BYC-News Blog Seite 1565

Passant entdeckt männliche Wasserleiche im Main bei Rüsselsheim

Am Donnerstag (20.06.) gegen 10.20 Uhr, wurde im Main im Bereich Landungsplatz bei Rüsselsheim, von einem Passanten eine männliche Wasserleiche entdeckt. Die Feuerwehr Rüsselsheim barg die Leiche, die Kriminalpolizei leitete Ermittlungen zur Identifizierung und Feststellung der Todesursache ein.

Bei dem Leichnam handelt es sich um einen 35 bis 50 Jahre alten Mann mit dunkelblonden bis rötlichen Haaren und einem rötlich-gräulichen Vollbart. Zum Zeitpunkt seines Auffindens war er mit einer schwarzen Bade- bzw. Unterhose bekleidet. Der Mann trug eine massive, silberne Halskette.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt soll eine Obduktion Aufschluss über die Todesumstände geben. Derzeit liegen keine Hinweise auf Fremdeinwirkung vor. Sachdienliche Hinweise werden an die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 10) unter der Telefonnummer 06142/696-0 erbeten.

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Koblenzer Markt der Nachhaltigkeit am Samstag

Am Samstag, 22. Juni 2019 findet von 11:00 – 18:30 Uhr der Markt der Nachhaltigkeit in Koblenz statt. Passend zum 20-jährigen Bestehen des Agenda 21-Büros in Koblenz beteiligen sich eine Vielzahl regionaler Organisationen an dieser Veranstaltung unter dem Motto „Bewusst(er)leben – mach mit!“. Von 11 – 16 Uhr gibt es auf dem Jesuitenplatz/Willi-Hörter-Platz und im Dreikönigenhaus ein abwechslungsreiches und spannendes Programm mit Workshops, Vorträgen, Mitmach-Aktionen und Führungen für Jung und Alt. Eine kreative Mal- und Werkel-Mitmachaktion für Kinder bietet das Atelier mobil an. Die Besuche und Gespräche mit dem Koblenzer Einzelhandel zum nachhaltigen Einkauf beginnen um 11.30 Uhr am Jesuitenplatz. Es werden die Bücherei Heimes, das Genusszimmer, Lebensart Jutta Hefner, die Bäckerei Barth und Frl. Diehl Karamell besucht.

Das Thema Plastikmüll greifen mehrere Organisationen auf: Waterlove und Dreck Weg Koblenz organisieren Sammelaktionen, Greenpeace bietet an seinem Stand vielseitige Informationen und das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz stellt die Initiative „BecherBonus“ vor. Ab 14.30 Uhr zeigt der BUND Koblenz im Dreikönigenhaus den Film „A Plastic Ocean“. Der eindrucksvolle Dokumentarfilm macht klar, wie dramatisch das Plastikmüll-Problem in den Meeren ist und erinnert uns daran, welch zerstörerische Folgen unsere Wegwerf-Kultur für den Planeten hat.

Im Dreikönigenhaus zeigt ISSO die Misereor-Wander-Ausstellung „Glänzende Aussichten – 99 Karikaturen zu Klima, Konsum und anderen Katastrophen“, die noch bis zum 12.07.2019 zu sehen sein wird. Passend dazu lässt Tom Fiedler in seinem Workshop „Nachhaltigkeitscartoons zum Mitmachen“ die Besucherinnen und Besucher miterleben wie Cartoons entstehen.

Das Programm mit allen Beteiligten ist unter www.nachhaltiges.koblenz.de zu finden.

Zum Abschluss der Veranstaltung begrüßt Ulrike Mohrs, Bürgermeisterin der Stadt Koblenz um 17 Uhr alle Akteure und Interessierten im Historischen Rathaussaal zu einem abschließenden Vortrag. Die Organisatoren vom Umweltamt, dem ISSO-Institut und dem Projekt öko-soziale Beschaffung des BUND Koblenz freuen sich, dass auch Umweltministerin Ulrike Höfken ein Grußwort sprechen wird. Mit Stephan Horch, Paddler und Fotokünstler aus Winningen wurde ein regionaler Akteur gewonnen, der 2018 u.a. mit dem Umweltpreis Rheinland-Pfalz und mit dem Deutschen Engagement Preis ausgezeichnet wurde. Mit seiner Retrospektive über das Clean River Project e.V. und seinem persönlichen Engagement zur Bewahrung von sauberen Gewässern hat er längst einen wichtigen Beitrag für die Bildung nachhaltiger Entwicklung erbracht. Einlass ist ab 16.30 Uhr.

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Klimawandel | Atemberaubendes Foto aus Grönland schockt die Welt

Kälte, Eis, Schnee und Eisbären, das sind die ersten Gedanken die man hat, wenn man an Grönland denkt. Jetzt sorgt ein Foto weltweit für Aufsehen, bei dem genau das Gegenteil zu sehen ist.

Keine frostige Kälte sondern Sonne und strahlend blauer Himmel. Anstatt zugefrorener Eisfläche laufen Schlittenhunde durch Wasser. Ein Bild das deutlich macht, wie ungewöhnlich warm es aktuell in Grönland ist. Als Folgen des Klimawandels ist zu sehen, wie das Schmelzwasser die Eisfläche bedeckt.

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Rekordverdächtiger Wandel

Ein ungewöhnliches Foto, welches der dänische Klimaforscher Steffen M. Olsen vom Meteorologischen Institut mit seinem Handy geschossen hat. Sein Kollege Rasmus Tomboe nutzte es um der Welt über Twitter die aktuelle Situation zu verdeutlichen.

Wie die „Washington Post“ berichtet, gäbe es derzeit für den arktischen Sommer eine beispiellose Eisschmelze. Wie die Wissenschaftler festgestellt haben, wandelt sich das Eis in Grönland, in rekordverdächtiger Weise zu Wasser um.

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4 Grad wärmer

Wie die Klimaforscher es ausdrücken, handelt es sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren auf Grönland um eine „Temperatur-Anomalie“. Der Juni sei in Grönland in diesem Jahr im Durchschnitt um vier Grad wärmer.

Der dänische Klimaforscher äußerte sich der dänischen Nachrichtenagentur „Ritzau“ gegenüber sehr besorgt:  „Ich habe versucht, eine problematische Situation zu dokumentieren, in die wir während unserer Arbeit hineingelaufen sind, und fand sie auch persönlich etwas surreal“

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Eis durch Schmelzwasser überflutet

Als die Klimaforscher gerade dabei waren, das Equipment der Wissenschaftler aus Nordwestgrönland am Inglefield-Fjord einzusammeln, standen sie plötzlich mit Hund und Schlitten mitten im Wasser.

In seinem Tweet erklärt Rasmus Tonboe, das die schnelle Schmelze und die geringe Durchlässigkeit des Meereseis dafür sorgen, dass sich das Schmelzwasser an der Oberfläche sammelt. Als „extremes Ereignis“ bezeichnet Olsen die Situation. Dass das Eis durch das Schmelzwasser überflutet wird, bringt auch Probleme für die Bevölkerung Grönlands mit sich. Diese ist unter anderem als Transportweg beim Jagen und Fischen auf das Meereseis dringen angewiesen.

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Gute Engel & Helfer im Bahnhofsviertel – Zertifizierung von Sauberkeitspaten

Der Regionalrat Bahnhofsviertel führt am Dienstag, 25. Juni 2019, um 17 Uhr wieder eine Zertifizierung von Sauberkeitspaten für das Bahnhofsviertel durch.

Treffpunkt ist an der Kaiserpassage, Eingang Kaiserstraße. Der Geschäftsführer des Präventionsrates Klaus-Dieter Strittmatter, der Vorsitzende des Regionalrates Bahnhofsviertel Arno Börtzler und Frank Dey von der FES zeichnen neue Sauberkeitspaten für ihr zukünftiges Engagement aus.

Als gute Engel für ihr Viertel kümmern sich diese regelmäßig um die Sauberkeit in einem Straßenabschnitt oder Platz ihrer Wahl. Die Sauberkeitspaten sind ein weiterer Beitrag für mehr Sauberkeit im Viertel und stehen unter dem Motto „YES – we kehr“ von Präventionsrat, cleanFFM, FES, Wiesenhüttenplatz und Regionalrat Bahnhofsviertel.

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Caligari zeigt „Mein Leben in Deutschland vor und nach dem 30. Januar 1933“

Am Mittwoch, 26. März, 20 Uhr, ist der Dokumentarfilm „Mein Leben in Deutschland vor und nach dem 30. Januar 1933“ im Caligari, Marktplatz 9, zu sehen. Es ist ein Film über autobiographische Aufzeichnungen jüdischer Emigrantinnen und Emigranten. Der Regisseur Jérôme Prieur ist an diesem Abend zu Gast. Prof. Dr. Detlef Garz wird in den Film einführen. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Anton Escher.

Im Sommer 1939 initiierten drei Wissenschaftler der Harvard University, ein Soziologe, ein Psychologe und ein Historiker, ein wissenschaftliches Preisausschreiben unter der Über-schrift „Mein Leben vor und nach dem 30. Januar 1933“. Angesprochen wurden Emigrantinnen und Emigranten‚ die Deutschland und Österreich vor und während Hitler gut kannten.

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250 Teilnehmer an dem Wettbewerb

An dem Wettbewerb, der mit tausend Dollar honoriert wurde, beteiligten sich mehr als 250 Personen, darunter über sechzig Frauen, mit teilweise sehr ausführlichen autobiografischen Manuskripten. Die Verfasserinnen und Verfasser sind Juden, Intellektuelle und religiös Verfolgte. Diese umfangreichen Autobiografien, die aus allen vier Himmelsrichtungen des Globus eingesandt wurden, nicht nur aus den USA, sondern auch Australien, Shanghai, Japan oder Brasilien, sind bis heute weitgehend übersehen worden.

Der Film lässt uns zum ersten Mal die Stimmen dieser Frauen und Männer vernehmen, denen es gelang, aus Nazi-Deutschland und Österreich zu fliehen. Er gibt uns durch historische Amateurfilmaufnahmen die Gelegenheit, uns ein Bild dieser Zeit zu machen.

Es handelt sich um eine Veranstaltung des Kulturamts Wiesbaden, des Zentrums für Interkulturelle Studien und der Johannes-Gutenberg-Universität​ Mainz. Eintrittskarten zum Preis von sieben Euro, ermäßigt sechs Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

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Handbremse vergessen anzuziehen – Ausflug zum Aussichtspunkt endete mit Totalschaden

Ein Ausflug am gestrigen Donnerstagnachmittag zur Burg Stahleck, endete für eine 56-jährige mit einem Schock. Ihr Fahrzeug machte sich nach dem Abstellen selbstständig und rollte eine Böschung hinab.

Die Fahrerin stellte gegen 16:30 Uhr ihr Fahrzeug auf einer Wiese in der Nähe des Aussichtspunktes „Weinbergsecke“ ab um sich zur nahegelegenen Burg Stahleck zu begeben.

Da sie jedoch weder ein Gang eingelegt, noch die Feststellbremse angezogen hatte, machte sich das Fahrzeug selbstständig. Es rollte eine Böschung hinab und kam letztendlich an einer Mauer zum Stehen. An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

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Bingen | Polizei rettet Hund aus überhitztem Auto

Am gestrigen Donnerstagvormittag wurde der Polizei in Bingen ein Hund in einem verschlossenen Auto gemeldet. Durch die sommerlichen Temperaturen hechelte dieser bereits nach Luft.

Als die Polizei nach kurzer Zeit in Bingen-Dietersheim vor Ort eintraf, bestätigte sich dieser Sachverhalt. Seitens der Polizei wurde ein Abschleppunternehmen zur Türöffnung beauftragt. Da sich jedoch die Situation des Hundes merklich verschlechterte und dieser im überhitzen Auto kollabierte,  schlugen die Beamten, noch vor dem Eintreffen des Abschleppdienstes, die Seitenscheibe des Fahrzeuges ein.

So konnten sie den Hund befreien und in die Obhut eines Tierschutzvereines übergeben.

10 Verletzte bei Wohnungsbrand in Mainz-Weisenau

Am heutigen Freitagmorgen (21.06.2019) wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in der Alexander-Diehl-Straße in Mainz-Weisenau alarmiert. Mehrere Anrufer meldeten eine Explosion im dritten Obergeschoss des mehrgeschossigen Wohnblocks gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr in Weisenau.

Nach Informationen der Feuerwehr, brannte es sowohl in der Wohnung als auch auf dem Balkon wo auch eine Gasflasche explodierte. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand von Innen über das Treppenhaus. Die Familie der betroffenen Wohnung, konnte sich rechtzeitig selbst aus dem Gebäude retten.

Großaufgebot an Rettungsdienst

Die über der Brandwohnung gelegenen Wohnungen konnten vom Rauch befreit werden, so dass diese gegen 08:00 Uhr von den Bewohnern wieder betreten werden konnten.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften aus dem ganzen Landkreis, betreute und versorgte die Betroffenen im gegenüberliegenden Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr. Nach Informationen des ORG-Leiters mussten 10 Menschen wegen dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Unter den Betroffenen sind auch drei Kinder.

Zur Betreuung der Betroffenen Personen wurde zusätzlich noch die SEG-Betreuung alarmiert. Weiter im Einsatz waren neben Rettungsdienst und Polizei die Freiwillige Feuerwehr Weisenaus sowie Einheiten der Berufsfeuerwehr der Wachen 1 und 2.

Jugendliche werfen Hund auf die Straße vor ein Auto und flüchten

Wie die Berufstierrettung Rhein-Neckar am heutigen Donnerstag auf seiner Facebookseite mitteilte, sollen Jugendliche in Worms einen Hund auf grausamste Weise gequält haben.

So sollen die Jungendlichen den Hund in Worms am Fischmarkt erst aus einem Hof entwendet haben und als sie realisierten, dass sie bemerkt worden sind, den Hund dann auf die Straße geworfen haben. Hierbei wurde der Hund von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Nach Angaben von Zeugen sind die Jugendlichen danach geflüchtet.

Der kleine Vierbeiner wurde direkt in tierärztliche Behandlung gebracht und wird den Unfall glücklicherweise überleben.

Wer Hinweise zum Verlauf der Geschehnisse, bzw. zu den Tätern geben kann, soll sich bitte direkt an die Polizeidienststelle Worms unter 06241-8520 wenden.

Polizei befreit drei verängstigte Hundewelpen aus einem Sprinter

Verängstigt kauerten drei Hundewelpen in der Ecke eines verdreckten Sprinters, der in Oberhausen-Osterfeld (NRW) stand. Am Freitag (14.06.2019) meldete sich ein aufmerksamer Passant bei der Polizei. Er hatte Hundegebell aus einem Kleintransporter gehört und die unverschlossene Hecktür des Fahrzeugs geöffnet. Darin kauerten drei Welpen in einem von Kot und Urin verdreckten Auto.

Als einige Zeit später der Besitzer der Hunde erschien, wies dieser jede Schuld von sich. Der Aufforderung der Polizeibeamten, die Hunde zu füttern, kam er zwar nach – brachte dann jedoch nicht altersgerechtes Trockenfutter.

Aufgrund der vor Ort festgestellten Hinweise und des verdreckten Zustands des Fahrzeugs, in dem die Welpen gehalten worden waren, wurde das Ordnungsamt informiert und die Hunde in ein Tierheim gebracht. Eine Anzeige gegen den 51-jährigen Hundebesitzer wurde gefertigt.

Warnung der Polizei

Die Polizei Oberhausen warnt davor, einen Hund zu kaufen, der zum Beispiel aus dem Auto heraus angeboten wird. Die Welpen werden sehr viel günstiger verkauft als beispielsweise von einem zertifizierten Züchter. Bei vielen wecken die oft unter widrigen Umständen gehaltenen Welpen Mitleid.

Jedoch sind die Tiere meist sehr krank, weisen durch die viel zu frühe Trennung vom Muttertier Verhaltensstörungen auf, die schwer und manchmal gar nicht behoben werden können. Wenn Sie Zeuge eines solchen Verkaufs werden, rufen Sie die 110 an und helfen Sie dabei, dem illegalen Geschäft ein Ende zu bereiten.

Bewaffneter Überfall auf Bäckerei – Verkäuferin weigerte sich Geld heraus zu geben

Am Freitagnachmittag wurde in der Platter Straße die Verkäuferin einer Bäckerei von einem unbekannten Täter kurzzeitig mit einer Waffe bedroht. Der Täter flüchtete jedoch nach kurzem Aufenthalt in der Bäckereifiliale ohne Beute.

Die Geschädigte erschien am Freitagabend, mehrere Stunden nach der Tat, auf dem 1. Polizeirevier in Wiesbaden und zeigte den versuchten Raub an.

Verkäuferin lehnte Geldforderung ab

Demnach habe um kurz nach halb fünf ein Mann die Filiale betreten und nach einer Bestellung plötzlich eine Schusswaffe auf sie gerichtet. Zeitgleich forderte er das Geld aus der Kasse. Dies verneinte die 58-jährige Angestellte jedoch und gab dem Täter zu verstehen, dass sie ihm kein Geld aushändigen würde.

Daraufhin flüchtete der Täter aus dem Verkaufsraum, nach rechts in Richtung des Hotels „Oranien“.

Täterbeschreibung:

  • 25-30 Jahre alt
  • circa 1,80 Meter groß
  • sprach akzentfreies Deutsch und hatte ein „südländisches Erscheinungsbild“.
  • Er habe schwarze kurze Haare getragen

Bekleidet sei der Mann mit einer dunklen Jeanshose, einem dunklen Hemd sowie einem weiteren, über dem Hemd getragen Kleidungsstück gewesen.

Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Piepsender Rauchwarnmelder alarmiert Nachbarn frühzeitig – Wohnung bereits komplett verraucht

Ein piepsender Rauchwarnmelder verhinderte am frühen Montagmorgen einen ausgedehnten Brand in einem Wohngebäude im Nerotal. Hausbewohner bemerkten den Rauchmelder und alarmierten sofort die Wiesbadener Feuerwehr.

In einer Küche des betroffenen Gebäudes waren Einrichtungsgegenstände in Brand geraten. Die damit verbundene starke Rauchentwicklung löste die Rauchwarnmelder in der Wohnung aus. Aufmerksame Nachbarn nahmen das Geräusch wahr, konnten aber außerhalb der betroffenen Wohnung nur sehr leichten Brandgeruch wahrnehmen.

Wohnung bereits komplett verraucht

Erst beim Öffnen der Wohnungstür durch die Feuerwehr wurde festgestellt, dass die Wohnung bereits komplett verraucht war. Ein Trupp unter Atemschutz konnte den noch im Entstehungsstadium befindlichen Brand rasch mit Kleinlöschgerät löschen. Ohne den Rauchwarnmelder hätte sich der Brand vermutlich unbemerkt zu einem Vollbrand der Wohnung mit hohem Gebäudeschaden entwickelt.

Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle das umsichtige und entschlossene Handeln der Hausbewohner. Sie alarmierten nicht nur die Feuerwehr, sondern verständigten auch die Wohnungseigentümerin, die mit einem Schlüssel zurück an den Einsatzort kam. Hierdurch konnte noch größerer Schaden verhindert werden.

Im Einsatz waren 17 Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesbaden, ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes sowie die Polizei. Während der Löscharbeiten kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen im Bereich Nerotal.

Polizei lässt Rauschgiftbande hochgehen – Staatsanwaltschaft setzt sie wieder auf freien Fuß

Das Rauschgiftkommissariat der Polizei Frankfurt hat nach einem längeren verdeckten Ermittlungsverfahren eine vierköpfige Dealergruppierung festgenommen.

Das bereits seit November letzten Jahres geführte Ermittlungsverfahren kam nun Anfang Juni zum Abschluss, als die Wohnräume der Rauschgiftdealer durchsucht wurden. Die Ermittler beschlagnahmten insgesamt über 480 g Haschisch, 250 g Heroin und 70 g Kokain. Darüber hinaus fanden die Drogenfahnder noch über knapp 11.000 g Streckmittel.

49-Jähriger als Kopf der Band

Die Gruppierung ging mutmaßlich arbeitsteilig vor. Während der 49-jährige Kopf der Bande im Verdacht steht, den Handel kontrolliert und die Versorgung koordiniert zu haben, fungierten die übrigen Mitglieder, darunter auch zwei Frauen im Alter von 32 und 49 Jahren sowie ein 55-jähriger Mann, als Bunkerhalter oder Strohfrauen.

Während der Durchsuchungen wurden sie festgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft und in Ermangelung von Haftgründen wurden sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Moderne Kunst gemeinsam gestaltet – 3. Klassen auf den Spuren der Großen

Bunte Comics, Bilder in leuchtenden Farben, gestaltet aus unterschiedlichen Materialien, Blumen-Stillleben, Gemälde mit romantischen Brücken und orientalisch anmutenden Türmen sind noch bis Anfang August im Kulturzentrum des Landkreises Alzey-Worms zu sehen.

Was auf den ersten Blick wie die Werke bekannter moderner Künstler wie Claude Monet, Jean Michel Basquiat, Sophie Täuber-Arp, Vincent van Gogh und James Rizzi anmutet, sind das Ergebnis eines gemeinsamen Projektes zwischen der Alzeyer Löwenschule und der St. Marien-Schule.

Kleine Künstler auf den Spuren der Großen

Ein Schuljahr lang haben Schülerinnen und Schüler aus der dritten  Klasse der St. Marien-Schule mit Kindern und Jugendlichen aus den Schulbesuchsjahren vier bis elf der Löwenschule einmal wöchentlich gemeinsam Werke moderner Künstler kennengelernt und diese mit verschiedensten künstlerischen Materialien in eigene Bilder übertragen.

„Zu jedem Maler haben wir eine kleine Serie von Bildern in Gruppenarbeit erstellt, die sich ein oder mehrere Werke des jeweiligen Künstlers als Vorbild nehmen“, berichtet Annette Marouelli, die als Lehrerin der St. Marien-Schule das Projekt gemeinsam mit Hannelore Helbig,

Voneinander gelernt

Lehrerin der Löwenschule, organisiert hat. „Ich freue mich, dass das Kunstprojekt in diesem Jahr zum neunten Mal umgesetzt werden konnte. Die Bilder, die dabei entstanden sind, verdeutlichen die erfolgreiche Zusammenarbeit“, betonte Kreisverwaltungsdirektorin Ruth Emrich bei der offiziellen Ausstellungseröffnung.

Die Kinder und Jugendlichen der benachbarten Schulen haben in den gemeinsamen Kunststunden engagiert zusammengearbeitet, dabei voneinander gelernt und Verständnis für den anderen entwickelt. Beim Rundgang durch die Ausstellung erläuterten die Mädchen und Jungen die Werke und berichteten begeistert über das Leben der Maler, von denen die Originale stammen. „Wir haben hervorragend zusammengearbeitet und viel über die jeweiligen Künstler gelernt“,  sagt Anette Marouelli.

Autohof kommt direkt an die A63 – Spatenstich für 120.000 qm Gewerbe in Wörrstadt

Unmittelbar an der Autobahn A63 und an der Bundesstraße B420 entsteht durch eine neu gebaute großzügige Kreisverkehrsanlage der top erschlossene businessPARK Wörrstadt mit einem Verkehrsdienstleistungszentrum auf rund 120.000 m².

Am Montag (17.06.2019) feierten die Stadt Wörrstadt gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Wörrstadt und den Pojektentwicklern, die 24-Autbahn-Raststätten GmbH aus Regensburg, mit über 70 Gästen den Baubeginn des Areals.

Erschließung bis 2020 abgeschlossen

Die Nutzer für die Hälfte der Grundstücke stehen bereits heute fest. Dabei entstehen im ersten Schritt schon über 200 neue Arbeitsplätze, mehr als von der Stadt avisierten 400 Arbeitsplätze insgesamt. Für die Erschließung, die bis Anfang 2020 abgeschlossen sein soll, ist die Baufirma Horn aus Kaiserslautern verantwortlich.

Das Areal des neuen Gewerbeparks | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Wörrstadts Bürgermeister Ingo Kleinfelder und Verbandsgemeindebürgermeister Markus Conrad freuen sich über die bereits ersten Ansiedlungen. So werde in Kürze auch mit den Bauarbeiten von Panattoni (auf 37.500 m²) und dem 24-Autohof mit Fast-Food (auf 25.000 m²) begonnen. Weitere Grundstücksinteressenten befinden sich bereits in fortgeschrittenen Kaufverhandlungen.

Exponierte Lage an der A63

VG-Bürgermeister Markus Conrad | Foto: Thorsten Lüttringhaus

„Nach vielen Jahren intensiver Planung, vieler Abstimmungsgespäche – vor allem mit der Landes- und Bundesstraßenverwaltung – können wir nun endlich den Baubeginn für eines der wichtigsten Ansiedlungsprojekte der letzten 10 Jahre feiern“, so Conrad.
„Wir brauchen weitere Gewerbeflächen in unserer Verbandsgemeinde, da die Nachfrage in Rheinhessen immer noch sehr hoch ist und wir bei uns fast keine Flächen mehr haben“, so Markus Conrad weiter.

Aufgrund der exponierten Lage, direkt an der A63, war die Lösung der abwassertechnischen Probleme eine der größten Herausforderungen während der mehrjährigen Planung.

Großer Autohof mit großem Elektro-Ladepark

Panattoni Europe, der führende Pojektentwickler für Industrie- und Logistikimmobilien in Europa, wird den Logistic Parc Frankfurt Süd in Wörrstadt errichten.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Im 24-Autohof stehen auch bereits mit der TOTAL Deutschland GmbH, AS 24 Tankservice GmbH, Subway und einer Burger-Kette erste Partner fest. Weiterhin entsteht im Verkehrsleistungszentrum, der umweltbewussten Tradition der Stadt Wörrstadt entsprechend, ein großer Elektro-Ladepark mit mehreren Anbietern.

Die heute schon feststehenden Investitionen in den zu entwickelnden businessPARK Wörrstadt betragen einschließlich der Erschließung rund 50 Millionen Euro.