuchte mit 2 x 12 Kg Feuerlöschern den Brand vergeblich zu bezwingen. Erst die eintreffende Feuerwehr konnte den bis dato nahezu völlig ausgebrannten PKW mittels Schaum löschen. Die Fahrbahn am Schadensort wurde für 2 Std. halbseitig gesperrt. Folge war über 2 Km zähflüssiger und teils stockender Verkehr. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden; der Sachschaden beträgt etwa Gesamt 40.000 EUR

Flächen und Waldbrand | Warnung der Feuerwehr Mainz

Aufgrund der trockenen und warmen Witterung besteht derzeit eine erhöhter Wald- und Flächenbrandgefahr. Der aktuelle Waldbrandgefahrenindex (WBI) und Graslandfeuerindex (GLFI) des Deutschen Wetterdienstes steht in unserem Bereich zwischen drei und vier von insgesamt fünf Stufen.

In den vergangenen Wochen hat es in unserer Region wenige Niederschläge gegeben und in den Wäldern sowie auf den Wiesen und Feldern herrscht große Trockenheit. Die Feuerwehr Mainz ruft daher die Bürgerinnen und Bürger auf in der Natur besonders aufmerksam zu sein und sofort zu reagieren, wenn der Ansatz eines Brandes entdeckt wird. Bei Entdeckung eines Brandes, eines Brandverdachtes oder einer verdächtigen Rauchentwicklung ist über den kostenfreien Notruf 112 umgehend die Feuerwehr zu alarmieren. Hilfreich sind dabei möglichst genaue Ortsangaben. Die Feuerwehrleitstelle fragt dann nach präzisen Angaben zu Ort und Umfang des Brandes und sendet entsprechend Einsatzkräfte. Bei abgelegenen Einsatzstellen ist es dabei für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn Anrufer vor Ort auf die Feuerwehr warten, sich bemerkbar machen und den Fahrzeugen die Anfahrtsmöglichkeiten zeigen.

Gleichzeitig ist auch davor zu warnen, selbst einen Brand zu verursachen. Fast die Hälfte der Waldbrände in Deutschland im Jahr 2016 ist auf Brandstiftung oder leichtsinniges Verhalten und Fahrlässigkeit zurückzuführen. Aber nicht nur der Wald ist durch die Trockenheit gefährdet, sondern auch Felder und Wiesen und sogar innerstädtische Grünflächen.

Die Leitstelle der Feuerwehr Mainz, zuständig für die Stadt Mainz und die beiden Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms, hat in den letzten 30 Tagen Feuerwehrkräfte zu fast 40 Meldungen von Flächenbränden oder Rauchentwicklungen im Freien alarmiert.

Bei Bränden in Wald und Flur werden nicht nur dort lebende Pflanzen und Tiere bedroht sowie Ernten der Landwirte vernichtet, sondern auch Menschen können durch den Brandrauch und die teilweise sehr schnelle Ausbreitung gefährdet werden. Nicht zuletzt kann der Brandrauch auch zu Sichtbehinderung und Verkehrsbeeinträchtigung auf nahegelegenen Straßen führen. Damit es erst gar nicht so weit kommt sind folgende Hinweise und Verhaltensregeln zu beachten:

  • Werfen Sie keine brennenden Gegenstände und auch keine brennenden Zigaretten weg.
  • Lassen Sie kein Glas oder Glasreste liegen: Achtlos entsorgte Flaschen oder Glasscherben können durch den Brennglaseffekt in Wald und Flur Brände entfachen.
  • Nicht mit dem Fahrzeug über entzündlichem Untergrund parken. Der Katalysator eines Kraftfahrzeugs erhitzt sich stark und kann einen Brand auslösen. Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkflächen.
  • Grillen Sie nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen; nutzen Sie nur sichere Feuerstellen und halten Sie ausreichend Abstand zu brandgefährdeten Bereichen.
  • Lassen Sie das Grillfeuer nie unbeaufsichtigt und halten Sie Wasser parat.
  • Löschen Sie das Grillfeuer vor Verlassen des Grillplatzes vollständig ab.
    Gleiche Vorsicht ist auch bei Lagerfeuern geboten.
  • Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten), achten Sie auf entsprechende Aushänge und Hinweise vor Ort.

Herausgeber: Stadtverwaltung Mainz

Mainz: Sohn drohte 79 jährigen Vater mit einem Messer

Am Montag Abend gegen 21:25 Uhr eskalierte in der Mainzer Oberstadt ein Familienstreit zwischen einem Sohn und dessen Eltern derart, dass ein größerer Polizeieinsatz von Nöten war.

Der 36 jährige Sohn drohte seinem 79 jährigen Vater unter anderem mit dem Vorzeigen eines Messers und versteckte sich in der Folge mit selbigem in einem Zimmer des Elternhauses. Zur Klärung der Situation mussten starke Polizeikräfte vorgehalten werden, weshalb sich eine Vielzahl von Funkstreifenwagen in der Oberstadt befanden. Um weitere Gefahren für die Familie auszuschließen, musste der 36 Jährige Sohn letztlich in Gewahrsam genommen und einer Klinik zugeführt werden. Derzeit wird ermittelt, ob mögliche berauschende Mittel als Grund für das gezeigte Verhalten des 36 Jährigen ursächlich sein könnten.

DLRG Inselfest Nackenheim – Spaß im Vordergrund, mit ernsthaftem Hintergrund

Am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Juli, ist es endlich wieder soweit. Bei Rheinkilometer 485 findet, mitten im Rheinhessischen Flussdelta, das Inselfest der DLRG Nackenheim auf der Insel „Kisselwörth“ statt. Mit dem “Insel-Muli”, einer Personenfähre kommt man sicher auf die Insel und wieder zurück.

Schifferstechen für Jedermann
Bereits der erste Programmpunkt, am Samstag, verspricht viel Spaß für die Besucher und alle Beteiligten. Acht Mannschaften haben sich bereits zum  legendären Schifferstechen angemeldet. Hier kann jeder mitmachen der will und sich unter dem Gejohle der Zuschauer von der Planke schubsen lassen.
Ab 15 Uhr werden die ersten Wettkämpfe ausgetragen. Die Entdscheidungskämpfe beginnen am Sonntags um 14 Uhr.

Niedrigwasser von Vater Rhein
“Ich hoffe noch auf Regen im Schwarzwald, sonst könnte uns das Niedrigwasser von Vater Rhein  einen Strich durch die Rechnung macht.”, sagt DLRG-Vorsitzender Helmut Sudrow.
“Das Schifferstechen wäre in Ufernähe zu gefährlich, da sich die Mitstreiter beim Sturz ins Wasser verletzen könnten und weiter draussen beginnt schon die Fahrrinne”

Livemusik von lokalem Musiker
Mit Livemusik eines lokalen Musikers startet der Samstagabend. Inzwischen fester Bestandteil der Veranstaltung und Garant für beste Unterhaltung – Alfred Wilhelm. Der Niersteiner wird Samstagabend ab 20 Uhr mit handgemachter Musik die Insel zum Beben bringen.

Hausgemachtes für’s leibliche Wohl
Für‘s leibliche Wohl ist auch bestens gesorgt. So gibt es neben Kuchen und Gegrilltem auch geräucherte Forelle vom nahegelegenen Angelverein.

Am Sonntag lädt die DLRG ab 11 Uhr zum Frühschoppen. Und da man bekannterweise mit dem beginnen sollte, mit dem man Abends aufgehört hat, sorgt Alfred Wilhelm erneut für beste Unterhaltung.

Spaß im Vordergrund, mit ernsthaftem Hintergrund
Die DLRG, Ortsgruppe Nackenheim freut sich über jeden einzelnen Besucher des Festes. Auch wenn beim Inselfest der Spaß im Vordergrund steht ist der Hintergrund eher ernst.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., kurz DLRG, ist eine rein privat finanzierte Organisation. Sämtliche Kosten finanzieren sich, seit ihrer Gründung 1913, durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Alle Einnahmen des Inselfestes dienen der Anschaffung eines neuen Rettungesbootes, welches das Alte, in die Tage gekommene ersetzen soll.

Seit Mai 2017 gibt es auch einen Förderverein. Dieser Förderverein bietet die Möglichkeit die DLRG Ortsgruppe Nackenheim e.V. finanziell zu unterstützen und somit die Möglichkeiten zur Hilfe im, am und auf dem Wasser zu verbessern. Dies geschieht durch weitere Ausbildungen z.B. in den Bereichen Rettungsschwimmen, Rettungstauchen, Sanitätsdienst und Jugendarbeit. Ebenso soll die Beschaffung, die Wartung und der Erhalt von Rettungsmitteln und technischer Ausrüstung finanziell unterstützt werden.

Schon ein auf der Insel Kisselwörth getrunkener Schoppen unterstützt die DLRG Ortsgruppe Nackenheim e.V.. Wenn Sie mehr helfen wollen, umso besser.

 

Schwerer Verkehrsunfall: Autofahrer fährt gegen Hauswand

Polizei Mainz: Am Montagmorgen ist es in Budenheim zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 27-Jähriger fährt mit seinem PKW die Binger Straße in Budenheim aus Richtung Mainz kommend in Fahrtrichtung Heidesheim. Kurz vor der Kreuzung Erwin-Renth-Straße/Heidesheimer Straße verliert er vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle seines Fahrzeuges und schleudert in der Linkskurve nach rechts gegen eine Bushaltestelle, weiter gegen eine Garage und gegen eine angrenzende Hauswand. Das Auto kommt dann quer zur Fahrbahn etwa mittig auf der Straße zum Stehen.

Der Fahrer wird im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr befreit ihn und er wird schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. An zwei Gebäuden wurde die Fassade beschädigt. Eine Prüfung der Feuerwehr, ob eines der Gebäude einsturzgefährdet ist, dauert derzeit noch an.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Wattenheim: Mit PKW unter die Leitplanke | Glück im Unglück

Glück im Unglück hatte ein 22-jähriger Autofahrer aus Kaiserslautern, als er am frühen Samstagabend auf der BAB 6, zwischen Enkenbach-Alsenborn und Wattenheim einem Tier ausweichen musste. Hierbei lenkte er sein Fahrzeug zuerst nach links, streifte an der Mittelschutzplanke vorbei.

Durch das Zurücklenken auf die Fahrbahn verlor er letztlich die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern und abschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, wo sein Fahrzeug schließlich unter der Leitplanke „steckenblieb“. Bei Betrachtung des Bildes ist es erstaunlich, dass der Fahrer nur mit leichten Verletzungen davongekommen ist. Der Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.

Mainz: Polizist verletzt – mehrere Faustschläge gegen den Kopf

Am Sonntagmorgen, gegen 06.40 Uhr wollten zwei betrunkene Männer, im Alter von 28 und 45 Jahren, in einem Hotel in der Binger Straße einchecken. Da sich beide an der Rezeption nicht ausweisen konnten und keine Kreditkarten mitführten, wurden sie durch das Hotelpersonal des Hotels verwiesen.

Beide weigerten sich, das Hotel zu verlassen. Auch als die zwischenzeitlich informierten Polizeibeamten eintrafen, beiden Personen einen Platzverweis erteilten und drohten sie in Gewahrsam zu nehmen, entfernten diese sich nicht. Als ein 31-jähriger Polizeibeamter den 45-jährigen fesseln wollte, um ihn zur Dienststelle zu verbringen, schlug dieser dem Polizisten mehrfach mit der Faust gegen den Kopf.

Erst als andere Polizisten Pfefferspray und Schlagstock gegen den 45-jährigen einsetzten, beendete dieser die Schläge. Er wurde durch die Polizisten schließlich zu Boden gebracht und gefesselt. Während der Auseinandersetzung wurde neben dem 31-jährigen Polizeibeamten noch eine 22-jährige Polizistin sowie deren 25-jähriger Kollege leicht verletzt. Alle Polizisten konnten das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Der 45-jährige und sein 28-jähriger Begleiter, der von der Polizei daran gehindert werden konnte, sich in die Auseinandersetzung einzumischen, wurden zu Polizeidienststelle in der Weißliliengasse verbracht.

Auf richterliche Anordnung wurde dem 45-jährigen eine Blutprobe entnommen. Beide Personen erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch; den 45-jährigen darüber hinaus Strafanzeigen wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

Schiersteiner Brücke: Verkehrsunfall mit schwerverletzten Fahrerin

Am Sonntag morgen gegen 02:00 Uhr wurde durch mehrere Autofahrer ein Verkehrsunfall auf der A 643 aus Richtung Wiesbaden kommend in Richtung Bingen gemeldet. Ersten Erkenntnissen zufolge verlor eine 27-jährige aus dem Raum Bad Kreuznach vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen einen Fahrbahnteiler. Dabei wurde sie in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und durch die Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit. Anschließend wurde sie mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht.

Durch die Staatsanwaltschaft Mainz wurde ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache beauftragt, eine Blutprobe wurde der Fahrerin ebenfalls entnommen. Für die Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges musste die A 643 in Richtung Bingen für mehrere Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde an der AS Mombach abgeleitet. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 10.000EUR.

Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden | Verursacher flüchtig

Am Sonntag, 08.07.2018 gegen 03:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden in der Mombacher Straße in Mainz. Aus ungeklärter Ursache kam der Unfallverursacher von der Fahrbahn ab und prallte ungebremst gegen einen dort geparktes VW Golf. Dieser wurde schwer beschädigt und gegen einen Stromverteilerkasten geschoben.

Der Unfallverursacher fuhr weiter, musste seinen schwarzen Audi aber 50 Meter weiter abstellen, da auch dieses schwer beschädigt war. Der Fahrer stieg aus und flüchtete in unbekannte Richtung. Der Audi wurde sichergestellt. Die Polizeiinspektion Mainz 2 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter 06131 / 65-4210.