BYC-News Blog Seite 1589

Erste frische Spargel aus heimischer Region gestochen

Für viele ist es das Edelgemüse schlecht hin. Das Warten auf den ersten frischen Spargel aus der Region Rheinland-Pfalz hat ein Ende. In der Pfalz haben die ersten Landwirte mit der Spargelernte begonnen.

Rund 100 Kilo Spargel war der Ertrag beim Spargelhof Zürker in Dudenhofen (Rhein-Pfalz-Kreis). Da die Erntemenge ziemlich gering ist, liegt der Preis für das Kilo bei satten 18 Euro. Die jetzt gestochenen Spargel sind unter Folien herangewachsen.

Die ersten Spargel wachsen unter wärmenden Folien | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Richtig losgehen mit der Spargelernte, solle es im Laufe der kommenden Woche. Bei den prognostizierten Frühlingstemperaturen, werden die Stangen, die zu den Sprossengemüse zählen, ihre Köpfe aus den Erdhügeln hervorstecken.

Nach Expertenmeinung beginnt die Hauptsaison spätestens Anfang April. Dann werden auch die Preise sinken. Um richtig wachsen zu können, braucht der Spargel mindestens 10 Grad. Damit die Landwirte das beliebte Gemüse so früh wie möglich anbieten können, wird das Wachstum und Wärmespeichernden Folien vorangetrieben.

Das Ende der Spargelsaison endet wie in jedem Jahr am Johannistag (24.Juni).

Fünf Fahrer mit BTM oder Alkohol am Steuer – Spitzenreiter war mit 1,42 Promille unterwegs

Am Wochenende hatte die Mainzer Polizei ein besonderes Augenmerk auf Fahrzeugführer geworfen, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln (BTM) standen. Die Bilanz im Laufe der Nacht bis in die Morgenstunden war, dass diesbezüglich fünf Fahrer aufgefallen sind.

Zunächst wird gegen 01:00 Uhr ein 32-jähriger Mainzer in der Rheinallee mit einem Alkoholeinfluss von 0,54 Promille angetroffen. Zeitgleich wird ein weiteres Fahrzeug in der Lennebergstraße in Gonsenheim angehalten. Der 22-jährige Fahrer aus Mainz steht augenscheinlich unter dem Einfluss von BTM. Zudem verfügt er nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Es ist bereits der vierte Fall innerhalb weniger Monate.

Um 06:12 Uhr wird ein Fahrzeug bei einer Kontrolle in der Rheinallee angehalten, nachdem der Fahrer durch seine Fahrweise aufgefallen war. Bei dem 42-jährigen Mainzer werden neben Ausfallerscheinungen auch 0,96 Promille Atemalkohol festgestellt. Der Führerschein des 42-Jährigen wird sichergestellt.

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Rheinallee bildete den Schwerpunkt

Weiter ging es am frühen Sonntagmorgen. Um 06:38 Uhr wird ein 29-jähriger Mainzer in erneut in der Rheinallee kontrolliert. Bei dem 29-Jährigen konnte neben einem geringen Alkoholeinfluss (0,21 Promille Atemalkohol) zudem noch festgestellt werden, dass er unter Einfluss von BTM stand. Zur weiteren Klärung wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen.

Gut eine halbe Stunde später, um 07:10 Uhr, fiel einer Streife ebenfalls in der Rheinallee, ein Fahrer auf, der einer Kontrolle unterzogen wurde. Bei dem Atemalkoholtest des 38-jährigen Budenheimers zeigte das Testgerät einen Wert von 1,42 Promille an. Auch hier wurde der Führerschein sichergestellt.

Verletzte bei Verkehrsunfall auf der A60 bei Hechtsheim

Am Freitag, 15.März 2019, gegen 21.50 Uhr befuhr ein 45 Jähriger Mann aus dem Großraum Rüsselsheim mit seinem Audi A3 den mittleren von drei Fahrstreifen der A60 in Richtung Darmstadt. Kurz nach dem Hechtsheimer Tunnel löste sich während der Fahrt der einachsige, nicht beladene Anhänger vom PKW des Hessen und kollidierte mit der Mittelschutzplanke.

Anschließend blieb der unbeleuchtete Anhänger auf dem linken Fahrstreifen stehen. Ein unmittelbar folgendes Fahrzeug konnte dem Hindernis noch ausweichen. Der 60 jährige Fahrer eines Ford Mondeo aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich erkannte das Hindernis zu spät und kollidierte frontal mit dem Anhänger. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert. Dort kollidierte ein 49 jährige Rheinhesse in seinem Citroen C1 mit dem Anhänger.

Die Beifahrerin des Ford Mondeo sowie der Fahrer des Citroen C1 wurden nach notärztlicher Behandlung mit schweren, jedoch nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in Mainzer Kliniken eingeliefert. Beide Fahrzeuge sowie der Anhänger wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. . Der Sachschaden an den Fahrzeugen dürfte sich auf insgesamt ca. 30.000 Euro belaufen. Zwei von drei Fahrstreifen der A60 waren bis zum Abschluss der Unfallaufnahme bis ca. 23.20 Uhr blockiert.

Der Fahrer des Audi A3 entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Er konnten anhand des am Anhänger befindlichen Kennzeichens jedoch ca. 2 Stunden nach dem Unfall ermittelt werden. Im Rahmen seiner Vernehmung räumte er sogar ein, zum Unfallort zurückgekehrt zu sein. Als er auf der Gegenfahrspur erkannt habe, welches Ausmaß der Unfall genommen hatte, sei er in Panik geraten und wieder nach Hause gefahren. Er wird sich nun strafrechtlich für sein Verhalten verantworten müssen.

Kostenfreie Broschüre für die Radreiseplanung an der Weser

„Planung leicht gemacht“ heißt es für alle Radreisenden, die sich für ihre kommende Radtour informieren möchten und eine Reise entlang der Weser planen. Denn mit Kartenausschnitten, Streckenbeschreibungen, radlerfreundlichen Unterkünften und Gastronomiebetrieben sowie vielen weiteren Tipps bietet das neue Weser-Radweg Serviceheft 2019 alles, was für die Organisation benötigt wird.

Die gesamte insgesamt rund 520 Kilometer lange und vom ADFC mit vier Sternen zertifizierte Qualitätsradroute entlang der Weser von Hann. Münden im Weserbergland bis nach Cuxhaven an der Nordsee wird in dem beliebten Tourenplaner vorgestellt.

Das Besondere an der Neuauflage: Die Einzeletappen, die kurz und übersichtlich alle Informationen zum aktuellen Wegeverlauf mit Kartenausschnitten und beispielhaften Unterkünften enthalten, sind von 15 auf acht Etappen verringert worden. Die Etappenlängen betragen nun rund 66 Kilometer pro Etappe. „Mit der Neuauflage des Weser-Radweg Serviceheftes 2019 haben wir uns ganz bewusst auf die Bedürfnisse und Wünsche der Radfahrer eingestellt, die auch in den Ergebnissen der ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse 2018 veröffentlicht wurden“, erläutert Petra Wegener, Geschäftsführerin der Weser-Radweg Infozentrale c/o Weserbergland Tourismus e.V. „Bei der Durchführung von Streckentouren gaben die Befragten an, dass sie durchschnittlich 64 Kilometer pro Tag bei sieben Etappen unterwegs sind.“

Das Weser-Radweg Serviceheft wird im Rahmen der Weser-Radweg Infozentrale Kooperation vom Weserbergland Tourismus e.V. in Zusammenarbeit mit den anrainenden Regionen entlang der Weser (Mittelweser-Touristik GmbH, Touristikgemeinschaft Wesermarsch, Kulturland Teufelsmoor, BTZ Bremer Touristik-Zentrale, Erlebnis Bremerhaven GmbH und Cuxland Tourismus) alle zwei Jahre neu produziert und vertrieben.

Weitere Informationen zum Weser-Radweg sowie das kostenfreie Serviceheft sind bei der Weser-Radweg Infozentrale c/o Weserbergland Tourismus e.V. unter der Telefonnummer 05151/930039, im Internet unter www.weserradweg-info.de oder bei den regionalen Partnern vor Ort erhältlich.

Geisterfahrerin auf der Autobahn 63 | Straßensperre mit Sattelzug

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde gegen 03:52 Uhr durch mehrere Verkehrsteilnehmer der Polizei ein Falschfahrer gemeldet, welcher auf der A 63, von der Anschlussstelle Göllheim auf der Richtungsfahrbahn Kaiserslautern in Richtung Mainz unterwegs sei. Mehrere Einsatzkräfte der Polizei wurden umgehend alarmiert. Die A 63 wurde durch die Polizei weiträumig gesperrt.

Weiter wurde mittels eines Sattelzuges eine Straßensperre errichtet um somit den Falschfahrer zu stoppen, da dieser zunächst über mehrere Kilometer nicht auf die Weisungen der parallelfahrenden Polizeistreife reagierte. Unmittelbar vor der Straßensperre kam das Fahrzeug zum Stehen. Nach sofortiger Ingewahrsamnahme konnte bei der Fahrerin ein Einfluss von Alkohol sowie Medikamenten festgestellt werden.

Das Fahrzeug der Fahrerin wurde abgeschleppt und anschließend eine Blutprobe auf der Dienststelle entnommen. Aufgrund eines möglichen suizidalen Hintergrundes wurde die Frau in der RFK Alzey vorgestellt. Durch das schnelle Handeln der Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Es wurde niemand verletzt.

Horror-Unfall | BMW in 2 Teile zerrissen – Fahrer steigt aus und raucht erst mal eine Zigarette

Wie viele Schutzengel der 22-jährige Fahrer bei einem Unfall in Stade (Niedesachsen) heute morgen hatte, kann wohl nie geklärt werden. Auf jeden Fall wird er zukünftig am 15.03. immer einen zweiten Geburtstag feiern können.

Gegen 06:00 Uhr kam der 22-jährige mit seinem 3er-BMW-Kombi, zwischen Fredenbeck und Kutzenholz, auf der Dingholzer Straße von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Aus bisher ungeklärter Ursache verlor er im Ausgang einer Linkskuve im 70er-Bereich die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Polizeiinspektion Stade

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW in zwei Teile gerissen und blieb so völlig zertrümmert im Seitenraum liegen. Der Fahrer hatte dabei großes Glück im Unglück und blieb fast unverletzt. Couragierte Ersthelfer hatten sofort angehalten und waren dem Unfallopfer zur Hilfe geeilt.

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Erst einmal eine Zigarette angesteckt

Polizeiinspektion Stade

Ein Feuerwehrmann berichtet, dass der 22-jährige alleine aus seinem total zertrümmerten Wrack ausgestiegen ist und sich erst einmal eine Zigarette angesteckt hat.

Nach der Erstversorgung durch den Stader Notarzt und den Rettungsdienst wurde er dann mit leichten Verletzungen ins Stader Elbeklinikum eingeliefert.

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BMW in zwei Teile zerrissen

Die Feuerwehr Fredenbeck wurde alarmiert rückte mit ca. 20 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an. Die Einsatzkräfte sicherten das Unfallfahrzeug ab, nahmen auslaufenden Betriebsstoffe auf und unterstützten bei Aufräumarbeiten.

Der BMW wurde bei dem Unfall total zerstört und in zwei Teile gerissen.

Polizeiinspektion Stade

Ob eine im Bereich der Unfallstelle verlaufende Ölspur, deren Verursacher derzeit noch unbekannt ist, zur Entstehung des Unfalls beigetragen hat, wird noch geprüft.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, die Angaben zu der Fahrweise des Fahrers vor dem Unfall oder zum Verursacher der Ölspur machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04149-933970 bei der Polizeistation in Fredenbeck zu melden.

Zeugin sieht gestohlenen Kinderhospizbus in Nienburg – Polizei sucht weitere Zeugen

Nach unserem Beitrag, über den Diebstahl eines Busses des Kinderhospizverein in Olpe, den wir gestern veröffentlicht haben, hatte sich am gestrigen Nachmittag eine Zeugin bei der Polizei gemeldet.

Sie sei durch den Beitrag (der binnen 24 Stunden gut 600 mal bundesweit geteilt wurde), auf den Fall aufmerksam geworden. Den auffällig beklebten Sprinter habe sie am gestrigen Mittwoch (14.03.2019) gegen 15:45 Uhr in Nienburg (südlich von Hannover) am dortigen Berliner Ring, stadtauswärts fahrend gesehen. Wie die Polizei Boostyourcity | Rhein-Main-Nachrichten telefonisch mitteilte, sei die Zeugin am Abend durch den Artikel auf diesen Fall aufmerksam geworden und habe sich direkt bei der Polizei in Olpe gemeldet.

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Tatzeitraum kann weiter eingegrenzt werden

Diese  wiederum informierte sofort die Kollegen in Niedersachsen. Auch konnte der Tatzeitraum näher eingegrenzt werden. So müsse der Sprinter in der Zeit von Donnerstag, 28.02.2019 bis Donnerstag, 07.03.2019 entwendet worden sein. Möglicherweise ist auch anderen Personen im Landkreis Nienburg dieses Fahrzeug aufgefallen.

Der Sprinter hat das Kennzeichen OE-KV 10. Er ist auffällig lackiert und beklebt. Sowohl an der Fahrerseite, als auch am Heck sind spielende Kinder zu sehen. An den Seitenscheiben sowie am Heckfenster sind einige Luftballons abgebildet. Weiter ist der Sprinter mit einer Laderampe für Rollstuhlfahrer ausgestattet.

Die Ermittlungen laufen weiter und die Polizei bittet weiter um sachdienliche Hinweise.

Polizei Olpe : 02761-9269-0
Polizei Nienburg : 05721/4004-107 und  05021 9778-104
oder natürlich jede andere Polizeidienststelle

Wir danken allen Usern, die unseren ersten Beitrag so massiv geteilt haben und damit zu einem Teilerfolg bei der Suche des Busses mit beigetragen haben.

Der Luchs ist in Deutschland immer noch eine Seltenheit | Mit Videobeitrag

In den vergangenen zwei Wochen haben erstmals selbstauslösende Kameras zwei Luchse in Thüringen für ein wissenschaftliches Projekt fotografiert. Entstanden sind die Bilder im Rahmen einer Kooperation des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Universität Göttingen, die zum Ziel hat, den Luchsbestand im Thüringer Südharz erstmals systematisch zu erfassen.

„Luchse sind in Deutschland noch immer eine Seltenheit. Im Thüringer Südharz wurden in den vergangenen Jahren wiederholt Luchse gesichtet, doch bisher ist unklar, wie viele der scheuen Pinselohren dort leben und wie weit ihr Verbreitungsgebiet reicht“, sagt Silvia Bender, Abteilungsleiterin Biodiversität beim BUND.

„Noch immer wissen wir viel zu wenig über die in Deutschland nach wie vor stark gefährdeten Luchse. Mit den neuen Nachweisen im Thüringer Südharz konnten wir nun ein fehlendes Puzzleteil in der Verbreitungskarte der Luchse ergänzen.“

In ganz Deutschland sind bislang nur 77 erwachsene Luchse erfasst. Sie streifen durch die Wälder im Harz, im Bayerischen Wald, neuerdings auch den Pfälzerwald und vereinzelt durch Baden-Württemberg, Nordhessen und andere Regionen.

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Besondere geographische Lage

Thüringen hat aufgrund seiner geographischen Lage und weitläufigen Wälder eine ganz besondere Bedeutung für den Luchs: Bisher leben die Tiere vor allem im Harz und im Bayerischem Wald. Thüringen liegt genau wie Hessen zwischen diesen beiden Gebieten und kann dem Luchs als Brücke dienen.

„Die Luchse im Thüringer Südharz sind für die weitere Besiedelung Nordthüringens, des Hainichs und des Thüringer Waldes essentiell“, sagt Markus Port von der Universität Göttingen. „Nur dank der Unterstützung vieler privater Waldeigentümer, Jägerinnen und Jägern sowie der Thüringer Behörden konnten die jüngsten Nachweise so rasch gelingen.“

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Zwei Luchsprojekte in Thüringen

Der BUND betreut zusammen mit der Universität Göttingen und der Wildtierland Hainich gGmbH aktuell zwei Luchsprojekte in Thüringen: das im Südharz, wo jetzt die Fotos gelangen, und ein Projekt im Großraum Hainich sowie dem Wildkatzendorf Hütscheroda. Im Hainich gelang jedoch seit dem Untersuchungsbeginn vor etwa einem Jahr noch kein Foto-Nachweis eines Luchses.

Die Nationalparkverwaltung hatte Anfang 2018 hier einen Luchs fotografiert, aber es gilt als unwahrscheinlich, dass sich das Tier weiter im Hainich aufhält. „Leider ist die Situation des Luchses in Thüringen immer noch sehr schwierig. Lediglich die Tiere im Südharz gehören wahrscheinlich zu einer stabilen Population, die wenigen anderen nachgewiesenen Luchse sind lediglich Einzeltiere“, so Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen.

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Hintergrund:

Die Luchse in Deutschland sind vor allem durch die Zerschneidung ihrer Waldlebensräume durch Straßen, Siedlungen und große ausgeräumter Agrarflächen bedroht. Jedoch kommen auch illegale Tötungen immer wieder vor.

Nur sehr langsam erobern sich die Katzen ihre alten Lebensräume zurück. Um die Tiere zu schützen, müssen mehr Querungshilfen für Wildtiere über Straßen gebaut und die Verbindungen zwischen Wäldern verbessert werden. Darüber hinaus braucht es mehr Informations- und Beteiligungsangebote, um Vorbehalte gegenüber dem Luchs abzubauen. Illegale Tötungen müssen konsequent verfolgt und geahndet werden.

Dieselfahrverbot für Mainz ist in weite Ferne gerückt – Bundestag erhöht Grenzwerte

Für Mainz und viele weitere Städte ist das drohende Dieselfahrverbot seit gestern in weite Ferne gerückt. Grund hierfür ist, dass der Deutsche Bundestag am gestrigen Donnerstag (14.03.2019) einen höheren Grenzwert für die Stickoxid-Belastung beschlossen hat.

So sollen Fahrverbote in Städten nun erst ab 50 Mikrogramm Stickoxid (NO2) Belastung pro Kubikmeter Luft in Kraft treten. Für den Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling ist durch diese Neuregelung nun das Dieselfahrverbot für Mainz weiter weg gerückt.

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Kein Dieselfahrverbot in Mainz

Der Deutsche Bundestag sieht dass das Erreichen der bisherigen Höchstgrenze von 40 Mikrogramm NO2 auch anders, als über den Ausschluss von älteren Dieselfahrzeugen aus den Städten erreicht werden kann.

„Es ist gut, dass man damit ein Diesel-Fahrverbot ausschließen kann.“

Wie Michael Ebling dem SWR gegenüber sagte, bewege sich die Stadt Mainz genau in dem Korridor zwischen 40 und 50 Mikrogramm.

Auch habe die Stadt Mainz in den vergangenen Jahren die Stickoxid-Belastung deutlich um 25 Prozent senken können. Ein Grund hierfür sei, dass die Stadt ihre Bus-Flotte umgerüstet habe.
„Das bedeutet jetzt aber nicht, dass wir auch nur einen Deut nachlassen, alle Maßnahmen auch weiter umzusetzen um die Luft sauberer zu bekommen“, so Michael Ebling weiter gegenüber dem SWR.

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Ausnahmen für Feuerwehr und Co

Im Beschluss des Bundestags ist auch geregelt, dass es auch Ausnahmen für Autos der neueren Abgasnorm Euro 6 und diverse nachgerüstete Fahrzeuge geben solle. Nicht betroffen sein sollen dem Gesetzt nach, nachgerüstete Busse, schwere Müllfahrzeuge, Handwerker- und Lieferfahrzeuge sowie Feuerwehrfahrzeuge.

Ebenfalls ausgenommen sollen ältere Dieselfahrzeuge, die nach einer Umrüstung weniger als 270 Milligramm Stickoxid / Kilometer ausstoßen.

Das neue Gesetz soll am heutigen Freitag im Bundesrat zum Abschluss kommen.

Fettes Brot und Mundstuhl kommen nach Alzey

Die Hamburger Rapper treten am Samstag, 03.08.im Schlosshof auf. Damit ist das Programm für das Open Air Festival vom 1. bis 4. August 2019 vollständig. Am Donnerstag starten die Veranstalter wie gewohnt mit Comedy. MUNDSTUHL ist nach sechs Jahren wieder bei Da Capo!

Das Comedy-Duo aus Frankfurt präsentiert am 1.8. sein langersehntes, brandneues Programm „FLAMONGOS“. Lars Niedereichholz und Ande Werner gelten seit über 20 Jahren als das erfolgreichste und wandelbarste Comedy-Doppelpack Deutschlands. Mit ihrer unverwechselbaren Gratwanderung zwischen Nonsens, hintergründigen Wortgefechten, derben Späßen und politischen Inkorrektheiten halten sie der Gesellschaft erneut einen irrwitzig komischen Zerrspiegel vor das bierselige Antlitz. Schnell. Neu. Frisch. Und extrem witzig.

Am Folgetag kommt der Singer-Songwriter JORIS in den Schlosshof. Vor drei Jahren erzielt der Ostwestfale mit seinem ersten Album „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ einen riesen Erfolg. JORIS erobert mit seiner kraftvollen Stimme die Herzen der Fans und sorgt mit Hits wie „Herz über Kopf“ für Ohrwürmer. Nach 300 Konzerten und drei Echos erschien im Oktober sein zweites Album „Schrei es raus“. Er traut sich was, probiert sich aus, geht mehr aus sich heraus und mehr in sich hinein. Die Hits sind noch persönlicher und noch durchlässiger. Ein irre sympathischer Typ!

FETTES BROT LOVESTORY heißt die Tournee zum gleichnamigen Album das Anfang Mai erscheinen soll. Noch vor dem eigentlichen Start der Tour im Herbst kommen Björn Beton, König Boris und Doc Renz in Alzey vorbei. Der Vorsatz für 2019: endlich mal wieder verlieben. In die Welt, das Leben, die Menschen. Einen Song aus dem neuen Album haben die drei Hamburger bereits veröffentlicht: „Du driftest nach rechts“. Damit haben die Jungs wieder einiges zu sagen. Wie schon die bisherigen Hits wie „Schwule Mädchen“, „An Tagen wie diesen“, „Lass die Finger von e, Manuela“ oder „Bettina, zieh die bitte etwas an“, die alle eine Botschaft enthalten. Dass sie dabei nicht mit dem ausgestreckten Zeigefinger ins Auge stechen, sondern gnadenlos unsere super-optimierten Bodies durchkitzeln, macht sie zu unverzichtbaren Hofnarren in dieser digitalen Diktatur der Angeschalteten.

CHANTAL haben für DA CAPO ein ganz besonderes Programm konzipiert, das treue Fans sowie neue Freundinnen und Freunde verzaubern wird. Am Sonntag präsentieren CHANTAL wunderschöne Konzertstücke im romantischen Ambiente des Alzeyer Schlosshofes. Das Ensemble instrumentiert seine Stücke mit Harfe, Gitarren, Querflöte, Blockflöte, Tin Whistle, Oboe, Englischhorn, Violine, Streichpsalter, Cello, Kontrabass und Schlagzeug. Sowohl aus klassischen, als auch aus folkloristischen Epochen, sowie neu arrangierte emotionale und instrumental interpretierte moderne Pop- und Rock-Klassiker. Mit Special-Guest Efe Erdem, integriert in die große stilistische Bandbreite des Ensembles wird das Konzert zu einem musikalischen Höhenflug.

Über Da Capo 

Das Da Capo Festival stellt stets einen kulturellen Höhepunkt im Alzeyer Veranstaltungskalender dar. Im herrlichen Ambiente des Alzeyer Schoßhofes präsentiert die Stadt Alzey seit über 20 Jahren ein hochklassiges Programm mit international bekannten Stars, Gruppen und Ensembles. So beehrten bereits große Namen, wie B.B. King, Sunrise Avenue, Anastacia, Roger Hodgson, Milow und viele andere Stars das Alzeyer Schloss.

Das Programm in der Übersicht:
Donnerstag, 01.08.:    MUNDSTUHL (Sitzplatz 29,80 €)
Freitag, 02.08.:          JORIS (Stehplatz 32,00 €, Kinder ermäßigt)
Samstag, 03.08.:        FETTES BROT (Stehplatz 41,00 €, Kinder ermäßigt)
Sonntag, 04.08.:        CHANTAL (Sitzplatz 29,00 €)

Kartenvorverkauf in Alzey: Buchhandlung Machwirth und Lotto Schäfer im real sowie an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen und online unter: www.adticket.de/Da-Capo-Alzey.html

Rauschgiftspürhund Black erschnüffelt 38 Kg Kokain in zwei Reisekoffern

Black der Rauschgiftspürhund beim Hauptzollamt Frankfurt am Mainerschnüffelte 38 Kilogramm Kokain in zwei Reisekoffern. Bei der Kontrolle des Gepäcks eines Fluges aus Sao Paulo in Brasilien zeigte die dreijährige belgische Schäferhündin durch „Einfrieren“ (Verharren an der Geruchsquelle) an zwei Reisekoffern mit Ziel Peking an, dass sich Rauschgift darin befand.

Der Hundeführer kontrollierte diese Koffer manuell und stellte 28 Blechdosen mit Babynahrung fest, die augenscheinlich noch originalverpackt waren. Eine Inhaltsprobe bestätigte jedoch schnell den Verdacht der Spürnase: Bei dem Pulver handelte es sich nicht um Babymilchpulver, sondern um Kokain. Der 50-jährige Drogenkurier chinesischer Staatsangehörigkeit wurde vorläufig festgenommen. Der Schwarzmarkwert des Rauschgifts beläuft sich auf ca. 1,4 Millionen Euro.

Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: „38 Kilogramm Kokain bei einem Aufgriff im Reiseverkehr kann man schon als Rekordmenge bezeichnen. Nicht nur ein schöner Erfolg für Black, die erst seit kurzer Zeit ihre Ausbildung absolviert hat und für das Hauptzollamt Frankfurt am Main im Einsatz ist.“

Zusatzinformation: Der Frankfurter Flughafen ist Drehkreuz für weltweiten Drogenschmuggel. Täglich landen hier ca. 35 in Bezug darauf Hochrisikoflüge aus Südamerika und Afrika sowie dem nahen und fernen Osten. Im Kampf gegen den internationalen Drogenschmuggel arbeiten hier Mensch, Tier und Technik erfolgreich zusammen.

Im Jahr 2017 wurden bei 13.889 Aufgriffen im Post, -Fracht-, und Reiseverkehr insgesamt 7.045 Kilogramm Rauschgift aus dem Verkehr gezogen.

Geldautomat in Mainz in die Luft gesprengt | Fahndung läuft

In den frühen Morgenstunden des 15.03.2019 wurde um 04:08 Uhr ein Geldautomat der Sparkasse in der Lucy-Hillebrand-Straße in Mainz von bisher unbekannten Tätern gesprengt.

Von Zeugen konnten vier verdächtige Personen bemerkt werden, die mit einem dunklen Fahrzeug flüchteten. Bei dem Fahrzeug handelte es sich vermutlich um einen Audi.

Die Polizei fahndet auch mittels Einsatzes eines Hubschraubers nach den flüchtigen Tätern.

Die Polizei hat folgende Fragen:

Wer hat in der Zeit vor oder nach der Tat verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Lucy-Hillebrand-Straße gesehen?

Wo ist vor oder nach der Tat ein schwarzer Audi mit Wormser Kennzeichen im Bereich der Lucy-Hillebrand-Straße bemerkt worden?

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 / 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Live-Drama in der Tagesschau – Moderator Jan Hofer bricht vor laufender Kamera zusammen

Drama um den 69 Jährigen Jan Hofer. Der beliebte Tagesschau-Moderator ist heute Abend während einer Livesendung zusammen gebrochen. Während seiner Moderation musste er sich an einem Tisch festhalten und wirkte dabei apathisch.

Die Sendung startete ganz normal. Der 69-jährige moderierte so wie man es von ihm gewohnt ist. Als er den Beitrag über ein Containerschiff moderierte versprach er sich mehrfach. Auch beim folgenden Beitrag über die königsblauen vom FC Schalke 04 verspricht er sich immer wieder.

Wie sonst auch immer, sollte er nach dem Wetterbericht die Sendung abmoderieren was ihm aber nicht mehr gelang. Es ist nur noch zu sehen, wie sich der Chefmoderator der ARD Tagesschau an dem Tisch festklammert.

Ganze 11 Sekunden können die Zuschauer das Drama live miterleben bis der Bildschirm schwarz und die Tagesschau abgebrochen wird. Der Moderator wurde mit einem Rettungswagen in Begleitung von einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht.

Update 21:30 Uhr: Die ARD  auf Anfrage von Boost your City: Mittlerweile geht es Herr Jan Hofer wieder deutlich besser, er befindet sich in ärztlicher Behandlung.

Update 22:02 Uhr: Jan Hofer via Twitter

Dachstuhlbrand in Bad Homburg

Am heutigen Donnerstag gegen 17:15 Uhr geriet ein Dachstuhl im Usinger Weg in Bad Homburg in Brand. Ein älteres Ehepaar hatte in seinem Dachgeschoss die eingebaute Sauna eingeschaltet, kurz darauf kam es dort zu einer Brandentwicklung. Das Ehepaar konnte sich selbstständig und unverletzt noch ins Freie begeben.

Mehrere Feuerwehren aus Bad Homburg und dem Umkreis waren an den Löscharbeiten beteiligt. Das Einfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Das Technische Hilfswerk wurde mit der Sicherung des Dachstuhls beauftragt. Nach Einschätzung des Einsatzleiters der Feuerwehr entstand Sachschaden von ca. 300.000EUR

Windesheim: Mit Kindern besetzter Bus in Unfall verwickelt

Heute gegen 15.30 Uhr, kam es auf der Kreisstraße 49 bei Windesheim zum Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem mit Kindern besetzten Kleinbus. Da gemeldet wurde dass Kinder verletzt sind, kam es zu einem größeren Einsatz von Rettungsdienst und Polizei.

Die Rettungsleitstelle entsandte umgehend mehrere Fahrzeuge, Notarzt und alarmierte den Rettungshubschrauber. An der Unfallstelle wurden der Fahrer eines Cabrios, der Fahrer des Kleinbusses sowie eine Betreuerin und zwei Kinder angetroffen, die augenscheinlich unter Schock standen, ernsthaft verletzt war offensichtlich niemand. Der 50-jährige Cabriofahrer befuhr die Kreisstraße 49 aus Richtung Windesheim kommend, in Fahrtrichtung Wallhausen.

Der Kleinbus fuhr in entgegengesetzter Richtung. In einer Linkskurve geriet der PKW auf regennasser ins Schleudern und prallte mit der Beifahrerseite in die Front des Busses. Zur eingehenden Untersuchung wurden der Unfallverursacher und die beiden fünf und sechs Jahre alten Kinder in ein Krankenhaus verbracht. Der Rettungshubschrauber wurde nicht mehr benötigt und konnte ohne Patient wieder abfliegen.

Die beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die K49 komplett gesperrt.