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Geheimwaffe gegen Ohrenschmerzen! Dieses Hausmittel hast Du garantiert in der Küche

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In der Welt der Hausmittel gibt es viele bewährte Methoden, die über Generationen weitergegeben wurden. Eines der wohl bekanntesten und einfachsten Mittel bei Ohrenschmerzen ist das Zwiebelsäckchen. Seine Anwendung ist nicht nur bei Großeltern beliebt, sondern auch bei Eltern, die bei ihren Kindern auf sanfte und natürliche Behandlungsmethoden setzen. Doch was macht das Zwiebelsäckchen so besonders? In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Wirkung der Zwiebel und wie dieses einfache Hausmittel bei Ohrenschmerzen eingesetzt werden kann.

Was ist ein Zwiebelsäckchen?

Das Zwiebelsäckchen ist ein altbewährtes Hausmittel, das zur Linderung von Ohrenschmerzen verwendet wird. Es besteht aus einem einfachen Stofftuch oder einem kleinen Säckchen, in das gehackte Zwiebelstücke eingeschlagen werden. Die Zwiebel wird in ihrer rohen oder leicht erwärmten Form verwendet, um ihre wohltuenden Inhaltsstoffe freizusetzen. Besonders die Schwefelverbindungen der Zwiebel spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften haben.

Der Vorteil eines Zwiebelsäckchens liegt nicht nur in seiner einfachen Herstellung, sondern auch in der Vielseitigkeit der Anwendung. Egal, ob es sich um Ohrenschmerzen bei Kindern oder Erwachsenen handelt – das Zwiebelsäckchen kann oft eine schnelle und spürbare Linderung bringen. Besonders hervorzuheben ist, dass es sich dabei um ein rein natürliches Mittel handelt, welches keine chemischen Zusätze benötigt und somit sanft zur Haut ist.

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Heilende Wirkung der Zwiebel

Die Wirkung der Zwiebel ist seit Jahrhunderten bekannt und wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Im Falle von Ohrenschmerzen wirken vor allem die ätherischen Öle und Schwefelverbindungen der Zwiebel entzündungshemmend und schmerzlindernd. Hinzu kommt die Wärme, die durch das erwärmte Zwiebelsäckchen auf das Ohr übertragen wird. Diese Kombination sorgt für eine verbesserte Durchblutung, was die Heilung unterstützt und den Schmerz lindern kann.

Die Zwiebel enthält mehrere Inhaltsstoffe, die als natürliches Antibiotikum wirken. Dies bedeutet, dass sie in der Lage ist, Bakterien und Keime zu bekämpfen, die eine Entzündung oder Infektion verursachen können. Besonders bei leichten bis mittelschweren Ohrenschmerzen, wie sie bei einer beginnenden Mittelohrentzündung auftreten, kann die Zwiebel oft dazu beitragen, das Problem auf natürliche Weise zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Wie stellt man ein Zwiebelsäckchen her?

Die Herstellung eines Zwiebelsäckchens ist denkbar einfach und benötigt nur wenige Zutaten, die in den meisten Haushalten ohnehin vorhanden sind:

  1. Nehmen Sie eine frische Haushaltszwiebel und schälen Sie diese.
  2. Schneiden Sie die Zwiebel in kleine Stücke oder hacken Sie sie grob.
  3. Zerdrücken Sie die Zwiebelstücke leicht, um die ätherischen Öle freizusetzen.
  4. Schlagen Sie die Zwiebelstückchen in ein dünnes Stofftuch (z.B. ein Baumwolltaschentuch) ein oder füllen Sie sie in ein kleines Stoffsäckchen.
  5. Erwärmen Sie das Zwiebelsäckchen vorsichtig, zum Beispiel über Wasserdampf, in der Mikrowelle oder zwischen zwei Wärmflaschen.

Achten Sie dabei darauf, dass das Zwiebelsäckchen nicht zu heiß wird. Eine zu hohe Temperatur kann Verbrennungen verursachen und die Haut am Ohr reizen. Testen Sie die Temperatur des Zwiebelsäckchens am besten an der Innenseite des Unterarms, bevor Sie es auf das schmerzende Ohr legen.

Anwendung und Dauer

Die Anwendung des Zwiebelsäckchens ist denkbar einfach. Legen Sie das erwärmte Zwiebelsäckchen direkt auf das schmerzende Ohr, wobei auch der Knochen hinter dem Ohr (Mastoidknochen) bedeckt sein sollte. Fixieren Sie das Säckchen anschließend mit einer leichten Mütze oder einem Stirnband, sodass es sicher an Ort und Stelle bleibt.

Damit die Wärme länger hält, können Sie zusätzlich ein Handtuch um den Kopf wickeln. Dies sorgt dafür, dass das Zwiebelsäckchen seine Wärme nicht so schnell verliert und die ätherischen Öle der Zwiebel besser wirken können.

Ein Zwiebelsäckchen kann für ein bis zwei Stunden auf dem Ohr belassen werden, je nachdem, wie angenehm es sich anfühlt. Bei Babys und Kleinkindern empfiehlt es sich, das Zwiebelsäckchen nur für etwa 30 Minuten bis maximal eine Stunde auf dem Ohr zu lassen.

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Einsatzgebiete des Zwiebelsäckchens

Das Zwiebelsäckchen wird hauptsächlich zur Linderung von Ohrenschmerzen eingesetzt, die durch Erkältungen, Mittelohrentzündungen oder Druckveränderungen entstehen. Die entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung kann den Heilungsprozess unterstützen und das unangenehme Gefühl im Ohr deutlich verringern.

Obwohl das Zwiebelsäckchen kein wissenschaftlich anerkanntes Heilmittel ist, wird es dennoch von vielen Menschen aufgrund seiner positiven Wirkung geschätzt. Auch einige Ärzte raten dazu, das Zwiebelsäckchen bei leichten Beschwerden auszuprobieren, bevor stärkere Medikamente zum Einsatz kommen.

Grenzen des Zwiebelsäckchens

Auch wenn das Zwiebelsäckchen bei vielen Menschen eine gute Wirkung zeigt, hat diese Hausmittel-Methode ihre Grenzen. Sollte es trotz der Anwendung zu keiner Besserung der Beschwerden kommen oder sich die Ohrenschmerzen verschlimmern, ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Insbesondere bei starken Ohrenschmerzen, Fieber oder einem Ausfluss aus dem Ohr sollte stets ein Arzt aufgesucht werden, um eine ernste Erkrankung auszuschließen.

Zudem gibt es Menschen, die Wärme als unangenehm empfinden. In diesen Fällen kann es hilfreich sein, das Zwiebelsäckchen nicht zu erwärmen und es in seiner rohen Form auf das Ohr zu legen. Auch hier werden durch die Körperwärme die Wirkstoffe der Zwiebel freigesetzt, allerdings langsamer.

Fazit

Das Zwiebelsäckchen ist ein einfaches, aber effektives Hausmittel, das bei leichten Ohrenschmerzen eine wohltuende Linderung verschaffen kann. Besonders durch die entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften der Zwiebel bietet es eine sanfte Alternative zu chemischen Medikamenten. Es ist jedoch wichtig, die Grenzen dieses Hausmittels zu kennen und bei anhaltenden oder starken Beschwerden einen Arzt aufzusuchen.

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Schwerer Unfall zwischen VW und BMW in Hochheim

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Unfall Taunusstein
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Auf der Landesstraße L3017 kam es am Samstagmittag, 13. Dezember 2025, zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen. Der Unfall ereignete sich gegen 12:50 Uhr in der Gemarkung Hochheim-Massenheim.

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Zwei Verletzte mussten in Krankenhäuser gebracht werden

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Fahrer eines VW ID. die L 3017 aus Richtung Massenheim kommend in Fahrtrichtung Hofheim-Wallau. Rund 200 Meter nach dem Ortsausgang von Massenheim beschleunigte der Fahrzeugführer sein Elektroauto. Dabei verlor er offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kam in den Gegenverkehr.

Dort kollidierte der VW ID. frontal mit einem entgegenkommenden weißen BMW 318i. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeugführer verletzt. Sie mussten zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Sowohl der VW ID. als auch der BMW waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppdiensten geborgen werden. Die Landesstraße 3017 in Hochheim war während der Unfallaufnahme zeitweise eingeschränkt befahrbar.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen und prüft unter anderem den Einfluss von Geschwindigkeit und Fahrbahnbedingungen.

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Michael Ebling: Über 300.000 Euro für Osthofen

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Michael Ebling
Michael Ebling

Die Stadt Osthofen im Landkreis Alzey-Worms erhält im Rahmen des Modellvorhabens „Innenstadt-Impulse“ eine Förderung in Höhe von 308.000 Euro zur Weiterentwicklung ihrer Innenstadt. Das hat Innenminister Michael Ebling bekannt gegeben. Ziel der Förderung ist es, die Innenstadt zukunftsfähig aufzustellen und ihre Attraktivität für Bürgerinnen, Bürger sowie Besucherinnen und Besucher nachhaltig zu steigern.

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Innenminister Michael Ebling dazu:

„Osthofen möchte die Fördermittel unter anderem für rund 35 Hinweistafeln nutzen, die mit kurzen Informationstexten, Bildern und QR-Codes ausgestattet sind. An historisch und touristisch bedeutsamen Orten in der Innenstadt sollen sie die Stadtgeschichte sichtbar und erlebbar machen. Zudem soll eine Art digitaler Audioguide konzipiert werden, der Besucherinnen und Besucher selbstständig durch die Innenstadt führt. Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher für die Stadtgeschichte zu begeistern und sie zum Verweilen einzuladen“, erklärte Innenminister Michael Ebling.

Darüber hinaus ist geplant, das Stadtbild durch kreative Gestaltung aufzuwerten. Ein professioneller Street-Art-Künstler soll rund 20 Stromkästen im Stadtgebiet mit hochwertigen Motivbildern gestalten, die einen thematischen Bezug zur Stadt Osthofen oder zur Region haben.

Auch der Stadtpark soll von der Förderung profitieren: Vorgesehen sind unter anderem ein Wasserspielplatz, ein Calisthenics-Parcours sowie ein Bereich mit Outdoor-Fitnessgeräten, um das Freizeit- und Bewegungsangebot für alle Altersgruppen auszubauen.

Das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ unterstützt Städte und Gemeinden dabei, mit passgenauen Maßnahmen auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren und neue Perspektiven für ihre Innenstädte zu entwickeln. Bei den ausgewählten Projekten übernimmt das Land Rheinland-Pfalz 90 Prozent der förderfähigen Kosten.

Das Programm ist Teil des Regierungsschwerpunkts „Innenstädte der Zukunft“ und ergänzt die bestehenden Städtebauförderprogramme. Ziel ist es, Innenstädte als lebendige Orte des Handels, der Begegnung und der Kultur langfristig zu stärken.

Artikelempfehlung: Verkehrschaos auf der A643 bei Mainz-Mombach

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Verkauf von Weihnachtsbäumen aus dem Binger Wald

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Foto: Stadt Bingen

Frischer und regionaler geht es kaum: Weihnachtsbäume aus dem Binger Wald wachsen ohne den Einsatz von Dünger und Pestiziden und gelten damit als besonders ökologisch und nachhaltig. Am Samstag, 20. Dezember, haben Interessierte die Möglichkeit, ihren Weihnachtsbaum direkt vor Ort auszuwählen.

Baum kaufen oder selbst schlagen im Binger Wald

Der Weihnachtsbaumverkauf findet von 9.00 bis 15.00 Uhr in der Weihnachtsbaumkultur westlich des Forsthauses Lauschhütte statt. Der Fußweg ab der Lauschhütte ist ausgeschildert, sodass der Verkaufsplatz bequem erreichbar ist.

Wer seinen Baum selbst schlagen möchte, wird gebeten, Axt oder Bügelsäge mitzubringen. Auf Wunsch werden die Bäume direkt vor Ort in Netze verpackt. Zusätzlich wird auch in diesem Jahr wieder ein Baumtransfer von der Weihnachtsbaumkultur zum Parkplatz am Forsthaus Lauschhütte angeboten, um den Transport zu erleichtern.

Nach dem Kauf lädt die Lauschhütte zum gemütlichen Verweilen ein. Bei Glühwein und regionalen Köstlichkeiten können Besucherinnen und Besucher den Ausflug entspannt ausklingen lassen.

Preise für Weihnachtsbäume aus dem Binger Wald

  • 30,00 Euro je Baum bis 2,20 Meter Höhe
  • 15,00 Euro je zusätzlichem Meter

Der Weihnachtsbaumverkauf im Binger Wald verbindet regionalen Forstbetrieb, Umweltschutz und weihnachtliche Atmosphäre – ideal für alle, die Wert auf einen natürlichen und heimischen Weihnachtsbaum legen.

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Geänderte Verkehrsführung in der Schwalbacher Straße in Wiesbaden

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Parkgebühren in Alzey
Mobilität

Die Schwalbacher Straße in Wiesbaden ist seit Freitagnachmittag, 12. Dezember, um eine vierte Fahrspur erweitert. Verkehrsdezernent Andreas Kowol gab die neue Spur auf der Westseite zwischen Bleichstraße und Gasdruckregelstation offiziell für den Verkehr frei. Mit der Inbetriebnahme gilt zugleich eine geänderte Verkehrsführung, die den Verkehrsfluss in der Innenstadt verbessern und parallel den Ausbau der Fernwärme beschleunigen soll.

Verkehr bleibt trotz Bauarbeiten in Wiesbaden leistungsfähig

„Mit der neuen Fahrspur stellen wir nicht nur den Verkehrsfluss in einer anspruchsvollen Bauphase sicher, sondern schaffen auch die Voraussetzung dafür, dass der Ausbau der Wiesbadener Fernwärme zügig vorangehen kann. Gleichzeitig denken wir schon an den nächsten Schritt: eine städtebaulich attraktivere Gestaltung der Schwalbacher Straße, die mehr Grün, breitere Gehwege und attraktive Einkaufs-, Gastronomie- und Aufenthaltsbereiche bereithält“, betont Verkehrsdezernent Andreas Kowol. „Dieses Projekt verbindet Mobilität, Klimaschutz und Stadtentwicklung auf vorbildliche Weise.“

Durch die zusätzliche Fahrspur wird die Leistungsfähigkeit dieses stark frequentierten Verkehrsabschnitts deutlich erhöht. Trotz umfangreicher Bauarbeiten an Fernwärme- und Wasserleitungen, an den Mauritiushöfen sowie der Sanierung des Walhalla-Theaters kann der Verkehr weiterhin geordnet fließen. Innenstadt, Parkhäuser und Geschäfte bleiben gut erreichbar – ein wichtiger Faktor für Kundschaft, Beschäftigte und Lieferverkehre.

Mehr Raum für Fußgänger, Grün und Aufenthaltsqualität

Die Verlagerung des Autoverkehrs auf die Westseite schafft gleichzeitig neue Perspektiven für die Ostseite der Schwalbacher Straße. Künftig sollen dort Gehwege verbreitert, Flächen entsiegelt und neue Bäume gepflanzt werden. Ziel ist es, die Straße schrittweise von einer reinen Durchgangsstraße zu einem lebendigen Stadtraum mit Platz für Außengastronomie, Aufenthaltsbereiche sowie eine stärkere Förderung des Fuß- und Radverkehrs zu entwickeln.

Neue Verkehrsführung und Ampelanlagen

Eine Verkehrsuntersuchung eines externen Planungsbüros ergab, dass zur reibungslosen Zuführung auf die neue Fahrspur ein separater Rechtsabbieger aus südlicher Fahrtrichtung in die Luisenstraße notwendig ist. Dieser wurde zeitgleich mit der vierten Fahrspur in Betrieb genommen und steht insbesondere während der verkehrsreichen Wintermonate zur Verfügung.

Zusätzlich wurden sieben neue Ampelanlagen installiert sowie die Voraussetzungen für eine weitere Fußgängerquerung auf Höhe der Mauritiusstraße geschaffen. Die Bushaltestelle Platz der Deutschen Einheit wurde provisorisch im Mittelstreifen eingerichtet, um bei Bedarf genutzt werden zu können.

Investition von 1,48 Millionen Euro

Die Umsetzung des Projekts erfolgte durch die Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (SEG) in enger Zusammenarbeit mit dem Tiefbau- und Vermessungsamt sowie der ESWE Versorgung. Insgesamt wurden rund 1,48 Millionen Euro investiert, finanziert aus städtischen Haushaltsmitteln, dem Klimabudget und Beiträgen der ESWE Versorgung.

Die Maßnahme ist Teil des von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Gesamtkonzepts Schwalbacher Straße, das eine umfassende Neuordnung dieses zentralen Verkehrsraums in Wiesbaden vorsieht.

Artikelempfehlung: VC Wiesbaden verliert trotz starker Leistung gegen Allianz MTV Stuttgart

Fraport AG nimmt Dividendenzahlungen wieder auf

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Fraport AG
Fraport AG

Der Aufsichtsrat der Fraport AG hat in seiner jüngsten Sitzung den Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2026 genehmigt. Bestandteil der Entscheidung ist auch die geplante Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen für das Geschäftsjahr 2025. Grundlage dafür ist die stabile operative Geschäftsentwicklung des Flughafenbetreibers sowohl am Standort Frankfurt als auch im internationalen Geschäft sowie ein positiver Ausblick auf die kommenden Jahre.

Fraport gewinnt finanziellen Spielraum für die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen

Nach dem Abschluss umfangreicher Investitionen in Kapazitätserweiterungen, insbesondere an den Standorten Lima und Frankfurt, sowie der Inbetriebnahme neuer Terminals, wird der Konzernjahresüberschuss im Jahr 2026 zwar zunächst rückläufig ausfallen. Gleichzeitig dreht der Free Cash Flow jedoch wieder ins Positive. Damit gewinnt Fraport finanziellen Spielraum für die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen und den konsequenten Schuldenabbau.

„Es freut mich, dass wir unseren Aktionärinnen und Aktionären auf der Hauptversammlung 2026 für das Geschäftsjahr 2025 wieder eine Dividende vorschlagen werden. Nach sechs Jahren Abstinenz bedingt durch die Corona-Pandemie und die großen Investitionen ist die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen im Jahr 2026 ein ebenso wichtiger Schritt in die Zukunft wie die anstehende Inbetriebnahme des Terminal 3 am 22. April des nächsten Jahres“, sagte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Dividendenhöhe und Ausblick

Vorstand und Aufsichtsrat werden der ordentlichen Hauptversammlung am 12. Mai 2026 vorschlagen, eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro je Aktie auszuschütten. Langfristig strebt der Konzern wieder eine Ausschüttungsquote von 40 bis 60 Prozent des auf die Gesellschafter entfallenden Gewinns an. In den kommenden Jahren liegt der Fokus jedoch zunächst auf dem Abbau der Verbindlichkeiten.

Mit der Entscheidung unterstreicht die Fraport AG ihre finanzielle Stabilisierung nach den herausfordernden Jahren der Pandemie und positioniert sich für weiteres Wachstum im internationalen Flughafenbetrieb.

Polizei Bad Kreuznach stoppt betrunkenen Autofahrer

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Alkoholtest Polizei Symbolbild
Alkoholtest Polizei Symbolbild

In der Nacht zum Sonntag, 14. Dezember 2025, hat die Polizei einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Gegen 00:18 Uhr meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer einen Pkw, der auf der Bundesstraße 41 bei Bad Kreuznach in deutlichen Schlangenlinien unterwegs war.

Ein Strafverfahren wurde eingeleitet

Eine Streife der Polizeiinspektion Bad Kreuznach konnte das gemeldete Fahrzeug kurze Zeit später in der Rüdesheimer Straße lokalisieren und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Bereits beim ersten Kontakt stellten die Beamten einen starken Atemalkoholgeruch beim Fahrer fest. Dieser gab zudem an, vor Fahrtantritt alkoholische Getränke konsumiert zu haben.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht der Einsatzkräfte: Der Fahrer wies einen Alkoholwert von rund 2,0 Promille auf. In der Folge wurde eine Blutprobe angeordnet und entnommen. Der Führerschein des Mannes wurde noch vor Ort sichergestellt.

Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die erheblichen Gefahren von Alkohol am Steuer hin und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, verantwortungsvoll zu handeln.

Artikelempfehlung: Feuerwehreinsatz im Industriehafen Mainz-Mombach

VC Wiesbaden verliert trotz starker Leistung gegen Allianz MTV Stuttgart

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VC Wiesbaden
VC Wiesbaden - Allianz MTV Stuttgart | 1. Volleyball-Bundesliga | 12.12.2025 | Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de

Trotz einer 0:3-Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart haben die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden (VCW) am Freitagabend (12. Dezember 2025) eine überzeugende Leistung gezeigt. 1.504 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit für eine mitreißende Atmosphäre und honorierten den kämpferischen Auftritt ihres Teams bis zum letzten Ballwechsel.

Mit 22:25, 20:25 und 18:25 setzte sich der Favorit aus Baden-Württemberg durch, musste sich den Sieg jedoch hart erarbeiten. Die Mannschaft von Cheftrainer Tigin Yağlioğlu präsentierte sich über weite Strecken auf Augenhöhe und ließ trotz personeller Rückschläge keine Durchhänger erkennen.

Früher Rückschlag – starke Reaktion des VCW

Kurz vor Spielbeginn musste der VC Wiesbaden auf Außenangreiferin Pleun van der Pijl verzichten, die sich beim Aufwärmen leicht verletzte. Die eigentlich als Diagonalspielerin eingeplante Niederländerin fiel kurzfristig aus, sodass das Trainerteam umstellen musste. Jimena Fernández Gayoso rückte auf ihre Stammposition zurück.

Im ersten Satz entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach mehreren Führungswechseln brachte Dagmar Boom den VCW beim 16:15 erstmals in Führung. In der entscheidenden Phase agierte Stuttgart jedoch abgeklärter und entschied den Satz mit 25:22 für sich.

Nachwuchstalent Dordević überzeugt

Im zweiten Durchgang lag Wiesbaden zunächst zurück, kämpfte sich aber wieder heran und glich zum 12:12 aus. Besonders Jovana Dordević setzte Akzente. Die 19-Jährige kam in Satz zwei aufs Feld und erzielte insgesamt 7 Punkte bei einer Angriffsquote von 54 Prozent. Für ihre Leistung wurde sie mit der silbernen MVP-Medaille ausgezeichnet. Gold ging an Pauline Martin, die mit 17 Punkten beste Scorerin der Partie war.

Auch im dritten Satz zeigte der VCW Moral. Nach einer zwischenzeitlichen Führung und mehreren sehenswerten Aktionen hielten die Hessinnen den Druck hoch, ehe Stuttgart seine Klasse ausspielte und den Satz mit 25:18 beendete.

Starke Leistungen im Mittelblock

Besonders der Wiesbadener Mittelblock überzeugte: Laura Broekstra erzielte 9 Punkte, darunter vier Kill-Blocks, Hannah Clayton verwandelte alle sieben ihrer Angriffe erfolgreich. Trotz begrenzter Durchschlagskraft auf den Außenpositionen hielt der VCW über alle drei Sätze hinweg gut mit und erhielt dafür viel Applaus von den Rängen.

VCW-Cheftrainer Tigin Yağlioğlu ordnete die Partie realistisch ein: „Wir haben viele gute Sachen gemacht, aber der Gegner hat die entscheidenden Punkte ausgespielt. Die Stuttgarterinnen treten sehr selbstbewusst auf, sie haben das Gewinner-Gen und viele erfahrene Akteurinnen. Wir sind mit unserer jungen Truppe noch im Entwicklungsprozess. Die meisten unserer Athletinnen haben noch nicht ein einziges Mal gegen jeden Bundesligisten gespielt.“

MVP Jovana Dordević zeigte sich trotz der Niederlage optimistisch: „Wenn ich auf dem Feld bin, gebe ich immer 120 Prozent. Heute hat es richtig gut gepasst bei mir. Wir hätten uns heute einen Satz gewünscht und waren ja auch kurz davor. Volleyball ist eine Sportart, bei der Fehler normal sind. Ich bin sicher, dass wir es beim nächsten Mal auch gegen diese Mannschaft noch besser machen können.“

Allianz MTV Stuttgart bleibt nach acht Spielen weiterhin ohne Niederlage und ohne Satzverlust. Der VC Wiesbaden hat sich gegen den Topfavoriten teuer verkauft und will den positiven Trend fortsetzen. Bereits am Samstag, 20. Dezember 2025, um 18.00 Uhr steht das nächste schwere Auswärtsspiel beim SSC Palmberg Schwerin an.

TERMINE – 1. Volleyball Bundesliga Frauen

20.12.2025 (Samstag, 18:00 Uhr)
SSC Palmberg Schwerin – VCW
Schwerin, Palmberg Arena

27.12.2025 (Samstag, 18:30 Uhr)
VCW – ETV Hamburger Volksbank Volleys
Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

VCW-Doppelspieltage
Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

11.1.2026 (Sonntag)
17:30 Uhr: VCW (Profis) – Ladies in Black Aachen
14:00 Uhr: VCW 2 – proWIN Volleys TV Holz

14.2.2026 (Samstag)
17:15 Uhr: VCW (Profis) – VfB Suhl Lotto Thüringen
20:15 Uhr: VCW 2 – SSC Freisen

Hier geht es zu den VCW-Tickets

Feuerwehreinsatz im Industriehafen Mainz-Mombach

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Foto: BYC-News

Am Samstagmittag, 13. Dezember 2025, wurde die Berufsfeuerwehr Mainz gemeinsam mit der Polizei, der Wasserschutzpolizei sowie dem Umweltamt in den Industriehafen nach Mainz-Mombach alarmiert. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei rückten aus. BYC-News war vor Ort. Ölfilm...


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Polizei Westhessen trauert um Diensthund Sherlock

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Die Polizei Westhessen trauert um Sherlock. Mit bewegenden Worten verabschiedet sie sich von einem Hund, der weit mehr gewesen sei als nur ein Diensthund. Sherlock sei Kollege, zuverlässiger Einsatzpartner und ein treuer Freund – sowohl im Dienst als auch im privaten Alltag.

Mit seinem Tod verliert die Polizei Westhessen einen geschätzten vierbeinigen Kollegen

Schon im Alter von zehn Monaten sei Sherlock zu seiner Hundeführerin gekommen. Von diesem Moment an hätten die beiden ein eingespieltes Team gebildet, heißt es. Ob im Einsatz, auf Streife oder bei Vorführungen für Kinder: Sherlock überzeugte stets mit seinem freundlichen Wesen und seiner Gelassenheit. Besonders bei Veranstaltungen mit jungen Besuchern habe er die Herzen im Sturm erobert.

„Du hast alles gegeben, auch nachdem du so tapfer um deine Gesundheit gekämpft hast. Und trotzdem durftest du nur 7½ Jahre bleiben. Viel zu kurz“, schreibt die Polizei Westhessen.

Sherlock mit seiner hundeführerin | quelle: polizei westhessen
Sherlock mit seiner Hundeführerin | Quelle: Polizei Westhessen

Sherlock sei nicht nur im Polizeialltag stets an der Seite seiner Hundeführerin, sondern auch darüber hinaus. Gemeinsame Auszeiten, etwa Campingtrips ans Meer, gehörten ebenso zu ihrem Leben wie anspruchsvolle Einsätze. Die enge Bindung zwischen Mensch und Hund sei dabei jederzeit spürbar gewesen.

Mit seinem Tod verliert die Polizei Westhessen einen geschätzten vierbeinigen Kollegen. Die Dankbarkeit für seinen Einsatz und seine Treue ist groß. Sherlock hat Spuren hinterlassen – bei seiner Hundeführerin, bei den Kolleginnen und Kollegen und bei all jenen, die ihm begegnen durften.

944.000 Euro für das Rheumazentrum in Bad Kreuznach

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Rheumazentrum RLP in Bad Kreuznach
Quelle: Rheinhessen.de

Das Rheumazentrum Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach erhält eine Förderung in Höhe von insgesamt 944.000 Euro vom Land Rheinland-Pfalz. Den Förderbescheid überreichte Nicole Steingaß, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, im Rahmen eines Besuchs vor Ort. Mit den Mitteln unterstützt die Landesregierung gezielt den Ausbau und die Modernisierung der baulichen sowie sicherheitstechnischen Infrastruktur des Zentrums.

Sicherheit für Patienten und die Beschäftigten weiter erhöhen

Gefördert werden konkret die Erweiterung der Brandmeldeanlage sowie der Ausbau einer zusätzlichen Fluchttreppe. Ziel der Maßnahmen ist es, die Sicherheit für Patientinnen und Patienten sowie für die Beschäftigten weiter zu erhöhen und den Standort langfristig zukunftsfähig aufzustellen.

Bei der Übergabe hob Staatssekretärin Steingaß die überregionale Bedeutung der Einrichtung hervor: „Mit der Förderung des spezialisierten Rheumazentrums Rheinland-Pfalz wird ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und zum Schutz von Patientinnen, Patienten und Beschäftigten geleistet. Zugleich stärkt das Projekt die medizinische Infrastruktur des Landes und unterstützt die Umsetzung moderner, interdisziplinärer Behandlungskonzepte, um Menschen mit rheumatischen Erkrankungen bestmögliche Therapie- und Heilungschancen zu bieten“, betonte Steingaß.

Auch die Geschäftsführung des Rheumazentrums begrüßt die Unterstützung

Jürgen Sprekelmeyer, Geschäftsführer der RZ Rheumazentrum Rheinland-Pfalz GmbH, erklärte: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Landes. Sie ist Anerkennung und Ansporn zugleich, die besondere rheumatologische Versorgung in Bad Kreuznach weiterzuentwickeln.“

Rheumatische Erkrankungen zählen zu den häufigsten chronischen Krankheiten. Auch in Rheinland-Pfalz ist ein kontinuierlicher Anstieg der Betroffenenzahlen zu verzeichnen. Die Erkrankungen äußern sich unter anderem durch Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und schwere Entzündungen innerer Organe. Betroffen sind längst nicht nur ältere Menschen, sondern zunehmend auch junge Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche.

Das Rheumazentrum Rheinland-Pfalz bietet eine umfassende Diagnostik sowie individuell abgestimmte Therapiekonzepte für Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Erwachsenenrheumatologie wird zudem ein strukturierter Übergang in die Weiterbetreuung im Erwachsenenalter sichergestellt.

Artikelempfehlung: Preis für Zivilcourage in Mainz verliehen

Kostüm- und Kleidertauschbörse im Mainzer Umweltladen

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Mainzer Umweltladen
Mainzer Umweltladen

Vom 3. bis zum 16. Januar 2026 lädt der Mainzer Umweltladen wieder zur beliebten (Kostüm-)Kleidertauschbörse ein. Die Aktion richtet sich an alle, die ihren Kleiderschrank nachhaltiger gestalten möchten und gut erhaltene Kleidung sinnvoll weitergeben wollen.

Viele kennen das Problem: Der Schrank ist voll mit Kleidungsstücken, die nicht mehr passen oder nicht mehr gefallen. Auch Kostüme aus den vergangenen Jahren verlieren schnell ihren Reiz. Statt diese ungenutzt liegen zu lassen oder zu entsorgen, bietet die Kleidertauschbörse eine umweltfreundliche Alternative: Kleidung erhält ein zweites Leben und neue Besitzerinnen und Besitzer.

Die Teilnahmebedingungen für die Kostüm- und Kleidertauschbörse im Mainzer Umweltladen sind unkompliziert

Bis zu fünf Kleidungsstücke für Erwachsene, darunter auch Kostüme, können zum Tauschen abgegeben werden. Voraussetzung ist, dass die Kleidung gewaschen und in gutem Zustand ist. Auch spontane Besucherinnen und Besucher ohne eigene Tauschware kommen auf ihre Kosten: Gegen eine Spende von mindestens einem Euro kann ein neues Lieblingsstück mitgenommen werden. Der Erlös der Aktion kommt dem Mainzer Verein „Armut und Gesundheit e. V.“ zugute.

Die Kleidertauschbörse markiert zugleich den Auftakt des Themenschwerpunkts „Fast Fashion“ im Mainzer Umweltladen. In den kommenden Wochen sind weitere Veranstaltungen rund um nachhaltigen Konsum und bewusste Mode geplant. Informationen zu allen Terminen sind online unter www.mainz.de/umweltladen in der Rubrik „Veranstaltungen“ zu finden.

Öffnungszeiten des Mainzer Umweltladens: Montag bis Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr sowie am ersten Samstag im Monat von 10.00 bis 14.00 Uhr

Landwirte kündigen Protest in Rheinhessen an

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Dramatisch sinkende Erzeugerpreise, steigende Kosten und zunehmende politische Unsicherheiten führen erneut zu massiver Unruhe in der Landwirtschaft. In ganz Deutschland sowie in vielen europäischen Regionen bereiten Landwirtinnen und Landwirte neue Protestaktionen vor. Auch in Rheinland-Pfalz wird am kommenden Wochenende mit deutlichen Demonstrationen gerechnet.

Für Samstag und Montag hat der LsV Deutschland e. V. (Landwirtschaft verbindet) landesweite Proteste angekündigt. In Rheinhessen ist zudem für Sonntagabend ab 19.30 Uhr eine Versammlung mit Traktorenaufzug am LIDL-Zentrallager in Wöllstein geplant. Damit rückt erneut der Lebensmitteleinzelhandel in den Fokus der Kritik.

Monopolkommission bestätigt Kritik der Landwirtschaft

Rückendeckung erhalten die Landwirte durch aktuelle Untersuchungen der Monopolkommission zur Wettbewerbssituation in der Lebensmittellieferkette. Demnach habe sich das Kräfteverhältnis in zentralen Wertschöpfungsketten – etwa bei Milch, Fleisch und Getreide – weiter zugunsten großer Handelskonzerne verschoben. Die Folge sei eine immer weiter auseinandergehende Schere zwischen niedrigen Erzeugerpreisen auf den Höfen und hohen Verbraucherpreisen im Handel.

Die Studie verweist auf massive strukturelle Ungleichgewichte zwischen Landwirtschaft und Handel und betont die Notwendigkeit stärkerer wettbewerblicher Kontrolle. Aus Sicht der Landwirtschaft bestätigt dies den Eindruck, dass Handelskonzerne ihre Marktmacht konsequent ausnutzen.

Kritik an LIDL und dem Lebensmitteleinzelhandel

„Es reicht: Schluss mit Dumpingpreisen auf Kosten der heimischen Landwirtschaft. LIDL verfügt über enorme Marktmacht – wer so viel Einfluss hat, trägt Verantwortung. Diese Macht darf nicht länger dazu genutzt werden, Bauern und Winzer wirtschaftlich in die Knie zu zwingen und Erzeugerpreise immer weiter zu drücken“, erklärt Markus Puder, Vorstand von Landwirtschaft verbindet Rheinland-Pfalz.

Nach Darstellung der Organisationen agiere der Handel hinter den Kulissen anders, als es die öffentlichkeitswirksame Werbung mit Regionalität und Nachhaltigkeit suggeriere. Statt ein fairer Partner zu sein, würden Preise diktiert, die häufig unter den tatsächlichen Produktionskosten lägen.

LSV Deutschland warnt vor Eskalation der Proteste

Der LsV Deutschland e. V. warnt vor einer weiteren Zuspitzung der Lage. Besonders kritisch sehen die Betriebe die anhaltende Preisschwäche bei nahezu allen landwirtschaftlichen Produkten – von Getreide über Milch und Fleisch bis hin zu Wein. Gleichzeitig sorgten neue Freihandelsabkommen für zusätzlichen Wettbewerbsdruck.

„Unsere Betriebe geraten immer stärker unter existenziellen Druck. Es kann nicht sein, dass wir höchste Standards erfüllen sollen, während zugleich die wirtschaftliche Basis wegbrechen darf“, betont Marc Berger, Vorstand von Landwirtschaft verbindet Deutschland.

Forderungen an Handel und Politik

Der Lebensmitteleinzelhandel stehe klar in der Verantwortung. Nach Ansicht des LSV diktieren LIDL, Edeka, Rewe und Aldi seit Jahren Preise, die eine kostendeckende Produktion unmöglich machen. Notwendige Strukturreformen seien bislang ausgeblieben.

„Wir brauchen keine symbolischen Gesprächsrunden mehr – wir brauchen gewinnbringende Preise, verlässliche Verträge und ein Ende des ruinösen Preiswettbewerbs“, so Berger. Wer Regionalität und hohe Standards bewerbe, müsse diese auch angemessen bezahlen.

Der LSV Deutschland fordert vom Handel unter anderem:

  • ein sofortiges Ende der Weihnachts-Preisaktionen
  • eine faire Anpassung der Preise an Markt- und Kostensituation
  • Transparenz bei der Preiszusammensetzung
  • die Bevorzugung regionaler und saisonaler Produkte
  • sowie die Unterstützung der Vorschläge von EU-Agrarkommissar Hansen, darunter  Verträge vor Produktionsbeginn, ein Verbot des Verkaufs unter Produktionskosten und eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung.

Warnung vor langfristigen Protesten

Auch die Politik steht aus Sicht der Landwirtschaft in der Pflicht. Trotz zahlreicher Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft sei bislang wenig umgesetzt worden. Gleichzeitig belasten steigende Energie-, Arbeits- und Bürokratiekosten die Betriebe zusätzlich.

„Die Politik muss endlich faire Wettbewerbsbedingungen schaffen, Marktmachtmissbrauch eindämmen und gleiche Standards für Importware durchsetzen. Sonst verlieren wir unsere heimische Landwirtschaft – und mit ihr ein Stück Versorgungssicherheit“, warnt Berger.

Sollten Handel und Politik nicht kurzfristig reagieren, kündigt der LsV Deutschland e. V. entschlossene und langfristige Proteste an. Die Landwirtschaft sei nicht bereit, weitere leere Versprechen hinzunehmen.

Razzia in Mainz-Gonsenheim von Zoll und Polizei

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Foto: BYC-News

Am Freitagabend, 12. Dezember 2025 kam es in Mainz-Gonsenheim zu einem Großeinsatz von Polizei, Zoll und Ordnungsamt. Rund ein dutzend Einsatzkräfte waren im Einsatz. BYC-News war vor Ort. Überraschender Großeinsatz am frühen Abend Rund ein Dutzend Einsatzkräfte von Zoll, Polizei und Ordnungsamt tra...


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27,59 Millionen Euro für Brand- und Katastrophenschutz in RLP

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Feuerwehr2
Michael Ebling

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die kommunalen Aufgabenträger im Brand- und Katastrophenschutz im Kalenderjahr 2025 mit insgesamt 27.590.000 Euro. Das hat Innenminister Michael Ebling mitgeteilt. Von der Gesamtsumme stammen 21,7 Millionen Euro aus der Feuerschutzsteuer, weitere 5,89 Millionen Euro werden aus allgemeinen Haushaltsmitteln des Landes bereitgestellt.

Innenminister Michael Ebling dazu

„Bereits diesen September konnten Städte, Gemeinden, Verbandsgemeinden, kreisfreie Städte und auch Landkreise durch die erste ‚pauschale Förderrunde‘ des Landes mit insgesamt 24,32 Millionen Euro im Brand- und Katastrophenschutz unterstützt werden. Kurz vor Jahresende können sich die Aufgabenträger nun über eine zusätzliche finanzielle Unterstützung freuen, die sich auf über 3,2 Millionen Euro beläuft“, erklärte Innenminister Michael Ebling.

Im Rahmen einer weiteren Förderrunde stellt das Land 1,7 Millionen Euro für insgesamt 54 Einzelmaßnahmen zur Verfügung. Die Mittel fließen in 45 Maßnahmen für Feuerwehreinsatzfahrzeuge sowie in neun Maßnahmen an und in Feuerwehrhäusern. Damit soll die technische und bauliche Ausstattung der Feuerwehren weiter verbessert werden.

Zusätzlich werden im Bereich des Katastrophenschutzes weitere 1,57 Millionen Euro bereitgestellt. Diese Mittel sind für die Förderrunde 2025 im Bereich „Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienst (SBV)“ vorgesehen. Hier konnten 45 weitere Fahrzeuge bewilligt werden, die entsprechenden Förderbescheide wurden bereits auf den Weg gebracht. Zuwendungsempfänger sind Landkreise und kreisfreie Städte als kommunale Aufgabenträger im Katastrophenschutz.

Vor dem Hintergrund der Naturkatastrophe im Ahrtal sowie anhaltender Krisenlagen hat die Landesregierung gemeinsam mit verschiedenen Akteuren bereits vor einiger Zeit damit begonnen, den Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz neu auszurichten. Die kontinuierliche Verbesserung der Förderbedingungen ist ein zentraler Bestandteil dieses Prozesses.

„Die bereitgestellten Mittel sollen den kommunalen Aufgabenträgern zum einen dabei helfen, den Einsatzkräften die bestmögliche Ausstattung zur Verfügung zu stellen, um deren eigene Sicherheit zu gewährleisten. Zum anderen soll aber natürlich auch die Sicherheit und Resilienz der rheinland-pfälzischen Gesellschaft nachhaltig zunehmend verbessert werden, um so unterschiedlichsten Herausforderungen, wie beispielsweise Unwetterlagen, auch künftig effizient begegnen zu können“, so Ebling.

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