BYC-News Blog Seite 1564

Obstbau Schmitt aus Laubenheim geht neue Wege – Frische Produkte aus dem Regiomaten

Seit über drei Jahrzehnten ist der Name Schmitt in Mainz Laubenheim ganz fest mit frischem Obst und leckeren Produkten aus eigenem Anbau verbunden. Bis zum November 2018 bot der Familienbetrieb seine Produkte im eigenen Hofladen in der Oppenheimer Straße an. Seit einer Woche werden die eigenen Produkte in einem Regiomaten der 6. Generation im eigenen Hof angeboten.

Ein Hauptgrund für die Schließung des eigenen Hoflanden war, dass das Arbeitspensum einfach zu groß geworden ist. Da die Familie jedoch auch weiter, nicht nur der großen Anzahl von Stammkunden, ihre eigenen Produkte anbieten will, habe sie sich für die Aufstellung eines „Regiomates“ entschieden.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Dieser grüne SB-Automat steht nun, gegen alle Widrigkeiten von oben geschützt, im Eingangsbereich zum Hof und bietet den Kunden genauso wie der ehemalige Hofladen täglich frisches Obst und weitere Leckereien. Da der Automat mit einer Kühlung versehen ist, bleiben grade bei den aktuellen hochsommerlichen Temperaturen alles Produkte absolut frisch. Ganz gleich zu welcher Uhrzeit der Kunde sich  am Automat bedient, die Produkte sind auf 4 Grad Celsius gekühlt. Im Winter wenn es frostig wäre, könnte er sogar heizen.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Ein weiteres Anliegen der Kunden, welches noch zu Hoflandenzeiten bestand, waren die Öffnungszeiten. Viele Kunden fragten ob man nicht doch noch ein bisschen länger auflassen könne. Das ist natürlich bei einem Familienbetrieb, der den ganzen Tag auf den Feldern ist nicht wirklich möglich, argumentierte Ursula  Avenarius. Auch sonntags, dann wenn viele Kunden in die Kirche gehen und gerne frisches Obst mit nach Hause genommen hätten, war der Hofladen natürlich geschlossen. Dieses gehört, mit dem Regiomaten, der Vergangenheit an.

Viele Menschen wollen gar nicht mehr den persönlichen Kontakt, doch für diejenigen, die gerne persönlich beraten werden möchte stehen beim Obsthof gleich drei Generationen der Familie Schmitt mit Rat und Tat zur Verfügung.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Egal an welchem Wochentag und egal zu welcher Uhrzeit, die Kunden können sich immer mit frischer Ware eindecken. Als Service ist der Regiomat zusätzlich noch mit leckeren Grill und Wurstprodukten bestückt, die natürlich auch aus der benachbarten Region stammt.

Die 89-jährige Maria Schmitt musste sich erst einmal an die Technik gewöhnen und umdenken. Doch nach kurzer Zeit fand auch sie den neuen Regiomaten mehr als interessant. Auch wenn der Regiomat mit einer Überwachungskamera ausgestattet ist, so hat die rüstige 89-Jährige den Hof auch weiterhin im Blick. So erfolgen auch immer wieder kurze „Smalltalks“ mit Kunden, denen sie gerne die Vorzüge des Verkaufsautomaten näher bringt. Sie war schließlich der erste Testkunde und weiß wie man mit dem Gerät umgeht.

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62-jähriger Rollstuhlfahrer bei Unfall verletzt

In der Von-Steuben-Straße prallte am heutigen Morgen (24.05.2019) ein PKW gegen einen Rollstuhlfahrer, der bei dem Zusammenstoß verletzt wurde.

Der 62 jähriger Wormser befuhr gegen 06:00 Uhr mit seinem Rollstuhl, welchen er mit einem Vorspannrad zu einem Handbike umfunktionierte, die Von-Steuben-Straße auf dem Fahrradschutzstreifen in Richtung Bahnhof.

Eine 25 jährige Autofahrerin wollte von rechts aus der Seidenbenderstraße ebenfalls in die Von-Steuben-Straße in Richtung Bahnhof einbiegen und achtete nicht die Vorfahrt des Handbikefahrers. Durch den Anstoß kippte der Rollstuhl um und der 62 Jährige zog sich durch den Sturz leichte Verletzungen zu. Er wurde zur weiteren Untersuchung ins Klinikum gebracht.

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Gemeinsam gegen Sexismus – Kampagne „laut und stark“

Das Thema Sexismus in allen seinen Facetten stand im Mittelpunkt des gleichstellungspolitischen Abends, zu dem die Frauenbeauftragte des Landkreises Alzey-Worms, Katharina Nuß, in den Sitzungssaal der Kreisverwaltung Alzey-Worms eingeladen hatte.

Neben dem thematischen Teil war die Verabschiedung der langjährigen Gleichstellungsbeauftragten und die Begrüßung ihrer Nachfolgerin, Dr. Vera Lanzen, Mittelpunkt des Abends. Die Trommelgruppe der Tagesstätte OASE in Alzey, „Crazy Drums“, umrahmte die Veranstaltung und begeisterte die Gäste.

„Sexismus ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig.

Wichtig ist es, Strukturen im Alltag, die Frauen diskriminieren und benachteiligen, aufzubrechen“, betonte Landrat Ernst Walter Görisch. Gerne habe er sich bereit erklärt, als Botschafter der Kampagne des rheinland-pfälzischen Frauenministeriums „laut und stark“, zu fungieren: „Es ist wichtig , dass das Thema Unterstützer findet und die Lebenssituation von Frauen stärker in den Fokus gerückt wird.“

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Über mehr als drei Jahrzehnte

Der Kreischef dankte Katharina Nuß für deren erfolgreiche Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte über mehr als drei Jahrzehnte hinweg. Mit viel Energie und Leidenschaft habe Nuß wichtige Etappen auf dem Weg zur Gleichberechtigung überaus erfolgreich begleitet. „1987 war es politischer Wille der Verantwortlichen, die Stelle einer Frauenbeauftragten einzurichten.

Über die Jahrzehnte hinweg ist es Katharina Nuß gelungen, ein Netzwerk von Frauenverbänden, Vereinen und Organisationen in der Region zu knüpfen, die ein gemeinsames Ziel verbindet: Diskriminierung aufzudecken und abzubauen, Gleichberechtigung voranzutreiben und gerechte Lebensverhältnisse für Frauen und Männer zu schaffen“, so Görisch.

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Immer neue Impulse

Dazu werden immer neue Impulse gegeben und Veranstaltungsideen umgesetzt: „Das Forum runder Tisch in Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteuren wurde gegründet, um Gewalt in engen sozialen Beziehungen entgegenzuwirken, die Interventionsstelle im Landkreis zur Unterstützung häuslicher Gewalt und die seit vielen Jahren erfolgreiche Veranstaltungsreihe Frauen in Aktion sind Meilensteine der Arbeit des Frauenbüros.

“ Dr. Vera Lanzen, die ab 1. August die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten von Katharina Nuß übernimmt, wünschte der Kreischef einen guten Start und viel Erfolg und Freude bei der neuen Tätigkeit.

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„Me Too“ hat einen Weg gebahnt

Dr. Heike  Jung, Referentin im rheinland-pfälzischen Frauenministerium, nannte in ihrem Vortrag Beispiele von Sexismus im Alltag. „Sexismus ist in unserer Gesellschaft fest verankert. Im Arbeitsleben erhalten  Frauen für die gleiche Arbeit  im Durchschnitt 21 Prozent weniger Lohn und sind aufgrund der familiären Situation häufig Teilzeit beschäftigt.

Die vor allem im Internet verbreitete Kampagne „Me Too“ habe den Weg gebahnt, eine offene Debatte über das Thema Sexismus zu führen. Die Anti-Sexismus-Kampagne „laut und stark“ der rheinland-pfälzischen Frauenministerin Anne Spiegel  greife das Thema auf und trage es durch Botschafterinnen und Botschafter in die breite Öffentlichkeit.

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Kampagne „HeForShe“

Der Historiker, Autor, Feminist und Botschafter der Kampagne „HeForShe“, Vincent-Immanuel Herr, machte deutlich, warum der Einsatz für Geschlechter-Gerechtigkeit jeden angeht und wie es dem einzelnen gelingen kann, den Feminismus zu stärken. „In  Politik, Wirtschaft und Medien sind Frauen immer noch deutlich unterrepräsentiert“, berichtete Herr und gab praktische Beispiele, um den Alltag in Bezug auf das Thema Sexismus zu hinterfragen und im eigenen Umfeld aktiv zu werden und Verbesserungen für die Situation von Frauen umzusetzen.

 

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11. Hip-Hop-Fiesta für Kinder und Jugendliche in Mainz

Am morgigen Dienstag (25. Juni 2019) findet von 14 Uhr bis 17 Uhr auf dem Schulhof der Anne-Frank-Realschule-Plus (Standort: Adam-Karrillon-Straße 9, 55118 Mainz) die mittlerweile elfte Hip-Hop-Fiesta statt.

Dank des engagierten Einsatzes vom Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Neustadtzentrum, der Lehrerschaft der Anne-Frank-Realschule-Plus sowie der der beteiligten Kooperationspartner kann auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Bühnen- und Rahmenprogramm präsentiert werden. Die Hauptorganisation übernahmen Antonius Böhm, Leiter des Neustadtzentrums in enger Zusammenarbeit mit Christian Schuttpelz, Konrektor und pädagogischer Koordinator der Anne-Frank-Realschule-Plus. Für die Schirmherrschaft dieser Veranstaltung konnte erneut Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch gewonnen werden.

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Beitrag zur kulturellen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Anliegen der Initiatoren ist es, einen Beitrag zur kulturellen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu leisten und dabei die Botschaft „respect your next“ zu transportieren. Das Fest möchte an Toleranz und Achtung vor dem Anderen sowie dem Anderssein appellieren. Es richtet sich dabei nicht nur an die Schülerschaft der Anne-Frank-Realschule-Plus, sondern möchte die Vielfalt der Hip-Hop-Kultur allen Mainzer Kindern und Jugendlichen vermitteln.

Auf der Bühne werden an diesem Tag neben dem Hip-Hop-Künstler „Paddy Besser““ auch Tanz- und Gesangsauftritte von Kindern und Jugendlichen aus der Mainzer Neustadt sowie der Anne-Frank-Realschule-Plus präsentiert.

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Eigenständig ausgewählt und einstudiert

Die auftretenden Schülerinnen und Schüler haben dabei ihre Tänze und Songs eigenständig in ihrer Freizeit ausgewählt und einstudiert. Im Vorfeld fand ein Casting statt, bei welchem sie ihr Können unter Beweis stellen mussten. Die Eigenmotivation bei allen Auftretenden war dementsprechend hoch und es wurde seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres mit viel Engagement trainiert.

Neben den Bühnenauftritten wird ein vielfältiges Rahmenprogramm angeboten.

Die Besucherinnen und Besucher können die Zeit zwischen den Auftritten an verschiedenen Kreativstationen, beim Temporary-Tattoo, der Hip-Hop-Fotobox oder beim Kistenklettern nutzen. Weiterhin wird das Sportmobil vom Landessportbund Rheinland-Pfalz mit Hüpfburg und BungeeRun an diesem Tag das Fest bereichern. Zudem können sich die Kinder und Jugendlichen bei Tanzworkshops und Graffitiaktionen selbst ausprobieren und somit Teil der Hip-Hop-Fiesta werden.

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Kooperationspartner

An der Planung und Durchführung der diesjährigen Hip-Hop-Fiesta sind u.a. die folgenden Kooperationspartner beteiligt:

  • Anne-Frank-Realschule-Plus
  • Amt für Jugend und Familie – Kinder-, Jugend und Kulturzentrum Neustadtzentrum
  • Amt für Jugend und Familie – Kinder-, Jugend und Kulturzentrum Haus der Jugend
  • Amt für Jugend und Familie – Kinder-, Jugend und Kulturzentrum Weisenau/Laubenheim
  • Amt für Jugend und Familie – Kinder- und Jugendschutz
  • Amt für Jugend und Familie – Schulsozialarbeit
  • Landessportbund Rheinland-Pfalz
  • Stiftung Juvente Mainz
  • INBI – Institut zur Förderung von Bildung und Integration Mainz
  • Kinderschutz-Zentrum Mainz
  • Kinderschutzbund Mainz – Kinderhaus „Blauer Elefant“
  • MädchenHaus Mainz gGmbH – MädchenTreff
  • IB – Internationaler Bund Mainz
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35-Jähriger raste auf der Flucht vor der Polizei mit über 100 Km/h durchs Ort

Beim Befahren der Schultheiß-Kollei-Straße fiel den Beamten am Sonntagabend gegen 22:50 Uhr ein Audi mit MZ-Kennzeichen auf, dessen Fahrer beim Erkennen des Funkstreifenwagens sein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit vom einem Tankstellengelände aus in Richtung Münster-Sarmsheim führte.

Trotz Anhaltezeichen erfolgte keine Reaktion. Innerorts erreichte der PKW Geschwindigkeiten von über 100 km/h. Das Fahrzeug bog dann in Richtung Rümmelsheim ab.

Offensichtlich erkannte der 35 jährige Fahrer die Ausweglosigkeit seiner Flucht und hielt alsdann sein Fahrzeug an. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer für die Beamten kein Unbekannter war.

Er war nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis und stand zudem unter Drogeneinwirkung. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

 

8-Jähriger zündelte mit Feuerzeug und setzte Wohnung in Brand

Schnell aufgeklärt werden konnte die Ursache für einen Zimmerbrand am gestrigen Sonntagnachmittag in einem Einfamilienhaus in Bad Kreuznach.

Gegen 12:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Brand im Dachgeschoss in einem Bad Kreuznacher Einfamilienhaus alarmiert. Bei dem Zimmer handelte es sich um das Kinderzimmer des 8-jährigen Sohnes der Familie.

8-Jähriger zündelte mit Feuerzeug

Dieser hatte in einem unbemerkten Augenblick mit einem Feuerzeug gezündelt und hatte dadurch eine Bettdecke in Brand gesetzt. Das Feuer griff schnell auf das Bett und weiteres Inventar über. Die sofortigen Löschversuche von zwei anwesenden Personen misslangen. Erst durch die zügig eingetroffene Feuerwehr konnte der Brand letztendlich gelöscht werden.

Das Kinderzimmer wurde stark in Mitleidenschaft gezogen und das Obergeschoss ist derzeit nicht bewohnbar. Weiterhin erlitten zwei Personen Rauchgasintoxikationen. Die beiden Personen ie und der, nach aktuellem Stand, unverletzte Junge wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Kriminalpolizei hat mittlerweile Ermittlungen eingleitet.

Diebe fanden großes Interesse an selbstgebautem VW-T1-Bus Grill

Sommerzeit ist Grillzeit – In Oberhausen bei Kirn hatte ein Grillfreund sich jedoch mit den im Handel erhältlichen Grills nicht abgefunden. In mühevoller Kleinarbeit hatte dieser sich einen universellen Gartengrill in Form eines T1 VW-Bus nachgebaut. Dieser Nachbau fand nun auch bei Dieben großes Interesse.

In der Woche von Montag dem 17.06.2019 bis Samstag den 22.06.2019 wurde in Oberhausen in der Straße Steinacker dieses Unikat von Unbekannten gestohlen.

Der Gartengrill ist einem VW-T1 Bus nachempfunden (1,30 Meter breit: 70 cm Durchmesser). Täterhinweise bitte an die Polizei Kirn: 06752-1560

„Sommerliche Serenade“ im Biebricher Schloss

Zu einer „Sommerlichen Serenade“ laden das Landesamt für Denkmalpflege und der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen am Dienstag, 25. Juni, um 19 Uhr ins Schloss Biebrich ein.

Studierende der Wiesbadener Musikakademie (WMA) präsentieren in der historischen Rotunde ein abwechslungsreiches Konzert in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen.

Neben „The trumept shall sound“ aus Händels „Messiah“ werden Lieder und Arien von Brahms und Mozart zu hören sein. Zwei Sätze aus dem „Trio für Klavier, Violine und Violoncello op. 63“ von Schumann und das „Concert for Marimba and Strings“ von Emanuel Sejourné runden das vielseitige Programm ab. Den Abend beschließt das Vokalensemble der WMA mit stimmungsvollen Volksweisen.

Der Eintritt zum Konzert ist frei

A60 | Drei alkoholbedingte Einsätze in nur sechs Stunden – Ein Schwerverletzter bei Unfall

Gleich dreimal musste die Autobahnpolizei Heidesheim innerhalb von gut fünfeinhalb Stunden in der gestrigen Nacht auf die A60 zu alkoholbedingten Einsätzen. Zweimal verursachten die alkoholisierte Fahrer Unfälle mit mehreren Verletzten.

Den Start machte um 20:59 Uhr ein alkoholisierter litauischer LKW-Fahrer. Dieser kam fuhr von der A61 auf die A60 in Richtung Bingen auf und fiel mehreren Verkehrsteilnehmern dadurch auf, dass er Schlangenlinien fuhr.

Auf dem Autobahnparkplatz Heidenfahrt-Süd konnte der 47-jährige Fahrer durch die Autobahnpolizei kontrolliert werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,47 Promille.

29-Jähriger schwer verletzt

Den zweiten Einsatz hatten die Beamten um 00:49 Uhr, als sich auf der A60 etwa 400 Meter vor dem Autobahnkreuz Mainz ein Unfall ereignete.

Unfallbeschädigter BMW Verkehrsunfall Autobahnkreuz Mainz | Foto: Autobahnpolizei Heidesheim

Ein 29-jähriger Skoda-Fahrer aus dem Saarland fuhr in Fahrtrichtung Bingen auf dem rechten von drei Fahrstreifen auf einen vorausfahrenden BMW auf. Zuvor hatten Zeugen beobachtet, dass dieser Skoda zu schnell und in Schlangenlinien fuhr.

Durch den heftigen Aufprall wurde der BMW nach links geschleudert, prallte mehrfach in die Mittelleitplanke und kam quer Fahrtrichtung mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand.

Der Skoda schleuderte nach rechts und überschlug sich in der Böschung, wo er auf dem Dach zum Liegen kam. Das Trümmerfeld des Unfalles erstreckte sich über fast 300 Meter.

Unfallbeschädigter Skoda Verkehrsunfall Autobahnkreuz Mainz | Foto: Autobahnpolizei Heidesheim

Der Skodafahrer stand offenbar unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,41 Promille. Er wurde Schwerverletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Die 39-jährige Fahrerin des BMW und ihr 36-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 23000 Euro. Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Einsatz. Die A60 in Richtung Bingen war kurzfristig voll gesperrt und gegen 02:30 Uhr wieder komplett frei.

25-Jähriger mit 1,68 Promille

Kaum war die Sperrung aufgehoben mussten die Beamten der Autobahnpolizei nur fünf Minuten später erneut zu einem Unfall auf der A60. Gegen 02:35 Uhr kam ein PKW in einer Linkskurve in Höhe des Autobahndreiecks Mainz nach rechts von der Fahrbahn ab.

Vor Ort konnten zunächst lediglich Trümmerteile und ein Kennzeichen des Unfallfahrzeugs aufgefunden werden. Wenig später wurde das Fahrzeug auf der Raststätte Heidenfahrt-Nord aufgefunden. Auch dessen Fahrer, ein 25-jähriger Mann aus dem Raum Bingen, konnte unverletzt angetroffen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille. Hier betrug der Sachschaden ca. 10000 Euro.

In allen 3 Fällen wurden den alkoholisierten Fahrern eine Blutprobe entnommen und die Führerscheine sichergestellt.

Kleinflugzeug musste kurz nach dem Start bei Mainz-Finthen in einem Kornfeld notlanden

Aus bisher unbekannter Ursache musste am heutigen Samstagmorgen, ein mit zwei Personen besetztes Sportflugzeug auf einem Feld in der Gemarkung Mainz-Finthen notlanden. Dabei blieb der Pilot unverletzt. Seine Mitfliegerin wurde bei dem Absturz leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst in eine Mainzer Klinik eingeliefert. Am Flugzeug entstand nahezu ein Totalschaden.

Um 10.04 wurde die Feuerwehr durch den Tower des Flugplatz Finthen informiert, dass ein startendes Flugzeug kurz nach dem Start in östlicher Richtung des Flugplatz abgestürzt sei. Da die Einsatzstelle zunächst nicht genau bekannt war, wurde durch den Einsatzleiter ein Rettungsmittelhaltepunkt am Ortsausgang Mainz-Finthen Richtung Wackernheim eingerichtet. Neben der Berufsfeuerwehr, war ebenfalls die Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Finthen eingesetzt. Außerdem rückten der Rettungsdienst und die Polizei zur Unfallstelle aus.

Foto: Feuerwehr Mainz

Beim Eintreffen der Feuerwehr konnten sich beide Insassen selbstständig aus dem Flugzeugwrack befreien und wurden durch die Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienst betreut. Von der Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt sowie die Unfallstelle auf auslaufende Betriebsmittel kontrolliert. Glücklicherweise liefen keine Betriebsmittel aus dem Flugzeug aus. Von den Einsatzkräften wurde noch vorsorglich die Batterie des Fliegers abgeklemmt, weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

Nach Aussagen des  Piloten kam es kurz nach dem Start zu Problemen mit dem Motor, so dass nur ein Notlandeversuch auf einem Acker möglich war.

Die weiteren Untersuchungen zur Unfallursache sowie die Bergung des Flugzeuges übernehmen die Spezialisten der Flugunfallforschung.

Neuartige Krebs-Diagnostik: Laserlicht & Glasfaser

Krebs – diese Diagnose trifft fast jeden zweiten Deutschen irgendwann in seinem Leben. Es ist die zweithäufigste Todesursache hierzulande. Aber je früher die Krankheit festgestellt wird, desto größer sind die Chancen, sie zu überleben.

Eine bahnbrechende neue Methode, um Tumore mit Laserlicht schnell, schonend und sicher zu erkennen, stellt ein Jener Forscherteam als Highlight der Leitmesse „Laser World of Photonics“ vom 24. bis 27. Juni 2019 in München vor. Erstmalig präsentiert das Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) dort ein kompaktes Gerät für die schnelle operationsbegleitende Krebsdiagnostik. Das optische Verfahren soll Chirurgen künftig dabei unterstützen, Tumore exakter zu entfernen und könnte perspektivisch Krebs-Operationen ganz ohne Skalpell möglich machen.

Diagnoseverfahren erforscht

Bis zu vier Wochen können vergehen, bis Patienten Sicherheit darüber haben, ob bei einer Krebs-Operation wirklich der gesamte Tumor entfernt worden ist. Eine Zeit quälender Ungewissheit – in der sich eventuell verbliebene Tumorzellen bereits wieder vermehren können.

Ein Jenaer Wissenschaftlerteam hat nun ein Diagnoseverfahren erforscht, das die bisherige Prozedur revolutionieren könnte: Mit Laserlicht machen die Forscher krebsartiges Gewebe sichtbar. So können sie dem Operationsteam in Echtzeit Informationen liefern, um Tumore und Tumorränder sicher zu identifizieren und zu entscheiden, wie viel Gewebe weggeschnitten werden muss.

Möglich macht dies ein kompaktes Mikroskop, das ein Forscherteam des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), der Friedrich-Schiller-Universität, des Universitätsklinikums sowie des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena entwickelte. Es kombiniert drei Bildgebungstechniken und erzeugt anhand von Gewebeproben während der Operation räumlich hoch aufgelöste Bilder der Gewebestruktur.

Automatische schnelle Analyse

Eine Software macht Muster und molekulare Details sichtbar, verarbeitet werden sie mithilfe von künstlicher Intelligenz. Die automatisierte Analyse ist schneller und verspricht ein verlässlicheres Ergebnis als die derzeit übliche Schnellschnitt-Diagnostik, die nur von einem erfahrenen Pathologen ausgewertet werden kann und immer noch nachträglich abgesichert werden muss.

Das optische Diagnose-Verfahren, für das die Jenaer Wissenschaftler 2018 mit dem renommierten Kaiser-Friedrich-Preis ausgezeichnet wurden, hilft zu vermeiden, dass ohnehin geschwächte Patienten sich einer erneuten Operation unterziehen müssen. So trägt es maßgeblich zu dazu bei, ihre Heilungschancen zu verbessern. In fünf Jahren könnte das kompakte Mikroskop in der Klinik stehen, prognostiziert Professor Jürgen Popp, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-IPHT, der den Laser-Schnelltest mit erforschte.

Dem deutschen Gesundheitssystem könnte das erhebliche Kosten einsparen. „Eine Minute im Operationssaal ist die teuerste Minute im gesamten Klinikbetrieb“, erläutert Professor Orlando Guntinas-Lichius, Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Jena. Derzeit werden etwa bei Tumoren im Kopf-Hals-Bereich nach knapp jeder 10. Operation nachträglich Krebszellen aufgefunden.

Tumore erkennen durch Licht

Und die Jenaer Forscher denken bereits weiter. Sie forschen an einer Lösung, wie sie die einzigartigen Eigenschaften des Lichts dazu nutzen können, Tumore im Inneren des Körpers frühzeitig zu erkennen und gleich zu entfernen. „Dafür brauchen wir neuartige Verfahren, die nicht mehr mit starren Optiken funktionieren, sondern mit flexiblen Endoskopen“, so Jürgen Popp.

Solche Fasersonden fertigen Technologen am Leibniz-IPHT: Glasfasern, dünner als ein menschliches Haar. Sie eröffnen einen Weg zu einer minimal-invasiven Medizin, die eine schonende Diagnose und Heilung möglich macht. „Unsere Vision“, sagt Jürgen Popp, „ist es, Licht zu nutzen, um den Tumor nicht nur zu identifizieren, sondern ihn gleich zu entfernen.

Skalpell bald überflüssig

Dann müssen Mediziner gar nicht mehr mit einem Skalpell schneiden, sondern wären in der Lage, den Tumor lichtbasiert Schicht für Schicht abzutragen, um den Patienten komplett tumorfrei zu bekommen.“ In zehn bis fünfzehn Jahren will das Forscherteam eine Lösung erarbeiten. Das, prophezeit Popp, „wäre ein Riesenschritt in eine ganz neue Tumordiagnostik und -therapie.“

Die Forschungsarbeiten wurden gefördert von der Europäischen Union, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Freistaat Thüringen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und dem Fonds der Chemischen Industrie.

Auszeichnung durch Bundesinnenministerium

Im Mittelpunkt der Forschung am Leibniz-IPHT steht das Licht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen innovative photonische Verfahren und Werkzeuge für die Anwendung in der klinischen Diagnostik, etwa der Infektions- und Krebsdiagnostik, der Pharmazie und Prozesskontrolle sowie in der Lebensmittel- und Umweltsicherheit.

Ein wesentliches Ziel ist es, die Translation zu beschleunigen: die Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis – from ideas to instruments. Für seine technologischen Lösungen für eine verbesserte Diagnostik von Krebs und Infektionskrankheiten wurde das Leibniz-IPHT vielfach ausgezeichnet, zuletzt etwa mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergebenen Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum, dem Thüringer Forschungspreis 2019, dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2018 sowie dem 3. Preis des Berthold-Leibinger-Innovationspreises 2018.

Warnung: Eichenprozessionsspinner in Ingelheim und Heidesheim

Der Name „Eichenprozessionsspinner“ würde eigentlich auf ein nettes Tier schließen, aber weit gefehlt, die Raupen dieser Falter sind nicht nur lästig, sondern für manchen Menschen sogar gefährlich.

Auch in Ingelheim hat es sich der Eichenprozessionsspinner gemütlich gemacht, in diesem Jahr etwas später, da er sehr wärmeliebend ist. Während der Entwicklungszeit in sechs Verpuppungsphasen bilden die Tierchen in der dritten Stufe Brennhaare mit Widerhaken aus, die bei Hautkontakt jucken, bei allergischen Menschen sogar heftige Haut- und Atemreaktionen auslösen können.

Im Stadtgebiet (inklusiv der neuen Stadtteile) werden die Raupen, die in großen Nestern zusammenleben gerade abgesaugt. Am Schwimmbad, Kitas, Schulen und sonstigen öffentlichen Gebäuden sind Spezialsauger zugange. Schwierig wird es an den Spazierwegen entlang des Westerbergs, dort sind zwar die Wege öffentlich, nicht aber die Bäume. Warnschilder informieren die Spaziergänger, Eichen in den nächsten Wochen zu meiden.

Auch wenn versucht wurde, möglichst alle befallenen Bäume zu finden, empfiehlt die Stadt Ingelheim dennoch, bei Waldspaziergängen aufzupassen. Die Bekämpfung der Raupen ist nur manuell möglich.

In zwei bis drei Wochen ist der Spuk vorbei und unscheinbare Nachtfalter fliegen durch den nächtlichen Wald.

Aufmerksame Boost your City Leser haben uns informiert, das in Heidesheim sowie Uhlerborn ebenfalls welche gesichtet wurden. Vielen Dank

Fahndung Wiesbaden: Jugendliche wollten 76-jährigen ausrauben und drohten mit Mord

Am frühen heutigen Freitag (21.Juni 2019) gegen ca 05:00 Uhr, versuchte ein polizeilich hinreichend bekannter 18-jähriger Wiesbadener, gemeinsam mit einem bislang unbekannten Täter, einen 76-jährigen Mann in der Friedrich-Ebert-Alle (Wiesbaden) auszurauben.

Sie drohten dem Mann damit, ihn zu ermorden, wenn er ihnen kein Bargeld aushändigen würde.

Als der Geschädigte dieser Aufforderung der Täter nicht nachkam, schubste einer der Jugendlichen den Mann zu Boden. Auf dem Boden liegend wurde der Geschädigte geschlagen, getreten und durch einen Täter mit einer Glasflasche am Kopf verletzt. Der ältere Mann erlitt dadurch mehrere Verletzungen an Kopf und Bein.

Während der 18-Jährige Straftäter noch vor Ort von der Polizei festgenommen werden konnte, gelang dem anderen Täter zu Fuß die Flucht.

Beschreibung des Mittäters:

  • männlich
  • südländisch
  • ca. 18-20 Jahre alt
  • 180cm groß
  • schlank
  • Bekleidet war er mit einer Baseball-Kappe
  • einer dunklen 3/4 Shorts
  • weißen T-Shirt.

Die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft wurden aufgenommen. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Notlandung eines Segelflugzeug bei Kirchheimbolanden

Am heutigen Freitagmittag (21.06.2019) wurde der Polizei in Kirchheimbolanden gegen 14:13 Uhr ein Flugzeug gemeldet, welches in einem Acker in Kirchheimbolanden liegen würde.

Vor Ort konnte ein Segelflugzug mit 15 Metern Spannweite mittig im Acker festgestellt werden.

Der dazugehörige, 50-jährige Pilot bekam während seines Rundfluges um den Donnersberg keinen Auftrieb mehr und entschied sich deshalb zu einer kontrollierten Landung in dem Getreideacker.

Polizeiinspektion Kirchheimbolanden

Verletzt wurde niemand. An dem Segelflugzeug entstand augenscheinlich kein Sachschaden, jedoch ist von einem Flurschaden in Folge der Landung und der Bergung des Flugzeuges auszugehen.

Kleinflugzeug nahe der L3317 zwischen Neu-Isenburg und Dreieich abgestürzt

Wie die Polizei soeben auf Anfrage von BoostyourCity | Rhein-Main Nachrichten bestätigte, ist heute Mittag ein Kleinflugzeug nahe Neu-Isenburg abgestürzt.

Nach ersten Informationen haben sich in dem Flugzeug zwei Insassen befunden. Beide werden aktuell vom Notarzt behandelt. Die L3117 sowie Teile der A661 sind im Bereich Neu-Isenburg / Dreieich aktuell voll gesperrt. Nähere Informationen liegen noch nicht vor.