BYC-News Blog Seite 1593

Bundesweite Fahndung nach Eyüp Ergec | Versuchter Mord mit Schusswaffe

Gegen 0:40 Uhr des heutigen Tages kam es vor dem Café Creme an der Speckestraße in Westerfilde im Rahmen einer Streitigkeit zwischen einem 40-jährigen Dortmunder und einem 42-jährigen Dortmunder zu der Abgabe mehrerer Schüsse. Durch diese wurde der 40-jährige Dortmunder schwer verletzt. Er erlitt mehrere Schussverletzungen im Bereich der Beine und im Bauch. Nach durchgeführter Notoperation ist der Geschädigte mittlerweile außer Lebensgefahr.

Der 42-jährige Eyüp ERGEC ist dringend der Tat verdächtig und derzeit flüchtig. Die Polizei bittet um Ihre bundesweite Mithilfe.

Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort des Eyüp ERGEC machen?

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Der Gesuchte ist vermutlich im Besitz einer Schusswaffe

Hinweise an die Mordkommission oder an die Kriminalwache unter der Telefonnummer 0231/132-7999 oder 0231/132-7441

5 Deutsche unter den Opfern des Flugzeugabsturzes nahe Addis Abeba

Bei einem Flugzeugabsturz einer Boeing 737 der Ethiopian Airlines, etwa 62 Kilometer südöstlich der äthiopischen Hauptstadt, sind alle 149 Passagiere sowie die acht Crewmitglieder an Bord, ums Leben gekommen. Unter den Opfern befinden sich auch fünf deutsche Staatsbürger.

Die Maschine vom Typ Boeing 737 MAX8 war auf dem Flug von Addis Abeba nach Nairobi. Bereits wenige Minuten nach dem Start brach der Kontakt vom Cockpit zum Tower ab. Zuvor habe der Pilot um Erlaubnis zur Rückkehr gebeten, da es „Probleme“ gäbe. Vom Tower habe er hierfür die Erlaubnis bekommen.

Das Einzige was bisher bekannt ist, dass die Geschwindigkeit der Maschine während des Steigfluges schwankte. So sei es auf jeden Fall lauf der Flugüberwachungs-Webseite Flightradar24 zu erkennen gewesen.

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5 Deutsche unter den Opfern

Wie die Fluggesellschaft mitteilte seinen die Nationalitäten der Opfer vielfältig. So haben sich an Board der Maschine nicht nur 32 Kenianer befunden, sondern auch fünf Deutsche, 18 Kanadier, 9 Äthiopier, 8 US-Amerikaner, 8 Italiener, 8 Chinesen, 7 Briten sowie 7 Franzosen.

„Wir möchten den Familien von denen, die heute auf einem planmäßigen Ethiopian-Airlines-Flug nach Nairobi in Kenia ihr Leben verloren haben, unser tiefes Mitgefühl aussprechen.“

so das Büro des äthiopischen Regierungschefs Abiy Ahmed via Twitter

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Teilnehmer des UN-Umweltprogrammes unter den Opfern?

Woher die Opfer genau stammen ist noch unklar. Ob sich auch Teilnehmer eines Treffens zum großen Jahresversammlung des UN-Umweltprogrammes befunden haben kann noch nicht gesagt werden. Die Versammlung ist für den morgigen Montag geplant.

Die Maschine dieses Typs wurde vom Flugzeugbauer Boeing erst 2017 in den Dienst gestellt. Bereits im Herbst vergangenen Jahres (20. 10.2018) stürzte eine Maschine des gleichen Typs der Fluggesellschaft Lion Air, kurz nach dem Start in Jakarta ins Meer. Das Unglück forderte damals 189 Menschenleben.

ZDF-Korrespondent muss Türkei verlassen

Der Leiter des ZDF-Studios in Istanbul, Jörg Brase, hat die Türkei verlassen. Die Zehn-Tages-Frist für die Ausreise lief am Sonntag ab, nachdem die Verlängerung seiner Pressekarte am 1. März 2019 ohne Begründung von türkischer Seite abgelehnt worden war.

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut: „Die Ausweisung von Jörg Brase ist gänzlich unverständlich, er hat aus Istanbul sachlich und kompetent berichtet. Die Korrespondenten sollen damit eingeschüchtert werden. Davon werden wir uns nicht beeindrucken lassen. Die Türkei ist ein wichtiges Land für Deutschland, und wir werden weiter unvoreingenommen, sachlich und auch kritisch aus der Türkei und über die Türkei berichten.“

Das ZDF bereitet eine Klage gegen die Ablehnung der Akkreditierung seines Korrespondenten in der Türkei vor. Die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ZDF-Studio Istanbul, deren Pressekarten ebenfalls abgelaufen waren, haben mittlerweile Bescheid über die Verlängerung ihrer Akkreditierungen erhalten. Sie können somit weiterhin für das ZDF in der Türkei tätig sein.

Das Studio Istanbul ist für die Berichterstattung aus der Türkei, dem Iran und Afghanistan zuständig. Jörg Brase wird vorerst aus Deutschland oder dem ZDF-Büro in Teheran über wichtige Ereignisse in der Türkei, wie die Kommunalwahl am 31. März 2019, berichten.

Aus Protest gegen die EU-Urheberrechtsreform – Wikipedia schaltet seine Deutsche Seite ab

WIKIPEDIA gehört nach Ermittlungen von verschiedenen Internet-Marktforschungsunternehmen, zu den zehn am häufigsten frequentierten Internetseiten der Welt. Jetzt greift Wikipedia Deutschland am 21. März zu einer außergewöhnlichen Maßnahme. Als Protest gegen die von der EU geplante Urheberrechtsreform, wird die beliebte Internetseite komplett abgeschaltet.

Die User bekommen an diesem Tag (Donnerstag, 21.03.2019) nur eine schwarze Protestnote zu sehen. Damit wird sich Wikipedia an dem europaweiten Protest gegen die geplante Urheberrechtsreform, die für den 23. März geplant ist, beteiligen. Deutsche User werden an diesem Tag keinen Zugriff auf die Enzyklopädie haben.

Wie Borys Sobienski, stellvertretender Generalsekretär der Piratenpartei, gegenüber den Medien mitteilte, sei die Entscheidung von Wikipedia vollkommen nachvollziehbar.

„Die Befürworter der aktuellen Urheberrechtsreform müssen in aller Deutlichkeit auf die Konsequenzen ihres Tuns hingewiesen werden.“

Vermutlich Ende März oder Anfang April soll die Reform im EU-Parlament abgesegnet werden. Geeinigt haben sich die EU-Parlamentarier hierauf im Februar.

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Freies Internet in Gefahr

Probleme für Wikipedia sehen die Betreiber darin, dass die geplante Reform dazu führen kann, dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird.

Auch wird kritisiert, dass in dem Entwurf, vor allem Artikel 11 (Leistungsschutzrecht für Presseverleger) und Artikel 13, der ihrer Einschätzung nach bei Online-Diensten wie etwa Google zu einer Pflicht von Upload-Filtern führen würde, auch wenn davon in dem Entwurf nicht explizit die Rede sei.

Keine Rettungsgasse gebildet – Polizei greift hart durch – 23.000 Euro Bußgelder

Bei einem schweren Verkehrsunfall am vergangenen Donnerstag auf der A5 bei Heidelberg, kümmerte sich die Polizei nicht nur um die Verkehrsregelung und Unfallaufnahme. Ganz gezielt richtete sie auch das Augenmerk auf das Thema „Rettungsgassenverstoß“ und greift hart durch.

Nach dem LKW-Unfall mit einem Schwerverletzten bildete sich ein Stau von gut 20 Kilometern. Während des Staus kontrollierte die Polizei in der Zeit zwischen 14:45 Uhr und 15:15 Uhr eine halbe Stunde lang die Fahrtrichtung Heidelberg hinsichtlich der Bildung der erforderlichen Rettungsgasse.

Auf einem Teilstück von fünf Kilometern mussten die Beamten über 100 Verstöße feststellen. Insgesamt über 23.000 Euro Bußgelder ist die erschreckende Bilanz dieser Kontrolle. Den Haltern wird nun in den nächsten Tagen ein Bußgeldbescheid von rund 200 Euro ins Haus flattern.

Auch auf der Gegenfahrbahn kam es durch Gaffer zu einem etwa zwei Kilometer langen Stau.

Ein 47-jähriger Fahrer eines 7,5-Tonners war kurz vor der Ausfahrt Bruchsal fast ungebremst auf einen anderen LKW aufgefahren und schob diesen wiederum auf einen Weiteren. Der Unfallverursacher wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus seinem Wrack befreit werden. Er kam schwer Verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus.

Selbstversorgung vom Schieferdach – Devon trifft Design

Die Energiepreise steigen – und damit wird bei einer Dachsanierung die autarke Stromversorgung immer attraktiver. Ein neues Schieferdach-System verbindet zeitloses Design mit Ökologie und Ökonomie. In 400 Millionen Jahre alte Steine aus den Tiefen der Natur lassen sich leistungsstarke Photovoltaikelemente flächenbündig integrieren.

Rund 30 Paneele, die passgenau zwischen modernen rechteckigen Schiefersteinen in einem Schienensystem fixiert werden, können bereits ein Einfamilienhaus mit Sonnenstrom versorgen. Das Rathscheck Schieferdach-System gilt als Revolution in der traditionellen Naturstein-Deckung: Durch die einfache Montagetechnik ist es mehr als 50 Prozent schneller installiert und damit kostengünstiger als ein traditionelles Schieferdach. Der Naturstein gilt als langlebiges Bedachungsmaterial. Beim Ersatz von asbesthaltigen Dachflächen, die bis in die 90er Jahre verlegt wurden und die mit fortschreitender Verwitterung gefährliche Fasern freisetzen können, erhalten Hausbesitzer einen Sanierungsbonus.

Weitere Fördermittel gibt es, wenn zusätzlich die Wärmedämmung verbessert wird. Infos: www.schiefer.de, kostenlose Bauherrenberatung bei Rathscheck Schiefer, Tel. 02651 955 110.

Neue Räumlichkeiten für den Begegnungstreff im Rathaus

Im Begegnungstreff ZWOZWO im ehemaligen Bingerbrücker Rathaus wird es durch den bevorstehenden Umbau des Gebäudes eine wichtige Veränderung geben. Am 20. März 2019 wird das ZWOZWO im Alten Rathaus in der Koblenzer Str. 22 vor dem Umbau sein letztes Treffen mit Kaffee und Kuchen anbieten.

Am Samstag, den 23. März 2019, zieht das ZWOZWO voraussichtlich für die nächsten eineinhalb Jahre in die Caféteria der Evangelischen Gemeinde Bingerbrück. Die Caféteria ist im Garten an der evangelischen Kirche gelegen. Die Öffnungszeiten des ZWOZWO in der Caféteria bleiben die gleichen: mittwochs jeweils von 15.00 bis 18:00 Uhr. Die Aktiven des ZWOZWO sind hocherfreut und dankbar über die Gastfreundschaft der Evangelischen Schwestergemeinde.

Ziemlich genau vor zwei Jahren war die Bingerbrücker Gruppe „Lokale Kirchenentwicklung“ innerhalb des Projektes „Soziale Stadt Bingerbrück“ aus dem Stand gestartet und hatte den Begegnungstreff „ZWOZWO“ ins Leben gerufen. Mit diesem Treff bringt sich die katholische Pfarrgemeinde in das städtische Projekt ein. Die Aktiven sind nach zweijähriger Erfahrung zufrieden mit den gemachten Erfahrungen und freuen sich auf die Herausforderungen im neuen Umfeld.

Das erste ZWOZWO Treffen wird am Mittwoch den 27. März 2019, in den neuen Räumlichkeiten stattfinden. Am 1. Mai 2019 bleibt ZWOZWO geschlossen. Interessenten, die sich aktiv in den Treffpunkt einbringen möchten, können sich unter der Telefonnummer 06721/ 99 21 88 bzw. info@bingerbrueck.com melden.

Der SKODA POPULAR feiert sein 85. Jubiläum

Vor 85 Jahren, am 6. März 1934, begann die Karriere des legendären SKODA POPULAR. Das erste Exemplar ging nach Zlín an den weltbekannten Schuhhersteller Bata. Der POPULAR überzeugte mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis und seiner modernen Konstruktion. Er feierte sportliche Erfolge, fand reißenden Absatz und wurde in Dutzende Länder exportiert.

Mitte der 1920er Jahre legte SKODA ein großzügiges Investitionsprogramm auf, das eine effiziente Massenfertigung inklusive Fließbandproduktion und – daraus resultierend – eine beeindruckende Modelloffensive ermöglichte. Vorreiter der neuen Pkw-Generation war im April 1933 der SKODA 420 STANDARD, eine schlagkräftige Antwort auf die Wirtschaftskrise. Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem S 422, brachte er rund 250 Kilogramm weniger auf die Waage. Zugleich nutzte sein Vierzylinder-Viertakter mit einem Hubraum von 995 ccm und einer Leistung von 20 PS die damaligen Steuervorteile geschickt aus. Der Preis betrug 29.800 Kronen.

Aufgrund der positiven Erfahrung mit dem 420 STANDARD entwickelte SKODA den POPULAR. Bereits die Einstiegsausführung – der S 418 POPULAR – bot dank seines Zentralrohrrahmens, der Einzelradaufhängung rundum und der präzisen Zahnstangenlenkung selbst auf schlechten Straßen ein ausgezeichnetes Fahrverhalten. Hinzu kam eine günstige Gewichtsverteilung, denn das Getriebe rückte an die Hinterachse (Transaxle-System). Der 902 ccm große Vierzylindermotor leistete 18 PS und verbrauchte lediglich sieben Liter auf 100 km. Der erste Prototyp entstand am 18. Januar 1934, bis Ende Februar folgten weitere 19 Exemplare der Versuchsserie.

Foto: Skoda

Am 6. März 1934 wurde der erste SKODA POPULAR an einen Kunden übergeben: Ihn übernahm der international bekannte Schuh- und Reifenhersteller Bata aus Zlín, der seinerzeit die Fahrzeuge von SKODA bereifte. Firmenchef Jan Antonín Bata soll das Fahrzeug höchstpersönlich entgegengenommen haben. Einen Monat darauf, am 9. April, bestellte Bata bei Ing. Karel Hrdlicka – dem Direktor des Automobilwerks – 30 weitere POPULAR in den Ausführungen Halbcabriolet und Roadster. Angesichts der guten Erfahrungen mit dem modernen und sparsamen Wagen kaufte das Unternehmen später noch mehrere Dutzend weitere Exemplare des ab 17.800 Kc erhältlichen SKODA POPULAR, unter anderem auch mit geschlossener Nutzfahrzeugkarosserie.

Der SKODA POPULAR erfreute sich unter Autofahrern schnell außerordentlicher Beliebtheit. Auch die Prominente nahmen seinerzeit gerne hinter dem Steuer des SKODA POPULAR Platz, so zum Beispiel die tschechische Fußballnationalelf, die 1934 mit Torwart und Kapitän FrantiSek Plánicka Vizeweltmeister geworden war. Die Vorzüge des SKODA POPULAR unterstrich außerdem eine beeindruckende Fernfahrt: Vier Fahrzeuge fuhren von Prag bis in das 11.000 Kilometer entfernte Kalkutta im damaligen Britisch-Indien. Der Rückweg führte das Quartett über Bombay. In Triest ging die Reisegruppe von Bord des Schiffes und kehrte über Italien, Jugoslawien und Österreich in die Heimat zurück, um die 15.000 Kilometer lange Gesamtstrecke abzurunden.

Auch die steil steigenden Produktionszahlen zeigen, wie gut der POPULAR bei den Kunden in der Tschechoslowakei und in Dutzenden von Ländern in aller Welt ankam. Zwischen 1934 und 1935 verdoppelte sich die Menge der gefertigten Fahrzeuge nahezu. Allein von 1935 bis 1939 gingen fast 6.000 Exemplare in den Export, 1935 erstmals auch nach China. Das markiert den Beginn der Handelsbeziehung von SKODA AUTO mit dem Reich der Mitte. 1936 rückte der Autohersteller dank der POPULAR-Baureihe zur Nummer 1 auf dem heimischen Fahrzeugmarkt auf. Bis heute hat SKODA diese Position behaupten können.

Hinzu kamen viele sportliche Erfolge auf internationalem Motorsportparkett, so etwa der zweite Platz eines POPULAR in der Klasse bis 1.500 ccm bei der Rallye Monte Carlo im Jahr 1936. Schon damals nahm SKODA diesen Triumph zum Anlass für eine Sonderserie: Die Coupé- und Roadster-Versionen POPULAR MONTE CARLO sprachen vor allem anspruchsvollere Kunden an.

Das anhaltende Interesse der Kunden an dem kleinsten Fahrzeug von SKODA ergab sich auch aus der kontinuierlichen Modellpflege. Durch den Zweiten Weltkrieg wurde die Karriere des POPULAR jäh unterbrochen. Dennoch liefen zwischen 1934 und 1946 mehr als 21.000 Einheiten der Modellreihe vom Band, davon rund 250 Fahrzeuge nach Kriegsende. Als Sprungbrett zur Wiederaufnahme der Produktion diente aber der SKODA POPULAR 1101. Er basierte auf Prototypen, die bereits im Sommer 1939 entstanden waren. Er besaß einen um 40 Millimeter verlängerten Radstand, während das Getriebe wieder an den Motor rückte und dort mit der Kupplung eine Einheit bildete. Der geringe Verbrauch von 8,5 Litern auf 100 km blieb trotz der Leistungssteigerung auf 23,5 kW (32 PS) unverändert. Die Kunden lernten die modernisierte Ausführung 1946 als SKODA 1101 kennen, größere Bekanntheit erlangte sie aber unter ihrem Spitznamen ‚Tudor‘.

Ärztliche Bereitschaftspraxis Mainz jetzt an neuem Standort

Seit dem gestrigen Donnerstag ist die Ärztliche Bereitschaftspraxis im Katholischen Klinikum Mainz (KKM) umgezogen. Die Praxis, befand sich zuvor im Provisorium neben dem Parkhaus. Die neuen Räume befinden sich nun nur wenige Meter vom alten Standort entfernt, im Hauptgebäude des KKM.

Der separate Eingang zur Ärztlichen Bereitschaftspraxis, der sich auf der rechten Seite vor dem Haupteingang des Klinikums befindet, ermöglicht eine direkte Anbindung an die Zentrale Notaufnahme des KKM,  bei gleichzeitiger Entkopplung vom normalen Klinikbetrieb. Ziel ist es, die Patientenströme besser zu leiten.

Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes: 116117 (ohne Vorwahl, kostenfrei)

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Öffnungszeiten

  • Mo. 19 Uhr – Di. 7 Uhr
  • Di. 19 Uhr – Mi. 7 Uhr
  • Mi. 14 Uhr – Do. 7 Uhr
  • Do. 19 Uhr – Fr. 7 Uhr
  • Fr. 16 Uhr – Mo. 7 Uhr

an Feiertagen: vom Vorabend des Feiertages, 18 Uhr, bis zum Folgetag, 7 Uhr

Kontakt

Ärztliche Bereitschaftspraxis Mainz
c./o. Katholisches Klinikum Mainz (St. Vincenz und Elisabeth Hospital)
An der Goldgrube 11
55131 Mainz

Im Erdgeschoß (Bauteil B900) des Hauptgebäudes direkt neben der Notaufnahme

25-Jähriger schwer verletzt – Polizei such nach Messerstecherei an Rosenmontag Zeugen

Wie die Polizei Mainz jetzt mitgeteilt hat, ist es während des Mainzer Rosenmontagsumzuges am frühen Nachmittag zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen in der Mainzer Altstadt gekommen. Hierbei wurde eine Person mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt.

Während der närrische Lindwurm durch die Holzhofstraße schlängelte und die Narren entlang des Zugweges fröhlich feierten, gerieten gegen 14:45 Uhr, nur wenige Meter weiter in der Mainzer Altstadt, zwei Gruppen in einen Streit.

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25-jähriger im Bereich der Hüfte schwer verletzt

Die beiden Gruppen trafen in Höhe der Kreuzung Neutorstraße und Dagobertstraße aufeinander. Während dieser Auseinandersetzung ist ein 25-Jähriger durch einen Messerstich schwer im Bereich der Hüfte verletzt worden. Er musste durch Rettungskräfte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden und verblieb dort stationär. .

Die Polizei Mainz sucht Zeugen die Hinweise auf die Personengruppen oder zur Auseinandersetzung geben können. Weiterhin sucht die Polizei die Tatwaffe. Ist im Bereich Neutorstraße /Graben /Holzstraße/Augustinergasse an oder nach dem Rosenmontagszug ein Messer aufgefunden, dessen Herkunft unklar ist?

Mitteilungen bitte an die Polizeiinspektion Mainz 1 (Altstadtrevier): Tel.: 06131/ 654110.

Nach Sexualdelikt an Altweiberdonnerstag in Mainz sucht die Polizei nach Zeugen

Am Altweiberdonnerstag ist es in Mainz am Tritonplatz zu einem Sexualdelikt gekommen. Um die Tatabläufe weiter aufzuklären, ist die Kriminalpolizei auf die Mithilfe von Personen angewiesen, die in der Altweibernacht in der Nähe des Theaters in Mainz unterwegs waren.

Zwischen 01:00 Uhr und 02:00 Uhr ist ein ca. 18 bis 20 Jahre alter Mann auf dem Tritonplatz aufgefallen. In dieser Nacht waren auf diesem Platz, der sich zwischen Deiter’s (Geschäft für Fastnachtskostüme) und dem „kleinen Haus“ des Staatstheaters befindet, die Fastnachtsalm und eine Reihe Dixie-Toiletten aufgebaut.

Foto: Polizei Mainz

Der junge Mann war nicht kostümiert, sondern bekleidet mit einer schwarzen Hose, schwarzen Jacke mit zwei helleren Streifen an den Ärmeln und einer verkehrt herum getragenen, schwarzen Basecap.
Er hatte sehr helle Haut, sehr gepflegte, kräftige Augenbrauen und einen leichten Kinnbartansatz. Er sprach normales Deutsch mit Jugendslang und gab sich als Bundeswehrsoldat aus, der deshalb zur Hilfe verpflichtet sei.

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Katzenkostüm und blauer Drache

Der schwarz gekleidete Mann war in dieser Nacht zeitweise mit einer jungen Frau in einem Katzenkostüm und einem Jugendlichen in einem blauen Drachenkostüm unterwegs, die beide augenscheinlich stark alkoholisiert waren.

Die Kriminalpolizei sucht den schwarz gekleideten Mann, der in dieser Nacht mit weiteren Personen Kontakt hatte und möglicherweise auch dort damit geprahlt hat, Bundeswehrsoldat zu sein. Hinweise zu dieser Person bitte telefonisch an: 06131 – 65 3633 (Anrufbeantworter) oder über unsere Onlinewache: https://www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/ oder Mo. bis Fr. an 06131-653640 (tagsüber).

Erneute hirnlose Sachbeschädigung an einem Fahrzeug einer Hilfsorganisation

Nachdem am Fastnachtsamstag die Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt Opfer von hirnlosen Angriffen wurde (wir berichteten), hat es nun eine weitere Organisation in der Region getroffen. Diesmal sind die ehrenamtlichen Helfer des DLRG betroffen.

Am Aschermittwoch musste die DLRG des Ortsvereins Nieder-Olm/Wörrstadt feststellen, dass ihr abgestellter Mannschaftsbus mit braunem Paketband umwickelt wurde.

„Irgendjemand fand es vermutlich lustig unseren Mannschaftsbus mit Paketklebeband zu umwickeln“.

Foto: DLRG Ortsverein Nieder-Olm / Wörrstadt

Da der Mannschaftswagen aufwändig mit Spezialfolie beklebt ist lässt sich das Klebeband nur schwer entfernen. Es besteht das Risiko diese mit abzureißen oder zu beschädigen.

„Dazu kommt, dass es nicht nur der Mannschaftsbus unserer Sportler ist, sondern auch als Einsatzfahrzeug für den Katastrophenfall vorgehalten wird und daher immer Einsatzbereit sein muss.“ So der Ortsverein auf Facebook.

Foto: DLRG Ortsverein Nieder-Olm / Wörrstadt

Auch wenn die Helfer den Narren ihren Spaß an Fastnacht gönnen, doch bei mutwilliger Sachbeschädigungen hört der Spaß auf. Als logische Konsequenz hierauf, hat der Verein Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

Der Verein bittet nun Zeugen, die etwas beobachtet haben, oder Hinweise zu den Tätern geben können sich direkt bei der Ortsgruppe oder bei der Polizei zu melden.

Foto: DLRG Ortsverein Nieder-Olm / Wörrstadt

„Vielleicht hat ja jemand etwas gesehen oder noch besser: Der Verursacher denkt noch einmal über seine Tat nach und macht es durch die Reinigung des Fahrzeuges wieder gut“, so der Appell des Ortsvereins.

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Vandalismus an Einsatzmitteln oder Handgreiflichkeiten gegen Einsatzkräfte sind kein Kavaliersdelikt,

Motorradfahrer kämpfte bei Unfall um sein Leben – Gaffer erwartet nun Anzeige

Tragisch genug, wenn es zu einem Unfall mit Personenschaden kommt. Wie der schwere Motorradunfall am Aschermittwoch auf der L523 zeigt, kann allerdings beobachtet werden, dass Gaffer neugierig das Geschehen fotografieren oder filmen.

Mit ihren Kraftfahrzeugen fahren sie besonders langsam am Unfallort vorbei, um eine bessere Sicht zu haben. In der Regel geht es dabei um reine Sensationslust, wenn Menschen leiden, oder wie in diesem Fall, um ihr Leben kämpfen.

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Mit Smartphones fotografiert

Zwei Autofahrer (18 und ein 29 Jahre) bremsten ihre Fahrzeuge an der Unfallstelle fast zum Stillstand ab, um mit ihren Smartphones Fotos vom Unfallgeschehen einzufangen. Beide wurden kontrolliert und Anzeigen gefertigt.

Ob ihnen bewusst war, dass sie Gefahr laufen, durch dieses Verhalten eine Straftat zu begehen? Nämlich dann, wenn sie unbefugt Bildaufnahmen fertigen, die die Hilflosigkeit einer anderen Person zur Schau stellt und dadurch den höchstpersönlichen Lebensbereich der abgebildeten Person verletzen.

Küchenmesser als Tatwaffe – 22-jährigen Tunesier erwartet nun Anklage wegen Mordes

Nach dem Tötungsdelikt vom Aschermittwoch im Wormser Nordend ist der Beschuldigte am Donnerstagvormittag, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz einem Haftrichter vorgeführt worden. Antragsgemäß hat dieser nach Prüfung der Gesamtumstände die Untersuchungshaft wegen Mordes zur Sicherung des Strafverfahrens angeordnet. Der Beschuldigte wurde unmittelbar nach der Vorführung in eine Justizvollzugsanstalt in Rheinland-Pfalz gebracht.

In der Begründung des Haftbefehls führt das Gericht § 112 Absatz 2 Nr. 2, Fluchtgefahr und Schwerkriminalität an. Weiterhin ist der Beschuldigte ohne festen Wohnsitz und seit Montag, 04.03.2019 zur Festnahme zwecks Abschiebung durch die zuständige Ausländerbehörde in Baden-Württemberg ausgeschrieben.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen tunesischen Staatsangehörigen. Dieser ist im Oktober 2017 in die Bundesrepublik Deutschland eingereist und hat einen Asylantrag bei einer Außenstelle des BAMF in Baden-Württemberg gestellt. Er verfügt derzeit über eine Duldung.

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Mehrere Straftagen bereits im Vorfeld

Der Beschuldigte ist bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

Er verbüßte im Oktober 2018 eine dreiwöchige Haftstrafe wegen Diebstahls.
Darüber hinaus ist er bereits wegen zwei Körperverletzungsdelikten sowie im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Bedrohung und Nötigung auffällig geworden.

Straftaten gegenüber der 21-jährigen Getöteten sind polizeilich nicht bekannt geworden. Die 21-jährige lebte in ihrem Elternhaus, indem sich auch der Tatort befindet. Der Tatort ist durch Fachkräfte der Kriminaldirektion Mainz aufgenommen worden.

Küchenmesser als Tatwaffe

Am Tatort konnte auch die vermeintliche Tatwaffe, ein langes Küchenmesser sichergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet. Das Opfer wies mehrere Stichverletzungen auf, die als todesursächlich eingestuft werden.

Durch das Kommissariat K11 der Kriminaldirektion Mainz, zuständig für Kapitalverbrechen, werden umfangreiche Ermittlungen geführt um die Gesamtumstände der Tat lückenlos aufzuklären.

Dringender Appell der Polizei nach weiterem Sprengstofffund im Fall „Graumann“

Nachdem ein weitere Sprengsatz in einem Holzscheit am Aschermittwoch in einem einem Haus in Fischbach gefunden wurde, richtet die Polizei im Fall Bernhard Graumann nochmal dringend einen Appell an die Öffentlichkeit:

Wenn Sie privat oder geschäftlich Streit mit dem Landschaftsgärtner Bernhard Graumann hatten, setzen Sie sich bitte mit der Polizei in Verbindung. Unter der Telefonnummer 0631 / 369-2660 ist rund um die Uhr ein das Hinweistelefon der Sonderkommission erreichbar.

Die Polizei kann nicht ausschließen, dass Graumann weitere Sprengsätze deponiert hat, um Menschen, die mit ihm ein problematisches Verhältnis hatten, zu töten oder schwere Verletzungen zuzufügen.

Die Sonderkommission arbeitet auf Hochtouren, um das Leben des Bernhard Graumann hinsichtlich Gefahrenerkenntnissen zu durchleuchten und weitere gefährdete Personen zu identifizieren. Bis heute gingen bei den Ermittlern mehr als 100 telefonische Hinweise zum Fall Graumann ein.

Die Informationen werden ausgewertet und von den Beamten überprüft. Die Polizei ist mit Spezialhunden im Einsatz, um an möglicherweise gefährdeten Objekten weitere Sprengvorrichtungen ausfindig zu machen.

Rachefeldzug des Landschaftsgärtners

Das Polizeipräsidium Westpfalz arbeitet dabei eng mit den Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz (LKA) und den Fachleuten des Bundeskriminalamts (BKA) zusammen. Das BKA verfügt beispielsweise über eine mobile Röntgentechnik, mit der es möglich ist, manipulierte Holzscheite in einem Brennholzstapel zu erkennen. Weitere Unterstützung erhält die Sonderkommission von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik.

Die Polizei geht nach wie vor davon aus, dass Graumann gezielt an Menschen, mit denen er Streit hatte, Rache nehmen wollte. Die Todesursache des Landschaftsgärtners steht aktuell nicht fest. Derzeit steht ein toxikologisches Gutachten aus, das nächsten Woche erwartet wird.

Quelle: Videobeitrag SWR

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen beabsichtigen Staatsanwaltschaft und Polizei, die für Ende dieser Woche angekündigte Pressekonferenz im Verlauf der nächsten Woche durchzuführen und die Öffentlichkeit umfassend über den aktuellen Stand der Ermittlungen zu informieren.