BYC-News Blog Seite 1590

Musikveranstaltung „Donnerstags in der City“

„Donnerstags in der City“ ist eine Reihe von Musikveranstaltungen des Stadtmarketings. An sechs aufeinanderfolgenden Donnerstagabenden stehen auf dem Ingelheimer Sebastian-Münster-Platz verschiedene Bands und Musik-Acts auf der DIDC-Bühne. Daneben wird es einen Weinstand von Ingelheimer Winzern geben. Aber auch nichtalkoholische Getränke und Bier werden angeboten. Neben der örtlichen Gastronomie gibt es noch weitere kulinarische Angebote, so dass für das leibliche Wohl bestens gesorgt ist.

„Donnerstags in der City“ lädt dazu ein, nach Feierabend in die Ingelheimer City zu kommen, die eine oder andere Besorgung zu machen und die Sommerabende bei Live-Musik und einem kühlen Getränk ausklingen zu lassen. Jeder ist herzlich dazu eingeladen. Die Musikstile der Bands variieren von Woche zu Woche, so dass für jeden Musikgeschmack etwas dabei ist.

Ingelheim, Sebastian-Münster-Platz, Neue Mitte

Do, 30.Aug 2018, 19:00 Uhr  – Do, 30.Aug 2018, 21:00 Uhr

Dauerhafte Haarentfernung mit Licht – ist das überhaupt möglich?

Was in den 70er Jahren noch als exotisch oder gar verrucht galt, ist heutzutage Normalität.
Der moderne Mensch möchte keine oder sehr wenig Körperbehaarung.
Die Methoden der Haarentfernung sind vielfältig: vom simplen Rasieren, über schmerzhaftes Herausreißen der Haare mit Wachs, Zucker oder mechanischen Epilationsgeräten, bis hin zur modernen Enthaarung mit dem Laser.
Aber auch von der dauerhaften Haarentfernung mit Licht ist immer wieder die Rede. Es werden inzwischen sogar Geräte für den Hausgebrauch angeboten.

Boost Your City wollte mehr darüber wissen und hat sich mit Sascha Prag getroffen, dem Geschäftsführer von Revolution Skin, dem führenden Studio für dauerhafte Haarentfernung per IPL im Rhein-Main-Gebiet.

Boost Your City:
Sascha Prag, Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Haarentfernung – sogar Fotomodelle vertrauen Ihnen.
Was genau ist der Unterschied zwischen Laser und IPL (Intense Pulsed Light)?

Sascha Prag:
Das IPL-Verfahren ist eine Weiterentwicklung der Laser-Epilation. Die Risiken sind geringer und die Effektivität ist höher.

Boost Your City:
Welchen Risiken gibt es?

Sascha Prag:
Die unsachgemäße Handhabung der Geräte kann zu schwersten Verbrennungen führen – gerade bei Billigprodukten aus dem Ausland. Unsere Geräte sind alle CE-gekennzeichnet und für den gewerblichen Gebrauch konzipiert. Hinzu kommt, dass es sich bei all unseren Mitarbeitern um geschultes Fachpersonal handelt.

Boost Your City:
Inzwischen gibt es IPL-Geräte sogar für den Hausgebrauch.
Wieso sollte man dennoch in ein Studio gehen?

Sascha Prag:
Die Geräte für den Hausgebrauch haben eine eingebaute Leistungsbegrenzung, um Verbrennungen zu verhindern. Sie geben nicht so viel Energie ab wie Profi-Apparate. Dies hat zur Folge, dass die Wärme nicht ausreicht, um die Haarwurzel zu veröden. Die IPL-Geräte in unserem Studio sind um ein vielfaches teurer und dies aus gutem Grund. Sowohl Hauttyp als auch Haartyp lassen sich präzise einstellen. Darauf passt sich der Lichtblitz, welcher die Haarwurzel verödet, exakt an. Hinzu kommt, dass unsere Geräte die Haut bereits während der Behandlung kühlen. Dies macht die Haarentfernung sehr viel angenehmer.

Boost Your City:
Wie viele Behandlungen sind nötig, um dauerhaft haarfrei zu sein?

Sascha Prag:
Egal ob mit Laser oder IPL – ein grundlegendes Problem der Haarentfernung per Licht ist, dass nur aktive Haarwurzeln zerstört werden, die ruhenden nicht. Um alle Haare in ihrem aktiven Zustand zu erfassen, sind circa 10 Behandlungen notwendig.

Boost Your City:
Bedeutet dies, dass man nach den Behandlungen für immer frei von Haaren ist?

Sascha Prag:
Wenn eine Haarwurzel zerstört wurde, kann daraus kein Haar mehr wachsen. Im Laufe der Jahre erlebt der Mensch allerdings immer wieder Hormonumstellungen: entweder aufgrund natürlicher Gegebenheiten oder fremd herbeigeführt, z.B. durch die Antibaby-Pille. Dies hat unter anderem zur Folge, dass plötzlich Haare an Stellen sprießen, wo vorher keine waren.

Boost Your City:
Für wen eignet sich die IPL-Methode?

Sascha Prag:
Grundsätzlich eignet sich die IPL-Methode für Jeden, der Haare dauerhaft entfernt haben möchte. Schwierig, aber nicht unmöglich ist es bei sehr hellen Haaren. Dies lässt sich aber in einem persönlichen Beratungsgespräch klären.

Vielen Dank, Sascha Prag, für die Erläuterungen und viel Erfolg weiterhin.

Uniklinik Mainz: Ansatz für neue Therapieoption gegen Multiple Sklerose

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz entdecken neues Potential eines Impfstoffs gegen Typhus zur Behandlung der Autoimmunerkrankung MS. Einen aussichtsreichen Ansatz für eine neue Therapieoption gegen Multiple Sklerose (MS) haben Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz und des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Transregio Sonderforschungsbereich 128 gefunden. Sie fanden heraus, dass bei MS-Patienten auf der Oberfläche bestimmter T-Zellen das Protein Prohibitin hochkonzentriert vorkommt und dass dieser Effekt mit einer hohen Aktivität der mitogenaktivierten Proteinkinase (MAPK) CRAF einhergeht. Die Forscher konnten im Modell zeigen, dass sich die Interaktion zwischen Prohibitin und CRAF mittels eines Polysaccharid-Impfstoffs unterbrechen und somit ein Anstieg an anti-entzündlichen regulatorischen T-Zellen erreichen lässt. Dadurch nimmt die Schwere der Erkrankung im Versuchsmodell der Multiplen Sklerose ab. Diese Forschungserkenntnis haben die Wissenschaftler kürzlich im The EMBO Journal veröffentlicht.

Gegenwärtig gilt: MS ist nicht heilbar. Es lassen sich lediglich auf therapeutischem Wege die Symptome lindern. Vor diesem Hintergrund lässt der vielversprechende Ansatz der Wissenschaftler aus der Cell Biology Unit, der Klinik und Poliklinik für Neurologie und des Forschungszentrums für Immuntherapie (FZI) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für eine neue Therapieoption gegen MS aufhorchen.

Im Versuchsmodell der Multiplen Sklerose haben die Wissenschaftler um Univ.-Prof. Dr. Frauke Zipp und Univ.-Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam von der Universitätsmedizin Mainz herausgefunden, dass auf der Oberfläche von Interleukin-17 (IL-17) produzierenden Th17-Zellen (eine Subpopulation von T-Zellen) die Proteine Prohibitin 1 und 2 hochreguliert sind. IL-17 ist ein Botenstoff des Immunsystems. „Diese verstärkte Oberflächenexpression der Prohibitine 1 und 2 ging mit einer gleichermaßen hohen Aktivität der MAP Kinase CRAF und der nachgeschalteten MAP Kinase Signalweiterleitung einher. Diese Beobachtung machten wir nicht nur bei gesunden Menschen, sondern auch für Th17-Zellen von Patienten, die an MS leiden“, unterstreicht Univ.-Prof. Dr. Frauke Zipp, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz. MAP Kinasen werden durch Wachstumsfaktoren aktiviert. Es kommt zu einer mehrstufigen Signalkaskade (i.S. einer Signalweiterleitung), die letztlich grundlegende biologische Prozesse wie beispielsweise das Zellwachstum reguliert. In vielen Tumorerkrankungen sind Bestandteile dieses Signalweges verändert, was unter anderem ein verstärktes Wachstum von Tumorzellen begünstigen kann.

Auf Grundlage dieser Erkenntnis wollten die Mainzer Wissenschaftler herausfinden, ob und gegebenenfalls wie sich die Interaktion zwischen Prohibitin und CRAF nicht nur unterbrechen sondern verhindern lässt. Im Rahmen ihrer Studie verwendeten sie unter anderem den von der Weltgesundheitsbehörde (WHO) zur Behandlung von Typhus zugelassenen Impfstoff Vi Polysaccharid. Dieser Impfstoff unterbricht die Interaktion zwischen CRAF und Prohibitin und stellt somit eine neue Art von Kinasehemmer dar. Es zeigte sich, dass dieser Impfstoff in der Lage ist, die Aktivität von CRAF in behandelten Zellen stark zu verringern. „In weiterführenden Untersuchungen im Krankheitsmodell konnten wir zeigen, dass die Anzahl anti-entzündlicher regulatorischer T-Zellen anstieg und sich dadurch die Intensität der MS deutlich verringern ließ“, so der Zellbiologe Univ.-Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam, Leiter der Cell Biology Unit. „In einem nächsten Schritt planen wir, diese Erkenntnisse auch auf andere Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise die rheumatoide Arthritis zu übertragen“, so der Inhaber einer Heisenberg Professur für Zellbiologie und Fellow des Gutenberg Forschungskollegs der Johannes Gutenberg-Universität.

Auch der Sprecher und Koordinator des FZI, Univ.-Prof. Dr. Tobias Bopp, bewertet den neuen Ansatz als Erfolg versprechend, zumal Wirkstoffe, die in der Lage sind, Kinasen zu hemmen, bereits als Therapieform Einzug in die Patientenversorgung gehalten haben. „Die zielgerichtete Therapie von Tumor- sowie Autoimmunerkrankungen mittels Kinasehemmern ist ein vielsprechender Ansatz, der bereits klinische Anwendung findet.“

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Telekom bietet jetzt schnelleres Internet in Bad Kreuznach

Telekom bietet jetzt schnelleres Internet in Bad Kreuznach: OB Kaster-Meurer freut sich über bessere Versorgung von 13.000 Haushalten.  Seit 1. August können die ersten rund 13.000 Haushalte in der Kreuznacher Innenstadt sowie inWinzenheim schneller im Netz surfen. Das maximale Tempo steigt beim Herunterladen auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Damit haben die Kunden von Telekom einen Anschluss, der Spielraum für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause. Auch neue Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home sind damit möglich.

„Schnelles Internet ist für die Stadt Bad Kreuznach als Wohn- und Wirtschaftsstandort von enormer Bedeutung“, sagte Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer bei der symbolischen Inbetriebnahme des „SuperVectoring“, der neuen, schnellen Telekom-Technologie, an einem der Schaltkasten in der Bosenheimer Straße. „Ich freue mich, dass jetzt weitere 13.000 Haushalte in unserer Stadt mit noch schnellerem Internet versorgt werden.“ Gerd Schäfer, Regionalmanager der Deutschen Telekom, ergänzte: „Wir haben den Datenturbo gezündet. Jetzt ist die Geschwindigkeit im Netz mehr als doppelt so schnell. Die neuen Internetanschlüsse können ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel gebucht werden.“

Die Telekom plant, bis Ende 2019 deutschlandweit nahezu alle Anschlüsse auf die neue, höhere Geschwindigkeit umzustellen. Dafür wird neue Systemtechnik in die grauen Kästen am Straßenrand eingebaut. Diese sorgt für höhere Bandbreiten. Es sind keine Tiefbauarbeiten nötig, die Kosten trägt die Telekom.

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und zu den Tarifen der Telekom:

  • Telekom Shop Bad Kreuznach, Mannheimer Str. 163, 55543 Bad Kreuznach
  • Fernsehzentrale Euronics, Bosenheimer Str. 204, 55543 Bad Kreuznach
  • Expert Klein, Schwabenheimer Weg 3, 55543 Bad Kreuznach
  • www.telekom.de/schneller
  • Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
  • Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)
  • Kleine und mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei)

Zoll fertigt „Tante Ju“ auf dem Segelflugplatz ab

Oldtimerflugzeug Ju 52 bei den Flugtagen auf dem Bensheimer Segelflugplatz. Die Kontrolleinheit des Hauptzollamts Darmstadt fertigte im Rahmen der Flugtage auf dem Bensheimer Segelflugplatz eine extra aus der Schweiz eingeflogene Ju 52 ab. Dieses Flugzeug wir auch oft als „Tante Ju“ bezeichnet.

Der 78-jährige Oldtimer, der noch mit den originalen Motoren ausgerüstet ist, startete am Freitag, dem 17. August 2018, mit seinen Passagieren in der Schweiz und flog bei herrlichem Wetter nach Bensheim. Für diesen besonderen Flug genehmigten die Beamten des Hauptzollamts Darmstadt den Ein- und Ausflug außerhalb von Zollflugplätzen und fertigten die historische Maschine auf dem Segelflugplatz Bensheim ab.

„Für die Kollegen ist die Abfertigung eines solchen historischen Flugzeugs keine alltägliche Angelegenheit und eine interessante Erfahrung, vor allem wenn man dieses technische Kulturgut dann noch aus der Nähe betrachten kann“, so Olaf Scheffler, Pressesprecher des Hauptzollamts Darmstadt.

Martinshöhe: Linksabbieger frontal in den Gegenverkehr

Am frühen Mittwochabend kam es zwischen Martinshöhe und Rosenkopf zum einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Gegen 20:25 Uhr befuhr ein 23jähriger Pkw-Fahrer die Landstraße von Rosenkopf kommend in Richtung Martinshöhe und wollte nach links auf einen Feldweg abbiegen. Hierbei übersah er einen Autofahrer, der in Gegenrichtung unterwegs war. Durch den Zusammenstoß überschlug sich das Fahrzeug des 56-Jährigen und landete im Straßengraben. Der Fahrer dieses Pkws wurde schwerverletzt ins Klinikum Homburg gebracht. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von mehr als 40.000 EUR. Während der Unfallaufnahme musste die L 465 voll gesperrt werden.

Schwerer Unfall wegen Sekundenschlaf im LKW | Rettungsgasse Fehlanzeige

Sekundenschlaf war gestern die Ursache für einen sieben Kilometer langen Stau auf der A61 bei Gundersheim. Zeugen haben beobachtet, wie gegen 10.50 Uhr ein auf der Überholspur fahrender Klein-Lkw stetig über die rechte Fahrspur auf den Standstreifen gelenkt wurde, dort ungebremst über eine Leitplankenabsenkung fuhr, in die Luft geschleudert und letztlich quer zur Fahrbahn auf der Beifahrerseite liegen blieb.

Der 56-jährige Fahrer konnte sich leicht verletzt selbst aus dem Kühltransporter befreien. Die Fahrbahn in Richtung Koblenz musste für die Bergungsarbeiten allerdings eine Stunde voll gesperrt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Erneut verzögerten unvernünftige Autofahrer die Aufräumarbeiten. Nicht nur, dass einige keine Rettungsgasse bildeten und so den Hilfskräften die Durchfahrt erschwerten. Als der Verkehr nach einer Stunde endlich über die Standspur an der Unglückstelle vorbeigeleitet werden konnte, fuhren andere sehr langsam vorbei, um mit dem Handy alles filmen zu können.

Die gravierendsten Verstöße hat die Polizei festgehalten. Insgesamt 10 Autofahrer werden mit saftigen Bußgeldern, Punkten und Fahrverboten rechnen müssen.

56,5 Millionen Passagiere im 1. Halbjahr 2018 von deutschen Flughäfen

Im ersten Halbjahr 2018 stieg die Zahl der von deutschen Hauptverkehrsflughäfen abreisenden Passagiere gegenüber den ersten sechs Monaten 2017 um 2,5 % auf 56,5 Millionen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm das Passagieraufkommen ins Ausland um 4,6 % auf 45,2 Millionen zu. Die Zahl der Inlandspassagiere verringerte sich um 5,0 % auf 11,3 Millionen.

Die Zahl der Flugreisenden ins europäische Ausland stieg um 5,1 % auf knapp 35,5 Millionen. Besonders starke Zunahmen verzeichneten hierbei Griechenland mit +21,6 % (darunter allein die griechischen Inseln +30,1 %), die Türkei mit +19,7 % sowie Zypern mit +11,5 %. Nach Frankreich flogen im ersten Halbjahr 2018 dagegen 2,1 % weniger Passagiere als im ersten Halbjahr 2017, auf die kanarischen Inseln 1,2 % weniger.

Die Zahl der Flugpassagiere im Interkontinentalverkehr stieg leicht überdurchschnittlich um 2,8 % auf gut 9,7 Millionen. Hohe Zuwächse gab es hier wie auch schon im Jahr 2017 bei Flugzielen in Afrika (+31,3 %). Das lag erneut an den enormen Zuwächsen für Ägypten: Die Zahl der Flugpassagiere mit diesem Ziel stieg um 55,4 % auf 889 000. In die USA, der bedeutendsten Destination in Übersee, nahm die Zahl der Fluggäste um 7,0 % ab.

Die vollständige Tabelle sowie weitere Informationen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Motorradfahrer

Am Mittwoch, 22.08.2018 gg. 22.15 ereignete sich auf der Bundesstraße 42 an der Anschlussstelle Eltville Hattenheim/Erbach ( Trompete ) ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Gemäß Angaben von Unfallzeugen und ersten Auswertungen der vorgefundenen Unfallspuren befuhr ein 32-jähriger Geisenheimer mit seinem Krad die B 42 aus Richtung Eltville in Richtung Rüdesheim.

Ein 52-jähriger Pkw Fahrer aus Wiesbaden wollte an der Einmündung Trompete aus Hattenheim kommend auf die B 42 in Richtung Wiesbaden einbiegen. Hierbei übersah der Pkw Fahrer den vorfahrtsberechtigten Kradfahrer, es kam zur Kollision beider Fahrzeuge. Der hierdurch schwer verletzte Kradfahrer erlag noch am Mittwochabend in einem Wiesbadener Krankenhaus seinen Verletzungen.

Es entstand zudem ein Sachschaden in Höhe von ca. 50.000,- Euro Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Gutachter hinzugezogen. Der Pkw Fahrer stand zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinwirkung. gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, sein Führerschein wurde sichergestellt.

Winnweiler: Frontalzusammenstoß auf der B48

Auf der B48 sind am Dienstagmittag zwei Kleintransporter frontal zusammengestoßen. Beide Fahrer wurden schwer verletzt und die Fahrzeuge total beschädigt.

Warum die beiden Kleintransporter kurz nach halb 12 auf der freien Strecke zwischen Winnweiler und Neumühle aufeinanderprallten, ist bislang völlig unklar. Ein Gutachter wurde beauftragt, um mögliche Ursachen zu klären. Die Aufnahmen an der Unfallstelle sind inzwischen abgeschlossen; die Untersuchung der bereits abtransportierten Unfallfahrzeuge steht noch aus.

Bei den verletzten Fahrern handelt es sich um zwei 22 und 27 Jahre alte Männer. Über die Art ihrer Verletzungen ist derzeit nichts bekannt. Um die Verletzten ins Krankenhaus zu bringen, waren ein Rettungshubschrauber und ein Rettungswagen im Einsatz.

Die B48 musste für die Rettungsmaßnahmen, die detaillierte Unfallaufnahme durch den Gutachter sowie die Reinigung der Fahrbahn für mehrere Stunden vollgesperrt werden.

Alzey: Rettungseinsatz wegen 2 Flaschen Bier am Mittag

Polizei Alzey: Am Dienstag, 21.08.2018, wurde nachmittags einem 16-Jährigen aus Bornheim und einem 18-Jährigen aus Lonsheim am Park der Hexenbleiche Bier von ihnen unbekannten Personen angeboten. Die beiden tranken das Bier und gingen im Anschluss daran zum Robinsonspielplatz. Dort wurde den beiden so schlecht, dass sie sich gegen 15.40 Uhr übergeben mussten. Die beiden 16- und 18-Jährigen kamen ins Krankenhaus. In ersten Mitteilungen war zunächst davon berichtet worden, dass mehrere Kinder von dem Vorfall betroffen seien. Aus diesem Grund waren mehrere Rettungswagen und Polizeistreifen vor Ort.

A61 Unfall mit Personenschaden

Am Sonntag, dem 19.08.2018, gegen 16:00 Uhr, ereignete sich auf der BAB61 in Fahrtrichtung Koblenz an der Anschlussstelle Worms-Mörstadt ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Zum momentanen Zeitpunkt stellt sich das Unfallgeschehen so dar, dass der 62jährige Pkw-Fahrer an der Anschlussstelle Worms-Mörstadt abfahren wollte. Auf dem Verzögerungsstreifen kommt das Fahrzeug aus bisher nicht bekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab, fährt hierbei auf die Schutzplanken und kommt nach mehreren Überschlägen im Graben zum liegen. Die Beteiligung eines zweites Fahrzeuges kann zum momentanen Zeitpunkt ausgeschlossen werden.

Der Fahrzeugführer und sein 26jahriger Sohn werden verletzt und mittels Rettungshubschrauber bzw.Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der Pkw erleidet Totalschaden.

Für die Rettungsarbeiten musste die Abfahrt AS Worms-Mörstadt für etwa zweieinhalb Stunden gesperrt werden.

80. Winzerfest 2018 vom 21-25.September

Von Freitag, 21. bis Dienstag, 25. September lädt die Stadt Alzey zum 80. Winzerfest 2018 ein. An fünf Tagen wird in der Alzeyer Altstadt bei ausgesuchten regionalen Weinen, gutem Essen und viel Musik rund um einen attraktiven Jahrmarkt fröhlich gefeiert. Die Wein- und Sektterrasse, das Rheinhessisches Dorf, Weinbrunnen, Weindorf und die Stände am Fischmarkt laden mit regionalen Köstlichkeiten und buntem Bühnenprogramm zum Verweilen ein. Neben Live-Musik, großer Weinprobe und Feuerwerk gibt es zum 80. Jubiläum ganz besondere Programmpunkte. Weitere Programmpunkte finden Sie auf www.winzerfestalzey.de.

13 jährigen in den Unterleib geschlagen | Personenfahndung

Ein 13-Jähriger fährt im Bus nach Mainz-Mombach, steigt bei der Ortsverwaltung aus und läuft durch die Unterführung der Eisenbahnschienen. Ein Mann folgt ihm und fragt ihn, warum er ihn im Bus „so dumm angeschaut“ habe. Dann schlägt er ihm unvermittelt einmal mit der geballten Faust in den Unterleib. Der 13-Jährige muss vom Rettungsdienst behandelt werden. Der Beschuldigte flüchtet in Richtung Hauptstraße und kann nicht mehr angetroffen werden.

Personenbeschreibung: Mann – Circa 45 Jahre alt – circa 180 cm – grün/schwarze Bomberjacke – grauer Kapuzenpulli – schlank – Kinn und Oberlippenbart

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Nachhaltigkeit: IKEA startet Test zum Rückkauf gebrauchter Möbel

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie hat sich IKEA dazu entschieden, auch in Deutschland aktiv in das Thema Kreislaufwirtschaft einzusteigen. Unter dem Motto „Zweite Chance“ kauft IKEA ab dem 1. September zunächst in fünf Pilothäusern (Berlin-Lichtenberg, Siegen, Kaarst, Hannover-Expo Park, Würzburg) nach bestimmten Kriterien gebrauchte Möbel zurück. Kunden können diese dann als Gebrauchtmöbel in der Fundgrube kaufen.

„Mit diesem Service wollen wir unsere Kunden dabei unterstützen, dem wachsenden Bedürfnis nach nachhaltigem Konsum nachzukommen. Denn manchmal passt ein eigentlich noch tadelloses Möbelstück einfach nicht mehr in die neue Lebenssituation oder entspricht nicht mehr dem Geschmack“, so Armin Michaely, Nachhaltigkeitsmanager bei IKEA Deutschland. Möbel besonders beliebter Produktgruppen, die in gutem bis einwandfreiem Zustand sind, erhalten so eine zweite Chance, ein Zuhause zu verschönern. IKEA möchte damit zum einen dazu beitragen, die Lebensdauer der Möbelstücke, zu denen viele Klassiker gehören, zu verlängern. Menschen mit kleinem Geldbeutel können zudem nach noch günstigeren Möbeln Ausschau halten.

NABU begrüßt die Initiative von IKEA: Auch der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) setzt sich für eine Stärkung des Gebrauchtmöbel-Marktes ein. „Heute gehen viel zu viele ausrangierte Möbel in die Verbrennung“, sagt Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des NABU. „Umso wichtiger ist ein funktionierender Gebrauchtwarenmarkt. Er setzt ein klares Zeichen gegen eine Ex-und-hopp-Mentalität und für eine längere Nutzung – davon kann die Umwelt nur profitieren.“

Im Online-Portal wird zunächst ein Preisvorschlag ermittelt: Angelehnt an ein bereits bei IKEA in der Schweiz getestetes Modell, informieren Kunden sich im Vorfeld zunächst auf dem Portal www.IKEA.de/ZweiteChance, ob ihr Möbelstück für einen Rückkauf in Frage kommt. Das Online-Portal fragt bestimmte Kriterien ab. So wird auf Grundlage der Angaben des Kunden automatisch ein unverbindlicher Preisvorschlag generiert. Mit diesem Vorschlag kommt der Kunde dann zusammen mit dem aufgebauten Produkt ins Einrichtungshaus an den Rückgabe-Schalter. Entspricht der Zustand des Produkts den online gemachten Angaben, erhält der Kunde eine Guthabenkarte im Wert des Preisvorschlags. Grundsätzlich kommen nur Produkte für den Rückkauf in Frage, die sich in einem einwandfreien bis guten Zustand befinden.

Am Weiterverkauf der gebrauchten Möbel möchte IKEA nichts verdienen. Das Produkt wird in der Fundgrube zum Rückkaufpreis zuzüglich Mehrwertsteuer angeboten.

Anpassung der Rückgabe-Bedingungen für Neuprodukte: In diesem Kontext passt IKEA auch die geltende Rückgabe-Regel an: Konnten Kunden bisher ihr Produkt 365 Tage nach Kauf ohne Rücksicht auf den Zustand und gegen Erstattung des vollen Kaufpreises zurück geben, gilt dies ab Beginn des Geschäftsjahres am 1. September 2018 nur noch für Produkte, die neu und unbenutzt sind. Durch diese Einschränkung soll sichergestellt werden, dass der Ressourceneinsatz, der für ein Produkt notwendig ist, eine höhere Wertschätzung erhält. Wer binnen eines Jahres seine Meinung ändert, kann das Produkt nach wie vor zurückgeben, allerdings nur, wenn es unbenutzt ist. Wurde das Produkt schon benutzt stehen dem Kunden in den teilnehmenden Pilothäusern die Möglichkeiten der „Zweiten Chance“ offen.