BYC-News Blog Seite 1567

49-jähriger Mainzer kommt bei Absturz auf dem Flugplatz in Mainz-Finthen ums Leben

Am heutigen Sonntagmittag ereignete sich auf dem Flugplatz in Mainz-Finthen ein Flugunfall, bei dem ein 49-jähriger Mainzer ums Leben kam.

Gegen 11:30 Uhr stürzte ein sogenanntes „Trike“ nahe der Start- und Landebahn aus etwa 50 Metern Höhe auf dem Flughafen ab. Die alarmierten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz, der Johanniter Unfallhilfe und das Rote Kreuz Mainz mit einem Notarzt, konnten nur noch den Tod feststellen

Anders als in manchen Medien berichtet, handelt es sich nicht um ein Kleinflugzeug oder Ultraleichtflugzeug. Ein „Trike“ oder auch als Motordrachen bekannt, besteht aus einer Hängegleitfläche, einer sogenannten Gondel in der in der Regel für zwei Personen Platz ist. Das „Trike“ wird von einem Motor betrieben und durch die Verlagerung des Körpergewichtes gelenkt.

Wie es genau zu dem tragischen Unglück gekommen ist, ermittelt nun die Kriminalpolizei Mainz gemeinsam mit der Flugsicherung des Luftfahrtbundesamtes.

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Autobahnmeisterei findet verstorbenen Motorradfahrer auf der A66

Die Polizei Westhessen teilt mit: Gegen 03:30 Uhr wurde von einem Verkehrsteilnehmer ein Motorradfahrer gemeldet, der auf der Autobahn 66, zwischen den Anschlussstellen Nordenstadt und Erbenheim Fahrtrichtung Rüdesheim äußerst links fahrend den Anrufer mit sehr hoher Geschwindigkeit überholte und ins Straucheln kam. #

Beim Passieren der Anschlussstelle Erbenheim sah der Anrufer das herrenlose Motorrad auf der Verzögerungsspur liegen. Eine umfangreiche Absuche der Unfallstelle nach dem vermissten Fahrer, auch unter Zuhilfenahme eines Man-Trailers und Hubschraubers führte zu keinem Ergebnis. Erst gegen 06:30 Uhr konnte, im Rahmen weiterer Maßnahmen durch einen Mitarbeiter der Autobahnmeisterei eine männliche, leblose Person, ca. 450 Meter vor der AS Erbenheim, hinter der Schallschutzmauer liegend gesichtet werden.

Nach jetzigem Kenntnisstand und unter Berücksichtigung der Zeugenaussage und der Spurenauswertung muss der 42-jährige Wiesbadener aufgrund der hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben. Infolgedessen kollidierte er mit seinem Motorrad leicht mit der Mittelschutzplanke, schleuderte nach rechts, wo er vom Motorrad herabfiel und mehrere Meter im Grünstreifen entlang schliff, bevor er gegen eine Mauer schlug und den Verletzungen erlag.

Das Motorrad schliff in Fahrtrichtung weiter an der rechten Schutzplanke entlang, bevor es an deren Ende zu Fall kam. Ein Fremdverschulden wird bislang ausgeschlossen.

Aufgrund umfangreicher Ermittlungen wurde die A 66 an der AS Nordenstadt von von 07:30 Uhr andauernd, komplett gesperrt. Es gab bislang dadurch keine größeren Verkehrsbehinderungen.

Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls sich direkt bei der Polizeiautobahnstation Wiesbaden oder einer sonstigen Polizeidienststelle zu melden.

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Feierliche Zertifikatsübergabe an Menschen mit Beeinträchtigung in Mainz

Am Freitag, 14.06.2019, haben insgesamt 15 Absolventinnen und Absolventen von drei Qualifizierungsmaßnahmen der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration eine Leistungsbescheinigung bzw. ein Zertifikat zum Abschluss ihrer Lehrgänge erhalten. Damit wird ihnen der Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt aus der WfbM (Werkstatt fur behinderte Menschen) erleichtert.

Das Praxismodul „Rasenneuanlage“ im Garten- und Landschaftsbau fand fand in diesem Jahr erstmalig statt. Vier Monate lang lernten vier Teilnehmer’innen unter Anleitung ein gezieltes Training in der Rasenneuanlage und -pflege auf dem in.betrieb- Gelände, aber auch auf Baustellen außerhalb. Aufgrund einer Kooperation mit der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz dürfen sie sich nun über eine Leistungsbescheinigung freuen, die von der Landwirtschaftskammer Rheinland- Pfalz unterzeichnet und ihnen von Hans-Dieter Schäfer, Referat Berufsbildung, ausgehändigt wurde.

Sie stellen nicht nur einen fachlichen Nachweis dar, sondern sorgen vor allem auch fur eine Aufwertung des Gelernten durch die Anerkennung einer Kammer. Sascha Rocker, einer der Teilnehmer, sagt: „Mir hat das richtig Spat gemacht. Ich kannte vieles, hab aber immer noch was dazu gelernt. Ich werde hier noch an weiteren Praxismodulen teilnehmen und kann die Lehrgänge nur empfehlen. Ein externes Praktikum habe ich auch schon gemacht.“
Seit 2015 können Menschen mit Behinderung am Praxistraining „Praktiker’in in sozialen Einrichtungen“ teilnehmen und erhalten im Anschluss an die 8-monatige Qualifizierung ein IHK-Zertifikat, das ihnen den Weg in Kindertagesstätten oder Altenhilfeeinrichtungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert. In diesem Jahr können sich sechs Teilnehmer’innen über ihren erfolgreichen Abschluss freuen.

Viktor Wilpert Piel, Abteilungsleiter Weiterbildung der IHK für Rheinhessen, hat ihnen das Zertifikat feierlich überreicht.

Weiterhin erhielten fünf Teilnehmer´innen des Praxismoduls „Dokumente
vorbereiten“ im Bereich Dokumentenarchivierung ihre Leistungsbescheinigung. Dieser Lehrgang fand zum zweiten Mal statt und dauerte insgesamt dreieinhalb Monate. Beim Scannen von wichtigen, archivierungspflichtigen Dokumenten muss sehr genau gearbeitet und der Scanprozess entsprechend sorgfältig vorbereitet werden. Die Absolvent´innen können diese Tätigkeiten nun sehr selbständig erledigen und wissen um den Datenschutz. Eine Kooperation mit einer Kammer gibt es hier nicht.

„Ich bin beeindruckt, wie sehr sich in.betrieb in den letzten Jahren zu einem Bildungsunternehmen für Menschen mit Beeinträchtigungen entwickelt hat. Gerade die wachsende Anzahl an Kooperationen mit den Kammern zeigt, welch hohe Bedeutung die Qualifizierungen auch fur die freie Wirtschaft haben“, sagte Detlef Placzek, President des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, in seiner Ansprache.

„Wir freuen uns sehr und sind stolz, heute den 15 Absolvent’innen ihre Zertifikate zu überreichen. Sie alle haben in den letzten Wochen und Monaten mit viel Engagement und Leistungsbereitschaft auf diesen Abschluss hingearbeitet. Wir als in.betrieb werden den eingeschlagenen Weg in der Bildung und Qualifizierung fortsetzen. Hier sehen wir die Zukunft. Weitere Qualifizierungsangebote sind bereits angelaufen oder in der Vorbereitung“, ergänzte in.betrieb-Geschäftsfdhrer Michael Huber.

in.betrieb gGmbH Gesellschaft fdr Teilhabe und Integration

in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Forderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft.

An den Standorten Mainz und Nieder-Olm finden über 590 Menschen mit Behinderung berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Forderung und Betreuung.
Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstutzt die in.betrieb zurzeit 144 Bewohner“innen in ihrer eigenen Wohnung und im Alltag.

49 schwerst mehrfach behinderte Menschen besuchen die Tagesforderstätte, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag.
In Zukunft wird die in.betrieb gGmbH ihre Angebote auf die Regionen lngelheim und Bingen ausweiten.

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Zerstochene Reifen an Fahrzeugen in Gau-Algesheim

In der vergangenen Nacht vom 13. Juni auf den 14. Juni 2019 kam es in Gau-Algesheim ,zwischen 21:45 Uhr und 04:40 Uhr, zu mehreren Sachbeschädigungen an geparkten Kraftfahrzeugen.

Hierbei wurden von bislang unbekannten Tätern bei Fahrzeugen in der Richard-Wagner-Straße, Mainzer Straße und Marie-Curie-Straße, die Reifen mittels eines spitzen Gegenstandes zerstochen. Der Geschätzte Gesamtschaden beträgt circa 2500,-EUR.

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Die Polizei Ingelheim bittet um Ihre Mithilfe:

Wer hat etwas beobachtet oder kann Hinweise zu dem oder den Tätern geben?

Täterhinweise bitte an die Polizeiinspektion Ingelheim / 06132-655100

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Bundesverwaltungsgericht | Massentöten von männlichen Küken vorübergehend weiter erlaubt

Das Bundesverwaltungsgericht hat heute (13.06.2019) in Leipzig entschieden, das das Schreddern von männlichen Küken übergangsweise erlaubt bleibt. Trotzdem hat es gleichzeitig den Tierschutz über wirtschaftliche Interessen gestellt.

Die Zucht von Hennen mit hoher Legeleistung, die ein „wirtschaftliches Interesse“ widerspiegeln, sie jedoch kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetztes, männliche Küken zu töten.

So sei die umstrittene Tötung von männlichen Küken nicht mit dem Tierschutzgesetzt vereinbar. Dennoch sie die Fortsetzung der bisherigen Praxis rechtmäßig. Grund hierfür sei, dass das „Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei noch nicht zur Verfügung steht“

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Übergangs-Genehmigung bis neues Verfahren steht

Sobald dieses neue Verfahren möglich ist, sei es in Zukunft auch nicht mehr nötig, lebende Küken zu töten. Mit dieser Argumentation begründete das Bundesverwaltungsgericht die Übergangs-Genehmigung.

Generell, so die Richter, gelte jedoch, dass so wie es auch im Tierschutzgesetz steht, niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf.

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Tierschutz gestärkt

Auch wenn es erste einmal absurd klingt, stärkt das Gericht mit dem Urteil den Tierschutz. „Nach heutigen Wertvorstellungen“ beruhe das Töten männlicher Küken „nicht mehr auf einem vernünftigen Grund“.

Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr rund 45 Millionen männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet, da sie für die Legehennenzucht überflüssig sind.

Die Richter betonten, dass die Belange des Tierschutzes schwerer wiegen müssen, als die wirtschaftlichen Interessen der Brutbetriebe. Leider sei in der Vergangenheit der Tierschutz weniger gewichtet worden als heute. Da dieses jahrzehntelang so war, könne von den Brut- und Mastbetrieben eine sofortige Umstellung jedoch nicht verlangt werden. So sei das Urteil auch nur als Übergangs-Lösung zu verstehen.

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Sommerfest im Nibelungenviertel | „Soziale Stadt – Alzeyer Osten“

Am Samstag den 15. Juni wird das alljährliche fröhlicheSommerfest auf dem Spielplatz und Gelände neben der Kindertagesstätte Walter Zuber in Alzey ausgerichtet. In der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr werden verschiedene Aktionen und Spielangebote stattfinden, jeder ist Willkommen. Es wird ein kleines Fußballturnier, eine tolle Hüpfburg, eine Schmiedewerkstatt und vieles mehr auf dem Alzeyer Sommerfest geben.

Das Quartiersmanagement wird die 1. Mitmachaktion nach der Auftaktveranstaltung zum Thema Verkehr anbieten. Denn die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen im Viertel liegt den Menschen sehr am Herzen.

Zur leiblichen Stärkung werden Würstchen, ein kleines Buffet sowie Getränke angeboten. Organisiert wurde das Sommerfest dieses Jahr vom Jugend- und Kulturzentrum, der Gemeinde am Schillerplatz, der Stadtmission und der Nibelungenschule.

Die Quartiersmanagerin Anna Forke unterstützt die verschiedenen Akteure und wird selbst aktiv am Fest teilnehmen. Bürgermeister Burkhardt wird ebenfalls anwesend sein und die Gäste begrüßen. Alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Freunde des Nibelungenviertels sind herzlich zum Fest eingeladen.

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Frankfurt ehrt 17-jährigen Alptug Sözen der helfen wollte und dabei sein Leben verlor

In der Frankfurter S-Bahn-Station Ostendstraße wird nun Alptug Sözen gedacht. Am Mittwoch, 12. Juni, wurden im Beisein der Familie des im vergangenen Jahr verstorbenen jungen Mannes eine Gedenktafel und Stationsschilder enthüllt.

Auf der Tafel, die in der Zwischenebene der Station angebracht ist, heißt es: „Mustafa Alptug Sözen, geboren am 15. Januar 2001, gestorben am 13. November 2018, bewies an dieser Stelle Heldenmut und Zivilcourage. Er ließ sein Leben beim Versuch, einen hilflosen Menschen von den Gleisen zu retten. Die S-Bahnstation Ostendstraße wird für immer mit seinem Namen verknüpft sein.“

Bei der Gedenkfeier sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann man gedenke einem Bürger, der selbstlos für einen anderen in Not gehandelt habe: „Wir erinnern an einen Menschen, der helfen wollte. Das war das Schicksal von Alptug Sözen. Wir erinnern an ein Schicksal, das viele Tausend Menschen berührt hat.

“ Es sei gut, dass in der Station nun auf Dauer an Alptug Sözen gedacht werde – und jetzt mit der Familie und der Deutschen Bahn eine Lösung gefunden wurde.

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Bundeswehrsoldaten bremsen führerlosen LKW aus – LKW-Fahrer verstorben

Soldaten der Bundeswehr haben Mittwochmittag auf der A4 bei Ronneburg einen führerlosen Sattelzug gestoppt und durch ihr beherztes Eingreifen Schlimmeres verhindert.

Im engen Baustellenbereich zwischen Gera-Leumnitz und Ronneburg war der 67-jährige Lkw-Fahrer aus Sachsen-Anhalt nach gesundheitlichen Problemen bewusstlos hinter dem Steuer zusammengebrochen.

LKW prallt gegen Mittelleitplanke

Der führerlose Lkw wurde langsamer, fuhr gegen die Baustellen-Mittelleitplanke und schob diese in die Fahrbahn Richtung Frankfurt/M. Nachdem der Sattelzug nur noch Schrittgeschwindigkeit fuhr, setzten sich Soldaten des 4. Versorgungsbataillons 142 aus Havelberg mit ihrem Lkw rechts neben den Sattelzug und konnten den bewusstlosen Fahrer erkennen.

Bundeswehr-Lkw der Soldaten aus Havelberg

Sie zögerten nicht lange, stiegen aus und versuchten die Tür der Zugmaschine zu öffnen, was jedoch nicht gelang. Der 41-jährige Fahrer eines zweiter Bundeswehr-Lkws des 1. Panzerpionierbataillons 701 aus Gera setzte sich dann vor den führerlosen Sattelzug und bremste diesen bis zum Stillstand aus.

Durch Beifahrertür in die Fahrerkabine

Anschließend gelangte man über die Beifahrertür in die Fahrerkabine und zum Fahrer. Ein zufällig im Gegenverkehr fahrender Arzt bot seine Hilfe an und leitete sofort die Reanimation ein, welche leider erfolglos blieb. Der mit dem Rettungshubschrauber eingeflogene Notarzt musste wenig später den Tot feststellen.

Der an den Fahrzeugen entstandene Sachschaden beläuft sich auf 10.000 Euro. Die A 4 war in beide Richtungen voll gesperrt. Die Feuerwehr musste auslaufenden Diesel binden, der Sattelzug geborgen werden und die Leitplanke wieder durch die Autobahnmeisterei gerichtet werden.

Die Untersuchungen zur Todesursache laufen.

Internationale Opernstars bei der „Italienischer Opernacht“ auf der Burgruine Landskron in Oppenheim

Schöne Melodien und strahlende Gesangsstimmen werden am 13. Juli 2019 die Mauerreste der Ruine Landskron durchfluten. Dort wo im 13. Jahrhundert Soldaten die Region vor feindlichen Angriffen zu schützen hatten, zieht erstmals die italienische Opern des 19. Jahrhunderts ein.

In den vergangenen Jahren haben mittelalterliche Märkte und eine ambitionierte Schauspiel-Truppe das Publikum zu einem Besuch der gut erhaltenen Ruine veranlasst, in diesem Jahr gibt es also erstmals eine Opern-Gala.

Fünf internationale Gesangssolisten

Foto: Stadt Oppenheim

Im Mittelpunkt des Programms stehen fünf internationale Gesangssolisten, angeführt von zwei russischen Sängerstars, der Sopranistin Tatjana Charalgina, die bereits von einer großen deutschen Opernzeitschrift als „Sängerin des Jahres“ nominiert wurde, und dem Tenor Mikhail Agafonov, der als den berühmtesten Opernhäusern Europas und in der ganzen Welt gastiert hat.

Ein internationaler Opernstar ist auch Oskar Hillebrandt, der vor kurzem noch einer der Hauptsolisten in der ersten koreanischen Produktion der Ring-Trilogie von Richard Wagner gewesen ist und auch schon bei den Bayreuther Festspielen gastiert hat.

Das hochkarätige Ensemble ergänzen die japanische Mezzosopranistin Kayo Hashimoto, die ihre Karriere in Wien begonnen hat und der Bassist Lothar Fritsch, der wegen seiner dunklen Tiefe europaweit geschätzt wird.

Hörenswerten Raritäten von Puccini und Co

Auf dem Programm stehen bekannte Arien und Duette aus Opern von Verdi, Puccini, Vincenzo Bellini, Rossini und Pietro Mascagni. Neben einigen hörenswerten Raritäten dürfen sich ich die Zuhörer auch auf so bekannte Arien wie „La donna e mobile“ und „Nessun dorma“, außerdem über das berühmte Quartett aus „Rigoletto“ freuen.

Sechs hochkarätige Instrumental-Solisten der Frankfurter Sinfoniker, werden das Sänger-Quintett begleiten, weil sich das sensible Gemäuer für den Auftritt eines Riesenorchesters nicht eignen würde. Als Moderator wird Rainer Zagovec einen Einblicke in die Geheimnisse der italienischen Operngeschichten geben, und Amüsantes aus der Welt der Bühnenkünstler zu erzählen wissen.

Kartenvorverkauf startet

Im oberen Eingangsbereich wird den ca. 400 Besuchern, die an diesem Abend erwartet werden, ab 18.30 Uhr kulinarisch Köstlichkeiten und erfrischende Getränke angeboten. Das musikalische Programm beginnt um 20 Uhr.

Eintrittskarten gibt es bei der Tourist-Info der Stadt Oppenheim in der Merianstraße 2 (06133 4909 14 od. -19) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Tickets können auch über www.ticket-regional.de online gebucht, oder telefonisch unter der Hotline 0651 – 9790777 bestellt werden.

Nach Überfall auf Kiosk in Höchst vom Dezember fahndet die Polizei nun mit Fotos nach den Tätern

Wie den Medien bereits bekannt ist, haben zwei Täter am Samstag, den 08. Dezember 2018 gegen 18.40 Uhr in der Kurmainzer Straße einen Kiosk überfallen. Die beiden Männer hatten den Mitarbeiter an der Kasse mit einer Schusswaffe bedroht, um kurz darauf mit mehreren hundert Euro und Zigarettenpackungen die Flucht anzutreten.

Die Frankfurter Kriminalpolizei wendet sich nun mit Fotos an die Öffentlichkeit und bittet Zeugen um Mithilfe.

Bisherige Ermittlungen haben ergeben, dass diese Tat mit einem ähnlich gelagerten Raub auf einen Kiosk, welcher sich am 29. November 2018 in Sossenheim zugetragen hat, in Zusammenhang stehen könnte.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

  • männlich
  • ca. 20-25 Jahre alt
  • ca. 175 cm groß
  • schlanke Statur
  • dunkle Haare
  • bekleidet mit einer dunklen Jacke
  • dunkler Kapuze
  • blauer Jeans
  • hellen Sneaker
  • der Mund maskiert mit einem dunklen Tuch oder Schal mit hellen Streifen
  • dunkle Handschuhe mit heller Applikation
  • führte dunkle Schusswaffe mit sich

Täter 2:

  • männlich
  • ca. 20-25 Jahre alt
  • ca. 175 cm groß
  • schlanke Statur
  • dunkle, nach hinten gegelte Haare
  • bekleidet mit einer dunklen Jacke mit gelber Applikation im Bereich des linken Oberarms
  • blauer Jeans
  • dunklem Tuch mit hellen Streifen vor dem Mund
  • dunkle Sneaker mit rötlicher Ferse
  • dunkle Handschuhe mit heller Applikation

Wer kennt diese Männer? Zeugen werden gebeten sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 069/755-51299 an die Frankfurter Kriminalpolizei zu wenden.

Nach Überfall auf Sossenheimer Kiosk vom November fahndet die Polizei nun mit Fotos nach den Tätern

Wie den Medien bereits berichtet wurde, kam es am Donnerstag, den 29. November 2018 in der Siegener Straße abends gegen 21.30 Uhr zu einem Raub auf einen Kiosk. Die Täter haben, um an mehrere hundert Euro sowie Zigarettenpackungen zu gelangen, eine 40-jährige Angestellte mit einer Pistole bedroht.

Wenig später, am 08. Dezember 2018, kam es in Höchst ebenfalls zu einem Raub auf einen Kiosk. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten bestehen könnte.

Die Frankfurter Polizei fahndet nun mit Hilfe der Fotos nach den Tätern. Wer kennt diese Männer?

Die Räuber können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

  • männlich
  • ca. 20-25 Jahre alt
  • dunkle Haare
  • südländisches Erscheinungsbild
  • bekleidet mit einem Kapuzenpulli im Camouflage-Muster
  • darüber eine gesteppte Weste mit hellem Reißverschluss
  • schwarze Hose mit weißen Bändeln im oberen vorderen Bereich
  • dunkles Tuch über der Mundpartie
  • schwarze Handschuhe mit kleinem weißen Nike-Emblem
  • schwarze Schuhe mit weißer Sohle und weißer Applikation auf der Lasche
  • war mit einer Pistole bewaffnet

Täter 2:

  • männlich
  • ca. 20-25 Jahre alt
  • bekleidet mit einer dunklen Steppjacke
  • dunkelblauer Kapuzenpullover, dunkle Turnschuhe mit rötlicher Ferse und schwarzen Handschuhen mit weißer Applikation auf dem Handrücke

Wer kennt diese Männer? Zeugen werden gebeten sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 069/755-51299 an die Frankfurter Kriminalpolizei zu wenden.

47-jährige Polin wohlbehalten aus den Fängen ihrer Entführer befreit

Am späten Dienstagnachmittag konnten die beiden Entführer der 47 Jahre alten polnischen Pflegekraft aus Aspach (Rems-Murr-Kreis) in Frankreich festgenommen werden. Der Frau geht es den Umständen entsprechend gut.

Aufgrund intensiver kriminalpolizeilicher Ermittlungen der französischen Fahnder konnte der Aufenthaltsort der Täter und des Opfers am Dienstagnachmittag ermittelt werden. Kurze Zeit später griffen die Beamten zu.

Internationale Zusammenarbeit führt zum Erfolg

Reiner Möller, Leiter der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen, zeigte sich erleichtert und dankte den französischen Kollegen für die hervorragende länderübergreifende Zusammenarbeit. Ebenso dankte er den polnischen Einsatzkräften, den Polizeipräsidien im Grenzbereich, der Bundespolizei, dem Landeskriminalamt und dem Polizeipräsidium Einsatz für die Unterstützung in dem außergewöhnlichen Fall.

Eine Delegation deutscher Ermittler war am Dienstagnachmittag nach Frankreich gereist, um die Ermittlungen vor Ort zu unterstützen.

Noch am Abend wurde die Familienangehörigen der 47 Jahre alten Frau über die gute Nachricht informiert. Die Ermittlungen dauern an. Die Frau war am Montag, 03.06.2019 in Aspach (Rems-Murr-Kreis) mit einem Wohnmobil verschleppt worden und hatte sich seitdem in der Gewalt ihrer Entführer befunden.

SWR1 Party Boot lässt die Wellen hoch schlagen

Draußen tanzen die Wellen ums Schiff, drinnen die Partypeople. Wenn SWR1 Moderator und DJ Michael Lueg auf der MS Rhenus die Platten auflegt, dann schaukelt das SWR1 Party Boat womöglich nicht nur wegen der Wellen auf dem Rhein. Für reichlich Bewegung mindestens bei den Tänzerinnen und Tänzern sorgen die Beats von Van Halen, Tina Turner und Kool & the Gang.

Wem nach „Jump“, „Nutbush City Limits“ und „Celebration“ die Socken qualmen, gönnt seinen Füßen draußen an der Reling eine kurze Pause und genießt bei einem Drink in der Dunkelheit den lauen Fahrtwind bei romantischer Sicht auf die funkelnden Lichter am vorbeiziehenden Rheinufer.

Foto: SWR

„Leinen los“ um 20 Uhr

Das SWR1 Night Fever Party Boat legt ab am Donnerstag, 29. August, ab Andernach am Schiffsanleger, Steiger 2 und am Freitag, 30. August, ab Koblenz am Steiger 6 am Pegelhaus. Pünktlich um 20 Uhr heißt es „Leinen los“. Einlass ist ab 19 Uhr. Gegen 24 Uhr macht die MS Rhenus wieder am Anleger fest. Aber Schluss ist dann noch nicht. Bis 1 Uhr feiern die Party Boat Tänzer fröhlich weiter.

„easi“ kommt ins KUZ nach Mainz – Jugendpräventionsprojekt des LKA für Schüler

Am Freitag, den 14.06.2019, findet zwischen 08:30 Uhr bis 12:30 Uhr, im Mainzer Kulturzentrum (KUZ) das Präventionsprojekt „easi“ statt. Das Jugendpräventionsprojekt des Landeskriminalamtes setzt sich aus den Elementen Erlebnis, Aktion, Spaß und Information zusammen.

Nach der erfolgreichen Veranstaltung vor zwei Jahren, kommt „easi“ wieder nach Mainz. Gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Mainz, dem Sportbund Rheinhessen und der Stadt Mainz wird es für etwa 700 Schüler und Schülerinnen ein quirliges Gemisch an Freizeitangeboten und so manche Überraschung geben.

Für Schulkinder der fünften und sechsten Klassen

„easi“ ist eine Präventionsveranstaltung für Schulkinder der fünften und sechsten Klassen und soll Handlungs- und Sozialkompetenzen fördern sowie Sucht, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit vorbeugen.

In dem Projekt stellen sich bei einem Markt der Möglichkeiten unterschiedliche Vereine, soziale Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Einrichtungen aus dem Rettungswesen und auch die Polizei vor. Dabei soll bei den Kindern an 30 Ständen spielerisch und gleichsam informativ das Interesse an einer aktiven oder auch sozialen Freizeitgestaltung geweckt werden.

Die Veranstaltung des Landeskriminalamtes findet mit freundlicher Unterstützung von Vereinen, Verbänden und Organisationen, dem Kulturzentrum-KUZ in Mainz, der Leitstelle Kriminalprävention, dem Bevölkerungsschutz und der Feuerwehr Mainz statt.

70 Jahre Berliner Luftbrücke – Tausende von Menschen feierten den 98-jährigen Gail Halvorsen

Einer der wohl bewegendsten Momente der Feierlichkeiten auf der Army Airfield der Clay Kaserne in Wiesbaden-Erbenheim anlässlich des 70-jähriges Jubiläum der Berliner Luftbrücke war der Auftritt des 98-Jährigen Gail Halvorsen.


Bevor er auf dem damals sich im US-Sektor befindlichen Flughafen Berlin Tempelhof landete, warf er Kindern die im Neukölner Stadtteil neugierig auf kleinen Trümmerbergen warteten, an kleinen Fallschirmen befestigte Süßigkeiten ab. Mit dieser Aktion „Operation Little Vittles“ (Operation Kleiner Proviant“, startete die berühmte Berliner Luftbrücke. Durch diese humanitäre Hilfsaktion bekamen die beteiligten Piloten und Flugzeuge den Namen „Rosinenbomber („Candy Bomber“).

Onkel Wackelflügel

„Onkel Wackelflügel“, so nannten in die Berliner Kinder. Als 1949 die Flieger auf dem Berliner Flughafen im 90-Sekunden-Takt einflogen, war es für die wartenden Kinder sehr schwer die Maschine von Hal vom Boden aus mit den der anderen Flugzeuge zu unterscheiden. Aus diesem Grund verabredete der damals fast 30-jährige Gail Halvorsen mit den Kindern, dass er beim Anflug mit den Tragflächen „wackeln“ würde, so dass die Kinder ihn sofort erkennen können.

Die Berliner Luftbrücke diente, nachdem die sowjetische Besatzungsmacht alle Land- und Wasserwege nach Westberlin abgeriegelt hatte, der Versorgung und dem Überleben der Menschen in dem westlichen Bereich der Stadt.

Fast 300.000 Versorgungsflüge

In der Zeit vom 26. Juni 1948 bis 30. September 1949 flogen die Verbündeten 277.569 dieser Versorgungsflüge. Durch diese Unterstützung konnte die Bevölkerung mit über 2 Millionen Tonnen Lebensmitteln, Kohle und anderen Waren versorgt werden. Auch war es durch die Luftbrücke möglich fast 230.000 Passagiere von und nach Berlin zu befördern. Die Luftbrücke wurde am 30. September 1949 offiziell beendet.

Bei der großen Feierlichkeit, anlässlich des 70-Jährigen Jubiläums dieser Hilfsaktion, konnten Tausende von Gästen ein Blick auf eine Vielzahl der damaligen „Candy Bomber“ werfen. Mit einem großen und bunten Rahmenprogramm, zeigte sich die Clay Kaserne als toller Gastgeber. Auf dem Gelände waren neben vielen Accessoires aus dem 2. Weltkrieg auch zahlreiche alte Fahrzeuge und Utensilien ausgestellt.

Großes Programm auf dem Wiesbadener Airfield

Gänsehaut pur gab es, als die alten Maschinen am Nachmittag über das Airfield flogen und, genau wie vor 70 Jahren, Süßigkeiten Päckchen an kleinen Fallschirmen über den Menschen abwarfen. Zuvor zeigte am Vormittag eine Fallschirmspringereinheit, wie Punktgenau sie landen können. Für das leibliche Wohl wurde den Gästen ein bunter Mix aus deutschen und amerikanischen Köstlichkeiten geboten.

Videos vom 12.06.2019 in Wiesbaden | 70 Jahre Berliner Luftbrücke