Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu einem Spendensammler geben können. Der Mann hat am Donnerstagabend in der Fußgängerzone eine Frau belästigt und unsittlich berührt.
Am Altenhof sprach der Unbekannte gegen 18 Uhr eine 20-Jährige an und gab vor, Spenden zu sammeln. Er sammle für Behinderte, so die Zeugin. Die Frau spendete. Nachdem sie auf einem Klemmbrett ihre Spendengabe bestätigte, drückte der Unbekannte die 20-Jährige in einer Seitengasse gegen eine Hauswand. Dabei berührte der Mann die 20-Jährige unsittlich, wollte sie küssen und gab an, mit ihr schlafen zu wollen. Die 20-Jährige verpasste dem Unbekannten eine Ohrfeige und ging weg. Später sah sie den Mann nochmal im Bereich der Fruchthalle.
Der Mann ist etwa 25 Jahre alt, 1,80 Meter groß und schlank. Er hat kurze, schwarze Haare und könnte Südamerikaner sein, so die Zeugin. Der Unbekannte war mit einem weißen T-Shirt, kurzen Jeans und schwarzen Schuhen bekleidet. Außerdem hatte er eine schwarze Umhängetasche bei sich.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem mutmaßlichen Spendensammler machen oder Hinweise geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369 2620 mit der Polizei Kaiserslautern in Verbindung zu setzen.
Das Polizeipräsidium Westhessen veröffentlicht wöchentlich Messstellen zur Geschwindigkeitsüberwachung. Dies ist ein Beitrag im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit. Nachfolgend finden Sie die Messstellen für die kommende Woche:
Polizeiautobahnstation Wiesbaden: Dienstag: A 3, zwischen Bad Camberg und Idstein Freitag: A 66, zwischen Mainzer Straße und Wiesbaden-Erbenheim
Das Polizeipräsidium Westhessen weist ausdrücklich darauf hin, dass es neben den veröffentlichten auch unangekündigte Messstellen geben kann.
Findige Betrüger versuchen über einen Rückruf per Handy an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Auch in Rheinland-Pfalz und Hessen tritt das Phänomen des sogenannten „Ping-Calls“ aktuell auf.
Nur ein- oder zweimal klingelt das Handy. Gerade so kurz, dass der Angerufene keine Chance hat das Gespräch entgegenzunehmen. Auf der Anruferliste erscheint sogleich die Nummer des verpassten Anrufes. Und hier setzt die Gaunerei an: Die Nummer beginnt mit der Länderkennung z.B.: „+1721“ oder „+691“, so dass bei den Opfern zunächst der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Handynummer oder um einen Anschluss aus Frankfurt am Main.
Neugierig geworden, ruft man zurück und tappt sofort in die Betrugsfalle. Für die Verbindung zu dem irgendwo auf der Welt registrierten Anschluss können schon mal über drei Euro pro Minute vom Provider berechnet werden.
Die Polizei rät genau auf die Telefonnummer zu achten, die in der Liste der unbeantworteten Anrufe erscheint. Im Zweifel nicht zurückrufen und die Nummer blockieren. Zudem besteht die Möglichkeit nach der Nummer im Internet zu suchen. Oft führt dies schon zu den ersten Hinweisen, dass man einem Betrüger auf dem Leim gehen könnte.
(FOTO:SYMBOLBILD DER POLIZEI)
Die 15-jährige Geschädigte lief am Donnerstag den 19.07.2018, gegen 20:30 Uhr allein in der Fußgängerzone Antoniterstraße, als sich zwei männliche Personen von hinten näherten. Sie sprachen die Geschädigte an und begleiteten sie ein Stück auf ihrem Weg. Bereits nach kurzer Zeit berührte sie einer der jungen Männer unsittlich. In einem günstigen Moment konnte sie den Mann wegstoßen und sich bei einer Bekannten in Sicherheit bringen. Der Täter und dessen Begleiter verschwanden daraufhin.
Beschreibung des Täters: Ca. 16-17 Jahre und ca. 160 bis 170cm groß, bekleidet mit einem weißen T-Shirt mit schwarzer Aufschrift auf dem Rücken, einer kurzen schwarzen Hose mit weißen Streifen an der Seite. Der Täter führte ein schwarzes Fahrrad mit. Der Begleiter des Täters im gleichen Alter war mit einem weißen T-Shirt mit schwarzer Schrift auf der Brust bekleidet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können oder denen eine verdächtige Person in der relevanten Zeit im Bereich der Fußgängerzone aufgefallen ist, werden gebeten, sich mit dem Polizeiinspektion Alzey unter der Telefonnummer 06731 9110 in Verbindung zu setzen.
Am 19.07.2018, gegen 13.50 Uhr entdeckte ein 31-jähriger LKW-Fahrer den 80-jährigen mit seinem Pedelec auf einem asphaltierten Feldweg liegend. Da der 80-jährige bewusstlos war und nicht mehr atmete, leistete der 31-jährige mit weiteren Zeugen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Dass sich der 80-jährige äußerlich lediglich Schürfwunden zuzog, dürfte auch daran gelegen haben, dass er einen Schutzhelm trug.
Nachdem sich der Zustand des 80-jährigen stabilisiert hatte, wurde er in einen Rettungswagen verbracht. Unglücklicherweise verstarb er noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass keine weiteren Fahrzeuge an dem Verkehrsunfall beteiligt waren. Ob ein medizinisches Problem ursächlich für den Sturz des 80-jährigen war, kann nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht gesagt werden.
In der vergangenen Nacht wurden in einem eng begrenzten Bereich um die Matthias-Grünewald-Straße in Bad Kreuznach insgesamt fünf Brände festgestellt, die zu mehreren Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr führten. Vorsätzlich in Brand gesetzt worden waren Hecken, eine Mülltonne, ein Sonnenschirm, ein Altkleidercontainer sowie Zeitungen vor dem Dieso-Fair-Markt in der Dürerstraße.
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach schreibt dazu: Die Wehrleute des Löschbezirks Süd löschten das Feuer mit einem C-Rohr. Während der Löscharbeiten wurden sie von Passanten auf einen weiteren Brandherd in der Dürerstr. vor dem Adana-Grill aufmerksam gemacht. Dort hatten sie einen brennenden Sonnenschirm erfolgreich gelöscht. Die vor Ort befindlichen Polizeibeamten nahmen die Brandursachenermittlung auf. Nach etwa 20 Minuten konnten die Kräfte wieder die Einsatzstelle verlassen.
Kurz vor dem Gerätehaus erfolgte um 1:30 Uhr die nächste Alarmmeldung. Ein Heckenbrand in der Riemenschneiderstr. wurde von einer Polizeistreife gemeldet. Löschversuche der Polizisten mit einem Pulverlöscher blieben erfolglos. Die ca. 2 m hohe Hecke brannte auf etwa 10 m Länge und wurde mit einem C-Rohr und knapp 1.000 l Wasser gelöscht. Nach 30 Minuten war der Einsatz beendet.
Nachdem die Wehrleute wieder eingerückt waren, alarmierte die Rettungsleistelle kurz nach 2:30 Uhr erneut zu einem Brand von Zeitungen in die Dürerstr. vor dem Dieso-Fair-Markt. Die Besatzung eines Rettungswagens löschte die Flammen mit einem Wasserlöscher. Mit einem C-Rohr und knapp 200 l Wasser wurde lediglich nachgelöscht. Auch einen Brand von Zeitungen um die Ecke in der Matthias-Grünewald-Str. löschte die Rettungswagenbesatzung erfolgreich. Hier musste nicht mehr nachgelöscht werden. Von dieser Einsatzstelle ging es dann 15 Minuten später direkt in die Riemenschneiderstr. Dort stand ein Altkleidercontainer in Vollbrand. Nachdem die Tür gewaltsam geöffnet wurde, konnten die Flammen mit einem C-Rohr und etwa 1.000 l Wasser gelöscht werden. Da ein daneben stehender Altkleidercontainer qualmte, wurde auch dieser aufgebrochen.
Durch die Wärmestrahlung entzündeten sich auch in diesem Container einige Kleidersäcke und mussten abgelöscht werden. Nach knapp 45 Minuten konnten die Wehrleute abrücken. Auf dem Weg zum Gerätehaus trafen Sie in der Bosenheimer Str. in Höhe des Löwenstegs auf einen barfuß laufenden und schwankenden Mann. Er konnte keine Angaben zu seiner Person und zu seinem Aufenthaltsort geben. Daher wurde er von zwei Kameraden betreut und ein Rettungswagen gerufen. Nachdem der Mann zur weiteren Versorgung an die Besatzung des Rettungswagens übergeben wurde, war auch dieser Einsatz beendet.
Einsatzleiter: Alexander Jodeleit (stellv. Zugführer Löschbezirk Süd)
Die Polizei teilt mit: Am 18.07.2018 gegen 14:00Uhr klingelte eine unbekannte Frau an einem Anwesen in der Grundstraße in Ingelheim. Die allein anwesende Bewohnerin öffnete die Tür und ließ die Frau ein, wobei sie nicht bemerkte, dass zwei Frauen die Wohnung betraten. Eine Frau, kleine, schmale Figur, mit Kopftuch (sprach akzentfrei Deutsch), bot ihre Dienste im Haushalt an und verwickelte die Bewohnerin in ein Gespräch. Währenddessen durchsuchte die zweite Frau, größer und kräftiger, ebenfalls mit Kopftuch, die anderen Räumlichkeiten. Die Bewohnerin fordert die 1. Frau mehrfach auf, die Wohnung zu verlassen. Als ihr dies endlich gelang, bemerkte sie auch die 2. Frau. Beide Frauen verließen dann eilig das Haus. Danach stellte die Bewohnerin das Fehlen von Bargeld und Schmuck im Wert von über tausend Euro fest. Hinweise an die Polizei Ingelheim.
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Mit ihrem Engagement für den Ausbau der Photovoltaik (PV) im urbanen Raum nimmt Mainova deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein. Dies bestätigt eine Studie der Urbane Energie GmbH, die eine breit angelegte Befragung und Analyse aller relevanten Marktpartner in ganz Deutschland durchgeführt hat. Demnach ist der regionale Energiedienstleister mit Sitz in Frankfurt mit einem Anteil von rund 25 Prozent der in Deutschland installierten PV-Mieterstromanlagen inzwischen bundesweit Marktführer.
Seit über zwei Jahren setzt Mainova in Frankfurt und der Region konsequent auf Mieterstrom. Dafür kooperiert das Unternehmen eng mit der lokalen Wohnungswirtschaft. Inzwischen wurden rund 150 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2500 Kilowatt auf Dächern von Mehrfamilienhäusern installiert.
Weitere Projekte mit einer Kapazität von 1000 Kilowatt sind bereits geplant oder werden gerade umgesetzt. Zusammen decken sie künftig den Bedarf von bis zu 2000 Einpersonenhaushalten ab und vermeiden jährlich rund 2000 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2). Rund 160.000 Bäume müssten gepflanzt werden, um diese Menge zu kompensieren.
Mainova-Vorstand Norbert Breidenbach: „Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien im urbanen Raum unterstützt Mainova aktiv den Klimaschutz. Das Rhein-Main-Gebiet mit rund 200 Sonnenstunden im Monat bietet sehr gute Voraussetzungen für die umweltschonende Stromerzeugung mit Photovoltaik vor Ort. Durch unsere Kooperation mit der Wohnungswirtschaft erhalten auch Mieter die Möglichkeit, aktiv am zukunftsweisenden Umbau der Energieversorgung zu partizipieren.“
Rund die Hälfte aller in Frankfurt errichteten PV-Anlagen wurde von Mainova installiert. Neben dem Mieterstrom bietet der regionale Energiedienstleister spezielle PV-Eigenstromlösungen auch für Unternehmen und private Hauseigentümer an. Diese gewährleisten eine ideale Umsetzung der Energiewende vor Ort: Der umweltfreundliche PV-Strom nimmt nur den kurzen Weg vom Dach in die Wohnung und entlastet die öffentlichen Netze. Denn durch die direkte Einspeisung in das Hausnetz wird das öffentliche Netz weniger in Anspruch genommen.
Dabei ist das Potenzial in Frankfurt weiterhin sehr groß. Laut Solarkataster sind von den rund 83.000 Gebäuden in der Stadt 55.000 für PV-Anlagen geeignet. Dank der vielen Sonnenstunden können PV-Anlagen hier bis zu 1.000 Kilowattstunden Solarenergie pro Jahr und installiertem Kilowatt erzeugen.
Zum Mainova-Mieterstrom
Mainova pachtet die Dachflächen zur Errichtung der PV-Anlagen auf den Mehrfamilienhäusern und plant, installiert, finanziert und betreibt sie. Hinzu kommen Vertrieb, Messung, Bilanzierung und Abrechnung. Für Mieter und Vermieter entstehen keine zusätzlichen Kosten. Der Ökostrom vom Dach fließt nicht automatisch an die Haushalte. Wer ihn erhalten will, muss mit Mainova einen Vertrag abschließen. Der Mainova-Mieterstromtarif „Lokal PV“ bietet dabei nicht nur ökologischen Nutzen, sondern aufgrund reduzierter staatlicher Abgaben auch Preisvorteile. So ermöglicht der Mainova-Mieterstrom einem durchschnittlichen Dreipersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden Einsparungen von über 100 Euro im Jahr gegenüber dem Grundversorgungstarif. Mit zurzeit 27,27 Cent je Kilowattstunde (brutto) plus 79 Euro Grundpreis ist er darüber hinaus der günstigste Ökostrom-Tarif der Mainova mit einer zweijährigen Preisgarantie. Wird mehr Energie benötigt als die PV-Anlagen produzieren, übernimmt das öffentliche Netz jederzeit die Versorgung.
Fraport informiert hautnah über technische Ausbildungsberufe / Blick hinter die Kulissen für technikbegeisterte Jugendliche.
Die Welt der Technik und Sicherheit am Flughafen Frankfurt erleben: Unter diesem Motto findet am 10. August ab 17 Uhr die „Tech-Night at Fraport“ statt. Bereits zum vierten Mal informiert Fraport über das vielfältige Ausbildungsangebot aus den Bereichen der Technik und Sicherheit am Flughafen Frankfurt. Angemeldete Jugendliche ab 14 Jahren können direkt vor Ort in die technischen Ausbildungsberufe zum Industriemechaniker (m/w), Mechatroniker (m/w) oder Elektroniker (m/w) reinschnuppern.
Auch die Ausbildungen zum Notfallsanitäter (m/w), Werkfeuerwehrmann/-frau oder Servicekraft für Schutz und Sicherheit (m/w) stellen sich vor. Zum ersten Mal dabei ist in diesem Jahr die Ausbildung zum Koch (m/w).
Die „Tech-Night“ bietet in diesem Jahr etwa 130 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den Airport als Ausbildungsstätte hautnah zu erleben. Im Mittelpunkt steht das praktische Ausprobieren der Tätigkeiten direkt an den realen Arbeitsorten. Ein Gewinde schneiden, Essen in großem Stil zubereiten oder probeweise ein Feuer löschen: Die Jugendlichen werden selbst aktiv und kommen direkt mit den Ausbildungsverantwortlichen und derzeitigen Auszubildenden ins Gespräch. Währenddessen findet auch für die Begleitpersonen (maximal zwei) ein informatives Programm zu den technischen Ausbildungsberufen statt.
Besonders praktisch: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können vor Ort professionelle Bewerbungsfotos für ihre Bewerbung anfertigen lassen und auf einem USB-Stick mit nach Hause nehmen.
Weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung finden Sie unter www.fraport.de/tech-night. Interessierte Jugendliche können sich bis zum 3. August über das Anmeldeformular auf der Homepage anmelden.
Am Samstag, den 14.07.2018, gegen 04:40 Uhr kam es auf der BAB 65, in Fahrtrichtung Ludwigshafen, etwa auf Höhe der Raststätte „Pfälzer Weinstraße Ost“ (km 128,5) zu einem Verkehrsunfall durch einen freilaufenden Hund. Das Tier lief im dortigen Bereich auf die Fahrbahn und wurde von einen herannahenden Pkw erfasst. Der Hund wurde bei dem Aufprall getötet, an dem Pkw entstand Sachschaden. Bei dem Hund handelte es sich vermutlich um einen „Altdeutschen Hütehund“, einen „Strobel“ oder einen „Briard“ (Fellfarbe: grau). Der Hundehalter konnte bislang noch nicht ermittelt werden. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Edenkoben unter 06323/955-0 oder per E-Mail an
Das Thema gemeinsamer Lebensraum ist so alt wie die Menschheit selbst. Der Mensch erschließt sich neuen Lebensraum und verdrängt die Tierwelt. Mit Landlebewesen ist dies auch recht einfach. Bei Vögeln hingegen ist ein Zusammenleben unumgänglich.
Die Großstadt im Einklang mit der Natur
Auch die Wirtschafts- und Finanzmetropole Frankfurt ist davon nicht ausgenommen. Auf der Maininsel an der Alten Brücke, welche anno 1235 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist eine kleine Oase für Wasservögel entstanden. Hier tummeln sich Schwäne, Enten, Gänse, Blesshühner, Teichhühner und Graureiher.
Da dieses grüne Fleckchen Natur inmitten der Häuserschluchten der Hochfinanz gerne von Frankfurtern und Touristen aus aller Welt als Naherholungsgebiet genutzt wird, sind Probleme vorprogrammiert.
Immer wieder kommt es vor, dass Hundehalter ihre geliebten Vierbeiner auf die Wildtiere hetzen. Ebenso ist es keine Seltenheit, dass Flaschen und Steine auf die Vögel geworfen werden.
Zivilisationsproblem Müll
Boost Your City hat mit Martina Chane gesprochen. Sie kämpft mit dem Projekt Oase für ein friedliches Miteinander von Mensch und Tier. Seit fast vier Jahren leistet die Naturliebhaberin nicht nur Aufklärungsarbeit, sondern ist auch unermüdlich im Einsatz gegen das Zivilisationsproblem Müll.
„Der Müll stellt ein großes Problem dar. Papier und Plastik werden achtlos auf den Boden geworfen. Aber besonders zerbrochene und herumliegende Glasscherben bieten ein großes Verletzungsrisiko für Kinder, Hunde und die dort lebenden Wasservögel”, erläutert Martina Chane.
Vision und Auftrag von Projekt Oase
“Gesunde und glückliche Tiere in einer naturnahen Umgebung auf der Maininsel – mitten in Frankfurt. Ein Vorzeigeobjekt, auf das die Frankfurter stolz sein können und das den Touristen die Weltstadt mit Herz näher bringt. Entsprechend unserem Motto: Mensch und Tier im Einklang“, so Martina Chane weiter.
Foto: Projekt Oase
Der Verein Projekt Oase ist ein junger und kleiner Verein, der sich noch im Aufbau befindet. Alle Mitglieder helfen ehrenamtlich und müssen ohne jegliche staatliche Förderung auskommen. Um den Tieren, die in Not geraten sind, helfen zu können, werden neben Geldspenden auch unterschiedliche Sachspenden benötigt. Eine Auflistung der benötigten Dinge ist auf der Webseite des Vereins zu finden.
Engagierte Naturliebhaber gesucht
Im Raum Frankfurt/Offenbach sind die Mitglieder rund um die Uhr damit beschäftigt, verletzen Wasservögeln zu helfen. Menschen, die sich engagieren möchten, sind beim Projekt Oase herzlich willkommen.
Polizei Frankfurt: Am gestrigen Nachmittag ist ein männlicher Leichnam aus dem Main geborgen worden. Eine Passantin, die den leblosen Körper im Wasser sah, hatte gegen 16:00 Uhr den Notruf verständigt. Durch die Feuerwehr wurde der Leichnam geborgen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 16-jährigen Jungen aus Offenbach, der seit vorgestern als vermisst gemeldet war.
Eine Obduktion des Toten wurde durchgeführt. Bislang konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden, was letzten Endes zum Tode des Jungen geführt hat. Aufgrund der laufenden Ermittlungen bitten wir von weiteren Anfragen abzusehen. Es wird nachberichtet.
Am 23. Mai 2018 erhielt eine Seniorin aus Rüsselsheim den Anruf einer angeblichen Freundin ihres Sohnes, die der Frau vorschwindelte, für den Kauf eines Wohnwagens dringend Geld zu benötigen. Die Seniorin übergab anschließend, in der Zeit zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr, in ihrem Anwesen im Waldweg 5000 Euro an einen von der Telefonbetrügerin gesandten „Herr Lehmann“.
Wie sich später herausstellte, wurde die Seniorin Opfer von Enkeltrickbetrügern.
Staatsanwaltschaft und Polizei suchen nun mit einem Phantombild nach dem unbekannten Geldabholer. Der Mann ist etwa 1,70 Meter groß, hat eine dunkle Hautfarbe, dunkles Haar und eine normale Figur. Der Geldabholer trug beigefarbene Sommerbekleidung in Form einer 3/4-Hose und einem Blouson.
Wer den Mann auf dem Phantombild kennt oder sonstige sachdienliche Hinweise in diesem Zusammenhang geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 23) unter der Telefonnummer 06142/6960 zu melden.
Patienten, die ein Herz-Kreislauf-Medikament mit dem Wirkstoff Valsartan einnehmen, das wegen einer möglicherweise krebserregenden Verunreinigung zurückgerufen wurde, sollten ihren Arzt und ihre Apotheke kontaktieren. Valsartan wird z. B. gegen hohen Blutdruck oder Herzschwäche eingesetzt. Betroffen sind verschiedene Mono-Präparate mit 40, 80, 160, 320 mg Wirkstoff und zudem einige Kombinationspräparate Valsartan-comp bzw. -HCT 12,5, 25 mg). Ob der Wirkstoff Valsartan in einem Medikament enthalten ist, steht auf jeder Packung bzw. ist Bestandteil des Arzneimittelnamens. Die Präparate einer Reihe von Herstellern wurden EU-weit zurückgerufen; diese dürfen nicht mehr in Apotheken abgegeben werden.
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) informiert: „Die zuständige Bundesoberbehörde geht derzeit davon aus, dass kein akutes Gesundheitsrisiko für Patienten besteht. Es gilt weiterhin, dass Valsartan-haltige Präparate nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden sollen“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. „Patienten, die ein Arzneimittel mit Valsartan einnehmen, können sich im Internet unter http://ots.de/otmTCK informieren und/oder in ihrer Apotheke beraten lassen, ob ihr Medikament von den aktuellen Rückrufen betroffen ist und welche Maßnahmen sie gemeinsam mit dem Arzt und Apotheker ergreifen können.“
In den Fällen, in denen Patienten wegen eines Rückrufs auf ein anderes Präparat wechseln müssen, muss der Arzt ein neues Rezept ausstellen. Schulz: „Apotheker dürfen eine angebrochene Packung nicht einfach gegen eine neue austauschen – alle Valsartan-haltigen Arzneimittel unterliegen der Rezeptpflicht. Für nicht von der Zuzahlung befreite Versicherte wird leider wieder eine Zuzahlung fällig. Die Apotheken müssen diese Zuzahlung in voller Höhe an die jeweilige Krankenkasse weiterleiten.“ Da aber bereits eine große bundesweite Krankenkasse angekündigt hat, dass sie ihren Versicherten die Zuzahlung erstattet, empfiehlt sich ggf. auch eine diesbezügliche Rücksprache mit der Krankenkasse.
Durch die Vielzahl an betroffenen Patienten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ersatzpräparate nicht mehr in ausreichender Menge auf dem Markt verfügbar sind. In diesem Fall empfiehlt sich die Umstellung auf einen vergleichbaren Wirkstoff, nach Entscheidung durch den behandelnden Arzt.
Weitere Informationen unter www.abda.de und www.arzneimittelkommission.de
Laut der Deutschen Apotheker-Zeitung ist ein Rückruf dieser Valsartan-Präparate bekannt:
Präparat
Wirkstärke
Packungsgröße
1 A Pharma
40, 80, 160, 320
28, 56, 98
AAA
40, 80, 160, 320
Alle
Abz
40, 80, 120, 160, 320
Alle
Actavis
80, 320
80 mg: 28
320 mg: 28, 56 und 98
Al
40, 80, 160, 320
40 mg: 28
80, 160 und 320 mg: 98
CT
120, 160
Alle
Dexcel
80, 160
98
Hennig
40, 80, 160, 320
Alle
Heumann
40, 80, 160 und 320
28, 56 und 98
Hexal
40, 80, 160, 320
28, 56, 98
Puren
40, 80, 160, 320
Alle
Ratiopharm
40, 80, 120, 160, 320
Alle
Stada
40, 80, 160, 320
28,56, 98
Valsargamma
80
Alle
Zentiva
40, 80, 160, 320
Alle
Außerdem sind diese Präparate mit Valsartan plus Hydrochlorothiazid betroffen:
Präparat
Wirkstärke
Packungsgröße
1 A Pharma
80
/12,5, 160/12,5, 160/25, 320/12,5 und
320 /25
28, 56, 98
comp. Abz
80/12,5, 160/12,5, 160/25, 320/12,5 und 320/25
Alle
Valsartan/HCT Al
160/12,5, 160/25 und 320/25
98
comp Basic
80 mg/12,5 mg, 160 /12,5 und 160/25
28, 56 und 98
comp.-CT
80/12,5, 160/12,5, 160/25 und 320/25
Alle
Hennig plus HCT
HCT 80/12,5, 160/12,5, 160/25, 320/12,5 und 320 /25
Frankfurt/Main (ots) – Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main erweitert ab Mittwoch, den 18. Juli, den Nutzerkreis des automatisierten Grenzkontrollsystem EasyPASS testweise um Minderjährige der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftraumes sowie der Schweiz, welche das 16. Lebensjahr vollendet haben. Bislang war die Nutzung ausschließlich volljährigen Reisenden vorbehalten.
Abweichend vom Kontrollprozess eines volljährigen EasyPASS-Nutzers wird sich die Ausgangstür der Kontrollspur für den genannten Personenkreis allerdings nicht automatisch öffnen, sondern manuell durch die Bundespolizei freigegeben. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass sich Jugendliche ohne Einverständnis der Erziehungsberechtigten aus deren Obhut entfernen. Insgesamt soll durch diese Maßnahme auch der grenzpolizeiliche Kontrollprozess beschleunigt werden. Nach Abschluss einer Erprobungsphase könnte das erforderliche Mindestalter möglicherweise weiter schrittweise herabgesetzt werden.