BYC-News Blog Seite 1475

„Lolita“ fordert ein Todesopfer

Wadern-Dagstuhl. Allmählich zieht das Tief „Lolita“ ab – und hinterlässt einen Todesfall: Auf dem Winterberg ist eine 72 Jahre alte Frau gestorben, die während eines Spaziergangs in Wadern-Dagstuhl von einem herabfallenden Ast getroffen wurde.
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Gau-Algesheim | 12 Grableuchten aus Diebstahlserie gefunden

Vor gut einem Jahr, im Frühjahr 2019, kam es auf den Friedhöfen in Gau-Algesheim, Ockenheim und Ingelheim zu einer Diebstahlserie, bei der von mehreren Gräbern Grableuchten gestohlen wurden.


In der Gemarkung von Gau-Algesheim wurden jetzt 12 Grableuchten gefunden, die mutmaßlich aus dieser Diebstahlserie stammen.

Die Polizei hat jetzt alle Fundstücke veröffentlicht und bittet betroffene Bürger zu überprüfen, ob die aufgefundenen Grableuchten ihr Eigentum sind.

Neben den Veröffentlichungen im Internet, sind auf der Wache der Polizeiinspektion Ingelheim entsprechende Lichtbildmappen zur Einsichtnahme ausgelegt.

Geschädigte, die eine entsprechende Grableuchte als ihr Eigentum wiedererkennen, melden sich bitte bei der Polizei in Ingelheim unter: Tel. 06132-65510.

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Auswärtiges Amt spricht Teilreisewarnung für China aus

Seit Dezember 2019 traten in der Stadt Wuhan Fälle des Coronavirus auf. Diese stehen wahrscheinlich mit dem Besuch eines lokalen Geflügel- und Fischmarkts in Verbindung. Aktuell steigen die Zahlen nachgewiesener Fälle rasant an. Außerdem fordert die Krankheit immer mehr Todesopfer. Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist in der Zwischenzeit wissenschaftlich nachgewiesen obwohl die Quelle und die Übertragungswege noch nicht abschließend geklärt sind.

 


Seit dem 23.01.2020 haben die chinesische Behörden eine Reisebeschränkungen für Wuhan und andere Städte der Provinz Hubei erlassen. Eine Ausreise aus den Gebieten mit Zug, Bus, Flugzeug oder Fähre ist momentan nicht möglich. Einschränkungen verschiedenen Ausmaßes haben aber auch andere Provinzen in China verhängt. Innerhalb Chinas ist dadurch mit wesentlichen Mobilitätseinschränkungen zu rechnen. Zunehmend kann hiervon auch der Fernreiseverkehr betroffen sein.

Vor Reisen in die Provinz Hubei wird gewarnt

Fieberkontrollen bei der Ein- und Ausreise möglich. Bei entsprechenden Symptomen ist mit Quarantänemaßnahmen zu rechnen. Bei der allgemeinmedizinischen Versorgung kann es aktuell durch die extreme Beanspruchung des Gesundheitssystems zu Einschränkungen kommen. Das Auswärtige Amt rät sich vor Reisen mit dem aktuellen Nordhalbkugelimpfstoff gegen Influenza impfen zu lassen. Dies könne zur Vermeidung unnötiger Verdachtsfälle beitragen. Außerdem solle man sich vor Ort an die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte halten.

Nach Möglichkeit sollen nicht notwendige Reisen nach China verschoben werden

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A60 Mainz | Wechselseitige Vollsperrungen in beide Richtungen

Ab 21:00 Uhr wird es heute Abend auf der A60 rund um Mainz einmal mehr zu erheblichen Einschränkungen und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen kommen. Grund hierfür sind Sanierungsarbeiten, die in beiden Richtungen vorgenommen werden müssen.

Betroffen ist der Bereich zwischen den Anschlussstellen Mainz-Lerchenberg und Mainz-Hechtsheim-West. Die Sanierungsarbeiten werden, um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten in der Nacht durchgeführt.

Die Sperrung wird, so wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mitteilt, in der Zeit von:

Mittwoch, 29.01.2020 / 21:00 Uhr bis Donnerstag, 30.01.2020 / 05:00 Uhr erfolgen

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Der Verkehr wird wie folgt umgeleitet:

A60 von Bingen kommend:
Umleitung auf die A63 über die Anschlussstelle Klein-Winternheim nach Darmstadt.

A60 von Frankfurt kommend:
Der Verkehr von Frankfurt kommend in Fahrtrichtung Bingen und Alzey wird während dieser Zeit mit einer eingeengten Spur (3,25 Meter) auf die nördliche Brücke geführt. Die Abfahrtsrampe von Frankfurt nach Alzey ist gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Mainz-Lerchenberg umgeleitet.

Nach Angaben des LBM wird die Sperrung der Richtungsfahrbahnen wechselseitig erfolgen und ist mit der Stadt und der Polizei abgestimmt

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Update: Drei weitere bestätigte Fälle des Coronavirus

Update 28.01.2020 von 22:20 Uhr:
In Bayern haben sich drei weitere Fälle des Coronavirus bestätigt. Das Gesundheitsministerium gab am heutigen Abend bekannt, dass die drei neuen Patienten, ebenso wie der erste erkrankte, Mitarbeiter des Unternehmens Webasto seien. Sie seien ebenfalls in der Münchner Klinik Schwabing und würden dort isoliert werden.

 


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Update 28.01.2020 von 15:35 Uhr:

Ein Patient in Göttingen könnte sich ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert haben. Das Universitätsklinikum Göttingen bestätigte diese Information. Der Hausarzt habe den Patienten überwiesen. Dieser sei auf der Isolierstation aufgenommen. Proben würden untersucht werden, ein Ergebnis läge morgen vor.

Ein weiterer Verdachtsfall wurde am heutigen Dienstagmittag bekannt. Eine Frau aus Berlin hatte entsprechende Symptome. Das teilte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci mit. Auf einer Pressekonferenz äußerte sich Kalayci dazu: „Wir haben zur Zeit einen Verdachtsfall – eine Frau aus Charlottenburg-Wilmersdorf, die in dem chinesischen Gebiet war.“ Um welches Gebiet es sich handele, war zunächst nicht bekannt. Eine Probe sei zur Untersuchung auf dem Weg in die Berliner Charité.

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Update 28.01.2020 von 11:40 Uhr:

In einer offiziellen Pressekonferenz am heutigen Dienstagmorgen wurden folgende Details bekannt gegeben: Dem 33 Jahre alten Patienten geht es weiterhin gut. Er befindet sich im Münchner Klinikum Schwabing noch in Isolation. Der Patient hat sich bei einem Meeting am vergangenen Dienstag, den 21.01.2020 im Landkreis Starnberg bei einer Mitarbeiterin der Firma aus dem Werk in China angesteckt. Die Frau war seit 19.01.2020 in Deutschland. Symptome machten sich bei ihr erst nach der Rückkehr nach China am 23.01.2020 bemerkbar. Zurück in China wurde dann das Virus festgestellt. Sie selbst lebt in Shanghai, hatte aber zuvor Besuch ihrer Eltern aus Wuhan.

Die Ermittlung nach Menschen, die Kontakt mit dem Patienten und der Mitarbeiterin aus China hatten laufen weiterhin auf Hochtouren. Bisher wurde noch niemand gefunden, der ebenfalls Symptome zeigt.

Es wird heute noch eine Hotline eingerichtet, an die sich besorgte Bürger mit Fragen wenden können. Weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel die Temperaturmessung an Flughäfen wird noch diskutiert.

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Erstmeldung vom 28.01.2020 01:04 Uhr:

Erstmals wurde in Deutschland eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Ein Mann aus dem bayrischen Landkreis Starnberg habe sich infiziert. Dies teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums Bayern in München in den späten Abendstunden des gestrigen Montag, den 27.01.2020 mit

In einer Pressemitteilung erklärte das Ministerium, dass der Patient sich in einem guten Zustand befinde. Er stünde unter medizinischer Überwachung  und sei isoliert, so heißt es. Die Personen, welche Kontakt mit ihm hatten, würden ausführlich aufgeklärt und über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und die Übertragungswege informiert werden.

Weiter heißt es in der Mitteilung, die „Task Force Infektiologie“ des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und das Robert-Koch-Institut erachte das Risiko für die Bevölkerung als gering.

Weltweit sind zwischenzeitlich etwa 2800 Virusinfektionen bestätigt. Die Zahl der Todesopfer in China stieg auf 80.

 

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Windböe reißt Container vom Anhänger

Am 28.01.2020 gegen 14:20 Uhr fuhr ein 54 Jahre alter Mann mit seinem LKW mit Anhänger aus dem Bereich Neustadt über die Autobahn 65 in Richtung Ludwigshafen. Beladen war der Anhänger mit einer leeren Absetzmulde. Aufgrund einer Windböe hob sich kurz vor der Anschlussstelle Edenkoben eine Metalldecke von der Absetzmulde. Die Metalldecke prallte gegen eine dort befindlichen Autobahnbrücke. Bedingt durch den heftigen Aufprall wurde die ganze Absetzmulde von dem Anhänger heruntergerissen. Auf der rechten Fahrspur der zweispurigen Autobahn blieb diese letztlich liegen.

 


Sowohl der neben der Brücke befindliche Grünstreifen als auch die Fahrbahn wurden dadurch beschädigt. Die Fahrbahn wurde dabei stark verunreinigt, weshalb die Autobahnmeisterei Kandel diese professionell reinigen musste. Für rund zwei Stunden musste er rechte Fahrstreifen der Autobahn gesperrt werden. Größere Beeinträchtigungen des Verkehrs gab es nicht.

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Bundeswehr soll Deutsche aus China holen

Die Bundesregierung will rund 90 deutsche Bürger, welche sich in der Region Wuhan aufhalten und sich beim Auswertigen Amt gemeldet hatten, ausfliegen lassen. Sie sollen somit vor einer möglichen Infektion (wir berichteten) geschützt werden. Die Bundeswehr arbeitet derzeit an Plänen hierfür. Nach Informationen des „Spiegel“ soll die Evakuierung auch von der Bundeswehr durchgeführt werden.

 

Am Mittwoch oder Donnerstag sollen demnach ein oder zwei Jets der Luftwaffe nach China geschickt werden, so sei der Plan der Bundesregierung seit dem vergangenen Wochenende. Zusätzlich zu einem Truppentransporter vom Typ A310 sei auch ein Medevac-Airbus mit entsprechenden medizinischen Behandlungsplätzen im Gespräch. Dies sei allerdings womöglich gar nicht notwendig, da es unter den Deutschen in der Region bisher noch keine bekannten Infektionsfälle gebe.

China erhebt Einwände

Die Rückholaktion wurde am Montagmorgen im Auswertigen Amt formal beschlossen. Allerdings sollte darüber vorerst Stillschweigen bewahrt werden. Aus Sorge, dass Frust unter den Deutschen Bürgern aufkommen könnte, weil andere Länder ähnliche Aktionen für ihre Staatsbürger planen, ging Außenminister Heiko Maas damit doch an die Öffentlichkeit.

Peking besteht nach Gesprächen mit der Bundesregierung laut Spiegel-Informationen allerdings darauf, dass die Deutschen nicht mit Militärflugzeugen ausgeflogen werden. Die chinesische Regierung befürchtet, dass dort die Panik vor dem Virus beim Anblick landender Militärjets aus dem Ausland noch erhöht werden könnte.

Außerdem besteht die chinesische Bundesregierung darauf ausschließlich deutsche Staatsbürger ausfliegen zu lassen. Viele binationale Paare stehen nun vor einem Problem. Soll der deutsche Partner wirklich zurück nach Deutschland fliegen und den chinesischen Partner zurücklassen?

Bingen | Schulranzenmesse im Autohaus Honrath

Der ganze Stolz der Erstklässler wird zum kommenden Schulstart sicherlich der neue großartige Schulranzen sein, der sie dann die nächsten Jahre begleiten wird. Ein solcher ist schnell gekauft und stellt sich leider auch oftmals als Fehlkauf dar. Um dem Kind den täglichen Weg in die Schule so angenehm wie möglich zu machen und es vor eventuellen Haltungsschäden zu bewahren, kommt es nicht nur auf Farbe und Motiv an, sondern vielmehr auf ergonomische Grundlagen.

Hier sollte es allen Eltern daran gelegen sein, sich fachlich perfekt beraten zu lassen. Hierzu laden die Schulranzenexperten von Leder Hagemann am kommenden Samstag (01.02.2020), in einem angenehmen Umfeld mit großzügigem Platzangebot, ins Autohaus Honrath in der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr in die Straße „In der Weide 5“ nach Bingen-Sponsheim ein.

Mit der sagenhaften Auswahl von mehr als 250 Ranzen, dürfte für jeden Schulanfänger etwas mit dabei sein. Nachdem Mama und Papa gemeinsam mit dem Sprössling den neuen Schulranzen getestet und ausgesucht haben, bietet sich gleich auch die Gelegenheit ein familientaugliches Fahrzeug zu betrachten oder gar mit dem neuen umweltfreundlichen Vorführwagen, eine Probefahrt zu machen.

Als weiterer Partner wird die Mainzer Volksbank mit vor Ort sein. Hier dreht sich alles um das „ABC“ und „Einmaleins“ der Zahlen, was spielerisch für die Kleinen umgesetzt wird.

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Ständig Explosionen während des Löscheinsatzes

Friedrichsthal. Die Feuerwehren Bildstock und Friedrichsthal mussten am Montagabend zu einem schwierigen Einsatz. Eine Waffenwerkstatt stand in Flammen. Zu dieser gehört ein Lager für Munition. Die ging während der Löscharbeiten nach und nach in die Luft.

Keine Millionen mehr für Kirchentage?

In Stuttgart soll 2022 der Katholikentag stattfinden welchen die Baden-Württembergische Landeshauptstadt mit bis zu 1,85 Millionen Euro bezuschussen möchte. Aufgrund der vergangenen Rekordeinnahmen bei der Kirchensteuer und 126 Millionen an zusätzlichen Staatsleistungen für die Kirchen hält die Piratenpartei die Unterstützung nicht für nötig. Die Piraten sehen darin eine zu intensive Verknüpfung mit den Religionsgemeinschaften. Die Streichung der Staatsleistungen und die Einstellung der Förderung solcher Großveranstaltungen fordert die Partei von der Stadt Stuttgart und der Landesregierung.

 

In Deutschland haben die katholische und die evangelische Kirche im Jahr 2018 so viel Kirchensteuer erhalten wie noch nie. Mit insgesamt etwa 12,4 Milliarden Euro erreichten die Einnahmen nach Angaben der Kirche trotz fallender Mitgliederzahlen das Rekordhoch. Die katholische Kirche erhielt von dieser Summe 6,643 Milliarden, die evangelische 5,790 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Einnahmen um rund 2,7 Prozent. Laut Experten sei dafür die gute Konjunktur verantwortlich.

„Staat und Religionsgesellschaften gehören getrennt. Der Glaube ist Privatsache eines jeden Menschen. Dass immer wieder Großveranstaltungen der Kirchen mit Millionenbeträgen gefördert werden, ist in keiner Weise mit einem säkularen Staat und sinnvoller Förderung zu verbinden“, erklärt Borys Sobieski, Landesvorsitzender der Piratenpartei. „Die Kirchen brauchen das Geld nicht! Mit diesem Geld und den Millionen an Fördergeldern könnten auch Projekte unterstützt werden, welchen es wirklich an Geld mangelt. Wir stopfen die Taschen der Kirche unnötigerweise noch voller.“

 

Frankfurt | Fahndung nach Exhibitionisten

Aktuell fahndet die Bundespolizeiinspektion nach einem Exibhitionisten. Am Montag, den 27.01.2020, gegen 22 Uhr belästigte der Mann in einem Regionalexpress zwischen Gießen und Frankfurt am Main eine 25-Jährige Reisende.

Die 25 Jahre alte Frau gab bei der Bundespolizei in Frankfurt am Main an, der Mann habe sich kurz vor Friedberg auf den Platz ihr gegenüber gesetzt. Dann habe er seine Hose geöffnet und damit begonnen sich selbst zu befriedigen.

Die Frau habe umgehend das Abteil verlassen und kurze Zeit später die Polizei darüber informiert. Der Täter konnte trotz der eingeleiteten Fahndung bisher nicht gefunden werden. Die Vermutung liegt nahe, dass der Exhibitionist den Zug in Friedberg verließ.

Der Täter sei etwa 45 Jahre alt und vermutlich afrikanischer Herkunft. Er sei
170 – 175 cm groß und trug schwarze Hosen. Außerdem führte er eine schwarze Tasche bei sich.

Wer Hinweise zu dem Mann oder der Tat geben kann, wird gebeten sich unter der Telefonnummer 069 – 130 145 110 3 bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main zu melden.

Erneut vor EU-Kommission mit Düngeverordnung gescheitert

Die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission lehnt die von der Bundesregierung vorgelegten Novelle zur Düngeverordnung erneut ab. Bis April 2020 muss die Bundesregierung eine akzeptable Novelle vorlegen, um Strafzahlungen zu vermeiden.


Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

Die EU-Kommission stellt der Bundesregierung mit der erneuten Ablehnung der vorgeschlagenen Änderung der Düngeverordnung ein vernichtendes Urteil aus. Durch die wiederholt halbgaren Vorschläge bringt die Bundesregierung die Landwirte in eine immer schwierigere Lage. Was die Landwirte brauchen, ist Planungssicherheit. Mit dieser Verschleppungstaktik wird die Situation für die Landwirte kurz vor Beginn der jährlichen Düngeperiode immer prekärer. Das Landwirtschaftsministerium muss nun einen Gang hochschalten und eine ausreichende Verordnung vorlegen, um die Gewässer vor übermäßigen Nitrat-Einträgen zu schützen.“

Umweltverbände hatten bereits im Rahmen einer Stellungnahme Kritik am Referentenentwurf geübt: Die in der geplanten neuen Düngeverordnung enthaltenen Maßnahmen werden nicht ausreichen, um die Gewässer vor übermäßigen Nitrat-Einträgen zu schützen. Die wesentlichen Kritikpunkte der Kommission sind die nur teilweise Berücksichtigung belasteter Nitratmessstellen durch die ausgewiesenen roten Gebiete sowie mangelhafte Regelungen für Düngung auf gefrorenem Boden. Die Umweltverbände haben zusätzlich die Nicht-Einführung der seit langem geforderten verbindlichen, vollständigen Stoffstrombilanz auf betrieblicher Ebene kritisiert. Auch Ausnahmetatbestände sind nicht mehr tragbar, sind aber dennoch weiterhin Bestand der geplanten Düngeverordnung.

Düngeverordnung Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner

Die neue Düngeverordnung unter Federführung von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner soll ab April 2020 in Kraft treten. Aus Sicht der DUH hat das zuständige Ministerium über Jahre das Nitrat-Problem nicht ernst genommen. Bereits seit 2013 läuft ein Vertragsverletzungsverfahren wegen Nicht-Einhaltung der EU Nitrat-Richtlinie gegen Deutschland.

Die DUH hatte im November 2019 Klage in dem mit Nitrat stark belasteten Ems-Gebiet eingereicht. Gemäß EU-Recht müssen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen dafür sorgen, dass sich der desolate Zustand der Grundwasserkörper in dem Gebiet verbessert. Das Einhalten des Nitrat-Grenzwerts von 50 mg Nitrat/ Liter im Grundwasser ist zum Schutz des Trinkwassers zwingend nötig.

Gemeinsame Stellungnahme der Umweltverbände zur Düngeverordnung

Seit einem Jahr wird in Deutschland intensiv über die notwendige Nachbesserung des Düngerechts gestritten. Die EU-Kommission hatte der Bundesregierung dafür Jahre eingeräumt. Nach der verschlimmbessernden Novelle von 2017 ist ihr allerdings der Geduldsfaden gerissen und droht mit milliardenschweren Strafzahlungen, wenn Deutschland nicht bald und ausreichend nachbessert. Bis Ende April 2020 sollen die neuen Regeln beschlossen werden. Ob sie ausreichen, um das EU-Recht (EG-Nitratrichtlinie) vollständig umzusetzen, bezweifeln die Umwelt- und Naturschutzverbände. Das haben sie in einer gemeinsamen Stellungnahme zu den geplanten Änderungen an der Verordnungsänderungen deutlich gemacht.

Barmer bietet Hotline zu Thema Coronavirus an

Saarbrücken. Wie gefährlich ist der Coronavirus? Diese und weitere Fragen zu einer möglichen Epidemie stellen sich derzeit viele. Die Barmer hat eine Hotline eingerichtet. Dort können nicht nur bei der Kasse Versicherte anrufen.

Aktuell: LKW-Unfall sorgt für Verkehrsbehinderungen auf der A3

Ein Unfall am Elzer Berg auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt, sorgt derzeit für einen größeren Einsatz von Rettungskräften der Feuerwehr und der Polizei. Darüber hinaus kommt es in beiden Fahrtrichtung zu erheblichen Behinderungen.

 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 40 Jahre alter Lkw-Fahrer am heutigen Dienstag, den 28.01.2020, gegen 07.25 Uhr, mit seinem Sattelauflieger in Richtung Frankfurt. Der Mann verlor aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Lastkraftwagen und fuhr von der rechten Fahrspur aus über die mittlere auf den linken Fahrstreifen. Er kollidierte dort mit einem Pkw und prallte im Anschluss gegen die Mittelschutzplanke.

Der Lkw drehte sich durch die Wucht des Aufpralls auf dem linken Fahrstreifen in die entgegengesetzte Richtung. Dabei verlor er seine Ladung. Weiterhin traten aus den beteiligten Fahrzeugen Betriebstoffe aus, welche von der Feuerwehr abgestreut werden mussten. Wegen des Trümmerfelds, der verschobenen Mittelschutzplanke und der Gefahr durch die Betriebsmittel musste die Fahrbahn in Richtung Frankfurt voll gesperrt werden. Auch der Verkehr in der Gegenrichtung war durch den Unfall teilweise eingeschränkt. Bei dem Unfall wurde der Pkw-Fahrer glücklicherweise nur leicht verletzt; der Lkw-Fahrer blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Aufgrund des Unfalls kommt es momentan zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In Richtung Köln beträgt die Länge des Staus rund 5 Kilometer. In Fahrtrichtung Frankfurt mindestens 15 Kilometer. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt wird voraussichtlich für die Zwecke der Bergungsarbeiten noch für mindestens zwei Stunden komplett gesperrt bleiben. Dies hat auch Auswirkungen auf die Umleitungsstrecken.

Mainz | Fußgängerin angefahren und geflüchtet

Nicht nur das rücksichtslose Fahrverhalten eines bisher unbekannten PKW-Fahrers, sondern auch eine damit verbundene Fahrerflucht beschäftigt seit gestern die Mainzer Polizei.

Geschehen ist der Vorfall am gestrigen Montag (27.01.2020) im Bereich Hartenberg-Münchfeld. Dort überquerte gegen 16:30 Uhr eine 42-jährige Fußgängerin einen Fußgängerüberweg Am Fort Gonsenheim zur Wallstraße. Ohne zu Bremsen näherte sich ein PKW von der Wallstraße kommend und kollidierte mit der Fußgängerin. Nach dem Zusammenstoß er weiter, ohne sich um die verletzte 42-Jährige zu kümmern. Diese musste mit Verletzungen an Fuß und Oberarm ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Von dem unfallverursachenden Fahrzeug ist lediglich bekannt, dass es sich um ein dunkles Fahrzeug handelte.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.