BYC-News Blog Seite 1579

Nach dem Briefporto erhöht auch DHL die Preise für Pakete

Nachdem die Deutsche Post für den Sommer angekündigt hat, das Briefporto auf geplante 90 Cent anzuheben, will auch die Konzerntochter DHL  ihre Preise anheben.

Geschäftskunden müssen schon seit vergangenem Jahr und Filialkunden seit Anfang des Jahres tiefer in die Tasche greifen um Pakete mit DHL zu versenden.

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Marktführer mit 45% Marktanteil

Postchef Frank Appel begründet den Preisanstieg damit, dass das Unternehmen die Lohn- und Kostensteigerungen an den Kunden weitergegeben werden müsste. Als Marktführer komme die Post mit ihrer Tochter DHL nicht drum herum auch zukünftig die Preise zu erhöhen. DHL ist bundesweit mit 45 % Marktanteil im Paketversand das führende Unternehmen. Appel geht davon aus, dass sich die Wettbewerber an den neuen Preisen orientieren werden.

„Gute Qualität und gute Löhne für unsere Zusteller gibt es aber nicht zum Nulltarif.“

Die hohe Qualität des Unternehmens sei eine Voraussetzung für die angestrebte Preiserhöhung. Zudem sollen die DHL-Mitarbeiter auch anständig bezahlt werden und nicht einem Niedriglohnwettbewerb ausgesetzt sein.

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Über 10% Preisanstieg beim Porto

Beim Briefporto hat die Bundesnetzagentur der Deutschen Post eine Preiserhöhung von mehr als 10% gewährt. Diese Erhöhung ist auf einen Zeitraum von drei Jahren ausgelegt.

„Wir werden in den nächsten Tagen über die zukünftigen Preise für die einzelnen Briefprodukte entscheiden“, erklärte Appel. Wie hoch das neue Porto für einen Standardbrief sein wird, ob 80, 85 oder 90 Cent, wird von den zukünftigen Preisen der anderen Produkte abhängig sein.

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23 Cent sind überschaubar für den Bürger

Als für den Bürger überschaubar schätzt Appel die geplante Erhöhung ein. So seien es umgerechnet 23 Cent pro Haushalt mehr im Monat, die man für Porto ausgeben müsse.

„Um 23 Cent an anderer Stelle zu sparen, reicht es hin und wieder schon aus, am Nachmittag und nicht morgens zur Tankstelle zu fahren“, gab Appelt als Tipp.

Durch höhere Einnahmen aus dem Briefgeschäft würde die Deutsche Post die Paketsparte subventionieren, so der Vorwurf der Mitbewerber im Paketgeschäft DPD, GLS und Hermes.

Fahndung: 43-Jährigen am Bahnsteig getreten und geschlagen

Am Donnerstag, 12.07.2018, gegen 23.00 Uhr, kam es in der Haupthalle des Hauptbahnhofes Münster zu einem körperlichen Angriff mehrerer, bisher unbekannter Personen, auf einen 43 Jahre alten Deutschen. Die Personen verfolgten das spätere Opfer aus einem Bus heraus, wo es zuvor zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Tätern und dem Geschädigten gekommen war.

Als die zehnköpfige Gruppe den Geschädigten in der Bahnhofshalle eingeholt hatte und dieser eindringlich bat ihn in Ruhe zulassen, um seine Heimreise anzutreten, wurde der 43-Jährige von den beiden Männern getreten und geschlagen bis diesem die Flucht auf den Bahnsteig gelang. Von der Bundespolizei Münster konnten die Personalien einiger Personen aus der Gruppe unmittelbar nach der Tat festgestellt werden.

Von den beiden, auf den Fotos zu erkennenden Haupttätern konnten bisher keine Personalien ermittelt werden. Aus diesem Grund hat das Amtsgericht Münster mit Beschluss die anliegenden Fotos der beiden Haupttäter zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben. Die Bundespolizei Münster fragt nun, wer die beiden männlichen Personen auf den Fotos erkennt. Durch Videoaufnahmen zur Tatzeit konnten die Taten den beiden Personen eindeutig zugeordnet werden.

Die Bundespolizei Münster bittet Personen, die Angaben zur Identität der beiden Täter machen können, sich unter der Rufnummer 0251-974370 bei der Bundespolizei zu melden.

Opel Corsa der nächsten Generation auf der Zielgeraden

Die sechste Corsa-Generation befindet sich zur Einführung im Herbst auf der Zielgeraden. Der Kleinwagen ist mit den neuesten virtuellen Entwicklungsmethoden besonders effizient entstanden. Aktuell absolviert er seine Runden auf den gewohnten Opel-Teststrecken, wo ihn die Opel-Ingenieure auf Herz und Nieren in der rauen Praxis testen, verfeinern und validieren. Seit Januar haben die Opel-Experten für Fahrwerk, Antriebsstrang, Elektronik, Beleuchtung und weitere Entwicklungsfelder den langen und eiskalten polaren Winter in Schwedisch-Lappland für ausführliche Testfahrten auf zugefrorenen Seen und tief verschneiten Landstraßen genutzt.

Die bereits weit entwickelten Vorserienfahrzeuge drehen zudem jetzt ihre Runden im Test Center Dudenhofen. Zugleich finden am Rüsselsheimer Stammsitz zahlreiche Labortests statt. So wird hier beispielsweise die elektromagnetische Verträglichkeit der gesamten Bordelektronik geprüft – wie zum Beispiel die Unabhängigkeit von externen Spannungs- und Strahlungsquellen.

„Bei der Entwicklung der sechsten Opel Corsa-Generation haben wir besonderen Wert auf die Effizienzsteigerung gelegt“, sagt Thomas Wanke, Global Lead Development Engineer, Vehicle Performance. Der Opel-Ingenieur arbeitet bereits zum vierten Mal am Entstehen einer neuen Corsa-Generation. „Das Auto ist deutlich leichter geworden, was den Verbrauch senkt und den Fahrspaß erhöht. Im Moment legen wir letzte Hand beim Chassis an. Wie bei den vorangegangenen Corsa-Generationen, an denen ich gearbeitet habe, wurde es auf den unterschiedlichsten europäischen Straßen entwickelt – darunter natürlich auch bei hohen Geschwindigkeiten auf der deutschen Autobahn. Denn wir wollen den Kunden ein Top-Chassis bieten, mit der perfekten Balance aus Sicherheit, Komfort und Fahrspaß.“

Kunden können sich schon jetzt auf einen sehr spritzigen und sehr effizienten Corsa freuen. Durch Leichtbautechnologie konnte das Gewicht des Bestsellers – mit bislang über 13,6 Millionen verkauften Autos in fünf Generationen seit 1982 – um rund zehn Prozent gegenüber dem Vorgängermodell reduziert werden. Die leichteste Variante unterbietet mit 980 Kilogramm ohne Fahrer sogar die magische 1.000-Kilo-Marke. Das Fahrwerk überzeugt mit der Opel-typischen Ausgewogenheit aus Sportlichkeit und Komfort – wobei der Neue sich spürbar dynamischer als sein Vorgänger gibt. Erstmals wird der Opel Corsa auch als rein elektrische Variante angeboten – und das gleich zum Verkaufsstart im Frühsommer.

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Wintertests: Bester Komfort und höchste Sicherheit unter allen Bedingungen

Wie gewohnt haben die Opel-Ingenieure die nächste Corsa-Generation monatelang nur rund 40 Kilometer südlich des Polarkreises in Schwedisch-Lappland getestet – darunter auch die Spezialisten aus der Abteilung Chassis-Kontrollsysteme. Sie stimmten final das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), die Traktionskontrolle und das Anti-Blockier-System (ABS) auf besonders herausforderndem Untergrund und bei extremen Temperaturen von -30 Grad Celsius ab. Das Ziel dieser Härtetests: Egal ob auf Eis, Schnee, Schneematsch, Asphalt, bei teilweise völlig unterschiedlichen Reibwerten für die linken und die rechten Räder – die Regelsysteme müssen immer zuverlässig funktionieren. Die Opel-Ingenieure gehen bei der Feinkalibrierung bis ins kleinste Detail, sodass der neue Corsa ein hohes Maß an Sicherheit, Komfort sowie Fahrdynamik bietet. Hier gilt es, mit gekonnter Hand abzustimmen: Wo hört der Fahrspaß auf und fängt der ESP-Eingriff an? Nirgends sind die Bedingungen für einen solchen Feinschliff besser als am Polarkreis. Dafür fahren die Ingenieure immer wieder Testrunden auf den eigens präparierten Handlingstrecken, den Kreisbahnen sowie den Sondertestflächen und optimieren unermüdlich die Regelsysteme.

Die Testfahrten mit den getarnten Autos in Lappland begannen bereits kurz nach Weihnachten auf schwedischen Landstraßen. Von Januar bis Ende März war die Eisschicht auf den zugefrorenen Seen mit rund einem Meter so dick, dass sie die Erlkönige und die im Dauereinsatz über die Pisten fahrenden Schneefräsen, Grader (auch „Straßenhobel“ genannt) und Bewässerungslaster tragen konnte. Die langen Polarnächte waren auch ideal, um die überragende Opel-Lichttechnik ausgiebig unter härtesten Bedingungen zu testen. Beim neuen Corsa gibt es erstmals das adaptive IntelliLux LED® Matrix-Licht, das bereits mit dem Astra und Insignia im jeweiligen Segment Premiere feierte. Jetzt hat es in der Corsa-Klasse seinen ersten Auftritt. Dank des rauen Klimas und der Außenbedingungen in Nordschweden konnten die Opel-Ingenieure das intelligente, blendfreie System weiter optimieren. Es passt seine Lichtleistung automatisch und kontinuierlich der jeweiligen Verkehrssituation und Umgebung an. Vorausfahrende sowie entgegenkommende Autos werden im Fernlichtmodus vom Lichtkegel einfach „ausgeschnitten“, während der Corsa-Fahrer weiterhin von „stadionhellen“ Sichtverhältnissen profitiert. Die Einführung des IntelliLux LED® Matrix-Lichts in einem Kleinwagen wie dem Corsa ist ein weiterer eindrucksvoller Beleg dafür, wie Opel kontinuierlich Technologien demokratisiert.

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Hochgeschwindigkeitstest: Durch die Steilkurve im Test Center Dudenhofen

Von der sagenhaften Lichtausbeute des neuen Corsa schwärmen auch die Opel-Ingenieure bei ihren nächtlichen Testfahrten auf der Rundbahn, dem Handlingkurs und der Komfortstrecke im Test Center Dudenhofen unweit des Opel-Stammsitzes Rüsselsheim. Auf den langen Geraden haben die Experten dem Newcomer seine Autobahnreife antrainiert. Vor allem Lenkung und Dämpfung müssen dabei einer ganz eigenen Opel-Philosophie folgen.

„Wir legen höchsten Wert auf die Aufbaukontrolle. Jeder Opel muss beispielsweise lange Bodenwellen bei Autobahngeschwindigkeit straff und präzise wegstecken. Niemals darf sich das Auto dabei schwammig anfühlen. Der neue Corsa überzeugt auch in dieser Disziplin“, erklärt Entwicklungs-Ingenieur Thomas Wanke.

Also wurde die geschwindigkeitsabhängige Lenkung auf beste Präzision, homogenen Kraftaufbau und gute Rückmeldung abgestimmt. Die Stoßdämpfer sind so ausgelegt, dass der Corsa auch in der Neutrallage – wenn die Dämpfer eigentlich gerade Pause haben – stets stabil geführt wird, um bei der kleinsten Fahrbahnunebenheit oder einem Lastwechsel sofort anzusprechen. Auch bei Spurwechsel- und Bremstests in Autobahntempo mussten sich die Vorserienfahrzeuge beweisen. Selbst jenseits von Tempo 140 km/h darf der neue Corsa hier nicht unkontrolliert ausbrechen; Bremsübersteuern ist absolut tabu. Zudem werden bei den Hochgeschwindigkeitsfahrten durch die Steilkurve alle Karosseriekomponenten geprüft – kein Teil darf flattern, vibrieren oder lästige Geräusche verursachen.

Hat der Corsa alle Autobahndisziplinen erfolgreich absolviert, kann er zum Baden fahren: In der Wasserdurchfahrt werden verschiedene Tiefen ab 25 Zentimeter getestet. Dabei schiebt der Testwagen eine imposante Welle vor sich her. Nun darf kein Wasser ins Innere eindringen, der Motor keines ansaugen, alle elektrischen Systeme müssen sich unbeeindruckt zeigen, und jedes Bauteil soll der Bugwelle widerstehen. Besonders die untere Motorabdeckung – obwohl mit vollem Wasserdruck belastet – darf nicht abreißen.

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Elektroniktests: Tag und Nacht im EMV-Labor in Rüsselsheim

Während Entwicklungsprototypen und Vorserienmodelle im hohen Norden, in Dudenhofen und an unterschiedlichen, geheim gehaltenen Orten im In- und Ausland auf die Strecke gehen, durchlaufen weitere Corsa-Fahrzeuge intensive Tests in den Rüsselsheimer Prüfständen und Laboren. So zum Beispiel im unternehmenseigenen EMV-Labor. EMV steht für elektromagnetische Verträglichkeit. Dort begleiten die Opel-Ingenieure die gesamte Fahrzeugentwicklung bis zur Serienreife. Sie stellen bei jedem Entwicklungsschritt sicher, dass es nicht zur wechselseitigen Beeinflussung von verschiedenen Elektroniksystemen kommt. Früher galt es nur, das berühmte Knistern im Radio zu unterdrücken, das vom Generator, der Zündanlage, dem Scheibenwischermotor oder ähnlichen Komponenten verursacht wurde. Heute ist die Aufgabe um ein Vielfaches komplizierter – schließlich bietet der neue Opel Corsa eine ganze Bandbreite hochmoderner elektronischer Einrichtungen. Dazu zählen Sicherheitsfeatures wie ESP und die zahlreichen Assistenzsysteme ebenso wie das IntelliLux LED®-Matrix-Licht, das Soundsystem und die gesamte Infotainment-Elektronik.

Deshalb heißt es für den Corsa: Vorfahren im EMV-Zentrum. Das Team aus Opel-Ingenieuren überprüft in den speziell ausgestatteten Räumen, wie die Fahrzeugelektronik auf mögliche elektromagnetische Störungen reagiert. Diese können sowohl leitungsgeführt über Kabelsätze als auch über die Luft übertragen werden. Dazu werden die Fahrzeuge in allen erdenklichen Frequenzbereichen bestrahlt. Die eigentümlich anmutenden Absorber an den Wänden „saugen“ die ausgestrahlten Wellen auf, so dass diese nicht unkontrolliert in den Raum zurückgeworfen werden. Auf diese Weise gewinnen die Ingenieure saubere, verwertbare Messdaten. Erst wenn alle Fahrzeugsysteme absolut resistent gegenüber elektromagnetischen Strahlungsquellen von außen sind, erhält das Opel-Modell grünes Licht. Für den neuen Corsa und seine Elektroniksysteme heißt es bereits: Prüfung bestanden. Die Elektronik ist optimal von äußeren Einflüssen abgeschirmt.

Besuch der Wirtschaftsdezernentin Matz bei in.betrieb in Mainz

Am Freitag, 26.04.2019, besuchte Manuela Matz (Dezernentin für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Liegenschaften und Ordnungswesen) die in.betrieb gGmbH, eines der größten Sozialunternehmen in Mainz.

Im Werkstatt-Bereich informierte sie sich über die Dienstleistungen, die Menschen mit Behinderung dort erbringen. Begleitet wurde sie vom Hechtsheimer Ortsvorsteher Franz Jung.

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Moderne Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

Bei ihrem Besuch hat sich Manuela Matz bei einem Rundgang durch die Dokumentenarchivierung, eine klassische Verpackungsgruppe und die Aktenvernichtung/Elektro-Demontage ein Bild von modernen Arbeitsplätzen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung machen können.

„Ich bin freue mich, die Menschen bei in.betrieb kennengelernt, ihre persönlichen Erfolgsgeschichten erfahren und einen Einblick in ihren Arbeitsalltag erhalten zu haben.

In einer anschließenden Gesprächsrunde erhielt sie von Michael Huber Informationen über das vielfältige Angebot von in.betrieb gGmbH und die Herausforderungen, die sich aus dem anstehenden Großbauprojekt sowie der auch im Werkstattbereich Einzug haltenden Digitalisierung ergeben. Er sagt, „wir freuen uns, Frau Matz unser Unternehmen vorgestellt und uns über die Rolle von Werkstätten in der Wirtschaft ausgetauscht zu haben.“

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in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft.

An den Standorten Mainz und Nieder-Olm finden über 590 Menschen mit Behinderung berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.

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Ambulantes Wohnen für 144 Bewohner

Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 144 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung.

49 schwerst-mehrfach behinderte Menschen besuchen die Tagesförderstätte, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag.

In Zukunft wird die in.betrieb gGmbH ihre Angebote auf die Regionen Ingelheim und Bingen ausweiten

38-Jähriger verletzt Polizisten am Flughafen Frankfurt

Gestern Nachmittag leistete ein Mann im Terminal 1 heftigen Widerstand und verletzte dabei einen 31-jährigen Polizeibeamten. Die Beamten wurden in die Halle C (Terminal 1) gerufen, um ein Hausverbot gegen den 38-Jährigen durchzusetzen. Schon fast am Ausgang des Terminals angekommen, griff dieser unvermittelt an den Einsatzgürtel eines Polizisten.

Die beiden Beamten versuchten den Mann festzuhalten, er konnte sich jedoch kurzzeitig losreißen und schlug dem 31-jährigen Beamten gegen den Kopf. Letztendlich gelang es den Polizeibeamten, mit Hilfe von Pfefferspray, den Randalierer zu Boden zu bringen und zu fesseln. Dabei schlug und trat er weiter gegen die Polizisten und zerriss das Hemd des 31-Jährigen.

Dieser trug Schürfwunden davon, konnte aber seinen Dienst fortsetzten. Der 38-Jährige blieb unverletzt und wurde vorläufig festgenommen. Mittlerweile ist er wieder auf freiem Fuß.

Mit Motorrad in Gegenverkehr gerutscht in Mainz Gonsenheim

Am Sonntagmittag gegen 13:48 Uhr befährt ein 45-jähriger Motorradfahrer mit seiner 42-jährigen Sozia die Straße An der Oberlücke in Richtung An der Ochsenwiese. Beim Abbiegevorgang nach rechts in die Straße An der Ochsenwiese verliert der 45-Jährige die Kontrolle über sein Motorrad und gerät auf die Gegenfahrbahn.

Eine entgegenkommende 32-jährige Pkw-Fahrerin kann eine Kollision trotz starkem Abbremsen ihres Pkws nicht verhindern. Der 45-Jährige und seine 42-Jährige Sozia stürzen im Rahmen des Unfalls auf die Fahrbahn und werden verletzt. Beide müssen in ein Krankenhaus verbracht werden.

Zudem werden sowohl das Motorrad als auch der Pkw abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme wird die Unfallstelle für circa eine Stunde abgesperrt. Währenddessen erfolgt eine Verkehrsregelung durch die Polizeibeamten.

Infos zu Straßensperrungen anlässlich des Radklassikers am 1. Mai in Frankfurt

Auch dieses Jahr findet das Rad- und Skaterrennen „Eschborn/Frankfurt – Der Radklassiker“ am 01. Mai 2019 wieder in Frankfurt am Main sowie dem Taunus statt.

An diesem Tag wird es ab etwa 06.00 Uhr morgens in der Frankfurter Innenstadt zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr sowie dem öffentlichen Personennahverkehr kommen. Einzelheiten zu den Straßensperrungen können Sie der Internetseite (Klick auf die nachfolgende Karte) des Veranstalters entnehmen:

Quelle: Gesellschaft zur Förderung des Radsports mbH

Fahrplanänderungen des ÖPNV werden auf der Internetseite des Rhein-Main-Verkehrsbundes (RMV) veröffentlicht.

Bitte beachten Sie, dass ab dem 30. April 2019, 12.00 Uhr bis zum 01. Mai 2019, ca. 23.00 Uhr in folgenden Bereichen Vollsperrungen eingerichtet werden:

  • Taunusanlage in Fahrtrichtung Platz der Republik; zwischen Bockenheimer Landstraße und Guiolettstraße
  • Bockenheimer Anlage; ab Eschenheimer Tor
  • Reuterweg in Fahrtrichtung Alte Oper; ab Böhmerstraße

Weiterhin werden am 1. Mai folgen Autobahnbereiche gesperrt sein:

  • A66 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main, Anschlussstelle Miquelallee zwischen 08.15 Uhr bis 14.00 Uhr
  • A66 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main, Anschlussstelle Ludwig-Landmann-Straße zwischen 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Es wird empfohlen die Frankfurter Innenstadt am Veranstaltungstag weiträumig zu umfahren, da es zu Einschränkungen im Straßenverkehr sowie ÖPNV kommen wird.

Bei Anruf Gefängnis | 46-Jähriger wollte Hilfe und muss jetzt für 30 Tage hinter Gitter

Für einen 46-jährigen Bad Kreuznacher endete ein hilfesuchender Anruf bei der Polizei für 30 Tage in einer Justizvollzugsanstalt. Anstatt der erwarteten Hilfe brachten die Beamten ihn ins Gefängnis.

Gegen 21:45 Uhr rief der 46-Jährige am Samstag (27.04.2019) aus einer Telefonzelle aus bei der Polizei in Bad Kreuznach an. Er teilte den diensthabenden Beamten mit, dass er in der Baumgartenstraße mit einem anderen Mann Streitigkeiten habe und Unterstützung der Polizei bittet.

Als die Beamten an der besagten Telefonzelle eintrafen, konnten sie den 46-Jährigen dort auch antreffen. Bei Überprüfung der Personalien ergab sich, dass gegen den Anrufer ein Haftbefehl vorliegt. Da dieser einen offenen Geldbetrag in Höhe von 523,50 Euro nicht zahlen konnte, wurde der Haftbefehl umgesetzt und der 46-Jährige in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht.  Dort muss er nun ersatzweise die nächsten 30 Tage verbringen.

Großeinsatz der Polizei nach Schießerei in der Innenstadt

Aktuell ist in Rüsselsheim der Bereich rund um die Waldstraße gesperrt. In den frühen Morgenstunden kam es im Bereich um den Bahnhof und der Waldstraße zu einer Schießerei bei der eine Person verletzt wurde.

Gegen 4:00 Uhr heute Nacht (Samstag 27.04.2019) hörte eine Zeugin Schussgeräusche am Europaplatz und alarmierte die Polizei. Beim Eintreffen stellten die Beamten zwei beschädigte Autos im Bereich des Bahnhofs und eine durch einen Streifschuss verletzte Person fest.

Eine Gruppe von 15 – 20 Personen flüchtete im Anschluss durch die Innenstadt in Richtung Waldstraße. Im Zuge sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die Beamten bislang neun Personen vorläufig festnehmen. Nach ersten Informationen soll es sich bei den Festgenommenen um Mitglieder einer Großfamilie mit Migrationshintergrund handeln.

Der neue Goetheturm soll in einem Jahr wieder aufgebaut sein

Bis zum Frühjahr 2020 soll der Frankfurter Goetheturm wieder errichtet sind. Die Planungen für die Rekonstruktion für das am 12. Oktober 2017 abgebrannte Frankfurter Wahrzeichen sind nun fertig.

„Unser Ziel ist es, dass die Frankfurterinnen und Frankfurter den beliebten Aussichtsturm im Stadtwald beim Goetheturmfest im Mai nächsten Jahres besteigen können“

Bei einem Ortstermin am Donnerstag (25.04.2019) versicherte Baudezernent Jan Schneider, dass sich die Rekonstruktion optisch nicht vom historischen Vorbild unterscheiden wird. „Damit folgen wir dem Ergebnis einer Online-Befragung, in der sich eine deutliche Mehrheit dafür ausgesprochen hat, den Turm möglichst originalgetreu wieder aufzubauen.“

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Kosten durch Versicherung und Spenden gedeckt

Stadtrat Jan Schneider (2.v.r.) mit den Spendern Dr. Christoph Schmitt (r, Verein für den Wiederaufbau des Goetheturms), Beata von Poll (3.v.l., von Poll Immobilien GmbH) sowie Martin Bendrick, Peter Löw und Matthias Schmidt (Dachdeckermeister Willy A. Löw AG) | © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Maik ReußDieses

Die Kosten in Höhe von rund 2,4 Millionen werden voraussichtlich komplett von der Versicherung und Spenden gedeckt. Insgesamt sind bei der Stadt Frankfurt am Main rund 161.000 Euro an Geldspenden eingegangen. Darüber hinaus wurden Sachleistungen für den Wiederaufbau in Aussicht gestellt.

Größere Spenden übergaben beim Ortstermin Christoph Schmitt (Verein für den Wiederaufbau des Goetheturms), Beata von Poll (von Poll Immobilien) sowie Martin Bendrick, Peter Löw und Matthias Schmidt (Dachdeckermeister Willy A. Löw). Schneider bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern: „Diese Unterstützung erleichtert es, den Aussichtsturm zügig zu errichten und auch das Umfeld attraktiv zu gestalten. Ich bin sehr beeindruckt vom bürgerschaftlichen Engagement in Frankfurt und der Region.“

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Kaum Unterschiede zum Original von 1931

Stadtrat Jan Schneider und das Modell des Wahrzeichens,| © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Maik Reuß

Der Wiederaufbau des 43 Meter hohen Turms wird vom Amt für Bau und Immobilien im Auftrag des Grünflächenamts geplant. Nach Abschluss der Planungen ist klar, dass der neue Turm am bisherigen Standort überwiegend aus Holz in ursprünglicher Form und Höhe errichtet wird. Die noch vorhandenen Fundamente werden in ihrem unterirdischen Teil erhalten und in den neuen Sockel integriert.

Optisch wird sich der neue Turm kaum vom Vorbild unterscheiden: Die charakteristischen Rundstützen sowie die horizontalen wie diagonalen Verstrebungen entsprechen geometrisch der ursprünglichen Konstruktion. Die Haupttragkonstruktion wird aus Edelkastanie bestehen, Treppenstufen und Geländer werden aus Eichenholz gefertigt.

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Wiedereröffnung im Mai 2020

An einigen Stellen sind Kompromisse nötig. So darf der neue Turm zum Beispiel nicht wie das Original von 1931 mit Teeröl imprägniert werden. Um das Holz dennoch vor Feuchtigkeit zu schützen, werden an einigen Stellen später kaum sichtbare Stahlelemente verbaut. Der Turm wird mit einem dünnen, transparenten Netz verkleidet und so gesichert, dass ein Betreten außerhalb der Öffnungszeiten nicht möglich ist.

Als nächster Schritt startet im Juni das Verfahren zur Vergabe der Bauleistungen. Der Baubeginn ist für Herbst vorgesehen. Zum Goetheturmfest im Mai 2020 soll der Turm wieder eröffnet werden.

Polizei warnt vor Anrufen falscher Polizeibeamten in Rheinhessen

Innerhalb der letzten zwei Tagen kam es innerhalb des Dienstgebietes der Polizei Oppenheim sowie auch Ingelheim wieder vermehrt zu Anrufen von falschen Polizeibeamten. Ziel ist es letztendlich, dass die Angerufenen Angaben über ihre Wertsachen und Bargeld machen und diese dann einem angeblichen Beamten der Kriminalpolizei zur Verwahrung übergeben.

Zum Glück reagierten die angerufenen Bürger, alle im Alter zwischen 58 und 86 Jahren ausnahmslos richtig und gingen nicht auf das Gespräch ein bzw. gaben keine Auskünfte.

Bitte beachten sie: Die Polizei wird sie nie nach Verstecken ihrer Wertgegenständen befragen. Die Polizei kommt nie ihre Sachen zur Aufbewahrung abholen. Die Polizei ruft nie unter 110 an – dies ist eine Notrufnummer und kann nur (im Notfall) angewählt werden.

Sollte ihnen ein Anruf der Polizei verdächtig erscheinen, legen sie auf und rufen sie bei der Polizei selbst an.

  • Die Polizei ruft niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.
  • Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110.
  • Benutzen Sie dabei nie die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen.
  • Wählen Sie die Nummer selbst.
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Die Polizei wird Sie nie nach Ihren Aufbewahrungsorten für Geld oder Schmuck fragen
  • Geben Sie Geld oder Wertsachen nicht an Unbekannte!
  • Die Polizei wird Sie nie als Lockvogel in einem angeblichen Ermittlungsverfahren einsetzen.
  • Niemals unter Druck setzen lassen. Legen Sie einfach den Hörer auf!
  • Klären Sie lebensältere Familienangehörige, Nachbarn und Bekannte auf.
  • Informieren Sie die Polizei und erstatten Sie Anzeige

Vereinsvermögen zu Gunsten von „Kidicare“

Der Verein „Erhalt des Regionalen Grünzugs“ e.V. wird nach mehr als 10- jährigem Bestehen aufgelöst und das restliche Vereinsvermögen wird in Mainz-Bretzenheim bleiben.“

Zum Zeitpunkt der Gründung im Jahr 2008 haben die Mitglieder einstimmig beschlossen, dass im Falle einer Vereinsauflösung unser Restvermögen an eine caritative Einrichtung in unserem Stadtteil gehen soll – die Ambulante Kinderkrankenpflege „Kidicare“ der Johanniter Rheinhessen e.V.“, erläutert Dr. Peter Schenk, ehemaliger erster Vorsitzender.

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Stadionbau kritisch begleiten

Ursprünglich diente die Vereinsgründung dafür, den Stadionbau der Coface Arena sehr kritisch zu begleiten, die Frischluftschneise in der Bretzenheimer Ebene maximal zu erhalten und einen optimalen Lärmschutz für die Anwohner in Bretzenheim zu erreichen.

Dr. Peter Schenk überreichte gemeinsam mit seinem Stellvertreter Jörg Schöner einen Betrag von 3300 Euro an Stefan Jörg, Regionalvorstand der Johanniter und Sarah Weber, Pflegedienstleitung  von Kidicare, um Kindern und ihren Familien größtmögliche Unterstützung zu geben.

„Wir freuen uns sehr, denn dieser Betrag trägt mit dazu bei, dass wir unsere Aufgabe, schwerstkranke Kinder bestmöglich zu pflegen und zu begleiten auch in Zukunft erfüllen“, sagt Stefan Jörg.

2. Familientag am Mainzer Rhein-Frühling erneut ein voller Erfolg

Auch der zweite Familientag am Mittwoch (24.04.2019) beim Mainzer Rhein-Frühling war wieder ein voller Erfolg. Ab 14:00 Uhr kamen Mickey, Goofy, Skye und Sam wieder zu dem großen Mainzer Familienfest an den Rhein.

Bei sommerlichen Temperaturen ließen sie nicht nur Kinderaugen glänzen. Auch so manch Erwachsener ließ es sich nicht nehmen, mit seinem Kindheitsidol ein Erinnerungsfoto zu schießen.

Das komplette Album mit allen Fotos von dem 2. Familientag findet ihr, wenn ihr auf das folgende Bild klickt.

2. Familientag am mainzer rhein-frühling erneut ein voller erfolg

Der Mainzer Rhein-Frühling hat für Groß und Klein noch bis einschließlich Sonntag seine Türen geöffnet. Am Samstagabend startet mit Einbruch der Dunkelheit das 2. große Feuerwerk am Mainzer Rheinufer.

 

Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen in Mainzer Parkhaus

Am Donnerstagmorgen befährt ein 64-Jähriger gegen 10:00 Uhr mit seinem Fahrzeug die Auffahrt zur Parkebene eines Parkhauses im Mainzer Stadtteil Hartenberg-Münchfeld. Ersten Ermittlungen zufolge rutscht der 64-Jährige mit seinem Fuß vom Gaspedal ab, woraufhin er zunächst mit dem verkehrsbedingt haltenden Pkw eines 49-Jährigen kollidiert.

Anschließend stößt der 64-Jährige mit einem parkenden Fahrzeug sowie dem verkehrsbedingt haltenden Pkw eines 79-Jährigen zusammen.

Weitere Kollisionen

Durch die Kollision wird das Fahrzeug des 79-Jährigen im Weiteren auf das haltende Fahrzeug eines 82-Jährigen geschoben. Der 79-Jährige wird im Rahmen dessen verletzt und muss zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der 49-jährige Unfallbeteiligte wird ebenfalls verletzt, begibt sich jedoch selbstständig in ärztliche Behandlung. Das Fahrzeug des 64-jährigen Unfallverursachers ist durch den Unfall nicht mehr fahrbereit und muss abgeschleppt werden.

Gelber Klimaschützer: Landwirte hoffen auf besseren Sommer als im Vorjahr

Wenn in diesen Tagen der Raps bundesweit leuchtend gelb blüht, blicken die deutschen Rapsanbauer mit einer gewissen Anspannung auf ihre Felder. Die Erinnerung an die Trockenheit des Vorjahres wirkt noch nach.

Sie sorgte nicht nur für eine außerordentlich niedrige Ernte im letzten Juli, sondern zusätzlich für eine geringere Aussaatfläche an Winterraps, da auch Ende August der dringend benötigte Regen fehlte. So wurde Raps im Sommer 2018 auf nur rund 1 Millionen Hektar Ackerfläche ausgesät.

Die bis in den Spätherbst anhaltende Trockenheit hat dafür gesorgt, dass diese Fläche inzwischen noch deutlich kleiner geworden ist. Viele langjährige Rapslandwirte mussten so komplett aus dem Anbau aussteigen. Mit der Erfahrung des vergangenen Jahres ist es verständlich, dass die Landwirte die Witterung derzeit besonders aufmerksam beobachten.

Gelber Klimaschützer

Die in ganz Deutschland blühenden Rapsfelder spielen eine bedeutende Rolle beim Thema Klimaschutz, auch wenn sich der Zusammenhang nicht direkt erschließt. Es sind nämlich mehr als 65 % CO2, die jeder Liter Biodiesel, der aus diesem Raps produziert wird, gegenüber fossilem Diesel einspart. Aus Sicht der Landwirtschaft ist es erstaunlich, dass Rapskraftstoffe bei den politischen Diskussionen, die derzeit u. a. im Rahmen der Nationalen Plattform „Zukunft der Mobilität“ (NPM) geführt werden, kaum eine Rolle spielen.

Statt auf das bestehende Potenzial der bereits heute nachhaltig hergestellten Biokraftstoffe wie Biodiesel und Bioethanol zu setzen, werden Strategien präferiert, die auf heute noch nicht verfügbare Alternativen wie E-Mobilität oder auf massive Eingriffe in die individuelle Mobilität setzen. Dem Klimaschutz und der Landwirtschaft als betroffener Wirtschaftssektor läuft aber die Zeit davon. Die deutsche Landwirtschaft appelliert daher in diesen Tagen an die Politik, den Dialog in Sachen nachhaltiger Biokraftstoffe zu suchen und die bereits vorhandenen Möglichkeiten im Sinne des Klimaschutzes bestmöglich auszuschöpfen.

Leckere Vielfalt

Die gelbe Pracht der blühenden Rapsfelder ist so etwas wie der heimliche Star des Frühjahrs. Kenner und Genießer freuen sich nicht nur über den Anblick der Felder, sondern vor allem auch über die Aussicht auf Nachschub an frischen Rapsölen, die nach der Rapsernte im Juli aus den schwarzen Rapssamen gepresst werden. Dabei ist das Phänomen „Rapsöl“ noch relativ jung, denn erst seit rund 25 Jahren ist deklariertes Rapsöl in deutschen Supermärkten erhältlich.

Eine wahre Erfolgsgeschichte, denn seit nunmehr 10 Jahren ist auch Rapsöl das beliebteste Speiseöl der Bundesbürger. Insbesondere die zahlreichen dezentralen Ölmühlen haben dafür gesorgt, das sich Rapsöl in Deutschland ein Stück weit auch zu einer regionalen Spezialität entwickelt hat. Die Königsdisziplin für die Ölmühlen ist dabei das sogenannte Rapskernöl, bei dem die millimetergroßen Saatkörner vor dem Pressen sogar noch geschält werden.

Diese spezielle Variante zeichnet sich durch ihren nussigen Geschmack aus und ist perfekt zum Dünsten oder als Salatöl geeignet. Zusammen mit unzähligen kaltgepressten Rapsölen und den geschmacksneutralen und hoch erhitzbaren raffinierten Rapsölen ergibt sich ein Angebot von mehr als einhundert Rapsölen, aus denen Verbraucher ihre Favoriten wählen können.

Bienen fliegen auf Raps

Raps ist eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Bienen. Sie fliegen in diesen Tagen im wahrsten Sinne des Wortes auf den leuchtend gelben Raps. Die in April und Mai in voller Blüte stehenden Felder bieten ihnen ein echtes Festmahl für den Stockaufbau. Bei guter Pflege wird der Imker mit Rapshonig belohnt. Rund 40 kg je Volk tragen die fleißigen Bienen in den Stock. Pünktlich zum Ende der Blütezeit wird übrigens am 20. Mai weltweit der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen eingeführte „World Bee Day“ gefeiert.

Kein Wunder, dass auch der Deutsche Imkerbund (D.I.B.) bereits zum ersten Tag der Biene 2018 Forderungen vorgelegt hat, die die Produktion von Biodiesel aus Ölpflanzen wie Raps, Leindotter und Sonnenblumen ausdrücklich empfehlen. Schließlich sorgen diese Pflanzen für blühende Äcker und damit für ausreichend Bienennahrung – auch für die Wildbienen.