BYC-News Blog Seite 1566

Mordfall Autoschütze: 42-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Süd-Osthessen vom 18.Juni 2019: Ein Ermittlungsrichter hat am heutigen Nachmittag dem Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt stattgegeben und wegen des Vorwurfs des Mordes die Untersuchungshaft gegen den 42 Jahre alten Mann angeordnet, der sich am Montagabend auf einer Polizeiwache in Offenbach gestellt hatte. Er wurde im Anschluss an die Vorführung umgehend in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Wie bereits berichtet, wird dem Verdächtigen vorgeworfen, am 9. Mai dieses Jahres in der Offenbacher Luisenstraße eine 44 Jahre alte Frau in ihrem Wagen erschossen zu haben. Er hatte sich direkt nach der Tat ins Ausland abgesetzt. Bei der richterlichen Vorführung am Dienstag machte er keine Angaben zur Sache.

Erstbericht:

 

-Werbeanzeige-

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür der Polizei in Wörrstadt

Die Polizeiwache Wörrstadt hat am Samstag, 15. Juni 2019, alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Bei schönen Wetter sind gut 600 Bürgerinnen und Bürger dieser Einladung gefolgt.

Groß und Klein nutzten das reichhaltige Angebot und staunten über die Vorführungen der Diensthundestaffel sowie die Schieß- und Einsatztrainer der Polizei Mainz. Daneben haben Experten der Spurensicherung das Vorgehen an einem Tatort demonstriert und die Gäste durften selbst auf die Jagd nach Fingerabdrücken gehen. Neben dem Kinderschminken für unsere Jüngsten kamen auch die Freunde der Technik nicht zu kurz.

-Werbeanzeige-

Fahrzeugausstellung

Historischer Rettungswagen | Foto: Polizei Wörrstadt

In einer Fahrzeugausstellung haben THW, DRK, Feuerwehr und DLRG ihre Einsatzwagen vorgestellt und Einblicke in ihr Können und Aufgaben- gebiet gegeben. Wie werde ich Polizistin, wie werde ich Polizist? Auch dieser Frage konnten sich die anwesenden Kinder und Jugendlichen widmen, denn unsere Einstellungsberaterinnen und Berater standen gerne für ein offenes Gespräch zur Verfügung.

Zu Gunsten der Clowndoktoren fand ein Bücherverkauf statt. Vorträge zum Thema „Einbruchsicherung“ und Seniorensicherheit, sowie Führungen durch die Polizeidienststelle rundeten das Angebot ab.

Für Kaffee und Kuchen sorgten die Landfrauen und das DRK versorgte die Gäste mit Würstchen vom Grill.

-Werbeanzeige-

Wohnimmobilienpreise werden 2019 um 5,5 Prozent steigen

Nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) tragen Mietpreisdeckel nicht zur nachhaltigen Verbesserung der Wohnraumsituation bei. „Mietpreisregulierungen lösen das Problem der Wohnungsknappheit nicht. Stattdessen sollten verstärkt Maßnahmen zur Verbesserung der Angebotssituation unternommen werden“, so BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin. Aktuell plant der Berliner Senat ein Gesetz zur befristeten Einfrierung der Mieten in der Bundeshauptstadt. Mietpreisdeckel werden derzeit auch in der Bundespolitik kontrovers debattiert.

Eine nachhaltige Entspannung der angesichts kräftiger Preissteigerungen vielfach schwierigen Marktlage ist aus Sicht des BVR nur über mehr Wohnraum sowie weniger kostentreibende und angebotsverknappende Regulierungsvorschriften erreichbar. „In den Großstädten sollte durch Nachverdichtung und die Schaffung neuer Wohnviertel auf Brachflächen oder außerhalb der Stadtgrenzen verstärkt neuer Wohnraum geschaffen werden“, so Martin.

Dem heute veröffentlichten Konjunkturbericht des BVR zufolge dürfte die Preisdynamik bei Wohnimmobilien im Jahr 2019 zwar etwas nachlassen, aber weiterhin hoch bleiben: Nach Schätzungen des BVR werden sich die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum im Durchschnitt der 401 Kreise Deutschlands in einer Größenordnung von 5,5 Prozent verteuern. Im Jahr 2018 seien die Wohnimmobilienpreise im Mittel noch um 5,9 Prozent gestiegen.

Den Schätzungen zufolge stehe die Preisdynamik in der Breite noch immer im Einklang mit der Entwicklung wichtiger Fundamentalfaktoren wie dem Bevölkerungs- und Einkommenswachstum. Dies gelte allerdings nicht für die sechs größten Städte Deutschlands. In Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Stuttgart drohe weiterhin eine zunehmende Abkopplung der Preise von den grundlegenden gesamtwirtschaftlichen Trends.

Der neue Konjunkturbericht des BVR ist im Internet hier abrufbar.

-Werbeanzeige-

ASTA-Sommerfest | Mehrere Offenbacher schlagen und treten auf 19-jährigen Mainzer Studenten ein

Hochaggressive Personen haben bei einer Schlägerei auf dem ASTA-Sommerfest in der Nacht von Freitag auf Samstag auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Höhe des ReWi-Gebäudes einen Besucher schwer verletzt. Dabei ist durch die Einsatzkräfte der Polizei Mainz der Taser gegenüber einem 22-Jährigen Angreifer eingesetzt worden.

Dieser gehörte einer Gruppe junger Männer an, welche die Grenzen zwischen dem Flirten mit Besucherinnen und dem Belästigen offensichtlich gleich mehrfach überschritten haben. Als der männliche Begleiter einer 24-jährigen Mainzerin den jungen Offenbacher zur Rede stellen will, wird dieser unvermittelt von dem Belästiger angegriffen und mehrfach ins Gesicht geboxt. Hierbei erhält er Unterstützung von mindestens drei weiteren, ebenfalls aus Offenbach stammenden Personen.

-Werbeanzeige-

Vier Offenbacher schlagen und treten auf den 19-Jährigen ein

Die 22- bis 24- Jährigen schlagen und treten gemeinsam auf den 19-jährigen Studenten ein und verletzen ihn dabei erheblich. Der Mainzer trägt schwere Prellungen und vermutlich auch Brüche im Gesicht davon. Er wird später durch Rettungskräfte erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Ein Sicherheitsmitarbeiter des Veranstalters wird ebenfalls vom Haupttäter aus dieser Personengruppe angegriffen und am Hals getroffen. Erst die hinzugerufenen Einsatzkräfte der Polizei können kurz darauf die Situation beruhigen, zwei Personen an der Flucht hindern und festnehmen.

-Werbeanzeige-

Haupttäter auch in Polizeigewahrsam aggressiv

Weil der Haupttäter weiterhin sowohl Sicherheitskräfte und Polizei, unter anderem mit Kopfstößen und Schlägen angreift, wird der Taser nach Androhung gegen ihn eingesetzt. Trotz dessen Einsatzes sind mehrere Einsatzkräfte nötig, um ihn festzunehmen. Auch nach dem Anlegen von Handschellen greift der Täter weiterhin die Beamten an und leistet erheblichen Widerstand. Polizisten werden dabei glücklicherweise nicht verletzt.

Ein weiterer 22-Jähriger aus Offenbach aus dieser Gruppe leistet bei seiner Festnahme ebenfalls erheblichen Widerstand. Erst nach mehreren Stunden im polizeilichen Gewahrsam beruhigen sich die Angreifer. Gegen sie werden nun Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, sowie Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Mainz 1 bittet Zeugen oder mögliche weitere Geschädigte dieser Personengruppe sich unter der Rufnummer 06131/65-4110 zu melden. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

-Werbeanzeige-

Bad Kreuznach: Das Pariser Viertel feiert am 22. Juni

Menschen aus der ganzen Welt leben im Pariser Viertel und engagieren sich für eine gute Nachbarschaft und ein friedliches Zusammenleben. Das alljährliche Stadtteilfest bietet die beste Gelegenheit, um diese Vielfalt aufzuzeigen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Am Samstag, 22. Juni, präsentieren sich im Viertel wieder zahlreiche Vereine, Institutionen und engagierte Anwohner mit Infoständen, Essen aus aller Welt, Spielen für Groß und Klein und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm.

Zwischen 13 und 18 Uhr wird in der Planiger Straße auf dem Schulhof der Physiotherapie-Schule und im angrenzenden Pocket-Park gefeiert.

Auf der Bühne erwartet die Besucher ein buntes Programm von den Kindern der Kita Ria-Liegel-Seitz, Tänzerinnen und Tänzern von „your musik, your style“, Schülern der Musikschule Mittlere Nahe sowie Livemusik aus Albanien und der Türkei. Eine Autorenlesung von Wilhelm Buntz aus dem „Bibelraucher“ nimmt die Gäste mit auf den bewegten Lebensweg eines Ex-Knackis. Moderiert wird das Bühnenprogramm von Conny Keita.

Rund um den Festplatz können sich Gäste über die Arbeit verschiedener Initiativen und Vereine informieren:

„Levante“, das Straßenkinder-Projekt für Brasilien, die Türkisch- Islamische Ditib-Gemeinde, Alternative JugendKultur, christliche Buchhandlung, Greenpeace und die Ahmadyya-Gemeinde stellen ihre Arbeit vor. An den Ständen von Stadtjugendförderung, Kunstwerkstatt, Kinderschutzbund, dem Projekt „Inklusiv leben lernen“, Jugendfeuerwehr und auf der Hüpfburg der Liebenzeller Gemeinde gibt es Angebote zum Mitmachen für Groß und Klein. Staunen und Entdecken dürfen die Gäste auf dem Flohmarkt, in der Friedensausstellung eines geflüchteten Ehepaars und in der selbstgemachten Deko-Ausstellung aus Gips.

Auch kulinarisch gibt es ein breites Angebot: Italienische und deutsche Bratwürstchen, brasilianische Snacks, Spezialitäten aus der Türkei, Pakistan, Lettland, Afghanistan und Portugal, Waffeln aus dem Haus St. Josef sowie Falafel und afrikanische Spezialitäten vom Verein Barkwende werden angeboten.

Ausgerichtet wird das Stadtteilfest vom Quartiersmanagement-Team der „Sozialen Stadt“ und dem Stadtteilverein Pariser Viertel.

Stadt Bad Kreuznach 18.06.2019 ISABEL GEMPERLEIN

-Werbeanzeige-

Mainz: Verkehrsunfall mit verletzter Radfahrerin

Am Montag den 17. Juni 2019 gegen 12:00 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person in der Landeshauptstadt Mainz. Eine 45-Jährige Frau befährt den Fahrradweg aus dem Park unterhalb des Fichteplatzes kommend in Richtung Mainzer Volkspark. Sie überquert mit Ihrem Fahrrad die Windmühlenstraße über eine grüne Ampel.

Ein 80-jähriger Autofahrer kommt auf dem zweiten Fahrstreifen von rechts und missachtet die für ihn rot zeigende Ampel, so dass es zur Kollision kommt. Die Radfahrerin wird leicht verletzt.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

-Werbeanzeige-

Heute geht JOYN an den Start

Ab heute geht JOYN an den Start. Mit Joyn wird es deutschlandweit möglich sein, gratis via Internet fernzusehen. Bei dem Streaming-Dienst sind unter anderem die Fernseh-Angebote von ARD und ZDF oder auch von ProSieben und Sat.1 vereint.

Doch nicht nur diese vier werden über Joyn zu sehen sein. Insgesamt haben sich über 15 „Content Partner“ zusammen geschlossen, so das von über 50 TV-Sendern die Angebote live gestreamt werden.

Vielzahl von Serien, Shows und Filme

Auch mit dabei sind Angebote von Maxdome und Discovery. Auch wird es On-Demand-Angebote eigenproduzierter Serien geben. So zum Beispiel Jerks mit Christian Ulmen und Fahri Yardim. Ergänzt werden soll das Angebot durch Shows, exklusive Previews und weitere Lokale Sender.

Eine Vielzahl der Serien, Shows oder Filme werden bereits sieben Tage vor ihrer TV-Ausstrahlung bereits über Joyn online abrufbar sein. Auch sollen die Onlineangebote 30 Tage danach noch im Catch up abgerufen werden können.

Nicht alles kostenlos

Bei Joyn ist es noch nicht mal erforderlich, sich zu registrieren. So lass der Streaming Dienst generell kostenlos nutzbar sein. Finanziert werden soll der Service durch Werbung. Doch wird es neben den kostenlosen Bereichen auch Bereiche geben, die als „Bezahl-Angebote“ gebucht werden können. So sollen Filme von Maxdome oder Bundesligaspiele über Eurosport/Discovery kostenpflichtig sein.
Auch bei Eigenproduktionen heißt es, reinschnuppern kostenlos aber weiter schauen kostenpflichtig. So soll lediglich die erste Folge gratis sein.

Joyn wird über alle Internetfähigen Geräte möglich sein.
Alle Infos findet ihr hier: JOYN

-Werbeanzeige-

Studie: In Afrika wird sich die Bevölkerung bis 2050 verdoppeln

Die Menschheit wird nach aktueller Studie von heute rund 7,7 Milliarden Menschen auf 9,7 Milliarden im Jahr 2050 und 10,9 Milliarden im Jahr 2100 wachsen. Das geht aus den neuesten Weltbevölkerungsprojektionen der Vereinten Nationen (UN) hervor. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara wird sich die Einwohnerzahl bis 2050 voraussichtlich verdoppeln.

Zwar ist die Fertilität in den meisten Ländern in den vergangenen Jahren zurückgegangen, doch gerade in Afrika ist sie weiterhin hoch und sinkt vergleichsweise langsam. Frauen bekommen in Afrika derzeit durchschnittlich 4,4 Kinder, deutlich mehr als der weltweite Durchschnitt von 2,5 Kindern pro Frau.

Die UN gehen in ihren Projektionen davon aus, dass die Fertilitätsrate in Afrika bis 2100 auf 2,1 Kinder pro Frau sinkt.

Wegen der sehr jungen Altersstrukturen werden Bevölkerungen in Afrika trotz der Senkung der Fertilitätsraten noch für einige Zeit wachsen. Die Vereinten Nationen weisen außerdem darauf hin, dass sich die Zahl der potentiellen Mütter in Afrika bis zum Jahre 2050 verdoppeln wird.

Dazu sagt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW):

„Angesichts der Tatsache, dass rund 214 Millionen Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern bis heute keinen Zugang zu Familienplanungsangeboten haben, sehe ich die Rückgänge bei der Fertilität in Gefahr. Nur wenn es gelingt, dass die reproduktiven Rechte und die Entscheidungsfreiheit der Frauen vor allem durch Zugang zu Verhütungsmitteln gestärkt sowie ihre Lebensbedingungen und Zukunftschancen durch Aufklärung, Bildung und Beschäftigungsmöglichkeiten verbessert werden, sind die neuen UN-Projektionen realistisch.

Andernfalls laufen wir Gefahr, dass das Bevölkerungswachstum wieder an Fahrt aufnimmt. Bereits die heutige Bevölkerungszunahme stellt die Entwicklungsländer vor große Herausforderungen hinsichtlich der Gesundheitsversorgung und Bildung ihrer Bevölkerung.

Über die DSW

Die DSW ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ziel unserer Arbeit ist es, allen Menschen – insbesondere jungen Menschen – den Zugang zu Sexualaufklärung und Verhütung zu ermöglichen. Durch unsere Projekte in Afrika wissen Jugendliche, wie sie ihre Gesundheit schützen und ihre Lebensperspektiven selbst verbessern können. In Deutschland, in Europa und in Afrika begleiten wir politische Entscheidungsprozesse in Fragen der Familienplanung und Gesundheit.

Elektroauto Renault Twizy in Mainzer Tiefgarage ausgebrannt – Eine Person verletzt

Aus ungeklärter Ursache kam es am heutigen Nachmittag um kurz vor 16:00 Uhr zum Brand eines Elektrofahrzeuges in einer Tiefgarage in der Carl-Diem-Straße in Mainz-Laubenheim.

Die Feuerwehr wurde durch mehrere Anrufer über den Brand des Fahrzeuges informiert, die schwarze Rauchsäule über dem Anwesen war schon von weitem zu sehen und wies den Einsatzkräften den Weg.

Durch die zuerst an der Einsatzstelle eingetroffenen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Laubenheim wurde umgehend mit der Brandbekämpfung des brennenden Renault-Twizy begonnen und eine Riegelstellung zum Schutz des Nachbargrundstückes aufgebaut. Unterstützt wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr durch die nachrückenden Einheiten der Berufsfeuerwehr.

Eine verletzte Person

Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst betreut und zur weiteren Versorgung in eine Mainzer Klinik gebracht.

Durch eingedrungenen Brandrauch wurden auch die beiden Wohnungen über der Tiefgarage in Mitleidenschaft gezogen. Ebenso wurden weitere, in der Tiefgarage abgestellte Fahrzeuge, durch starken Rußbeschlag beschädigt.

Zum Endgültigen Ablöschen und Abkühlen der Batterie musste die Berufsfeuerwehr mit einem Container vorfahren, in dem der Twizy verladen wurde. Zusammen mit dem Renault wurde der Container mit Wasser geflutet, so das der Akku ohne sich immer wieder zu entzünden, abkühlen konnte.

Die Brandursache ist unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weniger Verkehrsunfälle durch mehr Aufmerksamkeit

Spurhalteassistent, Abstandsregler oder Parkautomatik – durch moderne Technologien ist das Autofahren heute viel einfacher und sicherer als noch vor 20 Jahren. Aber ist das wirklich so? Die aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamts zu den Unfällen im Straßenverkehr sprechen eine andere Sprache: 3.265 Menschen sind im Jahr 2018 auf Deutschlands Straßen ums Leben gekommen, Tendenz steigend.

Pünktlich zum Tag der Verkehrssicherheit hat der Reifenhersteller Continental Experten gefragt, woran das liegt – und was jeder Einzelne besser machen kann.

Blindes Vertrauen in Technik erhöht die Unfallgefahr

So hilfreich und praktisch die automobilen Assistenzsysteme sind, bergen sie doch noch einige Gefahren. Denn: Sie wiegen den Fahrzeuglenker in die trügerische Sicherheit, dass das System ja für ihn aufpassen wird. Oder sie lenken vom eigentlichen Geschehen durch Aufleuchten, Blinken oder Warntöne ab, obwohl eigentlich gar keine Gefahrenquelle besteht. Der ADAC konstatiert außerdem: Durch die technischen Hilfsmittel kennen viele Fahrer ihre Fahrzeuge nicht mehr so gut wie früher und können daher potenzielle Unfallgefahren nicht mehr adäquat einschätzen.

Für die Experten liegt neben der vielzitierten, angepassten Fahrweise die Lösung darin, durch ein mehr an Kontrolle und eine bessere Kenntnis des eigenen Automobils die Aufmerksamkeit zu erhöhen und so mögliche Unfallgefahren zu mindern. Beispielsweise ergänzt ein klassischer Schulterblick den Spurwechselassistenten, abrupte Lenkmanöver werden so vermieden. Und auch wenn das Auto selbstständig in die Parklücke einschwenkt, ist das aufmerksame Kontrollieren der Umgebung für ein Eingreifen im Notfall unerlässlich.

Sicherheit durch die richtigen Reifen

Einen weiteren Faktor für Unfälle im Straßenverkehr können die Reifen bilden, der Kontaktpunkt zwischen Fahrzeug und Untergrund. Da die derzeit eingesetzten Assistenztechnologien hier keinen Einfluss haben, müssen die Lenker selbst für den optimalen Zustand der Bereifung zur Vermeidung von Gefahrensituationen sorgen. Robert Waldmann, Leiter des Technischen Kundendienstes bei Continental, nennt die beiden wichtigsten Faktoren: „Die Profiltiefe ist ganz entscheidend wenn es um mögliche Unfälle geht, zum Beispiel durch einen verlängerten Bremsweg auf nasser Straße und zur Vermeidung von Aquaplaning. Im Sommer empfehlen wir daher eine Profiltiefe von mindestens drei Millimetern.“ Auch der Luftdruck sollte einmal im Monat überprüft und angepasst werden, so der Reifenexperte. Positiver Zusatzeffekt: Durch den idealen Reifendruck kann auch der Kraftstoffverbrauch optimiert werden.

Continental engagiert sich als Reifenhersteller schon lange für das Thema Fahrsicherheit, unter anderem durch eine langfristige Kooperation mit dem ADAC und die aktive Unterstützung der Idee von Vision Zero.

*Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 069, 27. Februar 2019

Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2018 einen vorläufigen Umsatz von etwa 44,4 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell rund 244.000 Mitarbeiter in 60 Ländern und Märkten.

Die Division Reifen verfügt über 24 Produktions- und Entwicklungsstandorte weltweit. Die Division ist einer der führenden Reifenhersteller und erzielte im Geschäftsjahr 2017 mit rund 54.000 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 11,3 Milliarden Euro. Continental ist einer der Technologieführer im Bereich der Reifenproduktion und bietet eine breite Produktpalette für Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge und Zweiräder an. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung & Entwicklung leistet Continental einen wichtigen Beitrag zu sicherer, wirtschaftlicher und ökologisch effizienter Mobilität. Das Portfolio der Division Reifen umfasst Dienstleistungen für den Reifenhandel und für Flottenanwendungen sowie digitale Managementsysteme für Nutzfahrzeugreifen.

Mainz: Sperrung Große Langgasse für Asphaltarbeiten

Aufgrund anfallenden Asphaltierungsarbeiten in der Großen Langgasse muss diese von der Emmeransstraße bis zur Ludwigsstraße am Mittwoch 19. Juni von 12.00 bis ca. 20.00 Uhr sowie am Dienstag, 25. Juni 2019 von 07.00 bis ca. 20.00 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Sämtliche Parkhäuser bleiben weiterhin durchgehend erreichbar.

Die Anlieger der Emmeransstraße, Welschnonnengasse, Am Kronberger Hof, Dominikanerstraße und Gymnasiumstraße können in diesem Zeitraum über die Große Langgasse – Emmeransstraße zufahren und über die Welschnonnengasse – Große Langgasse – Umbach über die Große Bleiche abfahren.

Ausstellung zur Verfolgung von Homosexualität in Rheinland-Pfalz

Vom 5. bis 26. Juli 2019 zeigen Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz und Hochschule Koblenz in Kooperation mit AStA der Universität Koblenz und dem Verein zur Förderung des Koblenzer CSD e.V. im Rathaus der Stadt Koblenz die Ausstellung „Verschweigen – Verurteilen“. Die Ausstellung ist von montags bis donnerstags zwischen 8 Uhr und 19 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 17 Uhr im Foyer des Historischen Rathaussaales zu sehen.

Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse der Forschungsarbeiten von Dr. Kirsten Plötz und Dr. Günter Grau über die strafrechtliche Verfolgung homosexueller Männer sowie die Diskriminierung lesbischer Frauen und ihre Lebensumstände in Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz gab als erstes deutsches Flächenland eine solche Forschung in Auftrag. Durchgeführt wurden die Forschungsarbeiten vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld im Auftrag des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz.

Den Überlebenden der Homosexuellenverfolgen der NS-Zeit wurde auch nach dem zweiten Weltkrieg die Anerkennung als Opfer versagt. Männliche Homosexualität blieb weiterhin verboten. Auch als 1949 mit Inkrafttreten des Grundgesetzes die Bundesrepublik die Rechtsnachfolge des NS-Staates antrat, galten die Vorschriften des Paragraphen 175 weiter. Bis 1969 wurden weiterhin Tausende von Männern wegen ihrer sexuellen Orientierung zu Haftstrafen verurteilt. Mit der Reform des Strafgesetzbuches 1969 wurde der Paragraph 175 zum ersten Mal geändert. Homosexualität unter erwachsenen Männern über 21 Jahren war nun keine Straftat mehr. 1973 wurde das Alter auf 18 Jahre herabgesetzt. Erst 1994 – im Zuge der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten und der Zusammenführung der Rechtssysteme – wurde der Paragraph 175 endgültig aus dem Strafgesetzbuch gestrichen.

Zur Vernissage am 5. Juli, ab 17 Uhr (das offizielle Programm beginnt um 18 Uhr) im Historischen Rathaussaal der Stadt Koblenz, Rathausgebäude I, Willi-Hörter-Platz 1 sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Infos finden Sie auf www.frauen.koblenz.de und auf dem Flyer hier im Download

 

Gemeinsam im Gleichgewicht – Fahrradkurs für Frauen aus aller Welt

„Gemeinsam im Gleichgewicht mobil“ lautet das Motto des Fahrradkurses für Frauen aus aller Welt, der als Kooperation des Beirats für Migration und Integration und der Gleichstellungsstelle des Landkreises Alzey-Worms mit Unterstützung der Stadt Alzey und der Kreisverkehrswacht Alzey-Worms e.V. veranstaltet wird.

Beim ersten von insgesamt drei Terminen, trainierten die 20 Teilnehmerinnen auf dem Gelände der Nibelungenschule zunächst das Gleichgewicht auf Laufrädern und Rollern. Unter der Anleitung des Fahrradlehrers Jochen Piehl wagten sich einige der Frauen bereits bei diesem ersten Termin auf das Fahrrad und fuhren schließlich selbstständig über das Schulhofgelände.

Fahrradtraining und Selbstwahrnehmung

Neben dem Fahrradtraining fördert der Kurs Selbstwahrnehmung und Körperbewusstsein. Die Frauen erwerben  Sprachkenntnisse und letztlich Selbstständigkeit durch Mobilität. Im regen Austausch und bei guter Stimmung wird das Radfahren an den kommenden Samstagen weiter geübt. Ein Quereinstieg für interessierte Frauen ist jederzeit möglich.

Der dritte Kurstermin findet am Samstag, 22. Juni, 14 bis 16 Uhr, im Schulhof der Nibelungenschule statt. Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Alzey-Worms, Tel. (06731) 408-1261

B9 | Tödlicher Unfall bei Alsheim – 51-Jährige prallt frontal gegen einen Baum

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B9 bei Alsheim, kam am gestrigen Sonntagabend eine 51-Jährige Frau aus dem Landkreis Mainz-Bingen ums Leben

Die 51-Jährige war mit ihrem Audi auf der B9 aus Richtung Worms kommend in Richtung Oppenheim unterwegs. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam sie kurz vor der Ausfahrt Alsheim mit ihrem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte sie mit ihrem Audi frontal gegen einen Baum und wurde wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Die Fahrerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, war zusätzlich noch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die B9 war für die Unfallaufnahme, Arbeit eines Gutachters und Reinigung der Fahrbahn bis 01:38 Uhr voll gesperrt.

„Soko Zollhafen“ ermittelt nach Schüssen im Mainzer Parkhaus

Gegen 23:00 Uhr gingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag zahlreiche Notrufe bei der Polizei Mainz. Die Anrufer meldeten mehrere Schussgeräusche aus einer Tiefgarage auf der Südmole des Mainzer Zollhafens.

Mit einem Großaufgebot riegelte die Polizei sofort den betroffenen Bereich ab und durchsuchten den Garagenbereich. Dort fanden sie eine schwarze Limousine der Oberklasse auf, die auch passend zu den wahrgenommenen Schussgeräuschen zwei Einschüsse im Heckbereich hatte. Der 40-jährige Fahrer der Limousine hatte sich zuvor in Sicherheit gebracht und ebenfalls die Polizei verständigt.

Soko Zollhafen ermittelt

Eine direkt eingeleitete Durchsuchung der Tiefgarage, sowie des unmittelbar angrenzenden Bereiches, nach einer vermeintlich dunkel gekleideten und vermummten Person, blieb jedoch ergebnislos.

Das K11 der Kripo Mainz, welches zuständig für Kapitalverbrechen ist, hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen und hat eine Soko Zollhafen gebildet.

Diese bittet nun Anwohner und Zeugen um Mithilfe bei der Aufklärung der Hintergründe.

Wer hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag, auffällige Beobachtungen im Bereich des Zollhafens / Taunusstraße gemacht?

Insbesondere sind Hinweise zu Personen von Bedeutung, die sich möglicherweise

  • auffällig verhalten haben
  • ungewöhnlich neugierig waren
  • oder sich lange an einem Platz im Bereich der Taunusstraße aufgehalten haben.

Auch wichtig sind in diesem Zusammenhang Hinweise zu auffälligen Fahrzeugen, mit ungewöhnlichen Standorten oder Standzeiten. Ihre Hinweise werden vertraulich behandelt.

Bitte wenden Sie sich telefonisch an die Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer: 06131 – 65 3633 (AB: Sie werden zurückgerufen!) oder über das Hinweisportal der Onlinewache der Polizei Rheinland-Pfalz. Hier der Shortlink: https://s.rlp.de/ow