BYC-News Blog Seite 1592

Universitätsmedizin Mainz startet Recruiting-Kampagne für Pflegefachkräfte

Teamspirit, Leidenschaft, Technikbegeisterung – mit diesen Schlüsselbegriffen beschreiben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz ihre Arbeit im Funktionsdienst OP und Anästhesie. Gekonnt in Szene gesetzt, bilden sie nun die Leitmotive einer neuen Kampagne, mit der die Universitätsmedizin Mainz Pflegefachkräfte für eine Tätigkeit im Operationssaal gewinnen will.

Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen im Gesundheitssystem und eines bundesweiten Fachkräftemangels wird es für Kliniken zu einer immer größeren Herausforderung, qualifiziertes Fachpersonal in ausreichendem Umfang zu rekrutieren“, beschreibt Pflegevorstand Marion Hahn die aktuelle Situation. „Mit unserer Kampagne wollen wir gezielt Fachkräfte für den Funktionsdienst OP und Anästhesie ansprechen, sie auf uns aufmerksam machen, von unseren Vorteilen überzeugen und so neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Pflegedienst gewinnen.“

Die Universitätsmedizin Mainz hat sich dabei zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen und ihrer Kampagne den Titel „Two worlds – One Passion“ gegeben: Die Protagonisten der Kampagnen-Motive – allesamt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der OP- und Anästhesiepflege – sind nicht in ihrer gewohnten medizinischen Umgebung zu sehen, sondern in einer überraschend anderen Welt. Im Fußballstadion, im Theater und beim Heimwerken zählen jedoch die gleichen Attribute, denn: Teamspirit, Leidenschaft und Technikbegeisterung sind auch im OP wichtig. „Ich bin sehr stolz auf die Beschäftigten, die sich bereit erklärt haben, bei den Fotoshootings mitzuwirken und damit der Kampagne ihr Gesicht zu geben“, sagt Ralf Weckenbrock, Leiter des Zentralen OP-Managements. „Sie haben Fußball-, Tanz- und Techniktalent bewiesen und ich danke ihnen dafür sehr herzlich.“

Die neue Kampagne startet in diesen Tagen und beruht auf einer Kombination mehrerer Medien: Im gesamten August werden großflächige Plakate in verschiedenen Städten – von Darmstadt, Frankfurt, Offenbach über Wiesbaden bis nach Bad Kreuznach, Worms und Kaiserslautern – zu sehen sein. In Mainz werden insgesamt sechs Busse mit den Kampagnenmotiven bestückt. Darüber hinaus werden in mehr als 800 Szene-Kneipen und Gaststätten im Rhein-Main Gebiet sogenannte City Cards verteilt.

Direkt inhaltlich mit der Kampagne verknüpft ist eine eigens eingerichtete Aktionshomepage. Unter der Adresse www.unimedizin-mainz.de/chance bietet die Universitätsmedizin Mainz dabei ein sehr niedrigschwelliges Angebot an, sich zu bewerben. Die neue Schnellbewerbung ist dabei nicht auf den Funktionsdienst OP und Anästhesie beschränkt, sondern für alle Bereiche in der Pflege möglich.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Recruiting-Kampagne wurden im Rahmen eines Workshops mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herausgearbeitet. Dabei zeigte sich, dass – neben der auf den Kampagnen-Motiven thematisierten Arbeitsqualität – zwei weitere Aspekte von besonderer Bedeutung sind: die Arbeitgeber- und die Lebensqualität. Aktionshomepage, Flyer und Infomappen stellen dar, was die Universitätsmedizin Mainz künftigen Beschäftigte zu bieten hat und zeigen ebenso die Vorteile der Stadt Mainz auf, die jahrtausendealte Kultur und Lebensfreude vereint.

Über den Funktionsdienst OP und Anästhesie
Die Universitätsmedizin Mainz verfügt über 40 OP-Säle. Sie deckt das komplette Spektrum der modernen operativen Medizin ab. Ein interdisziplinäres und interprofessionelles Team versorgt Patienten nach aktuellen medizinischen Standards auf Basis neuester Erkenntnisse der medizinischen Forschung. Wissen und Erfahrung sind hierzu unerlässlich – und hochspezialisiertes Fachpersonal im Funktionsdienst OP und Anästhesie ein unverzichtbarer Eckpfeiler. Die Beschäftigten im Funktionsdienst OP und Anästhesie erwartet ein spannender und attraktiver Arbeitsplatz im Bereich der Hochleistungsmedizin. Es ist „Jeden Tag dasselbe. Aber immer anders.“ Blut geleckt? Bewirb dich jetzt: www.unimedizin-mainz.de/chance

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Nahemobil Elektro Carsharing wird gut genutzt

Vor drei Jahren starteten die Kreuznacher Stadtwerke mit ihrem Nahemobil Carsharing Service für die Region. Seitdem können drei Elektroautos, derzeit zwei Renault Zoe und ein BMW i3, von Interessierten gemietet werden. Zwei Autos stehen im City-Parkhaus Mühlenstraße und eins an einer eigens dafür eingerichteten Ladestation im Musikerviertel von Bad Kreuznach, in der Schubertstraße. Die Elektroautos fahren leise und ohne Schadstoffausstoß, das schont die Umwelt.

Dirk Alsentzer, verantwortlich für den Vertrieb der Kreuznacher Stadtwerke, zieht Bilanz und sagt: „Wir haben über 180 registrierte Nutzer in Bad Kreuznach, mit insgesamt bis zu 650 Buchungen pro Jahr. In guten Monaten fahren die Elektroautos 3700 Kilometer. In den letzten drei Jahren haben die Autos eine Strecke von insgesamt 90.000 Kilometern zurückgelegt. Damit sind wir zufrieden und freuen uns über viele weitere User, die mal ein Elektroauto fahren möchten.“

Für die Kreuznacher Stadtwerke ein Zeichen, sich auch zukünftig als regionaler Energieversorger für Elektromobilität einzusetzen. Die geplante Mobilitätsstation am Kreuznacher Bahnhof könnte ein weiterer zusätzlicher Anlaufpunkt für Nahemobil sein. Des Weiteren prüft der Energieversorger gerade, ob es für Kunden interessant ist, auch mal einen Elektroroller zu mieten.

Kostengünstige Alternative zum eigenen Auto

Für die meisten Nutzer ist Nahemobil Carsharing eine moderne und kostengünstige Alternative zum eigenen Auto. Die E-Mobile sind optimal gewartet, gereinigt und abfahrbereit. Ganz unkompliziert bucht man das Auto online, holt es an der Ladestation ab und fährt los. Das Aufladen der Autos an den Abholstationen sowie an ausgewählten Stationen in der Region ist im Mietpreis inbegriffen. Außerdem parkt man mit den Fahrzeugen während der Buchungsdauer kostenfrei in den meisten Kreuznacher Parkhäusern sowie auf dem Wassersümpfchen und auf dem Parkplatz Kurhaus.

So einfach geht’s: Nach einer einmaligen Registrierung kann der E-Mobil-Mieter seine persönliche Nahemobil-Carsharing-Karte im Kundenzentrum EnergieEck der Kreuznacher Stadtwerke abholen. NaheSTROM- und NaheGAS-Kunden des Energieversorgers erhalten sogar ein Startguthaben von 15 Euro.

Anschließend ganz einfach das gewünschte Auto über ein Online-Portal buchen, abholen und losfahren. Bei der Rückgabe entfällt die Parkplatzsuche, da es für die Elektrofahrzeuge reservierte Stellplätze mit eigens dafür eingerichteten Ladestationen gibt.

Die einmalige Registrierung für das Carsharing kostet 6 Euro. Der Mietpreis pro Auto für die Stunde liegt zwischen 6,99 Euro und 9,99 Euro.

Mehr Informationen zum Nahemobil Carsharing gibt es auch unter www.nahemobil.de

Kaiserslautern: Pkw brennt auf A63 vollständig aus

Am frühen Freitagabend gegen 19:13 Uhr geriet auf der A63 kurz vor dem Autobahndreieck Kaiserslautern ein PKW während der Fahrt in Brand. Der Fahrer reagierte besonnen und steuerte das Fahrzeug auf den Seitenstreifen, wo er das Fahrzeug unverletzt verließ. Die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn war mit 16 Einsatzkräften vor Ort, um das in Vollbrand stehende Fahrzeug zu löschen. Der Einsatz war gegen 20:30 Uhr beendet. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Autobahn für 20 Minuten voll gesperrt werden.

Rechte Hetze gegen totes afghanisches Mädchen | Nicht bei uns!

Kaum ist die Nachricht online, dass ein afghanisches 9 jähriges Mädchen tot aufgefunden wurde und schon geht die rechte Hetze los bei Facebook. Gegen 13:46 Uhr am 03.08.2018 wurde gemeldet, dass gerade zwei Mädchen, die bei Worms-Rheindürkheim im Rhein schwimmen waren, in einen Strudel gerieten und untergegangen seien. 1 Tag später dann die traurige Nachricht, das 9 jährige afghanische Flüchtlingsmädchen wurde im Rhein bei Biebesheim tot aufgefunden, vom 2. Kind fehlt bislang jede Spur.

Die Todesnachricht war am 04.08.2018 gerade einmal 8 Minuten online und schon kamen die ersten rechten Hasskommentare. Es ist für Seitenbetreiber leider keine leichte Aufgabe, alle Kommentare zeitnah direkt zu löschen. Kommentare wie: „Dafür darf nun ein männlicher Flüchtling nachrücken“„Jetzt sind unsere Fische infiziert“  – „Oh wie Schade, lol“ wurden unter den Beitrag geschrieben.

Wir distanzieren uns von solchen Kommentaren und verachten solche Lebewesen und wir werden diesen rechten IQ Giganten keine Plattform bieten. Wir bitten aber auch um Verständnis, dass wir nicht innerhalb von Sekunden die Kommentare löschen können. Wir haben aktuell über 100.000 User auf unseren Seiten und Administrativen Gruppen, da Bedarf es auch einmal ein wenig Zeit.

Wir bemühen uns 24 Std. – 7 Tage die Woche, die Seiten frei von Hasskommentaren zu halten. Wenn euch ein Kommentar auffällt, meldet diesen bitte per Nachricht an uns und wir prüfen es.

Kommentiert auch bitte nicht solche Kommentare, es ist schwer nicht darauf zu reagieren wenn es einem in den Fingern kribbelt. Gebt diesen Lebewesen keine Plattform, diese sind sowieso nicht belehrbar. Unterstützt uns und meldet den Kommentar. Wir benötigen auch die rechten nicht als Abonennten, lieber haben wir 100te User weniger. Auf weitere Worte verzichten wir aktuell… weil da fehlen einem die Worte

Im Namen des ganzen Rhein-Main Nachrichten Teams i.A. Meikel Dachs

Update: 2 Mädchen im Rhein untergegangen (9 und 13 Jahre) | Suche dauert an

Update Rheindürkheim/Biebesheim: Nach Badeunfall im Rhein vom Vortag (Freitag, 03.08.2018) – Vermisstes Mädchen tot aus dem Rhein geborgen.

Biebesheim am Rhein – Nun ist es traurige Gewissheit. Das gestern bei einem Badeunfall im Rhein bei Rheindürkheim (RP) untergegangene, neunjährige Mädchen ist tot. Am heutigen Samstag (04.08.2018), um kurz nach 12:00 Uhr sichtete eine Bootsfahrergruppe den leblosen Körper bei Biebesheim (HE) und brachte ihn an Land. Ein Arzt, welcher der Gruppe angehörte, konnte nur noch den Tod feststellen. Das ebenfalls vermisste, elfjährige Mädchen der afghanischen Flüchtlingsfamilie konnte bislang noch nicht gefunden werden.

Polizeidirektion Worms: Gegen 13:46 Uhr wurde gemeldet, dass gerade zwei Mädchen, die bei Worms-Rheindürkheim im Rhein schwimmen waren, in einen Strudel gerieten und untergegangen seien. Die beiden 9 und 13 Jahre alten Mädchen sind Angehörige einer afghanischen Flüchtlingsfamilie, die ebenfalls vor Ort ist. Die Familie wird vor Ort betreut, Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Suche dauert noch an. Wir berichten nach..

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Dierk Westermann vermisst | Suizidabsichten nicht auszuschließem

Seit Dienstag, 31.07.2018, 09.00 Uhr, ist der 78-jährige Dierk Westermann aus Bad Kreuznach – Süd von zu Hause abgängig und bisher nicht zurückgekehrt. Er dürfte zu Fuß unterwegs sein und führt keine Gegenstände mit sich. Suizidabsichten sind bei Herrn Westermann nicht auszuschließen. Konkrete Hinwendungsorte sind nicht bekannt. Er könnte sich in Richtung Bad Kreuznach Kuhberg/Waldgebiet entfernt haben. Die bisherigen Suchmaßnahmen der Polizei, auch durch Hinzuziehung eines Polizeihubschraubers und eines Personenspürhundes, führten nicht zum Auffinden von Herrn Westermann.

Personenbeschreibung: 193 cm groß, schlanke Figur Glatze, evtl. hellblonde Perücke blaue Augen Brillenträger. Seine aktuelle Bekleidung ist unbekannt. Hinweise zum Aufenthalt oder Beobachtungen im Zusammenhang mit Herrn Westermann bitte an die Polizei Bad Kreuznach, Tel. 0671 8811 0

Ärger mit dem Hundekot in Heidesheim

Derzeit gibt es viele Beschwerden über die Hinterlassenschaften von Hunden in Verbandsgemeinde Heidesheim. Quietsch – Rutsch und dann ein strenger Geruch der nach oben zieht – Volltreffer in den Hundehaufen. Gerade dieser Tage, wenn sich die Menschen bei sonnigen Temperaturen zunehmend an der frischen Luft aufhalten, erreichten uns mehrere Nachrichten und Beschwerden über Hundekot in Heidesheim am Rhein.

Zwar werden die Besitzer der Vierbeiner mit der kalten Schnauze – unter anderem im Zuge des Verschickens der Hundesteuerbescheide – darauf hingewiesen, dass jedes Herrchen oder Frauchen selbst dafür verantwortlich ist, die Hinterlassenschaften seines Wegbegleiters im „öffentlichen Raum“ zu entsorgen und hierfür entsprechende Beutel mitzuführen. Jedoch gibt es offensichtlich einige Hundebesitzer, die aus Bequemlichkeit die Verschmutzung des öffentlichen Raumes in Kauf nehmen. Dieses verhalten stinkt den Bewohnern von Heidesheim.

Hunde sind Freunde des Menschen, Spielgefährten für Kinder und treue Partner für Jung und Alt. Deshalb mögen viele Menschen Hunde. Hundekot im öffentlichen Raum hingegen sorgt für Ärger – und sollte daher vermieden werden.

„Die Gemeinde sollte härter durchgreifen und Geldstrafen verhängen“ sagt uns Martina aus Heidesheim bei einem Telefonat am Mittwoch Nachmittag. Die aktuellen Ordnungsgelder kann jeder einsehen unter: https://umwelt.bussgeldkatalog.org/hundekot/

Sie appelliert aber nochmals an alle Hundebesitzer: „Hebt den Hundekot auf und entsorgt ihn bitte, ich persönlich sehe nicht mehr ein diesen täglich aufzuheben und bei mir zu entsorgen von euren Hunden. Ich besitze selbst 2 Hunde und bin kein Gegner von Tierhaltung, aber bitte zeigt Verantwortung. Durch euer Verhalten wird es sonst immer mehr Hundehasser oder Gegner geben“

Saulheim: Verkehrsunfall mit Personenschaden

Gegen 12:05 Uhr ereignete sich am 31.07.2018 auf der L 401, auf der Strecke zwischen den beiden Abfahrten Saulheim ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Eine 49 jährige Fahrerin, die in Begleitung ihres 28 jährigen Ehemanns in ihrem Skoda in Richtung Nieder-Olm unterwegs war, bemerkte plötzlich, dass sie wenden muss. In Höhe eines rechtsgelegenen Feldweges entschloss sie sich schließlich das Wendemanöver einzuleiten. Nach dem Wendevorgang geriet sie jedoch auf die entgegensetze Fahrspur und kollidierte hierbei frontal mit einem Renault, dessen 67 jährige Fahrer in Richtung Nieder-Olm unterwegs war.

Durch die Kollision wurden alle Unfallbeteiligten verletzt und zwecks weitergehender Untersuchungen in Mainzer Krankenhäuser verbracht. Die Strecke war in diesem Bereich für ca. 50 Minuten gesperrt. Der Verkehr wurde durch die eingesetzten Feuerwehren Wörrstadt, Saulheim und Partenheim an den beiden Abfahrten Saulheim jeweils abgeleitet. Beide unfallbeteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt waren vier Einsatzkräfte der Polizeiwache Wörrstadt, drei Rettungswagen und ein Notarzt, sowie die o.a. Feuerwehren mit 25 Einsatzkräften im Einsatz. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Wörrstadt (Tel.: 06731 / 911100) zu melden.

Mainz: Ausstellung „Wege aus der Depression“

Universitätsmedizin Mainz zeigt im August Kunstwerke von Betroffenen – Eröffnung am 3. August

Wie empfinden Depressive ihre Erkrankung? Welche Wege haben sie aus der Depression heraus geführt? Darüber geben 20 Fotografien, Malereien, Kunstdrucke und Grafiken vom 02. bis 30. August 2018 in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz Auskunft. Die Kunstwerke sind im Rahmen von Kreativwettbewerben der Stiftung Deutsche Depressionshilfe entstanden und seit 2013 als Wanderausstellung „Wege aus der Depression“ in Deutschland und der Schweiz zu sehen. Die Vernissage für die Präsenz in Mainz – inklusive der Interpretation einiger ausgewählter Bilder durch Experten – findet am Freitag, 3. August 2018, um 11:00 Uhr mit dem Kliniksdirektor Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb und dem Mainzer Bündnis gegen Depression statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Eröffnung im Foyer in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz (Gebäude 920, Untere Zahlbacher Str. 8, 55131 Mainz) teilzunehmen. Der Eintritt ist frei!

Graues wird zu Buntem, Visionen von Hoffnung und Helligkeit, zur Realität gewordene Auswege. Die ab dem 2. August täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr im Foyer der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Universitätsmedizin Mainz zu sehende Wanderausstellung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zeigt individuelle Darstellungen zum Thema Depression und mögliche Wege aus der Erkrankung.

Die 20 Kunstwerke sollen zum einen eine Krankheit ins Bewusstsein rücken, die zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen gehört: die Depression. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt einmal im Leben an einer Depression. An einer behandlungsbedürftigen Depression erkranken im Laufe eines Jahres in Deutschland ca. 5,3 Millionen Menschen.

Die wesentliche Botschaft der Ausstellung ist jedoch eine positive: Es gibt „Wege aus der Depression“! Diese sind oftmals individuell sehr verschieden. Was den Depressiven zusätzlich zu ihrer medikamentösen und/ oder psychotherapeutischen Behandlung geholfen hat, zurück ins Leben zu finden, stellen die Kunstwerke auf eine ebenso vielfältige Weise dar. Ihnen gemein ist, dass sie eigene Erfahrungen und Perspektiven auf die Erkrankung visualisieren. Die ergänzenden selbstgeschriebenen Begleittexte sollen andere ermutigen, sich auf ihren eigenen Weg aus der Depression zu machen.

Seit 2011 schreibt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe alle zwei Jahre im Rahmen des Deutschen Patientenkongresses Depression einen Foto- und Kreativwettbewerb aus. Ausgezeichnet werden Bilder von Betroffenen und Angehörigen, die „Wege aus der Depression“ aufzeigen. Die Kunstwerke werden in Form einer Wanderausstellung in Gesundheitsämtern, Praxen und Kliniken genauso wie bei Themenwochen rund um die Depression gezeigt. Sie laden zu Gedankenaustausch und Diskussion ein.

Mainz: Unfall auf B40 durch illegales Rennen? | Polizei sucht Zeugen

Polizei Mainz: Bereits am vergangenen Donnerstag, 26.07.2018, befahren gegen 20:45 Uhr ein roter Audi und ein weißer Lamborghini die B40 in Richtung Autobahn. Zwischen beiden Fahrzeugen kommt es zu einer leichten Berührung. In der Beschreibung des Unfallhergangs machen beide Beteiligte unterschiedliche Angaben. Zeugen sprechen bei der VU-Aufnahme sogar von einem „Rennen“, dem beide nachgegangen seien.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Wir bitten Zeugen, die insbesondere zum Unfallhergang Angaben machen können, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Tatverdächtiger ermittelt: 15 jährige brutal geschlagen und getreten

Polizei Westhessen: Der Aufmerksamkeit eines Zeugen ist es zu verdanken, dass nach einem Angriff auf ein 15-jähriges Mädchen mittlerweile ein dringend Tatverdächtiger ermittelt werden konnte. Wie berichtet wurde die Jugendliche in der Nacht zum Samstag von einem Unbekannten an der Bushaltestelle „Im Hahn“ an der Bundesstraße 455 brutal geschlagen und getreten. Der Angriff auf die Geschädigte war so heftig, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung wurde am Tage nach der Tat der Zeuge in einem Linienbus auf eine männliche Person aufmerksam, auf den die Personenbeschreibung zutraf. Er verständige die Polizei, die auf der Grundlage der mitgeteilten Informationen eine Bildrecherche durchführte. Dabei wurden die Ermittler der Wiesbadener Polizei auf den Tatverdächtigen aufmerksam, der mittlerweile von der Geschädigten als möglicher Täter identifiziert wurde. Es handelt sich um einen 45-jährigen Wohnsitzlosen, der bereits hinreichend polizeibekannt ist. Gegen ihn wird nun wegen der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Bad Kreuznach: Brunnen kehrt auf Kornmarkt zurück

Nachdem in der vergangenen Woche die Brunnenkammer in den Kornmarkt-Boden versenkt worden ist, ging es heute mit den oberirdischen Teilen des Brunnens weiter: Im Laufe des Tages hat die bauausführende Firma Gerharz den Brunnen am dafür vorgehen Platz in der Mitte des Kornmarkts montiert.

Die Brunnenschale mit einem Durchmesser von 6,5 Metern besteht aus acht Betonfertigteilen mit je über vier Tonnen Gewicht. Um diese zusammenzufügen, kam ein Kran mit einer großen Unterdrucksauganlage zum Einsatz, der die Teile in der vorgesehenen Rundung positionierte. Die Brunnenanlage wird anschließend in der Mitte ausbetoniert.

In einem weiteren Schritt installiert ein Brunnenbauer die Beleuchtung, den Ab- und Zulauf und die Sprudler des neuen Kornmarkt-Brunnens. In der Mitte des Brunnes wird künftig wieder der Aufbau mit den Originale-Figuren seinen Platz finden. Diese werden zurzeit restauriert und erst nach der kompletten Fertigstellung des Brunnens Anfang 2019 wieder montiert.

Pressestelle Isabel Gemperlein – Hochstraße 48 – 55545 Bad Kreuznach

Fahrradfilmfestival und Stadtradeln-Start 2018

Fahrrad

Radfahren in der Stadt ist oft die schnelle Art des Vorankommens, macht Spaß – und ist zudem auch noch vielseitig und abwechslungsreich. Davon kann man sich am Samstag, 4. August 2018, auf dem Frauenlobplatz in Mainz überzeugen. In Kooperation mit dem „Mainzer Filmsommer“ zeigt das Dezernat für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr nunmehr zum dritten Mal das Internationale Festival des Fahrradfilms.

Das im Jahre 2006 in Bochum gegründete Fahrradfilmfestival ist ein europäisches Festival mit Spielorten in Mainz, Wiesbaden, Krakau, Groningen und weiteren internationalen Gastgebern. Zur Aufführung kommen internationale Experimental-, Dokumentar- und Kurzspielfilme. Sie zeigen das Fahrrad nicht nur als Ausdrucksmittel Filmschaffender, vielmehr wird es zum Sujet der Filmkunst, das auf vielfältige Weise emanzipatorische, soziale, künstlerische oder ökologische Perspektiven eröffnet.

Um 20.00 Uhr werden die Filme vom Festivalteam eröffnet. Ab ca. 21.00 Uhr garantieren preisgekrönte Kurzfilme aus der über zehnjährigen Festivalgeschichte beste Unterhaltung. Ob Kunst- oder Liebesfilm, Dokumentation oder Splattermovie: für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Informieren und Radkilometer sammeln
Damit nicht genug: Bereits ab 16.00 Uhr bieten der Mainzer Filmsommer und die Stadt Mainz Informationen rund ums Rad. Daneben steht auch die Radfahrbeauftragte der Stadt, Franziska Voigt, für Gespräche über das Fahrradfahren in Mainz und das diesjährige „Stadtradeln“ zur Verfügung. Die Stadt Mainz nimmt bereits zum siebten Mal daran teil. Ab dem 4. August werden 21 Tage lang Radkilometer gesammelt und auf diesem Wege ein Zeichen für den Klimaschutz und den Radverkehr in der Stadt Mainz gesetzt.  Herausgeber: Stadtverwaltung Mainz

Kraftstoffpreise auf hohem Niveau | Deutlicher Anstieg zum Monatsende

Kraftstoffe in Deutschland waren im Juli fast ebenso teuer wie im Juni. Wie die monatliche Marktauswertung des ADAC zeigt, kostete ein Liter Super E10 im Monatsmittel 1,445 Euro und damit exakt so viel wie im Vormonat, als das bislang höchste Preisniveau des laufenden Jahres erreicht wurde. Diesel verbilligte sich um 0,6 Cent auf 1,281 Euro.

Am teuersten war Super E10 mit durchschnittlich 1,459 Euro pro Liter am 29. Juli, am billigsten mit 1,427 Euro am 20. Juli. Bei Diesel war der günstigste Tag mit 1,263 Euro ebenfalls der 20. Juli, der Monatshöchststand wurde mit 1,291 Euro pro Liter am 8. Juli erreicht.

Nachdem die Kraftstoffpreise drei Wochen in Folge jeweils leicht gesunken waren, sind sie in der letzten Juli-Woche wieder deutlich angestiegen. Super E10 verteuerte sich gegenüber der Vorwoche um 1,5 Cent auf durchschnittlich 1,451 Euro pro Liter, Diesel um 0,6 Cent auf 1,278 Euro.

Der ADAC empfiehlt Autoreisenden, beim Tanken die regelmäßigen Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten. Laut Auswertung des ADAC liegen die besten Zeiten zwischen 15 und 17 Uhr sowie 19 und 22 Uhr. Unterstützung bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Mainz: Androhung von Messerstichen | Körperverletzung

Audi A6 Polizei RLP Windesheim
Polizei RLP

In der Kaiserstraße ist es am Dienstagnachmittag zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Zwei 44-jährige Männer halten sich an der Brunnenanlage vor der Christuskirche an der Kaiserstraße auf. Als eine Gruppe aus zwei Männern und einer Frau ihren Hund im Wasser des Brunnens abkühlen möchte, kommt es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Daraufhin verlassen die beiden Männer die Brunnenanlage in Richtung Hauptbahnhof. Als sie an einer Fußgängerampel warten, erscheint die Dreier-Gruppe, die zuvor an der Brunnenanlage war und es kommt erneut zu einer verbalen Auseinandersetzung.

Einer der beiden 44-Jährigen wird von einem der Männer aus der Dreier-Gruppe mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Zweite wird von einem anderen Mann aus der Gruppe mehrmals getreten und ebenfalls ins Gesicht geschlagen. Die Beschuldigten drohen den Geschädigten „sie abzustechen“, wenn sie sich nochmal in der Kaiserstraße aufhalten.

Im Anschluss entfernt sich die Gruppe in Richtung der Christuskirche. Beide Geschädigten haben leichte Verletzungen. Durch eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung können zwei der drei beschuldigten Personen festgestellt werden. Alle Beteiligten erhielten einen Platzverweis für die Kaiserstraße.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden. (Polizei Pressemitteilung)