BYC-News Blog Seite 1592

Ali B. gesteht zum Prozessauftakt die Tötung der 14-jährigen Susanna aus Mainz

Am heutigen Dienstag (12.03.2019)  startete am Wiesbadener Landgericht der Prozess gegen den 22-jährigen Ali B. Ihm wird vorgeworfen im Mai vergangenen Jahres die 14-jährige Mainzer Schülerin Susanna vergewaltigt und ermordet zu haben.

Der erste Verhandlungstag beginnt gleich mit einem Teilgeständnis. So hat der 22-järhige Angeklagte zugegeben Susanna getötet zu haben. Er habe die 14-jährige im Sitzen erwürgt. Wie das geschehen konnte wisse er aber nicht.

Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, sagte Ali B. im Laufe der Verhandlung:
„Es wurde vor meinen Augen schwarz, dann kam es zu diesem Ereignis. Ich weiß nicht, wie das geschehen konnte“, so zumindest die Übersetzung des Dolmetschers.

Im Anschluss habe er geschaut, ob Susanna noch am Leben sei, wobei er jedoch keinen Puls mehr gefühlt habe.

Ein Großaufgebot an Polizei beteiligte sich im Mai 2018 an der Suche nach der 14-jährigen | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Eine Vergewaltigung, so wie es die Anklage ihm Vorwirft weist er jedoch von sich. Er habe vor der Tat mit der 14-jährigen einvernehmlichen Sex gehabt.

Zum Verhandlungsauftakt am Wiesbadener Landgericht, wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Neben einem großen Aufgebot von Medien und Kamerateams, bildete sich auch vor dem Zuschauereingang eine große Schlange. Vor dem Gerichtsgebäude versammelten sich zahlreiche Menschen zu einer Mahnwache.

Ali B. soll im Mai 2018 die 14-jährige Susanna aus Mainz in Wiesbaden-Erbenheim vergewaltigt und danach heimtückisch getötet haben. Die Leiche der 14-jährigen wurde am 6. Juni 2018 in einem Erdloch nahe eine Bahnstrecke in Wiesbaden gefunden.

Nahe einer Bahnstecke in Wiesbaden wurde die 14-jährige Schülerin tot aufgeunden | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nach der Tat hatte sich Ali B. Anfang Juni mit seiner Familie in den Irak abgesetzt. Dort wurde er jedoch von kurdischen Sicherheitskräfte festgenommen und begleitet durch Beamte der Bundespolizei wieder zurück nach Deutschland geflogen. Seit Juni 2018 sitzt er nun in Deutschland in Untersuchungshaft

Gastrokontrollen in Sachsenhausen – Zum Teil eklatante Hygienemängel

Am vergangenen Wochenende (09.-10.03.2019) haben das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main und die Frankfurter Polizei gemeinsam Gaststättenkontrollen im Stadtteil Sachsenhausen durchgeführt. Diese haben unter anderem eklatante Hygienemängel zu Tage gefördert.

Es wurden im Verlauf des Abends insgesamt 11 Gaststätten kontrolliert. Davon wiesen lediglich 3 Lokale in der Straße Kleine Rittergasse keine bzw. kaum Mängel auf.

Bereits die erste Kontrolle gegen 21.00 Uhr führte dazu, dass in der Kleine Rittergasse ein Betrieb vorübergehend geschlossen werden musste. Der Grund dafür: In dem Lokal stellten die Experten des Ordnungsamtes eklatante Hygienemängel sowie einen starken Ungezieferbefall fest.

Shishabar musste sofort geräumt werden

In dem Ziegelhüttenweg musste eine Shisha Bar sogar komplett geschlossen werden. Als die Kontrolleure die Örtlichkeit betraten, schlug das Kohlenmonoxid-Messgerät sofort aus. Ein Aufenthalt in den Räumlichkeiten wurde als gesundheitsgefährdend eingestuft. Daher wurde sofort die Räumung der Bar veranlasst. Doch nicht nur in dem Lokal selbst wurden bedenkliche Werte gemessen. In dem Außenbereich wurde an einem Abluftrohr ein solch hoher Kohlenmonoxid-Wert festgestellt, so dass dieser durch das Gerät nicht einmal mehr erfasst werden konnte. Zudem wies die Gaststätte erhebliche Hygienemängel auf. Weiterhin waren drei dort befindliche Geldspielautomaten allesamt abgelaufen und wurden durch das Ordnungsamt sichergestellt. Die Gesamtumstände und die immer wieder notwendigen Kontrollen sowie die Uneinsichtigkeit des Betreibers führten dazu, dass nun ein Gewerbeuntersagungsverfahren gegen ihn eingeleitet wird.

Strafanzeigen wegen Betrugverdacht

Bei zwei anderen Betrieben wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen. In der Klappergasse wurde mutmaßlich günstiger Wodka in Markenflaschen umgefüllt und anschließend teuer verkauft. In der Straße Kleine Rittergasse hatte ein anderer Betreiber eine ganz ähnliche Idee und hatte günstiges Bier an die Zapfanlage angeschlossen. Verkauft hatte er es jedoch als teures Markenbier.

In weiteren Lokalen wurden (kleinere) hygienische Mängel festgestellt, bei einigen fehlten Aushänge (Jugendschutzgesetz, Preisaushang) und andere hielten sich nicht an das Nichtrauchergesetz.

Illegaler Mitarbeiter

In der Gaststätte, in welcher mutmaßlich günstiger Wodka in Markenflaschen ausgeschenkt und teuer verkauft wurde, konnte zudem ein Mitarbeiter festgestellt werden, welcher sich illegal in Deutschland aufhält. Dieser wurde festgenommen und in die Haftzellen des Polizeipräsidiums verbracht. Die Ermittlungen dauern an.

Das erschreckende Ergebnis macht die Notwendigkeit solcher Kontrollen deutlich. Hygienemängel, stark überhöhte Kohlenmonoxid-Werte, Betrug – all das geht zu Lasten der Gäste! Daher werden das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main und die Frankfurter Polizei auch in Zukunft umfangreichen Kontrollen durchführen; für die Gesundheit und Sicherheit aller!

Nach Fahrerflucht andere Verkehrsteilnehmer gefährdet – Polizei sucht nach Betroffenen

Am Sonntag (10.03.2019), kam es in Bingerbrück in der Koblenzer Straße gegen 18:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht. Im Ramen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der flüchtige Fahrer zeitnah gestellt werden.

Nach Aussagen der Polizei, müsste der Beschuldigte auf der B9 zwischen Bingen und Bacharach mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Der Beschuldigte war mit einem blauen Kleinwagen unterwegs.

Die Polizei bittet nun Verkehrsteilnehmer, die sich gefährdet oder genötigt gefühlt haben, sich bei der Polizei zu melden. Insbesondere sucht die Polizei nach einem Fahrer und dessen Insassen, die in einem hellgrünen „Familien-Van“ unterwegs waren.
Auch weitere Personen, die Angaben zur Fahrweise den Beschuldigten machen können, sollten sich bei der Polizei melden.

Polizeiinspektion Bingen
Telefon: 06721 9050
E-Mail: pibingen@polizei.rlp.de

Zettel sorgt für Erheiterung bei Weisenauer Fahrschule

Ein Wohngebiet, eine Fahrschule und öffentliche Parkplätze, eigentlich nichts Besonderes.
Doch in Weisenau amüsierten nun 2 Zettel hinter den Scheibenwischern zweier Fahrschulfahzeuge der Fahrschule Baroli für schmunzeln.

In wohl jeder Fahrschule lernt man, wo man Fahrzeuge parken darf. Nicht nur heute sondern das auch schon seit Jahrzehnten. Entweder ein Anwohner in einem Weisenauer Wohngebiet ist nie in den Genuss gekommen einen Führerschein machen zu können oder er hat einiges verlernt.

Doch was ist geschehen?

Der Hof der Fahrschule Josef Baroli in der Weisenauer Hohlstraße muss zum ersten Mal nach 20 Jahren Saniert werden. Hierzu mussten die Betreiber zwei der insgesamt 8 Fahrzeuge außerhalb des eigenen Gelände abstellen. Wie in der Regel Fahrlehrer ihren Schülern vermitteln, kann dieses durchaus auch im öffentlichen Verkehrsraum sein, sofern dieses nicht durch Regelungen verboten ist. So hat dieses die Fahrschule dann auch gemacht.

Die restlichen Fahrschulfahrzeuge wurden vorsorglich durch die Fahrlehrer mit nach Hause genommen.

Am heutigen Montagmorgen (11.03.2019) trauten die Fahrlerher ihren Augen nicht. An beiden Fahrzeugen befanden sich Zettel mit der Aufschrift

„Dies ist ein Wohngebiet und kein Fahrschulparkplatz“

Die Fahrschule Baroli reagierte auf ihrer Facebookseite wie folgt:

Liebe(r) Zettelschreiber(in),

wir haben gemeinschaftlich beschlossen Sie hiermit zum Hobby-Bobby des Jahres 2019 zu ernennen. Wir waren entzückt, aber auch darüber verwundert, dass unsere ordnungsgemäß zugelassenen und ordentlich abgestellten Fahrzeuge nicht ebenso selbstverständlich im öffentlichen Verkehrsraum geparkt werden dürfen, wie Ihr Fahrzeug. Wir wohnen nämlich im gleichen Wohngebiet wie Sie und wir gehen davon aus, dass Sie nicht in unserer seit über 100 Jahren bestehenden Fahrschule den Führerschein erworben haben, sonst wüssten Sie über die Regeln der StVO ja besser Bescheid. Oder…mein Gott…vielleicht ja doch! Das wäre ja noch viel peinlicher für Sie.

Unsere Umbaumaßnahme wird am nächsten Samstag weiter geführt und ist dann auch beendet. Bitte liebe(r) Zettschreiber(in), teilen Sie uns doch Ihre genaue Anschrift mit, dann stellen wir ganz bestimmt nicht wieder die beiden Fahrschulfahrzeuge in Ihrer Nähe ab. Wir machen uns dann die Mühe und parken alle 8 Autos .dort. Das ist nämlich völlig legitim und unter Nachbarn dürfte das ja auch kein Problem sein.

Sollten Sie drüber reden wollen, wir laden Sie gerne auf eine Tasse Kaffee ein. Besuchen Sie uns doch kurz – nicht uniformiert – in unserem Büro. Wir lächeln anschließend mal gemeinsam über die viele Arbeit, die Sie sich völlig unnötig gemacht haben

Dramatische Szenen in der Kirche – Pfarrer starb bei seinem letzten Gottesdienst

28 Jahre stand der Duisburger Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel im Dienst des Herrn. Am vergangenen Sonntag (10.März 2019) wollte er sich mit einem letzten Gottesdienst von seiner Gemeinde verabschieden und in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Es war nicht nur sein letzter Gottesdienst, sondern auch sein letzter weltlicher Tag.

Die Szenen die sich in einer Duisburger Kirche abgespielt hatten, müssen schrecklich gewesen sein. Wie die evangelische Gemeinde Trinitatis auf ihrer Homepage mitteilte, habe der Gottesdienst eine dramatische Wende genommen.

Er brach während seines letzten Gottesdienstes zusammen

In der bis auf den letzten Platz voll besetzten Jesus-Christus-Kirche, brach der Geistliche während des Gottesdienstes zusammen. Sanitäter versorgten den Pfarrer noch in der Kirche und brachten ihn ins Krankenhaus. Dort starb Köhler-Miggel kurz darauf.

Der einzige Trost, der uns angesichts dieses unfassbaren Todes bleibt, ist der, den Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel selbst bis zum Ende verkündete: „Jesus Christus spricht: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt!“ (Matthäus 28,20).  Seine letzte Andacht im Gemeindebrief über diesen Vers schloss er mit den Worten: „Einen schöneren Spruch kann es zu meinem Abschied nicht geben“, so die Kirchengemeinde auf ihrer Webseite.

Der Pfarrer hinterlässt eine Ehefrau, Kinder und Enkelkinder, mit denen er eigentlich seinen Ruhestand verbringen wollte.

Altstadtkneipe „Viva Moguntia“ schließt mit Ablauf des 30. Juni 2019

Die Landeshauptstadt Mainz teilt heute mit: Mit der Gaststätte Viva Moguntia in der Mainzer Altstadt gab es in der Vergangenheit immer wieder Probleme auf Grund von massiven und dauerhaften Anwohnerbeschwerden und auf Grund von zahlreichen ordnungsbehördlichen Feststellungen, insbesondere Störungen der Nachtruhe und Verunreinigungen vor der Gaststätte. Bereits in den Jahren 2016 und 2018 wurde daher seitens der Stadtverwaltung Mainz versucht, eine gütliche und einvernehmliche Einigung mit dem Betreiber der Gaststätte herbeizuführen.

Es musste dann aber immer wieder festgestellt werden, dass sich der Betreiber nicht an die getroffenen Vereinbarungen hielt. So wurden vereinbarte Türsteherauflagen dauerhaft und wiederholt verletzt oder missachtet, es wurde zugelassen, dass entgegen der Absprachen Getränke mit auf die Straße genommen werden konnten und es mussten immer wieder massive Lärmbeschwerden dokumentiert werden.

Das Viva Moguntia ist die einzige Gaststätte in der Altstadt bei welcher in dieser hohen Anzahl qualifizierte Beschwerden seitens der Anwohnerschaft über Jahre hinweg eingegangen sind, weshalb zum Schutze der Anwohner ein Einschreiten notwendig war. Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung Mainz bekanntermaßen Ende November 2018 einen Bescheid erlassen, in welchem die Gaststättenerlaubnis für das Viva Moguntia mit sofortiger Wirkung widerrufen wurde.

Hiergegen hat der Betreiber gerichtlichen Eilrechtsschutz beim Verwaltungsgericht Mainz gesucht. Das Verwaltungsgericht Mainz hatte den Bescheid insoweit abgeändert, dass die Gaststätte bis zur endgültigen gerichtlichen Klärung geöffnet bleibt, die Öffnungszeiten des Viva Moguntia jedoch eingeschränkt wurden (sonntags bis donnerstags nur noch bis 23.00 Uhr; freitags und samstags bis 24.00 Uhr,) und dem Betreiber darüber hinaus nahegelegt wurde, einen professionellen Türsteherdienst zu beauftragen und auf die „Astra-Parties“ zu verzichten. Während des laufenden Verfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht Koblenz ist der Betreiber sodann aus eigenen Stücken auf die Stadt Mainz zugekommen und hat mitgeteilt, dass er nunmehr bereit sei, die Gaststätte zum 30. Juni 2019 endgültig zu schließen, wenn er bis dahin wieder mit den ursprünglichen Öffnungszeiten (sonntags bis donnerstags bis 24.00 Uhr; freitags und samstags bis 2.00 Uhr,) bewirten könne.

Nach Abwägung aller Interessen ist die Stadt Mainz diesem Vorschlag gefolgt. Die entsprechende Widerrufsverfügung der Gaststättenerlaubnis zum 30. Juni 2019 ist bereits bestandskräftig, da der Gaststättenbetreiber am 22.Februar 2019 seinen diesbezüglichen Rechtsmittelverzicht erklärt hat.

Weiterhin hat sich der Betreiber verpflichtet, keine Astra-Party mehr zu veranstalten und an den Wochenenden nach wie vor einen professionellen Türsteherdienst einzusetzen.

Das erwartet euch beim Mainzer Rhein-Frühling 2019

Zum vierten Mal in Folge, präsentiert sich der Mainzer Rhein-Frühling zu Ostern am Mainzer Adenauerufer. Gemeinsam mit der Stadt Mainz lädt die Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) Jung und Alt zum Vergnügen an den Rhein ein.
Der Mainzer Rhein-Frühling findet in der Zeit vom 13. bis 28. April 2019.

Höhepunkt wird auch dieses Jahr wieder das Feuerwerk sein, welches wieder an beiden  Samstagen statt findet. Direkt am Eröffnungssamstag (13.04.2019) wird der spätabendliche Himmel nach Einbruch der Dunkelheit in ein buntes Lichterspektakel verwandelt. Das zweite Feuerwerk wird am letzten Festsamstag (27.04.2019) abgefeuert.

Gottesdienst und Oldtimer-Treffen

An Ostermontag lädt die IMSM zu einem gemeinsamen Gottesdienst ein. Dieser beginnt um 11:00 Uhr am Autoscooter.

Ebenfalls am Ostermontag sind ab 11:00 Uhr traditionell viele Oldtimer entlang der Festmeile am Rheinufer zu bewundern. Das Oldtimertreffen ist offen für alle, die ein entsprechendes Fahrzeug besitzen. Egal ob Traktor, Pkw oder Zweirad jegliche Art von Oldtimern sind herzlich willkommen. Interessenten können ab 10:30 Uhr ihre Fahrzeuge ausstellen.

Mittwoch ist Familientag

Wie auch schon in den vergangenen Jahren, gibt es in jeder der beiden Wochen wieder einen Familientag.

Jeweils mittwochs können Familien mit Kindern das komplette Angebot zu ermäßigten Preisen genießen.

Öffnungszeiten

Eröffnungstag Samstag
13.04.2019
12:00 bis 24:00 Uhr

Sonntag, 14.04.2019
12:00 bis 22:00 Uhr

Montag bis Donnerstag,
15.-18.04.2019
14:00 bis 22:00 Uhr

Ostersamstag bis Ostermontag
20.–22.04.2019
12:00 bis 22:00 Uhr

Dienstag bis Donnerstag
23.–25.04.2019
14:00 bis 22:00 Uhr

Freitag bis Samstag
26.–27.04.2019
12:00 bis 24:00 Uhr

Sonntag, 28.04.2019
12:00 bis 21:00 Uhr

Hinweis: Karfreitag, 19.04.2019, bleibt der Rhein-Frühling geschlossen

Folgende Attraktionen erwarten Euch

  • Riesenrad
  • BreakDancer
  • Simulator
  • Autoscooter
  • Ring Runner Achterbahn
  • Magic World
  • Euro Car
  • Wellenflug
  • Venezia Laufgeschäft
  • Scheibenwischer
  • Intoxx
  • und Einiges mehr

Mit dabei ist dieses Jahr auch der Mainzer Rheinstrand, der extra für den Mainzer Rhein-Frühling seine Pforten öffnet.

 

Der Fall des Flüchtlings Ali Bashar im ZDF | Mordfall Susanna aus Mainz

Vor dem Landgericht Wiesbaden startet in dieser Woche der Prozess gegen Ali Bashar Der 21-jährige Iraker ist angeklagt, für den gewaltsamen Tod einer 14-jährigen Schülerin aus Mainz verantwortlich zu sein – die Tat heizte im vergangenen Jahr die Diskussionen um Fälle an, bei denen Flüchtlinge Tatverdächtige sind.

Am Mittwoch, 13. März 2019, 22.45 Uhr im ZDF, nimmt „ZDFzoom“ den „Fall des Flüchtlings Ali Bashar“ in den Fokus und berichtet über „ein Verbrechen und seine Vorgeschichte“.

Der Fall Ali B. war wochenlang in den Schlagzeilen – auch aufgrund der Rückholaktion durch die Bundespolizei wenige Tage nach der Flucht von Ali Bashar und seiner Familie zurück in den Nordirak. Ali B. war mit seiner Familie im Herbst 2015 nach Deutschland gekommen. Dabei gab es von Anfang an Schwierigkeiten: Wegen der hohen Zahl von Flüchtlingen fand die Familie damals nur schwer eine Unterkunft und konnte erst ein Jahr nach ihrer Ankunft einen Asylantrag stellen. Als dieser abgelehnt wurde, klagte die Familie. Der Einspruch wiederum lag 17 Monate unbearbeitet beim Verwaltungsgericht in Wiesbaden.

In dieser Zeit gab es für Ali und seine Brüder außer ein paar Sprachkursen keine wirklichen Integrationsangebote. Sie wurden zunehmend auffällig, nahmen Drogen, tranken Alkohol. Es gab Beschwerden über sie wegen Ruhestörung im Flüchtlingsheim. Doch das alles blieb ohne Konsequenzen. Ali Bashar wird sogar vorgeworfen, ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt zu haben.

Hatte seine ungeklärte Bleibeperspektive etwas mit seinem kriminellen Verhalten zu tun? Der Direktor der kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden, Martin Rettenberger, ist überzeugt, dass das „… Risiko zu abweichendem, zu kriminellem Verhalten ansteigt, je schlechter und je schwächer meine Perspektive ist“.

Die „ZDFzoom“-Autoren Halim Hosny und Simone Müller fragen nach, was in Deutschland im Umgang mit auffällig gewordenen Asylbewerbern schiefläuft. Und sie stellen eine Kommune vor, die präventive Konzepte zur Integration entwickelt hat, um zu vermeiden, dass Flüchtlinge auf die schiefe Bahn geraten.

400 E-Ladesäulen an Lidl-Filialen im Bundesgebiet

Lidl investiert in den flächendeckenden Ausbau von Elektromobilität: Innerhalb eines Jahres sollen rund 400 Lidl-Filialen mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden, an denen die Kunden Strom aus erneuerbaren Energien tanken können. Dadurch wird Lidl zum Betreiber des größten E-Ladenetzes im deutschen Lebensmitteleinzelhandel sowie zum Treiber für Innovation und Klimaschutz.

„Um die Mobilitätswende in Deutschland voranzubringen, müssen wir den Menschen die Sorge vor einer begrenzten Reichweite nehmen. Daher ist der flächendeckende Ausbau unserer Ladeinfrastruktur ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Elektrofahrzeugen und eine Investition in die Mobilität von morgen“, erklärt Wolf Tiedemann, Geschäftsleiter Zentrale Dienste bei Lidl Deutschland.

Rollout bereits gestartet

Derzeit stehen Kunden an Lidl-Filialen und Mitarbeitern in Lidl-Logistikzentren rund 30 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung, etwa 20 weitere Säulen werden aktuell an Filialen in ganz Deutschland installiert. Die Geschwindigkeit des Ausbaus wird Lidl deutlich erhöhen: Ab sofort werden Neubauten obligatorisch mit einer E-Ladesäule ausgestattet und auch im Zuge einer Modernisierung erhalten Filialen eine Stromtankstelle. Langfristig werden möglichst viele Standorte mit mindestens zwei Ladepunkten ausgestattet. Darüber hinaus wird Lidl ab sofort an zusätzlichen Filialen in Autobahnnähe sowie in ländlichen Regionen weitere Ladestationen errichten.

Auf diese Weise wird die maximale Entfernung zwischen zwei Lidl-Ladesäulen deutlich verringert. „Mit diesem Schritt erreichen wir, unser Ladenetz in Deutschland so zu verdichten, dass die maximale Fahrtstrecke zwischen zwei Lidl-Ladesäulen 50 Kilometer beträgt. Durchschnittlich werden es sogar unter 20 Kilometer sein“, sagt Tiedemann.

Intelligenter Ladepunkte-Mix

Beim Ausbau der elektrischen Ladeinfrastruktur setzt Lidl auf einen intelligenten Mix aus AC- und DC-Ladepunkten verschiedener Leistungsklassen bis 50 Kilowatt – in Autobahnnähe kommen leistungsstarke DC-Anlagen zum Einsatz. Je nach Standort und Fahrzeugtyp können die Nutzer von E-Fahrzeugen beispielweise während eines dreißigminütigen Einkaufes in der angrenzenden Lidl-Filiale die Reichweite ihres Fahrzeugs um bis zu 200 Kilometer steigern. Der Strom, der an den Lidl-E-Ladesäulen getankt werden kann, stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Schwerer Verkehrsunfall in Ingelheim

Zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden kam es heute gegen 11:20 Uhr in der Ingelheimer Rheinstraße. Dort prallte eine 61-jährige Ingelheimerin mit dem PKW eines 71-jährgien Mannes aus dem Kreis Mainz-Bingen zusammen, der mit seiner 67-jährigen Beifahrerin die Rheinstraße in Richtung Binger Straße befuhr. Die 61-Jährige wollte aus der Martin-Luther-Straße kommend nach links in die Rheinstraße einbiegen. Es kam zum Zusammenstoß mit dem PKW des 71-Jährigen.

An beiden PKW entstand erheblicher Sachschaden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Ingelheim, die ebenfalls im Einsatz war, nahm auslaufende Betriebsflüssigkeiten der unfallbeteiligten PKW auf. Die Ingelheimerin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus zur Untersuchung gebracht. Die Insassen des zweiten beteiligten Fahrzeuges blieben unverletzt. Den Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ca. 38.000 Euro. Die Polizei Ingelheim war mit zwei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz, die Feuerwehr Ingelheim mit zwei Fahrzeugen und 10 Feuerwehrkräften sowie das DRK mit zwei Fahrzeugbesatzungen.

Während der Unfallaufnahme kam es lediglich zu leichten Verkehrsbehinderungen. Gegen 12:30 Uhr war die Fahrbahn wieder frei. Wie es zu dem Verkehrsunfall kam, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Brückensperrung am Autobahnkreuz Mainz

Am kommenden Donnerstag ist die Behelfsbrücke im Bereich der Baustelle am Autobahnkreuz Mainz ( A60 / A63) ab dem späten Abend für den Verkehr nicht befahrbar. Grund hierfür sind dringende Wartungsarbeiten die an der Brücke ausgeführt werden müssen.

Diese Arbeiten sind, so dass es so wenig wie möglich Beeinträchtigungen gibt, in die Nacht von Donnerstag auf Freitag gelegt worden. Die Sperrung erfolgt am Donnerstag (14.03.2019) ab 21:00Uhr und dauert bis Freitagmorgen (15.03.2019) 05:00 Uhr.

Der Verkehr von Frankfurt kommend in Fahrtrichtung Bingen und Alzey wird während dieser Zeit mit einer eingeengten Spur (3,25 Meter) auf die nördliche Brücke geführt und in Fahrtrichtung Alzey über die Anschlussstelle Mainz-Lerchenberg umgeleitet.

Die Sperrung am ist mit der Stadt und der Polizei abgestimmt. Sie wird bewusst in die Nachtstunden gelegt, um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Beeinträchtigungen.

Einbruch in ein Seniorenheim – Einbrecher konnte unerkannt flüchten

Auf frischer Tat ertappt, wurde Montagnacht ein Einbrecher in einem Hechtsheimer Seniorenheim. Dennoch konnte der Täter unerkannt flüchten.

Kurz nach Mitternacht, gegen 00:05 Uhr bemerkte die Nachtschwester des Seniorenheimes einen ihr unbekannten Mann vor dem Büro des Altenwohnheimes stehen. Nachdem sie ihn direkt angesprochen hatte, ergriff dieser die Flucht.

Wie die Nachtschwester bemerkte, war das Büro bereits durchwühlt und eine Geldkassette stand offen. Ob und wie viel der unbekannte Täter hatte mitgehen lassen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Personenbeschreibung:

  •    Mann
  •    ca. 175 cm groß
  •    schlank
  •    17-20 Jahre alt
  •    dunkler Teint
  •    schwarz gekleidet
  •    schwarze Basecap, rückwärts aufgesetzt

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

MRSA Bakterien fordern Hygienemanagement in ambulanter Pflege heraus

Antibiotikaresistente Erreger wie MRSA-Bakterien stellen nicht nur Krankenhäuser, sondern auch ambulante Pflegedienste vor erhebliche Herausforderungen. Eine neue Studie zeigt, offenbar fehlt es in manchen Diensten am richtigen Umgang: ein Risiko für Pflegebedürftige – und das Gesundheitssystem.

Ältere pflegebedürftige Menschen sind oft besonders gefährdet, durch MRSA-Bakterien schwerwiegende gesundheitliche Schäden zu erleiden oder als deren Träger solche Problemkeime zum Beispiel im Krankenhaus weiterzugeben. In diesem Zusammenhang wird die Rolle zunehmend bedeutsamer, die ambulante Pflegedienste unter anderem bei der Besiedlungs- sowie Infektionsvorbeugung für Patienten und damit auch für das ganze Gesundheitssystem spielen. Derzeit sind ambulante Dienste an der Versorgung von 830.000 Pflegebedürftigen beteiligt – das entspricht knapp einem Viertel aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland. Von 2003 bis heute ist die Zahl der Menschen, die von Pflegediensten versorgt werden, um 84 Prozent gestiegen.

Laut einer Analyse des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) war 2016 deutschlandweit in etwa jedem zweiten nicht spezialisierten Pflegedienst von mindestens einem Mitarbeiter bekannt, dass dieser in den zurückliegenden 12 Monaten mit Problemkeimen bei Pflegebedürftigen konfrontiert gewesen war. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen. In 95 Prozent der benannten Fälle handelte es ich nach Auskunft des Dienstes um MRSA-Bakterien.

Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP, hält daher fest: „Die fachgerechte Umsetzung von Hygiene-Maßnahmen in ambulanten Diensten insbesondere im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen, die von Problemkeimen betroffen sind, ist ein wichtiger Faktor für deren Sicherheit aber auch für die Sicherheit anderer Patienten im Versorgungsystem.“ Denn die Qualität des Hygienemanagements eines Dienstes kann oft erheblich dazu beitragen, dass besiedelte Patienten von diesen Erregern erfolgreich befreit und Keime nicht weiterverbreitet werden.

Eine aktuelle Studie des ZQP und der Charité – Universitätsmedizin Berlin liefert nun deutliche Hinweise, wie groß die Herausforderung MRSA für das Hygiene-Management von ambulanten Diensten offenbar teilweise ist. Insgesamt kommen die Autoren in ihrem Beitrag für die wissenschaftliche Fachzeitschrift ZEFQ zu dem Ergebnis, dass statistisch in nur etwa 50 Prozent von MRSA-Fällen – bei den in die Untersuchung eingeschlossenen ambulanten Diensten – eine fachgerechte MRSA-Versorgung erfolgen kann. Denn: In jeweils fast einem Drittel der teilnehmenden Dienste fehlte ein festes MRSA-Sanierungsschema (29,3 Prozent) bzw. gab es kein Protokoll für MRSA-Sanierung (28,7 Prozent). In den Diensten, in denen solche Strukturen etabliert waren, fehlte den Mitarbeitenden teilweise die Kenntnis darüber. So waren dort 25,6 Prozent der Befragten das vorhandene Sanierungsschema nicht bekannt – das Sanierungsprotokoll 26,8 Prozent.

Die Untersuchung legt darüber hinaus nahe, dass sich regelmäßig durchgeführte Hygieneschulungen positiv auf das Hygienemanagement auswirken. Bei denjenigen Pflegekräften, die an einer entsprechenden Schulung innerhalb der letzten 12 Monate teilnahmen, waren die Kenntnisse über das Vorhandensein von festen MRSA-Sanierungsschemata, Sanierungsprotokollierung und Verfahrensanweisungen zum Umgang mit speziellen Erregern besser als bei den anderen Befragten.

In Anbetracht dieser Ergebnisse betont Dr. Ralf Suhr vom ZQP, der Mitautor des wissenschaftlichen Beitrags ist: „Fortbildungen für Pflegekräfte sind für das gesamte Thema Patientensicherheit von erheblicher Bedeutung – das zeigt sich auch beim Hygienemanagement.“ Dienste und Einrichtungen müssten darum sicherstellen, dass die Mitarbeitenden ihr Wissen häufig genug auffrischen können. Darüber hinaus fordert Suhr eine konstruktive Kultur im Umgang mit unerwünschten Ereignissen und Fehlern in der Pflege zu schaffen: „Fehler werden gemacht – aber man muss aus ihnen lernen können und dürfen.“

Was macht MRSA-Erreger problematisch?

Unter anderem bei pflegebedürftigen Menschen besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich Bakterien schnell im Körper ausbreiten. Dies kann zu schweren Komplikationen führen wie Atem- und Harnwegsinfektionen, Wundinfektionen und Sepsis. Bakterielle Infektionen lassen sich mit Antibiotika – von denen es nur eine begrenzte Anzahl gibt – eigentlich gut behandeln. Allerdings haben manche Erreger bereits Resistenzen gegen einzelne dieser Medikamente entwickelt. Das bedeutet, die Erreger lassen sich nicht mehr erfolgreich von diesem speziellen Wirkstoff bekämpfen.

Besonders problematisch sind solche Resistenzen, wenn sie gegen mehrere unterschiedliche Antibiotika bestehen. Dies ist der Fall bei den multiresistenten Erregern. Einer von ihnen ist der Methycilin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA). Gegen multiresistente Erreger gibt es kaum noch wirksame Medikamente. Für die Behandlung muss dann auf sogenannte Reserve-Antibiotika zurückgegriffen werden. Je häufiger solche jedoch eingesetzt werden, umso größer ist die Gefahr, dass auch gegen diese Antibiotika neue Resistenzen entstehen. Da die Erreger ihre Resistenzen auch an andere Arten von Bakterien weitergeben können, weitet sich das Problem zunehmend aus.

Was ist MRSA?

MRSA-Erreger (Methycilin-resistenter Staphylococcus aureus) werden vor allem durch direkten körperlichen Kontakt verbreitet, insbesondere über die Hände aber auch durch Niesen, über die Kleidung, die Bettwäsche, Türklinken oder andere Oberflächen.

Wenn jemand MRSA trägt, spricht man von einer Besiedlung dieser Person. Ohne einen Labortest ist die Besiedlung nicht nachzuweisen. Wenn eine Besiedelung vorliegt, ist eine sogenannte MRSA-Sanierung möglich. Ziel dabei ist, alle MRSA-Bakterien von Haut und Schleimhäuten des Trägers zu entfernen. Dieses wird erschwert, wenn „sanierungshemmende“ Faktoren vorliegen. Das sind zum Beispiel chronische Wunden oder künstliche Zugänge in den Körper, etwa Katheter.

Eine Besiedlung ist nicht für alle Menschen gleich gefährlich. Bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann MRSA leicht Infektionen verursachen, die zum Beispiel zu Geschwüren, Lungenentzündungen oder zu Sepsis bis hin zum Tod führen können.

Methodik und Vorgehensweise bei der ZQP-Charité-Studie

Für die deutschlandweite Querschnittsstudie wurde bei Mitarbeitenden von ambulanten Pflegediensten eine anonyme schriftliche Befragung per Fragebogen durchgeführt. Dazu wurden die zurückgesendeten Fragebögen mit dem Statistikprogramm SPSS quantitativ ausgewertet.

Von insgesamt 480 zufällig ausgewählten Pflegediensten konnten 107 Pflegedienste aus dem gesamten Bundesgebiet für die Teilnahme gewonnen werden. Von insgesamt 656 Mitarbeitenden wurden ausgefüllte Fragebögen zurückgesandt.

Sturmtief Eberhard bescherte den Einsatzkräften in Mainz und Rheinhessen über 100 Einsätze

Auch für die Einsatzkräfte in Mainz und Rheinhessen hatte Sturmtief Eberhard einiges an Arbeit mit im Gepäck. So erreichten die Windböen in Mainz mit Geschwindigkeiten von circa 82 Km/h Windstärke 9.Gemessen wurde dieses an der Wettermessstation der Mainzer Universität.

Den ersten sturmbedingten Einsatz hatte die Mainzer Feuerwehr um 12:05 Uhr.
Gegen 15:00 Uhr spitzte sich die Lage, aufgrund des erhöhten Notrufaufkommens zu, so dass die Leitstelle mit zusätzlichem Personal verstärkt werden musste.

Foto: Feuerwehr Mainz

Neben dem Stadtgebiet Mainz, ist die Feuewehrleitstelle auch für die Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms zuständig.

Bis 20:00 Uhr mussten von den Feuerwehrdisponenten in der Feuerwehrleitstelle über 200 Notrufe bearbeitet und über 120 Einsätze disponiert werden. Die Disponenten wurden bei ihrer Arbeit von speziell geschulten ehrenamtlichen Kräften unterstützt.

Foto: Feuerwehr Mainz

Die Feuerwehr der Stadt Mainz wurde bis 20:00 Uhr zu 65 unwetterbedingten Einsätzen alarmiert, wobei der Schwerpunkt der Einsätze zunächst in der Mainzer Altstadt, der Neustadt der Oberstadt lag, ab 18:00 Uhr kam es zu vermehrten Einsätzen in Gonsenheim und im Hartenberg-Münchfeld.  Die Feuerwehr Mainz war mit ca. 150 Einsatzkräften pausenlos im Einsatz.

Foto: Feuerwehr Mainz

Von der Feuerwehr wurden insbesondere lose Dachziegel oder andere lose Teile auf Dächern und Fassaden gesichert, einige Baustellenabsicherungen  und provisorische Ampelanlagen waren umgestürzt, zahlreiche Bäume drohten umzustürzen oder waren umgestürzt.

Foto: Feuerwehr Mainz

Ein Baum fiel auf die Autobahnabfahrt Mainz-Gonsenheim der BAB 643 und musste von der Feuerwehr beseitigt werden. In der Ingelheimer Straße waren mehrere Überseecontainer des anliegenden Container Terminals auf die Straße gestürzt. Im Angelrechweg waren 3 Bäume in einer oberirdischen Stromleitung der Straßenbeleuchtung gestürzt und mussten von der Feuerwehr entfernt werden.

Foto: Feuerwehr Mainz

Gegen 20:00 Uhr befanden sich die Einheiten der Mainzer Feuerwehr noch mit 11 Fahrzeugen an 8 Einsatzstellen im Einsatz.

Laut Rettungsleitstelle Mainz sind glücklicherweise keine sturmbedingten Personenschäden zu beklagen.

Kröten und Frösche sind unterwegs in die Flitterwochen

Unterwegs in Sachen Liebe: Die milde Witterung löst bei Fröschen, Kröten, Molchen und Unken in ganz Deutschland Frühlingsgefühle aus und lockt sie aus ihren Winterquartieren. Sie wandern zu ihren Laichgewässern, um sich zu paaren. Der NABU bittet darum Autofahrerinnen und Autofahrer, auf Amphibienwanderstrecken maximal 30 Stundenkilometer zu fahren.

Die Tiere können nicht nur durch direktes Überfahren sterben, sondern auch wenn Fahrzeuge sehr schnell an Wanderstrecken unterwegs sind. Bei höheren Temperaturen erzeugen Autos einen so hohen Luftdruck, dass die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen und die Tiere qualvoll verenden. Nimmt man mehr Rücksicht, wird auch der Einsatz der vielen Menschen weniger gefährlich, die sich ehrenamtlich um Amphibienschutzzäune kümmern, Kröten und Frösche aus den Sammeleimern retten und sicher über die Straßen bringen.

„Unsere ehrenamtlichen Helfer sind meist bei Dunkelheit in den Abend- und frühen Morgenstunden unterwegs“, so Sascha Schleich, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik. „Fahren Sie vorsichtig und achten Sie auf Warnschilder, Tempolimits und Umleitungen.“

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. Jahr für Jahr sind Naturschutzgruppen aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Diese ehrenamtliche Arbeit ist auf zahlreiche Helferinnen und Helfer angewiesen. Der NABU bietet deshalb Sonderseiten zum bundesweiten Wandergeschehen an. Dort gibt es neben aktuellen Meldungen über besondere Ereignisse und seltene Arten auch eine bundesweite Datenbank, die über den Standort von Krötenzäunen und Aktionen informiert und zeigt, wo Helfer gebraucht werden.