BYC-News Blog Seite 1588

74 und 65-jährigen am Höfchen niedergeschlagen | Wer hat etwas gesehen?

Am Dienstagabend den 19.Februar 2019 zwischen 19:50 – 19:55 Uhr kam es an der Bushaltestelle Am Höfchen in Mainz zur Körperverletzung zum Nachteil von zwei Senioren. Die beiden Opfer im Alter von 65 und 74 Jahren standen an der oben genannten Bushaltestelle. Plötzlich ohne Grund wird der 74-Jährige von einem ihm unbekannten Mann zu Boden geschubst.

Der Täter schlägt anschließend dem 65-Jährigen Mann mit der Faust ins Gesicht. Die beiden Opfer gaben gegenüber der Polizei Mainz an, dass sich zum Tatzeitpunkt viele Passanten an der Bushaltestelle befanden. Wer hat etwas gesehen und kann Hinweise zur Tat geben?

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Der Vorfall wurde erst im Laufe dieser Woche der Polizei Mainz gemeldet

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

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Eine Täterbeschreibung wurde von der Polizei nicht veröffentlicht

Moms.de: Authentischer Ratgeber aus Wiesbaden für Schwangere und Eltern

Als eine Mischung aus Produkt-Vergleichsportal, Ratgeber und Produkttests hat Nadine Scheiner im letzten Jahre die Domain „www.moms.de“ neu belebt. Das Portal richtet sich an Schwangere, frischgebackene Eltern und Eltern mit Kind bis ins Schulalter. „moms.de“ erreicht aktuell monatlich mehr als 100.000 Leser. Beste Noten erhält das Portal insbesondere für die Authentizität der Produkt-Tests und die praktischen Alltags-Tipps für ein Leben mit Baby und Kind.

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Mehr als 1500 Produktkategorien sind mittlerweile auf der Seite vorhanden.

Und sechs Mütter. Sie sind der Garant für die unabhängige und praxiserprobte Beurteilung aller aufgeführten Artikel. Die Kategorien werden konsequent von einem allgemeinen Einführungstext begleitet, der über Modelle und Spielarten eines Produkts informiert, auf wichtige Sicherheitsaspekte hinweist und die Vor- und Nachteile einer Anschaffung zu bedenken gibt. Altersempfehlungen und praktische Tipps zum alltäglichen Gebrauch ergänzen den Ratgeber. Die jeweils besten Produkte einer Kategorie werden tabellarisch mit Ausstattungsmerkmalen, Preis und moms.de-Bewertung zusammengefasst.

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Alltagstaugliche Ratschläge und Anregungen

moms.de„-Gründerin Nadine Scheiner ist selbst zweifache Mutter und erklärt die Intention, die sie mit dem Portal verfolgt, kurz und prägnant: „Wir bringen als Mütter und Eltern sehr viel eigene Erfahrung mit und wir möchten mit unseren Vergleichen allen Lesern dabei helfen, für sie gute Kaufentscheidungen zu treffen. Unser Magazin soll Anregungen liefern und Ratschläge geben – ganz praktisch für den Alltag, in dem besonders junge Eltern oft das Gefühl haben, dass ihnen einiges über den Kopf wächst.“

Das „moms.de“-Magazin ist eine angenehm zu lesende Mischung aus individuellen Tests (vom Plüschtier bis zur Küchenmaschine), expliziten Markenvorstellungen und originellen Reportagen. Nadine Scheiner möchte „moms.de“ zum bevorzugten Online-Ratgeber für Schwangerschaft und Elternsein ausbauen – und zählt dabei vor allem auf das authentische Konzept.

Update: Messerangriff in der Großen Bleiche

Die Polizei Mainz teilt mit: Nach dem Einsatz der Polizei in der Großen Bleiche und der Festnahme des 25 – Jährigen am gestrigen Montagabend kann die Polizei weitere Details zum Sachverhalt veröffentlichen.

Bei dem Täter handelt es sich um einen sudanesischen Staatsangehörigen, der sich nach einem verbalen Streit im Allianzhaus, aus noch unbekannten Gründen auf die Kreuzung der Großen Bleiche und der Bauhofstraße gestellt hat.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird er dort stehend durch einen 23-jährigen Motorradfahrer angesprochen und aufgefordert, die Kreuzung zu verlassen. Daraus entwickelt sich ein Streit, in dessen Verlauf der Motorradfahrer mit seinem Motorrad umfällt, der Täter ein Messer zieht und Stichbewegungen in dessen Richtung macht. Kurz darauf richtet er seine Aggression gegen einen 35-jährigen Fahrradfahrer und macht auch Stichbewegungen in Richtung Oberkörper des Radfahrers.

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Keine Person wird dabei verletzt!

Der Täter hat zu dieser Zeit ein größeres und ein kleineres Messer in den Händen Couragierte Passanten und Gäste der angrenzenden Lokalitäten überwältigen daraufhin den Täter, indem sie Stühle gegen ihn und zu ihrem Schutz einsetzen. Sie können den Täter festhalten und der kurz darauf eintreffenden Polizei übergeben. Unter Einbindung des Ordnungsamtes der Stadt Mainz wird der Täter zunächst in einer Psychiatrie untergebracht.

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In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mainz erfolgen zurzeit die rechtliche Einordnung des Sachverhalts und die Prüfung weiterer strafprozessualer Maßnahmen.

Mittlerweile ist der Polizei Mainz ein Handyvideo der Vorkommnisse als Beweismittel zur Verfügung gestellt worden. Die Polizei Mainz bittet darum, keine Videos oder Fotos des Geschehens zu veröffentlichen, sondern den Ermittlungsbehörden zur Verfügung zu stellen sowie Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06131-65-4110 zu melden.

Ausstellung von Laura Brichtas in Bad Homburg im Kulturzentrum

Die Fotopreisträgerin ISO 5000 der Hans und Annemarie Weidmann-Stiftung ist Laura Brichta. Der Preis wurde unter Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach ausgerichtet. Die Architektin Annemarie Weidmann die noch zu Lebzeiten die Stiftung errichtete und  mit dem Preis die Umsetzung eines künstlerischen Konzepts und zeigt in der Englischen Kirche in Bad Homburg nun die spannenden Ergebnisse.

Ausstellung: 1. bis 5. Mai 2019 Kulturzentrum Englische Kirche
Ferdinandsplatz in Bad Homburg

Die postmodernen Bauten, welche mit ihrer großen Flächigkeit und der Überplanung verschiedener Gebäudeabschnitte zahlreiche Perspektiven schaffen International bekannt wurden. Die Some Sort of Now zeigt erstmals die prämierte Arbeit von Laura Brichtas der inszenierten Bilderwelten  mit dem Architekturkosmos des spanischen Architekten Ricardo Bofill vermählt.

Geschaffen wird ein sehr persönlicher Zugang Brichtas zu den surrealistischen Konstruktionen des Architekten. Im Raum inszenierte Körperlichkeiten beschreiben eine utopische Welt, in der sich die begrenzenden Ränder der Gebäude aufzulösen scheinen. Kaum lässt sich zuordnen, welche Wände die Grenzen des Raumes weiter bestimmen oder wohin sie führen. Aus dem statischen Konstrukt der Architektur wird ein fast fließendes Gebilde, bei dem der Körper zum tragenden Element wird.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Video-Installation der Künstlerin.
Laura Brichtas inszenierte Welten lassen sich nicht auf eine Deutung festschreiben,
sondern eröffnen Assoziationsspielräume, in denen das persönliche Bilderleben nicht
determiniert ist. Und genau hierin liegt die Stärke der Werke – das Gezeigte offenbart sich nicht auf den ersten Blick. Es sind die Momente der Irritation und der sich daraus
ergebenden Fragen, die Laura Brichtas Werke begleiten, jeglichen Stillstand verhindern
und individuellen Empfindungen Raum gewähren.

Kuratiert wird der Preis durch den Fotohistoriker Sascha Mintkiewicz, zugleich Mitglied des Vorstands der Stiftung und Celina Lunsford, künstlerische Leiterin des Fotografie Forums Frankfurt.

 

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Vernissage ist am Dienstag, 30. April, 19 Uhr
Öffnungzeiten: Mittwoch bis Sonntag von 15 bis 19 Uhr

Salzwasser Marsch: Soleberieselung der Gradierwerke geht in Betrieb

Dr. Michael Vesper: Ab dem kommenden Montag, 25.März, wird die Soleberieselung der neun Gradierwerke und in den Kurparks wieder in Betrieb genommen. Auch der Solezerstäuber im Bad Kreuznacher Kurpark wird wieder salzhaltigen Nebel versprühen. Das teilt die städtische Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH mit. Zu einer Verzögerung kann es nur beim großen Gradierwerk im Kurpark Bad Münster am Stein kommen, da hier die Reparatur der elektrischen Steuerung erforderlich ist.

Über die neun Meter hohen Schwarzdornwände der Gradierwerke rieselt Heilwasser aus den Thermalquellen von Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein. Durch Verdunstung gelangen auch Salzpartikel in die Umgebungsluft – und daher werden die Gradierwerke seit 200 Jahren als Freiluftinhalatorien genutzt. Wie bei einer Meeresbrise ist der Aufenthalt an den Gradierwerken erfrischend und wohltuend vor allem für die Atemwege. Der Effekt wird je intensiver, je länger die Gradierung andauert, da sich der Salzgehalt bei trockenwarmem Wetter auf bis zu 20 % steigert.

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Die 20.000 Quadratmeter Berieselungsfläche machen die Gradierwerke zu natürlichen Klimaanlagen, was sich besonders in der Sommerhitze bemerkbar macht.

Ursprünglich dienten die erstmals 1730 – in beiden Orten fast gleichzeitig – errichteten Salinen ausschließlich der Herstellung des damals sehr kostbaren Salzes.

Die Unterhaltung der größten überhaupt noch erhaltenen Gradierwerkanlage ist für die Stadt eine Mammutaufgabe. Derzeit wird bei einem jener Gradierwerke, die in den 70er Jahren mit Betonwannen ausgestattet wurden, die marode, wegbröckelnde Stahlbetonkonstruktion mit einer neuen Holzwanne auf 200 Metern Länge überbaut – und somit die traditionelle Bauweise wiederhergestellt. Die verbleibenden Betonelemente werden mit einer Holzverschalung versehen. Kostenpunkt: Eine Million Euro. Zwei weitere Gradierwerke sind in den nächsten Jahren auf die gleiche Weise zu sanieren. Auch Holz kann gerade in den ersten Wochen undicht sein, quillt dann aber unter Nässe auf und schließt die Lücken. Vor allem aber: sind hier mal Schäden zu beseitigen, geht das stellenweise – und es muss nicht die gesamte Konstruktion in Angriff genommen werden.

Neben dem Umbau der Soletröge ist der Austausch brüchiger Dornen eine Daueraufgabe für die GuT. Bei 2,6 Kilometern Länge müssen jedes Jahr mehre Hunderttausend Euro in die Sanierung der Dornwände gesteckt werden.

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Die Schwarzdornbündel werden von November bis März in Polen geschnitten und gebündelt.

Der Stadtrat hat in diesem Jahr hierfür überplanmäßig 250.000 Euro bewilligt. Die Sanierungsplanung der GuT sieht vor, dass in den nächsten zehn Jahren allein in die Erneuerung der Dornen und der sie tragenden Lattenkonstruktion fünf Millionen Euro zu investieren wären.

Viel zu tun für die fünf Arbeiter im Bereich der Saline und die technische Betriebsleitung durch die Stadtwerke! Sie müssen in diesem Jahr gleichzeitig die Inbetriebnahme vorbereiten und die Salinenanlagen – Wasserräder, Triebwerkgräben, Gradierwerke, Pumpen – für den Saisonbetrieb vorbereiten. Während der Saison, die bis Anfang November andauert, warten die Gradierer die Anlagen dann im 7-Tage-Betrieb. Sie müssen insbesondere müssen ständig die Solerinnen und der Abläufe von der Krone zur Dornenwand reinigen, um Verstopfungen zu beseitigen. Wegen der Frostgefahr und des geringen natürlichen Salzgehaltes der Quellen müssen die Gradierwerke im Winter trockengelegt werden.

A63 Ausfahrt gesperrt | Anhänger war umgekippt

Ein 21-jähriger Fahrer aus dem Hochschwarzwald war zu schnell in die Kurve gefahren, als er am Montagvormittag mit seinem Fahrzeug und Anhänger die Autobahn 63 an der Abfahrt Erbes-Büdesheim verlassen wollte. Sein SUV geriet durch die nicht angepasste Geschwindigkeit ins Schleudern und der Anhänger kippte darauf um. Erst durch einen Kran, konnte der Anhänger wieder aufgerichtet werden. Die Ausfahrt Erbes-Büdesheim auf der A 63 musste für die Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro.

Fünf Verletzte bei Verkehrsunfall in Mainz-Mombach

Zu einem Verkehrsunfall mit fünf Verletzten, kam es am gestrigen Montag (18.03.2019) in der Mombacher Industriestraße in Mainz.

Gegen 17:00 Uhr fuhr ein 37-Jähriger mit seinem PKW die Industriestraße aus Budenheim (L423) kommend in Richtung Mombach. Nach Zeugenaussagen wendete dieser auf der Fahrbahn. Zur selben Zeit kommt ihm ein 33-Jähriger mit seinem PKW entgegen und fährt ihm fast ungebremst in die linke Fahrzeugseite.

Alle fünf Unfallbeteiligten (inkl. Beifahrer / Mitinsassen) werden leicht verletzt. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar. Die beiden Fahrspuren in Fahrtrichtung Mainz-Mombach mussten für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

12-jähriger Junge in der Innenstadt bedroht und bestohlen – Polizei bittet um Mithilfe

Einem 12-jährigen Jungen wurde am Samstagnachmittag von zwei jugendlichen Tätern Bargeld und sein Handy abgenommen. Zuvor wurde der Junge geschlagen, bzw. bekam Schläge angedroht.

Der 12-Jährige traf, zunächst noch in Begleitung eines Freundes, in einem Geschäft in der Wiesbadener Innenstadt auf die zwei Täter. Diese sprachen den Jungen an und verfolgten ihn dann auch nach dem Verlassen des Geschäfts durch die Innenstadt.

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Täter wollte telefonieren

Als der 12-Jährige im weiteren Verlauf allein war, wurde er nach Bargeld gefragt.
Als er dies zunächst verneinte, schlug ihn einer der beiden Täter und bedrohte ihn. Daraufhin wurde das Bargeld ausgehändigt. Eingeschüchtert übergab der 12-Jährige auch sein Handy, denn einer der Täter wollte damit telefonieren. Kaum war das Handy übergeben, rannten die Täter davon.

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Beschreibung Täter 1:

  • 14-15 Jahre
  • 1,65 – 1,70 Meter
  • dünn
  • Mittelscheitel
  • dunkelbraune Haare
  • etwas auffällig Rotes an der Nase
  • schwarze „Bomberjacke“
  • Jeans
  • Nike Schuhe in grün.
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Beschreibung Täter 2:

  • 14-15 Jahre
  • circa 1,90 Meter groß
  • normale Statur
  • dunkelhäutig
  • hat leicht gestottert aber gutes Deutsch gesprochen
  • auffällig dicke Lippen
  • dunkelgrüne Winterjacke mit Fellkapuze
  • schwarzes Basecap

Das Wiesbadener Haus des Jugendrechts hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Kurioser Tiertransport – Rindvieh glotzte die Polizei durch die Heckscheibe an

Diesen außergewöhnlichen Fall eines Tiertransportes wird der Autobahnpolizei Baunatal noch lange in Erinnerung bleiben.  Dabei hatte am Fastnachtdienstag der Besitzer ein Rind in seinen „Seat Inca“ gepackt. Ziel war ein Bauernhof im Bereich der Gemeinde Malsfeld.

Was die hinter dem Fahrzeug fahrenden Beamten zunächst für ein Karnevalsrequisit hielten, entpuppte sich bei der sofort durchgeführten Kontrolle als echtes, lebendiges Rindvieh. Den aus dem Werra-Meißner-Kreis stammenden Fahrer erwarten nun Verfahren wegen Verstößen gegen die tierschutzrechtlichen Transportbestimmungen sowie eine Anzeige wegen äußerst mangelhafter Ladungssicherung.

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Rindergesicht schaut Polizei aus der Heckscheibe aus an

Wie die Polizisten der Autobahnpolizei Baunatal mitteilten, befanden sie sich am Dienstag gegen 13:00 Uhr auf der B83 zwischen Melsungen und Malsfeld, um zur dortigen Anschlussstelle der A7 zu fahren. Vor ihrem Streifenwagen fiel ihnen dann auf, dass sie aus der Heckscheibe eines Seat Inca heraus ein Rindergesicht anschaute.

Aufgrund der Jahreszeit gingen die Beamten von einem Karnevalsrequisit oder einem aufwändig gestalteten Kostüm aus. Mit dem Ziel die Ladungssicherung zu kontrollieren, stoppten die Beamten den Kleinlaster im Bereich der Pfieffewiesen.

Zum Glück hatte die Kuh während der Fahrt keine Blähungen | Foto: Polizei Nordhessen
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Rindvieh glotzte wiederum die Beamten an

Dort staunten sie ungläubig, als beim Öffnen der Heckklappe ein echtes, lebendiges Rind rückwärts im Kleinlaster stand und sie nun wiederum anglotzte. Nach Angaben des 47-jährigen Fahrers wollte er das Rind von Waldkappel bis in die Gemeinde Malsfeld zu einem Bauernhof transportieren.

Unabhängig davon, dass ein solcher Transport für ein Rind völlig ungeeignet ist, hatte der Fahrer das Tier nur mittels eines Seiles an seiner Anhängekupplung festgemacht. Somit stand das Rind mehr oder weniger frei im Fahrzeuginneren, während der Fahrer das Hinterteil des Rindes stets neben sich im Blick haben konnte.

Rindvieh mit reduzierter Geschwindigkeit ans Ziel gebracht

Um das Tier nicht unnötig mit einer zeitlich langen Umladung in ein geeignetes Fahrzeug zu belasten, das im Übrigen auch erst hätte angefordert werden müssen, wurde der Transport im Sinne der Tiergesundheit mit reduzierter Geschwindigkeit unter besonderer Absicherung durch die Polizeistreife zum nur noch wenige Kilometer entfernten Zielort durchgeführt.

Nichtsdestotrotz erwartet den Fahrer seitens der Polizei jetzt eine Anzeige wegen der sehr mangelhaften Ladungssicherung. Wegen den tierschutzrechtlichen Verstößen dieses Transportes fertigten die Polizisten eine Mitteilung an das zuständige Veterinäramt. Das Verwarngeld für den seit Dezember abgelaufenen TÜV des Fahrzeugs spielte bei dieser „Tiertransportkontrolle der besonderen Art“ nur noch eine Nebenrolle.

26-jähriger Mann vermisst – Auto nahe der Wutachschlucht (Schwarzwald) aufgefunden

Bereits am Montagabend, 11.03.2019, wurde der 26-jährige Mann aus Löfflingen durch Angehörige bei der Polizei als vermisst gemeldet.

Durch eingeleitete Suchmaßnahmen konnte der Polizeihubschrauber das Auto des Vermissten am Mittwochnachmittag (13.03.2019) auf einem Waldweg zur Wutachschlucht unverschlossen Nahe des Parkplatzes Schattenmühle auffinden. Zuvor war er in der Nacht auf den 13.03. gegen 03:00 Uhr in einer Tankstelle in Löffingen gesichtet worden. Weitere bestätigte Sichtungen gibt es nicht.

Suche musste witterungsbedingt abgebrochen werden

Die Suche mit polizeilichem Spürhund musste u.a. aufgrund der vorherrschenden Witterungsbedingungen (Steinschlag) abgebrochen werden.

Foto: Polizei Freiburg

Laut Einschätzung der Bergwacht war eine Suche innerhalb der Schlucht bei diesen Gegebenheiten (Sturmböen, Hangabgang, Steinschlag) lebensgefährlich. Die Bergwacht koordinierte deren Suchmaßnahmen in den folgenden Tagen mit professionellen Sicherungsmaßnahmen.

Eine Unterstützung durch eigeninitiierte Suchmaßnahmen wurde als lebensgefährlich bewertet.

Psychischer Ausnahmezustand?

Die Angehörigen befürchten, dass der Vermisste sich in einem psychischen Ausnahmezustand befinden könnte, eine Eigengefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.


Er ist 1,76 m groß und hat blondes, kurzes Haar. Zum Zeitpunkt des Verschwindens trug er vermutlich ein braunes Lederkäppi, eine blaue Jeans und eine orange-schwarze Outdoor-Jacke.

Die polizeiliche Fahndung nach dem Vermissten läuft weiterhin. Die Kripo bittet um sachdienliche Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten unter Tel: 0761-8825777.

Foto: Polizei Freiburg

Falsches Knöllchen, fehlerhafter Blitzer oder Unfallflucht | Was ist zu tun?

Wer sich an die Verkehrsregeln hält, muss weder Bußgeldbescheide noch Punkte in Flensburg oder den Führerscheinentzug fürchten – so die Theorie. In der Praxis kommen Falschanschuldigungen im Straßenverkehr vor: ob durch fehlerhafte Technik, übereifrige Ordnungshüter oder bloße Missverständnisse.

Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, informiert, wie Verkehrsteilnehmer ihr Recht im Straßenverkehr geltend machen und gegen Falschanzeigen vorgehen können.

Strafzettel – trotz korrekten Parkens

Parkuhr korrekt eingestellt, Parkticket ordnungsgemäß gelöst und trotzdem einen Strafzettel kassiert? Nun lässt man am besten Beweismittel für sich sprechen: Fotos und Zeugen können helfen, gegen die unbegründete Zahlungsaufforderung vorzugehen. Wichtig ist, den Einspruch innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des „Knöllchens“ einzulegen. Aber Achtung: Viele Rechtschutzversicherer übernehmen die Kosten nicht, wenn ein Verstoß im ruhenden Verkehr begangen worden sein soll. Bereits vor Vertragsabschluss sollte die Versicherungspolice daraufhin geprüft werden.

Geblitzt – ohne Geschwindigkeitsüberschreitung

Zeigt das Blitzerfoto ein fremdes Fahrzeug oder einen anderen Fahrer, ist der Fall klar: Jetzt heißt es, zügig Einspruch einlegen. Wer tatsächlich hinterm Steuer saß, aber zu Unrecht geblitzt wurde, kann dem ebenso widersprechen, sobald der Bußgeldbescheid vorliegt. Ist dieser noch unterwegs und der Beschuldigte abwesend, sollten Betroffene dafür sorgen, dass der Briefkasten regelmäßig geleert wird. Denn auch hier muss innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung reagiert werden.

Unfallflucht – Schweigerecht nutzen

Der Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, beispielsweise nach einem angeblichen „Parkrempler“, kann nicht nur eine Geldstrafe, sondern gar eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bedeuten. Wichtigster Grundsatz als Beschuldigter ist: Betroffene sollten keine Aussagen treffen und von ihrem Schweigerecht Gebrauch machen. Zudem sollte sich der Verkehrsteilnehmer anwaltliche Unterstützung suchen.

Verkehrsrechtsschutz – Schutz vor hohen Kosten

Schuldig oder nicht, spätestens wenn Punkte in Flensburg oder gar der Führerschein auf dem Spiel stehen, empfiehlt der ACE Betroffenen, einen Fachanwalt für Verkehrsrecht hinzuzuziehen. Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung schützt vor hohen Anwalts- und Prozesskosten vor allem bei langwierigen Verfahren. Juristische „erste Hilfe“ per Telefon erhalten ACE-Mitglieder kostenlos.

Erstmals Deeskalations- und Gewaltpräventionstraining für Einsatzkräfte

Gerade in den letzten Jahren hat die Zahl der Angriffe auf Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen, Feuerwehren und Polizeibeamte im Einsatz zugenommen. Immer wieder kommt es zu verbalen Beschimpfungen und Beleidigungen. Nicht selten werden die Einsatzkräfte auch körperlich angegriffen mit zum Teil schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen.

„Die Hemmschwelle ist deutlich gesunken, deshalb wurde der Verein „Helfer sind tabu“ gegründet, mit dem Ziel sowohl die Einsatzkräfte zu schützen als auch die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema zu erhöhen“, sagen Regionalvorstand Stefan Jörg, Johanniter-Unfall-Hilfe RV Rheinhessen,  und Geschäftsführer Dirk Corneli, Rettungsdienst Corneli Münster-Sarmsheim. Es könne schließlich nicht sein, dass diejenigen, die helfen, selbst zum Opfer werden.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Aus eigenen Erfahrungen berichtet

Aus diesem Grund fand erstmalig in den Räumen der Johanniter-Unfall-Hilfe in Mainz ein Deeskalations- und Gewaltpräventionstraining statt. Ein umfangreiches Ausbildungsprogramm mit praktischen Übungen soll helfen, frühzeitig Gefahren zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Die Teilnehmer des Kurses haben dabei unter anderem aus eigener Erfahrung berichtet und konnten so sehr realistisch Situationen nachstellen.

Im Zweifel geht es um Leben und Tod

„Es ist wichtig, unsere Teams zu stärken und gleichzeitig ein Hilfspaket an die Hand zu geben, wie Gewalt erfolgreich verhindert werden kann. Schließlich steht viel auf dem Spiel.

Im Zweifel geht es um Leben und Tod, deshalb ist wirksamer Schutz der Hilfskräfte mehr als notwendig“, so die beiden Gewaltpräventionstrainer Dominik Spies, Johanniter-Unfall-Hilfe, und Thomas Schumacher vom Rettungsdienst Corneli. Die Veranstaltung soll zukünftig regelmäßig stattfinden.

Steigender Rheinpegel überrascht PKW-Fahrer

Die anhaltenden Regenfälle der letzten Tage ließen den Rhein am Samstagmorgen, den 16.03.2019, im Bereich Kaltenengers über das dortige Ufer treten. Hiervon wurde ein PKW-Fahrer überrascht, dessen Transporter auf einem Parkplatz in Ufernähe abgestellt war und sich nun knietief im Rheinwasser befand. Mit Hilfe der Feuerwehr konnte das Fahrzeug problemlos geborgen und dem hinzugekommenen Fahrer übergeben werden. Zu einem Austritt von Betriebsstoffen kam es hierbei nicht.

Die Wasserschutzpolizei Rheinland-Pfalz bittet zu beachten, dass bei länger anhaltenden Niederschlagsphasen die Parkplätze in unmittelbarer Ufernähe überschwemmt werden können. Dies sollte bei der Auswahl der Abstellörtlichkeit des eigenen Fahrzeuges berücksichtigt werden.

Micky Maus und Feuerwehrmann Sam kommen im April nach Mainz

Neben vielen tollen Fahrgeschäften wird es beim diesjährigen Mainzer Rhein-Frühling ein weiteres Highlight für Kinder geben. An den beiden Familientagen werden unter anderem Micky Maus und Feuerwehrmann Sam an den Rhein nach Mainz kommen.

Der bei den Kindern seit 1987 beliebte Feuerwehrmann Sam, kommt extra für das tolle Event aus seinem Heimatdorf Pontypandy in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt. In seinem Heimatdorf braucht sich keiner Sorgen zu machen, denn Sam ist immer da wenn es brenzlig wird. Ob er nun auch die Mainzer Feuerwehr unterstützen wird bleibt abzuwarten.

Foto: Privat

Ein paar Jährchen älter als Sam ist Micky Maus. Am 18. November 1928 erblickte sie das Licht der Welt, als im New Yorker „Colony Theatre“ der Film „Steamboat Willie“ uraufgeführt wurde. Mit ihren 91 Jahren hat Micky auch heute noch einen festen Platz in den Kinderherzen.

Neben diesen beiden Charakteren warten auf die Kinder noch weitere Überraschungen. Auch können die Kids am Familientag vergünstigt die Fahrgeschäfte nutzen und sich zu vergünstigten Preisen verköstigen lassen.

Die Familientage sind:
Mittwoch, 17. April 2019 und Mittwoch 24. April 2019

Luftverschmutzung verkürzt das Leben um rund zwei Jahre

Die Universitätsmedizin Mainz teilt mit: Luftverschmutzung wird als Gesundheitsgefahr deutlich unterschätzt, auch wenn es derzeit eine hitzige Diskussion über Stickoxide, Feinstaub und Dieselfahrverbote gibt.  Ein Wissenschaftlerteam um Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie und Thomas Münzel, Professor an der Universitätsmedizin Mainz hat nun ermittelt, dass Luftverschmutzung die durchschnittliche Lebenserwartung der Europäer um rund 2 Jahre verringert. Weltweit sterben laut der Studie jährlich etwa 120 Menschen pro 100.000 Einwohner vorzeitig an den Folgen von verschmutzter Luft, in Europa sogar 133 und damit mehr als im globalen Durchschnitt. In mindestens der Hälfte der Fälle sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache.

Schlechte, insbesondere mit Feinstaub belastete Luft führt zu Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen und stellt offenbar ein größeres Gesundheitsrisiko dar als bislang angenommen. Denn mit ihrer Studie, die in der aktuellen Ausgabe des European Heart Journals veröffentlicht wird, aktualisierten die Mainzer Forscher jüngste Berechnungen des Global Burden of Disease (GBD), einer weltweiten Gesundheitsstudie und auch Ergebnisse eigener früherer Untersuchungen: Bis vor Kurzem gingen sie von einer globalen Sterblichkeitsrate durch Luftverschmutzung von rund 4,5 Millionen Menschen pro Jahr aus. Der neu berechnete Wert liegt bei 8,8 Millionen pro Jahr. Allein in Europa sterben demnach jährlich knapp 800.000 Menschen vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung.

Die Aktualisierung der Berechnungen wurde notwendig, da eine kürzlich veröffentlichte Studie die krankheitsspezifischen Gefährdungsraten gegenüber den Werten des GBD deutlich höher ansetzt. „Da die GBD-Studie 41 umfangreiche Fallgruppenstudien aus 16 Ländern, inklusive China, berücksichtigt, bietet sie die beste derzeit verfügbare Datengrundlage“, sagt Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie.

Verschmutzte Außenluft fordert mehr Opfer als Rauchen

Laut der Neuberechnung der Mainzer Forscher reiht sich schlechte Luft damit in die Liste der bedeutendsten Gesundheitsrisiken wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Rauchen. Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt die Mortalitätsrate durch Tabakrauch auf 7,2 Millionen Menschen pro Jahr – inklusive Passivrauchen. Somit ist verschmutzte Außenluft ein ähnlich großer Risikofaktor. Rauchen ist jedoch individuell vermeidbar, Luftverschmutzung hingegen nicht.

Die Forscher betonen, dass Feinstaubteilchen mit einem Durchmesser kleiner als 2,5 Mikrometer (PM2,5) die Hauptursache für Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen sind, was die hohen Sterberaten erklärt, die schlechter Luft zugeordnet werden. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Europäische Grenzwert für Feinstaub, der für den Jahresdurchschnitt bei 25 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegt, viel zu hoch ist“, sagt Thomas Münzel, Direktor des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz. Der Wert liegt weit über der Richtlinie der WHO von 10 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Für ihre Berechnungen ermittelten die Wissenschaftler aus Mainz zunächst die regionale Belastung mit Schadstoffen wie Feinstaub und Ozon mit Hilfe eines etablierten, datengestützten Atmosphärenchemiemodells. Diese Expositionswerte verknüpften sie mit krankheitsspezifischen Gefährdungsraten aus epidemiologischen Daten, sowie Bevölkerungsdichte und Todesursachen in einzelnen Ländern.

Feinstaubbelastung sollte gesenkt werden

„Unsere Ergebnisse zeigen eine viel höhere Krankheitsbelastung durch Luftverschmutzung als bisher angenommen“, sagt Münzel, der auch Initiator der Stiftung Mainzer Herz ist. „Luftverschmutzung muss als wichtiger kardiovaskulärer Risikofaktor anerkannt werden, da sie im Körper zusätzliche Schäden durch Diabetes, Bluthochdruck und hohe Cholersterinwerte verursacht. Jetzt ist es noch dringlicher geworden, die Belastung durch Feinstaub weiter zu senken und die Grenzwerte anzupassen. Zudem muss Feinstaub als Verursacher von Herzkreislauferkrankungen stärker in den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in den Vordergrund gerückt werden.“

Ersatz fossiler Brennstoffe durch saubere Energiequellen kann die Sterberate um mehr als die Hälfte reduzieren

Da ein Großteil des Feinstaubs und anderer Luftschadstoffe aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe stammt, plädieren die Wissenschaftler für den Ersatz fossiler Energieträger zur Energiegewinnung. „Wenn wir saubere, erneuerbare Energien einsetzen, erfüllen wir nicht nur die in Paris getroffenen Vereinbarungen zur Eindämmung der Folgen des Klimawandels“, sagt Jos Lelieveld, der auch Professor an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und am Cyprus Institute in Nikosia ist. „Wir können damit auch die von Luftverschmutzung verursachte Sterberate in Europa bis zu 55 Prozent verringern.“