BYC-News Blog Seite 1595

Vergiftete Hunde im Rheingau | Polizei sucht Zeugen

Auf einem Grundstück in der Straße „Nothgottes“ in Eibingen sind am Mittwochabend zwei Hunde offensichtlich Opfer von mit Gift versetzten Wurststücken geworden. Die beiden Tiere hatten gegen 21.00 Uhr im umzäunten Garten des Hauses ihr Futter bekommen und sich nach dem Fressen noch einige Minuten draußen aufgehalten. Als die Hunde dann gegen 21.15 Uhr wieder reingeholt wurden, fingen sie plötzlich an, sich zu übergeben und zu krampfen.

Die beiden Tiere mussten bei einem Tierarzt behandelt werden. Da in dem Erbrochenen der Hunde kleine Mettwurststücke aufgefunden wurden, welche nicht Bestandteil des Futters waren, besteht der Verdacht, dass jemand präparierte Wurststücke auf das Grundstück geworfen und die beiden Tiere vergiftet hat. Die Wiesbadener Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0.

„2. Guldentaler Walk & Run 4 Kids“ – Hilfe für Tumor- und Leukämiekranke Kinder

Er erkrankte vor fünf Jahren selbst an Leukämie und hat dem „Fördervereins für Tumor- und Leukämieerkrankte Kinder Mainz e.V.“ viel zu verdanken. Jetzt möchte Maximilian Schlosser (21) aus Guldental etwas zurückgeben.
Rhein-Main-Nachrichten | Boostyourcity unterstützt den Lauf nicht nur als Medienpartner, sondern wird auch vor Ort aktive Unterstützung leisten.

Zum 2. Mal organisiert er den Spendenlauf „Guldentaler Walk & Run 4 Kids“. Im vergangenen Jahr ist der Lauf noch als Schulprojekt an den Start gegangen. Dieses Jahr soll er erstmals unter der alleinigen Planung von Maximilian statt finden.

Am 8. Juli 2014 erhielt Maximilian im Alter von 15 Jahren die schreckliche Diagnose Leukämie, doch aufgeben kam für den Jungendlichen nie in Frage. Dass er den Kampf gegen die Krebszellen bewältigen konnte, ist nicht zuletzt auch dem Fördervereins für Tumor- und Leukämieerkrankte Kinder Mainz e.V.“ zu verdanken.
Zwei Jahre später konnte er die Therapie beenden und lebt seit dem Zeitpunkt ohne Auffälligkeiten und Probleme.

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Erster Spendenlauf erzielte 6725 Euro

Beim ersten Spendenlauf im vergangenen Jahr gingen 524 Teilnehmer an den Start, wovon 47 Kinder waren. Insgesamt wurden 2358 Kilometer für den guten Zweck gelaufen. Völlig überwältigt war Maximilian von den 6725 Euro, die seine erste Aktion erzielt hatte.

Als prominentester Teilnehmer ging Verbandsbürgermeister Michael Cyfka an den Start. Guldentals Bürgermeisterin Elke Demele unterstützte die Aktion, in dem sie den Zuschauern an der Kuchentheke leckere selbstgebackene Köstlichkeiten verkaufte.

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Laufen Spieler von Mainz 05 mit ?

Für dieses Jahr erhofft sich der 21-jährige eine ebenso große Resonanz. Wenn alles gut geht, dann gehen der ein oder anderer Spieler von Mainz 05 mit an den Start. Hier sei der Förderverein aktuell in Gesprächen mit dem Bundesligisten.

Für alle, die nicht selbst an den Start gehen können, aber dennoch diese gute Aktion unterstützen wollen, hat Maximilian ein Spendenkonto eingerichtet.

Mit dem Verwendungszweck Guldentaler Walk & Run 4 Kids freut sich Maximilian über jede noch so kleine Spende, die zu 100 % dem Verein zu Gute kommt.
Firmen die eine Spendenquittung benötigen, können ihm eine entsprechende E-Mail (maximilian.schlosser97@gmail.com) zukommen lassen.

Anmeldung und Kontakt über E-mail

Spendenkonto
Kontoinhaber: Maximilian Schlosser
Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück e.G.   
IBAN: DE48 5609 0000 0003 3874 40

Immer aktuell auf dem Laufenden bleiben über die Facebookseite „Walk & Run 4Kids“

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Einzelheiten zum Lauf

„2. Guldentaler Walk & Run 4 Kids“

  • Datum: Sonntag, 07.04.2019
  • Anmeldung: von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr
  • Start / Ziel: Dorfcenter Guldental, Naheweinstraße 90, 55452 Guldental
  • Strecke: Der Lauf führt u.a. über den Weinwanderweg.
  • Die Strecke ist ca. 5 km oder 10 km lang, teilweise asphaltiert, mit Steigungen (250 m Höhenmeter).
  • Läufer: Mitlaufen oder mitwalken darf jeder
  • die Läufer und Walker können in der genannten Zeit starten, wann sie möchten und können die Strecke so oft laufen, wie sie möchten.
  • Startgeld: Das Startgeld beträgt 3,00 € für Erwachsene und 2 € für Kinder bis 14 Jahre. Die Bezahlung erfolgt vor Ort mit der Anmeldung.
  • Parken: Parkplätze sind am Dorfcenter oder am „alten Sportplatz“ vorhanden. Bitte folgen Sie den Hinweisschildern.
  • Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.

Aktenzeichen XY: Obdachloser auf Hauptfriedhof enthauptet

Die SOKO Hauptfriedhof ermittelt nunmehr seit fast einem Jahr in dem Mordfall zum Nachteil des Obdachlosen Michael Straten. In Koblenz und Umgebung ist das Verbrechen zwischenzeitlich sehr vielen Menschen bekannt geworden. Dennoch wird es sicherlich Personen geben, die von der Tat noch nicht erfahren haben, weil sie nicht im Großraum Koblenz wohnen oder sich nur zeitweise in Koblenz aufgehalten haben.

Aus diesem Grunde hat sich die SOKO Hauptfriedhof entschlossen, den Fall in der Fernsehsendung Aktenzeichen XY Ungelöst vorzustellen. Die Polizei möchte dadurch weitere potentielle Zeugen ansprechen.

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Michael Straten war in mehreren Bundesländern unterwegs

Herr Straten war häufig überörtlich unterwegs. Er sammelte bei Großveranstaltungen in Deutschland und im benachbarten Ausland Pfandflaschen und -dosen. Außerdem arbeitete er als Aushilfe bei einem Dekorateur von Fielmann-Filialen, auch außerhalb vom Großraum Koblenz, u.a. in Nordrhein-Westfalen und Hessen. Bei diesen Tätigkeiten hat er vermutlich einige Personen kennen gelernt.

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Berufspendler oder Touristen könnten ihn gesehen haben

Michael Straten wurde zuletzt am 22.03.2018, gegen 18:30 Uhr, am Hauptbahnhof in Koblenz gesehen, als er gemeinsam mit einem Bekannten das Café Baristaz verlassen hat. Zu diesem Zeitpunkt könnten sich Berufspendler oder Touristen am Hauptbahnhof aufgehalten haben – also Personen, die unter Umständen nicht dauerhaft oder wiederkehrend in Koblenz sind.

Wie Michael Straten den Abend nach 18:30 Uhr verbracht hat, ist ungeklärt. Es konnten bislang keine Zeugen ermittelt werden, die Herrn Straten anschließend noch lebend gesehen haben.

Die Ermittlungen haben ergeben, dass Herr Straten unter Umständen bereits kurze Zeit nach dem Verlassen des Cafés am Hauptbahnhof getötet (enthauptet) worden sein könnte.

Die Polizei appelliert daher an alle Personen, die Michael Straten kannten oder am Tattag gesehen haben und bislang noch keinen Kontakt zur SOKO Hauptfriedhof hatten, sich zu melden.

Der Fall wird am Aschermittwoch, 06.03.2019, 20:15 Uhr, in der Fernsehsendung Aktenzeichen XY Ungelöst im ZDF dargestellt.

Ab Mitte März kostenlos bei IKEA das E-Auto laden

Bis Mitte März sind alle 53 IKEA Einrichtungshäuser in Deutschland mit Elektro-Ladestationen ausgerüstet. „Damit haben wir eine Vorreiter-Rolle im Einzelhandel“, sagt Johannes Ferber, Property Manager IKEA Deutschland. „Mit dieser Initiative möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich das Thema E-Mobilität in Deutschland noch stärker durchsetzt.“

Über sechs Millionen Euro investiert IKEA Deutschland insgesamt in die Ladeinfrastruktur. „Wir nutzen zum Betrieb der Ladestationen zu 100 Prozent Ökostrom“, so Johannes Ferber. Das Aufladen ist kostenlos für alle, und die E-Ladesäulen sind während der IKEA Öffnungszeiten in Betrieb. Sie befinden sich in der Regel direkt vor dem Einrichtungshaus in unmittelbarer Nähe zum Eingang und den Familienparkplätzen.

Die neu hinzugekommen Einrichtungshäuser, an denen Besucher und Kunden Strom tanken können, sind Braunschweig, Bremen, Chemnitz, Dresden, Essen, Großburgwedel, Hanau, Hannover, Koblenz, München-Eching, Oldenburg, Osnabrück, Siegen und Saarlouis.

„Wir möchten unsere Besucher dabei unterstützen, möglichst klimaneutral zu uns zu kommen“, sagt Johannes Ferber. Dabei helfen nicht nur gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr und maßgeschneiderte Lieferkonzepte, sondern auch die Möglichkeiten der Elektromobilität. „Wir haben aktuell 53 Einrichtungshäuser in ganz Deutschland und können so eine gute Infrastruktur für den Ausbau von E-Ladesäulen zur Verfügung stellen.“

NABU begrüßt das Engagement von IKEA

IKEA ist Gründungsmitglied von EV100, einer globalen Initiative zukunftsorientierter Unternehmen, die den Elektroverkehr bis zum Jahr 2030 zur Normalität machen möchte. „Wir gehen mit einem klaren Ziel voran“, so Johannes Ferber, „und haben uns zur Aufgabe gemacht, unseren Kunden ihre Produkte bis zum Jahr 2025 zu 100 Prozent emissionsfrei nach Hause zu liefern.“

Auch der NABU begrüßt das Engagement von IKEA Deutschland und unterstreicht die Bedeutung von Elektromobilität: „Ohne Elektromobilität werden die Klimaschutzziele im Verkehrssektor nicht zu erreichen sein und auch das Gelingen der Verkehrswende hängt wesentlich von einem Antriebswechsel der Fahrzeuge ab, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Entscheidend für die Akzeptanz und damit letztlich den Erfolg der Elektromobilität ist dabei derzeit vor allem der Aufbau flächendeckender Ladeinfrastruktur und die Versorgung der Ladepunkte mit Ökostrom. Ich begrüße es daher ausdrücklich, wenn hier Unternehmen wie IKEA freiwillig den Aufbau von Ladeinfrastruktur vorantreiben und damit einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der Verkehrswende und damit auch dem Klimaschutz leisten.“

Übrigens: Bei voller Auslastung der bundesweit 113 IKEA Ladesäulen können pro Monat über 45.000 E-Autos geladen werden. Ausgehend davon, dass jedes E-Auto mit diesem Strom 100 Kilometer zurücklegt, bedeutet das eine Strecke von 4,5 Millionen Kilometern. Im Vergleich zu 45.000 konventioneller Mittelklassewagen auf derselben Strecke heißt das im Monat eine CO2 Ersparnis von rund 520 Tonnen.

Sturmvorhersagen gefährden Mainzer Rosenmontagsumzug – Entscheidung fällt Sonntag

Ob der Mainzer Rosenmontagsumzug, nach 2016 auch in diesem Jahr witterungsbedingt abgesagt werden muss, steht noch in den Sternen. Verschiedene Wetterdienste sagen für Rosenmontag bedrohliche Sturmlagen voraus.

Die Entwicklung einer bedrohlichen Sturmlage wird aktuell immer deutlicher. Die Wettermodelle geben den Meteorologen bereits seit Tagen Hinweise darauf, dass ein hohes Potential für stürmisches Wetter zum Rosenmontagszug besteht.

Dort wo sonst entlang der Zugstrecke die Narren stehen war am 8. Februar 2016 gähnende Leere | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Michael Bonewitz, Pressesprecher des Mainzer Carneval Verein (MCV), ist aktuell noch sehr entspannt. „Wir stehen mit den Wetterdiensten in engem Kontakt und tauschen uns intensiv aus“, so Bonewitz. Natürlich rüstet man sich auf die prognostizierte Wetterlage und sichert vorab schon Banner und Bühnen entlang der geplanten Zugstecke.

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Entscheidung fällt Sonntag

Doch ob der 68. Mainzer Rosenmontagszug, nach 2016 erneut abgesagt werden muss, kann erst kurzfristig entschieden werden. „Was wir machen, entscheiden wir erst dann wenn es konkret wird“. Der MCV als Veranstalter, stimmt sich mit allen verantwortlichen Organisationen ab. „Eine Entscheidung wird auf jeden Fall am Sonntag fallen“, so Bonewitz Rhein-Main-Nachrichten | Boostyourcity gegenüber.

MCV Pressesprecher Michael Bonewitz musste 2016 den Medien Rede und Antwort stehen | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Auf jeden Fall wird es für die Narren am Wochenende sehr ungemütlich werden.
„Die Wettermodelle berechnen derzeit eine mögliche brisante Sturmlage zum Höhepunkt des Karnevals am Rosenmontag. Demnach drohen nach jetzigem Stand besonders im Westen und Süden schwere Sturmböen mit über 100 Kilometer pro Stunde“, erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline.

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Hohes Gefahrenpotential

„Die Wettermodelle springen aber noch. Wann, wo und wie stark es stürmen soll, ist also noch unsicher. Das ist bei solch dynamischen Sturmtiefs drei bis vier Tage vorher aber ganz normal.“, schränkt Habel ein.

Hohes Potential für gefährliche Sturmlage am Rosenmontag | Bildquelle: „obs/WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH“

Das Zentraltief befindet sich in der nördlichen Nordsee. Von dort ziehen kleine Randtiefs mit hoher Geschwindigkeit vom Atlantik nach Mitteleuropa, die eng begrenzt enorme Schäden anrichten können. Die Zugbahn dieser sogenannten Schnellläufer ist nur sehr kurzfristig zu prognostizieren. Sicher ist jedoch, dass ein hohes Gefahrenpotential vorhanden ist.

Quelle: Screenshot MCV Facebookseite Stand 14:52 Uhr

In einem Facebook-Beitrag von 14:52 Uhr gab der MCV als Veranstalter auch noch einmal bekannt, dass erst am Sonntag eine Entscheidung getroffen werden kann, wenn genauere Prognosen vorliegen.
Aktuell gehen die Veranstalter jedoch davon aus, dass der Rosenmontagsumzug wie geplant um 11:11 Uhr am Montag an den Start geht.

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Auch in Köln und Düsseldorf fällt die Entscheidung erst am Sonntag

Auch in Köln und Düsseldorf fallen die Entscheidungen, ob die traditionellen Rosenmontagsümzüge überhaut stattfinden, erst am Sonntag. Entscheidend sei die Windstärke, die an diesem Tag herrscht. Ab Windstärke 8 besteht die Gefahr, dass die Wagen vom Winde verweht werden können. Ebenfalls sei auch nicht auszuschließen, dass Dachabdeckungen auf die Jecken herabfallen können. So zumindest beschreibt es die Rhein-Pfalz in ihrem aktuellen Artikel.

Es wird dringend empfohlen, die Entwicklung des Sturmes über die WetterOnline App, den WetterOnline WhatsApp Service oder auf www.wetteronline.de zu verfolgen.

12.000 im Narrenkäfig in Bad Kreuznach

Eine entspannte Runde versammelte sich zum schon traditionellen Bilanzpressegespräch des Narrenkäfigs gegen 18 Uhr im Foyer des Bonhoefferhauses. Bei strahlendem Sonnenschein feierten rund 12.000 Fastnachtsfreunde im Narrenkäfig auf dem Kornmarkt und in der Rossstraße. Der Dank von Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, die sich im Fellkostüm unters närrische Volk gemischt hatte, gebührte allen Einsatzkräften und insbesondere dem Veranstalter, dem Verein „Kreiznacher Narrefahrt“: „Der Altweiberdonnerstag und die Narrefahrt am Samstag sind für unsere Stadt von großer Bedeutung.“

Zufriedene Gesichter beim Veranstalter. Vorsitzender Sascha Kessler kündigte an, dass für das kommende Jahr geprüft werde, die Bühne um den Brunnen, der seit der Neugestaltung des Kornmarktes zentral auf dem Platz steht, zu bauen. Gegen 18 Uhr mussten Polizei, Sicherheitsdienst und DRK von keinen außergewöhnlichen Vorfällen berichten. Gemeinsam mit seinem Bad Kreuznacher Kollegen Christian Kirchner zog Emanuel Lenz, Leiter der Mainzer Spezialeinheit Bilanz: „Es wird von Jahr zu Jahr friedlicher.“ Gleiches auch von Uwe Giemulla, Leiter  des privaten Sicherheitsdienstes, der in diesem Jahr die Zahl der Ordner auf knapp 90 aufstockte.

60 ehrenamtliche Rotkreuzler waren im Einsatz und hatten viel zu tun, mussten aber keine besonderen Vorkommnisse melden, so Pressesprecher  Philipp Köhler. In der Vorbereitung auf den Kreuznacher Narrenkäfig erstellte das DRK mittels Drohne eine detailgenaue Lagekarte des gesamten Veranstaltungsgebietes. Die aus 168 Einzelfotos zusammengesetzte interaktive Karte zeigt das Einsatzgebiet in Echtzeit und hilft den Einsatzkräften so bei der Orientierung. Die Lagekarte stellte das DRK auch dem Ordnungsamt der Stadt  und der Polizei zur Verfügung.

Anlässlich des Narrenkäfigs testete die Integrierte Leitstelle des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen-Nahe, gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Bad Kreuznach e.V. ein neues Kommunikationsnetzwerk. Mit dem System des Binger Unternehmens Broadcast Solutions ist es möglich unabhängig jeglicher Infrastruktur Daten, Sprache, Livebilder und Standortsignale der Einsatzteams zu übertragen.

So hatten die Integrierte Leitstelle Bad Kreuznach und die DRK-Einsatzleitung in der Rüdesheimer Straße erstmals die Möglichkeit, ein Livebild der Veranstaltungsfläche auf dem Kornmarkt zu sehen und gleichzeitig die 15 Einsatzteams metergenau zu lokalisieren. „Der Feldversuch war ein voller Erfolg und zeigt, was in Zukunft alles möglich sein kann. Vor allem die Lokalisierung der Einsatzteams war ein echter Gewinn für uns.“ freut sich DRK-Einsatzleiter Markus Wolffs.

Positives zu den Jugendschutzkontrollen berichtete Jörg Keil,  Abteilungsleiter des städtischen Vollzugsdienstes. Auch das Glasverbot zeigt seine Wirkung. Es gab weniger Scherben zu beseitigen, bestätigt auch Georg Bürger, Sachgebietsleiter des Straßenreinigung und Müllabfuhr. Mit acht Mann sorgte er von 20 bis 24 Uhr, dass die Innenstadt  wieder sauber war.

Groß angelegte Anti-Terror-Übung am Frankfurter Flughafen

Die Gefahr von Terroranschläge, gerade an Plätzen an denen viele Menschen sich bewegen, ist in den letzten Jahren nicht geringer geworden. Auch Flughäfen zählen zu solchen markanten Arealen.

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Fünfte Anti-Terror-Übung

Damit die Einsatzkräfte auf solche Ereignisse bestens Vorbereitet sind, führten Bundes- und Landespolizei bereits zum fünften Male eine „Anti-Terror-Übung“ am Frankfurter Flughafen durch.

Foto: Bundespolizei
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Intensivierung und Optimierung von Einsatzlagen

Wesentliche Bestandteile der Übung waren für die rund 1.000 Teilnehmer in der Nacht vom 27. auf 28. Februar, das trainieren der ersten polizeilichen Maßnahmen in lebensbedrohlichen Einsatzlagen. Weiter stand die Intensivierung und Optimierung in der Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden am Flughafen auf dem Plan.

Foto: Bundespolizei
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Weiterentwicklung bereits bestehender Sicherheitskonzepte

Die gemeinsame Übung unterstreicht die große Bedeutung der Einsatzfähigkeit und der behördlichen Zusammenarbeit im Hinblick auf terroristische Bedrohungslagen. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung bereits bestehender Sicherheitskonzepte ein.

Foto: Bundespolizei

Vergleichbare Großübungen wurden bundesweit bisher an sieben Bahnhöfen sowie dem Flughafen Köln/Bonn durchgeführt.

Foto: Bundespolizei

Fußgänger bei Unfall verletzt – Drei Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinwirkung

Gleich drei Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel war, ereigneten sich am gestrigen Altweiberdonnerstag auf Mainzer Straßen.

Gegen 19:00 befuhr eine 79-jährige PKW-Fahrerin in Mainz-Ebersheim, aus Zornheim kommend, die Friedrich-Ebert-Straße. In Höhe der dortigen Bushaltestelle, rennt unvermittelt ein 21-Jähriger auf die Fahrbahn und wird von der Rentnerin erfasst und leicht verletzt.

Da der Fußgänger alkoholbedingte Ausfallerscheinungen aufweist, wird der 21-Jährige einem Atemalkoholtest unterzogen. Mit einem Ergebnis von 1,38 Promille bestätigte dieser die Vermutungen der Polizeibeamten.  Der 21-Jährige wird zur Beobachtung in ein Klinikum eingeliefert.

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Mainz Altstadt

Nachdem ein 39-Jähriger gegen 22:0 Uhr in der Großen Langgasse ein voraussfahrendes Fahrzeug mit quietschenden Reifen riskant überholt hat, war der Fahrer unweigerlich für die Polizeibeamten ein Fall für eine Kontrolle. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 0,91 Promille.

Dem 39-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Es wurde ein Strafverfahren gegen ihn wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Zudem erfolgt eine Mitteilung an die Führerscheinstelle, da begründete Zweifel daran bestehen, ob der 39-Jährige charakterlich geeignet zum Führen eines Kraftfahrzeuges ist

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Mainz-Weisenau

Um 02:45 Uhr befuhr ein 21-jähriger Mainzer mit seinem PKW aus der Stadt kommend die Salvatorstraße. Im Kurvenbereich in Höhe der Zitadelle kam er alkoholbedingt nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr gegen ein Verkehrsschild. Da der VW Polo nicht mehr fahrbereit war, musste dieser abgeschleppt werden.

Gegen den unter Alkoholeinfluss stehenden Unfallverursacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Der Führerschein wurde sichergestellt und gegen ihn kann eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe verhängt werden.

Der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stellt eine Hauptunfallursache dar. Wer berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Andere.

 

Ein ganzes Kinderdorf dank Förderverein in Skifreizeit in Österreich

Das gesamte Bethanien Kinderdorf Eltville-Erbach verbrachte kürzlich einen unvergesslichen Aufenthalt im österreichischen Kössen-Unterberg. An der viertägigen Skifreizeit nahmen 104 Personen, davon 59 Kinder, teil.

Ermöglicht wurde das Freizeitangebot durch den Förderverein „KINDER ZUKUNFT FÖRDERN e.V.“ und den Verein Allianz für Jugend e. V., Stuttgart, die Stiftung Allianz für Kinder, München, und die Generalvertretung Allianz Schmidt & Schmidt GbR, Offenbach, die das Projekt mit insgesamt 21.000 Euro unterstützten.

Die Sponsoren stellten nicht nur die finanziellen Mittel zur Verfügung, sondern auch ihre Zeit und nahmen an der Reise teil. Für Peter Matteo, Vorsitzender des Fördervereins „KINDER ZUKUNFT FÖRDERN“, war der Ausflug ein voller Erfolg: „Freizeitprojekte sind immens wichtig für die Kinder und Jugendlichen, da diese nicht über die Jugendämter finanziert werden.

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Zusammenhalt und Selbstwertgefühl

Dabei entsteht ein besonderes Gefühl des Zusammenhalts, das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein werden gesteigert. Zugleich haben solche Reise einen nachhaltigen positiven Effekt und das gemeinsam Erlebte bleibt lange in den Köpfen“, so Matteo, der sich zugleich bei der Allianz für die überaus großzügige Unterstützung bedankte.

Auch Peter Schmidt von der Generalvertretung der Allianz in Offenbach fuhr mit nach Österreich. „Es hat jede Menge Spaß gemacht und es war besonders schön zu erleben, mit welcher Freude die Kinder und Jugendlichen diese Reise genossen haben“.

Ein besonderes Highlight erwartete die Kinder und Jugendlichen am letzten Tag ihrer Skifreizeit. Alle durften im dicken Schnee an den höchstgelegenen Abschnitt des Skigebietes, um von dort die Abfahrt in das malerische Tal zu genießen. Am Abend sorgten eine Après-Ski-Party und eine Medaillenübergabe für einen gelungenen Abschluss.

Randalestreifzug durch Guntersblum mit insgesamt 13.500 Euro Schaden

Einen Schaden von circa 13.500 Euro richteten Unbekannte in der Nacht von Mittwoch (27.02.2019) auf Donnerstag (28.02.2019) bei einer Serie von Sachbeschädigungen in Guntersblum an.

Die Täter zogen durch mehrere Straßen der Gemeinde und besprühten dort Hauswände, Fahrzeuge, Haustüren, Hoftore, Rollläden und Scheunenwände mit Farbe. In einem Fall schlugen sie sogar bei einem Weingut das Schaufenster ein und entnahmen mehrere Flaschen Rotwein.

Auch das Gebäude der Verbandsgemeinde blieb nicht unbeschädigt. Dort rissen sie einen Souvenierautomaten aus der Verankerung und warfen ihn um.

Täter vermutlich Jugendliche

Auf dem sinnlosen Streifzug durch die Gemeinde, traten die Täter den Außenspiegel eines PKW ab. Durch den Lärm wurde der Besitzer des Fahrzeuges wach. Als dieser aus dem Fenster schaute, sah er zwei große, männliche, dunkel gekleidete Gestalten. Vermutlich Jugendliche die gerade vom Tatort flüchteten.

Insgesamt dürfte ein Sachschaden von etwa 13500 Euro entstanden sein. Die Polizei Oppenheim bittet in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise zu den Tätern unter der Telefonnummer 06133/9330, insbesondere auch bei verdächtigen Wahrnehmungen in der Tatnacht.

Deutsche Urlauber sitzen in Thailand fest – Konflikt zwischen Indien und Pakistan spitzt sich zu

Viele Tausend Urlauber aus Deutschland und Europa sitzen derzeit in Thailand fest. Aufgrund von Luftwaffeneinsätzen im pakistanischen Luftraum, hat die Thailändische Fluggesellschaft Thai Airways, erst einmal alle Flüge über den betroffenen Luftraum eingestellt.

Nachdem China seinen Luftraum für die Flüge öffnen will, so dass der Pakistan umflogen werden kann, plant Thai Airways am Donnerstagabend (Ortszeit) wieder aufzunehmen.

Nach Informationen von FOCUS Online seien seit Mittwoch rund 30 Flüge gestrichen worden. Drei Flugzeuge mussten demnach sogar in der Luft wieder umdrehen um nach Bangkok zurück zu fliegen.

Rund 5000 Fluggäste betroffen

So wie Thai Airlines mitteilte, seinen rund 5000 Fluggäste betroffen. Auch ein Flug der Singapore Airlines von Singapur nach Frankfurt am Main musste gestrichen werden. Betroffen sind auch weitere Fluggesellschaften. so will Air India alle Flüge nach Indien aus Europa und den USA über Dubai und Schardschah in den Vereinigten Arabischen Emiraten umleiten.

Grund für die Entscheidungen ist der aktuell aufkochende Konflikt der beiden Atommächte Indien und Pakistan, der diese Woche gefährlich eskaliert ist. Erstmals seit 1971 hatte Dienstagnacht die Indische Luftwaffe Angriffe auf pakistanisches Gebiet geflogen. Als Reaktion auf diesen Angriff, schoss Pakistan am Mittwoch zwei indische Kampfflugzeuge ab und nahm einen Piloten in Gefangenschaft.

Unfall verhinderte Kindesentführung – Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Täter

Am Freitagmorgen (22. Februar 2019) hat an der Bonsfelder Straße in Velbert ein dunkelhäutiger Mann einen zehn Jahre alten Jungen auf dessen Weg zur Schule in verdächtiger Art und Weise angesprochen und dazu bewegt, in sein Auto einzusteigen. Als der Mann mit seinem Wagen einen Unfall baute, konnte der Schüler das Fahrzeug unbehelligt wieder verlassen. Nach ersten umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen bittet die Polizei nun um Zeugenhinweise und warnt vor dem noch unbekannten Mann.

Der zehnjährige Junge war am Freitagmorgen zwischen 7:30 Uhr und 7:45 Uhr auf dem Weg zur Gemeinschaftsgrundschule Hüserstraße, als er in Höhe eines Supermarktes auf der Bonsfelder Straße von einem Mann aus einem fahrenden Auto heraus angesprochen wurde.

Auf dem Schulweg wurde der Junge angesprochen

Der Mann fragte den Jungen nach dem Weg zur Schule und forderte ihn auf, in sein Auto zu steigen – er würde ihn dann zu seiner Schule fahren. Der Junge kam der Aufforderung zunächst nicht nach. Als der Autofahrer dann jedoch aggressiver wurde, stieg der Junge in den Wagen ein und der Mann fuhr mit ihm davon.

Im Wodantal verlor der Mann dann in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte in eine Böschung. Der Junge konnte das Auto verlassen und seinen Weg zur Schule fortsetzen, wo er Lehrern von dem Vorfall berichtete. Diese schalteten die Polizei ein, welche die von dem Jungen beschriebene Wegstrecke abfuhr, um die in Rede stehende Unfallstelle aufzusuchen.

Spuren sicher gestellt

Tatsächlich konnten die Beamten diese an der beschriebenen Örtlichkeit ausfindig machen und vor Ort Spuren sicherstellen – darunter ein Fahrzeugteil eines schwarzen VW Up. Dabei handelt es sich um die innere Abdeckung eines vorderen rechten Radkastens.

Nach bereits erfolgten intensiven Ermittlungen im Fall wendet sich die Polizei nun mit ihren gesammelten Erkenntnissen an die Bevölkerung und bittet um sachdienliche Hinweise. Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • schwarze Hautfarbe
  • etwa 25 bis 30 Jahre alt
  • schwarzes, kurzes, lockiges Haar – an den Seiten abrasiert
  • trug zum Tatzeitpunkt eine schwarze Hose, eine schwarze Lederjacke sowie einen schwarzen Schal.

Außerdem sucht die Polizei nach Hinweisen zu dem Fahrzeug des Mannes. Dieses wird wie folgt beschrieben:

  • schwarzer VW Up
  • neueres Modell (Baujahr wahrscheinlich ab 2016)
  • schwarze (Kunst-)Ledersitze
  • fest eingebautes Navigationsgerät
  • hat mutmaßlich einen Frontschaden (Radkasten vorne rechts)

Ähnliche Fälle in den vergangenen Tagen

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann nicht ausgeschlossen werden, dass der gleiche Täter auch in Ortsnähe zu Essen und Hattingen Kinder in verdächtiger Weise aus seinem Auto heraus angesprochen hat. Auch hier soll es laut Berichten in sozialen Medien in den vergangenen Tagen ähnliche Fälle gegeben haben, bei denen Kinder angesprochen wurden, diese jedoch nicht in ein Auto eingestiegen waren.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert unter der Rufnummer 02051 946-6110 entgegen.

32-jähriger Mieter sitzt wegen schwerer Brandstiftung jetzt in Untersuchungshaft

Der Verdacht, dass der 32-jährige Mieter einer Dachgeschosswohnung in Eich, seine eigene Wohnung am Dienstag vorsätzlich angesteckt hat, erhärtet sich laut Polizeiangaben immer mehr.

Der 32-jährige Deutsche, wurde noch am Tattag festgenommen und am gestrigen Mittwoch (27.02.2019) dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht in Mainz vorgeführt. Dort wurde  Haftbefehl erlassen und der mutmaßliche Brandstifter in Untersuchungshaft überführt.

Laut Polizei, seien unter anderem die Motivlage sowie die Schuldfähigkeit Bestandteil der aktuellen Ermittlungen. Ein politisch motivierter Hintergrund sei zumindest gegenwärtig ausgeschlossen. Den 32-jährigen erwartet nun eine Anklage wegen vorsätzlicher schwerer Brandstiftung.

Ursprungsartikel:

Das elegante Cabriolet SKODA FELICIA feierte vor 60 Jahren seine Weltpremiere

Der SKODA FELICIA, das wohl beliebteste tschechische Cabrio überhaupt, feiert dieses Jahr das 60. Jubiläum seiner Weltpremiere. Am 1. März 1959 fuhr der attraktive 2+2-Sitzer auf der Frühjahrsmesse in Leipzig erstmals ins Rampenlicht. Im tschechischen SKODA Werk Kvasiny rollten zwischen 1959 und 1964 insgesamt 14.863 Fahrzeuge dieses Typs vom Band. Mehr als zwei Drittel der Produktion wurden in die ganze Welt exportiert.

Am Sonntag, den 1. März 1959, öffnete die Leipziger Frühjahrsmesse ihre Tore. Als Publikumsmagnet der Ausstellung zogen die neuen Pkw-Modelle von SKODA die Blicke auf sich: Neben dem OCTAVIA präsentierte sich auch das attraktive Cabriolet SKODA FELICIA erstmals dem Publikum. Wenig später sorgte der offene FELICIA auch auf dem Genfer Automobil-Salon vom 12. bis 22. März international für Aufsehen. Und ab dem 4. April 1959 präsentierte SKODA sogar auf dem New Yorker Messegelände Coliseum drei Exemplare des neuen Cabriolets – als weltgrößter Automobilmarkt besaßen die USA für alle Hersteller immense Bedeutung. Besonders europäische Cabrios galten jenseits des Atlantiks als Importschlager.

1010 Exemplare des SKODA 450

Vorgänger des schicken neuen Modells war der SKODA 450, der 1957 ebenfalls als Cabrio erhältlich war. Die Typbezeichnung leitete sich aus der Zylinderzahl und der Motorleistung ab – der SKODA 450 besaß einen Vierzylinder mit 50 PS. Die meisten der insgesamt 1.010 Exemplare, die bis zum Modellwechsel 1959 entstanden, fanden Liebhaber in so anspruchsvollen Märkten wie Großbritannien und den USA.

Das elegante Cabriolet SKODA FELICIA feierte vor 60 Jahren seine Weltpremiere: Etwa zwei Drittel der 14.863 gebauten SKODA FELICIA und FELICIA SUPER wurden exportiert – unter anderem in die USA und nach Kanada. In Irland wurde eine Kleinserie aus importie | Foto: „obs/Skoda Auto Deutschland GmbH“

Der Nachfolger mit dem wohlklingenden Namen FELICIA lief im Werk Kvasiny vom Band und wies eine Reihe bedeutender technischer Innovationen auf. Statt quer eingebauten Blattfedern wie beim 450 erhielt die Vorderachse des Neulings nun Spiralfedern. Dank massiveren Gummi-Silentblöcken wurden deutlich weniger Vibrationen vom Zentralrohr-Fahrwerk in die Ganzmetall-Karosserie geleitet. Die jetzt asymmetrisch geschliffenen Scheinwerfer leuchteten die Straße besser aus. Neben dem serienmäßigen Faltdach bot SKODA für den FELICIA sogar ein 27 Kilogramm leichtes GFK-Hardtop als Option an.

Basisversion mit 300 KG Zuladung

In der Basisversion brachte der SKODA FELICIA ein Leergewicht von 930 Kilogramm auf die Waage und erlaubte eine Zuladung von 300 Kilogramm. So konnte der 2+2-Sitzer vier Personen und bis zu 320 Liter Gepäck befördern. Bei einem Radstand von 2.390 Millimetern erstreckte sich die Karosserie auf eine Länge von 4.065 Millimeter. Der unter der Fronthaube untergebrachte Otto-Vierzylinder-Reihenmotor mit OHV-Ventilsteuerung und 1.089 cm3 Hubraum erreichte seine Spitzenleistung von 50 PS bei 5.500 Umdrehungen. Das maximale Drehmoment von 74,5 Nm stand bereits bei 3.500 Touren zur Verfügung. Das Cabriolet rollte auf 15-Zoll-Rädern und erreichte eine Geschwindigkeit von 130 km/h, der Durchschnittsverbrauch lag bei neun Litern auf 100 Kilometer.

Dank seiner ansprechenden Formen war der SKODA FELICIA im In- und Ausland sehr begehrt. Bereits im ersten Produktionsjahr 1959 wurden fast 70 Prozent der 3.251 hergestellten Exemplare exportiert. Selbst auf Automobilmessen an eher exotischen Orten wie Mexiko-Stadt oder Johannesburg erhielt das schicke Cabriolet große Aufmerksamkeit. Zu den bekanntesten ausländischen Besitzern zählte einer der besten Eishockey-Profis seiner Zeit: der Kanadier Maurice ,Rocket‘ Richard (1921 bis 2000), Teamkapitän der Montreal Canadiens. Als erster Spieler in der Geschichte der National Hockey League (NHL) gelang ihm das Kunststück, in 50 NHL-Spielen 50 Tore zu schießen.

liegend im Cabrio übernachten

Im März 1961 präsentierte SKODA in Genf einen überarbeiteten FELICIA. Neben einem markanteren Kühlergrill fielen vor allem die tropfenförmigen Heckleuchten-Einheiten ins Auge. Da sich die Vordersitzlehnen jetzt umklappen ließen, bot das Cabriolet sogar die Möglichkeit, liegend im Fahrzeug zu übernachten. Die neue Schalttafel aus dem glasfaserverstärktem Kunststoff Polytex erhielt einen Bezug aus schwarzem Kunstleder, ausstellbare Seitenfenster im GFK-Hardtop verbesserten die Luftzufuhr in den Innenraum. Ein sportliches Merkmal der neuen Generation: Durch die Verlagerung des Schalthebels von der Lenksäule auf den Mitteltunnel konnten FELICIA-Fahrer die Gänge jetzt schneller und präziser wechseln. Dank des hochwertigeren 70-Oktan-Benzins, das in den meisten Ländern inzwischen erhältlich war, stieg die Leistung des 1,1-Liter-Motors um 2 PS.

Im Folgejahr 1962 erschien der leistungsstärkere FELICIA SUPER. Den 1.221 cm3 großen Vierzylinder versorgten zwei Fallstromvergaser der tschechoslowakischen Marke Jikov mit Kraftstoff-Luft-Gemisch. Durch diese und weitere technische Optimierungen standen den Kunden jetzt 55 PS (40,5 kW) bei 5.100/min sowie 82 Nm bei 3.000/min zur Verfügung. Mit diesen Leistungsdaten erreichte der FELICIA SUPER, der nur zehn Kilogramm mehr wog als das Basismodell, auf breiteren Reifen der Dimension 5.90-15 eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.

14.863 Fahrzeuge bis 1964

Die Produktion der beliebten SKODA FELICIA-Modellfamilie lief auf den Bändern in Kvasiny parallel zur Fertigung des ebenso erfolgreichen OCTAVIA COMBI. Bis 1964 wurden dort 14.863 Fahrzeuge des FELICIA und des FELICIA SUPER hergestellt, bevor die Ära der SKODA Modelle mit offener Karosserie, Zentralrohrrahmen und dem klassischem Heckantriebskonzept mit Frontmotor endete. SKODA bereitete sich auf die Fertigung der völlig neu konstruierten Heckmotor-Generation vor, die im gleichen Jahr mit dem S 1000 MB durchstartete.

Auch heute, 60 Jahre nach seiner Weltpremiere, erfreut sich der SKODA FELICIA noch immer großer Beliebtheit. Dies zeigt sich nicht zuletzt am wachsenden Interesse von Oldtimer-Sammlern sowie an steigenden Marktpreisen gut erhaltener Exemplare. Zum anderen spüren FELICIA-Fahrer bei Oldtimer-Veranstaltungen unmittelbar die große Begeisterung, die dieses Modell bei Klassikerfans von Westeuropa bis China weckt.

FCK-Fan warf Messer durchs Stadion – 15 Monate ohne Bewährung

Dass er wegen eines Messerwurfes ins Gefängnis soll, gefällt einem 22-jährigen Fan des Fußball Drittligisten 1. FC Kaiserslautern gar nicht. In der Hoffnung auf eine Strafe ohne Bewährung legte er Berufung ein. Das Ergebnis ist eine 15 Monate gültige Dauerkarte, mit der er die Spiele des FCK im gefängniseigenen TV-Raum schauen kann.

Zu 1 ½ Jahren Gefängnis ohne Bewährung wurde der FCK-Fan vom Schöffengericht  in Kaiserslautern im März vergangenen Jahres verurteil. Da er bereits mehrfach vorbestraft ist, wurde die Haftstrafe ohne Bewährung ausgesprochen.

Messer verfehlte nur knapp das Gesicht der Ordnerin

Der vorbestrafte FCK-Fan stand im August 2017 beim Heimspiel der Roten Teufel gegen den SV Darmstadt 98 in der Westkurve im Fritz-Walter-Stadion am Betzenberg. Wie die Videoaufzeichnungen zeigten, habe der Mann ein aufgeklapptes Klappmesser in Richtung einer Ordnerin geworfen. Nur durch viel Glück, verfehlte das Messer die Ordnerin nur knapp.

Wie der Angeklagte erklärte, habe er wohl „aus Ärger über eine Schiedsrichter-Entscheidung“ so gehandelt. Das als er das Messer in Richtung einer Riege von Ordnern geworfen hat nichts passiert ist, war reines Glück. Wie die Ordnerin als Zeugin aussagte, flog das Messer nur etwa einen halben Meter an ihrem Gesicht vorbei.

Berufung brachte 15 Monate ohne Bewährung

Die Tat sei zwar unstrittig und wird auch von dem Angeklagten nicht abgestritten, doch hierfür gleich ins Gefängnis gehen zu müssen, findet er zu hart. „Es tut mir auch wirklich sehr leid.“, waren die Schlussworte des 22-jährigen im ersten Prozess vergangenen Jahres.

Am gestrigen Mittwoch (27.02.2019) fand dann vor dem Landgericht in Kaiserslautern die Berufungsverhandlung statt. Zwar erreichte er es nicht die Verurteilung in eine Bewährungsstrafe umzuwandeln, doch immerhin muss er jetzt 3 Monate weniger ins Gefängnis. Das Landgericht verurteilte ihn in der Berufungsverhandlung nun zu 15 Monaten Gefängnis ohne Bewährung.